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	<title>Wirtschaft Archive - Flensburgjournal</title>
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		<title>Was tut sich in Glücksburg?</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Nov 2022 16:42:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kommunalpolitik in einer gewachsenen Gemeinde, die den Status Quo zumindest halten oder sich weiterentwickeln möchte, lebt von Ideen und Konzepten. Und immer sehen sich die Verantwortlichen mit Projekten konfrontiert, die trotz überschaubarer finanzieller Rahmenbedingungen umzusetzen sind. Dann geht es darum, das richtige Förderprogramm anzustechen, um an finanzielle Mittel von Land, Bund oder gar Europäischer Union [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Kommunalpolitik in einer gewachsenen Gemeinde, die den Status Quo zumindest halten oder sich weiterentwickeln möchte, lebt von Ideen und Konzepten. Und immer sehen sich die Verantwortlichen mit Projekten konfrontiert, die trotz überschaubarer finanzieller Rahmenbedingungen umzusetzen sind. Dann geht es darum, das richtige Förderprogramm anzustechen, um an finanzielle Mittel von Land, Bund oder gar Europäischer Union zu gelangen. Vor wenigen Wochen gedieh in Glücksburg eine Vision: Sollte man sich nicht für die Landesgartenschau 2027 bewerben und so beachtliche Gelder generieren?</p>



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<p>Es klang alles sehr vielversprechend, als Mitte Oktober die Ergebnisse einer Machbarkeitsstudie präsentiert wurden: Die Komponenten aus Schloss, Meer und vielen Gärten würde sich sicherlich zu einem bunten Mosaik zusammenfügen, das sich glänzend touristisch vermarkten ließe und als zusätzlicher Magnet wirken könnte. Die Zahl von 450.000 Besuchern schwirrte durch den Schulungsraum des Yachthafens, dem Sitzungsort – aber auch Kosten von 25 Millionen Euro.</p>



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<p>Ein großer Teil dieser gigantischen Summe war aber für Infrastruktur-Maßnahmen vorgesehen, die von Dauer gewesen wären – und in Glücksburg ohnehin gewünscht sind. „Wir haben ein Ortskernentwicklungskonzept aufgestellt“, erklärt Bürgermeisterin Kristina Franke. „Da sind auch Radwege und Verkehrsverbindung für unser verwinkeltes Städtchen aufgeführt.“ Es klang nach der großen Chance, für Wander- und Radwege, neue Pflasterungen oder Stationen für E-Mobilität eine Förderkulisse abgreifen zu können. Für den Trubel, den eine Landesgartenschau in einem Jahr auslösen würde, könnte Glücksburg dann über zwei bis drei Dekaden die errichtete Infrastruktur nutzen.<br>Doch bevor die Bevölkerung über die Bewerbungsabsichten unterrichtet wurde und der Stadtrat einen Beschluss fassen konnte, schwappte die Ernüchterung an den Glücksburger Strand. Von den übergeordneten Stellen wurde – völlig entgegen der Hoffnungen – gar keine Förderung der Großveranstaltung in Aussicht gestellt. „Wir werden uns daher nicht für die Landesgartenschau bewerben“, verkündete Kristina Franke. „Nun werden wir versuchen, die guten Ideen in anderen Förderprojekten – zum Beispiel grenzübergreifend mit Dänemark – umzusetzen.“</p>



