Liebe Leserin, lieber Leser,

Lieber Leserin, lieber Leser, die Engel singen in der Weihnachtsgeschichte: „Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen.“ Wie ist das gemeint? Wünschen die Engel, dass Friede auf Erden sei (weil kein Friede auf Erden ist)? „Den Menschen ein Wohlgefallen“, heißt das: Den Menschen eine gute Nachricht? Nun steht Weihnachten wieder einmal kurz vor der Tür, die Vorweihnachtszeit hat längst begonnen, Weihnachtsmärkte finden landauf landab statt, doch Friede auf Erden will sich auch am Ende des Jahres 2019 nicht so richtig einstellen: Die Unruhen in Hongkong sind aktuell in aller Munde, in Syrien geht der Krieg unvermindert weiter, im Iran kommt es zu innenpolitischen Auseinandersetzungen, nachdem dort der Benzinpreis ums Dreifache (!) erhöht wurde, in Südamerika kommt es nach Venezuela nun auch in Chile und Bolivien zu größeren Unruhen, in Afrika herrscht aktuell auch nur trügerische Ruhe; nur in Europa und insbesondere hierzulande bleiben wir glücklicherweise von solchen Unruhen verschont; dafür beschäftigen sich die großen Parteien in Deutschland augenblicklich mehr mit sich selbst, stellen jeweils eine neue Führungsspitze auf oder versuchen dies zumindest, der Umbruch in Deutschlands Parteienlandschaft geht wohl einher mit dem absehbaren Ende der Merkel-Ära, und auch in ihrer Partei laufen längst im Hintergrund interne Machtkämpfe. Am 1. Dezember startet das vereinte Europa mit Frau von der Leyen und ihrer Mannschaft an der Spitze in eine neue Ära, die deutsche Öffentlichkeit befasst sich weiterhin mit dem Umgang mit dem nicht mehr zu leugnenden Klimawandel, mit dem bevorstehenden Wandel in der Automobillandschaft (Stichwort: E-Autos), und mit bezahlbarem Wohnen. Das 30jährige Mauerfall-Jubiläum hat gezeigt, dass die Wiedervereinigung weitgehend von Ost und West inzwischen gemeistert worden ist, allerdings noch keine komplette „Wiederverschmelzung“ stattgefunden hat. Der Gesetzgeber hat, nachdem er nunmehr keinerlei Argumente mehr für eine Fortführung des „Soli“ vorbringen konnte, diesen für 2021 formal abgeschafft, jedenfalls für die allermeisten Bundesbürger. In Flensburg dominieren aktuell die Themen „möglicher Umzug der Flensburger Brauerei“ sowie die Debatte um die künftige medizinische Versorgung im geplanten Zentralklinikum, weil der katholische Träger beim Thema Schwangerschaftsabbruch bremst. Immerhin wird – und das nicht nur am Runden Tisch – noch miteinander geredet, nur so wird man letztlich eine für alle Seiten tragbare Lösung finden. Man munkelt von guten Nachrichten für alle Sportbegeisterten: Das Flensburger Stadion könnte in den kommenden Jahren umfangreich saniert werden. Entsprechende Pläne der Stadtverwaltung sollen am 27. November im Ausschuss für Bildung und Sport diskutiert werden – hoffentlich nicht nur Teil eines Wunschzettels fürs kommende Jahrzehnt! Für die Handballer der SG Flensburg-Handewitt ist bereits der erste Weihnachtswunsch in Erfüllung gegangen: Der Wechsel des dänischen Weltmeisters und Olympiasiegers Mads Mensah Larsen von den Rhein-Neckar Löwen zur SG Flensburg-Handewitt ist perfekt: Der Rückraumspieler spielt ab der kommenden Saison beim deutschen Meister, er unterschrieb einen Zwei-Jahres-Vertrag bis 2022.
Wo wir gerade bei den Wünschen sind: Wir wünschen Ihnen, unseren Lesern und Geschäftspartnern, eine stressfreie Vorweihnachtszeit, genießen Sie diese Zeit, verleben Sie ein harmonisches Fest und einen gelungenen Jahreswechsel im Kreise Ihrer Liebsten, und haben Sie es auch im nächsten Jahrzehnt gut in unserem wunderschönen und lebenswerten Flensburg!


Ihr Team vom Flensburg Journal!

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