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	<title>theater Archive - Flensburgjournal</title>
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	<description>Dein Magazin für Flensburg und Umgebung</description>
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		<title>Niederdeutsche Bühne Rendsburg &#8211; Champagner to’n Fröstück</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Jan 2026 16:16:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungstipps]]></category>
		<category><![CDATA[Culturgut]]></category>
		<category><![CDATA[flensburg]]></category>
		<category><![CDATA[Niederdeutsche Bühne Rendsburg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Niederdeutsche Bühne ist zu Gast im C.ulturgut und präsentiert das Stück &#8222;Champagner to’n Fröstück&#8220;. Valentin ist aus dem Seniorenheim geflüchtet. Bei einer Wohnungsbesichtigung trifft er auf Marie, die nicht mehr bei ihrer Tochter wohnen will. In ihrer Not beschließen sie gemeinsam einzuziehen. Das Zusammenleben der eigenwilligen Alten gestaltet sich jedoch schwieriger als erwartet. Energischer [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://flensburgjournal.de/niederdeutsche-buehne-rendsburg-champagner-ton-froestueck/">Niederdeutsche Bühne Rendsburg &#8211; Champagner to’n Fröstück</a> erschien zuerst auf <a href="https://flensburgjournal.de">Flensburgjournal</a>.</p>
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<p>Die Niederdeutsche Bühne ist zu Gast im C.ulturgut und präsentiert das Stück &#8222;Champagner to’n Fröstück&#8220;.</p>



<p>Valentin ist aus dem Seniorenheim geflüchtet. Bei einer Wohnungsbesichtigung trifft er auf Marie, die nicht mehr bei ihrer Tochter wohnen will. In ihrer Not beschließen sie gemeinsam einzuziehen. Das Zusammenleben der eigenwilligen Alten gestaltet sich jedoch schwieriger als erwartet. Energischer Widerstand kommt von Maries Tochter und Valentins Sohn, die wenig Verständnis für die neu gegründete Rentner WG haben. Zudem müssen sie sich der neugierigen Nachbarin, Frau Boisen, erwehren. Trotz alledem versuchen Marie und Valentin sich ein Heim zu schaffen, wobei das Einrichten der Wohnung mit Möbeln vom Sperrmüll dazu führt, dass Valentin mit einem Fuß im Gefängnis steht…</p>



<p>Ticketlink: <a href="https://culturgut.reservix.de/p/reservix/event/2399425">https://culturgut.reservix.de/p/reservix/event/2399425</a></p>



<p><strong><em>Mittwoch, 14.01.2026, Beginn: 19.30 Uhr, Einlass: 18.30 Uhr<br>C.ulturgut, Flensburg</em></strong></p>
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		<title>Michael Wempner – Bildhauer und Schauspieler</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Dec 2025 23:29:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Flensburger Köpfe]]></category>
		<category><![CDATA[Bildhauer]]></category>
		<category><![CDATA[Broschmann & Finke Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Wempner]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Flensburg hat so einige versteckte Sackgassen in beschaulicher Lage. Wenn man dieses Grundstück in der Westlichen Höhe betritt, benutzt man einen gepflasterten, schmalen Weg, der von üppigem Grün und einer großen Skulptur begleitet wird – bis man an einer weinroten Tür stoppt. Wenn man erwartet wird, leitet der Hausherr den Besuch ins Wohnzimmer. Dort ist [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://flensburgjournal.de/michael-wempner-bildhauer-und-schauspieler/">Michael Wempner – Bildhauer und Schauspieler</a> erschien zuerst auf <a href="https://flensburgjournal.de">Flensburgjournal</a>.</p>
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<p>Flensburg hat so einige versteckte Sackgassen in beschaulicher Lage. Wenn man dieses Grundstück in der Westlichen Höhe betritt, benutzt man einen gepflasterten, schmalen Weg, der von üppigem Grün und einer großen Skulptur begleitet wird – bis man an einer weinroten Tür stoppt. Wenn man erwartet wird, leitet der Hausherr den Besuch ins Wohnzimmer. Dort ist ein Aha-Effekt garantiert, insofern die Regenwolken nicht zu tief hängen oder der Nebel alles verhüllt. Denn vor den Fenstern erstreckt sich ein herrliches Panorama des Flensburger Hafens. Michael Wempner, der Schauspieler, der jüngst sein 50-jähriges Bühnenjubiläum feierte, wohnt hier seit fünf Jahren zusammen mit seiner Frau. Für ihn muss es „Wieder“ heißen, denn es ist das Haus seiner Kindheit. Er hat es übernommen, nachdem seine Mutter Irmgard im gesegneten Alter von 93 Jahren verstarb.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_9773.jpg" alt="Michael Wempner – Bildhauer und Schauspieler" class="wp-image-85064" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_9773.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_9773-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_9773-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_9773-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_9773-696x464.jpg 696w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<p>Sie und Vater Fritz waren bekannte Akteure der darstellenden Künste. Da fällt einem sofort ein Sprichwort ein: Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Sohn Michael hatte aber zunächst andere Interessen. Besonders Sport und Fußball hatten es ihm angetan. In den 1960er Jahren befand sich die heimatliche Scholle in absoluter Stadtrandlage. Michael Wempner erinnert sich, wie er auf dem Gelände des heutigen Recyclinghofes am Lornsendamm Pfähle als Torpfosten in den Rasen gesteckt und auf der Wiese dann mit seinen Freunden Fußball gespielt hatte. Später wechselte er auf den DGF-Platz. Noch immer kickt er im Verein, und zwar bei den Altherren des TSV Nord. Punktspiele standen in jüngster Zeit aber nicht mehr im Terminplan. „Meine Schauspiel-Kollegen hatten die Sorge, dass ich mir etwas brechen könnte und mit einem Gipsbein ankommen würde“, lacht der Künstler.</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="800" height="600" data-id="85074" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Michael-Wempner-Marmorbearbeitung-in-der-Akademie-1989.jpeg" alt="Michael Wempner – Bildhauer und Schauspieler" class="wp-image-85074" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Michael-Wempner-Marmorbearbeitung-in-der-Akademie-1989.jpeg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Michael-Wempner-Marmorbearbeitung-in-der-Akademie-1989-300x225.jpeg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Michael-Wempner-Marmorbearbeitung-in-der-Akademie-1989-768x576.jpeg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Michael-Wempner-Marmorbearbeitung-in-der-Akademie-1989-560x420.jpeg 560w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Michael-Wempner-Marmorbearbeitung-in-der-Akademie-1989-80x60.jpeg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Michael-Wempner-Marmorbearbeitung-in-der-Akademie-1989-696x522.jpeg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Michael-Wempner-Marmorbearbeitung-in-der-Akademie-1989-265x198.jpeg 265w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Michael Wempner bei der Marmorbearbeitung mit dem „Martello“ an der Skulptur „Salzsäule“ (1989)</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="800" height="576" data-id="85076" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Michael-Wempner-Marnorbearbeitung-Italien-1990.jpeg" alt="Michael Wempner – Bildhauer und Schauspieler" class="wp-image-85076" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Michael-Wempner-Marnorbearbeitung-Italien-1990.jpeg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Michael-Wempner-Marnorbearbeitung-Italien-1990-300x216.jpeg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Michael-Wempner-Marnorbearbeitung-Italien-1990-768x553.jpeg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Michael-Wempner-Marnorbearbeitung-Italien-1990-583x420.jpeg 583w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Michael-Wempner-Marnorbearbeitung-Italien-1990-696x501.jpeg 696w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Michael Wempner während eines Bildhauer-Symposiums in Italien (1990)</figcaption></figure>
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<h2 class="wp-block-heading">Drehscheibe „Alter Friedhof“</h2>



<p>Eine andere Anekdote aus der Kindheit. Direkt an der Fußballer-Wiese sollte eine neue Schnellstraße gebaut werden, die 1968 als westliche Ortsumgehung eingeweiht wurde. Die Bevölkerung am Stadtrand war in Aufruhr, da die neue Verkehrsmagistrale den Zugang zur Marienhölzung versperren würde. Irmgard Wempner initiierte eine Unterschriftenliste. „Ich war noch zu klein, aber meine älteren Schwestern waren in der Nachbarschaft unterwegs“, erzählt Michael Wempner. „Das Ergebnis kann man übrigens immer noch sehen: ein kleiner Tunnel unter der Straße.“</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" data-id="85072" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/M.W.-in-Trump-Parodie-.jpg" alt="Michael Wempner – Bildhauer und Schauspieler" class="wp-image-85072" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/M.W.-in-Trump-Parodie-.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/M.W.-in-Trump-Parodie--300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/M.W.-in-Trump-Parodie--768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/M.W.-in-Trump-Parodie--630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/M.W.-in-Trump-Parodie--696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Michael Wempner bei einer Trump Parodie (2018)</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" data-id="85062" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Die-BroFi-Chefs-Michael-Wempner-u.-Dirk-Magnussen.jpg" alt="Michael Wempner – Bildhauer und Schauspieler" class="wp-image-85062" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Die-BroFi-Chefs-Michael-Wempner-u.-Dirk-Magnussen.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Die-BroFi-Chefs-Michael-Wempner-u.-Dirk-Magnussen-300x225.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Die-BroFi-Chefs-Michael-Wempner-u.-Dirk-Magnussen-768x576.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Die-BroFi-Chefs-Michael-Wempner-u.-Dirk-Magnussen-560x420.jpg 560w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Die-BroFi-Chefs-Michael-Wempner-u.-Dirk-Magnussen-80x60.jpg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Die-BroFi-Chefs-Michael-Wempner-u.-Dirk-Magnussen-696x522.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Die-BroFi-Chefs-Michael-Wempner-u.-Dirk-Magnussen-265x198.jpg 265w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Immer zu Scherzen aufgelegt. Die BroFi Chefs Michael Wempner und Dirk Magnussen</figcaption></figure>
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<p>Seine Schullaufbahn startete in der Waldschule und drehte sich dann um den Alten Friedhof: zunächst die Auguste-Viktoria-Schule, dann die ehemalige Nikolaischule auf dem Museumsberg und schließlich die Werkkunstschule, die sich damals im Obergeschoss des Museumshauptgebäudes befand. „Das war nicht nur wegen der räumlichen Nähe naheliegend“, erklärt er. „Ich hatte schon auf der Berufsfachschule einen Elektrotechnik-Schwerpunkt, wollte danach etwas Handwerkliches machen und interessierte mich besonders für die Bildhauerei.“ Der prägende Lehrer war Uwe Appold, der bekannte Bildhauer und Maler. Nach drei Jahren war Michael Wempner Holzbildhauer-Geselle. 1985 kürte man ihn zum Landessieger von Schleswig-Holstein.</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" data-id="85068" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Flitsch-Gamasche.jpg" alt="Michael Wempner – Bildhauer und Schauspieler" class="wp-image-85068" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Flitsch-Gamasche.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Flitsch-Gamasche-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Flitsch-Gamasche-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Flitsch-Gamasche-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Flitsch-Gamasche-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Michael Wempner als Flitsch Gamasche in „Der Lebkuchenmann“ (2015)</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" data-id="85069" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Gummi-Gerd-in-der-WaschBar-.jpg" alt="Michael Wempner – Bildhauer und Schauspieler" class="wp-image-85069" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Gummi-Gerd-in-der-WaschBar-.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Gummi-Gerd-in-der-WaschBar--300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Gummi-Gerd-in-der-WaschBar--768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Gummi-Gerd-in-der-WaschBar--630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Gummi-Gerd-in-der-WaschBar--696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Michael Wempner als Gummi Gerd mit Lena Mahrt in der „WaschBar“ (2016)</figcaption></figure>
</figure>



