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	<title>Flensburg Archive - Flensburgjournal</title>
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		<title>Die Holmpassage: Eine der größten Investitionen in der Stadtgeschichte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 May 2026 22:48:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Flensburg]]></category>
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		<category><![CDATA[Holmpassage]]></category>
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<p>Es befindet sich alles unter Dach, doch die Kombination einer fensterreichen Architektur mit der kräftigen Frühlingssonne verwandelt die Flensburger Holmpassage in einen hellen Ort. Dieser wirkt einladend, wenn man vom Holm kommend den gefliesten Gang entlangschlendert, dabei zierliche alte Gemäuer und üppigen Pflanzenbewuchs erblickt. Die Tristesse des Einkaufszentrums kommt erst auf dem zweiten Blick zum Vorschein. Bis auf ein größeres Modegeschäft, ein Fitnessstudio, einen kleineren Laden und ein Restaurant im Nebenhof regiert der Leerstand. Von den Rolltreppen funktioniert nur noch eine Spur, im Ausgang zu den Süderhofenden ist die Drehtür „eingefroren“, und im Parkhaus sind nicht nur etliche Stellplätze stillgelegt, sondern auch die meisten Kassenautomaten. „Alles kaputt“, flucht ein Passant. Es nagt der Zahn der Zeit.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="800" height="564" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/XIV-Foto-C-06134.jpg" alt="Die Holmpassage: Eine der größten Investitionen in der Stadtgeschichte" class="wp-image-86410" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/XIV-Foto-C-06134.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/XIV-Foto-C-06134-300x212.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/XIV-Foto-C-06134-768x541.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/XIV-Foto-C-06134-596x420.jpg 596w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/XIV-Foto-C-06134-696x491.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/XIV-Foto-C-06134-100x70.jpg 100w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Holmpassage kurz vor der Eröffnung Sommer 1986; Foto: Stadtarchiv Flensburg</figcaption></figure></div>


<p>Vor 40 Jahren war alles anders gewesen. Am 11. September 1986 erfolgte eine durchaus pompöse Einweihung. „Mit einem herzlichen Glückauf gebe ich die Holmpassage frei“, sagte Landtagspräsident Rudolf Titzck um Punkt 10.45 Uhr und schnitt das symbolische Band durch. Stadtpräsident Lothar Hay sprach vom „umfangreichsten Stadtumbau in der Flensburger Innenstadt in den letzten Jahrzehnten“ und schwärmte von der „neuen Attraktion für die Flensburger City“. Die Holmpassage warb mit einem „glasklaren Einkaufserlebnis“: 34 neue Geschäfte lockten mit 6000 Quadratmetern Verkaufsfläche.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Erste Ideen und die Geburt der Fußgängerzone</h2>



<p>Dieses Vorzeige-Projekt war keine leichte Geburt gewesen, sondern hatte eine lange Vorgeschichte. Bereits 1957 hatten einige private Investoren die Idee, vom Südermarkt zu den Süderhofenden eine Ladenzeile mit Kino, Hochgarage und Café zu schaffen. In einem Schaufenster am Holm war ein futuristisch anmutendes Modell ausgestellt. „Es liegen schon über 200 Bewerbungen vor“, frohlockte eine „Grundstücksgesellschaft Zentrum“. Im Rathaus stieß sie aber nicht auf Wohlwollen. Es gab eine ablehnende Haltung – „mit Rücksicht auf die Gesamtstadtplanung“. So sollte auf einer Teilfläche eine neue Stadtbücherei errichtet werden.</p>



<p>Damals war eine Fußgängerzone noch etwas Revolutionäres und in Flensburg kaum vorstellbar. Zum Mai 1968 – mit der Eröffnung des Warenhauses „Hertie“ – wurde aus dem Holm eine „Lieferantenstraße“ und aus der Nikolaistraße eine Sackgasse. Eine Änderung, die mit lebhaften Debatten über die richtige Lenkung der Verkehrsströme und einer ausreichenden Zahl von Parkplätzen einherging. Die Innenstadt und ihre Kaufkraft – das war ein unumstößliches Leitbild. Die Industrie- und Handelskammer forderte im Juni 1971: „Der Ausbau des Flensburger innerstädtischen Hauptstraßenzuges zu einem dem Fußgänger vorbehaltenen attraktiven Einkaufszentrum muss als eine Existenzfrage für den Flensburger Einzelhandel bezeichnet werden.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Spirituosen-Produktion am Holm</h2>



<p>Der Strang von Südermarkt bis Nordertor befand sich im besonderen Fokus von Generalverkehrsplan und Innenstadtsanierung. Aber gerade in zweiter Reihe versprachen die alten Kaufmannshöfe und einige Baulücken viel Entwicklungspotenzial. Bis zur Mitte der 1960er Jahre stellte die Firma „Herm. G. Dethleffsen“ in zentraler Lage Spirituosen her, dann regierte die wirtschaftliche Brache. Das Unternehmen besaß aber vom Holm bis Süderhofenden, wo sich Tankstelle und ein „Auto-Markt“ angesiedelt hatten, einen interessanten Schlauch an Grundstücken. Die Idee eines großen „Geschäfts- und Bürogebäudes“ gedieh.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img decoding="async" width="800" height="554" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/XIV-Foto-B-04265.jpg" alt="Die Holmpassage: Eine der größten Investitionen in der Stadtgeschichte" class="wp-image-86409" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/XIV-Foto-B-04265.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/XIV-Foto-B-04265-300x208.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/XIV-Foto-B-04265-768x532.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/XIV-Foto-B-04265-606x420.jpg 606w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/XIV-Foto-B-04265-218x150.jpg 218w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/XIV-Foto-B-04265-696x482.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/XIV-Foto-B-04265-100x70.jpg 100w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Spirituosen-Herstellung: bis in die 1960er Jahre zwischen Holm und Süderhofenden; Foto: Stadtarchiv Flensburg</figcaption></figure></div>


<p>Im Frühjahr 1976 stieg der Architekt Karl Heinz Sönnichsen ein und brachte sehr bald die ersten Skizzen aufs Papier. Zunächst gab es zwei getrennte Bauteile am Holm und an den Süderhofenden. Dann sollte eine Brücke eine Verbindung herstellen. Die Bauherren-Gruppe dachte an einen größeren Wurf und kaufte benachbarte Grundstücke dazu. Mit einem glasüberdachten Bereich und einem großen Parkhaus mit 250 Plätzen entstand das Konzept der Holmpassage, einer „Shop-in-Shop-Einrichtung“. Das geschätzte Investitionsvolumen: 40 bis 50 Millionen D-Mark.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Denkmalschutz und Bauleitverfahren</h2>



<p>Einige Abrisse waren vorgesehen. Das rief den Denkmalschutz auf den Plan. Der Holm 39 war als „Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung“ eingetragen. Die spätklassizistische Fassade des dreigeschossigen Vorderhauses und ein Wendeltreppenturm mussten erhalten bleiben. Auch für die Fassade der Nikolai­straße 10 musste eine Lösung gefunden werden, die die historische Bausubstanz mit der modernen Architektur zu verknüpfen wusste.</p>



<p>Im Sommer 1979 gründete sich die „Holmpassagen-Grundstücksgesellschaft mbH &amp; Co KG“. Als Geschäftsführer traten Hans Dethleffsen von der Stammfirma und Fritz Iversen vom „Flensburger Tageblatt“ in Erscheinung. Der Zeitungsverlag zog später in den Bürotrakt der Holmpassage ein. Man stand in den Startlöchern. Die Kaufleute betraten mit einem Modell das Rathaus. Oberbürgermeister Bodo Richter war angetan vom Projekt. Die Baugenehmigung schien nur Formsache zu sein. Doch plötzlich bekam der Stadtbaurat kalte Füße. „Bis zur Vorlage des Modells war mir die massierte Bebauung nicht bekannt“, sagte er. Eine Geschossfläche von 17.000 Quadratmetern konnte man nicht so einfach durchwinken.</p>



<p>Ein Bauleitverfahren war erforderlich, das im Februar 1982 mit dem Satzungsbeschluss abgeschlossen war. Damit war auch eine Erschließungsstraße auf der Südseite des Holms abgesegnet. Sie war hauptsächlich für den Lieferverkehr gedacht. Nennenswerte Diskussionen in der Ratsversammlung oder in den anderen Gremien gab es nicht. Die Holmpassage war kein Streitobjekt. „Für die Attraktivität der Innenstadt und für die Urbanität der Stadt Flensburg könnten von diesem Plan enorme Impulse ausgehen“, meinte etwa CDU-Stadtrat Leonhard-Friedrich Peters im November 1979. Ein Zuhörer staunte: „Gigantisch, alles hört sich wie Zukunftsmusik an.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Erst Abrissarbeiten, dann Großbaustelle</h2>



<p>Die vermeintliche Zukunft wurde allmählich real. Als das Zepter wieder an die Investoren überging, äußerte sich Fritz Iversen noch vorsichtig: „Wir wollen erst starten, wenn 60 Prozent der angebotenen Läden und Büros vergeben sind.“ Bei einem Treffen der Holmpassagen-Gesellschaft am 8. August 1983 mit Oberbürgermeister Cord Olaf Dielewicz und Stadtpräsidentin Ingrid Groß waren die kaufmännischen Vorbereitungen weit gediehen. Das Portfolio umfasste 32 Läden, 21 Büros, einen Feinkostmarkt, ein Café und ein Restaurant der „gehobenen Klasse“. Das Investitionsvolumen war auf 65 Millionen D-Mark geklettert.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img decoding="async" width="800" height="532" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_2031.jpg" alt="Die Holmpassage: Eine der größten Investitionen in der Stadtgeschichte" class="wp-image-86407" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_2031.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_2031-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_2031-768x511.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_2031-632x420.jpg 632w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_2031-696x463.jpg 696w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Ein altes Geschenk glänzt noch immer: Bronzeplatte von 1986</figcaption></figure></div>


