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	<title>Aktuelles Archive - Flensburgjournal</title>
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	<description>Dein Magazin für Flensburg und Umgebung</description>
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		<title>Ein Museum der etwas anderen Art – „unser“ Schifffahrtsmuseum</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jun 2026 22:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Flensburg]]></category>
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		<category><![CDATA[schifffahrtsmuseum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Flensburger Schifffahrtsmuseum ist ein 1979 gegründeter Zweigbetrieb der städtischen Museen, der im Jahr 1984 im ehemaligen Zollpackhaus an der Schiffbrücke als ein Höhepunkt der 700-Jahr-Feier der Stadt eingeweiht wurde. Das Schifffahrtsmuseum ist heute gewissermaßen die „Schatzkammer“ des Historischen Hafens unserer Stadt. In seinen Räumlichkeiten finden sich Schiffsbilder, Schiffsmodelle, zahlreiche Seefahrtinstrumente und Maschinen. Ein imposantes [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das Flensburger Schifffahrtsmuseum ist ein 1979 gegründeter Zweigbetrieb der städtischen Museen, der im Jahr 1984 im ehemaligen Zollpackhaus an der Schiffbrücke als ein Höhepunkt der 700-Jahr-Feier der Stadt eingeweiht wurde. Das Schifffahrtsmuseum ist heute gewissermaßen die „Schatzkammer“ des Historischen Hafens unserer Stadt. In seinen Räumlichkeiten finden sich Schiffsbilder, Schiffsmodelle, zahlreiche Seefahrtinstrumente und Maschinen. Ein imposantes Stadtmodell zeigt Flensburg in der Zeit um das Jahr 1600, die Geschichten des Hafens und der Höfe, der Fördeschifffahrt, der Werft werden übersichtlich und informativ dargestellt. Es erzählt somit umfassend die höchst abwechslungsreiche maritime Seite der Fördestadt mit all ihren Geschichten über den Hafen und die Kaufmannshöfe, über Schiffe und Reeder, über Matrosen, Maschinisten und Kapitäne und ihren Alltag an Bord. Es sind Geschichten aus der Ferne und von den heimischen Küsten. Geschichten aus Dänisch-Westindien über Zucker, Rum und Versklavung. Geschichten von der Förde über Butterfahrer und Petuhtanten. Geschichten von der Werft über Konstrukteure, Nieter und Schweißer.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="800" height="600" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3472.jpg" alt="Ein Museum der etwas anderen Art – „unser“ Schifffahrtsmuseum" class="wp-image-86720" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3472.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3472-300x225.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3472-768x576.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3472-560x420.jpg 560w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3472-80x60.jpg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3472-696x522.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3472-265x198.jpg 265w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Teil des Stadtmodells Flensburg um 1600</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Um interessierte Besucher noch ein Stück weit mehr lecker zu machen:</h2>



<p>Ihr erlebt bei einem Besuch das Schifffahrtsmuseum mit allen euren Sinnen: Stationen zum Ausprobieren, Anfassen, Mitmachen, Hingucken, Hinhören und Staunen machen den Museumsbesuch zu einer Entdeckungsreise sowohl für kleine als auch für große See(h)leute. Und als I-Tüpfelchen obendrauf: Der Museumsladen und das Museums-Café laden zum Stöbern und Verweilen ein.</p>



<p>Für Liebhaber geistiger Getränke: Im alten Zoll-Keller des Museums befindet sich der Rum-Keller. Eine moderne Multimedia-Installation führt die Zuschauer auf die Spuren der großen Flensburger Kaufmannsfamilien und erzählt von dem Abenteuer der Dänisch-Westindienfahrt, den Schrecken der Sklaverei sowie dem Reichtum, den der Zucker und Rum einst nach Flensburg brachten.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img decoding="async" width="800" height="600" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3599.jpg" alt="Ein Museum der etwas anderen Art – „unser“ Schifffahrtsmuseum" class="wp-image-86725" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3599.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3599-300x225.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3599-768x576.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3599-560x420.jpg 560w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3599-80x60.jpg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3599-696x522.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3599-265x198.jpg 265w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Wer pflegt und verwaltet heue die genannten Schätze?</h2>



<p>Ein Museum ist nur so gut wie sein Team. Die Kernmannschaft ist relativ klein – neben der Museumsleiterin Su­sanne Grigull, MA, gehören noch Frauke Ahrens, MA, Bildung und Vermittlung, sowie Dr. Martin Müller, als wissenschaftlicher Volontär dazu.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/FSM-Team-1.jpg" alt="Ein Museum der etwas anderen Art – „unser“ Schifffahrtsmuseum" class="wp-image-86718" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/FSM-Team-1.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/FSM-Team-1-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/FSM-Team-1-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/FSM-Team-1-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/FSM-Team-1-696x464.jpg 696w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das Team: Dr. Martin Müller, Susanne Grigull, Frauke Ahrens</figcaption></figure></div>


<p>Wie funktioniert es dennoch? Das wollte das „Flensburg Journal“ von Dr. Martin Müller wissen, dem wissenschaftlichen Volontär im Museums­team. „Eine gute Zusammenarbeit ist uns sehr wichtig“, weiß Martin Müller zu erzählen. „Alle Bereiche im Museum arbeiten zielführend Hand in Hand, denn nur so können wir unseren Gästen ein schönes und umfassendes Erlebnis bieten. Wir bekommen dabei sowohl Hilfe von den Mitarbeitenden der Städtischen Museen Flensburg, die ihren Anteil leisten an der Kasse, in der Aufsicht und im Depot, aber auch von zahlreichen Ehrenamtlichen, die sich engagiert etwa um die hauseigene Bibliothek oder unser Bildarchiv kümmern, und eine weitere Gruppe von Ehrenamtlern, die wir augenzwinkernd als die „Maschinisten“ und „Simulanten“ bezeichnen: Diese unentbehrlichen Helfer kümmern sich – wie die Bezeichnung schon verrät, zum einen um unsere Maschinenhalle und zum anderen um unsere Simulator-Anlagen, die von den Gästen teils ehrfürchtig bestaunt werden und auch ausprobiert werden dürfen.“</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/053_Flensburger_Schifffahrtsmuseum_Schiffstechnik_Schiffstelegraf.jpg" alt="Ein Museum der etwas anderen Art – „unser“ Schifffahrtsmuseum" class="wp-image-86714" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/053_Flensburger_Schifffahrtsmuseum_Schiffstechnik_Schiffstelegraf.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/053_Flensburger_Schifffahrtsmuseum_Schiffstechnik_Schiffstelegraf-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/053_Flensburger_Schifffahrtsmuseum_Schiffstechnik_Schiffstelegraf-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/053_Flensburger_Schifffahrtsmuseum_Schiffstechnik_Schiffstelegraf-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/053_Flensburger_Schifffahrtsmuseum_Schiffstechnik_Schiffstelegraf-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Wer ist dieser wissenschaftliche Volontär?</h2>



<p>Dr. Martin Müller hat eine interessante und – aus Sicht eines Flensburgers – durchaus ungewöhnliche Lebensgeschichte zu erzählen. Auf die Frage, ob er selbst Flensburger oder norddeutscher Herkunft sei, kommt eine überraschende Antwort: „Ich komme ursprünglich aus Oberammergau, bin dort geboren und aufgewachsen.“ Ein klassischer Bayer also ausgerechnet im nördlichsten Zipfel des Landes – sogar noch einer aus den Alpen! Martin Müller weiter: „Auf dem Gymnasium des nahegelegenen Klosters Ettal habe ich mein Abitur gemacht. Von klein auf habe ich mich sehr für die Natur und Geschichte interessiert. Nach dem Abi wollte ich eigentlich meinen Zivildienst ableisten in einer Einrichtung, die zu meinen Interessen gepasst hätte. Ich wurde beim Bund gemustert und als „nicht wehrdiensttauglich“ eingestuft. So entfiel der Zivildienst, doch ich fand eine andere passende Lösung für mich“, verrät er uns. Martin entschied sich für ein freiwilliges ökologisches Jahr, und kam so nach erfolgreicher Bewerbung erstmalig mit Schleswig-Holstein in Berührung. „Ich durfte mein freiwilliges ökologisches Jahr in der Geltinger Birk ableisten. Dabei verliebte ich mich schnell in diese für mich völlig andere Welt, war bald ein überzeugtes Nordlicht“, schmunzelt der heutige Enddreißiger rückblickend über seine Anfänge im hohen Norden.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/073_Flensburger_Schifffahrtsmuseumt_Rum-Museum.jpg" alt="Ein Museum der etwas anderen Art – „unser“ Schifffahrtsmuseum" class="wp-image-86716" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/073_Flensburger_Schifffahrtsmuseumt_Rum-Museum.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/073_Flensburger_Schifffahrtsmuseumt_Rum-Museum-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/073_Flensburger_Schifffahrtsmuseumt_Rum-Museum-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/073_Flensburger_Schifffahrtsmuseumt_Rum-Museum-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/073_Flensburger_Schifffahrtsmuseumt_Rum-Museum-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Martin wird zum Flensburger</h2>



<p>Er wollte künftig gern in Flensburg dauerhaft leben, und gemäß seinen Interessen hier ein Studium aufnehmen – folglich war das Studium auf Lehramt eigentlich als „Backup“ gedacht.</p>



<p>So begann er folgerichtig an der Uni in Flensburg ein Studium der Fächer Geschichte und Geographie. „Seit meinem Studienbeginn bin ich übrigens in Flensburg zuhause, fühle mich hier in dieser einzigartigen Stadt pudelwohl und glücklich, wohne zudem im historisch geprägten Straßenbild des Oluf-Samson-Ganges, und habe außerdem heute meinen „Traum-Job“ gefunden.“ Zwischendurch hat er auch andere Gegenden des Nordens kennengelernt: „Nach dem Bachelor wechselte ich für einige Semester nach Greifswald, weil ich zu den genannten Studienfächern auch noch Germanistik belegen wollte – was in der Kombination in Flensburg nicht möglich war. Zur Abrundung des Studiums wechselte ich für ein Auslandsjahr nach Budapest.“ Nach erfolgreichem Studienabschluss in Greifswald und einigen Jahren als wissenschaftlicher Mitarbeiter am dortigen Historischen Institut – „ich bin seinerzeit immer von Flensburg gependelt“ – kehrte er schließlich wieder an seinen Lebensmittelpunkt Flensburg zurück.&nbsp;</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_2250.jpg" alt="Ein Museum der etwas anderen Art – „unser“ Schifffahrtsmuseum" class="wp-image-86719" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_2250.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_2250-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_2250-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_2250-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_2250-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<p>Von 2022 bis Sommer 2024 leistete Martin sein Referendariat an der Nordsee ab, in Tönning. „Dort hatte ich mir ein kleines Zimmer zusätzlich gemietet, jedoch meinen Hauptwohnsitz in Flensburg beibehalten.“ Was nun? Diese Frage stellte sich anschließend nach beendetem Referendariat. Er erfuhr von der Ausschreibung einer Volontärstelle im hiesigen Schifffahrtsmuseum. „Ich bewarb mich auf die genannte Stelle, und wie man sieht, ich hatte Erfolg mit der Bewerbung. Es ist allerdings eine befristete Stelle, die ich jetzt noch bis Ende August 2026 bekleiden darf.“&nbsp;&nbsp;</p>



