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	<title>Flensburg Archive - Flensburgjournal</title>
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		<title>Neuer Standort für die Familienkasse Nord</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jun 2026 15:16:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Flensburg]]></category>
		<category><![CDATA[Familienkasse]]></category>
		<category><![CDATA[flensburg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Flensburg. Die Familienkasse Nord in Flensburg zieht um. Ab dem 22. Juni 2026 befindet sich die Dienststelle in der Waldstraße 2, 24939 Flensburg. Kurze Wege für Bürgerinnen und Bürger Mit dem Umzug werden die Familienkasse, die Agentur für Arbeit Flensburg und das Jobcenter Flensburg künftig unter einem gemeinsamen Dach erreichbar sein. Bür-gerinnen und Bürger profitieren [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://flensburgjournal.de/neuer-standort-fuer-die-familienkasse-nord/">Neuer Standort für die Familienkasse Nord</a> erschien zuerst auf <a href="https://flensburgjournal.de">Flensburgjournal</a>.</p>
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<p><strong>Flensburg</strong>. Die Familienkasse Nord in Flensburg zieht um. Ab dem 22. Juni 2026 befindet sich die Dienststelle in der Waldstraße 2, 24939 Flensburg.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kurze Wege für Bürgerinnen und Bürger</h2>



<p>Mit dem Umzug werden die Familienkasse, die Agentur für Arbeit Flensburg und das Jobcenter Flensburg künftig unter einem gemeinsamen Dach erreichbar sein. Bür-gerinnen und Bürger profitieren damit von kurzen Wegen und einer zentralen Anlauf-stelle für familien- und arbeitsmarktbezogene Anliegen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Serviceangebot bleibt unverändert</h2>



<p>Die Serviceangebote der Familienkasse stehen auch am neuen Standort weiterhin zu den gewohnten Öffnungszeiten in vollem Umfang zur Verfügung. Die Dienststelle ist dienstags von 08:00 bis 12:00 Uhr sowie donnerstags von 08:00 bis 12:00 Uhr und von 15:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.</p>



<p>Telefonische Auskünfte werden darüber hinaus montags bis donnerstags in der Zeit von 08:00 bis 18:00 Uhr und freitags von 08:00 bis 14:00 Uhr über das kostenfreie Servicetelefon unter 0800 4 5555 30 erteilt. Anträge auf Kindergeld und Kinderzu-schlag können jederzeit auch online über www.familienkasse.de gestellt werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Alles unter einem Dach</h2>



<p>Karsten Bunk, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Flensburg, begrüßt den Umzug ausdrücklich:<br>„Mit dem Einzug der Familienkasse in die Waldstraße 2 bündeln wir unsere Dienst-leistungen noch stärker an einem zentralen Standort. Künftig sind die Agentur für Arbeit, die Familienkasse, der Operative Service und das Jobcenter Flensburg unter einer Adresse für die Menschen in unserer Region erreichbar. Das bedeutet kurze Wege, bessere Orientierung und eine noch engere Zusammenarbeit. Unsere Bot-schaft lautet: Alles unter einem Dach – für die Bürgerinnen und Bürger und für einen modernen, serviceorientierten öffentlichen Dienst.“</p>



<p>Auch Guntram Bombor, Leiter der Familienkasse Nord, blickt dem Umzug gemein-sam mit seinen Mitarbeitenden positiv entgegen: „Mit den neuen Räumlichkeiten schaffen wir ein modernes Umfeld für unsere Mitarbeitenden und unsere Kundinnen und Kunden. Gleichzeitig bleibt unser Anspruch unverändert: Auch am neuen Stand-ort unterstützen wir Familien zuverlässig und bieten ihnen den Service, den sie von der Familienkasse gewohnt sind.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Service online nutzen</h2>



<p>Der neue Standort bietet weiterhin eine persönliche Anlaufstelle. Viele Anliegen las-sen sich jedoch schnell und unkompliziert über die digitalen Angebote der Familien-kasse erledigen – unabhängig von Öffnungszeiten und Anfahrtswegen.</p>



<p><em>Pressemitteilung Agentur für Arbeit Flensburg</em></p>
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		<title>Die Geschichte des Twedter Placks</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jun 2026 15:06:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Flensburg]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Twedter Plack]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Begriff „Twedter Plack“ (eigentliche Bedeutung: Twedter Platz; verkürzt im täglichen Sprachgebrauch häufig auch nur als „Plack“ bezeichnet) steht für den besagten Platz, gleichzeitig beschreibt er das um diesen Platz herum entstandene Stadtteilzentrum auf dem Ostufer der Flensburger Förde. Der Twedter Plack ist unbestritten seit mehreren Jahrzehnten das Zentrum des Flensburger Stadtteils Mürwik. Die Geschichte [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://flensburgjournal.de/die-geschichte-des-twedter-placks/">Die Geschichte des Twedter Placks</a> erschien zuerst auf <a href="https://flensburgjournal.de">Flensburgjournal</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der Begriff „Twedter Plack“ (eigentliche Bedeutung: Twedter Platz; verkürzt im täglichen Sprachgebrauch häufig auch nur als „Plack“ bezeichnet) steht für den besagten Platz, gleichzeitig beschreibt er das um diesen Platz herum entstandene Stadtteilzentrum auf dem Ostufer der Flensburger Förde. Der Twedter Plack ist unbestritten seit mehreren Jahrzehnten das Zentrum des Flensburger Stadtteils Mürwik.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="800" height="813" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/XIV-Foto-C-07308.jpg" alt="" class="wp-image-86799" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/XIV-Foto-C-07308.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/XIV-Foto-C-07308-295x300.jpg 295w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/XIV-Foto-C-07308-768x780.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/XIV-Foto-C-07308-413x420.jpg 413w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/XIV-Foto-C-07308-696x707.jpg 696w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Mürwik von oben, 1968</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Die Geschichte</h2>



<p>Der Name Twedt ist dänischen Ursprungs und bezeichnet einen Ort in Waldesnähe. Orte gleichen Namens gibt es auch bei Tolk in Angeln, Twedt/Tved bei Tondern und noch im Süden der Stadt Kolding. Im Vergleich zu den westlichen Nachbardörfern behielt diese Ansiedlung lange seine ländliche Prägung. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden größere Wohngebiete neben den alten Häusern. Noch im Jahre 1960 war am Twedter Plack das bebaute Ende Mürwiks erreicht.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img decoding="async" width="800" height="562" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/XIV-Foto-C-01251.jpg" alt="" class="wp-image-86797" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/XIV-Foto-C-01251.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/XIV-Foto-C-01251-300x211.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/XIV-Foto-C-01251-768x540.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/XIV-Foto-C-01251-598x420.jpg 598w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/XIV-Foto-C-01251-696x489.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/XIV-Foto-C-01251-100x70.jpg 100w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Garagen und Tankstelle Fördestraße, 1955</figcaption></figure></div>


<p>Einen Stadtteil namens Twedt gab und gibt es nicht – allerdings gab es den kleinen Ort oder Flecken Twedter Holz an der Grenze zur kreisfreien Stadt Flensburg, der über Jahrhunderte nach und nach zu einer größeren Siedlung und Landgemeinde herangewachsen war und 1910 eingemeindet worden ist. Der ursprüngliche Bereich des Dorfes Twedter Holz gehört heute als Teil des Stadtbezirks Solitüde zum Stadtteil Mürwik.</p>



<p>Namentliche Überbleibsel sind neben dem Twedter Plack einige Straßennamen in dieser Gegend, wie der Twedter Strandweg, Twedter Feld oder Twedter Mark. Das Wort „Plack“ ist plattdeutsch und hat die Bedeutung Fleck oder Platz.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img decoding="async" width="800" height="410" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/XIV-Foto-C-01237.jpg" alt="" class="wp-image-86796" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/XIV-Foto-C-01237.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/XIV-Foto-C-01237-300x154.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/XIV-Foto-C-01237-768x394.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/XIV-Foto-C-01237-696x357.jpg 696w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Fördestraße Ecke Solitüder Str., 1952</figcaption></figure></div>


<p>Der Twedter Plack wurde Anfang der 1960er Jahre als rechteckiger Rasenplatz mit umliegender Begrünung am Rande und zusätzlich mit Parkbänken angelegt. Am 5. April 1961 erhielt die gleichnamige und sehr kurze Straße „Twedter Plack“, direkt am eigentlichen Platz Twedter Plack gelegen, ihren Namen. Um den Platz herum entstand mit verschiedenen Einkaufsmöglichkeiten das neue Stadtteilzentrum Mürwiks. Das einstige alte Zentrum Mürwiks lag zuvor weiter südwestlich bei der Kreuzung der Mürwiker Straße mit der Blücherstraße und Swinemünder Straße.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Entwicklung des Stadtteilzentrums</h2>



<p>Der Twedter Plack wurde nach und nach – im Laufe der vergangenen Jahrzehnte &#8211; neben dem ZOB in der Innenstadt Flensburgs und dem Südermarkt zu dem wohl wichtigsten Knotenpunkt für den Busverkehr auf der gesamten Ostseite der Stadt. Schon 1950 war eine erste Buslinie vom ZOB nach Solitüde eingerichtet worden. Spätestens seit dem Jahr 1958 hielt dann ein Bus regelmäßig beim damaligen Vergnügungslokal Johannisgarten (heute steht auf jenem Grundstück Fördestraße 57 das neue „Ärztehaus Johannisgarten“). Schrittweise wurden weitere Buslinien zum Plack eingerichtet.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="591" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/XIV-Foto-B-03341.jpg" alt="" class="wp-image-86795" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/XIV-Foto-B-03341.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/XIV-Foto-B-03341-300x222.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/XIV-Foto-B-03341-768x567.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/XIV-Foto-B-03341-569x420.jpg 569w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/XIV-Foto-B-03341-80x60.jpg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/XIV-Foto-B-03341-696x514.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Stadtbus am Twedter Plack, 1959</figcaption></figure></div>


<p>Der Stadtteil Mürwik änderte sich rasant ab etwa Mitte der 50er Jahre des letzten Jahrhunderts. Das lag auch am Einzug der Bundeswehr, die ab 1955 ihre neue Heimat in den Kasernen des neuen Marinestützpunktes sowie der neuen Marinefernmeldeschule fand. Auch die Marineschule mit der gesamten Offiziersausbildung wurde wieder als Bundeswehrliegenschaft genutzt, und nicht zuletzt das Kraftfahrt-Bundesamt KBA, das nach einer 1959 getroffenen politischen Entscheidung für den Neubau der Behörde an der Fördestraße nach Fertigstellung des Neubaus 1965 dort einzog und die Arbeit aufnahm. Das ging einher mit diversen Bauvorhaben im Stadtteil Mürwik. In den Bereichen Friedheim/Kiefernweg, Kiefernweg/Eichenkratt, dazu Fördestraße/Heinz-Krey-Hof sowie am Twedter Berg/Twedter Mark und Am Soot, waren Zighunderte von Wohnungen geplant und wurden schließlich auch gebaut, nicht zu vergessen die Straßenzüge des „Baumviertels“ um den Kiefernweg wie Birkenweg, Tannenweg, Erlenweg, Mistelhof usw., zudem die vielen Wohnblöcke entlang der Straßenzüge Marrensdamm und Marrensberg, die auch dafür sorgten, dass Mürwiks Einwohnerzahl stieg und stieg und so zu einem großen Stadtteil und Wohngebiet aufwuchs.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die noch heute gegebene Grundform entwickelt sich</h2>



