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	<title>Sport Archive - Flensburgjournal</title>
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		<title>SG Flensburg-Handewitt: Der Vorgeschmack einer neuen Saison</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Aug 2026 07:28:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SG Flensburg Handewitt]]></category>
		<category><![CDATA[Handball]]></category>
		<category><![CDATA[Saison]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Andere reden von Sommerferien oder zumindest von Wochenende. Bei der SG Flensburg-Handewitt ist es anders. Sie startete an einem Freitag in die Vorbereitung auf die Saison 2026/27. Wurde in den ersten Laufrunden noch über Hochzeiten, Golf und Urlaub geplaudert, floss bald der Schweiß. Ales Pajovic verfolgte das Ganze aufmerksam von der Seite. „Alle Jahre wieder: [&#8230;]</p>
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<p>Andere reden von Sommerferien oder zumindest von Wochenende. Bei der SG Flensburg-Handewitt ist es anders. Sie startete an einem Freitag in die Vorbereitung auf die Saison 2026/27. Wurde in den ersten Laufrunden noch über Hochzeiten, Golf und Urlaub geplaudert, floss bald der Schweiß. Ales Pajovic verfolgte das Ganze aufmerksam von der Seite. „Alle Jahre wieder: Es war schön, Urlaub zu haben, aber dann wird die Vorfreude auf die Mannschaft immer größer“, lächelte der SG-Coach. „In der Vorbereitung gibt es keine Wochenenden, da wird jeden Tag trainiert.“</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="800" height="532" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/07/DSC_0699.jpg" alt="SG Flensburg-Handewitt: Der Vorgeschmack einer neuen Saison" class="wp-image-87480" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/07/DSC_0699.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/07/DSC_0699-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/07/DSC_0699-768x511.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/07/DSC_0699-632x420.jpg 632w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/07/DSC_0699-696x463.jpg 696w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Vorbereitung begann auf der Laufbahn</figcaption></figure></div>


<p>Zum ersten Mal seit 2001 begann die SG ihre Vorbereitung in Handewitt. Die Wikinghalle war einst Schauplatz umkämpfter Bundesliga-Partien und auch der allerersten Europokal-Qualifikation im April 1995. Inzwischen ist die SG zum 32. Mal in Folge auf der internationalen Bühne aktiv. Als Bundesliga-Dritter verpasste sie knapp die Champions League und muss sich daher zum fünften Mal in Serie mit der European League begnügen. Als die Spieler auf einer nahen Laufbahn ihre Runden drehten, wurde die Gruppenphase ausgelost. Neben dem spanischen Traditionsverein Fraikin BM Granollers geht es für die SG gegen ACS HC Buzau aus Rumänien und Aguas Santas Milaneza aus Portugal. „Wir wollen unserer Favoritenrolle gerecht werden und uns in der Gruppe durchsetzen“, äußerte sich Geschäftsführer Holger Glandorf, der als Zaungast die gesamte Übungseinheit verfolgte.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/07/DSC_0758.jpg" alt="SG Flensburg-Handewitt: Der Vorgeschmack einer neuen Saison" class="wp-image-87482" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/07/DSC_0758.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/07/DSC_0758-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/07/DSC_0758-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/07/DSC_0758-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/07/DSC_0758-696x464.jpg 696w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Ales Pajovic hat vier Neuzugänge zu integrieren</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Am 28. August das erste Pflichtspiel</h2>



<p>Der europäische Wettbewerb wird erst in der zweiten September-Hälfte Fahrt aufnehmen. Bereits ab dem 28. August wird um Bundesliga-Punkte gespielt. Es ist dann wieder ein Freitag, wenn der ThSV Eisenach um 20 Uhr in der „Hölle Nord“ vorstellig werden wird. „Als Trainer klagt man immer über zu wenig Zeit“, sagte Ales Pajovic. „Wir müssen dieses Mal vier neue Spieler integrieren – und das möglichst schnell.“ Nicht nur das: Auch die interne Hierarchie wird sich neuordnen müssen, da Kapitän Johannes Golla zur MT Melsungen gewechselt ist. Ein Nachfolger war bei Redaktionsschluss noch nicht benannt.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/07/DSC_0744.jpg" alt="SG Flensburg-Handewitt: Der Vorgeschmack einer neuen Saison" class="wp-image-87481" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/07/DSC_0744.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/07/DSC_0744-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/07/DSC_0744-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/07/DSC_0744-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/07/DSC_0744-696x464.jpg 696w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Strahlender Neuzugang: Emil Bergholt</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Schwerpunkte der Testphase</h2>



<p>Als sportlichen Schwerpunkt der Vorbereitung hat Ales Pajovic die Abwehr ausgemacht. Zum einen kassierte die SG in der letzten Spielzeit ungewohnt viele Gegentore, zum anderen muss mit dem Abgang von Johannes Golla ein anderer Mittelblock formiert werden. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/07/DSC_0841-683x1024.jpg" alt="SG Flensburg-Handewitt: Der Vorgeschmack einer neuen Saison" class="wp-image-87477" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/07/DSC_0841-683x1024.jpg 683w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/07/DSC_0841-200x300.jpg 200w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/07/DSC_0841-768x1152.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/07/DSC_0841-280x420.jpg 280w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/07/DSC_0841-696x1044.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/07/DSC_0841.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px" /><figcaption class="wp-element-caption">Neuer Isländer: Arnar Freyr Arnarsson</figcaption></figure></div>


<p>Zusammen mit Platzhirsch Blaz Blagotinsek sollen die beiden neuen Kreisläufer agieren: zum einen der Isländer Arnar Freyr Arnarsson, der die letzten sechs Spielzeiten ausgerechnet in Melsungen verbracht hat, zum anderen Emil Bergholt, der mit der Bundesliga persönliches Neuland betritt, sich vor den großen Fußspuren seines Vorgängers aber nicht fürchtet. „Ich bin Emil und werde meine Stärken einbringen“, sagte der Däne während der Mittagspause. „Die Priorität in diesem Verein ist schon einmal klar: Wir spielen, um zu gewinnen.“</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/07/DSC_0763.jpg" alt="SG Flensburg-Handewitt: Der Vorgeschmack einer neuen Saison" class="wp-image-87474" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/07/DSC_0763.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/07/DSC_0763-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/07/DSC_0763-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/07/DSC_0763-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/07/DSC_0763-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Neuer Torwart: Simon Möller</figcaption></figure></div>


<p>Zu den Defensiv-Aufgaben gehört auch eine Veränderung im Tor. Stammkraft Benjamin Buric bekommt einen neuen Keeper-Kollegen: statt des erfahrenen Dänen Kevin Möller den noch recht jungen Schweden Simon Möller. „Ich komme zurück nach Deutschland“, grinste der Neuzugang. Der 26-Jährige wurde in Lübeck geboren, da sein Vater Peter einst für den VfL Bad Schwartau und den HSV Hamburg spielte.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="1200" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/07/DSC_0785.jpg" alt="SG Flensburg-Handewitt: Der Vorgeschmack einer neuen Saison" class="wp-image-87475" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/07/DSC_0785.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/07/DSC_0785-200x300.jpg 200w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/07/DSC_0785-683x1024.jpg 683w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/07/DSC_0785-768x1152.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/07/DSC_0785-280x420.jpg 280w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/07/DSC_0785-696x1044.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Wieder sprunggewaltig: Emil Jakobsen</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Ein Spielmacher aus Frankreich</h2>



<p>Große Erwartungen begleiten Aymeric Minne. Der Franzose, der sich mit 29 Jahren seinen sportlichen Traum von der Handball-Bundesliga erfüllt hat, soll den Angriff steuern. Ein klassischer Spielmacher fehlte der SG in der letzten Spielzeit, als Lasse Möller, Simon Pytlick und Marko Grgic diese strategische Lücke weitgehend kompensierten. „Die drei werden sich freuen, wieder mehr als Halblinker im Rückraum aufzutreten und nicht für alles Verantwortung tragen zu müssen“, glaubt Ales Pajovic. Der Coach sah mit Genugtuung, dass sich auch Luca Witzke am Handball-Training beteiligen kann. Das deutsche Rückraumass hatte die letzte Saison wegen Schulter-Problemen weitgehend verpasst. Bislang wurde sein Comeback nicht vor Herbst erwartet. Beim Auftakt schwang die Hoffnung mit, dass es schneller klappen könnte.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/07/DSC_0922.jpg" alt="SG Flensburg-Handewitt: Der Vorgeschmack einer neuen Saison" class="wp-image-87478" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/07/DSC_0922.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/07/DSC_0922-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/07/DSC_0922-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/07/DSC_0922-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/07/DSC_0922-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Französischer Hoffnungsträger: Aymeric Minne</figcaption></figure></div>


<p>Holger Glandorf verließ nach dem Auftakt zufrieden die Handewitter Wikinghalle. „Es herrscht eine gute Stimmung in der Mannschaft“, meinte der Geschäftsführer. „Jetzt geht es darum, sich im Vergleich zur letzten Saison weiterzuentwickeln und zu verbessern.“ Ende Juli ging es nach Malmö ins Trainingslager dann folgte das erste Testspiel gegen SAH aus Dänemark. Der Jacob Cement Cup wird am Freitag, 21. August, ausgetragen. Um 19 Uhr wird die Partie gegen den schwedischen Kooperationspartner Lugi HF angepfiffen.</p>



<p><em>Text und Fotos: Jan Kirschner   </em></p>
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		<title>Sascha Görres – ein ungewöhnlicher Lebensweg dank des Fußballs</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Jul 2026 22:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Sascha Görres]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Er hat es zu Teilen seiner großen Leidenschaft „Fußball“ zu verdanken, wie sein Leben tatsächlich verlaufen ist, dass er nun schon fast die Hälfte seines bisherigen Daseins auf der anderen Seite des „großen Teichs“ in den Vereinigten Staaten verbracht hat und dort auch ganz offensichtlich sein privates und berufliches Glück gefunden hat. Das Flensburg Journal [&#8230;]</p>
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<p>Er hat es zu Teilen seiner großen Leidenschaft „Fußball“ zu verdanken, wie sein Leben tatsächlich verlaufen ist, dass er nun schon fast die Hälfte seines bisherigen Daseins auf der anderen Seite des „großen Teichs“ in den Vereinigten Staaten verbracht hat und dort auch ganz offensichtlich sein privates und berufliches Glück gefunden hat. Das Flensburg Journal sprach mit seinen Eltern Brigitte und Klaus Görres, die heute – als zufriedene Rentner und mehrfache und glückliche Großeltern – nach wie vor in Flensburg-Weiche leben und dort zuhause sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Saschas unbeschwerte Kindheit</h2>



<p>Sascha Görres wurde am 27. Februar 1980 geboren, natürlich in Flensburg. „Wir wohnten damals noch in Engelsby in einer Etagenwohnung, im Trögelsbyer Weg“, erinnert sich seine Mutter. „Hier hat unser Sascha seine ersten Schritte gemacht“, ergänzt Vater Klaus. „Als er man gerade etwa zwei Jahre alt war, entdeckte er das runde Etwas für sich – das bald stets im Mittelpunkt seines Lebens stehen sollte … Unsere Wohnung hatte einen langen Flur, den Sascha jetzt als Spielfeld für sich nutzte: Hier kickte und bolzte und schoss er praktisch durchgehend den Ball hin und her und immer noch einmal. Ich kam meist gegen 16 Uhr von der Arbeit heim. Da stand der Junge schon mit dem Ball unterm Arm und erwartete mich an der Wohnungstür: „Komm Papa, wir spielen ein Spiel!“ Zum Glück für Familie Görres war die Nachbarin in der Wohnung darunter ziemlich schwerhörig …</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="542" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Beim-Training-in-Weiche.jpg" alt="Sascha Görres – ein ungewöhnlicher Lebensweg dank des Fußballs" class="wp-image-87095" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Beim-Training-in-Weiche.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Beim-Training-in-Weiche-300x203.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Beim-Training-in-Weiche-768x520.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Beim-Training-in-Weiche-620x420.jpg 620w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Beim-Training-in-Weiche-696x472.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Training in Weiche</figcaption></figure></div>


<p>Bald wurde die Wohnung allerdings zu klein für die vierköpfige Familie, ein Schwesterchen komplettierte das Familienglück. „Wir fanden schließlich in Weiche im Hirschbogen das passende Haus für uns.“ Der Vater hatte es jetzt nicht mehr allzu weit zur Arbeit, und im Umfeld gab es für die Kinder unendlich viele Spielmöglichkeiten, zudem sehr viele gleichaltrige Kinder. „Sascha haben wir bald tagsüber kaum noch bei uns zuhause gesehen. Er war ständig draußen, den Ball immer dabei, und schnell fand er in Weiche viele Freunde und Fußballkumpels, die ihn seine gesamte Jugendzeit über begleiten sollten.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Junge wird Vereinsspieler</h2>



<p>Natürlich kannten die Jungs längst den örtlichen Fußballverein ETSV Weiche. „Sascha bettelte so lange, bis wir ihn im Alter von 5 Jahren dort anmeldeten, er nun mit Begeisterung seine ersten Schritte als Vereinskicker in der „Pampers“-Mannschaft machte – so wurden die Kleinsten damals genannt. Seine besten Freunde, Nachbarskinder und Spielkollegen wie Andy Stark, Mario Albrozeit und Ronny Bettenbühl waren natürlich auch dabei. Weiche-Urgestein „Haddy“ Suhr und Holger Strauß waren seine ersten Trainer, beide haben den wissbegierigen Jungs viel zeigen können und gute Jugendarbeit geleistet. Haddy trainierte gleich mehrere Jugendmannschaften, und als auch Holger immer weniger Zeit hatte, war plötzlich sein Vater Klaus Trainer der F-Jugend“, schmunzelt Brigitte Görres. Klaus blieb insgesamt 20 Jahre der Jugendabteilung des ETSV Weiche als Trainer treu. </p>