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<p>Die jüngste Entwicklung ist gewiss eine Enttäuschung, aber kein Grund für ein Wehklagen. In ihrer Position ist es Kristina Franke gewohnt, dass auch mal dicke Bretter gebohrt werden müssen. Seit 2009 lebt die Diplom-Bauingenieurin in Glücksburg, schätzt die Nähe zum Meer und den hohen Entspannungsfaktor in ihrem Städtchen. „Nach Feierabend kann man hervorragend abschalten“, sagt sie. 2014 wurde sie zur hauptamtlichen Bürgermeisterin gekürt und fünf Jahre später von den Bürgerinnen und Bürgern wiedergewählt.<br>Nun ist Kristina Franke die einzige Beamtin der gut 6000 Einwohner zählenden Stadt Glücksburg. Eine Rarität, die aus der seit 2008 bestehenden Verwaltungskooperation mit dem nahen Oberzentrum Flensburg resultiert. 2011 kreuzte am Glücksburger Schinderdam sogar der Abrissbagger auf, um das wenig geliebte Rathaus, ein Klotz der frühen 70er Jahre, dem Boden gleich zu machen. Seither teilt sich die Verwaltung das ehemalige Nachbargebäude mit Apotheke und Tourist-Information. Die Angestellten stehen seither auf der Gehaltsliste der Stadt Flensburg. Kristina Franke ist somit gegenüber ihren Büro-Nachbarn nicht direkt weisungsbefugt und fährt oft zu Terminen nach Flensburg, wo die Abteilungen für Steuern, Finanzen oder Recht residieren. „Diese Struktur macht die Dinge manchmal leichter, manchmal aber auch schwerer“, sagt Glücksburgs Bürgermeisterin mit einem Lächeln. Diese besondere Konstellation heißt aber nicht, dass das kleine Städtchen stets dem großen Nachbarn folgt. Erst im letzten Jahr löste sich Glücksburg aus der „Tourismusagentur Flensburger Förde“, setzte für die „weiße Industrie“ wieder auf eine Eigenständigkeit und kehrte zum altbekannten Berater GLC („Glücksburg Consulting AG“) zurück. „Wir fühlten uns von der TAFF gut betreut, hatten aber andere Vorstellungen bei der Vermarktung von Glücksburg als touristische Marke“, erklärt Kristina Franke. Im August belebte die GLC nach zehnjähriger Pause die Veranstaltung „Strandmeile“. Ende Oktober legten die Apfelfahrten von der Glücksburger Seebrücke ab.</p>



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<p>Mit dem Mix aus Strand, Meer und beschaulicher Landschaft hat sich der Tourismus zum wichtigsten Wirtschaftszweig der Ostseeperle entwickelt. „Wir sind zufrieden mit dem Sommer, die Vermieter sind es auch“, äußert sich Babette Schultz. Die stellvertretende Tourismus-Leiterin residiert eine Etage unter dem „Rathaus“. Gerade erst wurde das neue Urlauber-Magazin aufgelegt – zusammen mit den Bettenanbietern. Das aktuelle Zauberwort: Saison-Verlängerung.<br>Es gibt verschiedene Ansätze, um den überwiegend sommerlich geprägten Fremdenverkehr verstärkt auf die anderen Jahreszeiten auszudehnen. Ein Element sind Wanderwege, die in Glücksburg neu beschildert und verfeinert wurden. Inzwischen gibt es acht verschiedene Rundwege, die das Schloss, den Strand, den Bach Schwennau, das Wildschweingehege, Wälder und historische Gräber („Dolmen“) berühren.</p>



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<p>Ein anderer wichtiger Baustein ist die ganzjährig geöffnete Fördeland-Therme. Das anspruchsvolle Schwimmbad produziert allerdings regelmäßig ein Millionen-Defizit – ganz besonders zu Zeiten der Corona-Pandemie und nun wegen der grassierenden Energiepreise. Schon Anfang Oktober wurden Außenbecken und Außensauna geschlossen, im Innenbereich die Wassertemperaturen abgesenkt und die Öffnungszeiten angepasst. Das alles, um Kosten einzusparen.<br>Die kostenintensive Infrastruktur soll erhalten werden. Nicht nur als Tourismus-Leuchtturm, sondern auch als Stätte zum Schwimmen lernen, als Freizeit-Angebot für die Menschen in der Region und als Übungsort für die DLRG. Zum 15-jährigen Thermen-Geburtstag im Oktober kamen rund 300 Kinder. „Ich sehe eine Daseinsvorsorge-Funktion“, sagt Kristina Franke und betont: „Wir wollen das Schiff halten.“ Derzeit befindet sich eine Kombi-Ausschreibung in Vorbereitung, um einen Investor anzulocken. Der Parkplatz gegenüber der Fördeland-Therme darf mit Ferienwohnungen oder einem Hotel bebaut werden, das Schwimmbad soll im gleichen Zug verpachtet werden.<br>Zwei Glücksburger Neubaugebiete, das eine auf dem Bremsberg, das andere an der „Alten Reithalle“ sind weitgehend abgeschlossen. Über diese rund 50 Einfamilienhäuser hinaus ist derzeit kein größeres Projekt geplant. Um eine kleine Restfläche am Klimazentrum „Artefact“ wird noch gerungen, womöglich hat sie Biotop-Charakter. Hin und wieder flammen einzelne Ideen von Investoren auf. Zuletzt war die Umwandlung des alten Postgebäudes in ein Wohnquartier ein Thema.</p>