<p>Im Laufe der Zeit stieg offenbar nicht nur die Kaufkraft der Bevölkerung, sondern auch das Einkaufsverhalten der Menschen änderte sich, und die Supermärkte am Plack wurden ständig erweitert. In den Jahren 1995 und 1996 wurde nördlich (direkt gegenüber) vom Plack an der Fördestraße, heute die Hausnummern 63 und 63a-b,  ein rotes backsteinernes Wohn- und Geschäftshaus errichtet, das seitdem den nördlichen Rand des Platzes bildet. Dort auf jenem Grundstück befand sich noch in den 70er Jahren eine Tankstelle, die im Jahre 1979 von Erwin Ehrich übernommen wurde. Der zog jedoch schon knapp drei Jahre später weiter nach Engelsby und eröffnete an der Nordstraße ein Auto­haus („Meister Ehrich“). </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/Tweter-Plack-01.jpg" alt="Ladenzeile Marrensdamm" class="wp-image-86783" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/Tweter-Plack-01.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/Tweter-Plack-01-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/Tweter-Plack-01-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/Tweter-Plack-01-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/Tweter-Plack-01-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Ladenzeile Marrensdamm</figcaption></figure></div>


<p>Im Jahr 2002 wurde der südliche Teil des rechteckig angelegten Platzes Twedter Plack zu einem Parkplatz umgestaltet. Auf jenem Parkplatz fand seitdem fast 20 Jahre lang regelmäßig ein Wochenmarkt statt – der sich insbesondere in den Jahren der Corona-Pandemie immer mehr verkleinerte und heute praktisch nicht mehr existiert. Von 1998 bis 1999 wurde die historische Kate in der Fördestraße 68 für Wohn- und Geschäftszwecke umgebaut. Ein Optiker bezog als Erstes die Kate und gab ihr den Namen „Brillenkate“ – jedoch hatte das Geschäft nicht lange Bestand, später zog dort eine Boutique ein, der wiederum folgte ein Büro einer Immobilienverwaltung. Heute steht die historische Kate leider wieder leer.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/Tweter-Plack-04.jpg" alt="" class="wp-image-86784" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/Tweter-Plack-04.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/Tweter-Plack-04-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/Tweter-Plack-04-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/Tweter-Plack-04-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/Tweter-Plack-04-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Ecke Twedter Plack/Marrensdamm</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Der Beginn der Umgestaltung zum heutigen Erscheinungsbild</h2>



<p>Im vergangenen Jahrzehnt gab es dann einige Umwälzungen im Stadtbild des Placks: Von 2014 bis weit ins Jahr 2015 hinein begann eine neue Erweiterung von Geschäften sowie eine größere gestalterische Runderneuerung am Twedter Plack.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/Tweter-Plack-06.jpg" alt="" class="wp-image-86786" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/Tweter-Plack-06.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/Tweter-Plack-06-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/Tweter-Plack-06-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/Tweter-Plack-06-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/Tweter-Plack-06-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Marrensdamm</figcaption></figure></div>


<p>Es wurden zunächst für die großen Discounter bzw. Supermärkte ALDI und EDEKA eigens entsprechende nagelneue Gebäude errichtet. So erhielt der Aldi-Markt einen „neuen“ Standort für seine Mürwiker Filiale etwa 100 Meter weiter östlich. Weitere neue Gebäude für zusätzliche Ladenlokale wurden anschließend auf dem ursprünglichen Standort von ALDI gegenüber des Johannisgartens gebaut. Die Erweiterung zog sich über geraume Zeit hin. In die neuen Räumlichkeiten zogen ein TEDI-Markt, die Asana-Apotheke, an der Frontseite zur Fördestraße ein Fitness-Center „Mrs. Sporty“ sowie ein Reisebüro ein. An der Straße Friedheim wurde das Back-Center der Bäckerei Hansen Mürwik heimisch – heute ein beliebter Treffpunkt nicht nur zum Brötchenholen, sondern auch zum Schnacken und Kaffeetrinken. Im gleichen Gebäude in den Obergeschossen sind noch eine Hautarztpraxis und ein IT-Geschäft ansässig geworden.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/Tweter-Plack-17.jpg" alt="" class="wp-image-86788" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/Tweter-Plack-17.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/Tweter-Plack-17-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/Tweter-Plack-17-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/Tweter-Plack-17-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/Tweter-Plack-17-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Passage „Am Plack“</figcaption></figure></div>


<p>Heute ist der Twedter Plack unbestritten das pulsierende Herz Mürwiks, er ist Knotenpunkt für den öffentlichen Nahverkehr, zahlreiche Dienstleister haben ihren Standort hier, natürlich auch zahlreiche Ärzte, drei Apotheken sowie das Medi-Zentrum am Plack einschließlich zweier Sanitätshäuser sowie Optiker- und Akustikgeschäfte, und er ist unbestritten das Einkaufszentrum für den täglichen Bedarf der Flensburger Bürger, die auf der Ostseite der Flensburger Förde zu Hause sind! Am westlichen Beginn der Straße Marrensdamm befand sich stets ein Supermarkt – erst namens coop, später umbenannt in Sky-Markt, heute heißt der gleiche Markt Rewe-Markt. Jede Umbenennung bedeutete gleichzeitig eine innere Umgestaltung des Geschäftes. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/Tweter-Plack-34.jpg" alt="" class="wp-image-86793" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/Tweter-Plack-34.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/Tweter-Plack-34-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/Tweter-Plack-34-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/Tweter-Plack-34-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/Tweter-Plack-34-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Back Center Twedter Plack</figcaption></figure></div>


<p>Im Frühjahr 2019 eröffnete die Bäckerei Hansen ihr BackCenter gegenüber dem NOSPA-Hochhaus. Neben den Einkaufsmärkten, Arztpraxen und unterschiedlichsten Dienstleistern haben sich längst auch Sportstudios angesiedelt, fürs leibliche Wohlbefinden sorgen ebenso gleich mehrere Anbieter, übrigens kommen am Plack auch Feinschmecker auf ihre Kosten, so gibt es z. B. die Flensburger Fischkate, die sich auf frische Fischspezialitäten aus der Region spezialisiert. Angeboten werden Räucher- oder Frischfisch, Salate oder vielseitige Fischplatten. Es ist für jeden Geschmack etwas dabei! Einige Meter weiter an der Fördestraße Richtung Innenstadt im bereits erwähnten Hause Fördestraße 63 und 63 a sind neben einer weiteren Apotheke ein Döner-Imbiss sowie seitlich eine Versicherungsagentur und ein Friseur zu Hause. Seit dem Sommer 2025 haben am Marrensdamm – zwischen der NOSPA-Filiale und der Buchhandlung – gleich zwei unterschiedliche Gastronomiebetriebe ihre Pforten geöffnet: Unter einem gemeinsamen Dach bieten die Filiale der Fast-Food-Kette „Little Jacks“ und das Eiscafé „Flora“ ihre jeweiligen Spezialitäten an.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/Tweter-Plack-05.jpg" alt="" class="wp-image-86785" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/Tweter-Plack-05.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/Tweter-Plack-05-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/Tweter-Plack-05-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/Tweter-Plack-05-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/Tweter-Plack-05-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Neu am Plack: Kaffee- und Eisbar „Little Jack´s“</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Geschäfte und Institutionen am Plack – einst und teils auch heute noch</h2>



<p>Der Aldi-Supermarkt hatte seit Jahren seinen Standort an der Fördestraße, aber ist seit 2015 in einem Neubau zur Straße Friedheim zuhause; der alte Sparladen, in dem sich heute die Kloster-Bäckerei und Werner’s Shop befinden; Bäcker Meesenburg, eine Filiale des Flensburger Bäckereibetriebs am Plack. Früher gab es dort auch noch die Commerzbank (heute ist in den Räumen ein Barber-Shop zuhause), eine Filiale der Bank mit der Adresse Twedter Plack 1. Neben einer Filiale des Sanitätshauses „Schütt &amp; Jahn“ ist seit vielen Jahren die Boutique „Klamotte“ ansässig, neben dem Aldi-Markt findet sich ein EDEKA-Markt, in den 1980er Jahren ENO genannt, der zuletzt 2014/15 erweitert wurde. Im Supermarkt integriert sind ein Bäcker (Thaysen) sowie eine Poststelle mit Lotto- und Toto-Annahme. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/Tweter-Plack-23.jpg" alt="" class="wp-image-86789" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/Tweter-Plack-23.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/Tweter-Plack-23-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/Tweter-Plack-23-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/Tweter-Plack-23-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/Tweter-Plack-23-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Fördestraße 63 und 63a</figcaption></figure></div>


<p>Des Weiteren findet man die Friedheim-Apotheke, Brillen-Rottler und Optik Hallmann am Marrensdamm. An der Fördestraße ist die Sonnen-Apotheke zuhause. Die Flensburger Fischkate, im alten Scheunengebäude des Jacobsenhofes, ein ehemaliger Bauernhof, ist seit Mitte der 1970er-Jahre ein Fischhändler beheimatet. Neueröffnung mit neuen Ladeninhabern im Februar 2014. Für Leseratten hat die „Buchhandlung am Plack“ ein umfangreiches Sortiment am Start. Die Nord-Ostsee Sparkasse, deren Filiale sich im Erdgeschoss des Twedter Plack Hochhauses befindet; Rossmann Drogeriemarkt, der Supermarkt Sky, eine Filiale der coop eG am östlichen Rand des Placks, die Filiale entstand um 1970, wurde mehrfach erweitert, zuletzt 2011. Die Star-Tankstelle, eine ehemalige Aral-Tankstelle, die schon seit Jahrzehnten am Plack existiert; TEDI, der Sonderpostenmarkt eröffnete im Jahr 2016. Vor Erbau der Plack-Passage war dort das Autohaus Thomsen zu Hause mit einer Reparaturwerkstatt, man zog jedoch 1991 um in die Osterallee 193. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/Tweter-Plack-27.jpg" alt="" class="wp-image-86790" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/Tweter-Plack-27.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/Tweter-Plack-27-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/Tweter-Plack-27-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/Tweter-Plack-27-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/Tweter-Plack-27-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Neues Ärtztehaus Johannisgarten</figcaption></figure></div>


