23 Veranstaltungen, neue Formate, internationale Gäste – ein unvergesslicher Sommer

Flensburg im Sommer – unsere Höfe erwachen zu Bühnen voller Musik, Geschichten und Begegnungen. Zum 32. Mal lädt die Hofkultur dazu ein, die Stadt aus einem neuen Blickwinkel zu erleben. Zwischen Fachwerk, Kopfsteinpflaster und sommerlicher Leichtigkeit treffen lokale Künstler*innen auf internationale Gäste.

Jazz, Folk, Indie, Weltmusik und poetische Formate werden zu einem unvergesslichen Festival. Dänemark, Schottland, Österreich, Mexiko, Kuba, Brasilien und sogar Neuseeland geben hier ihre Visitenkarte ab.

Vom 24. Juli bis 28. August 2026 erwartet das Publikum ein vielseitiges Programm mit insgesamt 23 Veranstaltungen, darunter vier Stadtführungen. Bespielt werden 13 Höfe, von denen drei in diesem Jahr erstmals Teil des Festivals sind.

Der Eröffnungsabend am 24. Juli setzt direkt ein musikalisches Ausrufezeichen: Das Fünf-Nationen-Sextett Ayom verwandelt den Hof des Schifffahrtsmuseums in eine energiegeladene Klangreise über den Schwarzen Atlantik. Afrobrasilianische, tropische und mediterrane Rhythmen treffen auf einen tanzbaren Sound – ein kraftvoller Start in die neue Saison.

Bereits einen Tag später, am 25. Juli, ist mit CATT eine der wichtigsten Stimmen ihrer Generation zu Gast bei der Hofkultur. Gemeinsam mit ihrer Band verbindet die Multiinstrumentalistin den warmen Sound der 60er- und 70er-Jahre mit modernem Indie-Pop – tanzbar, tiefgehend und mitreißend.

Am 31. Juli sorgt Bergman aus Neuseeland im Schifffahrtsmuseum für einen energiegeladenen Abend. Nach Auftritten beim ELBJAZZ, Reeperbahn Festival und mehr als 2,5 Millionen Streams bringt sie mit ihrer Band einen elektrisierenden Mix aus Pop, Jazz und treibenden Rhythmen nach Flensburg – Neuseeland trifft Björk.

Stefanie Boltz lädt am 6. August im Pastoratshof mit Midsummer Poem zu einem poetischen Sommerabend zwischen Musik und Lyrik ein.

Einen Tag später interpretiert Schauspieler und Musiker Robert Stadlober an gleicher Stelle eindrucksvoll Texte von Kurt Tucholsky neu.

Am 8. August vertont der Leinwand-Lyriker Ralph Turnheim im Künstlerhof den Stummfilmklassiker „Der Hund von Baskerville“ live und schafft damit ein humorvolles Kinoerlebnis.

Am 14. August entsteht ein besonderes neues Format: Im Anschluss an das Konzert von DuoLia. im Hof der Museumswerft präsentieren wir gemeinsam mit der Norder147 erstmals eine Silent Disco – ein nächtliches Tanzformat unter freiem Himmel, das es in dieser Form bei der Hofkultur bislang noch nicht gegeben hat.

Mit „Ein Abend für die Beatles“ feiert die Hofkultur am 16. August eine der größten Bands der Musikgeschichte. NDR Kultur Redakteur Ocke Bandixen und Musikerin sowie Beatles-Expertin Stefanie Hempel bringen im Hof Borgerforeningen Geschichten und Musik rund um die Fab Four auf die Bühne – ein Konzert und spannende Anekdoten, an einem Abend, der eigens für die Flensburger Hofkultur entwickelt wurde.

Ein Highlight ist das neue Format „Flens 345 – 3 Bands. 45 Minuten. Ein Hof.“. Am 22. August verwandelt sich der Hof der Flensburger Brauerei in ein „Festival im Festival“. Drei Bands präsentieren dort die Vielfalt der lokalen Musikszene: Jule Sösemann mit ehrlichem Singer- Songwriter-Pop, Soulshine mit kraftvollem Rock- und Blues-Sound sowie Frankly mit einer spannenden Mischung aus Freak-Folk, Country und elektronischen Einflüssen.

Zu den weiteren Höhepunkten zählen Anna Depenbusch gemeinsam mit dem Kaiser Quartett, die dänische Ausnahmeband Thorbjørn Risager & The Black Tornado sowie das kostenlose Hofkultur-Kids-Konzert mit Deniz & Ove.

Am Ende sind es jedoch nicht nur die Künstler*innen, die die Flensburger Hofkultur ausmachen. Es sind auch die lauen Sommerabende in den Höfen, die Musik, die nachklingt, und die Begegnungen, die bleiben.

Der Vorverkauf läuft bereits erfolgreich, erste Veranstaltungen sind ausverkauft. Das komplette Programm und weitere Infos gibt es unter www.flensburger-hofkultur.de.

Foto: © Eiko Wenzel

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