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<p>In Glücksburg gibt es immerhin fünf Kindergärten und eine Grundschule, was dem Klischee einer überalterten Bevölkerung entgegensteht. Ein Blick auf die Statistik zeigt aber sehr wohl, dass das kleine Städtchen an der Flensburger Förde einen hohen Altersdurchschnitt aufweist und ein Hort der Besserverdienenden ist. „Es kommt oft vor, dass Menschen, die Glücksburg vom Segeln oder von ihrer Zeit bei der Marine kennen, später bei uns ihren Alterswohnsitz wählen“, erzählt Kristina Franke. „Und das kommt durchaus unserem Ort zugute. Viele von den neuen Bürgerinnen und Bürgern sind nämlich rege, aktiv und engagieren sich ehrenamtlich.“ Als Beispiel nennt die Bürgermeisterin den emsigen Verein „Schönes Glücksburg“. Eines ist sicher: Glücksburg ist auch ohne Landesgartenschau immer einen Besuch wert.</p>



<p><em>Text und Fotos: Jan Kirschner</em></p>



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		<title>Flensburgs grüne Zukunft</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Aug 2022 15:19:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Fabian Geyer]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Oberbürgermeisterwahl 2022]]></category>
		<category><![CDATA[Oberbürgermeisterwahl Flensburg]]></category>
		<category><![CDATA[politik]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie OB-Kandidat Fabian Geyer Klimaschutz, Wirtschaft und moderne Stadtentwicklung in Einklang bringen will Flensburgerinnen und Flensburger schätzen die frische Seeluft, ihre Küste – die Strände, Dünen und Wälder entlang der Förde. Wer in Flensburg lebt, muss sich nicht zwischen Stadt und Natur entscheiden. Diese besondere Lebensqualität wird jedoch durch den fortschreitenden Klimawandel bedroht. Wie gelingt [&#8230;]</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Wie OB-Kandidat Fabian Geyer Klimaschutz, Wirtschaft und moderne Stadtentwicklung in Einklang bringen will</h2>



<p>Flensburgerinnen und Flensburger schätzen die frische Seeluft, ihre Küste – die Strände, Dünen und Wälder entlang der Förde. Wer in Flensburg lebt, muss sich nicht zwischen Stadt und Natur entscheiden. Diese besondere Lebensqualität wird jedoch durch den fortschreitenden Klimawandel bedroht. Wie gelingt es, wirkungsvolle Klimaschutzmaßnahmen und eine starke Wirtschaft in Einklang zu bringen? Was kann Flensburg unternehmen, um Energiesicherheit zu gewährleisten – ohne dass das Klima auf der Strecke bleibt? Und an welchen Stellen müssen neue Lösungen her? Auf diese und mehr Fragen gibt der unabhängige Oberbürgermeisterkandidat Fabian Geyer in dieser Ausgabe Antworten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Klimaneutralität und Flensburger Kreislaufwirtschaft</h2>



