Den Schwerpunkt im Sommerprogramm 2026 des Flensburger Hochschulorchesters bildet die „Schicksalssinfonie“ (d.h. die Sinfonie Nr. 4) von Peter Tschaikowski. Die Aufführung findet unter der Leitung von Theo Saye statt.
Tschaikowski selbst hat seine 4. Sinfonie als „Seelendrama“ beschrieben. Das Orchester hat sich deshalb in seiner Probenarbeit gefragt, wie der erste Teil des Konzertes gestaltet werden kann, wenn die zweite Hälfte des Abends mit diesem Monumentalwerk voll ausgefüllt ist – eine besonders wichtige Frage zudem, da der Verein den begabten Fagottisten Cem Aktalay (Solofagottist am Landessinfonieorchester) für Solowerke mit Orchesterbegleitung engagiert hat! Die Antwort: entsprechend der Sinfonie mit ihren vier Sätzen stellt das Orchester vor der Pause vier kürzere Stücke vor:
Zu Beginn erklingt die schmissige, heimatnahe Ouvertüre von Tschaikowskis Mentor, Mili Balakirew, im Anschluss daran eine sinnliche Romanze für Fagott und Orchester von Edward Elgar. Es folgt die Uraufführung der Originalfassung eines für Streichorchester geschriebenen Stücks des Schleswiger Komponisten Uwe Sacht (ehemaliger Leiter der Kreismusikschule Schleswig-Flensburg). Es ist das Herzstück des Abends und heißt „Versuch einer Tröstung“. Sacht sucht darin musikalisch eine Antwort auf die Frage, wie man „angesichts der Unausweichlichkeit des Todes in besonders tragischen Fällen“ trotzdem den „Weg zu einer Hoffnung“ findet. Den ersten Teil des Konzerts abschließend spielt Cem Aktalay ein ungarisch gefärbtes Virtuosenstück „Andante e Rondo Ungarese“ von Carl Maria von Weber.
Karten erhalten Sie bei Reservix und an den bekannten Vorverkaufsstellen.
Donnerstag, 25.06.2026, 19.30 Uhr
Waldorfschule, Valentinerallee 1, 24941 Flensburg















