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	<title>Simone Lange Archive - Flensburgjournal</title>
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	<description>Dein Magazin für Flensburg und Umgebung</description>
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		<title>Simone Lange – Zeit der Veränderung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Feb 2023 11:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Flensburg]]></category>
		<category><![CDATA[Simone Lange]]></category>
		<category><![CDATA[stadt flensburg]]></category>
		<category><![CDATA[Verabschiedung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 12. Januar wurde ich auf Einladung des Stadtpräsidenten Hannes Fuhrig und des Bürgermeisters Henning Brüggemann im Rathaus feierlich verabschiedet und erhielt meine Urkunde mit der Versetzung in den Ruhestand. Nach 6 Jahren Oberbürgermeisterin und zuvor 5 Jahren Landtag habe ich nach 11 Jahren hauptamtlicher Tätigkeit für die Stadt Flensburg vor rund 200 Weggefährten noch [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Am 12. Januar wurde ich auf Einladung des Stadtpräsidenten Hannes Fuhrig und des Bürgermeisters Henning Brüggemann im Rathaus feierlich verabschiedet und erhielt meine Urkunde mit der Versetzung in den Ruhestand. Nach 6 Jahren Oberbürgermeisterin und zuvor 5 Jahren Landtag habe ich nach 11 Jahren hauptamtlicher Tätigkeit für die Stadt Flensburg vor rund 200 Weggefährten noch einmal zurückschauen können.&nbsp;<br>Insgesamt bin ich nun schon 18 Jahre der Stadt Flensburg und der Kommunalpolitik verbunden. 2004 begann mein Engagement in der Kommunalpolitik, damals als bürgerschaftliches Mitglied. Ich wollte mitmischen, wobei die Freude am Gestalten der Stadt und die Freude an gemeinsamen Leistungen bis heute nicht nachgelassen haben.&nbsp;</p>



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<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="800" height="533" data-id="73632" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/01/image00001_2.jpg" alt="" class="wp-image-73632" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/01/image00001_2.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/01/image00001_2-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/01/image00001_2-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/01/image00001_2-696x464.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/01/image00001_2-630x420.jpg 630w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Verabschiedung vom Amt der Oberbürgermeisterin</figcaption></figure>
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<p>Dabei wird in der Regel nichts ausgelassen. Politischer Alltag bringt mit sich, dass man gemeinsam streitet, aber auch gemeinsam lacht, dass man gemeinsame aber auch unterschiedliche Meinungen vertritt, dass man um die besten Lösungen ringt und manchmal regelrecht darum kämpft. Mein Antrieb war dabei immer die Nähe zum Menschen und die Aufgabe, den Alltag der Menschen gerechter und sozialer zu gestalten.&nbsp;<br>In 18 Jahren erlebt man natürlich unfassbar Vieles. Was ich aus dieser Zeit erzählen könnte, passte in mehrere Bücher. Im Rückblick auf meine Amtszeit als Oberbürgermeisterin gibt es aber ein Erlebnis, das meiner Ansicht nach erzählt werden will.</p>



<p>Diese Eine ist die von der Entscheidung für ein neues Zentralkrankenhaus in Flensburg. Hinter dieser Entscheidung steht eine lange Geschichte, die weit vor meiner Zeit als Oberbürgermeisterin begann.&nbsp;<br>Seit vielen Jahren bestand schon der große Wunsch der Flensburgerinnen und Flensburg und die stets wiederkehrende Frage, wann sich die beiden Krankenhausträger in Flensburg endlich zusammenschließen und ein modernes Klinikum entstehen kann, bei dem Patientinnen und Patienten nicht mehr zwischen zwei Krankenhäusern innerhalb Flensburgs hin und her „geshuttlet“ werden müssen.&nbsp;</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="768" height="1024" data-id="73633" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/01/image00001-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-73633" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/01/image00001-768x1024.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/01/image00001-225x300.jpg 225w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/01/image00001-696x928.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/01/image00001-315x420.jpg 315w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/01/image00001.jpg 800w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption">Auszeichnung des Malteser Ritterordens für die Verdienste in der Krankenhausentwicklung</figcaption></figure>
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<p>Ich erinnere mich noch gut an die Gespräche mit dem damaligen Geschäftsführer der Diako, Herrn Vorwig und Pastor Boten vom Franziskus-Hospital, die beide für moderne Rahmenbedingungen kämpften. Herr Vorwig wagte den Gedanken eines modernen Klinikums an der deutsch-dänischen Grenze, doch leider gelang es nicht und so beschränkte man sich auf eine Modernisierung an Ort und Stelle.&nbsp;<br>Stück für Stück sollte der Altbau abgetragen und gleichzeitig ein Neubau im Stadtteil Duburg entstehen. Als Landtagsabgeordnete kämpfte ich damals an der Seite von Vorwig und allen anderen für die erforderlichen finanziellen Mittel, die dann tatsächlich von der Landesregierung in Aussicht gestellt wurden. Als dann aber der Förderbescheid vom damaligen Ministerpräsidenten Torsten Albig nach Flensburg getragen wurde – ich war zu dem Zeitpunkt bereits Oberbürgermeisterin – ergab sich eine neue historische Chance, die ich sehr gern ergriffen habe.<br>Nur wenige Tage nach der Landtagswahl hatten wir zu einer großen Bürgerversammlung eingeladen, zu der über 400 Flensburgerinnen und Flensburger kamen. Im Vorwege der Versammlung hatte ich die Krankenhausträger und das zuständige Ministerium zu mir ins Rathaus eingeladen. Wir verließen den Raum mit der Vereinbarung, es zu versuchen und gemeinsam für einen Neubau an anderer Stelle zu kämpfen.</p>



<p>Am Anfang jeder großen Sache steht immer eine Idee. Wenn Idee, Mut und Wille zusammentreffen, ist oft vieles möglich, was viele für unmöglich halten. Heute, 6 Jahre nach der Bürgerversammlung, haben wir ein Grundstück und die Fusion zweier konfessionsgebundener Krankenhäuser zu einer neuen Gesellschaft.&nbsp;<br>Die Größe dieser Entscheidungen werden wir vermutlich erst in einigen Jahren spüren. Ich gratuliere jedenfalls zu diesem Schritt, der gelungen und sehr besonders ist.&nbsp;<br>Angesichts der noch enorm großen Herausforderungen, die auf dem Weg zum neuen Klinikum vor uns liegen, wünsche ich allen Beteiligten auch in Zukunft viel von dem Mut, dem Willen und der Kreativität, die notwendig sind, um es erfolgreich ins Ziel zu tragen. Das Fundament ist gebaut. Möge das Haus ebenfalls bald errichtet werden.&nbsp;</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="768" height="1024" data-id="73635" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/01/image00002-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-73635" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/01/image00002-768x1024.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/01/image00002-225x300.jpg 225w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/01/image00002-696x928.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/01/image00002-315x420.jpg 315w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/01/image00002.jpg 800w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption">Jubiläumsmedaille der Partnerstadt Neubrandenburg als Dank und Anerkennung</figcaption></figure>
</figure>



<p>Die Welt ist und war in den letzten 6 Jahren mächtig in Bewegung. Das geht auch an unserem beschaulichen Flecken Erde nicht vorbei. Bereits 2015 haben wir uns in Flensburg von unserer menschlichen Seite gezeigt und ich bin sehr stolz darauf, dass wir uns diese Seite stets bewahrt haben.&nbsp;<br>Als Oberbürgermeisterin habe ich mitwirken dürfen, die Strukturen in unserer Stadt so zu organisieren, dass sie die Menschen erreichen. Ob in der Flüchtlingshilfe, im Sportverein, in der Musik, den Schulen oder den KiTas, wir haben vieles in Bewegung gebracht und trotzdem haben wir als Konsolidierungskommune es geschafft, große Investitionen umzusetzen. In den letzten 6 Jahren haben wir als Stadt über 120 Mio. Euro in unsere Institutionen investiert, so viel wie nie zuvor. Gelungen ist dies gemeinsam mit der Kommunalpolitik.&nbsp;<br>Bedanken möchte ich mich auch bei allen ehrenamtlich Engagierten, die sich auf so wunderbare Weise den Menschen zuwenden, die Unterstützung benötigen. Der tägliche Einsatz für andere Menschen ist nicht nur unbezahlbar, er verkörpert die Art, wie wir leben wollen, er zeigt das menschliche Gesicht in einer manchmal unmenschlichen Welt. Menschen, die sich für andere einsetzen, haben nicht nur Würde, sie geben auch Würde und machen ein würdevolles Leben überhaupt erst möglich. Ich selbst werde mich nach meinem Ausscheiden als Oberbürgermeisterin auch weiterhin ehrenamtlich engagieren.&nbsp;</p>



<p>Was würde ich aber wohl erreicht haben, ohne meine Kolleginnen und Kollegen der Stadtverwaltung und der städtischen Töchter? In der Zusammenarbeit mit den Menschen war mir von Anbeginn an wichtig, das Pflichtbewusstsein und die Anstrengungen unseres Wirkens einzubetten in eine Kultur des Miteinanders, der Offenheit und einer Fehlerkultur, die es erlaubt, Fehler zu machen, zu korrigieren und gemeinsam stets zu lernen. Dazu gehört, Strukturen zu organisieren – Organisieren mochte ich schon immer gern. Das hat die Verwaltung bereits 50 Tage nach meinem Amtsantritt gespürt, als ich mit der Einführung der Dezernatsstruktur neue Wege ging. Dadurch war es möglich, einen Verwaltungsvorstand zu bilden, der bis heute paritätisch besetzt ist.&nbsp;</p>



<p>Der große Schnee 2018, der für ein paar Tage Flensburg zwar in eine schöne, aber auch schwierige Lage versetzte. Der Sturm 2019, die Pandemie 2020, der Fund der Weltkriegsbombe, die Auswirkungen des Ukrainekrieges mit der Energie- und Wirtschaftskrise. Es heißt, Übergänge seien das Schwierigste im Leben und benötigen immer etwas Zeit. Übergänge hatten wir viele, Zeit wurde uns zwischen all diesen Ereignissen aber nicht gegeben. Es war ein ziemlich schneller Mannschaftssport, den wir in den letzten 6 Jahren betrieben haben. Dennoch haben wir es geschafft, all diese Herausforderungen zu meistern.</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="73637" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/01/image00003-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-73637" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/01/image00003-768x1024.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/01/image00003-225x300.jpg 225w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/01/image00003-696x928.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/01/image00003-315x420.jpg 315w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/01/image00003.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption">Ehrenurkunde durch die Jüdische Gemeinde Flensburg für bedeutende Verdienste um die Stärkung der deutsch-jüdischen Beziehungen</figcaption></figure>
</figure>



<p>In einer Kommune sind es manchmal aber auch kleine Dinge, die große Schwingungen erzeugen können. Gerade in solchen Situationen steht man als Oberbürgermeisterin plötzlich mitten im Auge eines Stimmungsorkans. Das kann sicher jeder Bürgermeister, jede Bürgermeisterin bestätigen. In solchen Momenten spürte ich meinen Gerechtigkeitssinn oft ganz besonders. Ich habe die Auseinandersetzung auch mit schwierigen Themen nicht gescheut. Ich habe eben auch nicht locker gelassen, denn das Fähnchen nach dem Wind hängen ist meine Sache nicht.&nbsp;<br>Man ist im Amt der Oberbürgermeisterin in erster Linie der Sache verpflichtet und nicht dem eigenen Machterhalt. Macht haben und Gesagtes zu machen sind unterschiedliche Schuhe. Ich wollte&nbsp;Worten immer auch Taten folgen lassen und war bereit, dafür auch ungewohnte und ungewöhnliche Wege zu gehen.</p>



<p>Für die gute Zusammenarbeit mit der Kommunalpolitik bin ich ebenfalls sehr dankbar. Alles Erreichte basiert auf den dafür demokratisch getroffenen Beschlüssen. Demokratie ist eine Bewegung und lebt von der Debatte. Wenn sich nichts mehr bewegt, keine Debatten mehr stattfinden, dann hört das Herz der Demokratie auf zu schlagen. Lassen Sie es niemals soweit kommen!<br>Mein Herz schlägt für die Demokratie, ich hatte stets wenig Scheu, mich auch in schwierigen Zeiten für eine lebendige Demokratie stark zu machen. Weil Demokratie die bislang einzige Staatsform ist, die ich kenne, in der die Freiheit und Gleichheit der Menschen möglich ist, sofern wir uns alle als Demokratinnen und Demokraten begreifen. Deshalb wünsche ich mir, dass alle Flensburgerinnen und Flensburger ihre Stimme zur Kommunalwahl im Mai dieses Jahres nutzen. Lassen Sie uns die Zeiten, in denen Wahlbeteiligungen unter 50 % liegen, doch endlich hinter uns lassen. Bitte nehmen Sie teil und seien Sie Teil der Kommunalwahl, die eine demokratische Bewegung im besten Sinne ist.<br>Und wenn Sie der Auffassung sind, mitmischen zu müssen, empfehle ich die Kontaktaufnahme zu unseren Ratsfraktionen, die sich über jede Unterstützung freuen.<br>Man muss ja nicht gleich Oberbürgermeisterin werden, um die Welt im Kleinen und im Großen mit zu verändern.<br>Eine Veränderung wünsche ich mir am meisten: Und zwar die, dass Frieden eingekehrt in Europa und in der Welt. Frieden ist eben doch alles und ohne Frieden ist alles nichts.&nbsp;</p>



