Wo? – Na bei „Wassersport Holnis“!

Wassersportverrückt, das sind sie laut eigener Aussage, und das seit über 15 Jahren – Kitesurfen, Windsurfen, Stand Up Paddling, Wing-Foiling… „Solange man dabei nass wird, finden wir´s gut. :)“ – und so sind sie hier im hohen und schönen Norden bestens aufgehoben.

Wir, das Flensburg Journal, haben kurz vorm Durchstarten der diesjährigen Freiluftsaison Jonny von „Wassersport Holnis“ zum Klönschnack eingeladen!

„Moin Jonny“ – „Moin ihr beiden; darf ich uns vorstellen?“ (ja, durfte er). „Wir, also Jonny und Tobi, sind Wassersportler aus Leidenschaft und mittlerweile seit über zehn Jahren als Wassersportlehrer in der Welt unterwegs: In Griechenland und Spanien, aber auch in den „Heimathäfen” von Wangerooge, Rügen, Föhr und Heiligenhafen haben wir tollen Menschen den besten Sport der Welt näher gebracht: den Wassersport. Auch wenn es viele schöne Orte auf der Welt gibt, haben wir im Juni 2019 in einem der schönsten unsere neue Heimat gefunden: Auf der Halbinsel Holnis. Hier gibt es herrliche Strände, beste Wassersportbedingungen und gleichgesinnte Menschen.“

Jonny erzählt weiter: „Wir Jungs, insgesamt drei Brüder, sind gewissermaßen auf dem Wasser groß geworden – allerdings am südlichen Zipfel Deutschlands, auf dem Bodensee. Dort sind wir schon früh mit Wassersport in Berührung gekommen, haben früh unsere Liebe dazu entwickelt, uns praktisch selbst das Surfen beigebracht!“
Die in Kindertagen entwickelte Leidenschaft für den Wassersport ließ bis heute nicht nach und so verschlug es die beiden nach ihrem Studium (Jonny studierte Philosophie und Soziologie, Tobi Wirtschaft) nach Kiel, einem beinah perfekten Ort für Wassersportverrückte, wie sie sich selbst bezeichnen, bevor sie schließlich vor kurzem endgültig zu Glücksburgern wurden und im Surferparadies Holnis ihr neues Zuhause fanden. Bruder Nummer 3 konnte sich der Anziehungskraft des Nordens auch nicht entziehen und lebt inzwischen in Hamburg.
„Es ist wirklich wahr: Glücksburg und insbesondere Holnis sind DAS Wassersportparadies für uns!“
Jonny und sein Bruder Tobi haben sich hier den Traum von der eigenen Wassersport-Schule verwirklicht: „Holnis bietet mit seinem flach abfallenden Sandstrand und dem durch die Uferformation vor Wellen geschützten Surf-Spot optimale Voraussetzungen für die Surfschule. Denn zusätzlich tritt an diesem schönen Fleckchen Erde auch noch ein Thermik-Effekt auf, der uns im Sommer regelmäßig Gleitwind und Sonne beschert. Wer also glaubt, richtig gute Surfspots gebe es nur im Süden Europas oder gar am anderen Ende der Welt, der irrt!“, ist sich Jonny total sicher!
„Ganz wichtig“, erklärt uns Jonny: „Unsere Wassersport-Schule „Wassersport Holnis“ ist Mitglied im VDWS – das ist im Langtitel der Verband Deutscher Wassersport-Schulen. Der VDWS stellt die Lizenzen/Zertifikate für Wassersportlehrer aus. Wir bei „Wassersport Holnis“ verfügen über diese Nachweise, die den Schülern garantieren, dass sie umfassend und gut ausgebildet und geschult werden – einschließlich aller Sicherheitsaspekte wie Erste Hilfe, Rettungswesen usw.“
„In Corona-Zeiten übrigens mit Abstand das Beste was man machen kann“, ergänzt Jonny augenzwinkernd. „Im Ernst, wir achten selbstredend auf die nötigen Hygiene-Maßnahmen, wobei die vier Sparten Windsurfen, Kitesurfen, Wing Foiling und Stand Up Paddling ja vom Wesen her Individual-Sportarten sind, die Abstände zu anderen Sportlern groß sind, und der Sport im Freien stattfindet, in frischer Luft im wahrsten Sinne des Wortes!“

Wing Foiling ist der große Renner!