<p>Als Sascha älter wurde und in die D-Jugend wechselte, sollte und wollte er nicht mehr vom eigenen Vater trainiert werden. „Dennis Hagen wurde nun sein Coach und Trainer, der genauso kompetent war und der Mannschaft ebenfalls gut bekam. Sascha und auch Andy und Mario waren allesamt sehr gute Kicker, deren Können natürlich auch anderen Vereinen sowie deren Trainern und Verantwortlichen nicht verborgen blieb.“ Selbst in der Schule, der hiesigen UNESCO-Schule, war Fußball ein Dauerthema. Alljährlich zum Schuljahresende fand dort ein internes Turnier aller Klassenstufen statt. „Saschas 4. Klasse gewann dabei nicht nur das beliebte Turnier, sondern besiegte auch leicht und locker höhere Klassenjahrgänge. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="602" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/F-Jugend-mit-Papa-als-Trainer.jpg" alt="Sascha Görres – ein ungewöhnlicher Lebensweg dank des Fußballs" class="wp-image-87098" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/F-Jugend-mit-Papa-als-Trainer.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/F-Jugend-mit-Papa-als-Trainer-300x226.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/F-Jugend-mit-Papa-als-Trainer-768x578.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/F-Jugend-mit-Papa-als-Trainer-558x420.jpg 558w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/F-Jugend-mit-Papa-als-Trainer-80x60.jpg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/F-Jugend-mit-Papa-als-Trainer-696x524.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/F-Jugend-mit-Papa-als-Trainer-265x198.jpg 265w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">In der F-Jugend mit Papa als Trainer</figcaption></figure></div>


<p>Auch in der Kreisauswahl des KFV Flensburg kickte Sascha inzwischen mit Erfolg. Bei einem Turnier aller  SHFV-Teams sämtlicher Fußballkreise auf der Halbinsel Priwall bei Lübeck holte unsere Flensburger Auswahl seinerzeit sensationell den dritten Platz – sonst waren wir dort immer nur unter „ferner liefen“ platziert“, weiß Klaus noch genau. Gern hätten den Jungen diverse andere Vereine – auch von außerhalb Flensburgs – zu sich geholt. Doch seinen Eltern war es wichtiger, dass er daheim in Flensburg eine solide Schulbildung erfuhr und zudem einen ordentlichen Schulabschluss hinlegte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Saschas Fußballkarriere in Flensburg</h2>



<p>Im Verein ETSV Weiche durchlief Sascha alle Jugendmannschaften bis rauf zu den Jungmannen (A-Jugend). Als A-Jugendlicher des älteren Jahrgangs wurde er mit einer Sondergenehmigung für die Seniorenmannschaften freigeholt. So rückte er im Spieljahr 1999 in die 1. Herren (damals in der Bezirksliga spielend) des ETSV auf und schaffte mit dem Team gleich in seiner ersten Saison ungeschlagen den Aufstieg in die Bezirksoberliga. Er war sofort ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft, wurde mit gerade einmal 20 Jahren sogar zum Mannschaftskapitän gewählt – das beschreibt am besten seinen hohen Stellenwert innerhalb des Teams.</p>



<p>In der Saison 2001/2002 holte diese Mannschaft mit Platz 1 die Meisterschaft in der Bezirksoberliga nach Weiche. In der anschließenden Aufstiegsrunde verpasste das Team allerdings den Aufstieg in die Verbandsliga. Sascha Görres, der im Frühjahr 1999 seine Schullaufbahn mit dem Abitur an der AVS in Flensburg erfolgreich abschloss, begann im Herbstsemester 2000 sein anvisiertes Studium der Wirtschaftsinformatik an der Fachhochschule Flensburg. Zwischen dem Schulabschluss und dem Studiumbeginn leistete er seinen 10monatigen Wehrdienst bei der Luftwaffe ab, in den Standorten Heide und Leck.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="531" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/ETSV_6.jpg" alt="Sascha Görres – ein ungewöhnlicher Lebensweg dank des Fußballs" class="wp-image-87096" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/ETSV_6.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/ETSV_6-300x199.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/ETSV_6-768x510.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/ETSV_6-633x420.jpg 633w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/ETSV_6-696x462.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Sascha (Nr. 13) holte mit seiner Mannschaft die Meisterschaft der Bezirksoberliga in der Saison 2001/2002</figcaption></figure></div>


<p>Sportlich entschied er sich nach intensivem Überlegen nach immerhin 17 Jahren Vereinszugehörigkeit zum ETSV Weiche zu einem Wechsel zum höherklassig spielenden Oberligisten und Nachbarverein TSB Flensburg – er wollte gern auch einmal höherklassig spielen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Vereinswechsel verlief zwar unglücklich, aber …</h2>



<p>Seine erste Oberligasaison 2002/2003 verlief leider wenig erfolgreich für seinen neuen Verein TSB, der den unerwarteten Aufstieg zu Saisonbeginn erst einmal verkraften musste – dem Team ging leider die Tauglichkeit für die anspruchsvollere Spielklasse ab. So stieg die Mannschaft schließlich als 17. und Tabellenletzter am Saison­ende in die Verbandsliga ab, Sascha stand jedoch in allen 32 Ligaspielen in der Startaufstellung der Truppe, wurde meist im linken Mittelfeld eingesetzt und spielte persönlich eine bemerkenswert gute Serie.</p>



<p>Sportlich lief es für den aufstrebenden Kicker also nicht so gut wie erhofft, doch er machte in diesem Jahr die Bekanntschaft des US-Amerikaners Marco Genee, der während eines Gastsemesters in Flensburg beim TSB Flensburg als Trainer hospitierte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein unverhoffter Wechsel des Studienorts</h2>



<p>Sascha hatte bereits einige Semester im Fach „Wirtschaftsinformatik“ an der FH in Flensburg absolviert, als ihm sein neuer Bekannter dabei half, als Austauschstudent für zunächst ein Semester nach North Carolina in die USA gehen zu können.</p>



<p>Ab dem Herbst 2003 studierte er nun also an der „University of North Carolina at Pembroke“, wo besagter Marco Genee bereits als Assistenzcoach des College-Fußballteams tätig war. Nach dem ersten halben Jahr kehrte Sascha zwar vorerst zurück nach Deutschland, um im Frühjahr 2004 seine letzten Kurse an der FH Flensburg zu absolvieren, auch seine abschließende Diplomarbeit fertigte er später in den jeweiligen Saisonpausen 2005 und 2006 in Deutschland an. Zum Herbstsemester 2004 kehrte Görres in die Vereinigten Staaten an die UNCP zurück und schloss im Frühjahr 2005 sein dortiges Studium mit einem Bachelor in Business Management ab.</p>



<p><em>(Pembroke ist eine Kleinstadt im Robeson County, North Carolina, USA. Sie liegt etwa 145 Kilometer landeinwärts und nordwestlich der Atlantikküste. Die Einwohnerzahl betrug laut Volkszählung von 2020 rund 2.900. Quelle: wikipedia)</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Erfolge als Fußballspieler in Pembroke</h2>



<p>Ein wichtiger Grund, warum er überhaupt an der UNCP für ein Gastsemester angenommen wurde, war sein fußballerisches Können. Nun spielte er natürlich auch für diese Uni in deren Fußballteam. Mit dem Collegeteam, den UNCP Braves, erreichte er 2004 erstmals in der Geschichte der Fußballsparte des Colleges das Final-Four-Turnier der „NCAA Division II Champion­ship“. Sascha Görres fand sich schnell in der neuen Umgebung zurecht und wurde für seine überragenden Saisonleistungen sogar in das First-Team All-American der NCAA Division II gewählt. In seinen beiden College-Spielzeiten kam er in insgesamt 38 Partien zum Einsatz, erzielte dabei 15 Tore und bereitete weitere 28 Treffer vor – man kann also feststellen, dass er dort bestens einschlug und mitverantwortlich für den unerwarteten sportlichen Erfolg der Institution wurde.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="1099" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Sascha-in-Action.jpeg" alt="Sascha Görres – ein ungewöhnlicher Lebensweg dank des Fußballs" class="wp-image-87100" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Sascha-in-Action.jpeg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Sascha-in-Action-218x300.jpeg 218w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Sascha-in-Action-745x1024.jpeg 745w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Sascha-in-Action-768x1055.jpeg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Sascha-in-Action-306x420.jpeg 306w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Sascha-in-Action-696x956.jpeg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Sascha (Nr. 13) holte mit seiner Mannschaft die Meisterschaft der Bezirksoberliga in der Saison 2001/2002</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Sascha hat die „Qual der Wahl“</h2>



<p>Nun hatte Sascha zwei Studienabschlüsse in der Tasche, einmal den Bachelor der FH Flensburg in Wirtschaftsinformatik und zudem das entsprechende Diplom der „University of North Carolina at Pembroke“. Nun stellte sich ihm die Frage: Wie stelle ich mir mein weiteres Leben vor? Beruflich hätte er sofort bei seinem Onkel Gerd Pontius in Flensburg anfangen können. Der hatte einige Jahre zuvor ein international erfolgreiches Unternehmen in der Luftfahrtbranche gegründet, das weltweit für Flughäfen und Fluggesellschaften beratend tätig war. Sascha hatte schon während seines Studiums ebendort erfolgreich einige Praktika absolviert. Doch Sascha sah für sich eine andere und ihm besser ins Konzept passende Option: Ihm winkte in den USA eine Karriere als Fußball-Profi!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sascha erlebt eine erfolgreiche Sportkarriere</h2>



<p>Im Jahr 2005 wurde er beim „USL-1 College Draft“ von dem Profi-Verein „Richmond Kickers“ zum Probetraining eingeladen und – nachdem er beim Probetraining überzeugen konnte – mit einem Drei-Jahres-Vertrag ausgestattet. (Der Begriff „Draft“ beschreibt den Prozess des Erwerbs von Spielern durch professionelle Sportligen wie der „Major League Soccer (MLS)“, die ihre künftigen Spieler meist aus College-Mannschaften auswählen.)</p>



<p>Das war gewissermaßen Lohn und Anerkennung für Saschas fußballerische Leistungen und Erfolge während seiner College-Zeit. Nun zog Sascha um aus dem beschaulichen Pembroke nach Richmond, in die Hauptstadt von Virginia, einer Stadt mit rund 240.000 Einwohnern.&nbsp;</p>



<p>Sein Start in die Profi-Karriere verlief sehr erfolgreich: In seiner ersten Profisaison, in der er im Team meistens im zentralen Mittelfeld eingesetzt wurde, erreichte Sascha Görres mit Richmond sogar das Playoff-Finale der USL First Division, unterlag dort aber den Seattle Sounders mit 3:4 im Elfmeterschießen. Zur Saison 2006 zogen sich die Richmond Kickers jedoch aus finanziellen Gründen in die USL Second Division zurück. Eine Klasse tiefer war das Team aber auch sehr erfolgreich, denn am Ende der Saison 2006 gelang durch einen 2:1-Finalerfolg gegen die Charlotte Eagles sogar der Gewinn der Meisterschaft. Sascha trug wesentlich zu diesem sportlichen Triumph bei: Er wurde für seine Leistungen folgerichtig in die Mannschaft der Saison („All League First Team“) berufen, eine besondere Auszeichnung, die er zwei Jahre darauf in 2008 erneut erhielt. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="769" height="1024" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Father-and-son-769x1024.jpeg" alt="Sascha Görres – ein ungewöhnlicher Lebensweg dank des Fußballs" class="wp-image-87097" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Father-and-son-769x1024.jpeg 769w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Father-and-son-225x300.jpeg 225w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Father-and-son-768x1022.jpeg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Father-and-son-315x420.jpeg 315w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Father-and-son-696x927.jpeg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Father-and-son.jpeg 800w" sizes="auto, (max-width: 769px) 100vw, 769px" /><figcaption class="wp-element-caption">Mit dem Sohn vor der Ehrentafel der Richmond Kickers</figcaption></figure></div>


<p>Die Mannschaft war in diesen Jahren bis ins Jahr 2010 sehr erfolgreich, wurde Vizemeister in der Saison 2007, dann holte das Team in 2009 erneut die Meisterschaft in der USL-2. Ab 2008 spielte Sascha Görres überwiegend als linker Verteidiger und wurde 2008 sogar für die Wahl des „Defender of the Year“ nominiert. (Anmerkung: In den USA dauert eine Spielzeit/Saison nur etwa 9 Monate und wird innerhalb eines Kalenderjahres absolviert.) Sascha blieb dem Club weiterhin treu, spielte von Anfang 2011 bis zum Ende der Saison 2016 mit seiner Mannschaft in der Eastern Conference der United Soccer League. Sein letztes Punktspiel bestritt er am 24.07.2016 beim 3:0-Sieg im Heimspiel gegen die zweite Mannschaft des Toronto FC.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Eine eindrucksvolle Bilanz als Profi-Fußballer</h2>



<p>Seit der Verpflichtung durch die Richmond Kickers spielte er insgesamt zwölf Spielzeiten für das Team. Seine sehenswerte Bilanz: Er bestritt 281 Spiele, stand dabei mehr als 23.000 Minuten auf dem Platz, schoss 17 Tore, stand an dritter Stelle für die meisten Vorlagen in der Vereinsgeschichte (52 Vorlagen). Er war Teil von zwei USL-Meisterschaftsteams und hält noch heute den Vereinsrekord für die meisten aufeinanderfolgenden Einsätze (107). Sascha wurde außerdem zweimal in das USL All-League First Team und das USL All-League Second Team gewählt und war 2008 Finalist für die Wahl zum USL „Defender of the Year“. Von 2013 bis 2018 war er zusätzlich auch noch als Assistenztrainer des Richmond Kickers Pro Teams unter den Cheftrainern Leigh Cowlishaw und David Bulow tätig.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Saschas Karriere als Fußball-Lehrer</h2>



<p>Schon in recht jungen Jahren kümmerte er sich um die Erlangung von Trainerscheinen sowie den entsprechenden Lizenzen. So besitzt Sascha neben einer US-amerikanischen Jugend-Fußballlizenz – die „US-Soccer-National-B-Lizenz“, auch eine A-Lizenz, begann bereits im Jahr 2007 in Richmond als Trainer für den Richmond Kickers Youth Club, in dem er nun als Cheftrainer für verschiedene Altersgruppen und Leistungsstufen fungierte. 2015 wurde er sogar zum Cheftrainer des „Development Academy Program“ von Richmond United befördert und trainierte in den letzten acht Spielzeiten verschiedene Altersgruppen. 2018 wurde er zum Boys Director ernannt und betreute die talentiertesten U13- bis U19-Teams der Region. Mit beachtlichem Erfolg: Unter seiner Führung unterzeichneten sieben Spieler USL-Amateurverträge mit Richmond Kickers Pro, 22 Spieler traten den MLS Professional Academies bei und über 60 Spieler nahmen an College-Fußballprogrammen teil, darunter über 40 in Programmen der Division 1.</p>



