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	<title>Fußball Archive - Flensburgjournal</title>
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		<title>Sascha Görres – ein ungewöhnlicher Lebensweg dank des Fußballs</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Jul 2026 22:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Sascha Görres]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Er hat es zu Teilen seiner großen Leidenschaft „Fußball“ zu verdanken, wie sein Leben tatsächlich verlaufen ist, dass er nun schon fast die Hälfte seines bisherigen Daseins auf der anderen Seite des „großen Teichs“ in den Vereinigten Staaten verbracht hat und dort auch ganz offensichtlich sein privates und berufliches Glück gefunden hat. Das Flensburg Journal [&#8230;]</p>
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<p>Er hat es zu Teilen seiner großen Leidenschaft „Fußball“ zu verdanken, wie sein Leben tatsächlich verlaufen ist, dass er nun schon fast die Hälfte seines bisherigen Daseins auf der anderen Seite des „großen Teichs“ in den Vereinigten Staaten verbracht hat und dort auch ganz offensichtlich sein privates und berufliches Glück gefunden hat. Das Flensburg Journal sprach mit seinen Eltern Brigitte und Klaus Görres, die heute – als zufriedene Rentner und mehrfache und glückliche Großeltern – nach wie vor in Flensburg-Weiche leben und dort zuhause sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Saschas unbeschwerte Kindheit</h2>



<p>Sascha Görres wurde am 27. Februar 1980 geboren, natürlich in Flensburg. „Wir wohnten damals noch in Engelsby in einer Etagenwohnung, im Trögelsbyer Weg“, erinnert sich seine Mutter. „Hier hat unser Sascha seine ersten Schritte gemacht“, ergänzt Vater Klaus. „Als er man gerade etwa zwei Jahre alt war, entdeckte er das runde Etwas für sich – das bald stets im Mittelpunkt seines Lebens stehen sollte … Unsere Wohnung hatte einen langen Flur, den Sascha jetzt als Spielfeld für sich nutzte: Hier kickte und bolzte und schoss er praktisch durchgehend den Ball hin und her und immer noch einmal. Ich kam meist gegen 16 Uhr von der Arbeit heim. Da stand der Junge schon mit dem Ball unterm Arm und erwartete mich an der Wohnungstür: „Komm Papa, wir spielen ein Spiel!“ Zum Glück für Familie Görres war die Nachbarin in der Wohnung darunter ziemlich schwerhörig …</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="800" height="542" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Beim-Training-in-Weiche.jpg" alt="Sascha Görres – ein ungewöhnlicher Lebensweg dank des Fußballs" class="wp-image-87095" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Beim-Training-in-Weiche.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Beim-Training-in-Weiche-300x203.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Beim-Training-in-Weiche-768x520.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Beim-Training-in-Weiche-620x420.jpg 620w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Beim-Training-in-Weiche-696x472.jpg 696w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Training in Weiche</figcaption></figure></div>


<p>Bald wurde die Wohnung allerdings zu klein für die vierköpfige Familie, ein Schwesterchen komplettierte das Familienglück. „Wir fanden schließlich in Weiche im Hirschbogen das passende Haus für uns.“ Der Vater hatte es jetzt nicht mehr allzu weit zur Arbeit, und im Umfeld gab es für die Kinder unendlich viele Spielmöglichkeiten, zudem sehr viele gleichaltrige Kinder. „Sascha haben wir bald tagsüber kaum noch bei uns zuhause gesehen. Er war ständig draußen, den Ball immer dabei, und schnell fand er in Weiche viele Freunde und Fußballkumpels, die ihn seine gesamte Jugendzeit über begleiten sollten.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Junge wird Vereinsspieler</h2>



<p>Natürlich kannten die Jungs längst den örtlichen Fußballverein ETSV Weiche. „Sascha bettelte so lange, bis wir ihn im Alter von 5 Jahren dort anmeldeten, er nun mit Begeisterung seine ersten Schritte als Vereinskicker in der „Pampers“-Mannschaft machte – so wurden die Kleinsten damals genannt. Seine besten Freunde, Nachbarskinder und Spielkollegen wie Andy Stark, Mario Albrozeit und Ronny Bettenbühl waren natürlich auch dabei. Weiche-Urgestein „Haddy“ Suhr und Holger Strauß waren seine ersten Trainer, beide haben den wissbegierigen Jungs viel zeigen können und gute Jugendarbeit geleistet. Haddy trainierte gleich mehrere Jugendmannschaften, und als auch Holger immer weniger Zeit hatte, war plötzlich sein Vater Klaus Trainer der F-Jugend“, schmunzelt Brigitte Görres. Klaus blieb insgesamt 20 Jahre der Jugendabteilung des ETSV Weiche als Trainer treu. </p>



<p>Als Sascha älter wurde und in die D-Jugend wechselte, sollte und wollte er nicht mehr vom eigenen Vater trainiert werden. „Dennis Hagen wurde nun sein Coach und Trainer, der genauso kompetent war und der Mannschaft ebenfalls gut bekam. Sascha und auch Andy und Mario waren allesamt sehr gute Kicker, deren Können natürlich auch anderen Vereinen sowie deren Trainern und Verantwortlichen nicht verborgen blieb.“ Selbst in der Schule, der hiesigen UNESCO-Schule, war Fußball ein Dauerthema. Alljährlich zum Schuljahresende fand dort ein internes Turnier aller Klassenstufen statt. „Saschas 4. Klasse gewann dabei nicht nur das beliebte Turnier, sondern besiegte auch leicht und locker höhere Klassenjahrgänge. </p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img decoding="async" width="800" height="602" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/F-Jugend-mit-Papa-als-Trainer.jpg" alt="Sascha Görres – ein ungewöhnlicher Lebensweg dank des Fußballs" class="wp-image-87098" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/F-Jugend-mit-Papa-als-Trainer.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/F-Jugend-mit-Papa-als-Trainer-300x226.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/F-Jugend-mit-Papa-als-Trainer-768x578.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/F-Jugend-mit-Papa-als-Trainer-558x420.jpg 558w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/F-Jugend-mit-Papa-als-Trainer-80x60.jpg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/F-Jugend-mit-Papa-als-Trainer-696x524.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/F-Jugend-mit-Papa-als-Trainer-265x198.jpg 265w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">In der F-Jugend mit Papa als Trainer</figcaption></figure></div>


<p>Auch in der Kreisauswahl des KFV Flensburg kickte Sascha inzwischen mit Erfolg. Bei einem Turnier aller  SHFV-Teams sämtlicher Fußballkreise auf der Halbinsel Priwall bei Lübeck holte unsere Flensburger Auswahl seinerzeit sensationell den dritten Platz – sonst waren wir dort immer nur unter „ferner liefen“ platziert“, weiß Klaus noch genau. Gern hätten den Jungen diverse andere Vereine – auch von außerhalb Flensburgs – zu sich geholt. Doch seinen Eltern war es wichtiger, dass er daheim in Flensburg eine solide Schulbildung erfuhr und zudem einen ordentlichen Schulabschluss hinlegte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Saschas Fußballkarriere in Flensburg</h2>



<p>Im Verein ETSV Weiche durchlief Sascha alle Jugendmannschaften bis rauf zu den Jungmannen (A-Jugend). Als A-Jugendlicher des älteren Jahrgangs wurde er mit einer Sondergenehmigung für die Seniorenmannschaften freigeholt. So rückte er im Spieljahr 1999 in die 1. Herren (damals in der Bezirksliga spielend) des ETSV auf und schaffte mit dem Team gleich in seiner ersten Saison ungeschlagen den Aufstieg in die Bezirksoberliga. Er war sofort ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft, wurde mit gerade einmal 20 Jahren sogar zum Mannschaftskapitän gewählt – das beschreibt am besten seinen hohen Stellenwert innerhalb des Teams.</p>



<p>In der Saison 2001/2002 holte diese Mannschaft mit Platz 1 die Meisterschaft in der Bezirksoberliga nach Weiche. In der anschließenden Aufstiegsrunde verpasste das Team allerdings den Aufstieg in die Verbandsliga. Sascha Görres, der im Frühjahr 1999 seine Schullaufbahn mit dem Abitur an der AVS in Flensburg erfolgreich abschloss, begann im Herbstsemester 2000 sein anvisiertes Studium der Wirtschaftsinformatik an der Fachhochschule Flensburg. Zwischen dem Schulabschluss und dem Studiumbeginn leistete er seinen 10monatigen Wehrdienst bei der Luftwaffe ab, in den Standorten Heide und Leck.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img decoding="async" width="800" height="531" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/ETSV_6.jpg" alt="Sascha Görres – ein ungewöhnlicher Lebensweg dank des Fußballs" class="wp-image-87096" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/ETSV_6.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/ETSV_6-300x199.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/ETSV_6-768x510.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/ETSV_6-633x420.jpg 633w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/ETSV_6-696x462.jpg 696w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Sascha (Nr. 13) holte mit seiner Mannschaft die Meisterschaft der Bezirksoberliga in der Saison 2001/2002</figcaption></figure></div>


<p>Sportlich entschied er sich nach intensivem Überlegen nach immerhin 17 Jahren Vereinszugehörigkeit zum ETSV Weiche zu einem Wechsel zum höherklassig spielenden Oberligisten und Nachbarverein TSB Flensburg – er wollte gern auch einmal höherklassig spielen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Vereinswechsel verlief zwar unglücklich, aber …</h2>



<p>Seine erste Oberligasaison 2002/2003 verlief leider wenig erfolgreich für seinen neuen Verein TSB, der den unerwarteten Aufstieg zu Saisonbeginn erst einmal verkraften musste – dem Team ging leider die Tauglichkeit für die anspruchsvollere Spielklasse ab. So stieg die Mannschaft schließlich als 17. und Tabellenletzter am Saison­ende in die Verbandsliga ab, Sascha stand jedoch in allen 32 Ligaspielen in der Startaufstellung der Truppe, wurde meist im linken Mittelfeld eingesetzt und spielte persönlich eine bemerkenswert gute Serie.</p>



<p>Sportlich lief es für den aufstrebenden Kicker also nicht so gut wie erhofft, doch er machte in diesem Jahr die Bekanntschaft des US-Amerikaners Marco Genee, der während eines Gastsemesters in Flensburg beim TSB Flensburg als Trainer hospitierte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein unverhoffter Wechsel des Studienorts</h2>



<p>Sascha hatte bereits einige Semester im Fach „Wirtschaftsinformatik“ an der FH in Flensburg absolviert, als ihm sein neuer Bekannter dabei half, als Austauschstudent für zunächst ein Semester nach North Carolina in die USA gehen zu können.</p>



<p>Ab dem Herbst 2003 studierte er nun also an der „University of North Carolina at Pembroke“, wo besagter Marco Genee bereits als Assistenzcoach des College-Fußballteams tätig war. Nach dem ersten halben Jahr kehrte Sascha zwar vorerst zurück nach Deutschland, um im Frühjahr 2004 seine letzten Kurse an der FH Flensburg zu absolvieren, auch seine abschließende Diplomarbeit fertigte er später in den jeweiligen Saisonpausen 2005 und 2006 in Deutschland an. Zum Herbstsemester 2004 kehrte Görres in die Vereinigten Staaten an die UNCP zurück und schloss im Frühjahr 2005 sein dortiges Studium mit einem Bachelor in Business Management ab.</p>



<p><em>(Pembroke ist eine Kleinstadt im Robeson County, North Carolina, USA. Sie liegt etwa 145 Kilometer landeinwärts und nordwestlich der Atlantikküste. Die Einwohnerzahl betrug laut Volkszählung von 2020 rund 2.900. Quelle: wikipedia)</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Erfolge als Fußballspieler in Pembroke</h2>



<p>Ein wichtiger Grund, warum er überhaupt an der UNCP für ein Gastsemester angenommen wurde, war sein fußballerisches Können. Nun spielte er natürlich auch für diese Uni in deren Fußballteam. Mit dem Collegeteam, den UNCP Braves, erreichte er 2004 erstmals in der Geschichte der Fußballsparte des Colleges das Final-Four-Turnier der „NCAA Division II Champion­ship“. Sascha Görres fand sich schnell in der neuen Umgebung zurecht und wurde für seine überragenden Saisonleistungen sogar in das First-Team All-American der NCAA Division II gewählt. In seinen beiden College-Spielzeiten kam er in insgesamt 38 Partien zum Einsatz, erzielte dabei 15 Tore und bereitete weitere 28 Treffer vor – man kann also feststellen, dass er dort bestens einschlug und mitverantwortlich für den unerwarteten sportlichen Erfolg der Institution wurde.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="1099" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Sascha-in-Action.jpeg" alt="Sascha Görres – ein ungewöhnlicher Lebensweg dank des Fußballs" class="wp-image-87100" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Sascha-in-Action.jpeg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Sascha-in-Action-218x300.jpeg 218w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Sascha-in-Action-745x1024.jpeg 745w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Sascha-in-Action-768x1055.jpeg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Sascha-in-Action-306x420.jpeg 306w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Sascha-in-Action-696x956.jpeg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Sascha (Nr. 13) holte mit seiner Mannschaft die Meisterschaft der Bezirksoberliga in der Saison 2001/2002</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Sascha hat die „Qual der Wahl“</h2>



<p>Nun hatte Sascha zwei Studienabschlüsse in der Tasche, einmal den Bachelor der FH Flensburg in Wirtschaftsinformatik und zudem das entsprechende Diplom der „University of North Carolina at Pembroke“. Nun stellte sich ihm die Frage: Wie stelle ich mir mein weiteres Leben vor? Beruflich hätte er sofort bei seinem Onkel Gerd Pontius in Flensburg anfangen können. Der hatte einige Jahre zuvor ein international erfolgreiches Unternehmen in der Luftfahrtbranche gegründet, das weltweit für Flughäfen und Fluggesellschaften beratend tätig war. Sascha hatte schon während seines Studiums ebendort erfolgreich einige Praktika absolviert. Doch Sascha sah für sich eine andere und ihm besser ins Konzept passende Option: Ihm winkte in den USA eine Karriere als Fußball-Profi!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sascha erlebt eine erfolgreiche Sportkarriere</h2>



<p>Im Jahr 2005 wurde er beim „USL-1 College Draft“ von dem Profi-Verein „Richmond Kickers“ zum Probetraining eingeladen und – nachdem er beim Probetraining überzeugen konnte – mit einem Drei-Jahres-Vertrag ausgestattet. (Der Begriff „Draft“ beschreibt den Prozess des Erwerbs von Spielern durch professionelle Sportligen wie der „Major League Soccer (MLS)“, die ihre künftigen Spieler meist aus College-Mannschaften auswählen.)</p>



<p>Das war gewissermaßen Lohn und Anerkennung für Saschas fußballerische Leistungen und Erfolge während seiner College-Zeit. Nun zog Sascha um aus dem beschaulichen Pembroke nach Richmond, in die Hauptstadt von Virginia, einer Stadt mit rund 240.000 Einwohnern.&nbsp;</p>



<p>Sein Start in die Profi-Karriere verlief sehr erfolgreich: In seiner ersten Profisaison, in der er im Team meistens im zentralen Mittelfeld eingesetzt wurde, erreichte Sascha Görres mit Richmond sogar das Playoff-Finale der USL First Division, unterlag dort aber den Seattle Sounders mit 3:4 im Elfmeterschießen. Zur Saison 2006 zogen sich die Richmond Kickers jedoch aus finanziellen Gründen in die USL Second Division zurück. Eine Klasse tiefer war das Team aber auch sehr erfolgreich, denn am Ende der Saison 2006 gelang durch einen 2:1-Finalerfolg gegen die Charlotte Eagles sogar der Gewinn der Meisterschaft. Sascha trug wesentlich zu diesem sportlichen Triumph bei: Er wurde für seine Leistungen folgerichtig in die Mannschaft der Saison („All League First Team“) berufen, eine besondere Auszeichnung, die er zwei Jahre darauf in 2008 erneut erhielt. </p>


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<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="769" height="1024" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Father-and-son-769x1024.jpeg" alt="Sascha Görres – ein ungewöhnlicher Lebensweg dank des Fußballs" class="wp-image-87097" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Father-and-son-769x1024.jpeg 769w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Father-and-son-225x300.jpeg 225w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Father-and-son-768x1022.jpeg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Father-and-son-315x420.jpeg 315w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Father-and-son-696x927.jpeg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Father-and-son.jpeg 800w" sizes="auto, (max-width: 769px) 100vw, 769px" /><figcaption class="wp-element-caption">Mit dem Sohn vor der Ehrentafel der Richmond Kickers</figcaption></figure></div>


<p>Die Mannschaft war in diesen Jahren bis ins Jahr 2010 sehr erfolgreich, wurde Vizemeister in der Saison 2007, dann holte das Team in 2009 erneut die Meisterschaft in der USL-2. Ab 2008 spielte Sascha Görres überwiegend als linker Verteidiger und wurde 2008 sogar für die Wahl des „Defender of the Year“ nominiert. (Anmerkung: In den USA dauert eine Spielzeit/Saison nur etwa 9 Monate und wird innerhalb eines Kalenderjahres absolviert.) Sascha blieb dem Club weiterhin treu, spielte von Anfang 2011 bis zum Ende der Saison 2016 mit seiner Mannschaft in der Eastern Conference der United Soccer League. Sein letztes Punktspiel bestritt er am 24.07.2016 beim 3:0-Sieg im Heimspiel gegen die zweite Mannschaft des Toronto FC.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Eine eindrucksvolle Bilanz als Profi-Fußballer</h2>



<p>Seit der Verpflichtung durch die Richmond Kickers spielte er insgesamt zwölf Spielzeiten für das Team. Seine sehenswerte Bilanz: Er bestritt 281 Spiele, stand dabei mehr als 23.000 Minuten auf dem Platz, schoss 17 Tore, stand an dritter Stelle für die meisten Vorlagen in der Vereinsgeschichte (52 Vorlagen). Er war Teil von zwei USL-Meisterschaftsteams und hält noch heute den Vereinsrekord für die meisten aufeinanderfolgenden Einsätze (107). Sascha wurde außerdem zweimal in das USL All-League First Team und das USL All-League Second Team gewählt und war 2008 Finalist für die Wahl zum USL „Defender of the Year“. Von 2013 bis 2018 war er zusätzlich auch noch als Assistenztrainer des Richmond Kickers Pro Teams unter den Cheftrainern Leigh Cowlishaw und David Bulow tätig.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Saschas Karriere als Fußball-Lehrer</h2>



