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	<title>Garten Archive - Flensburgjournal</title>
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		<title>Achtung vor Gartenpflanzen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 May 2026 22:16:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Garten]]></category>
		<category><![CDATA[Gartenpflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[giftig]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im heimischen Garten drohen insbesondere für Kinder und Haustiere in Flensburg Vergiftungen Von außen ist es ihnen nicht anzusehen, aber einige heimische Gartenpflanzen sind giftig und können somit lebensgefährlich sein – vor allem für Kinder und Haustiere. So verzeichnete das Giftinformationszentrum-Nord im vergangenen Jahr alleine rund 5.100 Anfragen auf Vergiftungen oder Vergiftungsverdachtsfälle mit Pflanzen. „Die [&#8230;]</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Im heimischen Garten drohen insbesondere für Kinder und Haustiere in Flensburg Vergiftungen</h2>



<p>Von außen ist es ihnen nicht anzusehen, aber einige heimische Gartenpflanzen sind giftig und können somit lebensgefährlich sein – vor allem für Kinder und Haustiere. So verzeichnete das Giftinformationszentrum-Nord im vergangenen Jahr alleine rund 5.100 Anfragen auf Vergiftungen oder Vergiftungsverdachtsfälle mit Pflanzen. „Die Menschen in Flensburg werkeln jetzt wieder im heimischen Garten und viele Kinder nutzen den Garten zum Spielen. Dabei sollten sie beachten, dass es dort auch giftige Pflanzen geben kann, die ein nicht unerhebliches Gefahrenpotenzial für die eigene Gesundheit bergen“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Stefan Kölpin.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Giftige Heckenpflanze: Die Eibe</strong></h3>



<p>Wenn es um das Thema Giftpflanzen geht, denken viele Menschen zuerst an außergewöhnliche Pflanzen in den Tropen. Doch hierzulande ist zum Beispiel die Eibe als robuste Heckenpflanze sehr beliebt und wird häufig in Gärten angebaut. Fast alle Pflanzenteile sind giftig. In den Kernen ist die höchste Giftkonzentration. In den Nadeln, dem Holz und den Fruchtsamen steckt das giftige Alkaloid Taxin. Besonders gefährlich ist es, die Kerne zu kauen oder Nadeln zu sich zu nehmen.</p>



<p>Die gefährlichsten Giftpflanzen im Garten sind: Eisenhut, Engelstrompete, Herbstzeitlose, Eibe, Gold- und Blauregen, Oleander, Thuja und Tollkirsche. Natürlich gibt es darüber hinaus noch eine Vielzahl weiterer für Menschen giftiger Pflanzen, die in vielen Gärten und Wohnbereichen zu finden sind. Deshalb ist es ratsam, sich bei Ungewissheit im Gartenfachmarkt zu informieren, bevor eine neue Pflanzenart den Weg in den eigenen Haushalt findet.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="800" height="565" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/BU-1-Achtung-Giftige-Pflanzen_2026.jpg" alt="Achtung vor Gartenpflanzen" class="wp-image-86688" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/BU-1-Achtung-Giftige-Pflanzen_2026.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/BU-1-Achtung-Giftige-Pflanzen_2026-300x212.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/BU-1-Achtung-Giftige-Pflanzen_2026-768x542.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/BU-1-Achtung-Giftige-Pflanzen_2026-595x420.jpg 595w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/BU-1-Achtung-Giftige-Pflanzen_2026-696x492.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/BU-1-Achtung-Giftige-Pflanzen_2026-100x70.jpg 100w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Häufiger Beratungsbedarf bei Säuglingen und Kleinkindern: Von außen ist es ihnen nicht anzusehen, aber einige heimische Gartenpflanzen, wie zum Beispiel die Eibe oder der Kirschlorbeer, sind giftig. Foto: AOK/colourbox/hfr.</figcaption></figure></div>


<p>„Wer plant, seinen Garten zu bepflanzen oder Grünpflanzen in den Wohnbereich zu integrieren, sollte zunächst überlegen, von wem der Garten genutzt werden soll. Sind es ausschließlich Erwachsene, ist die Anpflanzung von Giftpflanzen eher unproblematisch. Gehören jedoch Kinder oder Haustiere zum Haushalt und könnten den Garten nutzen oder in der Wohnung mit Zimmerpflanzen in Kontakt kommen, bergen diese Pflanzen ein Gefahrenpotenzial“, rät Kölpin.</p>



<p>Im Falle einer vermuteten Vergiftung durch eine Pflanze gilt: Ruhe bewahren, Pflanzenteile aus dem Mund entfernen, Wasser trinken (Kinder ein bis zwei Gläser Wasser, Erwachsene zwei bis drei Gläser, nicht mehr), Pflanzenteile zur Bestimmung aufheben, kein Erbrechen auslösen und die Informationszentrale gegen Vergiftungen anrufen. Die Expertinnen und Experten des Giftinformationszentrums &#8211; Nord helfen rund um die Uhr kostenfrei unter der Rufnummer 0551 – 19240 weiter. Der ärztliche Leiter des GIZ-Nord, Dr. Martin Ebbecke, sagt hierzu: „Von insgesamt knapp 60.000 Anfragen, die bei uns im Jahr 2025 zu allen Vergiftungsarten eingingen, entfielen allein auf den Bereich ‚giftige Pflanzen‘ rund 5.100 Anfragen. Die meisten Erkundigungen holten Hobbygärtnernde dabei zu den giftigen Pflanzen Eibe, Wolfsmilch und Goldregen ein“. Bei lebensbedrohlichen Symptomen ist sofort der Notruf 112 zu wählen.</p>



<p>Weitere Informationen zum Thema giftige Gartenpflanzen gibt das Giftinformationszentrum-Nord unter <a href="http://www.giz-nord.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><u>www.giz-nord.de</u></a>.</p>



