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	<title>Uncategorized Archive - Flensburgjournal</title>
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		<title>Umgang mit Legasthenie: Was tun, um betroffenen Kindern das Lernen zu erleichtern?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Aug 2021 00:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Legasthenie]]></category>
		<category><![CDATA[Novakid]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn Kinder anfangen, Lesen und Schreiben zu lernen, bestehen die Sätze zunächst nur aus unbekannten Symbolen. SchulanfängerInnen lernen in den ersten Schuljahren, diesen Code zu entschlüsseln. Das fällt einige Kindern leichter, als anderen. Bei Legasthenikern wird dieser Prozess jedoch so stark erschwert, dass sie auch nach mehreren Jahren noch große Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben [&#8230;]</p>
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<p><strong>Wenn Kinder anfangen, Lesen und Schreiben zu lernen, bestehen die Sätze zunächst nur aus unbekannten Symbolen. SchulanfängerInnen lernen in den ersten Schuljahren, diesen Code zu entschlüsseln. Das fällt einige Kindern leichter, als anderen. Bei Legasthenikern wird dieser Prozess jedoch so stark erschwert, dass sie auch nach mehreren Jahren noch große Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben haben. Das ist für Kinder sowie Eltern oftmals eine große Belastung.</strong></p>



<p>Kinder mit einer Lese-Rechtschreibschwäche lesen langsam und stockend, lassen Wörter aus oder vertauschen sie. Der Text ist für sie ein reiner Buchstabensalat. Außerdem fällt es ihnen schwer, das Gelesene in eigenen Worten wiederzugeben. Auch Grammatik und Zeichensetzung bereiten Schülern mit Lese-Rechtschreibschwierigkeiten große Probleme.</p>



<p>Normalerweise beginnen diese Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben in der Schule, einige Anzeichen können aber schon im Vorschulalter bemerkt werden. Etwa, wenn das Kind Schwierigkeiten bei der &#8222;rechts &#8211; links&#8220; Orientierung hat oder es beim Schreiben ähnliche Buchstaben verwechselt. Eine &#8222;umschriebene Lese-Rechtschreibstörung&#8220; (LRS) liegt laut des internationalen Klassifikationsschemas ICD-10 der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vor, wenn anhaltende und eindeutige Schwächen im Bereich der Lese- und Rechtschreibung nicht auf folgende Kriterien zurückgeführt werden können: Entwicklungsalter, unterdurchschnittliche Intelligenz, fehlende Beschulung, psychische Erkrankung oder Hirnschädigung. So beschreibt es der Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie. Daher bedarf es für Leseschwache an besonderer Förderung. Legasthenie betrifft etwa 10 Prozent der Weltbevölkerung in mehr oder weniger starkem Maße.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Ursachen von Legasthenie</strong></h2>



<p>Die Ursache der Legasthenie ist noch nicht vollständig geklärt. Einige Forscher gehen davon aus, dass die Störung auf eine besondere Struktur des Gehirns zurückzuführen ist, andere sprechen von den Besonderheiten der Lage der lichtempfindlichen Zellen im Auge. Der Begriff &#8222;Legasthenie&#8220; wurde erstmals von dem deutschen Augenarzt Rudolf Berlin geprägt. Er beschrieb das Problem als &#8222;verbale Blindheit&#8220;. Die Logopädin Natalia Alexandrovna Shakhanova weiß dazu: &#8222;Die Legasthenie beruht in der Regel auf bestimmten Entwicklungsbesonderheiten, die mit den Besonderheiten der kognitiven Informationsverarbeitung zusammenhängen. Insbesondere hat das Kind ein Problem mit der phonologischen Dekodierung. Dies bezieht sich auf die Fähigkeit, einzelne Laute aus einem Wort herauszuhören. Schon vor dem Besuch eines Logopäden können Eltern feststellen, dass das Kind ähnlich klingende Wörter wie &#8222;Nägel&#8220; und &#8222;Ellenbogen&#8220;, &#8222;Käfer&#8220; und &#8222;Knöpfe&#8220; verwechselt. Das phonemische Gehör des Kindes wird von der Fachkraft mit einem phonemischen Hörtest überprüft.&#8220; Auch Bildungsexpertin und Novakid-Botschafterin Béa Beste weiß: &#8222;Legasthenie kommt oft über Kinder und die ganze Familien wie ein böses Krankheitsurteil und mit dem Beigeschmack von Total-Fail in der Schule. Dabei muss das gar nicht sein! Ein frühes Erkennen von Legasthenie ist der Schlüssel zu einem bewussten und positiven Umgang damit.&#8220;</p>



<p>Bei Legasthenie handelt es sich also um eine neurobiologische Eigenschaft &#8211; eine spezifische Wahrnehmung von Informationen, die es dem Kind schwer macht, Lesen und Schreiben zu lernen. Der Intellekt eines legasthenen Kindes ist davon jedoch nicht beeinträchtigt. Im Gegenteil &#8211; legasthene Kinder sind oft in anderen Bereichen begabt, können über den Tellerrand schauen und sind meist sehr kreativ. Das beweist auch ein Blick in die Geschichte bekannter Menschen, die Legastheniker sind: Albert Einstein, Henry Ford, Thomas Edison, Hans Christian Andersen und Tom Cruise.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Hilfe bei Legasthenie &#8211; Das können Eltern tun</strong></h2>



<p>Jeder Mensch mit Legasthenie hat individuelle Bedürfnisse im Umgang mit Legasthenie. Neben besonderer Aufmunterung und Unterstützung seitens der Eltern empfiehlt die Online-Englisch Plattform Novakid folgende Hilfsmittel, die das Kind bei dem Schreib- und Leselernprozess unterstützen:</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Hörbücher</strong></h3>



<p>Wenn ein legasthenes Kind Schwierigkeiten mit dem Lesen hat, kann das Hören von Hörbüchern den Spaß am Mitlesen wiedererwecken. Solche Aktivitäten können dazu beitragen, den Wortschatz des Kindes zu erweitern und das Hörverständnis zu verbessern. Das Kind erlernt so nicht nur viele neue Wörter, sondern übt auch viel schneller, neue Wörter zu entziffern, auch wenn es dabei auf Schwierigkeiten stößt.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Musik</strong></h3>



<p>Zu den Persönlichkeitsmerkmalen legasthener Kinder zählen laut Experten oft ihre im besonderen Maße ausgeprägte ästhetische Orientierung und kreative Begabung. Durch diese spezielle Fähigkeit, in Bildern zu denken, können die &#8222;Lücken&#8220; in der traditionellen Schulbildung kompensiert werden. Gleichzeitig &#8222;beleuchtet&#8220; der Musikunterricht nicht nur die Stärken des Kindes, sondern trägt auch zur Entwicklung des phonematischen Gehörs bei. Mehrere Studien haben bestätigt, dass Sprache und Musik in den gleichen Bereichen des Gehirns verarbeitet werden. Diese sind verantwortlich für die Mechanik der Sprache, das Finden von Korrespondenzen zwischen Lauten, Symbolen und deren komplexen Kombinationen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Zeichnungen</strong></h3>



<p>Während das Kind zeichnet oder malt &#8211; also eine Art von Bild zu einem Thema oder für die Hausaufgaben erstellt -, versteht und erinnert es sich besser an den Stoff. So kann man zum Beispiel auf das Lieblingsbuch des Kindes eingehen. Ein legasthenes Kind kann ein Kapitel ein paar Mal durchgehen und dann anfangen den Inhalt zu zeichnen. Durch die eigene grafische Darstellung werden die Informationen für das Kind greifbarer, als durch das reine Lesen. Ebenso wie mit Bildern, hilft es den Betroffenen die Wörter mit Mimik zu verknüpfen und dadurch verständlicher zu machen.</p>



