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	<title>lions club Archive - Flensburgjournal</title>
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		<title>Susanne Rode-Kuhlig –Von der Gastgeberin in die Kommunalpolitik</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Jun 2024 22:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Flensburger Köpfe]]></category>
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		<category><![CDATA[Susanne Rode-Kuhlig]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Min Oma weer vör veele Johrn, de Wirtin vum Johannisgaarn. De Kroog, dat weer ehr ganzer Stolt, un leeg im scheunen Twedterholt.“ So beginnt ein Gedicht, das ein gewisser Jens Rode 1984 für seine Großmutter Lisbeth geschrieben hat. Es hängt nun in Mürwik in einer Wohnung, die Susanne Rode-Kuhlig mit ihrem Ehemann bewohnt. Der Dichter [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://flensburgjournal.de/susanne-rode-kuhlig-von-der-gastgeberin-in-die-kommunalpolitik/">Susanne Rode-Kuhlig –Von der Gastgeberin in die Kommunalpolitik</a> erschien zuerst auf <a href="https://flensburgjournal.de">Flensburgjournal</a>.</p>
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<p>„Min Oma weer vör veele Johrn, de Wirtin vum Johannisgaarn. De Kroog, dat weer ehr ganzer Stolt, un leeg im scheunen Twedterholt.“ So beginnt ein Gedicht, das ein gewisser Jens Rode 1984 für seine Großmutter Lisbeth geschrieben hat. Es hängt nun in Mürwik in einer Wohnung, die Susanne Rode-Kuhlig mit ihrem Ehemann bewohnt. Der Dichter war ihr Vater, die beschriebene Lisbeth die Ururgroßmutter, die zusammen mit ihrem Gatten Johannes das Wirtshaus „Johannisgarten“ betrieb. An diesem Standort wich erst kürzlich das einstige Restaurant „Delfter Stuben“ einem Ärztehaus. Dieser Abstecher in die Familien-Chronik zeigt, dass Susanne Rode-Kuhlig ihr Faible für die Gastronomie und die Hotellerie in den Genen hat. „Es handelt sich um einen der interessantesten und besten Berufe, die es gibt“, sagt sie. „Kein Tag ist wie der andere, und man hat viel mit Menschen zu tun.“</p>



<p>In ihrer Kindheit hatte sie aber noch keine Berührungspunkte mit ihrer zukünftigen Profession und Leidenschaft. Zwar wuchs sie in Mürwik ganz in der Nähe vom Johannisgarten auf, aber die Urgroßeltern waren inzwischen verstorben, der Gasthof war verschwunden, und im Stammbaum findet sich kein weiterer Wirt.<br>Mürwik war damals eine riesige Spielwiese. „Der Twedter Plack war noch Heide, und es gab nur wenige Häuser“, erzählt Susanne Rode-Kuhlig. „Wir aber hatten 100 Obstbäume im Garten – man war noch Selbstversorger. Im Sommer waren wir Kinder jeden Tag in Solitüde am Strand.“ Fisch holte man aus Fahrensodde. Mit Fahrrad oder zu Fuß ging es den Fördehang runter und wieder hoch.<br>Eine Narbe am Knie erinnert an einen Sturz mit dem Drahtesel im Solitüder Wald.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="800" height="532" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC_0012.jpg" alt="Susanne Rode-Kuhlig –Von der Gastgeberin in die Kommunalpolitik" class="wp-image-79404" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC_0012.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC_0012-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC_0012-768x511.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC_0012-696x463.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC_0012-632x420.jpg 632w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Schöne Erinnerungen – die Gedichte&#8230;</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Der Weg zum Hotel „Intermar“</h2>



<p>Als junge Frau lernte Susanne Rode-Kuhlig zunächst Bürokauffrau, war dann im Einzelhandel tätig und besuchte nebenbei die Sekretärinnen-Schule der Industrie- und Handelskammer. Die Mittwochabende und Samstagsvormittage waren dafür reserviert – zwei Jahre lang, dann war sie zertifizierte Sekretärin.</p>



<p>Mitte der 70er Jahre rückte das „Intermar“ in Glücksburg in ihr Blickfeld. Es war das Flaggschiff einer Kette und hatte direkt an der Flensburger Förde eine glänzende Lage. Es war eine bewusste Entscheidung für das Gastgewerbe. Im Hotel gab es vielfältige Aufgaben, die Neu-Einsteigerin durchlief sämtliche Abteilungen und kümmerte sich dann als Hotelkauffrau hauptsächlich um den Empfang und das Sekretariat. Zu ihrer Domäne entwickelten sich die Events. „Da musste immer viel organisiert werden“, erinnert sich Susanne Rode-Kuhlig. Sie war mit „Leib und Seele“ dabei. Inzwischen war sie verheiratet, Mutter ihrer Tochter Katharina und hieß Susanne Rode-Kölling. Sie wurde 1984 Mitgesellschafterin vom „Intermar“, was sie bis 1993 blieb.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img decoding="async" width="768" height="1024" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/06/Rode-Kulig_03-768x1024.jpg" alt="Susanne Rode-Kuhlig –Von der Gastgeberin in die Kommunalpolitik" class="wp-image-79409" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/06/Rode-Kulig_03-768x1024.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/06/Rode-Kulig_03-225x300.jpg 225w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/06/Rode-Kulig_03-696x928.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/06/Rode-Kulig_03-315x420.jpg 315w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/06/Rode-Kulig_03.jpg 800w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Prominenz und Kreativität</h2>