<h2 class="wp-block-heading">Studium in Hamburg und Italien</h2>



<p>Ein direkter Berufseinstieg war schwer, aber er wollte akademische Schritte gehen: Er studierte unter Wolfgang Genoux an der Freien Kunstschule in Hamburg. Der Flensburger war fasziniert. „Dort wurde gar nicht so viel Kunst produziert, sondern hauptsächlich über künstlerische Ausdrucksmöglichkeiten gesprochen“, erzählt er. Dann packte ihn das künstlerische Fernweh: Italien. Die Akademie in Carrara lag „dort, wo der Marmor herkommt“ – in der Toskana. Neben der Marmor-Bearbeitung beschäftigte sich der Student auch mit Bronzeguss und Malerei. Dazu viel Kunstgeschichte – alles auf Italienisch. „Das ging ganz gut“, lächelt Michael Wempner. „Die Inhalte hatte ich schon in der Werkkunstschule gelernt.“</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" data-id="85067" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/ewigjung2013a.jpg" alt="Michael Wempner – Bildhauer und Schauspieler" class="wp-image-85067" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/ewigjung2013a.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/ewigjung2013a-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/ewigjung2013a-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/ewigjung2013a-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/ewigjung2013a-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Wempner und Marita Dorsch-Persch im Song Drama „Ewig jung“ (2013)</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" data-id="85073" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Michael-Wempner-als-Zaubermeister-mit-Thore-Luethje.jpg" alt="Michael Wempner – Bildhauer und Schauspieler" class="wp-image-85073" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Michael-Wempner-als-Zaubermeister-mit-Thore-Luethje.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Michael-Wempner-als-Zaubermeister-mit-Thore-Luethje-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Michael-Wempner-als-Zaubermeister-mit-Thore-Luethje-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Michael-Wempner-als-Zaubermeister-mit-Thore-Luethje-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Michael-Wempner-als-Zaubermeister-mit-Thore-Luethje-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Michael Wempner als Meister mit dem „Zauberlehrling“ Joel Willerding</figcaption></figure>
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<p>Beim Italien-Aufenthalt mit dabei war Freundin Frauke, eine Krankenschwester aus Flensburg, die später seine Frau werden sollte. Das junge Paar lebte in einem kleinen Bergdorf in einer alten Wassermühle. Ganz in der Nähe befand sich ein Bach, der sich bei Niederschlägen zu einem reißenden Fluss ausweiten konnte. Land und Leute faszinierten ebenso wie Florenz und Rom mit ihren spannenden Kunstschätzen. Am produktivsten waren die Stippvisiten bei einigen Bronzeguss-Stätten. Das wichtigste Ergebnis steht im eigenen Vorgarten: „Die Schwangere“ war 1990 die Abschlussarbeit in Italien.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-5 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" data-id="85071" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Kuenstlertreffen-M.W.Kim-Schmidt-Dirk-Magnussen.jpg" alt="Michael Wempner – Bildhauer und Schauspieler" class="wp-image-85071" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Kuenstlertreffen-M.W.Kim-Schmidt-Dirk-Magnussen.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Kuenstlertreffen-M.W.Kim-Schmidt-Dirk-Magnussen-300x225.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Kuenstlertreffen-M.W.Kim-Schmidt-Dirk-Magnussen-768x576.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Kuenstlertreffen-M.W.Kim-Schmidt-Dirk-Magnussen-560x420.jpg 560w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Kuenstlertreffen-M.W.Kim-Schmidt-Dirk-Magnussen-80x60.jpg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Kuenstlertreffen-M.W.Kim-Schmidt-Dirk-Magnussen-696x522.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Kuenstlertreffen-M.W.Kim-Schmidt-Dirk-Magnussen-265x198.jpg 265w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Künstlertreffen beim Neujahrsempfang in Harrislee.<br>Michael Wempner, Kim Schmidt, Dirk Magnussen</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="772" data-id="85077" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Michael-Wempner-Thore-Petersen-und-Carola-v.-Sturmfeder-im-Jubilaeumsstueck-_Champagner-to´n-Froehstueck.jpg" alt="Michael Wempner – Bildhauer und Schauspieler" class="wp-image-85077" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Michael-Wempner-Thore-Petersen-und-Carola-v.-Sturmfeder-im-Jubilaeumsstueck-_Champagner-to´n-Froehstueck.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Michael-Wempner-Thore-Petersen-und-Carola-v.-Sturmfeder-im-Jubilaeumsstueck-_Champagner-to´n-Froehstueck-300x290.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Michael-Wempner-Thore-Petersen-und-Carola-v.-Sturmfeder-im-Jubilaeumsstueck-_Champagner-to´n-Froehstueck-768x741.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Michael-Wempner-Thore-Petersen-und-Carola-v.-Sturmfeder-im-Jubilaeumsstueck-_Champagner-to´n-Froehstueck-435x420.jpg 435w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Michael-Wempner-Thore-Petersen-und-Carola-v.-Sturmfeder-im-Jubilaeumsstueck-_Champagner-to´n-Froehstueck-696x672.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Michael Wempner, Thore Petersen und Carola v. Sturmfeder im<br>Jubiläumsstück „Champagner to´n Fröhstück“</figcaption></figure>
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<h2 class="wp-block-heading">Familiengründung und Kunst in Flensburg</h2>



<p>Ein Jahr zuvor kam Raphael, der erste Sohn, zur Welt. Die junge Familie orientierte sich zurück nach Flensburg – und wurde kontinuierlich größer: Isabel (1991), Lia Lorena (1996) und Dario (2000) wohnten bald auch hinter einer Haustür im Stadtteil Jürgensby. Ein Wohngebäude und eine Werkstatt unter einem Dach – das wurde zur Kombination für drei Dekaden. Die Aufträge für den Bildhauer kamen zumeist aus der Region. Ein norwegischer Indus­trieller lud Michael Wempner nach Oslo ein und beauftragte ihn schließlich, einige Skulpturen zu schaffen. Der Flensburger Künstler stellte in Galerien aus und verkaufte viele Werke. Eine müde, schwere Taube, die den Krieg auf dem Balkan symbolisierte und stellvertretend alle Kriege meint, steht noch heute im eigenen Treppenhaus.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-6 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" data-id="85083" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/BroFi-Show-Michael-Wempner-Dirk-Magnussen-Holger-Obbelode.jpg" alt="Michael Wempner – Bildhauer und Schauspieler" class="wp-image-85083" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/BroFi-Show-Michael-Wempner-Dirk-Magnussen-Holger-Obbelode.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/BroFi-Show-Michael-Wempner-Dirk-Magnussen-Holger-Obbelode-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/BroFi-Show-Michael-Wempner-Dirk-Magnussen-Holger-Obbelode-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/BroFi-Show-Michael-Wempner-Dirk-Magnussen-Holger-Obbelode-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/BroFi-Show-Michael-Wempner-Dirk-Magnussen-Holger-Obbelode-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Michael Wempner (links) und Holger Obbelode (rechts)<br>mit dem orientalischen Schattenspieler Dirk Magnussen (2020)</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" data-id="85086" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/brofi2019b.jpg" alt="Michael Wempner – Bildhauer und Schauspieler" class="wp-image-85086" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/brofi2019b.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/brofi2019b-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/brofi2019b-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/brofi2019b-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/brofi2019b-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die BroFis beim Sketsch im Seniorenheim „Zum wackeren Knochen“ (2019)</figcaption></figure>
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<p>Michael Wempner fertigte auch plastische Objekte für die Niederdeutsche Bühne in Flensburg und das Ohnsorg-Theater in Hamburg. Die darstellende Kunst hatte während seines Studiums pausiert, hat aber noch tiefere Wurzeln als die Bildhauerei. Das Schauspiel lag ja quasi mit in der Wiege. Den ersten Impuls setzte die Mutter, als ihr Sohn 13 Jahre alt war. Er erhielt eine Rolle in der plattdeutschen Version von „Das tapfere Schneiderlein“. Im nächsten Stück war Michael Wempner der Tommi in „Pippi Langstrumpf“. Er war schnell ein Teil des Ensembles, stieg ins Abendtheater ein und schaute Theatergrößen wie Renate Delfs, Willy Bartelsen, Jens Exler, Dieter Pencik oder Günter Holz auf die Finger. Natürlich stand er auch mit seinen Eltern Irmgard und Fritz gemeinsam auf der Bühne.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-7 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" data-id="85084" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/BroFi-Holger-Obbelode-Dirk-Magnussen-Michael-Wempner.jpg" alt="Michael Wempner – Bildhauer und Schauspieler" class="wp-image-85084" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/BroFi-Holger-Obbelode-Dirk-Magnussen-Michael-Wempner.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/BroFi-Holger-Obbelode-Dirk-Magnussen-Michael-Wempner-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/BroFi-Holger-Obbelode-Dirk-Magnussen-Michael-Wempner-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/BroFi-Holger-Obbelode-Dirk-Magnussen-Michael-Wempner-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/BroFi-Holger-Obbelode-Dirk-Magnussen-Michael-Wempner-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das BroFi Comedy-Trio Holger Obbelode, Dirk Magnussen, Michael Wempner</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="532" data-id="85085" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/brofi2019.jpg" alt="Michael Wempner – Bildhauer und Schauspieler" class="wp-image-85085" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/brofi2019.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/brofi2019-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/brofi2019-768x511.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/brofi2019-632x420.jpg 632w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/brofi2019-696x463.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Wempner mit Magnussen bei einer Simon and Garfunkel Parodie (2014)</figcaption></figure>
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<h2 class="wp-block-heading">Das Comeback als Schauspieler</h2>



