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	<title>schwimmen Archive - Flensburgjournal</title>
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		<title>Schwimmen in Flüssen: Die unterschätzte Gefahr</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Jul 2025 22:41:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Flüsse]]></category>
		<category><![CDATA[gefahr]]></category>
		<category><![CDATA[R + V Versicherung]]></category>
		<category><![CDATA[schwimmen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sich an den heißen Tagen schnell im nahegelegenen Fluss abkühlen: Das ist selbst für geübte Schwimmerinnen und Schwimmer gefährlich. Sie können von Strömungen abgetrieben werden oder stark unterkühlen, warnt das Infocenter der R+V Versicherung. Wie gefährlich das Schwimmen in Flüssen ist, zeigen die DLRG-Statistiken: Allein im vergangenen Jahr sind in Deutschland mindestens 138 Menschen in [&#8230;]</p>
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<p><strong>Sich an den heißen Tagen schnell im nahegelegenen Fluss abkühlen: Das ist selbst für geübte Schwimmerinnen und Schwimmer gefährlich. Sie können von Strömungen abgetrieben werden oder stark unterkühlen, warnt das Infocenter der R+V Versicherung.</strong></p>



<p>Wie gefährlich das Schwimmen in Flüssen ist, zeigen die DLRG-Statistiken: Allein im vergangenen Jahr sind in Deutschland mindestens 138 Menschen in Flüssen und je 23 in Kanälen und in Bächen ertrunken. &#8222;Diese Gewässer sind meist unbewacht, so dass im Ernstfall keine Rettungsschwimmer eingreifen können&#8220;, sagt Peter Knichel, Berater bei der R+V Versicherung sowie Ausbilder und Rettungsschwimmer der DLRG.</p>



<p>Tückisch sind zudem Strömungen und sich ändernde Fließgeschwindigkeiten. &#8222;Die Strömungen sind vom Ufer aus kaum zu erkennen&#8220;, erklärt Knichel. &#8222;Lebensgefahr besteht auch an Wehren oder Dämmen, hier bilden sich oft Strudel.&#8220; Wer in einen solchen Gefahrenbereich gerät, kann abgetrieben, unter Wasser gezogen oder gegen das Bauwerk gedrückt werden. &#8222;Selbst geübte Schwimmerinnen und Schwimmer haben gegen eine starke Strömung fast keine Chance&#8220;, ergänzt er.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Vorsicht auch in flachen Buchten</strong></h2>



<p>Ein weiterer Risikofaktor sind vorbeifahrende Schiffe. Sie verursachen auch in sonst ruhigen Bereichen Wellen, gleichzeitig entsteht ein starker Sog. &#8222;Wenn Kinder dort plantschen, werden sie mitgerissen. Dasselbe kann Erwachsenen passieren, die hüfttief im Wasser stehen&#8220;, warnt der Rettungsschwimmer. Hinzu kommt: Durch die sinkenden Wasserpegel in Ufernähe lassen sich Badende mitunter dazu verleiten, weiter in Richtung Flussmitte zu gehen. Sobald jedoch das Schiff vorbeigefahren ist, werden selbst Erwachsene durch dessen Sog in die Hauptströmung gerissen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Schwimmfähigkeit sinkt bei Kälte</strong></h2>



<p>In keinem anderen Gewässer zehrt das Schwimmen so sehr an den Kräften wie in einem Fluss. Dazu tragen auch plötzlich auftretende Kältezonen bei: Sie können zur Unterkühlung oder einem Kälteschock führen. Zudem sinkt in kaltem Wasser die eigene Schwimmfähigkeit. Mit Blick auf die aktuelle Badesaison hat Rettungsschwimmer Peter Knichel einen dringenden Appell: &#8222;Wir können nur dazu aufrufen, diese Gewässer zu meiden und die Freizeit an bewachten Badestellen zu verbringen.&#8220;</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Weitere Tipps des R+V-Infocenters:</strong></h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Vorsicht bei trüben Gewässern: Hier können sich glitschige Steine oder ein steil abfallendes Ufer verbergen.</li>



<li>Wer in eine Strömung gerät, sollte sich mit den Füßen voran treiben lassen. So ist der Kopf vor Zusammenstößen mit Treibholz oder Steinen geschützt. Dann sollte man versuchen, mit der Strömung ans Ufer zu gelangen.</li>



<li>Viele Flüsse haben ausgewiesene Badestellen, an denen sich Badende abkühlen können. Sie sind besonders empfehlenswert, wenn die Rettungsschwimmer der DLRG als Aufsicht vor Ort sind.</li>
</ul>