<p>Das „Who is Who“ stieg in Glücksburg ab. Dirigent Leonard Bernstein, Bundespräsident Richard von Weizsäcker, Bundeskanzler Willy Brandt oder US-Präsident Richard Nixon. Und für den freundlich bittenden Wirtschaftsminister Martin Bangemann bügelte Susanne Rode-Kölling sogar – was sie sonst immer ablehnte – ein Hemd. Einmal war sogar ein König zu Gast: Juan Carlos von Spanien. „Das Personal war entsprechend geschult, dass eine Hoheit im Haus beim Essen als Erstes bedacht werden musste“, erzählt Susanne Rode-Kuhlig und schmunzelt: „Juan Carlos sah es dann aber selbst alles etwas lockerer.“ Dafür war es umso kniffliger, eine direkte Telefonverbindung mit dem spanischen Palast herzustellen. Ende der 70 Jahre waren die Telefongesellschaften staatlich und vorsichtig waltende Behörden.</p>



<p>Das „Intermar“ war auch Ort für Nato-Tagungen, bei denen aufwendige Sicherheitsbestimmungen zu beachten waren. Auch viele Schauspieler kamen nach Glücksburg. Eine interessante Beobachtung verfestigte sich: „Je bekannter sie waren, desto angenehmer waren sie.“ Medaillen und andere Aufmerksamkeiten als Dankeschön blieben im „Intermar“. Auch bei Unternehmen war das Vertrauen groß. Bei Firmenveranstaltungen hieß es oft: „Sie haben diese Summe zur Verfügung, da machen Sie schon etwas Schönes draus.“ Susanne Rode-Kölling baute gerne überraschende Komponenten ein: Manchmal ließ sie eine Barkasse am Steg vorfahren. Die Festgesellschaft landete dann auf der kleinen Ochseninsel und genoss den großen Kontrast zum Leben in der Großstadt.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img decoding="async" width="800" height="598" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/06/Rode-Kulig_04.jpg" alt="Susanne Rode-Kuhlig –Von der Gastgeberin in die Kommunalpolitik" class="wp-image-79410" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/06/Rode-Kulig_04.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/06/Rode-Kulig_04-300x224.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/06/Rode-Kulig_04-768x574.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/06/Rode-Kulig_04-696x520.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/06/Rode-Kulig_04-562x420.jpg 562w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/06/Rode-Kulig_04-80x60.jpg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/06/Rode-Kulig_04-265x198.jpg 265w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Die Gründung eines Lions Clubs</h2>



<p>Die Hotellerie verlangt einen Rund-um-die-Uhr-Einsatz. Dennoch fand Susanne Rode-Kölling noch Zeit, im Innenleben der Lions Clubs etwas Historisches mit anzupacken. Bei dieser Service-Vereinigung waren seinerzeit keine weiblichen Mitglieder zugelassen, nun begehrten mehrere Frauen aus Schleswig-Holstein und Hamburg auf: Sie wollten den ersten weiblichen Lions Club in Deutschland. Sie prozessierten zwei Jahre lang mit der Mutterorganisation im US-amerikanischen Oak Brook und konnten 1990 den Lions Club Alveslohe aus der Taufe heben. Susanne Rode-Kölling gehörte zu den Gründungsmitgliedern. Sie war dabei, als Krankenhäuser in den neuen Bundesländern unterstützt oder Benefizveranstaltungen in Glücksburg organisiert wurden. Bald schaffte sie es aber nicht mehr, die alle zwei Wochen auf Gut Kaden stattfindenden Treffen zu besuchen. Zum 25-jährigen Jubiläum war sie aber eingeladen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="569" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/06/Hochzeit-2009-mit-ihrer-Tochter-und-seinem-Sohn.jpg" alt="Susanne Rode-Kuhlig –Von der Gastgeberin in die Kommunalpolitik" class="wp-image-79407" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/06/Hochzeit-2009-mit-ihrer-Tochter-und-seinem-Sohn.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/06/Hochzeit-2009-mit-ihrer-Tochter-und-seinem-Sohn-300x213.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/06/Hochzeit-2009-mit-ihrer-Tochter-und-seinem-Sohn-768x546.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/06/Hochzeit-2009-mit-ihrer-Tochter-und-seinem-Sohn-696x495.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/06/Hochzeit-2009-mit-ihrer-Tochter-und-seinem-Sohn-591x420.jpg 591w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/06/Hochzeit-2009-mit-ihrer-Tochter-und-seinem-Sohn-100x70.jpg 100w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Hochzeit 2009 mit ihrer Tochter und seinem Sohn</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Übernahme des „Flensburger Hof“</h2>



<p>1997 sorgte Susanne Rode-Kölling für die nächste Überraschung. Eine dänische Gesellschaft bot den traditionsreichen „Flensburger Hof“ zur Pacht an. Die erfahrene Hotelfachfrau griff zu. „Ich hatte immer den Traum von einem kleinen Stadthotel“, erzählt sie. Sie brachte in das Ambiente schnell ihre persönliche Note ein. Einen Spruch auf dem Frühstücksteller oder nachts die Schuhe putzen – das erwartet man nicht von einem kleinen Stadthotel. Schnell hatte der „Flensburger Hof“ viele Stammgäste.</p>