<p>Es wurde die Twedter-Plack-Passage erbaut, eine kleine Passage mit verschiedenen Geschäften, unter anderem mit einer Eisdiele, einem Bäcker, einem Friseur, einem Kosmetiker, lange auch mit dem Sportstudio „Körperformen“ (inzwischen verzogen). Außerdem fanden sich rund um den Plack das „Balance-Studio“, Mrs. Sporty, Reisebüro „Sonnenklar“, ein VR-Bank-Geldautomat, Versicherungen, z. B. die LVM, zwei Döner-Läden, ein Restaurant (Delfter Stuben), die Friseure Biosthetik, Schnitt &amp; Form und der Salon „Kuschel“, mehrere Arztpraxen, sowohl Hausärzte als auch Fachärzte (s. u. „Medizentrum am Plack“!), das Senioren- und Pflegeheim Malteserstift St. Klara, die Reinigung Wendt, ein Blumenladen mit Lieferservice, die Sanitätshäuser „Till Schiebler“ sowie „Schütt &amp; Jahn“, ein Büro der „Alten Gärtnerei“, TV- und Sat-Anlagen Wieteck, und schließlich der inzwischen sehr überschaubare Wochenmarkt, jeweils dienstags und freitags an Werktagen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="665" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/Tweter-Plack-31.jpg" alt="" class="wp-image-86791" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/Tweter-Plack-31.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/Tweter-Plack-31-300x249.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/Tweter-Plack-31-768x638.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/Tweter-Plack-31-505x420.jpg 505w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/Tweter-Plack-31-696x579.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Fischkate</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Medizentrum am Plack</h2>



<p>•        Heilpraktikerin für Psychotherapie Nicoline Rosemann</p>



<p>•        Kardiologische &amp; Innere Medizin Dr. Lars-Christian Harland pp.</p>



<p>•        Kinder- und Jugendarzt Kersten Rosemann</p>



<p>•        Zahnheilkunde Dr. med. Wulf Kiesbye pp.</p>



<p>•        Hautarzt Flensburg Dr. med. Jens-Michael Jensen</p>



<p>•        HNO Centrum Flensburg</p>



<p>•        Orthopädie Dr. Med. Tim Zidorn</p>



<p>•        Physiotherapie Marcus Stollberg</p>



<p>•        Augenarztpraxis Augen Nord</p>



<p>•        Hautarztpraxis Schleswig-Flensburg Dr. Med. Martin Behne pp.</p>



<p>•        Allgemeinmedizin Dr. med. Frank Westemeier</p>



<p>•        Allgemeinmedizin/Innere Medizin Dr. med. Harald Ritschl pp.</p>



<p>•        Psychiatrie u. Psychologie Dr. med. Mareen Seeck-Hirschner</p>



<p>•        Zahnheilkunde Dr. med. dent. Hauke Momsen pp.</p>



<p>•        Internisten Flensburg Dr. med. Matthias Nolde pp.</p>



<p>•        Sanitätshaus Till Schiebler Inh. Lars Knothe</p>



<p>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Sanitätshaus Schütt &amp; Jahn</p>



<p>•        Friedheim Apotheke Dr. F. Friedrich-Harder</p>



<p>•        Sonnen Apotheke Ilka Schmidt</p>



<p>•        Asana-Apotheke Flensburg Frida E. Schlage   </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/Tweter-Plack-09-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-86787" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/Tweter-Plack-09-683x1024.jpg 683w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/Tweter-Plack-09-200x300.jpg 200w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/Tweter-Plack-09-768x1152.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/Tweter-Plack-09-280x420.jpg 280w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/Tweter-Plack-09-696x1044.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/Tweter-Plack-09.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px" /></figure></div>


<p>Die Vielfalt der hier aufgelisteten Geschäfte, Büros und Institutionen (hoffentlich wurde keiner vergessen?) zeigt deutlich auf, was der Twedter Plack und sein näheres Umfeld für diese Region am Ostufer der Förde zu bieten hat. Die Geschäfte-Landschaft ist dabei allerdings einem ständigen Wandel unterzogen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/Tweter-Plack-Luft-12.jpg" alt="" class="wp-image-86794" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/Tweter-Plack-Luft-12.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/Tweter-Plack-Luft-12-300x225.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/Tweter-Plack-Luft-12-768x576.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/Tweter-Plack-Luft-12-560x420.jpg 560w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/Tweter-Plack-Luft-12-80x60.jpg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/Tweter-Plack-Luft-12-696x522.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/Tweter-Plack-Luft-12-265x198.jpg 265w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Luftbild, März 2026</figcaption></figure></div>


<p>In den 1980er Jahren existierte am Plack auch noch eine Filiale der Will Rohwer Kg. die neben Büroartikel auch Geschenkartikel und einige Spielwaren im Sortiment führte. Das Geschäft lag nahe einem Zugangsweg zum ADS-Kindergarten. Das Hauptgeschäft von Rohwer bestand am Südermarkt. Auch ein Kleidungsgeschäft bestand über viele Jahre am Plack. Das Textilhaus Hermes, das zuletzt noch am Südermarkt seinen Geschäftsstandort hatte, verkaufte in den 1980er Jahren zudem auch in einer Filiale am Plack Kleidung und Textilien. Ende 2014 schloss das Lecker „Schuhhaus Jessen“ seine Filiale am Plack, die im Jahr 1977 von einem anderen Schuhgeschäft übernommen wurde. Das Schuhgeschäft befand sich direkt neben alten Aldi-Standort, im selben Gebäude. Auch die Bäckerei Hansen betrieb eine Filiale ebendort. 2017 wurde die Filiale der Schlachterei Jepsen am Plack geschlossen.</p>



<p><em>Text: Peter Feuerschütz <br>Fotos: Bodo Nitsch, Stadtarchiv</em>   </p>
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		<title>Fundsachenversteigerung im Rathaus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2026 22:29:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Am Dienstag, den 16. Juni 2026, findet um 14 Uhr in Raum K18 des Flensburger Rathauses eine Fundsachenversteigerung statt. Es werden elektronische Geräte, Fahrräder, Schmuck und andere Dinge versteigert. Alle zu ersteigernden Gegenstände können am Tag der Versteigerung von 09:00 bis 12:00 Uhr besichtigt werden. Für eine erfolgreiche Ersteigerung ist ein gültiger Ausweis oder Reisepass [&#8230;]</p>
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<p>Am Dienstag, den 16. Juni 2026, findet um 14 Uhr in Raum K18 des Flensburger Rathauses eine Fundsachenversteigerung statt. Es werden elektronische Geräte, Fahrräder, Schmuck und andere Dinge versteigert.</p>



<p>Alle zu ersteigernden Gegenstände können am Tag der Versteigerung von 09:00 bis 12:00 Uhr besichtigt werden. Für eine erfolgreiche Ersteigerung ist ein gültiger Ausweis oder Reisepass notwendig und die Objekte müssen in bar bezahlt werden.</p>



<p>Die Versteigerungsliste ist ca. 1 Woche vor der Versteigerung online unter <a href="http://db.flensburg.de/formular/Versteigerungsliste.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">http://db.flensburg.de/formular/Versteigerungsliste.pdf</a> einsehbar.</p>



<p><em>Pressemitteilung Stadt Flensburg<br>Foto: Envato.com</em></p>



<p></p>
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		<title>Die Holmpassage: Vom Einkaufs-Hotspot zum Totentanz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2026 22:20:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Einkaufs-Hotspot]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dieser Besuch bringt schnell Tristesse. In der Holmpassage regiert der Leerstand. Von den Rolltreppen funktioniert nur noch eine Spur, im Ausgang zu den Süderhofenden ist die Drehtür defekt, und im angrenzenden Parkhaus sind etliche Stellplätze stillgelegt. Heute kann man sich kaum noch vorstellen, dass dieses Einkaufszentrum einst Flensburgs letzter Schrei war. Am 11. September 1986, [&#8230;]</p>
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<p>Dieser Besuch bringt schnell Tristesse. In der Holmpassage regiert der Leerstand. Von den Rolltreppen funktioniert nur noch eine Spur, im Ausgang zu den Süderhofenden ist die Drehtür defekt, und im angrenzenden Parkhaus sind etliche Stellplätze stillgelegt. Heute kann man sich kaum noch vorstellen, dass dieses Einkaufszentrum einst Flensburgs letzter Schrei war. Am 11. September 1986, also vor fast 40 Jahren, erfolgte eine durchaus pompöse Einweihung. Das Investitionsvolumen betrug stolze 65 Millionen D-Mark.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC_2023.jpg" alt="Die Holmpassage: Vom Einkaufs-Hotspot zum Totentanz" class="wp-image-86808" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC_2023.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC_2023-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC_2023-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC_2023-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC_2023-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Eingang vom Holm</figcaption></figure></div>


<p>Die „neue Attraktion für die Flensburger City“ warb mit einem „glasklaren Einkaufserlebnis“: 34 neue Geschäfte lockten mit 6000 Quadratmetern Verkaufsfläche – und die hatten fast alle täglich bis 18.30 Uhr geöffnet. In der damaligen Zeit war das länger als die Konkurrenz. Visuelle Effekte garnierten das Shopping. In der Vorweihnachtszeit 1986 erschien eine gut 100 Meter hohe Lichtpyramide über der Holmpassage. Auf ihrem gläsernen Dach wanderten die Sternzeichen. Die Kassen klingelten. Der Gesamtumsatz von September bis Dezember belief sich auf zehn Millionen D-Mark. Für 1987 wurde ein Umsatzziel von 32 bis 35 Millionen D-Mark ausgegeben. Rund ein Viertel ging auf die Kappe des Elektronik-Anbieters „Schaulandt“. Sonst liefen Textilien, Lederwaren und Accessoires am besten. Die Holmpassage war gefragt. 39 Bewerbungen für ein Mietverhältnis lagen vor. Im Herbst 1987 eröffnete endlich das Restaurant im historischen Gewölbekeller.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Einkaufserlebnis und Feierlichkeiten unter einem Dach</h2>



<p>Die Holmpassage entwickelte sich auch zur Party-Location. Der erste Geburtstag wurde mit geladenen Gästen gefeiert, der zweite mauserte sich zum öffentlichen Ereignis – mit gleich drei Bühnen. Ein Marilyn-Monroe-Double trat auf, Bands spielten Schlager, Rock ’n’ Roll und Jazz. Die Menschen bewunderten eine überdimensionale Geburtstagstorte. Ab Mitternacht verwandelte sich „Schaulandt“ zur Disco. In den 90er Jahren etablierte sich ein Oktoberfest. Ebenso der Holmpassagen-Treff, bei dem sich Wirtschaft, Politik und Sport vereinten. Zum Saisonstart der Handball-Bundesliga wurde stets die neue Mannschaft der SG Flensburg-Handewitt präsentiert. Bis zu 700 Gäste vergnügten sich im Bereich der Schlemmerecke und der Rolltreppen.</p>