<p><em>Text: AOK NordWest<br>Fotos: AOK/colourbox/hfr.</em></p>
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		<title>Ein gesunder Gartenboden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Apr 2026 22:18:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Garten]]></category>
		<category><![CDATA[Gartenboden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In einem gesunden Gartenboden leben pro Quadratmeter etwa 100 Regenwürmer, die besonders wichtig für ein gesundes Pflanzenwachstum sind. Im 16. Jahrhundert hieß er noch „reger Wurm“, denn die Tierchen belüften und befruchten den Gartenboden nachhaltig. Bei uns gibt es 46 verschiedene Arten. Unter dicken Laubschichten fühlen sich Regenwürmer auch im Herbst noch sehr wohl und können [&#8230;]</p>
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<p>In einem gesunden Gartenboden leben pro Quadratmeter etwa 100 Regenwürmer, die besonders wichtig für ein gesundes Pflanzenwachstum sind. Im 16. Jahrhundert hieß er noch „reger Wurm“, denn die Tierchen belüften und befruchten den Gartenboden nachhaltig. Bei uns gibt es 46 verschiedene Arten. Unter dicken Laubschichten fühlen sich Regenwürmer auch im Herbst noch sehr wohl und können dort gut den Winter überstehen. Mehr spannende Infos zu Regenwürmern und anderen Nützlingen gibt es in der Podcast-Serie „Einfach natürlich gärtnern“ bei Spotify, Deezer oder unter <a href="http://www.neudorff.de">www.neudorff.de</a>. Die Themen verbinden auf unterhaltsame Art Basics, News und viele gute Tipps für nachhaltiges Gärtnern.        </p>



<p><em>Foto: Neudorff/txn</em></p>
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		<title>Mit Stauden ein Bienenparadies schaffen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Apr 2026 22:13:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Garten]]></category>
		<category><![CDATA[Bienen]]></category>
		<category><![CDATA[Stauden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Garten wird durch bunte Stauden erst richtig schön. Dabei kann auf insekten- und bienenfreundliche Arten geachtet werden. Die kleine Mühe lohnt sich: Wer Wildbienen und andere Nützlinge in den Garten lockt, wird mit üppigeren Ernten verwöhnt – und kann eine schöne Gartenatmosphäre genießen, wenn es bei Sonnenschein überall summt und brummt. Es gibt etliche [&#8230;]</p>
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<p>Ein Garten wird durch bunte Stauden erst richtig schön. Dabei kann auf insekten- und bienenfreundliche Arten geachtet werden. Die kleine Mühe lohnt sich: Wer Wildbienen und andere Nützlinge in den Garten lockt, wird mit üppigeren Ernten verwöhnt – und kann eine schöne Gartenatmosphäre genießen, wenn es bei Sonnenschein überall summt und brummt.</p>



<p>Es gibt etliche Stauden, die als besonders bienenfreundlich gelten. Der Echte Alant beispielsweise ist durch seine schiere Größe und die gelben Blüten sehr beeindruckend. Erheblich kleiner ist die Zitronenmelisse – die essbare Pflanze ist dennoch ein echter Bienenmagnet.&nbsp;</p>



<p>Da nur gesunde Stauden ausreichend Nahrung für Bienen liefern können, sind bei der Pflanzung einige Details zu beachten. Ausreichend Abstand ist besonders wichtig. „Ein schönes Staudenbeet braucht gute Planung. Es ist besser, sich auf wenige Staudenarten zu beschränken und dann mindestens drei Pflanzen von einer Sorte zu setzen“, empfiehlt Sabine Klingelhöfer vom Gartenspezialisten Neudorff. Wem der Boden zu leer aussieht, der kann im ersten Jahr zwischen die Jung-Stauden noch einjährige Ringelblumen aussäen.</p>



<p>Besonders wichtig ist ein lockerer und strukturstabiler Boden, der die Wurzeln gut mit Sauerstoff und ausreichend Wasser versorgt. Deshalb ist es hilfreich, gleich beim Pflanzen eine hochwertige Spezialerde einzumischen. Die torffreie NeudoHum PflanzErde liefert genügend organische Nährstoffe und bietet den Stauden beste Bedingungen für schnelles Anwachsen. Den Wurzelballen vor dem Einsetzen an einigen Stellen einzureißen hilft, damit&nbsp; die Wurzeln schnell in die Erde eindringen können. Sind die Stauden angewachsen, brauchen sie einmal im Jahr eine organische Düngung. Hier empfiehlt sich der Azet StaudenDünger. Ihm sind spezielle Mykorrhiza Pilze beigefügt, die eine Lebensgemeinschaft mit den Wurzeln eingehen und diese deutlich besser mit Wasser und Nährstoffen versorgen.</p>



<p>Weitere Tipps finden sich online unter neudorff.de. Dort gibt es auch einen interaktiven Pflanzenfinder, der bei der Auswahl der individuell passenden Stauden hilft.</p>



<p><em>Foto: Neudorff/txn</em></p>
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		<title>Tipps für den Start ins Gartenjahr</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Apr 2026 15:16:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Garten]]></category>
		<category><![CDATA[Gartenjahr]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn es draußen dauerhaft wärmer wird, juckt es Gartenbesitzern in den Fingern. An einem milden Tag können schon Laubreste beseitigt werden, damit Austrieb und Gräser nicht unter der feuchten Schicht verfaulen. Das ist auch ein guter Zeitpunkt, um erste Unkräuter zu entfernen. Jetzt sind sie noch klein und zart, so dass sie ganz leicht rausgezupft [&#8230;]</p>
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]]></description>
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<p>Wenn es draußen dauerhaft wärmer wird, juckt es Gartenbesitzern in den Fingern. An einem milden Tag können schon Laubreste beseitigt werden, damit Austrieb und Gräser nicht unter der feuchten Schicht verfaulen. Das ist auch ein guter Zeitpunkt, um erste Unkräuter zu entfernen. Jetzt sind sie noch klein und zart, so dass sie ganz leicht rausgezupft werden können. Stauden, die im Herbst nicht zurückgeschnitten wurden, werden im Frühling gekappt, damit der Neuaustrieb freie Bahn hat. Einen Rückschnitt vertragen jetzt auch Ziersträucher, die im Sommer blühen. Frühjahrsblüher bekommen den Schnitt erst nach der Blüte. </p>