<p><em>Pressemitteilung R+V-Infocenter<br>Foto: Envato.com</em></p>



<p></p>
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		<title>Wie souverän sind Kinder im Wasser?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jun 2025 22:31:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[ALFAC Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Europa-Universität Flensburg]]></category>
		<category><![CDATA[schwimmen]]></category>
		<category><![CDATA[Souveränität von Kindern im Wasser]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Rahmen der internationalen ALFAC-Studie untersuchten Wissenschaftlerinnen, wie sich Kinder im Wasser bewegen, ob sie Gefahrensituationen einschätzen können und wie souverän sie im kühlen Nass reagieren. Nun liegen erste Ergebnisse des europaweiten Vergleichs vor. Zur Souveränität von Kindern im Wasser gehört nicht nur die richtige Schwimmtechnik. Im Rahmen des internationalen Forschungsprojekt Aquatic Literacy For All [&#8230;]</p>
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<p>Im Rahmen der internationalen ALFAC-Studie untersuchten Wissenschaftler<em>innen</em>, wie sich Kinder im Wasser bewegen, ob sie Gefahrensituationen einschätzen können und wie souverän sie im kühlen Nass reagieren. Nun liegen erste Ergebnisse des europaweiten Vergleichs vor. </p>



<p>Zur Souveränität von Kindern im Wasser gehört nicht nur die richtige Schwimmtechnik. Im Rahmen des internationalen Forschungsprojekt Aquatic Literacy For All Children hat das Team des Instituts für Sportwissenschaft der Europa- Universität Flensburg (EUF) gemeinsam mit der Deutschen Sporthochschule Köln und der Universität Kassel verschiedene schwimmerische Kompetenzen von 6- bis 12- Jährigen Kindern getestet. Als Aquatic Literacy werden die Fähigkeiten und das Wissen bezeichnet, die Kinder brauchen, um sich im Wasser sicher und souverän zu bewegen und Gefahren richtig einzuschätzen. In der Studie zeigt sich nun, wie effektiv die europaweit unterschiedlichen Ansätze in der Schwimmausbildung sind. Dies trägt dazu bei, den Schwimmunterricht noch zielführender zu gestalten, um die Wassersicherheit junger Menschen im, am und auf dem Wasser zu stärken. Erste Ergebnisse wurden inzwischen ausgewertet.</p>



<p> „Im europäischen Vergleich schneidet Deutschland gut ab, sowohl im Niveau der schwimmerischen Grundlagen, als auch bei der komplexen Schwimmfähigkeit“, erklärt Dr. Nele Schlapkohl, die das Projekt an der EUF leitet. Für die schwimmerischen Grundlagen konnten die Kinder, unabhängig von ihren Schwimmerfahrungen, ihre Fähigkeiten bei Aufgaben wie Schweben, Springen, Tauchen und Atmen unter Beweis stellen. Alle Kinder, die eine bestimmte Punktzahl in diesen Basisaufgaben erfüllten, konnten dann in einem speziellen Parcours mit Kleidung noch einmal beweisen, wie sicher sie komplexere Anforderungen meistern. Überprüft wurde auch, wie sie besondere Gefahrensituationen einschätzen. </p>



<p>Europaweit wurden die Schwimmfähigkeiten von Kindern im Alter von 6 bis 12 Jahren verglichen. In Flensburg haben dabei an acht Schulen 164 Schüler<em>innen </em>teilgenommen. Die internationalen Ergebnisse zeigen, dass deutliche Defizite im (Unter-) Tauchen bestehen. Beim Ein- und Ausstieg wählen sie eher sichere, weniger komplexe Wege und trauen sich selten direkt ins Wasser zu springen. „Für uns ergeben sich damit wichtige Erkenntnisse für den Schwimmunterricht. Mit der Studie haben wir nun eine wissenschaftliche Grundlage, um sinnvolle Veränderungen für den Schwimmunterricht in der Schule und im Verein anzustoßen“, erklärt Dr. Nele Schlapkohl. Sie kann sich vorstellen, dass im Schulunterricht neben der Schwimmtechnik zukünftig vor allem auch die Sicherheit der Kinder im Umgang mit dem Wasser im Fokus steht.</p>