<p>Gleich nach der Rückkehr aus Italien feierte Michael Wempner sein Theater-Comeback nach fünfjähriger Pause – als „Herr Funk“ im Stück „Rund um Kap Horn“, das sein Vater geschrieben hatte. Es war bis auf eine Panne ein reibungsloser Wiedereinstieg. „Ich ging durch einen Türrahmen und mir fiel plötzlich das Acrylglas der Eingangstür in den Arm“, erinnert sich der Schauspieler, der sich in verschiedensten Genres wohlfühlte. Kurz nach dem Tod des Vaters spielte er mit seiner Mutter gemeinsam den Familiendramen-Klassiker „Gespenster“ – als Sohn. Proben und Auftritte forderten viel Zeit ein: Das Schauspiel verdrängte die Bildhauerei immer mehr, bis sie ab der Jahrtausendwende von untergeordneter Bedeutung war.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-8 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="644" data-id="85087" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Butter-bei-die-Fische-M.W.-mit-Ensemble-2024.jpg" alt="Michael Wempner – Bildhauer und Schauspieler" class="wp-image-85087" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Butter-bei-die-Fische-M.W.-mit-Ensemble-2024.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Butter-bei-die-Fische-M.W.-mit-Ensemble-2024-300x242.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Butter-bei-die-Fische-M.W.-mit-Ensemble-2024-768x618.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Butter-bei-die-Fische-M.W.-mit-Ensemble-2024-522x420.jpg 522w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Butter-bei-die-Fische-M.W.-mit-Ensemble-2024-696x560.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Michael Wempner mit dem Ensemble von „Butter bei die Fische“ (2025)</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="85070" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/in-Hamburg-auf-dem-Kiez-768x1024.jpg" alt="Michael Wempner – Bildhauer und Schauspieler" class="wp-image-85070" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/in-Hamburg-auf-dem-Kiez-768x1024.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/in-Hamburg-auf-dem-Kiez-225x300.jpg 225w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/in-Hamburg-auf-dem-Kiez-315x420.jpg 315w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/in-Hamburg-auf-dem-Kiez-696x928.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/in-Hamburg-auf-dem-Kiez.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption">Michael Wempner mit Frau Frauke auf dem Kiez in Hamburg</figcaption></figure>
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<p>Zu diesem Zeitpunkt betrat Michael Wempner abermals künstlerisches Neuland – mit seinem Erstling als Autor. „Alles Banane“ war ein quietschfideles Kinderstück, das beim jungen Publikum sehr gut ankam. Der Zuspruch verstärkte beim Urheber den Spaß am Geschichtenerzählen. Es folgten fünf weitere Werke für Kinder – bis hin zum „Zauberlehrling“ im Jahr 2009. Der schönste Beifall traf oft auf Umwegen ein. Einmal wandte sich ein kleiner Kinderheim-Bewohner nach einer Aufführung an seine Betreuerin: „Das war der schönste Tag in meinem Leben!“ Und nach einer Vorstellung im Orpheus-Theater landete Michael Wempner zusammen mit dem Schauspiel-Kollegen Dirk Magnussen einmal im Porticus, als drei junge Damen mit einem breiten Lächeln verrieten: „Ihr seid die Helden unserer Kindheit.“</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-9 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="85081" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Wandern-im-Harz-768x1024.jpg" alt="Michael Wempner – Bildhauer und Schauspieler" class="wp-image-85081" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Wandern-im-Harz-768x1024.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Wandern-im-Harz-225x300.jpg 225w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Wandern-im-Harz-315x420.jpg 315w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Wandern-im-Harz-696x928.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Wandern-im-Harz.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption">Wempner beim Wandern im Harz</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" data-id="85080" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Urlaub-in-Spanien.jpg" alt="Michael Wempner – Bildhauer und Schauspieler" class="wp-image-85080" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Urlaub-in-Spanien.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Urlaub-in-Spanien-300x225.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Urlaub-in-Spanien-768x576.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Urlaub-in-Spanien-560x420.jpg 560w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Urlaub-in-Spanien-80x60.jpg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Urlaub-in-Spanien-696x522.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Urlaub-in-Spanien-265x198.jpg 265w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Ausspannen vom Theaterstress beim Urlaub mit Ehefrau Frauke in Spanien</figcaption></figure>
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<h2 class="wp-block-heading">Broschmann &amp; Finke Theater Company</h2>



<p>Mit Dirk Magnussen hatte Michael Wempner 1996 ein eigenes Projekt gestartet, das in Kürze die „30“ vollmacht. „Frau Broschmann“ und „Frau Finke“ plauderten nicht Platt, sie waren die Protagonistinnen einer Comedy auf Hochdeutsch. Legendärer Hausfrauen-Tratsch, Pantomime und Varieté-Nummern prägten die zweite Show „Wo wir sind, ist vorne“, die bei den Norddeutschen Comedy-Tagen Lachsalven im Deutschen Haus auslösten. Fast anderthalb Dekaden lief das Programm unter der Schirmherrschaft der Niederdeutschen Bühne, ehe es 2010 zur Zäsur kam. „Wir wollten in eine andere Richtung, wir setzten auf Hochdeutsch und Musical“, erklärt Michael Wempner.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-10 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="732" height="1024" data-id="85079" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Schild--732x1024.jpg" alt="Michael Wempner – Bildhauer und Schauspieler" class="wp-image-85079" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Schild--732x1024.jpg 732w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Schild--214x300.jpg 214w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Schild--768x1074.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Schild--300x420.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Schild--696x974.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Schild-.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 732px) 100vw, 732px" /><figcaption class="wp-element-caption">Immer für einen Scherz zu haben</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" data-id="85063" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_9757.jpg" alt="Michael Wempner – Bildhauer und Schauspieler" class="wp-image-85063" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_9757.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_9757-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_9757-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_9757-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_9757-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Michael Wempner in seinem Büro, scherzhaft „Kommandozentrale“ genannt</figcaption></figure>
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<p>Zur neuen Heimat der „Broschmann &amp; Finke Theater Company“ avancierte das Bürgerhaus in Harrislee, wo eine Tournee-Theater-Bühne genutzt werden kann. Zum Klassiker entwickelte sich die Silvester-Aufführung in der Flensburger Waldorfschule vor 500 Leuten.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/mit-Hund-Malu.jpg" alt="Michael Wempner – Bildhauer und Schauspieler" class="wp-image-85078" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/mit-Hund-Malu.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/mit-Hund-Malu-300x225.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/mit-Hund-Malu-768x576.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/mit-Hund-Malu-560x420.jpg 560w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/mit-Hund-Malu-80x60.jpg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/mit-Hund-Malu-696x522.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/mit-Hund-Malu-265x198.jpg 265w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Michael Wempner mit Hund Malu</figcaption></figure></div>


<p>Die durchweg humorvollen Inszenierungen füllen zur Weihnachtszeit mehrmals das C.ulturgut in Weiche und immer mal wieder andere Locations zwischen Schlei und Nordsee. „Direkt vor einem Publikum zu spielen – das hat eine ganz eigene Atmosphäre“, betont Michael Wempner. Seine Frau Frauke unterstützt ihn nicht nur privat, sondern auch beim BroFi-Theater, und zwar bei der Ausstattung und den Kostümen.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-11 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" data-id="85066" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_9800.jpg" alt="Michael Wempner – Bildhauer und Schauspieler" class="wp-image-85066" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_9800.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_9800-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_9800-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_9800-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_9800-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Michael Wempner mit der Skulptur „Friedenstaube“</figcaption></figure>
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<h2 class="wp-block-heading">„Ewig jung“, „Profi-Show“ und „Rock my Soul”</h2>



<p>Mit dem „Männerhort“ (2010) begann ein bunter Reigen schräger Stücke. Das skurrile Songdrama „Ewig jung“ (2013) blieb stets frisch und erhielt 2023 mit „Dritter Frühling“ eine Fortsetzung in Zusammenarbeit mit Co-Autor Arne Christophersen. Zu einem Sketch-Evergreen mauserte sich die „Brofi-Show“, in der Holger Obbelode neben Dirk Magnussen und Michael Wempner als dritter Vollblut-Comedian in Erscheinung trat. Beim Musical „Waschbar“ (2017) ging es um Liebe, Leid und Lust. Ein emotionales Dreiergestirn, das ein großes Darsteller-Ensemble involvierte. Ähnlich das nächste Musical: „Rock my Soul“ (2019) ließ die größten Hits der „Les Humphries Singers“ aufleben – dank einer Kooperation mit dem Musikrechte-Verlag. Zur 25. Aufführung tauchten plötzlich sogar zwei Original-Singers auf der Bühne auf. Plattdeutsch blieb eine heimliche Liebe. 2014 schrieb und inszenierte Michael Wempner die Komödie „Tiet to leven“. Die Geschichte um den Empfänger eines transplantierten Herzens, der sich in die Familie seines Spenders einschleicht, begeisterte eine Fachjury. Sie verlieh dem Autor für Aufbau, Wortwahl und Dramaturgie den Konrad-Hansen-Preis. Das Stück wurde inzwischen Bestandteil zweier Germanistik-Bachelor-Arbeiten. Michael Wempner selbst mischt sich gerne mal unter die Zuschauer, um über den berühmten Tellerrand zu blicken und sich inspirieren zu lassen – sei es in der „Heißen Ecke“ in Hamburg, beim „Hamilton“ im Operettenhaus oder in einem Bremer Variety-Theater.</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="638" height="1024" data-id="85075" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Michael-Wempner-mit-dem-juengsten-Enkel-Jove-Bo-638x1024.jpg" alt="Michael Wempner – Bildhauer und Schauspieler" class="wp-image-85075" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Michael-Wempner-mit-dem-juengsten-Enkel-Jove-Bo-638x1024.jpg 638w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Michael-Wempner-mit-dem-juengsten-Enkel-Jove-Bo-187x300.jpg 187w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Michael-Wempner-mit-dem-juengsten-Enkel-Jove-Bo-768x1233.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Michael-Wempner-mit-dem-juengsten-Enkel-Jove-Bo-262x420.jpg 262w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Michael-Wempner-mit-dem-juengsten-Enkel-Jove-Bo-696x1117.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Michael-Wempner-mit-dem-juengsten-Enkel-Jove-Bo.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 638px) 100vw, 638px" /><figcaption class="wp-element-caption">Michael Wempner mit dem jüngsten Enkelkind Jove Bo</figcaption></figure>
</figure>



<h2 class="wp-block-heading">Sommerpause und Saison</h2>



<p>In der Saison ist oft wenig Zeit, aber es gibt ja die Sommerpause. In der letzten war der Künstler mit der ganzen Familie im Urlaub. Es bewegte sich ein 15-köpfiger Clan, darunter fünf Enkel, nach Dänemark. Ab Spätsommer häuften sich wieder Proben, Marketing und Terminierungen. In den letzten 50 Jahren bringt es Michael Wempner auf weit über 4000 Aufführungen.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="709" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Weihnachten-mit-der-ganzen-Familie.jpg" alt="Michael Wempner – Bildhauer und Schauspieler" class="wp-image-85082" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Weihnachten-mit-der-ganzen-Familie.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Weihnachten-mit-der-ganzen-Familie-300x266.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Weihnachten-mit-der-ganzen-Familie-768x681.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Weihnachten-mit-der-ganzen-Familie-474x420.jpg 474w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/Weihnachten-mit-der-ganzen-Familie-696x617.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Weihnachten mit der ganzen Familie</figcaption></figure></div>