<p>Das Frühjahr ist auch eine gute Zeit, um Obstbäume oder Sträucher zu pflanzen. Sie sollten einige Stunden mit den Wurzeln im Wasser stehen, um sich vollzu­saugen. Den Baum oder Strauch danach ins ausreichend große Pflanzloch setzen, rundherum Erde verteilen, festtreten und angießen. Zum Auffüllen des Pflanzlochs empfehlen sich Spezialerden wie die NeudoHum-Erden von Neudorff. Sie enthalten organische Dünger für einen guten Start, sind torffrei und bestehen aus schnell nachwachsenden Rohstoffen. Es gibt sie in mehreren Varianten, abgestimmt auf unterschiedliche Pflanzenarten – von Rhododendron über Rosen und Balkonpflanzen bis hin zu Tomaten und Gemüse.</p>



<p>Weitere Informationen online unter <a href="http://www.neudorff.de">www.neudorff.de</a>.</p>



<p><em>Foto: Neudorff/txn</em></p>
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		<title>Tipps zur Gartensaison: Pflanztöpfe, Verpackungen und andere Gartenabfälle richtig entsorgen</title>
		<link>https://flensburgjournal.de/tipps-zur-gartensaison-pflanztoepfe-verpackungen-und-andere-gartenabfaelle-richtig-entsorgen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Mar 2026 16:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Garten]]></category>
		<category><![CDATA[Gartensaison]]></category>
		<category><![CDATA[Mülltrennung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Endlich Frühling: Im Beet leuchten Tulpen und Osterglocken, auf dem Balkon duften schon die Primeln. Wer jetzt Neues pflanzt, muss im Anschluss einige Verpackungs- und Gartenabfälle entsorgen. Doch wohin mit gebrauchten Pflanztöpfen oder leeren Verpackungen für Blumenerde und Düngemittel? Tipps, wie Verbraucher*innen solche Abfälle umweltfreundlich entsorgen, gibt die Initiative &#8222;Mülltrennung wirkt&#8220;. Im März beginnt die [&#8230;]</p>
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<p><strong>Endlich Frühling: Im Beet leuchten Tulpen und Osterglocken, auf dem Balkon duften schon die Primeln. Wer jetzt Neues pflanzt, muss im Anschluss einige Verpackungs- und Gartenabfälle entsorgen. Doch wohin mit gebrauchten Pflanztöpfen oder leeren Verpackungen für Blumenerde und Düngemittel? Tipps, wie Verbraucher*innen solche Abfälle umweltfreundlich entsorgen, gibt die Initiative &#8222;Mülltrennung wirkt&#8220;.</strong></p>



<p>Im März beginnt die Gartensaison: Beete vorbereiten, Balkonkästen bepflanzen, neue Stauden setzen. Dabei sammeln sich schnell leere Verpackungen an &#8211; etwa Pflanztöpfe sowie Folien- oder Kartonverpackungen. <strong>&#8222;Das sind alles Verpackungen, die recycelt werden können &#8211; vorausgesetzt, sie werden richtig entsorgt&#8220;</strong>, erklärt Axel Subklew, Sprecher der Initiative &#8222;Mülltrennung wirkt&#8220;. <strong>&#8222;Dann können aus recycelten Kunststoffen beispielsweise neue Pflanztöpfe, aus gebrauchten Papier- oder Kartonverpackungen neue Faltschachteln oder Kartons entstehen.&#8220; </strong>Tipps für die umweltfreundliche Entsorgung von Gartenabfällen hat die Initiative &#8222;Mülltrennung wirkt&#8220;:</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Im Frühling ist Pflanzsaison: Wohin mit den leeren Kunststofftöpfen?</strong></h2>



<p>Im Garten sind die ersten Stauden gepflanzt, auf dem Balkon sonnen sich bunte Frühlingsblumen &#8211; übrig bleiben die leeren Kunststoff-Pflanztöpfe aus dem Blumenladen oder Gartencenter: Sie gehören in die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack. Auch gebrauchte Transporttrays aus Kunststoff und Folienverpackungen von Blumenerde oder Mulch kommen in die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack.</p>



<p>Gebrauchte Transportverpackungen und Faltschachteln aus Karton sowie ausgeleerte Samentütchen aus Papier werden in die Altpapiertonne oder den Altpapiercontainer entsorgt.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Vorsicht bei der Entsorgung von Flüssigdüngern und Pflanzenschutzmitteln</strong></h2>



<p>Kunststoffverpackungen von Flüssigdüngern und Pflanzenschutzmitteln müssen mit großer Vorsicht entsorgt werden. Sie gehören in die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack. Wichtig ist jedoch: Die Flaschen, Sprühdosen oder Tuben müssen vollständig entleert sein. Die Verpackung ist nicht leer? Einige Gartendünger, wie zum Beispiel Blaukorndünger, haben nahezu kein Verfallsdatum und können weiter genutzt werden. Ist jedoch ein auf der Verpackung angegebenes Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten, sollte das Produkt entsorgt werden. Auf keinen Fall dürfen allerdings Reste von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln ins Abwasser geraten oder über die unsachgemäße Entsorgung im Garten ins Grundwasser gelangen. Restmengen sollten, am besten in der Originalverpackung, bei einer Sammelstelle für Sondermüll abgegeben werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wohin mit kaputten Blumentöpfen und ausrangierten Gartengeräten?</strong></h2>



<p>Ausrangierte Über- und Schmucktöpfe aus Kunststoff gehören nicht in die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack. Sie gelten nicht als Verpackung und kommen daher in den Restmüll, zum Wertstoffhof oder, wo vorhanden, in die Wertstofftonne. Angeschlagene Blumentöpfe aus natürlichem Material wie Ton oder Holz können in geringen Mengen in der Restmülltonne entsorgt werden. Auch kleinere Gegenstände aus Kunststoff oder Metall wie nicht mehr brauchbarer Blumendraht oder Pflanzenclips dürfen in den Restmüll oder in die Wertstofftonne. Damit sie fachgerecht recycelt werden können, kommen sehr große ausrangierte Pflanzgefäße und Blumenkästen aus Kunststoff oder Metall in den Sperrmüll oder sollten zum Wertstoffhof gebracht werden. Dorthin kommen auch kaputte Gartengeräte wie zahnlose Rechen, löchrige Schubkarren oder verbogene Schaufeln.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Sträucher, Rosen, Hölzer schneiden: Was kommt in die Biotonne &#8211; und was nicht?</strong></h2>