<p>Ende 2004 begannen die Bauarbeiten für die „Flensburg Galerie“. Es war eine schwierige Phase für die unmittelbare Nachbarschaft der Einkaufspassage. „Viele meinten, dass ich die zwei Jahre nicht schaffen würde“, verrät Susanne Rode-Kuhlig und betont mit einem Augenzwinkern: „Aber ich habe es geschafft.“ Sie berichtet von nächtlichem Lieferverkehr, von einem Baubeginn um sechs Uhr morgens, Risse in den Wänden und Wasser im Gastraum. Alles nicht zuträglich für einen Hotel-Betrieb. „Zunächst hatte man nicht wirklich wahrgenommen, dass es noch Anlieger gibt“, erzählt sie. „Die dänische Gesellschaft hat mir zum Glück einen Anwalt zur Verfügung gestellt. Der Bauleiter hat dann unsere Sorgen voll verstanden.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Maßnahmen zur Belebung der Neben-Saison</h2>



<p>Die Krise ließ sich meistern, auch sonst sprühte die Hotel-Betreiberin vor Kreativität. Gerade wenn es darum ging die Neben-Saison zu stärken. Da tat sie sich mit vier anderen Stadthotels zusammen und organisierte eine Rallye oder einen Stadtkrimi, bei dem ein Schauspieler in einem Hotel ein kleines Stück aufführte und sich die Gäste dann auf die Suche nach dem Mörder quer durch Stadt wagten. Als großer Wurf erwies sich das Osterfeuer an der Hafenspitze. „Ich hatte die Feuerwehr angerufen, die sofort jede mögliche Unterstützung zusagte“, erinnert sich Susanne Rode-Kuhlig. „Wir hatten einen fantastischen Zulauf.“ Die Veranstaltung wurde grenzüberschreitend ausgerichtet, um auch die Dänen anzusprechen. So waren nicht nur die Bürgermeister aus Flensburg, Glücksburg und Harrislee eingebunden, sondern auch ihr Amtskollege aus Sonderburg. Bei der zweiten Auflage wurde das Osterfeuer um eine RSH-Bühne erweitert. Dann ließen die Hotel-Betreiber andere ans Ruder.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="446" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/06/Rode-Kulig_05.jpg" alt="Susanne Rode-Kuhlig –Von der Gastgeberin in die Kommunalpolitik" class="wp-image-79411" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/06/Rode-Kulig_05.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/06/Rode-Kulig_05-300x167.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/06/Rode-Kulig_05-768x428.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/06/Rode-Kulig_05-696x388.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/06/Rode-Kulig_05-753x420.jpg 753w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Gemeinsamer Urlaub</figcaption></figure></div>


<p>Susanne Rode-Kuhlig denkt auch gerne zurück an Lesereisen, die sie mit einer Hamburger Zeitung initiierte. Sie fuhr selbst im Bus mit als Reiseleiterin. Von Flensburg aus ging es nach Schleswig, nach Kappeln, zum Nolde-Museum oder ins nahe Dänemark. Zusammen mit dem damaligen Tourismus-Leiter Finn Jensen feilte sie an der Idee, dass die Paare der damaligen TV-Flirt-Show „Herzblatt“ auch mal ein Wochenende in Flensburg verbringen sollten. „Wir waren im Studio, sahen uns eine Sendung an und sprachen danach mit Jörg Pilawa, der von dieser Idee ganz angetan war“, berichtet Susanne Rode-Kuhlig. „Dann stellte sich aber heraus, dass der eingesetzte Hubschrauber nur in Bayern starten und landen durfte.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Entscheidung für das Privatleben</h2>



<p>Sie hatte damals eine Sieben-Tage-Woche. Nur über Weihnachten und Silvester war der „Flensburger Hof“ geschlossen. Ende 2008 war dann Schluss. Wenige Monate später heiratete sie ihren heutigen Mann. Susanne Rode-Kuhlig wollte einfach mehr Zeit haben abseits des Hotels. Ihre Event-Ideen nahm sie aber mit ins Privatleben. Selbst die eigene Hochzeit auf dem Schloss Glücksburg war exakt durchorganisiert. Auf den Dessert-Tellern waren die Namen der 70 Gäste aus Schokolade gegossen. „Perfektion spornt mich an“, schmunzelt Susanne Rode-Kuhlig.</p>



