Beim Flensburger Wahlergebnis vom 13. Oktober 1946 würden die Medien heutzutage von einem „Erdrutsch“ sprechen. Bei den ersten freien Wahlen seit 14 Jahren holten die dänischgesinnten Parteien zwei Drittel der Stimmen und ergatterten 33 der insgesamt 39 Sitze in der Flensburger Ratsversammlung. Das Echo war dementsprechend groß. „Der dänische Ansturm in der britischen Zone“, schrieb man in der englischen Zeitung „The Times“. Ein US-Journalist schuf „Die Grenze, die sich in der Suppenschüssel verschob“, während sich der „Politiken“ in Kopenhagen fragte: „Wiederherstellung des dänischen Südschleswigs?“ In Westdeutschland sprach man von einer „Flüchtlingswahl“.
Die eindeutige pro-dänische Tendenz wurde mit dem enormen Bevölkerungszuwachs und der schlechten Versorgungslage in der Grenzregion erklärt. Der Zuspruch bei den dänischen Vereinen, Schulen oder Sozialprogrammen war weit höher als vor dem Zweiten Weltkrieg. In Flensburg mutmaßte man gar, dass sich die deutsch-dänische Grenze nach Süden verschieben könnte. „Schleswig ist deutsch, und die echte dänische Minderheut genießt auch in Zukunft jeden Minderheitenschutz“, verabschiedete der Kieler Provinziallandtag am 12. Juni 1946 eine Resolution. Nur zwei Abgeordnete votierten dagegen. Der eine war der Flensburger Rechtsanwalt Willi Johannsen. „Die Zugehörigkeit zu Deutschland brachte nur Blutvergießen“, sagte der Vertreter der dänischen Minderheit.

Tiefer Graben in der SPD
Eine Woche später traf sich die schleswig-holsteinische SPD mit allen Kreisvorsitzenden und Bezirksvorständen – ausgerechnet in Flensburg. „Südschleswig ist ein deutsches Land“, hieß es. Einige „deutsch-separatistische Überläufer“ wurden gebrandmarkt. Gemeint war vor allem die Flensburger SPD um ihren Vorsitzenden Nicolaus Reiser. Er und auch seine Mitstreiter Hugo Hellwig, Peter Hattesen oder Friedrich Drews sprachen sich für eine Grenzverschiebung gen Süden aus – aus Enttäuschung über die Entwicklung seit 1920.
Mit dieser Haltung lösten die Flensburger in anderen Teilen Deutschlands nur Kopfschütteln aus. Schon im April 1946 hatte der Hamburger Sozialdemokrat Richard Schenck den in Hannover lebenden Parteivorsitzenden Kurt Schumacher informiert: „Die Dinge in Flensburg sind so schlimm, dass wir mit dem Ausschluss von Einzelpersonen jetzt wahrscheinlich nicht mehr weiterkommen, sondern den gesamten Ortsverein schließen müssen, um danach die deutschgesinnten Sozialdemokraten neu zu sammeln.“ Die 750 bis 800 Mitglieder der Flensburger galten als „größtenteils Speckdänen“.
Gegenresolution der Flensburger SPD
Am 5. Juli 1946 platzte das Flensburger Gewerkschaftshaus aus allen Nähten. Rund 500 SPD-Mitglieder waren erschienen. Nicolaus Reiser eröffnete die außerordentliche Versammlung und erwähnte einen Antrag, der die Tage mit der Post gekommen war. „Wer für Ziele der dänischen Minderheit eintritt, die über die Pflege kultureller Interessen hinausgehen und auf die Trennung Schleswigs von Deutschland gerichtet sind, kann nicht Mitglied der SPD sein“, stand in dem Papier des Bezirksvorstandes. Die Emotionen kochten hoch, die Diskussion dauerte lange. Klar war, dass die Flensburger SPD den Sozialismus in den Vordergrund stellte, während andernorts die nationale Frage dominierte. Am Ende wurde der Kieler Antrag ignoriert und eine eigene Formulierung aufgesetzt. Unter anderem hieß es: „Eine endgültige Regelung der Südschleswig-Frage kann nur aufgrund des Selbstbestimmungsrechts der Grenzlandbewohner durch eine Volksabstimmung erfolgen.“ Das Abstimmungsergebnis war deutlich: 386 zu 96.
