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	<title>Tiere Archive - Flensburgjournal</title>
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	<description>Dein Magazin für Flensburg und Umgebung</description>
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		<title>Tierisch wild in Schleswig-Holstein: Kegelrobben, Nandus und Vogelparadiese an Nord- und Ostsee</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Sep 2024 22:07:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>An den Küsten Schleswig-Holsteins, an Nord- und Ostsee, kommen Tierliebhaberinnen und Tierliebhaber aus dem Staunen nicht mehr heraus. Die beindruckende Artenvielfalt kann hier zu Lande, zu Wasser und in der Luft bestaunt werden. See-, Brut- und Zugvögel lassen sich von zahlreichen Aussichtsplattformen beobachten. Auch Begegnungen mit Kegelrobben, Schweinswalen und zahlreichen heimischen Meeresbewohnern, Waldtieren und den [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://flensburgjournal.de/tierisch-wild-in-schleswig-holstein-kegelrobben-nandus-und-vogelparadiese-an-nord-und-ostsee/">Tierisch wild in Schleswig-Holstein: Kegelrobben, Nandus und Vogelparadiese an Nord- und Ostsee</a> erschien zuerst auf <a href="https://flensburgjournal.de">Flensburgjournal</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong></strong>An den Küsten Schleswig-Holsteins, an Nord- und Ostsee, kommen Tierliebhaberinnen und Tierliebhaber aus dem Staunen nicht mehr heraus. Die beindruckende Artenvielfalt kann hier zu Lande, zu Wasser und in der Luft bestaunt werden. See-, Brut- und Zugvögel lassen sich von zahlreichen Aussichtsplattformen beobachten. Auch Begegnungen mit Kegelrobben, Schweinswalen und zahlreichen heimischen Meeresbewohnern, Waldtieren und den freilebenden Nachkommen ausgebüxter Nandus sind möglich. Vor allem der anstehende Herbst und das Frühjahr bieten Millionen Zugvögeln mit dem Wattenmeer eine wichtige Raststätte auf ihrem Weg zwischen südlichem Winterquartier und arktischen Brutgebieten.&nbsp; Die Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein hat Ausflugstipps zusammengestellt, von wo aus die wilden Tiere am besten beobachtet werden können.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong><u>NORDSEE</u></strong></h2>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Schweinswale auf Sylt</strong></h3>



<p>Ob zu Land, in der Luft oder im Wasser – die Tierwelt auf Sylt hat von Schafen und Vögeln bis zu Schweinswalen und Seehunden viel zu bieten. Seehunde in ihrem natürlichen Lebensraum können bei einer Fahrt mit einem der Ausflugsschiffe beobachtet werden. Entlang des gesamten Sylter Weststrands können Spaziergehende bei ruhiger See Schweinswale in entdecken. Um die Bedeutung des Walschutzgebiets mit seinen vielfältigen Aspekten erlebbar zu machen, entstand der&nbsp;<a href="https://www.nationalpark-wattenmeer.de/sh/walschutzgebiet/sylter-walpfad/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">„Sylter Walpfad&#8220;</a>: An 22 Strandübergängen und Promenaden stehen Infostelen mit Informationen.</p>



<p>Das Rantumbecken ist eines der artenreichsten Vogelschutzgebiete Norddeutschlands. Auf dem Deichweg rund um das 600 Hektar große Wasserbecken sind tausende Vögel in Schwärmen bei Hochwasser zu beobachten. Auch auf dem Naturpfad Vogelkoje Kampen können Vögel bestaunt werden. Auf dem Ellenbogen leben freilaufende Schafe im Naturschutzgebiet, die hier immer „Vorfahrt&#8220; vor den Gästen haben.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Vogelkiek auf Föhr</strong></h3>



<p>Der Verein Elmeere lädt auf dem Andelhof in der Midlumer Marsch dazu ein, die faszinierende Vogelwelt Föhrs hautnah zu erleben. Vom Dachboden des Hofes aus haben Gäste die Möglichkeit, durch Ferngläser verschiedenste Vogelarten im angrenzenden Biotop und Watt zu beobachten. Ergänzt wird das Angebot durch eine Ausstellung über die Föhrer Vogelwelt. Darüber hinaus bietet der Verein auch Führungen im Storchenpark in Wyk an. Wer es lieber etwas aktiver mag, kann die Vogelwelt der Insel im Rahmen einer geführten <a href="https://www.foehr.de/veranstaltungskalender" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Radtour inklusive Vogelkiek</a> entdecken. Ein echtes Highlight für die ganze Familie ist die <a href="https://www.foehr.de/veranstaltungskalender" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Fahrt zu den Seehundsbänken</a> inklusive Seetierfang.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Zwischen Möwen und Fledermäusen auf Amrum</strong></h3>



<p>Tierisch wild ist auch Amrum an vielen Orten: In den Dünentälern, im Wald der Vogelkoje, an den Rastplätzen der Seevögel, im Watt der Krebse und draußen bei den Seehunden. Die <a href="https://www.eilun.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">MS Eilun</a>, das kleine Ausflugsschiff, bricht zweimal wöchentlich zu den Seehundsbänken auf. „Ausflug zu unseren Haustieren&#8220; nennt Kapitän Tadsen die Seefahrt, auf der er viel erzählt zu den Seehunden, die dort ihre Jungen großziehen oder sich einfach nur ausruhen.</p>



<p>Amrums idyllischstes Häuschen ist das des Vogelwärters auf der einsamen Nordspitze der Insel: der Odde. Die tiefen Dünentäler rundum sind Naturschutzgebiet und nicht zu betreten. Umso eindrücklicher ist die Führung mit den Experten entlang der schmalen Pfade zwischen den teils bis zu 40 Meter hohen Dünen. Dort brüten Silber- und Heringsmöwen sowie Eiderenten, am Strand davor auch so stark gefährdete Arten wie Zwergseeschwalbe und Sandregenpfeifer. Auf der Beobachtungsplattform ist für Spaziergehende ein Fernrohr installiert. Unter der Woche gibt es hier nahezu täglich eine <a href="https://www.jordsand.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Führung vom Verein Jordsand</a>.</p>



<p>Die Vogelkoje Meeram mitten im Wald der <a href="https://www.amrum.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Insel Amrum</a> diente bis in die 1930er Jahre als Entenfanganlage. Heute können dort Gänse, Enten, Damwild und zig Wildkaninchen beobachtet werden. Im liebevoll restaurierten winzigen Kojenwärterhäuschen wird die alte Geschichte erzählt, als dort – zu Spitzenzeiten – jährlich zehntausende Wildenten gefangen wurden.&nbsp;</p>



<p>Was im Watt wild kreucht und fleucht gibt es täglich auf den Führungen der Amrumer Naturschutzvereine zu sehen: Die Schutzstation Wattenmeer und der <a href="https://www.oeoemrang-ferian.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Öömrang Ferian</a> bieten kleine Strand- und Wattführungen zu Wurm, Krabbe &amp; Co. an. In der Bat Night kann Fledermäusen mit Hilfe eines Rekorders gelauscht werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Seesterne, Krabben und Seehunde vor Büsum</strong></h3>