<p>An der Europa-Universität in Flensburg werden Sportlehrkräfte für die Schulen in Schleswig-Holstein ausgebildet. Die nun gewonnenen Erkenntnisse können hier direkt in die Anwendung kommen. Langfristig erhoffen sich die Wissenschaftler*innen, dass eine Optimierung eines kindgerechten Schwimmunterricht die Schwimmfähigkeiten der Kinder weiter stärkt. „In einem Land zwischen den Meeren ist es  wichtig, dass sich Kinder souverän im, am und auf dem Wasser bewegen. Dabei geht es darum, Todesfälle durch Ertrinken zu verhindern. Gleichzeitig wollen wir die Selbstwirksamkeit stärken und ihnen ermöglichen, dass sie aktiver an ihrer Lebenswelt teilnehmen können – bei Ausflügen ins Schwimmbad oder auch beim Ausüben von Wassersportarten“, erklärt Sarah Schmidt, wissenschaftliche Hilfskraft am Institut für Sportwissenschaft.</p>



<p><em>Pressemitteilung Europa-Universität Flensburg<br>Foto: Envato.com </em></p>
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		<title>Sommerferien: Stadt Flensburg bietet Ferienschwimmen für rund 500 Kinder</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Jun 2024 11:52:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Campusbad]]></category>
		<category><![CDATA[Ferienschwimmen]]></category>
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		<category><![CDATA[Sommerferien]]></category>
		<category><![CDATA[stadt flensburg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Anmeldungen beim Campusbad möglich Die Sommerferien stehen vor der Tür und auch in diesem Jahr bietet die Stadt Flensburg Ferienschwimmen in den Sommerferien für Kinder im Campusbad an. Eine Reihe von Kursen unterschiedlicher Länge und zu unterschiedlichen Zeiten können ab sofort beim Campusbad unter www.campusbad-fl.de gebucht werden.&#160; Auch in diesem Jahr sind die Kurse für [&#8230;]</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Anmeldungen beim Campusbad möglich</h2>



<p>Die Sommerferien stehen vor der Tür und auch in diesem Jahr bietet die Stadt Flensburg Ferienschwimmen in den Sommerferien für Kinder im Campusbad an. Eine Reihe von Kursen unterschiedlicher Länge und zu unterschiedlichen Zeiten können ab sofort beim Campusbad unter www.campusbad-fl.de gebucht werden.&nbsp;</p>



<p>Auch in diesem Jahr sind die Kurse für die teilnehmenden Kinder kostenlos. Dafür nimmt die Stadt zusätzlich rd. 12.000 € in die Hand. „Gerade in unserer Fördestadt Flensburg ist es wichtig, dass unsere Kinder rechtzeitig schwimmen lernen. Das gehört zum Leben am Wasser dazu und das möchten wir mit dem Angebot des Ferienschwimmens fördern“, so Ellen Kittel, Fachbereichsleiterin für Bildung, Sport und Kultur.&nbsp;</p>



<p>In diesem Jahr sind die Plätze für das Ferienschwimmen noch einmal deutlich aufgestockt worden, da das Freibad Weiche für Kurse nicht mehr zur Verfügung steht. „Hier war es uns wichtig, ein ausreichendes Angebot zu schaffen. Mit dem Campusbad ist uns dieses gelungen. Da das Campusbad auch verkehrlich gut angeschlossen ist und wir festgestellt haben, dass die Nutzerinnen und Nutzer des Freibades Weiche aus dem gesamten Stadtgebiet kommen, ist das Angebot so niedrigschwellig wie möglich. Mit den kostenlosen Kursangeboten und der guten Anbindung haben wir ein attraktives Angebot geschaffen, das jeder nutzen kann“, so Ellen Kittel weiter.&nbsp;</p>



<p>Die Stadt Flensburg bedankt sich bei allen Partnern, ohne die das Ferienschwimmangebot in diesem Sommer nicht möglich gewesen wäre. </p>



<p><em>Pressemitteilung Stadt Flensburg</em><br><em>Foto: Envato.com</em></p>
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		<title>DLRG: Bis zum Ende des Sommers sind über 260 Menschen ertrunken</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Sep 2023 15:32:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Badesee]]></category>
		<category><![CDATA[DLRG]]></category>
		<category><![CDATA[Meer]]></category>
		<category><![CDATA[schwimmbad]]></category>
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		<category><![CDATA[Schwimmunterricht]]></category>
		<category><![CDATA[Tod durch Ertrinken]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auch in den zurückliegenden Spätsommertagen kam es wieder zu einigen tödlichen Unfällen beim Baden. Insgesamt hat die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) in diesem Jahr bislang (Stand: 10.9.) 263 Todesfälle im Wasser verzeichnet. Knapp drei Viertel der Unfälle (194) ereigneten sich seit Beginn der Badesaison Anfang Mai. Im Vorjahr waren bis zu diesem Zeitpunkt 41 Personen mehr [&#8230;]</p>
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<p>Auch in den zurückliegenden Spätsommertagen kam es wieder zu einigen tödlichen Unfällen beim Baden. Insgesamt hat die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) in diesem Jahr bislang (Stand: 10.9.) 263 Todesfälle im Wasser verzeichnet. Knapp drei Viertel der Unfälle (194) ereigneten sich seit Beginn der Badesaison Anfang Mai. Im Vorjahr waren bis zu diesem Zeitpunkt 41 Personen mehr ertrunken. Über die vergangenen zehn Jahre betrachtet sind im Vergleichszeitraum nur im Jahr 2021 (248) weniger tödliche Unglücke im Wasser verzeichnet worden.</p>



