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	<title>Katharinen Hospiz am Park Archive - Flensburgjournal</title>
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		<title>Michael Schwandt – Banker und Ehrenamtler</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Jun 2025 22:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Flensburger Köpfe]]></category>
		<category><![CDATA[Bankkaufmann]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine kleine Wolkenwand schiebt sich über Schafflund. Den Himmel hat Michael Schwandt immer im Blick, bevor er sich für Langballig, Glücksburg, Holnis oder Röm entscheidet. Für den richtigen Ort einer Wochenend-Entspannung zieht er gerne auch die Drehrichtungen der Windräder hinter der Siedlung oder die Wetter-App als Entscheidungshilfe heran. Heute bleibt es bei der heimischen Terrasse, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Eine kleine Wolkenwand schiebt sich über Schafflund. Den Himmel hat Michael Schwandt immer im Blick, bevor er sich für Langballig, Glücksburg, Holnis oder Röm entscheidet. Für den richtigen Ort einer Wochenend-Entspannung zieht er gerne auch die Drehrichtungen der Windräder hinter der Siedlung oder die Wetter-App als Entscheidungshilfe heran. Heute bleibt es bei der heimischen Terrasse, die vor zwei Jahren neugestaltet wurde. Während des Gesprächs kommt der Rasenmäh-Roboter kurz ins Stocken, aber nicht der Gang durch ein Leben, das inzwischen 53 Jahre umfasst. „Ich habe nie definiert, wo ich hinmöchte“, sagt der Hausherr. „Aber mir war immer wichtig, dass ich das, was ich mache, auch gerne tue.“</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="737" height="1024" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_2130-737x1024.jpg" alt="" class="wp-image-83399" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_2130-737x1024.jpg 737w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_2130-216x300.jpg 216w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_2130-768x1067.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_2130-302x420.jpg 302w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_2130-696x967.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_2130.jpg 800w" sizes="(max-width: 737px) 100vw, 737px" /><figcaption class="wp-element-caption">Vor dem Katharinen Hospiz am Park, dessen Fördervereinsvorsitzender er ist</figcaption></figure></div>


<p>Michael Schwandt wurde 1972 in Flensburg geboren. Die ersten Kindheitserinnerungen sind mit dem Martinsberg verbunden. Bruchstückhafte Erinnerungen eines Kleinkindes, die später mit Fotos und Stippvisiten aufgefrischt wurden. Sehr bald erfolgte der Umzug zur Backensmühle auf der Rude. Eine Bahnsiedlung wird zum Dauersitz der Familie. Der Vater war Beamter und als Diplom-Ingenieur in leitender Position bei der Bundesbahn, die Mutter betätigte sich auf selbstständiger Basis in der Kosmetik-Branche.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Rude und die Realschule-West</h2>



<p>Es gibt drei Kinder; der kleine Michael war der Nachzügler. Er besuchte den Kindergarten an der Pauluskirche, dann die Rudeschule. Die Backensmühle lag eigentlich im Einzugsbereich der Realschule-Ost. „Meine Eltern hatten sich aber um die Realschule-West auf der Westlichen Höhe bemüht“, erinnert sich Michael Schwandt. „Diese Schule hatte den besseren Eindruck gemacht.“ Zur Infrastruktur gehörten Sprachlabor, Biotop und eine neue Sporthalle.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img decoding="async" width="800" height="584" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_2029.jpg" alt="" class="wp-image-83398" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_2029.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_2029-300x219.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_2029-768x561.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_2029-575x420.jpg 575w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_2029-696x508.jpg 696w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Nicht aus Zucker. Auch in Regenjacke ging es raus</figcaption></figure></div>


<p>Durch die Bahnkontakte des Vaters begünstigt, sicherte er sich zusammen mit seinem Bruder und einem seiner Freunde die Hege- und Pflegerechte an einem kleinen See an der Valentiner Allee. Hier wurden Hechte, Aale und vor allem Forellen ausgesetzt. Ein Idyll, in dem Michael Schwandt viel Zeit verbrachte. In seiner Freizeit entwickelte er auch erste „kaufmännische“ Aktivitäten. Er und ein Freund handelten mit geräucherten Aalen vom Flensburger Hafen, was sich aber nur einmal als ein gutes Geschäft erwies. Crêpes und Cider liefen im Schulcafé schon besser. Der jugendliche Geschäftssinn eignete sich auch, um mit Motorroller durch Flensburg zu kurven und um Sponsoren für das Schulfest zusammenzutrommeln.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weichenstellung zum Bankkaufmann</h2>



<p>Wider Erwarten sollte ein zweiwöchiges Schulpraktikum die Weichenstellung für die weitere Berufslaufbahn stellen. Die erste Option war eine Werbeagentur, deren Inhaber allerdings plötzlich verstarb. Der Wipo-Lehrer brachte seinen Schüler bei der Kreissparkasse Schleswig-Flensburg unter. Der Hauptsitz befand sich an der Ecke von Holm und Rathausstraße. Michael Schwandt kam auf den Geschmack, interessierte sich nun für eine Ausbildung zum Bankkaufmann. Die Öffnungszeiten der nahen Rude-Filiale schienen ein angenehmes Leben zu versprechen. „Die klangen so, als ob man erst spät anfangen müsste zu arbeiten und eine lange Mittagspause hätte, in der man sich noch einmal aufs Ohr legen könnte“, erzählt er mit einem Schmunzeln. „Als 16-Jähriger hatte ich noch nicht so weit gedacht, dass Öffnungszeiten nicht gleich Arbeitszeiten sind.“</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img decoding="async" width="768" height="1024" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/2213af6e-826b-48f6-8459-5b2a49f592fc-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-83391" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/2213af6e-826b-48f6-8459-5b2a49f592fc-768x1024.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/2213af6e-826b-48f6-8459-5b2a49f592fc-225x300.jpg 225w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/2213af6e-826b-48f6-8459-5b2a49f592fc-315x420.jpg 315w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/2213af6e-826b-48f6-8459-5b2a49f592fc-696x928.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/2213af6e-826b-48f6-8459-5b2a49f592fc.jpg 800w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die schönsten Momente des Handballs: hier mit Siegerschale 2019</figcaption></figure></div>


<p>Bereits ein Jahr vor dem Realschul-Abschluss im Sommer 1989 hatte Michael Schwandt den Ausbildungsplatz bei der Flensburger Stadtsparkasse in der Tasche. Außerhalb des festen Ausbildungsplanes musste der Azubi morgens oft erst einmal beim Personalchef Hans-Peter Nissen antanzen. Es wurde geprüft, wo Not am Mann ist. Egal ob Große Straße, Twedter Plack oder Nordertor – alle Filialen waren mal an der Reihe. Schließlich auch die Rude, ein „Heimspiel“ – aber nur für einen oder zwei Tage. Nach dem Ende der Ausbildung ging es noch ein halbes Jahr weiter. „Ich wollte noch etwas Geld verdienen, bevor ich zur Bundeswehr sollte, wo der Sold nur 400 D-Mark betrug“, erzählt Michael Schwandt. Seinen Wehrdienst leistete er nur wenige Kilometer entfernt: in der Fernmeldeausbildungskompanie der Briesen-Kaserne. Wie sollte es anders sein: als Rechnungsführergehilfe.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Berufliche und private Veränderungen</h2>



<p>Zum Januar 1994 kehrte er zurück zur Flensburger Sparkasse. In der Filiale am Holm regelte inzwischen ein neues Modell die Arbeitszeiten. Jeweils einen Tag in der Woche hatten der Filialleiter und sein Stellvertreter frei. Heute klingt es für ihn banal, aber als zweiter Stellvertreter hatte der Jung­spund eine „semi-wichtige Verantwortung zum Üben“ – so eine rückblickende Tätigkeitsbeschreibung.</p>



<p>Nach zwei Jahren ergab sich etwas Neues: Die Flensburger Sparkasse etablierte ein Vermögens-Management. Michael Schwandt saß nicht mehr am Schalter, sondern im separaten Büro und beriet mit nur 24 Jahren den betagteren Gutverdienenden, wie die Tausender am besten anzulegen seien. </p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="534" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/DSC_5312a.jpg" alt="" class="wp-image-83394" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/DSC_5312a.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/DSC_5312a-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/DSC_5312a-768x513.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/DSC_5312a-629x420.jpg 629w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/DSC_5312a-696x465.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Ämterübergabe beim Lions Club: Präsident H.-P. Heyen
übergibt 2019 seinem Nachfolger die Glocke</figcaption></figure>



<p>Privat tat sich in den 1990er Jahren viel. Seine Nina hatte er beim 17. Geburtstag eines Freundes kennengelernt. Das Paar war schon lange zusammen, als sich allmählich die Hochzeit ankündigte und in Wassersleben eine erste gemeinsame Wohnung bezogen wurde. „Sie war schön, aber etwas klein“, skizziert Michael Schwandt. Perspektivisch schien ein Haus in Wanderup zu passen. Aber das war dann doch schon weg. „Der Makler erzählte uns von einer Doppelhaushälfte in Schafflund, die wir uns noch am selben Tag anschauten“, erinnert sich Michael Schwandt. „Und nur drei Tage weiter saßen wir beim Notar.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Schafflund und Nordfriesland</h2>



<p>Schafflund war bis dahin eher unbekanntes Terrain, lag aber halbwegs in der Nähe von Weiche, wo die Schwieger­eltern wohnen. Es war praktisch, wenn man vor der Arbeit den Hund abgeben und danach auch wieder abholen konnte. Im Mai 2000 wurde die gemeinsame Tochter Paulina geboren, und die Golden-Retriever-Hündin steckte freiwillig und liebevoll zurück. Drei Jahre später war mit der Geburt von Sohn Jan-Erik das Familienglück komplett.</p>


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<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="767" height="1024" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/9853e136-678f-4f9e-be82-fae5d25d192b-767x1024.jpg" alt="" class="wp-image-83392" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/9853e136-678f-4f9e-be82-fae5d25d192b-767x1024.jpg 767w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/9853e136-678f-4f9e-be82-fae5d25d192b-225x300.jpg 225w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/9853e136-678f-4f9e-be82-fae5d25d192b-768x1025.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/9853e136-678f-4f9e-be82-fae5d25d192b-315x420.jpg 315w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/9853e136-678f-4f9e-be82-fae5d25d192b-696x929.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/9853e136-678f-4f9e-be82-fae5d25d192b.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 767px) 100vw, 767px" /><figcaption class="wp-element-caption">Stärkung des Lions Clubs durch neue Mitglieder wie hier: Michael Otten</figcaption></figure></div>


<p>In jener Phase hatte sich Michael Schwandt auch beruflich weiter gen Westen orientiert. In Flensburg hatte er sich zunächst um eine Fortbildung bemüht, bekam diese aber nicht, weil er bereits einen anderen Lehrgang absolviert hatte. Das Ende vom Lied? „Mir wurde eine Gehaltserhöhung verwehrt, weil es eben ohne genau diese Fortbildung nicht möglich sei.“ Eine gute Perspektive sieht anders aus. Parallel liefen schon länger immer mal wieder Gespräche mit der Sparkasse Nordfriesland. Eine Bekannte hatte – noch in den 90er Jahren – auf ein Stellenangebot hingewiesen. Es blieb aber vorerst beim Beschnuppern. Dann war Sylt ein Thema. Die Gehaltsstufe, die in Flensburg nicht drin war, erwies sich an der Westküste nicht als Hindernis.</p>



<p>Michael Schwandt rechnete die Fahrzeit vom Noch-Wohnort Wassersleben durch. „Über Klanxbüll nach Westerland – das dauerte etwa eineinhalb Stunden“, berichtet er. „Mein Schwager aus Berlin meinte, das wäre für Berlin normal.“ Einem Nordlicht schien es zu viel Pendelei zu sein.</p>


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<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_1939-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-83397" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_1939-768x1024.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_1939-225x300.jpg 225w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_1939-315x420.jpg 315w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_1939-696x928.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_1939.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption">Mai 2025: Trixie-Sonderverkauf zu Gunsten des Katharinen-Hospiz-Fördervereins</figcaption></figure></div>


<p>Schließlich kündigte er, als er zum 1. Oktober 1999 in Niebüll als Leiter der Vermögensbetreuung anfangen konnte. Von Schafflund waren es nur gut 20 Minuten Fahrweg. Michael Schwandt war nun für die Vermögensberatung Südtondern verantwortlich und später auch für Föhr und Amrum. Sein Fazit in Bezug auf die Kundschaft: „Flensburg war eine gute Schule, Nordfriesland danach richtig entspannend. Irgendwie waren die Menschen freundlicher.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Banken-Fusionen und Club 100</h2>



<p>2003 fusionierte sein Arbeitgeber mit der Kreissparkasse Schleswig-Flensburg, der Sparkasse, in der er 15 Jahre zuvor sein Praktikum absolviert hatte. Die „erste“ Nord-Ostsee-Sparkasse – noch ohne die Flensburger Sparkasse – entstand. 2005 war Michael Schwandt wieder zurück am Holm.</p>



<p>Ein erstes Ehrenamt führte ihn zu den Flensburger Wirtschaftsjunioren. Er war aktiv in den Arbeitskreisen Politik und Wirtschaftsraum, organisierte das bereits etablierte Drachenbootrennen mit. Über die Nord-Ostsee-Sparkasse besuchte er häufiger die Heimspiele der SG Flensburg-Handewitt und die Lounge an der Arena. Diese war die Anlaufstelle für den Sponsorenpool „Club 100“. Diesem Netzwerk – wenn auch für andere Arbeitgeber – blieb Michael Schwandt bis zum heutigen Tage treu und fungiert seit wenigen Jahren als Geschäftsführer vom „Club 100“.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_1440.jpg" alt="" class="wp-image-83396" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_1440.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_1440-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_1440-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_1440-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_1440-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">„Drachenboot-Orga-Team der Neuzeit“: Schwandt mit Sven Peschel, Tom Schiebler, Georg Prinz, Mark Schumacher, Jan-Erik Schwandt, Mathis Petersen und Luis Matzen</figcaption></figure></div>


<p>Zum Jahreswechsel 2007/2008 lockte die „HSH Nordbank“, die den Raum Flensburg stärken wollte. „Du bist vernetzt“, lautete ein schlagendes Argument. Es war die Zeit, als die Landesbanken von Hamburg und Schleswig-Holstein gerade fusioniert hatten und sich noch neue Strukturen herausbilden mussten.</p>



<p>Die Bank wollte im Norden mehr machen und im „Private Banking“ sichtbarer werden. Da war die Mitgliedschaft im Förde-Golf-Club eine gute Möglichkeit, mit interessanten Menschen ungezwungen in Kontakt zu kommen und sein Netzwerk weiter auszubauen. „Ich spiele seit mehr als zehn Jahren, aber ich kann es immer noch nicht richtig“, schmunzelt Michael Schwandt.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="822" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/8100503-09.jpg" alt="" class="wp-image-83390" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/8100503-09.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/8100503-09-292x300.jpg 292w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/8100503-09-768x789.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/8100503-09-409x420.jpg 409w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/8100503-09-696x715.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Fotoshooting für Arbeitgeber DONNER &#038; REUSCHEL mit den Kindern</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Mit einem Headhunter zur Privatbank</h2>