<p>Seehunde in ihrem natürlichen Habitat, dem Wattenmeer, zu beobachten, kann bei einem Tagesausflug per Schiff zu den Seehundsbänken gelingen. Vom Büsumer Hafen aus starten zahlreiche Schiffsausflüge. Zum Beispiel auch zur einzigartigen Hochseeinsel Helgoland mit ihren roten Kreidefelsen, die von Vogelschwärmen bevölkert sind. Abenteuerlich wird es bei einer Fangfahrt in der Nordsee. Mit einem originalen Krabbennetz in Kleinformat werden neben Krabben, Seesterne, Krebse und verschiedene Fischarten gefangen, die in einem Meerwasserbassin zur Schau gestellt und erklärt werden. Es gibt also einiges zu lernen, aber auch ein bisschen Seemannsgarn. Zusätzlich können die frischesten Krabben gegessen werden, denn wenn Nordseekrabben ins Netz gehen, können diese noch an Bord gekocht und gepult werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Vogelparadies auf Nordstrand und bei Husum</strong></h3>



<p>Mit der einsetzenden Flut im Beltringharder Koog auf <a href="https://www.nordstrand.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Nordstrand</a> kehren die Vögel zurück; zigtausende von Watvögeln fressen sich im Watt satt und suchen nun ihre Schlaf- und Ruheplätze im Koog auf. Diese Tageszeit soll hier die beste Zeit zur Vogelbeobachtung sein. Das Nebeneinander von Salz- und Süßwasserlebensräumen, Überflutungsgebieten, Sümpfen und Feuchtgebieten macht das größte schleswig-holsteinische Naturschutzgebiet zum Vogelparadies – Enten und Haubentaucher, Graugänse und Seeadler sind nur einige der dort zu beobachtenden Vögel. Im Herbst ist Nordstrand ein&nbsp;Hotspot&nbsp;der Vogelbeobachtung. Auch von Husum aus ist der <a href="https://www.husum-tourismus.de/Media/Attraktionen/Beltringharder-Koog" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Beltringharder Koog</a> gut zu erreichen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Birdwatching in Husum</strong></h3>



<p>Das <a href="https://www.husum-tourismus.de/Media/Attraktionen/Wester-Spaetinge#/article/bc913ed0-539c-4bb6-b61a-97eeeec9584e" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Naturschutzgebiet Wester-Spätinge</a>, südlich von Simonsberg, erstreckt sich direkt hinter dem Nordsee-Deich. Dadurch bietet sich die Deichkrone als „Beobachtungspunkt&#8220; an. Die Sumpf- und Wasserflächen des Feuchtgebiets ermöglichen im Laufe des Jahres den Blick auf imposante Löffler, Blaukehlchen oder Rohrdommeln. Ganzjährig vermittelt das Team der Tourist Information Husum für Gruppen Vogelbeobachtungstouren. Unter den <a href="https://www.husum-tourismus.de/Unterkunft-buchen/Gruppenangebote/Stadtfuehrung/Natur-Landschaft" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Birdwatching-Touren</a> findet zum Beispiel auch eine Sonderführung zur sogenannten „Schwarzen Sonne&#8220; („Sort Sol&#8220;), dem Luftballett der Stare, statt.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Vogelbeobachtung in den Kögen Nordfrieslands</strong></h3>



<p>Während der Zugzeiten im Frühjahr und Herbst machen riesige Vogelschwärme Rast in den Nordfriesischen Kögen direkt am Deich. Die wohl nördlichste Vogelbeobachtungshütte auf dem Festland befindet sich im Rickelsbüller Koog. Infotafeln informieren Interessierte hier über die Artenvielfalt in den Kögen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Damwild füttern in Leck</strong></h3>



<p>Am nördlichen Rand des Naherholungsgebiets Langenberger Forst in Leck befindet sich ein großflächiges Wildgehege. Hier treffen Besuchende auf ein Rudel Damhirsche, welches seit über 65 Jahren im weitläufigen Gehege sein zu Hause gefunden hat. Das Rudel freut sich über mitgebrachtes Futter, rohe Kartoffeln sind die Leibspeise der imposanten Tiere. Nicht nur für Kinder ist das Füttern der Tiere ein großes Erlebnis. Der ein oder andere Hirsch frisst sogar aus der Hand.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Seeadler im Katinger Watt auf der Halbinsel Eiderstedt</strong></h3>



<p>Nahe der Hafenstadt Tönning bietet das <a href="https://www.st-peter-ording.de/katinger-watt/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Katinger Watt</a> eine einzigartige Naturlandschaft aus weiten Grün- und Waldflächen, die Heimat zahlreicher Vogelarten ist. Drei Vogelbeobachtungshütten in der Nähe des NABU Zentrums Katinger Watt, ein 16 Meter hoher Beobachtungsturm und der Aussichtsturm Kiek ut bieten Besuchenden ungestörte Einblicke in die Vogelwelt. Mit etwas Glück können hier sogar Seeadler beobachtet werden. Für fachkundige Informationen zu Flora und Fauna, bieten zudem das NABU Zentrum Katinger Watt sowie die Kreisjägerschaft Eiderstedt regelmäßig geführte Touren an.</p>



<p><br>Ab Tönning und dem Eidersperrwerk finden von April bis November <a href="https://www.adler-schiffe.de/nordsee/ab-toenning/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ausflugsfahrten mit der MS Adler II</a> zu den Seehundsbänken statt. Neben der Aussicht auf die niedlichen Nordseebewohner erwartet Teilnehmende ein faszinierender Seetierfang, bei dem Krabben, Schollen, Krebse, Muscheln und Schnecken bestaunt werden können. Die Schleusung durch das Eidersperrwerk, das größte deutsche Küstenschutzbauwerk, ist ein weiteres Highlight dieser Tour.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>St. Peter-Ording: Zugvögel und Hochlandrinder</strong></h3>



<p>Im Frühjahr und Herbst bietet das Wattenmeer Millionen Zugvögeln eine wichtige Raststätte auf ihrem Weg zwischen südlichen Winterquartieren und arktischen Brutgebieten. Bei einer vogelkundlichen Wanderung in St. Peter-Ording entlang des Deichs zur Beobachtungshütte können Teilnehmende mit Fernglas Zug- und Brutvogelarten entdecken. Kostenpflichtige Touren gibt es bei der <a href="https://www.schutzstation-wattenmeer.de/unsere-stationen/st-peter-ording/veranstaltungen-watt-erleben" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Schutzstation Wattenmeer</a>.</p>



<p>Auge in Auge mit einem wunderschönen Highlandrind: Abseits der üblichen Wege können Gäste in St. Peter-Ording in direktem Kontakt mit einer Herde Highlandrindern treten. Die Experten von <a href="https://www.unsere-naturburschen.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">„Unsere Naturbuschen&#8220;</a> begleiten Besuchergruppen und informieren über die sanftmütigen Rinder, die durch ihr zotteliges Fell bekannt sind. Die Tiere befinden sich je nach Wetterlage von Ende März bis Ende Oktober auf den Salzwiesen im Vorland von St. Peter-Ording in der Nähe des Böhler Leuchtturms. Die Dauer des Erlebnisses ist flexibel, da sie sich nach dem Aufenthaltsort der Rinder und der Interaktion mit den Tieren richtet. <a href="https://www.unsere-naturburschen.de/veranstaltungen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Anmeldungen</a> sind erforderlich.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Helgoland – Paradies für Kegelrobben und Vögel</strong></h3>