<p>Während in anderen Gewässerarten die Zahlen geringer ausfielen, kamen in Flüssen und Kanälen mit 107 Personen sogar sechs Menschen mehr ums Leben. In Seen und Teichen (120) ertranken 30 Personen weniger als im Vorjahreszeitraum. In Schwimmbädern (6) ereigneten sich bisher sechs und in den Meeren (14) zwei Unfälle mit Todesfolge weniger.</p>



<p>Bei Betrachtung der DLRG Statistik nach Altersgruppen wird offenbar, dass unter den Menschen zwischen 21 und 39 Jahre (61) überdurchschnittlich viele Personen ertrinken. Gleiches gilt für Menschen ab 60 Jahre (75). Bei den jungen Erwachsenen sind Unglücke des Öfteren auf leichtsinniges und übermütiges Verhalten zurückzuführen. Alkohol und andere Drogen sind dabei häufiger mit im Spiel. Zudem konnten viele Opfer nur schlecht oder gar nicht schwimmen. Bei älteren Menschen sind oft gesundheitliche Probleme ursächlich.</p>



<p>Neben Schwimmern kommen immer wieder auch andere Wassersportler ums Leben. So zählte die DLRG in diesem Jahr mehr als 20 Verunglückte, die mit Wassersportgeräten wie Kanus oder Stand-up-Paddle-Boards unterwegs waren. Diese wären zum Teil anders ausgegangen, hätten die Freizeitsportler ausreichend Sicherheitsvorkehrungen getroffen, insbesondere eine Schwimmweste getragen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Schwimmunterricht an allen Grundschulen</strong></h2>



<p>Bis zum Ende der Sommerferien in Deutschland ertranken 13 Kinder zwischen null und zehn Jahren (2022: 17). Damit sind Kinder zwar aktuell seltener von Ertrinken betroffen. Der Umstand, dass am Ende der Grundschule die Mehrheit der Schüler nicht sicher schwimmen kann, bereitet der DLRG jedoch weiter Sorge. &#8222;Alle Kinder sollten bis zum Schulwechsel sichere Schwimmerinnen und Schwimmer sein&#8220;, fordert DLRG Präsidentin Ute Vogt zum wiederholten Male. Dafür brauche es mehr Wasserflächen und qualifizierte Lehrkräfte sowie mehr politisches Engagement, um für beides die Voraussetzungen zu schaffen. Vogt: &#8222;Nur die Schulen erreichen alle Kinder und müssen in die Lage versetzt werden, Schwimmunterricht im benötigten Umfang durchzuführen.&#8220;</p>



<p>Gleichwohl ist sich die DLRG Präsidentin bewusst, dass sich eine Vielzahl von Schulen sehr engagiert darum bemüht, alle ihre Schüler zu sicheren Schwimmern auszubilden. Diese Schulen möchte die Präsidentin ermutigen, sich um den Förderpreis &#8222;DLRG &amp; Schule 2024&#8220; zu bewerben: &#8222;Wir wollen besondere Leistung und überdurchschnittlichen Einsatz herausstellen, um andere zum Nachahmen zu motivieren. Denn Schwimmen können gehört zum Leben dazu wie das Lesen, Rechnen und Schreiben.&#8220; Alle Informationen zum Förderpreis gibt es auf <a target="_blank" rel="noreferrer noopener" href="https://www.dlrg.de/informieren/aufsichtspersonen/dlrg-schule/">dlrg.de/foerderpreis</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Lernen fürs Leben</strong></h2>