<p>Schon in recht jungen Jahren kümmerte er sich um die Erlangung von Trainerscheinen sowie den entsprechenden Lizenzen. So besitzt Sascha neben einer US-amerikanischen Jugend-Fußballlizenz – die „US-Soccer-National-B-Lizenz“, auch eine A-Lizenz, begann bereits im Jahr 2007 in Richmond als Trainer für den Richmond Kickers Youth Club, in dem er nun als Cheftrainer für verschiedene Altersgruppen und Leistungsstufen fungierte. 2015 wurde er sogar zum Cheftrainer des „Development Academy Program“ von Richmond United befördert und trainierte in den letzten acht Spielzeiten verschiedene Altersgruppen. 2018 wurde er zum Boys Director ernannt und betreute die talentiertesten U13- bis U19-Teams der Region. Mit beachtlichem Erfolg: Unter seiner Führung unterzeichneten sieben Spieler USL-Amateurverträge mit Richmond Kickers Pro, 22 Spieler traten den MLS Professional Academies bei und über 60 Spieler nahmen an College-Fußballprogrammen teil, darunter über 40 in Programmen der Division 1.</p>



<p>Die Trainingsarbeit mit Kindern und Jugendlichen war ihm übrigens nicht neu: Bereits während seiner Zugehörigkeiten zum ETSV Weiche und später zum TSB Flensburg hatte er mit Erfolg die damalige C-Jugend des ETSV Weiche erfolgreich trainiert, gemeinsam mit seinen Fußballkameraden Jan Neujahr und Jens Nielsen!</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/4825af62-8d75-4511-a821-7605fafbea52.jpg" alt="Sascha Görres – ein ungewöhnlicher Lebensweg dank des Fußballs" class="wp-image-87094" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/4825af62-8d75-4511-a821-7605fafbea52.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/4825af62-8d75-4511-a821-7605fafbea52-300x225.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/4825af62-8d75-4511-a821-7605fafbea52-768x576.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/4825af62-8d75-4511-a821-7605fafbea52-560x420.jpg 560w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/4825af62-8d75-4511-a821-7605fafbea52-80x60.jpg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/4825af62-8d75-4511-a821-7605fafbea52-696x522.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/4825af62-8d75-4511-a821-7605fafbea52-265x198.jpg 265w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Vater und Sohn im Freizeitpark</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Berufswechsel in die Funktionärsebene</h2>



<p>Ganz bewusst trieb Sascha nach seiner Spielerkarriere seine Funktionärslaufbahn im Fußballbereich voran. So wurde er folgerichtig zum Direktor der Richmond United Academy im Bundesstaat Virginia ernannt. „Ich fühle mich sehr geehrt, diesen Posten übernehmen zu dürfen“, erklärte im Jahr 2018 der gerade 38 Jahre alt gewordene Ex-Profi in einer offiziellen Mitteilung der Richmond Kickers, für die er zwischen 2005 und 2016 – überwiegend in der dritthöchsten Liga des Landes – mehr als 280 Pflichtspiele bestritten hatte.&nbsp;Nach dem Ende seiner aktiven Zeit wurde Görres bei den Kickers in den Trainerstab der ersten Mannschaft integriert.&nbsp;</p>



<p>Im Jahr 2017 erwarb er in Florida die amerikanische A-Lizenz. Fortan kümmerte sich der Ex-Profi intensiv um das Tagesgeschäft der Richmond-Akademie. „Mit Kindern und Jugendlichen zu arbeiten, erfüllt mich sehr, es ist immer wieder eine Bestätigung für den Einsatz, den man leistet, wenn die Talente der Region eine positive Entwicklung nehmen“; weiß Sascha Görres aus gelebter Erfahrung. Und es funktioniert: Mit dem U12- und U14-Team ist die Talentschmiede in der jeweils höchsten US-Spielklasse am Ball.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">In Richmond sein privates Glück gefunden</h2>



<p>Der Fußballsport hat auch seinen Teil „Schuld“ daran, dass Sascha neben dem sportlichen Erfolg auch sein privates Glück in Richmond gefunden hat. Auf der Geschäftsstelle seines Vereins war jahrelang neben anderen dort beschäftigten Mitarbeitern eine gewisse attraktive und blonde junge Frau im Management tätig, mit der er immer mal wieder dienstlich zu tun hatte. Man fand sich recht schnell gegenseitig sympathisch – obwohl es im Verein überhaupt nicht gern gesehen wurde, wenn Profis oder andere Beschäftigte innerhalb des Vereins Beziehungen eingingen … Als es dann irgendwann bei Sascha und der Kollegin Shelley so richtig funkte, mussten sie ihre Beziehung anfangs noch recht lange geheim halten. Doch aus der anfangs heimlichen Beziehung wurde schließlich eine gegenseitige Liebe, die von allen letztlich akzeptiert wurden. Das Happy-End: Die beiden heirateten, mittlerweile sind sie eine glückliche vierköpfige Familie: Shelley, Sascha und die beiden Söhne Lasse und Henning.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="934" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/8a3063d0-1c63-44dc-ae6d-1174408f0352.jpg" alt="Sascha Görres – ein ungewöhnlicher Lebensweg dank des Fußballs" class="wp-image-87092" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/8a3063d0-1c63-44dc-ae6d-1174408f0352.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/8a3063d0-1c63-44dc-ae6d-1174408f0352-257x300.jpg 257w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/8a3063d0-1c63-44dc-ae6d-1174408f0352-768x897.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/8a3063d0-1c63-44dc-ae6d-1174408f0352-360x420.jpg 360w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/8a3063d0-1c63-44dc-ae6d-1174408f0352-696x813.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">2024: Mit Familie auf Heimatbesuch</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Eine weitere berufliche Veränderung auf der Karriereleiter …</h2>



<p>Im Jahr 2023 wurde Sascha Görres von einem Indoor-Sportanbieter beauftragt, einen neuen Jugendfußballverein in Richmond aufzubauen. Der Virginia Velocity FC sollte die bestehende Infrastruktur des hochmodernen Sofive Richmond nutzen und perspektivisch durch eigene Outdoor-Fußballfelder ergänzt werden. Görres wurde eingestellt, um den Verein von Grund auf zu gründen. Für ihn bedeutete diese Aufgabe eine einmalige Chance. „Alles, was ich in fast 40 Jahren als Spieler, Trainer und Manager im Fußball gelernt habe, konnte ich hier bündeln und auf die Probe stellen“, sagt Görres. </p>



<p>Ziel war es, nicht nur Trainingsprogramme zu entwickeln, sondern einen Verein mit klarer Identität und langfristiger Vision für die Community in Richmond zu schaffen. Sein Verständnis von Vereinsfußball ist stark von seiner eigenen Jugend geprägt. Aufgewachsen in Weiche spielte er viele Jahre mit Freunden aus der Nachbarschaft gemeinsam in einer Mannschaft. Die Vereinskultur beim ETSV Weiche, aufgebaut von Haddy Suhr und vielen engagierten Menschen, empfand er als zweites Zuhause. </p>



<p>Genau dieses Gefühl vermisst Görres im amerikanischen Jugendfußball häufig. Sascha verfolgt daher bewusst einen anderen Ansatz. Fußball soll mehr sein als „nur“ Training und Spielbetrieb. Im Mittelpunkt stehen Beziehungen, Verbundenheit und die Freude am gemeinsamen Spielen. Einen Ort zu schaffen, der sportliche Entwicklung und echtes Vereinsleben verbindet, bezeichnet er heute als die anspruchsvollste und erfüllendste Aufgabe seiner bisherigen Laufbahn. Dass dieses Modell funktioniert, zeigt die Entwicklung des Vereins: Im ersten Jahr startete Virginia Velocity FC mit fünf Mannschaften. Inzwischen ist der Club auf 16 Teams angewachsen – ein klares Zeichen dafür, dass der Ansatz bei Spielern und Familien in der Region Anklang findet.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="712" height="1024" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/2023-mit-Familie-vorm-Zuhause-712x1024.jpg" alt="Sascha Görres – ein ungewöhnlicher Lebensweg dank des Fußballs" class="wp-image-87093" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/2023-mit-Familie-vorm-Zuhause-712x1024.jpg 712w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/2023-mit-Familie-vorm-Zuhause-209x300.jpg 209w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/2023-mit-Familie-vorm-Zuhause-768x1105.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/2023-mit-Familie-vorm-Zuhause-292x420.jpg 292w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/2023-mit-Familie-vorm-Zuhause-696x1001.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/2023-mit-Familie-vorm-Zuhause.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 712px) 100vw, 712px" /><figcaption class="wp-element-caption">Mit der Familie vorm Zuhause, 2023</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Man kann schon mit Fug und Recht sagen, dass für ihn in den Vereinigten Staaten ein Traum in Erfüllung gegangen ist. Überhaupt das Jahr 2023: Die vierköpfige Familie Görres ist in jenem Jahr auch privat umgezogen: Aus der Großstadt Richmond in das nahegelegene Chesterfield, in eine großräumig angelegte Wohnlandschaft mit über 200 Wohneinheiten, etwa eine halbe Stunde von Saschas Arbeitsplatz in Richmond entfernt.</p>



<p>Auch wenn Sohn, Schwiegertochter und die beiden Enkelkinder Tausende von Meilen entfernt leben, freuen sich Brigitte und Klaus Görres natürlich über das Glück ihres Sohnes, das er in der Fremde gefunden hat – die für ihn längst zur Heimat geworden ist. „So haben wir in den vergangenen Jahren viele Flugkilometer sammeln können – wir freuen uns, dass wir nach wie vor so fit sind, dass wir relativ regelmäßig zu den Kindern in die USA fliegen zu können“, bestätigen uns die stolzen Großeltern und Eltern.</p>



<p><em>Mit Brigitte und Klaus Görres sprach Peter Feuerschütz, Sascha Görres steuerte Ergänzungen bei!<br>Fotos: privat </em>  </p>
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		<title>Benjamin Lamce künftig im Weiche-Trikot</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jun 2026 22:53:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sportvereine]]></category>
		<category><![CDATA[Benjamin Lamce]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[SC Weiche Flensburg 08]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Talent kommt vom Hamburger SV II Der SC Weiche Flensburg 08 hat den nächsten Neuzugang perfekt gemacht. Ab der neuen Saison 2026/27 wird Benjamin Lamce das Trikot des nördlichsten deutschen Regionalligisten tragen. Der 20-Jährige kommt vom Liga-Rivalen Hamburger SV II und bringt die Erfahrung aus 24 Regionalliga-Spielen mit. Nach Ilir Serifi (VfR Neumünster), dem Duo [&#8230;]</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Talent kommt vom Hamburger SV II</h2>



<p>Der SC Weiche Flensburg 08 hat den nächsten Neuzugang perfekt gemacht. Ab der neuen Saison 2026/27 wird Benjamin Lamce das Trikot des nördlichsten deutschen Regionalligisten tragen. Der 20-Jährige kommt vom Liga-Rivalen Hamburger SV II und bringt die Erfahrung aus 24 Regionalliga-Spielen mit. Nach Ilir Serifi (VfR Neumünster), dem Duo Brandolf Duah und Nick Selutin vom ETSV Hamburg sowie Bjarne Schneider (TSB Flensburg U 19) ist er der fünfte externe Neuzugang beim SC Weiche in diesem Sommer.</p>



<p>Dominic Hartmann, Sportlicher Leiter beim Viertligisten, freut sich: „Benjamin hat über Jahre beim HSV eine erstklassige Ausbildung genossen. Er ist ein sehr ballsicherer Spieler, der mit seiner Kreativität immer wieder Lösungen auf dem Platz findet und dabei konstant seine Leistung abruft.“ Unser Ex-Kapitän ergänzt: „Trotz seines jungen Alters verfügt er bereits über eine hohe Spielintelligenz und eine professionelle Einstellung. Wir freuen uns sehr, dass er sich für unseren Weg entschieden hat, und sind überzeugt, dass er unsere Mannschaft sportlich wie menschlich bereichern wird.“ Ganz ähnlich äußert sich auch Tim Wulff, der sich ebenso freut, dass der Wechsel geklappt hat. Unser Cheftrainer: „Benjamin Lamce ist ein sehr gut ausgebildeter Spieler mit sehr gutem Passspiel. Wir hatten ihn schon länger auf unserem Radar. Daher freuen wir uns, dass er sich für uns entschieden hat. Sein Spiel ist wenig fehlerbehaftet. Deshalb kann er auch mal Ruhe ins Spiel bringen, wenn es hektisch wird.“</p>



<p>Der SC Weiche Flensburg 08 hat den nächsten Neuzugang perfekt gemacht. Ab der neuen Saison 2026/27 wird Benjamin Lamce das Trikot des nördlichsten deutschen Regionalligisten tragen. Der 20-Jährige kommt vom Liga-Rivalen Hamburger SV II und bringt die Erfahrung aus 24 Regionalliga-Spielen mit. Nach Ilir Serifi (VfR Neumünster), dem Duo Brandolf Duah und Nick Selutin vom ETSV Hamburg sowie Bjarne Schneider (TSB Flensburg U 19) ist er der fünfte externe Neuzugang beim SC Weiche in diesem Sommer. Dominic Hartmann, Sportlicher Leiter beim Viertligisten, freut sich: „Benjamin hat über Jahre beim HSV eine erstklassige Ausbildung genossen. Er ist ein sehr ballsicherer Spieler, der mit seiner Kreativität immer wieder Lösungen auf dem Platz findet und dabei konstant seine Leistung abruft.“ Unser Ex-Kapitän ergänzt: „Trotz seines jungen Alters verfügt er bereits über eine hohe Spielintelligenz und eine professionelle Einstellung. Wir freuen uns sehr, dass er sich für unseren Weg entschieden hat, und sind überzeugt, dass er unsere Mannschaft sportlich wie menschlich bereichern wird.“ Ganz ähnlich äußert sich auch Tim Wulff, der sich ebenso freut, dass der Wechsel geklappt hat. Unser Cheftrainer: „Benjamin Lamce ist ein sehr gut ausgebildeter Spieler mit sehr gutem Passspiel. Wir hatten ihn schon länger auf unserem Radar. Daher freuen wir uns, dass er sich für uns entschieden hat. Sein Spiel ist wenig fehlerbehaftet. Deshalb kann er auch mal Ruhe ins Spiel bringen, wenn es hektisch wird.“</p>



<p>Der am 3. November 2005 geborene Benjamin William Lamce debütierte am 22. September 2024 beim 5:0-Sieg des HSV II gegen den VfB Oldenburg in der Regionalliga. Bei der 2:3-Niederlage der jungen Rothosen im Manfred-Werner-Stadion am 5. September 2025 wurde er kurz vor Schluss eingewechselt, sodass er die Atmosphäre in Flensburg bereits kennt. Beim HSV II wurde er auf vielen Positionen eingesetzt, ob als Innen- oder Außenverteidiger oder auch davor im Mittelfeld. „Eigentlich habe ich – gefühlt – mit Ausnahme des Torwarts überall schon gespielt“, sagt er, um zu ergänzen: „Aber ich sehe mich klar als Sechser oder Achter, jedenfalls im Zentrum.“</p>



<p>Der Mittelfeldakteur mit deutschen und albanischen Wurzeln ging die ersten Schritte auf dem Fußballplatz als Knirps im Verein seines Vaters VfR Neumünster. Nach einem Abstecher ausgerechnet zum Lokalrivalen PSV Neumünster wurde er zunächst bei Holstein Kiel (2016-2018) und danach in der Akademie des Hamburger SV weiterausgebildet. Für den Club mit der Raute bestritt er über 40 Spiele in der Bund in der A-Juniorenbundesliga, ehe er vor zwei Jahren den Sprung in die U 21 des Hamburger SV schaffte. Beim Trainingsspiel zwischen dem HSV-Nachwuchs und Weiche am 2. April dieses Jahres (3:2) stand er 90 Minuten lang unter direkter Beobachtung der Flensburger Trainer. Der Vater von Benjamin Lamce, Ervin Lamce, ist älteren Fußballfans in Schleswig-Holstein als langjähriger Spieler und Trainer des VfR Neumünster (1998-2013) bekannt. Er arbeitet seit langem im Scouting-Bereich des Hamburger SV.</p>



<p>Der SC Weiche Flensburg 08 freut sich sehr, dass Benjamin Lamce seine sportliche Laufbahn bei uns fortsetzen und hier die nächsten Schritte seiner Entwicklung gehen möchte. Wir wünschen ihm für die Zukunft alles Gute, vor allem sportliche Erfolge und Verletzungsfreiheit.</p>



<p><em>Pressemitteilung SC Weiche Flensburg 08 Liga GmbH &amp; Co. KG<br>Foto: SC Weiche Flensburg 08 </em></p>



<p></p>
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		<title>Wilfried „Willi“ Simon – in Flensburg stets auf Ballhöhe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Nov 2025 23:44:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Straßen und Stadtteile]]></category>
		<category><![CDATA[flensburg]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Golf]]></category>
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		<category><![CDATA[Willi Simon]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>So kennt ihn eigentlich jeder, der regelmäßig auf Flensburgs Fußballplätzen unterwegs war und/oder es heute immer noch ist: Bewaffnet mit einem Schreibblock und dazugehörigem Kuli, steht „Willi“ auf Höhe der Mittellinie, meist umgeben von dem einen oder anderen „Experten“, und geht seinem selbst gewählten und „heiß geliebten“ Job nach. Dort stand und steht Wilfried Simon [&#8230;]</p>
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<p>So kennt ihn eigentlich jeder, der regelmäßig auf Flensburgs Fußballplätzen unterwegs war und/oder es heute immer noch ist: Bewaffnet mit einem Schreibblock und dazugehörigem Kuli, steht „Willi“ auf Höhe der Mittellinie, meist umgeben von dem einen oder anderen „Experten“, und geht seinem selbst gewählten und „heiß geliebten“ Job nach. Dort stand und steht Wilfried Simon seit spätestens 1991 immer wieder an jedem Wochenendtag oder auch mal an einem Spieltag in der Woche – wenn nicht gerade Sommer- oder Winterpause war. Doch eines nach dem anderen …</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/20251010_Simon_009.jpg" alt="Wilfried „Willi“ Simon – in Flensburg stets auf Ballhöhe" class="wp-image-84718" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/20251010_Simon_009.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/20251010_Simon_009-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/20251010_Simon_009-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/20251010_Simon_009-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/20251010_Simon_009-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Willi am Schreibtisch</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Die Anfänge</h2>