<p>Es konnte losgehen. Im Oktober 1983 wurde das alte Gebäude der Handwerkskammer (Nikolaistraße 12) abgerissen. Die Rückfront der Nikolaistraße 10 wurde beseitigt, und auch an den Süderhofenden wurden einige Grundstücke „bereinigt“.&nbsp; Eine Fläche von 7000 Quadratmetern war schnell freigeräumt und dann planiert. Dem Architekten und den Baufirmen war schon im Vorfeld klar, dass sie es mit einer kniffligen Baustelle zu tun hatten: ein nicht überall tragbarer Baugrund, ein hoher Grundwasserspiegel und ein Höhenunterschied von sechs Metern auf einer Gesamtlänge von 140 Metern. Etwa 600 Pfähle von insgesamt 12 Kilometer Länge mussten ins Erdreich gerammt werden. Bei jedem Stoß schwang das Risiko mit, dass ein anderes Gebäude beschädigt werden könnte. Einige Unterfangungen für benachbarte Bauwerke waren erforderlich.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Richtfest und Eröffnung</h2>



<p>Täglich waren rund 75 Handwerker tätig. Im März 1984 konnten die ersten Fundamente gegossen werden. Der harte Winter 1985 zwang zu einem Bau­stopp von zwei Monaten. Am 27. Juni 1985 wurde im neuen Innenhof das Richtfest gefeiert. Aus luftiger Höhe sprach Maurermeister Helmut Prawdzik, der am gleichen Tage in den verdienten Ruhestand ging, den Richtspruch, während zwei große Baukräne riesige Richtkränze in die Höhe hievten. 350 Bauarbeiter und Gäste waren erschienen, die Adelbyer Tanz- und Trachtengruppe, die Flensburger Stadtbläser und der Flensburger Handwerker-Chor belebten eine provisorische Bühne.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="682" height="1024" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_1984-682x1024.jpg" alt="Die Holmpassage: Eine der größten Investitionen in der Stadtgeschichte" class="wp-image-86406" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_1984-682x1024.jpg 682w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_1984-200x300.jpg 200w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_1984-768x1154.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_1984-280x420.jpg 280w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_1984-696x1046.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_1984.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 682px) 100vw, 682px" /><figcaption class="wp-element-caption">Heute regiert der Leerstand</figcaption></figure></div>


<p>Noch einige Monate waren von der Holmpassage nur Betonmauern zu sehen, dann prägten die Backsteinfassaden und die roten Ziegeldächer das Bild an den Süderhofenden und in der Nikolaistraße. Im August 1986 beherrschten die Einrichtungsfirmen die Szenerie. Am 11. September dann die Eröffnung. Die Massen pilgerten in das neue Einkaufszentrum. Ein beliebter Punkt war das Café auf der Brücke, das nach beiden Seiten Aussicht auf den Hauptgang unter dem Glasdach bot. Der Tenor: „Hier ist eine kleine Stadt in der Stadt entstanden, die zum Bummeln, Gucken, Essen, Kaufen und Verweilen einlädt.“ Die Holmpassage war täglich von 7 bis 23 Uhr geöffnet.</p>



<p>Der größte Mieter war die Schaulandt GmbH mit einem umfassenden Angebot der Unterhaltungselektronik. In direkter Nachbarschaft befanden sich eine Videothek und ein Schallplattengeschäft. Nun waren Modegeschäfte in Flensburg, die auch Filialen in Hamburg, Stuttgart oder Italien hatten. Bei den Rolltreppen war eine üppige Schlemmerecke entstanden – mit „Schlachter Jepsen“, „Fisch Frank“ und „Bäcker Hansen“. Ein Blickfang waren drei schneeweiße Autos von „Ford Nehrkorn“. „Friseur Coco“ warb mit Eröffnungsangeboten: fünf D-Mark für den Herrenhaarschnitt, die Dauerwelle mit Schnitt für 19,50 D-Mark. Während der Einweihung hatte Architekt Karl Heinz Sönnichsen das Geschenk der Handwerksfirmen enthüllt: eine Bronzeplatte mit einigen Wappen. Dieses Kunstwerk fällt auch nach 40 Jahren noch auf, während der Glanz der Holmpassage längst verblasst ist.</p>



<p><em>Text und Fotos: Jan Kirschner </em></p>
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		<title>Das Eckener Haus: Eine Zukunft als Treffpunkt?</title>
		<link>https://flensburgjournal.de/das-eckener-haus-eine-zukunft-als-treffpunkt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Jan 2026 11:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Flensburg]]></category>
		<category><![CDATA[Eckener Haus]]></category>
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		<category><![CDATA[sanierung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein grüner Vorhang und ein Bretterzaun verhüllen ein stolzes Element Flensburger Geschichte, das zum Sanierungsfall geworden ist: das Eckener Haus in der Norderstraße. Die Namensgeber residierten von 1882 bis 1913 in diesem denkmalgeschützten Gebäude. Für die beiden bekanntesten Mitglieder dieser Familie wurden einst Ehrentafeln an die Fassade gehängt. Alexander Eckener hatte sich als Künstler und [&#8230;]</p>
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<p>Ein grüner Vorhang und ein Bretterzaun verhüllen ein stolzes Element Flensburger Geschichte, das zum Sanierungsfall geworden ist: das Eckener Haus in der Norderstraße. Die Namensgeber residierten von 1882 bis 1913 in diesem denkmalgeschützten Gebäude. Für die beiden bekanntesten Mitglieder dieser Familie wurden einst Ehrentafeln an die Fassade gehängt. Alexander Eckener hatte sich als Künstler und Maler einen Namen gemacht. Gar Weltruhm erlangte Hugo Eckener, der als Luftschiffpionier vor rund 100 Jahren mit einem Zeppelin etliche Male den Atlantik überquerte und den Globus umrundete. Die beiden Brüder verbrachten nicht ihre Kindheit, aber ihre Jugend in der Norderstraße 8.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Geschichte eines besonderen Hauses</h2>



<p>Es wäre zu kurz gegriffen, die Historie dieses Hauses auf zwei Persönlichkeiten zu verkürzen. Seine Vita geht bis ins 16.&nbsp;Jahrhundert zurück und kennt zahlreiche Kapitel eines charakteristischen Kaufmannshofes der Flensburger Altstadt. Der besonders edle Barockgiebel stammt aus dem Jahr 1775, beging also gerade sein 250-jähriges Jubiläum. Antonia Eckener, die Schwester der beiden Berühmtheiten, war die letzte ihrer Familie, die in den Gemäuern wohnte. Nach ihrem Tod übernahm 1913 ein Verein das „Alt-Flensburger Haus“. Es war nun eine Mischung aus Museum und Restaurant, das „bis in die fernste Zukunft“ zur Freude der Bevölkerung erhalten bleiben sollte.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="436" height="1024" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/0110-436x1024.jpg" alt="Das Eckener Haus: Eine Zukunft als Treffpunkt?" class="wp-image-85037" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/0110-436x1024.jpg 436w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/0110-128x300.jpg 128w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/0110-768x1803.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/0110-654x1536.jpg 654w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/0110-872x2048.jpg 872w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/0110-179x420.jpg 179w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/0110-696x1634.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/0110-1068x2507.jpg 1068w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/0110-scaled.jpg 1091w" sizes="auto, (max-width: 436px) 100vw, 436px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das Eckener Haus vor etwa 100 Jahren</figcaption></figure></div>


<p>Doch nach 60 Jahren hatte die Vereinsform keine Grundlage mehr, das beliebte Bauwerk ging 1973 in das Eigentum der Stadt über. 2004 erfolgte nochmals eine Privatisierung, die allerdings mit Leerstand, Sanierungsstau und Wasserschaden endete. 2016 erwarb die Stadt Flensburg das Gebäude ein zweites Mal, um es als Teil des Sanierungsgebietes „Westliche Altstadt“ aufzuwerten und dauerhaft zu erhalten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Untersuchungen und Sanierungsabsicht</h2>



<p>Am Bauzaun hängen viele Eindrücke vom Innenleben. „Ein Stück Flensburger Geschichte wird saniert“, verspricht ein Begleittext. Das ist aber einfacher geschrieben als umgesetzt. Bislang erfolgten nur einige Sicherungsmaßnahmen und umfangreiche Untersuchungen. Sehr aufwendig soll ein denkmalpflegerisches Gutachten gewesen sein. Dazu wurde das Eckener Haus bereits 2021 „eingetütet“. Je genauer man hinschaute, desto größer wurde der Schaden. Risse im Mauerwerk, schadhafte Fugen, Schädlinge im Holz – immer länger wurde die Mängelliste. Im Keller ist Wassereinfall keine Seltenheit – wohl wegen einer Umfunktionierung zum Luftschutzbunker im Zweiten Weltkrieg. Die positive Überraschung: Im Seitenflügel wurde eine verborgene Wandmalerei entdeckt.</p>



<p>Die geschätzten Kosten für die Gesamtmaßnahme kletterten auf 13,9 Millionen Euro. Der Denkmalschutz hat seinen Preis, aber auch die Anforderungen einer Barrierefreiheit. So soll zwischen Erdgeschoss und erstem Stockwerk ein Fahrstuhl eingebaut werden. Zu allem Überfluss ging das beauftragte Planungsbüro im Mai 2024 in die Insolvenz. Nach einer neuen Ausschreibung stieg das Kappelner Büro Sunder-Plassmann ein – mit der Vorgabe, die Kosten zu drosseln. Es sieht so aus, dass die technische Ausstattung etwas heruntergefahren wird. Ein zusätzliches Treppenhaus, eine Künstlerwohnung im Dachgeschoss und eine Wiederbelebung des Gewölbekellers sollen eingespart werden. Derzeit steht unter dem Strich eine Summe von rund zehn Millionen Euro.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="532" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_1927.jpg" alt="Das Eckener Haus: Eine Zukunft als Treffpunkt?" class="wp-image-85036" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_1927.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_1927-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_1927-768x511.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_1927-632x420.jpg 632w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_1927-696x463.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Sanierungsfall Eckener Haus</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Beantragung von Fördermitteln</h2>