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<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" data-id="73636" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/01/image00003_2.jpg" alt="" class="wp-image-73636" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/01/image00003_2.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/01/image00003_2-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/01/image00003_2-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/01/image00003_2-696x464.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/01/image00003_2-630x420.jpg 630w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Eintrag ins Goldene Buch der Stadt</figcaption></figure>
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<p>Mit dem Eintrag ins Goldene Buch durfte ich mich vom Amt der Oberbürgermeisterin verabschieden. In Flensburg werden wir uns aber wiedersehen, denn ich lebe hier und mein Engagement für die eine oder andere Sache hängt nicht vom Amt der Oberbürgermeisterin ab.&nbsp;</p>



<p>In diesem Sinne wünsche ich Ihnen alles Gute für die Zukunft! Wir sehen uns in Flensburg.</p>



<p>Ihre Simone Lange&nbsp;</p>
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		<title>Worte zum Jahresabschluss von Simone Lange</title>
		<link>https://flensburgjournal.de/worte-zum-jahresabschluss-von-simone-lange/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Dec 2022 10:51:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Jahresabschluss]]></category>
		<category><![CDATA[Simone Lange]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Liebe Flensburgerinnen und Flensburger, Liebe Kinder und Jugendliche, wie es guter Brauch ist, möchte ich als Ihre Oberbürgermeisterin auch in diesem Jahr zum Jahresabschluss ein paar Worte an Sie richten. Es ist für mich das letzte Mal, dass ich Ihnen als Oberbürgermeisterin kurz vor der Adventszeit und dem Jahreswechsel schreibe. Vor nun gut 6 Jahren [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Liebe Flensburgerinnen und Flensburger, Liebe Kinder und Jugendliche,</p>



<p>wie es guter Brauch ist, möchte ich als Ihre Oberbürgermeisterin auch in diesem Jahr zum Jahresabschluss ein paar Worte an Sie richten. Es ist für mich das letzte Mal, dass ich Ihnen als Oberbürgermeisterin kurz vor der Adventszeit und dem Jahreswechsel schreibe.</p>



<p>Vor nun gut 6 Jahren hatte eine Mehrheit der Flensburger Wählerinnen und Wähler entschieden, mir das Amt der Oberbürgermeisterin unserer schönen Stadt anzuvertrauen, und vor wenigen Wochen hat wiederum eine solche Mehrheit entschieden, dass in Zukunft jemand anderes diesen Platz an der Spitze der Stadtverwaltung einnehmen soll. Eine Entscheidung, die ich als überzeugte Demokratin selbstverständlich respektiere, auch wenn ich als Mensch darüber, und ich hoffe das sehen Sie mir nach, traurig und enttäuscht war. Ich habe die Aufgabe sehr gern ausgeübt und wir können stolz auf das Erreichte sein.</p>



<p>Ich möchte mir erlauben, an dieser Stelle ein kleines Resümee zu ziehen und dabei eher auf Themen einzugehen, die nicht laut und provokant in der öffentlichen Diskussion standen.<br>So haben wir eine Kita-Qualitätsoffensive auf den Weg gebracht, die uns und vor allem den Flensburger Kindern und ihren Familien, aber auch den KiTa-Trägern zugutekam und noch immer kommt. Aktuell stehen wir hier vor neuen Herausforderungen, nämlich den hohen Bedarf an fachlich qualifiziertem Personal decken zu können. Hier werden noch viele Anstrengungen nötig sein.<br>Besonders stolz bin ich darauf, dass es uns gelungen ist, den Krankenhausneubau konkret auf den Weg zu bringen. Dass solche Prozesse, in denen es auch um viel Geld geht, vieler Beratungen bedürfen und einen entsprechenden Zeitraum benötigen, nicht von heute auf morgen abgeschlossen sind, ist Teil dieser Entscheidung und ich hoffe sehr, dass die aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen dem Krankenhausneubau nicht im Wege stehen werden.</p>



<p>Ebenfalls in meiner Amtszeit haben wir uns entschieden, der Europäischen Charta für die Gleichstellung von Frauen und Männern beizutreten. Mit dem Aktionsplan Geschlechtergerechte Stadt haben wir nicht nur bei uns in der Verwaltung etwas bewirkt, sondern die öffentliche Diskussion in der Gesellschaft führt auch in Flensburg dazu, dass wir auf einem guten Weg in Sachen Gleichstellung sind. Ich bin stolz und froh darüber, dass in der Stadtverwaltung das Zahlenverhältnis von Männern und Frauen in Leitungspositionen nahezu ausgeglichen ist.</p>



<p>Das Amt der Oberbürgermeisterin bringt es mit sich, dass man viele interessante Menschen kennenlernen darf. Menschen, die in Flensburg leben und Menschen, die als Gäste in unsere Stadt gekommen sind. Ein Höhepunkt war dabei sicherlich der Besuch der dänischen Königin Margrethe II. Mit ihrem Besuch sollten die Feierlichkeiten zum 100jährigen Jubiläum der Grenzziehung im folgenden Jahr in die Wege geleitet werden. Auch in Flensburg hatten wir uns auf dieses Jubiläum vorbereitet, das wir mit unseren dänischen Nachbarn feiern wollten. Aber auch der Besuch von Wladimir Klitschko und der des Bundespräsidenten waren Höhepunkte für mich.</p>



<p>Corona veränderte dann alles. Jede und jeder hat eigene Erinnerungen und ich will das hier auch nicht vertiefen. Als Oberbürgermeisterin hatte ich Entscheidungen zu treffen und Maßnahmen anzuordnen, die nicht immer populär waren und meistens ihren Ursprung in Kiel oder Berlin hatten. Auch das gehört zu diesem Amt. Insgesamt darf man am Ende des dritten Pandemiejahres aber, so denke ich, feststellen, dass wir in Flensburg im Großen und Ganzen sozial und ökonomisch ganz gut durchgekommen sind. Auch als Verwaltung brauchen wir uns nicht zu verstecken. Ich bin sehr dankbar, ein so tatkräftiges Team der Stadtverwaltung zu haben.</p>



<p>Alle haben oft am Limit gearbeitet und nie die Motivation und den Mut verloren. Wir haben ein Impfzentrum aufgebaut, ein Netz an Teststationen ermöglicht und wurden in der Pandemie Modellstadt im Bereich Sport und Kultur. Dafür zolle ich allen meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Dank und Anerkennung.<br>Gerade als Corona in diesem Jahr begann, den Griff zu lockern, stellt uns der völkerrechtswidrige Überfall Russlands auf die Ukraine vor neue Herausforderungen.<br>Wieder stehen Menschen vor unserer Tür, die vor einem Krieg flüchten und bei uns Schutz und Hilfe suchen. Ebenso bringt der Krieg Probleme für die Energieversorgung mit sich, die Preissteigerungen nach sich ziehen. Das bringt viele Menschen auch in unserer Stadt in Bedrängnis. Die Schlangen vor der Flensburger Tafel und den weiteren Lebensmittelausgaben sprechen da eine deutliche Sprache. Als Stadt versuchen wir gemeinsam mit den Sozialen Partnern zu helfen, wo es geht. Als Stadtgesellschaft sind wir sehr stark und solidarisch, und bewältigen diese Probleme immer und immer wieder. Dafür danke ich Ihnen allen von Herzen!</p>



<p>2022 hatte aber auch schöne Ereignisse. Wir konnten z. B. die neue Ramsharde-Schule in Betrieb nehmen, die Baufortschritte der Schule Fruerlund sind deutlich sichtbar, im Schwarzenbachtal entsteht ein neues Wohnquartier, die Jugendberufsagentur und die lernpädagogische Werkstatt haben ihren Betrieb aufgenommen. Am 22. November erhielt die Stadt das Siegel Kinderfreundliche Kommune verliehen. Ich könnte hier noch viele Dinge aufzählen, die nicht das gleiche aufgeregte Medienecho wie der Bahnhofswald oder die Rathausstraße bekommen haben, obwohl sie es verdient gehabt hätten.</p>



<p>Bei meiner Arbeit als Oberbürgermeisterin lagen mir einige Dinge immer besonders am Herzen:</p>



<p>• Kinder und Jugendliche sollen in unserer Stadt alle Chancen für eine gute Zukunft haben.<br>• Gute Zusammenarbeit mit unseren Nachbarn diesseits und jenseits der Grenze.<br>• Eine verantwortungsbewusste Erinnerungskultur, die Flensburgs historischer Rolle gerecht wird.<br>• Die Wertschätzung unserer jüdischen Gemeinde, auch im gemeinsamen Gedenken.<br>• Eine Stadtgesellschaft, die von Respekt und gegenseitiger Wertschätzung geprägt ist. Flensburg liebt Dich – so wie Du bist.</p>



<p>Es war mir eine Ehre, eine Freude und meistens auch ein Vergnügen Ihre Oberbürgermeisterin sein zu dürfen. Das Wohl unserer Stadt und der Menschen, die hier leben, war für mich stets Richtschnur meines Handelns.<br>Allen, die mir dabei zur Seite gestanden und mich unterstützt haben, gilt meine tief empfundene Dankbarkeit.<br>Ich wünsche Ihnen allen eine schöne Weihnachtszeit, einen guten Rutsch und ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr.</p>



<p>Herzlichst, Ihre Simone Lange,<br>Oberbürgermeisterin</p>
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		<title>Letzte Chance zur Stimmenabgabe für die OB-Wahl in Flensburg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Oct 2022 04:11:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Fabian Geyer]]></category>
		<category><![CDATA[OB-Wahl 2022]]></category>
		<category><![CDATA[Simone Lange]]></category>
		<category><![CDATA[Stichwahl]]></category>
		<category><![CDATA[Wahltag]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Stichwahl zum Amt des Oberbürgermeisters / der Oberbürgermeisterin in Flensburg Am heutigen Sonntag fällt in Flensburg die Entscheidung: Simone Lange oder Dr. Fabian Geyer? Wer wird zukünftig das Amt des Oberbürgermeisters / der Oberbürgermeisterin unserer Stadt bekleiden? Die Kandidaten haben sich im Vorfeld der Wahl zu zahlreichen Themen ausführlich und umfänglich geäußert, ihre Ziele definiert [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://flensburgjournal.de/letzte-chance-zur-stimmenabgabe-fuer-die-ob-wahl-in-flensburg/">Letzte Chance zur Stimmenabgabe für die OB-Wahl in Flensburg</a> erschien zuerst auf <a href="https://flensburgjournal.de">Flensburgjournal</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Stichwahl zum Amt des Oberbürgermeisters / der Oberbürgermeisterin in Flensburg </h2>



<p>Am heutigen Sonntag fällt in Flensburg die Entscheidung: Simone Lange oder Dr. Fabian Geyer? Wer wird zukünftig das Amt des Oberbürgermeisters / der Oberbürgermeisterin unserer Stadt bekleiden?</p>



<p>Die Kandidaten haben sich im Vorfeld der Wahl zu zahlreichen Themen ausführlich und umfänglich geäußert, ihre Ziele definiert und ihre Vorhaben erläutert. Nun liegt es an den Flensburger/innen, eine Entscheidung zu treffen. </p>



<p>Also liebe „Flensbürgerinnen und Flensbürger“: Geht heute wählen, falls ihr eure Stimme nicht bereits abgegeben habt! Denn nicht zu wählen, ist definitiv die falsche Wahl.</p>



<p>Wahlbriefe können heute noch bis 14:00 Uhr im Briefkasten des Rathauses eingeworfen werden. Nach 14:00 Uhr können Wahlbriefe bis 18:00 Uhr nur noch in den jeweiligen Wahllokalen abgegeben werden.</p>