<p>„Meine Eltern stammten ursprünglich aus Pommern, wurden wie so viele andere 1945 aus ihrer Heimat vertrieben, landeten schließlich nach ihrer Flucht in der Kleinstadt Meldorf im Kreis Dithmarschen. Hier im beschaulichen Meldorf wurde ich im August 1949 geboren“, schildert Willi seinen Start auf diesem Planeten. Doch die Familie Simon zog bald darauf weiter. „Berufsbedingt zogen wir in den folgenden Jahren mehrfach um. Mein Vater war anfangs noch beim 1951 gegründeten Bundesgrenzschutz tätig, er wechselte jedoch einige Jahre später zur 1955/1956 ins Leben gerufenen Bundeswehr. Von Meldorf zogen wir zuerst nach Hamburg um, gelangten jedoch später über einige Jahre in Neumünster schließlich endgültig nach Flensburg. Das war im Jahre 1962“, so Willi. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="558" height="1024" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Als-Neunjaehriger-im-ersten-Trikot-558x1024.jpg" alt="Wilfried „Willi“ Simon – in Flensburg stets auf Ballhöhe" class="wp-image-84721" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Als-Neunjaehriger-im-ersten-Trikot-558x1024.jpg 558w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Als-Neunjaehriger-im-ersten-Trikot-163x300.jpg 163w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Als-Neunjaehriger-im-ersten-Trikot-768x1410.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Als-Neunjaehriger-im-ersten-Trikot-229x420.jpg 229w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Als-Neunjaehriger-im-ersten-Trikot-696x1278.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Als-Neunjaehriger-im-ersten-Trikot.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 558px) 100vw, 558px" /><figcaption class="wp-element-caption">Als Neunjähriger i Das Team der Old Stars m ersten Trikot</figcaption></figure></div>


<p>„Ja, so kam ich als 12jähriger nach Flensburg, in die Stadt, die längst zu meiner Heimat geworden ist! Der Heimatbegriff wird ja durchaus unterschiedlich definiert, auch in dem Sinne, dass Heimat überall dort ist, wo man sich wohl fühlt, aber für mich persönlich hatte und hat Flensburg stets eine besondere Bedeutung“, wird Wilfried etwas emotional. Und er fügt hinzu: „Wobei ich ergänzend sagen muss: Da meine Frau Susanne Dänin ist, fühle ich mich dort jenseits der Grenze und speziell in unserem kleinen „hyggeligen“ Sommerhaus in Himmerland auch sehr wohl!“ Himmerland ist eine Region im Norden Jütlands, das Gebiet grenzt im Norden und Westen an den Limfjord und die Nordsee, im Osten an das Kattegat.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="555" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Wilfried-mit-seinem-Vater.jpg" alt="Wilfried „Willi“ Simon – in Flensburg stets auf Ballhöhe" class="wp-image-84739" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Wilfried-mit-seinem-Vater.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Wilfried-mit-seinem-Vater-300x208.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Wilfried-mit-seinem-Vater-768x533.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Wilfried-mit-seinem-Vater-605x420.jpg 605w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Wilfried-mit-seinem-Vater-218x150.jpg 218w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Wilfried-mit-seinem-Vater-696x483.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Wilfried-mit-seinem-Vater-100x70.jpg 100w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Wilfried mit seinem Vater</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Der berufliche Werdegang</h2>



<p>„Nach der Volksschule, wie sie früher hieß, habe ich die Zweijährige und Höhere Handelsschule besucht – letztere mit dem Schulabschluss im Jahre 1967. Anschließend absolvierte ich bei einer damaligen Flensburger Privatbank (die heutige HypoVereinsbank/Unicredit) eine Banklehre mit erfolgreichem Abschluss. Nach meiner Bundeswehrzeit habe ich mich für ein Studium für den gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienst bei der Bundeswehrverwaltung beworben, diese Ausbildung als Diplom-Verwaltungswirt abgeschlossen. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Zur-Spielbeobachtung-auf-dem-Eckener-683x1024.jpg" alt="Wilfried „Willi“ Simon – in Flensburg stets auf Ballhöhe" class="wp-image-84740" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Zur-Spielbeobachtung-auf-dem-Eckener-683x1024.jpg 683w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Zur-Spielbeobachtung-auf-dem-Eckener-200x300.jpg 200w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Zur-Spielbeobachtung-auf-dem-Eckener-768x1151.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Zur-Spielbeobachtung-auf-dem-Eckener-280x420.jpg 280w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Zur-Spielbeobachtung-auf-dem-Eckener-696x1043.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Zur-Spielbeobachtung-auf-dem-Eckener.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px" /><figcaption class="wp-element-caption">Auf dem „Eckener“</figcaption></figure></div>


<p>Danach habe ich in mehreren Funktionen in der Bundeswehrverwaltung gearbeitet, war dabei auch einige Jahre im ehemaligen Stützpunkt in Mürwik (vor gut zwei Jahrzehnten zum heutigen Hafenviertel Sonwik umgebaut) tätig, war dort u. a. als stellvertretender Leiter der Truppenverwaltung aktiv. Im Jahre 1991 habe ich mich zur Stadt Flensburg versetzen lassen, um dort in Fachbereichen der Stadtsanierung und bei den „Kommunalen Immobilien“ zu arbeiten. Seit 2014 bin ich jetzt bereits in Pension und genieße ganz bewusst diese herrliche Zeit des weitgehend selbstbestimmten Lebens“, ist „Willi“ mit sich selbst und seiner Lebenssituation durchaus im Reinen.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="509" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Das-Team-der-Old-Stars.jpg" alt="Wilfried „Willi“ Simon – in Flensburg stets auf Ballhöhe" class="wp-image-84728" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Das-Team-der-Old-Stars.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Das-Team-der-Old-Stars-300x191.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Das-Team-der-Old-Stars-768x489.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Das-Team-der-Old-Stars-660x420.jpg 660w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Das-Team-der-Old-Stars-696x443.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das Team der Old Stars</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Fußball hat stets sein sportliches Leben bestimmt</h2>



<p>Wie fast alle heranwachsenden Jungs hat auch Wilfried schon früh ständig „gebolzt“, Fußball war schon immer fester Bestandteil seines Daseins. „Nachdem meine Mutter – gefühlt nach einer kleinen Ewigkeit – endlich meinte, dass meine schulischen Leistungen besser geworden seien, durfte ich als Neunjähriger noch zu unseren Hamburger Zeiten in die 3. Knaben-Mannschaft des nahegelegenen Fußballvereins SuS Bergedorf eintreten. Nie werde ich mein erstes Spiel vergessen: Es hagelte eine 0:10-Niederlage gegen den HEBC – die höchste „Klatsche“ in meinem gesamten Fußballer-Leben“, schmunzelt Willi. </p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="761" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Spielbeobachtung-mit-Andreas-Haumann.jpg" alt="Wilfried „Willi“ Simon – in Flensburg stets auf Ballhöhe" class="wp-image-84737" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Spielbeobachtung-mit-Andreas-Haumann.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Spielbeobachtung-mit-Andreas-Haumann-300x285.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Spielbeobachtung-mit-Andreas-Haumann-768x731.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Spielbeobachtung-mit-Andreas-Haumann-442x420.jpg 442w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Spielbeobachtung-mit-Andreas-Haumann-696x662.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Spielbeobachtung mit Andreas Haumann</figcaption></figure></div>


<p>„Die anschließende Niedergeschlagenheit war aber nicht von langer Dauer, dafür war das Spielen und das Drumherum einfach zu aufregend, einschließlich der für mich nagelneuen „Bolzer“, die meine Mutter für immerhin 5 Mark gebraucht gekauft hatte. Die waren zwar noch viel zu groß, doch wurde kurzerhand vorne jeweils eine halbe Bild-Zeitung reingestopft, und schon passten sie“, weiß er noch wie heute. „Das I-Tüpfelchen waren jedoch die weißen Schnürsenkel: Die mussten unbedingt vor jedem neuen Spiel neu gewaschen werden!“, schmunzelt er.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Beim-Hallenmasters-in-Kiel.jpg" alt="Wilfried „Willi“ Simon – in Flensburg stets auf Ballhöhe" class="wp-image-84726" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Beim-Hallenmasters-in-Kiel.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Beim-Hallenmasters-in-Kiel-300x225.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Beim-Hallenmasters-in-Kiel-768x576.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Beim-Hallenmasters-in-Kiel-560x420.jpg 560w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Beim-Hallenmasters-in-Kiel-80x60.jpg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Beim-Hallenmasters-in-Kiel-696x522.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Beim-Hallenmasters-in-Kiel-265x198.jpg 265w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Beim Hallenmasters in Kiel</figcaption></figure></div>


<p>„Durch die beruflichen Versetzungen meines Vaters und unsere mehrfachen Umzüge kam ich über den Post SV Neumünster schließlich im Jahr 1962 zum Flensburger Turnerbund, der später, in 1973, mit dem ATSV Vorwärts Flensburg fusionierte, und so zum TSB Flensburg wurde.“ Willi beschreibt seine Flensburger Fußball-Laufbahn wie folgt: „Dort spielte ich nach dem Durchlaufen mehrerer Jugendmannschaften und ab der Saison 1968 in der Ligamannschaft, bis ich aus beruflichen Gründen kürzertrat. Jedoch ließ mich der Fußball auch als Erwachsener nicht los, sodass ich ab 1980 wieder für den TSB die Stiefel schnürte. Mit der legendären „Dritten“ und der Alt-Liga (den „TSB Old Stars“) gewannen wir diverse Meisterschaften und Pokalsiege auf Kreisebene.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="526" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Mit-Freund-Herbert-Walter.jpg" alt="Wilfried „Willi“ Simon – in Flensburg stets auf Ballhöhe" class="wp-image-84734" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Mit-Freund-Herbert-Walter.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Mit-Freund-Herbert-Walter-300x197.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Mit-Freund-Herbert-Walter-768x505.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Mit-Freund-Herbert-Walter-639x420.jpg 639w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Mit-Freund-Herbert-Walter-696x458.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Mit-Freund-Herbert-Walter-741x486.jpg 741w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Mit Freund Herbert Walter</figcaption></figure></div>


<p>Gemeinsam mit Horst Wagner betreute ich als Kapitän über zahlreiche Jahre diese tolle Mannschaft. Zu ihr zählten u. a. Spieler wie Wölfi Hansen, Walter Markmann, Klaus Dietrich, Herbert Walter, Stephan Jannsen, Holger „Longo“ Baasch, Wolfgang Green, Gerhard Janssen, Holger Sohrweide, Dieter Bednarski, Arno Nielsen, Hans-Joachim Krüger und auch mein Bruder Hans-Joachim, der uns allerdings zuletzt verletzungsbedingt nur noch passiv an der Seitenlinie unterstützen konnte.“</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Golfen-in-Gluecksburg.jpg" alt="Wilfried „Willi“ Simon – in Flensburg stets auf Ballhöhe" class="wp-image-84730" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Golfen-in-Gluecksburg.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Golfen-in-Gluecksburg-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Golfen-in-Gluecksburg-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Golfen-in-Gluecksburg-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Golfen-in-Gluecksburg-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Golfen in Glücksburg</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Seine Zeit als freier Mitarbeiter beim sh:z und Flensborg Avis</h2>



<p>Neben seiner aktiven Zeit als Fußballer sollte ihn diese Sportart noch viele weitere Jahre in seinem Leben begleiten. Irgendwann im Sommer des Jahres 1991 wurde Willi von Sportskollegen gefragt, ob er sich vorstellen könnte, fürs „Flensburger Tageblatt“ regelmäßig kurze Spielberichte von den Wochenendspielen der Flensburger Fußballmannschaften zu verfassen und diese den Zeitungsmachern zur Verfügung zu stellen. Willi fand die Idee durchaus charmant: „Ich dachte mir schließlich: Das probiere ich einfach mal vier Wochen lang &#8211; daraus wurden dann immerhin fast 33 Jahre …!“</p>



<p>„Willi“ Simon beschreibt diese schöne und doch sehr lange Zeit mit durchaus emotionalen Worten: „Seit dem August 1991 habe ich ununterbrochen(!) bis zum 30.06.2024 als freier Mitarbeiter in der Sportredaktion des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlages (sh:z) gearbeitet.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="534" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Auf-Segeltour-nach-Kopenhagen.jpg" alt="Wilfried „Willi“ Simon – in Flensburg stets auf Ballhöhe" class="wp-image-84725" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Auf-Segeltour-nach-Kopenhagen.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Auf-Segeltour-nach-Kopenhagen-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Auf-Segeltour-nach-Kopenhagen-768x513.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Auf-Segeltour-nach-Kopenhagen-629x420.jpg 629w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Auf-Segeltour-nach-Kopenhagen-696x465.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Auf Segeltour nach Kopenhagen</figcaption></figure></div>


<p>&nbsp;In dieser doch recht langen Zeit habe ich insbesondere über den regionalen Fußball von der Oberliga über die Landes- und Verbands- sowie Bezirksligen bis runter auf die Kreisebene berichtet. Jeweils im Januar habe ich zudem immer wieder gern vom alljährlichen Hallenmasters in der Kieler Ostseehalle (heute „Wunderino-Arena“) berichtet, an dem eigentlich immer mindestens eine Flensburger Mannschaft teilgenommen hatte. Insgesamt war es eine tolle Zeit, weil ich mit vielen wunderbaren Kollegen, wie Hans-Werner Klünner, Jan Wrege, Jochen Hebbeln, Michael Bock und auch Ulrich Schröder, in jenen Jahrzehnten gut zusammenbearbeitet habe.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Die-Simons-auf-Sylt.jpg" alt="Wilfried „Willi“ Simon – in Flensburg stets auf Ballhöhe" class="wp-image-84729" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Die-Simons-auf-Sylt.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Die-Simons-auf-Sylt-300x225.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Die-Simons-auf-Sylt-768x576.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Die-Simons-auf-Sylt-560x420.jpg 560w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Die-Simons-auf-Sylt-80x60.jpg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Die-Simons-auf-Sylt-696x522.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Die-Simons-auf-Sylt-265x198.jpg 265w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Simons auf Sylt</figcaption></figure></div>


<p>Es gab und gibt vielfältige und verschiedene Gründe, weshalb mich diese „Nebentätigkeit“ stets als ein mich durchaus bereicherndes Hobby erfüllt hat. Ich konnte mich mit meinem Ur-Hobby Fußball auch auf anderer Ebene beschäftigen, konnte schreiben, verdiente auch ein „wenig“ Geld damit, aber das Wichtigste für mich persönlich war, dass ich auf diese Weise stets Kontakt zu jungen Leuten hatte und habe.“ Wilfried ergänzt dazu und betont ausdrücklich: „Ich habe mich vor und bei der Erstellung der Spielberichte immer um eine neutrale Sichtweise auf das jeweilige Spiel und eine objektive Spielanalyse des Gesehenen bemüht!“</p>



<p>Seine Spielberichte wurden von den zahlreichen Fußballinteressierten gern gelesen und verschlungen – auch wenn der eine oder andere Sportfreund bestimmte Spielszenen schon mal anders gesehen haben wollte – oder dem „Reporter Willi“ gar eine spezielle Sichtweise (Stichwort „Vereinsbrille“) unterstellte. Das gehört beim Fußball aber nun einmal dazu: Das Diskutieren und sich mit anderen übers Spiel kon­trovers austauschen …</p>


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<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="764" height="1024" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Nach-erfolgreicher-Hueft-OP-764x1024.jpg" alt="Wilfried „Willi“ Simon – in Flensburg stets auf Ballhöhe" class="wp-image-84735" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Nach-erfolgreicher-Hueft-OP-764x1024.jpg 764w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Nach-erfolgreicher-Hueft-OP-224x300.jpg 224w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Nach-erfolgreicher-Hueft-OP-768x1029.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Nach-erfolgreicher-Hueft-OP-313x420.jpg 313w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Nach-erfolgreicher-Hueft-OP-696x933.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Nach-erfolgreicher-Hueft-OP.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 764px) 100vw, 764px" /><figcaption class="wp-element-caption">Nach erfolgreicher Hüft-OP</figcaption></figure></div>


<p>Dann wird Wilfried „Willi“ Simon aber wirklich emotional: „Die Tätigkeit beim sh:z endete für mich jedoch plötzlich und unerwartet Anfang Juni des vergangenen Jahres 2024. Da wurde rund 50 freien Mitarbeitern mitgeteilt, dass ihre Mitarbeit künftig nicht mehr benötigt wird, weil der Verlag nicht mehr regelmäßig über den regionalen Fußball (aber auch über andere Sportarten, wie Handball, Volleyball, Schwimmen oder Leichtathletik) berichten wird.“</p>



<p>Willi fährt fort: „Wenn sich der Verlag dafür entscheidet, künftig nur noch bedingt über den Regionalsport zu berichten, dann ist das einfach so. Meiner Meinung nach ist nun die aktuelle Schwerpunktberichterstattung über die SG Flensburg-Handewitt, den THW Kiel, Holstein Kiel, den HSV und FC St. Pauli zwar nachvollziehbar, aber die Erfahrung zeigt doch auch, dass eine Vielzahl anderer, weitreichender Medien durch ihre jeweiligen Portale im Internet diese Themen der Profi-Sportvereine schon längst abgearbeitet haben – bevor die hiesige Tageszeitung am Wochenanfang endlich ihren Weg zum Leser findet.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Am-Strand-in-Blockhus.jpg" alt="Wilfried „Willi“ Simon – in Flensburg stets auf Ballhöhe" class="wp-image-84722" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Am-Strand-in-Blockhus.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Am-Strand-in-Blockhus-300x225.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Am-Strand-in-Blockhus-768x576.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Am-Strand-in-Blockhus-560x420.jpg 560w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Am-Strand-in-Blockhus-80x60.jpg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Am-Strand-in-Blockhus-696x522.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Am-Strand-in-Blockhus-265x198.jpg 265w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Am Strand in Blockhus</figcaption></figure></div>


<p>Ich habe zumindest diese Erfahrung gemacht, da ich mich ja immer noch häufig auf allen Fußballplätzen der Region aufhalte, dass eine Sportberichterstattung der unteren Spielklassen von sehr vielen Sportfreunden durchaus vermisst wird. Was mich jedoch persönlich betrifft, war ich schon sehr enttäuscht, mit welcher Gleichgültigkeit und fehlenden Wertschätzung mir nach 33 Jahren lapidar und per E-Mail mitgeteilt wurde: „Wir brauchen dich nicht mehr.“ Auch wenn in der E-Mail stand, dass ich ja Berichte anbieten könne, und dann werde in der Redaktion entschieden, was veröffentlicht werde. Von einer Mitarbeiterführung hätte ich seitens des Verlages eine stilvollere Verabschiedung erwartet“, hat Willi heute längst mit dem sh:z abgeschlossen.</p>



<p>„Als ich im Oktober des vergangenen Jahres gerade auf Kreta in Urlaub weilte, bekam ich von Ruwen Möller, dem Sportchef bei Flensborg Avis, einen Anruf. Er fragte mich, ob ich mir vorstellen könnte, künftig in seinem Team in der Sportredaktion mitzuarbeiten. Nach kurzer Überlegung sagte ich zu. Seitdem schreibe ich mit Freude jetzt wieder über den TSB Flensburg, TSV Nordmark Satrup, die dänischen Vereine DGF und Stjernen, sowie hin und wieder über den Regionalligisten SC Weiche Flensburg 08. Mein Tipp: Ich kann nur jedem Fußballinteressierten empfehlen, das E-Paper vom Flensborg Avis zu abonnieren, denn dort wird auch in Deutsch über den hiesigen Regionalsport umfangreich berichtet.“</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="592" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Opa-mit-den-Enkelkindern.jpg" alt="Wilfried „Willi“ Simon – in Flensburg stets auf Ballhöhe" class="wp-image-84736" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Opa-mit-den-Enkelkindern.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Opa-mit-den-Enkelkindern-300x222.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Opa-mit-den-Enkelkindern-768x568.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Opa-mit-den-Enkelkindern-568x420.jpg 568w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Opa-mit-den-Enkelkindern-80x60.jpg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Opa-mit-den-Enkelkindern-696x515.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Opa mit den Enkelkindern</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Wilfried Simons andere Facetten und Interessen</h2>