<p>Die Trainingsarbeit mit Kindern und Jugendlichen war ihm übrigens nicht neu: Bereits während seiner Zugehörigkeiten zum ETSV Weiche und später zum TSB Flensburg hatte er mit Erfolg die damalige C-Jugend des ETSV Weiche erfolgreich trainiert, gemeinsam mit seinen Fußballkameraden Jan Neujahr und Jens Nielsen!</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/4825af62-8d75-4511-a821-7605fafbea52.jpg" alt="Sascha Görres – ein ungewöhnlicher Lebensweg dank des Fußballs" class="wp-image-87094" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/4825af62-8d75-4511-a821-7605fafbea52.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/4825af62-8d75-4511-a821-7605fafbea52-300x225.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/4825af62-8d75-4511-a821-7605fafbea52-768x576.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/4825af62-8d75-4511-a821-7605fafbea52-560x420.jpg 560w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/4825af62-8d75-4511-a821-7605fafbea52-80x60.jpg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/4825af62-8d75-4511-a821-7605fafbea52-696x522.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/4825af62-8d75-4511-a821-7605fafbea52-265x198.jpg 265w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Vater und Sohn im Freizeitpark</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Berufswechsel in die Funktionärsebene</h2>



<p>Ganz bewusst trieb Sascha nach seiner Spielerkarriere seine Funktionärslaufbahn im Fußballbereich voran. So wurde er folgerichtig zum Direktor der Richmond United Academy im Bundesstaat Virginia ernannt. „Ich fühle mich sehr geehrt, diesen Posten übernehmen zu dürfen“, erklärte im Jahr 2018 der gerade 38 Jahre alt gewordene Ex-Profi in einer offiziellen Mitteilung der Richmond Kickers, für die er zwischen 2005 und 2016 – überwiegend in der dritthöchsten Liga des Landes – mehr als 280 Pflichtspiele bestritten hatte.&nbsp;Nach dem Ende seiner aktiven Zeit wurde Görres bei den Kickers in den Trainerstab der ersten Mannschaft integriert.&nbsp;</p>



<p>Im Jahr 2017 erwarb er in Florida die amerikanische A-Lizenz. Fortan kümmerte sich der Ex-Profi intensiv um das Tagesgeschäft der Richmond-Akademie. „Mit Kindern und Jugendlichen zu arbeiten, erfüllt mich sehr, es ist immer wieder eine Bestätigung für den Einsatz, den man leistet, wenn die Talente der Region eine positive Entwicklung nehmen“; weiß Sascha Görres aus gelebter Erfahrung. Und es funktioniert: Mit dem U12- und U14-Team ist die Talentschmiede in der jeweils höchsten US-Spielklasse am Ball.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">In Richmond sein privates Glück gefunden</h2>



<p>Der Fußballsport hat auch seinen Teil „Schuld“ daran, dass Sascha neben dem sportlichen Erfolg auch sein privates Glück in Richmond gefunden hat. Auf der Geschäftsstelle seines Vereins war jahrelang neben anderen dort beschäftigten Mitarbeitern eine gewisse attraktive und blonde junge Frau im Management tätig, mit der er immer mal wieder dienstlich zu tun hatte. Man fand sich recht schnell gegenseitig sympathisch – obwohl es im Verein überhaupt nicht gern gesehen wurde, wenn Profis oder andere Beschäftigte innerhalb des Vereins Beziehungen eingingen … Als es dann irgendwann bei Sascha und der Kollegin Shelley so richtig funkte, mussten sie ihre Beziehung anfangs noch recht lange geheim halten. Doch aus der anfangs heimlichen Beziehung wurde schließlich eine gegenseitige Liebe, die von allen letztlich akzeptiert wurden. Das Happy-End: Die beiden heirateten, mittlerweile sind sie eine glückliche vierköpfige Familie: Shelley, Sascha und die beiden Söhne Lasse und Henning.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="934" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/8a3063d0-1c63-44dc-ae6d-1174408f0352.jpg" alt="Sascha Görres – ein ungewöhnlicher Lebensweg dank des Fußballs" class="wp-image-87092" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/8a3063d0-1c63-44dc-ae6d-1174408f0352.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/8a3063d0-1c63-44dc-ae6d-1174408f0352-257x300.jpg 257w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/8a3063d0-1c63-44dc-ae6d-1174408f0352-768x897.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/8a3063d0-1c63-44dc-ae6d-1174408f0352-360x420.jpg 360w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/8a3063d0-1c63-44dc-ae6d-1174408f0352-696x813.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">2024: Mit Familie auf Heimatbesuch</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Eine weitere berufliche Veränderung auf der Karriereleiter …</h2>



<p>Im Jahr 2023 wurde Sascha Görres von einem Indoor-Sportanbieter beauftragt, einen neuen Jugendfußballverein in Richmond aufzubauen. Der Virginia Velocity FC sollte die bestehende Infrastruktur des hochmodernen Sofive Richmond nutzen und perspektivisch durch eigene Outdoor-Fußballfelder ergänzt werden. Görres wurde eingestellt, um den Verein von Grund auf zu gründen. Für ihn bedeutete diese Aufgabe eine einmalige Chance. „Alles, was ich in fast 40 Jahren als Spieler, Trainer und Manager im Fußball gelernt habe, konnte ich hier bündeln und auf die Probe stellen“, sagt Görres. </p>



<p>Ziel war es, nicht nur Trainingsprogramme zu entwickeln, sondern einen Verein mit klarer Identität und langfristiger Vision für die Community in Richmond zu schaffen. Sein Verständnis von Vereinsfußball ist stark von seiner eigenen Jugend geprägt. Aufgewachsen in Weiche spielte er viele Jahre mit Freunden aus der Nachbarschaft gemeinsam in einer Mannschaft. Die Vereinskultur beim ETSV Weiche, aufgebaut von Haddy Suhr und vielen engagierten Menschen, empfand er als zweites Zuhause. </p>



<p>Genau dieses Gefühl vermisst Görres im amerikanischen Jugendfußball häufig. Sascha verfolgt daher bewusst einen anderen Ansatz. Fußball soll mehr sein als „nur“ Training und Spielbetrieb. Im Mittelpunkt stehen Beziehungen, Verbundenheit und die Freude am gemeinsamen Spielen. Einen Ort zu schaffen, der sportliche Entwicklung und echtes Vereinsleben verbindet, bezeichnet er heute als die anspruchsvollste und erfüllendste Aufgabe seiner bisherigen Laufbahn. Dass dieses Modell funktioniert, zeigt die Entwicklung des Vereins: Im ersten Jahr startete Virginia Velocity FC mit fünf Mannschaften. Inzwischen ist der Club auf 16 Teams angewachsen – ein klares Zeichen dafür, dass der Ansatz bei Spielern und Familien in der Region Anklang findet.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="712" height="1024" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/2023-mit-Familie-vorm-Zuhause-712x1024.jpg" alt="Sascha Görres – ein ungewöhnlicher Lebensweg dank des Fußballs" class="wp-image-87093" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/2023-mit-Familie-vorm-Zuhause-712x1024.jpg 712w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/2023-mit-Familie-vorm-Zuhause-209x300.jpg 209w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/2023-mit-Familie-vorm-Zuhause-768x1105.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/2023-mit-Familie-vorm-Zuhause-292x420.jpg 292w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/2023-mit-Familie-vorm-Zuhause-696x1001.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/2023-mit-Familie-vorm-Zuhause.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 712px) 100vw, 712px" /><figcaption class="wp-element-caption">Mit der Familie vorm Zuhause, 2023</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Man kann schon mit Fug und Recht sagen, dass für ihn in den Vereinigten Staaten ein Traum in Erfüllung gegangen ist. Überhaupt das Jahr 2023: Die vierköpfige Familie Görres ist in jenem Jahr auch privat umgezogen: Aus der Großstadt Richmond in das nahegelegene Chesterfield, in eine großräumig angelegte Wohnlandschaft mit über 200 Wohneinheiten, etwa eine halbe Stunde von Saschas Arbeitsplatz in Richmond entfernt.</p>



<p>Auch wenn Sohn, Schwiegertochter und die beiden Enkelkinder Tausende von Meilen entfernt leben, freuen sich Brigitte und Klaus Görres natürlich über das Glück ihres Sohnes, das er in der Fremde gefunden hat – die für ihn längst zur Heimat geworden ist. „So haben wir in den vergangenen Jahren viele Flugkilometer sammeln können – wir freuen uns, dass wir nach wie vor so fit sind, dass wir relativ regelmäßig zu den Kindern in die USA fliegen zu können“, bestätigen uns die stolzen Großeltern und Eltern.</p>



<p><em>Mit Brigitte und Klaus Görres sprach Peter Feuerschütz, Sascha Görres steuerte Ergänzungen bei!<br>Fotos: privat </em>  </p>
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		<title>SG-Handballer des Jahres: Johannes Golla</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Jun 2026 09:53:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SG Flensburg Handewitt]]></category>
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<p>Dieser Abschied hatte Gala-Charakter. Nach seinem letzten Heimspiel für die SG Flensburg-Handewitt wurde Johannes Golla zunächst vom Flensburg Journal als „SG-Handballer des Jahres“ ausgezeichnet. Dann verschwand er zusammen mit den anderen Spielern in den Katakomben, um kurz darauf in die nun verdunkelte „Hölle Nord“ zurückzukehren. SG-Präsident Dierk Schmäschke bedachte den scheidenden Kapitän mit einer Lobeshymne. Er selbst kramte einen Zettel hervor. Der Abschied fiel ihm nicht leicht. „In Flensburg haben wir uns immer willkommen gefühlt, in Flensburg haben wir nun unsere besten Freunde“, sagte Johannes Golla mit dankbaren Worten. Mit Blick zu den Fans schloss er: „In dieser Halle habe ich mich auf jedes Heimspiel gefreut, es gibt so viele unvergessliche Momente.“ Gemeinsam mit Kevin Möller drückte er einen Buzzer: Die SG hatte in diesem Moment zwei weitere Vereinslegenden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Abschiedsrunde und Entscheidung</h2>



<p>Im letzten Sommer lagen diese Momente noch weit entfernt. Da wurde Johannes Golla aber erstmals etwas wehmütig. Dem deutschen Nationalspieler wurde bewusst, dass er in seine achte und letzte Saison mit der SG gehen würde und ihn fortan häufiger ein „letztes Mal“ begegnet. Vorbereitung, Bundesliga-Start, Heimderby, Rückrunden-Auftakt, Titelchance und schließlich das letzte Heimspiel gegen den ThSV Eisenach – eine Kette emotionaler Ausschläge lässt sich mühelos erstellen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="716" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/DSC_4957.jpg" alt="SG-Handballer des Jahres: Johannes Golla" class="wp-image-87142" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/DSC_4957.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/DSC_4957-300x269.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/DSC_4957-768x687.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/DSC_4957-469x420.jpg 469w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/DSC_4957-696x623.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">16. Juli 2018: Das erste SG-Training</figcaption></figure></div>


<p>Ihre Ouvertüre hatte sie Mitte Dezember 2024, als die hiesige Fan-Gemeinde zwei Mal erschüttert wurde. Zunächst musste sie die Nachricht verdauen, dass ihr Klub den damaligen Trainer Nicolej Krickau beurlaubte. Nur wenige Tage später wurde bekannt, dass Kapitän Johannes Golla einen Fünf-Jahres-Vertrag bei der MT Melsungen unterschrieben hat, der Juli 2026 in Kraft treten würde. Der Abschied von Flensburg war damit verkündet. „Wenn man Stadt und Halle 700 Kilometer weiter gen Süden verlegen könnte, wären wir geblieben“, erklärt der Handball-Profi im Rückblick. „Meine Frau und ich hatten damals zwei sehr kleine Kinder und keine familiäre Unterstützung in der Nähe. Deshalb entschieden wir uns dazu, in Richtung Heimat zu gehen – zu Familie und Freunden, die wir seit 2018 nur wenig gesehen haben.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die hessische Heimat</h2>



<p>Anfang dieses Jahres war plötzlich in verschiedenen Medien zu lesen, dass die MT Melsungen den Gürtel enger schnallen müsste, sich das Gehalt von Johannes Golla nicht mehr leisten könnte und die SG um ein Bleiben des Leistungsträgers buhlen würde. Von den Vereinen und vom Spieler gab es kurz darauf Dementis, hinter den Kulissen gab es aber Gespräche. „Wir stehen natürlich zu der Entscheidung, die wir getroffen haben“, sagt Johannes Golla heute. „Aber unsere Kinder sind älter geworden, und wir sind noch besser in der Stadt angekommen, als wir es damals waren.“ Keine Frage: Der Abschied fällt schwer.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/DSC_5812.jpg" alt="SG-Handballer des Jahres: Johannes Golla" class="wp-image-87143" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/DSC_5812.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/DSC_5812-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/DSC_5812-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/DSC_5812-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/DSC_5812-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">9. Juni 2019: die Meisterschaft</figcaption></figure></div>


<p>Für die MT Melsungen hatte der kräftige Kreisläufer einst seine ersten Bundesliga-Partien bestritten. Seine Heimat liegt aber gut zwei Autostunden entfernt. Aufgewachsen ist Johannes Golla im Rheingau, wo sich Flusslandschaft, Burgen, Städtchen und Weinhänge begegnen. In Erbach, einem Ortsteil von Eltville, sind dem berühmten Sohn Ehrenschilder gewidmet. Seine ersten Vereine hießen JSG Eltville, TuS Dotzheim und SG Wallau. Dann wechselte er in die nahe hessische Landeshauptstadt und spielte mit der HSG VfR/Eintracht Wiesbaden in der Jugend-Bundesliga. Die MT Melsungen wurde auf das Talent aufmerksam.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Durchbruch und Erfolge</h2>



<p>Den Durchbruch schaffte Johannes Golla aber erst 2018 mit dem Wechsel in den hohen Norden. „Wir hatten damals einige neue Spieler auf entscheidenden Positionen“, blickt er zurück auf seine ersten Tage in Flensburg. „Wir konnten aber den Flow aus der ersten Meister-Saison mitnehmen und gewannen schnell Selbstvertrauen.“ Mit der SG wurde Johannes Golla nicht nur auf Anhieb deutscher Meister, er selbst imponierte mit einer unheimlich hohen Konstanz in Angriff und Abwehr. Blitzschnell wurde er im Klub zu einer festen Größe – ebenso in der deutschen Nationalmannschaft, wo er im Herbst 2021 das Kapitänsamt übernahm. Die Höhepunkte bislang: Silber bei den Olympischen Spielen 2024 und bei der Europameisterschaft 2026.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/DSC_8090.jpg" alt="SG-Handballer des Jahres: Johannes Golla" class="wp-image-87145" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/DSC_8090.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/DSC_8090-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/DSC_8090-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/DSC_8090-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/DSC_8090-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Zwei neue SG-Legenden: Kevin Möller und Johannes Golla</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Kein Titel zum Abschied</h2>



