Der 1. Gastdirigent Henrik Schaefer dirigiert an diesem Abend, an dem Mozarts Requiem von 1791, eines der ergreifendsten und dramatischsten Werke der Musikgeschichte, auf dem Programm steht. Es ist Mozarts letzte Komposition, gehört aber zu seinen berühmtesten Werken, auch wenn es nur teilweise von ihm selbst geschrieben wurde. Es wurde nach seinem Tod von Joseph Eybler und Franz Xaver Süßmayr auf Wunsch seiner Witwe Constanze Mozart vollendet, um das versprochene Honorar zu sichern.
Mozarts Requiem ist für vier Vokalsolisten, einen Chor und ein kleines Orchester geschrieben worden, mit einem dunklen und düsteren Klang, der durch das Bassetthorn und das Weglassen von Flöten und Oboen entsteht. Der Chor spielt eine zentrale Rolle, während das Orchester hauptsächlich begleitet. Dem Werk fehlen die Solo-Arien, die sonst Mozarts Musik kennzeichnen, und die Tonart d-Moll unterstreicht seinen ernsten Charakter. Es ist voll von tiefen emotionalen Kontrasten, vom dramatischen „Dies Irae“ bis zum hoffnungsvollen „Lacrimosa“, und es fängt sowohl die Zerbrechlichkeit des Lebens als auch den ewigen Glauben an die Erlösung ein.
Samstag, 18.04.2026, 19.00 Uhr
Deutsches Haus, Flensburg