<p>Seine Aufgaben sind vielfältig, er hat mit Verwaltungstätigkeiten zu tun, aber auch viel mit Forschung und Recherche, hat zudem ein größeres Projekt begleitet und betreut: Die Sonderausstellung über den Oluf-Samson-Gang, die einen vielschichtigen Blick auf ein besonderes Stück Flensburger Stadtgeschichte warf. Im Zentrum stand der Oluf-Samson-Gang – eine Straße mit 400 Jahren bewegter Vergangenheit, die wie kaum ein anderer Ort in unserer Stadt von vielen Gegensätzen geprägt ist: einst Seemannsviertel, später Bordellstraße, heute angesagte Wohnstraße und Touristenattraktion. Daneben macht er Führungen durchs Haus, kümmert sich um Folgeausstellungen – es gibt genug für ihn zu tun.&nbsp;&nbsp;</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3474.jpg" alt="Ein Museum der etwas anderen Art – „unser“ Schifffahrtsmuseum" class="wp-image-86721" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3474.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3474-300x225.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3474-768x576.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3474-560x420.jpg 560w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3474-80x60.jpg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3474-696x522.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3474-265x198.jpg 265w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Führung durchs Schifffahrtsmuseum</h2>



<p>Auch der Schreiber dieser Zeilen kam in den Genuss einer solchen Führung. Sein Fazit: Verstaubt und langweilig? Keinesfalls! Im Flensburger Schifffahrtsmuseum – in den insgesamt vier Häusern rund um den Innenhof &#8211; wird sowohl die Geschichte der Stadt als auch die der mal deutsch, mal dänisch geprägten Region sehr lebendig erzählt. Dabei rücken atmosphärische Inszenierungen sowie unterschiedliche Mitmach-Angebote die historischen Exponate in ein neues Licht, wecken Neugier und machen die Faszination und die Bedeutung der Seefahrt für Klein und Groß erlebbar.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3498.jpg" alt="Ein Museum der etwas anderen Art – „unser“ Schifffahrtsmuseum" class="wp-image-86724" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3498.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3498-300x225.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3498-768x576.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3498-560x420.jpg 560w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3498-80x60.jpg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3498-696x522.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3498-265x198.jpg 265w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Blick aus dem Ruderhaus</figcaption></figure></div>


<p>In insgesamt sieben Dauerausstellungen – und einer Sonderausstellung – werden die Meilensteine der Flensburger Stadt- und Handelsgeschichte aufgegriffen – angefangen bei der Zeit des Walfangs über die sogenannte West­indienfahrt und dem damit verbundenen kolonialen Erbe bis hin zu den beliebten Butterfahrten auf der Förde. Aber auch in allgemeingültige Themen wie den Schiffbau und das Leben an Bord kann hier im Museum eingetaucht werden.</p>



<p>Für all diese Themen hält das Museum ein breites Vermittlungsangebot für die unterschiedlichsten Zielgruppen vor – seien es spannende Führungen oder interaktive Workshops. Diese lassen sich direkt über die neu gestaltete Internetseite des Schifffahrtsmuseums buchen!</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3494.jpg" alt="Ein Museum der etwas anderen Art – „unser“ Schifffahrtsmuseum" class="wp-image-86723" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3494.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3494-300x225.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3494-768x576.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3494-560x420.jpg 560w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3494-80x60.jpg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3494-696x522.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3494-265x198.jpg 265w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Das Museum als beliebter und gern genutzter Veranstaltungsort</h2>



<p>Der Innenhof und ebenso das Foyer im ehemaligen Zollpackhaus – mit dem Info-Stand, und Museumsladen und Café – sind so ausgestattet, dass Veranstaltungen aller Art dort durchgeführt werden können und auch tatsächlich dort stattfinden. „Regelmäßig finden Konzerte und Veranstaltungen etwa der Flensburger Hofkultur hier statt“, weiß Martin Müller. „Auch die Uni Flensburg oder die Stadt Flensburg halten regelmäßig im Hause unterschiedliche Veranstaltungen ab.“ Das unterstreicht den Eindruck, den man als interessierter Besucher des Museums gewinnt: Das Flensburger Schifffahrtsmuseum ist ein lebendiger und wertvoller Bestandteil sowohl der Geschichte als auch der Gegenwart der schönen Stadt Flensburg!</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/Takelage.jpg" alt="Ein Museum der etwas anderen Art – „unser“ Schifffahrtsmuseum" class="wp-image-86726" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/Takelage.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/Takelage-300x225.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/Takelage-768x576.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/Takelage-560x420.jpg 560w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/Takelage-80x60.jpg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/Takelage-696x522.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/Takelage-265x198.jpg 265w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<p>Ein Besuch ist aus Sicht des Flensburg Journals nur jedem wärmstens zu empfehlen – gerade wir Einheimischen sollten uns das nicht entgehen lassen. Anschließend haben wir nämlich eine lohnende Empfehlung parat für unsere Freunde, Gäste, Nachbarn und Verwandte, falls die mal zu Besuch in unserer schönen Stadt weilen oder uns nach Tipps fragen, was man sich hier in „Flens“ unbedingt anschauen sollte!</p>



<p><em>Mit Martin Müller sprach Peter Feuerschütz<br>Fotos: Schifffahrtsmuseum Flensburg   </em></p>
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		<title>Holtex – seit 55 Jahren in Flensburg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 May 2026 22:28:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aus der Region]]></category>
		<category><![CDATA[Holtex]]></category>
		<category><![CDATA[Jubiläum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Holtex ist ein – mittlerweile in dritter Generation geführtes &#8211; Familienunternehmen, das ein gut ausgewähltes Warensortiment zu günstigen Preisen anbietet. Gute Ware zum günstigen Preis – das lockte bereits in den Nachkriegsjahren eine interessierte Kundschaft an, als der Lübecker Kaufmann Hermann W. Pohl im Jahr 1949 in der Hansestadt an der Trave einen Textilgroßhandel mit [&#8230;]</p>
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<p>Holtex ist ein – mittlerweile in dritter Generation geführtes &#8211; Familienunternehmen, das ein gut ausgewähltes Warensortiment zu günstigen Preisen anbietet.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="641" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/FL-1979.jpg" alt="Holtex – seit 55 Jahren in Flensburg" class="wp-image-86745" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/FL-1979.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/FL-1979-300x240.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/FL-1979-768x615.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/FL-1979-524x420.jpg 524w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/FL-1979-696x558.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<p>Gute Ware zum günstigen Preis – das lockte bereits in den Nachkriegsjahren eine interessierte Kundschaft an, als der Lübecker Kaufmann Hermann W. Pohl im Jahr 1949 in der Hansestadt an der Trave einen Textilgroßhandel mit Namen „Norddeutscher Textilgroßhandel“ gründete. Anfangs belieferte er vor allem Händler in der näheren Umgebung mit Textilien aller Art. Das Unternehmen wuchs schnell auf und expandierte, denn die Menschen wollten nach den entbehrungsreichen Kriegs- und Nachkriegsjahren endlich wieder neue und schöne Sachen kaufen. Schon im Jahr 1952 firmierte das Familienunternehmen um: Nun hieß man „Holtex“, der Begriff leitet sich von „Holsteinischer Textilhandel“ ab.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="507" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/FL-Tankstelle-1.jpg" alt="Holtex – seit 55 Jahren in Flensburg" class="wp-image-86748" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/FL-Tankstelle-1.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/FL-Tankstelle-1-300x190.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/FL-Tankstelle-1-768x487.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/FL-Tankstelle-1-663x420.jpg 663w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/FL-Tankstelle-1-696x441.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<p>In den 60er und 70er Jahren entwickelte sich „Holtex“ stetig weiter zu einer bemerkenswerten Erfolgsgeschichte – bis heute im Jahre 2026:</p>



<p>Das Familienunternehmen bietet heute in sechs Filialen in Schleswig-Holstein und einem Geschäft in Mecklenburg-Vorpommern hochwertige Qualitäts- und Markenmode zu günstigen Preisen an, beschäftigt insgesamt weit über 200 Mitarbeiter.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="546" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/FL-Kassentresen.jpg" alt="Holtex – seit 55 Jahren in Flensburg" class="wp-image-86747" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/FL-Kassentresen.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/FL-Kassentresen-300x205.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/FL-Kassentresen-768x524.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/FL-Kassentresen-615x420.jpg 615w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/FL-Kassentresen-218x150.jpg 218w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/FL-Kassentresen-696x475.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Holtex kommt in den hohen Norden</h2>



<p>In den 1960er Jahren begann im Süden Flensburgs an der Stadtteilgrenze zu Weiche die Umstrukturierung des einstigen Agrargeländes Sophienhof. Die Ansiedlung von Firmen, mit der Firma Holtex als einem der Pioniere 1971, prägte den Wandel von Landwirtschaft zu Gewerbeansiedlung. Holtex war 1971 das erste Unternehmen im damals neuen Gewerbegebiet an der Husumer Straße in Weiche. In einer bewusst schlichten Halle eröffnete man die seinerzeit fünfte Filiale des Unternehmens. Die Idee, ein Einzelhandelsgeschäft in einem Gewerbegebiet – relativ weitab von Wohngebieten, anzusiedeln, war ungewöhnlich und mutig, doch die Flensburger waren neugierig, stellten schnell fest, dass es sich durchaus lohnte, zum Einkaufen zu Holtex zu gehen bzw. zu fahren. Anfangs bot Holtex neben Textilien auch noch Lebensmittel und Drogerieartikel an – doch das Sortiment im einstigen Warenhaus wandelte sich bald immer mehr hin zu vielfältigen Bekleidungsartikeln wie Textilien, Oberbekleidung, Schuhe, Schmuck und Uhren.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="543" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/FL-1979-kl.jpg" alt="Holtex – seit 55 Jahren in Flensburg" class="wp-image-86746" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/FL-1979-kl.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/FL-1979-kl-300x204.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/FL-1979-kl-768x521.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/FL-1979-kl-619x420.jpg 619w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/FL-1979-kl-696x472.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Das etwas andere Geschäft</h2>