<p>Unvergessen auch die Überraschungsfeier für ihren Mann. Das Album „Harros Geburtstagsfeier“ liegt vor ihr. Er wollte eigentlich gar nicht groß feiern, als er von einer beruflichen Reise aus Düsseldorf zurückkehrte. Ein Chor überfiel den Heimkehrer: „Wärst du nur in Düsseldorf geblieben.“ Plötzlich erschienen einige Jugendfreunde, verkleidet als Araber, da Harro Kuhlig jahrelang in der arabischen Welt tätig gewesen war. Eine zweiköpfige Combo, die das Paar bei einer anderen Festlichkeit entdeckt hatte, spielte plötzlich den ganzen Abend. Susanne Rode-Kuhlig hatte vorher kräftig die Strippen gezogen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="596" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/06/Rode-Kulig_02.jpg" alt="Susanne Rode-Kuhlig –Von der Gastgeberin in die Kommunalpolitik" class="wp-image-79408" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/06/Rode-Kulig_02.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/06/Rode-Kulig_02-300x224.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/06/Rode-Kulig_02-768x572.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/06/Rode-Kulig_02-696x519.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/06/Rode-Kulig_02-564x420.jpg 564w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/06/Rode-Kulig_02-80x60.jpg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/06/Rode-Kulig_02-265x198.jpg 265w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">In Erinnerungen schwelgen</figcaption></figure></div>


<p>Susanne Rode-Kuhlig entwarf schon mal einen Zeitplan, wann Reden und Aufführungen geplant wären, um Küche und Service exakt zu informieren. Bei der gemeinsamen Bus-Ankunft im Restaurant wunderte sie sich, dass der Weißwein bereits eingeschenkt war. Ob die Temperatur stimmen wird? Der Oberkellner antwortete: „Das wird passen, Ihr Plan ist so exakt, dass es gar nicht anders sein kann.“ Ein anderes Mal wirkten die geladenen Gäste irritiert, dass zu Hause gar nichts vorbereitet war. Wenige Minuten später ging es zu Fuß zum „Italiener“. Nach einem ersten Aperitif folgte eine ausgiebige Schiffstour, danach ging es zum Feiern in das „Mäder´s“.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Ehrenamt „Kommunalpolitik“</h2>



<p>Heute investiert Susanne Rode-Kuhlig viel Zeit für die ehrenamtliche Kommunalpolitik. Über den „Bund der Selbstständigen“ hatte sie schon Ulrich Scholl als Kandidaten bei der Oberbürgermeister-Wahl unterstützt oder zusammen mit Christian Cieplik ein Weihnachtsmarkt-Konzept ausgetüftelt. So richtig los ging es aber erst 2013, als sie für die „WiF“ in den Rat der Stadt einzog. Gegen Ende der Wahlperiode bildeten sich andere politische Schwerpunkte heraus, sodass Susanne Rode-Kuhlig als fraktionslose Ratsfrau weitermachte und ihr vor allem ein neues Flensburger Krankenhaus am Herzen lag und die anderen Parteien zu einem Austausch einlud. Nun freut sie sich auf den Neubau.<br>Dann trat sie der FDP bei, machte 2018 in Mürwik Wahlkampf und erreichte innerhalb ihrer Partei mit das beste Ergebnis. Mürwik liegt ihr sehr am Herzen. „Am Twedter Plack hörte ich von den Menschen immer wieder den Wunsch nach einer Sitzbank“, erzählt sie und zeigt auf ein Foto mit der Umsetzung. „Das ging nur mit der Hilfe des TBZ“, betont sie. „Leider habe ich es nicht geschafft, wieder einen Wochenmarkt am Plack anzusiedeln. Ich habe auch nach vielen Bemühungen keine Betreiber gefunden.“</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="532" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC_0016.jpg" alt="Susanne Rode-Kuhlig –Von der Gastgeberin in die Kommunalpolitik" class="wp-image-79406" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC_0016.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC_0016-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC_0016-768x511.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC_0016-696x463.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC_0016-632x420.jpg 632w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Politische Themen der Gegenwart</h2>



<p>Wenn sie zwischen Mürwik und Innenstadt unterwegs ist, denkt die Kommunalpolitikerin häufiger, dass „es in Flensburg kein Miteinander von Autos, Fußgängern und Fahrrädern gibt“. Morgens ist in der Mürwiker Straße immer Stau, seit sie nur noch einspurig ist.<br>„Das könnte ich nachvollziehen, wenn man viele Radfahrer sehen würde“, meint Susanne Rode-Kuhlig. Sorgen macht sie sich aufgrund des Wegfalls weiterer freier Parkplätze um die Erreichbarkeit der Innenstadt. „Viele Menschen, gerade Frauen, fahren nicht gerne in Parkhäuser“, erklärt sie. „Und auch die Skandinavier wollen in der Nähe der Innenstadt parken.“ Susanne Rode-Kuhlig denkt an die Geschäfte sowie an die Gastronomie und kann immerhin registrieren, dass Taxis inzwischen bis 10 Uhr in die Fußgängerzone einfahren dürfen. Diese Beschlussvorlage wurde von ihr eingebracht. Gerne geht sie auch ihrem Amt als ehrenamtliche Richterin beim Verwaltungsgericht Schleswig nach.</p>



<p>Die Kommunalpolitik – obwohl ein Ehrenamt – erfordert viel Aufwand. Die restliche Zeit gehört dem Privatleben. An erster Stelle stehen Ehemann und Tochter Katharina, die in Holnis einen Reiterhof betreibt. Susanne Rode-Kuhlig liebt es, Freunde zu treffen, schöne Gespräche zu führen und gut zu essen. Kochen nennt sie als Hobby und erinnert sich in diesem Zuge, wie sie mit Per Bach Nissen, einem Opernsänger und Koch, in diversen Küchen ein Koch-Event veranstaltete. Da zeigt sich wieder, dass Susanne Rode-Kuhlig weiterhin eine personifizierte „Ideenschmiede“ ist. Gerade sei sie dabei, mit zwei anderen kreativen Köpfen ein neues Projekt auszubrüten. „Was es ist, werden wir zu einem späteren Zeitpunkt verraten“, sagt sie mit einem vielversprechenden Lächeln.</p>



