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	<title>Flensburg Journal 215 Archive - Flensburgjournal</title>
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		<title>Lothar Raasch: „Erfolgreich in Sport und Beruf“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Aug 2020 08:11:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Flensburger Köpfe]]></category>
		<category><![CDATA[Reportagen / Serien]]></category>
		<category><![CDATA[Flensburg Journal 215]]></category>
		<category><![CDATA[Flensburg Journal August 2020]]></category>
		<category><![CDATA[Lothar Raasch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Wacholderbogen wird gebuddelt. Die Kanalisation wird erneuert, Glasfaser kommt. Für die Anwohner ergeben sich teilweise neue Wege zu ihren Häusern, manchmal durchaus mit sportlichem Charakter. Für Lothar Raasch stellen diese kleinen Einschränkungen kein Problem dar. Er ist trotz seiner 72 Jahre eine sportliche Natur, spielte lange Zeit Handball und Tennis und sieht nun in [&#8230;]</p>
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<p>Im Wacholderbogen wird gebuddelt. Die Kanalisation wird erneuert, Glasfaser kommt. Für die Anwohner ergeben sich teilweise neue Wege zu ihren Häusern, manchmal durchaus mit sportlichem Charakter. Für Lothar Raasch stellen diese kleinen Einschränkungen kein Problem dar. Er ist trotz seiner 72 Jahre eine sportliche Natur, spielte lange Zeit Handball und Tennis und sieht nun in Golf eine neue Herausforderung. In der Region bekannt wurde er hauptsächlich mit Wirtschaftsthemen. Er war insgesamt 35 Jahre für die Industrie- und Handelskammer tätig und somit an der Entwicklung Flensburgs beteiligt.<br>Lothar Raasch ist ein echter Flensburger Jung. Am 16. Juni 1948 wurde er in der Brixstraße geboren, doch bereits fünf Jahre später zog die Familie an den Nettelbeckplatz in Fruerlund. Dort, wo sich heutzutage der neugestaltete Willy-Sander-Platz ausdehnt, existierten damals Kneipe, Lebensmittelladen, Milchmann, Schlachter und Bäcker. Mittendrin der Friseur Aloysius Raasch. Die Eltern betrieben einen angesehenen Salon, der in seinen besten Zeiten über zehn Mitarbeiter hatte. Für den Filius war der hintere Bereich am interessantesten: Dort lag ein Raum, in dem man nur die Stühle an die Wände schieben musste – und es war genug Platz für eine Tischtennis-Platte. Am Samstagabend ging es mit Freunden oft um Punkte in der „Bundesliga“ oder „Regionalliga“.<br>Sport war für Lothar Raasch schon in der Jugend eine Leidenschaft. Der Parkplatz eignete sich aufgrund des noch geringen Autoverkehrs als Fußball-Manege. Oder es wurde im nahen Stadion gekickt. Still und heimlich träumte der Junge von einer Profi-Karriere. „Meine Eltern waren gar nicht begeistert, ich sollte mich mehr um die Schule kümmern“, verrät Lothar Raasch. „Und so bin ich zum Handball gekommen.“ Der Vorteil: Der Trainer hieß Bernd Kuchenbecker, war einst Feldhandball-Weltmeister, nun Pädagoge und auch Kunde im Salon der Eltern. Ihr Sohn schloss sich mit 13 Jahren der starken Handball-Abteilung von Flensburg 08 an und genoss eine sehr gute Ausbildung. Mit Peter Pickel und Torwart Ulrich Althoff gab es noch zwei weitere Jungen, die es einmal bis in die Bundesliga bringen sollten. Und ganz ohne Fußball ging es auch nicht: Zum Aufwärmen wurde regelmäßig für zehn Minuten das runde Leder gekickt.<br>Die Infrastruktur war in den frühen 60er Jahren noch eine ganz andere als heute. Mit dem Fahrrad wurde die kleine Duburghalle, die einzige für Handball halbwegs geeignete Sportstätte, angesteuert – auch im Winter. „Manchmal hatten wir minus zehn Grad“, schmunzelt Lothar Raasch. „Das galt für draußen wie für drinnen.“ Die bescheidene Halle hatte keine Heizung, die Fensterscheiben waren oft eingeschlagen. Aus den einfachen Anfängen entwickelte sich Großes. Lothar Raasch schaffte den Sprung in das Männer-Team von Flensburg 08 und in die damals zweitklassige Regionalliga. In der Serie 1969/70 sorgten erstmals Doppel-Spieltage der beiden heimischen Top-Klubs für immense Begeisterung in der neuen Idraetshalle. „Wir waren die kämpferische Komponente, der FTB versuchte es eher spielerisch“, erzählt Lothar Raasch, der auch mehrfach in der Stadtauswahl stand. So durfte er sogar einmal gegen den späteren Olympiasieger Sowjetunion antreten. Allerdings begann der Handball-Stern von 08 allmählich zu sinken.<br>Die berufliche Ausbildung rückte in den Vordergrund. Spätestens als nach der Käte-Lassen-Schule und der höheren Handelsschule auch das Wirtschaftsgymnasium abgeschlossen war, musste für den weiteren Werdegang eine Entscheidung getroffen werden. Es war keine Option, den elterlichen Salon zu übernehmen. „Zum Leidwesen meiner Eltern hatte ich sogar lange Haare, das passte nun gar nicht zu einem Friseur“, schmunzelt Lothar Raasch.<br>Er absolvierte zunächst ein Praktikum bei „Liebelt“ in der Liebigstraße. Dort wurden Extrakte angeliefert und dann die Flaschen mit „Coca-Cola“ oder „Fanta“ gefüllt. Der neugierige Praktikant durchwanderte alle Stationen, erhielt umfangreiche Einblicke in einen Produktionsbetrieb und sicherte sich mittelfristig einen Job für die Semesterferien. Er fuhr die Getränkekisten aus. Dazu qualifizierte ihn der LKW-Führerschein, den er beim Technischen Hilfswerk abgelegt hatte. „Damals genügte es, sich vier Stunden mit einem Bus vertraut zu machen und dann den Prüfer von Duburg zum Bahnhof zu fahren“, plaudert Lothar Raasch aus dem Nähkästchen.<br>Er studierte Betriebswirtschaft, bastelte binnen drei Jahren erfolgreich am Diplom. Da dieses Fach noch nicht in Flensburg angeboten wurde, schrieb er sich an der Fachhochschule Kiel ein. Er zog allerdings nie in die Landeshauptstadt und bildete stattdessen eine sehr aktive Fahrgemeinschaft mit einem Kommilitonen aus Sörup. „Das studentische Leben konnten wir so allerdings nicht genießen, und manchmal stellte sich auch die Frage, ob wir für eine einzige Vorlesung nach Kiel fahren sollten“, verrät Lothar Raasch. „Ich würde es heute nicht empfehlen, sein Studium so zu gestalten.“ Dennoch hat sich aus dem Abschlussjahrgang 1976 ein jährliches Treffen einer Gruppe etabliert.<br>In der Heimat war es für den Diplom-Betriebswirt zunächst nicht ganz so einfach, etwas zu finden. Er landete am Südermarkt, war zunächst stellvertretender Geschäftsleiter bei „Quelle“. Die Begeisterung hielt sich in Grenzen. „Ich sah keine Zukunft für mich“, sagt Lothar Raasch im Rückblick. „Wenn ich im Konzern Karriere gemacht hätte, wäre alle zwei Jahre ein Ortswechsel unvermeidbar gewesen.“ Doch der junge Mann wollte in Flensburg bleiben, wollte Handball spielen. Deshalb war auch ein Angebot des ehemaligen Bundesligisten TV Grambke Bremen für ihn nicht wirklich interessant.<br>08, sein Stammklub, befand sich da längst im freien Fall. Im Herbst 1974 wechselte Lothar Raasch zur frischgegründeten SG Weiche-Handewitt. Einige Spieler hatten ihn angesprochen, eine neue Halle war auf der Geest im Entstehen. Lothar Raasch denkt gerne an die fünf „Handewitter“ Jahre zurück. „Auf dem Dorf wurde man von jedem gegrüßt, wenn man zum Training oder zum Spiel kam“, erzählt er. „Und nach den Spielen ging es immer in die Vereinsgastronomie. Wenn man es endlich an den Tischen vorbei zum Tresen geschafft hatte, war man schon gar nicht mehr nüchtern.“ Die junge SG manövrierte sich schnell an die Regionalliga-Spitze, lieferte sich packende Derbys mit dem TSB Flensburg und stand im Juni 1978 sogar im Halbfinale um den DHB-Pokal. Dort erwischten die Nordlichter allerdings das schwerste Los. Lothar Raasch: „Den VfL Gummersbach wollten wir nach Handewitt holen. Aber nach der Weltmeisterschaft und der langen Saison waren die vielen Nationalspieler müde und wollten ihr Heimrecht unbedingt behalten.“ Der Außenseiter schlug sich mit 13:16 dennoch sehr achtbar.