Flensburg kann mehr!

Kære venner, liiw följkens, liebe Wählerinnen und Wähler,

ich möchte Oberbürgermeisterin unserer Stadt werden, um Flensburg durch die nächsten Jahre zu führen. Die Zukunft wird uns viel abverlangen. Ich bin aber zuversichtlich, dass wir das gemeinsam hinbekommen. Doch dazu müssen wir einen klaren Kurs einschlagen. Flensburg muss darum dringend Prioritäten setzen und einmal gesetzte Ziele tatkräftig umsetzen.
Als Ratsfrau ärgere ich mich, wenn ich die Umsetzung politischer Entschlüsse anmahnen muss. Auch viele Bürgerinnen und Bürger verlieren ihr Vertrauen in die Entscheidungen aus dem Rathaus. Was sie wahrnehmen, sind lange Fristen von der Ankündigung bis zum Umsetzung, Stillstand und nicht eingelöste Versprechen.
Ich stehe für einen offenen und ehrlichen Meinungsaustausch mit allen Fraktionen; danach müssen aber verbindliche Entscheidungen stehen, die zügig umgesetzt werden. Ich habe einen Steuerungswillen, damit Ratsversammlung und Verwaltung nicht länger gegeneinander handeln. Die Gießkanne müssen wir in die Ecke stellen, sondern die Projekte vorrangig fördern, die uns voranbringen:

• Ich werde den Service im Rathaus verbessern.
• Flensburg ist der Mittelpunkt einer lebendigen Region. Ein zukunftsfähiges Verkehrsprojekt kann Flensburg weiter bringen: ein deutschdänischer Bahnhof in Weiche, der Flensburg verlässlich an den überregionalen Schienenverkehr anbindet.
• Flensburg muss sich in einem Regionalmanagement mit Schleswig-Flensburg zusammentun, um wirtschaftlich gegen die starke Westküste und die Kiel- Region bestehen zu können.
• Ich möchte die Gemeinschaft stärken. Darum plane ich ein Programm, in dem SozialarbeiterInnen mindestens einmal im Jahr alle FlensburgerInnen besuchen, die 80 Jahre alt und älter sind. Aber unter auch jungen Menschen grassiert die Vereinzelung. Darum sollen die Stadtteilzentren als Treffpunkte ausgebaut werden.

Flensburg kann mehr. Davon bin ich überzeugt und dazu will ich beitragen.

Ich bin 58 Jahre alt, verheiratet und habe zwei Kinder. Seit 2000 bin ich freie Journalistin in Flensburg, u.a. für den NDR. Ich bin stellvertretende SSW-Kreisvorsitzende und politisch aktiv als Ratsfrau und als Vorsitzende des Gleichstellungsausschusses. Geboren und aufgewachsen in Meldorf habe ich in Konstanz Politikwissenschaft studiert. Im Rahmen eines Projekts am Max-Planck-Institut in Köln verglich ich deutsche mit englischen Krankenhäusern. Ich erforschte die Entstehung der Pfl egeversicherung am Zentrum für Sozialpolitik in Bremen und begleitete in Magdeburg als wissenschaftliche Mitarbeiterin den Umzug von Menschen mit psychischen Behinderungen vom Krankenhaus in eigene Wohnungen. Danach arbeitete ich in Schwerin im Landtag und der Staatskanzlei. Ich bin in zahlreichen Vereinen und Initiativen aktiv (Kirchengemeinderat St. Marien, Förderverein der Stadtbibliothek, Frauen in Not, Flensburger Gesellschaft für Stadtgeschichte, Ohrring e.V., bequa-Aufsichtsrat).

Flensburg kann mehr! Am 18. September Karin Haug wählen.

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