<p>Wilfried nur auf den Sport und insbesondere auf den Fußball zu reduzieren, würde ihm allerdings überhaupt nicht gerecht werden. „Neben dem Sport, der schon immer ein wichtiger Faktor in meinem Dasein ist, habe ich allerdings auch zahlreiche andere Interessen: Ich bin ein geschichtlich, politisch und auch musikalisch (von Pop bis Klassik) interessierter Mensch, finde nun die nötige Zeit dafür in meinen Tagesabläufen“, verrät er uns. „Zudem habe ich seit meiner Pensionierung den Zugang insbesondere zu zeitgenössischer Literatur gefunden.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Auf-Golftour.jpg" alt="Wilfried „Willi“ Simon – in Flensburg stets auf Ballhöhe" class="wp-image-84723" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Auf-Golftour.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Auf-Golftour-300x225.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Auf-Golftour-768x576.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Auf-Golftour-560x420.jpg 560w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Auf-Golftour-80x60.jpg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Auf-Golftour-696x522.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Auf-Golftour-265x198.jpg 265w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Auf Golftour</figcaption></figure></div>


<p>Die Autoren Ewald Arenz, Martin Walker, Martin Suter, Ferdinand von Schirach, Sebastian Fitzek (nicht seine Thriller) Jean-Luc Bannalec gehören zu meinen Favoriten. Meine Lieblingsbücher sind jedoch von Arenz „Der große Sommer“ und „Die Liebe an miesen Tagen“ sowie von Delia Owens „Der Gesang der Flusskrebse“.“</p>



<p>„Neben dem Reisen in attraktive Urlaubsregionen insbesondere im Süden des Planeten genießen meine Frau Su­sanne und ich immer wieder regelmäßig unser Sommerhaus im „Golf-Resort in HimmerLand“ – übrigens wird der Begriff hier tatsächlich mit großem „L“ geschrieben“, versichert mir mein Gegenüber, dem man das regelmäßige Reisen in südliche und sommerliche Gefilde und viele Aufenthalte im Freien durchaus ansieht.&nbsp; „Während unserer Aufenthalte dort spielen wir im „Himmerland Golf Club (HGC)“ gemeinsam und immer wieder mit vielen Freunden und Bekannten Golf. Golf ist übrigens eine Sportart, die in Dänemark längst zu einem Volkssport geworden ist und im ganzen Land somit einen ganz anderen Stellenwert hat, als dies in Deutschland der Fall ist – wo der Golfsport immer noch eher als elitär angesehen wird.“</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="524" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Das-Haus-in-Himmerland.jpg" alt="Wilfried „Willi“ Simon – in Flensburg stets auf Ballhöhe" class="wp-image-84727" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Das-Haus-in-Himmerland.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Das-Haus-in-Himmerland-300x197.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Das-Haus-in-Himmerland-768x503.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Das-Haus-in-Himmerland-641x420.jpg 641w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Das-Haus-in-Himmerland-696x456.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Das-Haus-in-Himmerland-741x486.jpg 741w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das Haus in Himmerland</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Sein aktuelles Hobby: Das Golfspielen</h2>



<p>Allmählich erwärmt sich Wilfried für das Thema „Golf“: „Das sieht man besonders an der umfangreichen medialen Berichterstattung in Dänemark auf allen zur Verfügung stehenden Kanälen, während in Deutschland lediglich der Bezahlsender „Sky“ regelmäßig über Golfturniere berichtet. Ein besonderer internationaler Fokus des europäischen Spitzengolfes lag bis zum Jahr 2023 auf unserem Golfclub. Der Gründer des „Dänischen Bettenlagers“ (jetzt JYSK) und große Förderer des Golfclubs HGC, Lars Larsen, der leider vor einigen Jahren verstorben ist, hatte einst eine Vision; sein bekannter Spruch war „I have a dream“. </p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="979" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Lars-Larsen.jpg" alt="Wilfried „Willi“ Simon – in Flensburg stets auf Ballhöhe" class="wp-image-84733" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Lars-Larsen.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Lars-Larsen-245x300.jpg 245w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Lars-Larsen-768x940.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Lars-Larsen-343x420.jpg 343w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Lars-Larsen-696x852.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Lars Larsen</figcaption></figure></div>


<p>Sein Traum war es, Spitzengolf auf höchstem Niveau nach Himmerland zu bringen, und diesen Lebens- traum hatte er sich tatsächlich erfüllt.  Bei diesem Turnier geht es regelmäßig um lukrative Prämien in Höhe von 3 Millionen(!) Dollar, wobei die Siegprämie um die 300.000 Dollar beträgt. Ab 2014 spielte die European Tour, die jetzt DP World Tour heißt, tatsächlich auch bei uns in Nordjütland. Elitegolfer, wie die Ryder-Kapitäne Luck Donald, Darren Clark und Thomas Björn sowie Lee Westwood, Rasmus und Niklas Højgaard, Rafa Cabrera-Bello, das Enfant terrible John Daly, aber auch deutsche Top-Golfer um Martin Kaymer, Maximilian Kiefer, Marcel Siem und Yannik Paul, traten in Himmerland auf“, ist der passionierte Golfer Wilfried Simon begeistert von diesem besonderen Sport­event praktisch vor seiner Haustür.</p>


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<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="673" height="1024" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Jetzt-Koenig-Frederik-X-673x1024.jpg" alt="Wilfried „Willi“ Simon – in Flensburg stets auf Ballhöhe" class="wp-image-84732" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Jetzt-Koenig-Frederik-X-673x1024.jpg 673w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Jetzt-Koenig-Frederik-X-197x300.jpg 197w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Jetzt-Koenig-Frederik-X-768x1168.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Jetzt-Koenig-Frederik-X-276x420.jpg 276w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Jetzt-Koenig-Frederik-X-696x1059.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Jetzt-Koenig-Frederik-X.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 673px) 100vw, 673px" /><figcaption class="wp-element-caption">Jetzt König: Frederik X.</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Auch hier war Willi als Sportreporter gefragt</h2>



<p>„Welche Bedeutung dieses Turnier für das gesamte Land Dänemark hat, zeigt sich auch an der Tatsache, dass jeweils am Tag vor dem eigentlichen Turnier, die Profis gemeinsam mit Amateuren in einem „ProAm“ miteinander spielen. Als ganz prominenter Amateur hat häufig der damalige Kronprinz und heutige König Frederik X. dabei mitgespielt.“</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Vater-und-Sohn.jpg" alt="Wilfried „Willi“ Simon – in Flensburg stets auf Ballhöhe" class="wp-image-84738" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Vater-und-Sohn.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Vater-und-Sohn-300x225.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Vater-und-Sohn-768x576.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Vater-und-Sohn-560x420.jpg 560w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Vater-und-Sohn-80x60.jpg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Vater-und-Sohn-696x522.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/Vater-und-Sohn-265x198.jpg 265w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Vater und Sohn</figcaption></figure></div>


<p>Und er ist durchaus stolz auf die Tatsache: „Ich hatte seinerzeit das Privileg, stets bei diesen Events akkreditiert zu sein, konnte mich so uneingeschränkt auf dem Gelände und zwischen den Golf-Koryphäen bewegen, Eindrücke und Statements der Spieler sammeln. Im Anschluss an das jeweilige Turnier habe ich von dort für das Flensburger Tageblatt, Flensborg Avis und das damalige Golf-Magazin des sh:z berichtet.“</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/20251010_Simon_039.jpg" alt="Wilfried „Willi“ Simon – in Flensburg stets auf Ballhöhe" class="wp-image-84720" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/20251010_Simon_039.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/20251010_Simon_039-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/20251010_Simon_039-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/20251010_Simon_039-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/20251010_Simon_039-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Digital unterwegs</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Ballhöhe und beste Wünsche</h2>



<p>So kann man heute, im ausklingenden Kalenderjahr 2025, durchaus mit Fug und Recht behaupten: Wilfried „Willi“ Simon ist praktisch sein ganzes Leben lang permanent und mit Begeisterung auf Ballhöhe unterwegs gewesen. Das Flensburg Journal bedankt sich bei Willi für ein äußerst interessantes und informatives Gespräch und wünscht ihm und seiner lieben Ehefrau, dass das noch möglichst lange so bleiben möge, „dass ihr noch gemeinsam viele schöne Jahre zusammen verbringen mögest, egal, ob im „hyggeligen“ Sommerhaus, irgendwo im warmen Süden, oder auf irgendeinem Sportgelände, wo dann gern mindestens ein Ball rollen sollte. Danke Willi!“</p>



<p><em>Mit Wilfried Simon sprach Peter Feuerschütz<br>Fotos: privat, Benjamin Nolte   </em></p>
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		<title>SV Adelby wird 75 Jahre alt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Aug 2025 10:42:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Aus kleinen Anfängen hat sich ein moderner und zeitgemäßer Sportverein entwickelt Er ist im Südosten Flensburgs als allgemeiner Sport- und Vielspartenverein konkurrenzlos – der SV&#160;Adelby. Umringt von mehreren Neubaugebieten und in unmittelbarer Nachbarschaft von gleich zwei Schulen gelegen, feiert er in diesen Tagen seinen 75. Geburtstag. Das Zuhause des SV&#160;Adelby liegt seit jeher an der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Aus kleinen Anfängen hat sich ein moderner und zeitgemäßer Sportverein entwickelt</h2>



<p>Er ist im Südosten Flensburgs als allgemeiner Sport- und Vielspartenverein konkurrenzlos – der SV&nbsp;Adelby. Umringt von mehreren Neubaugebieten und in unmittelbarer Nachbarschaft von gleich zwei Schulen gelegen, feiert er in diesen Tagen seinen 75. Geburtstag. Das Zuhause des SV&nbsp;Adelby liegt seit jeher an der Ringstraße im Stadtteil Tarup, neben dem vereinseigenen Clubheim und der benachbarten Kegelbahn.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/20250703_SV_Adelby_039.jpg" alt="SV Adelby wird 75 Jahre alt" class="wp-image-83768" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/20250703_SV_Adelby_039.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/20250703_SV_Adelby_039-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/20250703_SV_Adelby_039-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/20250703_SV_Adelby_039-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/20250703_SV_Adelby_039-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Luftbild vom Sportheim</figcaption></figure></div>


<h3 class="wp-block-heading">Die Vereinsgründung</h3>



<p>Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und den entbehrungsreichen ersten Nachkriegsjahren fingen die Menschen allmählich wieder an, ihre Freizeit zu gestalten und so auch Sport zu treiben.</p>



<p>Erste Sportgruppen bildeten und festigten sich in den umliegenden Dörfern wie Sünderup, Tarup und Tastrup, es wurde wieder Feldhandball gespielt und geturnt. Gut 5 Jahre nach Kriegsende wurde dann folgerichtig im Laufe des Jahres 1950 von etwa 40 Sportfreunden ein neuer Verein gegründet: Genau am 5.&nbsp;August 1950 wurde der Sportverein Adelby – kurz SV&nbsp;Adelby oder nur SVA genannt – offiziell gegründet.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="613" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/Auch-damals-schon-die-Weltmeister-von-morgen.jpg" alt="SV Adelby wird 75 Jahre alt" class="wp-image-83769" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/Auch-damals-schon-die-Weltmeister-von-morgen.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/Auch-damals-schon-die-Weltmeister-von-morgen-300x230.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/Auch-damals-schon-die-Weltmeister-von-morgen-768x588.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/Auch-damals-schon-die-Weltmeister-von-morgen-548x420.jpg 548w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/Auch-damals-schon-die-Weltmeister-von-morgen-80x60.jpg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/Auch-damals-schon-die-Weltmeister-von-morgen-696x533.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<h3 class="wp-block-heading">Der SV Adelby heute im Jahre 2025</h3>



<p>Der SV&nbsp;Adelby hat, wie viele andere Vereine auch, die hierzulande üblichen und gängigen Sparten wie Fußball, Leichtathletik, Kinderturnen und Volleyball in seinem Angebot. In dem gesamten angebotenen Sportspektrum reihten sich schon vor drei Jahren, in 2022, immerhin 16 verschiedene Sparten auf. Längst gibt es auch eine ansehnliche eigene Sparte mit Angeboten aus dem immer wichtiger werdenden Reha-Bereich, wie Rückenschule, Koronar-Sport oder auch Nordic Walking. Selbst sogenannte Randsportarten – nur in wenigen Vereinen im Angebot – fanden im SVA ein eigenes Zuhause: „Exoten“ wie die Eisstockschützen, die Radballer oder die Rollstuhl-Basketballer sind schon lange fester Bestandteil in diesem rührigen Verein.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="461" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/Hans-Hansen-der-LSV-Praesident-zu-Besuch.jpg" alt="SV Adelby wird 75 Jahre alt" class="wp-image-83772" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/Hans-Hansen-der-LSV-Praesident-zu-Besuch.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/Hans-Hansen-der-LSV-Praesident-zu-Besuch-300x173.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/Hans-Hansen-der-LSV-Praesident-zu-Besuch-768x443.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/Hans-Hansen-der-LSV-Praesident-zu-Besuch-729x420.jpg 729w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/Hans-Hansen-der-LSV-Praesident-zu-Besuch-696x401.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Hans Hansen (Mitte) – der LSV-Präsident zu Besuch</figcaption></figure></div>


<h3 class="wp-block-heading">Neue Führungsregie ist etabliert</h3>



<p>Das freut insbesondere den heutigen Vereinsvorsitzenden des SVA, Heiko Kaletta. Immerhin seit mittlerweile sechs Jahren, seit 2019, leitet er mit Erfolg und großem Engagement die Geschicke des Vereins als 1. Vorsitzender. Heiko Kalettas persönliche Sportart ist schon seit vielen Jahren das Eisstockschießen! Für diese in unseren Breitengraden eher selten anzutreffende Sportart ist er in unserer Region das Aushängeschild. Als „Draußensportler“ trainieren diese Sportler und Sportlerinnen das ganze Jahr über draußen auf der eigens für sie angelegten Eisstockschützenbahn des SV&nbsp;Adelby. Heiko Kaletta übernimmt neben seiner eigenen Sparte auch noch ehrenamtlich eine ganze Menge Verantwortung: „Als der Vorgänger aus dem Amt schied und sich niemand für die Nachfolge fand, und als mich dann mein Verein rief, habe ich nicht lange gezögert und habe den vakanten Posten des 1. Vorsitzenden übernommen.“</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="555" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/SVA_23.jpg" alt="SV Adelby wird 75 Jahre alt" class="wp-image-83774" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/SVA_23.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/SVA_23-300x208.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/SVA_23-768x533.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/SVA_23-605x420.jpg 605w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/SVA_23-218x150.jpg 218w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/SVA_23-696x483.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/SVA_23-100x70.jpg 100w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Sportlerehrung durch den 1. Vorsitzenden Hans-Wilhelm Langholz († 27.11.2024)</figcaption></figure></div>


<p>Er selbst begann schon vor gut 30 Jahren als Jugendlicher in der damals sehr erfolgreichen B-Jugend des SV&nbsp;Adelby mit dem Fußballspielen, seinerzeit unter dem Trainer Horst Dieter Adler. „Die dortige Zeit als Jugendfußballer hat mich geprägt, sowohl sportlich als auch menschlich habe ich viel aus der Zeit mitgenommen“, zieht Kaletta ein durchaus positives Fazit seiner langjährigen Vereinszugehörigkeit zum SVA.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="405" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/Vorstand-mit-Hans-Wilhelm-Langholz.jpg" alt="SV Adelby wird 75 Jahre alt" class="wp-image-83777" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/Vorstand-mit-Hans-Wilhelm-Langholz.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/Vorstand-mit-Hans-Wilhelm-Langholz-300x152.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/Vorstand-mit-Hans-Wilhelm-Langholz-768x389.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/Vorstand-mit-Hans-Wilhelm-Langholz-696x352.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Vorstand mit Hans-Wilhelm Langholz (4. v. l.)</figcaption></figure></div>


<p>Den Verein prägen weitere langjährige Ehrenamtler. Beispielhaft seien drei von ihnen hier namentlich erwähnt, wie Rolf Emler, der über 25 Jahre lang die „gute Seele“ des Vereins war, jetzt offiziell eigentlich zurückgetreten ist, jedoch im Notfall sofort einspringt und stets mit Rat und Tat zur Verfügung steht. Ebenso leitet der Sportfreund Frank Heinrich schon seit Jahrzehnten die Leichtathletikabteilung, ist dabei sehr engagiert und bleibt dem Verein in jeder Situation treu. Auch Ilya Wichert ist so ein Sportfreund, der die große Fußballabteilung mit Können und viel Einsatz führt, und in diesen Tagen Ende Juli 2025 einen großen Fußballer-Traum in Erfüllung gehen sieht – den vereinseigenen Kunstrasenplatz!</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="556" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/SVA_30.jpg" alt="SV Adelby wird 75 Jahre alt" class="wp-image-83776" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/SVA_30.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/SVA_30-300x209.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/SVA_30-768x534.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/SVA_30-604x420.jpg 604w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/SVA_30-696x484.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/SVA_30-100x70.jpg 100w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">C-Jugend-Landesmeister SH, vor dem Spiel gegen Werder Bremen um die Norddeutsche Meisterschaft</figcaption></figure></div>


<p>Ein neues Gesicht prägt seit April 2025 die Geschäftsstelle des Vereins. Mit Peter Jordan konnte ein neuer Geschäftsstellenleiter gefunden werden, der seit Amtsantritt mit viel Einsatz, Können und Empathie die Geschicke dieser wichtigen Nahtstelle des Vereins leitet und führt. Für diese vielfältigen und zeitaufwändigen Tätigkeiten erhält der „Neue“ zurecht eine Aufwandsentschädigung. „Die Führung eines Vereins mit über 1.000 Mitgliedern ist schon recht fordernd und nicht mal eben nebenbei ehrenamtlich durchzuführen“, weiß auch Heiko Kaletta. „Wir sind glücklich und froh, dass wir Peter für diese Aufgabe gewinnen konnten.“</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="540" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/Besuch-aus-der-DDR.jpg" alt="SV Adelby wird 75 Jahre alt" class="wp-image-83771" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/Besuch-aus-der-DDR.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/Besuch-aus-der-DDR-300x203.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/Besuch-aus-der-DDR-768x518.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/Besuch-aus-der-DDR-622x420.jpg 622w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/Besuch-aus-der-DDR-696x470.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Besuch aus Neubrandenburg / DDR</figcaption></figure></div>