<br>Eine Saison weiter wagte Lothar Raasch einen Schritt, der damals als „No-Go“ galt: Ein Wechsel zum Lokalrivalen TSB Flensburg, der gerade in die Bundesliga aufgestiegen war. So konnte er sich den Traum erfüllen, zumindest einmal in die höchste Spielklasse zu schnuppern. Der sofortige Abstieg war nicht zu verhindern, einige Impressionen blieben aber im Langzeitgedächtnis haften. Zuschauer strömten schon Stunden vor dem Anpfiff in die KGS Adelby, um sich dort einen Notplatz zu sichern. Der neue Trikotsponsor „Beate Uhse“ sorgte für Furore. Der erste Sieg gelang ausgerechnet gegen den THW Kiel. Der entscheidende Schachzug: Lothar Raasch stellte nach der Halbzeit den zehnfachen Torschützen Predrag Timko mit einer Manndeckung kalt. Auswärts gab es kuriose Touren: Von Hamburg über Köln nach Stuttgart mit dem Flieger und dann mit dem Bus nach Hofweier am Rande des Schwarzwaldes. Am nächsten Tag ging es über Frankfurt zurück. Einmal musste der TSB am Mittwoch auswärts ran und kehrte erst um 5 Uhr morgens zurück. Dann hieß es: „Duschen und zum Dienst“.<br>Seit dem 24. März 1978 war Lothar Raasch für die Industrie- und Handelskammer in der Heinrichstraße tätig. Die IHK Flensburg hatte 40.000 Mitglieder, davon allein 10.000 im Einzelhandel. Der Einzugsbereich reichte von Holnis bis Brunsbüttel. Für den Betriebswirt ergaben sich daraus vielschichtige Aufgaben in verschiedenen Bereichen. „Das war gewiss kein Bürojob“, betont er. „Ich war viel unterwegs und hatte viel Kontakt mit interessanten Mitmenschen.“ Zunächst ging es um Zonenrandförderung, Exporte und Existenzgründungen. Lothar Raasch betreute lange die Wirtschaftsjunioren in Schleswig.<br>Als eine knifflige Aufgabe erwies sich oft das „Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb“ (UWG). Die IHK trat als Aufsichtsbehörde für eine faire Konkurrenz im Einzelhandel auf. Früher gab es klare Vorschriften für Werbung, Vorschriften für Rabatte und Räumungsverkäufe. Wer dagegen verstieß, riskierte Abmahnverfahren und Unterlassungserklärungen. Mancher Unternehmer nahm die Strafgebühren sogar bewusst in Kauf oder spekulierte mit einer kurzfristigen Annonce darauf, dass niemand mehr so schnell reagieren könnte. Doch auch am Freitagnachmittag wurden noch einstweilige Verfügungen verhängt. Mit dem EU-Binnenmarkt wurde das Gesetzt harmonisiert und liberalisiert. „Früher war der Verbraucher mehr geschützt“, meint Lothar Raasch.<br>Beim Handball erlebte er eine Zäsur. Zwar wurde er 1982 noch einmal vom TSB Flensburg für einige Monate reaktiviert, doch die ambitionierte Handball-Laufbahn war beendet. Gespielt wurde nur noch bei den „Alten Herren“. Dafür wirkte Lothar Raasch als Trainer beim TSV Jarplund-Weding, TSV Medelby und vor allem beim TSV Hürup, mit dem er mehrere Aufstiege feierte. Seine letzte Station war die „Dritte“ der SG, wo er einmal sogar Geschäftsführer Dierk Schmäschke auflaufen ließ. Heute schaut Lothar Raasch „sporadisch“ bei den Bundesliga-Partien in der „Hölle Nord“ zu.<br>Ab 1984 faszinierte ihn ein anderer Sport: Tennis. Für den TC Glücksburg bestritt er Punktspiele bei den Jungsenioren und Senioren. „Mit meiner Grundschnelligkeit, Antizipation und Ballgefühl konnte ich viele Gegner ärgern“, erzählt der ehemalige Handballer. Später war er sogar zwei Jahre Vereinsvorsitzender und maßgeblich an den drei Mal ausgetragenen „Glücksburg Open“ beteiligt. Das Preisgeld – immerhin 20.000 Euro – lockte ambitionierte Spieler ab 35 Jahren an die Förde. In einem Zelt stieg die „Player´s Night“. Lothar Raasch verstand es, über sein Netzwerk Sponsoren einzubinden, sodass der Klub „nie mit einem Minus rausging“. Über den Draht zur SG erschienen Kapitän Jan Fegter und einige andere Spieler beim Tennis-Event.<br>Bei der IHK wurde Lothar Raasch 1997 Referent für Handel, Stadtmarketing und Gastronomie. Flensburg als einziges Oberzentrum im Einzugsgebiet stand besonders im Fokus. Unter der Moderation der IHK saßen 15 Flensburger Persönlichkeiten an einem Tisch und arbeiteten ein Image- und Vermarktungskonzept aus. „Wirklich genutzt wurde es allerdings nicht und landete in der Schublade“, berichtet der einstige IHK-Fachmann. „In dieses Konzept sollte man öfter hineinschauen, da stehen gute Ideen drin.“ Seine Institution war vielfach involviert, wenn sich der Einzelhandel gegenüber dem Tourismus vernachlässigt fühlte. Wenn die Planung eines neuen Grenzhandels in Handewitt Sorgen in Harrislee auslöste. Oder wenn die Geschäfte an der Grenze auch sonntags geöffnet hatten, während den Kaufleuten der Flensburger Innenstadt ein Betrieb am Sonntag untersagt war.<br>Das Flensburger „Herzstück“ brachte schließlich die größte Einzelaufgabe in der beruflichen Laufbahn von Lothar Raasch. Vitrinen, Blumenkübel und Bänke in S-Form galten nach der Jahrtausendwende nicht mehr als der letzte Schrei für eine Fußgängerzone. Die neue Losung lautete: Nordisches Flair mit vielen Freiräumen, was eine Ideen-Werkstatt unter den Einzelhändlern bestätigte. Da für Flensburg keine Fördergelder in Aussicht standen, sollte das neue Instrument „Business Improvement District“ (BID) das rechtliche Fundament bilden. Hamburg war in dieser Hinsicht Vorreiter, hatte schon das nötige Gesetz erlassen, da die Eigentümer der zentralen Immobilien die Gelder für die Baumaßnahmen aufzubringen hatten. Die IHK organisierte Versammlungen für den Holm, die Große Straße und die Norderstraße, moderierte zwischen Eigentümern, mietenden Gewerbetreibenden, dem Land und der Stadt mit einem engagierten Oberbürgermeister Klaus Tscheuschner.<br>Im Frühjahr 2007 stand die „Partnerschaft zur Attraktivierung von City-, Dienstleistungs- und Tourismusbereichen“ (PACT), nachdem deutlich weniger als ein Drittel der Eigentümer Widerspruch eingelegt hatten. Vier Millionen Euro wurden in die Verschönerung der Innenstadt investiert. Für Kanalisation, Fernwärme und Telefonkabel wurde gleich mitgebuddelt. „Eine wahnsinnige Baumaßnahme“, erinnert sich Lothar Raasch. „Wir haben es aber so geschafft, dass jedes Geschäft immer erreichbar war.“ Eine Baustellen-Halbzeit-Party erhöhte zwischenzeitlich die Frequenz im Einzelhandel. Viele Gebäudebesitzer restaurierten zugleich die Fassaden. Ein Gutachten kam später zum Schluss, dass Flensburgs City nach dem Umbau wesentlich mehr skandinavische Gäste anzog. „Die Sortimente in den Kleidungsgeschäften sind nun sehr auf dänische Kunden ausgerichtet“, beobachtete Lothar Raasch. „Dieser Trend wird auch wichtig für die Wiederbelebung nach der Corona-Phase sein.“<br>Kurz vor seinem Ruhestand im August 2013 wurde noch „PACT II“ auf Reisen geschickt, speziell ein gemeinsames City-Marketing in mehreren Etappen. Da galt unter BID-Experten die Flensburger Innenstadt längst als Vorzeigeprojekt, da vielerorts deutlich mehr Widersprüche ähnliche Vorhaben torpedierten. Auf einem bundesweiten Kongress wurde Flensburg mit dem BID-Award ausgezeichnet. „Eine Werbung für die Stadt“, sagt Lothar Raasch, der selbst mit viel Beifall aus der illustren Runde verabschiedet wurde.<br>Wenn nicht gerade das Corona-Virus regiert, trifft sich der „ewige“ Sportler jeden Donnerstag mit alten Weggefährten in der Duburghalle. Inzwischen wird Fußball gespielt, da Kicker die altersmäßig ausgeschiedenen Handballer ersetzten. „Handballer können ja auch Fußball spielen, umgekehrt ist es schon schwieriger“, lächelt Lothar Raasch. Nach gut einer Stunde gehen die Aktiven die Treppen zur TSB-Vereinsgaststätte hinunter und treffen auf viele bekannte Gesichter. Die Handball-Veteranen haben sich noch immer viel zu erzählen.<br>Über seine Lebensgefährtin Jutta hat Lothar Raasch eine neue Herausforderung entdeckt: Golf. „Sie ist sehr früh dran“, erzählt er. „Wir spielen oft schon um 7.30 Uhr, wenn sonst noch niemand auf dem Platz in Bockholmwik ist.“ Der 72-Jährige stellte fest: „Die bei mir vorhandene Kraft ist nicht das beste Mittel, den Ball muss man schon ganz genau treffen. Man sagt ja nicht umsonst, dass Golf nach Stabhochsprung die zweitschwierigste Sportart ist.“ Das Paar genießt das Reisen, war schon auf zwei Kreuzfahrten nach Mittelamerika und Südostasien unterwegs. Der Urlaub auf Mauritius war gerade noch rechtzeitig angetreten worden: im Februar. In Kürze soll es mit dem Wohnmobil losgehen: vier Wochen durch Süddeutschland.</p>