<p>Maxim Azarov, Vater mehrerer Kinder und Gründer der Online-Englischschule Novakid, dessen Kind ebenfalls an Legasthenie leidet, berichtet Folgendes über seine Erfahrungen: &#8222;Wir merkten, dass unserem Kind das Lesen schwerer fiel, als es mit fünf oder sechs Jahren hätte sein können. Ich glaube, dass es in dieser Situation sehr wichtig ist, bei einem Kind keinen Minderwertigkeitskomplex zu bilden. Es soll nicht denken, dass mit ihm etwas nicht stimmt. Es ist wichtig, dass das Kind vor seinen Mitschülern nicht zurückweicht. Eltern sollten sich daher überlegen, wie sie den Mangel an Grundfertigkeiten mit anderen, vielleicht fortgeschritteneren Fertigkeiten kompensieren können. Legastheniker sind oft kreativ begabt, und diese Facetten ihrer Begabungen können und sollten gefördert werden. In unserem Fall war die Tatsache, dass wir unsere Kinder zweisprachig erziehen, ein Lebensretter. Die Kenntnis einer Fremdsprache als Muttersprache erlaubte es ihm, sich unter seinen Klassenkameraden zu beweisen. Da er aber praktisch von Geburt an &#8222;nach Gehör&#8220; unterrichtet wurde, gab es keine Probleme. Dies könnte darauf hindeuten, dass eine nicht gedolmetschte kommunikative Methode mit Muttersprachlern für Kinder, auch für solche mit kognitiven Behinderungen, vorzuziehen ist. Mimik, Gestik, Bilder helfen, sich gegenseitig zu verstehen. Der Versuch, unbekannte Wörter in gedruckter oder elektronischer Form zu lesen, verursacht nur Kopfschmerzen. Solches &#8222;unübersetztes&#8220; Englisch wird am besten &#8222;im Subcortex&#8220; abgelegt.&#8220;</p>



<p><em>Pressemitteilung Novakid<br>Bild: Pixabay.com</em></p>
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		<title>Unsere Nähe zu Dänemark:  Hauskauf jenseits der Grenze</title>
		<link>https://flensburgjournal.de/unsere-naehe-zu-daenemark-hauskauf-jenseits-der-grenze/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jan 2020 17:09:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Flensburg Journal 208]]></category>
		<category><![CDATA[Hauskauf in Dänemark]]></category>
		<category><![CDATA[Lena Dahlgaard]]></category>
		<category><![CDATA[Nybolig Padborg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Wo ist der Haken?” und „…das geht wirklich?” sind Fragen, die die dänischen Immobilienmakler Nybolig Padborg noch immer oft gestellt bekommen. Hauskauf in Dänemark – warum nicht! ist der Leitsatz unter dem Nybolig Padborg &#38; Gråsten die deutschen Kunden betreut. „Noch immer denken viele, dass der Hauskauf in Dänemark für deutsche Staatsbürger nicht möglich sei. [&#8230;]</p>
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<p>„Wo ist der Haken?” und „…das geht wirklich?” sind Fragen, die die dänischen Immobilienmakler Nybolig Padborg noch immer oft gestellt bekommen. <br> Hauskauf in Dänemark – warum nicht! ist der Leitsatz unter dem Nybolig Padborg &amp; Gråsten die deutschen Kunden betreut.<br> „Noch immer denken viele, dass der Hauskauf in Dänemark für deutsche Staatsbürger nicht möglich sei. Dabei ist es doch so einfach – solange der Wohnsitz nach Dänemark verlegt wird. Auch seiner Arbeit in Deutschland kann man weiterhin nachgehen“, verrät uns Immobilienmaklerin Lena Dahlgaard, die zusammen mit ihrem Kompagnon Ole Jepsen, zusätzlich zum Büro in Padborg, zum 01.11.2018 eine weitere Filiale in Gråsten eröffnet hat. „Unsere Kunden haben vermehrt Immobilien entlang der Flensburger Förde angefragt, die wir nun mit einem erweiterten Angebot bedienen können“, fügt sie hinzu.<br> Nybolig Padborg ist der marktführende Immobilienmakler in der Grenzregion, der ausschließlich mit Wohnimmobilien im benachbarten Dänemark handelt. Hier steht Ihnen ein Team aus insgesamt 5 Mitarbeitern mit drei Maklern zur Verfügung. Ole Jepsen kann bereits mehr als 25 Jahre als Makler in Pattburg verbuchen. Lena Dahlgaard ist seit 2014 u. a. für die deutschen Kunden zuständig. Die Filiale in Gråsten wird geleitet von Anders Dyrgaard, der lokal ansässig ist.<br> Kompetenz wird hier groß geschrieben. Ob es um die Aufenthaltsge-<br> nehmigung, Auto-Ummeldung, Versicherungsangebote und Internetbestellung geht, das gesamte Team von Nybolig steht zur Verfügung. Das „Rundum-sorglos-Paket“ ist für Käufer, so wie auch die Maklerprovision, kostenfrei. Auch die Notarkosten sowie die Grunderwerbsteuer entfallen!<br> „Bei den geringen Kaufkosten in Kombination mit den deutlich geringeren Immobilienpreisen in Dänemark ist dieser Schritt mehr als nur eine Überlegung wert“, meint Lena Dahlgaard, die als gebürtige Flensburgerin selbst den Umzug in das Nachbarland gewagt hat.<br> Weil das Interesse und die Anfrage noch immer so hoch ist, wird Nybolig Padborg &amp; Gråsten auch in 2020 wieder an der Bauen-Wohnen-Life-<br> style-Messe in der Flens-Arena vom 24. bis 26. Januar teilnehmen. „Wir freuen uns wieder viele interessante Gespräche zu führen, um potentiellen Kunden den Gedanken eines Hauskaufes in Dänemark nahezubringen“, sagt Ole Jepsen, der sich schon jetzt auf zahlreiche Informationsgespräche freut.<br> Möchten Sie auch Antwort auf Ihre Fragen, dann kontaktieren Sie Nybolig und vereinbaren einen Termin – selbstverständlich kostenlos!</p>



<p>Nybolig Padborg<br>
Ole Jepsen und Lena Dahlgaard<br>
Torvegade 1 · DK-6330 Padborg</p>



<p>Email: 6330@nybolig.dk<br>
Telefon: +45 74 67 19 02<br>
Öffnungszeiten:<br>
Montag-Donnerstag: 09.00 – 16.00<br>
Freitag: 09.00 – 15.00<br>
    oder nach Vereinbarung</p>



<p>Nybolig Gråsten<br>
Ole Jepsen und Lena Dahlgaard<br>
Nygade 11, st. · DK-6300 Gråsten</p>