<p>In den 1990er Jahren sorgte der neue ZOB für bauliche Impulse in der Innenstadt. Im September 1997 ließ der Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlag, zugleich Gesellschafter der Holmpassage, seine alte Druckerei abreißen. Damit schuf er Platz für ein neues Projekt. Es schwirrten schnell Konzepte für Kino, Hotel und Casino. 2000 wurde der Komplex eingeweiht. Eine Verbindungsbrücke zur Holmpassage war angedacht, wurde aber nie realisiert. Stattdessen wurde die Nikolaistraße in eine Fußgängerzone verwandelt. Das Parkhaus des Einkaufszentrums wurde gen Süden und in die Höhe erweitert – für rund 14 Millionen D-Mark. Auf sechs Ebenen standen nun 700 Parkplätze zur Verfügung.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC_2032.jpg" alt="Die Holmpassage: Vom Einkaufs-Hotspot zum Totentanz" class="wp-image-86809" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC_2032.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC_2032-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC_2032-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC_2032-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC_2032-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Ansprechendes Ambiente, kaum Menschen</figcaption></figure></div>


<p>Bereits 1998 hatte es in der Holmpassage einige Änderungen gegeben. Für eine damals hochmoderne Toilettenanlage wurden sieben Parkplätze geopfert. Bei den Food-Geschäften vollzogen sich einige Wechsel. Eine Stahlbeton-Treppe wurde entfernt und weitere Sitzplätze geschaffen. „Der ganze Bereich soll noch offener werden“, betonten die beiden Holmpassagen-Geschäftsführer Hans-Hermann Laturnus und Günther Knies. Neu waren ein Kundencenter des Zeitungsverlages sowie ein gemeinsamer Shop der SG-Handballer und der Flensburger Brauerei.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Konkurrenz am Stadtrand, im Internet und in der Innenstadt</h2>



<p>Allmählich nagte eine breite Konkurrenz am Erfolgsmodell der Holmpassage. Bereits in ihren Anfangsjahren wurde über ein mögliches „Einkaufsgebiet Flensburg-Süd“ diskutiert. Das waren die ersten Signale für den Förde-Park, der 1996 seine Türen öffnete. Der Citti-Park wurde erweitert. Diese autogerechten Hotspots am Stadtrand&nbsp; schmälerten die Wertschöpfung in der Innenstadt. Das immer leistungsstärkere Internet ließ mit der Jahrtausendwende den Online-Handel aufblühen. Das Einkaufsverhalten der Kundschaft veränderte sich. Ein erstes Warnsignal: Zum März 2003 schloss „Schaulandt“, der größte Ankermieter. „Die Räume sind zu klein, zu teuer und unpraktisch wegen der zwei Ebenen“, hieß es aus der Unternehmenszentrale in Essen.</p>



<p>Nach einigen Monaten fand sich mit einem Textilhaus zwar ein neuer Mieter für große Teile des verwaisten Elektronikbereichs, es wurde allerdings immer deutlicher, dass an der Attraktivität der Holmpassage  gefeilt werden musste. Denn seit Herbst 2001 kursierten Pläne und Bauzeichnungen für ein neues großes City-Projekt. Der Arbeitstitel: „Südermarkt-Passage“. Nur wenige hundert Meter weiter drohte ein Mitbewerber dem bisherigen Innenstadt-Platzhirschen den Rang abzulaufen. Kurios: Der Investor der zukünftigen „Galerie“ dachte zunächst daran, das Parkhaus der Holmpassage mitzunutzen. 2004 scheiterten allerdings die Verhandlungen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC_2000.jpg" alt="Die Holmpassage: Vom Einkaufs-Hotspot zum Totentanz" class="wp-image-86807" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC_2000.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC_2000-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC_2000-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC_2000-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC_2000-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Was passiert mit der Holmpassage?</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Verkauf und Wechsel</h2>



<p>Die Geschäftsführer der Holmpassage wechselten nun häufiger. 2004 war Jörg Barth im Amt. Er registrierte mit Wohlwollen, dass der damals 30 Elemente umfassende Mieter-Mix die dänische Kundschaft ansprach. Er stellte aber auch fest: „Es fehlt ein Besuchermagnet.“ Die Dichte an kulturellen Veranstaltungen nahm gefühlt zu. Ein Kinder-Fotowettbewerb suchte den „frechsten Fratz“ und ein Casting mehrere Models aus der Region. In der „Schlemmeroase“ tauchten neue Tische, Stühle, Glaszäune und Holzböden auf. Im September 2006 feierte die Holmpassage ihren 20. Geburtstag mit einem Aktionsmonat: Märchenhexe, Glücksrad, Clown, Feuerschlucker und Gratis-Eiskugeln sollten die Familien anlocken. Wenige Wochen später startete die „Galerie“.</p>



<p>Im Dezember 2007 übernahm die englische Investorengruppe „Real Capital LLP“ die Holmpassage. Ein Sprecher schwärmte: „Sowohl die Lage als auch die Immobilie selbst sind sehr attraktiv.“ Der Leerstand in der vierten Etage (ehemals „Schaulandt“) konnte allerdings nicht beseitigt werden. Der Niedergang der einst so beliebten Einkaufsmall verlief zunächst eher schleichend. Im September 2011 wurde das 25-jährige Jubiläum gefeiert, aber längst nicht so groß wie einige andere Geburtstage. Auch die Torte, die vom Stadtpräsidenten offiziell angeschnitten wurde, war merklich geschrumpft.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Spielball, Stillstand und Leerstand</h2>



<p>Die einst so prestigeträchtige Flensburger Immobilie wurde zum Spielball der Finanzgesellschaften. 2012 hieß der Inhaber „Alpha German Property Income Trust“. Die Holmpassage hatte noch 28 Mietverhältnisse, die Balkonbrücke mit dem früheren „Café Tiffany“ war aber inzwischen verwaist. Die eingesetzten Center-Managerinnen wechselten wie die Blätter an den Bäumen. Ihre immer weniger unterfütterte Phrase vom „ausgezeichneten Einzelhandelsstandort“ hielt sich hartnäckig. Die Realität sah anders aus. Der Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlag zog aus, die Leerstände im Frische- und Restaurantbereich wurden immer auffälliger. „Gelaufen wird in der Holmpassage viel, aber nicht gekauft“, klagten die Gewerbetreibenden.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC_1995.jpg" alt="Die Holmpassage: Vom Einkaufs-Hotspot zum Totentanz" class="wp-image-86806" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC_1995.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC_1995-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC_1995-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC_1995-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC_1995-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die meisten Rolltreppen funktionieren nicht mehr</figcaption></figure></div>


<p>Ende 2016 trat mit der „Corestate Capital Group“ der nächste Finanzhai auf den Plan. In Flensburg wurde erstmals über eine Abwicklung spekuliert. „Es ist doch nicht mein Interesse, die Passage leerzuräumen – sie ist ein ungeschliffener Rohdiamant“, widersprach ein Manager des Firmenkonstrukts aus Frankfurt und Luxemburg. Vollmundig wurde eine „behutsame Sanierung“ versprochen. Ein gutes Jahr später hatte sich der Gastro-Bereich komplett geleert. „Das Grab des Flensburger Einzelhandels“, lauteten nun die Schlagzeilen. Vom kaum greifbaren Eigentümer gab es bestenfalls knappe Aussagen: „Wir stehen in konkreten Mietverhandlungen“. Ein Center-Management gab es nicht mehr.</p>



<p>Der Leerstand wurde für die Holmpassage prägend. Die wenigen gefüllten Schaufenster hinkten oftmals der Zeit hinterher und überraschten die wenigen Kunden im Sommer mit Frühlingsdeko und Pinguinen. Durch das Passagen-Dach schien bei gutem Wetter weiterhin die Sonne, die Immobilie selbst landete im Portfolio der luxemburgischen Firma „Highstreet Premium II PropCo I Sarl“, die im Februar 2025 Insolvenz anmeldete. Offen ist, ob sich ein Käufer finden wird, der an einer konzeptionellen Entwicklung der Holmpassage ernsthaft interessiert ist.</p>



<p><em>Text und Fotos: Jan Kirschner </em></p>
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		<title>FlensburgWirkt bringt frisches Design und regionale Motive in den Umlauf</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jun 2026 22:38:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Flensburg]]></category>
		<category><![CDATA[FlensburgWirkt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Flensburger Regionalwährung bekommt ein neues Gesicht: Ab kommender Woche gehen die neu gestalteten Scheine von FlensburgWirkt (ehemals Klimabonus) offiziell in den Umlauf. Nach intensiver Vorbereitung wurden die neuen Scheine nun gedruckt und freuen sich darauf, in Geschäften, Cafés und bei regionalen Partnern eingesetzt zu werden. Mit dem neuen Design setzt FlensburgWirkt bewusst auf mehr [&#8230;]</p>
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<p>Die Flensburger Regionalwährung bekommt ein neues Gesicht: Ab kommender Woche gehen die neu gestalteten Scheine von FlensburgWirkt (ehemals Klimabonus) offiziell in den Umlauf. Nach intensiver Vorbereitung wurden die neuen Scheine nun gedruckt und freuen sich darauf, in Geschäften, Cafés und bei regionalen Partnern eingesetzt zu werden.</p>



<p>Mit dem neuen Design setzt FlensburgWirkt bewusst auf mehr Regionalität und Identifikation. Erstmals zeigen die Scheine Motive aus Flensburg und machen damit sichtbar, worum es bei der Regionalwährung geht: lokale Wirtschaft stärken, regionale Kreisläufe fördern und die Verbundenheit mit der Stadt erlebbar machen.</p>



<p>„Die neuen Scheine sind für uns ein wichtiger Schritt. Wir wollten der Regionalwährung nicht nur einen neuen Namen geben, sondern ihr auch optisch eine stärkere regionale Identität verleihen“, erklärt das Team von FlensburgWirkt. „Jetzt halten die Menschen tatsächlich ein Stück Flensburg in der Hand.“</p>



<p>Die Regionalwährung – ehemals unter dem Namen Klimabonus bekannt – ist Teil des bundesweiten Netzwerkprojekts HierWirken und unterstützt lokale Unternehmen sowie nachhaltigen Konsum in der Region. Mit der Weiterentwicklung zu FlensburgWirkt wurde das Projekt inhaltlich erweitert und verbindet heute Regionalwährung, Klimaschutz und Unternehmensnetzwerk miteinander. Die neuen Scheine ersetzen nach und nach die bisherigen Versionen und bleiben wie gewohnt bei teilnehmenden Partnerbetriebe.</p>