<p>Text: Jan Kirschner<br>Fotos: Jan Kirschner, privat</p>



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<figure class="wp-block-gallery columns-3 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="695" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/08/DSC_3103-1024x695.jpg" alt="" data-id="64548" data-full-url="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/08/DSC_3103-scaled.jpg" data-link="https://flensburgjournal.de/dsc_3103/" class="wp-image-64548" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/08/DSC_3103-1024x695.jpg 1024w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/08/DSC_3103-300x204.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/08/DSC_3103-768x521.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/08/DSC_3103-1536x1043.jpg 1536w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/08/DSC_3103-2048x1390.jpg 2048w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/08/DSC_3103-696x472.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/08/DSC_3103-1068x725.jpg 1068w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/08/DSC_3103-619x420.jpg 619w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="blocks-gallery-item__caption">Handballer des Jahres 1973</figcaption></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/08/BIT-1024x683.jpeg" alt="" data-id="64547" data-full-url="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/08/BIT-scaled.jpeg" data-link="https://flensburgjournal.de/bit/" class="wp-image-64547" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/08/BIT-1024x683.jpeg 1024w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/08/BIT-300x200.jpeg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/08/BIT-768x512.jpeg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/08/BIT-1536x1024.jpeg 1536w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/08/BIT-2048x1365.jpeg 2048w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/08/BIT-696x464.jpeg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/08/BIT-1068x712.jpeg 1068w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/08/BIT-630x420.jpeg 630w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="blocks-gallery-item__caption">BIT-Award für Flensburg, ein Handball für Lothar Raasch</figcaption></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><img decoding="async" width="1024" height="769" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/08/TSB-1979-80-1024x769.jpeg" alt="" data-id="64556" data-full-url="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/08/TSB-1979-80.jpeg" data-link="https://flensburgjournal.de/tsb-1979-80/" class="wp-image-64556" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/08/TSB-1979-80-1024x769.jpeg 1024w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/08/TSB-1979-80-300x225.jpeg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/08/TSB-1979-80-768x577.jpeg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/08/TSB-1979-80-1536x1154.jpeg 1536w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/08/TSB-1979-80-696x523.jpeg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/08/TSB-1979-80-1068x802.jpeg 1068w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/08/TSB-1979-80-559x420.jpeg 559w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/08/TSB-1979-80-80x60.jpeg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/08/TSB-1979-80-265x198.jpeg 265w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/08/TSB-1979-80.jpeg 1944w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="blocks-gallery-item__caption">Das Bundesliga-Team des TSB Flensburg 1979/80. Mittlere Reihe dritter von links: Lothar Raasch</figcaption></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="604" height="584" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/08/raasch-Handball-Dachgarten.jpeg" alt="" data-id="64553" data-full-url="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/08/raasch-Handball-Dachgarten.jpeg" data-link="https://flensburgjournal.de/raasch-handball-dachgarten/" class="wp-image-64553" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/08/raasch-Handball-Dachgarten.jpeg 604w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/08/raasch-Handball-Dachgarten-300x290.jpeg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/08/raasch-Handball-Dachgarten-434x420.jpeg 434w" sizes="auto, (max-width: 604px) 100vw, 604px" /><figcaption class="blocks-gallery-item__caption">Lothar Raasch: mit 13 zum Handball</figcaption></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="748" height="696" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/08/raasch-tischtennis.jpeg" alt="" data-id="64555" data-full-url="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/08/raasch-tischtennis.jpeg" data-link="https://flensburgjournal.de/raasch-tischtennis/" class="wp-image-64555" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/08/raasch-tischtennis.jpeg 748w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/08/raasch-tischtennis-300x279.jpeg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/08/raasch-tischtennis-696x648.jpeg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/08/raasch-tischtennis-451x420.jpeg 451w" sizes="auto, (max-width: 748px) 100vw, 748px" /><figcaption class="blocks-gallery-item__caption">Tischtennis im Friseur-Salon</figcaption></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="868" height="960" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/08/Nettelbeckplatz.jpeg" alt="" data-id="64552" data-full-url="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/08/Nettelbeckplatz.jpeg" data-link="https://flensburgjournal.de/nettelbeckplatz/" class="wp-image-64552" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/08/Nettelbeckplatz.jpeg 868w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/08/Nettelbeckplatz-271x300.jpeg 271w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/08/Nettelbeckplatz-768x849.jpeg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/08/Nettelbeckplatz-696x770.jpeg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/08/Nettelbeckplatz-380x420.jpeg 380w" sizes="auto, (max-width: 868px) 100vw, 868px" /><figcaption class="blocks-gallery-item__caption">Alte Zeiten: Nettelbeckplatz</figcaption></figure></li></ul></figure>
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		<title>Berufsfeuerwehr Flensburg &#8211; Ein Blick hinter die Kulissen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2020 07:27:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist 7 Uhr morgens, auf die Minute genau versammeln sich zu dieser Zeit 20 Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr Flensburg in der großen Fahrzeughalle. Zum Schichtwechsel kommt man hier zum sogenannten „Antreten“ zusammen. Aktuelle Anliegen werden besprochen, sowie Fahrzeuge und Aufgaben eingeteilt.Neben dem Löschzug der Feuerwehr mit 12 Einsatzkräften, verteilt auf die drei Einsatzfahrzeuge, werden auf [&#8230;]</p>
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<p>Es ist 7 Uhr morgens, auf die Minute genau versammeln sich zu dieser Zeit 20 Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr Flensburg in der großen Fahrzeughalle. Zum Schichtwechsel kommt man hier zum sogenannten „Antreten“ zusammen. Aktuelle Anliegen werden besprochen, sowie Fahrzeuge und Aufgaben eingeteilt.<br>Neben dem Löschzug der Feuerwehr mit 12 Einsatzkräften, verteilt auf die drei Einsatzfahrzeuge, werden auf der Hauptwache in Flensburg tagsüber auch vier Rettungswagen besetzt. Einer der Feuerwehrmänner ist der 28-jährige Finn Döhring, der heuteals Zugführer auf dem Löschzug im Dienst ist. Noch während der kurzen, allmorgendlichen Besprechung ertönt plötzlich ein lautes Klingeln, gefolgt von einem Gong. Im Anschluss eine Durchsage der Leitstelle: „Alarm für den Lösch zug, ausgelöste Brandmeldeanlage in einem Supermarkt“, so die knappe Info für die Einsatzkräfte. Nun geht alles sehr schnell, die Einsatzkräfte schlüpfen in ihre Schutzkleidung, die direkt neben den Einsatzfahrzeugen bereit steht, keine Minute später rücken das HLF 1 (Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug), die Dreh leiter, das HLF 2, der Einsatzleitwagen und ein Rettungswagen aus.</p>



<p><strong>9 Minuten bis zum Einsatzort</strong></p>



<p>Mit Blaulicht und Martinshorn fahren die schweren Löschfahrzeuge, sowie die Drehleiter durch den morgendlichen Berufsverkehr. Der  Einsatzort befindet sich im äußersten Nordosten der Stadt, die Hilfsfrist von 10 Minuten ist hier aufgrund von Fahrstrecke und Verkehrsdichte für die vom Standort der Berufsfeuerwehr am Munketoft kommenden Berufsretter nicht immer einzuhalten. Somit sieht die Alarmund Ausrückeordnung der Stadt Flensburg in diesem Fall vor, dass eine Freiwillige Feuerwehr mit alarmiert wird, hier die Kameraden aus dem Stadtteil Engelsby.<br>Knapp neun Minuten nach dem Alarm treffen das HLF 1 mit Zugführer Finn Döhring, sowie der restliche Löschzug am Einsatzort ein. Der Marktleiter erwartet die Einsatzkräfte der Feuerwehr bereits an einem Nebeneingang, an dem sich die Brandmeldezentrale befindet. Er berichtet von einem Fehlalarm, ausgelöst durch Wasserdampf in einer Bäckerei. Dennoch kontrolliert Zugführer Döhring mit seinem Atemschutztrupp den ausgelösten Rauchmelder persönlich. An der Brandmeldezentrale des Gebäudes ist für ihn und seinen Gruppenführer Christian Ottsen genau ersichtlich, welcher Melder ausgelöst hat, und mit Hilfe einer sogenannten Laufkarte können die Einsatzkräfte schnell und unkompliziert den direkten Weg zum ausgelösten Melder finden. „Wir konnten den Fehlalarm schnell bestätigen und alle alarmierten Einsatzkräfte können nun wieder einrücken“, berichtet Döhring an der Einsatzstelle.<br>Zurück auf der Feuerwache wird der frühmorgendliche Fahrzeug- und Gerätecheck nachgeholt. „Die Kollegen holen alle Fahrzeuge aus den Hallen, überprüfen die Beladung, die technischen Geräte, testen Pumpen, Lichtmast oder Gefahrgutmessgeräte“, so Döhring, „dass Fahrzeuge und Technik immer zu 100% funktionieren, ist für uns überlebenswichtig.“ </p>