<p>Es gab aber auch Tiefpunkte. Besonders extrem war die eine Woche im April 2023, als ausgerechnet beim Final Four in Köln die Siegesserie der vorangegangenen Wochen riss und direkt danach gegen BM Granollers alle Träume in der European League platzten. Der langjährige Trainer Maik Machulla musste danach gehen. „Das alles war eine bittere Erfahrung, die nur schwer aufzuarbeiten war“, weiß Johannes Golla noch heute.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/DSC_7899.jpg" alt="SG-Handballer des Jahres: Johannes Golla" class="wp-image-87144" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/DSC_7899.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/DSC_7899-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/DSC_7899-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/DSC_7899-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/DSC_7899-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Gegen Eisenach: Eines der letzten Tore für die SG</figcaption></figure></div>


<p>Eine längere titellose Phase endete 2024 mit dem Triumph in der European League. 2025 wurde dieser Erfolg wiederholt. Der Hattrick misslang. „Vor der Saison war es mein Traum, mich mit einem Titel aus Flensburg zu verabschieden“, hatte Johannes Golla vor dem Event in Hamburg gesagt. Dort gab es im Halbfinale ausgerechnet gegen die MT Melsungen, seinem zukünftigen Klub, die entscheidende Niederlage. Irgendwann in der kommenden Saison wird er mit dem nordhessischen Klub in der „Hölle Nord“ aufkreuzen. „Ich muss aufpassen, dass ich auch wirklich in die Gästekabine gehe“, sagt Johannes Golla mit einem Grinsen.</p>



<p><em>Text und Fotos: Jan Kirschner   </em></p>
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		<title>Benjamin Lamce künftig im Weiche-Trikot</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jun 2026 22:53:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sportvereine]]></category>
		<category><![CDATA[Benjamin Lamce]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[SC Weiche Flensburg 08]]></category>
		<category><![CDATA[sport]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Talent kommt vom Hamburger SV II Der SC Weiche Flensburg 08 hat den nächsten Neuzugang perfekt gemacht. Ab der neuen Saison 2026/27 wird Benjamin Lamce das Trikot des nördlichsten deutschen Regionalligisten tragen. Der 20-Jährige kommt vom Liga-Rivalen Hamburger SV II und bringt die Erfahrung aus 24 Regionalliga-Spielen mit. Nach Ilir Serifi (VfR Neumünster), dem Duo [&#8230;]</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Talent kommt vom Hamburger SV II</h2>



<p>Der SC Weiche Flensburg 08 hat den nächsten Neuzugang perfekt gemacht. Ab der neuen Saison 2026/27 wird Benjamin Lamce das Trikot des nördlichsten deutschen Regionalligisten tragen. Der 20-Jährige kommt vom Liga-Rivalen Hamburger SV II und bringt die Erfahrung aus 24 Regionalliga-Spielen mit. Nach Ilir Serifi (VfR Neumünster), dem Duo Brandolf Duah und Nick Selutin vom ETSV Hamburg sowie Bjarne Schneider (TSB Flensburg U 19) ist er der fünfte externe Neuzugang beim SC Weiche in diesem Sommer.</p>



<p>Dominic Hartmann, Sportlicher Leiter beim Viertligisten, freut sich: „Benjamin hat über Jahre beim HSV eine erstklassige Ausbildung genossen. Er ist ein sehr ballsicherer Spieler, der mit seiner Kreativität immer wieder Lösungen auf dem Platz findet und dabei konstant seine Leistung abruft.“ Unser Ex-Kapitän ergänzt: „Trotz seines jungen Alters verfügt er bereits über eine hohe Spielintelligenz und eine professionelle Einstellung. Wir freuen uns sehr, dass er sich für unseren Weg entschieden hat, und sind überzeugt, dass er unsere Mannschaft sportlich wie menschlich bereichern wird.“ Ganz ähnlich äußert sich auch Tim Wulff, der sich ebenso freut, dass der Wechsel geklappt hat. Unser Cheftrainer: „Benjamin Lamce ist ein sehr gut ausgebildeter Spieler mit sehr gutem Passspiel. Wir hatten ihn schon länger auf unserem Radar. Daher freuen wir uns, dass er sich für uns entschieden hat. Sein Spiel ist wenig fehlerbehaftet. Deshalb kann er auch mal Ruhe ins Spiel bringen, wenn es hektisch wird.“</p>



<p>Der SC Weiche Flensburg 08 hat den nächsten Neuzugang perfekt gemacht. Ab der neuen Saison 2026/27 wird Benjamin Lamce das Trikot des nördlichsten deutschen Regionalligisten tragen. Der 20-Jährige kommt vom Liga-Rivalen Hamburger SV II und bringt die Erfahrung aus 24 Regionalliga-Spielen mit. Nach Ilir Serifi (VfR Neumünster), dem Duo Brandolf Duah und Nick Selutin vom ETSV Hamburg sowie Bjarne Schneider (TSB Flensburg U 19) ist er der fünfte externe Neuzugang beim SC Weiche in diesem Sommer. Dominic Hartmann, Sportlicher Leiter beim Viertligisten, freut sich: „Benjamin hat über Jahre beim HSV eine erstklassige Ausbildung genossen. Er ist ein sehr ballsicherer Spieler, der mit seiner Kreativität immer wieder Lösungen auf dem Platz findet und dabei konstant seine Leistung abruft.“ Unser Ex-Kapitän ergänzt: „Trotz seines jungen Alters verfügt er bereits über eine hohe Spielintelligenz und eine professionelle Einstellung. Wir freuen uns sehr, dass er sich für unseren Weg entschieden hat, und sind überzeugt, dass er unsere Mannschaft sportlich wie menschlich bereichern wird.“ Ganz ähnlich äußert sich auch Tim Wulff, der sich ebenso freut, dass der Wechsel geklappt hat. Unser Cheftrainer: „Benjamin Lamce ist ein sehr gut ausgebildeter Spieler mit sehr gutem Passspiel. Wir hatten ihn schon länger auf unserem Radar. Daher freuen wir uns, dass er sich für uns entschieden hat. Sein Spiel ist wenig fehlerbehaftet. Deshalb kann er auch mal Ruhe ins Spiel bringen, wenn es hektisch wird.“</p>



<p>Der am 3. November 2005 geborene Benjamin William Lamce debütierte am 22. September 2024 beim 5:0-Sieg des HSV II gegen den VfB Oldenburg in der Regionalliga. Bei der 2:3-Niederlage der jungen Rothosen im Manfred-Werner-Stadion am 5. September 2025 wurde er kurz vor Schluss eingewechselt, sodass er die Atmosphäre in Flensburg bereits kennt. Beim HSV II wurde er auf vielen Positionen eingesetzt, ob als Innen- oder Außenverteidiger oder auch davor im Mittelfeld. „Eigentlich habe ich – gefühlt – mit Ausnahme des Torwarts überall schon gespielt“, sagt er, um zu ergänzen: „Aber ich sehe mich klar als Sechser oder Achter, jedenfalls im Zentrum.“</p>



<p>Der Mittelfeldakteur mit deutschen und albanischen Wurzeln ging die ersten Schritte auf dem Fußballplatz als Knirps im Verein seines Vaters VfR Neumünster. Nach einem Abstecher ausgerechnet zum Lokalrivalen PSV Neumünster wurde er zunächst bei Holstein Kiel (2016-2018) und danach in der Akademie des Hamburger SV weiterausgebildet. Für den Club mit der Raute bestritt er über 40 Spiele in der Bund in der A-Juniorenbundesliga, ehe er vor zwei Jahren den Sprung in die U 21 des Hamburger SV schaffte. Beim Trainingsspiel zwischen dem HSV-Nachwuchs und Weiche am 2. April dieses Jahres (3:2) stand er 90 Minuten lang unter direkter Beobachtung der Flensburger Trainer. Der Vater von Benjamin Lamce, Ervin Lamce, ist älteren Fußballfans in Schleswig-Holstein als langjähriger Spieler und Trainer des VfR Neumünster (1998-2013) bekannt. Er arbeitet seit langem im Scouting-Bereich des Hamburger SV.</p>



<p>Der SC Weiche Flensburg 08 freut sich sehr, dass Benjamin Lamce seine sportliche Laufbahn bei uns fortsetzen und hier die nächsten Schritte seiner Entwicklung gehen möchte. Wir wünschen ihm für die Zukunft alles Gute, vor allem sportliche Erfolge und Verletzungsfreiheit.</p>



<p><em>Pressemitteilung SC Weiche Flensburg 08 Liga GmbH &amp; Co. KG<br>Foto: SC Weiche Flensburg 08 </em></p>



<p></p>
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		<title>Das SG-Spieler-Portrait: Kevin Möller</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2026 22:34:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SG Flensburg Handewitt]]></category>
		<category><![CDATA[Kevin Möller]]></category>
		<category><![CDATA[SG-Spieler-Portrait]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ende Juni wird ein Umzugswagen von Handewitt nach Svendborg rollen. Kevin Möller, Torwart der SG Flensburg-Handewitt, und seine Familie haben ein Haus auf der dänischen Insel Fünen gekauft – und werden es auch selbst beziehen. Nach insgesamt neun Jahren wird der Handball-Profi die SG verlassen, um seine Karriere beim dänischen Top-Klub GOG fortzusetzen. „Das war [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://flensburgjournal.de/das-sg-spieler-portrait-kevin-moeller/">Das SG-Spieler-Portrait: Kevin Möller</a> erschien zuerst auf <a href="https://flensburgjournal.de">Flensburgjournal</a>.</p>
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<p>Ende Juni wird ein Umzugswagen von Handewitt nach Svendborg rollen. Kevin Möller, Torwart der SG Flensburg-Handewitt, und seine Familie haben ein Haus auf der dänischen Insel Fünen gekauft – und werden es auch selbst beziehen. Nach insgesamt neun Jahren wird der Handball-Profi die SG verlassen, um seine Karriere beim dänischen Top-Klub GOG fortzusetzen. „Das war eine Entscheidung für die Familie“, betont Kevin Möller. „Sie war ungemein schwer, und sie fühlt sich auch immer noch so an.“ Der 36-Jährige erzählt von seinen Gedanken während der Rücktour vom erfolgreichen Europapokal-Viertelfinale in Hannover. Als er im Mannschaftbus saß und den Tag reflektierte, realisierte er, dass er noch sehr wenige Spiele im SG-Trikot absolvieren würde. Da bekam er Herzklopfen. Pulsschläge für den „Herzensverein“, wie er die SG bezeichnet.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC_8007.jpg" alt="Das SG-Spieler-Portrait: Kevin Möller" class="wp-image-86815" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC_8007.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC_8007-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC_8007-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC_8007-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC_8007-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">2014: der erste Trainingstag</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Die SG-Idole der Jugend</h2>



<p>Auch wegen seiner Vita hat der Däne eine enge Verbindung zu seinem Noch-Klub. Er stammt aus der Grenzregion, aus Bedsted bei Lügumkloster. Schon als Kind fuhr er oft über die Grenze: Einkaufstouren und Stippvisiten in Flensburg. In bester Erinnerung sind ihm auch die sportlichen Ausflüge mit seinem Vater und einigen Bekannten zur Jahrtausendwende. Es wurden nämlich die Handballspiele der SG in Förde- oder Campushalle angesteuert. Lars Christiansen, Christian Hjermind oder Matthias Hahn waren die großen Namen jener Zeit. Als Kevin Möller jüngst im Fan-Block einen Schal von 1997 entdeckte, befeuchteten sich seine Augen leicht. Diese Sonderedition hatte er einst auch getragen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC_8506.jpg" alt="Das SG-Spieler-Portrait: Kevin Möller" class="wp-image-86816" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC_8506.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC_8506-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC_8506-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC_8506-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC_8506-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">2014: das erste Testspiel</figcaption></figure></div>


<p>Das damalige Torhüter-Gespann bildeten übrigens Sören Haagen und Jan Holpert. Sie waren die ersten Idole des Teenagers, denn er stand schon in seiner frühen Jugend im Gehäuse. Als er 15 Jahre alt war, entschied er sich für das Internat in Oure (Fünen), das auch heute noch in die Nachwuchsarbeit von GOG integriert ist. Kevin Möller wohnte in einer Vierer-WG. Erstaunlich: Einer der Mitbewohner war Niklas Landin. Die beiden Talente konnten nicht ahnen, dass sie beide einmal das höchste Niveau erreichen, gemeinsam im dänischen Nationalteam spielen und sich in schleswig-holsteinischen Landesderbys duellieren würden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die ersten vier Jahre bei der SG</h2>



<p>2014 schloss sich Kevin Möller der SG an. Die Geschehnisse des ersten Tages hat er immer noch genau vor Augen. Die gesamte Mannschaft hatte sich am Abend vor dem ersten Training beim damaligen Chefcoach Ljubomir Vranjes zu Hause in Handewitt getroffen. Es wurde gegrillt, es lief das Finale der Fußball-Weltmeisterschaft. „Plötzlich stand ich im Zimmer mit vielen Weltklasse-Spielern, die alle gerade die Champions League gewonnen und ihren Höhepunkt der Karriere erreicht hatten“, erzählt der Torwart. „Unter all diesen Handball-Legenden fühlte ich mich wie das kleine Kind.“ Kevin Möller fühlte sich definitiv größer, als er mit der SG 2015 den DHB-Pokal und 2018 sogar die deutsche Meisterschaft gewann.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC_1569.jpg" alt="Das SG-Spieler-Portrait: Kevin Möller" class="wp-image-86814" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC_1569.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC_1569-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC_1569-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC_1569-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC_1569-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">2015: der DHB-Pokal</figcaption></figure></div>


<p>Andererseits hatte er in den ersten vier Jahren einen schweren Stand – als zweite Kraft zwischen den Pfosten. Stammkeeper war Mattias Andersson. Ein Weltklasse-Mann, der aber auch auf seine Pole-Position im Kasten pochte und seinen Vertreter das spüren ließ. Überliefert ist ein denkwürdiges Zitat aus der Vorbereitung 2014. „Kevin nahm beim ersten Training gleich meine Getränkeflasche – nicht gut!“, sagte damals Mattias Andersson. „Und das Trainingslager hat gezeigt, dass er schnarcht – auch nicht gut!“</p>



<p>Der zweite SG-Torwart musste sich zumeist mit kürzeren Einsatzzeiten begnügen. „Ich kann mich noch an das erste Auswärtsspiel in Magdeburg erinnern“, verrät Kevin Möller. „Ich kam in der zweiten Hälfte, um Mattias zu entlasten, hatte keinen guten Lauf und wurde bald wieder ausgewechselt.“ Es kam vor, dass er nach Spielschluss die Kabine mit keinem glücklichen Gesicht verließ. Das bemerkten einige Mitspieler. Einmal kam Rückraum-Legende Thomas Mogensen hinter ihm hergeeilt, um sich nach der Gemütsverfassung zu erkundigen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC_9228.jpg" alt="Das SG-Spieler-Portrait: Kevin Möller" class="wp-image-86818" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC_9228.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC_9228-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC_9228-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC_9228-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC_9228-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Europapokal-Party 2025</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Der Weg nach Barcelona und die Rückkehr</h2>