<p>Mit Herbstbeginn meldete sich Markus Pahl, der Geschäftsführer der Flensburger Gesellschaft für Stadterneuerung: „Die Planungsunterlagen sind so weit, dass wir einen Förderantrag stellen können.“ Im Rathaus hofft man, über Städtebauförderungsmittel beträchtliche Finanzspritzen von Bund und Land abzuzweigen und das Vorhaben in zwei Bauabschnitten zu realisieren. Da sich die Förderrichtlinien schon in Kürze zum Nachteil von Kommunen verändern sollten, trat die Stadt Flensburg auf die Tube. Mitte November hatte die Ratsversammlung beschlossen, für die Sanierung des Eckener Hauses einen Antrag auf Fördermittel zu stellen – mit großer Mehrheit. Es gibt vor allem in der SPD-Fraktion Stimmen, die befürchten, dass sich die Stadt übernehmen könnte, da mit dem Deutschen Haus ein weiteres großes Sanierungsobjekt existiert. Anderer­seits wäre ein weiterer Verfall der historischen Bausubstanz wohl kaum ein Signal im Sinne des Denkmalschutzes.</p>



<p>Die Stadtverwaltung rechnet für kommenden Sommer mit dem Bewilligungsbescheid. Erste Handwerker könnten Ende 2026 anrücken. Bis dahin soll das Nutzungskonzept geschärft werden. Vor allem soll geprüft werden, ob der Betrieb des Hauses einer Stiftung mit Bürgerverein übertragen werden kann. Soziale und kulturelle Projekte stehen zukünftig wohl im Mittelpunkt. Öffentliche Einrichtungen, Schulen, Universitäten und Vereine gelten als potenzielle Nutzer dieses Treffpunktes. Im Eingangsbereich soll eine Ausstellung über die Geschichte des Eckener Hauses und der Flensburger Kaufmannshöfe informieren. Im baulich verbundenen Nachbargebäude befindet sich ein Saal für Veranstaltungen.</p>



<p><em>Text und Fotos: Jan Kirschner</em></p>
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		<title>Stadt mahnt zur Brandvorsorge</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Dec 2025 23:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Flensburg]]></category>
		<category><![CDATA[Brandvorsorge]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Brände in der Flensburger Nordstadt Erneut ist es am Wochenende in der Flensburger Nordstadt zu schweren Bränden mit geschädigten Personen gekommen. Wie schon vor einigen Wochen waren die Brände in den jeweiligen Hausfluren entstanden und konnten sich von dort aus weiterverbreiten. Um solche Brände bestmöglich zu verhindern, sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass keine Gegenstände [&#8230;]</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Brände in der Flensburger Nordstadt</h2>



<p>Erneut ist es am Wochenende in der Flensburger Nordstadt zu schweren Bränden mit geschädigten Personen gekommen. Wie schon vor einigen Wochen waren die Brände in den jeweiligen Hausfluren entstanden und konnten sich von dort aus weiterverbreiten.</p>



<p>Um solche Brände bestmöglich zu verhindern, sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass keine Gegenstände in den Treppenhäusern abgestellt werden. Dies gilt sowohl für brennbare Gegenstände, wie etwa Kinderwagen oder Kartons, aber auch für Fahrräder, die im Falle eines Brandes Fluchtwege versperren und Rettungswege behindern können.</p>



<p>In den einzelnen Häusern sollten möglichst die Türen von außen verschlossen sein, sofern sie von Innen zu öffnen sind. So ist ein Eindringen von außen nicht möglich, während das Haus zügig verlassen werden kann. Die Feuerwehr wird sich im Notfall auch bei verschlossenen Türen einen Zugang verschaffen.</p>



<p>Von großer Bedeutung ist auch, dass Nebengebäude wie Kellereingänge, Fahrradschuppen oder Lagerräume stets verschlossen sind, damit sich keine unbefugten Personen Zutritt verschaffen können.</p>



<p>Im Falle eines Brandes ist zu beachten, dass die Wohnungen möglichst nicht verlassen werden, da der Hausflur schnell zur Falle wird. Wer sich im Gebäude befindet soll sich gut sichtbar am Fenster positionieren und alle Türen zum Hausflur verschließen. So kann die Feuerwehr möglichst optimal Rettungsmaßnahmen einleiten.</p>



<p>Oberbürgermeister Fabian Geyer zeigt sich besorgt über die Entwicklung der letzten Wochen: „Ich hoffe, dass wir keine weiteren Brände erleben müssen. Die Untersuchung der Brandorte ist jetzt Sache der Ermittlungsbehörden, die meine volle Unterstützung haben. Ich warne deshalb davor, über die Ursachen zu spekulieren. Wichtig ist, dass jeder für sich die Sicherheitsvorkehrungen ernst nimmt und Vorsorge trifft“.</p>



<p><em>Pressemitteilung Stadt Flensburg</em><br><em>Foto: Envato.com</em></p>
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		<title>50 Jahre Goldschmiede Reich: Filigranes Handwerk in Fruerlund</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Dec 2025 23:50:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Flensburg]]></category>
		<category><![CDATA[50 Jahre]]></category>
		<category><![CDATA[flensburg]]></category>
		<category><![CDATA[Goldschmiede Reich]]></category>
		<category><![CDATA[Jubiläum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für Ehepaare bedeuten 50 Jahre Ehe „Goldene Hochzeit“. Für das Ehepaar Reich und die beiden langjährigen Mitarbeiterinnen heißen „50 Jahre Goldschmiede Reich“ ein halbes Jahrhundert tagtäglich gelernte Handarbeit und filigranes Handwerk mit diesem gelblich-glänzenden Edelmetall: Für das Team um Michael Reich bedeutet diese Tätigkeit mehr als „nur“ Job oder Beruf – eher eine Berufung! Aus [&#8230;]</p>
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<p>Für Ehepaare bedeuten 50 Jahre Ehe „Goldene Hochzeit“. Für das Ehepaar Reich und die beiden langjährigen Mitarbeiterinnen heißen „50 Jahre Goldschmiede Reich“ ein halbes Jahrhundert tagtäglich gelernte Handarbeit und filigranes Handwerk mit diesem gelblich-glänzenden Edelmetall: Für das Team um Michael Reich bedeutet diese Tätigkeit mehr als „nur“ Job oder Beruf – eher eine Berufung!</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="532" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/12/5fd9d7fe-7f62-46de-a583-2ea9c882f7db.jpg" alt="50 Jahre Goldschmiede Reich: Filigranes Handwerk in Fruerlund" class="wp-image-85179" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/12/5fd9d7fe-7f62-46de-a583-2ea9c882f7db.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/12/5fd9d7fe-7f62-46de-a583-2ea9c882f7db-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/12/5fd9d7fe-7f62-46de-a583-2ea9c882f7db-768x511.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/12/5fd9d7fe-7f62-46de-a583-2ea9c882f7db-632x420.jpg 632w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/12/5fd9d7fe-7f62-46de-a583-2ea9c882f7db-696x463.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Aus Reichert wird Reich</h2>



<p>Die Goldschmiede gibt es seit nunmehr gut 50 Jahren im Stadtteil Fruerlund, mittlerweile seit immerhin 15 Jahren in der Straße Mühlenholz 26, inmitten des lebenswerten und längst sanierten Quartiers rund um die SBV-Zentrale. Die ersten 35 Jahre war sie in der Gerhart-Hauptmann-Straße Nr.1 zuhause. In der Geburtsstunde des Geschäftes am  1.&nbsp;Oktober 1975 hieß das Unternehmen noch Goldschmiede Reichert. Hier begann am 1. September 1977 der jetzige Chef und Inhaber Michael Reich seine dreieinhalb Jahre währende Lehrzeit zum Goldschmied. Nach erfolgreichem Abschluss arbeitete Michael Reich bis Mitte November 1989 als Geselle in der Goldschmiede Reichert. Am 15.&nbsp;November 1989 legte er die Meisterprüfung zum Goldschmied in Lübeck ab, und keine drei Jahre später, am 1.&nbsp;Januar 1992, wurde schließlich aus der ehemaligen Goldschmiede des Herrn Werner Reichert, der in den Ruhestand ging, die Goldschmiede Reich!</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="532" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/12/9d68556f-e9d6-4e50-95e4-5ee64f8d2f51.jpg" alt="50 Jahre Goldschmiede Reich: Filigranes Handwerk in Fruerlund" class="wp-image-85180" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/12/9d68556f-e9d6-4e50-95e4-5ee64f8d2f51.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/12/9d68556f-e9d6-4e50-95e4-5ee64f8d2f51-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/12/9d68556f-e9d6-4e50-95e4-5ee64f8d2f51-768x511.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/12/9d68556f-e9d6-4e50-95e4-5ee64f8d2f51-632x420.jpg 632w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/12/9d68556f-e9d6-4e50-95e4-5ee64f8d2f51-696x463.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Ein bewährtes Team steht für den Erfolg des Geschäftes</h2>



<p>Das langjährig bewährte Team der Goldschmiede Reich besteht aus Katinka Ott (Goldschmiedemeisterin, 2003 Lehre in der Goldschmiede Reich), Susanne Johns (Goldschmiedegesellin, 1978 Lehre in der Goldschmiede Reichert – seit 1992 durchgehend in der Goldschmiede Reich), sowie der Ehefrau Kirsten Lentföhr-Reich (Bürokauffrau). Seit 1992 wurden regelmäßig Lehrlinge im Handwerksbetrieb vom Meister Michael Reich mit gutem Erfolg ausgebildet.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="532" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/12/108473c0-e504-4b8e-822b-78fda8cffb68.jpg" alt="50 Jahre Goldschmiede Reich: Filigranes Handwerk in Fruerlund" class="wp-image-85182" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/12/108473c0-e504-4b8e-822b-78fda8cffb68.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/12/108473c0-e504-4b8e-822b-78fda8cffb68-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/12/108473c0-e504-4b8e-822b-78fda8cffb68-768x511.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/12/108473c0-e504-4b8e-822b-78fda8cffb68-632x420.jpg 632w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/12/108473c0-e504-4b8e-822b-78fda8cffb68-696x463.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<p>Die Goldschmiede Reich liegt zwar nicht zentral in der Innenstadt oder in einem der Einkaufszentren, doch ist sie leicht und schnell erreichbar. In direkter Nachbarschaft befinden sich die SBV-Zentrale und auch der weithin sichtbare Wasserturm. Mit den Buslinien 3 und 7 kann man die Goldschmiede auch sehr gut erreichen (Haltestelle „Bohlberg“). Mit dem Auto führen 3 Zufahrtswege zum Ziel. Direkt am Haus findet man einen Kundenparkplatz vor, dank Rampe und breiter Tür können auch Menschen, die auf einen Rollator oder Rollstuhl angewiesen sind, bequem das Geschäft erreichen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="532" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/12/49cee3bc-5574-457e-a331-aa9c4fb3853a.jpg" alt="50 Jahre Goldschmiede Reich: Filigranes Handwerk in Fruerlund" class="wp-image-85181" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/12/49cee3bc-5574-457e-a331-aa9c4fb3853a.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/12/49cee3bc-5574-457e-a331-aa9c4fb3853a-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/12/49cee3bc-5574-457e-a331-aa9c4fb3853a-768x511.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/12/49cee3bc-5574-457e-a331-aa9c4fb3853a-632x420.jpg 632w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/12/49cee3bc-5574-457e-a331-aa9c4fb3853a-696x463.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Vielfältigkeit als Markenzeichen</h2>