<p>Email: 6300@nybolig.dk<br>
Telefon: +45 73 11 51 80<br>
Öffnungszeiten:<br>
Montag-Donnerstag: 10.00 – 16.00<br>
Freitag: 10.00 – 15.00<br>
    oder nach Vereinbarung</p>
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		<title>Warum kein  „Kompostierbares Plastik“  in die Biotonne darf</title>
		<link>https://flensburgjournal.de/warum-kein-kompostierbares-plastik-in-die-biotonne-darf/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Aug 2019 10:30:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Biotonne Flensburg]]></category>
		<category><![CDATA[Plastik in der Biotonne]]></category>
		<category><![CDATA[tbz flensburg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mitte August hat das Technische Betriebszentrum Flensburg (TBZ) mit einer verstärkten Kontrolle der Biotonnen im Stadtgebiet begonnen. Biotonnen, die fehlbefüllt sind, werden stehengelassen und nicht mehr geleert. Zu den Stoffen, die nicht in die Biotonne sollen, gehört auch sogenanntes „Kompostierbares Plastik“, das manchmal auch als „Bioplastik“ bezeichnet wird und in Drogerien oder Supermärkten verkauft wird. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Mitte August hat das Technische Betriebszentrum Flensburg (TBZ) mit einer verstärkten Kontrolle der Biotonnen im Stadtgebiet begonnen. Biotonnen, die fehlbefüllt sind, werden stehengelassen und nicht mehr geleert. Zu den Stoffen, die nicht in die Biotonne sollen, gehört auch sogenanntes „Kompostierbares Plastik“, das manchmal auch als „Bioplastik“ bezeichnet wird und in Drogerien oder Supermärkten verkauft wird. Aber wieso ist das in der Biotonne falsch? Wenn es kompostierbar ist, sollte es sich ja zersetzen und im Bio-Abfall kein Problem sein.<br>
Leider ist es eben doch ein Problem. Auch die „Bio-Plastiktüten“ enthalten einen Teil Erdöl und die Kompostierbarkeit hält nicht, was sie verspricht. Um die Bezeichnung „kompostierbar“ zu erhalten, muss eine Tüte sich nach etwa sechs Wochen zu 90 Prozent zersetzt haben. Einerseits bedeutet das, dass immer noch 10 Prozent Plastik in der entstehenden Erde verbleiben und diese damit verschmutzen.<br>
Andererseits wird der Flensburger Bio-Abfall nicht kompostiert, sondern einer sogenannten Vergärung zugeführt. Dieses Verfahren eignet sich besonders gut für Bio-Abfall aus Haushalten und ist energetisch wesentlich besser für die Umwelt. Bei einer Vergärung kann die entstehende Wärme nämlich für Heizungen genutzt oder damit Strom erzeugt werden. Die Vergärung dauert aber wesentlich kürzer als die Kompostierung, so dass bereits nach wenigen Wochen Kompost entstanden ist. Je kürzer der Prozess ist, umso weniger Zeit hat aber die „kompostierbare“ Plastiktüte sich zu zersetzen.<br>
Nach einer Vergärung verbleiben also deutlich mehr als 10 Prozent der „Bio-Plastiktüten“ in der hergestellten Erde. Durch die Wärme in der Vergärungsanlage schmelzen die „Bio-Plastiktüten“ und sind auch durch Sortierverfahren nicht mehr vom Kompost zu trennen. Die Folge sind mit dem bloßen Auge erkennbare kleine Plastikstückchen.<br>
Oftmals erhält das TBZ den Hinweis, dass doch einfach der Verkauf der „Bio-Plastiktüten“ verboten werden  sollte oder zumindest die Bezeichnung als „kompostierbar“. Doch beide Vorschläge kann das TBZ leider nicht umsetzen.<br>
Ein Verkaufsverbot kann nicht von einem öffentlich-rechtlichen Entsorger, der Stadt oder dem Bundesland verfügt werden. Dies ist Aufgabe der Bundespolitik, wie man auch an der aktuellen Debatte um das Verbot der normalen Plastiktüten sieht. Ob „kompostierbare“ Plastiktüten von einem eventuellen Verbot erfasst werden, ist zurzeit auch noch nicht entschieden.<br>
Leider ist es auch nicht möglich, den Herstellern zu untersagen, ihre Tüten als „kompostierbar“ zu bezeichnen, da diese die entsprechende Norm erfüllen. Diese Norm wurde auf EU-Ebene festgelegt, auch hier kann das TBZ leider keinen Einfluss nehmen.<br>
Was also tun? Zu empfehlen sind Papiertüten, wie oben abgebildet, die es auch mit Imprägnierung gibt, so dass sie nicht durchweichen. Eine weitere Möglichkeit sind kleine Behälter, in denen der Bio-Abfall gesammelt wird und die dann in die Biotonne entleert werden. Sollte dies für Sie keine Alternative sein, können Sie auch weiterhin eine Plastiktüte nutzen, aber bitte leeren Sie den Inhalt in die Biotonne und dann die Tüte in den Restmüll.</p>
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		<title>E-Scooter – Es rollt was auf uns zu</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Aug 2019 10:00:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[E-Scooter Flensburg]]></category>
		<category><![CDATA[mediamarkt flensburg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Flensburg, die Stadt der E-Scooter. Nicht etwa, weil es hier besonders viele gäbe. Nein, weil ohne eine Allgemeine Betriebserlaubnis beim Kraftfahrt-Bundesamt kein Scooter in Deutschland auf die Straße kommt – oder auf den Gehweg oder den Fahrradweg? Ohne „E“ dürfen Kids und die erwachsenen Kindgebliebenen so gut wie überall radeln (außer auf der Straße). Ist [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://flensburgjournal.de/e-scooter-es-rollt-was-auf-uns-zu/">E-Scooter – Es rollt was auf uns zu</a> erschien zuerst auf <a href="https://flensburgjournal.de">Flensburgjournal</a>.</p>
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<p>Flensburg, die Stadt der E-Scooter. Nicht etwa, weil es hier besonders viele gäbe. Nein, weil ohne eine Allgemeine Betriebserlaubnis beim Kraftfahrt-Bundesamt kein Scooter in Deutschland auf die Straße kommt – oder auf den Gehweg oder den Fahrradweg?<br>
Ohne „E“ dürfen Kids und die erwachsenen Kindgebliebenen so gut wie überall radeln (außer auf der Straße). Ist ja auch ein Spielgerät. Doch der Spaß hört auf, wenn ein Motörchen, sei es auch noch so bescheiden, das Treten beim Tretroller ablöst und das Gerät zum Fahrzeug wird.<br>
So schnell kann das gehen. Und deshalb geht ohne Flensburg gar nichts. Ob die Flensburger nun stolz auf ihre Hoheitsrechte in Sachen Roller, pardon „Scooter“ sein dürfen, wird sich herausstellen. Denn noch hält sich die neue Mobilität in Grenzen, in den Grenzen der zugelassenen Anwendung. Auf Radwegen, Radfahrstreifen und in Fahrradstraßen&nbsp;erlaubt. Nur wenn diese fehlen, darf auf die Fahrbahn ausgewichen werden. Immerhin treten sie dort in Konkurrenz zu PS-starken Pkw, Bussen, Fahrrädern (mit und ohne E-Antrieb), Motorrädern und noch größerem Gerät. Merkwürdig bis unverständlich daher die Regelung, dass die kleinen Leisetreter zwar einen Versicherungsschutz (Haftpflicht) erfordern, aber für den Fahrer weder Helm noch sonstige Schützer Pflicht sind, im Gegensatz zu den Stramplern auf dem Fahrrad. Die Vernunft gebietet anderes. Schon deshalb, weil aus den Erfahrungen anderer Länder und Städte die Ampel für E-Roller auf (zumindest) gelb geschaltet wurde. Da Unfälle mit E-Scootern in Paris drastisch zugenommen haben, wurden Beschränkungen geplant. Wer dort verbotenerweise auf Gehwegen unterwegs ist, soll 135 Euro berappen, beim Überschreiten der  Geschwindigkeitsbegrenzung von 25&nbsp;Stundenkilometern werden dem Gesetzentwurf zufolge sogar bis zu 1500 Euro fällig werden. Und wer gar die Übernahme des neuen Geräts mit einem oder drei Glas Vin rouge feiert, erleidet die gleiche Abstrafung wie ein Pkw-Fahrer. Außerdem müssen die Pariser Roller mit Hupe, Rücklicht, Vorderlicht und Bremse ausgestattet sein. Mal sehen, wie lange deutsche Behörden brauchen, um den französischen zu folgen. <br>
Wäre doch schade, wenn nach der neu gewonnenen Bewegungsfreiheit und nicht zuletzt umweltfreundlichen Initiative ein neues Korsett geschnürt würde, dass den Spaß am lautlosen Cruisen durch die City nehmen würde.<br>
Anders in Tel Aviv: Dort gehören die E-Roller seit 2016 untrennbar zum Stadtbild. Nicht zuletzt dank des fast immer schönen Wetters sind vom 16-jährigen bis zum Banker im schwarzen Dress alle auf zwei Rädern unterwegs, den elektromobilen. Trotz Wahnsinnsverkehr scheinen sich die Vierrädrigen mit den Mini-Zweirädern nicht nennenswert in die Quere zu kommen.<br>
Vielleicht bedarf es also weniger von oben gedachter und gemachter Regeln, sondern einer Änderung der allgemeinen Einstellung zur Vielfalt des zukünftigen Straßenverkehrs. Vielleicht müssen auch die Nutzer der neuen Freiheit einiges tun, um Image und Akzeptanz zu stärken. In San Francisco wurden tausende von wild abgestellten Scootern zum Ärgernis. Das könnte man vermeiden. Genauso wie wildes, rücksichtsloses Rollern auf Gehwegen, die Rivalität mit Fahrradfahrern und anderen Straßenverkehrsteilnehmern. Vielleicht sollte mal jemand auf die Idee kommen einheitlich gestaltete Helme zu sponsern, damit die Rollerpiloten sich von anderen bewegten Verkehrsteilnehmern unterscheiden. Es braucht nicht nur Regeln, sondern Kreativität, um den Verkehr der Zukunft umwelt- und mitmenschenverträglich zu gestalten. Denn eines ist unstrittig: Irgendwie müssen wir Schritt für Schritt weg von Öl, Gas und Benzin, auch wenn bisher der Strom nicht nur aus der Steckdose, sondern letztlich immer noch zum großen Teil von eben jenen Energielieferanten stammt. Je mehr wir jedoch Strom, lokal erzeugt, vor Ort nutzen, desto weniger bleiben wir abhängig von den fossilen Energieträgern und langen Leitungen, die den hier produzierten Wind- und Solarstrom durch die gesamte Republik befördern müssen.<br>
Die Industrie ist der Politik, auch bei dem neuen Hype, voraus gewesen. Erst waren die Roller da, dann die Befürworter der neuen Technik. Na, gut, lieber spät als gar nicht. Dann aber Geräte, die den vorhandenen Bedingungen gerecht werden, sicher sind, ressourcenschonend, langlebig und verträglich mit dem, was schon vorhanden ist.<br>
Bei Media Markt stehen schon eine ganze Reihe der elektrischen Roller„chen“. Demnächst auch einer der gehobenen Mittelklasse.<br>
„ICONBIT IK-1972K TRACER E-Scooter“ heißt das Teil. Sie werden sich den Namen nicht merken können. Besser also mal hinfahren, gerne auch mit dem Bus, und ansehen. Ausstattung ist topp. Volle Kontrolle über alle Fahrparameter dank professionellem Bordcomputer und Tempomat. Zusätzlich zur Fußbremse stoppt die integrierte elektronische Bremse (EBS) den Kick Scooter. Beim Bremsen wird Energie zurückgewonnen. <br>
Fehlt also nur noch der Helm. Der sollte bei einem Preis von EUR 499,- für den Roller noch drin sein.</p>