<p>Seit Oktober spielt er in der plattdeutschen Komödie „Champagner to´n Fröhstück“ den Fabrikanten Valentin Müller, der aus dem Seniorenheim flüchtet und bei der Wohnungssuche eine Verbündete trifft. An Heiligabend hat Michael Wempner einen Sondertermin in einem Harrisleer Seniorenheim. „Meine Frau hat im Krankenhaus Dienst, dann habe ich Zeit, Gedichte und Geschichten vorzutragen“, sagt er mit einem Schmunzeln. Neue Projekte hat der Multi-Autor im Kopf, in der Schublade und in Vorbereitung. Unter dem Arbeitstitel „Das letzte Lachen“ entsteht ein Buch, das autobiografisch den Bogen zu seinem Vater Fritz schlägt. Dieser war im Zweiten Weltkrieg ein Soldat, der nicht an der Front kämpfte, sondern auf Unterhaltungsabenden seine Kameraden belustigen sollte. Viele lachten das letzte Mal, ehe sie zum Opfer des Krieges wurden. Erzählungen und Mitschriften dienen Michael Wempner als Grundlage für das Manuskript. Parallel schreitet das Musical „Stop and Go“ voran. Zwölf Songs sind zusammen mit dem Komponisten Benito Battiston zu arrangieren. Michael Wempner macht sich bereits Gedanken über die passenden Darsteller und regelt organisatorische Dinge. „Ob wir im Sommer oder zum Herbst fertigwerden, werden wir sehen“, sagt er. „Wir haben keinen Zeitdruck, und wir müssen viel unter einen Hut bringen.“ Im Arbeitszimmer laufen bisweilen aber schon erste Kostproben – von Gospel bis rockig.</p>



<p><em>Text: Jan Kirschner<br>Fotos: Jan Kirschner, privat&nbsp;&nbsp;</em></p>
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		<title>Der Tatortreiniger</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Oct 2025 10:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungstipps]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerhaus Harrislee]]></category>
		<category><![CDATA[Der Tatortreiniger]]></category>
		<category><![CDATA[Jan Schuba]]></category>
		<category><![CDATA[Mizzi Meyer]]></category>
		<category><![CDATA[theater]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bühnenfassung nach der TV-Serie von Mizzi Meyer Die Bühnenadaption von „Der Tatortreiniger“ mit Jan Schuba in der Hauptrolle bringt die preisgekrönte TV-Serie von Mizzi Meyer auf die Theaterbühne und begeistert das Publikum mit schwarzem Humor, schrägen Charakteren und pointierten Dialogen. Jan Schuba verkörpert Heiko „Schotty&#8220; Schotte, den Tatortreiniger, der nach dem Ende polizeilicher Ermittlungen die [&#8230;]</p>
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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Bühnenfassung nach der TV-Serie von Mizzi Meyer</strong></h2>



<p>Die Bühnenadaption von „Der Tatortreiniger“ mit Jan Schuba in der Hauptrolle bringt die preisgekrönte TV-Serie von Mizzi Meyer auf die Theaterbühne und begeistert das Publikum mit schwarzem Humor, schrägen Charakteren und pointierten Dialogen. Jan Schuba verkörpert Heiko „Schotty&#8220; Schotte, den Tatortreiniger, der nach dem Ende polizeilicher Ermittlungen die Spuren des Verbrechens beseitigt und dabei auf skurrile Persönlichkeiten trifft.</p>



<p>Die Bühnenfassung bleibt dem Geist der Originalserie treu, indem sie kammerspielartige Szenen mit Situationskomik kombiniert. Jan Schuba gelingt es, die Figur des Schotty authentisch darzustellen, ohne lediglich eine Kopie des Originals zu sein<strong>.</strong></p>



<p><strong><em>Donnerstag, 30.10.2025, 19.30 Uhr</em></strong><br><strong><em>Theater im Bürgerhaus Harrislee</em></strong></p>



<p><em>Foto: (c)Michael Schäfer_1</em></p>



<p></p>
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		<title>Deich ohne Schafe?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Sep 2025 15:13:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungstipps]]></category>
		<category><![CDATA[Deich]]></category>
		<category><![CDATA[Deich ohne Schafe]]></category>
		<category><![CDATA[flensburg]]></category>
		<category><![CDATA[Schafe]]></category>
		<category><![CDATA[theater]]></category>
		<category><![CDATA[Theaterwerkstatt Pilkentafel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn wir uns den Deich an der Nordsee vorstellen, dann mit Schafen. Das ist nicht nur Gewohnheit oder Romantik, denn ohne die Schafe ist der Deich bedroht und ohne den Deich kein Pellworm. Mit den Temperaturen steigt der Meeresspiegel, und Pellworm liegt schon jetzt einen Meter unter dem Meer. Und mit den steigenden Temperaturen bleiben [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wenn wir uns den Deich an der Nordsee vorstellen, dann mit Schafen. Das ist nicht nur Gewohnheit oder Romantik, denn ohne die Schafe ist der Deich bedroht und ohne den Deich kein Pellworm. Mit den Temperaturen steigt der Meeresspiegel, und Pellworm liegt schon jetzt einen Meter unter dem Meer. Und mit den steigenden Temperaturen bleiben die Gänse den ganzen Winter und fressen alles weg, so dass Landwirtschaft und Schafzucht unmöglich werden. Was ist jetzt schon verloren und was geht verloren? Wie gehen Bauern, Touristinnen, Deichbauer, Hausbesitzerinnen, Tiere und Pflanzen damit um? Was kann man tun? Retten, sich anpassen, verhindern, zulassen, trauern, aufgeben, lernen?&nbsp;</p>



<p>Zwischen Ebbe und Flut, lustigen Liedern über Gänse, Deichbauer und Wattwürmer und störenden Mitteilungen über die aktuellen Wasserstände, die Klimaerwärmung und sonstige Verluste, versucht Elisabeth Bohde an ihren Erinnerungen festzuhalten und im Erzählen die Verbindung aufrecht zu erhalten an das tiefe Wissen, dass es Leben nur mit der Natur gibt, an die alten Geschichten der Insel, die Anfänge des Tourismus in der Pension von Tante Sabine, an Kühe, die noch auf der Weide standen und Schafe.  </p>



<p>Elisabeth Bohde und Torsten Schütte nehmen Pellworm als Beispiel. Sie singen und erzählen, wühlen in Wolle und dem Schlick der Geschichte, überlassen sich Ebbe und Flut der Gefühle. Ob sie das Thema eingedeicht kriegen? Werden sie Land gewinnen oder untergehen?&nbsp;&nbsp;</p>



<p><em>Von und mit: Elisabeth Bohde und Torsten Schütte <br>Musik: Heino Sellhorn <br>Inselgestaltung: Johannes Caspersen <br>Licht: Manuel Melzer <br>Outside: Eye Anne Schneider </em></p>



<p><strong><em>Premiere: Donnerstag, 11.09.2025, 20.00 Uhr </em></strong><br><strong><em>weitere Termine unter </em></strong><a href="https://www.pilkentafel.de/"><strong><em>https://www.pilkentafel.de/<br></em></strong></a><strong><em>Theaterwerkstatt Pilkentafel, Flensburg</em></strong></p>



<p><em>Foto: Sören-Lang</em></p>



<p></p>
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		<title>Niederdeutsche Bühne Rendsburg &#8211; Sluuderkraam in’t Treppenhuus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Mar 2025 23:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungstipps]]></category>
		<category><![CDATA[Culturgut Flensburg]]></category>
		<category><![CDATA[Niederdeutsche Bühne Rendsburg]]></category>
		<category><![CDATA[Sluuderkraam in’t Treppenhuus]]></category>
		<category><![CDATA[theater]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt, heißt es bei Schiller. – Und besonders die Bewohner des Mietshauses, die das zweifelhafte Vergnügen haben, in direkter Nähe zu Frau Meta Boldt zu wohnen, können den Wahrheitsgehalt dieses Satzes bestätigen. Denn Meta Boldt „wacht“ gewissermaßen über das Treppenhaus. Sie [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt, heißt es bei Schiller. – Und besonders die Bewohner des Mietshauses, die das zweifelhafte Vergnügen haben, in direkter Nähe zu Frau Meta Boldt zu wohnen, können den Wahrheitsgehalt dieses Satzes bestätigen. Denn Meta Boldt „wacht“ gewissermaßen über das Treppenhaus. Sie meint es besonders gut mit ihren Mitbewohnern und lässt sich deshalb nichts entgehen. </p>



<p>So bleibt ihr auch nicht lange verborgen, dass Frau Knoop, die Nachbarin in der zweiten Etage, ein Zimmer untervermietet hat, was laut Mietvertrag  strengstens verboten ist. Da muss man doch schleunigst den Hauswirt benachrichtigen und den anderen Nachbarn, den Steuerinspektor a. D. Brummer, den die laute Musik, die aus dem Zimmer der Untermieterin tönt, doch wirklich in der wohlverdienten Ruhestand stören muss.</p>



<p>Meta Boldt erreicht zwar zunächst, dass Hauswirt und Nachbar sich empören und Frau Knoop in ihre Schranken weisen wollen, doch die junge Untermieterin verdreht den älteren Herren gewaltig den Kopf und nimmt ihnen so allen Wind aus den Segeln. Ihr allerdings verdreht der junge Mann den Kopf, der- auch gegen das strenge Verbot &#8211;  im leeren Zimmer bei Herrn Steuerinspektor a. D. Brummer eingezogen ist.<br>So werden alle Karten neu gemischt: Die Untermieterin bekommt den Untermieter, Frau  Knoop bekommt Herrn Brummer und Frau Boldt, die das alles empörend findet, bekommt gehörig ihr Fett weg.</p>



<p>Komödie in vier Akten von Jens Exler<br>Bearbeitet und modernisiert auf der hochdeutschen Übersetzung von Silke Keim von Florian Battermann<br>Aus dem Hochdeutschen übertragen von Annegret Peters<br>Aufführungsrechte bei Karl Mahnke Theaterverlag GmbH, Berlin; <a href="http://www.mahnke-verlag.de">www.mahnke-verlag.de</a></p>



<p>Tickets sind <a href="https://culturgut.reservix.de/p/reservix/event/2325175">hier </a>erhältlich.<br><br><strong><em>Donnerstag, 13.03.2025, 19.30 Uhr <br>C.ulturgut, Flensburg</em></strong></p>



<p></p>
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		<title>Peppa Wutz Live!</title>
		<link>https://flensburgjournal.de/peppa-wutz-live/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Feb 2025 16:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungstipps]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsches Haus]]></category>
		<category><![CDATA[flensburg]]></category>
		<category><![CDATA[kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Peppa Wutz]]></category>
		<category><![CDATA[theater]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Oink, oink! Was ist das denn jetzt? Das beliebte, fröhliche Schweinchen Peppa Wutz und ihre Freunde sind zurück im Theater mit einer brandneuen Familienshow: „Peppa Wutz Live! Peppa auf Abenteuer“. In dieser fröhlichen Show erlebst du gemeinsam mit Peppa und ihren Freunden ein tolles Abenteuer! Das beliebte Schweinchen Peppa, ihr kleiner Bruder George und ihre [&#8230;]</p>
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]]></description>
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<p>Oink, oink! Was ist das denn jetzt? Das beliebte, fröhliche Schweinchen Peppa Wutz und ihre Freunde sind zurück im Theater mit einer brandneuen Familienshow: „Peppa Wutz Live! Peppa auf Abenteuer“. In dieser fröhlichen Show erlebst du gemeinsam mit Peppa und ihren Freunden ein tolles Abenteuer!</p>