<p>Auf Helgoland geht es das ganze Jahr lang tierisch wild zu. Es gibt keinen anderen Ort in Deutschland, wo Einheimische und Besuchende den freilebenden Kegelrobben und Seehunden so nah kommen können. Auf der Helgoländer Düne haben Interessierte ganzjährig die Möglichkeit, aus sicherer Distanz (30 Meter Mindestabstand) Deutschlands größtes Raubtier zu bewundern – die Kegelrobbe. Hierfür sollte im Winter am besten der Panoramaweg am Nordstrand benutzt werden; dieser wurde als eine attraktive Alternative für das Robbenwatching eingerichtet, für den Fall, dass im Winter Teile der Strände von den Tieren stark besetzt sind. Die Zeit zwischen November und Januar gehört zu den ereignisreichsten Monaten auf der Helgoländer Düne, dann verwandelt sich die Nebeninsel in einen Kreißsaal der Kegelrobben. So weit das Auge reicht, liegen am Strand weiße Robbenbabys, die mit ihren Kulleraugen und ihrem „Wollfell&#8220; (dem sogenannten Lanugo-Fell) die Besucher und Besucherinnen verzaubern. &nbsp;</p>



<p>Ein weiteres Highlight: Einmal im Jahr steht bei den Kegelrobben der Fellwechsel an. Das Fell der Tiere wird durch das Leben im Salzwasser und an Land stark beansprucht, weshalb sie im Frühjahr ihr altes gegen neues Fell tauschen. Dies ist ein energetisch sehr aufwendiger Prozess für die Tiere, den sie an Land durchleben; für Gäste ein sehr imposantes Naturschauspiel.&nbsp;</p>



<p><strong><em>Hör-Tipp: Podcast ShoreTime – der Küstenschnack, Folge 57: Raubtiere mit Knopfaugen – Ein Besuch in der Seehundstation Friedrichskoog&nbsp;&nbsp;</em></strong></p>



<p>Helgoland ist gleichzeitig ein wahres Paradies für Vogelbeobachter. Die Hochseeinsel ist der Ort in Mitteleuropa mit der größten Zahl nachgewiesener Vogelarten. Auf Deutschlands einzigem Vogelfelsen, dem Helgoländer Lummenfelsen, lassen sich jedes Jahr von März bis September Verhalten und Brutbiologie einer Seevogelkolonie mit etwa zehntausend Vogelpaaren beobachten. Fünf Vogelarten brüten in Deutschland ausschließlich auf Helgoland. Neben der dem Felsen ihren Namen gebenden Trottellumme, sind dies Basstölpel, Eissturmvogel, Dreizehenmöwe und Tordalk. Diese Arten lassen sich allesamt vom Klippenrandweg aus besonders gut beobachten.</p>



<p>Vogelbeobachter&nbsp;und Vogelbeobachterinnen sollten im Herbst in ebensolchen Scharen nach Helgoland kommen wie die Vögel selbst, vor allem zu den Helgoländer Vogeltagen im Oktober. Da findet auch das alljährliche „Birdrace&#8220; – Zählen um die Wette statt.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong><u>OSTSEE</u></strong></h2>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Eisvögel und Nandus in Lübeck und Travemünde</strong></h3>



<p>Um Lübeck ziehen sich die Naturschutzgebiete vom Süden der Stadt bis nach Travemünde in den Norden wie eine Perlenkette. Das Naturparadies Wakenitz wird wegen seiner urwüchsigen Landschaft und beeindruckenden Artenvielfalt auch als „Amazonas des Nordens&#8220; bezeichnet. Hier lassen sich seltene Vogelarten wie der Wachtelkönig, der Eisvogel, der Neuntöter und sogar Nandus beobachten, die einst aus einer Farm entflohen sind. Auch die Fischwelt ist mit Arten wie Hecht, Aal, Wels und Karpfen ein bedeutender Teil dieses einzigartigen Naturschutzgebiets. Für Naturfreunde bieten sich entlang der Wakenitz idyllische Wanderwege und eine malerische <a href="https://www.luebeck-tourismus.de/altstadt/poi/anleger-wakenitz-schifffahrt" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bootstour von Lübeck nach Rothenhusen</a> an. Wer tiefer in das Thema eintauchen möchte, kann noch bis Februar 2025 die <a href="https://www.luebeck-tourismus.de/event/unsere-wakenitz" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ausstellung „Unsere Wakenitz&#8220; im Museum für Natur und Umwelt in Lübeck</a> besuchen.&nbsp;</p>



<p>Das Naturschutzgebiet Schellbruch erstreckt sich über 146 Hektar und ist damit ungefähr so groß wie die Lübecker Altstadtinsel. Es bietet einer Vielzahl an Tieren mit den größten Schilfflächen Lübecks und auch verschiedener Gewässer, darunter die Trave, Lagunen und Süßwasserteichen ein wohlbehütetes Zuhause. Der Schellbruch beheimatet insgesamt über 200 Vogelarten.</p>



<p>Das Naturschutzgebiet <a href="//file01/Tausch-Daten$/Presse-%20und%20Öffentlichkeitsarbeit/1_Unternehmenskommunikation/03-Presseinformationen/2024_Presseinfos/24%20-%2024xxxx%20-%20Tierisch%20wild/Der%20Verein%20betreut%20mehrere%20Herden%20aus%20Pommernschafen,%20Heidschnucken,%20Texelschafen,%20Coburger%20Füchsen%20und%20Ziegen%20mit%20insgesamt%20fast%201.800%20Tieren,%20die%20sowohl%20am%20Dummersdorfer-Ufer,%20als%20auch%20auf%20dem%20Priwall%20weiden." target="_blank" rel="noreferrer noopener">„Dummersdorfer Ufer&#8220;</a> ist bekannt für seine botanischen Besonderheiten. Statt der einstigen Besenheide dominieren heute trockene Grasflächen den Hirtenberg, wo seltene Tiere wie die Zauneidechse leben. Um die wertvollen Magerrasenflächen zu erhalten, ist die traditionelle Beweidung mit Schafen und Ziegen unverzichtbar. So können Wandernde nicht nur die einzigartige Flora und Fauna vor Ort erleben, sondern auch Herden aus Pommernschafen, Heidschnucken, Texelschafen, Coburger Füchsen und Ziegen beobachten.</p>



<p>Der Priwall ist eine Halbinsel an der Travemündung, die durch ihre Lage sowohl maritime Lebensräume im Norden als auch flussnahe im Süden bietet und damit zahlreichen Tierarten ideale Bedingungen schafft. Die <a href="https://www.naturwerkstatt-priwall.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Naturwerkstatt Priwall</a> organisiert spannende Führungen und Workshops im Naturschutzgebiet, bei denen Teilnehmenden die vielfältige Flora und Fauna nähergebracht werden. Um auch die Meeresbewohner und ihren Lebensraum im Passathafen zu entdecken, bietet die nahegelegene Ostseestation lehrreiche Kescher-Exkursionen an, bei denen die gefangenen Tiere nach kurzer Beobachtung wieder in die Natur entlassen werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Vogelbeobachtungsturm in Heiligenhafen</strong></h3>



<p>Von Ostern bis Oktober haben Naturfreunde und -freundinnen die Möglichkeit, auf dem Aussichtsturm am Ende des Graswarders kostenfrei eine beeindruckende Vielfalt an Vogelarten in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten. Der Graswarder, ein einzigartiges Naturschutzgebiet an der schleswig-holsteinischen Ostseeküste, bietet Lebensraum für zahlreiche seltene und gefährdete Vogelarten. Der Vogelbeobachtungsturm ist ein idealer Ort, um das faszinierende Verhalten dieser Tiere aus nächster Nähe zu erleben, ohne sie dabei zu stören. Neben der freien Nutzung des Turms bietet der NABU auch kostenfreie Führungen durch das Naturschutzgebiet Graswarder an.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Austernfischer in Hohwacht</strong></h3>