<p>Flensburg hat sich das Ziel gesetzt bis 2050 klimaneutral zu werden. Zwischenzeitlich hat die amtierende Oberbürgermeisterin sogar schon das Jahr 2030 in den Raum gestellt. Darauf angesprochen sagt ihr Kontrahent Fabian Geyer: „Ambitionierte Ziele alleine reichen nicht – es braucht einen konkreten Plan und jemanden, der dessen Umsetzung verantwortet. Besonders an den Stellschrauben, wo die Stadtverwaltung unmittelbaren Einfluss nehmen kann, müssen wir verbindlicher werden.<br>Der mittlerweile zehn Jahre alte Klimaschutz-Masterplan aus dem Jahr 2012 muss deshalb generalüberholt werden und es braucht ein transparentes Monitoring der Zielerfüllung.“ Geyers Kernforderung geht aber noch weiter: Er will die Flensburger Kreislaufwirtschaft einführen.<br>Was genau er plant, erklärt er so: „Die beste Art des Umgangs mit Müll ist es, von vornherein Müll zu vermeiden. Rohstoffe müssen so häufig wie möglich wiederverwendet werden. Genauso wie der Flaschen- und Dosenpfand darauf abzielt, die Wiederverwertungsrate von Plastik bzw. Glas und Metall zu steigern, lässt sich dieses Prinzip auch auf alle möglichen anderen Produkte anwenden. Die Stadtwerke und das technische Betriebszentrum (TBZ) könnten die Infrastruktur dafür bereithalten, in enger Zusammenarbeit mit den regionalen Industrieunternehmen. Die meisten nicht wiederverwertbaren Produkte sind darüber hinaus für die Energiegewinnung verwendbar. Strom- und Wärmeerzeugung gelingt auf diese Weise umweltfreundlich.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Flensburg wird zum Energie-Selbstversorger</h2>



<p>Infolge des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine wird das Gas in Europa knapper. Auch Flensburg ist von den Lieferengpässen betroffen. Die steigenden Energiepreise treffen viele Menschen hart. Gerät der Klimaschutz nun in den Hintergrund? „Im Gegenteil“, sagt Fabian Geyer. „Energie aus nachhaltigen, regionalen Bezugsquellen macht uns unabhängig. Wir müssen viel stärker auf unsere Industrie vor Ort setzen, um unseren eigenen Strom und Wärme für Flensburg hier vor Ort zu erzeugen.<br>Hier kommt den Stadtwerken eine Schlüsselrolle zu. Gleichzeitig kann die Privatwirtschaft einen Beitrag leisten. Im Bereich der Abwärmenutzung liegt dort etwa großes Potenzial. Auch Windkraft, Photovoltaik und dezentrale Blockheizkraftwerke müssen großflächig in Erwägung gezogen werden. Flensburg soll zum Energie-Selbstversorger werden!“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Klimaschutzmaßnahmen gemeinsam entwickeln</h2>



<p>Der Klimaschutz spielt auch bei der Stadtplanung künftig die zentrale Rolle, wenn es nach Fabian Geyer geht. Allerdings gehe das nicht mit der Brechstange, sagt der OB-Kandidat. Die Sperrung der Rathausstraße durch die SPD-Amts­inhaberin kritisiert Geyer scharf: „Für neue Ideen zur Nutzung des öffentlichen Raumes bin ich sehr offen. Als Oberbürgermeister führt der Weg aber immer zuerst über die Flensburger Ratsversammlung. Anders als Frau Lange werde ich nicht einfach einseitig Straßen sperren lassen. Staatliches Handeln muss immer nachvollziehbar und bedarfsgerecht sein. Vermeintliche Klimaschutzmaßnahmen sollten nicht vor Gericht ausgefochten werden, sondern von vornherein gemeinsam mit den Menschen in der Stadt entwickelt werden. Aktionismus ohne Plan bringt nur Unruhe.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sauberkeit und Grünpflege für mehr Lebensqualität in allen Stadtteilen</h2>