<p>Das beliebte Schweinchen Peppa, ihr kleiner Bruder George und ihre Freunde bereiten sich auf einen spannenden Campingausflug in den Wald vor. Mit vorbereiteten Lunchpaketen und Papa Wutz am Steuer des Busses freuen sich Peppa und ihre Freunde darauf, loszufahren. Es wird ein großartiges Outdoor-Abenteuer mit viel Gesang, Tanz, Spielen und Humor.</p>



<p>Lausche dem klopfenden Geräusch des Regens und freue dich mit Peppa auf tolle Schlammpfützen! Während der Vorstellung kannst du die lustigsten Lieder mitsingen und tanzen und dich natürlich von den bunten Kulissen und dem wunderbaren Puppenspiel mit noch schöneren und größeren Puppen überraschen lassen. Selbstverständlich kommt Peppa nach der Vorstellung auch noch für ein Foto und eine dicke Umarmung ins Foyer! </p>



<p><strong><em>Sonntag, 16.03.2025, 14.00 Uhr <br>Deutsches Haus, Flensburg</em></strong></p>



<p></p>
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		<title>Das Fräulein Wunder</title>
		<link>https://flensburgjournal.de/das-fraeulein-wunder/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Feb 2025 16:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungstipps]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerhaus Harrislee]]></category>
		<category><![CDATA[Das Fräulein Wunder]]></category>
		<category><![CDATA[Murat Yeginer]]></category>
		<category><![CDATA[Musikalische Komödie]]></category>
		<category><![CDATA[theater]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Musikalische Komödie von Murat Yeginer Deutschland, Ende der 40er-Jahre. Drei Frauen wollen sich ihren Traum erfüllen: ein Konzert vor der Queen im Garten des Buckingham-Palastes. Aber dafür müssen sie einen Gesangswettbewerb gewinnen. Das kann nur gelingen, wenn Fräulein Wunder mitmacht. Bei einem Vorsingen treffen sie aufeinander: Rosa, Aushilfslehrerin für Deutsch, Käthe, Schneiderin mit Opern-Ausbildung, und [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://flensburgjournal.de/das-fraeulein-wunder/">Das Fräulein Wunder</a> erschien zuerst auf <a href="https://flensburgjournal.de">Flensburgjournal</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading"><strong>Musikalische Komödie von Murat Yeginer</strong></h2>



<p>Deutschland, Ende der 40er-Jahre. Drei Frauen wollen sich ihren Traum erfüllen: ein Konzert vor der Queen im Garten des Buckingham-Palastes. Aber dafür müssen sie einen Gesangswettbewerb gewinnen. Das kann nur gelingen, wenn Fräulein Wunder mitmacht. Bei einem Vorsingen treffen sie aufeinander: Rosa, Aushilfslehrerin für Deutsch, Käthe, Schneiderin mit Opern-Ausbildung, und Hilde, Melkerin und Jodlerin, das reinste Naturtalent. Gegründet werden soll eine Damenkapelle, genauer gesagt eine Damenband, wie Captain John McGintley, der Organisator des „Anglo-German-Swing-Festivals“, betont. Das Vorhaben ist eine große Herausforderung – nicht nur für die drei so unterschiedlichen „German Frolleins“.</p>



<p>Mit einem Augenzwinkern, überaus humorvoll, doch gleichermaßen melancholisch und berührend, angereichert mit zahlreichen Liedern aus den 30er- und 40er-Jahren, ist es gelungen, eine Geschichte zu erzählen, die die Zuschauerinnen und Zuschauer in ihren Bann zieht. Eingebettet in eine hinreißende Story, die brüllend-komische Momente genauso kennt wie rührend-melancholische, intoniert das Ensemble mit voller Hingabe große Hits der Swing-Ära.</p>



<p><strong><em>Samstag, 1. März 2025, 19:30 Uhr</em></strong><br><strong><em>Bürgerhaus Harrislee</em></strong></p>



<p><em>Foto: Tobias Metz</em></p>
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		<title>Willy Jensen: In Handewitt groot wurrn – in Harrislee to huus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Feb 2025 16:19:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Straßen und Stadtteile]]></category>
		<category><![CDATA[AWO]]></category>
		<category><![CDATA[BGS]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespolizei]]></category>
		<category><![CDATA[handewitt]]></category>
		<category><![CDATA[harrislee]]></category>
		<category><![CDATA[Kommissar]]></category>
		<category><![CDATA[NDB]]></category>
		<category><![CDATA[Plattdeutsch]]></category>
		<category><![CDATA[theater]]></category>
		<category><![CDATA[Willy Jensen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Er ist so norddeutsch wie man nur sein kann, durch und durch bodenständig, hat stets hier oben nahe der dänischen Grenze seinen Lebensmittelpunkt behalten. Dass er hierhergehört, lässt schon sein norddeutscher Name vermuten: Willy (offiziell: Wilhelm Johannes) Jensen. Seinen Geburtstag kann man sich wie seinen Namen leicht merken, die eine Ziffer „5“ reicht bereits dafür [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://flensburgjournal.de/willy-jensen-in-handewitt-groot-wurrn-in-harrislee-to-huus/">Willy Jensen: In Handewitt groot wurrn – in Harrislee to huus</a> erschien zuerst auf <a href="https://flensburgjournal.de">Flensburgjournal</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Er ist so norddeutsch wie man nur sein kann, durch und durch bodenständig, hat stets hier oben nahe der dänischen Grenze seinen Lebensmittelpunkt behalten. Dass er hierhergehört, lässt schon sein norddeutscher Name vermuten: Willy (offiziell: Wilhelm Johannes) Jensen. Seinen Geburtstag kann man sich wie seinen Namen leicht merken, die eine Ziffer „5“ reicht bereits dafür aus: 5.5.55! An jenem Tag erblickte er als erstes Kind des Ehepaares Jensen das Licht der Welt; im beschaulichen Handewitt in der Raiff­eisenstraße stand sein Elternhaus.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/20250108_Wilhelm_Jensen_005.jpg" alt="Willy Jensen In Handewitt groot wurrn – in Harrislee to huus" class="wp-image-81862" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/20250108_Wilhelm_Jensen_005.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/20250108_Wilhelm_Jensen_005-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/20250108_Wilhelm_Jensen_005-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/20250108_Wilhelm_Jensen_005-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/20250108_Wilhelm_Jensen_005-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<p>„Ich habe noch drei jüngere Geschwister: Conny, Kay und Birgit, jeweils in 3 Jahren Abstand“, erzählt uns Willy. Mutter war Hausfrau, Vater arbeitete als Tischler im örtlichen Baugeschäft Ketelsen. Die meisten Leute kannten ihn allerdings nur unter dem Namen „Uwe Discher“, der immer mit Fahrrad und Werkzeugkiste im Ort unterwegs war. Willy weiß noch genau: „To huus, dor ward jümmers Platt schnackt, mit unse Öllern ging dat gor nich anners.“ Obwohl der Lehrer des kleinen Willy die Eltern mehrfach darum bat, mit dem Jungen Hochdeutsch zu reden: „Damit er das später mal leichter haben wird im Leben!“ 1964 bauten die Eltern im benachbarten Norderkamp ein eigenes Haus, in dem fortan die mittlerweile komplette Jensen-Familie zuhause war.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Eine glückliche Kindheit und Jugend in Handewitt</h2>



<p>1962 wurde Willy in die örtliche Volksschule eingeschult, beendete diese 9 Jahre später erfolgreich mit dem Hauptschulabschluss. Mit etwa 10 Jahren begann er im örtlichen Verein mit dem Handball spielen, angeregt durch die Lehrer in der Schule. „Unter Günther Ahlers, dem späteren Vorsitzenden des Handewitter SV, spielte ich bis zu den Jungmannen im Verein; er nahm mich auch immer mit zu den alljährlichen Scheersberg-Festen, damals eine tolle Sache für uns Jungen!“ Willy ergänzt: „Ich hatte schon früh einen engen Bezug zur hiesigen Kirchengemeinde, insbesondere der damalige Pastor Pörksen bemühte sich sehr um uns Kinder, war ein sogenannter „Menschenfänger“. Ich durfte sogar im Posaunenchor mitspielen, mein Part war ausgerechnet die Tuba, das größte und schwerste Instrument“, schmunzelt er.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="558" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Privat_Familie_3.jpg" alt="Willy Jensen In Handewitt groot wurrn – in Harrislee to huus" class="wp-image-81856" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Privat_Familie_3.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Privat_Familie_3-300x209.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Privat_Familie_3-768x536.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Privat_Familie_3-602x420.jpg 602w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Privat_Familie_3-696x485.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Privat_Familie_3-100x70.jpg 100w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Jensens in jungen Jahren</figcaption></figure></div>


<p>Nach der Schulzeit sollte er eigentlich eine Lehre als Fernmelde-Handwerker beginnen. Bei der dafür nötigen Aufnahmeprüfung stellte man jedoch eine Rot-Grün-Sehschwäche bei ihm fest – „aus der Traum“ für unseren Willy! „Stattdessen lernte ich bei der Firma Reinhard Matern in Harrislee Elektro-Installateur, ein echter Glücksfall für mich: Der Meister war für mich ein toller Chef und ausgesprochen guter Lehrmeister, der mir viel zutraute und mich eigenständig machen ließ. Ich schloss die Ausbildung in 1973 erfolgreich ab! Nun stellte sich für mich als gerade 18jähriger die Frage: Soll ich jetzt zur Bundeswehr gehen oder lieber doch nicht?“</p>



<p>Dahin wollte er nicht so gern. Er bewarb sich stattdessen beim Bundesgrenzschutz-See, wollte dort die zwei Jahre ableisten. Doch erneut machte ihm die schon erwähnte Sehschwäche einen Strich durch die Rechnung, denn bei der See-Abteilung des BGS war die „Rot-Grün“ Sehfähigkeit eine unabdingbare Berufsvoraussetzung (Stichwort Backbord-Steuerbord).</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="613" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Moskau_HOD-Gruppe.jpg" alt="Willy Jensen In Handewitt groot wurrn – in Harrislee to huus" class="wp-image-81852" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Moskau_HOD-Gruppe.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Moskau_HOD-Gruppe-300x230.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Moskau_HOD-Gruppe-768x588.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Moskau_HOD-Gruppe-548x420.jpg 548w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Moskau_HOD-Gruppe-80x60.jpg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Moskau_HOD-Gruppe-696x533.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Eintritt ins Berufsleben</h2>