<p><strong><em>Bericht: Dieter Wilhelmy, Fotos: Benjamin Nolte </em></strong></p>
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		<title>Claudia Takla Zehrfeld: Die Dialogerin</title>
		<link>https://flensburgjournal.de/claudia-takla-zehrfeld-die-dialogerin/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 May 2019 19:00:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Claudia Takla Zehrfeld]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtplanerin Flensburg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Erbschaften sind zweischneidig. Man übernimmt nicht nur Guthaben, sondern auch Schulden. Claudia Takla Zehrfelds Erblasser Dr. Peter Schroeders war ein Schwergewicht in der Stadtverwaltung. Einer, der nicht nur verwalten, sondern auch gestalten wollte und durfte. Einst wurde ein „Superministerium“ für ihn zurechtgeschnitten, das Stadtentwicklung, Wirtschaft, Tourismus und Kultur zusammenführte. Der Fachbereich sollte vom Ballast des [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://flensburgjournal.de/claudia-takla-zehrfeld-die-dialogerin/">Claudia Takla Zehrfeld: Die Dialogerin</a> erschien zuerst auf <a href="https://flensburgjournal.de">Flensburgjournal</a>.</p>
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<p>Erbschaften sind zweischneidig. Man übernimmt nicht nur Guthaben, sondern auch Schulden. Claudia Takla Zehrfelds Erblasser Dr. Peter Schroeders war ein Schwergewicht in der Stadtverwaltung. Einer, der nicht nur verwalten, sondern auch gestalten wollte und durfte. Einst wurde ein „Superministerium“ für ihn zurechtgeschnitten, das  Stadtentwicklung, Wirtschaft, Tourismus und Kultur zusammenführte. Der Fachbereich sollte vom Ballast des Tagesgeschäftes befreit werden und sich der strategischen Planung für die Zukunft der Stadt widmen. Doch diese Machtfülle hatte auch ihre Schattenseiten. Der Abteilung wurde von wichtigen Akteuren in der Stadt der Vorwurf gemacht, sich zu verselbständigen, den politischen Entscheidungen durch die Ratsversammlung vorauszueilen.<br> Simone Lange schnitt die Ressorts neu zu. Schroeders Nachfolgerin im Amt steht nun dem Fachbereich Stadtentwicklung und Umweltschutz vor, Spezialisierung statt Generalisierung. Viele erhoffen sich von der organisatorischen und personellen Veränderung mehr ‚Dienstleistung‘, schnellere Abwicklung von Planungen und Genehmigungsverfahren.<br> Claudia Takla Zehrfeld ist jedoch klug genug, Vergangenes nicht pauschal zu verdammen. Immerhin hat sie an zahlreichen Projekten schon zu Dr. Schroeders Zeiten mitgewirkt. Ein Mantra jedoch wiederholt sie mehrfach: „Sie will den Dialog!“ Mit allen Betroffenen vor den politischen und Verwaltungsentscheidungen sprechen, zuhören, Alternativen erörtern, erklären, dann aber auch vermitteln, worum Lösungen so oder nur so möglich sind. Und sie akzeptiert das Mandat der Politik. „Die Politik entscheidet, wir bereiten vor und setzen um.“ Was einschließt, dass ihre Verwaltung die politischen Entscheider im Rathaus mit Sachinformationen versorgt, Alternativen bewertet und Vorschläge macht.<br> Dass sie den „Dialog“ immer wieder betont, kann ihr den Rücken freihalten für Kritiker des Amtes aus der Vergangenheit. Fachlich muss sie sich hinter ihrem Vorgänger nicht verstecken. Die gebürtige Brasilianerin hat in ihrem Heimatland Architektur und Städtebau studiert, war dort in einem Ministerium mit Bau- und Stadtplanung beschäftigt. Ihre Erinnerung an diese Zeit: „Interesse an Bürgerbeteiligung gab es in Brasilien nicht.“<br> Ende der 80er Jahre kam die heute 45-jährige nach Deutschland, absolvierte in Karlsruhe ein Praktikum und kam dort zum ersten Mal mit Bürgerbeteiligung in der Stadtplanung in Kontakt. Das Fundament war gelegt für ein Stadtplanungs-Studium an der Hochschule Hamburg-Harburg. In Norderstedt bekam sie eine Stelle in ihrem Fachgebiet und war dort 17 Jahre lang mit Bauleitplanung und Stadtentwicklungskonzepten beschäftigt.<br> Ein Intermezzo war ihre Anstellung  2011 bis 2015 in Flensburg als Abteilungsleiterin für Stadt- und Landschaftsplanung.  Eine neue Aufgabe lockte in Hamburg. Dort im Stadtstaat konnte sie Stadt- mit Landesplanung verbinden. Im März nun kam das Angebot aus Flensburg.  Was sie hier besonders reizt? „Hier kann ich Projekte nicht nur planen, sondern auch umsetzen. Im Dialog…“, wie sie immer wieder betont.  Der Wiedereinstieg in Flensburg fiel ihr leicht. Sie traf auf Mitarbeiter und Akteure, die sie noch aus ihrer Zeit zwischen 2011 und 2015 kannte und auf Themen, die damals schon auf der Tagesordnung standen.</p>