<p>Die Goldschmiede fertigt und verkauft Unikatschmuck nach eigenen Vorgaben oder durch einen gemeinsam mit dem Kunden erarbeiteten Entwurf. Ältere und persönliche Schmuckstücke sind meist nicht mehr zeitgemäß und liegen oft daheim viele Jahre unbeachtet in der Schmuckschatulle. Aus fast allen Schmuckstücken kann man dann etwas Neues kreieren, damit daraus ein Lieblingsschmuckstück wird. „Die Goldschmiede legt ganz großen Wert auf die persönliche Beratung und anschließende exakte Verarbeitung. Natürlich werden in unserer Werkstatt auch Reparaturen durchgeführt“, verrät uns Michael Reich.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/12/FJ_Reich-1044650.jpg" alt="50 Jahre Goldschmiede Reich: Filigranes Handwerk in Fruerlund" class="wp-image-85178" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/12/FJ_Reich-1044650.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/12/FJ_Reich-1044650-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/12/FJ_Reich-1044650-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/12/FJ_Reich-1044650-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/12/FJ_Reich-1044650-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<p>Neben Gold werden von Michael Reich und seinem Team auch andere Edelmetalle wie Silber, Platin und Palladium zum Anfertigen schöner Schmuckstücke und Unikate genutzt. Diverse Edelsteine können ebenfalls mit vielen Edelmetallen kunstvoll verarbeitet werden. „Seit Langem arbeiten wir mit diversen Schmuckhändlern zusammen. Das wissen auch unsere zahlreichen Stammkunden zu schätzen. Überhaupt möchte ich die Gelegenheit nutzen, mich bei den vielen Stammkunden für ihre Treue zu bedanken“, blickt Michael Reich gern auf fast 50 Jahre im Beruf zurück.</p>



<p>„In der zweiten Dezemberwoche laden wir ein zum persönlichen Gespräch bei einem Glas Prosecco – mit der Möglichkeit, über Vergangenes, Aktuelles und natürlich auch über alle Geschäftsfelder der Goldschmiede zu „schnacken“. Der Chef ist dankbar für die schöne Zeit seines bisherigen Berufslebens. Und er ergänzt: „Eigentlich könnten meine Frau und ich von Alters wegen bereits den Ruhestand genießen, doch macht uns die Arbeit, die Kundschaft, das ganze Drumherum nach wie vor so viel Freude, dass wir noch lange nicht ans Aufhören denken!“</p>



<p>Das Flensburg Journal wünscht der Goldschmiede Reich noch viele schöne Jahre im Schmuckgewerbe und weiterhin eine gute Zeit im lebenswerten Quartier in Fruerlund!</p>



<p><em>Text: Peter Feuerschütz<br>Fotos: Sven Geißler   </em></p>
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		<title>Historisches Vorhaben: Flensburger Gedenkstätte und Museum für die Zeit um 1945</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Nov 2025 23:49:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Flensburg]]></category>
		<category><![CDATA[1945]]></category>
		<category><![CDATA[flensburg]]></category>
		<category><![CDATA[Gedenkstätte]]></category>
		<category><![CDATA[Historisches Vorhaben]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es war der 1. September 1939, als das deutsche Panzerschiff „Schleswig-Holstein“ das Feuer auf ein polnisches Militärlager eröffnete und eine mehrtägige Schlacht auslöste. Heute gilt die Westerplatte bei Danzig als erster Schauplatz des Zweiten Weltkriegs – und wird von vielen zeitgeschichtlich interessierten Menschen besucht. Ein blumengeschmücktes Denkmal erinnert an gefallene polnische Soldaten. Eine Kasernen-Ruine kann [&#8230;]</p>
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<p>Es war der 1. September 1939, als das deutsche Panzerschiff „Schleswig-Holstein“ das Feuer auf ein polnisches Militärlager eröffnete und eine mehrtägige Schlacht auslöste. Heute gilt die Westerplatte bei Danzig als erster Schauplatz des Zweiten Weltkriegs – und wird von vielen zeitgeschichtlich interessierten Menschen besucht. Ein blumengeschmücktes Denkmal erinnert an gefallene polnische Soldaten. Eine Kasernen-Ruine kann besichtigt werden, große Schautafeln geben eine historische Einordnung.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="537" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Foto011.jpg" alt="Historisches Vorhaben: Flensburger Gedenkstätte und Museum für die Zeit um 1945" class="wp-image-84783" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Foto011.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Foto011-300x201.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Foto011-768x516.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Foto011-626x420.jpg 626w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Foto011-696x467.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">23. Mai 1945: Verhaftung von Albert Speer, Karl Dönitz und Alfred Jodl</figcaption></figure></div>


<p>Am 8. Mai 1945 endete der Zweite Weltkrieg in Europa mit der deutschen Kapitulation. Die Verhandlungen fanden im französischen Reims und in Berlin-Karlshorst statt. In jenen Tagen spielte aber auch Flensburg eine Rolle – als Sitz der letzten Reichsregierung und als Rückzugsort vieler Nationalsozialisten. Und am 23. Mai 1945 schloss sich in der Fördestadt das unsägliche Kapitel des NS-Regimes, als Großadmiral Karl Dönitz und seine Gefolgschaft von britischen Soldaten verhaftet wurden. Eine Gedenkstätte oder ein Museum, das diese unrühmlichen Wochen näher beleuchtet, finden sicah in Flensburg allerdings nicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Flensburger Beschlusslage</h2>



<p>Das soll sich ändern. Bereits am 2. Mai 2024 hat die Ratsversammlung den Aufbau einer Einrichtung beschlossen, die einen etwas sperrigen Namen trägt: „Norddeutsches Vermittlungszentrum zur kritischen Aufarbeitung des Nationalsozialismus in Flensburg – inklusive Vor- und Nachgeschichte“. Die Stadtverwaltung hat im September fünf einschlägige Büros angeschrieben, die für eine Machbarkeitsstudie in Frage kommen.&nbsp; Bis Ende Januar sollen die strukturellen, finanziellen und organisatorischen Grundlagen ermittelt werden.</p>



<p>Darauf aufbauend soll ein konkretes Konzept entwickelt und Kooperationen mit wissenschaftlich oder politisch wichtigen Personen geschaffen werden. Für diesen Prozess wurde bereits eine Steuerungsgruppe gebildet. Ihr gehören Ellen Kittel (Projektleitung), Dr. Jessica von Seggern (Leitung Stadtarchiv), Axel Böcker (Leitung Denkmalschutz) und Noosha Aubel (Dezernentin) an. Die Ratsfraktionen sollen in den Austausch integriert werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die möglichen Standorte</h2>



<p>Ein Standort für dieses Vermittlungszentrum wurde noch nicht festgelegt. Es gibt aber zwei Favoriten. Zum einen das Deutsche Haus. Es war um 1945 herum Versammlungs- und Kulturstätte, für einige Monate aber auch ein Lazarett. Allerdings soll das Deutsche Haus 2027 für umfangreiche Sanierungsarbeiten für rund zwei Jahre geschlossen werden. Die Wiedereröffnung könnte mit der Premiere einer Gedenkstätte für 1945 kombiniert werden.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC_9814.jpg" alt="Historisches Vorhaben: Flensburger Gedenkstätte und Museum für die Zeit um 1945" class="wp-image-84782" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC_9814.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC_9814-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC_9814-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC_9814-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC_9814-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Möglicher Standort: Das Deutsche Haus &#8230;</figcaption></figure></div>


<p>In den Fokus rückte zuletzt auch das Polizeigebäude am Norderhofenden. Die Polizeidirektion soll in das weitgehend leerstehende Postgebäude am Bahnhof einziehen. Wann das sein wird, ist aber noch nicht klar. „Im Moment gibt es noch keinen Zeitplan für den Umzug, weil wir noch in Abstimmungsgesprächen mit dem neuen Vermieter sind“, sagt eine Sprecherin vom zuständigen Gebäudemanagement Schleswig-Holstein auf Nachfrage.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC_9811.jpg" alt="Historisches Vorhaben: Flensburger Gedenkstätte und Museum für die Zeit um 1945" class="wp-image-84781" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC_9811.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC_9811-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC_9811-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC_9811-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC_9811-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">&#8230; oder das Polizeigebäude am Norderhofenden</figcaption></figure></div>


<p>Das Objekt am Norderhofenden war ursprünglich ein Hotel („Flensburger Hof“), seit der Nazi-Zeit residieren hier Ordnungskräfte. Die Gefängniszellen der Gestapo waren ein Ort der NS-Verfolgung. Im Mai 1945 traf sich die SS-Elite um Heinrich Himmler zu letzten Gesprächsrunden, und schließlich wurden die frischverhafteten NS-Größen Karl Dönitz, Alfred Jodl und Albert Speer in einem Hinterhof des „Polizeipräsidiums“ der internationalen Presse vorgeführt.</p>