<p>Dann überschlugen sich die Ereignisse. Die Nachrichten über die damalige Finanzkrise säumten den Anruf eines Headhunters. Plötzlich lag ein Angebot von „Deutschlands kundenorientiertester Privatbank“ und „Hamburgs bestem Arbeitgeber“ auf dem Tisch. Das klang so gut, dass eine gesunde Skepsis angebracht war. Als sich aber ein Kollege outete, ihn bei der Hamburger Privatbank „Donner &amp; Reuschel“ ins Gespräch gebracht zu haben und selbst auch zu wechseln, reiften die Gedanken. „Das war die Chance, von einem abbremsenden auf einen schnellen Zug zu springen“, erklärt Michael Schwandt rückblickend.</p>



<p>Zum 1. Oktober 2009 begann er wirklich bei „Donner &amp; Reuschel“. Hamburg ist der Unternehmenssitz, das Nordlicht taucht aber nur unregelmäßig an der Alster auf. Der Auftrag bestand darin, in Schleswig-Holstein eine Niederlassung und ein Berater-Team aufzubauen. Man entschied sich für eine Dependance in Kiel. Das heimische Büro war aber seit dem Wechsel der zentrale Einsatzort des Bankers. „Es macht aus ökologischen und ökonomischen Gründen überhaupt keinen Sinn, morgens in die Bank nach Kiel oder nach Hamburg zu fahren, um sich nachmittags mit einem Kunden in Flensburg zu verabreden“, sagt er. Kundenbesuche sind häufig.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="641" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_4406.jpg" alt="" class="wp-image-83400" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_4406.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_4406-300x240.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_4406-768x615.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_4406-524x420.jpg 524w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_4406-696x558.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Schwandt als Löwe mit Tochter und LEO-Club Gründungspräsidentin Paulina</figcaption></figure></div>


<p>Die Vermögensverwaltung umfasst Bereiche wie Finanzierung, Anlagen, Stiftungen oder Untergesellschaften. „Unser Motto in Schleswig-Holstein war immer: Privates zählt, Geschäftliches ergibt sich! Dabei verzichte ich lieber auf ein Geschäft, wenn es kein gutes ist oder die Kunden kein gutes Bauchgefühl haben“, erklärt Michael Schwandt und zitiert mit einem Lächeln: „Prognosen sind mit Vorsicht zu genießen, besonders wenn sie die Zukunft betreffen.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Freimaurer-Loge, Lions Club und Hospiz</h2>



<p>Von einem Freund erhielt er die Empfehlung für ein besonderes Persönlichkeits-Training: die Freimaurerei. Seit Jahren ist der Bankkaufmann Mitglied in der Loge „Wilhelm zur nordischen Treue“. Die Treffen finden im Anzug und mit Zylinder statt. Die internen Rituale unterliegen einer Verschwiegenheitspflicht. Nach einer Weile wollte sich Michael Schwandt aber zusätzlich aktiv in die Gesellschaft einbringen und schloss sich dem „Lions Club Flensburg-Schiffbrücke“ an. 2019/2020 war er Präsident dieses Service-Clubs, initiierte einen Flensburg-Becher und belebte den karitativen Punschverkauf auf dem Holm wieder.</p>


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<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_9679-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-83403" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_9679-768x1024.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_9679-225x300.jpg 225w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_9679-315x420.jpg 315w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_9679-696x928.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_9679.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption">Mit Ehefrau Nina, Sohn Jan-Erik und Tochter Paulina anlässich ihres Studienabschlusses</figcaption></figure></div>


<p>Diese Präsidentschaft verfolgte auch Lions-Freund Thomas Schwedhelm, Geschäftsführer vom „Katharinen Hospiz am Park“. Man kam ins Gespräch. Der Hospiz-Förderverein suchte nach einem neuen Vorsitzenden. Michael Schwandt begegnete vielen bekannten Gesichtern und übernahm im Sommer 2022 das Amt.</p>



<p>„Ich bin nicht die Fachkraft in der Sterbebegleitung“, stellt er klar. „Vielmehr geht es darum, Leute zu motivieren Mitglied und Förderer zu werden und darum, die Öffentlichkeitsarbeit zu verbessern. Denn Hospizarbeit ist von Haus aus defizitär und braucht dringend Unterstützung.“ Gerade hat der Förderverein einen Sonderverkauf in der Angelburger Straße mit Restposten von „Trixie“ auf die Beine gestellt. Der Erlös kommt dem „Ka­tharinen Hospiz am Park“ zugute.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/20220609_101505.jpg" alt="" class="wp-image-83393" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/20220609_101505.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/20220609_101505-300x225.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/20220609_101505-768x576.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/20220609_101505-560x420.jpg 560w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/20220609_101505-80x60.jpg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/20220609_101505-696x522.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/20220609_101505-265x198.jpg 265w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Anbringung der Schuppe am Spendenfisch des Katharinen Hospiz mit Lions Club-Freund Torsten Reimer und Künstler Hans-Ruprecht Leiß</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Familie, Beruf und Ehrenamt unter einem Hut</h2>



<p>In seiner Familie ist Michael Schwandt der einzige mit einer Sparkassen-Vergangenheit, denn für die anderen ist diese Bankrichtung die berufliche Gegenwart. Frau Nina und Sohn Jan-Erik sind bei der „Nospa“ beschäftigt, Tochter Paulina ist bei der „Haspa“ in Hamburg. Beide Kinder gründeten vor sechs Jahren mit anderen zusammen den „Leo-Club Flensburg“, die Junioren-Organisation der Lions.</p>



<p>Paulina war sogar Gründungspräsidentin. Heute ist noch Jan-Erik aktiv im Leo-Club. Und in dieser Konstellation verfolgen Vater und Sohn gerade ein gemeinsames Projekt: das Comeback des Flensburger Drachenboot-Cups. Für das Hafen-Event am 12. Juli wurde aufgrund der hohen Nachfrage bei 52 Booten das Anmeldeverfahren gestoppt. So ist Michael Schwandt derzeit mit mehreren ehrenamtlichen Richtungen vertraut. Sein Arbeitgeber „Donner &amp; Reuschel“ sieht das gesellschaftliche Engagement positiv. Zudem entstehen durch die verschiedenen Ehrenämter reichlich Synergieeffekte, die den Aufwand drosseln oder bündeln lassen. Jemand kennt jemand anders, der an anderer Stelle wieder helfen kann. Und manche Dinge kann man mehrfach verwenden. „Es ist wie mit den Omeletts“, betont Michael Schwandt. „Für vier Eier in der Pfanne muss man keinen größeren Aufwand betreiben als nur für ein einziges.“</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_6293.jpg" alt="" class="wp-image-83401" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_6293.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_6293-300x225.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_6293-768x576.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_6293-560x420.jpg 560w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_6293-80x60.jpg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_6293-696x522.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_6293-265x198.jpg 265w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Spendenannahme aus dem Erbsensuppenverkauf der Bundeswehr</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Das richtige Urlaubsgefühl</h2>



<p>Privat schätzt der Bankkaufmann das Reisen. Regelmäßig ist er mit der Familie unterwegs. Neben Flugreisen zu ferneren Zielen, gerne auch mit dem Wohnwagen. Die Küsten, Orte und Straßen von Spanien, Frankreich, Italien oder Kroatien sind wohl bekannt. Während der Vor- und Nachsaison reizt aber auch die Region. Mal eben nach Röm, den Stuhl vor dem Wohnwagen aufstellen – und das perfekte Wochenende kann beginnen. Dünen und Strand, das Meer in Sichtweite, Getränke und Grill – das ist eine Kombination der Entspannung.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="652" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_7436.jpg" alt="" class="wp-image-83402" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_7436.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_7436-300x245.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_7436-768x626.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_7436-515x420.jpg 515w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_7436-696x567.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Präsentation der selbstkreiierten Flensburg-Becher mit Tochter Paulina (und Gena Wildenhain-Reimer und Torsten Reimer)</figcaption></figure></div>


<p>Alternativ bieten sich auch Langballig, Glücksburg oder Holnis an. Bisweilen sind die Temperaturunterschiede durch die Windeinwirkungen erstaunlich. „Lieber Holnis bei West- als bei Ostwind – das ist viel geschützter“, betont Michael Schwandt. Wind ist nichts für ihn. Ein Grund, schon lange mit dem Surfen aufgehört und mit dem Segeln nie warmgeworden zu sein. Und sein Blick geht häufiger zum Himmel, zu den Windrädern oder auf die Wetter-App. Dieses Wochenende soll es überall schön werden.</p>



<p><em>Text: Jan Kirschner<br>Fotos: Jan Kirschner, privat </em>  </p>
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		<title>SGB IT Charity-Aktion 2025 mit Herz und Motor Kinderseelen unterstützen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 May 2025 10:13:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Charity-Aktion]]></category>
		<category><![CDATA[Herz und Motor]]></category>
		<category><![CDATA[Katharinen Hospiz am Park]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder- und Jugendhospizdienst]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderseelen]]></category>
		<category><![CDATA[Rallye]]></category>
		<category><![CDATA[SGB IT]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In diesem Jahr nehmen die beiden Gesellschafter der SGB IT, Malte Wellmann und Frank Behrens, zusammen mit ihren Ehefrauen Mandy und Winnie jeweils als Team McWell und Team Insanire an Spendenrallyes teil. Team Insanire sammelt 7.804 € an Spendengeldern für den ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Ende Februar startete bereits das Team Insanire von Hamburg zur Baltic [&#8230;]</p>
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<p>In diesem Jahr nehmen die beiden Gesellschafter der SGB IT, Malte Wellmann und Frank Behrens, zusammen mit ihren Ehefrauen Mandy und Winnie jeweils als Team McWell und Team Insanire an Spendenrallyes teil.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Team Insanire sammelt 7.804 € an Spendengeldern für den ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst</h2>



<p>Ende Februar startete bereits das Team Insanire von Hamburg zur Baltic Sea Circle Rallye (Winter Edition). Diese Rallye, die laut Veranstalter die nördlichste der Welt ist, führte das Paar zunächst durch Dänemark und Schweden in Richtung der Lofoten, um anschließend bis zum Nordkap  weiterzufahren. Von dort ging es durch finnisch Lappland über Helsinki und die baltischen Staaten zurück nach Hamburg. In 16 Tagen durchquerten sie dabei neun Länder und legten insgesamt 7.804 Kilometer zurück.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/04/IMG_3545-768x1024.jpg" alt="SGB IT Charity-Aktion 2025 mit Herz und Motor Kinderseelen unterstützen" class="wp-image-82763" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/04/IMG_3545-768x1024.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/04/IMG_3545-225x300.jpg 225w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/04/IMG_3545-315x420.jpg 315w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/04/IMG_3545-696x928.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/04/IMG_3545.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Herausforderung der Rallye</h2>



<p>Die Rallye stellte das Team vor besondere Herausforderungen: Die Teilnehmer durften keine Autobahnen benutzen und mussten ohne GPS oder Navigationssysteme auskommen. Zudem führten die nordischen Wetterbedingungen wie Schnee, Eis und niedrige Temperaturen sowie abgelegene Strecken durch weniger befahrene Gebiete zu zusätzlichen Schwierigkeiten. Technische Probleme waren ebenfalls eine ständige, aber rückblickend unbegründete, Sorge, da das Team mit einem 18 Jahre alten Land Rover Discovery mit mehr als 315.000 Kilometern auf dem Tacho unterwegs war. Neben täglich gestellten Aufgaben gab es auch Aktivitäten wie Eisbaden in der gefrorenen Ostsee, die dem Team Rallye Punkte einbrachten. Das Team Insanire hat mit dem 23. Platz (von 117 Teilnehmern) eine beachtliche Platzierung für eine Erstteilnahme erreicht.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="623" height="1024" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/04/malte_mandy-623x1024.jpg" alt="SGB IT Charity-Aktion 2025 mit Herz und Motor Kinderseelen unterstützen" class="wp-image-82766" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/04/malte_mandy-623x1024.jpg 623w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/04/malte_mandy-183x300.jpg 183w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/04/malte_mandy-768x1262.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/04/malte_mandy-256x420.jpg 256w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/04/malte_mandy-696x1144.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/04/malte_mandy.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 623px) 100vw, 623px" /></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Spendenübergabe an das Katharinen Hospiz</h2>



<p>Durch ihre Teilnahme an der Rallye konnte das Team Insanire insgesamt Spendengelder in Höhe von 7804 Euro generieren und so symbolisch für jeden gefahrenen Kilometer einen Euro als Spende sammeln. Am 26. März übergaben Winnie und Frank Behrens diesen Spendenbetrag dem ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst des Katharinen Hospizes in Flensburg. Die Freude über die erbrachte Leistung war auf beiden Seiten sehr groß.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nach der Rallye ist vor der Rallye</h2>



<p>Ende Mai wird Gesellschafter Malte Wellmann mit seiner Frau Mandy als Team McWell dann an der Viking Sun Rallye teilnehmen und für andere Projekte Spenden sammeln. Das Ehepaar aus Handewitt startet zu einer einwöchigen Rallye quer durch Skandinavien. Die Regeln des Veranstalters sind auch hier wieder identisch: Kein Navi, kein GPS, keine Autobahnen, der Weg durch die malerischen Landschaften und atemberaubenden Fjorde Norwegens muss selbst erkundschaftet werden.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="540" height="540" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/04/mcwell_sac2_rund-transparent_540px.jpg" alt="SGB IT Charity-Aktion 2025 mit Herz und Motor Kinderseelen unterstützen" class="wp-image-82760" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/04/mcwell_sac2_rund-transparent_540px.jpg 540w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/04/mcwell_sac2_rund-transparent_540px-300x300.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/04/mcwell_sac2_rund-transparent_540px-150x150.jpg 150w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/04/mcwell_sac2_rund-transparent_540px-420x420.jpg 420w" sizes="auto, (max-width: 540px) 100vw, 540px" /></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Besonderer Beweggrund</h2>



<p>Nicht nur landschaftlich und inhaltlich ist dies eine besondere Rallye für das Paar, auch der Beweggrund zur Teilnahme ist ein ganz besonderer. Sie sind nicht nur Eltern zweier Kinder, sondern sind auch doppelselbstständig, so wurde Mandy Wellmann vor ungefähr eineinhalb Jahren eine neue Geschäftsführerin des Flensburger Restaurants Porterhouse im Gnomenkeller. Gleichzeitig sind sie Eltern von zwei Kindern, wobei ihre 10-jährige Tochter seit Geburt an einer seltenen und besonders schweren Form der Epilepsie leidet. Trotz der Herausforderungen durch Krankheit, Schwerbehinderung und Pflege haben es Mandy und Malte geschafft ein glückliches Familienleben zu genießen und Karriere zu machen.</p>



<p>Die Teilnahme an der Viking Sun Rallye ist für Malte und Mandy daher nicht nur ein Abenteuer, sondern auch eine Möglichkeit, Menschen zu inspirieren und zu verdeutlichen, dass Krankheit und Pflege sowie beruflicher und privater Erfolg sich nicht zwangsweise ausschließen müssen.</p>



<p>„Wir wollen beweisen, dass trotzdem alles möglich sein kann, dass man nicht aufgeben darf, auch wenn man schwere Zeiten durchmacht“, berichtet Malte, nachdem Mandy Wellmann die bewegte und schwere Geschichte der jungen Familie erklärt hatte.</p>