<p>„Ich bin letztlich doch beim BGS – später Bundespolizei – gelandet, war dort insgesamt fast 42 Jahre beschäftigt, vom Eintritt in 1974 bis zur Pensionierung in 2015“, denkt Willy gern an eine insgesamt erfüllende und abwechslungsreiche Dienstzeit zurück. „Anfangs war ich noch unsicher, ob ich wieder in den erlernten Beruf zurückgehen sollte, doch mein Vater überzeugte mich: „Bliev man dor und war leever Beamter, dor büst Du jümmer op de sichere Siet!“ Meine Grundausbildung fand 1974 in Neustadt/Holstein statt, es folgten ab Sommer 1975 drei Jahre in Bredstedt in der Ausbildungsabteilung, von 1978 bis 1981 schlossen sich weitere drei Jahre in der neu eingeweihten Grenzschutzstelle in Ellund an &#8211; am deutschen Ende der nagelneuen Autobahn A7. Sogar die dänische Königin erwies uns zur Einweihung der Dienststelle die Ehre“, weiß Willy noch genau.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Moskau_Ortskraefte.jpg" alt="Willy Jensen In Handewitt groot wurrn – in Harrislee to huus" class="wp-image-81853" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Moskau_Ortskraefte.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Moskau_Ortskraefte-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Moskau_Ortskraefte-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Moskau_Ortskraefte-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Moskau_Ortskraefte-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Gründung der eigenen Familie</h2>



<p>Bereits als Lehrling lernte er im Jahr 1973 Sonja aus Harrislee kennen. Im legendären „Mister L“ in Weiche trafen sich damals die jungen Leute aus der Umgebung zum Tanzen und Feiern. Bei Wind und Wetter nahm Willy nun häufig den abendlichen und langen Fußmarsch auf sich, um seine Sonja dort regelmäßig zu treffen. Die beiden wurden bald darauf ein Paar. In 1975 bezogen sie ihre erste gemeinsame Wohnung: „In der Vereinsstraße 42 in der Flensburger Nordstadt, doch schon einige Zeit später zogen wir um in die Grenzstraße 2 nach Harrislee“, weiß Willy noch gut um die Anfänge des Zusammenlebens. Da war schon klar, dass die beiden ein Paar bleiben würden. </p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="581" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Moskau_RusAusweis.jpg" alt="Willy Jensen In Handewitt groot wurrn – in Harrislee to huus" class="wp-image-81854" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Moskau_RusAusweis.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Moskau_RusAusweis-300x218.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Moskau_RusAusweis-768x558.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Moskau_RusAusweis-578x420.jpg 578w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Moskau_RusAusweis-696x505.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Moskau_RusAusweis-324x235.jpg 324w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<p>„Im Jahr 1977 haben wir geheiratet; in der Kapelle in Niehuus wurden wir getraut!“ Sonja und ihre Familie waren „alteingesessene“ Harrisleer, so lag es nahe, dass die jungen Eheleute gemeinsam mit den Schwiegereltern ein geräumiges Haus mit zwei separaten Wohnungen im Pattburger Bogen (Nr. 32) bauten, in das sie gemeinsam 1979 einzogen. „Dort fühlten wir uns sofort ausgesprochen wohl, das Zusammenleben mit Sonjas Eltern unter einem Dach klappte bestens. Auch für unsere Kinder Leif (1982 geboren) und Jana (Jahrgang 1985) war das enge familiäre Miteinander perfekt, denn die Oma war immer verfügbar und kümmerte sich sehr um die Kinder. Mein Schwiegervater starb leider schon früh, im Jahr 1985.“</p>


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<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Privat_Familie_2-768x1024.jpg" alt="Willy Jensen In Handewitt groot wurrn – in Harrislee to huus" class="wp-image-81855" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Privat_Familie_2-768x1024.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Privat_Familie_2-225x300.jpg 225w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Privat_Familie_2-315x420.jpg 315w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Privat_Familie_2-696x928.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Privat_Familie_2.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Willy macht Karriere beim BGS</h2>



<p>Nach der Entscheidung, auf Dauer beim BGS zu bleiben, verpflichtete Willy sich erst auf weitere 4, später auf 8 Jahre, wurde schließlich zum Beamten auf Lebenszeit ernannt. 1981 wurde er ins Grenzschutzamt nach Flensburg versetzt (später die Bundespolizeiinspektion Flensburg), wo er beinahe durchgängig bis 2008 Dienst tat. „Ich hatte bei jeder meiner Verwendungen das Glück, gute Vorgesetzte vorzufinden, die mich stets förderten und meinen Werdegang begleiteten. Angefangen bin ich im einfachen Dienst, später war es der mittlere Dienst, ich durchlief diverse interne Strukturreformen und steigerte mich von der anfänglichen Besoldungsgruppe A1 bis hoch zur A11, schied zum Dienstzeitende im Jahr 2015 als Polizeihauptkommissar aus.“</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/BPOL_2006.jpg" alt="Willy Jensen In Handewitt groot wurrn – in Harrislee to huus" class="wp-image-81847" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/BPOL_2006.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/BPOL_2006-300x225.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/BPOL_2006-768x576.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/BPOL_2006-560x420.jpg 560w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/BPOL_2006-80x60.jpg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/BPOL_2006-696x522.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/BPOL_2006-265x198.jpg 265w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<p>Von 2008 bis 2009 schloss sich für ihn ein Jahr bei der Bundespolizeiinspektion Kiel an, die letzte Verwendung führte ihn nach Bad Bramstedt, von 2009 bis zum Dienstende in 2015. „Ich war stets im Bereich der Polizeitechnik tätig. Mein persönliches Highlight als Bundespolizist war ein 11monatiger Einsatz im Jahre 1994 in der Deutschen Botschaft in Moskau, für einen „HOD“-­Einsatz in jener Einrichtung (HOD = Hausordnungs- und Objektschutzdienst). Dort habe ich viel erlebt und sehr viel von diesem unermesslich vielfältigen und spannenden Land gesehen, in Russland sehr viele ausgesprochen nette Menschen kennen- und schätzen gelernt.“</p>



<p>Willy hat eine besondere Anekdote auf Lager: „Auf der Rückreise von Moskau nach Deutschland durfte mich tatsächlich ein Welpe begleiten, ein Cocker Spaniel, den ich kurz zuvor dort erworben hatte. Er flog als „pet in cabin“ mit mir im Flieger zurück, alle erforderlichen Papiere lagen vor. Der Kleine hieß Dimitri, und er wurde sehr herzlich zu Hause aufgenommen, war uns für die nächsten 15 Jahre ein treuer und herzensguter Freund und Begleiter, wurde schnell ein vollwertiges Familienmitglied der Familie Jensen.“&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/BPOL_WJ_1.jpg" alt="Willy Jensen In Handewitt groot wurrn – in Harrislee to huus" class="wp-image-81848" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/BPOL_WJ_1.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/BPOL_WJ_1-300x225.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/BPOL_WJ_1-768x576.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/BPOL_WJ_1-560x420.jpg 560w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/BPOL_WJ_1-80x60.jpg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/BPOL_WJ_1-696x522.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/BPOL_WJ_1-265x198.jpg 265w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Als Kommissar</figcaption></figure></div>


<p>So ganz kann Willy auch heute noch nicht von der Bundespolizei lassen: „Seit meiner Pensionierung in 2015 organisiere ich einen GSE-Seniorenstammtisch, dem immerhin etwa 70 ehemalige Kolleginnen und Kollegen angehören. Ein- bis zweimal im Jahr treffen wir uns; das sind immer schöne Veranstaltungen, bei denen man dann endlich wieder so richtig in der Vergangenheit schwelgen und über alte Zeiten plaudern kann“, grinst Willy.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Willys Leidenschaft: das Theater</h2>



<p>„Von meinem Vater habe ich ganz offensichtlich das eine spezielle Gen geerbt, in dem besonders verankert sind: Empathie, offenes Wesen, Geselligkeit, Humor, Bereitschaft zum Schnacken, ein Faible für alles Plattdeutsche“, ahnt Willy. „Schon in meiner Zeit in Ellund 1978/1979 hatte ich eine gute Kollegin, die zum Ensemble der Niederdeutschen Bühne gehörte, die bald meine oben genannten Eigenschaften richtig deutete und merkte, dass ich viel Platt schnackte. „Mensch mien Willy“, sä se: „Muchst Du nich Theoter speeln, de sökt dor doch jüst so en schnieken und jungen Keerl as di!“&nbsp;&nbsp;</p>


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<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="695" height="1024" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Theater_Sketch_2-695x1024.jpg" alt="Willy Jensen In Handewitt groot wurrn – in Harrislee to huus" class="wp-image-81861" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Theater_Sketch_2-695x1024.jpg 695w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Theater_Sketch_2-204x300.jpg 204w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Theater_Sketch_2-768x1132.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Theater_Sketch_2-285x420.jpg 285w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Theater_Sketch_2-696x1026.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Theater_Sketch_2.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 695px) 100vw, 695px" /><figcaption class="wp-element-caption">Als Braut</figcaption></figure></div>


<p>So kam die „Lütte Kummedie“ in Harrislee ins Spiel, die seit 1950 ihren Ursprung in Harrislee hat. Jahrelang hatte der Verein keine eigene Spielstätte, war stets in der gesamten Region unterwegs und spielte eigentlich überall dort, wo sie willkommen war. Willy stieg dort mit ein, stellte schnell fest, dass das Theaterspielen ganz offensichtlich seine Sache war. </p>



<p>„Wir tingelten über die Dörfer, spielten in Altersheimen, Kneipen, Lokalen, Sälen, sogar in der JVA in Flensburg führten wir mehrfach einen erfolgreichen Auftritt durch. Wir hatten ausschließlich sogenannte Einakter im Programm, ich war auf der Bühne oft in der Rolle des jugendlichen Liebhabers wie im Stück „Donner &amp; Doria“ zu sehen. Doch meine Schauspielkollegen/innen und ich waren nicht nur auf der Bühne aktiv. Wir waren auch als Bühnenbauer sowie als Licht- und Tontechniker im Einsatz, ab und an habe ich sogar selbst Regie geführt“, denkt Willy oft an die ersten Jahre zurück. „Ich bin in zahlreiche Rollen geschlüpft, war als Geist im Stück „Kattenspööt“ zu sehen, als Kapitän in „En toveel an Bord“, war der Wirt in „Majestätsbeleidigung“, spielte sogar mal mit Renate Delfs und Oskar Stragaard u. a. in der Niederdeutschen Bühne Flensburg, trat auch im Flensburger Stadttheater auf.“</p>


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<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="665" height="1024" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Theater_NDB-665x1024.jpg" alt="Willy Jensen In Handewitt groot wurrn – in Harrislee to huus" class="wp-image-81860" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Theater_NDB-665x1024.jpg 665w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Theater_NDB-195x300.jpg 195w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Theater_NDB-768x1183.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Theater_NDB-273x420.jpg 273w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Theater_NDB-696x1072.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Theater_NDB.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 665px) 100vw, 665px" /><figcaption class="wp-element-caption">Mit Renate Delfs</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">„Lütte Kummedie“ und die „Ole Möhl“</h2>