<p>Ein weiterer wichtiger Aspekt der nachhaltigen Stadtentwicklung sei laut Fabian Geyer die Instandhaltung des öffentlichen Raumes. „Alle Menschen sollen sich in ihrem Stadtviertel wohlfühlen können. Öffentliche Parks und Plätze müssen besser gepflegt werden. Viele Menschen beklagen etwa, dass Müll und Zigarettenstummel achtlos weggeworfen werden. Auch der Zustand öffentlicher Toilettenanlagen ist in Flensburg schlecht. Hier muss die Stadt zum einen genauer hinsehen und zum anderen gewissenhafter gegensteuern.“<br>Auch um den Zustand der Flensburger Förde ist Geyer besorgt. Dieser sei zunehmend kritisch, warnt der OB-Kandidat: „Ende letzten Jahres hat das Kieler Umweltministerium einen verheerenden Bericht zum Zustand der Förde veröffentlicht. Demnach sei unter anderem ins Wasser gelangender Plastikmüll ein großes Problem. Schwerwiegende Folgen haben auch nährstoffhaltige Düngemittel von den umliegenden Feldern. Durch enge Kooperation mit den Umlandgemeinden, dem Land und unseren dänischen Freunden müssen wir tätig werden. Die Stadt Flensburg sollte eine Führungsrolle einnehmen und sich darum bemühen, Umweltschutzmaßnahmen zu bündeln sowie Wissen und Technologien auszutauschen.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weiß der Geyer…</h2>



<p>…wie Flensburg tickt? Seine Ideen für eine nachhaltige und zugleich wirtschaftlich tragfähige Stadt-entwicklung stellt Fabian Geyer im Rahmen seiner Sommertour näher vor. Auf dem Fahrrad, mit dem Bus oder im E-Auto – Fabian Geyer ist bis zur Wahl am 18. September in ganz Flensburg unterwegs, um zuzuhören und anzupacken. Wer sich von dem OB-Kandidaten ein besseres Bild machen möchte, kann einen persönlichen Kennenlerntermin mit Fabian Geyer vereinbaren. Das geht ganz einfach per WhatsApp-Nachricht an +49 163 1404065. Weitere Kontaktmöglichkeiten, Termine und Neuigkeiten auf www.fabiangeyer.de und in den sozialen Medien Instagram, Facebook und LinkedIn.</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="497" data-id="71823" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/CRE9803-Edit-Kopie-1.jpg" alt="" class="wp-image-71823" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/CRE9803-Edit-Kopie-1.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/CRE9803-Edit-Kopie-1-300x186.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/CRE9803-Edit-Kopie-1-768x477.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/CRE9803-Edit-Kopie-1-696x432.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/CRE9803-Edit-Kopie-1-676x420.jpg 676w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/CRE9803-Edit-Kopie-1-356x220.jpg 356w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>
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		<title>IHK: Für viele Unternehmer wird die Luft gefährlich dünn</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Jan 2021 15:13:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[flensburg]]></category>
		<category><![CDATA[IHK Flensburg]]></category>
		<category><![CDATA[Verlängerung des Lockdowns]]></category>
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<p>„Seit Beginn der Krise haben die Unternehmen großes Verantwortungsbewusstsein, Stärke, Durchhaltewillen und Kreativität bewiesen. Vielen von ihnen geht jetzt die Kraft aus. Bevor es zu spät ist, muss nun die Politik zu ihrer Verantwortung und ihren Zusagen stehen“, fordert Rolf-Ejvind Sörensen, Präsident der IHK Flensburg nach den Beschlüssen der Bund-Länder-Runde zur Corona-Strategie. „Eine Verlängerung des Lockdowns verträgt sich nicht mit unzumutbaren Verzögerungen und bürokratischen Hürden bei den Finanzhilfen. Das Geld muss endlich ankommen.“ Immer mehr Leerstände in den Einkaufslagen der Innenstädte seien ein alarmierendes Signal. Er habe großes Verständnis für die Unternehmer vor Ort, die ihre Sorgen und ihren Unmut immer lauter äußerten. Zusätzlich sei nun noch ein erhöhter bürokratischer Aufwand zu befürchten, den die angekündigte Homeoffice-Verordnung voraussichtlich mit sich bringe. In vielen Bereichen der Wirtschaft ließen sich die Auflagen zudem gar nicht oder mit einem kaum leistbaren Aufwand umsetzen, zum Beispiel im Verarbeitenden Gewerbe.</p>