<p>„Auf Hilfe angewiesen zu sein war nicht immer leicht“, führt Wellmann fort, „aber inzwischen hat sich unsere Lage deutlich verbessert, auch wenn wir weiterhin noch auf Inklusion als Familie angewiesen sind.“ Der Tochter geht es heute besser, ohne eine umfassende Therapie durch das Universitätsklinikum Kiel und das Norddeutsche Epilepsiezentrum für Kinder (DRK) in Schwentinetal wäre dies jedoch nicht möglich gewesen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/04/72bbbcb1-3518-4b5f-969e-70608b44fcb2-768x1024.jpg" alt="SGB IT Charity-Aktion 2025 mit Herz und Motor Kinderseelen unterstützen" class="wp-image-82761" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/04/72bbbcb1-3518-4b5f-969e-70608b44fcb2-768x1024.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/04/72bbbcb1-3518-4b5f-969e-70608b44fcb2-225x300.jpg 225w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/04/72bbbcb1-3518-4b5f-969e-70608b44fcb2-315x420.jpg 315w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/04/72bbbcb1-3518-4b5f-969e-70608b44fcb2-696x928.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/04/72bbbcb1-3518-4b5f-969e-70608b44fcb2.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Zwei Spendenzwecke</h2>



<p>Auch wenn die Familie inzwischen nur noch selten in den Einrichtungen zu Gast ist, so möchten sie die beiden Einrichtungen trotzdem fördern. „Unser Spendenzweck wird dem Förderverein Epilepsie aus Kiel gewidmet“, sagt Mandy Wellmann, „welcher sich seit Jahren für Kinder mit Epilepsie einsetzt.“</p>



<p>Gleichzeitig soll ein Teil der Spenden an die Einrichtung „Hände für Kinder e.V.“ in Hamburg fließen. Dies ist eine Kurzzeitpflegeeinrichtung, in der pflegebedürftige Kinder und auch deren Eltern eine Art „Mini-Urlaub“ genießen können. Neben der Pflege übernimmt diese Einrichtung auch die Rundum-Betreuung der pflegebedürftigen Kinder &#8211; nicht nur mit Spielen, sondern auch mit Besuchstieren, Ausflügen und weiterem. Rund 70 hauptamtliche Mitarbeitende kümmern sich um die Kinder und das Wohl der Familien und noch mal genauso viele ehrenamtliche Mitarbeitende sorgen dafür, dass die tollen Zusatzangebote dieses Zufluchtsorts nicht nur den Gastkindern angeboten werden können, sondern auch deren Geschwistern und Eltern – und zwar kostenfrei.</p>



<p>„Jeder gespendete Euro wird Kindern und deren Familien zukommen, die auf Hilfe angewiesen sind“, berichtet Malte Wellmann überzeugt. Das Spendenziel von 4.000 € hoffen die beiden selbsternannten Inkluenzer bis Anfang Juni zu erreichen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mit dabei im Team McWell ist auch Maskottchen und Kopilot Karl</h2>



<p>Kopilot Karl ist nicht nur ein Symbol für Abenteuer und Teamgeist, sondern auch ein echter Glücksbringer. Mit seinem charmanten Lächeln und seinem unerschütterlichen Optimismus motiviert er das Team, selbst in den schwierigsten Situationen. Karl ist immer bereit, mit seiner positiven Energie und seinem unerschütterlichen Glauben an den Sieg zu unterstützen. Karl vertritt bei der Rallye die Organisation „Hände für Kinder e. V.“</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="782" height="1024" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/04/karl-782x1024.jpg" alt="SGB IT Charity-Aktion 2025 mit Herz und Motor Kinderseelen unterstützen" class="wp-image-82764" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/04/karl-782x1024.jpg 782w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/04/karl-229x300.jpg 229w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/04/karl-768x1006.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/04/karl-321x420.jpg 321w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/04/karl-696x912.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/04/karl.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 782px) 100vw, 782px" /></figure></div>


<p>Spenden sind über die gemeinützige Organisation betterplace.org möglich. Über den QR Code gelangt man direkt auf die Spendenseite des Teams McWell. Jeder einzelne Euro zählt und eine Spendenbescheinigung wird durch die Plattform zur Verfügung gestellt. Virtuell kann dem Team McWell während der Vorbereitung und natürlich auch während Rallyeteilnahme über den Blog mcwell.de oder auf Instagram unter team_mcwell gefolgt und das Team somit auch unterstützt werden.                      </p>
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			</item>
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		<title>Versteigerung für das Katharinen Hospiz am Park</title>
		<link>https://flensburgjournal.de/versteigerung-fuer-daskatharinen-hospiz-am-park/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Nov 2024 16:51:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungstipps]]></category>
		<category><![CDATA[Herbstfest]]></category>
		<category><![CDATA[Katharinen Hospiz am Park]]></category>
		<category><![CDATA[Versteigerung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 09. November von 13.00 bis 17.00 Uhr findet das 32. Herbstfest im Katharinen Hospiz am Park in der Mühlenstr. 1 statt. Auf dem Gelände erwartet die Besucher ein buntes Markttreiben. Unterschiedliche Aussteller und ein kreatives Angebot unter dem Motto „Lichter fürs Hospiz“ wird es geben. Für das leibliche Wohl ist auch gesorgt. Im Rahmen [&#8230;]</p>
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<p>Am 09. November von 13.00 bis 17.00 Uhr findet das 32. Herbstfest im Katharinen Hospiz am Park in der Mühlenstr. 1 statt. Auf dem Gelände erwartet die Besucher ein buntes Markttreiben. Unterschiedliche Aussteller und ein kreatives Angebot unter dem Motto „Lichter fürs Hospiz“ wird es geben. Für das leibliche Wohl ist auch gesorgt.</p>



<p>Im Rahmen dieses Herbstfestes wird es wieder eine Versteigerung geben. Organisiert und durchgeführt wird diese Versteigerung nun letztmalig wiederum von Horst-Werner Siebels. Das ist dann die siebte Versteigerung zu Gunsten des Katharinen Hospiz am Park. Viele  werden ihn sicherlich auch aus dem Café Kauz in der Marienhölzung kennen. Die Versteigerungsliste umfasst u. a. ein paar schöne originale  Ölgemälde und Farbdrucke. Der bekannte Flensburger Kunstmaler Kay Jessen, stiftet auch wieder ein Gemälde vom Flensburger Hafen  (Westansicht). Diese Bilder sind vom 29. Oktober bis zum 8. November in einer Ausstellung im Citti Park zu besichtigen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/11/siebels_jessen-768x1024.jpg" alt="Versteigerung für das Katharinen Hospiz am Park" class="wp-image-80989" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/11/siebels_jessen-768x1024.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/11/siebels_jessen-225x300.jpg 225w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/11/siebels_jessen-315x420.jpg 315w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/11/siebels_jessen-696x928.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/11/siebels_jessen.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure></div>


<p>Neben Hotelgutscheinen von Amrum und St. Peter-Ording werden auch Gutscheine vom 5-Sterne-Hotel Alter Meierhof und dem James in  Sonwik sowie Gutscheine für eine Ferienwohnung/Apartment auf Sylt, ein Rundflug über Flensburg/Angeln und eine Heißluftballonfahrt über Schleswig-Holstein versteigert.</p>



<p>Auch ein Exponat der Miniaturstadt Flensburg kommt unter den Hammer. Hierbei handelt es sich um ein originalgetreues Flensburger Gebäude im Maßstab 1:25. Das Gebäude dürfte Einheimischen und Touristen mehr als bekannt sein. Es ist das Nordertor. Wer schon an Weihnachten denkt, hat hier die Möglichkeit, den einen oder anderen Artikel auch als Weihnachtsgeschenk zu ersteigern.</p>



<p>Denken Sie jedoch daran, dass bei der Versteigerung keine Kartenzahlung möglich i st. Möchte jemand einen Preis ersteigern und hat nicht  genug Bargeld dabei, kann die Person eine Anzahlung leisten und am nächsten Tag in der Zeit von 11.00 bis 13.00 Uhr den Preis abholen.</p>



<p><em>flj</em></p>



<ol start="29" class="wp-block-list"></ol>



<p></p>
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		<title>Zukünftige Entwicklung des Katharinen Hospiz am Park</title>
		<link>https://flensburgjournal.de/zukuenftige-entwicklung-des-katharinen-hospiz-am-park/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Feb 2024 23:50:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Flensburg]]></category>
		<category><![CDATA[Katharinen Hospiz am Park]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Pünktlich wurde der Neubau des Katharinen Hospiz am Park im November 2023 eröffnet. Nach fast zehn Jahren Planungszeit und nur etwas mehr als einem Jahr Bauzeit ist ein neues Kapitel für die Hospizarbeit und Palliativ­medizin in Flensburg und der Region aufgeschlagen worden. Auf rund 1000 Quadratmeter Fläche wird die bisherige Bettenzahl verdoppelt. Besonders wird jedoch [&#8230;]</p>
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<p>Pünktlich wurde der Neubau des Katharinen Hospiz am Park im November 2023 eröffnet. Nach fast zehn Jahren Planungszeit und nur etwas mehr als einem Jahr Bauzeit ist ein neues Kapitel für die Hospizarbeit und Palliativ­medizin in Flensburg und der Region aufgeschlagen worden.</p>



<p>Auf rund 1000 Quadratmeter Fläche wird die bisherige Bettenzahl verdoppelt. Besonders wird jedoch die Art des Betriebes sein, denn neben den bisherigen sechs Palliativbetten, stehen nun weitere sechs stationäre Hospizbetten für schwerstkranke und sterbende Menschen zur Verfügung. Diese Kombination ist in Deutschland nahezu einmalig und wird durch eine befristete Zusage der Pflegekassen und Krankenkassen als Kostenträger ermöglicht. Hintergrund ist, dass Palliativstationen in der Regel einer Abteilung eines Krankenhauses angegliedert sind. Aufgrund der Planungen für das Zentralkrankenhaus der DIAKO und des Malteser St. Franziskus-Hospitals am Peelwatt hat das Katharinen Hospiz am Park bis zur Fertigstellung des Malteser-Diako-Klinikums für den parallelen Betrieb von Palliativ- und Hospizbetten daher eine Ausnahmegenehmigung erhalten.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="361" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/01/ansicht_neubau_vom-parkplatz_hintergrund_eiszeithaus_1000004158.jpg" alt="Zukünftige Entwicklung des Katharinen Hospiz am Park" class="wp-image-77873" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/01/ansicht_neubau_vom-parkplatz_hintergrund_eiszeithaus_1000004158.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/01/ansicht_neubau_vom-parkplatz_hintergrund_eiszeithaus_1000004158-300x135.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/01/ansicht_neubau_vom-parkplatz_hintergrund_eiszeithaus_1000004158-768x347.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/01/ansicht_neubau_vom-parkplatz_hintergrund_eiszeithaus_1000004158-696x314.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Versorgungslücke wird geschlossen</h2>



<p>Mit dem Neubau und der Möglichkeit stationäre Hospizbetten anzubieten, schließt sich eine Versorgungslücke in der Stadt Flensburg. Die Kapazitäten des Katharinen Hospiz am Park reichten für die Region seit langem nicht mehr aus. Dadurch mussten Menschen, die aufgrund ihrer fortschreitenden und lebensverkürzenden Erkrankung in einem stationären Hospiz aufgenommen werden sollten, auf weiter entfernte Orte wie Niebüll oder Schleswig ausweichen. Diese können jetzt vor Ort in Flensburg betreut werden.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/01/Thomas-Schwedhelm_Claudia-Toporski_DSC01158.jpg" alt="Zukünftige Entwicklung des Katharinen Hospiz am Park" class="wp-image-77875" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/01/Thomas-Schwedhelm_Claudia-Toporski_DSC01158.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/01/Thomas-Schwedhelm_Claudia-Toporski_DSC01158-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/01/Thomas-Schwedhelm_Claudia-Toporski_DSC01158-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/01/Thomas-Schwedhelm_Claudia-Toporski_DSC01158-696x464.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/01/Thomas-Schwedhelm_Claudia-Toporski_DSC01158-630x420.jpg 630w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Claudia Toporski, Hospizleiterin und
Geschäftsführerin (re) und Thomas
Schwedhelm, Geschäftsführer</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Wohlfühlatmosphäre für zwölf Palliativpatienten und Hospizgäste</h2>



<p>Die neuen Räumlichkeiten bedeuten für alle einen Zugewinn. Jedes der zwölf Zimmer ist mit großen Fensterfronten, hellem Mobiliar und einem rollstuhlgerechten Bad mit barrierefreier Dusche ausgestattet. Ein vor den Zimmern verlaufender Balkon ermöglicht es auch, dass die Betten ein Stück weit mehr in die Natur kommen und der Park auf diese Weise genossen werden kann. Der Blick auf den Rodelberg im Winter oder ins grüne Blätterdach im Sommer sorgt für eine naturnahe Atmosphäre.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="566" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/01/8.jpg" alt="Zukünftige Entwicklung des Katharinen Hospiz am Park" class="wp-image-77872" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/01/8.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/01/8-300x212.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/01/8-768x543.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/01/8-696x492.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/01/8-594x420.jpg 594w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/01/8-100x70.jpg 100w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Jedes Zimmer bietet Platz, Helligkeit
und den Blick in den Christiansenpark</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Neues Leben in der Villa</h2>



<p>Nachdem die Palliativstation in den Neubau gezogen ist und auch die stationären Hospizbetten zu Beginn des Jahres in Betrieb genommen wurden, wird die Villa renoviert. Ziel ist es, dass ab Sommer der Ambulante Hospiz- und Palliativberatungsdienst, der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst und der Palliativdienst im Krankenhaus mit ihren Angeboten dort einziehen können. Außerdem sollen dort auch die Verwaltung und Leitungsbüros des Katharinen Hospiz am Park ihren Platz bekommen.</p>



<p>Während der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst für viele ein Begriff in der Begleitung erkrankter Kinder und Jugendlicher, Kinder und Jugendlicher erkrankter Eltern sowie in der Trauerbegleitung ist, so ist der Ambulante Hospiz- und Palliativberatungsdienst (AHPBD) bei vielen weniger bekannt.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="601" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/01/1040379.jpg" alt="Zukünftige Entwicklung des Katharinen Hospiz am Park" class="wp-image-77871" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/01/1040379.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/01/1040379-300x225.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/01/1040379-768x577.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/01/1040379-696x523.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/01/1040379-559x420.jpg 559w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/01/1040379-80x60.jpg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/01/1040379-265x198.jpg 265w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Für Menschen da sein</h2>



<p>Der Ambulante Hospiz- und Palliativberatungsdienst unterstützt, wenn schwerstkranke und sterbende Menschen und ihre Angehörigen Beratung und Begleitung benötigen. Außerdem ist er zuständig für die Schulung, den Einsatz und die Betreuung der ehrenamtlichen MitarbeiterInnen im Katharinen Hospiz am Park.<br>Der AHPBD arbeitet eng mit Fachkräften aus unterschiedlichsten Professionen und geschulten ehrenamtlichen Mitarbeitenden zusammen. Jeder begleitete Mensch bzw. jede begleitete Familie hat eine persönliche hauptamtliche Ansprechpartnerin und auf Wunsch auch eine persönliche ehrenamtliche Begleitung. Ziel ist es, durch diese individuelle Beratung und Begleitung die Betroffenen und ihre Angehörigen zu entlasten, Zeit zu schenken und damit ein möglichst hohes Maß an selbstbestimmter Lebensqualität zu erreichen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="601" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/01/1040377.jpg" alt="Zukünftige Entwicklung des Katharinen Hospiz am Park" class="wp-image-77870" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/01/1040377.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/01/1040377-300x225.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/01/1040377-768x577.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/01/1040377-696x523.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/01/1040377-559x420.jpg 559w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/01/1040377-80x60.jpg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/01/1040377-265x198.jpg 265w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Unterstützung für die Zukunft</h2>