<p>Stets ging es bei Holtex familiär zu, die Beschäftigten fühlten sich im Familienbetrieb genauso wohl wie die Kundschaft, und es entwickelte sich im Laufe der Jahre eine gedeihliche Beziehung zu vielen Flensburgern, die sich im Laufe der Jahre zu Stammkunden entwickelten. Man wurde und wird stets gut und kompetent beraten, teilweise „schnackt wi uk in Plattdüütsch“, wie uns die Filialleiterin verrät.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="534" data-id="86743" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/FJ_Holtex-8715.jpg" alt="Holtex – seit 55 Jahren in Flensburg" class="wp-image-86743" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/FJ_Holtex-8715.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/FJ_Holtex-8715-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/FJ_Holtex-8715-768x513.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/FJ_Holtex-8715-629x420.jpg 629w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/FJ_Holtex-8715-696x465.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="534" data-id="86742" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/FJ_Holtex-8709.jpg" alt="Holtex – seit 55 Jahren in Flensburg" class="wp-image-86742" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/FJ_Holtex-8709.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/FJ_Holtex-8709-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/FJ_Holtex-8709-768x513.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/FJ_Holtex-8709-629x420.jpg 629w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/FJ_Holtex-8709-696x465.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>
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<p>Und sie ergänzt: „Wir bieten in unserem großräumigen Geschäft Mode für den kompletten Menschen – sozusagen von Kopf bis Fuß“, schmunzelt sie. „Großen Wert legen wir neben der normalen Freizeitbekleidung auch auf die sogenannte Festtagsbekleidung – etwa für Konfirmationen, Hochzeiten, Taufen, Schulabschlussfeiern. Aus solchen Anlässen kommen auch viele angehende Erwachsene zu uns ins Haus, um sich entsprechend einzukleiden. </p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="534" data-id="86737" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/FJ_Holtex-8690.jpg" alt="Holtex – seit 55 Jahren in Flensburg" class="wp-image-86737" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/FJ_Holtex-8690.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/FJ_Holtex-8690-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/FJ_Holtex-8690-768x513.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/FJ_Holtex-8690-629x420.jpg 629w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/FJ_Holtex-8690-696x465.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="534" data-id="86736" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/FJ_Holtex-8676.jpg" alt="Holtex – seit 55 Jahren in Flensburg" class="wp-image-86736" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/FJ_Holtex-8676.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/FJ_Holtex-8676-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/FJ_Holtex-8676-768x513.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/FJ_Holtex-8676-629x420.jpg 629w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/FJ_Holtex-8676-696x465.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>
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<p>Wir sind zudem bekannt für Qualitätsware zu günstigen Preisen – ein Konzept, das sich bewährt hat. Die Markenvielfalt ist riesig, neben Markenartikeln wie Camp David, Bugatti, Tom Tailor oder Mac und bei den Schuhen von Gabor, Skechers und Rieker haben wir auch Eigenmarken im Angebot – das wissen die Kunden sehr zu schätzen, neben der guten Beratung durch unser geschultes Fachpersonal.“</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-3 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="534" data-id="86741" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/FJ_Holtex-8708.jpg" alt="Holtex – seit 55 Jahren in Flensburg" class="wp-image-86741" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/FJ_Holtex-8708.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/FJ_Holtex-8708-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/FJ_Holtex-8708-768x513.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/FJ_Holtex-8708-629x420.jpg 629w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/FJ_Holtex-8708-696x465.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="534" data-id="86740" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/FJ_Holtex-8706.jpg" alt="Holtex – seit 55 Jahren in Flensburg" class="wp-image-86740" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/FJ_Holtex-8706.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/FJ_Holtex-8706-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/FJ_Holtex-8706-768x513.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/FJ_Holtex-8706-629x420.jpg 629w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/FJ_Holtex-8706-696x465.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>
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<h2 class="wp-block-heading">Wir empfehlen</h2>



<p>Dem ist nichts hinzuzufügen: Unsere Empfehlung lautet also „Auf zu Holtex!“ Was dafür spricht? Anlässlich des Jubiläums gibt es attraktive Rabatte, und für diejenigen, die bisher noch nicht Stammkunden bei Holtex sind, nennen wir weitere Vorteile eines Einkaufs in diesem bemerkenswerten Textilgeschäft: Holtex ist leicht zu erreichen, liegt zudem sehr zentral, ausreichend kostenfreie Parkplätze sind in genügender Zahl direkt vorm Eingang vorhanden. Selbst mit dem ÖPNV ist der Weg sehr einfach, in unmittelbarer Nähe sind entsprechende Haltestellen vorhanden.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-4 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="534" data-id="86739" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/FJ_Holtex-8705.jpg" alt="Holtex – seit 55 Jahren in Flensburg" class="wp-image-86739" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/FJ_Holtex-8705.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/FJ_Holtex-8705-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/FJ_Holtex-8705-768x513.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/FJ_Holtex-8705-629x420.jpg 629w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/FJ_Holtex-8705-696x465.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="534" data-id="86738" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/FJ_Holtex-8702.jpg" alt="Holtex – seit 55 Jahren in Flensburg" class="wp-image-86738" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/FJ_Holtex-8702.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/FJ_Holtex-8702-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/FJ_Holtex-8702-768x513.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/FJ_Holtex-8702-629x420.jpg 629w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/FJ_Holtex-8702-696x465.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>
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<p><strong><em>Holtex Flensburg<br>Am Sophienhof 2, 24941 Flensburg<br>Öffnungszeiten: Mo – Fr: 09:30 – 18:00 Uhr, Sa: 09:30 – 15:00 Uhr</em></strong></p>
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		<title>Turnklub Flensburg mit neuen Angeboten für Fitness und Bewegung für jede Altersgruppe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 May 2026 10:55:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Flensburg]]></category>
		<category><![CDATA[Angebote]]></category>
		<category><![CDATA[flensburg]]></category>
		<category><![CDATA[Turnklub]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Turnklub Flensburg bietet neue Angebote für Fitness und Bewegung für Eltern mit Kleinkindern, Kinder und Jugendliche sowie Erwachsene an. Mädchen ab 6 Jahren können mittwochs und ab Herbst auch freitags in der Schule auf der Rude die Grundelemente der „Rhythmischen Sportgymnastik&#8220; erlernen. Für Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren startet in Kürze montags und [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der Turnklub Flensburg bietet neue Angebote für Fitness und Bewegung für Eltern mit Kleinkindern, Kinder und Jugendliche sowie Erwachsene an.</p>



<p>Mädchen ab 6 Jahren können mittwochs und ab Herbst auch freitags in der Schule auf der Rude die Grundelemente der „Rhythmischen Sportgymnastik&#8220; erlernen. Für Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren startet in Kürze montags und ab Herbst zusätzlich mittwochs ebenfalls in der Sporthalle Schule auf der Rude eine neue Gruppe „Gymnastik und Tanz&#8220;.</p>



<p>„Teenfitness&#8220; richtet sich an Jugendliche von 11 bis 17 Jahren, die Bewegung, Spaß und ein intensives Workout miteinander verbinden wollen. Hier wird immer mittwochs in der Sporthalle Holwegschule trainiert. Diese Gruppe startet, sobald sich genug Teilnehmende melden, die dabei sein wollen.</p>



<p>Auch für die Kleinen und ganz Kleinen gibt es neue Gruppen. Das neue Angebot „Eltern mit Kind aktiv&#8220; ermöglicht gemeinsames Turnen, Übungen und freies Spiel für drei bis sechs-Jährige mit ihren Eltern oder anderen Begleitpersonen. Die Gruppe trifft sich dienstags in der Sporthalle Hannah-Arendt-Schule.</p>



<p>Freie Plätze gibt es noch in den „Eltern-Kind-Turn-Gruppen&#8220; in der Waldschule und in der Waldorfschule. Auch in der Kinder-Turn-Gruppe für Kids im Alter von 4 bis 6 Jahren in der Waldschule sind neue Mitglieder willkommen.</p>



<p>Mit „Functional Training&#8220; startet der Verein Ende Mai in der Holwegschule ein neues Ganzkörpertraining für Erwachsene, bei dem Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit trainiert werden. Eine „Gymnastik- und Tanz&#8220;-Gruppe für Erwachsene in der Sporthalle Schule auf der Rude nimmt das Training auf, wenn eine Mindestteilnehmerzahl erreicht ist.</p>



<p>Alle ausführlichen Informationen zu den neuen Angeboten und zur Anmeldung gibt es auf <a href="http://www.turnklub-flensburg.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.turnklub-flensburg.de</a> .</p>



<p>Der Turnklub Flensburg wurde 1958 als reiner Turnverein gegründet und hat bis heute seinen Schwerpunkt im Bereich Turnen, Gymnastik und Fitness. Mehr als 900 Sportlerinnen und Sportler aller Altersgruppen sind im Verein aktiv.</p>



<p><em>Text: Turnklub Flensburg</em><br><em>Foto: Symbolfoto „Gymnastik und Tanz für Kids&#8220;, ChatGPT</em></p>
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		<title>Einfach mal ein Hochbeet bauen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 May 2026 15:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Hochbeet]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer seinen Garten optimal nutzen möchte, um sich mit gesundem Gemüse selbst zu versorgen, sollte es mit einem Hochbeet versuchen. Die Vorteile: Das Hochbeet lässt sich auch dort aufbauen, wo kein Gemüsebeet möglich ist – beispielsweise auf kargen, steinigen Böden oder in einem gepflasterten Innenhof. Seine bequeme Höhe erlaubt angenehmes und rückenfreundliches Gärtnern. Und das [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wer seinen Garten optimal nutzen möchte, um sich mit gesundem Gemüse selbst zu versorgen, sollte es mit einem Hochbeet versuchen. Die Vorteile: Das Hochbeet lässt sich auch dort aufbauen, wo kein Gemüsebeet möglich ist – beispielsweise auf kargen, steinigen Böden oder in einem gepflasterten Innenhof. Seine bequeme Höhe erlaubt angenehmes und rückenfreundliches Gärtnern. Und das Gemüse wächst hier schneller und bringt größere Erträge als im herkömmlichen Beet.</p>



<p>Ein Hochbeet lässt sich entweder fertig kaufen oder recht einfach selbst bauen. Man kann es in der Größe perfekt auf die Umgebung und die eigenen Bedürfnisse abstimmen. Praktisch ist es, wenn das Hochbeet nicht breiter als 120 cm und von allen Seiten begehbar ist. Von Vorteil ist ein windgeschützter Platz in Nord-Süd-Richtung.</p>



<p>Wie es weitergeht, weiß Sabine Klingelhöfer von Neudorff: „Das Hochbeet entweder direkt auf die Erde stellen oder geeignete Steine unterlegen – dann hält das Holz länger. Bewuchs auf der Standfläche entfernen. Im Anschluss feinen Maschendraht auf dem Boden auslegen und von innen festtackern. Das Hochbeet dann mit einer stabilen Baufolie auskleiden. Das schützt das Holz vor Feuchtigkeit und isoliert gleichzeitig.“</p>



<p>Danach das Beet befüllen. Äste, feines Häckselgut, Laub- und Grünabfälle oder Stallmist. Dann hochwertigen Kompost. Wer nicht selbst kompostiert, nimmt beispielsweise den torffreien NeudoHum Hochbeet- &amp; Gartenkompost. Die letzte Schicht ist dann eine spezielle Hochbeet-Erde, die organisch vorgedüngt sein sollte, um den Pflanzen optimale Startbedingungen zu bieten.</p>



<p>Weitere Tipps zum Aufbau eines Hochbeets gibt es online unter <a href="http://www.neudorff.de/hochbeet-bauen">www.neudorff.de/hochbeet-bauen</a>.</p>