<p>Organische Gartenabfälle wie zurückgeschnittene Blütenbestände oder schwache Triebe werden in der Biotonne entsorgt. Auch Bioabfall wird wiederverwertet. Kompostierungsanlagen verarbeiten ihn zu Kompost, der zum Beispiel in der Landwirtschaft verwendet wird. Biogasanlagen gewinnen aus organischen Abfällen Energie. Wichtig ist: Leere Pflanztöpfe sowie Kunststofffolien oder -tüten dürfen nicht mit in die Biotonne geraten. Sie verursachen hohen technischen Aufwand in der Sortieranlage. Außerdem kann mit dem Kompost aus Bioabfällen Mikroplastik in Ackerböden oder in die neue Gartenerde gelangen. In den meisten Kommunen gilt dies ebenfalls für Abfalltüten aus biologisch abbaubaren Kunststoffen &#8211; selbst wenn sie kompostierbar und entsprechend zertifiziert sind. Hier gilt: Genaue Informationen für die Regelung vor Ort hat die regionale Abfallberatung.</p>



<p>Wer bei einer Verpackung unsicher ist, dem hilft dieser Tipp, ergänzt Axel Subklew: <strong>&#8222;Wie im Haushalt gilt bei der Gartenarbeit die einfache Grundregel für Mülltrennung: In die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack gehören alle leeren Verpackungen, die nicht aus Papier, Pappe, Karton oder Glas sind.&#8220;</strong> Das sind etwa Verpackungen aus Kunststoff, Aluminium, Weißblech oder Verbundmaterialien. Papier, Pappe und Karton werden im Altpapier, leere Einweg-Glasverpackungen nach Farben sortiert in Glascontainern gesammelt.</p>



<p><em>Pressemitteilung Initiative &#8222;Mülltrennung wirkt&#8220;<br>Bildrechte: Initiative &#8222;Mülltrennung wirkt&#8220;; Fotograf: Marcella Merk</em></p>
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		<title>Gegen das Blättermeer im Herbst: Laubbläser sicher nutzen</title>
		<link>https://flensburgjournal.de/gegen-das-blaettermeer-im-herbst-laubblaeser-sicher-nutzen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Oct 2025 15:32:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Garten]]></category>
		<category><![CDATA[Herbst]]></category>
		<category><![CDATA[Laub]]></category>
		<category><![CDATA[Laubbläser]]></category>
		<category><![CDATA[TÜV]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nasses Laub birgt Rutschgefahr und behindert freie Sicht auf Gehwegen. Motorisierte Laubbläser und Laubsauger schaffen Abhilfe, sind aber laut und belasten Insekten, Tiere und die Nachbarn. TÜV-Verband gibt Hinweise, worauf bei Kauf und Nutzung geachtet werden sollte. Wenn im Herbst die Blätter fallen, haben Laubbläser und Laubsauger Hochsaison. Die Geräte erleichtern das Entfernen von Laub [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Nasses Laub birgt Rutschgefahr und behindert freie Sicht auf Gehwegen. Motorisierte Laubbläser und Laubsauger schaffen Abhilfe, sind aber laut und belasten Insekten, Tiere und die Nachbarn. TÜV-Verband gibt Hinweise, worauf bei Kauf und Nutzung geachtet werden sollte.</strong></p>



<p>Wenn im Herbst die Blätter fallen, haben Laubbläser und Laubsauger Hochsaison. Die Geräte erleichtern das Entfernen von Laub auf Gehwegen, Terrassen oder großen Flächen erheblich. Gerade bei nasser Witterung verringert das die Rutschgefahr, beseitigt Stolperfallen, spart Zeit und kann den Rücken schonen. &#8222;Laubbläser und Laubsauger sowie entsprechenden Kombigeräte können eine echte Hilfe sein, wenn große Flächen effektiv gereinigt und von Blättern, Staub und kleinen Ästen befreit werden&#8220;, sagt André Siegl, Experte für Arbeitsschutz beim TÜV-Verband. Mit entsprechendem Zubehör sind die Geräte auch gut für die Reinigung von Dachrinnen geeignet. Doch der Einsatz von maschinellen Laubentfernern hat Nachteile: Neben hoher Lärmbelastung und Abgasen gefährden die Geräte Insekten und Kleintiere. Laubbläser können Steine und Staub aufwirbeln, die eine Gefahr für die Nutzer:innen darstellen. Der TÜV-Verband gibt Tipps für den sicheren Umgang und informiert über Risiken bei der Nutzung.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Blasen oder Saugen: Laub entfernen mit System</strong></h2>



<p>Laubsauger und Laubbläser erfüllen zwar denselben Zweck, arbeiten aber unterschiedlich. Beide Gerätearten arbeiten mit starken Luftströmen und teilweise hohen Motorleistungen. Bei benzinbetriebenen Geräten kommen Abgase hinzu. Moderne Modelle verfügen über Schalldämpfungssysteme und teilweise auch über Akku-Technologie, die leiser und umweltfreundlicher arbeitet. Laubsauger nehmen Blätter auf und sammeln sie in einem Fangsack. Viele Modelle verfügen über ein Häckselwerk, das das Volumen reduziert und die Entsorgung erleichtert. Allerdings werden dabei nicht nur Blätter, sondern auch Insekten und Kleintiere eingesogen.</p>