<p>Der langjährige und rührige Harrisleer Bürgermeister Iversen (von 1962 bis 1993 im Amt) war begeisterter Fan des plattdeutschen Theaters, und regelmäßiger Stammgast bei den Vorstellungen. Er stellte den spielenden Akteuren irgendwann mal die entscheidende Frage: „Wollt ihr eigentlich vielleicht sogar ‚ne ortsfeste Spielstätte haben?“</p>


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<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Theater_Keen-toletzt-lacht_2-683x1024.jpg" alt="Willy Jensen In Handewitt groot wurrn – in Harrislee to huus" class="wp-image-81859" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Theater_Keen-toletzt-lacht_2-683x1024.jpg 683w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Theater_Keen-toletzt-lacht_2-200x300.jpg 200w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Theater_Keen-toletzt-lacht_2-768x1152.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Theater_Keen-toletzt-lacht_2-280x420.jpg 280w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Theater_Keen-toletzt-lacht_2-696x1044.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Theater_Keen-toletzt-lacht_2.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px" /><figcaption class="wp-element-caption">„Keen Toletzt lacht“</figcaption></figure></div>


<p>Na klar wollten sie! Die „Ole Möhl“ stand Anfang der 80er Jahre allerdings leer. „Etwa zwei Drittel des Gebäudekomplexes haben wir übernommen und in mühsamer Eigenarbeit renoviert und zum Theater umgebaut“, erzählt Willy. So hatte ab dem Jahr 1983 die „Lütte Kummedie“ endlich ein eigenes Zuhause in der „Olen Möhl“ in Harrislee gefunden. Seit jenem Tag wurden die Theaterstücke nun regelmäßig in eigenen Räumen, die die Gemeinde Harrislee zur Verfügung stellte, aufgeführt.</p>



<p>Das erste Stück in der neuen Spielstätte hieß „Twischen twee Stöhl“. „Wir verfügten über eine kleine Bühne, davor einen Zuschauerraum für etwa 50 Personen, nebenan einen kleinen Stehbereich für die Pausen und die „Aftershow-Time“. Wir feierten dort viele grandiose Aufführungen. Einige Jahre später haben wir auch das restliche Drittel der „Olen Möhl“ übernommen und hergerichtet, alles stets mit voller Unterstützung und Förderung durch die Gemeinde Harrislee! Hier hat Wolfgang Potztal von der SPD Harrislee viele Jahre auch den „Treffpunkt Ole Möhl“ mit dem „Kulturschuppen“ organisiert.“</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="704" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Theater_Een-toveel-an-Bord.jpg" alt="Willy Jensen In Handewitt groot wurrn – in Harrislee to huus" class="wp-image-81858" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Theater_Een-toveel-an-Bord.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Theater_Een-toveel-an-Bord-300x264.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Theater_Een-toveel-an-Bord-768x676.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Theater_Een-toveel-an-Bord-477x420.jpg 477w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Theater_Een-toveel-an-Bord-696x612.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">„Een toveel an Bord“</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">&nbsp;„Mein Herzensprojekt!“</h2>



<p>Man merkt Willy an, wie wichtig ihm der Erhalt des Theaters und auch der „Olen Möhl“ in seinem Heimatort ist. „Hier in Harrislee fehlt ein zentrales Vereinshaus. Einst war ja mal von einem Anbau am Bürgerhaus die Rede, auch die Ertüchtigung der „Möhl“ wäre ein großer Meilenstein für uns (eine Heizungsanlage wäre toll!). Immerhin gibt es in Harrislee etwa 60 Vereine, viele würden sich bestimmt über ein solches Zentrum im Ort freuen. Die Frage bleibt eigentlich wie immer: Wer soll das bezahlen und dann auch noch die Lokalität managen?“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Willy und die AWO</h2>



<p>Den AWO-Ortsverein Harrislee gibt es bereits seit 1960, er wurde von Mitgliedern des SPD-Ortsvereins Harrislee gegründet. Er ist ein selbstständiger, gemeinnützig anerkannter Verein unter dem Schirm der Arbeiterwohlfahrt. Seine immerhin 330 Mitglieder kommen übrigens nicht nur aus der Gemeinde Harrislee selbst, sondern auch aus dem benachbarten Flensburg sowie einigen umliegenden Gemeinden.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/AWO_Willy_2.jpg" alt="Willy Jensen In Handewitt groot wurrn – in Harrislee to huus" class="wp-image-81846" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/AWO_Willy_2.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/AWO_Willy_2-300x225.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/AWO_Willy_2-768x576.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/AWO_Willy_2-560x420.jpg 560w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/AWO_Willy_2-80x60.jpg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/AWO_Willy_2-696x522.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/AWO_Willy_2-265x198.jpg 265w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<p>„Anfangs bin ich durch meine Schwiegermutter zur hiesigen AWO gekommen. Mit den Zielen und Werten der Arbeiterwohlfahrt durch ihr praktisches Handeln direkt vor Ort für die Mitbürgerinnen und -bürger war ich stets einverstanden. Der damalige AWO-Vorstand in Person von Hans-Hermann Callesen hat mich stets gelöchert, doch im Vereinsvorstand mitzuwirken.</p>



<p>Bis 2015 als noch Berufstätiger hatte ich immer eine gute Begründung, mich vor einem solchen Ehrenamt zu drücken“, lacht Willy Jensen. „Doch als Pensionär hatte ich keine Argumente mehr, so hat man mich letztlich mit Erfolg dazu überredet, den Vorsitz im Ortsverein der AWO in Harrislee zu übernehmen.“ Seit 2019 hat Willy dieses Ehrenamt inne.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/20250108_Wilhelm_Jensen_018.jpg" alt="Willy Jensen In Handewitt groot wurrn – in Harrislee to huus" class="wp-image-81864" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/20250108_Wilhelm_Jensen_018.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/20250108_Wilhelm_Jensen_018-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/20250108_Wilhelm_Jensen_018-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/20250108_Wilhelm_Jensen_018-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/20250108_Wilhelm_Jensen_018-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Erst: Auf der Bühne</figcaption></figure></div>


<p>Und er ergänzt sofort: „Wir haben einen tollen Vorstand mit insgesamt elf Mitgliedern, pflegen ein einvernehmliches Miteinander und können so sehr gute und zielführende Vorstandsarbeit leisten.</p>



<p>Es macht mit dem aktuellen Vorstand einfach richtig Spaß, immer wieder etwas auf die Beine zu stellen. Unser zweimal im Monat stattfindendes Gedächtnistraining im Albertinenstift kommt sehr gut an, ebenso der monatliche Spielenachmittag, regelmäßig nehmen bis zu 50 Leute daran teil. Insbesondere für die älteren Bürger aus Harrislee und Umgebung wird von unserem AWO-Ortsverein ein recht umfangreiches Angebot an Veranstaltungen und Fahrten zur Unterhaltung und Pflege der sozialen Kontakte angeboten.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/20250108_Wilhelm_Jensen_028-683x1024.jpg" alt="Willy Jensen In Handewitt groot wurrn – in Harrislee to huus" class="wp-image-81845" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/20250108_Wilhelm_Jensen_028-683x1024.jpg 683w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/20250108_Wilhelm_Jensen_028-200x300.jpg 200w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/20250108_Wilhelm_Jensen_028-768x1152.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/20250108_Wilhelm_Jensen_028-280x420.jpg 280w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/20250108_Wilhelm_Jensen_028-696x1044.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/20250108_Wilhelm_Jensen_028.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px" /><figcaption class="wp-element-caption">Dann: Zeit zum Schnacken</figcaption></figure></div>


<p>Regelmäßige Spendensammlungen kommen darüber hinaus mehreren sozialen Projekten zugute, hier ist besonders die Spendensammlung gegen „Kinderarmut in Harrislee“ zu erwähnen, für das örtliche „Haus der Kinder und Jugend“ und das dänische „Børne ug Ungdomshus“. Auch für die Ukraine-Hilfe haben wir unser Spendenkonto zur Verfügung gestellt.</p>



<p>Im neuen Jahr 2025 haben wir viel vor: Unsere 65-Jahr-Feier werden wir in Freienwill groß begehen, zudem haben wir ein Benefiz-Konzert im Bürgerhaus Harrislee geplant, zusammen mit der örtlichen SPD und dem rührigen Verein „Garden of Hope“. Für beide Events laufen die Vorbereitungen bereits auf Hochtouren!“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der sonstige Ruhestand des Willy Jensen</h2>



<p>Von richtiger „Ruhe“ kann eigentlich keine Rede sein. Seine Kinder sind längst erwachsen, beide verheiratet und haben eigene Kinder. „Drei Enkelsöhne haben wir“, so der stolze Opa. „Marlon, Tjark und Bosse machen uns viel Freude, zwei der Jungs leben sogar in unserer Nähe, so dass wir zu unserer Freude regelmäßig Kontakt zu den Kids haben.“</p>



<p>Mitte 2024 haben die Jensens sich wohnlich verkleinert, in 2021 verstarb mit fast 95 Lebensjahren die Schwiegermutter. Das nun für die Jensens viel zu große Haus im Pattburger Bogen haben sie verkauft und sich eine neue Immobilie im Alt Frösleer Weg zugelegt. „Wir sind in der neuen Adresse schnell heimisch geworden“, freut sich Willy.</p>



<p>&nbsp;„Wir haben hier genügend Platz, alles ist etwas kompakter und überschaubarer geworden. Den einstigen großen Garten vermisse ich zwar gelegentlich noch, denn ich war ein leidenschaftlicher Hobbygärtner. Als Ausgleich machen meine Frau und ich seit gut 5 Jahren regelmäßig Urlaub mit eigenem Campingwagen, haben schon einige weite Touren absolviert, verbringen den Camping-Urlaub aber ebenso gern in der näheren Umgebung, etwa an der Nordseeküste.“</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="450" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Privat_Motorrad.jpg" alt="Willy Jensen In Handewitt groot wurrn – in Harrislee to huus" class="wp-image-81857" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Privat_Motorrad.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Privat_Motorrad-300x169.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Privat_Motorrad-768x432.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Privat_Motorrad-747x420.jpg 747w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Privat_Motorrad-696x392.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Willy, der Motorrad-Fan</figcaption></figure></div>


<p>Willy ist schon immer Motorrad-Fan gewesen. „Mit dem Führerschein Klasse III, den ich ja vor 1980 erworben hatte, durfte ich ab 1997 eine 125er-Maschine fahren“, erklärt Willy.</p>



<p>„Da die Leistung dieses Motorrads jedoch eher bescheiden war, haben meine Frau und ich gemeinsam in 1999 den Führerschein Klasse A gemacht.</p>



<p>Ich bin dann jahrelang einen Cruiser mit 800 ccm gefahren, jetzt habe ich eine 650er Adventure Bike Suzuki „unterm Hintern“. Mit der haben wir zahlreiche Touren mit den „Nord-Ostsee-Bikern“ unternommen (das sind Motorrad fahrende Bundespolizisten und Freunde).</p>