<p><em>Foto: Neudorff/txn</em></p>
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		<title>Abitur am Abendgymnasium – ein dorniger und mühsamer Weg?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 May 2026 15:55:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Abendgymnasium]]></category>
		<category><![CDATA[flensburg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Trotz vieler schönen Momente am Abendgymnasium muss ich zugeben, dass diese spezielle Schulzeit alles andere als einfach war. Über rund drei Jahre musste ich nach jedem Arbeitstag noch einmal rund vier Stunden in der Schule absitzen. Eine Doppelbelastung, die mir einiges abverlangt hat – doch es hat sich letztlich gelohnt!“ So oder so ähnlich äußern [&#8230;]</p>
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<p>„Trotz vieler schönen Momente am Abendgymnasium muss ich zugeben, dass diese spezielle Schulzeit alles andere als einfach war. Über rund drei Jahre musste ich nach jedem Arbeitstag noch einmal rund vier Stunden in der Schule absitzen. Eine Doppelbelastung, die mir einiges abverlangt hat – doch es hat sich letztlich gelohnt!“ So oder so ähnlich äußern sich viele Abendschüler zu ihrer Schulzeit.</p>



<p>Die Teilnahme am Abendgymnasium ist kostenlos. Auch die Lehrbücher stehen den Schülern unentgeltlich zur Verfügung (gegen eine Kaution). Prinzipiell ist die Teilnahme am Abendgymnasium mit Berufstätigkeit in Vollzeit vereinbar.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Abendgymnasium Flensburg</h2>



<p>Das Flensburg Journal sprach mit der aktuellen Schülersprecherin am Flensburger Abendgymnasium, Nadine Petersen (35), die kurz vor ihrem Abitur steht, sowie dem Schüler des Abendgymnasiums Sören Aust, der in seiner Klasse als Klassensprecher fungiert. Sechs Klassen gibt es aktuell: die Jahrgänge 11, 12 und 13 mit jeweils zwei Klassen, a und b. Dazu kommen noch zwei Abi-Flex-Klassen, die verstärkt auf Online-Lernen setzen und weniger Präsenz haben. Insgesamt 3 Abendgymnasien gibt es aktuell in Schleswig-Holstein: in Kiel, Flensburg und Lübeck. Das Einzugsgebiet des Flensburger Abendgymnasiums erstreckt sich praktisch über die gesamte Landeshälfte Schleswig. Aktuell sind 65&nbsp;Schüler am hiesigen Abendgymnasium angemeldet. Jährlich gibt es etwa 40&nbsp;&#8211;&nbsp;50 Neuanmeldungen, wobei nicht alle Teilnehmer die kompletten drei Jahre durchhalten, entweder vorher abbrechen oder aber die 2-jährige Fach­oberschule absolvieren. Die Schüler sind zwischen 20 und 55 Jahre alt, der Altersschnitt liegt bei 25 bis 35 Jahren. Die angebotenen Vorkurse sind durchaus sinnvoll – diese starten jeweils vor den Sommerferien, meist im Monat Mai.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie steht es um den Zweiten Bildungsweg?</h2>



<p>„Mit einem Artikel im Flensburg Journal möchten wir auf die Situation des Zweiten Bildungswegs in Flensburg und Schleswig-Holstein aufmerksam machen“, erklärt Sören Aust. „Das Abendgymnasium bietet den Erwachsenen zwar eine zweite Chance auf das Abitur und damit auf ein Studium, berufliche Neuorientierung und gesellschaftliche Teilhabe. Dennoch bleibt diese Schulform leider häufig genug unsichtbar sowohl in politischen Diskussionen als auch im öffentlichen Bewusstsein.“</p>



<p>Nadine Petersen ergänzt: „Besonders deutlich wird die Problematik im Bereich der Schulabschlüsse unterhalb des Abiturs. Den Ersten und Mittleren Schulabschluss (ESA und MSA) kann man in Flensburg und auch in ganz Schleswig-Holstein fast ausschließlich nur über die Volkshochschule nachholen. Die Kosten belaufen sich dabei auf teilweise bis zu 4.000 Euro. Für viele Menschen ist das eine kaum überwindbare Hürde“, weiß sie aus vielen Gesprächen. Bildungsgerechtigkeit bedeutet jedoch, dass jeder Mensch unabhängig von seiner finanziellen Situation die Möglichkeit haben sollte, einen Schulabschluss nachzuholen.</p>



<p>Die beiden engagierten Abendschüler wünschen sich ein Umdenken. „Aus diesem Grund setzen wir uns für die Weiterentwicklung unseres Abendgymnasiums zu einer „Allgemeinbildenden Abendschule“ ein. Diese sollte dann entsprechend nicht nur das Abitur ermöglichen, sondern auch den ESA und MSA staatlich organisiert und kostenfrei anbieten. Langfristig wünschen wir uns ein flächendeckendes Angebot solcher Schulen in Schleswig-Holstein. Dies ist besonders wichtig, wenn man die jährlichen Zahlen der Schulabgänger ohne Ersten Allgemeinen Schulabschluss betrachtet. Seit Jahren steigen diese Zahlen stetig an. Mittlerweile liegt Schleswig-Holstein für das Schuljahr 2024 bei 9,7%, das ist Platz 6 im landesweiten Vergleich.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Flensburger Abendgymnasium ist offiziell eine „Abteilung des Fördegymnasiums Flensburg“</h2>



<p>Die Struktur des Abendgymnasiums entspricht der Gliederung der gymnasialen Oberstufe mit drei Jahrgängen. ​Sie beginnt mit der einjährigen Einführungsphase, d. h. dem 11.&nbsp;Jahrgang. Bei weitergehender Vorbildung ist die Einstufung in das erste Jahr der Qualifikationsphase möglich, den 12.&nbsp;Jahrgang. Nach dem 12.&nbsp;Jahrgang können Absolventen die Fachhochschulreife erhalten. Am Ende des zweiten Jahres der Qualifikationsphase, des 13.&nbsp;Jahrgangs, steht dann das Abitur.</p>



<p>Seit 2024 bietet das Abendgymnasium Flensburg, als erstes Abendgymnasium in Schleswig-Holstein, ABI-Flex an. Hier findet nur an zwei Tagen die Woche Präsenzunterricht im 11. und 12. Jahrgang statt, im 13. dann drei Präsenztage. Die weiteren Stunden werden Online bearbeitet.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/WhatsApp-Image-2026-03-17-at-09.58.21.jpeg" alt="Abitur am Abendgymnasium – ein dorniger und mühsamer Weg?" class="wp-image-86484" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/WhatsApp-Image-2026-03-17-at-09.58.21.jpeg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/WhatsApp-Image-2026-03-17-at-09.58.21-300x225.jpeg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/WhatsApp-Image-2026-03-17-at-09.58.21-768x576.jpeg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/WhatsApp-Image-2026-03-17-at-09.58.21-560x420.jpeg 560w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/WhatsApp-Image-2026-03-17-at-09.58.21-80x60.jpeg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/WhatsApp-Image-2026-03-17-at-09.58.21-696x522.jpeg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/WhatsApp-Image-2026-03-17-at-09.58.21-265x198.jpeg 265w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das Fördegymnasium in der Elbestraße</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Weitere Infos und Kontakt zum Abendgymnasium</h2>



<p>Das Sekretariat ist montags, dienstags und donnerstags von 17.30 bis 20.00 Uhr besetzt und unter 0461 - 85 25 07 und <a href="mailto:abendgymnasium.flensburg@schule.landsh.de">abendgymnasium.flensburg@schule.landsh.de</a> erreichbar. Oft können in einem persönlichen Gespräch viele Fragen beantwortet werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wann findet der Unterricht statt?</h2>



<p>Der Unterricht findet regulär von Montag bis Freitag in der Zeit zwischen 18.00 Uhr und 21.50 Uhr statt. An einzelnen Wochentagen kann der Unterricht bereits um 17.30 Uhr beginnen. Der Samstag bleibt unterrichtsfrei. Die Ferien stimmen mit den allgemeinen Schulferien in Schleswig-Holstein überein. Ein Unterrichtsabend besteht grundsätzlich aus drei Blöcken von jeweils zwei Unterrichtstunden. Zwischen den Blöcken liegen 10-minütige Pausen. Dreistündige Fächer werden ebenfalls als Einheit betrachtet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Voraussetzungen müssen künftige Teilnehmer des Abendgymnasiums erfüllen?</h2>



<p>Das Mindestalter beim Beginn mit der Einführungsphase beträgt 19 Jahre. Eine Höchstaltersgrenze gibt es nicht. Vor dem Eintritt müssen Absolventen einen Mittleren Schulabschluss (ehem. Realschulabschluss) erworben haben oder einen Abschluss, der diesem gleichgestellt ist.</p>



<p>Sie müssen eine mindestens zweijährige abgeschlossene Berufsausbildung oder eine insgesamt mindestens zweijährige Berufstätigkeit nachweisen können. Als Berufstätigkeit gilt auch die Führung eines Familienhaushalts. Wehr- und Zivildienst sowie soziales Jahr bzw. Bundesfreiwilligendienst werden auf die Zeit der Berufstätigkeit voll angerechnet. Anerkannte Arbeitslosigkeit kann zum Teil angerechnet werden.</p>



<p>Auch Geflüchtete können am Abendgymnasium aufgenommen werden, sofern sie einen mittleren Schulabschluss und Berufserfahrung nachweisen können. Anerkennung von Dokumenten übernimmt das Ministerium für Schule- und Berufsbildung in Kiel. Sollten keine Originaldokumente vorliegen, kann eine Anerkennung der Abschlüsse ebenfalls durch das Ministerium festgestellt werden.</p>



<p>Wenn einzelne Voraussetzungen (noch) nicht erfüllt sind, lohnt es sich immer, einen persönlichen Beratungstermin am Abendgymnasium zu vereinbaren. Eventuell kann ein Ausnahmeantrag gestellt werden.</p>



<p><em>Das Flensburg Journal bedankt sich bei Nadine Petersen und Sören Aust für das informative Gespräch</em><br><em>Foto: privat</em></p>
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		<title>Pfingstmarkt auf Gut Oestergaard 2026</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2026 15:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungstipps]]></category>
		<category><![CDATA[Gut Oestergaard]]></category>
		<category><![CDATA[Pfingstmarkt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Fest für die Sinne im Norden! Steinberg.&#160;Wenn die Kulturscheune ihre Tore öffnet und das weitläufige Gutsgelände in frühlingshaftem Glanz erstrahlt, ist es wieder Zeit für eines der Highlights in der Region: Vom&#160;23. bis 25. Mai 2026&#160;lädt Gut Oestergaard jeweils von&#160;10 bis 18 Uhr&#160;zum großen Pfingstmarkt ein. Rund&#160;140 ausgewählte Aussteller&#160;präsentieren eine bunte Mischung aus hochwertigem [&#8230;]</p>
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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Ein Fest für die Sinne im Norden!</strong></h2>



<p><strong>Steinberg.</strong>&nbsp;Wenn die Kulturscheune ihre Tore öffnet und das weitläufige Gutsgelände in frühlingshaftem Glanz erstrahlt, ist es wieder Zeit für eines der Highlights in der Region: Vom&nbsp;<strong>23. bis 25. Mai 2026</strong>&nbsp;lädt Gut Oestergaard jeweils von&nbsp;<strong>10 bis 18 Uhr</strong>&nbsp;zum großen Pfingstmarkt ein.</p>