<p><em>Text: Jan Kirschner<br>Fotos: privat, Jan Kirschner</em></p>
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		<title>Ein Flensburger Katzenpuzzle</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Jul 2023 22:26:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Lions Clubs und LEOs bringen besonderes Flensburg-Puzzle auf den Markt „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile!“ Wer kennt nicht das bekannte Zitat, das dem Philosophen Aristoteles zugeschrieben wird und das hier nicht besser passen könnte? Bestimmt kennen mehr Menschen das Zitat als die Flensburger Katzenbilder in der Norderstraße und die Flensburger Lions [&#8230;]</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Lions Clubs und LEOs bringen besonderes Flensburg-Puzzle auf den Markt</h2>



<p>„Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile!“ Wer kennt nicht das bekannte Zitat, das dem Philosophen Aristoteles zugeschrieben wird und das hier nicht besser passen könnte? Bestimmt kennen mehr Menschen das Zitat als die Flensburger Katzenbilder in der Norderstraße und die Flensburger Lions und LEO-Clubs. „Dass nicht nur dies verbindet, war schnell allen klar“, so die Präsidenten*in der Lions Clubs der Region Flensburg. Die Katzenbilder haben etwas mit Flensburg und insbesondere der Norderstraße gemacht. Die Künstlerin, mit dem Kürzel N. M., hat zugegebenermaßen ungefragt Hand angelegt und versucht ihre Umgebung besser, liebenswerter und sympathischer zu machen. Ganz klein und unaufdringlich, aber mit großer Wirkung. Mittlerweile gehören die Katzen zu Flensburg und sind ein gern abgelichtetes Motiv für Touristen und Einheimische. „Ähnlich agieren ja die Lions und LEOs. Zwar werden wir nicht erst in der Dunkelheit aktiv, aber auch wir packen die Dinge an, um unsere Welt zu einem besseren Ort zu machen.“ Durch die so genannten Activities, wie zum Beispiel diese hier, aber auch durch die bekannten Benefiz-Konzerte, den beliebten Lions-Adventskalender, den Förde(r)Ei, den Punschverkauf auf dem Holm oder den Verkauf der Mila-Flensburg-Becher (um nur einige zu nennen) werden finanzielle Mittel generiert, die zielgerichtet dort eingesetzt werden, wo Menschen sie benötigen und sich Lebensumstände dadurch verbessern lassen. Und das wie bei den Katzenbildern in der Norderstraße ohne finanzielle Eigeninteressen. <br>Bei so vielen ideellen Gemeinsamkeiten lag der Schluss nahe, eine gemeinsame Aktion für Flensburg und den guten Zweck zu starten. Heraus kam das 500 Teile umfassende ganz besondere Flensburg-Puzzle.<br>Ein besonderer Dank gilt der Katzenmalerin für den Entwurf und das gestiftete Motiv. Für die gestalterische Umsetzung danken wir auch der Firma visuellverstehen GmbH. Nun kann man endlich mit Recht behaupten, dass hier das Ganze mehr ist als „nur“ ein Puzzle und damit mehr als die Summe seiner 500 Teile. Es ist ein klares Bekenntnis für ein harmonisches Leben in Flensburg und das Gute, dass mit dem Kauf eines Exemplars getan werden kann.<br>Das Puzzle gibt es für 20 Euro bei Galerie Bilder im Hof, MOMO Naturbutik, Carl-von-Ossietzky-Buchhandlung, Klaus&amp;Co., BMW Bauer, Emil Frey Küstengarage/Volkswagen Zentrum Flensburg.</p>



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		<title>37. Lions Benefizkonzert im Deutschen Haus Flensburg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Mar 2023 11:05:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Altes Gymnasium Flensburg]]></category>
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		<category><![CDATA[Christian Scheeben]]></category>
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		<category><![CDATA[Rebekka Moosmann]]></category>
		<category><![CDATA[veranstaltung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nun schon zum 37. Mal findet das traditionelle Konzert des Lions Club Flensburg-Schiffbrücke zur Unterstützung von Menschen in Not im Deutschen Haus in Flensburg statt. Diese Mal mit Musik von Felix Mendelssohn Bartholdy (Violinkonzert e-Moll OP. 64) und von Lars-Erik Larsson (Lyrische Suite OP. 24 Förklädd gud – Gott in Verkleidung-) unter Mitwirkung von vielen [&#8230;]</p>
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<p>Nun schon zum 37. Mal findet das traditionelle Konzert des Lions Club Flensburg-Schiffbrücke zur Unterstützung von Menschen in Not im Deutschen Haus in Flensburg statt. Diese Mal mit Musik von Felix Mendelssohn Bartholdy (Violinkonzert e-Moll OP. 64) und von Lars-Erik Larsson (Lyrische Suite OP. 24 Förklädd gud – Gott in Verkleidung-) unter Mitwirkung von vielen Solisten wie der jungen Rebekka Moosmann aus Flensburg an der Violine, der Sopranistin Pia Carlotta Hansen und dem Bariton Christian Scheeben. Die Musiker des Collegium Musicum am Alten Gymnasium und der große Benefizchor des Alten Gymnasium mit Unterstützung der Lundberg Singers Hässelholm Schweden und dem Concert-Chor Concordia Hürth spielen und singen letztmalig unter der Leitung des bekannten und beliebten Christian Letschert-Larsson. Anschließend erfolgt die Übergabe des Taktstockes an den neuen Konzertmeister der Konzertreihe, dem Flensburger&nbsp; Stadtkantor KMD Michael Mages. Es wird wieder ein berauschender Konzertabend werden. Eintrittskarten erhalten Sie beim Ticketcenter des SHZ in der Nikolaistraße 7, Flensburg und an der Abendkasse.</p>