<p>Es war wohl folgerichtig, dass Kevin Möller nach vier Jahren über einen Tapetenwechsel nachdachte und das Angebot des ruhmreichen FC Barcelona annahm. Es war eine spannende Zeit in einem großen Klub – und einer interessanten Stadt. Zum Abschluss bejubelte der Keeper sogar die Champions League. „Ich bereue nichts“, sagt er. „Beim FC Barcelona habe ich viel gelernt. Ich wäre nicht derselbe Kevin, wenn ich seit 2014 immer für die SG gespielt hätte.“</p>



<p>Im Sommer 2021 kehrte er zur SG zurück. Mit einem nationalen Titel klappte es nicht, aber bislang zwei Mal feierte er die European League. 2024 und 2025 durfte Kevin Möller die Trophäe hochstemmen und dann in Hamburg mit der Mannschaft und den Fans feiern. „Beim zweiten Mal war es doch ganz anders für mich, ich war plötzlich so müde geworden“, verrät Kevin Möller. Das letzte Mai-Wochenende könnte den Hamburg-Hattrick bringen. Die Vorfreude ist groß. „Es sind nur Handballverrückte in der Halle, sodass man eine besondere Leistung auch besonders genießen kann“, weiß der 36-Jährige.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC_0881.jpg" alt="Das SG-Spieler-Portrait: Kevin Möller" class="wp-image-86813" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC_0881.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC_0881-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC_0881-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC_0881-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/05/DSC_0881-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">2021 bis 2026: ein Gespann mit Benjamin Buric</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Abschied aus Flensburg</h2>



<p>Danach folgen nur noch das Heimspiel gegen Eisenach und die Auswärtspartie in Berlin, ehe sich der Fokus auf seinen neuen Klub richten wird. „Ich gehe davon aus, dass GOG mit dem neuen Kader den Abstand zu Aalborg verkürzen wird“, erzählt Kevin Möller. „Hoffentlich erreichen GOG und die SG die Champions League und kommen dann in dieselbe Gruppe – das wäre für mich persönlich der absolute Hammer.“ Aber auch ohne ein solches Königsklassen-Highlight möchte er häufiger in Flensburg vorbeischauen, um ein Teil des achten Mannes zu sein – so ähnlich wie früher als Teenager.</p>



<p><em>Text und Fotos: Jan Kirschner </em></p>
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		<title>Die SG-Story: Die Duburghalle</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 May 2026 22:03:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SG Flensburg Handewitt]]></category>
		<category><![CDATA[Duburghalle]]></category>
		<category><![CDATA[flensburg]]></category>
		<category><![CDATA[SG Flensburg-Handewitt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Von der Waldstraße geht bei einem Supermarkt ein gepflasterter Weg ab. Diesen nutzen die Handballer der SG&#160;Flensburg-Handewitt fast täglich. Denn an einigen Parkplätzen vorbei gelangen sie so zur Duburghalle, ihrem Trainingsdomizil. Diese Sportstätte hat einen ganz besonderen Charme, da sich hier Profi- und Jugend-Handballer täglich die Türklinke reichen. Sie ist allerdings auch rund 90 Jahre [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://flensburgjournal.de/die-sg-story-die-duburghalle/">Die SG-Story: Die Duburghalle</a> erschien zuerst auf <a href="https://flensburgjournal.de">Flensburgjournal</a>.</p>
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<p>Von der Waldstraße geht bei einem Supermarkt ein gepflasterter Weg ab. Diesen nutzen die Handballer der SG&nbsp;Flensburg-Handewitt fast täglich. Denn an einigen Parkplätzen vorbei gelangen sie so zur Duburghalle, ihrem Trainingsdomizil. Diese Sportstätte hat einen ganz besonderen Charme, da sich hier Profi- und Jugend-Handballer täglich die Türklinke reichen. Sie ist allerdings auch rund 90 Jahre alt und soll schon sehr bald modernisiert werden.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="563" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/blitz-00.jpg" alt="Die SG-Story: Die Duburghalle" class="wp-image-86507" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/blitz-00.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/blitz-00-300x211.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/blitz-00-768x540.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/blitz-00-597x420.jpg 597w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/blitz-00-696x490.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/blitz-00-100x70.jpg 100w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Handball-Partie Anfang der 1970er</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Vom Exerzierhaus zur Sporthalle</h2>



<p>Die Duburghalle ist ein Relikt einer Militär-Infrastruktur, die einst den Flensburger Norden prägte. Zum Komplex der Duburgkaserne gehörte eine Exerzierhalle, in der auch Sport betrieben wurde. Für den 1. März 1933 ist ein erstes Handball-Turnier dokumentiert. Vermutlich fand dieses aber noch nicht auf dem heutigen Standort statt, denn in den Unterlagen der Stadt Flensburg ist verzeichnet, dass die „Sporthalle Exerzierhaus“ in den Jahren 1937 und 1938 errichtet wurde. Es existiert auch ein Bauplan.</p>



<p>In der Nachkriegszeit wurde die Kaserne nicht mehr militärisch genutzt. Als „ehemaliges Wehrmachtsgut“ blieb sie unter der Regie des Oberfinanzpräsidenten in Kiel, wurde aber zusammen mit dem Sportplatz an der Eckener Straße ab dem 10. Januar 1946 vom Städtischen Amt für Gesundheitswesen verwaltet. Es wurde ein Mietvertrag über 1367 Reichsmark aufgesetzt. Zum vorhandenen Equipment zählten Medizinbälle und auch Turngeräte wie Barren und Pferd. Die Fensterscheiben fehlten allerdings zunächst fast alle. Die elektrische Beleuchtung funktionierte anfangs nicht, sodass die Duburghalle bei Dunkelheit nicht benutzt werden konnte.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/03170007.jpg" alt="Die SG-Story: Die Duburghalle" class="wp-image-86506" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/03170007.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/03170007-300x225.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/03170007-768x576.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/03170007-560x420.jpg 560w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/03170007-80x60.jpg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/03170007-696x522.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/03170007-265x198.jpg 265w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Im März 2002 weihte der TSB Flensburg die „neue“ Duburghalle ein</figcaption></figure></div>


<p>Auch bei ausreichender Helligkeit musste der Sportbetrieb sich mit bescheidenen Verhältnissen begnügen. Das Spielfeld war für Handball etwas zu kurz und zu schmal. Über dem rauen Holzfußboden hingen nur drei Deckenscheinwerfer. Dennoch drängten sich bei Landesmeisterschaften bis zu 1000 Zuschauer in die Halle. Die kleine Tribüne war zum Brechen voll, an den Seitenlinien zogen sich jeweils eine Stuhlreihe, und dahinter standen etliche Handball-Interessierte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wilde Zustände vor der Duburghalle</h2>



<p>Die spartanischen Verhältnisse krönten die fehlenden sanitären Anlagen. Die Sportler mussten ohne Umkleidekabinen, Toiletten und Heizung auskommen. Es gab am Eckener Sportplatz eine Baracke, aber die war vielen zu weit entfernt. Das Flensburger Liegenschaftsamt notierte im November 1951: „Es sind keine Toiletten vorhanden, sodass die Sportler und Zuschauer ihre Notdurft im Freien verrichten müssen.“ Eine Investition in die Infrastruktur war mehr als angebracht. Das Finanzamt Flensburg, als örtlicher Vertreter der Bundesvermögensstelle, lehnte allerdings eine Kostenübernahme ab. Die Begründung: „An die Stadt ist keine Sporthalle, sondern lediglich ein Exerzierhaus vermietet worden.“</p>



<p>Die Stadt als Mieter wagte sich nicht allein an den Ausbau. Allerdings mehrte sich der Unmut, da auch die Zuwegung immer wieder ein Klagelied auslöste. Sie war unbeleuchtet, und das als Abgrenzung gedachte Drahtgitter wurde immer wieder von Kindern heruntergedrückt. Bei Veranstaltungen drangen so immer wieder Zuschauer auf das Nachbargrundstück, wo ein bakteriologisch-hygienisches Institut residierte. Dieses führte auch Tierversuche durch und unterhielt einige Ställe.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="500" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_3351.jpg" alt="Die SG-Story: Die Duburghalle" class="wp-image-86510" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_3351.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_3351-300x188.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_3351-768x480.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_3351-672x420.jpg 672w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_3351-696x435.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Trainingsbetrieb bei den SG-Profis</figcaption></figure></div>


<p>Im Frühling 1952 ließ das Finanzamt Flensburg die Duburghalle für Veranstaltungen sperren, da sie nicht den polizeilichen Vorschriften entsprach und kündigte das Mietverhältnis  zum 30. Juni, da die Stadt dem Bau eines Sanitärtraktes nicht nachgekommen war. Die Flensburger Verwaltung reagierte schnell. Sie ließ an drei Ausgängen eine Notbeleuchtung aufstellen und die Zuwegung nicht nur reparieren, sondern auch mit zwei Lichtmasten versehen. Zudem kursierte ein erster Kostenvoranschlag für Toiletten, Waschräume und Umkleiden. Die Sperrung der Duburghalle wurde aufgehoben, der Mietvertrag zu neuen Bedingungen verlängert. Die Baumaßnahmen wurden aber nicht in Angriff genommen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zähe Verhandlungen zwischen Stadt und Bundesvermögensstelle</h2>



<p>Im Mai 1956 besichtigten die Bundesvermögensstelle und Vertreter der Stadt die Duburghalle. Die Flensburger Bauaufsicht schrieb danach an das Liegenschaftsamt: „Wir müssen fordern, dass der Betrieb in der Halle eingestellt wird oder entsprechende Vereinbarungen getroffen werden. Mit dem Vertreter der Bundesvermögensverwaltung stimmten wir überein, dass eine Klärung der Verhältnisse nur erreicht werden kann, wenn seitens der Stadt das bisherige Pachtverhältnis aufgelöst wird.“ Der Liegenschaftsausschuss folgte diesem Vorschlag – in der Hoffnung die Sportstätte nach dem Einbau sanitärer Anlagen wieder anmieten zu können.</p>



<p>Im Dezember 1956 war die Oberfinanzdirektion zur Kostenübernahme für die Toiletten bereit, wenn die Stadt einen Erbbaurechtsvertrag über 30 Jahre abschließen würde. Während der Verhandlungen zeigte die Bundesvermögensstelle erstmals eine Verkaufsbereitschaft. Das Landesbauamt stellte im Dezember 1957 den Wert der Duburg­halle fest: 181.000 D-Mark. Das war dem städtischen Sportausschuss zu teuer für ein Objekt, das „keine Toi­letten, keine Umkleideräume, kein Wasseranschluss und keine Heizungsanlage“ hatte. Das Flensburger Liegenschaftsamt nahm eine eigene Wertschätzung vor: 126.000 D-Mark. Im März 1958 ging ein Schreiben an die Oberfinanzdirektion.</p>



<p>Eine Antwort ließ auf sich warten. Erst am 15. Dezember 1958 antwortete die Bundesvermögensstelle, pochte aber auf einen höheren Preis. Die Verhandlungen blieben zäh. Zum 30.&nbsp;Dezember 1960 war eine erste Etappe abgeschlossen: Die Stadt kaufte den Eckener Platz samt Baracken für 125.000 D-Mark. Die Duburghalle rückte indes etwas in den Hintergrund, da in Flensburg plötzlich das Modell einer Mehrzweckhalle diskutiert wurde. Für einen Komplex für Messen, kulturelle Events und Sportveranstaltungen mit 3200 bis 4000 Sitzplätzen war die Zeit aber noch nicht reif.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_0309.jpg" alt="Die SG-Story: Die Duburghalle" class="wp-image-86508" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_0309.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_0309-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_0309-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_0309-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_0309-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Immer im Februar empfängt die SG ihre Medaillengewinner – in der Duburghalle</figcaption></figure></div>


<p>Im August 1963 traf plötzlich diese Meldung im Flensburger Rathaus ein: „Der Bundesvermögensstelle liegt die Genehmigung zum Verkauf der Duburghalle ohne besondere Bedingungen und Auflagen vor.“ Der Kaufpreis betrug allerdings 210.000 D-Mark. Die Stadt zögerte. Die Bundesvermögensstelle drohte am 10. März 1964: „Bei Scheitern der Verhandlungen übernimmt die Bundeswehr die Halle.“ Bürgermeister Helmuth Christensen trug daraufhin die Flensburger Interessen im Bonner Finanzministerium vor. Der Vorgang lief im Schnecken-Tempo weiter – bis der Bund im April 1966 den Anspruch auf eine Eigentumsübertragung anerkannte. Da sie rückdatiert zum 1. August 1961 vorgenommen wurde, erhielt Flensburg sogar einiges an Pacht erstattet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nach gut 20 Jahren: Endlich der Anbau</h2>



<p>Die sanitären Anlagen fehlten immer noch. Die Stadt stellte schnell eine Kostenschätzung auf: 180.000 D-Mark. Da aber auch eine neue Zwischendecke, eine Heizung und neuer Fußboden nötig waren, summierte sich das Investitionsvolumen auf über eine halbe Million D-Mark. Das Projekt wurde gestückelt: Eine erste Rate für die sanitären Einrichtungen kam in den Haushalt 1967. Zu einem Zeitpunkt, als die publikumsträchtigen Spiele bereits in der neuen Idraetshalle der dänischen Minderheit angepfiffen wurden.</p>



<p>Im März 1969 besichtigte der Sport­ausschuss die Duburghalle. „Sie ist für den Sport unentbehrlich“, betonte die Kommunalpolitik. Im folgenden Sommer wurde eine neue Mauer an der Fensterseite gezogen. Für 1970 wurden Heizung, Decke und Schwingboden in Angriff genommen. Unter der kleinen Tribüne entstanden neue Räume, die so hoch waren, dass aus den letzten Reihen der Blick auf das Tor weitgehend versperrt war. Schulen und Vereine nutzten die Duburghalle.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Neuer Eigentümer und Modernisierungspläne</h2>