<p>Rund&nbsp;<strong>140 ausgewählte Aussteller</strong>&nbsp;präsentieren eine bunte Mischung aus hochwertigem Kunsthandwerk, stilvollen Inspirationen für Haus und Garten sowie regionalen Spezialitäten direkt vom Erzeuger. Ob Unikate für das eigene Heim oder kulinarische Schätze aus der Nachbarschaft – die Vielfalt lädt zum ausgiebigen Stöbern und Verweilen ein.</p>



<p>Auch das Rahmenprogramm verspricht beste Unterhaltung für die ganze Familie. Während das bewährte&nbsp;<strong>Oldtime-Jazztrio</strong>&nbsp;an allen drei Tagen für die passende musikalische Untermalung sorgt, dürfen sich die kleinen Gäste auf&nbsp;<strong>Ponyreiten</strong>, spannende Mitmachaktionen auf dem Rasen und Stockbrot am Lagerfeuer freuen. Ein besonderes Highlight erwartet Hundefreunde am Pfingstmontag: Der Deutsche Teckelclub aus Schleswig präsentiert eine beeindruckende Hundevorführung.</p>



<p>Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt: Neben herzhaften Speisen verschiedenster Anbieter lockt das „Bootshaus-Café“ mit duftendem Kaffee und hausgemachten Torten.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/Pfingstmarkt-Scheune-1024x576.jpeg" alt="" class="wp-image-86308" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/Pfingstmarkt-Scheune-1024x576.jpeg 1024w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/Pfingstmarkt-Scheune-300x169.jpeg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/Pfingstmarkt-Scheune-768x432.jpeg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/Pfingstmarkt-Scheune-1536x864.jpeg 1536w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/Pfingstmarkt-Scheune-2048x1152.jpeg 2048w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/Pfingstmarkt-Scheune-747x420.jpeg 747w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/Pfingstmarkt-Scheune-696x392.jpeg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/Pfingstmarkt-Scheune-1068x601.jpeg 1068w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure></div>


<p><strong>Service-Infos:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Eintritt:</strong> 7,- € (für Personen ab 16 Jahren).</li>



<li><strong>Parken:</strong> Ausreichend kostenlose Parkplätze sind vorhanden (Behindertenparkplätze direkt an der Hofeinfahrt).</li>



<li><strong>Anreise:</strong> Auch per Bus (Linie 800, Haltestelle Abzw. Steinberghaff) erreichbar.</li>



<li><strong>Hunde:</strong> Angeleinte Vierbeiner sind auf dem Gelände herzlich willkommen.</li>
</ul>



<p>Genießen Sie die besondere Atmosphäre dieses „Tages des offenen Hofes“ und erleben Sie Pfingsten von seiner schönsten Seite auf Gut Oestergaard.</p>



<p>Der Pfingstmarkt ist die Auftaktveranstaltung einer ganzen Reihe von unterschiedlichsten Angeboten auf Gut Oestergaard. Die 1870 erbaute Kornscheune mit einer gemütlich rustikalen Atmosphäre ist mittlerweile zur Kulturscheune geworden und bietet Musik &amp; mehr an einem historisch geprägten Ort. Vom Pfingstmarkt, über das große Kinder-Sommerfest, der Oldtimer &amp; Kunst bis hin zu verschiedensten Konzerten und dem Weihnachtsbaumverkauf wird jedes Jahr eine große Vielfalt an Veranstaltungen angeboten.</p>



<p>Programme sind im Internet unter <a href="http://www.gut-oestergaard.de/">www.gut-oestergaard.de</a> zu erhalten.</p>



<p>Außerdem gibt es auf dem Gutsgelände die Möglichkeit Räumlichkeiten im Bootshaus und der Kulturscheune für private Feiern und Firmenevents zu mieten.</p>



<p>Sie finden Gut Oestergaard nördlich der B 199 Flensburg-Kappeln zwischen Steinbergkirche und Gelting. Abzweigung von der B 199 Richtung Norgaardholz/Steinberghaff, nach ca. 100 m rechts abbiegen, von dort liegt Gut Oestergaard etwa 500 m entfernt auf der rechten Seite der Straße.</p>



<p><em>Pressemitteilung Gut Oestergaard</em><br><em>Fotos: Jörg Lempelius</em></p>
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		<title>Flensburg wächst – aber wo?</title>
		<link>https://flensburgjournal.de/flensburg-waechst-aber-wo/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 May 2026 22:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Bauprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[flensburg]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In einem altehrwürdigen Gebäude am Pferdewasser, nur einen Sprung vom Rathaus entfernt, hat man die Zukunft Flensburgs im Blick. Prognosen, Potenziale und Planungen vereinen sich zu einem Gesamtbild. Konzepte, Bauprojekte und die Verfügbarkeit von Grundstücken sind stetige Wegbegleiter der Stadt­entwicklung. Das können der frischgebackene Fachbereichsleiter Jonas Römer sowie Malte Gräve, Ingenieur in der Stabstelle „Urbanes [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://flensburgjournal.de/flensburg-waechst-aber-wo/">Flensburg wächst – aber wo?</a> erschien zuerst auf <a href="https://flensburgjournal.de">Flensburgjournal</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>In einem altehrwürdigen Gebäude am Pferdewasser, nur einen Sprung vom Rathaus entfernt, hat man die Zukunft Flensburgs im Blick. Prognosen, Potenziale und Planungen vereinen sich zu einem Gesamtbild. Konzepte, Bauprojekte und die Verfügbarkeit von Grundstücken sind stetige Wegbegleiter der Stadt­entwicklung. Das können der frischgebackene Fachbereichsleiter Jonas Römer sowie Malte Gräve, Ingenieur in der Stabstelle „Urbanes Wohnen“, nur bestätigen. Ebenso eine Erkenntnis, die seit 2010 wie ein lokales Gesetz wirkt: „Flensburg schrumpft nicht, sondern wächst.“ Das heißt: Die Stadt Flensburg braucht einen stetigen Netto-Zuwachs an Wohngebäuden.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_3543a.jpg" alt="Flensburg wächst – aber wo?" class="wp-image-86396" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_3543a.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_3543a-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_3543a-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_3543a-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_3543a-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Digitale Planungsübersicht: Jonas Römer (links) und Malte Gräve</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Faktoren der Wohnbedarfsrechnung</h2>



<p>Derzeit bewegt sich die Fördestadt knapp unterhalb der Marke von 100.000 Einwohnern. Der Trend sagt: Es geht in nicht allzu ferner Zukunft über diese Schallmauer hinaus. Experten wissen: Eine Wohnbedarfsrechnung sollte man nicht allein anhand einer Bevölkerungsprognose aufstellen. Ein Beispiel: Nach der Jahrtausendwende erlebte die Universität einen Boom, was einen starken Zuzug von Studenten zur Folge hatte. Der lokale Wohnungsmarkt war plötzlich mit zahlreichen Single-Haushalten und Wohngemeinschaften konfrontiert.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_4131.jpg" alt="Flensburg wächst – aber wo?" class="wp-image-86397" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_4131.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_4131-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_4131-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_4131-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_4131-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der SBV baut im Schwarzen Weg</figcaption></figure></div>


<p>Zudem sind einige externe Faktoren, die gravierende Wanderungsbewegungen auslösen, stets schwer vorherzusagen. Um 2015 registrierte die Stadt einen beträchtlichen Zustrom an Flüchtlingen, der inzwischen abgeebbt ist. Dafür entdecken nun Menschen, die sich kurz vor dem Ruhestand befinden oder ihn gerade angetreten haben, verstärkt die Lebensqualität Flensburgs. Zudem ermöglicht es der Trend zum Home- Office, einen lukrativen Job in einer größeren Stadt mit einem Zuhause in Flensburg zu verbinden. Auch der Wegzug ins Umland – das sagen die Erhebungen – hat abgenommen. Aus allen Beobachtungen ergibt sich eine Prämisse der Flensburger Stadt­entwicklung. „Es besteht vor allem ein Bedarf an einem Geschossbau mit Mietwohnungen“, erklärt Jonas Römer. „Es gibt aber nur wenige Freiflächen, und die sind meist mit Auflagen für den Naturschutz und anderen schwierigen Anforderungen verbunden.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Netto 300 Wohneinheiten im Jahr</h2>



<p>Für den Zeitraum von 2026 bis 2040 liegt eine Berechnung vor: Insgesamt wird von 5100 neuen Wohneinheiten ausgegangen. In der kommenden halben Dekade sollen jährlich sogar 440 umgesetzt werden. Das wäre ein Netto-Zuwachs von rund 300 Wohneinheiten im Jahr, da im Schnitt etwa 150 dem Abrissbagger zum Opfer fallen. „Wir haben einen Nachholbedarf, um den engen Wohnungsmarkt zu entspannen“, weiß Malte Gräve.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_4135.jpg" alt="Flensburg wächst – aber wo?" class="wp-image-86398" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_4135.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_4135-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_4135-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_4135-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_4135-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Sonderburger Straße: Dort, wo einst ein Discounter stand, werden Wohnungen geschaffen</figcaption></figure></div>


<p>2024 und 2025 lag man mit 122 und 286 neuen Einheiten deutlich unter den eigenen Vorgaben. Marktwirtschaftliche Gründe wie Baukosten und Zinsen hätten die Realität bestimmt. „Es ist die Crux“, betont Malte Gräve, „dass bei ungünstigen Parametern keine Mieten mehr möglich sind, die die erhoffte Nachfrage erzeugen.“ Für 2026 soll es besser aussehen. Die Bauaktivitäten werden mit großer Sicherheit dichter an den Sollwert heranrücken.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Aktive Baustellen</h2>



<p>Auf dem großen Bildschirm wird die konkrete Fachplanung gezeigt. Auf dem Tisch ist eine noch größere Karte mit dem gesamten Stadtgebiet entrollt. Es lässt sich genau erkennen, was dieses oder spätestens im nächsten Jahr fertiggestellt sein wird. Der SBV rechnet damit, dass im September 66 Wohneinheiten im Schwarzen Weg bezugsfertig sein werden. Ein privater Investor baut im Albert-Schweitzer-Hof die Dachgeschosse aus. Das bringt 31 neue Wohneinheiten. Auf der Mumm´schen Koppel werden sogar 170 Wohneinheiten vermarktet – rund die Hälfte davon hat der FAB übernommen. Aktuell entstehen auf der Fläche des ehemaligen Aldi-Marktes in der Sonderburger Straße einige Reihenhäuser. Auch in der Duburger Straße wird saniert. Die Stadtplaner kommen mit einer einfachen Überschlagsrechnung auf 320 Wohneinheiten.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_4139.jpg" alt="Flensburg wächst – aber wo?" class="wp-image-86399" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_4139.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_4139-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_4139-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_4139-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_4139-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Großprojekt der Gewoba Nord eG: das Schwarzenbachtal</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Nur ein Bauantrag für 1000 weitere Wohneinheiten</h2>