<p></p>
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		<title>Stichwahl um das Oberbürgermeister-Amt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Sep 2022 22:19:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Fabian Geyer]]></category>
		<category><![CDATA[Oberbürgermeisterwahl 2022]]></category>
		<category><![CDATA[Simone Lange]]></category>
		<category><![CDATA[Stichwahl]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Oberbürgermeister-Wahl 2022 in Flensburg: Da keiner der vier Kandidaten anlässlich der am 18.September durchgeführten Oberbürgermeisterwahl die erforderliche absolute Mehrheit der Stimmen auf sich vereinen konnte, wird nun in wenigen Tagen, am 2. Oktober, in einer Stichwahl der künftige Oberbürgermeister/die künftige Oberbürgermeisterin ermittelt werden. Zur Wahl stehen die beiden Kandidaten, die in der ersten Wahlrunde die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Oberbürgermeister-Wahl 2022 in Flensburg: Da keiner der vier Kandidaten anlässlich der am 18.September durchgeführten Oberbürgermeisterwahl die erforderliche absolute Mehrheit der Stimmen auf sich vereinen konnte, wird nun in wenigen Tagen, am 2. Oktober, in einer Stichwahl der künftige Oberbürgermeister/die künftige Oberbürgermeisterin ermittelt werden. Zur Wahl stehen die beiden Kandidaten, die in der ersten Wahlrunde die meisten Stimmen erhielten: <a href="https://fabiangeyer.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dr. Fabian Geyer</a> und <a href="https://simonelange.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Simone Lange</a>.<br>Die Kandidaten haben sich im Vorfeld der Wahl zu zahlreichen Themen ausführlich und umfänglich geäußert, ihre Ziele definiert und ihre Vorhaben erläutert. Das Flensburg Journal möchte noch etwas mehr von beiden Kandidaten in Erfahrung bringen und hat sich deshalb Fragen überlegt, die ansonsten selten oder noch gar nicht gestellt wurden. Es geht darum dass der wahlberechtigte Bürger sich einen guten Eindruck verschaffen kann.<br>Wer am 2.10. nicht die Möglichkeit besitzt in sein Wahllokal zu gehen, der hat schon jetzt die Möglichkeit, seine Stimme im Rathaus  abzugeben. Hierfür wird nur der eigene Ausweis benötigt.<br>Wichtig ist aber ein hohes Wahlaufkommen, denn nur so kann der Gewinner/die Gewinnerin auf ein breite Unterstützung in den kommenden<br>Jahren der entsprechenden Amtszeit bauen. </p>



<p>Also liebe „Flensbürgerinnen und Flensbürger“: Geht am 2.10. wählen, denn nicht zu wählen ist definitiv die falsche Wahl.</p>



<h2 class="wp-block-heading">1. Nehmen wir an, Sie haben die Wahl gewonnen: Welche drei Baustellen in Flensburg, im Rathaus bzw. in der Verwaltung gehen Sie zuerst an?</h2>



<p><strong>Dr. Fabian Geyer:</strong> Erstens muss wieder ein Klima der Offenheit und des Vertrauens zwischen Bevölkerung, Verwaltung und Politik hergestellt werden. Zweitens gilt mein Fokus der Situation rund um den Bahnhofswald und die K8, bei denen erhebliche Forderungen auf die Stadt zukommen könnten. Drittens gefährden die explodierenden Energiepreise und Kosten der Lebensführung den sozialen Frieden und die Wirtschaft in der Stadt. Hier müssen die Menschen spüren, dass sie sich auf den Staat und ihre Kommune verlassen können – der Zusammenhalt darf nicht verloren gehen.</p>



<p><strong>Simone Lange:</strong> Da ich nur drei nennen darf, entscheide ich mich dafür, die aktuelle Energiekrise und die damit verbundenen sozialen Auswirkungen anzupacken, sowei den KiTa- und Schulausbau und den Neubau und die Modernisierung der Feuerwehren. </p>



<h2 class="wp-block-heading">2. Die Innenstadt hat nicht durch Corona, sondern bereits in den Jahren zuvor an Attraktivität verloren. Welche Maßnahmen wollen Sie ergreifen oder fördern, um die Stadt wieder „voll zu machen“?</h2>



<p><strong>Dr.</strong> <strong>Fabian Geyer</strong>: Das ist leider wahr. Dafür gibt es viele Ursachen. In den letzten Jahren wurde kein Konzept gefunden, um die Potentiale von Flensburg stärker zu nutzen – etwa unsere einzigartigen Höfe. Ob die dänischen Kunden weiter so kommen wie bisher ist keinesfalls sicher. Sauberkeit, Sicherheit und öffentliche Toiletten sind immer wieder bemängelte Punkte. Dann muss die Aufenthaltsqualität, zum Beispiel auf der Schiffbrücke, verbessert werden. Ein ganzjähriges, auf Flensburg zugeschnittenes Veranstaltungskonzept und eine skandinavische Markthalle als Leuchtturm im Stadtzentrum würden wichtige neue Impulse bringen.</p>



<p><strong>Simone Lange:</strong> Anders als&nbsp;in&nbsp;der&nbsp;Fragestellung&nbsp;angedeutet&nbsp;erlebt&nbsp;die&nbsp;Innenstadt&nbsp;nach  Corona&nbsp;wieder&nbsp;einen&nbsp;Aufschwung.&nbsp;Mit&nbsp;Innenstadtmanagement,&nbsp;einem<br>engagierten&nbsp;Beirat&nbsp;und&nbsp;tüchtigen&nbsp;Kaufleuten&nbsp;stehen&nbsp;die&nbsp;Zeichen&nbsp;gut. Aachener, Events&nbsp;wie&nbsp;den&nbsp;Verkaufsoffenen&nbsp;Sonntag&nbsp;und&nbsp;Menschen,&nbsp;die sich in&nbsp;ihrer&nbsp;Innenstadt&nbsp;wohlfühlen&nbsp;setzen&nbsp;wir&nbsp;der&nbsp;aktuellen&nbsp;Krise&nbsp;etwas entgegen.</p>



<p>Wir&nbsp;haben&nbsp;viele&nbsp;verschiedene&nbsp;Maßnahmen&nbsp;ergriffen,&nbsp;die&nbsp;wir&nbsp;konsequent weitermachen&nbsp;sollten.&nbsp;Wir&nbsp;haben&nbsp;seit&nbsp;mehr&nbsp;als&nbsp;1&nbsp;Jahr&nbsp;einen Innenstadtmanager,&nbsp;durch&nbsp;ihn&nbsp;konnten&nbsp;wir&nbsp;Fördergelder&nbsp;für&nbsp;die Innenstadt&nbsp;nach&nbsp;Flensburg&nbsp;holen&nbsp;und&nbsp;damit&nbsp;können&nbsp;wir&nbsp;z.B.&nbsp;Leerstände beseitigen&nbsp;und&nbsp;die&nbsp;Innenstadt&nbsp;attraktiver&nbsp;gestaltet.<br><br>Die&nbsp;Besucherzahlen&nbsp;sind&nbsp;bereits&nbsp;wieder&nbsp;auf&nbsp;dem&nbsp;Vor-Corona-Niveau. Allerdings&nbsp;sorgt&nbsp;die&nbsp;aktuelle&nbsp;Energiekrise&nbsp;eher&nbsp;dazu,&nbsp;dass&nbsp;die&nbsp;Menschen weniger&nbsp;kauflustig&nbsp;sind.&nbsp;Deshalb&nbsp;müssen&nbsp;wir&nbsp;ganz&nbsp;konsequent&nbsp;und fortwährend&nbsp;auf&nbsp;die&nbsp;Entwicklungen&nbsp;in&nbsp;der&nbsp;Innenstadt&nbsp;achten&nbsp;und&nbsp;ggf. gegensteuern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">3. Flensburg ist bei Gewerbesteuer und Grundsteuer absolute Spitze in Schleswig-Holstein. Das wiederum ist für viele eine finanzielle hohe Belastung und ggfs. ein Grund, aus Flensburg weg zu gehen. Sind Sie bereit, den Standort wieder attraktiver zu machen und wenn ja, wie?</h2>



<p><strong>Dr.</strong> <strong>Fabian Geyer:</strong> Es wird einen Rückgang der Gewerbesteuereinnahmen geben, gerade wenn die Rezession auch unsere Region treffen wird. Eine Möglichkeit zur Absenkung des Steuersatzes sehe ich nicht. Wir werden mit der Politik prüfen und entscheiden müssen, welche Ausgaben Priorität haben. Das sind für mich die Daseinsvorsorge, mit den Schwerpunkten Kindeswohl und Klimawandel, und der Lebenswert für die Menschen. Ich werde mich für einen engeren Austausch zwischen Wirtschaft und den Hochschulen sowie die duale Ausbildung und Berufsorientierung einsetzen. Unsere Zukunft sehe ich bei der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit; z.B. bei der Energieerzeugung, Logistik und Mobilität sowie der Kooperation auf Augenhöhe mit den Umlandgemeinden.</p>



<p><strong>Simone Lange:</strong> Flensburg&nbsp;ist&nbsp;in&nbsp;den&nbsp;vergangenen&nbsp;6&nbsp;Jahren&nbsp;gewachsen.&nbsp;Wir&nbsp;haben&nbsp;einen Zuwachs&nbsp;an&nbsp;Einwohner*innen&nbsp;von&nbsp;etwa&nbsp;1000&nbsp;Menschen&nbsp;pro&nbsp;Jahr.&nbsp;Einzige Ausnahme&nbsp;war&nbsp;das&nbsp;Coronajahr.&nbsp;Viele&nbsp;Unternehmen&nbsp;konnten&nbsp;angesiedelt werden,&nbsp;einige&nbsp;Flensburger&nbsp;Unternehmen&nbsp;sind&nbsp;stark&nbsp;gewachsen.<br><br>Die&nbsp;Gewerbesteuer&nbsp;ist&nbsp;seit&nbsp;8&nbsp;Jahren&nbsp;eingefroren,&nbsp;wurde&nbsp;seit&nbsp;2014&nbsp;nicht mehr&nbsp;verändert&nbsp;und&nbsp;ich&nbsp;halte&nbsp;eine&nbsp;Erhöhung&nbsp;auch&nbsp;für&nbsp;den&nbsp;völlig falschen&nbsp;Weg.&nbsp;Auch&nbsp;die&nbsp;Grundsteuer,&nbsp;die&nbsp;seit&nbsp;5&nbsp;Jahren&nbsp;fest&nbsp;steht,&nbsp;darf meiner&nbsp;Meinung&nbsp;nach&nbsp;nicht&nbsp;erhöht&nbsp;werden.<br><br>Die&nbsp;Flensburger&nbsp;Unternehmen&nbsp;haben&nbsp;sich&nbsp;trotz&nbsp;Pandemie&nbsp;erfolgreich entwickelt.&nbsp;Beleg&nbsp;dafür&nbsp;ist,&nbsp;dass&nbsp;die&nbsp;Gewerbesteuereinnahmen&nbsp;in&nbsp;den vergangenen&nbsp;6&nbsp;Jahren&nbsp;von&nbsp;46&nbsp;Mio&nbsp;auf&nbsp;ein&nbsp;Allzeithoch&nbsp;von&nbsp;57&nbsp;Mio&nbsp;EUR gestiegen&nbsp;sind.<br><br>Wir&nbsp;konnten&nbsp;neue&nbsp;Unternehmen&nbsp;ansiedeln,&nbsp;alle&nbsp;Gewerbeflächen,&nbsp;die&nbsp;wir zur&nbsp;Verfügung&nbsp;gestellt&nbsp;haben,&nbsp;wurden&nbsp;schnell&nbsp;gefüllt.&nbsp;Jetzt&nbsp;stehen&nbsp;wir vor&nbsp;der&nbsp;Aufgabe,&nbsp;weitere&nbsp;Gewerbeflächen&nbsp;zur&nbsp;Verfügung&nbsp;zu&nbsp;stellen&nbsp;und bereiten&nbsp;das&nbsp;bereits&nbsp;vor.&nbsp;Das&nbsp;Hafenostufer&nbsp;zum&nbsp;Bespiel&nbsp;bietet&nbsp;ein großes&nbsp;Potential&nbsp;an&nbsp;Gewerbeflächen,&nbsp;das&nbsp;Gebiet&nbsp;an&nbsp;der&nbsp;Westerallee&nbsp;und der&nbsp;Bereich&nbsp;Peelwatt&nbsp;ebenfalls.&nbsp;Wir&nbsp;haben&nbsp;noch&nbsp;richtig&nbsp;gute Möglichkeiten&nbsp;und&nbsp;die&nbsp;sollten&nbsp;wir&nbsp;unbedingt&nbsp;nutzen.&nbsp;Flensburg&nbsp;ist&nbsp;ein attraktiver&nbsp;Standort,&nbsp;weshalb&nbsp;uns&nbsp;in&nbsp;der&nbsp;aktuellen&nbsp;Bevölkerungsprognose weiterhin&nbsp;ein&nbsp;starkes&nbsp;Wachstum&nbsp;vorausgesagt&nbsp;wird.&nbsp;Wir&nbsp;haben&nbsp;die&nbsp;Aufgabe, den&nbsp;Zuzug&nbsp;gut&nbsp;zu&nbsp;gestalten.&nbsp;Die&nbsp;gelebte&nbsp;Partnerschaft&nbsp;mit&nbsp;Dänemark&nbsp;ist dabei&nbsp;genauso&nbsp;wichtig,&nbsp;wie&nbsp;die&nbsp;sehr&nbsp;gute&nbsp;Stadt-Umland-Kooperation,&nbsp;die sich&nbsp;in&nbsp;meiner&nbsp;Amtszeit&nbsp;besonders&nbsp;gut&nbsp;entwickelt&nbsp;hat.&nbsp;Wir&nbsp;sind&nbsp;nämlich nur&nbsp;gemeinsam&nbsp;stark.&nbsp;Das&nbsp;Kirchturmdenken&nbsp;hilft&nbsp;niemandem,&nbsp;die&nbsp;Menschen erwarten&nbsp;zurecht,&nbsp;dass&nbsp;wir&nbsp;gemeinsam&nbsp;unsere&nbsp;Stadt&nbsp;und&nbsp;unsere&nbsp;Region voranbringen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">4. Flensburg ist eine Stadt mit vielen politischen Gruppen und anderen (wirtschaftlichen) Interessengemeinschaften. Wie wollen Sie es schaffen, dass diese gemeinschaftlich an einem Strang ziehen, was für die Entwicklung der Stadt so wichtig wäre?</h2>