<p><strong>Tagesdienst in den hauseigenen Werkstätten</strong></p>



<p>Keineswegs wird bei der Berufsfeuerwehr während der Schicht nur auf den nächsten Einsatz gewartet. Nach dem Fahrzeugcheck ziehen sich<br>die Mitarbeiter in ihre Werkstätten zurück und gehen dort unterschiedlichsten Tätigkeiten nach. <br>„Eine Voraussetzung um sich für die Beamtenlaufbahn der Berufsfeuerwehr bei der Stadt Flensburg bewerben zu können, ist eine  Ausbildung in einem handwerklichen, feuerwehrtauglichen oder medizinischen Beruf“, erläutert Döhring. In dem großen Feuerwehrgebäude sind neben Fahrzeughallen, Büros, Ruhe- und Aufenthaltsräumen auch die Werkstätten untergebracht. In der Atemschutzwerkstatt, direkt neben der Fahrzeughalle, werden die überlebenswichtigen Atemschutzgeräte der Einsatzkräfte geprüft, gewartet, gereinigt und die Pressluftflaschen wieder aufgefüllt. Dies im Übrigen nicht nur für die 110 Feuerwehrmänner/Feuerwehrfrauen bei der Berufsfeuerwehr,  sondern auch für die rund 233 aktiven Mitglieder der sechs freiwilligen Feuerwehren der Stadt Flensburg. Florian Jöns und seine Kollegen haben hier besonders nach längeren Brandeinsätzen alle Hände voll zu tun um die Geräte schnellstmöglich wieder einsatzklar zu machen.<br>Gegenüber der Atemschutzwerkstatt liegt die Sanitätswerkstatt. Hier kümmert sich heute Philipp Bomhard um die Logistik des Rettungsdienstmaterials und der Medizinprodukte. Aus seinen Lagerräumen heraus werden zum Beispiel die Verbrauchsmaterialien<br>auf den Rettungswagen aufgefüllt und ausreichend Ersatzgeräte und Equipment vorgehalten. Philipp Bomhard sorgt auch dafür, dass immer<br>rechtzeitig Medikamente und Verbrauchsmaterialien nachbestellt werden, damit keine Engpässe in der Versorgung entstehen können.<br>Eine Tür weiter, in der Elektrowerkstatt werden alle elektrotechnischen Gerätschaften repariert und gewartet, wie zum Beispiel Funkmeldeempfänger, Taschenlampen, Funkgeräte, Stromerzeuger und vieles mehr.</p>



<p><strong>Neubau der Feuerwache steht in den Startlöchern</strong></p>



<p>„Wir versuchen so viel wie möglich hausintern selbst zu reparieren und zu warten“, erklärt Zugführer Finn Döhring, „das gilt für Ausrüstung der Feuerwehr, sowie des Rettungsdienstes aber auch für unsere kleinen und großen Einsatzfahrzeuge.“ Somit befindet sich am Ende des Gebäudekomplexes auch eine gut ausgestattete KFZ-Werkstatt, in der Servicewartungen und Reparaturen mittleren Umfangs selbst durchgeführt werden. „Größere Reparaturen werden an Fachwerkstätten oder direkt an die Hersteller abgegeben“, so Döhring. Was für die Atemschutzwerkstatt gilt, gilt übrigens auch für die weiteren Werkstätten der Berufsfeuerwehr, zusätzlich zum eigenen Equipment und dem eigenen Fuhrpark kommen auch Material und Fahrzeuge der freiwilligen Wehren und des Katastrophenschutzes hinzu. Im Ganzen etwa 92 Fahrzeuge, sowie 24 Anhänger und Pumpen.<br>Die 1952 errichtete Feuerwache der Berufsfeuerwehr Flensburg wurde im Laufe der Jahre stetig erweitert und vergrößert. Mittlerweile platzt das Gebäude aus allen Nähten, weitere Anbauten sind schon seit Jahren nicht mehr möglich. Der gestiegene Personal- und Fahrzeugbedarf kann kaum noch adäquat untergebracht werden. Fahrzeuge müssen teilweise in einem offenen Carport auf dem Hof stehen oder sind in externen Räumlichkeiten untergebracht, und auch nicht mehr alle Werkstätten und Büros finden Platz im Gebäudeinneren. Mit dem Abriss des alten Hallenbades, in dessen Keller auch Teile der Berufsfeuerwehr untergebracht waren, wurden auf dem Hof der Feuerwache Containerbauten errichtet.<br>„Unter anderem haben wir hier das Sanitätslager, sowie unser Gerätelager untergebracht“, erzählt Döhring, „hier lagern Schlauchmaterial, wasserführende Armaturen, Ausrüstung der Höhenretter und vieles Weitere.“ An diesem Zustand soll sich in den kommenden Jahren nun etwas ändern. Nachdem in der Flensburger Ratsversammlung der Beschluss für einen Neubau der Feuerwache fiel, konnte Anfang 2020 der Architektenwettbewerb mit der Präsentation der Entwürfe abgeschlossen werden. 2022 soll der Bau auf dem Gelände des ehemaligen Hallenbades und dem jetzigen Standort der Berufsfeuerwehr beginnen. „Personalstand und Fuhrpark haben sich im Laufe der Jahrzehnte jeweils mehr als verdoppelt“, berichtet Carsten Herzog, der Chef der Flensburger Berufsfeuerwehr, „konnte man in den 50er Jahren Brandschutz und Rettungsdienst mit 54 Mitarbeitern und 16 Fahrzeugen sicherstellen, so sind es heute fast 150 Mitarbeiter und etwa 40 Fahrzeuge, die es bei der Berufsfeuerwehr unterzubringen gilt.“</p>



<p><strong>Fuhrpark für alle Einsatzlagen</strong></p>



<p>Am bekanntesten und für die meisten Bürger der Stadt am häufigsten sichtbar sind die Rettungswagen der Berufsfeuerwehr, sowie der Löschzug, bestehend aus zwei HLF und einer Drehleiter. In den Fahrzeughallen werden aber zusätzlich noch Fahrzeuge für unterschiedlichste Einsatz- und Sonderlagen vorgehalten. Der Löschzug steht hier als Reserve in gleicher Konstellation ein zweites Mal. Für Großlagen gibt es einen ELW2, eine Einsatzleitzentrale untergebracht in einem kleinen LKW. Des Weiteren gibt es Sonderfahrzeuge mit Bootsanhängern für die Taucher und die Wasserrettung, ein Gerätewagen Rettungsdienst, einen Gerätewagen Hilfeleistung, der bei kleineren Einsätzen ausrückt, Fahrzeuge für Gefahrguteinsätze, wie den ABC-Erkunder, Abrollbehälter für Schiffsbrandbekämpfung, Technische Hilfe oder Öleinsätze, Reservefahrzeuge für den Rettungsdienst, den Notarzt oder den leitenden Notarzt.<br>„Die Tagesabläufe bei der Feuerwehr sind genau durchorganisiert und getaktet“, berichtet Finn Döhring, „Frühstücks-, Mittags- und Bereitschaftszeiten sind genau festgelegt, natürlich immer nur dann, wenn kein Einsatz dazwischen kommt.“ Gekocht wird bei den Kollegen der Berufsfeuerwehr mittlerweile an einigen Tagen selbst. „Dies fördert nicht nur Kameradschaft und Teamgeist sondern auch die Gesunderhaltung der Kollegen*innen“, so Döhring. Mehrmals die Woche steht Dienstsport auf dem Programm, Fitnessstudio oder Fußball sind dabei bei den Beamten der Berufsfeuerwehr am beliebtesten. Für die diensthabende Nachtschicht gibt es Ruheräume, von der Anzahl ausreichend, so dass jeder während der Schicht seinen eigenen zur Verfügung hat und sich bei Bedarf auch mal zurückziehen kann.<br>Im Jahr 2019 sind die Männer und Frauen der Berufsfeuerwehr 1240 Mal zu Einsätzen alarmiert worden, dies entspricht 3-4 Alarmen pro Tag. Der Rettungsdienst, der in Flensburger größtenteils ebenfalls von der Berufsfeuerwehr durchgeführt wird, wurde im vergangenen Jahr knapp 30.000 Mal alarmiert. <br><br><strong>Feuer in einem Mehrfamilienhaus </strong><br><br>An diesem Tag bleibt es bis zum späten Nachmittag ruhig, ehe der laute Alarm die unterschiedlichen Tätigkeiten der Feuerwehrmänner unterbricht. Von allen Seiten eilen sie nun in die Fahrzeughalle und rüsten sich für den Einsatz aus. Mittels Lautsprecherdurchsage informiert die Leitstelle die Besatzung grob über den Anlass des Alarmes. „Brandgeruch und Rauchentwicklung aus einer Wohnung“, berichtet Zugführer Finn Döhring kurz darauf während der Anfahrt, „der Bewohner soll sich nach Aussage noch in der Wohnung befinden, deswegen dürfen wir nun keine Zeit verlieren.“ Der Einsatzort liegt in einem Wohngebiet, das aufgrund von Bauarbeiten aktuell nur schwer zugänglich ist. Der Löschzug teilt sich auf, damit im Zweifel nicht alle Fahrzeuge von der falschen Seite in eine Sackgasse fahren. Zugführer Döhring steigt aus und erkundet. Sekunden später folgt über Funk die Info für den Löschzug, „wir sind richtig, HLF 1 und Drehleiter bis zum Brandort vorrücken.“<br>Die Polizei ist bereits vor Ort, das Mehrfamilienhaus evakuiert. Der Angriffstrupp rüstet sich aus, schlägt die Atemschutzgeräte an, greift sich ein Schlauchpaket und geht auf direktem Weg zur Wohnung, in der es brennen soll. Jeder weiß was zu tun ist, die Aufgaben sind stets klar verteilt. Während der Angriffstrupp die Tür zur Wohnung aufbricht, stellen die Kollegen Nico Köster und Joachim Petersen unten auf der Straße die Wasserversorgung zu einem Hydranten her.<br>Kurze Zeit später die Rückmeldung aus der Wohnung: „Feuer aus, Essen auf Herd, Wohnung wird gelüftet, keine Personen in der Wohnung.“ Mit Abschluss dieses Einsatzes und der Rückkehr auf die Wache endet für einige Kollegen der heutige Dienst auf dem Löschzug. „In der Regel machen wir 24h-Dienste, doch es kommt auch vor, dass Kollegen nach 12 Stunden auf einen Rettungswagen wechseln oder Feierabend haben.“ Anders als bei anderen Berufsfeuerwehren gibt es in Flensburg keine festen Wachabteilungen, sondern einen flexiblen Dienstplan. Jeder Feuerwehrmann ist zugleich auch ausgebildeter Rettungsassistent oder Notfallsanitäter und verrichtet seinen Dienst auch auf den Rettungswagen der Berufsfeuerwehr.<br>Als Feuermann/Frau gehören Teamgeist, handwerkliches Geschick, Verantwortungsbereitschaft und Fingerspitzengefühl zum Berufsalltag. Das Team der Berufsfeuerwehr befindet sich in einer Umbruch- und Wachstumsphase. Der Personalbedarf steigt und ältere Kollegen gehen in den wohlverdienten Ruhestand, für die Berufsfeuerwehr Flensburg ist der Bedarf an neuen Auszubildenden in den vergangenen Jahren stark gestiegen. „Neue Bewerber suchen wir immer“, so Feuerwehrchef Carsten Herzog, „alle weiteren Infos und aktuelle Ausschreibungen finden sich immer auf unserer Website unter www.berufsfeuerwehr.flensburg.de.“ Auch im Rettungsdienst der Berufsfeuerwehr werden ständig qualifiziertes Personal und auch Auszubildende gesucht, auch hier gibt es alle Infos auf dem Internetauftritt der Berufsfeuerwehr Flensburg.</p>