<p><em>Pressemitteilung FlensburgWirkt</em></p>
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		<title>Ein Museum der etwas anderen Art – „unser“ Schifffahrtsmuseum</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jun 2026 22:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Flensburg]]></category>
		<category><![CDATA[flensburg]]></category>
		<category><![CDATA[schifffahrtsmuseum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Flensburger Schifffahrtsmuseum ist ein 1979 gegründeter Zweigbetrieb der städtischen Museen, der im Jahr 1984 im ehemaligen Zollpackhaus an der Schiffbrücke als ein Höhepunkt der 700-Jahr-Feier der Stadt eingeweiht wurde. Das Schifffahrtsmuseum ist heute gewissermaßen die „Schatzkammer“ des Historischen Hafens unserer Stadt. In seinen Räumlichkeiten finden sich Schiffsbilder, Schiffsmodelle, zahlreiche Seefahrtinstrumente und Maschinen. Ein imposantes [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://flensburgjournal.de/ein-museum-der-etwas-anderen-art-unser-schifffahrtsmuseum/">Ein Museum der etwas anderen Art – „unser“ Schifffahrtsmuseum</a> erschien zuerst auf <a href="https://flensburgjournal.de">Flensburgjournal</a>.</p>
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<p>Das Flensburger Schifffahrtsmuseum ist ein 1979 gegründeter Zweigbetrieb der städtischen Museen, der im Jahr 1984 im ehemaligen Zollpackhaus an der Schiffbrücke als ein Höhepunkt der 700-Jahr-Feier der Stadt eingeweiht wurde. Das Schifffahrtsmuseum ist heute gewissermaßen die „Schatzkammer“ des Historischen Hafens unserer Stadt. In seinen Räumlichkeiten finden sich Schiffsbilder, Schiffsmodelle, zahlreiche Seefahrtinstrumente und Maschinen. Ein imposantes Stadtmodell zeigt Flensburg in der Zeit um das Jahr 1600, die Geschichten des Hafens und der Höfe, der Fördeschifffahrt, der Werft werden übersichtlich und informativ dargestellt. Es erzählt somit umfassend die höchst abwechslungsreiche maritime Seite der Fördestadt mit all ihren Geschichten über den Hafen und die Kaufmannshöfe, über Schiffe und Reeder, über Matrosen, Maschinisten und Kapitäne und ihren Alltag an Bord. Es sind Geschichten aus der Ferne und von den heimischen Küsten. Geschichten aus Dänisch-Westindien über Zucker, Rum und Versklavung. Geschichten von der Förde über Butterfahrer und Petuhtanten. Geschichten von der Werft über Konstrukteure, Nieter und Schweißer.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3472.jpg" alt="Ein Museum der etwas anderen Art – „unser“ Schifffahrtsmuseum" class="wp-image-86720" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3472.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3472-300x225.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3472-768x576.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3472-560x420.jpg 560w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3472-80x60.jpg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3472-696x522.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3472-265x198.jpg 265w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Teil des Stadtmodells Flensburg um 1600</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Um interessierte Besucher noch ein Stück weit mehr lecker zu machen:</h2>



<p>Ihr erlebt bei einem Besuch das Schifffahrtsmuseum mit allen euren Sinnen: Stationen zum Ausprobieren, Anfassen, Mitmachen, Hingucken, Hinhören und Staunen machen den Museumsbesuch zu einer Entdeckungsreise sowohl für kleine als auch für große See(h)leute. Und als I-Tüpfelchen obendrauf: Der Museumsladen und das Museums-Café laden zum Stöbern und Verweilen ein.</p>



<p>Für Liebhaber geistiger Getränke: Im alten Zoll-Keller des Museums befindet sich der Rum-Keller. Eine moderne Multimedia-Installation führt die Zuschauer auf die Spuren der großen Flensburger Kaufmannsfamilien und erzählt von dem Abenteuer der Dänisch-Westindienfahrt, den Schrecken der Sklaverei sowie dem Reichtum, den der Zucker und Rum einst nach Flensburg brachten.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3599.jpg" alt="Ein Museum der etwas anderen Art – „unser“ Schifffahrtsmuseum" class="wp-image-86725" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3599.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3599-300x225.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3599-768x576.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3599-560x420.jpg 560w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3599-80x60.jpg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3599-696x522.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3599-265x198.jpg 265w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Wer pflegt und verwaltet heue die genannten Schätze?</h2>



<p>Ein Museum ist nur so gut wie sein Team. Die Kernmannschaft ist relativ klein – neben der Museumsleiterin Su­sanne Grigull, MA, gehören noch Frauke Ahrens, MA, Bildung und Vermittlung, sowie Dr. Martin Müller, als wissenschaftlicher Volontär dazu.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/FSM-Team-1.jpg" alt="Ein Museum der etwas anderen Art – „unser“ Schifffahrtsmuseum" class="wp-image-86718" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/FSM-Team-1.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/FSM-Team-1-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/FSM-Team-1-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/FSM-Team-1-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/FSM-Team-1-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das Team: Dr. Martin Müller, Susanne Grigull, Frauke Ahrens</figcaption></figure></div>


<p>Wie funktioniert es dennoch? Das wollte das „Flensburg Journal“ von Dr. Martin Müller wissen, dem wissenschaftlichen Volontär im Museums­team. „Eine gute Zusammenarbeit ist uns sehr wichtig“, weiß Martin Müller zu erzählen. „Alle Bereiche im Museum arbeiten zielführend Hand in Hand, denn nur so können wir unseren Gästen ein schönes und umfassendes Erlebnis bieten. Wir bekommen dabei sowohl Hilfe von den Mitarbeitenden der Städtischen Museen Flensburg, die ihren Anteil leisten an der Kasse, in der Aufsicht und im Depot, aber auch von zahlreichen Ehrenamtlichen, die sich engagiert etwa um die hauseigene Bibliothek oder unser Bildarchiv kümmern, und eine weitere Gruppe von Ehrenamtlern, die wir augenzwinkernd als die „Maschinisten“ und „Simulanten“ bezeichnen: Diese unentbehrlichen Helfer kümmern sich – wie die Bezeichnung schon verrät, zum einen um unsere Maschinenhalle und zum anderen um unsere Simulator-Anlagen, die von den Gästen teils ehrfürchtig bestaunt werden und auch ausprobiert werden dürfen.“</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/053_Flensburger_Schifffahrtsmuseum_Schiffstechnik_Schiffstelegraf.jpg" alt="Ein Museum der etwas anderen Art – „unser“ Schifffahrtsmuseum" class="wp-image-86714" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/053_Flensburger_Schifffahrtsmuseum_Schiffstechnik_Schiffstelegraf.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/053_Flensburger_Schifffahrtsmuseum_Schiffstechnik_Schiffstelegraf-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/053_Flensburger_Schifffahrtsmuseum_Schiffstechnik_Schiffstelegraf-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/053_Flensburger_Schifffahrtsmuseum_Schiffstechnik_Schiffstelegraf-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/053_Flensburger_Schifffahrtsmuseum_Schiffstechnik_Schiffstelegraf-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Wer ist dieser wissenschaftliche Volontär?</h2>



<p>Dr. Martin Müller hat eine interessante und – aus Sicht eines Flensburgers – durchaus ungewöhnliche Lebensgeschichte zu erzählen. Auf die Frage, ob er selbst Flensburger oder norddeutscher Herkunft sei, kommt eine überraschende Antwort: „Ich komme ursprünglich aus Oberammergau, bin dort geboren und aufgewachsen.“ Ein klassischer Bayer also ausgerechnet im nördlichsten Zipfel des Landes – sogar noch einer aus den Alpen! Martin Müller weiter: „Auf dem Gymnasium des nahegelegenen Klosters Ettal habe ich mein Abitur gemacht. Von klein auf habe ich mich sehr für die Natur und Geschichte interessiert. Nach dem Abi wollte ich eigentlich meinen Zivildienst ableisten in einer Einrichtung, die zu meinen Interessen gepasst hätte. Ich wurde beim Bund gemustert und als „nicht wehrdiensttauglich“ eingestuft. So entfiel der Zivildienst, doch ich fand eine andere passende Lösung für mich“, verrät er uns. Martin entschied sich für ein freiwilliges ökologisches Jahr, und kam so nach erfolgreicher Bewerbung erstmalig mit Schleswig-Holstein in Berührung. „Ich durfte mein freiwilliges ökologisches Jahr in der Geltinger Birk ableisten. Dabei verliebte ich mich schnell in diese für mich völlig andere Welt, war bald ein überzeugtes Nordlicht“, schmunzelt der heutige Enddreißiger rückblickend über seine Anfänge im hohen Norden.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/073_Flensburger_Schifffahrtsmuseumt_Rum-Museum.jpg" alt="Ein Museum der etwas anderen Art – „unser“ Schifffahrtsmuseum" class="wp-image-86716" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/073_Flensburger_Schifffahrtsmuseumt_Rum-Museum.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/073_Flensburger_Schifffahrtsmuseumt_Rum-Museum-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/073_Flensburger_Schifffahrtsmuseumt_Rum-Museum-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/073_Flensburger_Schifffahrtsmuseumt_Rum-Museum-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/073_Flensburger_Schifffahrtsmuseumt_Rum-Museum-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Martin wird zum Flensburger</h2>



<p>Er wollte künftig gern in Flensburg dauerhaft leben, und gemäß seinen Interessen hier ein Studium aufnehmen – folglich war das Studium auf Lehramt eigentlich als „Backup“ gedacht.</p>



<p>So begann er folgerichtig an der Uni in Flensburg ein Studium der Fächer Geschichte und Geographie. „Seit meinem Studienbeginn bin ich übrigens in Flensburg zuhause, fühle mich hier in dieser einzigartigen Stadt pudelwohl und glücklich, wohne zudem im historisch geprägten Straßenbild des Oluf-Samson-Ganges, und habe außerdem heute meinen „Traum-Job“ gefunden.“ Zwischendurch hat er auch andere Gegenden des Nordens kennengelernt: „Nach dem Bachelor wechselte ich für einige Semester nach Greifswald, weil ich zu den genannten Studienfächern auch noch Germanistik belegen wollte – was in der Kombination in Flensburg nicht möglich war. Zur Abrundung des Studiums wechselte ich für ein Auslandsjahr nach Budapest.“ Nach erfolgreichem Studienabschluss in Greifswald und einigen Jahren als wissenschaftlicher Mitarbeiter am dortigen Historischen Institut – „ich bin seinerzeit immer von Flensburg gependelt“ – kehrte er schließlich wieder an seinen Lebensmittelpunkt Flensburg zurück.&nbsp;</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_2250.jpg" alt="Ein Museum der etwas anderen Art – „unser“ Schifffahrtsmuseum" class="wp-image-86719" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_2250.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_2250-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_2250-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_2250-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_2250-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<p>Von 2022 bis Sommer 2024 leistete Martin sein Referendariat an der Nordsee ab, in Tönning. „Dort hatte ich mir ein kleines Zimmer zusätzlich gemietet, jedoch meinen Hauptwohnsitz in Flensburg beibehalten.“ Was nun? Diese Frage stellte sich anschließend nach beendetem Referendariat. Er erfuhr von der Ausschreibung einer Volontärstelle im hiesigen Schifffahrtsmuseum. „Ich bewarb mich auf die genannte Stelle, und wie man sieht, ich hatte Erfolg mit der Bewerbung. Es ist allerdings eine befristete Stelle, die ich jetzt noch bis Ende August 2026 bekleiden darf.“&nbsp;&nbsp;</p>