<h3 class="wp-block-heading">Neue Angebote</h3>



<p>Gleich mehrere Sparten sind seit kurzem im breit gefächerten Angebot des Vereins zu finden. Ganz besonders stolz ist Heiko Kaletta auf die Sparte „Ringen“. „Vor rund 2 Jahren haben wir diese Sparte ins Leben gerufen. Wir haben in der Abteilung eine tolle Entwicklung beobachten können, aktuell sind über 50 Ringer dort aktiv. Das liegt ganz besonders an den beiden außergewöhnlichen, kompetenten und engagierten Trainern und Übungsleitern.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/20250703_SV_Adelby_016.jpg" alt="SV Adelby wird 75 Jahre alt" class="wp-image-83765" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/20250703_SV_Adelby_016.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/20250703_SV_Adelby_016-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/20250703_SV_Adelby_016-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/20250703_SV_Adelby_016-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/20250703_SV_Adelby_016-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Sportheim des SVA</figcaption></figure></div>


<p>Beide Übungsleiter, Dr. Dogukan Karakus und Abdullah Al-Junaid, sind früher in ihren Heimatländern Türkei und Jemen jeweils als sehr erfolgreiche Ringer im Nationalteam ihres Geburtslandes in Erscheinung getreten, Herr Al-Junaid hat sogar bei den Asien-Spielen eine Silbermedaille gewinnen können. Beide haben übrigens in Deutschland in der 1. Bundesliga gerungen. Sie verfügen – kein Wunder bei dem jeweiligen Werdegang &#8211; über einen hervorragenden fachlichen und sportartspezifischen Hintergrund und sind&nbsp;schon heute auf dem besten Wege, das Ringen in Flensburg wieder populär zu machen! Übrigens sind beide ehrenamtlich tätig – Respekt!“ Heiko Kaletta ergänzt: „Der Verein hat auch Geld in die Hand genommen und die fürs Ringen erforderlichen Matten angeschafft. Nun können die Ringer in der Sporthalle der Schule Engelsby unter guten Bedingungen trainieren und kämpfen“, ist Kaletta stolz auf diese Sparte.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/20250703_SV_Adelby_013.jpg" alt="SV Adelby wird 75 Jahre alt" class="wp-image-83764" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/20250703_SV_Adelby_013.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/20250703_SV_Adelby_013-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/20250703_SV_Adelby_013-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/20250703_SV_Adelby_013-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/20250703_SV_Adelby_013-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Heiko Kaletta, 1. Vorsitzende des SVA, hockend, wo jetzt der Kunstrasenplatz gebaut wird</figcaption></figure></div>


<p>Als weitere Sparte ist das Kegeln wieder aktiviert worden – die eigene Kegelbahn ist dafür natürlich ein wichtiger Faktor gewesen und hat den Neustart erleichtert.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/20250703_SV_Adelby_017.jpg" alt="SV Adelby wird 75 Jahre alt" class="wp-image-83766" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/20250703_SV_Adelby_017.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/20250703_SV_Adelby_017-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/20250703_SV_Adelby_017-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/20250703_SV_Adelby_017-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/20250703_SV_Adelby_017-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Vereinseigene Kegelbahn</figcaption></figure></div>


<p>„Wir haben – ganz neu – ein weiteres besonderes Angebot“, so der 1.&nbsp;Vorsitzende. „Thai-Bo heißt diese Sportart: ein ganzheitliches Fitness-Training, das u.&nbsp;a. Stressabbau fördert. Das Selbstbewusstsein der teilnehmenden Kids wird dadurch gefördert neben Faktoren wie auch die Fettverbrennung, Schnellkraft, Beweglichkeit, Muskel­aufbau, Gruppendynamik, Kraftausdauer sowie die Koordination.“&nbsp;</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/Beim-SV-Adelby-in-1975.jpg" alt="SV Adelby wird 75 Jahre alt" class="wp-image-83770" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/Beim-SV-Adelby-in-1975.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/Beim-SV-Adelby-in-1975-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/Beim-SV-Adelby-in-1975-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/Beim-SV-Adelby-in-1975-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/Beim-SV-Adelby-in-1975-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<h3 class="wp-block-heading">Die Vereinsphilosophie hat sich verändert</h3>



<p>Hatte sich der SV Adelby jahrelang auf die Fahne geschrieben, in erster Linie den Breitensport zu fördern, und dabei insbesondere der Jugend eine sportliche Plattform zu bieten, ist man heute durchaus gewillt, den Leistungsgedanken bei den Sportlern zu etablieren. „Es muss sich lohnen, für den SV Adelby sportliche Leistungen zu erbringen“, beschreibt Kaletta den Sinneswandel. „Wir möchten in den kommenden Jahren neben dem Breitensport den Leistungssport fördern. Insbesondere im Handball, aber auch im Fußball hat der Verein in lange zurückliegenden Zeiten durchaus erfolgreich in Leistungsklassen gespielt. So wurde in 1989 die C-Jugend des SV&nbsp;Adelby sogar Schleswig-Holsteinischer Landesmeister – gegen starke Konkurrenz aus dem gesamten Bundesland, durfte anschließend sogar in Bremen auf dem Gelände des Weserstadions an der Norddeutschen Meisterschaft teilnehmen. Doch genau so wichtig ist uns die Vielfalt unseres Sportangebots, deshalb ist es so erfreulich, dass wir ein breit gefächertes Angebot an Sparten im Verein haben. Bei uns ist jede und jeder willkommen, unabhängig von Herkunft, Hautfarbe, Geschlecht und Leistungsvermögen. Sport soll verbinden, gerade Kinder und Jugendliche sollen in ihrer Entwicklung gefördert werden, ihrem natürlichen Bewegungsdrang nachkommen …“</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="564" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/SVA_09.jpg" alt="SV Adelby wird 75 Jahre alt" class="wp-image-83773" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/SVA_09.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/SVA_09-300x212.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/SVA_09-768x541.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/SVA_09-596x420.jpg 596w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/SVA_09-696x491.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/SVA_09-100x70.jpg 100w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Vorstand SV Adelby, 1975</figcaption></figure></div>


<h3 class="wp-block-heading">Wer macht ehrenamtlich mit?</h3>



<p>Wie viele andere Sportvereine fällt es auch dem SV&nbsp;Adelby zunehmend schwer, Freiwillige und Ehrenamtler für seine Belange zu gewinnen. „Leider ist es in der heutigen Zeit so, dass die Menschen einerseits immer mehr beruflich eingespannt werden, andererseits es jedoch gerne sehen würden, wenn Sportvereine die benötigten Trainer, Betreuer und Ehrenamtlichen stellen würden. Gerade für unsere alljährlich wiederkehrenden Events wie das Osterfeuer auf der Sportanlage und das beliebte Laternelaufen im November ist es immer schwerer, ehrenamtliche Helfer und Helferinnen zu finden.“</p>



<p>Also: Sollte sich jemand angesprochen fühlen, der oder die gerne den SV&nbsp;Adelby in irgendeiner Art und Weise unterstützen möchte – nicht nur der 1. Vorsitzende würde sich über jede helfende Hand freuen …</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ausblick in eine erfolgreiche Zukunft</h3>



<p>Am 12. Juli 2025 wurde auf der Sportanlage ein „Tag der Offenen Tür“ veranstaltet, bei dem sich sämtliche Sparten präsentieren konnten und auf großes Interesse stießen. Im August findet zum wiederholten Mal auf der Vereinsanlage das Sommer Camp des FC&nbsp;St.&nbsp;Pauli statt, rund 50 Kids haben sich dafür bereits angemeldet.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="507" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/SVA_27.jpg" alt="SV Adelby wird 75 Jahre alt" class="wp-image-83775" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/SVA_27.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/SVA_27-300x190.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/SVA_27-768x487.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/SVA_27-663x420.jpg 663w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/SVA_27-696x441.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">B-Jugend: Bezirksliga-Meister und Aufsteiger in die Verbandsliga SH</figcaption></figure></div>


<p>Ein besonderes Highlight können die Eisstockschützen vermelden. Gleich am ersten Wochenende 2026 – am 3.&nbsp;und 4.1.2026 – finden in Flensburg die Deutschen Meisterschaften im „Eisstock-Weitschießen“ statt: auf dem Parkplatz gegenüber der GP&nbsp;Joule- Arena unter Beteiligung vieler Eisstockschützen aus dem gesamten Bundesgebiet. Der SV&nbsp;Adelby hat die Organisation und Durchführung übernommen. „Wir sind den Betreibern der Campushalle sehr dankbar für ihre tolle Unterstützung. Wir dürfen sogar einige Innenräume der Halle nutzen als Umkleide und als Aufenthaltsmöglichkeit“, freut sich Heiko Kaletta schon heute auf das einmalige Ereignis.</p>



<p>Ein weiterer und besonderer Termin ist für den SV&nbsp;Adelby der Baubeginn des eigenen Kunstrasenplatzes am 29.&nbsp;Juli 2025. Auf dem „Pro­blem-Acker“ des heutigen B-Platzes wird die moderne Spielfläche entstehen, in geplanten 16 Wochen Bauzeit soll er fertiggestellt werden, zeitgleich übrigens mit einem identischen Platz beim SC Weiche Flensburg 08 in der Bred­stedter Straße. Der vereinseigene Kostenanteil an dem Projekt beläuft sich für den SV&nbsp;Adelby auf 125.000 Euro, eine stolze Summe für einen Sportverein. „Einen beachtlichen Teil dieser Summe haben wir schon zusammenbekommen“, berichtet Kaletta. „Wir hoffen, dass wir zeitnah auch den Rest noch finanziert bekommen – damit unsere aktuell immerhin 17 Fußballmannschaften mit rund 400 Aktiven dann in den Genuss eines solchen Sportplatzes kommen.“</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/20250703_SV_Adelby_004.jpg" alt="SV Adelby wird 75 Jahre alt" class="wp-image-83763" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/20250703_SV_Adelby_004.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/20250703_SV_Adelby_004-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/20250703_SV_Adelby_004-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/20250703_SV_Adelby_004-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/20250703_SV_Adelby_004-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<p>Das Flensburg Journal bedankt sich beim Vereinsvorsitzenden Heiko Kaletta für ein ausführliches und erhellendes Gespräch über die aktuelle Situation im Verein SV&nbsp;Adelby, der gerade sein 75jähriges Bestehen feiern konnte und für die Zukunft bestens aufgestellt ist, deshalb auch optimistisch in die kommenden Jahre schauen kann und über sehr gute Perspektiven verfügt!</p>



<p><em>Mit Heiko Kaletta sprach Peter Feuerschütz</em><br><em>Fotos: Benjamin Nolte, SV Adelby   </em></p>
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		<title>Uchechi Duru wechselt nach Flensburg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jun 2025 15:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[flensburg]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Neuzugang]]></category>
		<category><![CDATA[SC Weiche Flensburg 08]]></category>
		<category><![CDATA[Uchechi Duru]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vierter Neuzugang kommt aus Ingolstadt Der vierte Neuzugang des SC Weiche Flensburg 08 für die kommende Saison 2025/26 ist perfekt. Mit Uchechi Duru kommt ein junger Innenverteidiger vom FC Ingolstadt 04 in den hohen Norden. Der 18-jährige Schweizer, mit 1,95 m Körpergröße und stattlicher Figur, spielte zuletzt in der U 19 des oberbayrischen Drittligisten. Weiche [&#8230;]</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Vierter Neuzugang kommt aus Ingolstadt</h2>



<p>Der vierte Neuzugang des SC Weiche Flensburg 08 für die kommende Saison 2025/26 ist perfekt. Mit Uchechi Duru kommt ein junger Innenverteidiger vom FC Ingolstadt 04 in den hohen Norden. Der 18-jährige Schweizer, mit 1,95 m Körpergröße und stattlicher Figur, spielte zuletzt in der U 19 des oberbayrischen Drittligisten. Weiche wird sein erster Verein im Herrenfußball werden. Er erhält die Trikotnummer 22.  Nach Moritz Göttel (VfB Lübeck), Kevin Ntika (1. FC Phönix Lübeck) und Ole Wagner (FC Teutonia 05) ist er die erste neue Verpflichtung, die nicht von einem Ligarivalen an die Bredstedter Straße wechselt.</p>



<p>Unser Cheftrainer Torsten Fröhling sagt über das Abwehrtalent: „Er wurde uns empfohlen. Im mehrtägigen Kennenlerntraining hat er uns als 18-Jähriger mit seiner ruhigen, abgeklärten Art überrascht – und überzeugt.“ Der Fußballlehrer ergänzt: „Wir wollen ihm die Möglichkeit geben, sich bei uns sportlich weiterzuentwickeln.“ Dominique Natusch freut sich ebenfalls über den Transfer. Der Geschäftsführer Sport beim SC Weiche fügt hinzu: „Er ist ein Spieler, auf den wir sehr gespannt sein dürfen. Er bringt körperlich alles mit. Wir trauen ihm zu, bei uns den Sprung zu schaffen und die nächsten Schritte zu gehen.“</p>



<p>Der am 14. September 2006 geborene Uchechi Duru kommt aus der Schweiz. Er spielte dann bei DFI Bad Aibling, einem Verein, der etwa auf halber Strecke zwischen München und Salzburg seine Heimat hat. Aus der dortigen U 17 wechselte er in die U 19 des FC Ingolstadt 04. Für die A-Junioren „der Schanzer“ kam er in der vergangenen Saison zu 27 Pflichtspieleinsätzen, darunter auch in allen drei DFB-Juniorenpokal-Spielen gegen die Gleichaltrigen von Hannover 96 (2:1), den 1. FC Magdeburg (2:0) und den SC Freiburg (0:1). Außerdem kam er – kurz vor und kurz nach seinem 18. Geburtstag – in der U 23 der Ingolstädter zu zwei Kurzeinsätzen in der Bayernliga Nord, der fünfthöchsten Herrenspielklasse.</p>



<p> „Ich hatte im Gespräch direkt ein gutes Gefühl“, sagt Uchechi Duru zu seinem Wechsel, um dann fortzufahren: „Das Konzept des Vereins, die Philosophie und die Entwicklungsmöglichkeiten haben mich überzeugt. Jetzt möchte ich mich schnell ins Team finden, mich sportlich weiterentwickeln und meinen Beitrag zum Erfolg der Mannschaft leisten.“. Und welches persönliche Ziel verfolgt der Youngster? „Ich möchte mich durch Leistung empfehlen und so schnell wie möglich Stammspieler werden“, so die selbstbewusste Antwort.</p>



<p>Der SC Weiche Flensburg 08 freut sich sehr, dass sich Uchechi Duru dafür entschieden hat, bei uns die ersten Schritte im Herrenfußball gehen zu wollen. Er wird die Möglichkeiten erhalten, sich in unserer Regionalliga-Mannschaft fußballerisch weiterzuentwickeln. Wir wünschen ihm für die Zukunft bestmögliche sportliche Erfolge, Gesundheit und vor allem Verletzungsfreiheit.</p>



<p><em>Text und Foto: SC Weiche Flensburg 08 Liga GmbH &amp; Co. KG</em></p>
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		<title>Gerhard Pastor – aufgewachsen in der Rathausstraße</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Apr 2025 10:00:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Straßen und Stadtteile]]></category>
		<category><![CDATA[ehrenamt]]></category>
		<category><![CDATA[flensburg]]></category>
		<category><![CDATA[Flensburger Innenstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Gerhard Pastor]]></category>
		<category><![CDATA[Rathausstraße]]></category>
		<category><![CDATA[SeniorenNet Flensburg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Er ist durch und durch ein Flensburger, auch wenn er woanders das Licht der Welt erblickte und einen Teil seines Lebens im Flensburger Umland zu Hause war. Gerhard Pastor ist gewissermaßen ein Kriegskind, seine Eltern haben sich bedingt durch die unvorhersehbaren Kriegsereignisse fernab der Heimat kennengelernt, sich dort in der Fremde verliebt und ein Kind [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Er ist durch und durch ein Flensburger, auch wenn er woanders das Licht der Welt erblickte und einen Teil seines Lebens im Flensburger Umland zu Hause war. Gerhard Pastor ist gewissermaßen ein Kriegskind, seine Eltern haben sich bedingt durch die unvorhersehbaren Kriegsereignisse fernab der Heimat kennengelernt, sich dort in der Fremde verliebt und ein Kind gezeugt. Seine Eltern begegneten sich irgendwann in Jahr 1943 auf der Krim, der bekannten Halbinsel am Schwarzen Meer.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/20250306_Pastor_016-1024x683.jpg" alt="Gerhard Pastor – aufgewachsen in der Rathausstraße" class="wp-image-82411" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/20250306_Pastor_016-1024x683.jpg 1024w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/20250306_Pastor_016-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/20250306_Pastor_016-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/20250306_Pastor_016-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/20250306_Pastor_016-696x464.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/20250306_Pastor_016-1068x712.jpg 1068w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/20250306_Pastor_016.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Senior und PC – das passt</figcaption></figure>



<p>Die Schlacht um die Krim fand während des Zweiten Weltkriegs in den Monaten April und Mai 1944 zwischen der 17. Armee der Deutschen Wehrmacht und der angreifenden Roten Armee der Sowjetunion statt. Sie endete mit der Niederlage der deutschen Truppen. Gerhards Eltern gehörten beide der Armee-Logistik an, sie als Rot-Kreuz-Schwester und er, ein gelernter Bäcker und Konditor, arbeitete als Koch in der Truppenküche der Armee. Sie heirateten in jener Zeit, denn es war ja ein Kind unterwegs. Im allgemeinen Rückzug der Truppen gelangte das junge Ehepaar Pastor über zahlreiche verschlungene Umwege schließlich nach Schleswig-Holstein. Sie wollten eigentlich nach Krummbek in Ostholstein, wo ihre Eltern zuhause waren. Doch das Kind hatte es besonders eilig, und so wurde der kleine Gerhard im Sommer 1944 noch kurz vorm ersehnten Reiseziel geboren, er kam in Timmendorfer Strand auf die Welt.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" data-id="82410" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/20250306_Pastor_008.jpg" alt="Gerhard Pastor – aufgewachsen in der Rathausstraße" class="wp-image-82410" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/20250306_Pastor_008.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/20250306_Pastor_008-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/20250306_Pastor_008-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/20250306_Pastor_008-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/20250306_Pastor_008-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die vielen Erinnerungen&#8230;</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" data-id="82409" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/20250306_Pastor_007.jpg" alt="Gerhard Pastor – aufgewachsen in der Rathausstraße" class="wp-image-82409" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/20250306_Pastor_007.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/20250306_Pastor_007-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/20250306_Pastor_007-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/20250306_Pastor_007-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/20250306_Pastor_007-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">&#8230; wollen sortiert werden</figcaption></figure>
</figure>