<p>Auf ihre Bemühungen für mehr Schwimmunterricht in den Schulen und bessere Bedingungen für die Ausbildungsarbeit in den Vereinen weist die DLRG in ihrer neuen Kampagne &#8222;Lernen fürs Leben&#8220; hin. Um die Forderung nach mehr Schwimmunterricht für Kinder zu unterstützen und das Bewusstsein der Eltern dafür zu schärfen, hat die Agentur Grabarz &amp; Partner eine Kampagne aus je zwei Social Media- und Funkspots entwickelt. Diese können im <a target="_blank" rel="noreferrer noopener" href="https://eyebase.bgst.dlrg.de/view/pinPAVHVK">DLRG Medienportal</a> gratis heruntergeladen und verbreitet werden.</p>



<p>Weiteres Material zur DLRG Sommerbilanz Ertrinken 2023, darunter Grafiken und die Auswertung nach Bundesländern, finden Sie unter <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.dlrg.de/informieren/die-dlrg/presse/statistik-ertrinken/2023/" target="_blank">dlrg.de/ertrinken-2023</a>.</p>



<p><em>Pressemitteilung DLRG &#8211; Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft</em><br><em>Foto: Envato.com</em></p>
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		<title>Wassersport auf der Flensburger Förde</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 May 2023 22:21:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Flensburg]]></category>
		<category><![CDATA[flensburg]]></category>
		<category><![CDATA[Flensburger Förde]]></category>
		<category><![CDATA[Kajakfahren]]></category>
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		<category><![CDATA[Wassersport in Flensburg]]></category>
		<category><![CDATA[Windsurfen]]></category>
		<category><![CDATA[Wing-Foilen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mehr als nur ein Zeitvertreib, der fit hält Bei einem Spaziergang entlang der Flensburger Förde entdeckt man in diesen Tagen eine zunehmende Anzahl an bunten, sich bewegenden Flecken auf dem Wasser: Die Wassersportler nutzen die sonnigen Stunden bereits wieder, um sich auf ihre Boards und Boote zu begeben oder sogar, um trotz der – für [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://flensburgjournal.de/wassersport-auf-der-flensburger-foerde/">Wassersport auf der Flensburger Förde</a> erschien zuerst auf <a href="https://flensburgjournal.de">Flensburgjournal</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Mehr als nur ein Zeitvertreib, der fit hält</h2>



<p>Bei einem Spaziergang entlang der Flensburger Förde entdeckt man in diesen Tagen eine zunehmende Anzahl an bunten, sich bewegenden Flecken auf dem Wasser: Die Wassersportler nutzen die sonnigen Stunden bereits wieder, um sich auf ihre Boards und Boote zu begeben oder sogar, um trotz der – für die meisten von uns noch recht frischen – Wassertemperaturen ihr Schwimmtraining in der Förde zu absolvieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was macht die Faszination Wassersport aus?</h2>



<p>Ob actionreiches Wellenreiten, mit dem Kite abheben und meterhoch über der Wasserobfläche schweben oder gemütliche Kajak-Touren in den Sonnenuntergang, die Vielseitigkeit des Wassersports hält für nahezu jeden Geschmack und jedes Fitnesslevel etwas bereit. Zudem bietet die Bewegung auf oder im Wasser nicht nur eine großartige Möglichkeit, um sich fit zu halten, sie lässt uns die Natur sozusagen hautnah erleben und eine gute Zeit haben. Da wundert es niemanden, dass die meisten Wassersportler die Aktivitäten nicht nur als Sport, sondern als Lebensgefühl sehen.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/04/20210501_Wassersport_Holnis_019.jpg" alt="" class="wp-image-74626" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/04/20210501_Wassersport_Holnis_019.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/04/20210501_Wassersport_Holnis_019-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/04/20210501_Wassersport_Holnis_019-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/04/20210501_Wassersport_Holnis_019-696x464.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/04/20210501_Wassersport_Holnis_019-630x420.jpg 630w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Beliebte Wassersportarten und Anlaufstellen an der Flensburger Förde</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Schwimmen</h3>



<p>Schwimmen ist wohl der bekannteste Wassersport und ein perfektes Ganzkörpertraining. Es baut Stress ab, verbessert die Ausdauer und ist ohne große Ausrüstung möglich. Wer sich nicht direkt in die Meeresfluten stürzen möchte, hat in Flensburg das ganze Jahr über die Möglichkeit, seine Bahnen in der <a href="https://www.foerdelandtherme.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Fördelandtherme in Glücksburg</a> zu ziehen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Stand-Up-Paddle-Boarding (SUP)</h3>



