Verringerte Impfstoff-Lieferung durch den Bund: Hohe Erstimpfquote in Schleswig-Holstein erreicht – Priorität haben jetzt Zweitimpfungen und Impfungen in den Pflegeeinrichtungen

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KIEL. Auch nach der Ankündigung geringerer Liefermengen des Corona-Impfstoffs durch Biontech/Pfizer und das Bundesgesundheitsministerium wird Schleswig-Holstein bei den bereits geimpften Bürgerinnen und Bürgern die zweite Impfung sicherstellen. Ziel war stets eine schnelle Verimpfung des Biontech/Pfizer Impfstoffs in Schleswig-Holstein. Insbesondere wurden in stationären Pflegeeinrichtungen Bewohnerinnen und Bewohner sowie Personal geimpft. Ebenfalls werden seit dem 4. Januar erste Impfungen in Impfzentren vorgenommen. Diese Impfstrategie wurde auf Grundlage der von Biontech/Pfizer und dem Bundesgesundheitsministerium verbindlich vereinbarten Liefertagen und Liefermengen geplant. Schleswig-Holstein ist mit Mecklenburg-Vorpommern bundesweit das Land mit der bisher höchsten Impfquote bei den Erstimpfungen derzeit (Quelle: Impfquotenmonitoring). Um stets schnell reagieren zu können, hat Schleswig-Holstein bewusst bisher nur eine wochenweise Vergabe der Termine in den Impfzentren vorgenommen.

Für den Impfplan in Schleswig-Holstein ergeben sich bis zur Gewährleistung höherer Impfstoffmengen folgende Anpassungen:

  • Als Reaktion auf die geringeren Liefermengen, unter Beibehalt einer Sicherheitsreserve für mögliche weitere Lieferausfälle und Verzögerungen, wird Schleswig-Holstein vorerst einen besonderen Schwerpunkt auf die Absicherung der Zweitimpfung legen.
  • Aus diesem Grund wird die angekündigte Aussetzung der Vergabe von Impfterminen für die Erstimpfungen in den Impfzentren zunächst weitergeführt. Alle terminierten Zweitimpfungen finden auch in den kommenden Wochen wie geplant in den Impfzentren statt. Auch in den Kliniken werden die Zweitimpfungen wie vorgesehen stattfinden. Ebenfalls konzentrieren sich die mobilen Impfteams seit der 3. Kalenderwoche auf die Zweitimpfungen. Deshalb wird es in den Kalenderwochen 4 und 5 jeweils weniger Erstimpfungen in den Einrichtungen geben. Außerdem werden begonnene Impfserien abgeschlossen und Impflücken in Alten- und Pflegeeinrichtungen z.B. bei neuen Bewohnerinnen und Bewohnern geschlossen.

Die Landesregierung wird informieren, sobald mehr Impfstoff und damit mehr Terminangebote für Impfungen in Impfzentren zur Verfügung stehen.

Pressemitteilung der Landesregierung
Bild: www.pixabay.com

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