<p><strong>Flensburg verändert sich</strong></p>



<p>Flensburgs Planer haben in den nächsten Jahren Großes vor. Weite Bereiche im Hafengebiet sollen ein neues Gesicht bekommen. Der Industriehafen auf der Ostseite hat große Teile seiner traditionellen Aufgaben verloren und soll auf die Westseite verlagert werden. Dort prägen schon jetzt Werft und Kraftwerk die nördliche Stadt. Die Hafenostseite soll großflächig umgestaltet werden. Claudia Takla Zehrfeld erläutert an einem Plan die vorgesehenen Veränderungen. Ein Gesamtkonzept soll es werden, keine aneinandergereihten Einzelmaßnahmen. Das hat in der Vergangenheit zu einem uneinheitlichen Stadtbild geführt. Schon jetzt erobern die Flensburger die Hafen-<br>
ostseite auf ihre Weise. Anschließend an die Gastronomie im Bereich des Sport- und Fischereihafens tummeln sich an warmen Tagen Gruppen meist junger Leute, erobern die vom Verfall bedrohten Rampen vor den Silos, feiern, sonnen sich, genießen den Blick auf die Altstadt. Dieser ‚natürlichen‘ Entwicklung will die Stadtplanung Rechnung tragen. <br>
„Man muss bei aller Planung“, meint Claudia Takla Zehrfeld, „auch den Mut haben, Freiräume zu lassen, nicht alles bis zum letzten Meter bebauen.“ <br>
Ein Mischkonzept aus Wohnungen, Gewerbe und Freizeitflächen lässt sich schon jetzt auf den Plänen in Takla Zehrfelds Büro erkennen. Die Veränderungen, die Nutzung durch die Bürger betreffen, sollen nicht auf das Ostufer beschränkt sein. Eine Promenade, für alle zugänglich, ist auch im westlichen Industriebereich geplant. Noch befinden sich die Projekte im Anfangsstadium, denn, so das wiederkehrende Credo, die Planung soll im Dialog mit allen Betroffenen erfolgen.<br>
Ein Wettbewerb soll Stadtplaner und Architekten locken, um einen ‚Masterplan‘ für den Stadtbereich auszuarbeiten.</p>



<p><strong>Viel zu tun</strong></p>



<p>Mit der Entwicklung Flensburgs in Richtung Großstadt wachsen auch die Ansprüche der Bürger, vor allem nach bezahlbarem Wohnraum und an Mobilität, ein Dauerthema mit Brisanz.  Auto-, ÖPNV-, Fußgänger-, Rad- und ruhender Verkehr stehen auf der To-Do-Liste der Stadtplanerin. <br> „Flensburg ist eine Stadt der kurzen Wege“, sagt Claudia Takla Zehrfeld. „In 10 Minuten ist man so gut wie überall am Ziel. 2 km zu Fuß, 4 km mit dem Rad, der Rest mit Auto und Bus.“ Für sie muss in den Köpfen der Menschen ein Leitbild für zukünftige Mobilität entwickelt werden. „Wie können und wollen wir uns in 5, 10 oder 20 Jahren bewegen?“ Die Technikentwicklung tut ein Übriges, die Einstellungen zu verändern. War vor Jahren noch die Forderung sich mit dem Rad durch die Stadt zu bewegen, mit dem Gegenargument der steilen Wege konfrontiert, ist das jetzt dank der Entwicklung von E-Bikes (fast) kein Thema mehr. Die Planungen zum Krankenhausneubau sind bei der Stadt schon weit fortgeschritten, die Flächen ausgewiesen. Bis Mitte des Jahres sollen die Planungen in einen Satzungsbeschluss münden.<br> In der westlichen Altstadt, einem Sanierungsgebiet, sind weitere Projekte in der Planung. Vor allem soll der Südermarkt neu gestaltet werden. Entscheidend in den Augen von Claudia Takla Zehrfeld ist die Schaffung von Wohnraum auch im zentralen Innenstadtbereich. Wohnen und Einkauf sollten nicht getrennt werden, um nach Geschäftsschluss keine ‚tote‘ Innenstadt zu hinterlassen. Dazu ist die Stadt bereit, notwendige Modernisierungsmaßnahmen zu unterstützen. Problem, wie immer, ist die Finanzierung. Jeweils ein Drittel müssen Bund, Land und Kommune stemmen.<br> Der Bereich des Museumsberges um Friedhof und Christiansenpark soll neu gestaltet werden. Die Fläche soll attraktiver werden. Barrierefreiheit ist ein Thema, wenn es um den Zugang zum Museumsberg geht. Mehr noch als bisher soll die „Aufenthaltsqualität“, sprich die Nutzung für Freizeitaktivitäten, verbessert werden. Noch stehen diese Planungen ganz am Anfang, auch hier unter Einbezug der Bevölkerung.<br> Im Bereich Neustadt, Walzenmühle und Schwarzental sind Bauprojekte geplant, die den Wohnraummangel in Flensburg mindern sollen. Gleiches gilt für das Gebiet um Friedenskirche und für Weiche.<br> Ein Kuriosum ist die Planung, besser deren Verhinderung, für den alten Bahndamm, seit Jahren ungenutzt, aber immer noch im Besitz der Deutschen Bahn. Jetzt tauchte ein Investor mit der Idee auf, die niedergelegte Strecke von Niebüll in die Flensburger Innenstadt wiederzubeleben. Ein Ansinnen, das bei Rat und Verwaltung nicht gut ankam. <br> Für Claudia Takla Zehrfeld ist der Auftrag der Politik klar. Ihre Verwaltung soll dort, wo jetzt Schienen rosten und Gras wuchert, einen Radweg planen. Die Hoffnung also, dass der Antrag des Investors durch die Bahn abgelehnt wird.</p>



<p><strong>Zuhören – Überlegen – Entscheiden</strong></p>



<p>Als wir Claudia Takla Zehrfeld nach ihrem Verhältnis zu ihrem Amtsvorgänger und dem Stilwechsel in  ihrer Verwaltung fragen, antwortet sie sehr diplomatisch. Ohne Kritik am früheren Führungsstil zu üben, macht sie ihr Vorgehen klar. Sie will lernen, durchaus auch Projekte fortführen, die damals begonnen wurden, jedoch immer unter der Prämisse „zuhören, dann überlegen und schließlich entscheiden“. <br>
Auch das Letztere ist ihr wichtig. Nach allen Beteiligungen muss irgendwann eine Entscheidung fallen, um Prozesse nicht bis ins Unendliche zu verlängern. Dann aber, das betont sie auch, ist es ebenso wichtig, die letztliche Entscheidung und die Grundlagen dafür den Betroffenen zu vermitteln. Sie merkt schon jetzt nach wenigen Wochen ihres Amtes, dass ein Umdenken bei ihren Kollegen stattgefunden hat, dass sie sich darauf einstellen, Lösungen gemeinsam zu diskutieren und abzuwägen. „Meine Aufgabe ist es, in den Dialog zu treten mit meinen Mitarbeitern, den anderen Fachbereichen und den politischen Entscheidern.“  Sie ergänzt: „Es gibt nie nur die eine, richtige Lösung. Es gibt nur eine Abwägung für den einen Moment, wo die Argumente vorgetragen werden.“<br>
„Wir als Verwaltung haben die Aufgabe, die Entscheidungen der Politik vorzubereiten, denn nicht wir entscheiden, was letztlich gemacht wird. Trotzdem müssen wir auch eine Abwägung treffen, welche Alternativen unserer Meinung nach möglich sind.“ <br>
Die Fachbereichsleiterin gibt aber auch zu, dass nach ihrer fachlichen Prüfung es zuweilen nur eine sachgerechte Lösung für ein Projekt gibt und damit die politischen Entscheider vor die Wahl gestellt werden, das zu akzeptieren oder generell abzulehnen. Beispiele dafür sind aktuell der neue Krankenhausstandort und die Verlagerung der Brauerei.<br>
Trotzdem bleiben Dialog und Bürgerbeteiligung die für Claudia Takla Zehrfeld wichtigsten Instrumente. Vielleicht auch deshalb, weil sie in ihrem Geburtsland erlebt hat, dass dort wichtige Entscheidungen ohne die Mitsprache der Betroffenen getroffen werden. <br>
Die dortige Entwicklung kann sie beim Besuch ihrer großen Familie mitverfolgen. Sie genießt die doppelte Heimat. Mann und Kind, Freunde und Kollegen vermitteln ihr hier Heimatgefühl. Sie hat vor langem entschieden, wo ihr Lebensmittelpunkt sein wird. Bereut hat sie das nach eigener Aussage nicht.</p>