Ein Ausflug nach Husum
Nur zwei Tage später war in Husum eine Großveranstaltung der SPD, zu der rund 15.000 Menschen strömten. Mit einem klapprigen Auto machten sich Nicolaus Reiser, Max Beyreis, Hermann Olson und Hugo Hellwig auf den Weg gen Nordsee, um mit Kurt Schumacher persönlich zu sprechen. Dieser war der Hauptredner und setzte sich in seinem zweistündigen Vortrag „Was wird aus unserem Deutschland?“ mit Begriffen wie „national“, „nationalistisch“ und „international“ auseinander. Plötzlich beschäftigte sich der SPD-Parteivorsitzende mit der Grenzregion. „Wir respektieren jeden Dänen, wir respektieren jeden Deutschen, aber wir haben keinen Respekt vor den Speckdänen deutschen Geblüts“, sagte er. Und etwas später polterte er: „Ich glaube, dass jene Leute, die in Flensburg kürzlich jenen Beschluss gefasst haben, grausame Dummköpfe sind, denn sie haben sich nicht zwischen zwei Stühlen, sondern außerhalb der gesamten Stuhlreihe gesetzt.“ Unter lebhaften Beifall erklärte er schließlich: „Der Sozialdemokratische Verein Flensburg wird hiermit aufgelöst.“
Nach seiner Schimpftirade empfing Kurt Schumacher die Flensburger Delegation tatsächlich noch zu einem Gespräch. Die fühlte sich brüskiert angesichts der Umgangsform und des Tones. Eine norwegische Zeitung schrieb später: „Eine Stimme, die klar wie kalter Stahl aus dem Äther kam.“ Hugo Hellwig erklärte trotzig: „Wir Flensburger Sozialdemokraten bleiben zusammen, auch ein Schumacher kann uns nicht auflösen. Das können nur wir selber oder die britische Militärregierung.“

SPF gegen „Deutschland-SPD“
Diese Einschätzung teilte auch Nicolaus Reiser bei der nächsten Zusammenkunft der Flensburger Genossen am 15. Juli 1946. Kurz darauf wurde Hermann Olson aus der SPD-Landtagsfraktion entlassen. In Flensburg kursierte da bereits ein Rundschreiben, dass der alte SPD-Kreisverein von der Militärregierung aufgelöst worden wäre. Der Vorfall befand sich allerdings noch in der Prüfung. Letztendlich sprachen die Briten kein Verbot aus, untersagten aber eine Ausdehnung über die Stadt Flensburg hinaus. Am 2. August 1946 fiel in einer Mitgliederversammlung die Entscheidung weiterzumachen – und zwar als Sozialdemokratische Partei Flensburgs (SPF).