<p>Kurz nach der Jahrtausendwende übernahm der TSB Flensburg, Stammverein der SG Flensburg-Handewitt, die Sportstätte und ließ sie bis 2002 umfangreich sanieren. Damals wurde die Duburghalle um immerhin sechs Meter verbreitert. Anfang 2019 erfolgten einige Nachbesserungen. Jetzt beleuchten 40 LED-Lampen mit einer Leistung von 700 Lux die Spielfläche. Es gab auch einen neuen Anstrich. An die Wände wurden Banner gehängt. Darauf stehen sportliche Tugenden wie „Passion“ und „Respekt“. Auf der anderen Seite erinnern einige Plakate an die Meilensteine der SG-Geschichte.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_6937.jpg" alt="Die SG-Story: Die Duburghalle" class="wp-image-86505" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_6937.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_6937-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_6937-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_6937-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_6937-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">2025 nutzte Italien die Duburghalle zur Vorbereitung auf die WM</figcaption></figure></div>


<p>Auf der To-Do-Liste steht aber noch weit mehr. „Punktemäßig sind wir weit oben in der Bundesliga, aber von den Trainingsbedingungen her sind wir weit unten angesiedelt“, weiß SG-Geschäftsführer Holger Glandorf. Der TSB-Vorsitzende Frerich Eilts stimmt ihm zu: „Die Duburghalle ist eine Sportstätte von vorgestern – was den baulichen Zustand und die Ausstattung angeht.“</p>



<p>Der TSB als Inhaber hat bereits vor einiger Zeit ein Konzept und einen Investitionsplan aufgestellt. Teilweiser Abriss, Anbau und Erweiterung stehen auf der Agenda. So sollen ein Athletikraum sowie ein Kabinentrakt entstehen. Auch energetisch besteht dringender Sanierungsbedarf. Der kalkulierte Kostenrahmen für alle Maßnahmen zusammen: rund 3,5 Millionen Euro. Das Land und die Stadt haben angekündigt, mit jeweils einer Million Euro zu unterstützen. Für die restliche Summe laufen die Gespräche noch. „Anfang April haben wir den Bauantrag eingereicht“, erklärt Frerich Eilts. „Nach den Sommerferien wollen wir anfangen.“ Es ist mit einer Bauzeit von rund neun Monaten zu rechnen. Für diesen Zeitraum bräuchten die Handballer der SG und der Nachwuchs­akademie ein Ausweichquartier für ihr Training.</p>



<p><em>Text und Fotos: Jan Kirschner</em></p>
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		<title>Wählen Sie Ihren SG Handballer des Jahres 2026</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Apr 2026 15:15:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Leserinnen und Leser des Flensburg Journals und alle Handballfans dieser Region haben wieder die Möglichkeit – wie in den vergangenen Jahren –  ihren Handballer des Jahres 2026 der SG-Flensburg-Handewitt zu wählen. Hier sehen Sie alle Spieler abgebil­det, gekennzeichnet mit ihrer jeweiligen Trikotnummer. Wie bei allen großen Wettkämpfen haben Sie die Möglichkeit, folgende Plätze zu [&#8230;]</p>
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<p>Die Leserinnen und Leser des Flensburg Journals und alle Handballfans dieser Region haben wieder die Möglichkeit – wie in den vergangenen Jahren –  ihren Handballer des Jahres 2026 der SG-Flensburg-Handewitt zu wählen.</p>



<p>Hier sehen Sie alle Spieler abgebil­det, gekennzeichnet mit ihrer jeweiligen Trikotnummer.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="782" height="1024" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/SG.Team_-782x1024.jpg" alt="Wählen Sie Ihren SG Handballer des Jahres 2026" class="wp-image-86413" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/SG.Team_-782x1024.jpg 782w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/SG.Team_-229x300.jpg 229w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/SG.Team_-768x1005.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/SG.Team_-1173x1536.jpg 1173w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/SG.Team_-321x420.jpg 321w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/SG.Team_-696x911.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/SG.Team_-1068x1398.jpg 1068w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/SG.Team_.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 782px) 100vw, 782px" /></figure></div>


<p>Wie bei allen großen Wettkämpfen haben Sie die Möglichkeit, folgende Plätze zu vergeben:</p>



<p>Platz 1 (20 Punkte)<br>Platz 2 (10 Punkte)<br>Platz 3 (5 Punkte)</p>



<p>Der Spieler mit der höchsten Punktzahl wird dann als SG-Handballer des Jahres 2026 am Saisonende – im letzten Punktspiel &#8211; mit einem entsprechenden Pokal ausgezeichnet.</p>



<p>Doch auch Sie können mit Ihrer Teilnahme gewinnen. Unter allen Einsendern verlosen wir eine Vielzahl an interessanten Preisen, wie zum Beispiel:</p>



<p>• Restaurant-Gutscheine<br>• Eintrittskarten für  Westküstenpark &amp; Robbarium<br>• Gutscheine für die Fördeland Therme<br>• Eintrittskarten für die Hofkultur<br>• Tank-Gutscheine<br>• Fahrkarten Schlei-Schifffahrt <br>• Fitness-Gutscheine<br>• Eintrittskarten Barfußpark Schwackendorf<br>• Eintrittskarten für die SG Flensburg-Handewitt</p>



<p>und viele Dinge mehr … lassen Sie sich überraschen!       </p>



<p><strong>Einen Vordruck des Stimmzettels finden Sie hier: </strong></p>



<p><a href="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/Stimmzettel.pdf">https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/04/Stimmzettel.pdf</a></p>



<p>Wählen und gewinnen Sie – es lohnt sich auf alle Fälle!                                                        </p>
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		<title>Das SG-Trainer-Portrait: Simon Hennig</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Mar 2026 22:34:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SG Flensburg Handewitt]]></category>
		<category><![CDATA[SG Flensburg-Handewitt]]></category>
		<category><![CDATA[Simon Hennig]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn die SG Flensburg-Handewitt in den englischen Wochen steckt, also zwei Spiele zu bestreiten hat und manchmal nach nur 48 Stunden wieder auf das Spielfeld muss, gibt es einen im Stab, der schon einen Schritt weiter ist als die anderen: Simon Hennig. Der 34-Jährige ist seit letztem Sommer der Co-Trainer der SG, die rechte Hand [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://flensburgjournal.de/das-sg-trainer-portrait-simon-hennig/">Das SG-Trainer-Portrait: Simon Hennig</a> erschien zuerst auf <a href="https://flensburgjournal.de">Flensburgjournal</a>.</p>
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<p>Wenn die SG Flensburg-Handewitt in den englischen Wochen steckt, also zwei Spiele zu bestreiten hat und manchmal nach nur 48 Stunden wieder auf das Spielfeld muss, gibt es einen im Stab, der schon einen Schritt weiter ist als die anderen: Simon Hennig. Der 34-Jährige ist seit letztem Sommer der Co-Trainer der SG, die rechte Hand von Chefcoach Ales Pajovic. Er beschäftigt sich frühzeitig mit der Analyse des Gegners, sichtet etliche Videos, stellt prägnante Szenen zusammen und entwickelt taktische Ideen. „Ich sehe mich in einer beratenden Funktion“, sagt der Assistent. „Letztendlich ist es Pajo, der entscheidet, was wir machen und es so auch mit der Mannschaft kommuniziert.“</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="532" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC_8385.jpg" alt="Das SG-Trainer-Portrait: Simon Hennig" class="wp-image-86231" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC_8385.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC_8385-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC_8385-768x511.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC_8385-632x420.jpg 632w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC_8385-696x463.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die rechte Hand von Ales Pajovic</figcaption></figure></div>


<p>Mit Simon Hennig setzt die Profi-Abteilung des Bundesligisten erstmals auf einen Trainer aus „dem eigenen Stall“. Er stammt aus der Region. Als Dreikäsehoch spielte er zunächst Fußball beim Handewitter SV. In der Grundschule war er in einer Klasse mit Maximilian Lipp. Sein Vater Peter war einst Torwart bei der SG und trainierte die Jungen in der Wi­kinghalle. „Meine Familie war ohnehin handballaffin“, verrät Simon Hennig. „Meine Großeltern hatten 40 Jahre lang eine Dauerkarte, meine Mutter hat lange gespielt, und mein Vater war mal Bundesliga-Trainer bei den Frauen des TSV Jarplund-Weding.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die ersten Idole: Jan Holpert und Lars Christiansen</h2>



<p>Die „großen“ Handballer der SG verfolgte er schon zu den Zeiten der Fördehalle. „Ich war dort mit meinen Großeltern“, erzählt er. „Wir saßen dort im Sitzplatzbereich hinter dem Tor.“ Die Erinnerungen wurden mit der deutschen Meisterschaft 2004 konkreter. Die große Party an der Campushalle mit Legenden wie Jan Holpert oder Lars Christiansen. Wie jeder Junge, der aus Flensburg oder Handewitt kommt und für die SG spielt, träumte Simon Hennig davon, einmal Profi zu werden. „Bei mir war dieser Traum auch mit 17 oder 18 Jahren noch präsent“, sagt er. „Dann hatte ich allerdings eine Knieverletzung mit Knorpelschaden. Da war mir bewusst, dass ich eine andere Karte spielen muss.“ Die des Handball-Trainers.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/03/P9030695.jpg" alt="Das SG-Trainer-Portrait: Simon Hennig" class="wp-image-86225" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/03/P9030695.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/03/P9030695-300x225.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/03/P9030695-768x576.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/03/P9030695-560x420.jpg 560w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/03/P9030695-80x60.jpg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/03/P9030695-696x522.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/03/P9030695-265x198.jpg 265w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">2004: Simon Hennig (rechts) mit Blaženko Lacković</figcaption></figure></div>


<p>Nach dem Abitur absolvierte er ein Freiwilliges Soziales Jahr beim Jugendhandball-Förderverein „get in touch“. Dann studierte er auf Lehramt und verdiente sich als Handball-Trainer von Kinder-Mannschaften etwas dazu. Schließlich bot ihm Lewe Volquardsen an, in die damals von ihm geführte „Flensburg Akademie“ einzusteigen. Aus Teilzeit wurde bald Vollzeit. Nun trainierte Simon Hennig auch die A-Jugend oder die U23 und übernahm 2022 die sportliche Leitung der Nachwuchs­akademie. „Mir hat es immer sehr viel Spaß gemacht, mit Jugendlichen zu arbeiten und sie zu fördern“, betont er.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="827" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC_5685.jpg" alt="Das SG-Trainer-Portrait: Simon Hennig" class="wp-image-86230" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC_5685.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC_5685-290x300.jpg 290w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC_5685-768x794.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC_5685-406x420.jpg 406w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC_5685-696x719.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">2012: Als Spieler trug Simon Hennig die Nummer 22</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Der Reiz der Bundesliga</h2>



<p>Es reizte ihn aber ungemein, für „seinen“ Verein in der Bundesliga tätig zu sein. Es war im Frühling 2024, als feststand, dass der bisherige Co-Trainer Mark Bult in Nordhorn eine Chefrolle annehmen konnte. Simon Hennig bekundete zartes Interesse. Die SG entschied sich für Anders Eggert als Unterstützung von Nicolej Krickau, aber der Nachwuchsmann bekam erste Aufgaben bei den Profis. Im Training beobachtete er taktische Aspekte und führte bei den Spielen bestimmte Statistiken. Bei Heimspielen saß er direkt hinter der Bank, bei Auswärtsspielen vor dem Bildschirm – das Handy immer griffbereit.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="532" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC_3082.jpg" alt="Das SG-Trainer-Portrait: Simon Hennig" class="wp-image-86228" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC_3082.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC_3082-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC_3082-768x511.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC_3082-632x420.jpg 632w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC_3082-696x463.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Gesprächsbedarf mit Trainern und Spielern</figcaption></figure></div>


<p>Vor zwölf Monaten wurde der Posten des Co-Trainers wieder frei – nun neben Ales Pajovic. Jetzt bewarb sich Simon Hennig offiziell. „Es gab Unterstützung aus dem Umfeld und gute Gespräche mit Pajo, Ljubomir Vranjes und auch Holger Glandorf“, berichtet er. „Ich hatte zwar keine Erfahrung als Trainer in der Bundesliga, konnte aber wohl so weit überzeugen, dass es kein allzu großes Risiko sein würde, mit mir zu arbeiten.“ Er schied aus der „Flensburg Akademie“ aus und unterstützte Ales Pajovic im Trainingsalltag und bei der Vorbereitung noch mehr als zuvor.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="532" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC_4912.jpg" alt="Das SG-Trainer-Portrait: Simon Hennig" class="wp-image-86229" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC_4912.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC_4912-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC_4912-768x511.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC_4912-632x420.jpg 632w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC_4912-696x463.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">2023 gab es ein kurzes Spieler-Comeback in der Oberliga</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Der Alltag eines Co-Trainers</h2>



<p>Am auffälligsten ist diese Unterstützung bei den Heimspielen in der „Hölle Nord“ – wobei die letzten zwei Stunden vor dem Anpfiff eher im Verborgenen stattfinden. In der Kabine und den Katakomben geht es um Taktik, um eine technische Besprechung und die Abläufe der Mannschaft. „Wenn dann das Licht ausgeht, gehe ich ganz entspannt zu meinem Platz“, lächelt Simon Hennig. Wenn die Hallenbeleuchtung wieder anspringt, beobachtet er die Angriffskonzeption, tauscht Details mit verschiedenen Akteuren aus und hat die Halbzeitbesprechung im Hinterkopf. Die zweiten 30 Minuten laufen nach einem ähnlichen Muster ab. Und danach gibt es eine Nachbetrachtung der abgelaufenen 60 Minuten – dann rückt sehr schnell das nächste Spiel in den Fokus.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC_2031_THO.jpg" alt="Das SG-Trainer-Portrait: Simon Hennig" class="wp-image-86227" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC_2031_THO.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC_2031_THO-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC_2031_THO-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC_2031_THO-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC_2031_THO-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Als Jugendtrainer betreute Simon Hennig diverse Mannschaften</figcaption></figure></div>


<p>Bei Simon Hennig dreht sich an einem normalen Tag viel um Handball. In der Freizeit sind drei „F“s die wichtigsten Bezugspunkte: Frau, Familie und Freunde. Sonst dominiert weiterhin der Sport. Aktiv geht er ins Fitnessstudio oder schwingt sich aufs Fahrrad. Auf dem Bildschirm laufen viele Sportarten. Die Olympischen Winterspiele waren für ihn ein echtes Highlight. Er sieht aber auch sehr gerne NHL oder Tennis. „Fußball hat bei mir nicht die höchste Priorität“, sagt der 34-jährige Lokalmatador mit einem Lächeln. „Ich hoffe aber sehr, dass auch in der nächsten Saison der Norden in der Fußball-Bundesliga gut vertreten sein wird.“</p>