<p><strong><em>Bericht: Dieter Wilhelmy, Fotos: Benjamin Nolte </em></strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://flensburgjournal.de/claudia-takla-zehrfeld-die-dialogerin/">Claudia Takla Zehrfeld: Die Dialogerin</a> erschien zuerst auf <a href="https://flensburgjournal.de">Flensburgjournal</a>.</p>
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		<title>FAB – Flensburger Arbeiter-Bauverein: Aus eigener Kraft</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Jan 2019 00:00:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[FAB]]></category>
		<category><![CDATA[FAB Flensburg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Flensburg nähert sich dem Status einer Großstadt. Der ist bestimmt durch eine Einwohnerzahl von mindestens 100.000. Zum Jahreswechsel fehlten keine 4000 bis zu dieser magischen Grenze. Nach Angaben von Stadtpressesprecher Clemens Teschendorf wächst Flensburg jährlich um ca. 1000 Einwohner. Ein Zuwachs, der seit Jahren stabil ist. Und es sind die Jungen, für die Flensburg attraktiv [&#8230;]</p>
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<p>Flensburg nähert sich dem Status einer Großstadt. Der ist bestimmt durch eine Einwohnerzahl von mindestens 100.000. Zum Jahreswechsel fehlten keine 4000 bis zu dieser magischen Grenze. Nach Angaben von Stadtpressesprecher Clemens Teschendorf wächst Flensburg jährlich um ca. 1000 Einwohner. Ein Zuwachs, der seit Jahren stabil ist. Und es sind die Jungen, für die Flensburg attraktiv geworden ist. Vor allem Studierende der beiden Flensburger Hochschulen. Die 18- bis 25-Jährigen sind überproportional am Bevölkerungswachstum beteiligt. Die Stadt verjüngt sich also. Die Vermutung, dass es zunehmend ältere Menschen in die Stadt zieht, kann Teschendorf nicht bestätigen. Erfreulich dieses Mehr an Einwohnern, doch Größe schafft auch Verpflichtung. Flensburgs Fläche ist begrenzt, Bauland rar, begehrt und dementsprechend teuer. Trotzdem wurde in der Stadt in den letzten Jahren gebaut wie selten zuvor. Einen entscheidenden Anteil an der Schaffung neuen Wohnraums haben die Baugenossenschaften. Der FAB als die kleinere der beiden Flensburger Baugenossenschaften hat sich zur Aufgabe gemacht, vor allem für Bezieher mittlerer und kleiner Einkommen bezahlbaren Wohnraum zu  schaffen. Wir sprachen mit FAB-Vorstandsmitglied Andreas Mundt und Direktor Michael Kohnagel über die Lage auf dem Flensburger Wohnungsmarkt. Sie bestätigten die Einschätzung, dass es junge Menschen in die Stadt zieht, nicht nur Studenten. Anders bei jungen Familien. Sie hoffen auf die vermeintliche Ruhe und den Freiraum, den ihnen die Umlandgemeinden versprechen. Nach Aussage der FAB-Vertreter suchen auch ältere Menschen Wohnraum in Innenstadtnähe, um der Isolation in den Landgemeinden zu entfliehen und Anschluss an das urbane Leben zu finden.</p>



<p><strong>Neue Wohnungen für die Stadt</strong></p>



<p>Entsprechend sehen die Bauvorhaben aus. Keine Luxuswohnungen über 100 qm, sondern 2- bis 3-Zimmer-Wohnungen von 45 bis 70 qm. Diese Wohnungsgrößen sind bei Kaltmieten von knapp 9 Euro pro qm für die meisten bezahlbar. Wer preisgünstiger wohnen will, findet bei der FAB für etwas über 5 Euro eine Wohnung im Altbau. Im Gegensatz zu manchen privaten Anbietern bieten die Wohnungsbaugenossenschaften sanierte, gepflegte Wohnungen mit gutem Rundum-Service.<br>
Das „Wir-Gefühl“ wird groß geschrieben. Es entsteht schon dadurch, dass die Mieter in der Regel Miteigentümer des Unternehmens sind. Schon mit 300 Euro zzgl. 50 Euro Beitrittsgeld kann man als Mieter Anteile an der Genossenschaft erwerben. Diese bieten in Zeiten niedriger Zinsen immer noch gute Renditen von z. Zt. 4%. Im Gegensatz zu anderen Baugenossenschaften ist die Mitgliedschaft bei dem FAB an ein Mietverhältnis gebunden. Eine Maßnahme, um Spekulanten davon abzuhalten, die Mitgliedschaft als Ersatz für unrentable Bank-Spareinlagen zu nutzen bzw. zu missbrauchen.<br>
Trotz dieser Beschränkungen mangelt es der Genossenschaft nicht an Eigenkapital und Bonität zur Finanzierung neuer Bauvorhaben. Auf öffentliche Förderung verzichtet der FAB, wie Michael Kohnagel und Andreas Mundt betonen, weitgehend. Dank niedriger Zinsen und guter Kapitaldecke können die Neubauten selbst finanziert werden. Auch für die Mieter, besser die Mietkosten, spiele, so die FAB-Vertreter, die öffentliche Förderung bei ihnen keine Rolle.</p>



<p><strong>Bauen im Herzen Flensburgs</strong></p>



<p>Aktuell wird am Sandberg, einen Steinwurf von der Industrie- und Handelskammer in der Heinrichstraße entfernt, gebaut. Bis zum Mai entstehen dort 41 Wohnungen zwischen 30 und 90 qm. Die Hälfte davon ist bereits gut vermietet. Von 20 bis 60 reicht das Alter der Interessenten, ein Mix, den die Bauherren begrüßen. Die Mischung von Alt und Jung ist durchaus erwünscht, auch bei anderen Wohnungsträgern. Das verhindert eine Ghetto-Bildung von „nur Alten“ oder „nur Jungen“, sondern fördert ein lebendiges Mitein-<br>
ander der Generationen.  <br>
Etwas anders sieht es in der Schulze-Delitzsch-Straße aus: Aus  einem Alten- und Pflegeheim wurde ebenfalls in Zusammenarbeit mit dem SBV und der AWO ein modernes Servicezentrum mit rund 80 Pflegeplätzen und 131 Wohnungen.</p>



<p><strong>Lebenslanges Wohnen</strong></p>



<p>Neben bezahlbarem Wohnraum sind für viele Mieter die Serviceleistungen ein Argument für genossenschaftliches Wohnen. Vor allem die Unkündbarkeit, das lebenslange Wohnen, ist ein Grund, sich sicher und geborgen zu fühlen, ohne Angst vor Kündigung und unvorhersehbaren Mieterhöhungen. Gerade für ältere Menschen ist der Rundumservice, im Notfall 24 Stunden an 7 Tagen, ein inzwischen unverzichtbarer Vorteil. Wenn auch nicht rund um die Uhr, so werden Kleinreparaturen von einem Hausmeisterservice zeitnah erledigt. Die langwierige Suche nach Handwerkern entfällt. Selbst bei der Einrichtungsberatung, von der Wahl der Tapeten bis zur Entscheidung für den richtigen Teppich, stehen die Berater des FAB ihren Mitgliedern und Mietern zur Seite.</p>