Die neue Vereinigung trat damit in Konkurrenz zur „Deutschland-SPD“. Sie hatte vier Kernforderungen, die der dänischen Minderheit ähnelten: Schleswig sollte zumindest ein eigener Regierungsdistrikt werden, der Oberpräsident müsste aus der Region stammen, die Verwaltung sollte überwiegend regional verwurzelt sein, und man wünschte sich eine „Befreiung“ von den Flüchtlingen. Mitte September 1946 bekannte sich die SPF zu einer Kooperation mit dem „Sydslesvigsk Forening“ (SSF) und einem gemeinsamen Wahlkampf. SPF-Mitglied Heinrich Ladewig sagte: „Das kleine Dänemark gibt Millionen Menschen Brot, während das große Deutschland Millionen zum Hungern bringt.“
Kooperation von SPF und SSF
Der SSF zählte 6000 Mitglieder und registrierte bei seinen rund 60 Veranstaltungen vor der Kommunalwahl eine sehr große Resonanz – ganz gleich ob in Engelsby, im Borgeforeningen, im Flensborghus oder im Deutsches Haus. Der Tenor in der Flüchtlingsfrage lautete: „Selbstverständlich muss man den unglücklichen Menschen helfen, solange sie sich als Gäste hier aufhalten. Gleichzeitig sollte man aber bestrebt sein, dass sie sich ansässig machen, denn sie gehörten nicht hierher und haben keinen Platz in unserer Heimat.“
Anders war es im neuen SPD-Ortsverein, der sich nach drei Anläufen – wie die SPF – am 2. August 1946 im Blauen Saal des Deutschen Hauses formierte. Unter den nur 36 Mitgliedern fanden sich einige Neuankömmlinge aus Ostpreußen oder Pommern. Zwei wurden sogar in den Vorstand gewählt, der vom gebürtigen Nordschleswiger Jens Hansen angeführt wurde. Ende September organsierten die Sozialdemokraten eine Veranstaltung, die sich vor allem an die Kriegsgeschädigten und Vertriebenen wandte. Ein Redner sagte: „Wir hätten kein Recht, immer wieder die Rückgabe der Ostgebiete zu verlangen, und uns immer wieder dafür einzusetzen, dass Rhein und Ruhr deutsch bleiben, wenn wir nicht genauso konsequent dafür eintreten, dass auch im Norden des Reiches die deutsche Grenze so bleibt, wie sie ist.“
Eine „technische“ Wahlgemeinschaft
Auch die CDU lehnte in diversen Großkundgebungen jegliche Gebietsabtretungen an Dänemark ab. Teilweise wurden diese von einem Kulturprogramm begleitet, wenn etwa das städtische Orchester eine Ouvertüre spielte. In Flensburg war Thomas Andresen der führende Kopf der Christdemokraten. Der Steuerberater hatte schon wenige Tage nach der deutschen Kapitulation einige Gleichgesinnte in seiner Etagen-Wohnung in der Friesischen Straße zusammengetrommelt und wurde schließlich als Landesminister für Haushalt und Finanzen nach Kiel berufen. Dank seiner guten Kontakte konnte er auch den Kieler Oberbürgermeister Willi Koch nach Flensburg lotsen. Dieser sagte in markigen Worten: „Deutschland wird eine Demokratie sein – oder Deutschland wird nicht sein.“

Die CDU schloss sich Ende September 1946 mit drei anderen Parteien zu einer „technischen“ Wahlgemeinschaft zusammen. „Es muss auf jeden Fall verhindert werden, dass der Gruppe der Dänischgesonnenen mehrere deutsche Parteien gegenüberstehen, die durch ihre Uneinigkeit in Gefahr geraten, nur wenige Mandate zu erhalten“, lautete die Begründung. Zu diesem Bündnis gehörten SPD, FDP und sogar die KPD. Während die Kommunisten in anderen Orten Deutschlands als „Handlanger der Sowjetunion“ angesehen wurden, waren sie in Flensburg dabei, die Nachwuchsorganisation „Freie Deutsche Jugend“ aufzubauen. Ein FDJ-Jugendgruppenleiter brachte aus dem Osten allerdings keine positiven Erfahrungen mit: „Jeder, der 14 Tage in der Sowjetzone gelebt hat, ist vom Kommunismus geheilt.“
Polarisierende Stimmung in der Stadt
Für den 11. Oktober 1946 lud das Wahlbündnis zu einer Großkundgebung ein – in und vor das Deutsche Haus. Rund 5000 Menschen waren herbeigeeilt, Lautsprecher übertrugen die Reden in den Umlauf und auf die Straße. Als erstes trat Lokalmatador Thomas Andresen (CDU) an das Pult. Nachdem er Nahrung, Wohnung und Kleidung thematisiert hatte, monierte er, dass in Flensburg die Wahlen ihres Charakters als reine Gemeindeangelegenheit enthoben worden seien und eine nationale Bedeutung erlangt hätten. Zur Grenzfrage sagte er: „Eine Abstimmung in einem Augenblick, wo Deutschland in einem verzehrenden Fieber darniederliegt, halten wir für unwürdig und unvereinbar mit den völkerrechtlichen Grundsätzen.“ Außerdem sprachen drei auswärtige Parteivertreter, nämlich Paul Voss (FDP), Gustav Gundelach (KPD) und Wilhelm Kuklinski (SPD).