<p><strong><em>Sonntag, 19.03.2023, 19.30 Uhr </em></strong><strong><em><br></em></strong><strong><em>Deutsches Haus, Flensburg</em></strong></p>
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		<title>Wir stellen vor: Lions Club Flensburg-Schiffbrücke</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Oct 2022 22:49:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>
		<category><![CDATA[lions club]]></category>
		<category><![CDATA[Lions Club Flensburg-Schiffbrücke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Einander helfen und unterstützen“ – die „Königsdisziplin“ einer modernen Gesellschaft Das fanden vor über 100 Jahren auch zahlreiche Amerikaner, setzten die Idee in die Tat um: Sie wurden unter dem Motto „We serve“ ehrenamtlich tätig, halfen, wo Unterstützung angesagt war – in der eigenen Nachbarschaft und weltweit! Eine weltweite Erfolgsgeschichte Seit mehr als 100 Jahren [&#8230;]</p>
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<h2 class="wp-block-heading">„Einander helfen und unterstützen“ – die „Königsdisziplin“ einer modernen Gesellschaft</h2>



<p>Das fanden vor über 100 Jahren auch zahlreiche Amerikaner, setzten die Idee in die Tat um: Sie wurden unter dem Motto „We serve“ ehrenamtlich tätig, halfen, wo Unterstützung angesagt war – in der eigenen Nachbarschaft und weltweit!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Eine weltweite Erfolgsgeschichte</h2>



<p>Seit mehr als 100 Jahren steht der Name Lions Clubs International (LCI) exemplarisch für bürgerschaftliches Engagement, für den Dienst an der Gemeinschaft und Hilfe für Menschen in Not. Mit über 1,4 Millionen Mitgliedern in über 200 Ländern ist LCI die mitgliederstärkste wohltätige Clubbewegung der Welt und hat sogar einen Konsultarstatus in der UN – das bedeutet: Einmal im Jahr (meistens im Monat März) dürfen Mitglieder der Lions in New York als Gast an einer UN-Vollversammlung teilnehmen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="648" height="609" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/09/Logo-Lions-Club.jpg" alt="" class="wp-image-72447" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/09/Logo-Lions-Club.jpg 648w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/09/Logo-Lions-Club-300x282.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/09/Logo-Lions-Club-447x420.jpg 447w" sizes="auto, (max-width: 648px) 100vw, 648px" /></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Deutschlands „Löwen“</h2>



<p>Allein in Deutschland engagieren sich mittlerweile in 1.580 Clubs rund 52.000 Frauen und Männer. Grundlage sind gemeinsame Werte wie Menschlichkeit, Freundschaft, Wahrhaftigkeit, staatsbürgerliches Bewusstsein und gesellschaftliche Verantwortung. Vor Ort in der eigenen Gemeinde, deutschlandweit und über die Landesgrenzen hinaus verwirklichen die Lions mit viel persönlichem Einsatz das Motto „We Serve: Wir helfen gemeinsam!“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Auch in Flensburg sind die „Lions“ präsent</h2>



<p>Und wie! In unserer Stadt sind heute vier Lions Clubs tätig, machen sich dabei jedoch nicht gegenseitig „Konkurrenz“, sondern agieren friedlich und einvernehmlich mit- und nebeneinander: Für den guten Zweck!<br>Einen dieser Clubs möchten wir Ihnen heute vorstellen:<br>Der Lions Club Flensburg-Schiffbrücke wurde 1977 gegründet (in der amerikanisch geprägten Clubsprache „gechartert“) und ist damit der zweitälteste Lions Club Flensburgs. Seit ziemlich genau 45 Jahren engagiert sich dieser Club somit regional wie überregional für seine Mitmenschen und setzt sich für lebenswürdigere Bedingungen auf der ganzen Welt ein.<br>Durch verschiedene Aktivitäten, die sogenannten „Activities“, generiert er als gemeinnütziger Verein Einnahmen, die mit Bedacht an förderungswürdige Projekte und Personenkreise ausgekehrt werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Lions Club Flensburg-Schiffbrücke</h2>