<p>Wir waren mit denen viel in ganz Deutschland unterwegs, aber auch schon in Skandinavien, sogar mehrfach in den Alpen“, denkt Willy gern an diese Reisen und Ausflüge zurück.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/HSV_Willy_2.jpg" alt="Willy Jensen In Handewitt groot wurrn – in Harrislee to huus" class="wp-image-81849" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/HSV_Willy_2.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/HSV_Willy_2-300x225.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/HSV_Willy_2-768x576.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/HSV_Willy_2-560x420.jpg 560w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/HSV_Willy_2-80x60.jpg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/HSV_Willy_2-696x522.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/HSV_Willy_2-265x198.jpg 265w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">„Nur der HSV“</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Weitere Hobbies und Aktivitäten</h2>



<p>Für den Sport interessiert er sich natürlich auch, insbesondere den Handball, aber auch für Fußball kann er sich begeistern. „Ich war Zeit meines Lebens leidenschaftlicher HSV-Fan – durchlebe deshalb seit Jahren ein ständiges Wechselbad der Gefühle mit meinem HSV.“</p>



<p>Seit gut 40 Jahren spielt er regelmäßig Skat, stets mit den gleichen Kartenbrüdern. Leider ist einer dieser Skatbrüder, sein Schwager Hermann, 2023 verstorben.</p>



<p>Auch mit diesen Freunden ist er regelmäßig auf Reisen: Helgoland, Stockholm (Phil Collins-Konzert), Prag, zum Münchener Oktoberfest – das waren nur einige Stationen der Skat-Brüder.</p>


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<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="706" height="1024" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/HSV_Willy_3-706x1024.jpg" alt="Willy Jensen In Handewitt groot wurrn – in Harrislee to huus" class="wp-image-81850" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/HSV_Willy_3-706x1024.jpg 706w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/HSV_Willy_3-207x300.jpg 207w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/HSV_Willy_3-768x1114.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/HSV_Willy_3-290x420.jpg 290w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/HSV_Willy_3-696x1009.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/HSV_Willy_3.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 706px) 100vw, 706px" /></figure></div>


<p>Nach wie vor engagiert er sich gern für seine Kirchengemeinde, war im Gemeinderat aktiv, unterstützt andere Projekte wie das Martin-Luther-Projekt, das weihnachtliche Krippenspiel, wirkt als Lektor bei plattdeutschen Kirchenevents mit. So unterstützte er etwa in 2019 den Plattdüütschen Gottsdeenst, wie damals im Kirchenblatt erwähnt: „Alltohoop, de plattdüütsch snaken oder tominnst verstahn könen, de dröfft sik freuen! An denn Sünndag de 19. Mai um Klock 10 fiert Pastorin Inke Raabe een plattdüütsche Gottsdeenst in unse Versöhnungskirch, in de Süderstraat 102. De plattdüütsche Bibellesung ward wieldeß de Liddmaat vun unse Kirchengemeenderat, Willy Jensen, afholen.“</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/KiGa_Willy-768x1024.jpg" alt="Willy Jensen In Handewitt groot wurrn – in Harrislee to huus" class="wp-image-81851" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/KiGa_Willy-768x1024.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/KiGa_Willy-225x300.jpg 225w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/KiGa_Willy-315x420.jpg 315w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/KiGa_Willy-696x928.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/KiGa_Willy.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption">Willy und seine KITA-Kids</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Plattdeutsch mit Kindern in Schule und Kita</h2>



<p>Inzwischen bringt er Kita-Kindern im ADS-Kindergarten Süderstraße und den Grundschülern der Zentralschule Harrislee ehrenamtlich Plattdeutsch bei. „Ich bin als sogenannter „Plattdeutsch-Pate“ zu Gast bei den Kindern. Bei diesen Treffen geht einem immer das Herz auf, wie sehr sich die Kleinen und Heranwachsenden freuen über das gemeinsame „Plattdeutsch“- Erlebnis, selbst die vielen Kinder mit Migrationshintergrund sind begeistert bei der Sache. Als besonderen Gag habe ich immer meinen „Speelekoffer“ dabei, den die Jungs und Mädchen freudestrahlend öffnen, um zusammen nach dem absolvierten Unterricht anschließend noch ein Spiel gemeinsam zu spielen.“</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/20250108_Wilhelm_Jensen_026.jpg" alt="Willy Jensen In Handewitt groot wurrn – in Harrislee to huus" class="wp-image-81865" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/20250108_Wilhelm_Jensen_026.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/20250108_Wilhelm_Jensen_026-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/20250108_Wilhelm_Jensen_026-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/20250108_Wilhelm_Jensen_026-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/20250108_Wilhelm_Jensen_026-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Willy vor seinem „zweiten Zuhause“</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Ausblick</h2>



<p>Die Pflege und der Erhalt der plattdeutschen Sprache liegen ihm immer sehr am Herzen.</p>



<p>„Uns fehlt heute aber leider die Brücke und der Übergang in die Jugendzeit und später das Erwachsenenleben“, weiß Willy Jensen zu berichten. „So eifrig die Kinder auch sein und Plattdeutsch lernen mögen: Nach der vierten Klasse ist oft Schluss mit Platt.“ Vielleicht ergibt sich ja in Zukunft an der einen oder anderen Stelle der Erhalt dieser besonderen und typisch norddeutschen Sprache und Mundart. Das wünschen wir unserem Gesprächspartner Willy Jensen, danken ihm für ein höchst interessantes und kurzweiliges Gespräch und wünschen ihm, dass all seine noch geplanten Projekte und Ideen sich in seinem Sinne erfüllen mögen.</p>



<p>Das Flensburg Journal bedankt sich bei ihm für den tollen und ausführlichen Schnack:</p>



<p>„Leeve Willy, allens Goode für di, diene Familje, de Lütte Kummedie, de Ole Möhl, de AWO – ach wat: För allens, wat du noch vörhest in de nächste Tied!“</p>



<p><em>Mit Willy Jensen schnackte Peter Feuerschütz </em><br><em>Fotos: Benjamin Nolte, privat   </em></p>
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		<title>FÜR IMMER  &#8211; Stück in 3 Akten von Daniel Call </title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Feb 2025 11:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungstipps]]></category>
		<category><![CDATA[Daniel Call]]></category>
		<category><![CDATA[Für immer]]></category>
		<category><![CDATA[Speicher Wanderup]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach dem großen Erfolg von „Wetterleuchten“ präsentiert das Echtzeit-Ensemble erneut ein Stück von Daniel Call auf der Speicher-Bühne:&#160; Constanze und Magnus sind verheiratet: Soweit so verrückt. Denn eigentlich passen die Beiden gar nicht zueinander. Aber wie das in der Liebe so ist: Gegensätze ziehen sich nun einmal an und ergänzen sich &#8230; irgendwie und irgendwann. [&#8230;]</p>
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<p>Nach dem großen Erfolg von „Wetterleuchten“ präsentiert das Echtzeit-Ensemble erneut ein Stück von Daniel Call auf der Speicher-Bühne:&nbsp;</p>



<p>Constanze und Magnus sind verheiratet: Soweit so verrückt. Denn eigentlich passen die Beiden gar nicht zueinander. Aber wie das in der Liebe so ist: Gegensätze ziehen sich nun einmal an und ergänzen sich &#8230; irgendwie und irgendwann.</p>



<p>Die Handlung springt zwischen Gegenwart, Vergangenheit und Traum und zeichnet so den Weg der beiden Protagonisten bis zu einem entscheidenden Punkt nach. Wir begegnen ihnen also sowohl in einem Stadium der, sagen wir’s vornehm, Reife, als auch als junge Liebende.&nbsp;</p>



<p>Tauchen Sie ein in die Beziehungswelt von Constanze und Magnus, die mit der größten Herausforderung erst noch konfrontiert werden &#8230; in Ihrem Beisein natürlich.</p>



<p>Daniel Call ist 1967 in Aachen geboren und lebt in Berlin. Sein dramatisches Gesamtwerk umfasst mehr als 40 Stücke, hinzu kommen eine Vielzahl von Übersetzungen und in diversen Publikationen veröffentlichte Kritiken, Essays und Kolumnen. Mit Calls „Wetter- leuchten“ begeistert echtzeit entertainment Hamburg seit 2014 das Publikum. „Für immer“ wurde 2008 in Reutlingen uraufgeführt.</p>



<p>Kartenvorverkauf und Reservierung direkt im Speicher Wanderup: Freitag, Samstag, Sonntag, 14-18 Uhr. Tel. 04606 1212. </p>



<p><a href="http://www.speicher-wanderup.de">www.speicher-wanderup.de</a></p>



<p><strong><em>Samstag, 22.02.2025, 20.00 Uhr</em></strong><br><strong><em>Speicher, Wanderup</em></strong></p>



<p><em>Foto: © <a href="http://www.sucherin.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.sucherin.de</a> </em></p>
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		<title>„Achtsam morden“ im Bürgerhaus Harrislee</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Dec 2024 11:19:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungstipps]]></category>
		<category><![CDATA[Achtsam morden]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerhaus Harrislee]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Damit seine Work-Life-Balance ausgewogener ausfällt, belegt der gestresste Erfolgsanwalt Björn Diemel auf Wunsch seiner Frau ein Achtsamkeitsseminar. In dem daraufhin einsetzenden Entwicklungsprozess ändert sich sein Leben komplett. Die praktische Anwendung der im Seminar erlernten Regeln der Achtsamkeit führt den Anwalt in außergewöhnliche Situationen. Die Geschichte nimmt einen überraschenden Lauf, als er begreift, dass er nicht [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://flensburgjournal.de/achtsam-morden-im-buergerhaus-harrislee/">„Achtsam morden“ im Bürgerhaus Harrislee</a> erschien zuerst auf <a href="https://flensburgjournal.de">Flensburgjournal</a>.</p>
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<p>Damit seine Work-Life-Balance ausgewogener ausfällt, belegt der gestresste Erfolgsanwalt Björn Diemel auf Wunsch seiner Frau ein Achtsamkeitsseminar. In dem daraufhin einsetzenden Entwicklungsprozess ändert sich sein Leben komplett. Die praktische Anwendung der im Seminar erlernten Regeln der Achtsamkeit führt den Anwalt in außergewöhnliche Situationen. Die Geschichte nimmt einen überraschenden Lauf, als er begreift, dass er nicht nur eine maßgeschneiderte Lösung für seine privaten, sondern auch für seine beruflichen Probleme erhalten hat.</p>



<p>Fatal für Diemels Mandanten: Auch Mafiaboss Dragan soll seinen bisherigen unachtsamen Lebensweg für immer verlassen, und Diemel wird ihn nach den neu erlernten Prinzipien mit höchster Achtsamkeit ermorden. Das gelingt ihm grandios.</p>



<p><em>Nach dem Bestsellerroman von Karsten Dusse, mit Martin Lindow u. a., Regie: Pascal Breuer</em></p>



<p><strong><em>Donnerstag, 16.01.2025, 19.30 Uhr</em></strong><br><strong><em>Bürgerhaus, Harrislee</em></strong></p>



<p><em>Foto: Dietrich Dettmann</em></p>
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