<p><em>Text: Jan Kirschner   </em></p>
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			</item>
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		<title>Ein etwas anderer Verein mit dem Schwerpunkt Flensburg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Nov 2025 23:28:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Flensburg]]></category>
		<category><![CDATA[flensburg]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft für Flensburger Stadtgeschichte e. V.]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtgeschichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vielleicht hat der eine oder andere Leser schon einmal von ihm gehört, doch wo er genau sein Zuhause hat, seine Geschichte von der Gründung bis heute, seine Ziele und vielfältigen Aktivitäten – das möchten wir Ihnen in diesem Artikel nahebringen. Sein im Vereinsregister eingetragener Name lautet „Gesellschaft für Flensburger Stadtgeschichte e. V.“. Wir trafen uns [&#8230;]</p>
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<p>Vielleicht hat der eine oder andere Leser schon einmal von ihm gehört, doch wo er genau sein Zuhause hat, seine Geschichte von der Gründung bis heute, seine Ziele und vielfältigen Aktivitäten – das möchten wir Ihnen in diesem Artikel nahebringen. Sein im Vereinsregister eingetragener Name lautet „Gesellschaft für Flensburger Stadtgeschichte e. V.“. Wir trafen uns mit Vereinsvertreterinnen in der Geschäftsstelle des Vereins im hiesigen Rathaus, im Untergeschoss, Raum U12. Am Gespräch nahmen als 1.&nbsp;Vorsitzende des Vereins Dr.&nbsp;h.c. Swetlana Krätzschmar, Dr. Jessica von Seggern als Schriftführerin sowie Doreen Lutomski als Kassenwartin des Vereins und als Vertreterin der Geschäftsstelle des Vereins teil.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie es zur Vereinsgründung kam</h2>



<p>Der auslösende Anlass für die Vereinsgründung liegt weit zurück: Im Laufe der Volksabstimmung im Jahre 1920 votierte die Bevölkerung im südlichen Landesteil von Schleswig, zu dem auch Flensburg gehört, am 14.&nbsp;März 1920 mehrheitlich mit rund 80 Prozent für den Verbleib bei Deutschland, während die Bevölkerung im nördlichen Teil mit ähnlichem Ergebnis am 10. Februar für eine Vereinigung mit Dänemark stimmte. Diese Abstimmungen wurden im Rahmen des Versailler Vertrags abgehalten, um die deutsch-dänische Grenze neu zu ziehen. Sie führten letztendlich im Ergebnis zur Abtrennung Nordschleswigs an Dänemark und zum Verbleib Südschleswigs bei Deutschland.</p>



<p>Nicht alle waren glücklich über die nun entschiedene Zugehörigkeit Flensburgs zu Deutschland, es regte sich auch Unmut unter all jenen, die sich einen anderen Ausgang der Abstimmung gewünscht hätten.</p>



<p>In diesen historischen aufregenden Zeiten, in denen viele sich der Frage nach ihrer Zugehörigkeit zu Dänemark oder Deutschland stellten, hielten führende Köpfe es für angebracht, eine Gesellschaft zu gründen, um die damals schon über 630 Jahre alte Geschichte Flensburgs zu vermitteln und in das Bewusstsein der Flensburger Bevölkerung zu rufen.</p>



<p>Unter Federführung insbesondere des damaligen Museumsdirektors und deutsch-dänischen Historikers Fritz Fuglsang sowie des in jenen Jahren ersten hauptamtlichen Leiters des Flensburger Stadtarchivs Fritz Graef trafen sich interessierte Flensburger Bürger, die im Jahre 1928 diesen Verein gründeten. An der Gründungsversammlung nahmen 78 Mitglieder teil, durchweg hiesige Honoratioren und für das Gemeinwohl engagierte Bürger und Bürgerinnen.&nbsp;&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Dafür steht der Verein</h2>



<p>Die „Gesellschaft für Flensburger Stadtgeschichte e. V.“ widmet sich insbesondere der Erforschung und Vermittlung der Geschichte Flensburgs, verfolgt aber durchaus auch Ziele wie andere Vereine: Er fördert ein gelebtes Miteinander in der Gesellschaft der Stadt Flensburg und gibt regelmäßig Publikationen heraus, darunter die beiden Schriftenreihen mit den Titeln „Große Reihe“ und „Kleine Reihe“, die sich mit verschiedenen Aspekten der Stadtgeschichte befassen. Der Vorstand des Vereins organisiert zudem regelmäßig Vorträge, Führungen, Ausflüge und andere Veranstaltungen, um zum einen Interessierte an die Stadtgeschichte heranzuführen und zum anderen seinen Vereinsmitgliedern Neuigkeiten oder Besonderheiten präsentieren zu können. Zur Information seiner Mitglieder gibt er regelmäßig zweimal im Kalenderjahr ein Mitteilungsblatt heraus, in dem sehr viel Lesenswertes, Termine, Vorhaben u. ä. bekanntgegeben wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorstand und Ehrenamt</h2>



<p>Den Vorstand bilden aktuell 10 Vereinsmitglieder, als 1. Vorsitzende fungiert Swetlana Krätzschmar (von 2013 bis 2018 Flensburgs Stadtpräsidentin), die hauptamtliche Leiterin des Stadtarchiv, Jessica von Seggern, ist gleichzeitig Schriftführerin des Vereins. Die Zusammenarbeit im Vorstand sei vorzüglich, versichern mir die Damen.</p>



<p>„Wir freuen uns zusätzlich über die Anregungen unserer Vereinsmitglieder, die eine zentrale Säule der Gesellschaft sind und nicht nur durch ihre Beiträge, sondern auch durch ihr persönliches Engagement zu einer erfolgreichen Vereinbarkeit beitragen“, so Frau von Seggern. Der Vorstand ist nicht müde, Werbung für sich und sein Anliegen zu betreiben.</p>



<p>Dr. Krätzschmar ergänzt: „Wir haben uns kürzlich an einem Kooperationsprojekt der Europa-Universität Flensburg beteiligt. Fünf Studierende des Bachelorstudiengangs „Management, Innovation, Creativity and Entrepreneurship“ des zweiten Fachsemesters erarbeiteten in enger Zusammenarbeit mit dem Verein Vorschläge, wie wir die Sichtbarkeit unseres Vereins erhöhen können. Überhaupt: Die Stadt Flensburg ist sehr engagiert in Sachen Ehrenamtliches Engagement. Es gibt zu diesem Zwecke sogar eine eigene Homepage „Engagiert in Flensburg“ – sehr empfehlenswert!“</p>



<p>Zurück zum Verein: Die Geschäftsstelle – das bereits genannte großräumige Büro in U12 – ist technisch auf neuestem Stand, hell und freundlich eingerichtet und ausgestattet mit teils historischem Mobiliar – die Räumlichkeit lädt förmlich zum Stöbern ein!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Daten und Fakten</h2>



<p>Dem Verein gehören heute im Herbst 2025 immerhin 936 Mitglieder an, die Mitgliedschaft beträgt 18 Euro für ein ganzes Jahr – ein erschwinglicher Mitgliedsbeitrag! Übrigens profitieren die Vereinsmitglieder von einem besonderen Service! Die Mitgliedschaft im Verein beinhaltet eine kostenlose Jahresgabe, die bei allen sehr geschätzt wird.</p>



<p>Die Mitgliederzahl entwickelte sich seit der Vereinsgründung vor 97 Jahren durchaus positiv. Von den ursprünglich 78 Gründungsmitgliedern ging es stetig bergauf mit den Zahlen bis zu 249 Mitgliedern im Jahre 1958 und sogar 1180 Mitglieder im 50. Jahr des Bestehens in 1978. In den zurückliegenden Jahrzehnten bis einschließlich heute konsolidierte sich die Zahl der Vereinsmitglieder zwischen 900 und 1.000.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Schriftenreihen</h2>



<p>Die Gesellschaft gibt regelmäßig Publikationen heraus, darunter die „Große Reihe“ mit mittlerweile 88 Publikationen sowie die „Kleine Reihe“ mit aktuell 48 Publikationen. Allen Publikationen ist eines gemeinsam: Sie befassen sich mit den verschiedensten Aspekten der über 740 Jahre währenden Flensburger Stadtgeschichte.</p>



<p>Die „Kleine Reihe“ begann mit dem Werk „Gesellschaft für Flensburger Stadtgeschichte 1928-1978“, die „Große Reihe“ eröffnete mit einem Werk von Fritz Graef aus 1928: „Geschichte des Stadtarchivs“. Die eine oder andere Publikation ist aktuell vergriffen, doch weit über die Hälfte der Werke ist in der Geschäftsstelle einsehbar und käuflich zu erwerben. Das aktuelle Buch der „Großen Reihe“ mit der Nummer 88 heißt „Der Oluf-Samson-Gang“ – Eine Hafengasse mit Geschichte.</p>



<p>Zum Inhalt: Den Oluf-Samson-Gang kennen alle. Er ist die einzige Flensburger Hafengasse, die vollständig in ihrem historischen Bestand erhalten ist. Der vorliegende Band geht erstmals auf breiter Quellengrundlage auf alle diese Verwicklungen ein, stellt jedes einzelne Haus vor und lässt die Beteiligten – einschließlich der früher im Oluf tätigen Frauen &#8211; selbst ausführlich zu Wort kommen. Er enthält zudem eine Fülle historischer Fotos und Dokumente.</p>



<p>Wir meinen: absolut empfehlenswert!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie werde ich Mitglied?</h2>



<p>Das ist einfach zu regeln. Ein Beitragsformular findet sich auf der Vereins-Homepage www.stadtgeschichte-flensburg.de. Das ausgefüllte Formular ist entsprechend per Mail, per Fax oder postalisch an die Geschäftsstelle zu senden – siehe Erklärung auf der Homepage.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Zuhause des Vereins</h2>



<p>Wie es die Postadresse schon verrät, befindet sich die Geschäftsstelle des Vereins im Untergeschoss des Rathauses:<br><em>Gesellschaft für Flensburger Stadtgeschichte<br>c/o Stadtarchiv Flensburg, Rathausplatz 1<br>24937 Flensburg</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Wichtig – nicht nur für Mitglieder!</h2>



<p>An die Freunde der Flensburger Stadtgeschichte richtet Doreen Lutomski eine herzliche Einladung: „Schauen Sie doch einfach mal in unserem Vereinsbüro im Rathaus vorbei! Sie finden uns im Untergeschoss, in Raum U12. Die Geschäftsstelle ist eine Anlaufstelle für alle Belange rund um den Verein. Dort können Sie in unseren Publikationen schmökern und sie käuflich erwerben. Wenn Sie bereits Mitglied sind, erwartet Sie Ihr persönliches Jahresgeschenk, oder Sie können sich über unsere neuesten stadtgeschichtlichen Veranstaltungen, Führungen und Vorträge informieren.“</p>