<p>Stand-Up-Paddle-Boarding (SUP) ist in den letzten Jahren immer beliebter geworden. Es erfordert ein Board und ein Paddel, um sich auf dem Wasser fortzubewegen. Je nachdem, ob Sie lieber sportlich oder gemütlich unterwegs sind, ist es sinnvoll, ein zu Ihren Bedürfnissen passendes Board zu wählen.<br>SUP hilft Ihnen dabei, Kraft und Ausdauer aufzubauen und gleichzeitig die Natur zu genießen und zu entschleunigen. In Flensburg bieten sich zahlreiche Orte an, um das Board zu Wasser zu lassen. Wer keine eigene Ausrüstung hat, der kann sich vielerorts einfach eine ausleihen, denn dort, wo ein Strand ist, ist ein Verleih inzwischen meist nicht weit entfernt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wing-Foiling</h3>



<p>Wing-Foiling ist in Deutschland ein noch recht neuer Vertreter des Wassersports und kombiniert Windsurfen und Kitesurfen miteinander. Benötigt werden ein spezielles Board und ein sogenannter Wing. Wer diesen Sport betreibt, trainiert sowohl seinen Körper als auch seinen Geist. Möglichkeiten, diese Trendsportart zu testen und zu erlernen, finden Sie beispielsweise in der <a href="https://www.wassersport-holnis.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Surfschule Wassersport Holnis</a> bei Glücksburg.</p>


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<figure class="aligncenter size-large"><img decoding="async" width="683" height="1024" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/04/20210501_Wassersport_Holnis_046-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-74627" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/04/20210501_Wassersport_Holnis_046-683x1024.jpg 683w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/04/20210501_Wassersport_Holnis_046-200x300.jpg 200w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/04/20210501_Wassersport_Holnis_046-768x1152.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/04/20210501_Wassersport_Holnis_046-696x1044.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/04/20210501_Wassersport_Holnis_046-280x420.jpg 280w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/04/20210501_Wassersport_Holnis_046.jpg 800w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /></figure></div>


<h3 class="wp-block-heading">Kitesurfen</h3>



<p>Kitesurfen ist eine aufregende Wassersportart, für deren Ausübung eine spezielle Ausrüstung, nämlich ein Kite und ein Board, benötigt wird. Es erfordert ein hohes Maß an Geschicklichkeit und Körperbeherrschung, das Board mit dem Kite zu koordinieren und sich so vom Kite ziehen zu lassen oder sogar Sprünge in luftige Höhen zu wagen. Hier ist sowohl körperliche als auch geistige Stärke gefordert. Wenn Sie es selbst einmal ausprobieren möchten, haben Sie zum Beispiel beim Team der <a href="https://www.wackerbay.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wacker Bay Surf Station</a> in Gelting.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Windsurfen</h3>



<p>Windsurfen verbindet das Gefühl der Freiheit, das man beim Segeln empfindet, mit der Geschwindigkeit und dem Adrenalin, das man beim Wellenreiten erlebt.<br>Zur Basis-Ausrüstung gehören ein Board, ein Segel und ein Mast. Windsurfen verbessert Ihre körperliche Fitness enorm. Das Paddeln, das Steuern des Boards und das Halten des Segels erfordern Kraft und Ausdauer und das ständige Ausbalancieren auf dem Board hilft dabei, Ihre Kernmuskulatur zu stärken. Gleichzeitig beschert Ihnen dieser Sport ein unbeschreibliches Gefühl von Freiheit, wenn Sie über das Wasser gleiten und den Alltag vergessen. Auch das Windsurfen können Sie in unserer Region an zahlreichen Stränden erlernen und ausüben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kajakfahren</h3>



<p>Kajakfahren ist eine weitere beliebte Wassersportart. Erforderlich sind ein Kajak und ein Paddel, um sich auf dem Wasser fortzubewegen. Ob auf Seen, Flüssen oder dem Meer, eine Kajaktour lädt dazu ein, die umliegende Natur in vollen Zügen zu genießen. Ein positiver Nebeneffekt: Es trainiert Arme und Oberkörper. Wer Lust auf eine geführte Tour auf der Flensburger Förde hat, der kann sich beispielsweise an <a href="https://foerdepaddeln.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Fördepaddeln</a> wenden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Segeln</h3>