<h2 class="wp-block-heading">Umzug nach Flensburg</h2>



<p>Ein Großvater des kleinen Gerhard lebte damals in Flensburg, arbeitete seinerzeit in der Marineschule Mürwik, in der Kelmstraße. Die kleine und junge Familie Pastor zog bald nach der Geburt des Jungen zum Opa nach Flensburg. Nach rund drei Jahren besorgte der stolze Großvater für die Neuankömmlinge eine eigene Unterkunft in der Flensburger Innenstadt, sie bezogen eine Wohnung in einem Mietshaus in der Rathausstraße, im 2. Stock im Haus Nr. 7, direkt neben dem einstigen Bahnhofshotel (das später Hotel Europa hieß). Einige Jahre später bekam Gerhard eine kleine Schwester, Helga wurde geboren. Der Junge wuchs heran, die Eltern ergatterten einen Platz für ihn im Kindergarten am oberen Ende der Rathausstraße, am Nordergraben 3. Seine geplante Einschulung verzögerte sich allerdings um ein ganzes Jahr: Als er eigentlich dran war, befand man ihn als zu dünn und zu schmächtig für die Schule. „Ich war nämlich in jenen Jahren ein ausgesprochen dünner Spittel – ganz im Gegensatz zu heute“, schmunzelt Gerhard.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="550" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/Gerhard-Pastor_14.jpg" alt="Gerhard Pastor – aufgewachsen in der Rathausstraße" class="wp-image-82403" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/Gerhard-Pastor_14.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/Gerhard-Pastor_14-300x206.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/Gerhard-Pastor_14-768x528.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/Gerhard-Pastor_14-611x420.jpg 611w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/Gerhard-Pastor_14-218x150.jpg 218w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/Gerhard-Pastor_14-696x479.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/Gerhard-Pastor_14-100x70.jpg 100w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Mit der Schwester im Mauseloch</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Sein Revier war die Flensburger Innenstadt</h2>



<p>Er besuchte deshalb erst mit 7 Jahren die Nikolaischule, oben auf dem Museumsberg, direkt neben dem Museum gelegen. Auch seine Schwester ging später dort zur Schule. „Es war für uns zwar kein besonders weiter Schulweg, aber die Treppe rauf zum Museumsberg für so kurze Kinderbeine Tag für Tag ein ziemlicher Auf- und Abstieg“, erinnert er sich an seine Schulzeit in der Volksschule. Nach einigen Jahren trennten sich die Eltern, der Vater verließ die Familie und zog in seine ursprüngliche Heimat nach Nordrhein-Westfalen zurück. Nun hatte die Mutter die alleinige Verantwortung für sich und zwei heranwachsende Kinder zu tragen. „Unsere Mutter hatte es schwer in jener Zeit, es ging uns finanziell nicht so gut, obwohl sie neben ihrer Arbeit bei Grundig-Radio, direkt neben dem Büro der Förde-Reederei, nahe der heutigen Speicherlinie (die es damals noch nicht gab), noch zusätzlich in der Restaurantküche der „Fördebrücke“ – gegenüber dem Schiffbrückplatz (heute Willy-Brandt-Platz) &#8211; gearbeitet hat. „Nach der Schule durften wir dort gelegentlich umsonst zu Mittag essen“, hat Gerhard noch gute Erinnerungen an jene Jahre. „Der Preis für das kostenlose Essen war allerdings, dass ich anschließend noch beim Abwaschen in der Restaurantküche helfen musste.“</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="668" height="1024" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/Gerhard-Pastor_17-668x1024.jpg" alt="Gerhard Pastor – aufgewachsen in der Rathausstraße" class="wp-image-82406" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/Gerhard-Pastor_17-668x1024.jpg 668w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/Gerhard-Pastor_17-196x300.jpg 196w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/Gerhard-Pastor_17-768x1178.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/Gerhard-Pastor_17-274x420.jpg 274w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/Gerhard-Pastor_17-696x1067.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/Gerhard-Pastor_17.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 668px) 100vw, 668px" /><figcaption class="wp-element-caption">Einschulung</figcaption></figure></div>


<p>Gerhard und seine Freunde und Spielkameraden hatten die nähere Gegend um den damaligen ZOB zu ihrem Revier erkoren, vom Mauseloch über die Hafenspitze, den „Norder“ sowie die Große Straße, den Holm, vom Museums­umfeld bis zum „Süder“ waren sie unterwegs, spielten und erkundeten die Häuser, Höfe und Hinterhöfe. Sie waren auch sehr häufig dabei, als neben der eigenen Schule oben auf dem Berg das Schulgebäude für die „Hebbelschule“ gebaut wurde. Die Jungs bewunderten die zahlreichen dort tätigen Handwerker und verfolgten das allmähliche Anwachsen des Schulneubaus, besonders die Maurer hatten es dem jungen Gerhard angetan.</p>


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<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="701" height="1024" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/Gerhard-Pastor_16-701x1024.jpg" alt="Gerhard Pastor – aufgewachsen in der Rathausstraße" class="wp-image-82405" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/Gerhard-Pastor_16-701x1024.jpg 701w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/Gerhard-Pastor_16-205x300.jpg 205w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/Gerhard-Pastor_16-768x1121.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/Gerhard-Pastor_16-288x420.jpg 288w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/Gerhard-Pastor_16-696x1016.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/Gerhard-Pastor_16.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 701px) 100vw, 701px" /><figcaption class="wp-element-caption">Als Schüler</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Die Berufswahl</h2>



<p>Nach neun Schuljahren sollte Gerhard im Jahr 1960 seinen Volksschulabschluss machen. Seine Mutter fragte ihn im letzten Schuljahr, was er denn später mal gern als Beruf ergreifen wollte. „Maurer“, kam es wie aus der Pistole geschossen. So geschah es: Gerhard trat eine Lehre zum Maurer an, wechselte nach kurzer Zeit jedoch die Ausbildungsfirma, weil es ihm in der ersten Lehrstelle überhaupt nicht gefiel. „Ich wusste zwar, dass „Lehrjahre keine Herrenjahre“ sein würden, aber dort war es doch etwas heftig, Backpfeifen und dauerndes „Gemecker“ gehörten zur Tagesordnung“, denkt er ungern an die ersten Erfahrungen in jenem Handwerk zurück. Doch beim zweiten Lehrherrn, bei der Firma Thiesen in Ostenfeld bei Husum, hatte er mehr Glück. „Es herrschte dort zwar auch ein rauer Ton, doch ich habe in dem Betrieb viel gelernt für den späteren Beruf.“ 1963 schloss Gerhard erfolgreich seine Ausbildung zum Maurer ab.</p>


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<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="757" height="1024" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/Gerhard-Pastor_15-757x1024.jpg" alt="Gerhard Pastor – aufgewachsen in der Rathausstraße" class="wp-image-82404" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/Gerhard-Pastor_15-757x1024.jpg 757w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/Gerhard-Pastor_15-222x300.jpg 222w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/Gerhard-Pastor_15-768x1039.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/Gerhard-Pastor_15-311x420.jpg 311w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/Gerhard-Pastor_15-696x941.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/Gerhard-Pastor_15.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 757px) 100vw, 757px" /><figcaption class="wp-element-caption">Und als junger Mann</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Das Berufsleben</h2>



<p>Er fand Anstellung als Maurergeselle in Flensburg bei Konrad Jensen, Inh. Helmut Finke, der seinerzeit seinen Sitz in der Flurstraße 10 auf Duburg hatte. Später zog die Firma in einen Neubau um, in die Boschstraße. Gerhard stieg innerhalb des Betriebs zum Vorarbeiter auf, bekam sogar 5 D-Mark mehr im Monat als die übrigen Gesellen. Einige Jahre später übernahm der Neffe des Inhabers, Peter Finke, das Baugeschäft.</p>



<p>1977 wollte Gerhard Pastor beruflich auch mal etwas Anderes ausprobieren. Er bewarb sich bei Jacob Cement, am Industriehafen auf dem Ostufer. Boy Meesenburg, der Vater des heutigen Firmeninhabers, stellte ihn ein als Lagerverwalter. „Der Job dort war anfangs gut zu schaffen, ich wurde jedoch mit zunehmender Zeit immer mehr eingespannt, musste mich ums Abladen kümmern, dabei selbst mit anpacken, gleichzeitig den Verkaufstresen passen, und viele andere Aufgaben zusätzlich abwickeln. Nach rund anderthalb Jahren hatte ich die Möglichkeit, zur alten Firma zurück zu wechseln, und nahm diese Gelegenheit gerne wahr.“ So blieb Gerhard schließlich durchgehend bis ans Ende seiner beruflichen Laufbahn als Maurer tätig beim Baugeschäft Peter Finke.</p>



<p>Im Jahr 1995 konnte er die Rente beantragen und in den Ruhestand wechseln – nach vielen Jahren harter und körperlicher Arbeit im Bauhandwerk machte er diesen Schritt mit gutem Gewissen und einem guten Gefühl.&nbsp;&nbsp;</p>


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<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="707" height="1024" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/Gerhard-Pastor_12-707x1024.jpg" alt="Gerhard Pastor – aufgewachsen in der Rathausstraße" class="wp-image-82402" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/Gerhard-Pastor_12-707x1024.jpg 707w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/Gerhard-Pastor_12-207x300.jpg 207w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/Gerhard-Pastor_12-768x1113.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/Gerhard-Pastor_12-290x420.jpg 290w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/Gerhard-Pastor_12-696x1008.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/Gerhard-Pastor_12.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 707px) 100vw, 707px" /><figcaption class="wp-element-caption">Mutter im Krieg</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Das Privatleben</h2>



<p>Irgendwann im Laufe des Jahres 1967 lernte er seine spätere Ehefrau Karin kennen. Die beiden wurden bald ein Paar, zwei Jahre später, in 1969, wurde geheiratet. Karins Elternhaus stand in Bönstrup, in der Dorfstraße 4. Das frisch gebackene Ehepaar zog bald dort ein, sie fanden ihr Zuhause im ersten Stock direkt über den Schwiegereltern. „Mein Schwiegervater besaß reichlich Land, schenkte mir bald ein im Apfelgarten liegendes unbebautes Grundstück. Als gelernter Maurer fiel es mir nicht schwer, dort eigenhändig mein bzw. unser gemeinsames Eigenheim hochzuziehen. Ich kannte natürlich zahlreiche Handwerker aller möglichen anderen Gewerke, außerdem betreute meine Firma Peter Finke seinerzeit ein Bauvorhaben in Maasbüll. So konnten wir die räumliche Nähe nutzen, günstig aktuell nicht benötigte Maschinen auch privat einsetzen. Ich baute baugleich unser eigenes Haus, für die kostenlosen Baupläne musste ich allerdings 5 Tage lang umsonst beim Firmenbau in Maasbüll mithelfen. Vom ersten Spatenstich bis zu unserem späteren Einzug in das eigene Heim dauerte es dennoch insgesamt fast zwei Jahre“, denkt er an die teilweise stressige Bauphase zurück.&nbsp;</p>



<p>Die Familie Pastor fühlte sich wohl in Bönstrup, im Jahr 1977 stellte sich Nachwuchs ein, die Zwillinge Björn und Lars erblickten das Licht der Welt. In der unmittelbaren Nachbarschaft lebte die Familie Börnsen. Man freundete sich schnell an mit der Familie von Wolfgang Börnsen, der später jahrzehntelang den Wahlkreis als Abgeordneter im Deutschen Bundestag aktiv vertrat: Die Pastor-Jungen und die Börnsen-Kinder spielten viel miteinander, auch die Erwachsenen harmonierten ebenfalls und feierten gern und ausgelassen bei zahlreichen passenden Gelegenheiten „rauschende Feste“.&nbsp;</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="509" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/Gerhard-Pastor_09.jpg" alt="Gerhard Pastor – aufgewachsen in der Rathausstraße" class="wp-image-82400" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/Gerhard-Pastor_09.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/Gerhard-Pastor_09-300x191.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/Gerhard-Pastor_09-768x489.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/Gerhard-Pastor_09-660x420.jpg 660w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/Gerhard-Pastor_09-696x443.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Als Spieler aktiv</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Das Hobby Fußball</h2>



<p>Gerhard interessierte sich schon immer für Fußball, spielte beim nahegelegenen TV Grundhof aktiv in der Herrenmannschaft auf Kreisebene. „Irgendwann bekam ich mit, dass der Verein händeringend Schiedsrichter suchte, die im Namen des Vereins für den Landes- und Kreisverband Fußball-Spiele leiten sollten. Ich meldete mich freiwillig, belegte einen Anwärterlehrgang, bestand die abschließende Prüfung, und durfte mich ab 1972 Fußball-Schiedsrichter nennen“, schildert Gerhard, wie er zu besagtem Ehrenamt kam. „Doch war ich bald enttäuscht vom eigenen Verein in Grundhof, der seinerzeit seine Schiris kaum unterstützte. Deshalb wechselte ich zum Verein IF Stjernen nach Flensburg, pfiff fortan für den Klub aus Engelsby.“ Die ehrenamtliche Tätigkeit als Schiedsrichter gefiel ihm mit zunehmender Zeit immer besser, er fand richtig Gefallen an diesem manchmal nicht ganz einfachen Job im Fußball. Recht schnell machte Gerhard Pastor sich so einen guten Namen auf den Fußballplätzen der Region, leitete nach und nach immer häufiger auch Spiele auf den höheren Ebenen wie Bezirk und sogar auf Landesebene. Sein Naturell und sein souveränes Auftreten erleichterten ihm sicherlich die jeweilige Spielleitung. Er war stets regelsicher, hatte selbst gekickt, kannte nach und nach die meisten Spieler, Betreuer und Trainer, war selbstbewusst, und – ganz wichtig – nicht auf den Mund gefallen. So hatte er beinahe für jede Situation auf dem Spielfeld den richtigen Spruch auf Lager, tröstete und beruhigte so manchen Heißsporn auf den Fußballplätzen in und rund um Flensburg.&nbsp;&nbsp;</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="608" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/Gerhard-Pastor_10.jpg" alt="Gerhard Pastor – aufgewachsen in der Rathausstraße" class="wp-image-82401" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/Gerhard-Pastor_10.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/Gerhard-Pastor_10-300x228.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/Gerhard-Pastor_10-768x584.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/Gerhard-Pastor_10-553x420.jpg 553w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/Gerhard-Pastor_10-80x60.jpg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/Gerhard-Pastor_10-696x529.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Als „Assi“ unterwegs</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">TSB Flensburg</h2>



<p>Irgendwann in den 70er Jahren war Gerhard auch bei IF Stjernen nicht mehr sehr glücklich, und wechselte deshalb auf die andere Seite der Flensburger Förde, trat dem TSB Flensburg bei und war nun sportlich auf dem Eckener Platz zu Hause.</p>



<p>Beim TSB Flensburg hatte die „Schiedsrichterei“ seinerzeit einen hohen Stellenwert. Heiner Momsen war damals schon seit vielen Jahren der Schiedsrichter-Obmann für den Verein TSB Flensburg. „Wir hatten damals 15 Schiedsrichter, die für den TSB pfiffen“, weiß Gerhard noch. Es war üblich, dass beim ersten gemeinsamen Treffen vor einer neuen Saison einer von den neuen Schiris eine Ansprache hielt. Die Vereinsprominenz war zugegen, einschließlich Helmut Schumann, jahrelang Chef des einflussreichen Selbsthilfe-Bauvereins SBV, einem der großen Gönner des TSB. Schumann war ein stadtbekannter positiv „Fußballverrückter“, ein ganz spezieller und besonderer Charakter, der bei der Führung des Vereins oft genug seinen eigenen Willen durchzusetzen pflegte und durchaus auch mal unbequem sein konnte. „Ich hielt also meine Rede als Neuer, bedankte mich ausdrücklich besonders bei Helmut Schumann dafür, dass er uns Schiris immer bei jedem Heimspiel so vorbehaltlos unterstützte: „Lieber Helmut, wir Schiris sind Dir ja so dankbar, dass Du uns das ganze Spiel hindurch immer Hilfestellung von oben vom Balkon des Clubheims gibst, dass Du ständig reinrufst „Schiri, Abseits“ oder „Mann pfeif doch endlich mal“. Anfangs sorgte das nur für verhaltenes Schmunzeln im Saal, doch Helmut Schumann hatte durchaus Humor, lachte herzhaft über meine frechen Anekdoten und so kam meine Ansprache sehr gut an.“</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="585" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/Gerhard-Pastor_08.jpg" alt="Gerhard Pastor – aufgewachsen in der Rathausstraße" class="wp-image-82399" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/Gerhard-Pastor_08.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/Gerhard-Pastor_08-300x219.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/Gerhard-Pastor_08-768x562.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/Gerhard-Pastor_08-574x420.jpg 574w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/Gerhard-Pastor_08-80x60.jpg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/Gerhard-Pastor_08-696x509.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Vorstand beim Hallenkick</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Karriere als Schiedsrichter</h2>



<p>Gerhards Leistungen auf dem Platz blieben auch den Vorstandsherren auf unterschiedlichen Ebenen nicht lange verborgen. „Ich wurde im damaligen Kreisfußballverband Flensburg in den Schiri-Ausschuss gewählt, war dort lange Jahre als Beisitzer in vielen Funktionen tätig. Vom Lehrwart in Regelkunde (immerhin 35 Jahre lang) über den aufreibenden Job als Schiedsrichter-Ansetzer – den zwar „nur“ für 4 Jahre, um den Schiri-Obmann Heiner Momsen, den ich ja aus meinem Verein gut kannte, zu entlasten. Sogar die zahlreichen Spesenabrechnungen der Schiri-Kollegen und die daraus folgenden Auszahlungen fielen in jener Zeit in mein Ressort.“ Als ob das noch nicht reichte, war er auch noch auf Landesebene beim SHFV tätig, war ebenfalls als (dritter) Lehrwart für Regelkunde regelmäßig in Malente im Einsatz. „Die Trainer-Fortbildung und zahlreiche Wochenend-Lehrgänge standen für mich immerhin vier Jahre lang auf dem Programm in der Sportschule des SHFV – eine zeitraubende Angelegenheit, die mir aber dennoch viel Freude machte!“</p>



<p>An den meisten Wochenenden war er auf den Fußballplätzen in ganz Schleswig-Holstein unterwegs, pfiff 14 Jahre lang unzählige Punkt- und Pokalspiele auf allen Ebenen bis rauf zur höchsten Spielklasse Schleswig-Holsteins, oder war als offizieller Beobachter seiner Schiri-Kollegen im Einsatz. Im Winter kamen regelmäßig zahllose Einsätze bei unzähligen Hallenturnieren noch dazu.</p>