<p>Laubbläser wiederum erzeugen einen starken Luftstrom, mit dem Nutzer:innen Blätter zu Haufen zusammentragen können. Je trockener das Laub, desto weniger Leistungsaufwand und somit auch Energieverbrauch und Belastung für das Gerät. Kleinsttiere werden bei Geräten mit Blasfunktion nicht eingesaugt, dafür wirbelt der Luftschwall Staub, Sporen und Schmutz auf. &#8222;Staubpartikel, Pilzsporen und Tierkot reizen die Atemwege und aufgewirbelte Steine können Augen oder Haut verletzen&#8220;, sagt Siegl. &#8222;Deshalb sollten sich Nutzer beim Einsatz unbedingt schützen.&#8220;</p>



<p>Eine Schutzbrille verhindert Augenverletzungen durch Staub, kleine Steinchen oder Pflanzenteile. Bei trockenem Wetter schützt eine Atemschutzmaske die Atemwege vor Feinstaub, Pilzsporen und gesundheitsgefährdenden Mikroorganismen aus Tierkot. Robuste Handschuhe bewahren die Hände vor Schmutz, Schnittverletzungen oder Dornen im Laub. Festes Schuhwerk mit Profilsohle reduziert die Rutschgefahr auf nassem Untergrund und schützt zusätzlich vor aufgewirbelten Steinen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Laut wie ein Presslufthammer: Warum Gehörschutz unverzichtbar ist</strong></h2>



<p>Laubbläser und -sauger zählen zu den lautesten Gartenwerkzeugen. Benzinbetriebene Geräte erreichen Werte bis zu 110 Dezibel (dB) und sind damit so laut wie ein Presslufthammer. Auch Elektro- und Akkugeräte liegen mit 80 bis 100 dB deutlich oberhalb des gesundheitlich unbedenklichen Bereichs. Bereits eine längere Belastung mit 85 dB kann das Gehör dauerhaft schädigen. Das Arbeitsschutzrecht trägt dieser Gefahr Rechnung. Arbeitgeber müssen ab einem Lärmpegel von 85 dB geeigneten Gehörschutz bereitstellen und dessen Verwendung sicherstellen. Dennoch gehört Lärmschwerhörigkeit zu den häufigsten anerkannten Berufskrankheiten in Deutschland. Besonders heimtückisch ist der schleichende Verlauf. Siegel: &#8222;Die Schädigung des Gehörs entwickelt sich über Jahre und ist dann irreversibel.&#8220;</p>



<p>Auch für die private Nutzung gilt: Maschinelle Laubentferner sollten nur mit Gehörschutz betrieben werden und die Einsatzdauer sollte begrenzt bleiben. &#8222;Das Ohr unterscheidet nicht zwischen Baustelle und Vorgarten&#8220;, sagt Siegl. &#8222;Wer laute Arbeitsgeräte nutzt, braucht einen Gehörschutz. Schon kurze Einsätze ohne geeigneten Schutz können das Innenohr irreparabel schädigen.&#8220; Geeignet sind Kapselgehörschützer, die wie Kopfhörer aussehen, oder Ohrstöpsel. Entscheidend ist, dass sie richtig passen und konsequent getragen werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Rückenfreundlich arbeiten trotz schwerer Geräte</strong></h2>



<p>Auch das Gewicht der Arbeitsgeräte kann zur Belastung werden. Handgeführte Modelle wiegen meist drei bis sechs Kilogramm, rückentragbare Benzingeräte sogar über zehn Kilogramm. Ohne ergonomische Griffe oder Schultergurte kommt es schnell zu Verspannungen. Deshalb sollte die Einsatzdauer begrenzt bleiben und Pausen eingelegt werden. &#8222;Nur mit ergonomischem Arbeiten und der richtigen Schutzausrüstung bleibt der Einsatz eine Erleichterung im Vergleich zu Laubbesen, Rechen oder Harke&#8220;, sagt Siegl. Darüber hinaus gilt: Geräte nie in Kopfhöhe oder in Richtung von Menschen und Tieren einsetzen. Auf Kies- oder Schotterflächen besteht die Gefahr, dass Steine aufgeschleudert werden. Kinder und Haustiere sollten während des Einsatzes ferngehalten werden. Aufgrund ihrer Lautstärke gelten für Laubbläser besonders strenge Lärmschutzregeln gemäß der Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung (BlmSchV). Die Geräte dürfen demnach werktags nur zwischen 9.00 und 13.00 Uhr sowie zwischen 15.00 und 17.00 Uhr genutzt werden. Gegebenenfalls gibt es kommunale Unterschiede mit abweichenden Regelungen, z. B. erweiterte Nutzungszeiten für die Stadtreinigung. Für leisere Geräte mit dem EU-Umweltzeichen, gelten mitunter ebenfalls Ausnahmen. Diese dürfen zwischen 7.00 und 20.00 Uhr betrieben werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Tipps für die Kaufentscheidung</strong></h2>



<p>Wer einen Laubbläser oder -sauger anschafft, sollte nicht nur auf Preis und Leistung achten, sondern auch auf Sicherheit und Qualität. Das CE-Zeichen ist zwar verpflichtend und bestätigt, dass das Gerät die grundlegenden EU-Anforderungen erfüllt. Ein unabhängiges Prüfzeichen hat größere Aussagekraft. &#8222;TÜV-Prüfsiegel aber auch das GS-Zeichen für &#8218;geprüfte Sicherheit&#8216; stehen für eine umfassende Prüfung auf elektrische, mechanische und ergonomische Sicherheit sowie auf Schadstoff- und Geräuschemissionen&#8220;, sagt Siegl. &#8222;Geräte mit anerkannten Prüfzeichen sind nicht nur sicherer, sondern in der Regel auch langlebiger und gesundheitsschützender im Gebrauch.&#8220;</p>



<p>Für kleinere Flächen reichen oft leichtere Akku-Modelle, die leiser arbeiten und keine Abgase ausstoßen. Kabelgebundene Laubbläser erfahren keinen Leistungsabfall, da die Stromversorgung immer gleichmäßig ist. Sie sind günstiger in der Anschaffung, jedoch durch das oftmals lange Kabel etwas unflexibler. Für große Flächen sind benzinbetriebene Geräte leistungsfähiger, belasten jedoch stärker Gesundheit und Umwelt. Verbraucher:innen sollten zudem auf ergonomische Ausstattung und verfügbare Ersatzteile achten, damit das Gerät sicher und nachhaltig genutzt werden kann.</p>