<p>Auch wenn der Neubau in der Zwischenzeit fertiggestellt wurde, so benötigt das Katharinen Hospiz am Park für seine tägliche Arbeit weiterhin regelmäßig Spenden. So ist zum Beispiel die Begleitung von Kindern erkrankter Eltern oder die Trauerbegleitung für Erwachsene, Kinder und Jugendliche ausschließlich über Spenden finanziert. Weiterhin gibt es auch Angebote auf der Palliativstation, die nur dank der Spenden möglich sind und im stationären Hospiz müssen 5% der Kosten vom Träger selbst aufgebracht werden. Insgesamt beläuft sich die jährliche Finanzierungslücke, die durch Spenden geschlossen werden muss, auf rund 700.000 Euro. Und das, obwohl der Katharinen Hospiz Förderverein die Arbeit mit jährlich weiteren 150.000 bis 200.000 Euro fördert.</p>



<p>Wer die Arbeit des Katharinen Hospiz am Park zukünftig unterstützen möchte, kann dies mit einer Spende tun oder dem Katharinen Hospiz Förderverein beitreten.<br>Spendenkonto bei der Nord-Ostsee Sparkasse:<br>IBAN DE24 2175 0000 0000 0563 40<br>Weitere Informationen über das Katharinen Hospiz am Park und den Katharinen Hospiz Förderverein erhalten Sie unter: <a href="http://www.katharinen-hospiz.de">www.katharinen-hospiz.de</a></p>
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		<title>Leben in Zeiten der Trauer – Trauerbegleitung im Katharinen Hospiz am Park</title>
		<link>https://flensburgjournal.de/leben-in-zeiten-der-trauer-trauerbegleitung-im-katharinen-hospiz-am-park/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Feb 2023 16:28:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Trauer]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendhospiz]]></category>
		<category><![CDATA[Katharinen Hospiz am Park]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderhospiz]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber im Trauerfall]]></category>
		<category><![CDATA[Trauerbegleitung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jeder Mensch trauert auf seine Weise, denn für Trauer gibt es keine Patentrezepte. Miteinander ins Gespräch kommen, liegt den MitarbeiterInnen des Katharinen Hospiz am Park am Herzen. Einen Ort finden, wo Raum ist für Schmerzen, Tränen, Wut, unausgesprochene Gedanken, Stille und … was immer in dieser Zeit bewegt. Doch was ist eigentlich Trauer? Trauer ist [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Jeder Mensch trauert auf seine Weise, denn für Trauer gibt es keine Patentrezepte. Miteinander ins Gespräch kommen, liegt den MitarbeiterInnen des Katharinen Hospiz am Park am Herzen. Einen Ort finden, wo Raum ist für Schmerzen, Tränen, Wut, unausgesprochene Gedanken, Stille und … was immer in dieser Zeit bewegt.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/02/unsere-Mitte-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-73849" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/02/unsere-Mitte-768x1024.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/02/unsere-Mitte-225x300.jpg 225w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/02/unsere-Mitte-696x928.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/02/unsere-Mitte-315x420.jpg 315w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/02/unsere-Mitte.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Doch was ist eigentlich Trauer?</h2>



<p>Trauer ist die natürliche Antwort der Seele auf einen schweren Verlust. Trauer ist dabei so unterschiedlich, wie Menschen selbst es sind. Während es sich für den einen Menschen richtig anfühlt z. B. schwarze Trauerkleidung zu tragen, so ist es für einen anderen Menschen richtig jetzt erst recht bunte Kleidung zu tragen. Wichtig ist: Es gibt kein pauschales „Richtig“ oder „Falsch“ – jede Form der Trauer hat ihre Daseinsberechtigung.<br>Appetitlosigkeit, Schlaflosigkeit, Unruhe, Angespanntheit – auch der Körper reagiert auf Trauer und ist in einem Ausnahmezustand. Begleitet wird die Trauer dabei von den unterschiedlichsten Gefühlen von A wie Angst bis Z wie Zorn oder Zärtlichkeit. Manchmal gegensätzlich, wie im Leben.<br>Trauer hat kein Verfallsdatum. Sie kommt und geht. Ist mal ganz präsent, dann wieder im Hintergrund. Für Außenstehende ist es oft nicht leicht zu verstehen. Jeder Mensch geht seinen eigenen Weg. Vielleicht funktioniert man erst einmal, um dann plötzlich gar nichts mehr zu können. Ein anderer hält an täglichen Strukturen fest, weil es Sicherheit gibt. Rückzug, für sich sein, ist für manche Menschen die einzige Möglichkeit, die neue Situation auszuhalten. Wieder andere suchen das Gespräch, in der Familie, im Freundeskreis oder in einer Trauerbegleitung.<br>Trauerangebote im Katharinen Hospiz am Park können Menschen nach einem schweren Verlust helfen, die Trauer als Realität zu akzeptieren und auszuhalten, während sie auf dem Weg begleitet und unterstützt werden.<br>Ob Trauerbegleitung für Erwachsene oder für Kinder – ein erstes persönliches Gespräch ist immer der Anfang und dient dazu, Bedürfnisse in der Trauer zu erkennen und herauszufinden, wie sie unterstützt werden können.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="426" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/02/Detailaufnahme-Lebensbuehne-2.jpg" alt="" class="wp-image-73841" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/02/Detailaufnahme-Lebensbuehne-2.jpg 640w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/02/Detailaufnahme-Lebensbuehne-2-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/02/Detailaufnahme-Lebensbuehne-2-631x420.jpg 631w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Trauerangebote für Erwachsene</h2>



<p>Im Bereich der erwachsenen Trauerarbeit bietet das Katharinen Hospiz am Park mehrere Möglichkeiten an, um sich mit seiner Trauer auseinanderzusetzen, sich mit anderen Trauernden zu treffen und somit „gemeinsam weniger einsam“ zu sein – ein Satz, den das Lebenscafé ins Visier nimmt.<br>Im Lebenscafé ist das Motto „Gemeinsam – weniger Einsam“. Das Café findet in den Räumlichkeiten des ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienst in der Wrangelstraße 6 an jedem 1. Mittwoch im Monat von 15.00 bis 17.00 Uhr statt. Gemeinsam kann über Erfahrungen gesprochen und auch verstanden werden, dass Trauer jeden Menschen treffen kann. Die Gruppe wird von geschulten ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geplant und begleitet. Eine Anmeldung ist bisher nicht erforderlich. Das Lebenscafé ist nicht barrierefrei.<br>Die offene Trauergruppe in der Natur wird nach einer Pause im Frühjahr 2023 wieder starten. Ziel dieser Trauergruppe ist es zusammen und in Ruhe in der Natur zu sein, ins Gespräch zu kommen, zuzuhören, zu schweigen, zu singen, Erinnerungen auszutauschen und sich dem Leben zuzuwenden in einer ungezwungenen und kraftgebenden Atmosphäre. Termine werden über die Homepage und die Social Media-Kanäle mitgeteilt.<br>Wer lieber eine Einzelbegleitung sucht, ist bei Trauergesprächen bei ausgebildeten Trauerbegleitern gut aufgehoben. Diese bietet das Katharinen Hospiz am Park im Bereich der Begleitung von Erwachsenen individuell nach Absprache ab März an.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/02/uroma-wohnt-in-der-urne-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-73850" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/02/uroma-wohnt-in-der-urne-1024x1024.jpg 1024w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/02/uroma-wohnt-in-der-urne-300x300.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/02/uroma-wohnt-in-der-urne-150x150.jpg 150w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/02/uroma-wohnt-in-der-urne-768x768.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/02/uroma-wohnt-in-der-urne-696x696.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/02/uroma-wohnt-in-der-urne-1068x1068.jpg 1068w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/02/uroma-wohnt-in-der-urne-420x420.jpg 420w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/02/uroma-wohnt-in-der-urne.jpg 1080w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Trauerangebote im ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst</h2>



<p>Kinder brauchen Kinder, Jugendliche brauchen andere Jugendliche – das gilt nicht nur für die alltäglichen Dinge im Leben, sondern auch für die Trauer.<br>Bevor es losgehen kann, gibt es ein Erstgespräch mit den Eltern oder einem Familienangehörigen. Im nächsten Schritt wird ein Termin für die Kinder oder Jugendlichen vereinbart. In diesem Gespräch muss sich nicht sofort entschieden werden, ob an einem Angebot teilgenommen werden möchte. Genau wie Erwachsene, haben auch Kinder und Jugendliche oft erst einmal Bedenken sich einer Gruppe anzuschließen.<br>Sich gemeinsam aushalten, reden oder schweigen, kreativ werden und feststellen, dass man mit seinen Gefühlen nicht allein ist, sind wichtige Erfahrungen innerhalb einer Trauergruppe. So gibt es eine Trauergruppe für Kinder von 6-10 Jahren, die sich 14-tägig trifft und eine Trauergruppe für Jugendliche von 11-14 Jahren, die sich alle 4 Wochen trifft. Beim kreativen Arbeiten kommen die Kinder und Jugendlichen ins Gespräch – z. B. in der Kindertrauergruppe, dort ging es um die Frage: Was bedeutet für dich Glück?, und dabei wurden Glücks-elefanten nach indischem Vorbild aus Gips erstellt. Alexandra Krych, pädagogische Mitarbeiterin und systemische Trauerbegleiterin im ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst erzählt: „Beim Gestalten der Elefanten sind wir ins Gespräch gekommen und zunächst waren die Definitionen sehr pragmatisch. Eis essen, Geschenke bekommen oder eine gute Note, usw. Aber dann sagte ein Mädchen, es wäre doch ein großes Glück, wenn es einen Zeit-Umkehrer geben würde. Dann wäre der Bruder vielleicht gar nicht raus gegangen, die Krankheit der Oma rechtzeitig erkannt worden und der Papa hätte sich früher Hilfe holen können. Es entstand ein tiefes Gespräch, mit der Erkenntnis, dass es diesen Zeit-Umkehrer leider nicht gibt, aber dafür jede andere Art von Glück. Ein Lächeln am Morgen von der Freundin, das Schnurren der Katze, ein Becher warmer Kakao oder ein Mensch der dich in den Arm nimmt.“<br>Im ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst wird mit Kindern und Jugendlichen immer ganz individuell auf Augenhöhe kommuniziert. Wer nicht in eine Gruppe gehen möchte, kann von einer ehrenamtlichen Mitarbeiterin oder Mitarbeiter oder durch Alexandra Krych begleitet werden. Äußerungen im Alltag und Gefühle haben hier Platz. Wenn ein 14-jähriges Mädchen sagt: „Ich bin doch noch da, mein Leben geht ja weiter.“ Dann geht es in diesem Fall um ein Geschwisterkind, das jetzt mit der Familientrauer umgehen muss, mit seinem neuen Platz in der Geschwisterfolge. Sie wird von einer ehrenamtlichen Mitarbeiterin alle 14 Tage besucht und bekommt hier die Gelegenheit über alles zu reden, was an Gedanken und Gefühlen da ist. Sie bestimmt das Tempo und hat einen Menschen an der Seite, der zuhört, schweigt, redet oder lachen kann.<br>Manchmal gibt es auch besorgte Anrufe von Eltern. So erzählt Alexandra Krych weiter, dass ein Kind dessen Opa vor Kurzem gestorben war zur Mama sagte: „Ich will auch ein Schutzengel sein“ in der Gewissheit, dass Opa nach dem Tod einer ist und es genauso sein will, wie der geliebte Opa. Ein Satz, der im Herzen kurz zwickt, weil Erwachsene dem Ganzen eine andere Bedeutung geben als Kinder. Diese Trennung zwischen Tod und Leben ist für Kinder im Vorschulalter noch nicht so vorhanden. Für sie hat ein Schutzengel etwas Lebendiges, Aktives, etwas Hoffnungsvolles, denn Kinder leben im Hier und Jetzt. Auch Sätze wie „Uroma wohnt jetzt in der Urne“ sind ganz normal in der Trauer von z. B. Kleinkindern. Und warum auch nicht? Die Frage nach dem Wo, wo sind die Verstorbenen ist eine ganz typische Frage von Kindern, Jugendlichen und auch so manchem Erwachsenen. Als Tipp sagt Frau Krych: „Scheuen Sie sich nicht zuzugeben, dass es darauf keine wirkliche Antwort gibt. Es ist das Geheimnis, das sich erst offenbart, wenn es für jeden von uns so weit ist. Und doch suchen wir nach Antworten und müssen feststellen, es gibt kein Richtig oder Falsch. Für den einen ist es der Himmel, die anderen eine Parallelwelt, der nächste spürt den Verstorbenen als täglichen Begleiter, ein Schutzengel. Letztendlich ist es auch egal, wichtig ist, dass es für jeden ein tröstlicher Ort, ein tröstlicher Gedanke ist, mit dem es sich gut weiterleben lässt. Nicht alle Fragen brauchen auch eine endgültige Antwort.“<br>Ein weiteres Angebot ist das Cafe Zeitlos für Jugendliche ab 15 Jahren und junge Erwachsene. In Kooperation mit dem Jugendzentrum St. Johannis ist hier ein Trauerangebot für die dunklere Jahreszeit entstanden. Wir bieten von November bis März einen Sonntagnachmittag in den Räumlichkeiten des Jugendzentrums an. Ein Team aus Jugendmitarbeitern, Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen aus dem Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst sowie ein Schulseelsorger hat sich gefunden, um junge Menschen auf ihrem Trauerweg zu unterstützen. Ob mit Bildern, Texten, Musikstücken oder Kreativität, hier kommen die Jugendlichen ins Gespräch, über das, was gerade bewegt. Es ist ganz egal wie lange der Verlust zurückliegt.<br>Das Cafe öffnet am 19. Februar und 19. März in der Zeit von 15:00-18:00 Uhr wieder seine Türen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="469" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/02/cafe_zeitlos-1.jpg" alt="" class="wp-image-73840" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/02/cafe_zeitlos-1.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/02/cafe_zeitlos-1-300x176.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/02/cafe_zeitlos-1-768x450.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/02/cafe_zeitlos-1-696x408.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/02/cafe_zeitlos-1-716x420.jpg 716w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Digitale Trauerbegleitung „Schreiben als Brücke“</h2>



<p>Dieses Hilfsangebot wurde 2019 für Jugendliche und junge Erwachsene geschaffen, die nicht zu einem Gespräch vor Ort kommen möchten. Online können sie sich anonym und in einer sicheren digitalen Umgebung mit ihrer Trauer auseinandersetzen.<br>„Schreiben als Brücke“ besteht aus einem Team von ehrenamtlich tätigen jungen Erwachsenen (Peers) und zwei hauptamtlichen Mitarbeiterinnen. Das Ziel ist es, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in ihrem Umgang mit Sterben, Tod und Trauer zur Seite zu stehen.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="337" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/02/S_3_Header-Grafik-schreiben-als-bruecke.de_.jpg" alt="" class="wp-image-73847" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/02/S_3_Header-Grafik-schreiben-als-bruecke.de_.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/02/S_3_Header-Grafik-schreiben-als-bruecke.de_-300x126.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/02/S_3_Header-Grafik-schreiben-als-bruecke.de_-768x324.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/02/S_3_Header-Grafik-schreiben-als-bruecke.de_-696x293.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Das Leben wieder spüren</h2>