<p>In der Pipeline befinden sich weitere Projekte, die die Baureife erreicht haben. „Der Vorhabenträger muss nur zu uns kommen und den Bauantrag stellen“, betont Jonas Römer. „Er würde schnell die Genehmigung erhalten.“ Denn für über 1000 Wohneinheiten ist der nötige Planungsstand erreicht. Teilweise ist das Kartenwerk sogar schon überholt. An der Osterallee, unweit der Nordstraße, wurde im Winter der Altbestand abgerissen. Nun ist die Erschließung im Gang. Die „Gewoba“ aus Schleswig steht im Schwarzenbachtal in den Startlöchern. Das Gelände zwischen Eckener Straße und Neustadt birgt das Potenzial von 480 Wohneinheiten. Der SBV bringt am innerstädtischen Bahndamm sein Projekt „Victoriahöfe“ voran und bebaut im ersten Schritt einen ehemaligen Parkplatz an der Heinrichstraße.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="532" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_4168.jpg" alt="Flensburg wächst – aber wo?" class="wp-image-86402" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_4168.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_4168-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_4168-768x511.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_4168-632x420.jpg 632w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_4168-696x463.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Wann geht es „Am Gleisbachtal“ weiter?</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Bauleitverfahren in Gang</h2>



<p>Für weitere Flächen verwenden die Stadtplaner die Signalfarbe „rot“. Das heißt so viel wie: Achtung, das Bauleitverfahren läuft noch! „Da haben Vorhabenträger, Ingenieurbüros und Verwaltung am meisten zu tun“, betont Jonas Römer. Dabei handelt es sich um Areale an der Friedenskirche in Flensburg-Weiche (knapp 400 Wohneinheiten) und am Wasserturm im Volkspark (350 bis 400 Einheiten) sowie um das Quartier „Am Gleisbachtal“ (350 Einheiten). Es sind allesamt Mammut-Projekte wie auch das Sanierungsgebiet an der Walzenmühle, das bis zu 200 weitere Wohnungen bringen könnte. Was ziemlich sicher ist: Vor 2028 wird es bei den genannten Vorhaben mit der Umsetzung nichts werden. „Sie werden auch nicht alle auf einen Schlag auf den Markt kommen, damit sich die Vorhaben nicht gegenseitig kannibalisieren“, erklärt Malte Gräve.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_4141.jpg" alt="Flensburg wächst – aber wo?" class="wp-image-86400" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_4141.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_4141-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_4141-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_4141-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_4141-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Stillstand im Sanierungsgebiet an der Walzenmühle</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Weitere Perspektiven</h2>



<p>Das informative Kartenwerk enthält noch eine weitere Rubrik: zukünftige Perspektivflächen. Wenn beispielsweise das neue Krankenhaus am Stadtrand den Betrieb aufnimmt, werden die Altstandorte im Zentrum zum Wohnungspotenzial. Auch der „Hafen-Ost“ oder das ehemalige Marinelazarett in Mürwik tauchen auf der Agenda auf. Was fehlt sind Verflechtungen mit dem Umland. So wird gerade die mit Handewitt betriebene Wirtschaftsentwicklungsgemeinschaft über ökonomische Aspekte hinaus ausgedehnt. So wird in der Nähe vom Scandinavian Park in Kürze mit einem Geschosswohnungsbau gestartet. Außerdem wollen die Stadtrandgemeinde und Flensburg an der Flensburger Straße in Weding ein zehn Hektar großes Areal gemeinsam entwickeln.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_4178.jpg" alt="Flensburg wächst – aber wo?" class="wp-image-86403" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_4178.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_4178-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_4178-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_4178-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_4178-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Rund 400 Wohneinheiten an der Friedenskirche in Weiche</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Eine kommunale Wohnungsgesellschaft?</h2>



<p>Eine Idee, die in der Stadtpolitik immer mal wieder aufploppt, ist die Gründung einer kommunalen Wohnungsgesellschaft. Mehr als ein paar Diskussionen scheinen angesichts von hohen Investitionssummen und Personalkosten nicht drin zu sein. In der Stadtverwaltung erinnert man daran, dass Flensburg einst seinen eigenen Wohnungsbestand hauptsächlich an Genossenschaften verkauft hat. Zum Glück, so ist zu hören, nicht an rein privatwirtschaftliche Unternehmen, die sich in ganz anderen Städten tummeln. In der Fördestadt dominieren vier Genossenschaften, allen voran der SBV und der FAB, die den erzielten Gewinn hauptsächlich in den Wohnungsbestand reinvestieren.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>



<p><em>Text und Fotos: Jan Kirschner   </em></p>
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		<title>Mit dem E-Auto in den Campingurlaub: So gelingt das Ziehen des Wohnwagens</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 May 2026 22:46:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Campingurlaub]]></category>
		<category><![CDATA[E-Auto]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnwagen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Reichweite, Ladeplanung und Gewichte: Der ACV erklärt, worauf es vor der Reise mit Anhänger ankommt Wer jahrelang mit dem Verbrenner und Wohnwagen unterwegs war, steht beim Umstieg auf ein Elektroauto vor neuen Fragen: Funktioniert der gewohnte Campingurlaub genauso? Wie weit komme ich mit Anhänger und wo kann ich mit Gespann laden? Der Anhängerbetrieb stellt andere [&#8230;]</p>
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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Reichweite, Ladeplanung und Gewichte: Der ACV erklärt, worauf es vor der Reise mit Anhänger ankommt</strong></h2>



<p>Wer jahrelang mit dem Verbrenner und Wohnwagen unterwegs war, steht beim Umstieg auf ein Elektroauto vor neuen Fragen: Funktioniert der gewohnte Campingurlaub genauso? Wie weit komme ich mit Anhänger und wo kann ich mit Gespann laden? Der Anhängerbetrieb stellt andere Anforderungen als im Alltag. Reichweite, zulässige Gewichte und passende Lademöglichkeiten rücken in den Mittelpunkt. Der ACV Automobil-Club Verkehr erklärt, welche E-Autos sich eignen, wie man die Route sinnvoll plant und worauf es bei Gewichten, Laden und Fahrpraxis wirklich ankommt<strong>.</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Welches E-Auto kann einen Wohnwagen ziehen?</strong></h3>



<p>Ein Blick in die Fahrzeugpapiere ist entscheidend. In der Zulassungsbescheinigung Teil I geben die Punkte O.1 und O.2 Auskunft über die technisch zulässige Anhängelast für gebremste und ungebremste Anhänger. Ist keine Anhängelast ausgewiesen oder freigegeben, darf das Fahrzeug keinen Anhänger ziehen.</p>



<p>Gerade bei älteren E-Autos kann dies der Fall sein. Sie eignen sich dann zwar unter Umständen für Transportlösungen wie Fahrradträger oder Heckboxen, jedoch nicht zum Ziehen eines Anhängers. Viele aktuelle Modelle sind dagegen für den Anhängerbetrieb ausgelegt. Je nach Modell und Ausführung reichen die zulässigen Anhängelasten von niedrigen Werten um 750 Kilogramm bis in den wohnwagentauglichen Bereich von etwa 1.500 bis 2.000 Kilogramm, bei größeren Fahrzeugen auch darüber.</p>



<p>Eine Nachrüstung der Anhängerkupplung ist nur zulässig, wenn sie für den jeweiligen Fahrzeugtyp freigegeben ist, fachgerecht erfolgt und die Kupplung über eine entsprechende Genehmigung, etwa nach ECE-R55, verfügt. Abweichungen von Herstellervorgaben können zu Problemen bei Garantie oder Gewährleistung führen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Worauf es beim Kauf ankommt</strong></h3>



<p>Bei der Anschaffung eines E-Autos für den Wohnwagenbetrieb sollten nicht primär Prospektwerte wie Leistung oder WLTP-Reichweite im Vordergrund stehen. Entscheidend sind vielmehr die Anforderungen des Anhängers.</p>



<p>Wichtige Kriterien sind:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Passung zwischen Anhängelast des Fahrzeugs und Wohnwagen</li>



<li>ausreichende Stützlast</li>



<li>genügend Zuladungsreserven für Insassen, Gepäck und Stützlast</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Wie stark sinkt die Reichweite mit Wohnwagen?</strong></h3>



<p>Beim Ziehen eines Wohnwagens wirkt sich nicht nur das zusätzliche Gewicht aus. In der Praxis spielt die Kombination aus Gewicht und Aerodynamik eine zentrale Rolle. Besonders große und breite Wohnwagen erhöhen den Luftwiderstand deutlich und werden damit zum entscheidenden Faktor für die Reichweite.</p>



<p>Während kleinere Anhänger kaum Einfluss haben, kann sich die Reichweite mit einem großen Wohnwagen unter ungünstigen Bedingungen etwa halbieren. Für die Praxis bedeutet das: kürzere Etappen, häufigere Ladepausen und angepasste Reisegeschwindigkeiten erhöhen Effizienz und Fahrstabilität.</p>



<p>Wer einen neuen Wohnwagen anschafft, ist mit leichteren und aerodynamisch günstigeren Modellen langfristig im Vorteil.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Wie funktioniert Laden mit Wohnwagen unterwegs?</strong></h3>



<p>Die eigentliche Herausforderung beginnt auf längeren Strecken oft nicht auf der Straße, sondern an der Ladesäule. Viele Schnellladepunkte sind baulich auf einzelne Pkw ausgelegt, die rückwärts oder seitlich einparken. Mit angekuppeltem Anhänger reicht der Platz dann oft nicht aus, sodass nur Rangieren oder sogar Abkoppeln bleibt. Wer mit Wohnwagen oder größerem Anhänger unterwegs ist, sollte seine Route deshalb vorab nicht nur nach Ladeleistung, sondern auch nach Platzangebot auswählen.</p>



<p>Größere Ladeparks und Standorte mit Durchfahrtslösung sind klar im Vorteil. Hilfreich sind außerdem Kartenansichten, Fotos und Bewertungen in Lade-Apps, weil sich so oft schon im Vorfeld erkennen lässt, ob ein Standort für ein Gespann taugt oder nicht.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Welche Gewichtsangaben sind beim Wohnwagen entscheidend?</strong></h3>



<p>Maßgeblich ist das tatsächliche Gewicht des Wohnwagens im Reisezustand, also Leergewicht plus Zuladung. Dieses darf die zulässige Anhängelast des Fahrzeugs nicht überschreiten. Zusätzlich kann ein maximal zulässiges Gesamtgewicht des Gespanns vorgegeben sein.</p>



<p>Für Wohnwagen ist in der Regel die gebremste Anhängelast relevant, da Pkw-Anhänger über 750 Kilogramm zulässiger Gesamtmasse in Deutschland eine eigene Bremse benötigen. Für die Fahrzeugwahl empfiehlt es sich, neben dem Leergewicht auch die zulässige Gesamtmasse und den realistischen Beladungszustand zu berücksichtigen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Warum sind Stützlast und Achslast so wichtig?</strong></h3>



<p>Besonders oft unterschätzt wird die Stützlast, also die Last, mit der der Anhänger von oben auf die Kupplung drückt. Sie findet sich in den Papieren des Fahrzeugs unter Punkt 13, zusätzlich auf den Typenschildern von Kupplung und Anhänger. Maßgeblich ist immer der kleinste angegebene Wert.</p>