<p><em><br>Text und Fotos: Benjamin Nolte</em></p>



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		<title>Eckart Gutschmidt –  In der schlechten Zeit im Südergraben aufgewachsen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2020 04:21:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Straßen und Stadtteile]]></category>
		<category><![CDATA[Eckart Gutschmidt]]></category>
		<category><![CDATA[Flensburg Journal 215]]></category>
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<p>Er erblickte das Licht der Welt an einem „dunklen Tag in einem schwarzen Jahr“ (frei nach Brecht), das sich im Laufe des Jahres noch weiter verdunkeln sollte &#8211; es war der 28. Januar 1939, und der kleine Eckart wurde geboren; im beschaulichen Flensburg, in der elterlichen Wohnung in der Reepschlägerbahn. Noch vor seinem ersten Geburtstag begann der Zweite Weltkrieg, und Eckart kann sich noch gut daran erinnern, was Krieg bedeutete: „Wenn die Sirenen heulten (und die Kinder mit), war Zuflucht und Gefängnis zugleich der eigene dunkle, feuchte und nach Klo stinkende Keller unten im Mietshaus. Das änderte sich auch nicht, als die Familie 1942 umzog, allerdings nur eben um die Ecke: Die neue Adresse hieß jetzt Südergraben 30.“ „Wenn mich einmal jemand fragte, wo ich wohnte, habe ich immer geantwortet: „In Flensburg, direkt zwischen Lyzeum und Gefängnis!“, platzt es augenzwinkernd aus ihm heraus.</p>



<p><strong>Die Kriegsjahre</strong></p>



<p>Eines Tages war Eckarts Vater plötzlich weg, „im Krieg“, was immer das auch für ihn bedeutete. Ja, der Vater war „eingezogen“ worden. 1944 wurde er zum Kradmelder ausgebildet, und das Kradfahren hätte ihn fast das rechte Bein gekostet. Nach einem Unfall war das Bein um zwei Zentimeter kürzer: Tischlerberuf ade, aber auch das Soldatendasein, zum Glück! Er durfte nun in Hamburg studieren, wurde Gewerbelehrer. So kam er zwischendurch auch wieder zur Familie zurück. Inzwischen war eine weitere Schwester, Gunde, geboren.<br>„Ich litt genauso unter der Unvorhersehbarkeit der Kriegszeit wie unter Furunkeln (Schweinsbeulen), Scharlach, Typhus, Keuchhusten und weiteren Krankheiten“, kann unser Protagonist der damaligen Zeit und seinen ersten Lebensjahren nicht viel Gutes abgewinnen.<br>„Wir Kinder spielten mal wieder auf der verkehrsarmen Reepschlägerbahn „Tick-Steh“, „Hoch-Tick“ oder ähnliches“, weiß Eckart noch aus dieser Zeit zu berichten. „Meine ältere Schwester Ute, ich und das ganze Nachbarschaftsvolk („da muss wohl ein Kinderheim oder was noch Schlimmeres sein“, meinten vorbeikommende Erwachsene) tummelten uns draußen herum. Stolz zeigte uns eine Nachbarstochter in BdM-Uniform (Naziorganisation, Bund deutscher Mädchen) ein Bild, fragte mich, ob ich den denn schon mal gesehen hätte? Ich sah nur einen Mann mit Schnurrbart, der kniend einen Schäferhund umarmte. Da kannte ich nur einen: Den Lumpensammler Charlie Chaplin, der mit Hund und Blockwagen Altmaterial ankaufte. „Das ist Charlie Chaplin, in feinem Zeug!“ Schweigen von Schwester Ute, entsetzter Ruf des BdM-Mädchens: „Kennst du noch nicht mal unseren Führer, das gibt‘s doch nicht!“ Spiel vorbei, beide Parteien nach Haus, Rapport auf beiden Seiten! Unser Vater, inzwischen Gewerbelehreranwärter, hörte Utes Bericht und kriegte es mit der Angst zu tun. Mutter kramte meinen Sonntagsstaat zusammen, Vater fand das einzige Bild unseres Führers in „Mein Kampf“, einem Hochzeitsgeschenk der NSDAP, in der hintersten Reihe im Bücherschrank. Ein Schnellkurs in Sachen Hitler folgte. An den Besuch bei den Nazi-Nachbarn erinnere ich mich nicht mehr, es lief wohl alles glatt. So blieb Hitler unser Anführer und wir die Angeführten, denn der Krieg war bald zu Ende.“<br>„Einer der letzten sonnigen Herbsttage, mit Ute, meiner ältesten Schwester, Frauke, meiner jüngsten und Gisela, unserem Pflichtjahrmädchen, waren wir mit der Sportkarre (Schwarzmarktartikel) bis zum Hafen bei „Holm und Molzen“ gebummelt und saßen nun auf einem Holzbalken an der Kaimauer. Frauke, gerademal zwei, saß auf Giselas Schoß, baumelte mit den Beinen über der Hafenkante. Da löste sich eine ihrer Sandalen und fiel ins Hafenwasser. Langsam pendelnd versank er, seine rote Farbe wurde immer dunkler, er verschwand. Frauke verstarb Weihnachten ‚44 an Scharlach. Und ich träumte immer wieder denselben Traum: Im Halbtraum versank nicht etwa der Schuh im Wasser, sondern … ich.“ Eckarts Traum, der zum Glück nur ein Traum blieb.<br>Er kann sich noch an andere Details aus der Zeit gut erinnern: „Zu den sich häufenden Luftangriffen brach auch noch ein früher Winter ein. Zuerst ernteten wir noch Obst, Gemüse und kriegten auch mal Eier vom Garten und Stall unserer Großeltern in Engelsby. Dann kam die Zeit, wo zu den Kartoffeln die Schalen, zu den Erbsen die Schoten gegessen wurden. Das Brot aus den Ausgabestellen – Bäcker gab es nicht mehr – war so matschig, dass wir es zu Kugeln kneteten. Es gab Kunsthonig (aus Holz, sagte man), Sparfett mit Grieß und Fleischersatz. Zu Weihnachten wünschte ich mir statt eines Wunschtellers ein richtiges Stück Schwarzbrot mit Speck &#8211; und bekam es.<br>Ute und ich waren inzwischen alt genug zum Einkaufen. Das bedeutete: Langes Anstehen mit Lebensmittelkarten und Anschreibebuch. Der Winter 1944/45 war „arschkalt“, und das nicht nur draußen, sondern auch drinnen: Die Einfachverglasung war kaputt, Rollglas und Presspappe ließen Wind, Regen und Kälte durch, die Zentralheizung war unbrauchbar. Neben dem Küchenherd hatten wir nur einen Ofen in der Wohnstube, alle anderen Zimmer waren bitterkalt. Strom und Wasser fielen unvorhersehbar aus, wir mussten zu Krischan Dethleffsens Brunnen am Pferdewasser laufen, um unsere Eimer füllen und nach Hause schleppen zu können. Aus Opas Zimmerei auf der östlichen Höhe in der Kappelner Straße holten wir in Holzpantinen bei Schnee und Matsch per Blockwagen Sägereste, Späne und Sägemehl. Das hieß: Eine halbe Stunde hin, wärmen und packen in der leimduftenden Werkstatt und bergab-bergauf wieder zurück. Dann saßen wir zu viert bei Petroleum- und Kerzenlicht im Halbdunkel um den fast schon glühenden Ofen, sangen, lasen vor, spielten Karten … und der nächste Alarm heulte uns in den Keller!“</p>