<p>„Die uns immer noch in Atem haltende Corona-Pandemie zeigt uns als Gesellschaft einmal mehr, wie wichtig soziales Engagement auch in heutigen Tagen und einem vergleichsweise dichten sozialen Auffangnetz ist“, weiß Torsten Reimer, seines Zeichens amtierender Präsident des Lions Clubs Flensburg-Schiffbrücke. „Uns als Club ist es dabei besonders wichtig, sich für die Schwächsten und Benachteiligten der Gesellschaft zu engagieren – ganz im Sinne der Gründer der Lions.“<br>Wie der Clubname schon andeutet, sind diese „Löwen“ am Westufer des Flensburger Binnenhafens zu Hause, haben folgerichtig auch ganz in der Nähe der Schiffbrücke ihre Heimstatt gefunden: Das Brauhaus und Restaurant „Genusswerk“ beherbergt den Lions Club Flensburg-Schiffbrücke, in seinen gemütlichen und einladenden Räumlichkeiten halten Vorstand und Mitglieder sowohl ihre regelmäßigen Sitzungen als auch ihre außerordentlichen Aktivitäten ab.<br>„Wir sind im „Genusswerk“ stets willkommen, fühlen uns hier längst gut aufgehoben und zu Hause. Wir veranstalten zweimal pro Monat montags unsere Clubabende bzw. Vorstandssitzungen. Daneben finden hier Veranstaltungen wie Vorträge, Diskussionen mit Personen des öffentlichen Lebens usw. statt. So waren schon verschiedenste Gäste im „Löwenkäfig“ „Genusswerk“, schwärmt Torsten Reimer von der Löwenheimat. „Uns Löwen von Flensburg-Schiffbrücke gibt es seit 45 Jahren, wir sind aktuell genauso viele Mitglieder, nämlich 45.<br>Einige der Gründungsmitglieder sind auch heute noch im Club aktiv, blickt der aktuelle Präsident mit Stolz auf die heutige Personalsituation des Clubs.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG-20211211-WA0002.jpg" alt="" class="wp-image-72446" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG-20211211-WA0002.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG-20211211-WA0002-300x225.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG-20211211-WA0002-768x576.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG-20211211-WA0002-696x522.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG-20211211-WA0002-560x420.jpg 560w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG-20211211-WA0002-80x60.jpg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG-20211211-WA0002-265x198.jpg 265w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Wie wird man eigentlich Mitglied bei den Lions?</h2>



<p>„Die Lions sind ein Empfehlungsclub“, klärt Reimer auf. „Man wird von einem Mitglied vorgeschlagen, ein weiteres Mitglied bestätigt den gemachten Vorschlag, anschließend wird man dreimal zu Clubabenden eingeladen. Sind diese Bedingungen erfüllt, wird von den Lions des entsprechenden Clubs über eine Aufnahme entschieden: Die Abstimmung muss anschließend einstimmig „Ja“ ergeben; dann ist der Noch-Kandidat ab dem Augenblick vollwertiges Mitglied!“<br>Eine mögliche Karriere innerhalb eines Lions Clubs ist klar geregelt: „Du wirst eines Tages gefragt, ob Du ein sogenannter „Sekretär“ werden möchtest, ein weiterer Schritt auf der „Karriereleiter“ ist der zum Vizepräsidenten – das kannst Du werden, nachdem Du ein Jahr lang Sekretär warst.<br>Bist Du dann für ein Jahr Vizepräsident gewesen, wartet die höchste Stufe auf Dich als „Löwe“: Du wirst „Präsident“ des Clubs – für genau ein Jahr. Deine Amtszeit dauert stets vom 1. Juli eines Jahres bis zum 30. Juni des Folgejahres!“, listet uns der aktuelle Präsident die Erfolgsleiter der Lions auf – im Wissen, dass er selbst bis zum 30.06.2023 als Präsident in Amt und Würden sein wird. Doch ganz so starr werden die Regularien nicht immer angewendet: „Rein theoretisch kannst Du auch ohne „Vorämter“ Präsident werden. Was durchaus bei einer zweiten Präsidentschaft auch vorkommt.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Aktivitäten des Lions Club Flensburg-Schiffbrücke</h2>



<p>Vom Tannenbaumverkauf über Punschverkauf auf dem Flensburger Weihnachtsmarkt über den Bilder-Flohmarkt bis hin zum alljährlichen Lions-Benefizkonzert veranstalten die „Löwen“ Events, um Spenden zu generieren. Ihr eigenes und effektives Netzwerk ist gerade bei den Vorbereitungen und Planungen solcher Ereignisse äußerst hilfreich. „Mein Arbeitgeber etwa, die Emil Frey Küstengarage Flensburg, stellt uns regelmäßig und kostenlos ihre Räumlichkeiten zur Verfügung – eine große Hilfe für die Durchführung von öffentlichen Veranstaltungen, sind doch die Auflagen für Veranstalter hoch: sei es bei Themen wie Brandschutz, Verkehrssicherheit, Toiletten, Parkmöglichkeiten usw.“, weiß Torsten Reimer die Unterstützung aus Flensburger Wirtschaftskreisen sehr zu schätzen. „Aber machen Sie sich selbst ein Bild unserer Aktivitäten, schauen Sie sich gern auf der Homepage unseres Clubs  (www.flensburg-schiffbruecke.lions.de) bei uns um!“, lädt der aktuelle Präsident Interessierte zum Lesen ein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wem hilft der Lions Club Flensburg-Schiffbrücke?</h2>



