Liebe Leserin, lieber Leser,
Das Neue Jahr 2026 ist – im Gegensatz zu den Vorjahren – gleich am 2. Januar winterlich gestartet, mit einer flächendeckenden Schneeschicht, die uns anderthalb Wochen lang erhalten blieb. Am zweiten Wochenende kam noch ein Wintersturm hinzu, einhergehend mit einer Ostsee-Sturmflut, die allerdings glimpflich verlief – die Schäden in Flensburg waren minimal. Überhaupt Winter: Solche Wetterlagen waren bis zur Jahrtausendwende durchaus üblich. „Das ist eben Winter“, wissen alteingesessene Flensburger dazu zu sagen. Die Autofahrer hatten sowohl mit plötzlich einsetzender Glätte als auch mit einer Schneeauflage auf den Straßen zu kämpfen – obwohl der Winterdienst in Flensburg gut gearbeitet hat. In unseren Breiten ist wohl infolge des Klimawandels mit einem jährlich wiederkehrenden Bilderbuchwinter mit Schnee und tragfähigen Eisflächen zum Schlittschuhlaufen nicht mehr unbedingt zu rechnen. Der erste Sturm des Jahres namens „Elli“ hat in anderen Landesteilen und Bundesländern wesentlich mehr Schäden verursacht – insbesondere die Bahn ist noch häufiger ausgefallen oder verspätet ans Ziel gelangt als gewohnt.
Längst haben wir allen Nachbarn, Verwandten und Freunden ein „frohes neues Jahr“ gewünscht, und uns an die im Fernsehen im Januar häufigen Wintersport-Übertragungen gewöhnt. Ab dem 6. Februar dürfen wir uns auf 14 Tage Winter-Olympiade freuen – daneben rollt der „große“ Fußball über den Bildschirm, und seit dem 15. Januar verfolgen wir gespannt die Handball-EM – viele SG-Spieler sind ja dabei für ihre Nationalteams am Start.

Mitte Januar erreichte uns die Nachricht von der Übernahme der evangelischen Diakonissenanstalt zu Flensburg durch das katholische Franziskus-Hospital der Malteser, ursprünglich wollte man später fusionieren und bis 2030 ein gemeinsames Klinikum bauen.
Den dafür nötigen Anteil kann die finanziell nicht üppig ausgestattete Diako aber offenbar nicht aufbringen – nun wird also der Neubau des Klinikums unter katholischer Ägide vonstattengehen. Um die Flensburger Bürger bei Verkehrsprojekten künftig besser beteiligen zu können, wird in diesen Wochen ein entsprechender Bürgerrat einberufen. Grundlage hierfür ist ein politischer Beschluss aus dem Jahr 2024.
In dieser Ausgabe des „Flensburg Journals“ kommt ein noch junger Flensburger Kopf zu Wort, wir blicken auf die abwechslungsreiche Geschichte der Schiffbrücke zurück, präsentieren Ihnen einen bemerkenswerten Einheimischen mit ungewöhnlichem Lebenslauf, haben Neues für die Generation „Mittendrin“ im Köcher, dazu neben den gewohnten Tipps in diversen Lebensbereichen die anstehenden Veranstaltungshinweise und Termine …
Trotz aller aktuellen Probleme bleiben wir guter Dinge, und werden uns weiterhin bemühen, für Sie ein lesenswertes und interessantes Monatsmagazin zu produzieren – halten Sie durch: Der nächste Frühling kommt bestimmt!!
Ihr Team vom Flensburg Journal wünscht Ihnen einen erfolgreichen Februar 2026!
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