<p><strong>Die letzten Kriegstage waren schrecklich</strong></p>



<p>Viele Städte waren platt gemacht, doch Flensburg hatte bis zuletzt ziemliches Glück gehabt: Am 23. April 1945 sollte es endgültig aus sein für Flensburg: 148 Bomber mit je 6 t Bombenlast hatten sich Marineschule, Werft und Stadtzentrum als Ziele gesetzt. Aber eine dichte Wolkendecke verbarg die Stadt und das neutrale Dänemark war zu nah. Die Bomberflotte drehte ab.<br>Die Alliierten begannen das Reichsgebiet zu besetzen, und die zahlreichen Flieger den restlichen Luftraum zu erobern. Wirklich ernst wurde es erst für uns nach Hitlers Tod Ende April 1945, als Dönitz und sein Staat aus Berlin flohen und die „Reichshauptstadt“ nach Flensburg verlegten. Und dazu schwappten noch über 2 Millionen Flüchtende aus dem Osten nach Schleswig-Holstein, fluteten das Land, drifteten gar bis ins besetzte Dänemark. Auch Flensburg wurde überschwemmt: Die Einwohnerzahl stieg auf über 100.000, zahllose Lager, Baracken aus Holz, Nissenhütten aus Wellblech und zwangsweise Einquartierungen machten die Wohn- und Versorgungslage zur Katastrophe. Und in diesen wüsten Ameisenhaufen mussten auch noch die „Tommis“ (Engländer) hineinbomben!<br>Eckart denkt mit Grausen an ein schreckliches Erlebnis: „In der Nacht vom 2. auf den 3. Mai 1945 regneten rund 200 Spreng- und Brandbomben auf das schlafende Flensburg. Bis dahin waren wir im Südergraben (außer zerborstenen Fenstern) noch glimpflich davongekommen. Nachts um halb zwölf hörte Mutter beim Strümpfestopfen leises Sirenengeheul (Dachsirenen auf öffentlichen Gebäuden waren kaputt, es fuhren nur noch Autos mit Heulern auf einigen Straßen). Mutter weckte uns Kinder, rannte durchs Haus, polterte an den Türen, brüllte „ALARM“, und dann alle Mann ab in den Keller. Und dann knallte es, dass das ganze Haus wackelte. Staub fiel von der Decke, vernebelte den spärlich beleuchteten Raum. Von „Haus brennt“ bis „eingestürzt, zugeschüttet“ gellten mir Schreie in den Ohren. Schließlich wagte sich eine der Frauen (Männer gab es ja nicht) über den Notausgang in den Hof: „Das Haus steht, Dach ist weg, gegenüber Voll­treffer!“ Als endlich das Flakgeknatter und das Bombenrumpeln aufhörten, wagten wir uns nach oben.<br>Die Druckwelle der Bombenexplosion von gegenüber hatte uns Bauschutt, Bombensplitter und Mobiliarreste in einem Orkan durch die Wohnung gefegt, und dieses unter Mitnahme von Fenstern, Türen und Möbeln. Zum Glück blieben uns schlimmere Schäden erspart – nach einigen Wochen Arbeit war die Wohnung wieder in passablem Zustand<br>Eigentlich sollte Eckart im Sommer `45 mit sechs Jahren in die Schule. Aber da winkte man ab, alle infrage kommenden Gebäude waren voll mit Verwundeten und Flüchtlingen. So wurde er nur registriert und auf das nächste Jahr vertröstet. Mit seines Vaters Job war es ähnlich, auch sein Arbeitsplatz, die Berufsschule im Klostergang (ehemalige Lateinschule) war ebenso zweckentfremdet. So teilte er an zwei Wochentagen Lebensmittel aus, wovon auch Familie Gutschmidt profitierte. Nach der Kapitulation war die Ernährung noch immer eins der größten Probleme. Zwar war inzwischen jeder kleine Fleck zum Gemüsebeet umgewidmet, aber bis zur Ernte war es noch weit.</p>



<p><strong>Die Schulzeit</strong></p>



<p>„So kam es dann 1946 zu meiner Einschulung: Wir wohnten auf der Westlichen Höhe, die Schule lag jedoch auf der östlichen Höhe, dazwischen die Stadt, ein Fußweg von einer guten halben Stunde. Unsere Ausstattung: Lederranzen, Schiefertafel, Griffeln, Schwamm, Lappen und Essgeschirr. Letzteres war für fast drei Jahre mein ständiger Schulbegleiter, denn es gab Schulspeisungen. Schleswig-Holstein war Teil der englischen Besatzungszone, wir bekamen verschiedene Suppen, Brote mit Wurst, Käse oder Marmelade, und zum Nachtisch: gelben, fies schmeckenden Lebertran! Eine unserer Mutproben: „Trinkst du zwei Löffel Lebertran, trink ich ein Tintenfass aus!“, und ich trank den Lebertran! Aber die „Care“-Nationen wechselten: Die Schweden verwöhnten mit Kekssuppe, zum Wochenende gab es Brötchen und Kakao und für zuhause Schokolade und Trockenbananen. Aber es dauerte noch lange, bis ich in die erste reife Banane biss.<br>Schule, Zeit und Ort wechselten: Wir, meine Schwester Gunde und ich, zogen in die Pestalozzi-Schule, in der Waitzstraße, wechselten uns ab, 14 Tage vormittags, 14 Tage nachmittags, inklusive Lehrerwechsel. Zwei Wochen eine alte Dame, die mit „Fräulein“ angeredet werden wollte, sie setzte je nach Güte der Antworten die Guten nach vorne, die Schlechten nach hinten, mit allem Pick und Pack und das mehrfach die Stunde. 14 Tage ein alter Mariner, Lob gab es nicht, die Strafen waren reiner Sadismus, neben Schlägen auf Hände und Gesicht und Radiergummi am Hinterkopf kräftig hochziehen war das Stockreiten gefürchtet: Stock zwischen die Beine, mit starken Lehrerhänden mehrfach vom Boden hochgerissen und fallengelassen. Nach fehlerhaften Antworten wurde eher geschimpft, gelästert oder bestraft, aber weder berichtigt noch erklärt. Dazu kam noch die Hackordnung auf dem Schulhof in den Pausen: Die Älteren und Stärkeren tyrannisierten jeden Schwächeren. Und so einer war ich leider auch.“ Eckart denkt nicht gern an jene Zeit zurück.</p>



<p><strong>Winterleiden und -freuden</strong></p>



<p>„In den 50er Jahren hatten wir kältere und schneereichere Winter als heute. Drinnen wie draußen froren wir ständig. Ein Gasherd in der Küche und ein Ofen in der Stube waren die einzigen Wärmequellen, die Zentralheizung war wegen des kaputten Kessels unbrauchbar. Die Winterklamotten: Holzschuhstiefel, Kniestrümpfe, lange Stoffhosen, mehrere Pullover, Anorak, Pudelmütze wärmten nur bei viel Bewegung. Bei Schneefall besserte ich mein Taschengeld durch Schneefegen auf. Das ging nur vor der Schule, von halb sechs bis sieben, so um die 5 Grundstücke, je Meter 10 Pfennig. Nach Schule und Schulaufgaben war Schlittenfahren angesagt. Im bergigen Flensburg gab es fantastische Hacker- und Schlittenhügel. Zu Weihnachten hatte mir mein Opa, der Zimmermann, einen Kastenschlitten geschenkt, flach und schwer, konkurrenzlos schnell! Gesteuert wurde er, wie damals üblich, mit einer Pinne, einem etwa zwei Meter langen Stock, der an der Spitze einen kräftigen Nagel trug. Der wurde beidhändig achteraus geführt und erlaubte kontrollierte Kurvenfahrt.“</p>



<p><strong>Gymnasium</strong></p>



<p>1951 wechselte Eckart aufs Alte Gymnasium: Der „mathematisch-naturwissenschaftliche Zweig“ war besetzt, so kam er für ein Jahr in den altsprachlichen Zug. „Von 1951 bis Ostern 1957 war ich Befehlsempfänger in einer extrem elitären Struktur. Kleine Fehler wurden nicht berichtigt sondern bestraft. Es galt nicht „Non scholae, sed vitae discimus“ (wir lernen nicht für die Schule, sondern fürs Leben), es war umgekehrt: Wir paukten lebensfremd! Und es wurde geschlagen! Aus einem Anlass wie diesem: Erdkundeunterricht, im Zeugnis hatte ich eine „Eins“, aus Versehen sprach ich ihn, den Herrn „Doktor“, bei einer Antwort ohne seinen Titel an, eigentlich sollte ich ja ab 16 gesiezt werden. Die Antwort erfolgte brüllend: „Du infamer Zwerg, beleidigst mich vorsätzlich durch Verstümmelung meines Namens! Du kannst dich jetzt sofort entscheiden zwischen „Blauem Brief“ an die Eltern mit Eintragung ins Klassenbuch oder Ohrfeige! Komm nach vorne!“ Meine Antwort, ich bitte um eine Ohrfeige, wurde sofort umgesetzt: Er holte aus, ich drehte mich reflexartig weg, er wechselte blitzartig die Schlagrichtung von Vor- auf Rückhand und schmetterte mir seine knochige Hand voll ins Gesicht. Nasenbluten, geplatzte Lippe, Wackelzahn waren die Folgen. Mein „Herr Doktor“: „Wasch dich mal draußen, und renn nie wieder gegen eine geschlossene Tür, hast du verstanden?!“ Ja, die Ohrfeige war das Eine, das Zweite und Wichtigere: Ich wollte Schluss machen mit der ungeliebten Penne, Schlosser lernen, Ingenieur werden wie mein Onkel in Karlsruhe. Das letzte, was das „Gym“ mit mir machte, war anzudrohen: Wenn ich nicht freiwillig gehen würde, bekäme ich so viele „Mangelhaft“ und „Ungenügend“ ins Zeugnis, dass sie mich rausschmeißen könnten. Auch wenn es meinem Vater nicht Recht war, ich ging Ende März 1957 mit „mittlerer Reife“ ab.“ So lässt Eckart, wohl aus seiner Sicht gut nachvollziehbar, kein gutes Haar an seiner Schulzeit.</p>