<p><strong>Dr.</strong> <strong>Fabian Geyer:</strong> Das vielfältige Engagement der Menschen in unserer Stadt zeichnet Flensburg aus, ich begrüße das sehr. Viele dieser Gruppen eint ihre Unzufriedenheit und empfundene Ohnmacht. Hier gilt es anzusetzen, durch einen intensiven Dialog mit allen Gruppierungen und dem Angebot, bei Sachfragen und Vorschlägen unvoreingenommen und zielführend zu vermitteln. Ich fühle mich weder einer Partei verpflichtet noch einer Interessengruppe. Bei fast jeder gibt es praktische und wertvolle Anregungen und Argumente, die ich bis zum Beweis des Gegenteils nicht ausschließe. Diese Offenheit und der Respekt fehlen mir häufig, was ich im Sinne der Demokratie und Mitsprache ändern möchte. Da helfen mir die Erfahrung und Fähigkeit zum Kompromiss aus über 150 Tarifverhandlungen.</p>



<p><strong>Simone Lange: </strong>Mit&nbsp;9&nbsp;Fraktionen&nbsp;ist&nbsp;die&nbsp;Ratsversammlung&nbsp;so&nbsp;vielfältig&nbsp;wie&nbsp;nie.&nbsp;Mit  diesem&nbsp;Trend&nbsp;sind&nbsp;wir&nbsp;nicht&nbsp;allein.&nbsp;Alle&nbsp;Städte&nbsp;erleben&nbsp;diesen&nbsp;Trend. Die&nbsp;politische&nbsp;Arbeit&nbsp;in&nbsp;den&nbsp;Fachausschüssen&nbsp;erlebe&nbsp;ich&nbsp;konstruktiv. Die&nbsp;notwendigen&nbsp;Beschlüsse&nbsp;werden&nbsp;stets&nbsp;gut&nbsp;diskutiert&nbsp;und&nbsp;abgewogen und&nbsp;schlussendlich&nbsp;demokratisch&nbsp;abgestimmt.&nbsp;Während&nbsp;meiner&nbsp;Amtszeit&nbsp;gab es&nbsp;zwar&nbsp;hier&nbsp;und&nbsp;da&nbsp;auch&nbsp;hitzige&nbsp;Debatten.&nbsp;Letztendlich&nbsp;haben&nbsp;wir, Stadtverwaltung&nbsp;und&nbsp;Politik&nbsp;aber&nbsp;immer&nbsp;ein&nbsp;gut&nbsp;abgestimmtes&nbsp;Ergebnis erreichen&nbsp;können.&nbsp;Ohne&nbsp;diese&nbsp;vertrauensvolle&nbsp;Zusammenarbeit&nbsp;wären die Projekte&nbsp;auch&nbsp;nicht&nbsp;so&nbsp;weit&nbsp;entwickeln&nbsp;worden,&nbsp;wie&nbsp;wir&nbsp;es&nbsp;jetzt&nbsp;erleben. </p>



<h2 class="wp-block-heading">5. Die Stadtwerke als kommunaler Versorger schaffen es durch die Energie-Krise nicht ohne deutliche Preiserhöhungen, obwohl selbst Energie erzeugt wird. Wie kann das sein? Und wann hat der Flensburger Bürger die Möglichkeit auch im Bereich der Fernwärme frei entscheiden zu können, wer ihn zukünftig beliefert? Und vor allem: Haben Sie die „neue Formel“ zur Preisberechnung verstanden?</h2>



<p><strong>Dr.</strong> <strong>Fabian Geyer:</strong> Die Stadt ist Gesellschafter und daher haben Verwaltung und Politik unmittelbaren Einfluss auf die Strategie, den Auftrag der Daseinsvorsorge und die Preisgestaltung der Stadtwerke. Viele Menschen haben aufgrund des Schreibens mit der Kündigung der Verträge und der „Formel“ – die ich ebenfalls nur mit Hilfe von Fachleuten einigermaßen verstanden habe – Vertrauen in „ihre“ Stadtwerke verloren. Wenn in der Überschrift „Transparenz“ steht, sollte diese durchgehalten werden, auch wenn eine seröse Preiskalkulation derzeit nicht möglich ist. Der Grundpreis erscheint mir zu hoch, der Anreiz zum Einsparen von Wärme zu niedrig. Andere Wärmequellen zu nutzen wird absehbar wohl nur durch eine autarke Versorgung gelingen. </p>



<p><strong>Simone Lange:</strong> In&nbsp;der&nbsp;Flensburger&nbsp;Fernwärmesatzung&nbsp;werden&nbsp;der&nbsp;Anschluss&nbsp;an&nbsp;die Fernwäme&nbsp;und&nbsp;die&nbsp;Ausnahmen&nbsp;davon&nbsp;geregelt. </p>



<p>Es&nbsp;geht&nbsp;weniger&nbsp;darum,&nbsp;die&nbsp;Formel&nbsp;zu&nbsp;verstehen,&nbsp;sondern&nbsp;darum,&nbsp;dass&nbsp;die Stadtwerke&nbsp;durch&nbsp;die&nbsp;Preisgleitklausel&nbsp;Preisveränderungen&nbsp;automatisch anpassen.&nbsp;Das&nbsp;ist&nbsp;wichtig,&nbsp;damit&nbsp;auch&nbsp;Preissenkungen&nbsp;automatisch&nbsp;bei&nbsp;uns ankommen.&nbsp;Das&nbsp;war&nbsp;in&nbsp;der&nbsp;Vergangenheit&nbsp;nicht&nbsp;so.&nbsp;Aktuell&nbsp;verändern&nbsp;sich die&nbsp;Marktpreise&nbsp;leider&nbsp;nach&nbsp;oben.&nbsp;Damit&nbsp;kommen&nbsp;die&nbsp;Preiserhöhungen automatisch&nbsp;bei&nbsp;uns&nbsp;Verbraucher*innen&nbsp;an.<br><br>Hier&nbsp;muss&nbsp;aufgepasst&nbsp;werden!&nbsp;Es&nbsp;braucht&nbsp;einen&nbsp;Preisdeckel,&nbsp;damit&nbsp;wir&nbsp;vor zu&nbsp;hohen&nbsp;Energiekosten&nbsp;geschützt&nbsp;werden.&nbsp;Ich&nbsp;setze&nbsp;mich&nbsp;für&nbsp;einen Preisdeckel&nbsp;ein!</p>



<h2 class="wp-block-heading">6. Flensburg ist das Tor zu Skandinavien. Die Nähe zu Dänemark wird immer wieder auch von Ihnen als wichtiger Wirtschafts- und Tourismusfaktor bezeichnet. Und dennoch spricht in Flensburg kaum jemand fließend dänisch, während es jenseits der Grenze anders ist. Wann ist Flensburg soweit, dass Dänisch ein Pflichtfach in der Schule wird oder in der Kindertagespflege auf zweisprachige Erziehung/Betreuung gesetzt wird?</h2>



<p><strong>Dr.</strong> <strong>Fabian Geyer:</strong> Mehr Zweisprachigkeit wäre eine interkulturelle Bereicherung im Grenzgebiet. Das ist in der Schule Aufgabe der Landespolitik. Das Problem sind Lehrkapazitäten und Finanzen. Zudem müssen wir viele Menschen, die aus unterschieidlichen Gründen zu uns kommen, in unseren Schulen trotz Lehrkräftemangel in Deutsch und Fremdsprachen unterrichten, damit die Integration dieser Kinder und Jugendlichen gelingt. Ich fürchte, der berechtigte Wunsch nach einem Pflichtfach Dänisch wird vor diesem Hintergrund in der Bildungspolitik zunächst unerfüllt bleiben. Gleichwohl setze ich mich für den Ausbau von grenzübergreifenden Bildungs- und kulturellen Angeboten ein, die Kinder und Erwachsene in ihrer Freizeit wahrnehmen können.</p>



<p><strong>Simone Lange: </strong>Die&nbsp;Stadt&nbsp;Flensburg&nbsp;hat&nbsp;keinen&nbsp;Einfluss&nbsp;auf&nbsp;die&nbsp;Pflichtfächer&nbsp;des Unterrichts&nbsp;in&nbsp;Schulen.&nbsp;Dies&nbsp;ist&nbsp;Aufgabe&nbsp;der&nbsp;Bildungsministerin&nbsp;des Landes&nbsp;Schleswig-Holstein.&nbsp;Einfluss&nbsp;auf&nbsp;die&nbsp;Kindertagesstätte&nbsp;können wir&nbsp;nehmen&nbsp;auf&nbsp;unsere&nbsp;eigenen&nbsp;KiTas,&nbsp;den&nbsp;Städtischen&nbsp;KiTas&nbsp;und&nbsp;der Kindertagespflege.&nbsp;Eine&nbsp;Verpflichtung,&nbsp;auch&nbsp;dänisch&nbsp;zu&nbsp;sprechen&nbsp;gibt&nbsp;es hier&nbsp;nicht.<br></p>



<h2 class="wp-block-heading">7. Die Versorgung mit Krippen-Plätzen in Flensburg ist eher mangelhaft. Viele Eltern müssen auf private Tagesmütter ausweichen, ohne wirklich zu wissen, wie gut ihr Baby/Kind dort aufgehoben ist. Der SSF hingegen will mehr Kapazitäten anbieten, wird von der Stadt aber blockiert. Wieso ist das so? Und wie wollen Sie insgesamt die Situation verbessern?</h2>



<p><strong>Dr.</strong> <strong>Fabian Geyer:</strong> Der Mangel an Kindertagesstätten und -plätzen ist die Folge des Versäumnisses der Politik, die Betreuung von Kindern, wie in anderen Ländern, ausreichend zu finanzieren. Zwar hat sich in den letzten Jahren einiges getan, aber viele Familien bleiben bei der Kinderbetreuung weiter außen vor. Das gilt insbesondere, wenn eine besondere inklusive Betreuung erforderlich ist. Das Chaos rund um die Ferienbetreuung ist hier als Beispiel zu nennen. Hinzu kommen der Fachkräftemangel und stark belastete Beschäftigte, die belastende Beitragssituation – besonders in Flensburg, wo die Erstattung von Beiträgen fragwürdig ist – und die Umsetzung der Qualitätsoffensive des Bundes. Für mich hat der Ausbau des Angebotes absolute Priorität, auch bei prekärer Haushaltslage.</p>



<p><strong>Simone Lange:</strong> Die&nbsp;Kindertagespflege&nbsp;ist&nbsp;eine&nbsp;feste&nbsp;Säule&nbsp;der&nbsp;Kinderbetreuung&nbsp;und   gehört&nbsp;neben&nbsp;den&nbsp;KiTas&nbsp;in&nbsp;Flensburg&nbsp;zur&nbsp;Angebotsvielfalt.&nbsp;Ich&nbsp;selbst hatte&nbsp;meine&nbsp;Tochter&nbsp;auch&nbsp;als&nbsp;Krippenkind&nbsp;bei&nbsp;einer&nbsp;Tagesmutter&nbsp;und&nbsp;die  familienähnliche&nbsp;Betreuung&nbsp;kann&nbsp;bei&nbsp;besonders&nbsp;kleinen&nbsp;Kindern&nbsp;sehr vorteilhaft&nbsp;sein.&nbsp;Den&nbsp;Ausbau&nbsp;der&nbsp;Kinderbetreuung&nbsp;unterstützen&nbsp;wir,  niemand&nbsp;wird&nbsp;blockiert,&nbsp;denn&nbsp;wir&nbsp;benötigen&nbsp;dringend&nbsp;weitere&nbsp;KiTa-&nbsp;und Betreuungsplätze. </p>



