Nach Steinwürfen auf die A7: Festnahme von zwei Tatverdächtigen

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Foto:Benjamin Nolte

(ots) – Donnerstagabend (07.06.2018) wurden zwei Heranwachsende festgenommen, die im Verdacht stehen, für eine Serie von Steinwürfen von Brücken auf die Fahrbahnen im nördlichen Streckenabschnitt der BAB 7 und der B 200 verantwortlich zu sein.
Die Serie begann im Februar 2018. Bisher werden der Serie 19 Taten zugeordnet. Eine Vielzahl der Taten ging glimpflich aus, in einigen Fällen entstand geringer Sachschaden. Festzustellen war allerdings, dass die geworfenen Steine mit der Zeit größer wurden und es am Dienstagabend (08.05.18) gegen 22:30 Uhr zu einer folgenschweren Tat kam:
Eine Autofahrerin wurde von einem großen Stein schwer verletzt, der von einer Autobahnbrücke bei „Gottrupel“ auf ihren Wagen geworfen wurde. Der Stein wurde durch die Frontscheibe geworfen, traf die Fahrerin am Oberkörper und durchschlug im Anschluss die Heckscheibe. Um Haaresbreite wäre das Opfer, das noch lange an den Folgen der Verletzungen leiden wird, tödlich getroffen worden. Seitdem ermittelt das Kommissariat 1 der Bezirkskriminalinspektion wegen eines versuchten Tötungsdeliktes.
Die nun festgenommenen 18 und 19 Jahre alten Männer gerieten nach wochenlanger und akribischer Ermittlung in den Fokus der Kriminalpolizei Flensburg. In den vergangenen Wochen wurden intensive polizeiliche Maßnahmen durchgeführt. An den Ermittlungen waren verschiedene Dienststellen der Polizeidirektion Flensburg über einen langen Zeitraum mit einem hohen Kräfteansatz beteiligt. Die Aufklärung dieses Falles wurde von allen eingesetzten Kräften mit höchster Priorität verfolgt.
Am Donnerstagabend wurden die beiden Heranwachsenden gegen 21:00 Uhr festgenommen. In der polizeilichen Vernehmung räumten sie ein, für zahlreiche Steinwürfe von verschiedenen Autobahnbrücken verantwortlich zu sein. Die genaue Beteiligung der Tatverdächtigen an den jeweiligen Taten ist nun Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Die beiden Tatverdächtigen kommen aus dem Kreisgebiet Schleswig-Flensburg und sind polizeilich bisher nicht einschlägig in Erscheinung getreten. Die Motivlage lässt sich derzeit nicht erklären.
Die beiden Beschuldigten werden am heutigen Freitag dem Haftrichter beim Amtsgericht Flensburg vorgeführt.

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Ursula Ernst
8. Juni 2018 14:23

Die Täter sollten einmal die Opfer besuchen und sich anschauen, was sie angerichtet haben. Vielleicht hilft es ja, wenn sie nicht völlig verroht sind.

Stefan Teucher
9. Juni 2018 8:47
Reply to  Ursula Ernst

Nö. Da stand gerade die 5. OP an. Ich kann mir nicht vorstelle, das der „Besuch“ willkommen wäre.

Ursula Ernst
9. Juni 2018 15:26
Reply to  Ursula Ernst

Stefan Teucher , ich meine nicht, dass es gleich sein muss, aber die Täter scheinen so unbedarft zu sein, dass sie sehen müssen, was sie bewirkt haben. Eine Gefängnisstrafe ist meiner Meinung nach nicht genug.

Wenke Dercks
8. Juni 2018 15:10

Wenn sie es ein mal gemacht hätten könnte man sagen die waren dumm. Aber sie haben es mindestens 20 mal gemacht, die haben doch vorsätzlichen Mord in Kauf genommen. 😠

Diana Matzen
8. Juni 2018 15:59

Keine Worte

Andy Wehking
8. Juni 2018 16:59

Arbeitslager

Sandra Möller
8. Juni 2018 17:06

Ich hoffe, dass es da keine Jugendstrafe gibt. Wer so etwas macht, nimmt in Kauf, dass Menschen ums Leben kommen können. Dafür darf es auch sonst keine Gründe für Strafmilderung geben.

Holger Schröfel
8. Juni 2018 18:56

Die sollen offen äußern, was sie sich dabei gedacht haben. Und deren Eltern möchte ich auch dazu hören!

Claudi Petersen
9. Juni 2018 22:52

oha, damit klagst Du auch die Eltern an. Die können nicht immer etwas für das Verhalten ihrer Kinder, denn kein Elternteil traut DAS seinem Kind zu.

Holger Schröfel
9. Juni 2018 23:03

Ich bin gespannt auf die Reaktion!

Martina Verhasselt
8. Juni 2018 19:26

Solche Täter nehmen billigend in kauf das Leute schwer verletzt werden und sogar das Leben verlieren können. Meiner Meinung nach müßten solche Täter richtig bestraft werden ! 😡

Sarah L. Schoe
8. Juni 2018 20:20

Großen Dank an die Polizei die unsere Autobahnen dadurch ein Stück sicherer gemacht haben.

Marlies Christiansen
9. Juni 2018 10:06

Da darf kein Jugendstrafgesetz mehr gelten.

Claudi Petersen
9. Juni 2018 22:49

was geht nur in diesen Köpfen vor.