<p><em>Text und Fotos: Jan Kirschner   </em></p>
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		<title>Das SG-Spieler-Portrait: Marko Grgic</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Feb 2026 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SG Flensburg Handewitt]]></category>
		<category><![CDATA[Marko Grgic]]></category>
		<category><![CDATA[SG Flensburg-Handewitt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Torjäger, Shooting-Star, Nationalspieler – trotz seiner erst 22 Jahre steht Marko Grgic schon sehr im Fokus der Öffentlichkeit. Das Interesse an seiner Person nahm im Sommer mit dem Wechsel vom ThSV Eisenach zur SG Flensburg-Handewitt nochmals zu. Rekordwerte in den sozialen Medien wurden schließlich im Januar regis­triert, als die Europameisterschaft die Handball-Fans wie ein Magnet [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://flensburgjournal.de/das-sg-spieler-portrait-marko-grgic/">Das SG-Spieler-Portrait: Marko Grgic</a> erschien zuerst auf <a href="https://flensburgjournal.de">Flensburgjournal</a>.</p>
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<p>Torjäger, Shooting-Star, Nationalspieler – trotz seiner erst 22 Jahre steht Marko Grgic schon sehr im Fokus der Öffentlichkeit. Das Interesse an seiner Person nahm im Sommer mit dem Wechsel vom ThSV Eisenach zur SG Flensburg-Handewitt nochmals zu. Rekordwerte in den sozialen Medien wurden schließlich im Januar regis­triert, als die Europameisterschaft die Handball-Fans wie ein Magnet anzog. Im Finale warf Marko Grgic fünf Tore, 13 Millionen TV-Zuschauer schauten zu. Danach nahm er mit seinen Teamkollegen die Silbermedaillen entgegen, wurde von Bundeskanzler Friedrich Merz in der Kabine begrüßt und ließ den Abend mit der DHB-Auswahl gesellig ausklingen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC_3088.jpg" alt="Das SG-Spieler-Portrait: Marko Grgic" class="wp-image-85896" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC_3088.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC_3088-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC_3088-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC_3088-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC_3088-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Marko Grgic – ein Teenie-Schwarm?</figcaption></figure></div>


<p>Am nächsten Vormittag holte ihn Freundin Mia vom Hotel in Silkeborg ab. Es ging zurück nach Flensburg. „Nach fünf Wochen bei der Nationalmannschaft wollte ich nur noch schlafen“, verrät das Rückraumass. „Im Kopf musste ich erst einmal kapieren, dass ich mich nicht mehr auf das nächste Spiel vorzubereiten brauchte.“ Es ließen sich sogar ein paar Tage ohne Training einschieben. Endlich konnte sich Marko Grgic wie eine „Couchpotato“ fühlen oder Flensburgs Innenstadt genießen. Zusammen mit seiner Freundin. Sie war einst Bundesliga-Handballerin, zog mit in den hohen Norden und kümmert sich nun um das Marketing oder die Pressearbeit des schleswig-holsteinischen Handballverbandes.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="532" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC_4612.jpg" alt="Das SG-Spieler-Portrait: Marko Grgic" class="wp-image-85898" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC_4612.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC_4612-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC_4612-768x511.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC_4612-632x420.jpg 632w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC_4612-696x463.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Erste Profi-Station: ThSV Eisenach</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Handball in den Genen</h2>



<p>Nicht an Handball denken – das fällt Marko Grgic schwer. Denn in seinem Orbit haben praktisch alle mit seiner sportlichen Leidenschaft zu tun. Er stammt aus einer echten Handballer-Familie. Er hatte das runde, hüpfende Ding, das man so gut werfen und prellen kann, schon als Dreikäsehoch in der Hand. Seine Mutter spielte in der Oberliga, sein älterer Bruder steht im Kader des Drittligisten HG Saarlouis. Und dann ist da noch sein Vater. Danijel Grgic war Bundesliga-Handballer in Eisenach, als Sohn Marko geboren wurde, spielte für die kroatische Nationalmannschaft und den HC Zagreb. Heute ist er Co-Trainer beim Bundesligisten TVB Stuttgart und traf in dieser Funktion schon zwei Mal auf seinen Sprössling. „Vor und nach dem Spiel sieht man sich, in den 60 Minuten blendet man das Private aus“, beschreibt Marko Grgic diese besondere Konstellation. „Man ist so voll mit Adrenalin, dass man gar nicht wahrnimmt, wer auf der anderen Bank sitzt.“</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="682" height="1024" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC_4627-682x1024.jpg" alt="Das SG-Spieler-Portrait: Marko Grgic" class="wp-image-85899" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC_4627-682x1024.jpg 682w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC_4627-200x300.jpg 200w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC_4627-768x1154.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC_4627-280x420.jpg 280w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC_4627-696x1046.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC_4627.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 682px) 100vw, 682px" /></figure></div>


<p>Sein Weg in die Nationalmannschaft war anders als bei den anderen. Das zeigte auch die Reportage „Goldjungs“ auf, die die ARD eine Woche vor dem Start der Europameisterschaft ausstrahlte. Marko Grgic reifte in der Jugend nicht in einem Nachwuchsleistungszentrum, das mit einem Bundesliga-Klub gekoppelt ist, sondern im Unterbau der HG Saarlouis. Beim Drittligisten endete die Karriere des Vaters, da ließ sich die Familie nieder, und da kletterte ein Talent die Jahrgangsstufen hoch, ohne den Experten so richtig aufzufallen. Das „Juwel aus dem Saarland“ genoss die Nähe zur Familie und den Freunden länger als gleichaltrige, ambitionierte Spieler und wurde über Jahre vom Vater oder dem Bruder trainiert. Als Marko Grgic mit 18 Jahren bei den Männern von Saarlouis in der Drittklassigkeit debütierte, trug er die Rückennummer 17 – so wie einst sein Vater.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC_4550.jpg" alt="Das SG-Spieler-Portrait: Marko Grgic" class="wp-image-85897" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC_4550.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC_4550-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC_4550-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC_4550-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC_4550-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Hohe Belastung und Druck bei der SG</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Von Saarlouis nach Eisenach</h2>



<p>Im Sommer 2022 der Tapetenwechsel: von der Saarschleife an die Wartburg. Die Rückkehr an den Geburtsort und an den ehemaligen Familiensitz kannte keinen Hauch von Nostalgie. „Entscheidend waren allein die sportlichen Gründe“, betont Marko Grgic. „Ich konnte in Eisenach in der zweiten Bundesliga spielen, auch die Strukturen waren etwas professioneller.“ Es war die goldrichtige Entscheidung. Die Thüringer stiegen auf, und der Youngster mauserte sich zum Leistungsträger in der Erstklassigkeit. Nun traf er auf etliche Idole seiner Jugend – auch auf den THW Kiel, für den er einst so geschwärmt hatte. „Mich hatte sehr beeindruckt, dass dieser Verein so viel gewonnen und alles auf den Erfolg ausgerichtet hat“, erklärt Marko Grgic. „Mit meinem eigenen Schritt in die Bundesliga war das Fan-Sein natürlich vorbei.“</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC_1655.jpg" alt="Das SG-Spieler-Portrait: Marko Grgic" class="wp-image-85895" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC_1655.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC_1655-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC_1655-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC_1655-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC_1655-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Dialog über die beste Rückraum-Performance</figcaption></figure></div>


<p>Nun war er selbst ein Teenie-Schwarm. Seine Popularität wuchs noch mehr, als das Rückraumass im Mai 2024 sein erstes Länderspiel bestritt. Sein zweites war bereits ein Testspiel für die Olympischen Spiele. Im letzten Moment hatte das große Talent tatsächlich noch den Sprung auf den Olympia-Zug geschafft und erlebte tolle sportliche Momente in Paris und Lille. Am Ende hatte Marko Grgic eine Silbermedaille um seinen Hals hängen.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="901" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC_4747.jpg" alt="Das SG-Spieler-Portrait: Marko Grgic" class="wp-image-85901" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC_4747.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC_4747-266x300.jpg 266w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC_4747-768x865.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC_4747-373x420.jpg 373w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC_4747-696x784.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Bei diesem kleinen Titel soll es nicht bleiben</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Die SG machte das Rennen</h2>



<p>In der kommenden Saison warf er noch mehr Tore für Eisenach. Er wurde Torschützenkönig, doch die Perspektiven unterhalb der Wartburg passten nicht mehr zu seinen. Das Mittelfeld war für seinen Ex-Klub das Höchste der Gefühle, der Jungnationalspieler wollte zu einem Spitzenklub. Die SG machte das Rennen und bekam den Wunschspieler nach zähen Verhandlungen schon im Sommer – ein Jahr vor dem ursprünglichen Vertragsende in Eisenach. „Die Entscheidung war Spitz auf Knopf – und dann war in drei bis vier Tagen allerhand zu regeln“, verrät Marko Grgic.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC_9692.jpg" alt="Das SG-Spieler-Portrait: Marko Grgic" class="wp-image-85894" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC_9692.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC_9692-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC_9692-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC_9692-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC_9692-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Atmosphäre von Herning</figcaption></figure></div>


<p>Er konnte sich noch nicht einmal richtig verabschieden. Das wurde Anfang Oktober nachgeholt, als die SG die Auswärtspartie in Eisenach zu absolvieren hatte. „Es war etwas ungewohnt, als Gegner für eine Nacht in die Stadt zu kommen, in der man vorher gewohnt hatte“, erzählt er. „Und als ich beim Abschlusstraining in der Halle war, hatte ich das Gefühl, dass ich dort gerade erst gespielt und trainiert hatte.“ Die besondere Rückkehr in den „Hexenkessel“ war für ihn ein erfolgreicher Genuss. Nun bestimmt die „Hölle Nord“ sein sportliches Leben. Ein Alltag, der auch die kommende Weltmeisterschaft in den Hintergrund rücken wird. Sie wird im Januar in Deutschland ausgetragen. „Das ist noch weit weg“, betont Marko Grgic. „Mit der SG habe ich in dieser Saison noch ein paar Monate, und dann kommt erst einmal die Hinrunde der nächsten Saison.“</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC_8615.jpg" alt="Das SG-Spieler-Portrait: Marko Grgic" class="wp-image-85902" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC_8615.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC_8615-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC_8615-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC_8615-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC_8615-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Olympia und EM: bislang zwei Mal Silber für Marko Grgic</figcaption></figure></div>


<p><em>Text und Fotos: Jan Kirschner   </em></p>
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		<title>Impressionen von der Handball-Europameisterschaft 2026</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jan 2026 23:54:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[2026]]></category>
		<category><![CDATA[Europameisterschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Januar ruht der Vereinshandball. Dafür greifen die Nationalteams nach den Sternen der Europameisterschaft, und zwar in Herning, Malmö und Oslo. Unser Reporter Jan Kirschner war zu Gast und blickt auf das Turnier mit lokaler Brille. Immerhin neun Spieler der SG Flensburg-Handewitt starteten in das Turnier – und man trifft viel Handball-Prominenz. Heimspiel-Atmosphäre Am ersten [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Im Januar ruht der Vereinshandball. Dafür greifen die Nationalteams nach den Sternen der Europameisterschaft, und zwar in Herning, Malmö und Oslo. Unser Reporter Jan Kirschner war zu Gast und blickt auf das Turnier mit lokaler Brille. Immerhin neun Spieler der SG Flensburg-Handewitt starteten in das Turnier – und man trifft viel Handball-Prominenz.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_8110.jpg" alt="Impressionen von der Handball-Europameisterschaft 2026" class="wp-image-85593" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_8110.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_8110-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_8110-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_8110-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_8110-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Tobias Karlsson: nun schwedischer Team-Manager</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Heimspiel-Atmosphäre</h2>



<p>Am ersten Spieltag der Europameisterschaft ist in Herning der Oberrang geschlossen. Knapp 6000 Zuschauer versammeln sich in der Jyske Bank Boxen, um die Partie Deutschland gegen Österreich zu sehen, darunter viele deutsche Fans. Und das an einem Donnerstag. Am folgenden Samstag sind es schon 9000 Handball-Begeisterte. „Ich habe Flensburg-Trikots und bekannte Gesichter gesehen“, erzählt Johannes Golla, Kapitän der SG und im DHB-Team. Vereinskollege Marko Grgic staunt: „Unglaublich, wie viele selbst an einem späten Abend in der Woche nach Herning kommen.“ Wenn die Dänen spielen, ist der Handball-Tempel mit 15.000 Fans ausverkauft. Frenetischer Jubel brandet schon auf, wenn die Spieler zum Warmup erscheinen. Beim Anwurf entlädt sich ein Orkan. „Vi er röde, vi er hvide“ – während der 60 Minuten folgen dänische Party-Hits in Dauerschleife. „Diese Kulisse ist immer traumhaft, es ist die beste Stimmung in ganz Dänemark“, findet SG-Torwart Kevin Möller.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_8059.jpg" alt="Impressionen von der Handball-Europameisterschaft 2026" class="wp-image-85592" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_8059.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_8059-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_8059-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_8059-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_8059-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Domen Novak: in Oslo und Malmö für Slowenien im Einsatz</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Industrie-Konversion</h2>



<p>150 Jahre lang hatte Silkeborg eine bedeutende Papierfabrik. Heute wird das Gebäudeensemble anderwärtig genutzt. Gewerbe und Büros dominieren, es gibt aber auch ein Museum, ein Theater und ein Hotel. Hier hat sich die deutsche Mannschaft einquartiert. Die Handballer schlafen in Zweier-Zimmern. Die beiden SG-Spieler wohnen zusammen. „Unsere Höhle“, grinst Johannes Golla. „Das ist alles sehr ordentlich“, betont Teamkollege Marko Grgic. „Wir müssen nicht durch Kleidungsstücke schwimmen.“ In ihrer Freizeit spielen die beiden viel an der Play-Station, während im Nachbarzimmer der Brettspiel-Klassiker „Siedler von Catan“ für Furore sorgt.</p>


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<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="682" height="1024" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_7967-682x1024.jpg" alt="Impressionen von der Handball-Europameisterschaft 2026" class="wp-image-85591" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_7967-682x1024.jpg 682w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_7967-200x300.jpg 200w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_7967-768x1154.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_7967-280x420.jpg 280w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_7967-696x1046.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_7967.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 682px) 100vw, 682px" /><figcaption class="wp-element-caption">Neue Rolle für Jim Gottfridsson</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Flensburger Dominanz</h2>