<p>Segeln ist die wohl älteste Fortbewegungsart auf dem Wasser. Es erfordert Kenntnisse in Navigation, Wetter und Segeltechnik, um das Boot sicher und effektiv zu manövrieren. Auch eine gewisse körperliche Fitness und Koordination sind notwendig, um während eines Segeltörns das Boot zu beherrschen. Die <a href="https://www.dhh.de/ueber-den-dhh/hanseatische-yachtschule-segelschule-in-gluecksburg-ostsee" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hanseatische Yachtschule Glücksburg</a> ist ein kompetenter Ansprechpartner, wenn Sie die Fähigkeiten, ein Segelboot zu steuern, erlernen möchten. Hier finden Sie ein vielfältiges Ausbildungsangebot für Segler und alle, die es werden wollen.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img decoding="async" width="800" height="600" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/04/sailing-2022-11-03-12-45-01-utc.jpg" alt="" class="wp-image-74629" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/04/sailing-2022-11-03-12-45-01-utc.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/04/sailing-2022-11-03-12-45-01-utc-300x225.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/04/sailing-2022-11-03-12-45-01-utc-768x576.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/04/sailing-2022-11-03-12-45-01-utc-696x522.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/04/sailing-2022-11-03-12-45-01-utc-560x420.jpg 560w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/04/sailing-2022-11-03-12-45-01-utc-80x60.jpg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/04/sailing-2022-11-03-12-45-01-utc-265x198.jpg 265w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<h3 class="wp-block-heading">Elektrobootfahren in der Hafenspitze „neu 2023“</h3>



<p>Mieten Sie Ihr Boot direkt in der Hafenspitze und erkunden Sie Flensburg von seiner schönsten Seite: vom Wasser aus. Lassen Sie sich treiben und genießen Sie das Feeling auf dem Wasser. Führerscheinfrei und mit bis zu 6 Personen auf einem Boot. Ganz neu in Flensburg, Buchungen bei <a rel="noreferrer noopener" href="http://flensboat.de" target="_blank">flensboat.de</a></p>



<p>Und denjenigen, die selbst keinen Wassersport betreiben möchten, bleibt ja noch das Zuschauen, das besonders bei den zahlreichen Events der Saison ebenfalls eine Menge Spaß garantiert!</p>
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		<title>Weil Schwimmen Leben rettet: DLRG startet bundesweite Schwimmkampagne</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 May 2022 17:11:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[DLRG]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensrettung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auch im Jahr 2022 fehlt es in ganz Deutschland an Schwimmkursen. Daher startet die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) jetzt die Schwimmkampagne &#8222;Weil Schwimmen Leben rettet!&#8220;. Das Ziel: zusätzliche Anfängerschwimmkurse im ganzen Bundesgebiet. &#8222;Wir wollen möglichst viele Kinder in Deutschland zu sicheren Schwimmern machen&#8220;, so DLRG Präsidentin Ute Vogt. Mit dem Vorhaben knüpft die DLRG an ihre [&#8230;]</p>
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<p>Auch im Jahr 2022 fehlt es in ganz Deutschland an Schwimmkursen. Daher startet die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) jetzt die Schwimmkampagne &#8222;Weil Schwimmen Leben rettet!&#8220;. Das Ziel: zusätzliche Anfängerschwimmkurse im ganzen Bundesgebiet. &#8222;Wir wollen möglichst viele Kinder in Deutschland zu sicheren Schwimmern machen&#8220;, so DLRG Präsidentin Ute Vogt.</p>



<p>Mit dem Vorhaben knüpft die DLRG an ihre Kampagne aus dem vergangenen Sommer an. Damals nahmen rund 500 Ortsgruppen &#8211; das ist mehr als jede vierte des Verbandes &#8211; teil. Die örtlichen Vereine erhielten Unterstützung durch den DLRG Bundesverband, der Ausbildungsmaterial und finanzielle Mittel bereitstellte. So konnten 2.000 zusätzliche Kurse mit 24.000 Teilnehmern durchgeführt werden. Am Ende standen 10.000 Seepferdchen- und 3.500 Schwimmabzeichen-Bronze (Freischwimmer) extra in der Bilanz der Schwimmausbilderinnen und Schwimmausbilder. Während mit dem Seepferdchen die Ausbildung wichtiger Grundfertigkeiten bescheinigt wird, weist der Freischwimmer sichere Schwimmer aus.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Ausbildungsrückstand weiterhin groß</strong></h2>



<p>Mit diesen und weiteren Bemühungen bildeten die Ehrenamtlichen der DLRG 2021 mehr Menschen aus als im Jahr davor. Insgesamt 111.000 Anfänger begannen, das Schwimmen zu lernen &#8211; eine Steigerung um gut 33 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (2020: 73.576). Die Ausbilderinnen und Ausbilder haben 20.435 Bronze- und 36.368 Seepferdchen-Abzeichen abgenommen. Verglichen mit 2020 wurde die Zahl der ausgegebenen Freischwimmer-Urkunden fast verdoppelt; zudem wurden zweieinhalbmal mehr Seepferdchen ausgegeben. Das Niveau von vor der Pandemie ist aber längst nicht erreicht: Im Jahr 2019 nahm die DLRG mehr als 43.000 Freischwimmer und knapp 47.000 Seepferdchen ab.</p>