<p>„Viele unserer Mitgliedsunternehmen sehen sich in ihrer Existenz bedroht. Ich versichere Ihnen: Wir werden nicht müde, uns als IHK für die Interessen unserer regionalen Unternehmen einzusetzen. Gemeinsam mit den Schwesterkammern in Kiel und Lübeck setzen wir den intensiven Dialog mit der Politik fort“, so der Präsident. Was in der öffentlichen Diskussion nicht übersehen werden dürfe: Wenn von „der Wirtschaft“ die Rede sei, gehe es am Ende immer um „die Menschen“. Sörensen: „Das Krisenmanagement wirkt sich auf unzählige Arbeitsplätze aus und hat allein dadurch eine enorme Dimension, die weit über die Interessen einzelner Betriebe hinausgeht.“</p>



<p><em>Text: Pressemeldung der IHK Flensburg <br>Bild: <a rel="noreferrer noopener" href="https://elements.envato.com/de" data-type="URL" data-id="https://elements.envato.com/de" target="_blank">Envato.de</a>  </em></p>
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		<title>Flensburger Wirtschaft: Reparieren &#8211; Investieren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Sep 2020 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Flensburg]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Flensburg Journal 216]]></category>
		<category><![CDATA[Flensburg Journal September 2020]]></category>
		<category><![CDATA[politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gespräch mit Dr. Fabian Geyer 9/11 steht als Symbol für den Anschlag auf die Twin-Towers in New York am September 2001. Die Welt erstarrte vor einem nie für möglich gehaltenen Terroranschlag.Für Dr. Fabian Geyer wird darüber hinaus der 10. und 11. März 2020 für immer in Erinnerung bleiben. An diesen Tagen erfuhr der Geschäftsführer des [&#8230;]</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Gespräch mit Dr. Fabian Geyer</h2>



<p>9/11 steht als Symbol für den Anschlag auf die Twin-Towers in New York am September 2001. Die Welt erstarrte vor einem nie für möglich gehaltenen Terroranschlag.<br>Für Dr. Fabian Geyer wird darüber hinaus der 10. und 11. März 2020 für immer in Erinnerung bleiben. An diesen Tagen erfuhr der Geschäftsführer des Arbeitgeberverbandes Flensburg, Schleswig, Eckernförde im Urlaub in Leipzig vom „Lockdown“ der Wirtschaft. Von einem auf den anderen Tag standen in vielen Betrieben die Räder still, wurden Beschäftigte in Kurzarbeit geschickt, Schulen geschlossen, stockte der gewerbliche Verkehr. Seitdem stand sein Telefon nicht mehr still. Betriebe waren verwirrt, verzweifelt, bangten um ihre Existenz und die ihrer Beschäftigten. Kaum ein Betrieb, ein Gewerbe, eine Familie, die nicht betroffen war und noch ist. Das hatte es in der Nachkriegsgeschichte noch nie gegeben. Ein Schock, von dem sich viele Betriebe bis heute nicht erholt haben. Schlimmer noch! Bei wachsenden Infektionszahlen droht eine erneute Schockwelle, die weitere Opfer in der Wirtschaft kosten wird. Nicht nur Betriebe, so Fabian Geyer, auch die städtische Verwaltung wie die des Landes schlossen die Türen, schickten ihre Beschäftigten in häusliche Quarantäne. Anträge, Genehmigungen, Beschwerden wurden nicht bearbeitet, Bau- und Investitionsmaßnahmen stockten, wichtige Termine verstrichen. Die Wirtschaft hielt den Atem an, verfiel in eine Schockstarre!</p>



<h2 class="wp-block-heading">The days after</h2>



<p>Fast ein halbes Jahr ist seitdem vergangen, doch von Normalität keine Spur. Jetzt tauchen die ersten Zweifel auf, auch beim Arbeitgebervertreter, ob alle Maßnahmen in diesem Ausmaße angemessen und gerechtfertigt waren. Fabian Geyer ist nicht der Auffassung, dass die Politik grundsätzlich falsch gehandelt hat, notwendige Maßnahmen versäumt oder die Unternehmen im Stich gelassen hat. Doch ihm fehlt eines: Eine kritische, konzertierte Aufarbeitung dessen, was in den vergangenen Monaten unter dem Mantel der Notmaßnahmen veranlasst wurde. Dabei hat man, was kaum jemand weiß, ein solches Szenario vor 15 Jahren geübt, den Ausbruch einer Seuche mit einem vergleichbaren Erreger, ihre Auswirkungen und die Hilfsmaßnahmen simuliert. Doch wo ist die Auswertung? Dr. Fabian Geyer vermisst sie. Katastrophen geschehen, auch unvorhersehbare. Entscheidend sei was man daraus lernt, wie man die Erfahrungen für die nächste Krise nutzt. Eine Aufgabe, die er als nicht erfüllt sieht. In dem vorliegenden Bericht der damaligen Simulation ging man von einer Dauer der Epidemie von drei Jahren aus! Keine guten Aussichten, wenn das für die aktuelle Pandemie zutreffen würde. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Teure Hilfen</h2>