<p><em>Pressemitteilung TÜV-Verband e. V.<br>Foto: envato.com</em></p>
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		<title>Zürich macht es vor: Weniger Laubbläser &#8211; Im Laub steckt wertvolles Leben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Oct 2025 22:28:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Garten]]></category>
		<category><![CDATA[Blätter]]></category>
		<category><![CDATA[Herbst]]></category>
		<category><![CDATA[Laub]]></category>
		<category><![CDATA[Laubbläser]]></category>
		<category><![CDATA[wildtiere]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Herbst ist da und die Blätter fallen. Landen sie auf Bürgersteigen oder Radwegen, ist klar: Bevor daraus eine rutschige Pampe wird, muss das Laub weg. Doch dafür braucht es keine Benzin-Laubbläser. Das haben die Züricherinnen und Züricher nun in einer Volksabstimmung entschieden: Künftig dürfen Laubbläser in der größten Stadt der Schweiz nur noch elektrisch [&#8230;]</p>
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<p>Der Herbst ist da und die Blätter fallen. Landen sie auf Bürgersteigen oder Radwegen, ist klar: Bevor daraus eine rutschige Pampe wird, muss das Laub weg. Doch dafür braucht es keine Benzin-Laubbläser. Das haben die Züricherinnen und Züricher nun in einer Volksabstimmung entschieden: Künftig dürfen Laubbläser in der größten Stadt der Schweiz nur noch elektrisch betrieben werden &#8211; und das ausschließlich in den Monaten Oktober bis Dezember. &#8222;Eine gute Entscheidung &#8211; und ein Schritt in die richtige Richtung&#8220;, sagt Jenifer Calvi von der Deutschen Wildtier Stiftung.</p>



<p>Am besten wäre es, ganz auf Laubbläser zu verzichten. Denn mit Luftgeschwindigkeiten von bis zu 250 Stundenkilometern pusten Laubbläser nicht nur Blätter und Äste meterweit fort. In der Laubschicht überwintern Schmetterlingslarven, Marienkäfer und andere Insekten, sowie Asseln und Spinnentiere, die einen solch plötzlichen, künstlichen Orkan im Zweifel nicht überstehen. &#8222;Was für den Menschen bequem ist, bedeutet für kleine Lebewesen im schlimmsten Fall den Tod&#8220;, sagt Calvi.</p>



<p>Selbst Kleinsäuger wie Spitzmaus oder Igel können den Geräten zum Opfer fallen: In seinem mit Blättern ausgepolsterten Nest beginnt der Igel im Oktober seinen Winterschlaf und fährt Stoffwechsel, Herzschlag und Atmung herunter. Wird unter Hecken oder in versteckte Ecken geblasen, wird er aufgeschreckt, sein Nest schlimmstenfalls zerstört. Dann muss er alle Körperfunktionen wieder hochfahren, das kostet Energie &#8211; die ihm dann fehlt, um den langen Winter zu überstehen.</p>



<p>Auch Frosch und Kröte überwintern gern im dichten Laub. Im Frühjahr gehen sie &#8211; wie der Igel auch &#8211; in den übriggebliebenen Laubresten auf Insektenjagd, finden hier die ersten Mahlzeiten des Jahres. Für Gartenvögel wie Rotkehlchen, Amseln und Zaunkönige ist das Laub gerade im Winter wichtig: Hier finden sie proteinhaltige Leckerbissen in der sonst so mageren Zeit.</p>



<p>Wo immer es geht, sollten die nun fallenden Blätter also liegenbleiben. Auf nicht versiegelten Flächen werden sie dann im nächsten Jahr dank Regenwürmern und anderen Kleinstlebewesen zu wertvollem Humus. Dort, wo das Laub entfernt werden muss, sollten die guten alten Besen und Rechen zum Einsatz kommen. &#8222;Auch Hausverwaltungen und Kommunen, die ganze Straßenzüge säubern müssen, sind aufgerufen, Alternativen zu suchen, beispielweise können Kehrmaschinen das Laub auf Geh- und Radwegen an den Rand oder unter die Hecken schieben&#8220;, sagt Calvi.</p>



<p><em>Pressemitteilung Deutsche Wildtier Stiftung</em><br><em>Foto: Envato.com</em></p>
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		<title>Tipps vom Experten zum Gärtnern im Herbst</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Oct 2025 15:31:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Garten]]></category>
		<category><![CDATA[Gärtnern]]></category>
		<category><![CDATA[Herbst]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Oktober ist der „kluge“ Gartenmonat: Bei spätsommerlichem Licht und erster Herbstluft ist der perfekte Zeitpunkt, den Garten für das kommende Frühjahr vorzubereiten. Dr. Lutz Popp, Gartenbauexperte des Bayerischen Landesverbandes für Gartenbau und Landespflege e. V. (BLGL), erklärt, welche Gartenarbeiten in den Herbstmonaten anstehen. „Der Oktober ist ein idealer Monat für Neupflanzungen: Der Boden ist [&#8230;]</p>
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<p>Der Oktober ist der „kluge“ Gartenmonat: Bei spätsommerlichem Licht und erster Herbstluft ist der perfekte Zeitpunkt, den Garten für das kommende Frühjahr vorzubereiten. Dr. Lutz Popp, Gartenbauexperte des Bayerischen Landesverbandes für Gartenbau und Landespflege e. V. (BLGL), erklärt, welche Gartenarbeiten in den Herbstmonaten anstehen. „Der Oktober ist ein idealer Monat für Neupflanzungen: Der Boden ist noch warm, die Verdunstung nimmt ab und das feuchte Klima sorgt für gute Bedingungen. So können neue Pflanzen leichter Wurzeln schlagen“, erläutert Dr. Lutz Popp, Gartenbauexperte des BLGL. Für Hobbygärtner ist der Herbst daher die optimale Zeit, um Blumenzwiebeln zu setzen, Staudenbestände zu erneuern und Gehölze zu pflanzen.</p>