<p>Seine Aufgaben sind vielfältig, er hat mit Verwaltungstätigkeiten zu tun, aber auch viel mit Forschung und Recherche, hat zudem ein größeres Projekt begleitet und betreut: Die Sonderausstellung über den Oluf-Samson-Gang, die einen vielschichtigen Blick auf ein besonderes Stück Flensburger Stadtgeschichte warf. Im Zentrum stand der Oluf-Samson-Gang – eine Straße mit 400 Jahren bewegter Vergangenheit, die wie kaum ein anderer Ort in unserer Stadt von vielen Gegensätzen geprägt ist: einst Seemannsviertel, später Bordellstraße, heute angesagte Wohnstraße und Touristenattraktion. Daneben macht er Führungen durchs Haus, kümmert sich um Folgeausstellungen – es gibt genug für ihn zu tun.&nbsp;&nbsp;</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3474.jpg" alt="Ein Museum der etwas anderen Art – „unser“ Schifffahrtsmuseum" class="wp-image-86721" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3474.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3474-300x225.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3474-768x576.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3474-560x420.jpg 560w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3474-80x60.jpg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3474-696x522.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3474-265x198.jpg 265w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Führung durchs Schifffahrtsmuseum</h2>



<p>Auch der Schreiber dieser Zeilen kam in den Genuss einer solchen Führung. Sein Fazit: Verstaubt und langweilig? Keinesfalls! Im Flensburger Schifffahrtsmuseum – in den insgesamt vier Häusern rund um den Innenhof &#8211; wird sowohl die Geschichte der Stadt als auch die der mal deutsch, mal dänisch geprägten Region sehr lebendig erzählt. Dabei rücken atmosphärische Inszenierungen sowie unterschiedliche Mitmach-Angebote die historischen Exponate in ein neues Licht, wecken Neugier und machen die Faszination und die Bedeutung der Seefahrt für Klein und Groß erlebbar.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3498.jpg" alt="Ein Museum der etwas anderen Art – „unser“ Schifffahrtsmuseum" class="wp-image-86724" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3498.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3498-300x225.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3498-768x576.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3498-560x420.jpg 560w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3498-80x60.jpg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3498-696x522.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3498-265x198.jpg 265w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Blick aus dem Ruderhaus</figcaption></figure></div>


<p>In insgesamt sieben Dauerausstellungen – und einer Sonderausstellung – werden die Meilensteine der Flensburger Stadt- und Handelsgeschichte aufgegriffen – angefangen bei der Zeit des Walfangs über die sogenannte West­indienfahrt und dem damit verbundenen kolonialen Erbe bis hin zu den beliebten Butterfahrten auf der Förde. Aber auch in allgemeingültige Themen wie den Schiffbau und das Leben an Bord kann hier im Museum eingetaucht werden.</p>



<p>Für all diese Themen hält das Museum ein breites Vermittlungsangebot für die unterschiedlichsten Zielgruppen vor – seien es spannende Führungen oder interaktive Workshops. Diese lassen sich direkt über die neu gestaltete Internetseite des Schifffahrtsmuseums buchen!</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3494.jpg" alt="Ein Museum der etwas anderen Art – „unser“ Schifffahrtsmuseum" class="wp-image-86723" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3494.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3494-300x225.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3494-768x576.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3494-560x420.jpg 560w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3494-80x60.jpg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3494-696x522.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3494-265x198.jpg 265w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Das Museum als beliebter und gern genutzter Veranstaltungsort</h2>



<p>Der Innenhof und ebenso das Foyer im ehemaligen Zollpackhaus – mit dem Info-Stand, und Museumsladen und Café – sind so ausgestattet, dass Veranstaltungen aller Art dort durchgeführt werden können und auch tatsächlich dort stattfinden. „Regelmäßig finden Konzerte und Veranstaltungen etwa der Flensburger Hofkultur hier statt“, weiß Martin Müller. „Auch die Uni Flensburg oder die Stadt Flensburg halten regelmäßig im Hause unterschiedliche Veranstaltungen ab.“ Das unterstreicht den Eindruck, den man als interessierter Besucher des Museums gewinnt: Das Flensburger Schifffahrtsmuseum ist ein lebendiger und wertvoller Bestandteil sowohl der Geschichte als auch der Gegenwart der schönen Stadt Flensburg!</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/Takelage.jpg" alt="Ein Museum der etwas anderen Art – „unser“ Schifffahrtsmuseum" class="wp-image-86726" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/Takelage.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/Takelage-300x225.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/Takelage-768x576.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/Takelage-560x420.jpg 560w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/Takelage-80x60.jpg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/Takelage-696x522.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/Takelage-265x198.jpg 265w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<p>Ein Besuch ist aus Sicht des Flensburg Journals nur jedem wärmstens zu empfehlen – gerade wir Einheimischen sollten uns das nicht entgehen lassen. Anschließend haben wir nämlich eine lohnende Empfehlung parat für unsere Freunde, Gäste, Nachbarn und Verwandte, falls die mal zu Besuch in unserer schönen Stadt weilen oder uns nach Tipps fragen, was man sich hier in „Flens“ unbedingt anschauen sollte!</p>



<p><em>Mit Martin Müller sprach Peter Feuerschütz<br>Fotos: Schifffahrtsmuseum Flensburg   </em></p>
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		<title>Turnklub Flensburg mit neuen Angeboten für Fitness und Bewegung für jede Altersgruppe</title>
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		<pubDate>Sun, 24 May 2026 10:55:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Turnklub Flensburg bietet neue Angebote für Fitness und Bewegung für Eltern mit Kleinkindern, Kinder und Jugendliche sowie Erwachsene an. Mädchen ab 6 Jahren können mittwochs und ab Herbst auch freitags in der Schule auf der Rude die Grundelemente der „Rhythmischen Sportgymnastik&#8220; erlernen. Für Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren startet in Kürze montags und [&#8230;]</p>
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<p>Der Turnklub Flensburg bietet neue Angebote für Fitness und Bewegung für Eltern mit Kleinkindern, Kinder und Jugendliche sowie Erwachsene an.</p>



<p>Mädchen ab 6 Jahren können mittwochs und ab Herbst auch freitags in der Schule auf der Rude die Grundelemente der „Rhythmischen Sportgymnastik&#8220; erlernen. Für Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren startet in Kürze montags und ab Herbst zusätzlich mittwochs ebenfalls in der Sporthalle Schule auf der Rude eine neue Gruppe „Gymnastik und Tanz&#8220;.</p>



<p>„Teenfitness&#8220; richtet sich an Jugendliche von 11 bis 17 Jahren, die Bewegung, Spaß und ein intensives Workout miteinander verbinden wollen. Hier wird immer mittwochs in der Sporthalle Holwegschule trainiert. Diese Gruppe startet, sobald sich genug Teilnehmende melden, die dabei sein wollen.</p>



<p>Auch für die Kleinen und ganz Kleinen gibt es neue Gruppen. Das neue Angebot „Eltern mit Kind aktiv&#8220; ermöglicht gemeinsames Turnen, Übungen und freies Spiel für drei bis sechs-Jährige mit ihren Eltern oder anderen Begleitpersonen. Die Gruppe trifft sich dienstags in der Sporthalle Hannah-Arendt-Schule.</p>



<p>Freie Plätze gibt es noch in den „Eltern-Kind-Turn-Gruppen&#8220; in der Waldschule und in der Waldorfschule. Auch in der Kinder-Turn-Gruppe für Kids im Alter von 4 bis 6 Jahren in der Waldschule sind neue Mitglieder willkommen.</p>



<p>Mit „Functional Training&#8220; startet der Verein Ende Mai in der Holwegschule ein neues Ganzkörpertraining für Erwachsene, bei dem Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit trainiert werden. Eine „Gymnastik- und Tanz&#8220;-Gruppe für Erwachsene in der Sporthalle Schule auf der Rude nimmt das Training auf, wenn eine Mindestteilnehmerzahl erreicht ist.</p>



<p>Alle ausführlichen Informationen zu den neuen Angeboten und zur Anmeldung gibt es auf <a href="http://www.turnklub-flensburg.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.turnklub-flensburg.de</a> .</p>



<p>Der Turnklub Flensburg wurde 1958 als reiner Turnverein gegründet und hat bis heute seinen Schwerpunkt im Bereich Turnen, Gymnastik und Fitness. Mehr als 900 Sportlerinnen und Sportler aller Altersgruppen sind im Verein aktiv.</p>



<p><em>Text: Turnklub Flensburg</em><br><em>Foto: Symbolfoto „Gymnastik und Tanz für Kids&#8220;, ChatGPT</em></p>
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		<title>Die Holmpassage: Eine der größten Investitionen in der Stadtgeschichte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 May 2026 22:48:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Flensburg]]></category>
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		<category><![CDATA[Holmpassage]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es befindet sich alles unter Dach, doch die Kombination einer fensterreichen Architektur mit der kräftigen Frühlingssonne verwandelt die Flensburger Holmpassage in einen hellen Ort. Dieser wirkt einladend, wenn man vom Holm kommend den gefliesten Gang entlangschlendert, dabei zierliche alte Gemäuer und üppigen Pflanzenbewuchs erblickt. Die Tristesse des Einkaufszentrums kommt erst auf dem zweiten Blick zum [&#8230;]</p>
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<p>Es befindet sich alles unter Dach, doch die Kombination einer fensterreichen Architektur mit der kräftigen Frühlingssonne verwandelt die Flensburger Holmpassage in einen hellen Ort. Dieser wirkt einladend, wenn man vom Holm kommend den gefliesten Gang entlangschlendert, dabei zierliche alte Gemäuer und üppigen Pflanzenbewuchs erblickt. Die Tristesse des Einkaufszentrums kommt erst auf dem zweiten Blick zum Vorschein. Bis auf ein größeres Modegeschäft, ein Fitnessstudio, einen kleineren Laden und ein Restaurant im Nebenhof regiert der Leerstand. Von den Rolltreppen funktioniert nur noch eine Spur, im Ausgang zu den Süderhofenden ist die Drehtür „eingefroren“, und im Parkhaus sind nicht nur etliche Stellplätze stillgelegt, sondern auch die meisten Kassenautomaten. „Alles kaputt“, flucht ein Passant. Es nagt der Zahn der Zeit.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="564" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/XIV-Foto-C-06134.jpg" alt="Die Holmpassage: Eine der größten Investitionen in der Stadtgeschichte" class="wp-image-86410" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/XIV-Foto-C-06134.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/XIV-Foto-C-06134-300x212.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/XIV-Foto-C-06134-768x541.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/XIV-Foto-C-06134-596x420.jpg 596w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/XIV-Foto-C-06134-696x491.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/XIV-Foto-C-06134-100x70.jpg 100w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Holmpassage kurz vor der Eröffnung Sommer 1986; Foto: Stadtarchiv Flensburg</figcaption></figure></div>


<p>Vor 40 Jahren war alles anders gewesen. Am 11. September 1986 erfolgte eine durchaus pompöse Einweihung. „Mit einem herzlichen Glückauf gebe ich die Holmpassage frei“, sagte Landtagspräsident Rudolf Titzck um Punkt 10.45 Uhr und schnitt das symbolische Band durch. Stadtpräsident Lothar Hay sprach vom „umfangreichsten Stadtumbau in der Flensburger Innenstadt in den letzten Jahrzehnten“ und schwärmte von der „neuen Attraktion für die Flensburger City“. Die Holmpassage warb mit einem „glasklaren Einkaufserlebnis“: 34 neue Geschäfte lockten mit 6000 Quadratmetern Verkaufsfläche.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Erste Ideen und die Geburt der Fußgängerzone</h2>



