Vertrauen der CDU Flensburg zur Oberbürgermeisterin Simone Lange zerstört

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Die Ankündigung der Flensburger Oberbürgermeisterin Simone Lange, sich der sozialistischen Wagenknecht-Initiative „Aufstehen“ anschließen zu wollen, hat die Flensburger CDU veranlasst, sich von Frau Lange nun auch öffentlich zu distanzieren. Das Maß sei voll.
In einem Vorstandsbeschluss heißt es: „Schon das unverständliche Agieren der SPD nach der Kommunalwahl war als Aufkündigung der Zusammenarbeit zu verstehen. Frau Langes Kandidatur zum Bundesvorsitz war von keiner Absprache gedeckt. Ihr jetziges Engagement für eine Initiative, die links der SPD anzusiedeln ist, ist für Flensburg und die CDU eine Zumutung. Die Grundlage der Zusammenarbeit 2016 bildete eine weitgehend bürgerliche Haltung der Oberbürgermeisterin. Durch Langes Verhalten ist diese nicht mehr ersichtlich. Eine Unterstützung der Oberbürgermeisterin durch die CDU auf Grundlage alter Absprache wird es nicht mehr geben.“
Kreisvorsitzender Arne Rüstemeier geht noch einen Schritt weiter: „Wenn Frau Lange ihren bundespolitischen Ambitionen nachgehen möchte, steht die CDU mit Kandidaten bereit, die sich auf Flensburg und die Arbeit für Flensburg und seine Einwohner konzentrieren werden.“
Sowohl von der Bundesvorsitzkandidatur, als auch von ihrem neuerlichen Vorstoß Richtung Bund erfuhr die CDU erst auf Presseanfrage. „Das ist keine Vertrauensbasis,“ heißt es aus der CDU.

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Ingo Bloch-Lorenzen
31. August 2018 20:38

Wer braucht die CDU?
Also ich nicht

Gazelle Maus
31. August 2018 20:43

Wer braucht die Lange? Also ich nicht!

Ayhan Özzi
31. August 2018 20:46

👏👏👏👏😃

Michelle Ma
31. August 2018 20:54

Da kann man ruhig mal klatschen 🤦🏻‍♀️

Meike Rohr
31. August 2018 20:55

Dirk PeddinghausDirk 😦

René Haar
31. August 2018 21:00

Muhaha

Sabine Hansen
31. August 2018 21:00

Das erste positive von Simone Lange

Claudi Petersen
31. August 2018 21:00

wurde auch Zeit

Gunnar Rix
31. August 2018 21:00
Silke Lorenzen
31. August 2018 21:26

Ich find’s super weiter so Simone Lange👍👍👍

Hanna Lucia
31. August 2018 21:46

was für ein Quatsch ! Bravo Frau Lange !!!

Tim Warnitz
31. August 2018 22:00

Simone wird sympathisch 🤗👍

Stefan Weber
31. August 2018 22:10

Erstmal ist die Bewegung von Sarah Wagenknecht ja nur eine Sammlung von Gleichgesinnten. Klingt alles gut, man muss mal abwarten was tatsächlich dabei raus kommt. Dass die CDU das anders sieht ist verständlich, aber sie haben Frau Lange bei der Wahl nun mal unterstützt und müssen nun damit leben. Bis zur nächsten Wahl.

Hellwig Fleisch
31. August 2018 22:29

Das Vertrauen der Bürger dieser Stadt zu Ihr ist schon länger hin.

Günni Wood
31. August 2018 23:23

Damit distanziert sich die CDU von einer sozialeren Politik in Deutschland. Eine ziemliche Bankrotterklärung, hat man doch auch eine ’soziale‘ Schwesterpartei auf Bundesebene.
😂

Helmut Hartmann
1. September 2018 8:15

Hat etwa wirklich jemand etwas anderes von Flensburgs CDU erwartet? Der Beginn der Demontage einer nicht nur nach ihrem Parteibuch sozialdemokratischen Oberbürgermeisterin ist damit eingeläutet. Als nächstes kommt dann wohl die Stegner-SPD oder der SSW um die Ecke.

Ruediger Andersen
1. September 2018 8:20

besser eine späte Erkenntnis als gar keine ! jetzt sieht die CDU was sie davon hatte dieser Frau auf den Stuhl zu helfen…. die Wähler waren sauer und sind es noch denn der/die Verantwortliche/n haben den Platz nicht geräumt !

Torsten Schulze
2. September 2018 0:10

Demnächst wird wohl wieder eine Papstwahl anstehen. Wetten, dass Frau L. sich dort auch bewirbt?

Helmut Hartmann
5. September 2018 9:29

Seit dem gemeinsamen Auftritt mit Wagenknecht und Co. geht es nicht mehr um die Frage ob sie sich im Amt der OB von Flensburg hält sondern nur noch darum wie lange es dauern wird bis sie von der CDU und der Seeheimer-SPD aus dem Amt gemobbt wird. Ich wage die Prognose, daß Flensburg vor einer OB-Wahl im kommenden Frühjahr steht. Schade, wirklich schade, denn ihre Beweggründe sich richtig und Unterstützenswert, auch wenn die gewählte politische Plattform nach meiner Einschätzung nicht die Richtige ist.