<p>Während der Öffnungszeiten stehen gern Frau Lutomski und/oder ein anderer Kollege zur Verfügung. Geöffnet ist am Mittwoch von 9 Uhr bis 16 Uhr, am Freitag von 9 Uhr bis 12.30 Uhr. Wenn ein persönlicher Besuch zu den Öffnungszeiten nicht möglich ist, stehen Ihnen auch alternative Kontaktmöglichkeiten offen: Sie erreichen das Geschäftszimmer telefonisch unter 0461-85 2850, per E-Mail oder über unser Online-Formular.</p>



<p>Das Flensburg Journal bedankt sich bei den Gesprächspartnerinnen für ein sehr aufschlussreiches und informatives Gespräch. Wir bedanken uns zudem – sicher auch im Namen aller Flensburger und Flensburgerinnen – für ihr ehrenamtliches Engagement. Wir sind uns sicher: Der Verein „Gesellschaft für Flensburger Stadtgeschichte e. V.“ ist eine wichtige Säule dafür, die jahrhundertelange Geschichte Flensburgs auch weiterhin zu erforschen und sie für die interessierte Öffentlichkeit zugänglich zu machen!</p>



<p><em>Das Gespräch führte Peter Feuerschütz<br>Fotos: Stadt Flensburg  </em>  </p>
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		<title>Faszination Modelleisenbahn: Ein Hobby für Jung und Alt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Nov 2025 23:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Flensburg]]></category>
		<category><![CDATA[Imlau 2 Play]]></category>
		<category><![CDATA[Modelleisenbahn]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Welt der Modelleisenbahnen übt schon seit Jahrzehnten eine besondere Faszination auf Menschen jeden Alters aus. Ob Kinder, Jugendliche oder Erwachsene: Das Hobby Modelleisenbahn begeistert und vereint Generationen. Und es ist eigentlich egal, wo die Modelleisenbahnen fahren: Ob im Miniaturwunderland Hamburg (der „größten Modelleisenbahn der Welt“), im örtlichen Modelleisenbahn-Club oder – wie in den meisten [&#8230;]</p>
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<p>Die Welt der Modelleisenbahnen übt schon seit Jahrzehnten eine besondere Faszination auf Menschen jeden Alters aus. Ob Kinder, Jugendliche oder Erwachsene: Das Hobby Modelleisenbahn begeistert und vereint Generationen. Und es ist eigentlich egal, wo die Modelleisenbahnen fahren: Ob im Miniaturwunderland Hamburg (der „größten Modelleisenbahn der Welt“), im örtlichen Modelleisenbahn-Club oder – wie in den meisten Fällen – im heimischen Hobby- oder Kellerraum oder auch im Kinderzimmer.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="450" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/mini-train-station-modelling-model-of-railway-sta-2024-09-18-03-00-54-utc.jpg" alt="Faszination Modelleisenbahn: Ein Hobby für Jung und Alt" class="wp-image-84675" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/mini-train-station-modelling-model-of-railway-sta-2024-09-18-03-00-54-utc.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/mini-train-station-modelling-model-of-railway-sta-2024-09-18-03-00-54-utc-300x169.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/mini-train-station-modelling-model-of-railway-sta-2024-09-18-03-00-54-utc-768x432.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/mini-train-station-modelling-model-of-railway-sta-2024-09-18-03-00-54-utc-747x420.jpg 747w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/mini-train-station-modelling-model-of-railway-sta-2024-09-18-03-00-54-utc-696x392.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<p>Das Flensburg Journal sprach mit dem ausgewiesenen Experten auf diesem Gebiet: mit Frank Imlau, dem Inhaber von Imlau 2play Spielwaren + Modellbau.</p>



<p><strong><em>FLJ:</em> </strong>Was genau macht den zeitlosen Reiz der Modelleisenbahn aus?</p>



<p><strong><em>Frank Imlau</em>: </strong>Zum einen sind die kreativen Gestaltungsmöglichkeiten ein zentrales Element des Modellbahn-Hobbys: Die grenzenlose Möglichkeit zur Erschaffung seiner eigenen kleinen heilen Welt. Von der Auswahl der Züge über die Gestaltung der Landschaft bis hin zu den winzigsten Details wie Figuren und Gebäude kann sich jeder „Baumeister“ frei und kreativ entfalten. Diese Möglichkeit zum Kreativsein spricht nach wie vor auch jüngere Menschen an, die mit Fantasie und Begeisterung selbst eigene Szenarien entwickeln. Über die zahlreichen Möglichkeiten beraten wir in unserer kompetenten Fachabteilung stets aufs Neue sowohl Einsteiger, wie auch den eingefleischten „Modellbau-Profi“ und die Hobby-Bastler.</p>



<p><strong><em>FLJ</em>: </strong>Es geht doch dabei nicht nur um das Gestalten der Landschaften, oder?</p>



<p><em><strong>Frank Imlau</strong></em>: Für viele Modellbahn-Enthusiasten spielt auch die Technik eine entscheidende Rolle. Der Bau von Schaltungen, das Programmieren von digitalen Steuerungen oder das Einsetzen von Licht- und Soundeffekten sind Herausforderungen, die sowohl jüngere als auch ältere Hobbyisten begeistern. Diese technische Seite fördert nicht nur die Geschicklichkeit jedes Einzelnen, sondern auch seine Problemlösungsfähigkeiten und sein technisches Verständnis. Hier erweitern vor allem Kinder und Jugendliche nicht nur handwerkliche, sondern auch technische Grundlagen. In dem Zusammenhang: Zum Thema Digitaltechnik haben wir am 11. November Märklin und Roco/Fleischmann mit ihren Vorführanlagen zum digitalen Infotag bei uns im Geschäft. Hier können sich unsere Kunden und alle Interessierten einen aktuellen Überblick über verschiedene Digitalsteuerungen verschaffen und entsprechende Fragen stellen.</p>



<p><strong><em>FLJ:</em></strong> Sind Modelleisenbahner tatsächlich alles nur „Eigenbrödler“? Welche Erfahrungen haben Sie mit dieser Spezies „Mensch“ gemacht??</p>



<p><strong><em>Frank Imlau:</em></strong> Dem kann ich nur teilweise zustimmen! Sicherlich gibt es den einen oder anderen sogenannten Eigenbrödler, aber für die meisten macht das besondere am Hobby „Modellbahn“ auch eine starke Gemeinschaft aus. Ob in den örtlichen Clubs, auf Ausstellungen oder im privaten Bereich: Der Austausch mit Gleichgesinnten bietet nicht nur die Möglichkeit Wissen zu teilen, sondern auch Freundschaften zu schließen. Hier finden Jung und Alt zusammen, um ihre Leidenschaft zu leben, zu teilen und voneinander zu lernen.</p>



<p>Dem interessierten Publikum öffnet z. B. der Modelleisenbahnclub Flensburg e.V. (MEC) in den Wintermonaten von November bis Januar an verschiedenen Sonntagen wieder seine Pforten und präsentiert seine Clubanlage. (Die genauen Termine kann man bei uns im Geschäft erfragen.)</p>



<p>Für viele Erwachsene weckt das Hobby auch nostalgische Gefühle. Oft verbinden sie damit Erinnerungen an die Kindheit, als Modelleisenbahnen in vielen Haushalten ein fester Bestandteil des Lebens waren. Diese emotionalen Bindungen tragen dazu bei, dass das Interesse an der Modellbahn nie erlahmt. Die Wieder- entdeckung dieses Hobbys kann sowohl entspannend als auch bereichernd sein und ermöglicht es insbesondere der älteren Generation, ihren Enthusiasmus an die Jüngeren weiterzugeben.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="450" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/toy-locomotive-moving-through-model-train-station-2024-09-17-13-45-12-utc.jpg" alt="Faszination Modelleisenbahn: Ein Hobby für Jung und Alt" class="wp-image-84676" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/toy-locomotive-moving-through-model-train-station-2024-09-17-13-45-12-utc.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/toy-locomotive-moving-through-model-train-station-2024-09-17-13-45-12-utc-300x169.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/toy-locomotive-moving-through-model-train-station-2024-09-17-13-45-12-utc-768x432.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/toy-locomotive-moving-through-model-train-station-2024-09-17-13-45-12-utc-747x420.jpg 747w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/toy-locomotive-moving-through-model-train-station-2024-09-17-13-45-12-utc-696x392.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<p>Fazit:</p>



<p>Die Faszination der Modelleisenbahn liegt in ihrer Vielseitigkeit und in der Möglichkeit, verschiedenen Interessen gerecht zu werden. Ob kreative Gestaltung, technische Herausforderung oder soziale Interaktion, das Hobby bietet für jeden etwas. Es verbindet Generationen und schafft eine besondere Gemeinschaft, die weit über das eigentliche Modell hinausgeht. Es bleibt so: Die Modelleisenbahn ist ein zeitloses Hobby, das immer wieder aufs Neue begeistert!</p>



<p><em>FLJ:</em> Vielen Dank für das informative Gespräch!</p>
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		<title>40 Jahre Frauennotruf Flensburg – diese Fachberatungsstelle ist längst etabliert</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Oct 2025 15:39:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Flensburg]]></category>
		<category><![CDATA[40 Jahre]]></category>
		<category><![CDATA[flensburg]]></category>
		<category><![CDATA[Frauennotruf]]></category>
		<category><![CDATA[Jubiläum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gewalt gegen Frauen geht uns alle an. Fast jeden Tag sehen wir einen Femizid in Deutschland. Etwa alle drei Minuten erleben eine Frau oder ein Mädchen in Deutschland häusliche Gewalt. „Jeden Tag werden mehr als 140 Frauen und Mädchen hierzulande Opfer einer Sexualstraftat. Sie werden Opfer, weil sie Frauen sind. Das ist unerträglich – und [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Gewalt gegen Frauen geht uns alle an. Fast jeden Tag sehen wir einen Femizid in Deutschland. Etwa alle drei Minuten erleben eine Frau oder ein Mädchen in Deutschland häusliche Gewalt. „Jeden Tag werden mehr als 140 Frauen und Mädchen hierzulande Opfer einer Sexualstraftat. Sie werden Opfer, weil sie Frauen sind. Das ist unerträglich – und verlangt konsequentes Handeln“, äußerte sich die damalige Bundesinnenministerin Faeser in 2024 auf einer Pressekonferenz zu diesem brisanten Thema. Insgesamt wurden 360 Mädchen und Frauen im Jahr 2023 zum Opfer vollendeter Taten, bei Gewaltexzessen eines Partners getötet. Wer nun glaubt, dass diese Problematik in unserem beschaulichen Flensburg keine Rolle spielen würde, muss sich leider eines Besseren belehren lassen … dazu später mehr.</p>