<p>Das eigene Leben geht weiter. Auch wenn man erstmal denkt, dass nach dem Verlust alles zu Ende ist. Daher auch der Name „Schreiben als Brücke“: Die Brücke zwischen Tod und Leben und zwischen einem Leben mit und einem Leben ohne den verstorbenen Menschen.<br>Das Team kann helfen, in der Trauer einen eigenen Weg zu finden. Sie gehen mit, während der/ die Ratsuchende den Weg und das Tempo bestimmt. Jede(r) wird so angenommen, wie er/ sie ist, mit allen Gefühlen, Gedanken und Handlungen. Es ist egal, welche Religion jemand hat, wie er/ sie lebt, wer und wie geliebt wird oder wie lange der Todesfall zurückliegt. Trauer ist ein überwältigendes Gefühl, das einen ohnmächtig und leidend zurücklassen kann. Die Peers und die hauptamtlichen MitarbeiterInnen von „Schreiben als Brücke“ glauben, dass jede/jeder die innere Stärke hat, die hilft, diese Krise zu überwinden und ins Leben zurückzufinden, denn jeder Jugendliche oder junge Erwachsene ist selbst die Expertin oder der Experte seines/ ihres Lebens!</p>


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<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="765" height="1024" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/02/Neles-traurige-Seite-3-765x1024.jpg" alt="" class="wp-image-73846" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/02/Neles-traurige-Seite-3-765x1024.jpg 765w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/02/Neles-traurige-Seite-3-224x300.jpg 224w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/02/Neles-traurige-Seite-3-768x1028.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/02/Neles-traurige-Seite-3-696x932.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/02/Neles-traurige-Seite-3-314x420.jpg 314w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/02/Neles-traurige-Seite-3.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 765px) 100vw, 765px" /></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Wie läuft eine Online-Begleitung ab?</h2>



<p>Das Team ist auf drei verschiedenen Wegen für Hilfesuchende da: per&nbsp;E-Mail, im Gruppenchat und in Einzelchats. Sandra Püschel, Projektverantwortliche von „Schreiben als Brücke“, erzählt, dass am Anfang immer der erste Schritt steht: eine Anmeldung auf der Homepage. „Dies geht anonym, sicher und kostet nichts. Direkt nach der Anmeldung können Nachrichten geschrieben werden, auf die wir uns innerhalb von 48 Stunden melden, um gemeinsam zu schauen, auf welchem Weg wir am besten unterstützen können. Die Entscheidung, in welcher Form oder wie intensiv die Begleitung erfolgen kann, liegt am Ende bei den Ratsuchenden“, so Sandra Püschel weiter.<br>Über das Beratungsportal können Nachrichten und Antworten abgeholt und an offenen Gruppen- und Einzelchats teilgenommen werden. Es können auch jederzeit individuelle Einzelchats vereinbart werden.<br>Die digitale Trauerbegleitung finden Sie auf:<br>www.schreiben-als-bruecke.de.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Neue Peers gesucht!</h2>



<p>Das Team der digitalen Trauerbegleitung sucht neue ehrenamtliche MitarbeiterInnen, die zukünftig Jugendliche und junge Erwachsene in ihrer Trauer begleiten möchten.<br>Wer sich dafür Zeit nehmen möchte und zwischen 18 und 25 Jahre alt ist, ist beim Team von „Schreiben als Brücke“ richtig. Der nächste Vorbereitungskurs wird am 1. September starten.<br>Wer über Empathie, Fingerspitzengefühl, Ratgeberqualitäten und Lust am Schreiben verfügt, psychisch belastbar ist, die deutsche Sprache in Schrift beherrscht und verlässlich ist, schreibt bitte an sandra.pueschel@katharinen-hospiz.de.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="800" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/02/ich-will-auch-ein-schutzengel-sein.jpg" alt="" class="wp-image-73843" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/02/ich-will-auch-ein-schutzengel-sein.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/02/ich-will-auch-ein-schutzengel-sein-300x300.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/02/ich-will-auch-ein-schutzengel-sein-150x150.jpg 150w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/02/ich-will-auch-ein-schutzengel-sein-768x768.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/02/ich-will-auch-ein-schutzengel-sein-696x696.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/02/ich-will-auch-ein-schutzengel-sein-420x420.jpg 420w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Alle Angebote sind kostenfrei</h2>



<p>Alle Trauerangebote des Katharinen Hospiz am Park sind kostenfrei und werden über Spenden finanziert, da die Möglichkeit auf Hilfe nicht vom finanziellen Hintergrund abhängig sein soll. Wer spenden möchte, kann dies entweder direkt an das Katharinen Hospiz am Park tun oder auch z. B. über eine Mitgliedschaft im Katharinen Hospiz Förderverein. Eine digitale Anmeldung finden Sie unter: <a href="http://www.katharinen-hospiz-foerderverein.de/mitgliedsantrag" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.katharinen-hospiz-foerderverein.de/mitgliedsantrag</a><br>Über Trauerangebote und auch weitere Leistungen des Katharinen Hospiz am Park können Sie sich online unter <a href="http://www.katharinen-hospiz.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.katharinen-hospiz.de</a> informieren.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://flensburgjournal.de/leben-in-zeiten-der-trauer-trauerbegleitung-im-katharinen-hospiz-am-park/">Leben in Zeiten der Trauer – Trauerbegleitung im Katharinen Hospiz am Park</a> erschien zuerst auf <a href="https://flensburgjournal.de">Flensburgjournal</a>.</p>
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		<title>30 Jahre Katharinen Hospiz am Park:„Den Tagen mehr Leben geben“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Jul 2022 10:56:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Flensburg]]></category>
		<category><![CDATA[Bella Secunda]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Gebäude am nordöstlichen Rand des Christiansen-Parks, an der Kreuzung von Mühlenstraße und Stuhrsallee, ist ein schöner Bau. Es handelt sich um eine Villa von 1760. Rechts neben dem Haupteingang befindet sich die Klingel. Darüber glänzt ein Schild. „Ökumenisches Zentrum für Hospizarbeit und Palliativmedizin“, liest der Besucher unter der Überschrift „Katharinen Hospiz am Park“. Diese [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://flensburgjournal.de/30-jahre-katharinen-hospiz-am-parkden-tagen-mehr-leben-geben/">30 Jahre Katharinen Hospiz am Park:&lt;br&gt;„Den Tagen mehr Leben geben“</a> erschien zuerst auf <a href="https://flensburgjournal.de">Flensburgjournal</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das Gebäude am nordöstlichen Rand des Christiansen-Parks, an der Kreuzung von Mühlenstraße und Stuhrsallee, ist ein schöner Bau. Es handelt sich um eine Villa von 1760. Rechts neben dem Haupteingang befindet sich die Klingel. Darüber glänzt ein Schild. „Ökumenisches Zentrum für Hospizarbeit und Palliativmedizin“, liest der Besucher unter der Überschrift „Katharinen Hospiz am Park“.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="532" data-id="71636" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/DSC_7837.jpg" alt="" class="wp-image-71636" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/DSC_7837.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/DSC_7837-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/DSC_7837-768x511.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/DSC_7837-696x463.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/DSC_7837-632x420.jpg 632w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>
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<p><br>Diese Institution besteht inzwischen seit 30 Jahren und hat sich mit dem Motto „Den Tagen mehr Leben geben“ einen guten Ruf über die Grenzen Flensburgs hinaus erarbeitet. Zu den interessierten Besuchern gehörten unter anderem der ehemalige Ministerpräsident Peter-Harry Carstensen, die frühere Familienministerin Kristina Schröder oder der einstige Vize-Kanzler Franz Müntefering als Vorsitzender einer  Seniorenorganisation. Der Name „Katharinen Hospiz am Park“ hat sich längst eingespielt und führt doch immer wieder zu  Missverständnissen und zu staunenden Gesichtern bei den Zeitgenossen, wenn man ihnen erklärt, dass das Flensburger Hospiz eigentlich gar kein Hospiz ist, sondern eine Palliativstation. Als die Gründer diesen Namen vor drei Dekaden wählten, unterschied man die Begrifflichkeiten noch nicht so strikt und ahnte noch nicht, dass Pflegekasse und Krankenversicherung einmal eine haargenaue Gliederung  der Bereiche erforderlich machen würden. Ganz unabhängig von der eigentlichen Arbeit steht das hübsche Gebäude am Christiansen-Park  auch für den ersten Ansatz einer Kooperation zwischen den beiden Flensburger Krankenhäusern und kann im Rückblick als Prolog einer Entwicklung gewertet werden, die in einigen Jahren im neuen,  gemeinsamen Klinik-Standort am Peelwatt münden soll. 1992 gründeten die DIAKO und das Sankt-Franziskus-Hospital unter dem Namen „Katharinen Hospiz am Park“ eine gemeinsame Palliativstation mit sechs Betten. Ziel ist es, schwerstkranken und sterbenden Menschen einen Ort zu bieten, an dem Beschwerden bestmöglich gelindert werden und an dem eine einfühlsame Begleitung auch ihrer Angehörigen möglich ist, sodass ein würdiges Leben bis zum Tod möglich wird. Der  Unterschied zu einem stationären Hospiz: In einer solchen Einrichtung werden schwerkranke Menschen in der letzten Lebensphase über einige Wochen oder wenige Monate bis zu ihrem Tod gepflegt. Ein solches Angebot gibt es derzeit in Flensburg (noch) nicht. Doch auch auf der Palliativstation kommt es vor, dass Menschen sterben – oft weil sie sehr spät kommen. Von den 120 bis 140 Personen, die jährlich im „Katharinen Hospiz am Park“ betreut werden, können aber immerhin ca. ein Drittel soweit stabilisiert werden, dass sie nach Hause entlassen werden können, um dort zu sterben. Die Flensburger Protagonisten ließen sich vor 30 Jahren von der modernen Hospizbewegung inspirieren, die in den 1960er und 70er Jahren vor allem von der englischen Krankenschwester, Sozialarbeiterin und Ärztin Cicely Saunders geprägt wurde. Man erfuhr sehr schnell, dass die Krankenkasse zwar die Aufenthalte decken würde, die Vielzahl der weiteren, notwendigen Angebote aber nur mit zusätzlichen Geldern zu realisieren sein würde. Deshalb wurde schon in der Pionierphase ein Förderverein für das „Katharinen Hospiz am Park“ initiiert – und später auch eine Stiftung. Klar war: Ohne Spenden würde das Konzept nicht funktionieren. Und auch nicht ohne das Ehrenamt. Ehrenamtliche werden in einem sechsmonatigen Kurs intensiv vorbereitet, damit sie dann sterbende Menschen, kranke Kinder sowie deren Angehörige und Familien begleiten können. Auch die Organisation von Festen, die Sitzwachen bei sterbenden Menschen und der Frühstücksdienst auf der Palliativstation gehören zu den Aufgaben. „Nirgends habe ich so viel über das Leben gelernt, wie in der Begleitung sterbender Menschen“, antworten die Ehrenamtler zumeist, wenn sie nach ihren gewonnenen Erfahrungen gefragt werden.</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1920" height="2560" data-id="71597" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_6632-scaled.jpg" alt="" class="wp-image-71597" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_6632-scaled.jpg 1920w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_6632-225x300.jpg 225w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_6632-768x1024.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_6632-1152x1536.jpg 1152w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_6632-1536x2048.jpg 1536w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_6632-696x928.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_6632-1068x1424.jpg 1068w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_6632-315x420.jpg 315w" sizes="auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="395" height="527" data-id="71596" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/klinikclowns.jpg" alt="" class="wp-image-71596" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/klinikclowns.jpg 395w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/klinikclowns-225x300.jpg 225w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/klinikclowns-315x420.jpg 315w" sizes="auto, (max-width: 395px) 100vw, 395px" /><figcaption>Zwei Klinikclowns (Clowns im Einsatz e.V.)</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="395" height="527" data-id="71598" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_6656.jpg" alt="" class="wp-image-71598" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_6656.jpg 395w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_6656-225x300.jpg 225w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_6656-315x420.jpg 315w" sizes="auto, (max-width: 395px) 100vw, 395px" /></figure>
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<p></p>



<p>Auch die zwölf Mitglieder des Beirats erfüllen ihre Funktion ehrenamtlich. Es sind Vertreter der Krankenhäuser und des öffentlichen Lebens. Mediziner, Journalisten, Pastoren, Vertreter der Stadt und der Vorsitzende des Fördervereins bringen ihren Erfahrungsschatz ein. Als größter Erfolg dieses Gremiums gilt die Etablierung des ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes in 2004, den ersten in Schleswig-Holstein. Bei der Betreuung eines Kindes wurde damals eine mangelnde Versorgungsmöglichkeit erkannt, was daraufhin lösungsorientiert im Beirat diskutiert wurde. Fünf hauptamtliche Mitarbeiterinnen und 42 ehrenamtliche Mitarbeitende beraten und begleiten Kinder, Jugendliche und deren Familien, die lebensbedrohliche Erkrankungen, Sterben, Tod und Trauer selbst oder in ihrem nahen Umfeld erleben. Auch Kindertagesstätten und Schulen können für diese Thematik Unterstützung anfordern. 2010 folgte ein weiteres Angebot: die „Spezialisierte ambulante Palliativ- Versorgung“, kurz SAPV. Hier geht es darum, dass schwerstkranke Patienten mit lebensverkürzenden Erkrankungen von palliativmedizinisch spezialisierten Ärzten und Pflegekräften zu Hause im Kreis der Angehörigen begleitet werden können. Für dieses wie auch andere Angebote des „Katharinen Hospiz am Park” gilt ein regionales Konzept. „Unsere Arbeit richtet sich nicht nur an die Menschen in Flensburg, sondern auch an die im Kreis Schleswig-Flensburg und in Nordfriesland“, erklärt Geschäftsführer Thomas Schwedhelm. Im Bereich der Trauerbegleitung durch das „Katharinen Hospiz am Park“ haben sich zwei Trauergruppen etabliert. Jeden ersten Mittwoch im Monat findet „Das Lebenscafé“ in der Wrangelstraße statt. „Gemeinsam weniger einsam, Erfahrungen in der Trauer teilen“, lautet das Motto. Eine Teilnahme ist völlig unverbindlich. An jedem dritten Samstagnachmittag im Monat gibt es mit einer anderen Gruppe einen gemeinsamen Spaziergang in die Natur mit Gesprächen. Treffpunkt ist das „Katharinen Hospiz am Park“. Neben der Institution selbst besteht auch der angeschlossene Förderverein bereits seit 30 Jahren. Er wurde in der Gründungsphase als zusätzliches Instrument der Spenden-Akquise installiert. Zusätzlich unterstützt dieser Verein das „Katharinen Hospiz am Park“ in der Öffentlichkeitsarbeit und bei finanziellen Angelegenheiten. Die wichtigste Säule sind dabei die 1100 Mitglieder, womit der Förderverein deutschlandweit zu den größten seiner Art zählt. Bei einem Jahresbeitrag von 30 Euro für Singles, 50 Euro für Ehepaare sowie freiwilligen Extra-Spenden kommen jährlich 55.000 Euro zusammen. Dieses Volumen klingt stattlich und das würde der Förderverein mit dem neuen Vorsitzenden Michael Schwandt am liebsten ausbauen. Denn jährlich werden weit über eine halbe Million Euro an Spendengeldern benötigt – auch wenn sich viele wundern. „So viel Geld bei nur sechs Betten“, heißt es häufiger. Aber dieses Geld wird nicht für die sechs Betten benötigt, sondern ganz überwiegend dafür, das umfangreiche weitere Angebot sicherzustellen, für das es keine regulären Gelder gibt. Um diese Finanzierung und damit die Arbeit sicherzustellen, ist es wünschenswert, das Engagement für das Hospiz Flensburg zu einer gemeinsamen Sache in der Region zu machen. Wirtschaftsunternehmen – kleine, wie große, Privatpersonen – jüngere wie ältere. Einmal im Jahr werden alle Spender, die die Einrichtung mit über 2500 Euro bedachten, eingeladen – zu einer besonderen Prozedur. Seit Mai 2012 ziert ein Fisch des Flensburger Künstlers Hans-Ruprecht Leiß den Vorgarten vom „Katharinen Hospiz am Park“ – als plastisches Bildnis für das sich immer wieder erneuernde, reiche Leben. Erst im Juni brachte der Künstler für jede größere Spende vor den Augen der Spender eine Schuppe an. „In der Anmut des Fisches spiegelt sich die Schönheit der Schöpfung wider“, erklärt Hans-Ruprecht Leiß. „Und die Osterglocke im Maul ist das Symbol für das Katharinen Hospiz am Park.“ Zurück zum Förderverein, dem bislang eine große personelle Konstanz vergönnt war. </p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="532" data-id="71594" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/DSC_7800.jpg" alt="" class="wp-image-71594" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/DSC_7800.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/DSC_7800-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/DSC_7800-768x511.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/DSC_7800-696x463.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/DSC_7800-632x420.jpg 632w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption>Der Flensburger Künstler Hans-Ruprecht Leiß an seinem Fisch</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" data-id="71595" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/foerderverein_hans.jpg" alt="" class="wp-image-71595" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/foerderverein_hans.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/foerderverein_hans-300x225.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/foerderverein_hans-768x576.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/foerderverein_hans-696x522.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/foerderverein_hans-560x420.jpg 560w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/foerderverein_hans-80x60.jpg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/foerderverein_hans-265x198.jpg 265w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption>Hans-August Dethleffsen</figcaption></figure>
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<p></p>