Die ersten beiden Sparten Windsurfen und Kitesurfen sind seit Jahren bekannt und längst etabliert, SUP (Stand Up Paddling) ist mittlerweile auch allgemein anerkannt und beliebt, das Wing Foiling ist seit kurzem der große Renner!
„Wing Foil ist einfach erklärt: Es ist die Kombination aus einem Wing, also dem Flügel, den man in der Hand hält und der mit Hilfe des Windes Vortrieb und Auftrieb erzeugt. Und dazu kommt ein Surfboard auf dem Du fährst. In diesem Fall ein Board mit einem Hydrofoil oder kurz gesagt Foil!“ Jonnys Bruder Tobi, der den 2019 neu aufkommenden Sport im selben Jahr als erster der beiden ausprobierte, war sofort begeistert und gibt die entfachte Begeisterung am Wing Foil ing mit sehr viel Freude und Engagement nun gemeinsam mit dem Team von Wassersport Holnis an interessierte Wassersportfreunde weiter.
Auf die Frage nach notwendigen Voraussetzungen antwortet Jonny: „Grundsätzlich gilt: Für Wing Foiling bedarf es keiner besonderen Vorkenntnisse. Ob Du geübter Wassersportler oder (noch) „Landratte“ bist, ist völlig egal. Wir von Wassersport Holnis gehen individuell auf unsere Schüler ein und vermitteln die notwendigen Kenntnisse, geben zudem gerne Tipps aus unseren eigenen Erfahrungen und Erlebnissen.“
Jonny gerät leicht ins Schwärmen: „Ein weiterer schöner Aspekt am Wing Foiling ist, dass es weniger Ausrüstung zu verwalten, zu lagern, zu reinigen und für eine Session an den Strand zu schleppen gibt. Aber das macht es nicht weniger wichtig, die richtige Ausrüstung zu finden. Doch auch in der Hinsicht könnt ihr erst einmal bei uns probieren und testen: Das Fliegen zu erlernen, bedeutet, die für euer Niveau am besten geeignete Ausrüstung zu wählen. Der Riesenvorteil ist eingangs erwähnt: Man braucht nicht gleich den typischen Surfer VW-Bully um mit Sack und Pack ans Wasser zu fahren – das Equipment fürs Wing Foiling passt in euren Kofferraum – garantiert!“

Und wo finde ich Wassersport Holnis?

„Uns findet ihr direkt in Holnis am nördlichen Ende von Strand 3 in der Nähe vom Campingplatz. Unsere ffizielle Adresse ist eigentlich „An der Promenade 8“, aber wenn ihr „Wassersport Holnis“ bei Google Maps eingebt kommt ihr direkt zu uns. Parken könnt ihr für zwei Euro pro Tag auf der bei Wassersportlern aus der Flensburger Region gut bekannten Parkplatz-Wiese direkt am Surfstrand!“
„Ach ja“, vergisst Jonny nicht zu erwähnen: „Bei uns könnt ihr nach getaner Session gern bei einem Kaltgetränk oder einem leckeren Eis über „Dit un Dat“ philosophieren: Unser bunt gemischtes Team – bis runter zu unserem Feelgood Manager Kilian (übrigens der Jüngste im Bunde!) steht auch dafür allzeit gerne zur Verfügung!“

Ein letzter Tipp vom Fachmann:

„Das norddeutsche Wetter ist ja leider nicht unbedingt ein permanentes Wetter zum Sonnenbaden am Beach – doch gerade das wechselhafte Wetter hier im hohen Norden lädt förmlich dazu ein, aufs Wasser zu gehen und dort hemmungslos und intensiv seinen Sport zu treiben und zu leben. Bei richtigem Schietwetter fühlst du dich nach erlebter Session hammergut – versprochen! Und so kann auch niemals ein freier Tag oder ein Urlaubstag wegen Schlechtwetters ins Wasser fallen – höchstens du selbst …“
Dem ist nichts hinzuzufügen … „Danke für das informative Gespräch Jonny. Wir sehen uns demnächst in Holnis!“

Text: Peter Feuerschütz und Jessica Hofmann
Fotos: Benjamin Nolte

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