<p><strong>Die Lehrjahre – Maschinenschlosser</strong></p>



<p>Nun begann die prägende Phase seines Lebens: Er sollte Maschinenschlosser werden. „Ich wurde zum Handwerker, meine physische und psychische Einstellung wurde in dreieinhalb Jahren grundlegend umgebaut. Am 1. April 1957 standen wir vierundzwanzig Berufsanfänger am Fabriktor der „Gebrüder Klaus &#8211; Molkerei- und Kühlmaschinenfabrik“, in der Heinrichstraße, alle in brandneuen Blaumännern. Nach einer kurzen Führung landeten wir in der Lehrwerkstatt. Eine Firma mit 160 Beschäftigten, davon 100 Lehrlinge!“<br>Das erste Lehrjahr bestand nur aus Feilen, Meißeln, Sägen. Der Arbeitstag begann um 7.15 Uhr, 17.00 war Feierabend, Stempeluhr zu Beginn und Ende. Jeden 2. Sonnabend 4 Stunden Klo putzen, die gesamte Firma reinigen. Es war hart, 8 Stunden auf den Beinen, zum ersten Mal Schwerarbeit für Muskeln und Sehnen, bei vielen Kollegen führte das zu Krämpfen und Sehnenscheidenentzündungen. „Ich kam ganz gut klar. Einmal pro Woche war Berufsschule, von 8 bis 14.30, Fachkunde, -Rechnen, -Zeichnen, Gemeinschaftskunde. Aber wir waren in einer Förderklasse, hatten alle Mittlere Reife. So wurden wir von unserem Lehrer automatisch zum Abendunterricht angemeldet: „Ihr wollt ja doch Ingenieur werden, also weiter lernen, nix vergessen!“ Dazu kam das Berichtsheft, jede Woche Tätigkeitsnachweise, Bericht in Normschrift, dazu möglichst eine Zeichnung. Und das war nicht genug Beschäftigung, ich war noch immer fasziniert von Naturwissenschaften, und die Kurse gab es in der Volkshochschule. Es war eine interessante Zeit, Einsteins Relativitätstheorie, Atomphysik, aber auch höhere Mathematik und Literatur und Kunst belegte ich. Der Alltag in der Firma war kräftezehrend, öde und langweilig, und führte gelegentlich zu Aggressionen, Prügeleien.</p>



<p><strong>Elektriker</strong></p>



<p>Als dann nach einem halben Jahr unser Meister mit der Frage kam: „Wer versteht etwas von Elektrizität?“, da meldete ich mich spontan. „Unser Elektriker geht in Rente, sein Gehilfe hat sofort gekündigt. Du bist ab sofort Betriebselektriker. Neben den üblichen Reparaturen und Neuinstallationen baust du die Gießerei in die Tischlerei um, dafür kriegst du zwei Helfer, und denk daran, du bezeichnest dich ab sofort als gelernter Elektriker. Und zieh dir mal den Kittel hier an, sonst hält man dich für einen Schlosser!“ Ich war baff, keine Ahnung vom Fach, Schichtbetrieb mit 12 Schleifern und entsprechend vielen Maschinenwartungen und Reparaturen, Großmaschinen abklemmen und anschließen, Leitungen, Sicherungen, Dosen installieren. Neben unserer Firma in der Johannisstraße war eine Elektrofirma mit Laden. Ich ging hin und erklärte dem Chef meine Lage: „Ich kaufe alles Material bei euch und krieg dafür einen Schnellkursus in E-Technik“. Er darauf: „Die sind wohl verrückt geworden! Gut, ich gebe dir einen Meister an die Hand, der wird dir helfen und dein Werk überprüfen. Und ein paar Fachbücher kriegst du auch.“ So war ich endlich raus aus der Lehrwerkstatt, hatte meine Elektrikerbude, büffelte E-Technik in Theorie und Praxis und wies meine Helfer an.<br>Eines Tages kam ein Eilauftrag auf mich zu: Die Geschäftsleitung quäkte, wir bezahlten den Strom unserer Nachbarin, Beate Uhse. Sie war nämlich in unser ehemaliges Modelllager der Gießerei eingezogen, streng geheim, denn für ihre „Pornobücher“ interessierte sich die Staatsanwaltschaft. Bloß, unsere Zähler registrierten ihren Strom. Bei der ersten Begehung meinte sie: „Hier hast du die Schlüssel, aber nichts weitersagen, und ich weiß, du wirst klauen, aber übertreib das nicht.“ So trennte ich dann ihre heiße Sex-Gestaltung von unserer kalten Nahrungserhaltung. Und sie meinte, ich könne auch so nebenbei ihre Büro-, Lager- und Produktionstechnik technisch überwachen, sie würde auch gut bezahlen. Was sie denn auch tat, dafür klaute ich dann hin und wieder ein paar ihrer Pornos und verscherbelte sie in der Firma an die Kollegen.“</p>



<p><strong>Maurer</strong></p>



<p>„Im Gegensatz zur Gießerei war es in der Tischlerei stets kalt, wir brauchten unbedingt eine Heizung. Für die Vorarbeiten wurde ich ausgeguckt. Mal wieder musste ich mir was selbst beibringen: Zum Glück diesmal mit genauen Vorgaben. Meine beiden Helfer meißelten, ich mauerte. Mit Zollstock, Wasserwaage und Maurerschnur, nach Vorschrift angesetztem Mörtel und wie immer ständig befürchtend, etwas nicht fachgerecht auszuführen. Nach Fertigstellung des Fundaments und Abbinden des Mörtels wurde der tonnenschwere Ofen auf die einzementierten Bolzen gesetzt und verschraubt. Ich mauerte den Schornsteinanschluss und die Stunde der Wahrheit schlug: Der Schornsteinfeger kam zur Abnahme der Ofenanlage. Er prüfte alles, was messbar war und wollte zuletzt wissen, wer das gemauert hat. Das hatte ich erwartet und antwortete: „Irgend so ein Maurermeister aus Angeln, ich hab nur seine Telefonnummer.“ „Dann grüß ihn man von mir, er hat gute Arbeit geleistet.“</p>



<p><strong>Schmied</strong></p>



<p>Einerseits war ich stolz, andererseits hatte ich keinen Bock auf den ständigen Jobwechsel, schließlich wollte ich schlossern. Außerdem war ich noch zum Jugend- und Auszubildenden-Sprecher gewählt worden, das heißt, Mitglied des Betriebsrats. Vorsitzender war August der Schmied, berüchtigt für Stress pur, keiner ging da freiwillig hin. Ich sagte dem Ausbilder, „Ich will schlossern, und wenn es in der Schmiede ist“, und August empfing mich: „Dien Vörgänger wär no veerteindag kaputt; du Gutschmidt, dat heet Schlechtschmee, büst no een Wuch wech!“ Ich gab mir Mühe, die körperliche Anstrengung war enorm, Voraussetzung war ein präzises Zusammenarbeiten zwischen Hand- und Vorschlaghammer. Ich kämpfte acht Stunden am Tag mit Schlagtechnik, Arm- und Bauchmuskulatur. Nach einer Woche meinte der wortkarge August ganz nebenbei: „Ick glöf, ut di kann doch noch een Schmee warn!“ Ich war freudig überrascht, Schmied: Beherrscher des Feuers, Magier in der Behandlung des Stahls, ein Beruf mit tausendjähriger Tradition, und ich erklomm die ersten Stufen!<br>Für viele von uns Lehrlingen war es eintönig, langweilig, nicht so für mich. Berufsschule, Abendkurs zur mittleren Reife, dazu noch Vorlesungen an der Volkshoch- und Seemaschinisten-Schule, das war die Theorie. In der Praxis war ich „Allrounder“, ich arbeitete inzwischen an allen Werkzeugmaschinen, war Fachmann in Löten, Schweißen, Brennen und wurde oft zu Montageaufgaben in anderen Firmen eingesetzt, ja, sogar als Elektriker ausgeliehen! Aber eins wollte ich noch unbedingt: zur NORLA (Norddeutsche Landmaschinen-Ausstellung) in Rendsburg. Zur Belohnung für gute erbrachte Leistungen bekam ich die Erlaubnis. Ich hatte es geschafft, Reise nach Rendsburg!</p>