<p>Für eine stabile Straßenlage sollte die zulässige Stützlast möglichst weit ausgeschöpft, aber niemals überschritten werden. Gleichzeitig zählt diese Stützlast auf Seiten des Zugfahrzeugs zur Zuladung dazu. Das heißt: Sie verringert die verfügbaren Reserven für Gepäck und Passagiere und belastet die Hinterachse zusätzlich.</p>



<p>Genau deshalb muss bei einem beladenen Gespann aus Auto und Anhänger auch die Achslast im Blick bleiben; sie beschreibt, wie stark die Räder einer Achse auf die Fahrbahn drücken, und die zulässigen Werte für Vorder- und Hinterachse sind in der Zulassungsbescheinigung Teil I bei den Achslastangaben aufgeführt. Gerade mit Wohnwagen kann die Hinterachse des Zugfahrzeugs schneller zum limitierenden Faktor werden als die reine Anhängelast.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Welche Führerscheinregeln gelten für Gespanne?</strong></h3>



<p>Neben der Fahrzeugtechnik spielt die Fahrerlaubnis eine entscheidende Rolle. Maßgeblich ist dabei die zulässige Gesamtmasse der Kombination laut Fahrzeugpapieren.</p>



<p>Mit der Klasse B darf ein Zugfahrzeug bis 3,5 Tonnen zulässiger Gesamtmasse gefahren werden. Dazu kommt entweder ein Anhänger bis 750 Kilogramm oder ein schwererer Anhänger, sofern die Kombination insgesamt 3,5 Tonnen nicht überschreitet.</p>



<p>Reicht das nicht, kommt für viele Camper die Schlüsselzahl B96 infrage. Sie gilt für Kombinationen über 3,5 Tonnen bis maximal 4,25 Tonnen. Noch darüber liegt die Klasse BE, mit der Anhänger bis 3,5 Tonnen gezogen werden dürfen.</p>



<p>Wichtig ist dabei: Wer mit der falschen Klasse fährt, macht sich wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis strafbar. Die Regeln gelten unabhängig davon, ob ein E-Auto oder ein Verbrenner als Zugfahrzeug genutzt wird. Durch das höhere Gewicht vieler E-Autos werden die Grenzen jedoch schneller erreicht.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Wie fährt sich ein Wohnwagen mit E-Auto?</strong></h3>



<p>Selbst die beste Kombination aus E-Auto und Anhänger bleibt nur dann sicher, wenn der Fahrer mit dem Gespann umgehen kann. Wer länger nicht mit Anhänger gefahren ist, sollte Rangieren, Rückwärtsfahren und Bremsen am besten vor der Reise auf einer freien Fläche oder einem Verkehrsübungsplatz üben.</p>



<p>Gerade das Rückwärtsfahren erfordert etwas Umgewöhnung, weil der Anhänger auf Lenkeinschläge entgegengesetzt reagiert. Gespanne reagieren zudem empfindlicher auf Seitenwind, Brücken und hastige Lenkbewegungen.</p>



<p>Sollte der Anhänger ins Schlingern geraten, hilft kein hektisches Gegenlenken, sondern nur, die Geschwindigkeit zu reduzieren. Erfahrung, Ruhe und sauberes Beladen sind deshalb beim Ziehen mit dem E-Auto mindestens so wichtig wie eine hohe Motorleistung.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Fazit: Gute Planung macht den Unterschied</strong></h3>



<p>Der Anhängerbetrieb mit dem E-Auto ist heute deutlich alltagstauglicher als noch vor wenigen Jahren, erfordert jedoch eine sorgfältige Vorbereitung. Besonders bei regelmäßigem Einsatz oder bei der gezielten Fahrzeuganschaffung ist ein systematisches Vorgehen sinnvoll.</p>



<p>Dazu gehören die Prüfung der Anhängerdaten, der Abgleich mit Anhängelast, Stützlast und Achslast des Fahrzeugs sowie eine realistische Einschätzung der Reichweite unter Last und eine durchdachte Ladeplanung.</p>



<p><em>Text: ACV Automobil-Club Verkehr</em><br><em>Bildrechte: ACV Automobil-Club Verkehr; Fotograf: ACV Automobil-Club Verkehr</em></p>
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		<title>Die Holmpassage: Eine der größten Investitionen in der Stadtgeschichte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 May 2026 22:48:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Flensburg]]></category>
		<category><![CDATA[flensburg]]></category>
		<category><![CDATA[Holmpassage]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es befindet sich alles unter Dach, doch die Kombination einer fensterreichen Architektur mit der kräftigen Frühlingssonne verwandelt die Flensburger Holmpassage in einen hellen Ort. Dieser wirkt einladend, wenn man vom Holm kommend den gefliesten Gang entlangschlendert, dabei zierliche alte Gemäuer und üppigen Pflanzenbewuchs erblickt. Die Tristesse des Einkaufszentrums kommt erst auf dem zweiten Blick zum [&#8230;]</p>
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<p>Es befindet sich alles unter Dach, doch die Kombination einer fensterreichen Architektur mit der kräftigen Frühlingssonne verwandelt die Flensburger Holmpassage in einen hellen Ort. Dieser wirkt einladend, wenn man vom Holm kommend den gefliesten Gang entlangschlendert, dabei zierliche alte Gemäuer und üppigen Pflanzenbewuchs erblickt. Die Tristesse des Einkaufszentrums kommt erst auf dem zweiten Blick zum Vorschein. Bis auf ein größeres Modegeschäft, ein Fitnessstudio, einen kleineren Laden und ein Restaurant im Nebenhof regiert der Leerstand. Von den Rolltreppen funktioniert nur noch eine Spur, im Ausgang zu den Süderhofenden ist die Drehtür „eingefroren“, und im Parkhaus sind nicht nur etliche Stellplätze stillgelegt, sondern auch die meisten Kassenautomaten. „Alles kaputt“, flucht ein Passant. Es nagt der Zahn der Zeit.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="564" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/XIV-Foto-C-06134.jpg" alt="Die Holmpassage: Eine der größten Investitionen in der Stadtgeschichte" class="wp-image-86410" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/XIV-Foto-C-06134.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/XIV-Foto-C-06134-300x212.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/XIV-Foto-C-06134-768x541.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/XIV-Foto-C-06134-596x420.jpg 596w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/XIV-Foto-C-06134-696x491.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/XIV-Foto-C-06134-100x70.jpg 100w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Holmpassage kurz vor der Eröffnung Sommer 1986; Foto: Stadtarchiv Flensburg</figcaption></figure></div>


<p>Vor 40 Jahren war alles anders gewesen. Am 11. September 1986 erfolgte eine durchaus pompöse Einweihung. „Mit einem herzlichen Glückauf gebe ich die Holmpassage frei“, sagte Landtagspräsident Rudolf Titzck um Punkt 10.45 Uhr und schnitt das symbolische Band durch. Stadtpräsident Lothar Hay sprach vom „umfangreichsten Stadtumbau in der Flensburger Innenstadt in den letzten Jahrzehnten“ und schwärmte von der „neuen Attraktion für die Flensburger City“. Die Holmpassage warb mit einem „glasklaren Einkaufserlebnis“: 34 neue Geschäfte lockten mit 6000 Quadratmetern Verkaufsfläche.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Erste Ideen und die Geburt der Fußgängerzone</h2>



<p>Dieses Vorzeige-Projekt war keine leichte Geburt gewesen, sondern hatte eine lange Vorgeschichte. Bereits 1957 hatten einige private Investoren die Idee, vom Südermarkt zu den Süderhofenden eine Ladenzeile mit Kino, Hochgarage und Café zu schaffen. In einem Schaufenster am Holm war ein futuristisch anmutendes Modell ausgestellt. „Es liegen schon über 200 Bewerbungen vor“, frohlockte eine „Grundstücksgesellschaft Zentrum“. Im Rathaus stieß sie aber nicht auf Wohlwollen. Es gab eine ablehnende Haltung – „mit Rücksicht auf die Gesamtstadtplanung“. So sollte auf einer Teilfläche eine neue Stadtbücherei errichtet werden.</p>



<p>Damals war eine Fußgängerzone noch etwas Revolutionäres und in Flensburg kaum vorstellbar. Zum Mai 1968 – mit der Eröffnung des Warenhauses „Hertie“ – wurde aus dem Holm eine „Lieferantenstraße“ und aus der Nikolaistraße eine Sackgasse. Eine Änderung, die mit lebhaften Debatten über die richtige Lenkung der Verkehrsströme und einer ausreichenden Zahl von Parkplätzen einherging. Die Innenstadt und ihre Kaufkraft – das war ein unumstößliches Leitbild. Die Industrie- und Handelskammer forderte im Juni 1971: „Der Ausbau des Flensburger innerstädtischen Hauptstraßenzuges zu einem dem Fußgänger vorbehaltenen attraktiven Einkaufszentrum muss als eine Existenzfrage für den Flensburger Einzelhandel bezeichnet werden.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Spirituosen-Produktion am Holm</h2>



<p>Der Strang von Südermarkt bis Nordertor befand sich im besonderen Fokus von Generalverkehrsplan und Innenstadtsanierung. Aber gerade in zweiter Reihe versprachen die alten Kaufmannshöfe und einige Baulücken viel Entwicklungspotenzial. Bis zur Mitte der 1960er Jahre stellte die Firma „Herm. G. Dethleffsen“ in zentraler Lage Spirituosen her, dann regierte die wirtschaftliche Brache. Das Unternehmen besaß aber vom Holm bis Süderhofenden, wo sich Tankstelle und ein „Auto-Markt“ angesiedelt hatten, einen interessanten Schlauch an Grundstücken. Die Idee eines großen „Geschäfts- und Bürogebäudes“ gedieh.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="554" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/XIV-Foto-B-04265.jpg" alt="Die Holmpassage: Eine der größten Investitionen in der Stadtgeschichte" class="wp-image-86409" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/XIV-Foto-B-04265.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/XIV-Foto-B-04265-300x208.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/XIV-Foto-B-04265-768x532.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/XIV-Foto-B-04265-606x420.jpg 606w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/XIV-Foto-B-04265-218x150.jpg 218w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/XIV-Foto-B-04265-696x482.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/XIV-Foto-B-04265-100x70.jpg 100w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Spirituosen-Herstellung: bis in die 1960er Jahre zwischen Holm und Süderhofenden; Foto: Stadtarchiv Flensburg</figcaption></figure></div>


<p>Im Frühjahr 1976 stieg der Architekt Karl Heinz Sönnichsen ein und brachte sehr bald die ersten Skizzen aufs Papier. Zunächst gab es zwei getrennte Bauteile am Holm und an den Süderhofenden. Dann sollte eine Brücke eine Verbindung herstellen. Die Bauherren-Gruppe dachte an einen größeren Wurf und kaufte benachbarte Grundstücke dazu. Mit einem glasüberdachten Bereich und einem großen Parkhaus mit 250 Plätzen entstand das Konzept der Holmpassage, einer „Shop-in-Shop-Einrichtung“. Das geschätzte Investitionsvolumen: 40 bis 50 Millionen D-Mark.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Denkmalschutz und Bauleitverfahren</h2>