<p>Gründungsvorsitzende war Elke von Hassel, die bis 2013 amtierte und den Stab dann an Hans-August Dethleffsen weitergab. Erst Ende April trat der nicht mehr zur Wahl des Vorsitzenden an. „Das ist der richtige Zeitpunkt, Kreativität und Innovation nehmen mit dem Alter nicht zu“, erklärt der 75-Jährige, der auch aus dem neunköpfigen Gesamtvorstand ausschied. „Es ist für alle Seiten besser, wenn ein klarer Schnitt gemacht wird.“ Die Amtsgeschäfte des Fördervereins übernahm Michael Schwandt. Der Bankkaufmann war schon Präsident beim „Lions-Club Flensburger-Schiffbrücke“. Diese Präsidentschaft erlebte auch Thomas Schwedhelm, Geschäftsführer des „Katharinen Hospiz am Park“. Man kam ins Gespräch. Da der  Rückzug von Hans-August Dethleffsen schon länger angekündigt war, schnupperte Michael Schwandt in den Förderverein. Dabei begegnete er vielen bekannten Gesichtern. Von „einem warmen Übergang“ spricht der Neue. „Ich bin nicht die Fachkraft in der Sterbebegleitung“, stellt er klar. „Vielmehr geht es um die Vernetzung, darum Leute zu motivieren, Mitglied zu werden und darum, neue Werbe-Möglichkeiten zu  kreieren.“ Der Förderverein betreibt Öffentlichkeitarbeit für das „Katharinen Hospiz am Park“. Vier Mal im Jahr erscheint der Katharinen-Brief und präsentiert viele Neuigkeiten aus dem Orbit zwischen hauptamtlichen Mitarbeitern, Leitung, ehrenamtlichen Mitarbeitern und natürlich dem Förderverein, dessen Mitglieder stets zum Sommerfest des „Katharinen Hospiz am Park“ eingeladen werden. Sonst begründet sich der Förderverein nicht über Aktivitäten. Das Anliegen ist es schließlich, nicht Vereinsmeierei zu betreiben, sondern mit kleinen Beiträgen eine gute und wichtige Sache zu unterstützen. Unter dem Dach des Fördervereins läuft auch „Bella Secunda“, der bekannte Second-Hand-Laden.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/DSC_8008.jpg" alt="" class="wp-image-71637" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/DSC_8008.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/DSC_8008-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/DSC_8008-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/DSC_8008-696x464.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/DSC_8008-630x420.jpg 630w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<p>Inzwischen stehen hinter dieser karitativen Einrichtung in der Speicherlinie 34 rund drei Dutzend Frauen. Unter der Leitung von Karen  Hueck, die vor rund zwei Dekaden nach einem persönlichen Schicksalsschlag „sehr angetan“ war von der Arbeit des Hospizes, wuchs und entwickelte sich die Initiative für diesen guten „Geldbringer“ des Fördervereins. Menschen, die ihren Kleiderschrank aufräumen, spenden die Textilien an „Bella Secunda“. Karen Hueck und ihr Team sortieren  das eingegangene Gut und  verkaufen dann Blusen, Hosen, Pullover oder Schuhe, und zwar montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr sowie samstags von 10.30 bis 14 Uhr. Am Ende eines Jahres beläuft sich der Umsatz auf 80.000 Euro. Davon müssen wegen der umfangreichen, ehrenamtlichen Arbeit nur Miete und Nebenkosten finanziert werden, sodass eine stattliche Summe für das „Katharinen Hospiz am Park“ verwendet werden kann. Zum „Katharinen Hospiz am Park“ gehört inzwischen auch das historische Waldrestaurant in der Marienhölzung. Das SAPV-Team hat dort Platz gefunden. Im letzten August öffnete erstmals das „Café Kauz“ seine Pforten. Der Name wurde nach einem Waldbewohner gewählt, der gerne im Schornstein nistete, während ein Team von über 30 Ehrenamtlichen von Freitag bis Sonntag Getränke und Kuchen serviert. </p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-5 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" data-id="71635" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/20220620_134054.jpg" alt="" class="wp-image-71635" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/20220620_134054.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/20220620_134054-300x225.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/20220620_134054-768x576.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/20220620_134054-696x522.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/20220620_134054-560x420.jpg 560w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/20220620_134054-80x60.jpg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/20220620_134054-265x198.jpg 265w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" data-id="71641" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/S_1-3_1702_IMG_6850.jpg" alt="" class="wp-image-71641" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/S_1-3_1702_IMG_6850.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/S_1-3_1702_IMG_6850-300x225.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/S_1-3_1702_IMG_6850-768x576.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/S_1-3_1702_IMG_6850-696x522.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/S_1-3_1702_IMG_6850-560x420.jpg 560w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/S_1-3_1702_IMG_6850-80x60.jpg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/S_1-3_1702_IMG_6850-265x198.jpg 265w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>
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<p>Ganz frisch, am 20. Juni, erfolgte der Spatenstich für einen Neubau am Christiansen-Park, der dann nicht nur die sechs bisherigen Zimmer samt Betten aufnehmen soll, sondern auch sechs weitere bekommen wird. Ein Bauvorhaben, das eine lange Vorlaufphase hatte und einige Wendungen vollzog. Zunächst mussten etliche Alternativ-Standorte geprüft werden, da eine Bebauung am Rand des altehrwürdigen Christiansen-Parks nicht nur Freunde hatte. Eine bessere Lösung fand sich aber nicht. Als diese Vorarbeiten längst abgeschlossen waren und die praktische Umsetzung schon in Sichtweite, ergab sich mit dem geplanten Malteser-Diako Klinikum am Peelwatt die Notwendigkeit, die Palliativbetten dorthin zu verlagern. Damit war eine Förderung des Katharinen Hospiz am Park als Krankenhaus nicht mehr möglich. Die beiden Träger hielten trotzdem am Neubau für das „Katharinen Hospiz am Park“ fest. Bereits im Februar wurde das stark sanierungsbedürftige Nebengebäude, das Tom-Christiansen-Haus, abgerissen. Deshalb wurde der ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst in die Wrangelstraße ausgelagert, um später in das bisherige Hauptgebäude einzuziehen. Sechs Betten des Neubaus sollen nach der Fertigstellung als stationäre Hospizbetten genutzt werden, die weiteren sechs Betten als Palliativstation wie bisher. Nach dem Umzug der Palliativstation in das Malteser-Diako Klinikum am Peelwatt werden die Betten im Katharinen Hospiz am Park dann ausschließlich als stationäre Hospizbetten betrieben. Das neue Gebäude soll zwischen den Bäumen eine Z-Form aufweisen und auf pfahlartigen Punktfundamenten errichtet werden, um das Wurzelwerk der geschützten  Gewächse zu schonen und um den Höhenunterschied im Gelände auszugleichen. Die Patientenzimmer sollen alle mit Blick auf den Christiansen-Park in das helle Ziegelwerk-Bauwerk eingegliedert werden. Auch die Finanzierung musste nochmals überdacht werden. Die beiden Träger sichern den Bau ab. Zudem fließen 250.000 Euro aus Rücklagen des Fördervereins ebenso ein wie 250.000 Euro von der Stadt Flensburg. Gut 2,0 Mio. Euro müssen nach heutigem Stand vom Katharinen Hospiz am Park als Kredit aufgenommen werden. </p>


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<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_8566-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-71600" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_8566-1024x768.jpg 1024w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_8566-300x225.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_8566-768x576.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_8566-696x522.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_8566-1068x801.jpg 1068w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_8566-560x420.jpg 560w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_8566-80x60.jpg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_8566-265x198.jpg 265w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_8566.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Auf der Terrasse bei einer Aufführung von &#8222;Weltentor&#8220;</figcaption></figure></div>


<p><em>Text: Jan Kirschner <br>Fotos: Jan Kirschner, privat</em></p>



<p class="has-small-font-size"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://flensburgjournal.de/30-jahre-katharinen-hospiz-am-parkden-tagen-mehr-leben-geben/">30 Jahre Katharinen Hospiz am Park:&lt;br&gt;„Den Tagen mehr Leben geben“</a> erschien zuerst auf <a href="https://flensburgjournal.de">Flensburgjournal</a>.</p>
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		<title>Jugendliche und junge Erwachsene trauern anders</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Nov 2021 00:44:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Trauer]]></category>
		<category><![CDATA[Katharinen Hospiz am Park]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben als Brücke]]></category>
		<category><![CDATA[SG Flensburg-Handewitt]]></category>
		<category><![CDATA[Trauerarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Trauerbegleitung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Schreiben als Brücke“ – die digitale Online-Trauerbegleitung des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes vom Katharinen Hospiz am Park in Flensburg. Wer wir sind und was wir machen „Schreiben als Brücke“ das ist ein Team aus acht ehrenamtlich tätigen jungen Erwachsenen (Peers) und zwei hauptamtlichen Mitarbeiterinnen. Das Ziel ist es, Jugendliche und junge Erwachsene in ihrem eigenen [&#8230;]</p>
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<p>„Schreiben als Brücke“ – die digitale Online-Trauerbegleitung des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes vom Katharinen Hospiz am Park in Flensburg.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wer wir sind und was wir machen</h2>



<p>„Schreiben als Brücke“ das ist ein Team aus acht ehrenamtlich tätigen jungen Erwachsenen (Peers) und zwei hauptamtlichen  Mitarbeiterinnen. Das Ziel ist es, Jugendliche und junge Erwachsene in ihrem eigenen Umgang mit Trauer, Tod und  Abschiednehmen zu unterstützen, sie zu begleiten. Bereits seit 2019 gibt es die Online-Trauerbegleitung unter <a rel="noreferrer noopener" href="http://www.schreiben-als-bruecke.de" target="_blank">www.schreiben-als-bruecke.de</a> und seit 2020 auch auf <a rel="noreferrer noopener" href="http://instagram.com/schreiben.als.bruecke" target="_blank">instagram.com/schreiben.als.bruecke</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Seit Januar 2021 ist die SG Flensburg-Handewitt Botschafter – Zusammen etwas bewirken</h2>



<p>Die SG Flensburg-Handewitt möchte mit ihrem Namen und ihrem Engagement dazu beitragen, Menschen für die Bedürfnisse  schwerstkranker und trauernder junger Menschen und deren Angehörigen zu sensibilisieren. Diese Gemeinschaft macht stark und hilft, Berührungsängste zu verlieren. Den Sportlern und Mitarbeiter<em>innen </em>der SG ist es eine Herzensangelegenheit, Unterstützung zu geben und den Kindern und Jugendlichen Aufmerksamkeit zu schenken und schöne und glückliche Stunden zu bereiten. Der aktuellen Situation angemessen ist das erste gemeinsame Projekt die Förderung der Online-Trauer-Begleitung „Schreiben als Brücke“. Das Engagement der SG soll dabei helfen, diese Hilfsmöglichkeit noch bekannter zu machen und jungen Trauernden den Weg zum Team der Online-Trauerbegleitung zu erleichtern. Die SG nutzt ihre Bekanntheit und Social- Media-Reichweite, um noch mehr Sichtbarkeit zu schenken. So sind bereits zwei Videos entstanden (siehe instagram.com/schreiben.als.bruecke).</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was bewegt junge Menschen dazu, bei uns als ehrenamtliche Online Begleiter<em>innen</em> mitzuarbeiten?</h2>



<p>Das sagt Clara* (w, 21):<br>„Ich bin jetzt schon seit fast drei Jahren Teil des Schreiben-als-Brücke-Teams. Angefangen haben wir damals im Winter 2019, wobei ich mich zu dieser Zeit ganz bewusst in Richtung Hospiz orientiert habe. Ich war gerade nach Flensburg gezogen und wollte mich sozial engagieren. Mein Vater hatte mir von dem Hospiz erzählt, was direkt mein Interesse geweckt hat. Meine Motivation war der Wunsch, andere Menschen während ihrer schwierigen Lebensphasen zu begleiten und sie dabei zu unterstützen, zurück ins  Leben zu finden. Ich selbst habe auch schon Trauer erfahren und weiß, wie wichtig es ist, die Möglichkeit zu haben, sich jemandem anzuvertrauen. Es ist nicht selbstverständlich, dass jede*r ein Umfeld hat, in dem es möglich ist, sich auch mal fallen zu lassen. Ich möchte ein solches Umfeld schaffen. Auch heute treibt mich diese Motivation immer noch an. Das Online-Format finde ich dabei  besonders wertvoll, da es eine andere Form der Nähe, aber eben auch Distanz ermöglicht. Wir können einen sicheren Ort für all jene schaffen, die sich von der Vertraulichkeit oder eben auch dem Konzept an sich angesprochen fühlen.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Leben wieder spüren</h2>



<p>Das Team möchte dabei helfen, dass die Jugendlichen wieder ihr Leben spüren und es voll leben, denn jeder einzelne ist wichtig in  seiner Trauer. Daher wurde vom Team der Name „Schreiben als Brücke“ gewählt. Die Brücke zwischen Tod und Leben und zwischen einem Leben mit und einem Leben ohne den verstorbenen Menschen.<br>„Du bist richtig so, wie du bist,“ sagt das Team der Online-Trauerbegleitung einstimmig. Es kann helfen, in der Trauer und dem  Verlust den eigenen Weg wieder zu finden. Das Team geht mit, während der oder die Begleitende den Weg und das Tempo bestimmt. Wichtig sind die Achtung und der Respekt voreinander. Jeder und jede wird so angenommen, wie er oder sie ist, mit allen Gefühlen, Gedanken und Handlungen. Es ist egal, welche Religion jemand hat, wie er oder sie lebt, wer und wie geliebt wird oder wie lange der Todesfall zurückliegt. Trauer ist ein überwältigendes Gefühl, das einen ohnmächtig und leidend zurücklassen  kann. Die Peers und die hauptamtlichen Mitarbeiterinnen von „Schreiben als Brücke“ glauben, dass jede/jeder die innere Stärke hat, die hilft, diese Krise zu überwinden und ins Leben zurückzufinden, denn jeder Jugendliche oder junge Erwachsene ist selbst die Expertin oder der Experte seines oder ihres Lebens!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie läuft eine Begleitung ab?</h2>