<h2 class="wp-block-heading">40 Jahre engagierte Arbeit zum Wohle der Frauen</h2>



<p>Der Frauennotruf Flensburg begeht in diesem Jahr sein 40-jähriges Jubiläum und blickt somit im Jahr 2025 auf immerhin 4 Jahrzehnte engagierte Arbeit gegen „häusliche und sexualisierte Gewalt“ zurück – vier Jahrzehnte kämpferischer Arbeit, Unterstützung und Solidarität für Frauen in Not. Dieses „runde“ Datum wird nicht nur als ein Anlass für einen Rückblick, sondern auch als eine wichtige Gelegenheit genutzt, um die Bedeutung der Arbeit dieser Fachberatungsstelle her­auszustellen sowie die Dringlichkeit, das Thema häusliche und sexualisierte Gewalt in die Öffentlichkeit zu tragen, hervorzuheben.</p>



<p>Gleichzeitig engagiert sich der Verein kontinuierlich in der Präventionsarbeit und in der gesellschaftspolitischen Auseinandersetzung mit Gewalt gegen Frauen. Nach ziemlich genau 10 Jahren ausschließlich ehrenamtlicher Arbeit gelang es endlich in der Mitte der 1990er Jahre den Mitarbeiterinnen, dass die Arbeit professionalisiert wurde, 1996 wurde die erste Mitarbeiterin fest eingestellt. Ein langer Weg lag somit hinter ihnen – aber auch für die nun offiziell angestellten Mitarbeiterinnen bleibt noch genügend zu tun zum Schutz der von Gewalt betroffenen Frauen!</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="931" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/09/20250725_133557.jpg" alt="40 Jahre Frauennotruf Flensburg – diese Fachberatungsstelle ist längst etabliert" class="wp-image-84383" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/09/20250725_133557.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/09/20250725_133557-258x300.jpg 258w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/09/20250725_133557-768x894.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/09/20250725_133557-361x420.jpg 361w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/09/20250725_133557-696x810.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Carolin </figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Geschichtlicher Hintergrund zum „frauennotruf Flensburg e. V.“</h2>



<p>Hier wurde einst die Saat gelegt: 1975 wurde das Internationale Jahr der Frau begangen, und aus diesem Anlass trafen sich die Frauen der Flensburger Stadtgesellschaft in der Akademie Sankelmark, um ein Seminar mit dem Titel „Jahr der Frau und was tun“ abzuhalten. Als Ergebnis aus dieser Zusammenkunft gründeten die Teilnehmerinnen den Verein „Hilfe für Frauen in Not e.V.“, der autonom und unabhängig war. Die Arbeit des Vereins stützte sich ausschließlich auf Spendenbasis, und sie wurde von den Mitarbeiterinnen komplett ehrenamtlich geleistet. Frauen, die häusliche Gewalt erfahren haben, konnten nun Schutz in einer eigens dafür angemieteten Wohnung finden.</p>



<p>Aufgrund der politischen Entwicklung und des Erstarkens der Frauenbewegung in den 70er und 80er Jahren wurde im Jahr 1985 dann der so lautende „frauen.notruf Flensburg e.V.“ gegründet, genau am 25. November 1985. Hier konnten jetzt all jene Frauen Beratung in Anspruch nehmen, die sexualisierte Gewalt erfahren haben.</p>



<p>Im Jahre 2012 fusionierten dann das Frauenhaus und der Frauennotruf im Verein „Hilfe für Frauen in Not e.V“. Seit dem Jahr 2000 gehören zum Verein darüber hinaus auch noch das KIK-Netzwerk, das Kooperations- und Interventionskonzept gegen häusliche Gewalt, das in Schleswig-Holstein die Zusammenarbeit der verschiedenen Institutionen und Einrichtungen, die mit häuslicher Gewalt befasst sind, sicherstellt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vom Verein zur offiziellen Fachberatungsstelle</h2>



<p>Heute – nach einer kontinuierlichen langjährigen Entwicklung – ist der Frauennotruf in Flensburg längst zu einer etablierten und allseits anerkannten Facheinrichtung zur Beratung von Frauen und Mädchen ab 16 Jahren in Flensburg gewachsen.</p>



<p>Die Aufgabenstellungen sind vielfältig und haben sich seit der Gründung im Jahr 1985 deutlich verändert. Die Idee der ehrenamtlichen Gründerinnen seinerzeit war eine Anlaufstelle für Frauen zu schaffen, die Opfer, Überlebende oder Betroffene von Vergewaltigung wurden. Seitdem hat sich der Frauennotruf Flensburg stetig gewandelt. Die Anforderungen und die fachlichen Diskurse haben sich geändert, diesen Anforderungen hat sich der Frauennotruf stets und fortwährend gestellt.</p>



<p>Der Frauennotruf Flensburg ist heute eine Fachstelle gegen (patriarchale) Gewalt und somit eine Anlauf- und Beratungsstelle für Frauen und Mädchen ab 16 Jahren, die sexualisierte und oder häusliche Gewalt erfahren haben. Zu dem fachlichen Selbstverständnis der mittlerweile hauptamtlichen Mitarbeiterinnen gehört, dass sexualisierte Gewalt und häusliche Gewalt nicht mehr getrennt voneinander zu betrachten sind, sondern deutlich als Symptome von patriarchalen Gewaltstrukturen wahrzunehmen sind.</p>



<p>Der Frauennotruf ist angebunden im „bff“ – dem Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe sowie im LFSH, dem Landesverband Frauenberatung Schleswig-Holstein e.V. (LFSH), dem Dachverband der Frauenberatungsstellen in Schleswig-Holstein. Der Frauennotruf arbeitet nach den Qualitätsstandards für Fachberatungsstellen des bff. Diese sind nachzulesen auf der Homepage <a href="http://www.frauen-gegen-gewalt.de">www.frauen-gegen-gewalt.de</a>.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/09/astrid-1.jpg" alt="40 Jahre Frauennotruf Flensburg – diese Fachberatungsstelle ist längst etabliert" class="wp-image-84382" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/09/astrid-1.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/09/astrid-1-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/09/astrid-1-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/09/astrid-1-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/09/astrid-1-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Astrid</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Der Umfang der Beratung</h2>



<p>Der Frauennotruf Flensburg bietet nicht nur Unterstützung für direkt Betroffene, sondern berät auch deren Angehörige und ebenso Fachkräfte anderer Institutionen. Dies trägt wesentlich dazu bei, ein unterstützendes Umfeld zu schaffen und das Verständnis für die Bedürfnisse der Betroffenen zu fördern.</p>



<p>Eine weitere wichtige Dienstleistung des Frauennotrufs Flensburg ist die telefonische Beratung, die es den Klientinnen ermöglicht, Unterstützung zu erhalten, ohne persönlich vor Ort vorstellig werden zu müssen. Durch diese flexible Option können die Betroffenen ihre Bedürfnisse besser abstimmen und die Beratung selbst dann in Anspruch nehmen, wenn sie derzeit nicht in der Lage sind, die Beratungsstelle aus traumabedingten Ursachen, oder weil der Partner permanente Kontrolle ausübt – aufzusuchen. Bemerkenswert: Auch Hausbesuche oder Besuche in Institutionen, wie Kliniken, werden in einigen speziellen Fällen bereits realisiert.</p>



<p>Ein zentraler Aspekt der Arbeit des Frauennotrufs Flensburg ist die Förderung der Selbstwirksamkeit bei den Betroffenen. Durch die Stärkung ihres Selbstbewusstseins und ihrer Handlungsfähigkeit werden die Klientinnen dabei unterstützt, wieder Kontrolle über ihr Leben zu erlangen und den Weg in ein sicheres Leben aktiv zu gestalten.</p>



<p>Der Frauennotruf Flensburg bietet Betroffenen sexualisierter Gewalt eine umfassende Unterstützung, die von der akuten Krisenintervention bis zur langfristigen Stabilisierung reicht. Durch einen individuellen Ansatz, begleitende Dienstleistungen und die Förderung der Selbstwirksamkeit trägt der Frauennotruf Flensburg maßgeblich zur Bewältigung von Traumatisierung und zur Förderung des Wohlbefindens bei.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Angebot des Frauennotrufs Flensburg im Speziellen</h2>



<p>Sexuelle Nötigung, Telefonterror, Belästigung am Arbeitsplatz, sexualisierte Gewalt während der Kindheit, Vergewaltigung, Bedrohung und Gewalt in der Ehe, Partnerschaft und Familie – das sind allesamt alltägliche und immer wieder vorkommende Formen sexualisierter Gewalt, denen Frauen ausgesetzt sind.</p>



<p>„Wir – der Frauennotruf Flensburg – bieten einen Ort für Frauen, an dem über sexualisierte Gewalt gesprochen werden darf (aber nicht zwingend muss). Wir unterstützen Frauen, die sich an uns wenden.&nbsp;In gemeinsamen Gesprächen besteht hier die Möglichkeit, den Umgang mit dem Erlebten zu erleichtern. Hier können Alltagsprobleme genauso zum Thema gemacht werden wie das Entwickeln von neuen oder veränderten Lebenskonzepten. Jede Frau darf hier so sein wie sie ist, nur Gewalt gibt es bei uns nicht.</p>



<p>Sie können unsere Beratung telefonisch oder persönlich in Anspruch nehmen – einmalig, kurzfristig oder längerfristig, das richtet sich nach Ihren Wünschen und Bedürfnissen. Wir unterstützen in akuten Krisensituationen ebenso wie bei der Bewältigung des Alltags.“</p>



<p>„Wir sind für Sie da, wenn Sie Unterstützung und Begleitung bei schwierigen Entscheidungsprozessen suchen. Wenn Sie wünschen, begleiten wir Sie zur ärztlichen Untersuchung, zur Anzeigenerstattung und sogar beim Gerichtsprozess, falls Sie sich für diesen Weg entscheiden. Wir organisieren und begleiten (Selbsthilfe-) Gruppen.</p>