<p>Vögel beobachten zu allen Jahreszeiten: Der Sehlendorfer Binnensee liegt im Naturschutzgebiet Sehlendorfer Binnensee und Umgebung. Er ist zirka 77 Hektar groß und hat eine durchschnittliche Wassertiefe von nur 70 Zentimetern. Die Besonderheit: Der See ist ein Strandsee, der dicht hinter der Ostseeküste zwischen den Badeorten Sehlendorf und Hohwacht liegt. Ein kleiner Zulauf, der sogenannte Broeck, verbindet ihn mit der Ostsee. Durch das Naturschutzgebiet führt ein Wanderweg, von dem aus weite Teile der Landschaft zu überblicken sind. Eine Aussichts- und eine Beobachtungsplattform entlang des Weges, laden zu ausgiebigen Vogelbeobachtungen ein. Hier können unter anderem Rotschenkel, Austernfischer, Sandregenpfeiffer und Kiebitze beobachtet werden. In Arbeit ist der Bau eines Kranichturms als Beobachtungsspot.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Faszinierende Vogelwelt auf Fehmarn</strong></h3>



<p>Die <a href="https://www.fehmarn.de/poi/aussichtsplattform-markelsdorfer-huk" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Aussichtsplattform Markelsdorfer Huk</a> befindet sich im Naturschutzgebiet „Nördliche Seeniederung&#8220;, das sich über die gesamte nordwestliche Küste Fehmarns erstreckt. Von den zwei Plattformen aus haben Besuchende eine atemberaubende Weitsicht auf die Landschaft mit Binnenseen, Meer, Salzwiesen, eine vielfältige Vogelwelt und auf die Ostsee.</p>



<p><a href="https://www.fehmarn.de/poi/naturschutzgebiet-wallnau" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Deich Wallnau:</a> Auf der einen Seite liegt die Ostsee, auf der anderen Seite befindet sich das NABU Wasservogelreservat Wallnau. Auch wenn der Erlebnispfad und die Beobachtungshütten im Winter schließen, bietet der erhöhte Deich eine perfekte Aussicht auf das Naturschutzgebiet im Westen der Insel mit seinen seltenen Vogelarten.</p>



<p>Sowohl der Burger Binnensee im Süden der Insel als auch der Fastensee in Westermarkelsdorf bieten verschiedenen Tieren im Schilf und Wasser Schutz. Mit ausreichend Abstand können bei einem Spaziergang verschiedene Lebewesen entdeckt werden. Wer nicht genau weiß, was ihm da ins Sichtfeld hüpft oder fliegt, kann sich am Burger Binnensee jetzt auf neuen Infotafeln zur heimischen Tierwelt informieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Wasservogelwelt rund um die Flensburger Förde</strong></h3>



<p>Die Vielfalt der Natur des <a href="https://schleswig-holstein.nabu.de/natur-und-landschaft/naturzentren-naturstationen-infos/halbinsel-holnis/index.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Naturschutzgebiets Halbinsel Holnis</a> spiegelt sich in der Vogelwelt wider. Bisher wurden hier zirka 130 Vogelarten beobachtet. Was Schleswig-Holstein an Landschaften und Vegetation zu bieten hat, das findet sich fast vollständig auf den gut 400 Hektar der Halbinsel Holnis bei Flensburg. Auf der Salzwiese oder im Strandbereich brüten Rotschenkel, Aus­ternfischer und Sandregenpfeifer, auf der schwimmenden Insel im Höftsee Austern­fischer und Sturmmöwe. Der Nehrungs­haken Schiedenkind bietet den Besu­chenden beste Beobachtungsmöglichkeiten der Wasservogelwelt. Im Höftsee selbst, dessen Brackwasser oft nur wenige Zentimeter tief ist, können Rotschenkel, Säbelschnäbler, Grau-­ und Silberreiher, Alpenstrandläufer, Kiebitz, Krick-­ und Schnatterenten gut beobach­tet werden. Eine kleine Beobachtungsplattform am Rande der Salzwiese gibt dem Beobachter noch mehr Einblicke in das vielfältige Leben. So ist auf der Halbinsel Holnis Vogelbeobachtung das ganze Jahr über möglich. Ab August beginnt der Rückzug der Vögel aus dem skandinavischen Raum, die für kurze Zeit auf Holnis rasten: Alpenstrand­läufer, Sichelstrandläufer, Knutt, Goldre­genpfeifer, Pfuhlschnepfe, Großer Brach­vogel, Dunkler Wasserläufer. Ab Oktober stellen sich hier die Wintergäste, darunter Pfeif-­, Reiher- und Eiderente, Silber-, Lach-­ und Sturmmöwe sowie Sing-­ und Höckerschwan.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Waschbären und Marderhunde in Kellenhusen</strong></h3>



<p>Wer wohnt denn hier in <a href="https://www.kellenhusen.de/tipps-fuer-familien" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kellenhusen</a>? Wer mit offenen Augen durch den Kellenhusener Wald geht, kann dort auf seine Bewohner treffen. Im Wildgehege wimmelt es nur so von Rehwild, Damwild, Wildschweinen und auch Dachsen. Sogar Waschbären und Marderhunde kommen vor. Das Wildschweingehege im Kellenhusener Forst ist jederzeit und ohne Kosten besuchbar. Jeden Mittwoch von April bis Oktober findet um 15.30 Uhr die Wildschweinfütterung statt.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Kiel: Küstenvögel, Muffelwidder und weißes Damwild</strong></h3>



<p>Der <a href="https://schleswig-holstein.nabu.de/natur-und-landschaft/nabu-schutzgebiete/moenkeberger-see/10368.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mönkeberger See</a> ist ein Naturidyll mit Feuchtwiesen und Wäldern, ideal zur Beobachtung von Vögeln wie Graugänsen und Eisvögeln. Das Gebiet hält eine weitgehend ungestörte Umgebung für zahlreiche Pflanzen- und Tierarten bereit.</p>



<p>Der <a href="https://schleswig-holstein.nabu.de/natur-und-landschaft/nabu-schutzgebiete/altarm-schwentine/03003.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Altarm der Schwentine</a> bietet einen geschützten Lebensraum für gefährdete Arten wie Wasseramseln, Gebirgsstelzen und Eisvögel. Ein Wanderweg ermöglicht die Beobachtung dieser Vögel, während das Gebiet zum Schutz der Flora und Fauna abseits der Wege nicht betreten werden darf.</p>



<p>Das <a href="https://schleswig-holstein.nabu.de/natur-und-landschaft/nabu-schutzgebiete/schulensee-umgebung/02993.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Naturschutzgebiet Schulensee</a> ist bekannt für seine reiche Flora und Vogelwelt, darunter Eisvögel, Rohrweihen und die seltene Trauerseeschwalbe. Die vielfältigen Pflanzengesellschaften und die teilweise Sperrung des nördlichen Seeteils fördern den Erhalt dieser Arten, obwohl das Gebiet weiterhin durch menschliche Nutzung gefährdet ist.</p>



<p>Das <a href="https://schleswig-holstein.nabu.de/natur-und-landschaft/naturzentren-naturstationen-infos/bottsand/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Naturschutzgebiet „Bottsand&#8220;</a> an der Kieler Außenförde bietet einen einzigartigen Lebensraum für Küstenvögel wie Zwergseeschwalben und Brandgänse. Die Naturstation des NABU auf dem Deich informiert über die ökologischen Besonderheiten des Gebiets, das für Besuchende nur von Mai bis Oktober zugänglich ist.</p>