<p>Die Trauerbegleiter<em>innen </em>sind auf drei verschiedenen Wegen für Hilfesuchende da: über EMail, im Gruppenchat und im Einzelchat. Sandra Püschel von „Schreiben als Brücke“ erzählt, dass am Anfang immer der erste Schritt steht: eine Anmeldung auf dem Beratungsportal. „Dies geht anonym, sicher und kostet nichts. Direkt nach der Anmeldung können Nachrichten geschrieben werden, auf die wir uns innerhalb von 48 Stunden melden, um gemeinsam zu schauen, auf welchem Weg wir am besten unterstützen können. Die Entscheidung, in welcher Form oder wie intensiv die Begleitung erfolgen kann, liegt am Ende bei den Ratsuchenden“, so Sandra Püschel weiter. Über das Beratungsportal können Nachrichten und Antworten abgeholt oder an offenen Gruppen- und Einzelchats teilgenommen werden. Wer bereits eine persönliche Begleiterin oder einen Begleiter hat, kann mit ihr oder ihm zudem jederzeit Einzelchats vereinbaren. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Anfragen sind sehr unterschiedlich</h2>



<p>Ben (m, 17), ist gerade nach Flensburg gezogen und beginnt eine Ausbildung zum Friseur. Ursprünglich kommt er aus einem  kleinen Dorf in Angeln. Auf dem Rückweg von einer Grillparty hat sein bester Freund einen tödlichen Autounfall. Ben zieht sich in den Monaten nach dem Tod immer weiter aus der Familie und aus seinem Freundeskreis zurück, verbringt viel Zeit allein und  reagiert wütend, wenn andere versuchen, ihn aufzumuntern. Er schafft es nicht mehr, zur Berufsschule zu gehen. Dort weiß  niemand von seiner Trauer und er steht kurz davor, seinen Ausbildungsplatz zu verlieren. In Flensburg hat er noch keine Freunde gefunden. „Warum soll ich überhaupt noch morgens aufstehen? Ist doch sowieso alles sinnlos“, sagt er, und sein Herz tut ihm weh.<br>Eva* (w, 23) arbeitet als Verkäuferin in Kiel. Vor kurzem ist ihr Partner bei ihr eingezogen, was für beide noch eine ungewohnte  Situation ist. Evas Freundeskreis ist eher klein. Sie trifft sich am Wochenende gerne zu Spieleabenden. In ihrer Jugend ist ihr Vater nach längerer Krankheit an Krebs gestorben. Ihre Mutter war damals von dem Tod sehr betroffen und Eva hat sich um vieles  kümmern müssen.<br>Ihre Gefühle waren ein Auf und Ab, es gab immer die Hoffnung, dass ihr Vater doch überleben könnte. Das war anstrengend und  hat sie erschöpft zurückgelassen. Sie hat das Gefühl, „den Verlust gut mit sich selbst verarbeitet zu haben“, am Geburtstag ihres Vaters ist sie trotzdem häufig mit ihrer Trauer überfordert und möchte ihre Freund<em>innen </em>damit nicht belasten. „Wie kann ich den Tag gut überstehen?“ fragt sie.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie werden Peers auf die Online-Begleitung vorbereitet? </h2>



<p>Die ehrenamtlichen Mitarbeiter<em>innen</em> werden mit Hilfe des Celler Modells auf ihre Aufgaben vorbereitet. Dieses ist das gemeinsame  Vorbereitungskonzept der Diakonie Deutschland und der Deutschen Malteser zur Qualifizierung Ehrenamtlicher in der Hospizarbeit.<br>Der letzte Vorbereitungskurs fand von Juni bis September dieses Jahres statt und beinhaltet auch eine lange Online-Übungsphase.  Das Team konnte sich danach von vier auf acht Peers vergrößern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist die Motivation, am Vorbereitungskurs teilzunehmen?</h2>



<p>Hannah* (w, 23): „Ich habe selbst viel Trauer erfahren in meinem Leben und es allein durchstehen müssen, was ich niemandem  wünsche. Deshalb möchte ich gerne jungen Menschen mit ihrer Trauer helfen. Trauer ist eine Situation der absoluten Grenzerfahrung. Ich möchte da sein, zuhören und so verhindern, dass sich jemand allein fühlt. Besonders schön finde ich den  Gedanken, dass junge Menschen anderen jungen Menschen zur Seite stehen. So von gleich zu gleich. Ich empfinde die Anonymität und Distanz bei der Online-Trauerbegleitung als eine tolle Sache. Außerdem hat mich das wertschätzende Team der hauptamtlichen Mitarbeiterinnen des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes direkt überzeugt. Der Kurs regt dazu an, sich mehr mit dem gesellschaftlich tabuisierten Thema Sterben, Tod und Trauer auseinanderzusetzen und andere Menschen dafür zu sensibilisieren.  Diese Erfahrung durfte ich bereits in Gesprächen mit Freunden und Bekannten in den letzten Wochen mehrfach machen. Offen über das Thema zu sprechen, kann Erleichterung bringen und gehört für mich mittlerweile dazu.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie werden der Kurs und die Online Übungsphase erlebt?</h2>



<p>Hannah: „Ich erlebte den Kurs als intensiv. Ein wertschätzender, positiv stimmender Ort, der sofort eine ungewohnte Vertrautheit und Ehrlichkeit zwischen uns Teilnehmer*innen erzeugt hat. Die Inhalte sind interessant gewählt, praktisch orientiert aufgebaut  und regen zur weiteren eigenen Reflexion an. Was ich besonders berührend fand, war die Phase der persönlichen Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte. Die dann überleitete in eine generelle Auseinandersetzung mit Trauer, möglichen Vorurteilen und verschiedenen Aspekten von Sterben, Tod und Trauer. Wie trauern junge Menschen? Wie lässt sich eine E-Mail am  besten lesen und beantworten? Die Übungsphase erlebte ich als äußerst hilfreich, da sie im geschützten Rahmen das Ausprobieren  ermöglicht hat. Und obwohl wir mit fiktiven Beispielen geübt haben, hat sich alles so echt angefühlt. So konnten wir in die Software<br>und unsere Rolle als Begleiter<em>innen</em> langsam hineinfinden und herausfinden, was genau unser ganz persönlicher Beitrag sein kann. Sowohl im Kurs als auch in der Online-Übungsphase hatte ich das Gefühl, unterstützt zu werden und immer einen Ansprechpartner zu haben. <br>Danke dafür, dass das Team eine solch besondere Insel des Zuhörens, der Akzeptanz und Wertschätzung kreiert hat. Jetzt bin ich gespannt auf Nachrichten, die mich dann erreichen werden!“ </p>



<h2 class="wp-block-heading">Auf der Webseite sind viele Tipps zur Trauer zu finden, z. B. im Trauer-ABC. 5 Tipps bei Traurigkeit und Einsamkeit </h2>



<p><strong>Cry</strong>. Erlaube dir, zu trauern. Trauer ist keine Krankheit, aber ein starkes Gefühl, was sich überwältigend anfühlen kann. Lass deine Tränen raus. <br><strong>Connect</strong>. Bleib nicht allein. Wenn es dir schlecht geht, versuch deine Freunde anzurufen oder in Kontakt mit deiner Familie zu sein. Such dir Hilfe. Wir sind gerne online für dich da auf <a rel="noreferrer noopener" href="http://www.schreiben-als-bruecke.de" target="_blank">www.schreiben-als-bruecke.de</a>.<br><strong>Create</strong>. Du kannst gut sehen, wie sich deine Stimmung verändert, wenn du ein Tagebuch schreibst. Versuch das mal. Und alles, was du selbst gestalten kannst, wird dir jetzt helfen. Schreib einen Brief an deinen Verstorbenen. Sprüh ein Graffiti. Tauch deine Finger in Farbe. <br><strong>Find Joy</strong>. Tu dir was Gutes. Mach dir ´ne heiße Schokolade. Leg ein gutes Hörbuch auf. Geh mal wieder auf eine Party. Du hast das Recht zu lachen und Spaß zu haben. <br><strong>Move</strong>. Trauer lässt dich und deinen Körper erstarren. Versuch in Bewegung zu kommen. Geh doch mal vor die Tür. Vielleicht hast du Lust, bei einem Spaziergang zu fotografieren oder zu tanzen bis sich alles etwas leichter anfühlt. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Hintergrundinfos zum Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst </h2>



<p>Die Unterstützung, die Menschen bei uns bekommen, ist umfangreich und vielschichtig. Unsere fünf hauptamtlichen  Mitarbeiterinnen werden dabei unterstützt durch 42 ehrenamtliche Mitarbeiter<em>innen</em>. Der Dienst wird zu über 90% durch Spenden  finanziert.<br>Dafür steht der AmbKiJuHoDi: Schwersterkrankte junge Menschen und ihre Familien brauchen jemanden an ihrer Seite, der sie auf  ihrem Weg stärkt und begleitet. Kinder und Jugendliche mit schwersterkrankten Eltern werden aufmerksam unterstützt. Ein Bereich ist die Trauerarbeit mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Interessierte und pädagogische Einrichtungen können sich mit ihren Fragen den AmbKiJuHoDi wenden und Fortbildungen bei uns anfragen. Man findet uns in der Wrangelstraße 6 in  Flensburg.<br>Projektverantwortliche von „Schreiben als Brücke“ ist Sandra Püschel, Telefon: 0461-503 23 81, E-Mail: sandra.pueschel@katharinen-hospiz.de.</p>



<p>*Namen geändert</p>



<p><em>Text und Fotos: Katharinen Hospiz</em></p>
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		<title>Thomas Schwedhelm –  Vielseitig in Beruf und Ehrenamt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Mar 2021 00:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Flensburger Köpfe]]></category>
		<category><![CDATA[Ambulante Dienste St. Elisabeth]]></category>
		<category><![CDATA[Flensburg Journal April 2021]]></category>
		<category><![CDATA[Katharinen Hospiz am Park]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Schwedthelm]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Vormittag ist noch jung. Die vorfrühlingshafte Sonne gewinnt an Energie und taucht das Gelände am Flensburger Bahnhof in ein stimmungsvolles Raster heller und schattiger Flächen. Vor einem Nebengebäude ist eine rote Flagge gehisst. Darauf glänzt das Logo der „Ambulanten Dienste St. Elisabeth“, die vor anderthalb Jahren vom Güterbahnhof an diese Stelle umgezogen sind. Es [&#8230;]</p>
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]]></description>
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<p>Der Vormittag ist noch jung. Die vorfrühlingshafte Sonne gewinnt an Energie und taucht das Gelände am Flensburger Bahnhof in  ein stimmungsvolles Raster heller und schattiger Flächen. Vor einem Nebengebäude ist eine rote Flagge gehisst. Darauf glänzt das  Logo der „Ambulanten Dienste St. Elisabeth“, die vor anderthalb Jahren vom Güterbahnhof an diese Stelle umgezogen sind. Es ist  noch still in den Räumlichkeiten. Die rund 40 Mitarbeiter sind in Flensburg und Harrislee unterwegs, um den Patienten beim  Waschen zu helfen oder Verbände zu tauschen. Thomas Schwedhelm hält die Stellung und bedient das Telefon, das immer mal wieder klingelt. „Unser Standort liegt passend zwischen Ost- und Westteil der Stadt“, findet der Geschäftsführer.<br>Er sitzt immer vormittags in seinem Büro, am Nachmittag wechselt er in das Verwaltungsgebäude des St. Franziskus-Hospital an  der Dorotheenstraße, da er auch als Geschäftsführer des Katharinen Hospiz am Park fungiert. Eine regional sehr anerkannte Einrichtung, die bald um einen Neubau erweitert werden soll. Zusätzlich ist Thomas Schwedhelm in einer weiteren  hundertprozentigen Tochter der „Malteser“ als Geschäftsführer eingesetzt. Unter deren Dach arbeiten zwei Facharzt-Praxen in Harrislee und Mürwik.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2021/03/DSC_9811-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-66212" width="1040" height="692" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2021/03/DSC_9811-1024x682.jpg 1024w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2021/03/DSC_9811-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2021/03/DSC_9811-768x511.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2021/03/DSC_9811-1536x1022.jpg 1536w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2021/03/DSC_9811-2048x1363.jpg 2048w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2021/03/DSC_9811-696x463.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2021/03/DSC_9811-1068x711.jpg 1068w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2021/03/DSC_9811-631x420.jpg 631w" sizes="auto, (max-width: 1040px) 100vw, 1040px" /><figcaption>Thomas Schwedhelm</figcaption></figure></div>