<p>Einige Abrisse waren vorgesehen. Das rief den Denkmalschutz auf den Plan. Der Holm 39 war als „Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung“ eingetragen. Die spätklassizistische Fassade des dreigeschossigen Vorderhauses und ein Wendeltreppenturm mussten erhalten bleiben. Auch für die Fassade der Nikolai­straße 10 musste eine Lösung gefunden werden, die die historische Bausubstanz mit der modernen Architektur zu verknüpfen wusste.</p>



<p>Im Sommer 1979 gründete sich die „Holmpassagen-Grundstücksgesellschaft mbH &amp; Co KG“. Als Geschäftsführer traten Hans Dethleffsen von der Stammfirma und Fritz Iversen vom „Flensburger Tageblatt“ in Erscheinung. Der Zeitungsverlag zog später in den Bürotrakt der Holmpassage ein. Man stand in den Startlöchern. Die Kaufleute betraten mit einem Modell das Rathaus. Oberbürgermeister Bodo Richter war angetan vom Projekt. Die Baugenehmigung schien nur Formsache zu sein. Doch plötzlich bekam der Stadtbaurat kalte Füße. „Bis zur Vorlage des Modells war mir die massierte Bebauung nicht bekannt“, sagte er. Eine Geschossfläche von 17.000 Quadratmetern konnte man nicht so einfach durchwinken.</p>



<p>Ein Bauleitverfahren war erforderlich, das im Februar 1982 mit dem Satzungsbeschluss abgeschlossen war. Damit war auch eine Erschließungsstraße auf der Südseite des Holms abgesegnet. Sie war hauptsächlich für den Lieferverkehr gedacht. Nennenswerte Diskussionen in der Ratsversammlung oder in den anderen Gremien gab es nicht. Die Holmpassage war kein Streitobjekt. „Für die Attraktivität der Innenstadt und für die Urbanität der Stadt Flensburg könnten von diesem Plan enorme Impulse ausgehen“, meinte etwa CDU-Stadtrat Leonhard-Friedrich Peters im November 1979. Ein Zuhörer staunte: „Gigantisch, alles hört sich wie Zukunftsmusik an.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Erst Abrissarbeiten, dann Großbaustelle</h2>



<p>Die vermeintliche Zukunft wurde allmählich real. Als das Zepter wieder an die Investoren überging, äußerte sich Fritz Iversen noch vorsichtig: „Wir wollen erst starten, wenn 60 Prozent der angebotenen Läden und Büros vergeben sind.“ Bei einem Treffen der Holmpassagen-Gesellschaft am 8. August 1983 mit Oberbürgermeister Cord Olaf Dielewicz und Stadtpräsidentin Ingrid Groß waren die kaufmännischen Vorbereitungen weit gediehen. Das Portfolio umfasste 32 Läden, 21 Büros, einen Feinkostmarkt, ein Café und ein Restaurant der „gehobenen Klasse“. Das Investitionsvolumen war auf 65 Millionen D-Mark geklettert.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="532" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_2031.jpg" alt="Die Holmpassage: Eine der größten Investitionen in der Stadtgeschichte" class="wp-image-86407" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_2031.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_2031-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_2031-768x511.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_2031-632x420.jpg 632w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_2031-696x463.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Ein altes Geschenk glänzt noch immer: Bronzeplatte von 1986</figcaption></figure></div>


<p>Es konnte losgehen. Im Oktober 1983 wurde das alte Gebäude der Handwerkskammer (Nikolaistraße 12) abgerissen. Die Rückfront der Nikolaistraße 10 wurde beseitigt, und auch an den Süderhofenden wurden einige Grundstücke „bereinigt“.&nbsp; Eine Fläche von 7000 Quadratmetern war schnell freigeräumt und dann planiert. Dem Architekten und den Baufirmen war schon im Vorfeld klar, dass sie es mit einer kniffligen Baustelle zu tun hatten: ein nicht überall tragbarer Baugrund, ein hoher Grundwasserspiegel und ein Höhenunterschied von sechs Metern auf einer Gesamtlänge von 140 Metern. Etwa 600 Pfähle von insgesamt 12 Kilometer Länge mussten ins Erdreich gerammt werden. Bei jedem Stoß schwang das Risiko mit, dass ein anderes Gebäude beschädigt werden könnte. Einige Unterfangungen für benachbarte Bauwerke waren erforderlich.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Richtfest und Eröffnung</h2>



<p>Täglich waren rund 75 Handwerker tätig. Im März 1984 konnten die ersten Fundamente gegossen werden. Der harte Winter 1985 zwang zu einem Bau­stopp von zwei Monaten. Am 27. Juni 1985 wurde im neuen Innenhof das Richtfest gefeiert. Aus luftiger Höhe sprach Maurermeister Helmut Prawdzik, der am gleichen Tage in den verdienten Ruhestand ging, den Richtspruch, während zwei große Baukräne riesige Richtkränze in die Höhe hievten. 350 Bauarbeiter und Gäste waren erschienen, die Adelbyer Tanz- und Trachtengruppe, die Flensburger Stadtbläser und der Flensburger Handwerker-Chor belebten eine provisorische Bühne.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="682" height="1024" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_1984-682x1024.jpg" alt="Die Holmpassage: Eine der größten Investitionen in der Stadtgeschichte" class="wp-image-86406" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_1984-682x1024.jpg 682w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_1984-200x300.jpg 200w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_1984-768x1154.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_1984-280x420.jpg 280w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_1984-696x1046.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_1984.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 682px) 100vw, 682px" /><figcaption class="wp-element-caption">Heute regiert der Leerstand</figcaption></figure></div>


<p>Noch einige Monate waren von der Holmpassage nur Betonmauern zu sehen, dann prägten die Backsteinfassaden und die roten Ziegeldächer das Bild an den Süderhofenden und in der Nikolaistraße. Im August 1986 beherrschten die Einrichtungsfirmen die Szenerie. Am 11. September dann die Eröffnung. Die Massen pilgerten in das neue Einkaufszentrum. Ein beliebter Punkt war das Café auf der Brücke, das nach beiden Seiten Aussicht auf den Hauptgang unter dem Glasdach bot. Der Tenor: „Hier ist eine kleine Stadt in der Stadt entstanden, die zum Bummeln, Gucken, Essen, Kaufen und Verweilen einlädt.“ Die Holmpassage war täglich von 7 bis 23 Uhr geöffnet.</p>



<p>Der größte Mieter war die Schaulandt GmbH mit einem umfassenden Angebot der Unterhaltungselektronik. In direkter Nachbarschaft befanden sich eine Videothek und ein Schallplattengeschäft. Nun waren Modegeschäfte in Flensburg, die auch Filialen in Hamburg, Stuttgart oder Italien hatten. Bei den Rolltreppen war eine üppige Schlemmerecke entstanden – mit „Schlachter Jepsen“, „Fisch Frank“ und „Bäcker Hansen“. Ein Blickfang waren drei schneeweiße Autos von „Ford Nehrkorn“. „Friseur Coco“ warb mit Eröffnungsangeboten: fünf D-Mark für den Herrenhaarschnitt, die Dauerwelle mit Schnitt für 19,50 D-Mark. Während der Einweihung hatte Architekt Karl Heinz Sönnichsen das Geschenk der Handwerksfirmen enthüllt: eine Bronzeplatte mit einigen Wappen. Dieses Kunstwerk fällt auch nach 40 Jahren noch auf, während der Glanz der Holmpassage längst verblasst ist.</p>



<p><em>Text und Fotos: Jan Kirschner </em></p>
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		<title>STADTRADELN 2026 – Harrislee tritt wieder in die Pedale!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 May 2026 15:05:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Im Mai heißt es in Harrislee drei Wochen lang „Ab aufs Rad!“ Vom 10. bis zum 30. Mai findet dort wieder das STADTRADELN statt. Teilnehmen können alle, die in Harrislee wohnen, arbeiten, einem Verein angehören oder die Schule besuchen. Ziel ist es, möglichst viele Wege mit dem Fahrrad zurückzulegen und dabei Kilometer für die Kommune, [&#8230;]</p>
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<p>Im Mai heißt es in Harrislee drei Wochen lang „Ab aufs Rad!“ Vom 10. bis zum 30. Mai findet dort wieder das STADTRADELN statt. Teilnehmen können alle, die in Harrislee wohnen, arbeiten, einem Verein angehören oder die Schule besuchen. Ziel ist es, möglichst viele Wege mit dem Fahrrad zurückzulegen und dabei Kilometer für die Kommune, das Team und den Klimaschutz zu sammeln.</p>



<p>Die STADTRADELN-Kampagne setzt darauf, das Radfahren im Alltag zu fördern und die Themen Fahrradnutzung und Radverkehrsplanung stärker in die kommunalen Parlamente einzubringen.</p>



<p>Die Gemeinde Harrislee nimmt bereits zum fünften Mal am STADTRADELN teil. Im vergangenen Jahr erradelten rund 100 Teilnehmende in 14 Teams über 17.000 Kilometer. Auch in diesem Jahr können sich wieder Teams bilden, um möglichst viele Kilometer auf dem Rad zurückzulegen. Egal ob in Familien, Freundeskreisen, Schulklassen oder Unternehmen – die Teams können nach Belieben zusammengestellt werden, um sich gegenseitig zum Radfahren zu motivieren. Das Team mit den meisten geradelten Kilometern pro Kopf erwartet einen Preis.&nbsp;</p>



<p>Wer mitmachen möchte, kann sich kostenlos unter <a href="http://www.stadtradeln.de/harrislee" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.stadtradeln.de/harrislee</a> anmelden. Mit der STADTRADELN-App können die gefahrenen Kilometer bequem über GPS erfasst und direkt dem jeweiligen Team und der Kommune gutgeschrieben werden.</p>



<p>Die App bietet zudem einen weiteren Vorteil: Die gesammelten Radverkehrsdaten werden vollkommen anonymisiert ausgewertet und liefern der Kommune wichtige Erkenntnisse zur Verbesserung der Radinfrastruktur. Wo sind wann besonders viele Radfahrende unterwegs? Welche Ampeln verursachen lange Wartezeiten? Und welche Straßen sind besonders stark frequentiert? Diese Daten tragen dazu bei, die Radinfrastruktur gezielt zu verbessern.</p>



<p>Das Stadtradeln wird für die teilnehmenden Ämter und Gemeinden auch im Jahr 2026 über den Kreis Schleswig-Flensburg koordiniert. Durch die Anmeldung über den Kreis Schleswig-Flensburg als Mitglied im Klimabündnis e.V. sparen die Ämter und Gemeinden die anfallenden Teilnahmegebühren und können somit kostenfrei an der Aktion Stadtradeln teilnehmen.</p>



<p>Bei Fragen zur Anmeldung und den Teams melden Sie sich gern bei <a href="mailto:h.langholz@gemeinde-harrislee.de">h.langholz@gemeinde-harrislee.de</a>.</p>



<p><strong><em>Veranstaltungsort: Gemeinde Harrislee<br>Anmeldung: <a href="http://www.stadtradeln.de/harrislee" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.stadtradeln.de/harrislee</a><br>Zeitraum: 10.05. – 30.05.2026<br>Die Teilnahme ist kostenfrei.</em></strong></p>



<p><em>Pressemitteilung Gemeinde Harrislee<br>Foto: Envato.com</em></p>
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