<p>Das <a href="https://www.kiel.de/de/kultur_freizeit/kiel_erkunden/tiergehege.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tiergehege Tannenberg</a> in Kiel erstreckt sich über etwa 40 Hektar und beheimatet freilaufendes Dam- und Muffelwild, Sikawild, Schwarzwild sowie Damaraziegen. Das waldreiche Areal, das auch kleine Fließgewässer und Weiher umfasst, ist durch Wanderwege gut erschlossen.</p>



<p>Das <a href="https://www.kiel.de/de/kultur_freizeit/kiel_erkunden/tiergehege.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tiergehege Hasseldieksdamm</a> in Kiel erstreckt sich über knapp dreizehn Hektar und bietet Lebensraum für Wisente, Bisons, Auerochsen, Schottische Hochlandrinder, Sikawild und weiße Heidschnucken. Das Gehege ist von einem Rundwanderweg umgeben, bietet Zugang über den Skandinaviendamm und die Melsdorfer Straße und ist ganzjährig kostenlos zugänglich.</p>



<p>Das <a href="https://nez-kollhorst.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Naturerlebniszentrum Kollhorst</a> umfasst einen großen Naturerlebnisraum mit Streuobstwiesen, Teichen und Wäldern, der sich ideal für Naturbeobachtungen eignet. Besonders hervorzuheben sind die Bildungsangebote rund um Bienen.</p>



<p>Das <a href="https://www.kiel.de/de/kultur_freizeit/kiel_erkunden/tiergehege.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tiergehege Hammer</a> bietet Familien die Möglichkeit, Tiere wie Tarpane, Muffelwild, Rotwild und Damwild in einem weitläufigen Gebiet zu beobachten. Das über fünfzehn Hektar große Gehege Einblicke in die Lebensräume dieser Tiere. Besonders hervorzuheben sind die Tarpane, eine alte Wildpferderasse, sowie der Muffelwidder mit seinem markanten Gehörn.</p>



<p>Das mit knapp vier Hektar relativ kleine <a href="https://www.kiel.de/de/kultur_freizeit/kiel_erkunden/tiergehege.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Suchsdorfer Tiergehege</a> liegt zwischen dem Nord-Ostsee-Kanal und der Kronshagen-Ottendorfer Au. Auf dem beweideten Grünland leben Damwild, Muffelwild und Schottisches Hochlandrind. Das Tiergehege ist durch den Kanalwanderweg erschlossen.</p>



<p>Das <a href="https://www.kiel.de/de/kultur_freizeit/kiel_erkunden/tiergehege.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tiergehege Uhlenkrog</a> liegt in&nbsp;Hassee, zwischen Struckdieksau und Uhlenkrog. Der Eingang liegt ein wenig versteckt im Bereich der Rendsburger Landstraße/Hasseer Straße. Das mit knapp drei Hektar kleinste Tiergehege wird von einem knickdurchsetzten Grünland dominiert, in dem weißes Damwild und Soay-Schafe leben.</p>



<p><em>Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein GmbH </em><br><em>Foto: © Helgoland Tourismus-Service/Patrick Roddelkopf</em></p>
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		<title>Tierisch wild in Schleswig-Holstein: Zwischen blauen Fröschen, Vogelschwärmen und Wildpferden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Sep 2024 10:09:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
		<category><![CDATA[Ausflugsziele]]></category>
		<category><![CDATA[Binnenland]]></category>
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		<category><![CDATA[Tiere]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Tierisch wild geht es zwischen den Küsten Schleswig-Holsteins zu. Das Binnenland bietet mit seinen zahlreichen Binnengewässern, Mooren, Wäldern, aber auch Knicks und Grünlandflächen Lebensraum für eine besondere Artenvielfalt zu Wasser, zu Land und in der Luft. Zahlreiche Ausflugsspots laden dazu ein, die heimischen Tiere in freier Wildbahn oder in Wildparks zu besuchen und zu beobachten:&#160; [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Tierisch wild geht es zwischen den Küsten Schleswig-Holsteins zu. Das Binnenland bietet mit seinen zahlreichen Binnengewässern, Mooren, Wäldern, aber auch Knicks und Grünlandflächen Lebensraum für eine besondere Artenvielfalt zu Wasser, zu Land und in der Luft. Zahlreiche Ausflugsspots laden dazu ein, die heimischen Tiere in freier Wildbahn oder in Wildparks zu besuchen und zu beobachten:&nbsp; Da gibt es unter anderem Moorfrösche, die sich auf der Suche nach einem Weibchen laut quakend Blau färben, freilebende Konik-Wildpferde, und immer wieder den Vogelkiek, der einen Einblick in das wundersame Leben der Brut-, Rast- und Wintervögel ermöglicht. Die Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein hat eine Fülle von Ausflugstipps zum Tiere beobachten zusammengestellt.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Vogelkiek im Naturpark Schlei</strong></h2>



<p>Das&nbsp;<a href="https://www.naturparkschlei.de/naturpark-schlei/natur-und-landschaft/nsgs/schwansener-see" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Naturschutzgebiet Schwansener See</a> in der Nähe von Kappeln&nbsp;gehört mit über 120 Brutvogelarten und zirka fünfzehntausend tierischen Rast- und Wintergästen zu den besonders interessanten Gebieten im Naturpark Schlei. Neben den Wasserflächen des Sees bieten Feuchtwiesen, Salzwiesen&nbsp;und die Ostsee Lebensräume für zahlreiche Vogelarten. Aufgrund der teilweise großen Distanzen ist der Einsatz eines Spektivs sinnvoll. Die Beobachtungsplattform bietet einen guten Blick über den See.&nbsp; Im Winter ist der See Rastplatz für viele Entenarten.</p>



<p>Im<a href="https://www.naturparkschlei.de/naturpark-schlei/natur-und-landschaft/nsgs/reesholm" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> Naturschutzgebiet Reesholm</a>, in dem idyllischen Schleidorf Schaalby,&nbsp;findet sich der spannendste&nbsp;Beobachtungspunkt an der Schlei. Dort singen im Frühjahr Blaukehlchen, Schilfrohrsänger und Bartmeisen, die sich von der Beobachtungsplattform aus wunderbar betrachten lassen. Gästen offenbart sich&nbsp;ein ständig wechselndes Spektrum an rastenden Limikolen, Enten, Seeschwalben und Möwen. Aber auch der abendliche Einflug von Kranichen, Staren und Gänsen im Herbst lässt sich von hier aus gut beobachten.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Fischotter und Wisente hautnah im Grünen Binnenland</strong></h2>



<p>Als das <a href="https://www.gruenes-binnenland.de/details/anzeige/event/ottergehege-hohn/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hohner Fischottergehege</a> 2007 eröffnet wurde, war der Fischotter in der wasserreichen Landschaft der Eider-Treene- und Sorgeniederung fast ausgestorben. Heute sind die scheuen, streng geschützten Wassermarder wieder heimisch und mit viel Glück in den Flüssen, Bächen, Gräben und am Hohner See zu sehen. Hautnah können einige Otter täglich von der Aussichtsplattform zu den Fütterungszeiten beobachtet werden.</p>



<p>Der <a href="https://www.ostseefjordschlei.de/poi/wisentpark-kropp" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wisentpark</a> in Kropp ist eine Naturoase besonderer Art. Der Verein Weidelandschaften betreibt hier eine Zucht zur Rettung der imposanten Wisente. Aber auch Fledermäuse finden hier Unterschlupf, Amphibien und Reptilien wird ein Rückzugsraum geboten.</p>