<p>Er erlebte in seinem Schiri-Leben durchaus einige sportliche Höhepunkte. „Schon 1982 sollte ich ein Freundschaftsspiel im hiesigen Stadion zwischen Flensburg 08 und dem Hamburger SV (damals in der Bundesliga) leiten. Doch leider sagte der HSV das Spiel kurzfristig ab, angeblich wollte der damals für den HSV aktive Franz Beckenbauer nicht in Flensburg antreten.“</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="539" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/Gerhard-Pastor_18.jpg" alt="Gerhard Pastor – aufgewachsen in der Rathausstraße" class="wp-image-82407" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/Gerhard-Pastor_18.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/Gerhard-Pastor_18-300x202.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/Gerhard-Pastor_18-768x517.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/Gerhard-Pastor_18-623x420.jpg 623w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/Gerhard-Pastor_18-696x469.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Als „Feierbiest“</figcaption></figure></div>


<p>„Doch mein Top-Spiel als „Schwarzer Mann“ bekam ich dann doch noch: Im Oktober 1988 durfte ich in Kiel ein Freundschaftsspiel zwischen FC Kilia Kiel und dem FC Bayern München pfeifen!“ Gerhard hat die Partie und das Drumherum noch in bester Erinnerung: „Die Bayern-Stars waren durchaus offen und sympathisch, legten keine Star-Allüren an den Tag. Als ich vorm Spiel zum Bayern-Kapitän Augenthaler sagte: Nun wollen wir mal auflaufen, da meinte der nur augenzwinkernd: „Laufen müssen wir später noch genug, lass uns mal lieber gemütlich zur Spielfeldmitte gehen!“ Auch der damalige Bayern-Manager Uli Hoeneß gab sich locker und volksnah, lobte das ganze Spektakel in Kiel, fand zudem anerkennende Worte zu Gerhards Spielleitung. „Ich bat ihn dann um einen Wimpel“, erzählt Gerhard. „Doch die waren bereits vergeben und verteilt, doch Hoeneß versprach mir, dass er mir welche nach Hause schicken würde.“ Das tat er dann auch tatsächlich einige Wochen später!</p>



<p>Im KFV Flensburg übernahm Gerhard später noch zusätzliche Aufgaben als Beisitzer im Kreisgericht. „Ich war zuständig für die „Rot-Sünder“ in der Kreisliga Flensburg“, schmunzelt Gerhard. Auch die Aufgabe erledigte er mit gewohnter Souveränität. „Auch wenn nicht jeder Sünder mit meinen Urteilen einverstanden war“, weiß er noch gut.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Anerkennung fürs Ehrenamt</h2>



<p>Im Jahr 2012 wurde Gerhard Pastor auf dem Ehrenamtsabend des KFV für 40 Jahre Tätigkeit als Schiedsrichter mit einem gravierten Glaspokal geehrt. Längst hatte er schon diverse andere Auszeichnungen für sein Wirken erhalten. So wurde er bereits 1990 mit der Goldenen Schiedsrichter-Ehrennadel des SHFV ausgezeichnet.</p>



<p>Seine letzten aktiven Jahre als Schiedsrichter pfiff er für den TSV Munkbrarup. „Die hatten einen ständigen Mangel an Schiris, fragten deshalb beim TSB nach, ob sie von dort einen „schwarzen Mann“ leihweise übernehmen dürften. So kam es zu einem nochmaligen Vereinswechsel, ich pfiff nun beitragsfrei für die Munkbraruper.“ Nach gut 40 Jahren hängte Gerhard seine Pfeife an den Nagel: „Immerhin vier Jahrzehnte lang mussten hier im Norden mehrere Kicker-Generationen nach meiner Pfeife tanzen“, lacht Gerhard. Das langte ihm offenbar – obwohl viele Fußballkenner ihn gern noch einige Jahre länger als aktiven Schiri gesehen hätten.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="558" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/Gerhard-Pastor_02.jpg" alt="Gerhard Pastor – aufgewachsen in der Rathausstraße" class="wp-image-82398" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/Gerhard-Pastor_02.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/Gerhard-Pastor_02-300x209.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/Gerhard-Pastor_02-768x536.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/Gerhard-Pastor_02-602x420.jpg 602w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/Gerhard-Pastor_02-696x485.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/Gerhard-Pastor_02-100x70.jpg 100w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Mit HSV-Legende Uwe Seeler in Malente</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Umwälzungen in seinem privaten Bereich</h2>



<p>Die beiden Söhne wurden älter und wuchsen heran. Beide fanden ihren Platz im Leben und machten etwas aus sich. „Der eine lebt heute mit seiner Familie in Dresden, der andere nicht ganz so weit weg, in der Nähe von Rendsburg“, ist er rundum zufrieden mit dem Werdegang der Kinder. Beide Söhne haben längst eine eigene Familie, insgesamt 4 Enkelkinder haben die Pastors. Die Ehe von Gerhard und Karin Pastor hat viele Jahre lang gut funktioniert, doch: „Nach 35 Ehejahren haben wir uns im Guten getrennt, jeder ging fortan seinen eigenen Weg“, beschreibt er die Trennung von seiner Ehefrau. „Doch wir haben auch heute noch guten Kontakt zueinander, treffen uns regelmäßig auch mit den Kindern und deren Familien.“</p>



<p>Nach der Trennung in 2004 blieb seine Frau im gemeinsamen Haus in Böns- trup wohnen, er zog um nach Wees in die Moorstraße. „Wir hatten schon vor Jahren eine Eigentumswohnung in Mürwik gekauft, die wir allerdings stets vermietet hatten. Die bekam ich nach der Trennung bei der Aufteilung unseres gemeinsamen Besitzes zugesprochen.“</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="543" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/Gerhard-Pastor_23.jpg" alt="Gerhard Pastor – aufgewachsen in der Rathausstraße" class="wp-image-82408" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/Gerhard-Pastor_23.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/Gerhard-Pastor_23-300x204.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/Gerhard-Pastor_23-768x521.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/Gerhard-Pastor_23-619x420.jpg 619w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/Gerhard-Pastor_23-696x472.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Vorstand Kreisfußball-Verband Flensburg</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Eine neue Beziehung</h2>



<p>Im Jahr 2004 lernte er seine heutige Partnerin Ingrid kennen. „Wir begegneten uns bei einem Computerkurs in Langballig, waren damals beide alleinlebend, und fanden uns schnell sympathisch und mehr …“ Die beiden wurden bald ein Paar, wollten den weiteren Lebensweg gemeinsam gehen und bezogen im Jahr 2005 die bereits erwähnte Eigentumswohnung in der Rabenslücke im Stadtteil Mürwik.</p>



<p>Gerhard und Ingrid fühlten sich schnell wohl in der für sie beide neuen Wohnung und dem schönen Umfeld am Flensburger Stadtrand, in fußläufiger Nähe etwa zur Solitüde und dem Twedter Plack sowie dem Naturschutzgebiet Twedter Feld.</p>



<p>Eine gute und freundliche Nachbarschaft im doch recht großen Mehrfamilienhaus war zudem sehr hilfreich beim Ankommen ebendort. Durch den Tipp einer neuen Nachbarin kamen die beiden zu ihrem gemeinsamen Hobby, das sie auch heute noch gemeinsam mit Freude betreiben.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="555" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/Gerhard-Pastor_01.jpg" alt="Gerhard Pastor – aufgewachsen in der Rathausstraße" class="wp-image-82414" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/Gerhard-Pastor_01.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/Gerhard-Pastor_01-300x208.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/Gerhard-Pastor_01-768x533.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/Gerhard-Pastor_01-605x420.jpg 605w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/Gerhard-Pastor_01-218x150.jpg 218w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/Gerhard-Pastor_01-696x483.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/Gerhard-Pastor_01-100x70.jpg 100w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Als Tippgeber beim SeniorenNet</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">SeniorenNet Flensburg</h2>



<p>Gerhard hatte schon immer ein Faible für Technik, sammelte schon seit vielen Jahren Fotoapparate aller Größen, Preisklassen und technischer Ausstattung. So war es naheliegend, dass er sich mit zunehmender Digitalisierung auch für die allgemeine IT-Entwicklung begeistern konnte &#8211; im Gegensatz zu vielen anderen seiner Generation, die „mit Computer, Internet, Smartphone usw. nichts am Hut“ hatten. Besagte Nachbarin nahm die beiden einfach mal mit zu einem Treffen des SeniorenNet Flensburg, einem „Computerclub 55+, von Senioren für Senioren“, wie es auf dem Internet-Auftritt des Vereins kurz und knackig beschrieben wird.</p>



<p>„Schnell merkten wir, dass das tatsächlich „unser Ding“ war“, erinnert sich Gerhard an die Anfänge in jenem Verein. „Im SeniorenNet Flensburg sind Ingrid und ich gemeinsam seit dem 7. November 2006 Mitglied und regelmäßig dort aktiv.“ Auch hier bei den PC-Senioren in der Sankt-Jürgen-Straße 99, im Haus des Offenen Kanals Flensburg, merkte man schnell, dass Gerhard ein Mensch ist, der gut mit anderen umgehen kann, durchaus für „höhere Aufgaben“ geeignet und einsetzbar ist.</p>



<p>„Von 2010 bis 2016 war ich als 1. Sprecher für den Verein aktiv, musste dann aber gesundheitlich etwas kürzertreten. Im Haus des Offenen Kanals fühlen wir uns wohl und gut integriert, uns stehen im Hause eigene Räume zur Verfügung, mittwochs verfügen wir über einen Studioraum, zudem können wir diverse Seminarräume für unsere Kurse und Veranstaltungen nutzen.“</p>



<p>Gerhard ist heute noch als Ansprechpartner für Notebooks, das Einrichten von Laptops mit Windows-Betriebssystem, das Einsetzen von SSD-Festplatten, Installieren von Programmen usw. tätig. Zudem kümmert er sich um iPads und iPhones mit Apple-Betriebssystem, um nur einige seiner Jobs dort aufzuzählen. Beide sind regelmäßig mehrfach wöchentlich in den genannten Räumlichkeiten anzutreffen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/20250306_Pastor_020.jpg" alt="Gerhard Pastor – aufgewachsen in der Rathausstraße" class="wp-image-82412" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/20250306_Pastor_020.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/20250306_Pastor_020-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/20250306_Pastor_020-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/20250306_Pastor_020-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/03/20250306_Pastor_020-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Ingrid und Gerhard bei der Bildauswahl für das Flensburg Journal</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Der Rentner-Alltag</h2>



<p>Über Langeweile beklagen sich sowohl Gerhard als auch Ingrid aktuell überhaupt nicht. „Wenn das frühlingshafte und schöne Wetter lockt, sind wir auch gern und regelmäßig zu Fuß im näheren Umfeld unterwegs. Neben dem SeniorenNet fahren wir auch gern mal Richtung Mecklenburg-Vorpommern an die Ostseeküste, haben schon einige Male im Ostseebad Wustrow einen herrlichen Urlaub verbracht. Wir besuchen gelegentlich auch mal die Kinder und Enkelkinder, und immer mal wieder sind wir zu größeren Feiern eingeladen, etwa runde Geburtstage, Goldene Hochzeiten u. ä. – wobei die Ziffern der runden Geburtstage schon erstaunliche Höhen erreichen“, schmunzelt Gerhard. „Doch so ist es nun einmal: Wir werden älter, die anderen Freunde und Bekannten natürlich auch … deshalb sollte man das Hier und Jetzt entsprechend genießen!“ Dem ist wahrlich nichts hinzuzufügen!</p>



<p>Lieber Gerhard und liebe Ingrid: Bleibt noch möglichst lange fit und gesund, genießt die gemeinsame Zeit und alles, was das Leben so zu bieten hat!<br>Das Flensburg Journal bedankt sich bei den beiden für ein humorvolles und höchst interessantes Gespräch!</p>



<p><em>Text: Peter Feuerschütz<br>Fotos: Benjamin Nolte, privat </em>  </p>



<p></p>
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		<title>Ein Flensburger neu im Weiche-Trikot</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jan 2025 23:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[SC Weiche Flensburg 08]]></category>
		<category><![CDATA[Tarik Pannholzer]]></category>
		<category><![CDATA[Weiche]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Tarik Pannholzer kommt zurück an die Förde Der SC Weiche Flensburg 08 hat nach den Abgängen der vergangenen Tage einen neuen Spieler verpflichtet und damit den Kader wieder etwas erweitert. Tarik Pannholzer unterschrieb beim Fußball-Regionalligisten einen Vertrag und wird am späten Montagnachmittag ins Mannschaftstraining unseres SC einsteigen. Der 24-jährige Offensivspieler war zuletzt vor allem für [&#8230;]</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Tarik Pannholzer kommt zurück an die Förde</h2>



<p>Der SC Weiche Flensburg 08 hat nach den Abgängen der vergangenen Tage einen neuen Spieler verpflichtet und damit den Kader wieder  etwas erweitert. Tarik Pannholzer unterschrieb beim Fußball-Regionalligisten einen Vertrag und wird am späten Montagnachmittag ins  Mannschaftstraining unseres SC einsteigen. Der 24-jährige Offensivspieler war zuletzt vor allem für amerikanische College-Mannschaften aktiv und kehrt nun nach viereinhalb Jahren in seine Heimatstadt Flensburg zurück. Bei Weiche wird Tarik Pannholzer, der bereits im  vergangenen Sommer einige Male mit unserer Mannschaft trainiert hatte, künftig die Trikotnummer 11 tragen, die bis vor kurzem Noel  Kurzbach (jetzt Heider SV) hatte. Unser Sport-Geschäftsführer Dominique Natusch: „Tarik passt bestens in unser Anforderungsprofil. Er ist  jung und kommt aus Flensburg. Zudem ist er ein vielseitig einsetzbarer Stürmer.“</p>



<p>Cheftrainer Torsten Fröhling freut sich, dass er eine weitere Option für die Offensive erhält. „Er war schon im Sommer bei uns im  Probetraining und ist dort sehr positiv aufgefallen, aber damals hatte er sein Bachelor-Studium in den USA noch nicht beendet“, sagt der Ex-Profi, der ergänzt: „Ihn kannten viele noch aus seiner vorherigen Flensburger Zeit. Ich habe mir zusätzlich einige Videos angeschaut.“ Und welche Stärken bringt der Flensburg-Rückkehrer mit? Nochmals Torsten Fröhling: „Er hat ein gutes Tempo, ist dribbelstark und kann neue  Spielsituationen kreieren. Außerdem kommt er aus dem Spielbetrieb, hatte keine lange Pause.“ Der Geschäftsführer Sport des SC Weiche, Dominique Natusch, hebt nochmals den regionalen Aspekt hervor: „Er ist ein Flensburger Junge. Es wäre nicht klug gewesen, sich nicht mit  ihm zu beschäftigen. Wir hatten sehr gute Gespräche mit ihm und rasch den Eindruck gewonnen, dass es passt.“</p>



<p>Der Spieler selbst ist von der neuen Situation sehr angetan. Tarik Pannholzer sagt: „Ich freue mich mega, dass das geklappt hat. Es konnte  mir nichts Besseres passieren. Den Weg von Weiche habe ich selbst in Amerika immer verfolgt, und jetzt ist es wie ein Zurückkommen nach Hause.“ Und weiter sagt der Student, der seinen Bachelorabschluss in Sport-Management in der Tasche und online nun sein Master-Studium angefangen hat: „Die Gespräche mit Harald Uhr, Torsten Fröhling und Dominique Natusch haben mich voll überzeugt. Weiche hat einen  klaren Plan und ein klares Ziel, nämlich professionell Fußball zu spielen. Ich möchte mithelfen, dass wir das Ziel in meiner Heimatstadt  erreichen.“</p>



<p>Der im niedersächsischen Hildesheim am 5. Mai 2000 geborene Tarik Pannholzer machte seine ersten Schritte als Fußballknirps noch bei TuS Nettlingen, unweit von Hildesheim, ehe es ihn schon in frühen Jahren nach Flensburg zog. Er hat im Nachwuchs nach einer kurzen Zeit beim SV Adelby zunächst beim TSB Flensburg, dann bei Flensburg 08 gespielt, ehe er nach Teilnahmen an einigen Lehrgängen der U-15-Nationalmannschaft 2015 den Sprung in das Nachwuchsleistungszentrum des FC St. Pauli schaffte. Nach zwei Jahren in der dortigen U 17  mit 21 Einsätzen in der B-Junioren-Bundesliga (4 Tore) absolvierte er auch beide U 19 Jahre beim Kiezklub, kam dabei zwölfmal in der A-Junioren-Bundesliga zum Einsatz. Das erste Jahr im Männerfußball bestritt er dann 2019/20 bis zum Corona-bedingten Saisonabbruch beim TSB Flensburg, wo er in 16 Oberliga-Spielen die bemerkenswerte Quote von elf Toren aufzuweisen hatte. Mitten in der Pandemie-Zeit setzte  er seinen Weg in den USA fort. Im August 2020 wechselte der Stürmer mit 20 Jahren zur ETSU Buccaneers, der College-Mannschaft der East Tennessee State University. Von dort ging es in den Spielpausen der College-Liga zweimal vorübergehend zum Nona FC, einem Club, der vergleichbar etwa der vierthöchsten amerikanischen Liga spielte, wo er sich fit halten und Spielpraxis sammeln konnte. Das vergangene  halbe Jahr spielte er dann für Marshall Thundering Herd, der College-Mannschaft der Marshall University in Huntington, West Virginia.</p>



<p>Der SC Weiche Flensburg 08 freut sich sehr, dass Tarik Pannholzer die nächsten Schritte seiner fußballerischen Entwicklung bei uns gehen  möchte. Wir wünschen ihm für die Zukunft alles Gute, vor allem sportliche Erfolge und Verletzungsfreiheit.</p>



<p><em>Pressemitteilung SC Weiche Flensburg 08 Liga GmbH &amp; Co. KG<br>Foto: Envato.com</em></p>
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		<title>Fußball: Welche Schuhe für welchen Untergrund?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jan 2025 10:41:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Fußballschuhe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fußballschuhe sind mehr als nur Sportausrüstung – sie sind entscheidende Werkzeuge für Leistung und Sicherheit auf dem Platz. Die Wahl des richtigen Schuhwerks hängt maßgeblich von den spezifischen Anforderungen verschiedener Untergründe ab. Jeder Bodentyp stellt einzigartige Herausforderungen an Halt, Beweglichkeit und Ballkontrolle. Ob Naturrasen, Kunstrasen, Halle oder Hartplatz – jede Oberfläche erfordert spezielle Eigenschaften von [&#8230;]</p>
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<p>Fußballschuhe sind mehr als nur Sportausrüstung – sie sind entscheidende Werkzeuge für Leistung und Sicherheit auf dem Platz. Die Wahl des richtigen Schuhwerks hängt maßgeblich von den spezifischen Anforderungen verschiedener Untergründe ab. Jeder Bodentyp stellt einzigartige Herausforderungen an Halt, Beweglichkeit und Ballkontrolle. Ob Naturrasen, Kunstrasen, Halle oder Hartplatz – jede Oberfläche erfordert spezielle Eigenschaften von Nocken-, Stollen- oder Hallenschuhen. Wie dieser Artikel zeigt, kann die richtige Auswahl nicht nur die sportliche Leistung steigern, sondern auch das Verletzungsrisiko minimieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Naturrasen: Schuhe mit Stollen</h2>