<p>Die&nbsp;aktuelle&nbsp;Versorgungsquote&nbsp;in&nbsp;Flensburg&nbsp;liegt&nbsp;ähnlich&nbsp;hoch&nbsp;wie&nbsp;bei allen&nbsp;kreisfreien&nbsp;Städten.&nbsp;Qualitativ&nbsp;haben&nbsp;wir&nbsp;in&nbsp;den&nbsp;Flensburger Krippen&nbsp;einen&nbsp;höheren&nbsp;Personalschlüssel&nbsp;als&nbsp;anderswo&nbsp;in Schleswig-Holstein.</p>



<p>Die&nbsp;Betreuungsangebote&nbsp;setzen&nbsp;sich&nbsp;zusammen&nbsp;aus&nbsp;Krippenplätzen&nbsp;in Kindertageseinrichtungen&nbsp;und&nbsp;den&nbsp;individuellen&nbsp;Angeboten&nbsp;von Kindertagespflegepersonen.&nbsp;Letztere&nbsp;sind&nbsp;auch&nbsp;seitens&nbsp;des&nbsp;Landes&nbsp;eine anerkannte&nbsp;Säule&nbsp;der&nbsp;Kinderbetreuung&nbsp;und&nbsp;für&nbsp;viele&nbsp;Eltern&nbsp;aufgrund&nbsp;der kleinen&nbsp;Gruppen&nbsp;eine&nbsp;bevorzugte&nbsp;Alternative&nbsp;zu&nbsp;einer&nbsp;Krippengruppe. Alle&nbsp;uns&nbsp;geförderten&nbsp;Kindertagespflegepersonen&nbsp;weisen&nbsp;ebenfalls entsprechende&nbsp;Aus-&nbsp;und&nbsp;Weiterbildungen&nbsp;nach&nbsp;und&nbsp;sind&nbsp;in&nbsp;ständigem Kontakt&nbsp;mit&nbsp;unserer&nbsp;städtischen&nbsp;Fachberatung.<br><br>Wir&nbsp;haben&nbsp;uns&nbsp;mit&nbsp;der&nbsp;Kommunalpolitik&nbsp;das&nbsp;Ziel&nbsp;gesetzt,&nbsp;bis&nbsp;zu&nbsp;48% auszubauen,&nbsp;da&nbsp;wir&nbsp;mit&nbsp;weiter&nbsp;steigender&nbsp;Nachfrage&nbsp;rechnen&nbsp;und&nbsp;die Vereinbarkeit&nbsp;von&nbsp;Familie&nbsp;und&nbsp;Beruf&nbsp;und&nbsp;damit&nbsp;auch&nbsp;genügend Kinderbetreuungsangebote&nbsp;uns&nbsp;ganz&nbsp;zentrale&nbsp;Anliegen&nbsp;sind. </p>



<p>Wir&nbsp;freuen&nbsp;uns&nbsp;über&nbsp;jeden&nbsp;neuen&nbsp;Kita-Träger,&nbsp;der&nbsp;uns&nbsp;bei&nbsp;den Bemühungen,&nbsp;den&nbsp;Kitausbau&nbsp;voranzutreiben,&nbsp;unterstützen&nbsp;will&nbsp;und fördern&nbsp;deren&nbsp;Baubemühungen&nbsp;auf&nbsp;vielfältige&nbsp;Weise.&nbsp;Zugleich&nbsp;bilden wir&nbsp;auch&nbsp;ständig&nbsp;weitere&nbsp;Kindertagespflegepersonen&nbsp;aus&nbsp;und&nbsp;wollen Vertretungsstützpunkte&nbsp;für&nbsp;Kindertagespflege&nbsp;einrichten.<br><br>Anfragen&nbsp;des&nbsp;SSF,&nbsp;der&nbsp;nach&nbsp;eigener&nbsp;Aussage&nbsp;für&nbsp;Kulturprojekte&nbsp;der dänischen&nbsp;Minderheit&nbsp;verantwortlich,&nbsp;liegen&nbsp;uns&nbsp;tatsächlich&nbsp;nicht&nbsp;vor. Betreuungsangebote&nbsp;der&nbsp;dänischen&nbsp;Minderheit&nbsp;gibt&nbsp;es&nbsp;bereits&nbsp;durch&nbsp;DSF und&nbsp;SdU,&nbsp;mit&nbsp;denen&nbsp;wir&nbsp;als&nbsp;Kita-Förderung&nbsp;jedoch&nbsp;auch&nbsp;in&nbsp;ständigem Austausch&nbsp;sind.&nbsp;Derzeit&nbsp;liegen&nbsp;uns&nbsp;hier&nbsp;keinerlei&nbsp;Ausbaupläne&nbsp;vor.&nbsp;Jede Ausbauanfrage&nbsp;von&nbsp;Trägern&nbsp;ist&nbsp;uns&nbsp;jedoch&nbsp;sehr&nbsp;willkommen&nbsp;und&nbsp;wird seitens&nbsp;der&nbsp;Kita- Förderung&nbsp;zusammen&nbsp;mit&nbsp;den&nbsp;anderen&nbsp;Fachabteilungen&nbsp;der Verwaltung&nbsp;wie&nbsp;beispielsweise&nbsp;der&nbsp;Bauordnung&nbsp;positiv&nbsp;begleitet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">8. Flensburg, Auto- und Radfahrer, Klimapakt. Es gibt hier viele Reibungspunkte und noch kein klar erkennbares Konzept für den Bürger selbst. Was machen z.B. dänische Städte und Kommunen besser, die fahrradfreundliche Innenstädte entwickelt haben und es harmonisch mit den Autofahrern einher geht? Was geht schief in der Flensburger Verkehrs- und Stadtplanung und wie kann man es zukünftig besser machen und die Erfahrungen skandinavischer Städte aufgreifen?</h2>



<p><strong>Dr.</strong> <strong>Fabian Geyer:</strong> Flensburg hat ein jahrealtes Klimaschutzkonzept und einen „Masterplan Mobilität“, die darauf warten umgesetzt zu werden. Es dauert alles zu lange und die Interessengruppen zerren an ihren Enden. Dieses Gegeneinander muss aufhören. Wir werden weder den Autoverkehr von heute auf morgen aus der Innenstadt vertreiben noch können wir ignorieren, dass der Fahrradverkehr zunimmt und vermehrte Sicherheitsanforderungen und gute Wegeführungen, z.B. auf Kopfsteinpflaster, benötigt. Ich möchte auch nicht nur von „fahrradfreundlich“ sprechen, sondern von mehr Rücksichtnahme insgesamt und einer konsequenten Verfolgung verkehrswidriger Situationen, besonders in Gefahrenbereichen wie Parken auf Radwegen oder Fahren ohne Licht. Erfahrungen anderer Städte, auch aus Skandinavien, sind dabei hilfreich. </p>



<p><strong>Simone Lange: </strong>Ich&nbsp;glaube&nbsp;Dänemark&nbsp;hat&nbsp;verstanden,&nbsp;dass&nbsp;der&nbsp;Weg&nbsp;zur&nbsp;nachhaltigen&nbsp;Stadt mit&nbsp;hoher&nbsp;Lebensqualität&nbsp;über&nbsp;die&nbsp;Verkehrspolitik&nbsp;bzw.&nbsp;für&nbsp;eine fahrradgerechte&nbsp;Stadt&nbsp;führt&nbsp;und&nbsp;zieht,&nbsp;man&nbsp;schaue&nbsp;sich&nbsp;beispielsweise Kopenhagen&nbsp;an,&nbsp;das&nbsp;konsequent&nbsp;durch.<br><br>Dabei&nbsp;hat&nbsp;sich&nbsp;Kopenhagen&nbsp;auf&nbsp;die&nbsp;Themen&nbsp;Stadtleben,&nbsp;Komfort, Geschwindigkeit&nbsp;und&nbsp;Sicherheit&nbsp;&nbsp;konzentriert&nbsp;und&nbsp;auf&nbsp;Bicycle-Accounts&nbsp;um<br>Schlüsselprobleme&nbsp;festzustellen.&nbsp;Kopenhagen&nbsp;hat&nbsp;in&nbsp;den&nbsp;letzten&nbsp;10 Jahren&nbsp;50&nbsp;Mio.&nbsp;EUR&nbsp;allein&nbsp;in&nbsp;die&nbsp;Fahrradinfrastruktur&nbsp;investiert&nbsp;und&nbsp;den Autoverkehr&nbsp;konsequent&nbsp;aus&nbsp;der&nbsp;Innenstadt&nbsp;herausgenommen.&nbsp;Kopenhagen wurde&nbsp;konsequent&nbsp;zur&nbsp;fahrradgerechten&nbsp;Stadt&nbsp;entwickelt.&nbsp;Der&nbsp;Autoverkehr wurde&nbsp;dort&nbsp;ebenfalls&nbsp;konsequent&nbsp;umgestaltet.&nbsp;Auch&nbsp;Sonderburg&nbsp;ist&nbsp;den&nbsp;Weg der&nbsp;autofreien&nbsp;Innenstadt&nbsp;gegangen.<br><br>Flensburg&nbsp;hat&nbsp;mit&nbsp;dem&nbsp;Masterplan&nbsp;Mobilität&nbsp;einen&nbsp;Masterplan&nbsp;mit&nbsp;über 200&nbsp;Maßnahmen,&nbsp;die&nbsp;in&nbsp;die&nbsp;gleiche&nbsp;Richtung&nbsp;gehen.&nbsp;Es&nbsp;gilt,&nbsp;die&nbsp;genauso konsequent&nbsp;umzusetzen,&nbsp;wie&nbsp;unsere&nbsp;dänischen&nbsp;Nachbarn.<br></p>



<h2 class="wp-block-heading">9. Flensburger schauen nicht erst seit kurzem neidisch auf Sonderburg. Die Stadt entwickelt sich prächtig. Kultur, Shopping, Lifestyle, Bildung, Freizeit, Verkehr und Infrastruktur. Überall punktet die im Vergleich zu Flensburg viel kleinere Stadt am Alsensund. Wie kann man hier Ideen für Flensburg übernehmen?</h2>



<p><strong>Dr.</strong> <strong>Fabian Geyer:</strong> Es ist völlig richtig bei anderen Städten und Regionen zu schauen, ob es Impulse und Beispiele gibt, die für Flensburg in Frage kommen. Sonderburg taugt dafür allerdings trotz der Nähe nur bedingt. Was mir imponiert, ist die Dynamik, die planerische Geschwindigkeit und Umsetzung. Aus einem Tal der Tränen entstand durch Fleiß, Anpacken, Gemeinsinn, Mitteln des Staates und vor allem der Initiative und Partnerschaft zu Danfoss eine Perle an der Ostsee mit Ausstrahlung weit über die Stadtgrenze hinaus. Uns fehlt bereits vielfach die Bereitschaft einen Partner aus der Wirtschaft zu akzeptieren. Lieber wird nach staatlichen Fördermitteln geschaut, mit den bekannten bürokratischen Herausforderungen und langen Zeiträumen. Da sollten wir eine größere Offenheit haben und den Mehrwert für die Menschen erkennen, ohne die Kontrolle über Stadtentwicklung aufzugeben.</p>



<p><strong>Simone Lange:</strong> Sonderburg&nbsp;hat&nbsp;es&nbsp;geschafft,&nbsp;die&nbsp;Uferpromenade&nbsp;autofrei&nbsp;zu&nbsp;machen.&nbsp;Die Aufenthaltsqualität&nbsp;ist&nbsp;dadurch&nbsp;enorm&nbsp;gestiegen.&nbsp;Ich&nbsp;bin&nbsp;regelmäßig in&nbsp;Sonderburg&nbsp;und&nbsp;sehr&nbsp;regelmäßig&nbsp;beim&nbsp;Bürgermeister&nbsp;in&nbsp;Sonderburg.<br>Durch&nbsp;diese&nbsp;enge&nbsp;Zusammenarbeit&nbsp;unterstützen&nbsp;wir&nbsp;uns&nbsp;gegenseitig.&nbsp;Erik Lauritzen&nbsp;sieht&nbsp;in&nbsp;unserer&nbsp;Hafenostuferentwicklung&nbsp;eine&nbsp;große&nbsp;Chance und&nbsp;hat&nbsp;uns&nbsp;ermutigt,&nbsp;diesen&nbsp;Weg&nbsp;weiter&nbsp;zu&nbsp;gehen.&nbsp;Sonderburg&nbsp;hat&nbsp;diesen Weg&nbsp;hinter&nbsp;sich&nbsp;und&nbsp;eine&nbsp;sehr&nbsp;spannende&nbsp;Entwicklung&nbsp;an&nbsp;der&nbsp;dortigen Förde&nbsp;gemacht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">10. Flensburg, Wohnungsbau und bezahlbarer Wohnraum. Wie sehen die Pläne für Flensburg in den kommenden 5-10 Jahren aus? Wie kann Wohnen in der Stadt bezahlbar bleiben?</h2>