<p>Ein schöner Aussichtsturm und Rastplatz mitten im Naturschutzgebiet <a href="https://www.sh-tourismus.de/poi-detail-ansicht/46827" target="_blank" rel="noreferrer noopener">„Alte Sorge-Schleife“</a> befindet sich zwischen Meggerdorf und Bergenhusen. Neben wichtigen Brutvorkommen von Wiesenvögeln wie Kiebitzen und Uferschnepfen liegen hier die Rast- und Überwinterungsgebiete für Arten wie Zwergschwan, Singschwan und Goldregenpfeifer, die aus Sibirien und Skandinavien hierherziehen und vom Aussichtsturm beobachtet werden können. Diese Feuchtgebietslandschaft ist das größte zusammenhängende Niederungsgebiet Schleswig-Holsteins mit 758 Hektar außerhalb der Küstenregionen und hat internationale Bedeutung.</p>



<p>Spaziergänge und leichte Wanderungen sind auf ausgewiesenen Wegen im Naturschutzgebiet <a href="https://www.gruenes-binnenland.de/details/anzeige/event/delver-koog/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">„Delver Koog“</a> möglich. Das Gebiet ist gekennzeichnet durch ausgedehnte Niedermoorbereiche mit Röhrichten, Großseggenriedern und Kleinseggenwiesen. Besonders der Vogelwelt bietet es auch durch die vielen kleinflächig offenen Wasserflächen und einem weitläufigen Bewässerungs-Grabensystem einen bedeutsamen Lebensraum. Die Namen vieler dort vorkommender Vogelarten wie Rohrsänger, Rohrschwirl, Rohrhammer, Rohrdommel deuten auf den engen Bezug zu diesem Lebensraum hin.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Zehntausende Fledermäuse und eine Wildschweinsafari bei Bad Segeberg</strong></h2>



<p>Im Naturhabitat für über dreißigtausend Fledermäuse können Besucher des <a href="https://noctalis.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Noctalis</a> die flugfähigen Säugetiere in den Kalkberghöhlen beobachten. Das einzigartige Fledermaus-Erlebnis-Zentrum ist von April bis September geöffnet. Im <a>Erlebniswald Trappenkamp</a> hingegen sind Wildschweine, Hirsche, Greifvögel und Ziegen zu Hause. Begehbare Wildgehege und Aussichtsplattformen laden dazu ein, die Bewohner des Waldes aus nächster Nähe zu beobachten oder eine spannende Wildschweinsafari zu erleben. Das&nbsp; <a href="https://www.naturpark-holsteinische-schweiz.de/poi/nsg-heidmoor" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Naturschutzgebiet Heidmoor</a> im Naturpark Holsteinische Schweiz im Kreis Segeberg bietet besondere <a href="https://maps.app.goo.gl/oD4b6hJbrpjScuiv6" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Perspektiven</a> auf die Artenvielfalt im Vogelschutzgebiet. In Hasenmoor befindet sich ein <a href="https://www.komoot.com/de-de/highlight/644444" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Aussichtsturm</a> mit Blick auf das <a href="https://www.hasenmoor.de/seite/296674/das-k%C3%B6nigsmoor.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Königsmoor</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Eldorado für Wasservögel am Mechower See</strong></h2>



<p>Knapp drei Kilometer nordöstlich von Ratzeburg direkt an der Landesgrenze zu Mecklenburg-Vorpommern liegt sich der <a href="https://www.herzogtum-lauenburg.de/poi/naturschatz-mechower-see" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mechower See</a> – ein Paradies für Wasservögel. Der Aussichtsturm am Nordwestufer bietet den perfekten Blick auf den eiszeitlichen Rinnensee und dessen faszinierende Wasservogelwelt. Zahlreiche Enten- und Gänsearten leben hier. Im Schilf brüten Rohrsänger, Schwirl und Rohrdommel. Darüber gleitet regelmäßig die Rohrweihe im Jagdflug und sogar ein Seeadler lässt sich ab und zu blicken.</p>



<p>Geschützt beobachten und fotografieren lässt es sich im „Hide“, einer ebenerdigen Holzhütte mit weitem Panoramafenster. Vor allem an den Uferzonen des Mechowers Sees tümmeln sich die Wasservögel und sorgen für eine ganz besondere Akustik. Barrierefrei zugänglich ist der Beobachtungshide am südlichsten Punkt des Sees bei Wietingsbek.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Fischadlerpaar am Kittlitzer Hofsee</strong></h2>



<p>Der Aussichtsturm am <a href="https://www.herzogtum-lauenburg.de/poi/aussichtsturm-kittlitzer-hofsee" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kittlitzer Hofsee</a> unweit des Dielencafés lohnt sich besonders zur Zeit des Vogelzugs. Scharen von Enten, Sägern und Gänsen rasten hier. Eingerahmt ist der See von einer vielfältigen Landschaft, in denen besondere Tierarten wie Rotbauchunke, Rohrweihe und Mittelspecht zuhause sind. Auch das Fischadlerpaar, das im Naturpark seinen Brutplatz hat, lässt sich hier regelmäßig beim Fischfang beobachten.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Blaue Moorfrösche quaken im Salemer Moor</strong></h2>



<p>Der Aussichtsturm im <a href="https://www.herzogtum-lauenburg.de/poi/naturschatz-salemer-moor" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Salemer Moor</a> bietet einen Blick in eines der ältesten Naturschutzgebiete Schleswig-Holsteins. Das Hochmoor ist Lebensraum vieler seltener Tier- und Pflanzenarten. Seine Vielfalt macht es so einzigartig: naturnahe Mischwälder und eine Kette unterschiedlicher Seen. Der nährstoffarme Garrensee, der Moorsee Schwarze Kuhle und zwei weitere nährstoffreiche Seen sind Lebensraum unterschiedlicher Pflanzen und Tiere. Im Frühling bieten die männlichen Moorfrösche ein besonderes Schauspiel, wenn sie sich laut quakend auf der Suche nach einem Weibchen blau färben.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Eutin: Wasservögel vom Kanu aus entdecken</strong></h2>



<p>Das 40 Hektar große Gebiet rund um den Vogelberg in Eutin gilt seit 2009 als Naturerlebnisraum, der über einen Naturerlebnispfad erkundet werden kann. Spezielle Erlebnis-Stationen und Infotafeln helfen und liefern zusätzliche Informationen über die heimische Tierwelt, die besonders gut vom Wasser aus beobachtet werden kann.&nbsp; Bei einer Seerundfahrt oder aktiven Kanufahrt über den großen Eutiner See mit seinen Inseln entlang der einzigartigen Naturlandschaft der Holsteinischen Schweiz gibt es vor allem in Ufernähe viel Tierisches zu entdecken. Vor allem Wasser- und Zugvögel bevölkern den Uferbereich.</p>



<p>Auch auf dem Wasserwanderweg Schwentine lässt sich einiges beobachten. Die Schwentine zählt mit 62 Kilometern zu den längsten Flüssen Schleswig-Holsteins und verbindet in Eutin den Großen Eutiner See mit dem Kellersee. Sie ist Rückzugsgebiet für viele seltene Tier- und Pflanzenarten, die mit Abstand und Respekt behandelt werden müssen. Beim Befahren sind die Schilfzonen zeiträumig zu schonen, aber dennoch kommen Passierende mit etwas Glück in den Genuss, einen Eisvogel, die Königslibelle oder auch den majestätischen Seeadler zu erblicken.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Plön und Umgebung</strong></h2>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Naturkundliche Kanutour mit Otterpicknick</strong></h3>