<p>Für Naturrasen sind Stollenschuhe unerlässlich. Ihre speziell geformten Erhebungen gewährleisten Stabilität auf weichem, unebenem Terrain. Die Stollen variieren in Geometrie und Anordnung, um sich präzise den wechselnden Platzbedingungen anzupassen. Hierbei kommt es auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Grip und Bewegungsfreiheit an. Eine sorgfältige Schuhwahl kann nicht nur die sportliche Leistung steigern, sondern auch das Verletzungsrisiko reduzieren. Qualität muss zudem nicht unbedingt teuer sein: Wer Preise vergleicht, kann zum Beispiel <a href="https://www.11teamsports.com/de-de/fussballschuhe/puma/ultra/">PUMA Ultra Fussballschuhe günstig</a> im Online-Fachhandel erwerben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kunstrasen: Spezielle Nocken und ihre Vorteile</h2>



<p>Für Kunstrasen entwickelte Nockenschuhe zeichnen sich durch ihre besondere Form und Anordnung aus. Die flacheren und zahlreicheren Nocken passen sich optimal der härteren Oberfläche an und bieten ausreichend Halt, ohne die Bewegungsfreiheit einzuschränken. Ein weiterer Vorteil liegt in der gleichmäßigeren Druckverteilung auf dem Fuß, was den Tragekomfort erhöht und die Gelenke schont. Darüber hinaus kombinieren einige Modelle geschickt Nocken und Stollen, um die Vorzüge beider Systeme zu nutzen und somit eine optimale Performance auf Kunstrasen zu ermöglichen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hallenfußball: Die Bedeutung von Flachprofil-Schuhen</h2>



<p>Beim Hallenfußball sind Schuhe mit flachem Profil unerlässlich, da die glatten Bodenverhältnisse ein optimales Ballgefühl und präzise Kontrolle erfordern. Die ebene Lauffläche bietet ausreichend Grip für schnelle Bewegungen, ohne die Agilität einzuschränken. Eine spezielle Gummimischung garantiert zusätzliche Haftung und minimiert gleichzeitig den Abrieb, wodurch diese Schuhe den Herausforderungen des Hallensports trotzen. Um die Strapazierfähigkeit zu erhöhen, verfügen manche Modelle über eine verstärkte Zehenpartie – ein entscheidender Vorteil bei häufigen Kontakten mit den Hallenwänden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hartplatz: Robuste Schuhe für festen Untergrund</h2>



<p>Auf Hartplätzen sind robuste Fußballschuhe erforderlich, die speziell für festen Untergrund konzipiert sind. Eine widerstandsfähige Sohle mit guter Dämpfung hilft, Stöße zu absorbieren und die Belastung für Gelenke zu reduzieren. Strapazierfähige Materialien gewährleisten Langlebigkeit, auch bei intensiver Nutzung. Zudem bieten die Schuhe stabilen Halt und minimieren das Risiko des Wegrutschens auf dem harten Belag. Eine gute Passform und atmungsaktive Eigenschaften tragen zu einem hohen Tragekomfort bei und ermöglichen eine optimale Leistung auf trockenen, festen Spielflächen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wechselsohlen: Flexibilität durch Anpassung</h2>



<p>Wechselsohlen bieten Fußballspielern eine innovative Lösung für variierende Platzbedingungen. Der schnelle Austausch der Sohlenprofile ermöglicht eine flexible Anpassung von Stollen über Nocken bis hin zu flachen Varianten. Dadurch reduziert sich nicht nur der Bedarf an verschiedenen Schuhpaaren, sondern auch Kosten und Platzbedarf werden minimiert. Diese Technologie erlaubt eine präzise Abstimmung auf individuelle Spielbedingungen, sei es bei Nässe, Frost oder unterschiedlichen Bodenstrukturen. Somit können <a href="https://flensburgjournal.de/category/sport-2/">Sportler</a> stets optimal auf wechselnde Untergründe reagieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wartung und Pflege der Schuhe für Langlebigkeit</h2>



<p>Die Pflege von Fußballschuhen ist entscheidend für deren Langlebigkeit und Performance. Nach jeder Nutzung empfiehlt sich eine gründliche Reinigung mit einer weichen Bürste und lauwarmem Wasser, um Schmutz und Feuchtigkeit zu entfernen. Anschließend sollten die Schuhe bei Zimmertemperatur an einem gut belüfteten Ort trocknen, wodurch <a href="https://www.amper-kurier.de/de/region/keine-chance-fuer-schimmel">Schimmelbildung</a> und unangenehme Gerüche zuverlässig verhindert werden. Eine gezielte Imprägnierung schützt zusätzlich vor Witterungseinflüssen und Verschleiß. Bei Modellen mit Wechselsohlen ist es darüber hinaus wichtig, die Elemente regelmäßig auf festen Sitz und Abnutzung zu prüfen, um optimale Leistung und Sicherheit zu gewährleisten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Der richtige Schuh für jeden Untergrund&nbsp;</h2>



<p>Da die Wahl der richtigen Fußballschuhe für verschiedene Untergründe entscheidend ist, vereinen hochwertige Modelle Funktionalität und Leistungsfähigkeit. Von Naturrasen bis Hartplatz erfordern unterschiedliche Böden spezifische Schuhcharakteristiken, deren sorgfältige Pflege die Langlebigkeit und Performance nachhaltig sichert.</p>



<p><em>Titelbild: <a href="https://pixabay.com/photos/football-crampons-shoes-feet-6707566/">https://pixabay.com/photos/football-crampons-shoes-feet-6707566/</a></em></p>



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		<title>Ein Neuer für Weiche: Sandro Plechaty</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Sep 2024 07:49:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sportvereine]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Sandro Plechaty]]></category>
		<category><![CDATA[SC Weiche Flensburg 08]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neuzugang sofort spielberechtigt Der SC Weiche Flensburg 08 hat auf die Verletzungsmisere reagiert und einen neuen Spieler nachverpflichtet. Sandro Plechaty hat einen Vertrag beim Fußball-Regionalligisten unterschrieben. Er ist beim SC Weiche der sechzehnte Neuzugang zur Saison 2024/25 und sofort spielberechtigt. Die Verpflichtung war möglich, da der 27-Jährige zuletzt vertragslos war. Damit könnte er bereits am [&#8230;]</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Neuzugang sofort spielberechtigt</h2>



<p>Der SC Weiche Flensburg 08 hat auf die Verletzungsmisere reagiert und einen neuen Spieler nachverpflichtet. Sandro Plechaty hat einen Vertrag beim Fußball-Regionalligisten unterschrieben. Er ist beim SC Weiche der sechzehnte Neuzugang zur Saison 2024/25 und sofort spielberechtigt. Die Verpflichtung war möglich, da der 27-Jährige zuletzt vertragslos war. Damit könnte er bereits am Freitagabend (20.09.2024, 19 Uhr) im Top-Spiel gegen den Tabellendritten Kickers Emden im Manfred-Werner-Stadion sein Debüt feiern.</p>



<p>Cheftrainer Torsten Fröhling freut sich, dass der erfahrene Spieler für die rechte Seite bei Weiche unterschrieben hat. „Ich kenne Sandro aus Schalker Zeiten, wo wir schon zusammengearbeitet haben“, so unser Trainer, der weiter ergänzt: „Er weiß genau, was ich von ihm erwarte, und ich weiß, was wir von ihm bekommen können. Er hat jetzt ein paar Tage bei uns mittrainiert, sodass er keine große Eingewöhnungszeit benötigen wird.“ Sandro Plechaty hatte sich beim Liga-Spiel gegen den FC Teutonia 05 Ottensen (3:0) auf der Tribüne des Manfred-Werner-Stadions selbst ein Bild von der Qualität seiner nunmehr neuen Mannschaft machen können und sich dabei nach der Partie sehr angetan gezeigt. Jetzt sagt der Spieler zur Vertragsunterzeichnung: „Torsten (Fröhling/d. Red.) hat einen sehr großen Anteil daran, dass ich hier unterschrieben habe. Außerdem waren die Gespräche mit der sportlichen Führung sehr gut, sodass ich ein gutes Bauchgefühl bekam.“ Und weiter meint der Neuzugang: „Ich möchte wieder regelmäßig spielen, verletzungsfrei bleiben und dazu beitragen, die Ziele des Vereins zu erreichen. Dazu möchte ich meine Erfahrungen in die Mannschaft einbringen. Es geht natürlich um den maximalen Erfolg.“</p>



<p>Die sehr positiven Gespräche hebt auch Dominique Natusch hervor. Der Sport-Geschäftsführer von Weiche sagt zur Verpflichtung von Sandro Plechaty: „Wir haben uns sehr um ihn bemüht und schon in den ersten Gesprächen gemerkt, dass wir ihn unbedingt im Weiche-Trikot sehen wollen.“ Es habe – wie es heutzutage so schön heißt – „gematcht“. Die Neuverpflichtung sei nicht jemand, um den Kader nur einfach zu verbreitern. Dominique Natusch: „Wir haben einen qualitativ hochwertigen Spieler geholt, und das menschlich und fußballerisch.“</p>



<p>Sandro Plechaty gilt als Außenverteidiger, vornehmlich für die rechte Seite, kann aber auch weiter vorn auf der Außenbahn oder sogar als Stürmer sowie auf der linken Seite spielen. Der in Lünen geborene 27-Jährige kommt aus dem westdeutschen Raum und hat dort beim BV Brambauer, Borussia Dortmund, VfL Bochum und FC Schalke 04 im Nachwuchs das Fußballspielen erlernt. Bei Schalke gelang ihm 2016 der Sprung aus der U 19 in den Herrenfußball, wo er bis 2020 bei der U 23 blieb und 2019 den Wiederaufstieg aus der Oberliga Westfalen in die Regionalliga West schaffte. Im Sommer 2020 ging er zu Rot-Weiss Essen. Auch hier gelang ihm in der zweiten Saison ein Aufstieg: 2022 schaffte Essen mit ihm den Sprung in die 3. Liga. Sein Vertrag bei Rot-Weiss Essen lief im Sommer 2024 aus, sodass er zuletzt vereinslos war, obgleich er nach langer Verletzungspause im April dieses Jahres auf den Platz zurückkehren und die letzten sechs Spiele der 3. Liga in der vergangenen Saison 2023/24 für RWE bestreiten konnte. Insgesamt absolvierte Sandro Plechaty bisher 24 Spiele in der 3. Liga, 116 Partien in der Regionalliga West sowie 48 Spiele in der Oberliga-Westfalen. Dabei konnte der Abwehrspieler auch seine Torgefährlichkeit unter Beweis stellen. In diesen drei Spielklassen erzielte er insgesamt 21 Treffer und bereitete weitere 29 Tore vor. Mit Borussia Dortmund wurde er 2013/14 Deutscher U-17-Meister. Außerdem holte er mit Rot-Weiss Essen 2020, 2023 und 2024 dreimal den Landespokal Niederrhein. Sein Vater, Mario Plechaty, kam 1991 zu einem Bundesliga-Spiel für Borussia Dortmund.</p>



<p>Der SC Weiche Flensburg 08 freut sich sehr, dass Sandro Plechaty ab sofort unsere Mannschaft verstärken wird. Wir wünschen ihm dabei alles Gute, vor allem sportliche Erfolge und Verletzungsfreiheit.</p>



<p><em>Pressemitteilung SC Weiche Flensburg 08 Liga GmbH &amp; Co. KG</em><br><em>Foto: SC Weiche Flensburg 08</em></p>
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		<title>Europeada – Ein grenzübergreifendes Fußball-Ereignis mit besonderer Note</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Jun 2024 15:39:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Amateurfußball]]></category>
		<category><![CDATA[Europeada]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Minderheiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Fußball-Europameisterschaft ist das große sportliche Ereignis dieses Sommers. Gespielt wird in zehn deutschen Großstädten. Es gibt aber auch einen kleinen Ableger. Bei der „Europeada“ treten die Teams vieler Minderheiten an. Dieses Turnier wird dieses Mal vom 30. Juni bis zum 6. Juli beiderseits der deutsch-dänischen Grenze ausgetragen. Deshalb rollt der Fußball auf 14 Feldern [&#8230;]</p>
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<p>Die Fußball-Europameisterschaft ist das große sportliche Ereignis dieses Sommers. Gespielt wird in zehn deutschen Großstädten. Es gibt aber auch einen kleinen Ableger. Bei der „Europeada“ treten die Teams vieler Minderheiten an. Dieses Turnier wird dieses Mal vom 30. Juni bis zum 6. Juli beiderseits der deutsch-dänischen Grenze ausgetragen. Deshalb rollt der Fußball auf 14 Feldern in Nordschleswig, Nordfriesland und Südschleswig.<br>Die „Europeada“ findet seit 2008 zum fünften Mal statt, zum dritten Mal ist auch ein Frauen-Turnier ausgeschrieben. 25 Teams sind bei den Männern gemeldet, neun bei den Fußballerinnen. Da bekommen es die Zimbern aus Italien mit den Friesen zu tun, die Okzitaner aus Frankreich treffen auf die türkischsprachigen Mescheten, und die tschechisch-slowakische Minderheit Rumäniens spielt gegen die deutsche Minderheit Polens. Ein sportlicher Wettstreit, der um kulturelle und politische Noten bereichert wird. „Der Fußball dient als Plattform, um auf Themen und Problematiken der Minderheiten aufmerksam zu machen“, erklärt Ruwen Möller.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="521" height="521" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/06/EUROPEADA_2024_emblem.jpg" alt="Europeada – Ein grenzübergreifendes Fußball-Ereignis mit besonderer Note" class="wp-image-79422" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/06/EUROPEADA_2024_emblem.jpg 521w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/06/EUROPEADA_2024_emblem-300x300.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/06/EUROPEADA_2024_emblem-150x150.jpg 150w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/06/EUROPEADA_2024_emblem-420x420.jpg 420w" sizes="auto, (max-width: 521px) 100vw, 521px" /></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Organisationsbüro in der Norderstraße</h2>



<p>Er ist der Projektleiter der „Europeada“ und seit März 2023 am Ball – als SSF und SdU, zwei Organisationen der dänischen Minderheiten, eigens für die Ausrichtung eine gemeinnützige GmbH aus der Taufe hoben. Ruwen Möller ist diese Aufgabe wie auf den Leib geschrieben. Bei den ersten drei Auflagen war er als aktiver Spieler dabei, berichtete auch als Sportreporter der „Flensborg Avis“ von diesem Turnier. Und beim letzten Mal in Kärnten war er Team-Manager der Mannschaft „Syd­slesvig“. Es fehlte also nur die Organisationsschiene. Naheliegend, dass sich der 43-Jährige um diese Stelle bewarb, als die Minderheiten der deutsch-dänischen Grenzregion den Zuschlag für die aktuelle Ausrichtung erhalten hatten.<br>Die Drähte laufen im „Flensborghus“ in der Norderstraße zusammen. Dort sitzen Ruwen Möller und Koordinator Tim Frogier, der im November einstieg, in einem gemeinsamen Büro und kümmern sich um die Umsetzung des Konzepts. Dabei halten sie stetigen Kontakt zur „Föderalistischen Union Europäischer Nationalitäten“ (FUEN), dem größten Dachverband der nationalen Minderheiten in Europa. Für die „Europeada“ wurde eine eigene Arbeitsgruppe installiert – mit je einem Vertreter der hiesigen dänischen Minderheit, der deutschen Minderheit in Nordschleswig, der Friesen sowie der Roma und Sinti.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Eine Veranstaltung für Amateur-Fußballer</h2>



<p>Das besondere Fußball-Turnier ist nicht für Profis gedacht. So ist Noel Kurzbach im Team „Sydslesvig“ der ranghöchste Kicker. Er spielt im Alltag für den Regionalligisten SC Weiche 08. „Ich bin schon stolz, auf diese Weise die dänische Minderheit zu repräsentieren“, sagt der 23-Jährige vor seiner Premiere bei der „Europeada“. Sie fügt sich zwischen den letzten Spielen der alten Saison, der Vorbereitung zur neuen Spielzeit und einigen Prüfungen an der Universität ein. Ein enges Programm. Dennoch blickt Noel Kurzbach nicht ohne Ehrgeiz auf diese besondere Europameisterschaft. „Wir rechnen uns schon etwas aus“, sagt er. „Wir wollen besser abschneiden als beim letzten Mal, sind aber nicht der Top-Favorit.“ Beim letzten Mal langte es zu Platz vier. Titelträger ist Südtirol.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="532" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC_6600.jpg" alt="Europeada – Ein grenzübergreifendes Fußball-Ereignis mit besonderer Note" class="wp-image-79419" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC_6600.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC_6600-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC_6600-768x511.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC_6600-696x463.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC_6600-632x420.jpg 632w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Endspiele in Flensburg-Weiche</h2>



<p>Im Flensburger Raum stehen vier Spielstätten zur Verfügung. Neben Harrislee und den Plätzen von DGF und IF Stjernen fiel die Wahl auf Flensburg-Weiche als Ort der Endspiele. Das Manfred-Werner-Stadion lockt mit seiner Kapazität. „Wir müssen mit 1000 Zuschauern rechnen“, erklärt Ruwen Möller. „Allein die Sorben haben sich mit 200 Leuten angekündigt, darunter eine Blaskapelle.“<br>Der Projektleiter hatte frühzeitig mit Regionalliga-Geschäftsführer Christian Jürgensen und dem Vorstand des SC Weiche 08 Kontakt aufgenommen. „Unsere Mitglieder setzen sich aus Sportlern vieler Nationalitäten zusammen, und wir leisten täglich einen aktiven Beitrag zur Integration in unsere Gesellschaft“, erklärt der SC-Vorsitzende Bernd Bleitzhofer. „So haben wir bei der Anfrage zur Ausrichtung des Finaltages nicht eine Sekunde gezögert und sofort unsere Unterstützung zugesagt.“ Der Spielplan für den 6. Juli bei der „Europeada“ sieht so aus: Um 11 Uhr bestreiten die Frauen ihr Finale, um 14 Uhr folgen die Männer. Und um 18 Uhr können alle gemeinsam das Viertelfinale der großen Fußball-Europameisterschaft schauen.</p>



<p><em>Text und Fotos: Jan Kirschner</em></p>
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