<p>Dieses Vorzeige-Projekt war keine leichte Geburt gewesen, sondern hatte eine lange Vorgeschichte. Bereits 1957 hatten einige private Investoren die Idee, vom Südermarkt zu den Süderhofenden eine Ladenzeile mit Kino, Hochgarage und Café zu schaffen. In einem Schaufenster am Holm war ein futuristisch anmutendes Modell ausgestellt. „Es liegen schon über 200 Bewerbungen vor“, frohlockte eine „Grundstücksgesellschaft Zentrum“. Im Rathaus stieß sie aber nicht auf Wohlwollen. Es gab eine ablehnende Haltung – „mit Rücksicht auf die Gesamtstadtplanung“. So sollte auf einer Teilfläche eine neue Stadtbücherei errichtet werden.</p>



<p>Damals war eine Fußgängerzone noch etwas Revolutionäres und in Flensburg kaum vorstellbar. Zum Mai 1968 – mit der Eröffnung des Warenhauses „Hertie“ – wurde aus dem Holm eine „Lieferantenstraße“ und aus der Nikolaistraße eine Sackgasse. Eine Änderung, die mit lebhaften Debatten über die richtige Lenkung der Verkehrsströme und einer ausreichenden Zahl von Parkplätzen einherging. Die Innenstadt und ihre Kaufkraft – das war ein unumstößliches Leitbild. Die Industrie- und Handelskammer forderte im Juni 1971: „Der Ausbau des Flensburger innerstädtischen Hauptstraßenzuges zu einem dem Fußgänger vorbehaltenen attraktiven Einkaufszentrum muss als eine Existenzfrage für den Flensburger Einzelhandel bezeichnet werden.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Spirituosen-Produktion am Holm</h2>



<p>Der Strang von Südermarkt bis Nordertor befand sich im besonderen Fokus von Generalverkehrsplan und Innenstadtsanierung. Aber gerade in zweiter Reihe versprachen die alten Kaufmannshöfe und einige Baulücken viel Entwicklungspotenzial. Bis zur Mitte der 1960er Jahre stellte die Firma „Herm. G. Dethleffsen“ in zentraler Lage Spirituosen her, dann regierte die wirtschaftliche Brache. Das Unternehmen besaß aber vom Holm bis Süderhofenden, wo sich Tankstelle und ein „Auto-Markt“ angesiedelt hatten, einen interessanten Schlauch an Grundstücken. Die Idee eines großen „Geschäfts- und Bürogebäudes“ gedieh.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="554" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/XIV-Foto-B-04265.jpg" alt="Die Holmpassage: Eine der größten Investitionen in der Stadtgeschichte" class="wp-image-86409" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/XIV-Foto-B-04265.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/XIV-Foto-B-04265-300x208.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/XIV-Foto-B-04265-768x532.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/XIV-Foto-B-04265-606x420.jpg 606w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/XIV-Foto-B-04265-218x150.jpg 218w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/XIV-Foto-B-04265-696x482.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/XIV-Foto-B-04265-100x70.jpg 100w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Spirituosen-Herstellung: bis in die 1960er Jahre zwischen Holm und Süderhofenden; Foto: Stadtarchiv Flensburg</figcaption></figure></div>


<p>Im Frühjahr 1976 stieg der Architekt Karl Heinz Sönnichsen ein und brachte sehr bald die ersten Skizzen aufs Papier. Zunächst gab es zwei getrennte Bauteile am Holm und an den Süderhofenden. Dann sollte eine Brücke eine Verbindung herstellen. Die Bauherren-Gruppe dachte an einen größeren Wurf und kaufte benachbarte Grundstücke dazu. Mit einem glasüberdachten Bereich und einem großen Parkhaus mit 250 Plätzen entstand das Konzept der Holmpassage, einer „Shop-in-Shop-Einrichtung“. Das geschätzte Investitionsvolumen: 40 bis 50 Millionen D-Mark.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Denkmalschutz und Bauleitverfahren</h2>



<p>Einige Abrisse waren vorgesehen. Das rief den Denkmalschutz auf den Plan. Der Holm 39 war als „Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung“ eingetragen. Die spätklassizistische Fassade des dreigeschossigen Vorderhauses und ein Wendeltreppenturm mussten erhalten bleiben. Auch für die Fassade der Nikolai­straße 10 musste eine Lösung gefunden werden, die die historische Bausubstanz mit der modernen Architektur zu verknüpfen wusste.</p>



<p>Im Sommer 1979 gründete sich die „Holmpassagen-Grundstücksgesellschaft mbH &amp; Co KG“. Als Geschäftsführer traten Hans Dethleffsen von der Stammfirma und Fritz Iversen vom „Flensburger Tageblatt“ in Erscheinung. Der Zeitungsverlag zog später in den Bürotrakt der Holmpassage ein. Man stand in den Startlöchern. Die Kaufleute betraten mit einem Modell das Rathaus. Oberbürgermeister Bodo Richter war angetan vom Projekt. Die Baugenehmigung schien nur Formsache zu sein. Doch plötzlich bekam der Stadtbaurat kalte Füße. „Bis zur Vorlage des Modells war mir die massierte Bebauung nicht bekannt“, sagte er. Eine Geschossfläche von 17.000 Quadratmetern konnte man nicht so einfach durchwinken.</p>



<p>Ein Bauleitverfahren war erforderlich, das im Februar 1982 mit dem Satzungsbeschluss abgeschlossen war. Damit war auch eine Erschließungsstraße auf der Südseite des Holms abgesegnet. Sie war hauptsächlich für den Lieferverkehr gedacht. Nennenswerte Diskussionen in der Ratsversammlung oder in den anderen Gremien gab es nicht. Die Holmpassage war kein Streitobjekt. „Für die Attraktivität der Innenstadt und für die Urbanität der Stadt Flensburg könnten von diesem Plan enorme Impulse ausgehen“, meinte etwa CDU-Stadtrat Leonhard-Friedrich Peters im November 1979. Ein Zuhörer staunte: „Gigantisch, alles hört sich wie Zukunftsmusik an.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Erst Abrissarbeiten, dann Großbaustelle</h2>



<p>Die vermeintliche Zukunft wurde allmählich real. Als das Zepter wieder an die Investoren überging, äußerte sich Fritz Iversen noch vorsichtig: „Wir wollen erst starten, wenn 60 Prozent der angebotenen Läden und Büros vergeben sind.“ Bei einem Treffen der Holmpassagen-Gesellschaft am 8. August 1983 mit Oberbürgermeister Cord Olaf Dielewicz und Stadtpräsidentin Ingrid Groß waren die kaufmännischen Vorbereitungen weit gediehen. Das Portfolio umfasste 32 Läden, 21 Büros, einen Feinkostmarkt, ein Café und ein Restaurant der „gehobenen Klasse“. Das Investitionsvolumen war auf 65 Millionen D-Mark geklettert.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="532" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_2031.jpg" alt="Die Holmpassage: Eine der größten Investitionen in der Stadtgeschichte" class="wp-image-86407" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_2031.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_2031-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_2031-768x511.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_2031-632x420.jpg 632w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_2031-696x463.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Ein altes Geschenk glänzt noch immer: Bronzeplatte von 1986</figcaption></figure></div>


<p>Es konnte losgehen. Im Oktober 1983 wurde das alte Gebäude der Handwerkskammer (Nikolaistraße 12) abgerissen. Die Rückfront der Nikolaistraße 10 wurde beseitigt, und auch an den Süderhofenden wurden einige Grundstücke „bereinigt“.&nbsp; Eine Fläche von 7000 Quadratmetern war schnell freigeräumt und dann planiert. Dem Architekten und den Baufirmen war schon im Vorfeld klar, dass sie es mit einer kniffligen Baustelle zu tun hatten: ein nicht überall tragbarer Baugrund, ein hoher Grundwasserspiegel und ein Höhenunterschied von sechs Metern auf einer Gesamtlänge von 140 Metern. Etwa 600 Pfähle von insgesamt 12 Kilometer Länge mussten ins Erdreich gerammt werden. Bei jedem Stoß schwang das Risiko mit, dass ein anderes Gebäude beschädigt werden könnte. Einige Unterfangungen für benachbarte Bauwerke waren erforderlich.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Richtfest und Eröffnung</h2>



<p>Täglich waren rund 75 Handwerker tätig. Im März 1984 konnten die ersten Fundamente gegossen werden. Der harte Winter 1985 zwang zu einem Bau­stopp von zwei Monaten. Am 27. Juni 1985 wurde im neuen Innenhof das Richtfest gefeiert. Aus luftiger Höhe sprach Maurermeister Helmut Prawdzik, der am gleichen Tage in den verdienten Ruhestand ging, den Richtspruch, während zwei große Baukräne riesige Richtkränze in die Höhe hievten. 350 Bauarbeiter und Gäste waren erschienen, die Adelbyer Tanz- und Trachtengruppe, die Flensburger Stadtbläser und der Flensburger Handwerker-Chor belebten eine provisorische Bühne.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="682" height="1024" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_1984-682x1024.jpg" alt="Die Holmpassage: Eine der größten Investitionen in der Stadtgeschichte" class="wp-image-86406" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_1984-682x1024.jpg 682w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_1984-200x300.jpg 200w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_1984-768x1154.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_1984-280x420.jpg 280w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_1984-696x1046.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_1984.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 682px) 100vw, 682px" /><figcaption class="wp-element-caption">Heute regiert der Leerstand</figcaption></figure></div>


<p>Noch einige Monate waren von der Holmpassage nur Betonmauern zu sehen, dann prägten die Backsteinfassaden und die roten Ziegeldächer das Bild an den Süderhofenden und in der Nikolaistraße. Im August 1986 beherrschten die Einrichtungsfirmen die Szenerie. Am 11. September dann die Eröffnung. Die Massen pilgerten in das neue Einkaufszentrum. Ein beliebter Punkt war das Café auf der Brücke, das nach beiden Seiten Aussicht auf den Hauptgang unter dem Glasdach bot. Der Tenor: „Hier ist eine kleine Stadt in der Stadt entstanden, die zum Bummeln, Gucken, Essen, Kaufen und Verweilen einlädt.“ Die Holmpassage war täglich von 7 bis 23 Uhr geöffnet.</p>



<p>Der größte Mieter war die Schaulandt GmbH mit einem umfassenden Angebot der Unterhaltungselektronik. In direkter Nachbarschaft befanden sich eine Videothek und ein Schallplattengeschäft. Nun waren Modegeschäfte in Flensburg, die auch Filialen in Hamburg, Stuttgart oder Italien hatten. Bei den Rolltreppen war eine üppige Schlemmerecke entstanden – mit „Schlachter Jepsen“, „Fisch Frank“ und „Bäcker Hansen“. Ein Blickfang waren drei schneeweiße Autos von „Ford Nehrkorn“. „Friseur Coco“ warb mit Eröffnungsangeboten: fünf D-Mark für den Herrenhaarschnitt, die Dauerwelle mit Schnitt für 19,50 D-Mark. Während der Einweihung hatte Architekt Karl Heinz Sönnichsen das Geschenk der Handwerksfirmen enthüllt: eine Bronzeplatte mit einigen Wappen. Dieses Kunstwerk fällt auch nach 40 Jahren noch auf, während der Glanz der Holmpassage längst verblasst ist.</p>