<p>Kleine und große Naturentdecker beobachten während dieser <a href="https://www.holsteinischeschweiz.de/ploen-kanu-otterpicknick" target="_blank" rel="noreferrer noopener">naturkundlichen Kanutour</a> heimische und geschützte Tiere: Oft können Kormorane oder sogar Seeadler bei der Jagd erspäht werden. Zahlreiche Wassertiere kreuzen den Weg und werden von den begleitenden Naturkundlern erläutert. Mit viel Glück bekommen Teilnehmende auch Eisvögel oder gar einen Fischotter zu Gesicht. Während einer Pause in einer naturbelassenen Bucht, können Fischbrötchen oder mitgebrachte Snacks verspeist werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Naturerlebnisweg Plöner Seeufer</strong></h3>



<p>Der <a href="https://www.holsteinischeschweiz.de/poi/naturerlebnisweg-ploener-seeufer" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Naturerlebnisweg Plön</a> erstreckt sich entlang des Seeufers, führt durch den Schlosswald und über die malerische Prinzeninsel. Entlang des Weges befinden sich zahlreiche Informationstafeln, die detaillierte Einblicke in die heimische Flora und Fauna bieten. Der Weg ist familienfreundlich und eignet sich für Wanderungen und Spaziergänge.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Naturkundetour Plön – Hochsitz statt Tiefschlaf</strong></h3>



<p>Unter dem Motto „Ansitzen“ geht es mit einem erfahrenen Jäger zu seinem abendlichen Rundgang durch Feld und Flur. Wie spannend ist es denn, vom Hochsitz aus, die Tiere zu beobachten, im Wald ihre Spuren zu lesen, in die Dämmerung hineinzulauschen und bisher Unbekanntes über das heimische Wild zu erfahren? Auf spielerische Weise lernen Kinder so die Natur kennen. Sie kommen seltenen Vogelarten mit dem Fernglas ganz nah, lernen Fuchsbauten von einfachen Löchern zu unterscheiden und dürfen echte Geweihe anfassen. Die geführte <a href="https://www.holsteinischeschweiz.de/ploen" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Naturkundetour</a> findet auf Anfrage statt.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Naturlehrpfad bei Bosau</strong></h3>



<p>Der Naturlehrpfad bei Bosau verläuft als Rundweg über das kleine Warder am Bischofssee. Lehrtafeln geben Informationen über die Flora und Fauna des kleinen Warders und der Umgebung. Welche Wasservögel leben hier? Was sind die Besonderheiten eines Erlenbruchwalds? Was versteckt sich im Schilfröhricht? Einige Rastplätze laden direkt am Seeufer zum Verweilen ein. Der kurze Rundweg ist gut geeignet für Familien.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wunderwelt Wald in Malente entdecken</strong></h2>



<p>Wer Malente besucht, den erwartet ein Naturerlebnis der besonderen Art: In der <a href="http://www.wildpark-malente.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wunderwelt Wald</a> zeigen der Wildpark, der Holzbergturm und der Baumpark die heimische Tier- und Pflanzenwelt aus verschiedenen Perspektiven.</p>



<p>Los geht es im Wildpark. Auf der zwölf Hektar großen Wald- und Wiesenfläche sind Wildschweine, Damwild und Rotwild zuhause. Auch Eichhörnchen, Waldmäuse und viele Vogelarten fühlen sich im naturbelassenen Gehege sehr wohl. Die Wildschweine, auch Schwarzwild genannt, leben eingezäunt im Herzen des Parks. Das Damwild darf sich auf dem Gelände frei bewegen. Das Rotwild ist das größte Tier im Malenter Wildpark und lässt sich am seltensten Blicken. Entlang der Wege laden Picknickbänke- und Tische, eine Hütte sowie ein Hochsitz zum Verweilen und Beobachten der Tiere ein.</p>



<p>Gleich nebenan liegt der 2022 neu angelegte, etwa ein Hektar große Baumpark mit Gehölz- und Wildbienenlehrpfad. Hier lassen sich die kleinsten Wald- und Wiesenbewohner beobachten. Ein Totholzhaufen, ein Tümpel mit Steinmauer, ein Sandhaufen und ein Steinhaufen bieten nicht nur den rund 20 in unserer Region vorkommenden Wildbienenarten ein Zuhause, sondern sind auch Lebensraum für andere Insekten und kleine Wirbeltiere. Auf Schautafeln entlang des Weges sind die Besonderheiten einiger Baumarten und Fakten über die heimischen Wildbienen beschrieben.</p>



<p>Wer auch den letzten Teil der Wunderwelt Wald besuchen möchte, macht sich auf den Weg zum etwa ein Kilometer entfernten Holzbergturm im Ortsteil Neversfelde. Von dem etwa 32 Meter hohen Aussichtsturm, der sich auf dem fast 90 Meter hohen Holzberg befindet, haben Besuchende einen atemberaubenden Blick über die gesamte Holsteinische Schweiz. Alle Teile der Wunderwelt Wald sind ganzjährig geöffnet. Der Eintritt ist kostenfrei.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Kreis Stormarn</strong></h2>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Vogelbeobachtungshütte im Naturerlebnis Grabau</strong></h3>



<p>Das <a href="https://www.naturerlebnis-grabau.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Naturerlebnis Grabau</a> am Grabauer See wurde zwar ursprünglich nur für Stormarner Kindergärten, Schulen sowie Jugendgruppen geschaffen, die dort auch Führungen durch Waldpädagogen erhalten, aber auch andere Gäste können den Wald mit Naturerlebnispfad, Waldspielplatz und Niedrigseilgarten erkunden. Dieser Bereich ist jederzeit frei zugänglich und der Besuch ist kostenlos. Auf Infotafeln bei der Vogelbeobachtungshütte mit Blick auf den See, können Interessierte Wissenswertes über den Kormoran, Haubentaucher oder Seeadler erfahren und die Vögel mit Glück auch auf dem See entdecken.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Gallowayrinder auf wilden Weiden im Naturschutzgebiet Höltigbaum</strong></h3>



<p>Das Naturschutzgebiet Höltigbaum bietet eine außergewöhnliche steppenartige Landschaft. Weiträumige, offene Landschaft, umgeben von alten Baumbeständen. Hier weiden zur Landschaftspflege Gallowayrinder, Ziegen und Schafe. Auf dem Höltigbaum laufen Gallowayrinder und Bentheimer Landschafe ganzjährig auf den Flächen. Den Sommer über unterstützen Ziegen das Offenhalten der Flächen durch ihr Fressverhalten. Es gibt verschiedene Wanderwege, wie den „GalloWay“ auf dem man die Tiere gut beobachten kann. Hier kommt es schon vor, dass auf einer Wanderung plötzlich eine ganze Herde Rinder den Weg kreuzt.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Damwild-Beobachtung im Wildtiergehege Lütjensee</strong></h3>



<p>Im Wildtiergehege in Lütjensee ist Damwild heimisch. Die Tiere leben nicht in freier Wildbahn, sondern im großzügigen Gehege inmitten der Natur zwischen Seeufer und Waldrand und lassen sich daher gut beobachten. Am Rande des Wildgeheges befindet sich ein überdachter Beobachtungs- und Fütterungsstand. Hier gibt es die beliebten Futter-Pellets aus dem Automaten. Im Winter wird inmitten des Wildgeheges eine große Futterkrippe aufgebaut, an der sich das Damwild nicht nur zu Fütterungszeiten tummelt.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Natur- und Tiererlebnis im Dosenmoor</strong></h2>