<p>Der Staat hat dank der zurückliegenden Hochkonjunktur Rücklagen bilden können und streut jetzt Milliarden Unterstützungsgelder in alle Bereiche der Wirtschaft, verlorene Zuschüsse, also ohne Rückzahlung, aber auch Kredite und Steuererleichterungen. <br>Kredite jedoch, so der Arbeitgebervertreter, müssen zurückgezahlt werden. Das jedoch ist nur möglich, wenn die Wirtschaft in den  nächsten Jahren wieder auf die Beine kommt, Gewinne erwirtschaftet und die Verluste ausgleichen kann. Viele Betriebe werden damit Probleme haben. Zum einen fehlen ihnen die Einnahmen aus mehreren Monaten des „Lockdowns“. Verluste, die etwa in der Gastronomie, auch bei gutem Herbstgeschäft nicht ausgeglichen werden können. Dazu kommt dann die Belastung durch Kreditschulden. Dies wird, so Dr. Geyer, in naher Zukunft weitere Opfer kosten. Opfer nicht nur in Form von Insolvenzen und  Betriebsschließungen, sondern auch durch Anstieg der Arbeitslosenzahlen. Eine zweistellige Zahl von Arbeitslosen bis zum Ende des nächsten Jahres hält er für nicht ausgeschlossen. Dies wiederum mindert die Kaufkraft und führt zu weiteren Einnahmeausfällen. Ein Teufelskreis, der seiner Meinung nach nur durchbrochen werden kann, wenn die politischen Rahmenbedingungen für die Wirtschaft verbessert werden. Steuererleichterungen helfen erst dann, wenn wieder Gewinne gemacht werden. <br>Damit kehrt Dr. Geyer zu einer Forderung zurück, die er seit Jahren vehement vertritt: Mehr Wirtschaftsverstand in Politik und Verwaltung und das im Dialog mit den Vertretern der Wirtschaft. Die werden zwar angehört, doch politisches, zuweilen auch ideologisches Kalkül verhindert oft ein der Situation angemessenes Ringen um Lösungen. Ein „Weiter so!“ ist seiner Meinung nach nicht genug. Die staatlichen Fördermaßnahmen, die jetzt Milliarden verschlingen, stützen auch Unternehmen, deren Struktur und Nachhaltigkeit in Frage stehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Investitionen in die Zukunft</h2>



<p>Nicht nur die Arbeitgebervertreter fordern jetzt in zukunftssichere, nachhaltige Entwicklungen zu investieren. Das wäre auch für die  norddeutsche Wirtschaft eine Chance, nicht nur das Bestehende zu bewahren, sondern nachhaltig zu investieren. Auch wenn die Elektromobilität historisch nur eine Übergangslösung darstellen wird, fordert Dr. Geyer eine massive Förderung, vor allem aber Erleichterungen für Investitionen und Betriebsführung.<br>„Es geht nicht nur um das Auto, das jetzt im Fokus ist, sondern in Innovationen bei Bahn, Bus, bis hin zu Kleingeräten.“ <br>Der Strom ist da, die Windkraftwerke und Solarpanels liefern Strom, mehr als das Netz verträgt und die Industrie in manchen Zeiten abnehmen kann. Dabei gibt es gerade im Norden oft junge Unternehmen, die an technischen Lösungen etwa zur Wasserstoffproduktion und -speicherung arbeiten. Diese müssten massiv entlastet werden, von Abgaben, Steuern und behindernden Genehmigungsverfahren. Was die deutsche Automobilindustrie bei der Elektromobilität verschlafen hat, kann sich bei der Brennstofftechnik wiederholen, wenn nicht unkomplizierter, zielorientierter und schneller gehandelt wird. Es gab Entwicklungen, das wird jetzt in der Krise deutlich, die überzogen waren, einen falschen Kurs steuerten, etwa die überbordende Entwicklung von Kreuzfahrtschiffen. Die liegen jetzt und vermutlich noch für lange Zeit vor Anker. Im Schiffbau gibt es andere, zukunftsträchtigere<br>Entwicklungen, von denen auch die ins Schlingern geratene Flensburger Werft profitieren kann. Hier sieht Dr. Geyer Licht am Ende des Tunnels, eine Neuausrichtung, die hunderte von Arbeitsplätzen in Flensburg und der Region retten könnte. <br>Und es gibt erfolgreiche Betriebe, die von der Krise fast unberührt, sich im Aufschwung befinden, voran die FFG, die von vermehrten Aufträgen nicht nur der Bundeswehr, sondern gleichfalls von denen befreundeter Staaten profitieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie viel darf, wie viel soll der Staat?</h2>