<p><strong>Gießerei</strong></p>



<p>Und nun waren 3 Jahre Lehrzeit rum, Firma und Schule wollten mich vorzeitig in die Gesellenprüfung schicken, doch ich wollte nicht. Einerseits war ich erst zum Herbst an der Ingenieurschule Karlsruhe angemeldet, andererseits fehlte mir noch die Gießerei, und die hatte meine Firma nicht. Ich blieb stur, verwies auf meinen Ausbildungsplan (mit Gießerei) und so schickte man mich zu „Anthon und Söhne“, ein knappes halbes Jahr „Praktikum“.<br>Bei „Gebr. Klaus“ spielte ich den „Allrounder“: Ausleihelektriker in der Feldmühle, Kaffeerösterei und Rumfirmen, Spätschichtarbeiter (16 bis 24 Uhr) an Säge und Marmorierbank (Kreismuster auf Niro- und Alutafeln), Dreher, Fräser und immer wieder Schmied: schwere Richtarbeiten, August wollte nur mich haben. Dazu die Schule: Meine zweite Fachschulreife hatte ich in der Tasche, die Facharbeiterprüfung hatte nur einen Haken: Der mit den besseren Abschlussnoten wird vom Verlierer einen Abend mit Essen und Trinken freigehalten, und Kumpel Gerd hatte nach 3 Lehrjahren als Technischer Zeichner mit 2 und 1 in Praxis und Theorie bestanden. So kam für mich nur eine doppelte Eins in Frage: Ich zeichnete Transparent mit Tusche, verwarf alles und zeichnete neu, was nicht „Sehr gut“ war. Alles lief wie geplant: der Schummelzettel war überflüssig, die Untermaß gefertigten Teile fanden reißenden Absatz (Stück 5 DM) und mein Gesellenstück fand ich 10 Jahre später in einer Metallsammlung meines Klassenlehrers. Ich war glücklich, hatte alles geschafft: Zweite mittlere Reife, Führerschein, Facharbeiterprüfung mit „Eins, eins“ und zu guter Letzt die Aufnahme in die Karlsruher Ingenieurschule. Damit waren Lehre und Berufsschule beendet. Wir Schüler trafen uns ein letztes Mal mit unserem Lehrer im Klassenraum und verabschiedeten uns. Ich konnte ja nicht ahnen, dass ich in 10 Jahren wieder in diesem Raum stehen würde, dann aber nicht in, sondern vor der Klasse!</p>



<p><strong>Die „Wanderjahre“</strong></p>



<p>Eckart zog um in den Süden des Landes, nach Karlsruhe, und verbrachte zwei Semester an der dortigen Ingenieursschule, war dort aber nicht besonders glücklich mit der angebotenen Ausbildung. Ein Studienkollege gab ihm den Tipp: „Ich hab aus Berlin gehört, da kann man ohne Abi auf Lehrer studieren und dazu in Abendkursen das Abi nachholen. Mach das bloß, denn Gewerbelehrer werden überall gesucht.“ So schrieb ich denn an die Pädagogische Hochschule und das Berlin-Kolleg und bekam positive Antworten: „Drei Jahre Studium an der PH, drei Jahre Abi-Abendkurse im Berlin-Kolleg“. Ing-Schule ade, Reise nach Berlin, Aufnahmegespräche und -prüfungen, beides erfolgreich! Sein Berliner Examen wurde jedoch in einigen Bundesländern, auch Schleswig-Holstein, nicht anerkannt – so kam er ins Bundesland Bremen, genauer nach Bremerhaven … Hier verbrachte er fünf intensive Jahre, dennoch hat er bei aller Betriebsamkeit und trotz der vielfältigen Erlebnisse und Eindrücke in seinen Wanderjahren nie sein Ziel aus den Augen verloren: Die Rückkehr nach Flensburg!</p>



<p><strong>Zurück zu den Wurzeln</strong></p>



<p>Im Jahre 1970 war es soweit, Eckart kehrte in seine Heimatstadt Flensburg zurück. Seine Eltern waren fünf Jahre vorher, 1965, vom Südergraben weggezogen in den Stadtteil Engelsby, wohnten jetzt im Trögelsbyer Weg Nr. 27. Eckart kam dort vorerst bei seinen Eltern unter, er war mittlerweile zum Assessor befördert worden, und kam hier an die Berufsschule – wie schon erwähnt – in den gleichen Klassenraum, den er schon aus seiner Schülerzeit gut kannte. Er machte recht schnell Karriere, wurde alsbald Abteilungsleiter an der Schule für metallverarbeitende Berufe. 1972 lernte er seine zukünftige Ehefrau Ute kennen, heiratete 1974, und schon ein Jahr später zogen die jungen Eheleute erneut um, in den Trögelsbyer Weg Nr. 5 – hier wohnen sie übrigens auch heute noch. Die kleine Familie erhielt bald Zuwachs: Ein Sohn und eine Tochter – beide längst erwachsen, in München bzw. Krefeld lebend, machten das Familienglück vollkommen, inzwischen sind sogar zwei Enkel (ein Zwillingspärchen) hinzugekommen. Im Jahr 2002 trat die Schulleitung an Eckart heran, er möge sich schnell entscheiden, ob er – bei geringen finanziellen Einbußen – sofort in den Ruhestand versetzt werden möchte. Das verlockende Angebot nahm Eckart sofort an, ging im Alter von 63 Jahren in den Ruhestand.</p>



<p><strong>Der Ruhestand</strong></p>



<p>Eckart war zeitlebens ein extrem umtriebiger Mensch, und das blieb er auch in seinem sogenannten „Ruhestand“. Viel Hobbies waren sein Eigen, denen er sich nun ungehemmt widmen konnte. Von Stadtführungen über Umlandführungen bis hin zum Segeln, am liebsten in den zahllosen Gewässern der heimischen Ostsee mit dem eigenen Segelboot.<br>Seine ganz große Leidenschaft sind allerdings Steine, Steine, und nochmal Steine: Er sammelt sie solange er denken kann, und bearbeitet und katalogisiert sie, vorzugsweise in seinen privaten Kellerräumen, die mehr einer bestens ausgestatteten Werkstatt ähneln als einem herkömmlichen „normalen“ Vorrats- und Waschkeller. Seine zahllosen Berufe spiegeln sich somit auch in seinem Tun wider, er hält über viele Fachgebiete Vorträge, verkauft die bearbeiteten Steine auf unzähligen Märkten, fertigt Bronzegüsse an, so hat er neben vielen anderen Arbeiten mit hiesigen Künstlern Flensburgs Stadtsiegel und diverse Bronze- und Schautafeln für Flensburg gegossen. Die Einnahmen, die er mit seiner Umtriebigkeit erzielt, gehen zur Hälfte drauf für der Anschaffung seiner vielen, vielen Werkzeuge und Arbeitsutensilien, die andere Hälfte des eingenommen Geldes spendet er für gute Zwecke.<br>„Nebenbei“ – scheinbar ist er nicht ganz ausgelastet – ist er seit über 40 Jahren ehrenamtlich tätig, sein Engagement begann damals mit der Auflösung der letzten Flensburger Flüchtlingslager. Seit gut zwanzig Jahren liegt ihm der Verschönerungsverein Flensburg e. V. am Herzen, mit dem ihm die Schaffung vieler hochwertiger bronzener Gedenktafeln gelang, und viele andere Projekte (Weiße Pforte in der Marienhölzung usw.).<br>Seine inzwischen 81 Lebensjahre sieht man ihm überhaupt nicht an, wir drücken ihm die Daumen, dass er noch möglichst lange bei guter Gesundheit seinen vielfältigen Neigungen und Hobbies mit viel Einsatz und Freude nachgehen kann – man merkt ihm an, dass er nicht nur im wahrsten Sinne des Wortes „steinreich“ ist, sondern auch in seinem Tun für sich selbst, seine Familie, und nicht zuletzt der Stadt Flensburg und dieser Region!<br>Sein Tag ist auch heute stets ausgefüllt, und wenn er gerade nichts anderes zu tun hat, arbeitet er an einem Buch über sein äußerst abwechslungsreiches Leben. Das Buch möchte er in gut einem Jahr abgeschlossen haben und anschließend veröffentlichen!</p>



<p><em>Text: Peter Feuerschütz<br>Fotos: Benjamin Nolte, privat</em></p>



<figure class="wp-block-gallery columns-3 is-cropped wp-block-gallery-3 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="715" height="1024" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/08/Eckart-Gutschmidt_17-715x1024.jpg" alt="" data-id="64599" data-full-url="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/08/Eckart-Gutschmidt_17.jpg" data-link="https://flensburgjournal.de/eckart-gutschmidt_17/" class="wp-image-64599" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/08/Eckart-Gutschmidt_17-715x1024.jpg 715w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/08/Eckart-Gutschmidt_17-210x300.jpg 210w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/08/Eckart-Gutschmidt_17-768x1100.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/08/Eckart-Gutschmidt_17-696x996.jpg 696w, 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auch Autos reparieren</figcaption></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/08/20200709_Gutschmidt_020-1024x682.jpg" alt="" data-id="64594" data-full-url="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/08/20200709_Gutschmidt_020-scaled.jpg" data-link="https://flensburgjournal.de/20200709_gutschmidt_020/" class="wp-image-64594" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/08/20200709_Gutschmidt_020-1024x682.jpg 1024w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/08/20200709_Gutschmidt_020-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/08/20200709_Gutschmidt_020-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/08/20200709_Gutschmidt_020-1536x1023.jpg 1536w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/08/20200709_Gutschmidt_020-2048x1365.jpg 2048w, 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