<p>Das <a href="https://www.bordesholmer-land.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dosenmoor</a> ist das größte, noch teilweise erhaltene Hochmoor in Schleswig-Holstein und ein einzigartiges Refugium für seltene Tier- und Pflanzenarten. Es lädt Naturliebhaber zu unvergesslichen Erkundungen ein. Zwischen Bordesholm und Neumünster gelegen, bietet es ganzjährig beeindruckende Rundwege. Besuchende können seltene Tierarten wie Kraniche, Moorfrösche und die fleischfressende Pflanze Sonnentau entdecken. Besonders beeindruckend sind die Kraniche, die seit 20 Jahren wieder regelmäßig im Moor brüten. Im Herbst versammeln sich hier bis zu 200 dieser majestätischen Vögel.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Haaler Au</strong></h2>



<p>Die kleine Gemeinde Haale in Mittelholstein ist Namensgeber eines der schönsten Biotope der Region: das Fauna- und Flora-Habitat Haaler Au. Dies liegt nur 16 Kilometer von Rendsburg entfernt und ist ein wahres Naturparadies. Das einzigartige Schutzgebiet bietet zahlreichen Wiesen- und Wasservögeln, darunter Kiebitze, Zwergschwäne, Brachvögel und Schwarzkehlchen, eine ungestörte Heimat. Hier brüten seltene Arten wie Rohrweide, Rohrdommel, Blaukehlchen und Eisvogel. Auch Fischadler, Säbelschnäbler und Seeadler sind regelmäßig zu beobachten. Dank der umfassenden Renaturierungsmaßnahmen, bei denen Überflutungsflächen und Auwälder geschaffen wurden, findet hier die Natur ihren Weg zurück in ihre ursprüngliche Form. Besuchende werden gebeten, die Wege nicht zu verlassen und die Vogelwelt achtsam zu beobachten. Besonders lohnt sich ein Besuch an der Haaler Au, wo das Gewässer in den Nord-Ostsee-Kanal mündet.</p>



<p>Direkt angrenzend liegt das rund 70 Hektar große Trockenbiotop Tackesdorf, dass im Zuge der Kanalverbreiterung entstand. Es bietet seltenen Tieren und Pflanzen einen Lebensraum und wird von gefährdeten Brutvogelarten der Roten Liste als Brut-, Nahrungs-, Schlaf- und Mauserplatz genutzt.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Eidertal Wanderweg – Hochlandrinder, Pferde und seltene Vogelarten</strong></h2>



<p>Das Obere Eidertal, ein Refugium für seltene Tier- und Pflanzenarten, gilt als unverzichtbares Highlight für Naturbegeisterte. Nordöstlich des beliebten Erholungsortes Bordesholm erstreckt sich der malerische Eidertal Wanderweg. Dieser führt elf Kilometer durch das sanft geschwungene holsteinische Hügelland entlang des jungen Flusses Eider.</p>



<p>Besonders bemerkenswert ist die extensive Landwirtschaft, die auf den umliegenden Feldern betrieben wird. Hochlandrinder und Pferde grasen friedlich auf den Weiden und teilen sich den Lebensraum mit seltenen, am Boden brütenden Vogelarten. Diese harmonische Koexistenz unterstreicht den ökologischen Wert der Region. Mit einem Fernglas lassen sich die reiche Vogelwelt und andere Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum besonders gut beobachten.</p>



<p>Im Naturpark Westensee Obere Eider erwartet Spaziergehende eine faszinierende Welt voller einzigartiger Lebensräume. Ein besonderes Highlight sind die Moore, die einen faszinierenden Einblick in eine geheimnisvolle Welt bieten.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Welt der Schmetterlinge im Naturpark Hüttener Berge</strong></h2>



<p>Bei den Natur- und Landschaftsführungen im <a href="https://www.naturpark-huettenerberge.de/aktiv-im-naturpark/natur-erleben/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Naturpark Hüttener Berge</a> kann die wundersame Welt der Schmetterlinge bei einer speziellen Führung entdeckt werden.</p>



<p>Bei den öffentlichen Umweltbildungsveranstaltungen des Naturparks, auf den geführten <a href="https://www.naturpark-huettenerberge.de/aktiv-im-naturpark/natur-erleben/natur-und-landschaftsfuehrungen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Touren</a>, die zertifizierte Natur- und Landschaftsführer und Landschaftsführerinnen anbieten, und in den Naturerlebnisräumen werden Teilnehmende ermutigt, auch mal andere Wege zu gehen, neue Perspektiven einzunehmen und dabei alle Sinne zu gebrauchen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wachtelkönige im Hochmoor bei Friedrichstadt</strong></h2>



<p>Mehrere Wanderwege führen über Holzstege in das <a href="https://www.gruenes-binnenland.de/details/anzeige/event/wildes-moor-bei-schwabstedt/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wilde Moor in Schwabstedt</a> bei Friedrichstadt, das auf verschiedenen Routen erkundet werden kann. Während der Eider-Treene-Sorge Radweg direkt hindurch läuft, tangiert der Wikinger-Friesen-Weg das Moor und führt weiter entlang der Treene. Wandernde können mit etwas Geduld Wachtelkönig, Wiesenweihe, Braunkehlchen, Feldschwirl, Rohrsänger, Sprosser, Bekassine oder im Frühjahr Kraniche sowie eine bedeutende Anzahl an Amphibien, kleinen Schlangen und Schmetterlingen beobachten.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Konik-Wildpferde bei Harrislee und in der Geltinger Birk</strong></h2>



<p>Die nördlichste Savanne Deutschlands liegt so nah!&nbsp; In diesem Fall kurz vor den Toren Flensburgs. Hier ziehen Konik-Wildpferde und Gallowayrinder das ganze Jahr umher. Auf wandernde, radelnde und reitende Personen wartet ein umfangreiches Wegenetz. Die blütenbunten Flächen locken im Sommer zahlreiche Insekten an. Deshalb zählt das Stiftungsland Schäferhaus auch zu einem der arten- und Individuen reichsten Schmetterlingsgebiete in Schleswig-Holstein. Mehrere Eingänge finden sich auf den Besucherparkplätzen. Insgesamt gibt es mehr als zehn Kilometer Wanderstrecke. Im Nordteil entlang der Weideflächen.m Südteil sind auf den Wegen Tierbegegnungen möglich. Aussichtspunkte finden sich in der „Halboffenen Weidelandschaft“ sowie bei den „Hügelgräbern am Ihlsee“.</p>



<p>Ganz oben im Norden, zwischen Ostsee und Flensburger Förde nahe der dänischen Grenze, liegt die Geltinger Bucht mit dem <a href="https://www.ostseefjordschlei.de/regionen/geltinger-bucht/geltinger-birk" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Naturschutzgebiet Geltinger Birk</a>. Dieses Fleckchen Erde bietet neben eindrucksvoller Natur und weiten Stränden auch ganzjährig tierische Begegnungen der besonderen Art: Neben 200 Vogelarten und 300 Rindern sind hier 80 wilde Konik-Pferde zu Hause.</p>



<p><em>Pressemitteilung der Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein GmbH<br>Foto: © Jana Walther/Textkombüse</em></p>
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