<p>&#8222;Ich hoffe, dass in diesem Jahr mindestens genauso viele Ortsgruppen dabei sind. Wir brauchen zudem die Unterstützung von Kommunen und Badbetreibern, aber auch zum Beispiel von Hotels und Kliniken mit geeigneten Schwimmbecken&#8220;, erklärt Ute Vogt. Konkret können Betreiber von Schwimmbädern und Badestellen etwa zusätzliche Öffnungszeiten anbieten und Hallenbäder könnten in den Sommerferien geöffnet bleiben. Auch der Verzicht auf Mehrkosten für zusätzliche Trainingszeiten kann dazu beitragen, die Schwimmfertigkeit in Deutschland wieder zu verbessern. Reduzierte Eintrittsgelder verkleinern insbesondere für Kinder aus sozial benachteiligten Familien die Hürde, einen Schwimmkurs zu besuchen.</p>



<p>&#8222;Unsere Kampagne hat in vielerlei Hinsicht Vorteile: Mit mehr Schwimmkursen wird es weniger Nichtschwimmer geben und der Schulschwimmunterricht wird spürbar entlastet&#8220;, so die DLRG Präsidentin. Mehr Schwimmerinnen und Schwimmer reduzierten auch die Wahrscheinlichkeit von Krankheiten der Muskulatur und der Gelenke. Aber auch die Schwimmbäder profitierten davon, denn höhere Besucherzahlen während und nach den Kursangeboten sorgten für mehr Eintrittsgelder.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>&#8222;Schwimmen ist eine Kulturtechnik&#8220;</strong></h2>



<p>Auch außerhalb der DLRG müssen die Anstrengungen fortgeführt werden, den Rückstand aufzuholen, der während der Corona-Pandemie entstanden ist. Komplett gelöst werden kann das Problem, dass nur 40 Prozent der Zehnjährigen sicher schwimmen können, so aber nicht: Dafür brauche es in der ganzen Republik mehr Schwimmbäder und mehr ausgebildetes Personal für den Schwimmunterricht an den Schulen, ist Vogt überzeugt: &#8222;Schwimmen ist eine Kulturtechnik wie das Lesen, Schreiben und Rechnen. Jedes Kind muss das bis zum Ende der Grundschule sicher beherrschen. Dauerhaft zu deutlich mehr sicheren Schwimmern unter den Kindern kommen wir erst, wenn der Schwimmunterricht in den Schulen wieder flächendeckend stattfindet.&#8220;</p>



<p>Die DLRG Schwimmkampagne 2022 &#8222;Weil Schwimmen Leben rettet&#8220; läuft bis zum Ende des Jahres. Dafür hat der DLRG Bundesverband mehr als eine halbe Million Euro vorgesehen. Auch der BILD hilft e.V. &#8222;Ein Herz für Kinder&#8220; wird die Kampagne wieder unterstützen. Mehr Informationen gibt es im Internet unter <a target="_blank" rel="noreferrer noopener" href="https://www.dlrg.de/schwimmkampagne22">dlrg.de/schwimmkampagne2022</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Über die DLRG</strong></h2>



<p>Die DLRG ist mit über 1,7 Millionen Mitgliedern und Förderern die größte Wasserrettungsorganisation der Welt. Seit ihrer Gründung im Jahr 1913 hat sie es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen vor dem Ertrinken zu bewahren. Schirmherr ist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Die DLRG ist der größte private Anbieter in der Schwimmausbildung und die Nummer eins in der Rettungsschwimmausbildung in Deutschland. Von 1950 bis 2020 hat sie über 22,7 Millionen Schwimmprüfungen und fast fünf Millionen Rettungsschwimmprüfungen abgenommen. In rund 2.000 Gliederungen leisten die ehrenamtlichen Helfer pro Jahr fast rund sechs Millionen Stunden freiwillige Arbeit für die Menschen in Deutschland. Die Kernaufgaben der DLRG sind die Schwimm- und Rettungsschwimmausbildung, die Aufklärung über Wassergefahren sowie der Wasserrettungsdienst. Rund 41.000 Mitglieder wachen jährlich etwa über zwei Millionen Stunden über die Sicherheit von Badegästen und Wassersportlern.</p>



<p><em>Pressemitteilung DLRG &#8211; Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft<br>Bildrechte: DLRG/Reinelt; Fotograf: Daniel-André Reinelt</em></p>
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