<p>Besonders lohnend ist im Oktober der Griff zur Blumenzwiebel: Jetzt ist die beste Zeit, um Frühblüher wie Krokusse, Narzissen und Tulpen zu setzen. „Beim Pflanzen hilft eine einfache Merk­regel: Die Zwiebeln etwa doppelt so tief setzen, wie sie hoch sind – kleine Arten in dichten Gruppen, größere in lockeren Tuffs“, rät Dr. Popp. „Ideal ist es, die Blumenzwiebeln zwischen Stauden zu setzen, denn sie können sich sehr gut ergänzen.“ Auch an Herbstblüher sollten Hobbygärtner dabei denken: Wer Herbstkrokus und Co. bis spätestens Mitte Oktober einsetzt, kann unter günstigen Bedingungen schon einige Wochen später Blüten erwarten.</p>



<p>Auch für Hecken, Sträucher und Bäume ist der Herbst ein klassischer Pflanzzeitpunkt. Vor dem Setzen lohnt eine durchdachte Planung. Denn freiwachsende, artenreiche Hecken benötigen ausreichenden Platz. Je nach Gehölzgröße gilt es also, genug Abstand einzuhalten und in leichter Zickzacklinie zu pflanzen. Aber Achtung: Formschnitthecken mögen es enger. „Hecken aus heimischen Blüten- und Wildgehölzen verbinden Schutz, Struktur und Nahrung und sie bleiben über das Jahr hinweg lebendig“, sagt der Gartenbauexperte. „Mit kluger Auswahl lassen sich Blütezeiten und Fruchtreife so staffeln, dass Insekten und Vögel lange davon profitieren.“</p>



<p>Damit alle Pflanzungen – ob Stauden, Blumenzwiebeln oder Gehölze – gut anwachsen, kommt es vor allem auf die richtige Pflege und ausreichende Wasserversorgung an. Damit Wasser nicht unnötig verdunstet, hilft eine dünne Mulchdecke aus geeignetem organischem Material.</p>



<p>Sie hält den Boden feucht, schützt vor Erosion und fördert das Bodenleben. „Zusätzlich lohnt es sich, die Oberfläche flach zu lockern und langfristig Humus aufzubauen – so bleibt der Boden aufnahmefähig, und die Gießintervalle strecken sich“, so ein weiterer Tipp des Gartenbauexperten.</p>



<p>Mehr Informationen unter: <a href="http://www.gartenbauvereine.org">www.gartenbauvereine.org</a>.</p>



<p><em>Foto: BLGL</em></p>
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		<title>Herbstlaub nicht entsorgen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Sep 2025 22:47:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Garten]]></category>
		<category><![CDATA[Gärtnern]]></category>
		<category><![CDATA[Herbstlaub]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bunt gefärbtes Herbstlaub ist ein großzügiges Angebot der Natur. Gartenbesitzer können die verwelkten Blätter zum naturgemäßen Gärtnern nutzen. Die Natur profitiert von der wertvollen Biomasse deutlich. Denn die Blätterhaufen bieten Igeln und nützlichen Insekten ein geschütztes Winterquartier. Kälteempfindliche Stauden kommen dank der wärmenden Wirkung des Herbstlaubs besser durch den Winter. Und wer das Laub auf [&#8230;]</p>
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<p>Bunt gefärbtes Herbstlaub ist ein großzügiges Angebot der Natur. Gartenbesitzer können die verwelkten Blätter zum naturgemäßen Gärtnern nutzen.</p>



<p>Die Natur profitiert von der wertvollen Biomasse deutlich. Denn die Blätterhaufen bieten Igeln und nützlichen Insekten ein geschütztes Winterquartier. Kälteempfindliche Stauden kommen dank der wärmenden Wirkung des Herbstlaubs besser durch den Winter. Und wer das Laub auf Beeten verrotten lässt, erhält wertvollen Humus, der das Pflanzenwachstum anregt.</p>



<p>Wichtig zu wissen: Laub ist im Garten nicht überall willkommen. Gräser beispielsweise brauchen auch im Winter Sonnenlicht und Sauerstoff. Deswegen ist es wichtig, die Rasenflächen vom Laub zu befreien. Dann das Blattwerk etwa 20 cm dick auf Beeten, Baumscheiben und unter Sträuchern ausbreiten. Bei ausreichender Sauerstoffversorgung zersetzen sich die Blätter über den Winter zu wertvoller Humuserde. Dazu empfiehlt es sich, den Prozess mit dem Radivit Kompost-Beschleuniger von Neudorff anzukurbeln, der einfach nur auf das Laub gestreut wird. Wer Laub in einen Thermokomposter gibt, sollte es zuvor zerkleinern – beispielsweise, indem es von den Rasenflächen mit einem Motormäher eingesammelt wird. Es verrottet dann dreimal so schnell. Dabei hilft ebenfalls der Kompostbeschleuniger, der zusammen mit dem Laubschnitt in den Thermokomposter kommt.</p>



<p>Dank der enthaltenen Bakterien und Pilzkulturen zersetzen sich organische Abfälle noch schneller. Die Temperaturen im Thermokomposter können dann auf bis zur 70 Grad steigen – die Zersetzung läuft auf Hochtouren, Unkrautsamen werden abgetötet und innerhalb kürzester Zeit entsteht aus Gartenlaub fruchtbarer Mulchkompost.</p>



<p>Weitere Informationen zum naturgemäßen Gärtnern gibt es online unter <a href="http://www.neudorff.de">www.neudorff.de</a>.</p>