Die Stimmung in Flensburg war die Tage hochpolitisch und polarisierend. Das färbte auch auf die Berichterstattung der Zeitungen ab. Das „Flensburger Tageblatt“ veröffentlichte einen Tag vor der Kommunalwahl einen großgedruckten Aufruf: „Die Dänen bringen den letzten Mann an die Urne. Deutscher, tu deine Pflicht, Wahlenthaltung stärkt das Dänentum.“ Wände oder Fenster wurden mit Schmierereien („Wählt deutsch – esst dänischen Speck“) verunstaltet. Drei Knaben schrieben auf eine Telefonzelle „Vaelg SSV“ und erhielten eine Verwarnung vom Militärgericht. Flensburg schien auf eine Volksabstimmung zur zukünftigen Grenzziehung zuzusteuern, dabei ging es nur um die zukünftige Zusammensetzung der Ratsversammlung. Dabei deutete nicht viel darauf hin, dass die Alliierten und das dänische Königreich die Südschleswig-Frage neu aufrollen wollten. Das war auch das Ergebnis eines Treffens des dänischen Außenministers Gustav Rasmussen mit dem britischen Zivilbeauftragten Hugh Vivian Champion de Crespigny in Flensburg.
Abschiedsstimmung und Wahltag
Am Tag vor der Wahl versammelte sich der anderthalb Jahre zuvor von der Militärregierung ernannte Magistrat ein letztes Mal. Der sonst so nüchterne Sitzungssaal war mit Blumensträußen geschmückt. Zufällig feierte Oberbürgermeister Jacob Clausen Möller gleichzeitig seinen 70. Geburtstag. Er war in den vergangenen Monaten stets mäßigend aufgetreten. „Gleiches Recht für alle Bürger und ebenso gleiche Verteilung der Pflichten ohne Rücksicht auf Gesinnung oder finanzielle Verhältnisse“, so lautete sein Motto. In der letzten Sitzung wurde bilanziert und verabschiedet. So zog sich der Bürgermeister Christian C. Christiansen aus der Kommunalpolitik zurück.
Am 13. Oktober 1946 zählten nur noch die Stimmen. Rund 56.000 Wahlberechtigte war aufgerufen, in einem der 35 Wahllokale ihr Kreuz zu setzen. Auf dem Wahlzettel fanden sich jeweils sechs Namen. Drei Kandidaten hatte der SSF zusammen mit der SPF nominiert, die anderen drei Vorschläge beruhten auf der Wahlgemeinschaft von CDU, SPD, KPD und FDP. Nach Auszählung der Stimmen war das Ergebnis eindeutig: SSF (44 Prozent) und SPF (22 Prozent) gewannen deutlich vor CDU und SPD, die auf jeweils 14 Prozent kamen.