<p><strong>Dr.</strong> <strong>Fabian Geyer:</strong> Es herrscht starke Konkurrenz um die begrenzten Flächen. Wir brauchen auch Möglichkeiten für Gewerbeentwicklung und Ansiedlung. Ich bin allerdings dagegen, dass immer mehr Wohnungen auf unversiegelter Fläche geplant werden – häufig zulasten des Naturschutzes, der in Flensburg ohnehin als zu wenig beachtet kritisiert wird. Wir können und werden nicht jedem Menschen, der nach Flensburg kommt, sofort eine bezahlbare Wohnung anbieten können. Daher werde ich die Zusammenarbeit mit den Umlandgemeinden ankurbeln. Mein Fokus liegt auf dem Schwarzenbachtal, einer Fläche in Weiche und dem Gelände, das die Diako in spätestens 10 Jahren nach ihrem Umzug auf den Peelwatt in Bestlage freigibt. Bei der Planung müssen wir <em>jetzt</em> ansetzen. Auch das Areal, auf dem die Klinik der Malteser steht, könnte noch interessant werden. Das Gebiet Hafen-Ost, das für Wohnungsbau vorgesehen ist, würde ich gerne neu bewerten lassen, weil die Rahmenbedingungen sich völlig verändert haben. </p>



<p><strong>Simone Lange:</strong> Flensburg&nbsp;wird,&nbsp;so&nbsp;die&nbsp;aktuelle&nbsp;Bevölkerungsprognose&nbsp;des&nbsp;Landes,&nbsp;in&nbsp;den kommenden&nbsp;Jahren&nbsp;weiter&nbsp;stark&nbsp;wachsen&nbsp;und&nbsp;benötigt&nbsp;weiterhin&nbsp;viel Wohnraum.&nbsp;Damit&nbsp;dieser&nbsp;bezahlbar&nbsp;bleibt&nbsp;bzw.&nbsp;bezahlbar&nbsp;wird&nbsp;muss&nbsp;auf zwei&nbsp;Dinge&nbsp;geschaut&nbsp;werden.&nbsp;Die&nbsp;Wohnungsbaugesellschaften&nbsp;müssen bezahlbar&nbsp;bauen&nbsp;können.&nbsp;Die&nbsp;Baukosten&nbsp;steigen&nbsp;und&nbsp;machen&nbsp;es&nbsp;in&nbsp;Teilen unmöglich,&nbsp;das&nbsp;bezahlbar&nbsp;auf&nbsp;Mieten&nbsp;zu&nbsp;übertragen.&nbsp;Hier&nbsp;können&nbsp;nur Landes-&nbsp;und&nbsp;Bundesregierung&nbsp;helfen.<br><br>In&nbsp;den&nbsp;einzelnen&nbsp;Bauprojekten&nbsp;müssen&nbsp;wir&nbsp;als&nbsp;Kommune&nbsp;darauf&nbsp;achten,&nbsp;das ausreichend&nbsp;Wohnraum&nbsp;mit&nbsp;Sozialbindung&nbsp;entsteht&nbsp;und&nbsp;ausreichend&nbsp;Wohnraum mit&nbsp;bezahlbaren&nbsp;Mieten&nbsp;für&nbsp;Menschen&nbsp;mit&nbsp;mittleren&nbsp;und&nbsp;niedrigen Einkommen&nbsp;entsteht.&nbsp;Kommunale&nbsp;Vorgaben,&nbsp;kooperatives&nbsp;Vorgehen&nbsp;mit&nbsp;den Flensburger&nbsp;Wohnungsbaugesellschaften&nbsp;und&nbsp;der&nbsp;Wille&nbsp;zur&nbsp;gemeinsamen Kraftanstrengung&nbsp;sind&nbsp;hier&nbsp;wichtig.&nbsp;Es&nbsp;wird&nbsp;nur&nbsp;gemeinsam&nbsp;gelingen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">11. Verwaltungsoptimierung: Nicht nur bei Bauvorhaben zeigt sich die städtische Verwaltung als äußerst schwerfällig und langsam. Während in anderen Städten und Kommunen Planung um Umsetzung in knapp einem Jahr möglich sind, ist Flensburgs Zeitplan 3 Jahre und länger. Wie kann das sein und was möchten Sie verbessern?</h2>



<p><strong>Dr.</strong> <strong>Fabian Geyer:</strong> Als Leiter der Verwaltung ist es meine Aufgabe und Pflicht, den Beschäftigten, die in ihrem jeweiligen Gebiet Fachleute sind, den Rücken zu stärken. Das bedeutet ihnen jedwede Unterstützung zukommen zu lassen und gemeinsam die Arbeitsprozesse zu gestalten und Belastungssituation zu erkennen sowie zu steuern. Ich bin ein Teamspieler, der bereits früh Lust hatte Verantwortung zu übernehmen. In jedem Arbeitsbereich gibt es aus Sicht der Beschäftigten Dinge zu verbessern, bei der Bauplanung wird das nicht anders sein. Ich bin sicher, dass ich mit meiner Art der Kommunikation mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern – ihnen wertschätzend zuzuhören und für sie präsent zu sein – meiner Führungsrolle so gerecht werde, dass sich die Kritik an der Arbeit der Stadtverwaltung nach und nach reduziert. Auf die Zusammenarbeit mit den Fachleuten in der Verwaltung freue ich mich und ich traue mir zu, rasch ihr Vertrauen zu gewinnen.</p>



<p><strong>Simone Lange:</strong> Wenn&nbsp;es&nbsp;um&nbsp;das&nbsp;Baugenehmigungsverfahren&nbsp;geht,&nbsp;ist&nbsp;die&nbsp;Bauordnung Flensburg&nbsp;sehr&nbsp;gut&nbsp;aufgestellt.&nbsp;Die&nbsp;Genehmigung&nbsp;z.B.&nbsp;eines Einfamilienhauses&nbsp;(aktuell&nbsp;z.&nbsp;B.&nbsp;Im&nbsp;Neubaugebiet&nbsp;Groß-Tarup-Dorf) dauert&nbsp;im&nbsp;Schnitt&nbsp;3&nbsp;&#8211;&nbsp;8&nbsp;Wochen.<br><br>In&nbsp;den&nbsp;letzten&nbsp;Jahren&nbsp;kam&nbsp;es&nbsp;nicht&nbsp;zu&nbsp;nennenswerten&nbsp;Verzögerungen&nbsp;in der&nbsp;Bearbeitungszeit&nbsp;der&nbsp;Bauordnung,&nbsp;die&nbsp;über&nbsp;eine&nbsp;qualitativ&nbsp;und quantitativ&nbsp;gute&nbsp;Personalausstattung&nbsp;verfügt.<br><br>Dennoch&nbsp;muss&nbsp;man&nbsp;natürlich&nbsp;bei&nbsp;den&nbsp;verschiedenen&nbsp;Bauvorhaben&nbsp;sehr differenzieren.<br><br>Die&nbsp;Genehmigung&nbsp;der&nbsp;Montagehalle&nbsp;des&nbsp;Unternehmens&nbsp;FFG&nbsp;konnte&nbsp;nach&nbsp;10 Monaten&nbsp;erfolgen.&nbsp;Politische&nbsp;Abstimmungen&nbsp;und&nbsp;verschiedene&nbsp;Gutachten waren&nbsp;notwendig.<br><br>Wenn&nbsp;die&nbsp;Genehmigung&nbsp;eines&nbsp;Bauvorhabens&nbsp;tatsächlich&nbsp;längere&nbsp;Zeit&nbsp;in Anspruch&nbsp;nimmt,&nbsp;dann&nbsp;ist&nbsp;die&nbsp;Ursache&nbsp;in&nbsp;der&nbsp;Regel&nbsp;nicht&nbsp;bei&nbsp;der Bauordnung&nbsp;der&nbsp;Stadt&nbsp;zu&nbsp;suchen.&nbsp;Dann&nbsp;gibt&nbsp;es&nbsp;Anforderungen&nbsp;Dritter,&nbsp;es müssen&nbsp;z.&nbsp;B.&nbsp;vom&nbsp;Bauherrn&nbsp;Immissionsgutachten&nbsp;erstellt&nbsp;werden,&nbsp;es&nbsp;muss teilweise&nbsp;mehrfach&nbsp;an&nbsp;der&nbsp;Planung&nbsp;nachgebessert&nbsp;werden&nbsp;aufgrund&nbsp;der Anforderungen&nbsp;anderer&nbsp;Fachbehörden,&nbsp;es&nbsp;sind&nbsp;Baulasten&nbsp;erforderlich,&nbsp;um das&nbsp;Vorhaben&nbsp;zu&nbsp;realisieren.&nbsp;Der&nbsp;Bauherr&nbsp;beantragt&nbsp;bei&nbsp;uns&nbsp;in&nbsp;solchen Fällen&nbsp;mehrfach&nbsp;Fristverlängerungen&nbsp;für&nbsp;die&nbsp;Einreichung&nbsp;der erforderlichen&nbsp;Unterlagen,&nbsp;wir&nbsp;können&nbsp;nicht&nbsp;genehmigen,&nbsp;bevor&nbsp;nicht alle&nbsp;erforderlichen&nbsp;Unterlagen&nbsp;vorliegen.<br><br>Wir&nbsp;haben&nbsp;eine&nbsp;hohe&nbsp;Beratungsqualität.&nbsp;Mit&nbsp;vielen&nbsp;Bauherren&nbsp;sind&nbsp;wir bereits&nbsp;lange&nbsp;bevor&nbsp;ein&nbsp;Vorhaben&nbsp;bauantragsreif&nbsp;ist,&nbsp;in&nbsp;Kontakt&nbsp;und stimmen&nbsp;auch&nbsp;unter&nbsp;Beteiligung&nbsp;anderer&nbsp;Fachbehörden&nbsp;das&nbsp;Bauvorhaben&nbsp;ab.<br><br>Wenn&nbsp;es&nbsp;um&nbsp;(überwiegend&nbsp;größere)&nbsp;&nbsp;gewerbliche&nbsp;Bauvorhaben&nbsp;&nbsp;geht,&nbsp;sind wir&nbsp;ebenfalls&nbsp;sehr&nbsp;schnell.&nbsp;Es&nbsp;gibt&nbsp;einige&nbsp;prominente&nbsp;Beispiele&nbsp;von<br>Flensburger&nbsp;Unternehmen,&nbsp;bei&nbsp;denen&nbsp;die&nbsp;Zeiten&nbsp;vom&nbsp;Antrag&nbsp;bis&nbsp;zur Baugenehmigung&nbsp;zwischen&nbsp;6&nbsp;Wochen&nbsp;und&nbsp;6&nbsp;Monaten&nbsp;liegen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://flensburgjournal.de/stichwahl-um-das-oberbu%cc%88rgermeister-amt/">Stichwahl um das Oberbürgermeister-Amt</a> erschien zuerst auf <a href="https://flensburgjournal.de">Flensburgjournal</a>.</p>
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		<title>Oberbürgermeisterwahl in Flensburg: Simone Lange</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Sep 2022 15:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Oberbürgermeisterwahl 2022]]></category>
		<category><![CDATA[Simone Lange]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Liebe Flensburgerinnen, liebe Flensburger, Das Wahllokal im Rathaus ist bereits geöffnet. Sie können dort von Montag bis Freitag unter Vorlage Ihres Ausweises Ihre Stimme zur Oberbürgermeisterwahl abgeben. Ich bitte Sie herzlich um Ihre Stimme! Als amtierende Oberbürgermeisterin habe ich in den vergangenen 6 Jahren gemeinsam mit der Kommunalpolitik und meinen Kolleginnen und Kollegen der Stadtverwaltung [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Liebe Flensburgerinnen, liebe Flensburger,</p>



<p>Das Wahllokal im Rathaus ist bereits geöffnet. Sie können dort von Montag bis Freitag unter Vorlage Ihres Ausweises Ihre Stimme zur Oberbürgermeisterwahl abgeben.</p>



<p><strong>Ich bitte Sie herzlich um Ihre Stimme!</strong></p>



<p>Als amtierende Oberbürgermeisterin habe ich in den vergangenen 6 Jahren gemeinsam mit der Kommunalpolitik und meinen Kolleginnen und Kollegen der Stadtverwaltung sehr viel erreichen können.<br>Der Sanierungsstau in den Schulen wurde angepackt, die öffentlichen Plätze gepflegt, eine Grundschule ist neu gebaut, eine zweite Grundschule entsteht gerade, die Einsatzleitstelle für Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst ist im Bau und wichtige Unternehmen konnten in Flensburg angesiedelt werden. In den letzten 6 Jahren wurden mehr als 3500 Wohnungen gebaut.</p>