<p><strong>Aus der Vergangenheit in die Zukunft</strong></p>



<p>Seit nun über 140 Jahren, gegründet 1878, entwickelt sich der FAB von einem Arbeiterbauverein zu einem modernen Wohnungsbau- und Serviceunternehmen. Vor allem nach dem 2. Weltkrieg zeigten die Wohnungsbaugenossenschaften die Stärke ihres aus der Arbeiterbewegung hervorgegangenen Konzeptes. Aus eigener Kraft und mit dem Geschick ihrer Mitglieder entstanden die dringend benötigten Wohnungen. Hunderttausende von Flüchtlingen strömten in die Region, oft mit nichts anderem versehen als einem Koffer. Handanlegen und Selbsthilfe verhalfen zu schnellen Ergebnissen beim Wohnungsbau. Den größten Bauboom erlebten die 50er und 60er Jahre. Ein Zehntel aller Wohnungen der Stadt wurden in dieser Zeit neu gebaut.<br> Flensburg wuchs in den Folgejahrzehnten stetig, bis heute.<br> Für den FAB steht für die nächsten Jahre die Bestandspflege ganz oben auf der Aufgabenliste. Modernisierung, energetische Sanierung müssen angepackt werden, um die Ansprüche zu erfüllen und die Wohnungen konkurrenzfähig zu halten. Neubauten dann, wenn das Angebot von Grundstücken vorhanden ist. Und das wird in der Stadt knapp. Kaum noch freie Flächen, nachdem in den vergangenen Jahren Luft durch die Umwandlung von Bundeswehrliegenschaften in Wohn- und Gewerberaum geschaffen wurde. Dieses Potential ist weitgehend ausgeschöpft. Umso wichtiger, so betonen die Verantwortlichen des FAB, ist eine zügige und reibungsarme Abwicklung der Genehmigungsverfahren durch die Stadt. Da hakte es in der Vergangenheit. Oft gab es ein zähes Ringen um Details und das Problem, so Michel Kohnagel und Andreas Mundt, „dass jeder Sachbearbeiter im Rathaus sich als Herr des Verfahrens fühlte.“<br> Die Oberbürgermeisterin Simone Lange hat mit der Schaffung einer Koordinierungsstelle die Weichen für eine bessere Abstimmung zwischen den Verwaltungsstellen geschaffen. Noch ist man kritisch und wartet auf eine durchschlagende Veränderung. Aber nicht nur der FAB, auch andere Akteure in der Stadt sind sich einig. Das ist im Prinzip der richtige Weg. Immerhin will der FAB als kleinste Flensburger Baugenossenschaft in den nächsten Jahren 100 neue Wohnungen für 15 Millionen Euro bauen. Weitere 14,5 Millionen Euro fließen in Modernisierung und Instandhaltung. Wenn die Stadt weiter wachsen soll, kann auf die Leistung der Baugenossenschaften nicht verzichtet werden. Sie sind mehr noch als private Investoren aufgrund ihrer Geschichte und Struktur in der Lage und bereit, bezahlbaren Wohnraum für jedermann zu schaffen und zu erhalten.<br> <strong><em>Bericht: Dieter Wilhelmy, Fotos: Benjamin Nolte, FAB  </em></strong></p>
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		<title>Flensburg &#8211; Tödlicher Unfall bei Mini-Hotrod-Tour</title>
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		<pubDate>Fri, 31 Aug 2018 19:08:08 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Hot rod]]></category>
		<category><![CDATA[Husumer Straße]]></category>
		<category><![CDATA[unfall]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bei einem Verkehrsunfall in Flensburg ist am frühen Freitagabend gegen 18.50 Uhr ein Mann ums Leben gekommen. Eine Gruppe von 14 Teilnehmern war mit sogenannten „Mini-Hotrod´s“ auf dem Rückweg von einer Ausfahrt, als ein Teilnehmer aus der Gruppe auf der Husumer Straße in Flensburg frontal mit einem entgegenkommenden Opel Meriva zusammengestoßen ist. Durch die Wucht [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Bei einem Verkehrsunfall in Flensburg ist am frühen Freitagabend gegen 18.50 Uhr ein Mann ums Leben gekommen. Eine Gruppe von 14 Teilnehmern war mit sogenannten „Mini-Hotrod´s“ auf dem Rückweg von einer Ausfahrt, als ein Teilnehmer aus der Gruppe auf der Husumer Straße in Flensburg frontal mit einem entgegenkommenden Opel Meriva zusammengestoßen ist. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Hotrod zurück in die Gruppe der übrigen Teilnehmer geschleudert und kollidierte dort mit mehreren Fahrzeugen, dessen Fahrer jedoch unverletzt blieben. Mindestens ein weiteres Fahrzeug soll sich überschlagen haben, andere kamen beschädigt am Fahrbahnrand zum Stehen. Auch der Fahrer des Opel Meriva blieb körperlich unversehrt, stand jedoch unter Schock. Laut Augenzeugenberichten soll sich der Fahrer des verunglückten Hotrod zum Unfallzeitpunkt auf der Gegenfahrbahn befunden haben. Ob ein Fahrfehler oder ein missglücktes Überholmanöver ursächlich für den folgenschweren Unfall ist, soll nun ein Sachverständiger rekonstruieren.   Nach den ersten Notrufen schickte die Rettungsleitstelle neben zwei Rettungswagen und dem Flensburger Notarzt auch den Hilfeleistungszug der Flensburger Berufsfeuerwehr, sowie die Freiwillige Feuerwehr Flensburg Innenstadt zur technischen Hilfe an den Unfallort. Beim Eintreffen der ersten Rettungskräfte stellte sich schnell heraus, dass für den verunfallten Fahrer des Hotrod jede Hilfe zu spät kommt. Der Mann verstarb noch an der Unfallstelle.  Einsatzkräfte des Rettungsdienstes kümmerten sich vor Ort um die übrigen 13 Teilnehmer der Ausflugsgruppe und brachten diese anschließend in ein Hotel, wo sie von Notfallseelsorgern betreut wurden.   Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde der Unfallort beschlagnahmt. Ein Sachverständiger sicherte vor Ort Spuren. Die Husumer Straße war für mehrere Stunden in beiden Richtungen voll gesperrt.</p>
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		<title>Vertrauen der CDU Flensburg zur Oberbürgermeisterin Simone Lange zerstört</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Aug 2018 18:29:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Arne Rüstemeier]]></category>
		<category><![CDATA[Aufstehen]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[ob]]></category>
		<category><![CDATA[Simone Lange]]></category>
		<category><![CDATA[vertrauen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Ankündigung der Flensburger Oberbürgermeisterin Simone Lange, sich der sozialistischen Wagenknecht-Initiative „Aufstehen“ anschließen zu wollen, hat die Flensburger CDU veranlasst, sich von Frau Lange nun auch öffentlich zu distanzieren. Das Maß sei voll. In einem Vorstandsbeschluss heißt es: „Schon das unverständliche Agieren der SPD nach der Kommunalwahl war als Aufkündigung der Zusammenarbeit zu verstehen. Frau [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Ankündigung der Flensburger Oberbürgermeisterin Simone Lange, sich der sozialistischen Wagenknecht-Initiative „Aufstehen“ anschließen zu wollen, hat die Flensburger CDU veranlasst, sich von Frau Lange nun auch öffentlich zu distanzieren. Das Maß sei voll.<br />
In einem Vorstandsbeschluss heißt es: „Schon das unverständliche Agieren der SPD nach der Kommunalwahl war als Aufkündigung der Zusammenarbeit zu verstehen. Frau Langes Kandidatur zum Bundesvorsitz war von keiner Absprache gedeckt. Ihr jetziges Engagement für eine Initiative, die links der SPD anzusiedeln ist, ist für Flensburg und die CDU eine Zumutung. Die Grundlage der Zusammenarbeit 2016 bildete eine weitgehend bürgerliche Haltung der Oberbürgermeisterin. Durch Langes Verhalten ist diese nicht mehr ersichtlich. Eine Unterstützung der Oberbürgermeisterin durch die CDU auf Grundlage alter Absprache wird es nicht mehr geben.“<br />