Die stärkste Fraktion war der SSF mit 22 Sitzen, gefolgt von der SPF mit elf. Die vier anderen Parteien mussten sich mit zwei oder gar nur einem Vertreter in der 39-köpfigen Ratsversammlung begnügen. „Das ist ein Ausdruck dafür, dass die Bevölkerung in Flensburg durch die geheime Abstimmung nun wirklich eine Änderung der bisherigen Verhältnisse wünscht“, kommentierte Jacob Clausen Möller und kündigte an: „Wir werden unsere Macht nicht benutzen, wie sie früher von deutscher Seite benutzt wurde. Wir wünschen, dass alle – egal ob sie deutsch oder dänisch, reich oder arm sind – als gleichberechtigte Bürger behandelt werden.“
Wiederwahl des Oberbürgermeisters
Seine Popularität war in Flensburg groß. Bereits am 22. Oktober 1946 trat die neue Ratsversammlung zusammen und wählte den alten Oberbürgermeister auch zum neuen – und das mit beachtlichen 36 Ja-Stimmen. „Hier soll kein dänisches oder deutsches Rathaus sein, sondern das Flensburger Rathaus“, betonte Jacob Clausen Möller. So ausgleichend wirkten nicht alle. Samuel Münchow, der als Vertreter der Stadt in den Landtag gewählt wurde, betonte: „Die Wahl zeigte, dass 80 Prozent der einheimischen Bevölkerung zu den Dänen stehe. Selbst wenn die Stimmen der Flüchtlinge mitgezählt werden, betrage die Mehrheit der Dänen immer noch 65 Prozent.“ Und von der SPD gab es eine Pfeilspitze gegen den SPF, als ihr Vorsitzender Nicolaus Reiser zum stellvertretenden Bürgermeister gekürt wurde: „Wir erkennen die kulturellen Rechte der Minderheit voll an. Doch Ratsherr Reiser wird wegen seiner grenzpolitischen Anschauung von uns immer abgelehnt werden.“ Mit Hugo Hellwig (Kulturdezernent) und Friedrich Drews (Oberstadtdirektor) bekleideten zwei weitere SPF-Mitglieder wichtige Ämter, während das deutsche Wahlbündnis nur Friedrich Klaus (CDU) in den Magistrat brachte.

Der Stutthoff-Prozess
Aus den Schlagzeilen verschwand Flensburg auch nach den Kommunalwahlen nicht. In jenem Herbst fokussierte sich die internationale Presse auf eine öffentliche Gerichtsverhandlung im Deutschen Haus. Über der Bühne im großen Saal hingen die Flaggen der Alliierten, davor waren die Tischformationen aufgebaut. Am 25. September 1946 begann der sogenannte Stutthoff-Prozess gegen 13 Angeklagte, denen grausige Verbrechen vorgeworfen wurden – begangen im Zuge der Evakuierung des Konzentrationslagers Stutthoff im Frühling 1945. Damit kehrte der dunkle Schatten der NS-Diktatur zurück nach Flensburg.
Ein britisches Sondergericht um Gerichtspräsident Richard Fanthorpe beleuchtete vor allem die Vorgänge auf dem Schleppkahn „Ruth“, auf dem bei Danzig 960 KZ-Häftlinge eingepfercht worden waren. Bei der Ankunft in Flensburg am 3. Mai 1945 lebten nur noch 630. Menschen wurden zu Tode gehungert, todkrank über Bord geworfen oder erschossen. 26 Leichen wurden am Strand von Fahrensodde verscharrt. Das Gericht machte sich aus den Aussagen von 17 Zeugen ein Bild. Die Pflichtverteidiger, allesamt Flensburger Rechtsanwälte, versuchten die Glaubwürdigkeit der Zeugen zu erschüttern und forderten Freisprüche für ihre Mandanten, die die Taten leugneten. Schließlich verkündete Richard Fanthorpe nach 20 Verhandlungstagen am 23. Oktober 1946 die Urteile: SS-Rottenführer Otto Wippermann, SS-Unterscharführer Herbert Holz und SS-Sturmmann Herbert Walbrecht wurden zum Tode verurteilt. Die anderen Angeklagten waren Funktionshäftlinge („Kapos“). Einer erhielt eine zweijährige Gefängnisstrafe, alle anderen wurden freigesprochen. Die drei Todesurteile wurden am 16. Dezember 1946 vollstreckt.
Text: Jan Kirschner
Fotos: Stadtarchiv Flensburg