<p><strong>Auch unvorhergesehene Ereignisse haben wir gemeistert.</strong></p>



<p>In der Pandemie waren wir die erste Stadt, die kostenlose Testangebote gemacht hatte, noch bevor diese von der Regierung eingeführt wurden. Auch die Räumung einer Weltkriegsbombe, die mit der Evakuierung von 15.000 Menschen verbunden war, haben wir 2021 erfolgreich durchgeführt. Es war die größte Evakuierung in ganz Schleswig-Holstein.</p>



<p><strong>Entscheidend ist, in den kommenden 6 Jahren weiterhin zu investieren.</strong></p>



<p>In den kommenden 6 Jahren möchte ich weiterhin konsequent in Flensburg investieren. Dabei liegen mir folgende Dinge besonders am Herzen:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>der Ausbau der Betreuungsplätze für Kinder,</li><li>die Modernisierung der Schulen und Sportanlagen,</li><li>die Pflege und Reinigung der öffentlichen Räume<br>und moderne Rad- und Fußwege,</li><li>ausreichender und bezahlbarer Wohnraum,</li><li>die Schaffung von Arbeitsplätzen und</li><li>die Förderung der Kultur.<br>Das alles muss so geschehen, dass dabei das Klima geschützt wird und wir in Flensburg gesund leben können.</li></ul>



<p><strong>Ein gesundes, sicheres und gutes Leben in Flensburg für alle Menschen ist mir wichtig.</strong></p>



<p>In Zeiten der Krisen, wie wir sie aktuell erleben, ist es in einer Kommune besonders wichtig, einerseits die Sicherheitsstrukturen zu stärken und andererseits Perspektiven für eine chancenreiche Entwicklung der Menschen unserer Stadt zu eröffnen. Deshalb möchte ich noch in diesem Jahr der Kommunalpolitik eine Sozial- und Gesundheitsstrategie vorschlagen und die kritischen Infrastrukturen stärken. Dazu gehören zum Beispiel der Neubau des Großkrankenhauses, Energieversorgung und ein gut ausgebauter ÖPNV.</p>



<p><strong>Am 18. September ist Oberbürgermeisterin-Wahl und ich bitte Sie herzlich um Ihre Unterstützung!</strong><br>Wenn Sie mögen, können Sie bereits jetzt wählen gehen. Das Wahllokal im Rathaus hat von Montag bis Freitag geöffnet, dort können Sie  mit Ihrem Personalausweis Ihren Stimmzettel abgeben.</p>



<p><strong>Herzliche Grüße, Ihre Simone Lange</strong></p>



<p>***Werbung***</p>
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		<title>Energiesparmaßnahmen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Aug 2022 11:47:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Flensburg]]></category>
		<category><![CDATA[Energiesparen]]></category>
		<category><![CDATA[Energiesparmaßnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Maßnahmenkatalog]]></category>
		<category><![CDATA[Simone Lange]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Oberbürgermeisterin Simone Lange: Stadt Flensburg erarbeitet Maßnahmenkatalog zur Energieeinsparung mit Augenmaß und Effizienz Auf der jüngsten Sitzung des Finanzausschusses hat die Verwaltung umfänglich über Strategien und Ansätze zum Energiesparen und zur Entwicklung der CO²-Belastung informiert. Hintergrund sind die bereits stark gestiegenen Energiepreise, die voraussichtlich in den kommenden Monaten noch weiter steigen werden sowie die zwischenzeitliche [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Oberbürgermeisterin Simone Lange: Stadt Flensburg erarbeitet Maßnahmenkatalog zur Energieeinsparung mit Augenmaß und Effizienz</h2>



<p>Auf der jüngsten Sitzung des Finanzausschusses hat die Verwaltung umfänglich über Strategien und Ansätze zum Energiesparen und zur Entwicklung der CO²-Belastung informiert. Hintergrund sind die bereits stark gestiegenen Energiepreise, die voraussichtlich in den kommenden Monaten noch weiter steigen werden sowie die zwischenzeitliche Erforderlichkeit der Nutzung von Kohle als Energieträger. In der Verwaltung ist deshalb eine Task-Force eingerichtet worden, der neben den Kommunalen Immobilen auch weitere potenziell betroffene Bereiche angehören.</p>



<p>Die Task-Force hat zur Aufgabe einen Maßnahmenkatalog zu erarbeiten, der alle Maßnahmen enthält, die nach sorgfältiger Prüfung zum Energieeinsparen beitragen können. Dabei soll auch der Kosten-Nutzen-Effekt der einzelnen Maßnahmen untersucht werden. Auf dem Prüfstand stehen neben der Temperaturabsenkung in Arbeitsräumen der öffentlichen Verwaltung die Beleuchtung von öffentlichen Gebäuden und Denkmälern, der Bäderbetrieb, die Straßenbeleuchtung und weitere Bereiche. Die erarbeitete Maßnahmenliste wird der Politik zur Entscheidung vorgelegt.</p>



<p>„Auch in Flensburg werden wir rechtzeitig zu Beginn der Heizperiode einen Katalog mit Maßnahmen zur Energieeinsparung vorlegen. Dabei ist mir besonders wichtig, dass dies mit Augenmaß passiert und wir die Arbeitsfähigkeit und den gesellschaftlichen Zusammenhalt nicht gefährden. Ich bin mir sicher, dass wir auf dem richtigen Weg sind, wenn wir alle ein Stück zum Erfolg beitragen“, erklärt Oberbürgermeisterin Simone Lange die städtische Strategie. „Neben dem Einspareffekt bietet die Handlungsnotwendigkeit auch die Chance, wichtige Weichenstellungen im Rahmen des Klimaschutzes auf den Weg zu bringen. Das passt gut zur Klimapaktstadt Flensburg“, so die Oberbürgermeisterin weiter.</p>



<p>Im Finanzausschuss wurde gleichzeitig auf bereits seit längerem angelaufene Maßnahmen im Rahmen des Energiemanagements hingewiesen. Hierzu gehören die Umstellung der Beleuchtung im Museum auf LED, die Innovative Trinkwassersanierung der Hannah-Arendt-Schule, die Vorbereitung der Warmwasseraufbereitung am Fördegymnasium und der Fridtjof-Nansen-Schule oder auch die PV-Anlage an der Schule Friedheim.</p>



<p><em>Pressemitteilung Stadt Flensburg<br>Bild: Pixabay.com </em></p>
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		<title>Flensburg. Machen. Simone.</title>
		<link>https://flensburgjournal.de/flensburg-machen-simone/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Aug 2022 10:25:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[flensburg]]></category>
		<category><![CDATA[Oberbürgermeisterwahl 2022]]></category>
		<category><![CDATA[Simone Lange]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Liebe Flensburgerinnen und Flensburger, liebe Kinder und Jugendliche, in den letzten beiden Ausgaben dieses Journals habe ich darüber geschrieben, was wir alles erreicht haben und welche Ziele ich für die kommende Amtszeit habe. Doch heute möchte ich mich einmal ganz persönlich bei Ihnen und bei Euch vorstellen. Aufgewachsen in der DDR und seit 23 Jahren [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Liebe Flensburgerinnen und Flensburger, liebe Kinder und Jugendliche,</p>



<p>in den letzten beiden Ausgaben dieses Journals habe ich darüber geschrieben, was wir alles erreicht haben und welche Ziele ich für die kommende Amtszeit habe. Doch heute möchte ich mich einmal ganz persönlich bei Ihnen und bei Euch vorstellen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Aufgewachsen in der DDR und seit 23 Jahren in Flensburg</h2>



<p>Ich wurde 1976 in der damaligen DDR geboren. Ich wuchs in Rudolstadt/Thüringen auf, habe einen jüngeren Bru­der und absolvierte 1995 nach 12 Jahren Schulbesuch das Abitur am Gymnasium Fridericianum. Zur Zeit der deutsch-deutschen Wiedervereinigung war ich 13 Jahre alt. Für mich stand die Welt plötzlich Kopf. Das Land, in welchem ich geboren wurde, löste sich auf und ich rea­lisierte erstmals, in welcher Ideologie wir aufgewachsen waren. Diese Zeit hat mich politisiert und ich bin zutiefst dankbar dafür, dass wir in einer freiheitlichen Demokra­tie leben. Es läuft nicht alles gut, vieles liegt sogar sehr im Argen. Dennoch ist Demokratie der Garant für ein frei­heitliches und friedliches Leben.</p>



<p>Bereits während meiner Schulzeit habe ich nebenbei gearbeitet. Ich habe mir in einer Druckerei etwas Geld verdient und sehr früh gelernt, Verantwortung zu über­nehmen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Polizistin, Dipl. Verwaltungswirtin mit Diplom für Management</h2>



<p>Nach dem Abitur begann ich das Studium an derVerwal­tungsfachhochschule in Kiel-Altenholz.<br>Ich zog also zwei Wochen nach dem Abitur aus in das etwa 700 km entfernte Schleswig-Holstein. Ich beendete das dreijährige Studium erfolgreich als Di­plom Verwaltungswirtin, Fachrichtung Polizei.<br>Nach Ende des Studiums kam ich nach Flensburg, wo ich von 1999 bis 2012 als Kriminalbeamtin tätig war.<br>Ich habe Erfahrungen in den Bereichen Jugendintensivstraftaten und der Bearbeitung von Sexualdelikten und Todesermittlungen sowie einige Jahre als Wirtschaftskri­minalistin machen können.<br>Von 2005 bis 2007 studierte ich berufsbegleitend „All­gemeines Management&#8220; und erwarb hierfür ein Di­plom mit der Note „Sehr gut&#8220;. Gerade in diesem Stu­dium lernte ich moderne Formen der Unternehmensfüh­rung und Unternehmensentwicklung sowie die Entwick­lung, Planung und Durchführung von Unternehmens­und Führungskonzeptionen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Familie, Freundschaften und mehr</h2>



<p>Die private Simone ist ein Familienmensch. Ich lebe mit meinem Partner Dr. Christoph Jansen und unseren Töch­tern, die 13, 15 und 19 Jahre alt sind, in einer Patchwork­familie. Wir mögen es, Freunde einzuladen und Freund­schaften zu pflegen, die bis auf die andere Seite der Erde reichen. Unsere Freizeit nutzen wir für vielseitige Dinge. Mal sportlich, mal musikalisch sind wir insgesamt eine sehr neugierige Familie, die gern neue Dinge ausprobiert und gleichzeitig an Traditionen festhält. Die Weihnachts­zeit zum Beispiel ist für uns eine sehr traditionelle Zeit.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mein ehrenamtliches Engagement</h2>



<p>Seit nunmehr 10 Jahren bin ich ehrenamtlich in der JVA Flensburg tätig. Die Aufgabe des Beirates ist es, das Voll­zugsgeschehen sowie die Interessen der Gefangenen und der Beschäftigten zu begleiten, zu beraten und mitzuge­stalten. Der Anstaltsbeirat hat umfassendes Betretungs­recht, die Gefangenen können jederzeit vertraulich mit dem Beirat sprechen. Er wirkt so an einer resozialisieren­den Vollzugsgestaltung mit.<br>Weiterhin unterstütze ich durch meine Mitgliedschaft im Spendenparlament sowie meine Mitgliedschaft bei der Gewerkschaft der Polizei, der Freiwilligen Feuerwehr sowie bei der Arbeiterwohlfahrt die Arbeit dieser Insti­tutionen.</p>



<p><em>Liebe Leserinnen und Leser,</em></p>



<p><em>ich liebe unsere Stadt und engagiere mich unheimlich gern für Flensburg. Seit 2017 leite ich als Oberbürgermeisterin die Stadtverwaltung mit ihren 24 Beteiligungen. Zu den Be­teiligungen gehören unter anderem die Stadtwerke, das TBZ, das Landestheater, die Beschäftigungs- und Qualifizierungs­gesellschaft und viele mehr. Insgesamt sind mehr als 1.600 Menschen in der Verwaltung und den Betrieben der Stadt Flensburg beschäftigt. Die Arbeit an der Spitze der Stadtver­waltung macht mir sehr viel Spaß. Mir ist die Zusammenar­beit mit den Kolleginnen und Kollegen sehr wichtig, und ich kann mich immer auf das große Team der Stadtverwaltung verlassen.<br>Viele Projekte haben wir in den letzten 6 Jahren für Flens­burg erfolgreich umgesetzt, doch es gibt noch viel zu tun. Das möchte ich gern weiterhin für Sie anpacken. Dafür bitte ich Sie am 18. September um Ihre Stimme und bedanke mich herzlich für Ihr Interesse.<br>Wenn Sie mehr erfahren möchten, besuchen Sie meine Homepage www.simonelange.de oder schreiben Sie mir eine Email an info@simone-lange.de.<br>Oder wir sehen uns in Flensburg. Sprechen Sie mich gern an!</em></p>



<p><strong><em>Am 18. September ist Oberbürgermeisterin-Wahl und ich bitte Sie herzlich um Ihre Unterstützung!<br>Herzliche Grüße, Ihre Simone Lange</em></strong></p>