<p>Der 51-Jährige ist längst fest verankert in Deutschlands nördlichster Stadt. Erst beim Blick auf seine Biografie merkt man, dass er  ein zugewanderter „Flensburger Kopf“ ist. Er ist ein gebürtiger Bremer, wuchs im Stadtteil Neue Vahr auf. Auf Grundschule,  Gymnasium und Abitur folgte eine Ausbildung – das kann man sich heute pfiffigar nicht mehr vorstellen – zum Speditionskaufmann. Die Lehrjahre bestritt er in einem Unternehmen, das häufiger seinen Namen wechselte und längst von  größerer Konkurrenz aufgekauft wurde. Damals war Thomas Schwedhelm voll in die Logistik und den Import von „Jacobs Kaffee“ involviert.<br>Der Zivildienst brachte ihn erstmals in Kontakt mit dem Sozialbereich. „Ich hatte schon eine Zusage für eine Stelle in Bremen“,  erzählt er. „Dann erfuhr ich, dass ich viel im Büro sitzen müsste. Das hatte ich schon in der Ausbildung genug getan.“ Der Zufall  stand Pate: Ein Freund studierte Medizin in Marburg und bekam ein Stellengesuch des dortigen Studentenwerks in die Hand. Ein Biologie-Student, der wegen einer Art Muskelschwund im Rollstuhl saß, benötigte für seinen Alltag eine individuelle Betreuung.<br>So landete Thomas Schwedhelm in Hessen und einige Monate später in Australien. Denn der Schützling hatte den großen Traum von „Down Under“. Letztendlich war eine kleine Männer-Gruppe mit Auto und Flugzeug unterwegs und besuchte die Oper von  Sydney, sah die Skyline von Melbourne, tauchte in der Hauptstadt Canberra auf und wagte sich ins tropische Cairns. Und auch die „Scenic Railway“, die als steilster Schrägaufzug der Welt firmiert ist, stoppte den Elan der europäischen Gäste nicht. Ein  Mitreisender hielt den Rollstuhl fest, ein anderer seinen Insassen.<br>Der Zivildienst hatte bei Thomas Schwedhelm bleibende Eindrücke hinterlassen, war aber keine Initialzündung für eine Tätigkeit im  Sozialwesen. Für rund ein Jahr ging es zurück ins Speditionsgewerbe. Es reifte der Gedanke an ein Studium der  Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt der Logistik. Das war in Flensburg möglich, einer ihm bis dahin unbekannten Stadt. Als der junge Mann an der letzten Ausfahrt vor der Grenze die Autobahn verließ, registrierte er schnell überraschende Erkenntnisse. „Ich hatte gar nicht gewusst, dass Flensburg so dicht an Dänemark liegt“, schmunzelt er. „Es war auch überraschend hügelig, und zum Glück auf Anhieb sympathisch.“<br>Er war noch ahnungslos, hatte keinen persönlichen Draht zu den Menschen in seiner neuen Wahlheimat und musste Zeitungen  wälzen, um eine Wohnung auf dem Sandberg zu ergattern. Als er mit dem Sommersemester 1994 einstieg, lernte er einige  Kommilitonen kennen, die ihm von Roland Trill vorschwärmten: „Da musst du mal hin, der macht gute Veranstaltungen und Projekte mit echtem Praxisbezug!“ Der Professor hatte 1992 den Studiengang „Krankenhaus-Management“ eingeführt. Thomas  Schwedhelm ließ sich inspirieren und begeistern – und bereicherte seinen Schwerpunkt „Personal-Organisation“ um das Nebenfach „Krankenhaus-Management“. Nach zwei Jahren war die Zeit reif für einen Nebenjob. Zufällig kegelten Roland Trill und die  Personalleiterin vom Flensburger Franziskus-Hospital gemeinsam. „Haben Sie einen pfiffigen Studenten, der bei uns aushelfen kann?“ Ja, hatte er – und Thomas Schwedhelm war urplötzlich Mitarbeiter in der Personalabteilung des Krankenhauses. Er  beschäftigte sich mit Urlaubsmeldungen und Lohnabrechnungen der Mitarbeiter. Es schloss sich ein Praktikum an, das auch den  Finanzbereich und das Controlling beinhaltete. So stand nach dem Ende des Studiums im Herbst 1997 einem nahtlosen Übergang nichts im Wege.<br>Im Verwaltungs- und Finanzsektor des Franziskus-Hospitals war Thomas Schwedhelm bis 2015 mit diversen Aufgaben betraut.  Unter anderem belebte er auch die seit vielen Jahren brachliegende kaufmännische Ausbildung im Krankenhaus. Nicht nur  beruflich, auch privat hatte er inzwischen Wurzeln im hohen Norden geschlagen. Er hatte eine Studentin aus Rendsburg  kennengelernt: seine heutige Frau Hilka. Die Tochter ist inzwischen erwachsen, das Ehepaar hat sich nach einigen Stationen im Stadtgebiet in Mürwik niedergelassen.<br>Ein Bezug zu Bremen ist weiterhin vorhanden. Bruder und Schwester wohnen noch an der Weser. Und dann gibt es noch den SV  Werder. Als Fan war Thomas Schwedhelm dabei, wie sein Klub zunächst an einigen Titeln vorbeischrammte (1986 – der „Kutzop-Elfer“), dann aber auch rauschende Erfolge feierte. Er war 1993 mit nach Stuttgart zur Meister-Krönung und im Jahr zuvor beim  Europapokal-Finale in Lissabon vor Ort. Das 2:0 gegen Monaco wird er wohl nicht vergessen. „Die Tore schossen Klaus Allofs und  Wynton Rufer!“, weiß Thomas Schwedhelm, ohne nachzudenken. Als Jugendlicher verkaufte er im Weser-Stadion Getränke, und einmal sollte er selbst auf dem grünen Rasen spielen. Bei einem Vorspiel, das dann allerdings aufgrund starker Niederschläge auf  einen Nebenplatz verlegt wurde. Dort kassierten seine Kicker vom SC Vahr gegen die Jugend des SV Werder eine 0:14-Packung. Als Student schloss sich Thomas Schwedhelm dem TSB Flensburg an. Die Spielberechtigung ließ auf sich warten. So gab sich der  ungeduldige Fußballer vor einer Einwechslung die Identität eines verletzten Spielers. Der Schiedsrichter kam auf ihn zu: „Das würde ich mir gut überlegen, Sie sind nicht Herr Herzog!“ Thomas Schwedhelm verschob sein Flensburg-Debüt, um eine langfristige Sperre zu vermeiden, und stellte fest: Flensburg ist kleiner als Bremen, hier kennt man sich. Heute stürmt er für die TSB-Altliga und wartet seit November auf das Comeback des Amateur-Fußballs. „Wir haben eine Whatsapp-Gruppe, aber da ist es merklich ruhiger geworden.“</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2021/03/TSB.jpg" alt="" class="wp-image-66216" width="689" height="285" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2021/03/TSB.jpg 650w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2021/03/TSB-300x125.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 689px) 100vw, 689px" /><figcaption>Amateurkicker mit der TSB-Altliga</figcaption></figure></div>



<p>Beruflich keineswegs. Seit Herbst 2003 ist Thomas Schwedhelm Geschäftsführer. Diesen Posten übernahm er damals zunächst für  das Katharinen Hospiz am Park. Diese Institution tragen die beiden Flensburger Krankenhäuser gemeinsam. Vor knapp zwei  Dekaden klaffte in der wirtschaftlichen Leitung eine Lücke. Thomas Schwedhelm sprang zunächst stundenweise ein, längst ist  daraus ein Halbtags-Job geworden. Schnell nahm ein ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst seinen Dienst auf. 2010 folgte die Spezialisierte Ambulante Palliativ-Versorgung (SAPV). Dabei werden schwerstkranke Patienten mit lebensverkürzenden  Erkrankungen von Ärzten und Pflegekräften zu Hause im Kreis der Angehörigen begleitet. „Unsere Arbeit richtet sich nicht nur an die Menschen in Flensburg, sondern auch an die im Kreis Schleswig-Flensburg und in Nordfriesland“, erklärt der Geschäftsführer.<br>Er ist häufiger am Spendenfisch zu sehen, wenn größere Zuwendungen von Vereinen und Privatpersonen mit einem offiziellen Foto  dokumentiert werden. Das Katharinen Hospiz am Park ist auf Spenden angewiesen, hat einen Förderverein und eine Stiftung zur Unterstützung. Thomas Schwedhelm ist nicht in die tägliche Arbeit eingebunden, aber im steten Kontakt mit den Protagonisten. Ein  Schwerpunkt aktuell: Die Erweiterung. Das Bauleitverfahren ist durch, das Vorhaben liegt nun beim Sozialministerium. Ein Baubeginn in diesem Jahr wird erhofft. Dann könnte die Einweihung im nächsten Jahr mit dem 30-jährigen Bestehen der Einrichtung kombiniert und wieder prominente Gäste begrüßt werden. In der Vergangenheit schauten schon Ministerpräsident Peter-Harry Carstensen, Familienministerin Kristina Schröder oder der ehemalige Vize-Kanzler Franz Müntefering als Vorsitzender  der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen in der Flensburger Mühlenstraße vorbei.<br>Der Plan für die Erweiterung des Katharinen Hospizes sieht so aus: Das kleinere der beiden Gebäude wird abgerissen. Während der  Bauphase wird der ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst in die Wrangelstraße ausgelagert, um dann in das heutige  Hauptgebäude einzuziehen. Dort verbleibt die Verwaltung. Die stationäre Patientenversorgung selbst soll ausschließlich im Neubau stattfinden. Die Zahl der Betten wird von sechs auf zwölf erhöht. „Der Bedarf ist schon länger da“, betont Thomas Schwedhelm. „Es sterben nicht mehr Menschen, aber die Palliativ-Medizin wird mehr angenommen und wir beschränken uns nicht mehr auf Krebs-Patienten.“ 120 bis 140 Personen werden jährlich im Katharinen Hospiz betreut. Zwei Drittel sind dann so stabil, dass sie nach  Hause können, um dort zu sterben.</p>



<figure class="wp-block-gallery columns-2 is-cropped wp-block-gallery-6 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="685" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2021/03/Gruppe_25_Jahre_Hospiz-2_klein-002-1024x685.jpg" alt="" data-id="66215" data-full-url="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2021/03/Gruppe_25_Jahre_Hospiz-2_klein-002.jpg" data-link="https://flensburgjournal.de/gruppe_25_jahre_hospiz-2_klein-002/" class="wp-image-66215" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2021/03/Gruppe_25_Jahre_Hospiz-2_klein-002-1024x685.jpg 1024w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2021/03/Gruppe_25_Jahre_Hospiz-2_klein-002-300x201.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2021/03/Gruppe_25_Jahre_Hospiz-2_klein-002-768x514.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2021/03/Gruppe_25_Jahre_Hospiz-2_klein-002-1536x1028.jpg 1536w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2021/03/Gruppe_25_Jahre_Hospiz-2_klein-002-696x466.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2021/03/Gruppe_25_Jahre_Hospiz-2_klein-002-1068x715.jpg 1068w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2021/03/Gruppe_25_Jahre_Hospiz-2_klein-002-628x420.jpg 628w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2021/03/Gruppe_25_Jahre_Hospiz-2_klein-002.jpg 1654w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="blocks-gallery-item__caption">25 Jahre Katharinen Hospiz in Flensburg</figcaption></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="607" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2021/03/DSC_2664-1024x607.jpg" alt="" data-id="66213" data-full-url="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2021/03/DSC_2664-scaled.jpg" data-link="https://flensburgjournal.de/dsc_2664/" class="wp-image-66213" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2021/03/DSC_2664-1024x607.jpg 1024w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2021/03/DSC_2664-300x178.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2021/03/DSC_2664-768x455.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2021/03/DSC_2664-1536x910.jpg 1536w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2021/03/DSC_2664-2048x1214.jpg 2048w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2021/03/DSC_2664-696x412.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2021/03/DSC_2664-1068x633.jpg 1068w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2021/03/DSC_2664-709x420.jpg 709w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="blocks-gallery-item__caption">Scheckübergabe der Handewitter HIS an Thomas Schwedhelm vor dem Katharinen Hospiz am Park</figcaption></figure></li></ul></figure>



<p>In der ehemaligen Gaststätte in der Marienhölzung entstanden in der zweiten Jahreshälfte des vergangenen Jahres Räume für die  Mitarbeiter der ambulanten Bereiche des Katharinen Hospiz am Park. Sobald es wieder möglich ist, soll ein ehrenamtlich geführtes Café an den Wochenenden die Flensburger zu Kaffee und Kuchen in die Marienhölzung locken. <br>Der Geschäftsführer übernahm ab 2015 zusätzlich neue Aufgaben. Bis 2019 hatte er die kaufmännische Leitung bei der Malteser-Gesellschaft für vier Pflegeheime in Norddeutschland inne. Dazu zählten neben dem Flensburger „Malteserstift St. Klara“ drei  Pflegeheime in Wismar, Travemünde und Hamburg. „Damit verbunden war viel Fahrerei und auch Übernachtungen außerhalb“,  berichtet Thomas Schwedhelm. „Ich wollte wieder mehr in Flensburg sein.“ Es fanden sich neue Tätigkeiten in der Fördestadt.<br>Neben der Familie prägt das Ehrenamt die Freizeit. Der 51-Jährige ist Mitglied des Lions Club Flensburg-Schiffbrücke und war bereits 2013/14 sein Präsident. Eine interessante Schnittstelle: Zahnärztliche Praxen in der Region sammeln ausgedientes Zahngold ihrer Patienten und übergeben es jährlich dem Lions Club. Aus dem Erlös wird seit Jahren eine Vollzeitstelle für den ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst des Katharinen Hospizes finanziert. Derzeit sind die Vereinsaktivitäten bis auf einige Video-Konferenzen komplett heruntergefahren.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2021/03/Providentia-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-66214" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2021/03/Providentia-1024x683.jpg 1024w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2021/03/Providentia-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2021/03/Providentia-768x513.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2021/03/Providentia-696x465.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2021/03/Providentia-1068x713.jpg 1068w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2021/03/Providentia-629x420.jpg 629w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2021/03/Providentia.jpg 1365w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Mit dem Lions Club Flensburg-Schiffbrücke auf Tour</figcaption></figure>



<p>Thomas Schwedhelm wirkt auch im Vorstand des Vereins „Schönste Förde der Welt“ mit. Mit dem Regional-Marketing soll das Image der Grenzstadt aufpoliert, Tourismus und Wirtschaft angekurbelt werden. „Flensburg hat etwas zu bieten“, findet Thomas  Schwedhelm und zählt auf: „Innenstadt und Strände, Sport und Kultur. Das sind Faktoren, die auch für den Gesundheitsbereich bei der Akquise von Mitarbeitern wichtig sind.“ Er sitzt auch im neunköpfigen Aufsichtsrat der Wohnungsgenossenschaft SBV. Seit zwei Jahren begleitet und unterstützt er gemeinsam mit einigen Vertretern der Mieter und der lokalen Wirtschaft die Geschäftsführung des SBV.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2021/03/SBV_Aufsichtsrat-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-66308" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2021/03/SBV_Aufsichtsrat-1024x683.jpg 1024w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2021/03/SBV_Aufsichtsrat-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2021/03/SBV_Aufsichtsrat-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2021/03/SBV_Aufsichtsrat-696x464.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2021/03/SBV_Aufsichtsrat-1068x712.jpg 1068w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2021/03/SBV_Aufsichtsrat-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2021/03/SBV_Aufsichtsrat.jpg 1275w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Der Aufsichtsrat des SBV Flensburg</figcaption></figure>



<p>Der „Flensburger Kopf“ reist gerne. Bis auf Südamerika und die Antarktis hat er schon alle Kontinente besucht. Vietnam, die USA  oder Tansania befriedigten das Fernweh. „Die Tierwelt Afrikas hat mich besonders beeindruckt“, erzählt er. Bis auf das Nashorn hat<br>er alle Mitglieder der „Big Five“, also Elefant, Büffel, Leopard und Löwe, gesichtet. Im Winter schätzt Thomas Schwedhelm eine Ski-Tour mit Freunden. In normalen Zeiten steigt er im Januar in einen dänischen Reisebus, um ins Zillertal zu gelangen. Für ein verlängertes Wochenende! Einmal hatte das Vehikel schon bei Tarp einen platten Reifen. Im Schleichgang ging es in die Pattburger  Werkstatt. Die Reisegruppe musste auf einen Ersatzbus warten. „Da hat ein Däne seine Gitarre aus dem Gepäck genommen und  Musik gemacht“, schmunzelt Thomas Schwedhelm. „Kurz darauf entstand eine Polonäse durch die gesamte Werkstatt.“<br>Er hat noch ein anderes Hobby: Er erfindet Gesellschaftsspiele. In diesem Zusammenhang ist er als Mitglied im Verein „Spiele-Autoren-Zunft“ registriert. Einmal besuchte der Flensburger sogar eine Spieleautoren-Messe in München. Sein Brettspiel „Colore  Nostro“ wurde von einem Verlag als sehr gut und geeignet befunden, wurde aber noch nicht auf den Markt gebracht.<br>Bei den „Ambulanten Diensten St. Elisabeth“ ist inzwischen mehr Betrieb. Thomas Schwedhelm war dort schon länger als zweiter  Geschäftsführer tätig, aber eher als „Reserve“ von Axel Kohrt. Als dieser in den Ruhestand ging, übernahm der Jüngere des Duos im Mai 2020 das Zepter. Sitzungen und Gespräche prägen nun den Alltag, der in Corona-Zeiten mehr als sonst auf Video-Konferenzen und Telefonaten basiert. Der Aufwand im Pflege-Sektor ist nicht kleiner geworden. „Nur ab und an rufen Patienten an,  die nicht unbedingt auf uns angewiesen sind, und sagen einen Termin ab, um Kontakte zu vermeiden“, erzählt Thomas Schwedhelm.</p>



<p><em>Text: Jan Kirschner<br>Fotos: Jan Kirschner, privat</em></p>
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