<p>Auch Angehörigen (Frauen und Männern), die Frauen unterstützen, stehen wir als Anlauf- und Fachberatungsstelle zur Verfügung. Gespräche, an denen Männer beteiligt sind, finden nach Vereinbarung und unter Wahrung des Schutzraumes für Frauen statt. Wir bieten professionellen Einzelpersonen, Vereinen und Institutionen an, sie für sexualisierte Gewalt zu sensibilisieren und ihnen praktische Möglichkeiten zum Umgang zu vermitteln.Daneben organisieren wir verschiedene Veranstaltungen, Workshops, Fortbildungsangebote und Ähnliches.“</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/09/antonia.jpg" alt="40 Jahre Frauennotruf Flensburg – diese Fachberatungsstelle ist längst etabliert" class="wp-image-84381" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/09/antonia.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/09/antonia-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/09/antonia-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/09/antonia-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/09/antonia-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Antonia</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Gewalt gegen Frauen – auch in Flensburg durchaus ein Thema</h2>



<p>Manch einer mag denken: „Das ist doch in unserem beschaulichen Flensburg kein akutes Thema, oder?!?“ Nun, die Zahlen und Statistiken sagen durchaus etwas Anderes aus – leider!</p>



<p>Bei Fällen mit sogenanntem Hochrisiko-Management (das sind die Fälle mit sogenannter „Tötungsgefahr“) gab es im Kalenderjahr 2024 in Flensburg insgesamt 51 Fälle – davon wurden 25 Fälle von der Polizei an den Frauennotruf gemeldet. Weitere 26 Fälle kamen als sogenannte „Selbstmelderinnen“ zum Frauennotruf. Hier wird dann nach Einschätzung der Mitarbeiterinnen eine Gefährdungsanalyse – eine Art Fragebogen, den alle am Hochrisiko-Management beteiligten Institutionen nutzen – mit den Klientinnen durchgeführt. Mit dem erzielten Ergebnis wird der jeweilige Fall dann als Hochrisiko eingestuft.</p>



<p>Die Zahlen der Frauennotruf-Kontakte stiegen in den Jahren von 2017 bis 2024 kontinuierlich an, von anfangs 1175 Kontakten bis in 2023 auf mehr als 2200 Kontakte! Eine besonders erschreckende Statistik bildet die sogenannte durch die Polizei ausgesprochene „Wegweisung“ ab – (mit Wegweisung ist der Verweis einer Gewalt ausübenden Person aus einer gemeinsamen Wohnung gemeint). Waren es im Jahr 2017 noch 45 Wegweisungen, stieg diese Zahl auf das weit mehr als Doppelte an: 115 Wegweisungen im Jahr 2024.&nbsp;&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein hilfreicher Schritt in eine bessere Zukunft</h2>



<p>Beim Schutz vor häuslicher Gewalt sollen künftig in ganz Deutschland verstärkt elektronische Fußfesseln zum Einsatz kommen – in Schleswig-Holstein gibt es diese Möglichkeit bereits jetzt schon! In unserem Bundesland wird dies nach § 201 im Landesverwaltungsgesetz geregelt. Die Innenminister und -ministerinnen von Bund und Ländern einigten sich kürzlich auf ihrer Frühjahrskonferenz in Bremerhaven darauf, die technischen und rechtlichen Voraussetzungen dafür zu erweitern. Künftig soll die sogenannte „Gemeinsame elektronische Überwachungsstelle der Länder“ in Hessen zusätzliche Mittel und Kapazitäten erhalten. Ziel ist es, Täter per Fußfessel zu überwachen und so das Risiko tödlicher Gewalt deutlich zu verringern. Das Vorgehen orientiert sich am sogenannten „Spanischen Modell“, bei dem die Polizei sofort gewarnt wird, wenn sich ein Täter einem Opfer nähert. Auch die jeweiligen Opfer sollen dann sofort benachrichtigt werden.</p>



<p>Die elektronische Aufenthaltsüberwachung kann durchaus zu einem entscheidenden Instrument im Kampf gegen Femizide werden. In Spanien hat es seit Einführung der elektronischen Fußfesseln im Jahr 2009 keinen einzigen Femizid mehr gegeben bei den Tätern, die entsprechend mit einer Fußfessel ausgestattet wurden. Da die meisten Tötungen an Frauen nach Trennungen geschähen, wenn Männer ihre ehemaligen Partnerinnen als Besitz betrachteten und der Kontrollverlust zur tödlichen Bedrohung wurde. Die geschilderte Technik könnte in Zukunft durchaus einen notwendigen und zielführenden Schutzraum für gefährdete Frauen darstellen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/09/sevgi1.jpg" alt="40 Jahre Frauennotruf Flensburg – diese Fachberatungsstelle ist längst etabliert" class="wp-image-84380" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/09/sevgi1.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/09/sevgi1-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/09/sevgi1-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/09/sevgi1-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/09/sevgi1-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Sevgi</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">40 Jahre – mit einem umfangreichen Programm wird das Jubiläum begangen</h2>



<p>Anlässlich des 40jährigen Jubiläums findet im November 2025 eine Reihe von öffentlichen Veranstaltungen statt. Rund um den 25. November 2025, der gleichzeitig das Gründungsdatum des Frauennotrufs und der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen ist, lädt der Frauennotruf Flensburg zu einem vielfältigen Programm ein. Geplant sind unter anderem Lesungen, Theater, Vorträge, Konzerte und Ausstellungen, die sich mit feministischen Themen, Gewaltprävention und der Geschichte sowie der Gegenwart frauenpolitischer Arbeit befassen.</p>



<p>Die engagierten Mitarbeiterinnen des Flensburger Frauennotrufs freuen sich stets über weitere ehrenamtliche Mitstreiterinnen, die sich aktiv für Frauenrechte engagieren wollen und mit uns gemeinsam Öffentlichkeitsarbeit leisten oder Projekte betreuen möchten. Bei Interesse bitte gern unter den unten genannten Kontaktdaten melden!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Informationen und Kontakt</h2>



<p><strong>Frauennotruf Flensburg</strong><br>Fachberatung zu sexualisierter &amp; häuslicher Gewalt<br>Nikolaikirchhof 5, 24937 Flensburg<br>Tel. 0461 – 90 90 82 00<br>frauennotruf@fin-flensburg.de<br><a href="http://www.fin-flensburg.de">www.fin-flensburg.de</a></p>



<p><strong>Spendenkonto</strong><br>Nord-Ostsee-Sparkasse<br>IBAN DE10 2175 0000 0017 1542 00<br>Betreff: Soziale Notlagen</p>



<p><em>Mit den Mitarbeiterinnen sprach Peter Feuerschütz<br>Fotos: Frauennotruf </em>  </p>
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		<title>Stadtbibliothek geschlossen wegen Umbau</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Oct 2025 22:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Flensburg]]></category>
		<category><![CDATA[geschlossen]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtbibliothek]]></category>
		<category><![CDATA[Umbau]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ausleihzeit automatisch verlängert Wegen umfangreicher Umbaumaßnahmen bleibt die Stadtbibliothek Flensburg vom 20.10. bis 23.10.25 geschlossen. Am 24.10. – dem Tag der Bibliotheken – ist wieder wie gewohnt geöffnet.&#160; Entleihungen, die in dem Zeitraum fällig wären, werden automatisch um 3 Wochen verlängert. Eine Rückgabe ist nicht nötig und auch nicht möglich! Die Rückgabekästen werden NICHT zur [&#8230;]</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Ausleihzeit automatisch verlängert</h2>



<p>Wegen umfangreicher Umbaumaßnahmen bleibt die Stadtbibliothek Flensburg vom 20.10. bis 23.10.25 geschlossen. Am 24.10. – dem Tag der Bibliotheken – ist wieder wie gewohnt geöffnet.&nbsp;</p>



<p>Entleihungen, die in dem Zeitraum fällig wären, werden automatisch um 3 Wochen verlängert. Eine Rückgabe ist nicht nötig und auch nicht möglich! Die Rückgabekästen werden NICHT zur Verfügung stehen.&nbsp;</p>



<p>Alle Kund*innen mit Bibliotheksausweis haben weiterhin rund um die Uhr Zugriff auf alle digitalen Medien (Onleihe, OverDrive, das Online-Lexika Brockhaus, das Munzinger Archiv sowie den Streaming-Dienst filmfriend).</p>



<p><em>Pressemitteilung Stadt Flensburg<br>Foto: Envato.com</em></p>
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		<title>Zum ersten Mal: Neue MS-Selbsthilfegruppe in Flensburg gegründet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Sep 2025 11:29:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Flensburg]]></category>
		<category><![CDATA[MS-Selbsthilfegruppe]]></category>
		<category><![CDATA[Multiple Sklerose]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Flensburg gibt es jetzt zum ersten Mal eine Selbsthilfegruppe für Menschen mit Multipler Sklerose (MS). Die Initiative wird von der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) Schleswig-Holstein unterstützt. Die neue Gruppe möchte Betroffenen und Angehörigen einen Raum für Austausch, gegenseitige Unterstützung und gemeinsame Aktivitäten bieten. Erstes TreffenDatum: Donnerstag, 16. Oktober 2025, danach jeden 3. Donnerstag [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>In Flensburg gibt es jetzt zum ersten Mal eine Selbsthilfegruppe für Menschen mit Multipler Sklerose (MS). Die Initiative wird von der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) Schleswig-Holstein unterstützt. Die neue Gruppe möchte Betroffenen und Angehörigen einen Raum für Austausch, gegenseitige Unterstützung und gemeinsame Aktivitäten bieten.</p>



<p><strong>Erstes Treffen</strong><br>Datum: Donnerstag, 16. Oktober 2025, danach jeden 3. Donnerstag im Monat<br>Uhrzeit: 18:00 -19:30 Uhr<br>Ort: Mürwiker Str. 115 in Flensburg</p>



<p>Hintergrund: In Schleswig-Holstein leben rund 6.600 Menschen mit MS. Selbsthilfegruppen sind ein wichtiger Baustein, um Isolation vorzubeugen und Alltagsthemen gemeinsam zu bewältigen.</p>



<p><em>Pressemitteilung Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft Landesverband Schleswig-Holstein e.V.</em><br><em>Foto: Manuel Weber</em></p>



<p></p>
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