<p><em>Text und Fotos: Jan Kirschner </em></p>
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		<title>Das Eckener Haus: Eine Zukunft als Treffpunkt?</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Jan 2026 11:40:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Eckener Haus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein grüner Vorhang und ein Bretterzaun verhüllen ein stolzes Element Flensburger Geschichte, das zum Sanierungsfall geworden ist: das Eckener Haus in der Norderstraße. Die Namensgeber residierten von 1882 bis 1913 in diesem denkmalgeschützten Gebäude. Für die beiden bekanntesten Mitglieder dieser Familie wurden einst Ehrentafeln an die Fassade gehängt. Alexander Eckener hatte sich als Künstler und [&#8230;]</p>
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<p>Ein grüner Vorhang und ein Bretterzaun verhüllen ein stolzes Element Flensburger Geschichte, das zum Sanierungsfall geworden ist: das Eckener Haus in der Norderstraße. Die Namensgeber residierten von 1882 bis 1913 in diesem denkmalgeschützten Gebäude. Für die beiden bekanntesten Mitglieder dieser Familie wurden einst Ehrentafeln an die Fassade gehängt. Alexander Eckener hatte sich als Künstler und Maler einen Namen gemacht. Gar Weltruhm erlangte Hugo Eckener, der als Luftschiffpionier vor rund 100 Jahren mit einem Zeppelin etliche Male den Atlantik überquerte und den Globus umrundete. Die beiden Brüder verbrachten nicht ihre Kindheit, aber ihre Jugend in der Norderstraße 8.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Geschichte eines besonderen Hauses</h2>



<p>Es wäre zu kurz gegriffen, die Historie dieses Hauses auf zwei Persönlichkeiten zu verkürzen. Seine Vita geht bis ins 16.&nbsp;Jahrhundert zurück und kennt zahlreiche Kapitel eines charakteristischen Kaufmannshofes der Flensburger Altstadt. Der besonders edle Barockgiebel stammt aus dem Jahr 1775, beging also gerade sein 250-jähriges Jubiläum. Antonia Eckener, die Schwester der beiden Berühmtheiten, war die letzte ihrer Familie, die in den Gemäuern wohnte. Nach ihrem Tod übernahm 1913 ein Verein das „Alt-Flensburger Haus“. Es war nun eine Mischung aus Museum und Restaurant, das „bis in die fernste Zukunft“ zur Freude der Bevölkerung erhalten bleiben sollte.</p>


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<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="436" height="1024" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/0110-436x1024.jpg" alt="Das Eckener Haus: Eine Zukunft als Treffpunkt?" class="wp-image-85037" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/0110-436x1024.jpg 436w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/0110-128x300.jpg 128w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/0110-768x1803.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/0110-654x1536.jpg 654w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/0110-872x2048.jpg 872w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/0110-179x420.jpg 179w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/0110-696x1634.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/0110-1068x2507.jpg 1068w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/0110-scaled.jpg 1091w" sizes="auto, (max-width: 436px) 100vw, 436px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das Eckener Haus vor etwa 100 Jahren</figcaption></figure></div>


<p>Doch nach 60 Jahren hatte die Vereinsform keine Grundlage mehr, das beliebte Bauwerk ging 1973 in das Eigentum der Stadt über. 2004 erfolgte nochmals eine Privatisierung, die allerdings mit Leerstand, Sanierungsstau und Wasserschaden endete. 2016 erwarb die Stadt Flensburg das Gebäude ein zweites Mal, um es als Teil des Sanierungsgebietes „Westliche Altstadt“ aufzuwerten und dauerhaft zu erhalten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Untersuchungen und Sanierungsabsicht</h2>



<p>Am Bauzaun hängen viele Eindrücke vom Innenleben. „Ein Stück Flensburger Geschichte wird saniert“, verspricht ein Begleittext. Das ist aber einfacher geschrieben als umgesetzt. Bislang erfolgten nur einige Sicherungsmaßnahmen und umfangreiche Untersuchungen. Sehr aufwendig soll ein denkmalpflegerisches Gutachten gewesen sein. Dazu wurde das Eckener Haus bereits 2021 „eingetütet“. Je genauer man hinschaute, desto größer wurde der Schaden. Risse im Mauerwerk, schadhafte Fugen, Schädlinge im Holz – immer länger wurde die Mängelliste. Im Keller ist Wassereinfall keine Seltenheit – wohl wegen einer Umfunktionierung zum Luftschutzbunker im Zweiten Weltkrieg. Die positive Überraschung: Im Seitenflügel wurde eine verborgene Wandmalerei entdeckt.</p>



<p>Die geschätzten Kosten für die Gesamtmaßnahme kletterten auf 13,9 Millionen Euro. Der Denkmalschutz hat seinen Preis, aber auch die Anforderungen einer Barrierefreiheit. So soll zwischen Erdgeschoss und erstem Stockwerk ein Fahrstuhl eingebaut werden. Zu allem Überfluss ging das beauftragte Planungsbüro im Mai 2024 in die Insolvenz. Nach einer neuen Ausschreibung stieg das Kappelner Büro Sunder-Plassmann ein – mit der Vorgabe, die Kosten zu drosseln. Es sieht so aus, dass die technische Ausstattung etwas heruntergefahren wird. Ein zusätzliches Treppenhaus, eine Künstlerwohnung im Dachgeschoss und eine Wiederbelebung des Gewölbekellers sollen eingespart werden. Derzeit steht unter dem Strich eine Summe von rund zehn Millionen Euro.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="532" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_1927.jpg" alt="Das Eckener Haus: Eine Zukunft als Treffpunkt?" class="wp-image-85036" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_1927.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_1927-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_1927-768x511.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_1927-632x420.jpg 632w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_1927-696x463.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Sanierungsfall Eckener Haus</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Beantragung von Fördermitteln</h2>



<p>Mit Herbstbeginn meldete sich Markus Pahl, der Geschäftsführer der Flensburger Gesellschaft für Stadterneuerung: „Die Planungsunterlagen sind so weit, dass wir einen Förderantrag stellen können.“ Im Rathaus hofft man, über Städtebauförderungsmittel beträchtliche Finanzspritzen von Bund und Land abzuzweigen und das Vorhaben in zwei Bauabschnitten zu realisieren. Da sich die Förderrichtlinien schon in Kürze zum Nachteil von Kommunen verändern sollten, trat die Stadt Flensburg auf die Tube. Mitte November hatte die Ratsversammlung beschlossen, für die Sanierung des Eckener Hauses einen Antrag auf Fördermittel zu stellen – mit großer Mehrheit. Es gibt vor allem in der SPD-Fraktion Stimmen, die befürchten, dass sich die Stadt übernehmen könnte, da mit dem Deutschen Haus ein weiteres großes Sanierungsobjekt existiert. Anderer­seits wäre ein weiterer Verfall der historischen Bausubstanz wohl kaum ein Signal im Sinne des Denkmalschutzes.</p>



<p>Die Stadtverwaltung rechnet für kommenden Sommer mit dem Bewilligungsbescheid. Erste Handwerker könnten Ende 2026 anrücken. Bis dahin soll das Nutzungskonzept geschärft werden. Vor allem soll geprüft werden, ob der Betrieb des Hauses einer Stiftung mit Bürgerverein übertragen werden kann. Soziale und kulturelle Projekte stehen zukünftig wohl im Mittelpunkt. Öffentliche Einrichtungen, Schulen, Universitäten und Vereine gelten als potenzielle Nutzer dieses Treffpunktes. Im Eingangsbereich soll eine Ausstellung über die Geschichte des Eckener Hauses und der Flensburger Kaufmannshöfe informieren. Im baulich verbundenen Nachbargebäude befindet sich ein Saal für Veranstaltungen.</p>



<p><em>Text und Fotos: Jan Kirschner</em></p>
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		<title>Stadt mahnt zur Brandvorsorge</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Dec 2025 23:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Flensburg]]></category>
		<category><![CDATA[Brandvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[flensburg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Brände in der Flensburger Nordstadt Erneut ist es am Wochenende in der Flensburger Nordstadt zu schweren Bränden mit geschädigten Personen gekommen. Wie schon vor einigen Wochen waren die Brände in den jeweiligen Hausfluren entstanden und konnten sich von dort aus weiterverbreiten. Um solche Brände bestmöglich zu verhindern, sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass keine Gegenstände [&#8230;]</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Brände in der Flensburger Nordstadt</h2>



<p>Erneut ist es am Wochenende in der Flensburger Nordstadt zu schweren Bränden mit geschädigten Personen gekommen. Wie schon vor einigen Wochen waren die Brände in den jeweiligen Hausfluren entstanden und konnten sich von dort aus weiterverbreiten.</p>



<p>Um solche Brände bestmöglich zu verhindern, sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass keine Gegenstände in den Treppenhäusern abgestellt werden. Dies gilt sowohl für brennbare Gegenstände, wie etwa Kinderwagen oder Kartons, aber auch für Fahrräder, die im Falle eines Brandes Fluchtwege versperren und Rettungswege behindern können.</p>



<p>In den einzelnen Häusern sollten möglichst die Türen von außen verschlossen sein, sofern sie von Innen zu öffnen sind. So ist ein Eindringen von außen nicht möglich, während das Haus zügig verlassen werden kann. Die Feuerwehr wird sich im Notfall auch bei verschlossenen Türen einen Zugang verschaffen.</p>



<p>Von großer Bedeutung ist auch, dass Nebengebäude wie Kellereingänge, Fahrradschuppen oder Lagerräume stets verschlossen sind, damit sich keine unbefugten Personen Zutritt verschaffen können.</p>



<p>Im Falle eines Brandes ist zu beachten, dass die Wohnungen möglichst nicht verlassen werden, da der Hausflur schnell zur Falle wird. Wer sich im Gebäude befindet soll sich gut sichtbar am Fenster positionieren und alle Türen zum Hausflur verschließen. So kann die Feuerwehr möglichst optimal Rettungsmaßnahmen einleiten.</p>



<p>Oberbürgermeister Fabian Geyer zeigt sich besorgt über die Entwicklung der letzten Wochen: „Ich hoffe, dass wir keine weiteren Brände erleben müssen. Die Untersuchung der Brandorte ist jetzt Sache der Ermittlungsbehörden, die meine volle Unterstützung haben. Ich warne deshalb davor, über die Ursachen zu spekulieren. Wichtig ist, dass jeder für sich die Sicherheitsvorkehrungen ernst nimmt und Vorsorge trifft“.</p>



<p><em>Pressemitteilung Stadt Flensburg</em><br><em>Foto: Envato.com</em></p>
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