Europa-Universität Flensburg zufrieden mit dem „Zukunftsvertrag Studium und Lehre stärken“

Flensburg 18.1.2021. Der Präsident der Europa-Universität Flensburg (EUF), Prof. Dr. Werner Reinhart, hat gemeinsam mit Wissenschaftsministerin Karin Prien die Zielvereinbarungen zum Zukunftsvertrag Studium und Lehre stärken (ZSL) unterzeichnet.

Der EUF-Präsident ist mit dem Ergebnis zufrieden: „Die Europa-Universität Flensburg ist in den letzten Jahren enorm gewachsen“, erklärte Reinhart. „Im Mittelpunkt unserer Studiengänge stehen gesellschaftlich relevante Fragen, etwa nach gelingenden Bildungsprozessen und einem zeitgemäßen Lehramt, einem demokratischen Europa und nachhaltigen Gesellschafts- und Wirtschaftsformen. Entsprechend nachgefragt sind sie. Darauf sind wir stolz. Mit dem unterzeichneten Zukunftsvertrag Studium und Lehre stärken erhalten wir nunmehr die Möglichkeit, die in den letzten Jahren, vor allem auch im Lehramt, gestiegene Zahl unserer Studienplätze zu verstetigen, unser Profil weiter zu stärken und die Studien- und Arbeitsbedingungen an unserer Universität langfristig weiter zu verbessern.“

Der Zukunftsvertrag Studium und Lehre stärken löst ab Januar 2021 den befristeten „Hochschulpakt“ ab, mit dem Bund und Länder bisher gemeinsam die Hochschulen finanziert haben. Der größte Unterschied: Die Mittel werden dauerhaft bereit gestellt. Alle sieben Jahre werden die länderspezifischen strategischen Ziele zwischen Land und Hochschulen neu verhandelt. Der jetzt unterschriebene Vertrag gilt bis 2027. Die EUF erhält demnach bei Einhaltung der definierten Ziele bis 2024 einen Betrag von etwa 8,1 Millionen Euro, auf den bis 2023 die Mittel aus dem auslaufenden Hochschulpakt angerechnet werden. Ab 2025 bis 2027 wird dieser Betrag auf ca. 8,4 Millionen Euro steigen.

Konkret verpflichtet sich die EUF in den unterzeichneten Zielvereinbarungen, ab 2021 jährlich knapp 1100 Studienanfängerinnen aufzunehmen. Die Qualität von Studium & Lehre möchte die EUF steigern, indem sie die Angebote der Hochschuldidaktik , besonders im Hinblick auf digitale Lehrformate, verstetigt und die Untersuchung und Bewertung der Lehrveranstaltungen (Evaluation) weiterentwickelt. Außerdem wird das Angebot der Studierendenunterstützung ausgebaut. Damit soll unter anderen Erstsemestern eine stärkere Orientierung während der Studieneingangsphase gegeben werden. „Wir möchten unsere Studierenden gleich zu Beginn ihres Studiums vorbereiten: auf das besondere Profil einer Europa-Universität und durch ein strukturiertes Einführungsprogramm bestmöglich auf die Anforderungen und Möglichkeiten ihres Studiums“, erläutert EUF-Präsident Reinhart.

Eng verknüpft sind die geplanten Maßnahmen zur Internationalisierung und zur Digitalisierung: „Wir werden eine eigene Sprachenpolitik etablieren, deren Ziel es ist, Absolventinnen auszubilden, die neben ihrer Erstsprache zwei weitere Sprachen beherrschen. Außerdem beabsichtigen wir, ein bilinguales Lehramtsstudium einzuführen und unser Lehramtsstudium weiter zu internationalisieren. Im Sinne eines europäischen Bildungsraums planen wir einen virtuellen Campus, den wir in Zusammenarbeit mit einer Reihe von europäischen Hochschulen aufbauen. Dadurch werden internationale Studienangebote und virtuelle wie physische Mobilität zwischen den beteiligten Partneruniversitäten vereinfacht. Wir können damit Studierenden mittelfristig maßgeschneiderte Mobilitätsformate anbieten.“

Bei einem weiteren Schwerpunkt des Zukunftsvertrages Studium und Lehre stärken, dem Ausbau von dauerhaften Beschäftigungsverhältnissen des hauptberuflichen wissenschaftlichen und künstlerischen, mit Studium und Lehre befassten Personal an den Hochschulen sieht sich die EUF bereits gut aufgestellt. „Wir haben bereits sehr viele Mitarbeitende, die wir aus Mitteln des Hochschulpaktes eingestellt hatten, entfristet“, erklärt EUF-Präsident Reinhart.

Pressemitteilung der Europa-Universität Flensburg

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