<p>Sechs SG-Spieler stehen zum Turnierstart im 19-köpfigen Aufgebot von Gastgeber Dänemark. Emil Jakobsen und Simon Pytlick teilen sich sogar das Zimmer. Lasse Möller feiert im zweiten Spiel gegen Rumänien sein EM-Debüt. Wenige Minuten später scheidet Lukas Jörgensen verletzt aus. Die bittere Diagnose: Kreuzbandriss. Niclas Kirkelökke und Kevin Möller sind die beiden anderen Akteure, die im Vereinsalltag ein SG-Trikot tragen. Außerdem stehen mit Mads Mensah, Simon Hald, Rasmus Lauge und Johan Hansen vier ehemalige SG-Spieler im dänischen Aufgebot. Emil Bergholt wechselt im Sommer nach Flensburg. Es sind wohl so viele, dass die SG beim Fußball-Trainingsspielchen nicht als Kriterium für die Mannschaftseinteilung taugt. „Da heißt es immer GOG gegen den Rest“, schmunzelt Kevin Möller.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_7913.jpg" alt="Impressionen von der Handball-Europameisterschaft 2026" class="wp-image-85590" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_7913.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_7913-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_7913-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_7913-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_7913-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Schwedische Handball-Begeisterung</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Ein höflicher Torwart</h2>



<p>Ich sitze unter den Fotografen neben einem der beiden Tore. Kurz nach der Pause im deutschen Auftaktspiel gegen Österreich fliegt ein Abpraller auf mich zu. Er ist nicht hart. Ich kann den Ball stoppen, bin dabei aber bemüht, ihn nicht anzufassen. Wegen des klebrigen Harzes. Irgendwie kann ich den Ball mit dem Arm an Torwart Andreas Wolff übergeben. „Vielen Dank!“, sagt er mitten im Spiel und leitet den nächsten Angriff ein. Am nächsten Tag spricht mich der DHB-Vorstandsvorsitzende Mark Schober an, der die Szene beobachtet hatte. „Hätte das nicht etwas schneller gehen können“, scherzte er. „Du hast ja das Tempo rausgenommen.“ Aber, antwortete ich, vielleicht war es die Höflichkeit des Keepers, die die entscheidende Sekunde gekostet hatte.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_7897.jpg" alt="Impressionen von der Handball-Europameisterschaft 2026" class="wp-image-85589" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_7897.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_7897-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_7897-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_7897-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_7897-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Prämien</h2>



<p>Was ist der Gewinn einer Europameisterschaft wert? Für den deutschen Handball weiß man es. Denn kurz vor dem Start veröffentlichte der DHB eine Pressemeldung. Demnach sind für den Titel 575.000 Euro ausgelobt – für die gesamte Mannschaft. Der Einzug ins Finale bringt 430.000 Euro ein. Bronze ist 300.000 Euro wert. Der Einzug ins Halbfinale wird mit 180.000 Euro verbucht. Der bloße Gewinn der Vorrunden-Gruppe A spült 50.000 Euro in die Mannschaftskasse.</p>


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<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="682" height="1024" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_7646-682x1024.jpg" alt="Impressionen von der Handball-Europameisterschaft 2026" class="wp-image-85588" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_7646-682x1024.jpg 682w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_7646-200x300.jpg 200w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_7646-768x1154.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_7646-280x420.jpg 280w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_7646-696x1046.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_7646.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 682px) 100vw, 682px" /><figcaption class="wp-element-caption">Isländische SG-Vergangenheit: Arnor Atlason (links) und Teitur Einarsson</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Handball-Jahrmarkt</h2>



<p>Im Herninger Messekomplex wird in zwei Hallen die Fan-Kultur gelebt. Sterne mit den Namen aller aktuellen Nationalspieler kleben auf dem Fußboden und zieren den Weg zum Eingang, der sich jeden Nachmittag für etliche Stunden öffnet. Für die Zuschauer gibt es Spielwiesen, Imbisswagen und eine Bühne, die als Plattform für Live-Musik oder Talkgäste dient. Ein Museum taucht in die 100-jährige dänische Handballgeschichte ein. Große Konterfeis der modernen Handballhelden zieren die Passage zwischen den beiden Hallen. In Originalgröße steht eine Foto-Troika als Selfi-Modell parat: Simon Pytlick, Emil Jakobsen und Mathias Gidsel.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="532" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_7506.jpg" alt="Impressionen von der Handball-Europameisterschaft 2026" class="wp-image-85587" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_7506.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_7506-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_7506-768x511.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_7506-632x420.jpg 632w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_7506-696x463.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Isländische Schwedische Handball-Begeisterung Handball-Begeisterung</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Gründungsväter und Goldjungs</h2>



<p>Kurz vor dem Turnierstart werden mehrere Dokumentationen auf den TV-Sendern gezeigt oder stehen in Internet-Plattformen zum Streamen bereit. Bei der „Generation Goldjungs“ gehört Marko Grgic zu den Protagonisten. Ein anderer 75-minütiger Streifen heißt übersetzt: „Gründungsväter – Der Aufstieg des dänischen Handballimperiums“. Zu Wort kommen mit Joachim Boldsen, Lars Christiansen, Mads Mensah, Simon Pytlick und Emil Jakobsen auch mehrere aktuelle und ehemalige SG-Akteure. Auch SG-Legende Lasse Svan wird interviewt. Er ist während der Europameisterschaft beim dänischen Sender „TV2“ als Experte im Studio.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_6913.jpg" alt="Impressionen von der Handball-Europameisterschaft 2026" class="wp-image-85583" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_6913.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_6913-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_6913-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_6913-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_6913-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Lasse Svan (Mitte): Experte von TV2</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Anti-Handball</h2>



<p>Vor der Partie gegen Österreich lästert der deutsche Torwart Andreas Wolff über den kommenden Gegner, indem er dessen bevorzugte Sieben-gegen-sechs-Angriffstaktik als „Anti-Handball“ bezeichnet. Die Alpen-Ballwerfer hat bis Mai SG-Coach Ales Pajovic trainiert. Der Slowene sitzt nun unter den Zuschauern. Gegenüber einem österreichischen Radio-Sender rudert Andreas Wolff später zurück. „Ich habe das alles etwas überspitzt formuliert“, sagt er. „Sieben gegen sechs – das mag ich einfach nicht gerne anschauen.“</p>


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<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="682" height="1024" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_7478-682x1024.jpg" alt="Impressionen von der Handball-Europameisterschaft 2026" class="wp-image-85586" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_7478-682x1024.jpg 682w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_7478-200x300.jpg 200w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_7478-768x1154.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_7478-280x420.jpg 280w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_7478-696x1046.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_7478.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 682px) 100vw, 682px" /><figcaption class="wp-element-caption">Innenstadt von Malmö: Das Gesicht von Hampus Wanne</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Globetrotter</h2>



<p>Während sich die österreichischen Handballer aufwärmen, bearbeite ich direkt am Spielfeld ein paar Fotos. Kurz schaue ich von meinem Notebook hoch und blicke plötzlich in mir bekannte Augen. Eine Armlänge entfernt praktiziert Boris Zivkovic ein paar Dehnübungen. „Wie geht´s?“, grüßt er. Der österreichische Linkshänder hat Anfang 2024 für einige Monate bei der SG ausgeholfen. Seitdem stehen drei weitere Stationen in seiner Vita: Al-Qurain (Kuwait), Brest (Belarus) und nun Chartres (Frankreich).</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_6938.jpg" alt="Impressionen von der Handball-Europameisterschaft 2026" class="wp-image-85584" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_6938.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_6938-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_6938-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_6938-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_6938-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Emil Jakobsen: Gänsehaut-Feeling in der Boxen</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Unpassendes Outfit</h2>



<p>Blaue Jeans und senffarbener Pullover – so starte ich nach Schweden. Hyllie ist gleich die erste Station nach dem Öresund. Einmal die Rolltreppe hoch – und man ist an der Malmö Arena. Das benachbarte Shopping-Center „Emporia“ mit seiner futuristischen Architektur ist am frühen Nachmittag allerdings weit belebter als der Spiel­ort der Handball-Europameisterschaft. In der schwedischen Kälte erblicke ich erst auf den zweiten Blick weitgereiste Handball-Fans. Sie kommen mit den Zügen aus Kopenhagen und tragen unter den Jacken dunkelblaue Trikots. Es sind Isländer. Zwei junge Frauen wedeln mit zwei Fähnchen ihrer Nation im eiskalten Wind. Drinnen versammeln sich etwa 2000 Isländer in einem Fan-Block und entfachen einen wahren Sturm. „Ej, ej, afram Island“ und andere Schlachtrufe donnern die gesamten 60 Minuten. Kroatien gewinnt dennoch knapp. Bei den Isländern stehen zwei ehemalige SG-Akteure im Aufgebot. Arnor Atlason (2012/13) ist Co-Trainer, Linkshänder Teitur Einarsson (2021-2024) kommt nur wenig zum Einsatz.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_6725.jpg" alt="Impressionen von der Handball-Europameisterschaft 2026" class="wp-image-85582" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_6725.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_6725-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_6725-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_6725-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_6725-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Ein Tunnel voller Handball-Legenden</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Leere Plätze</h2>



<p>Der Oberrang in der Malmö Arena ist eher spärlich besetzt. Das Spiel des Gastgebers Schweden gegen Slowenien wollen offiziell nur 7745 Zuschauer besuchen – und das an einem Freitagabend. „Wir haben uns auch gewundert“, verrät Jim Gottfridsson und mutmaßt: „Vielleicht lag es an den Tagestickets. Es waren ja beim ersten Spiel 3000 bis 4000 Isländer und Kroaten in der Halle – und später nicht mehr.“ Für eine „Welle“ im Unterrang ist die Kulisse dennoch ausreichend.</p>


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<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="682" height="1024" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_6677-682x1024.jpg" alt="Impressionen von der Handball-Europameisterschaft 2026" class="wp-image-85580" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_6677-682x1024.jpg 682w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_6677-200x300.jpg 200w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_6677-768x1154.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_6677-280x420.jpg 280w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_6677-696x1046.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_6677.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 682px) 100vw, 682px" /></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Neue Rolle</h2>



<p>SG-Legende Jim Gottfridsson ist im Sommer ins ungarische Szeged gewechselt. In Malmö grüßt sein Konterfei von einer Drehtür. In Deutschland ist gerade ein Micky-Maus-Heft erschienen – mit ihm als Donald-Duck-Verschnitt. Er ist immer noch sehr populär, spielt aber viel weniger als früher. Der Magdeburger Felix Claar ist die Nummer eins in der schwedischen Rückraumzentrale. „Ich sehe mich nach wie vor als einen wichtigen Teil der Mannschaft, meine Rolle hat sich aber verändert“, sagt Jim Gottfridsson selbst.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_6666.jpg" alt="Impressionen von der Handball-Europameisterschaft 2026" class="wp-image-85579" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_6666.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_6666-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_6666-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_6666-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_6666-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Gefragter Interviewpartner: Marko Grgic</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Quartier am Marktplatz</h2>



<p>Am Hauptbahnhof von Malmö lächelt mich Jim Gottfridsson an – sein Konterfei besetzt eine Drehtür. Beim Gang zu meiner Unterkunft begegne ich Hampus Wanne. Der ehemalige SG-Links­außen ziert ein Plakat am Marktplatz. Ich habe ein recht günstiges Zimmer in einem altehrwürdigen Hotel ergattert. Es ist allerdings ziemlich klein und vor dem Fenster befindet sich ein Baugerüst. Der eigentlich schöne Blick auf Markplatz und Rathaus ist nur eine schemenhafte Silhouette. Einige Stunden später tobt das Nachtleben. Viele Taxis kurven zu später Stunde um den Marktplatz. Aus einer Party-Location wummern stampfende Beats. Am nächsten Tag ist es wieder ruhig. Ich besuche kurz den Platz „Lilla Torg“. Dort stehen zwei kleine Zelte, in denen Tischkicker, eine Torwand, ein überdimensionales Schachbrett und ein Bilderrahmen für Selfies warten. Eine Mini-Fan-Zone – kein Vergleich mit der von Herning.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_6521.jpg" alt="Impressionen von der Handball-Europameisterschaft 2026" class="wp-image-85578" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_6521.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_6521-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_6521-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_6521-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_6521-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Boris Zivkovic (Österreich) gegen Marko Grgic</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Medien-Alltag</h2>



<p>In Herning müssen die Journalisten etliche Treppen – hoch wie runter – erklimmen, um die Mixed Zone zu erreichen. Das ist der Ort, an dem Spieler und Trainer interviewt werden dürfen. In Malmö kommen die Akteure direkt in die Pressehalle. Es sind nur zehn Meter von meinem Arbeitsplatz bis zur Möglichkeit für einige kurze Spielanalysen. Für längere Gespräche dienen die Media Calls an den Tagen zwischen den Spielen. In Malmö finden diese im „Scandic Triangeln“ statt, einem Hotel mit 20 Stockwerken. Die Herausforderung für mich: Die Slowenen und die Schweden laden zur selben Zeit ein. Ich treffe mich also zunächst mit Domen Novak in einem Clubraum des dritten Stocks, dann geht es ins Erdgeschoss, wo mich bereits Tobias Karls­son erwartet.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_6451.jpg" alt="Impressionen von der Handball-Europameisterschaft 2026" class="wp-image-85577" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_6451.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_6451-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_6451-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_6451-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_6451-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">SG-Legende als Team-Manager</h2>



<p>Tobias Karlsson ist das gesamte Turnier bei der schwedischen Mannschaft. Der ehemalige Weltklasse-Abwehrspieler, der seine Karriere nach zehn Jahren bei der SG 2019 beendete, ist inzwischen Team-Manager der schwedischen Nationalmannschaft. In dieser Rolle unterstützt er die Trainer, beschäftigt sich mit Entwicklungskonzepten und plant viele Dinge rund um das Drei-Kronen-Team. Für die Tage zwischen den Spielen hat sich Tobias Karlsson ein „Pflicht-Büffet“ an Angeboten überlegt, aus denen sich die Spieler Regenerations- und Trainingsinhalte aussuchen können. „Wir haben festgestellt, dass die jüngeren Spieler eine ganz andere Gesprächskultur pflegen als die älteren und auch das Führungsteam“, erklärt der 44-Jährige.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_6299.jpg" alt="Impressionen von der Handball-Europameisterschaft 2026" class="wp-image-85576" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_6299.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_6299-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_6299-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_6299-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_6299-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Verrücktes Spiel</h2>



<p>Die Slowenen sind zunächst in Oslo und starten gegen die Schweiz eine gewaltige Aufholjagd. 16 Minuten vor Schluss liegen sie mit 22:29 zurück, am Ende haben sie mit 38:35 gewonnen. Mittendrin im Jubel steckt SG-Rechtsaußen Domen Novak. Mit seinem Nationalteam zieht er zur Hauptrunde nach Malmö um. Dort gibt es die erste Niederlage – gegen Gastgeber Schweden. Trotzdem schläft Domen Novak danach besser als in Oslo. „Dort waren die Matratzen eine Katastrophe“, erzählt der Slowene. &nbsp;</p>



<p><em>Text und Fotos: Jan Kirschner   </em></p>
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