<p>*** Werbung***</p>
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		<title>Flensburger Tafel hat eine neue Leitung und benötigt dringend Lebensmittelspenden</title>
		<link>https://flensburgjournal.de/flensburger-tafel-hat-eine-neue-leitung-und-benoetigt-dringend-lebensmittelspenden/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 May 2022 08:16:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Flensburg]]></category>
		<category><![CDATA[flensburger tafel]]></category>
		<category><![CDATA[Simone Lange]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Oberbürgermeisterin besucht Tafel Catarina Puchleitner ist die neue Leiterin der Flensburger Tafel. Nach dem plötzlichen Tod von Klaus Grebbin leitet sie das große Team der Tafel mit mehr als 20 Ehrenamtlichen und mehr als 30 Fahrerinnen und Fahrern. Oberbürgermeisterin Simone Lange hat die Tafel besucht, um unter anderem mit dem Vorstand der Johanniter, Christian Pagel [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Oberbürgermeisterin besucht Tafel</h2>



<p>Catarina Puchleitner ist die neue Leiterin der Flensburger Tafel. Nach dem plötzlichen Tod von Klaus Grebbin leitet sie das große Team der Tafel mit mehr als 20 Ehrenamtlichen und mehr als 30 Fahrerinnen und Fahrern. Oberbürgermeisterin Simone Lange hat die Tafel besucht, um unter anderem mit dem Vorstand der Johanniter, Christian Pagel und den Helferinnen und Helfern über die aktuelle Lage zu sprechen.</p>



<p>Die Tafel steht aufgrund der Ukrainesituation in einer besonders großen Herausforderung. Die Anzahl der Menschen, die zur Ausgabe erscheinen, hat sich an manchen Tagen verdoppelt. Gleichzeitig werden die Lebensmittelspenden weniger. Besonders Grundnahrungsmittel wie Brot und Joghurt werden dringend benötigt. Deshalb bitten wir gemeinsam alle Gewerbetreibenden im Einzelhandel und in der Nahversorgung, auch in der Gastronomie um Unterstützung. Lebensmittel, die nicht mehr gebraucht werden, übrig sind und noch gut an andere Menschen abgegeben werden können, werden bei der Flensburger Tafel dringend benötigt. Wer helfen kann, melde sich bitte bei Catarina Puchleitner unter 0461- 50905362.</p>



<p>&nbsp;&#8222;Ich begleite die Arbeit der Flensburger Tafel schon seit vielen Jahren und habe dabei auch immer wieder Engpässe miterlebt, aber jetzt mit der gewachsenen Anzahl von Bedürftigen und den stark gestiegenen Preisen für Energie und Lebensmittel kneift es gerade ganz besonders. Darum möchte ich herzlich darum bitten, die Tafel zu unterstützen. Dort sind Sach- und Geldspenden auf jeden Fall an der richtigen Stelle, &#8220; appelliert die Oberbürgermeisterin.</p>



<p><em>Pressemitteilung Stadt Flensburg <br>Bild: Stadt Flensburg</em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Im Gespräch mit Simone Lange</title>
		<link>https://flensburgjournal.de/im-gespraech-mit-simone-lange/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Apr 2022 17:29:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Flensburg]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Oberbürgermeisterin]]></category>
		<category><![CDATA[Simone Lange]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Warum haben Sie sich dazu entschieden, wieder zur OB-Wahl anzutreten? Oberbürgermeisterin von Flensburg zu sein ist eine großartige Aufgabe. Sie ist zwar oft anstrengend, teilweise auch belastend, ist aber insgesamt mit viel Freude darüber verbunden, wieviel wir für Flensburg erreichen konnten und noch erreichen können. In diesen bewegten Zeiten stehen Kommunen in einer besonderen Verantwortung [&#8230;]</p>
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<p><strong>Warum haben Sie sich dazu entschieden, wieder zur OB-Wahl anzutreten?</strong></p>



<p>Oberbürgermeisterin von Flensburg zu sein ist eine großartige Aufgabe. Sie ist zwar oft anstrengend, teilweise auch belastend, ist aber insgesamt mit viel Freude darüber verbunden, wieviel wir für Flensburg erreichen konnten und noch erreichen können. In diesen bewegten Zeiten stehen Kommunen in einer besonderen Verantwortung und haben wichtige Aufgaben. Diese Aufgaben möchte ich gern weiter angehen.</p>



<p><strong>Wie viele Ja-Stimmen haben Sie zu Hause für den Wiederantritt bekommen?</strong></p>



<p>100 % Zustimmung, obwohl meine Familie die Belastungen nur zu gut kennt, die dieses Amt mit sich bringt. Meine Familie unterstützt mich sehr und hält mir zuhause den Rücken frei. Sie wissen, wie gern ich das Amt der Oberbürgermeisterin ausübe und mich für die Menschen in unserer Stadt einsetze.</p>



<p><strong>Welche Ziele haben Sie in einer weiteren Amtszeit als Oberbürgermeisterin?</strong></p>



<p>Ich möchte in den kommenden 6 Jahren Flensburg vor allem ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltiger gestalten. Klimaschutz bleibt Aufgabe Nummer 1, weil wir nur dann sicher und gut leben können. Im Rahmen dessen liegen mir die Projekte Krankenhausneubau und Hafen-Ost sehr am Herzen, weil sie sowohl für die Gesundheitsversorgung als auch für die Wirtschaft sehr große und wichtige Schritte in der Zukunftsentwicklung unserer Stadt sind.<br>Die Entwicklung unserer Stadtteile, von der Nord- bis zur Südstadt, von Engelsby bis Weiche möchte ich ebenfalls kräftig vorantreiben. Auch in der Wohnraumversorgung und dem Ausbau unserer Sportstätten, z. B. die Sportplätze und Sporthallen von der kleinen bis zur großen Flensarena gibt es noch jede Menge zu tun.</p>



<p><strong>Auf welche politischen Erfolge sind Sie stolz?</strong></p>



<p>Ich freue mich über die erfolgreichen Projekte der letzten 5 Jahre wie zum Beispiel den Neubau der Grundschule Ramsharde und den begonnenen Neubau der Grundschule und der KiTa auf dem zukünftigen Bildungscampus Fruerlund. Ich bin schon sehr stolz darauf, gleich zwei Schulneubauten in einer Legislatur erreicht zu haben. Das letzte Mal, als in unserer Stadt Schulen neu gebaut wurden war in den 70er Jahren. Aber auch viele andere Projekte wie Hafen-Ost, Krankenhausneubau, die Fertigstellung der Kreisstraße K8, die Fertigstellung von 2750 Wohnungen können uns stolz machen. Nichts desto trotz gibt es noch viel zu tun. Der Sanierungsstau der letzten Jahrzehnte muss noch weiter abgebaut werden.<br>Ich schätze mich glücklich, das große Team der Stadtverwaltung an meiner Seite zu haben, das wirklich gute Arbeit leistet und das ich gern leite. Manche Bürger*innen mögen es vielleicht anders sehen, was ich aber definitiv nicht bestätigen kann. Sie leisten Großartiges!</p>



<p><strong>Was glauben Sie: Warum sind Sie erfolgreich?</strong></p>



<p>Erfolg ist kein Verdienst einer einzelnen Person, sondern das Ergebnis einer guten Zusammenarbeit. Ich denke, dass ich solche kooperativen Prozesse gut voranbringen kann.</p>



<p><strong>Was ist Erfolg für Sie?</strong></p>



<p>Meine Definition von Erfolg ist ganz einfach: Eine Arbeit ist dann erfolgreich, eine Aufgabe erfolgreich gelöst, wenn hinterher etwas besser ist als vorher.</p>



<p><strong>Inwiefern hilft Ihnen Ihre Karriere bei der Polizei in Ihrem heutigen Beruf?</strong></p>



<p>Durch meine Arbeit bei der Polizei habe ich alle Höhen und Tiefen menschlichen Handelns kennenlernen müssen. Daher bin ich heute nicht mehr so leicht zu überraschen oder zu verunsichern.</p>



<p><strong>Ihr Arbeitsstil ist … ?</strong></p>



<p>Kooperativ, teamorientiert und kollegial</p>



<p><strong>Ein guter Arbeitstag beginnt mit …?</strong></p>



<p>… einem Lächeln der Kinder und einem Cappuccino.</p>



<p><strong>Was erfüllt Sie mit größter Zufriedenheit?</strong></p>



<p>Meine große, erweiterte Familie.</p>



<p><strong>Was erfüllt Sie in Ihrem Leben mit der größten Unzufriedenheit?</strong></p>



<p>Ungerechtigkeiten und Egoismus.</p>



<p><strong>Mit welcher Eigenschaft kämpfen Sie am meisten?</strong></p>



<p>Mit meiner Ungeduld. Manchmal entwickeln sich Dinge langsam und gehen nicht so schnell voran, wie ich es mir wünsche. Dann kann ich schon mal etwas unwirsch werden.</p>



<p><strong>Worauf kommt es im Leben wirklich an?</strong></p>



<p>Auf Frieden, auf die Fähigkeit zu versöhnen und darauf, dass man gesund bleibt.</p>



<p><strong>Inwiefern schlagen sich globale Einflüsse wie der Krieg in der Ukraine auch in Flensburg nieder?</strong></p>



<p>Die unmittelbarste Auswirkung des Ukraine-Krieges sind die geflüchteten Menschen, die jetzt bei uns Schutz und Hilfe suchen. Ich bin überzeugt davon, dass das solidarische Flensburg diese Situation gut bewältigen wird. Natürlich bleibt Flensburg auch von den Auswirkungen der Klima-Krise nicht verschont. Wir haben in der Stadtverwaltung einen ganzen Bereich, der sich mit den Anforderungen des Klimaschutzes auseinandersetzt. Das reicht von der Stadtplanung bis hin zur Mobilitätswende.  Und dann brauchen wir nur an die Pandemie zu denken. Das hat auch Flensburg verändert und geprägt. Vieles hat sich verändert. Auch hier war die Stadtverwaltung gefordert, musste aufstocken, umdenken und neue Wege gehen. Flensburg war die erste Stadt, die kostenlose Tests angeboten hatte, um alle Menschen zu schützen.</p>



<p><strong>Wodurch zeichnen Sie sich aus?</strong></p>



<p>Ich glaube ich bin fair und gerecht. Aber das können andere besser beurteilen.</p>



<p><strong>Wie würden Sie sich selbst beschreiben?</strong></p>



<p>Gradlinig, fröhlich, ergebnisorientiert, ungeduldig, ausdauernd und zupackend.</p>
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		<title>Spazieren und schnacken mit Oberbürgermeisterin Simone Lange</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Jun 2021 10:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Flensburg]]></category>
		<category><![CDATA[Oberbürgermeisterin Simone Lange]]></category>
		<category><![CDATA[Simone Lange]]></category>
		<category><![CDATA[Spaziergang]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtteil Engelsby]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Stadtteil-Spaziergang durch Engelsby Oberbürgermeisterin Simone Lange lädt interessierte Flensburger*innen am Samstag, 19. Juni um 15 Uhr zu einem gemütlichen Stadtteilspaziergang in Engelsby ein. Dabei besteht die Möglichkeit, sich mit ihr über Themen austauschen, die das Leben in Flensburg und die Entwicklung des Stadtteils betreffen. Begleitet wird die Oberbürgermeisterin von einem Mitarbeiter der Stadtentwicklung. Treffpunkt ist [&#8230;]</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Stadtteil-Spaziergang durch Engelsby</h2>



<p>Oberbürgermeisterin Simone Lange lädt interessierte Flensburger*innen am Samstag, 19. Juni um 15 Uhr zu einem gemütlichen Stadtteilspaziergang in Engelsby ein. Dabei besteht die Möglichkeit, sich mit ihr über Themen austauschen, die das Leben in Flensburg und die Entwicklung des Stadtteils betreffen. Begleitet wird die Oberbürgermeisterin von einem Mitarbeiter der Stadtentwicklung.</p>



<p>Treffpunkt ist um 14:45 Uhr am Eingang zum Bürgerpark (an der Merkurstraße, schräg gegenüber dem Discounter Lidl). Der Rundgang endet nach rd. 1 ½ Stunden in unmittelbarer Nähe bei der Freiwilligen Feuerwehr am Ende der Engelsbyer Straße.</p>



<p>Aus Hygieneschutzgründen muss eine Mund-Nasen-Bedeckung (medizinisch/FFP2) getragen werden.</p>



<p>Um Anmeldung unter <a href="mailto:ove.kathrin@flensburg.de">ove.kathrin@flensburg.de</a> bzw. unter 85-1565 wird gebeten bis Freitag, 18. Juni um 11 Uhr.</p>



<p>Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Zu späteren Zeitpunkten sind weitere Spaziergänge durch andere Stadtteile geplant.   </p>



<p><em>Pressemitteilung Stadt Flensburg<br>Bild: Stadt Flensburg</em></p>
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