Die anhaltende Wechselstimmung am deutschen Arbeitsmarkt erhöht die Nachfrage nach einer Ausbildung zum Senioren-Assistent. Die Sehnsucht nach einem Job, der Sinnhaftigkeit, Freude und Erfüllung schenkt, macht dieses Berufsbild des „modernen Gesellschafters“ für ältere Menschen attraktiver denn je. „Bei uns laufen vermehrt Anfragen von Frauen und Männern ein, die sich für eine qualifizierte Ausbildung besonders nach dem Plöner Modell interessieren“, erklärt Carolin Favretto, Vorsitzende der Bundesvereinigung der Senioren-Assistenten Deutschland (BdSAD) mit Sitz in Berlin.

Die Rückfragen zu den Beweggründen der Interessenten ergeben das gleiche Bild: Senioren dabei zu unterstützen, möglichst lange in der häuslichen Umgebung zu sein und ihnen liebevolle Begleitung in einsamen Stunden zu schenken, ist bei den meisten Frauen und Männern Anlass, ihren derzeitigen Job zu kündigen. Meist ist der Satz zu hören, „etwas mit und für andere Menschen“ machen zu wollen.

Bemerkenswert an dieser Entwicklung ist, dass das Gros der künftigen Senioren-Assistenten nicht aus der Pflegebranche wechselt, sondern aus pflegefremden Berufen kommt. „Versicherungskauffrau, Chefsekretärin, Lehrer, Unternehmer im Ruhestand oder Hausfrau mit erwachsenen Kindern: Sie alle eint die Sehnsucht, für unsere immer älter werdende Gesellschaft einen Beitrag zu leisten“, so Carolin Favretto, die selbst als zertifizierte Senioren-Assistentin nach dem Plöner Modell arbeitet.

Fundiertes Wissen in allen Fragen der Pflegeversicherung

Senioren-Assistenten arbeiten als selbstständige Dienstleister, deren Tätigkeit so abwechslungsreich wie verantwortungsvoll ist. Gemeinsame Spaziergänge mit den ihnen anvertrauen Senioren gehören ebenso dazu wie Einkäufe, Begleitung zu Ärzten und Behörden, Hilfe bei Fragen zur gesunden Ernährung und die pünktliche Medikamentengabe bis zum Schutz vor kriminellen Machenschaften wie dem Enkeltrick. Was Senioren-Assistenten von ehrenamtlichen Mitarbeitern oder Nachbarschaftshilfe unterscheidet, ist ihre fundierte Schulung in allen Fragen der Pflegeversicherung. Sie wissen, wie soziale Ansprüche geltend gemacht werden können und welche komplexen Aufgaben bei der Einstufung in einen Pflegegrad zu bewältigen sind.

„Wir arbeiten mit Kompetenz, Fachwissen und Herz“, formuliert es BdSAD-Vorsitzende Carolin Favretto. „Das Lachen unserer Senioren und ihre Dankbarkeit, dass wir für sie da sind und Sonne in ihren manchmal grauen Alltag bringen, ist das, was den Beruf des Senioren-Assistenten so attraktiv macht.“

Besondere Herausforderungen prägen jedoch auch diesen Beruf: Diese Dienstleistung jenseits von häuslicher Pflege und hauswirtschaftlicher Unterstützung ist mit einem hohen Maß an Empathie verbunden. Das gilt für Senioren, die beispielsweise an Demenz erkrankt sind oder deren körperliche Einschränkungen sie in den Rollstuhl zwingen. Carolin Favretto: „Dann gilt es einmal mehr, mit Einfühlungsvermögen und Geduld durch den Alltag zu begleiten.“

Senioren-Assistenten bringen darüber hinaus Zeit mit. Das schafft eine vertrauensvolle Atmosphäre und oft herzliche Verbindungen, die über Jahre andauern.

Zwischenschritt statt sofortiger Selbstständigkeit möglich

Wer den Sprung in die Selbstständigkeit (noch) nicht wagt, kann mit der zertifizierten Ausbildung zur Senioren-Assistenz auch einen Zwischenschritt einlegen. Das bedeutet konkret, mit einem Bein beispielsweise in einer Festanstellung mit reduzierter Stundenzahl zu sein – und mit dem anderen Bein das neue Business aufzubauen. Diese Strategie ermöglicht es, den Job als qualifizierte Alltagsbegleiterin Schritt für Schritt mit einem finanziellem Sicherheitsnetz aufzubauen.

Mehr Informationen zur zertifizierten Ausbildung nach dem Plöner Modell und die Anforderungen an Senioren-Assistenten:

www.senioren-assistentin.de oder www.bdsad.de

Pressemitteilung Bundesvereinigung der Senioren-Assistenten Deutschland (BdSAD) e.V
Bild: Bundesvereinigung der Senioren-Assistenten Deutschland (BdSAD) e.V.; Fotograf: BdSAD/frauleinchrome/Kati Hälke

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