<p>Institutionen, Verbände, Vereine, Organisationen, Einzelpersonen – sie alle können Anträge einreichen und stellen bei den jeweiligen Lions Clubs. „Im Club wird jeder Antrag dem clubeigenen Spendenausschuss vorgelegt, ebendort geprüft auf Gemeinnützigkeit und insbesondere Nachhaltigkeit. Sind gewisse Voraussetzungen erfüllt, werden die bearbeiteten Anträge dem Vorstand vorgelegt, dort letztlich entschieden, wem – wie auch immer, womit und in welcher finanziellen Dimension, geholfen werden wird. Die Hilfen fallen ganz unterschiedlich und vielfältig aus, so werden Institutionen wie „Löwenzahn“ oder das Katharinen-Hospiz unterstützt und gefördert, aber auch unser Engagement in Entwicklungsländern ist uns eminent wichtig und liegt uns sehr am Herzen“, so Torsten Reimer. „Die Lions sind klimafreundlich, insbesondere auf die schon erwähnte Nachhaltigkeit legen wir besonderen Wert.“</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="532" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/09/20220907_LionsClub_012.jpg" alt="" class="wp-image-72444" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/09/20220907_LionsClub_012.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/09/20220907_LionsClub_012-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/09/20220907_LionsClub_012-768x511.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/09/20220907_LionsClub_012-696x463.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/09/20220907_LionsClub_012-632x420.jpg 632w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption>Torsten Reimer, Präsident Lions Club Flensburg-Schiffbrücke</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Der Präsident des Lions Clubs Flensburg-Schiffbrücke</h2>



<p>Torsten Reimer ist der aktuelle Club-Präsident, seit einem guten Vierteljahr in Amt und Würden. „Ich hoffe auf ein gutes Jahr während meiner Präsidentenzeit, wünsche mir sehnlich, dass Corona oder andere widrige Umstände uns nicht erneut einen Strich durch die Rechnung bei unseren geplanten Aktivitäten machen“, wünscht sich der Präsident. Torsten Reimer ist Flensburger „durch und durch“: „Ich bin 1969 hier geboren, in Flensburg groß geworden, hab hier meine Kindheit und Jugend verbracht, bin hier beim „Bund“ gewesen“, gibt er einen kurzen Abriss seines Lebenslaufs: „Die Berufsentscheidung fiel irgendwann so aus, dass ich mich für einen Zivilberuf entschied: Ich bin in 1990 beim seinerzeitigen „Autohaus Thurner“ ins Berufsleben eingestiegen. Nach erfolgreicher Ausbildungszeit, sowie einem späteren Wechsel in ein anderes Autohaus, bin ich seit 2016 wieder zurück in Flensburg, am gleichen Standort wie 1990 Ecke Nordstraße/Osterallee; allerdings heißt das Autohaus heute „Emil Frey Küstengarage Flensburg GmbH“, bin ebendort als Serviceleiter  tätig.“ Wenn er nicht gerade dienstlich oder für die Lions unterwegs ist, treibt Torsten für sein Leben gern Sport. „Viele Jahre war ich als Langläufer unterwegs, habe sowohl national als auch international diverse Marathonläufe absolviert, war bei Events in Hamburg, sogar mal in New York, unterwegs, ich durfte beim hiesigen „Ostseeman“ mitlaufen. Vor rund 5 Jahren habe ich zudem das Golfspielen für mich entdeckt: Ein toller Sport für mich, der optimal als Ausgleich für viele Stunden im Auto oder am Schreibtisch geeignet ist.“ Mit seiner Familie wohnt Reimer seit Jahren in Engelsby, wobei die Tochter mittlerweile selbst erwachsen ist.<br>„Apropos meine Tochter“, lächelt Torsten Reimer als stolzer Vater: „Lions-mäßig fällt „der Apfel nicht weit vom Stamm“ – so sagt doch ein altes Sprichwort.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Leo-Club</h2>



<p>Im Oktober 2019 war es soweit: Eine zunächst kleine Gruppe von interessierten jungen Menschen versammelte sich zu einem Auftakttreffen, um in Flensburg einen Leo-Club zu gründen. Im Februar 2020 wurde der Leo-Club Flensburg ist offiziell anerkannt. Mitglieder müssen zwischen 16 und 31 Jahre alt sein. Aktuell ist die Tochter von Torsten Reimer die Präsidentin des Leo-Clubs Flensburgs!</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="1012" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/09/20220907_LionsClub_015.jpg" alt="" class="wp-image-72445" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/09/20220907_LionsClub_015.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/09/20220907_LionsClub_015-237x300.jpg 237w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/09/20220907_LionsClub_015-768x972.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/09/20220907_LionsClub_015-696x880.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/09/20220907_LionsClub_015-332x420.jpg 332w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Ausblick</h2>



<p>Das Flensburg Journal bedankt sich beim Präsidenten des Lions Clubs Flensburg-Schiffbrücke für ein äußerst interessantes Gespräch mit vielen Einblicken in die weltweite Erfolgsgeschichte der Lions Clubs sowie im Besonderen des hiesigen Clubs an der Flensburger Westuferseite der Förde! Wir wünschen dem Club für die Zukunft alles Gute: Macht weiter so!</p>



<p><em>Mit Torsten Reimer sprach Peter Feuerschütz<br>Fotos: Benjamin Nolte, Lions</em></p>
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