Hitzeschutz durch Rollläden und Co.

Der Sommer scheint es in diesem Jahr besonders eilig zu haben. Bereits im Mai haben die Temperaturen in weiten Teilen Deutschlands sommerliche 25 bis 30 Grad Celsius erreicht. Wer sein  Zuhause mit  dem richtigen  Sonnenschutz ausstatten  lässt, kann  davon  mehrfach  profitieren:  Tagsüber  sorgt  dieser  für Schatten  auf  Balkon,  Terrasse  und  im Garten,  nachts für  kühle Räume und für einen guten, erholsamen Schlaf.

„Am besten lassen die Bewohner die Hitze tagsüber gar nicht erst ins  Haus“,  sagt  Björn  Kuhnke  vom  Technischen Kompetenzzentrum  des  Bundesverbands  Rollladen  + Sonnenschutz  e.V.  (BVRS)  und  verweist  auf  hochwertigen Sonnenschutz  vom  Rollladen-  und  Sonnenschutz-Fachbetrieb (R+S-Fachbetrieb). Außenliegender Sonnenschutz wie Markisen, Screens, Raffstoren und Rollläden verhindert nach Angaben der Deutschen  Energie-Agentur  rund  75  Prozent  der Sonneneinstrahlung.

Sonnenschutz erspart die Klimaanlage

 In den allermeisten Fällen lassen sich durch einen fachgerecht auf die  Gegebenheiten  des  Hauses  angepassten  Sonnenschutz sowie  eine  intelligente  Steuerung  die  Anschaffung  und  der stromfressende  Betrieb  einer  Klimaanlage  vermeiden.  „Das schont  nicht  nur  die  Haushaltskasse,  sondern  auch  die  Umwelt und das Klima“, so Kuhnke. Eine Einbindung des Sonnenschutzes in eine Smart-Home-Haussteuerung hat den größten Effekt und ist für die R+S-Fachbetriebe problemlos möglich. Sensorgesteuerte Antriebsmotoren  übernehmen  es  dann,  den  Sonnenschutz tagsüber  zu  schließen  und  zum  nächtlichen  Lüften  wieder  zu öffnen.  Das  Ganze  funktioniert  auch  per  App  oder  durch Zeitschaltuhren gesteuert.

Richtig Lüften im Sommer

Ob mit oder ohne Sonnenschutz, wer sein Zuhause angenehm kühl halten möchte, muss auch richtig lüften. Ist die Außenluft kühler als die  Raumluft,  sollte  quergelüftet  werden.  Dafür  lohnt  es  sich  in besonders  heißen  Nächten sogar,  den  Wecker zu stellen,  da  die niedrigsten  Lufttemperaturen  in  der  zweiten  Nachthälfte  erreicht werden.  Bewohner  eines  Einfamilienhauses  können  beim  Lüften den  Kamineffekt  nutzen und  im  Keller sowie  im Dach  jeweils  die Fenster  öffnen.  Die  leichtere  warme  Luft  steigt  auf  und  kühlere Außenluft kann unten nachströmen. In Wohnungen sollte es je ein Fenster  an  zwei  gegenüberliegenden  Gebäudeseiten  sein.  Ein Ventilator kann dabei helfen, die Luft zu bewegen. Im Schlafzimmer sollte  jedoch  darauf  verzichtet  werden,  um  eine  Erkältung  oder schmerzhafte Verspannungen zu vermeiden. 

Zwar  helfen  solche  und  andere  Tipps  im  Notfall.  Professioneller Sonnenschutz sorgt dagegen ganzjährig für eine gutes Wohnklima: Hält ein Sonnenschutz im Sommer die Hitze draußen, so isolieren sie  im  Winter  die  warmen  Innenräume  gegen  Kälte.  Die  teure Heizwärme bleibt dadurch im Haus. Auch das ist eine gute Nachricht für die Haushaltskasse, die Umwelt und das Klima.

Weitere Infos zu Produkten sowie Rollladen- und Sonnenschutz-Fachbetrieben  in  der  Nähe  gibt  es  auf  www.rollladen-sonnenschutz.de.

Foto: Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz e.V. (BVRS)

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