Kreisvorsitzender Arne Rüstemeier geht noch einen Schritt weiter: „Wenn Frau Lange ihren bundespolitischen Ambitionen nachgehen möchte, steht die CDU mit Kandidaten bereit, die sich auf Flensburg und die Arbeit für Flensburg und seine Einwohner konzentrieren werden.“<br />
Sowohl von der Bundesvorsitzkandidatur, als auch von ihrem neuerlichen Vorstoß Richtung Bund erfuhr die CDU erst auf Presseanfrage. „Das ist keine Vertrauensbasis,“ heißt es aus der CDU.</p>
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<div id="file-2797" class="file file-image file-image-jpeg file-2797">(Quelle: CDU Flensburg)</div>
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		<title>Flensburg Norderhofenden &#8211; Mit Messer bewaffneter Mann bedroht Polizisten</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Aug 2018 11:11:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[1. Polizeirevier]]></category>
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		<category><![CDATA[Norderhofenden]]></category>
		<category><![CDATA[pfefferspray]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Flensburg (ots) &#8211; Nach den ersten Ermittlungen der Polizei können weitere Erkenntnisse veröffentlicht werden, die zur Schussabgabe durch einen Polizeibeamten am Mittwochmorgen (29.08.18) gegen 06:30 Uhr  auf einen Mann vor dem 1. Polizeirevier in Flensburg geführt haben. Bei der Person handelt es sich um einen 44-jährigen Mann mit polnischer Staatsbürgerschaft, der in Flensburg lebt. Dieser befand sich [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://flensburgjournal.de/flensburg-norderhofenden-mit-messer-bewaffneter-mann-bedroht-polizisten/">Flensburg Norderhofenden &#8211; Mit Messer bewaffneter Mann bedroht Polizisten</a> erschien zuerst auf <a href="https://flensburgjournal.de">Flensburgjournal</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><i>Flensburg (ots)</i> &#8211; Nach den ersten Ermittlungen der Polizei können weitere Erkenntnisse veröffentlicht werden, die zur Schussabgabe durch einen Polizeibeamten am Mittwochmorgen (<span class="cmp_parsed_date" data-cmp_parsed_date="2018-08-29" data-ce-class="Dates">29.08.18</span>) gegen 06:30 Uhr  auf einen Mann vor dem 1. Polizeirevier in <span class="cmp_parsed_location" data-cmp_parsed_location_name="Flensburg" data-cmp_parsed_location_weather="K01001000" data-cmp_parsed_location_other="0" data-ce-class="Locations">Flensburg</span> geführt haben.<br />
Bei der Person handelt es sich um einen 44-jährigen Mann mit polnischer Staatsbürgerschaft, der in <span class="cmp_parsed_location" data-cmp_parsed_location_name="Flensburg" data-cmp_parsed_location_weather="K01001000" data-cmp_parsed_location_other="0" data-ce-class="Locations">Flensburg</span> lebt. Dieser befand sich nach ersten Erkenntnissen in einem psychischen Ausnahmezustand. Die Gründe dafür sind noch nicht geklärt.<br />
Passanten hatten über den Polizeinotruf gemeldet, dass sich der Mann in der Straße &#8222;Norderhofenden&#8220; ausziehen und sich aggressiv verhalten würde. Beim Eintreffen der eingesetzten Polizeibeamten hatte der am Oberkörper entkleidete Mann in jeder Hand ein Küchenmesser, mit denen er hantierte. Er fügte sich selbst schwere Schnittverletzungen am Bauch zu. Nach ersten Ermittlungsergebnissen soll er sein aggressives Handeln anschließend gegen die Beamten gerichtet haben und bedrohlich mit den Messern auf sie zugegangen sein.<br />
Nach erfolgloser Ansprache, die Messer wegzulegen, wurde Pfefferspray gegen den Mann eingesetzt. Da diese Maßnahme wirkungslos blieb, setzte ein Polizeibeamter seine Schusswaffe ein und schoss ihm in das Bein. Aufgrund der selbst zugefügten Bauchverletzungen wurde der Mann mehrere Stunden notoperiert. Der Zustand des Mannes ist mittlerweile stabil.<br />
Zeugen, die den Vorfall mitbekommen oder den Mann bereits vorher in der Innenstadt gesehen haben und auffällige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich bei der Bezirkskriminalinspektion <span class="cmp_parsed_location" data-cmp_parsed_location_name="Flensburg" data-cmp_parsed_location_weather="K01001000" data-cmp_parsed_location_other="0" data-ce-class="Locations">Flensburg</span> (K1) zu melden: <span class="cmp_parsed_phone" data-cmp_parsed_phone="+494614840" data-ce-class="Phones">0461 &#8211; 484 0</span>.<br />
Die Beschreibung des Mannes ist folgende:<br />
&#8211; ca. 180 cm groß, kräftig, kurze, graumelierte Haare<br />
&#8211; trug blaue Jeans, graue Turnschuhe<br />
&#8211; hatte eine grau-schwarz gestreifte Fleecejacke dabei,<br />
&#8211; trug einen schwarzen Rucksack und eine Plastiktüte bei sich</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://flensburgjournal.de/flensburg-norderhofenden-mit-messer-bewaffneter-mann-bedroht-polizisten/">Flensburg Norderhofenden &#8211; Mit Messer bewaffneter Mann bedroht Polizisten</a> erschien zuerst auf <a href="https://flensburgjournal.de">Flensburgjournal</a>.</p>
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		<title>Bombendrohung am Sky Markt Apenrader Straße -Vollverschleierte Frau gab es nicht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Aug 2018 09:22:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Alarm]]></category>
		<category><![CDATA[Bombe]]></category>
		<category><![CDATA[drohung]]></category>
		<category><![CDATA[sky markt]]></category>
		<category><![CDATA[steinstraße]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FLensburg (ots) &#8211; Am letzten Mittwochabend (22.08.18), um 18.29 Uhr, wurde in der Apenrader Straße in Flensburg ein Großeinsatz von Polizei- und Rettungskräften ausgelöst. Eine Zeugin hatte telefonisch über den Polizeinotruf mitgeteilt, dass eine vollverschleierte Frau aus dem SKY-Markt herausgelaufen sei und die Worte &#8222;Sky, Bombe&#8220; gesagt habe. Dann sei die unbekannte Frau verschwunden. Der Anruf löste [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><i><a class="story-city event-trigger" title="News aus FLensburg " href="https://www.presseportal.de/blaulicht/r/FLensburg" data-category="citylink-story-view" data-action="click" data-label="Citylink in Meldungsansicht">FLensburg</a> (ots)</i> &#8211; Am letzten Mittwochabend (22.08.18), um 18.29 Uhr, wurde in der Apenrader Straße in Flensburg ein Großeinsatz von Polizei- und Rettungskräften ausgelöst. Eine Zeugin hatte telefonisch über den Polizeinotruf mitgeteilt, dass eine vollverschleierte Frau aus dem SKY-Markt herausgelaufen sei und die Worte &#8222;Sky, Bombe&#8220; gesagt habe. Dann sei die unbekannte Frau verschwunden.<br />
Der Anruf löste einen Großeinsatz aus, der erst um 23.15 Uhr beendet werden konnte. Eine Bombe konnte durch die eingesetzten Sprengstoffhunde nicht gefunden werden. Die Ermittlungen des Staatsschutz-Kommissariats der Kriminalpolizei Flensburg haben nun ergeben, dass es eine vollverschleierte Frau nicht gegeben hat. Die 21-jährige Anruferin ist für die Ermittler zurzeit nicht erreichbar.<br />
Sie muss nun mit einem Ermittlungsverfahren wegen des Vortäuschens einer Straftat sowie des Missbrauchs von Notrufen rechnen. Geprüft wird außerdem, ob zivilrechtliche Forderungen wegen der entstandenen Einsatzkosten geltend gemacht werden könnten.</p>
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