<p>Wie sehr darf sich der Staat in die Wirtschaft einmischen, ohne den freien Wettbewerb und deren Unabhängigkeit zu gefährden? Diese Frage stellen wir dem Arbeitgebervertreter im Hinblick auf die massiven staatlichen Hilfen und Einmischungen während der Corona-Krise.<br>Die Versuchung ist groß, mit der Vergabe von Mitteln auch Einfluss auf die Geschäftsführung zu nehmen. Bei den Stützungsmaßnahmen für die Lufthansa ist das deutlich geworden. Hier hat die Politik letztendlich nach langem Ringen darauf verzichtet, beschränkt sich auf die Rückforderung der Kredite. Was die Wirtschaft fordert, sind jedoch Rahmenbedingungen, unter denen sie langfristig, über Legislaturperioden der Politiker hinaus, planen kann.<br>Ein herausragendes Beispiel ist die Digitalisierung. Wer, wie der Autor, in den letzten Wochen durch die Republik gereist ist, erfährt  einen Flickenteppich schwacher bis nicht vorhandener Netzabdeckung. Und das nicht in abgelegenen Bergtälern, sondern mitten im industrialisierten Norden und der Mitte des Landes. Das „E“ oder „H“ auf der Mobilfunknetzanzeige ist zum Symbol für eine rückständige digitale Infrastruktur des Landes geworden. Hier müssen Milliarden fließen, vor allem bindende Vorgaben der Politik an die wenigen Betreiber der Netze. Anstatt Milliarden für die Vergabe von Netzlizenzen zu verlangen, sollten die Gelder in den flächendeckenden Ausbau der Netze investiert werden. Digitales Netz und Straßenbaunetz sind mindestens gleichbedeutend für<br>eine erfolgreiche Gesellschaft.<br>Viele Maßnahmen, so kritisiert Fabian Geyer, sind nicht zu Ende gedacht. Beispiel ist die Digitalisierung von Schulen. Was nützen Mittel für Tablet- PCs, wenn es keine Mittel für die professionelle Erstellung von Anwendungen gibt, jeder Schule freigestellt ist, mit welchem Betriebssystem sie arbeiten will. Oftmals fehlen grundlegende Kenntnisse bei den Pädagogen. Für nicht wenige war, vielleicht auch noch ist, die digitale Welt „Teufelszeug“. Es fehlen Betreuer, die die Geräte warten, die Lehrer beraten und weiterbilden und eine Plattform für die Entwicklung während der nächsten Jahre schaffen. Auch hier gilt das Gleiche wie für die Wirtschaft. Wichtig sind Rahmenbedingungen, an denen sich die Akteure ausrichten können.<br>Das erfordert, so schließt sich der Kreis, nach Dr. Geyers Einschätzung, einen intensiven Dialog der Beteiligten, der verantwortlichen Politiker, der Betroffenen und der Wirtschaft.</p>



<p><strong><br></strong><em>Bericht und Foto: Dieter Wilhelmy</em></p>
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