<p><em>Foto: Envato.com</em></p>
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		<title>Klimafreundlich gärtnern: Jetzt torffrei in den Herbst starten</title>
		<link>https://flensburgjournal.de/klimafreundlich-gaertnern-jetzt-torffrei-in-den-herbst-starten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Sep 2025 15:39:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Garten]]></category>
		<category><![CDATA[Herbst]]></category>
		<category><![CDATA[klimafreundlich gärtnern]]></category>
		<category><![CDATA[torffrei]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Sommer verabschiedet sich und der Garten beeindruckt noch einmal mit besonderer Farbenpracht. Wer jetzt pflanzt, sorgt für einen bunten Herbst und leistet gleichzeitig einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz, wenn dabei torffreie Erde zum Einsatz kommt. Herbstzeit ist Pflanzzeit. Jetzt lassen sich viele Stauden und Gehölze setzen, die dem Garten Struktur und Farbe verleihen. Dafür [&#8230;]</p>
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<p>Der Sommer verabschiedet sich und der Garten beeindruckt noch einmal mit besonderer Farbenpracht. Wer jetzt pflanzt, sorgt für einen bunten Herbst und leistet gleichzeitig einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz, wenn dabei torffreie Erde zum Einsatz kommt.</p>



<p>Herbstzeit ist Pflanzzeit. Jetzt lassen sich viele Stauden und Gehölze setzen, die dem Garten Struktur und Farbe verleihen. Dafür eignen sich zum Beispiel Astern, Herbst-Eisenhut oder die robuste Fetthenne. Auch Sträucher wie Berberitze, Felsenbirne oder Fächerahorn setzen ab dem Spätsommer mit leuchtender Laubfärbung eindrucksvolle Akzente. Dank ihrer schirmartig ausladenden Krone bieten sich Felsenbirne und Fächerahorn zudem ideal für Unterpflanzungen an. So lassen sich stimmungswolle Gartenbilder kreieren.</p>



<p>Beim Kauf der Pflanzen sollte man auch gleich zu einer passenden torffreien Erde greifen. Für viele Hobbygärtnerinnen und Hobbygärtner ist das mittlerweile eine Selbstverständlichkeit, denn es hat sich herumgesprochen, dass jeder Sack torffreier Erde einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leistet.</p>



<p>Torf ist ein fossiler Rohstoff und stammt aus Mooren. Moorböden gehören zu den größten Kohlenstoffspeichern weltweit. Obwohl sie nur rund drei Prozent der Landfläche bedecken, speichern Moore doppelt so viel Kohlenstoff wie alle Wälder zusammen. Voraussetzung dafür ist, dass sie intakt bleiben.</p>



<p>Torffreie Erden stellen eine klimafreundliche Alternative dar. Sie unterscheiden sich in ihrer Zusammensetzung von herkömmlichen Substraten. Hauptbestandteile sind nachwachsende Rohstoffe wie Grüngutkompost, Rindenhumus, Holzfasern oder Kokosfasern und -mark, die jeweils unterschiedliche Eigenschaften mitbringen. Die individuelle Mischung und mineralische Zuschlagstoffe sorgen dafür, dass es für jede Anwendung die passende torffreie Erde gibt. Angaben zu Zusammensetzung, Nährstoffgehalten und empfohlenen Düngern stehen auf der Verpackung.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Einfach torffrei gärtnern &#8211; so geht&#8217;s!</strong></h2>



<p>Das Gärtnern ohne Torf gelingt sowohl im Garten als auch auf Balkon und Terrasse völlig unkompliziert, wenn man diese leicht anwendbaren Tipps beachtet:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Achten Sie beim Erdenkauf auf die klare Kennzeichnung &#8222;torffrei&#8220; oder &#8222;ohne Torf&#8220;. Produkte mit dem Hinweis &#8222;torfreduziert&#8220; können noch bis zu 70 % Torf enthalten.</li>



<li>Wässern Sie die Pflanze vor dem Einsetzen gründlich, lockern Sie den Wurzelballen und gießen Sie auch nach dem Einpflanzen gut.</li>



<li>Gießen Sie torffreie Erde häufiger, aber in kleineren Mengen. Sie speichert Wasser anders als Torfsubstrate und trocknet an der Oberfläche schneller aus.</li>



<li>Düngen Sie regelmäßig und achten Sie auf Hinweise auf der Verpackung. Die letzte Düngung der meisten mehrjährigen Gartenpflanzen sollte im August erfolgen. Danach sinkt der Nährstoffbedarf &#8211; die Pflanzen bereiten sich auf die Winterruhe vor.</li>



<li>Lagern Sie angebrochene Erden kühl und trocken und brauchen diese möglichst rasch auf.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Hintergrund und weiterführende Informationen zum torffreien Gärtnern</strong></h2>



<p>Der Anteil an torffreien Blumenerden im Handel steigt stetig. Dennoch enthalten noch immer viele Blumenerden Torf. Dieser stammt aus Mooren und setzt beim Einsatz im Garten den gespeicherten Kohlenstoff als CO2 frei. Wird weniger Torf abgebaut, verbleibt der Kohlenstoff in Moorböden &#8211; die zu den größten Kohlenstoffspeichern weltweit zählen. Das Gärtnern ohne Torf ist deshalb ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz!</p>



<p>Im Rahmen der Torfminderungsstrategie der Bundesregierung initiierte das BMLEH die Kommunikationskampagne &#8222;Torffrei Gärtnern&#8220;: Auf torffrei.info stellt sie praktische Tipps, Hintergründe und eine Produktdatenbank torffreier Erden zur Verfügung. Auch die Schulungsplattform HOT ist hier vertreten (<a target="_blank" rel="noreferrer noopener" href="http://www.torffrei.info/torffrei-schulung-fuer-hobbygaertner/#/">www.torffrei.info/torffrei-schulung-fuer-hobbygaertner/#/</a>). HOT ist ein gefördertes Forschungsprojekt des BMLEH, das sich speziell an Hobbygärtnerinnen und -gärtner richtet und relevante Informationen zum Gärtnern ohne Torf bereitstellt. Und nicht zuletzt hilft die Fachberatung im Gartencenter, um insbesondere individuelle Fragen bestmöglich zu klären.</p>



<p><em>Pressemitteilung FNR Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe<br>Bildrechte: FNR Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe; Fotograf: Dario Ronge</em></p>



<p></p>
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