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	<title>SG Spieler-Portrait Archive - Flensburgjournal</title>
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		<title>Das SG-Spieler-Portrait: Marko Kopljar</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 May 2025 10:16:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SG Flensburg Handewitt]]></category>
		<category><![CDATA[Marko Kopljar]]></category>
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		<category><![CDATA[SG Spieler-Portrait]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>20 Jahre im Profi-Handball – es gibt nicht viele Spieler, die so lange durchhalten. Marko Kopljar hat es geschafft. Doch zuletzt hatte es so ausgesehen, dass seine Karriere bereits beendet wäre. Im Sommer war sein Vertrag bei den Füchsen Berlin ausgelaufen. Der 39-jährige Kroate trainierte auf eigene Initiative weiter. Als sich das Transferfenster für normale [&#8230;]</p>
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<p>20 Jahre im Profi-Handball – es gibt nicht viele Spieler, die so lange durchhalten. Marko Kopljar hat es geschafft. Doch zuletzt hatte es so ausgesehen, dass seine Karriere bereits beendet wäre. Im Sommer war sein Vertrag bei den Füchsen Berlin ausgelaufen. Der 39-jährige Kroate trainierte auf eigene Initiative weiter. Als sich das Transferfenster für normale Vereinswechsel schloss und die Aktien der vereinslosen Akteure stiegen, orakelte er: „Flensburg wird sich melden!“ Das geschah kurze Zeit später wirklich. „Wir mussten nicht lange reden, ich hatte nur meine Familie zu fragen“, erzählt Marko Kopljar. Anfang März trocknete die Tinte auf einem Vertrag der SG Flensburg-Handewitt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Erst mit 14 Jahren zum Handball</h2>



<p>Der routinierte Neuzugang stammt aus dem Osten Kroatiens, aus einer Region, die sich „Goldenes Tal“ nennt. 1986 wurde er in Pozega geboren. Eine Kleinstadt, die damals guter Wein, eine Schokoladen-Fabrik und ein starkes Frauenhandball-Team prägten. Die ältere Schwester hatte Talent und meinte zu ihrem Bruder, als dieser 14 Jahre alt und besonders dürr war, dass er es mit Handball probieren solle, um etwas Muskeln und Kraft aufzubauen. Marko Kopljar griff tatsächlich zum Ball. „Ich habe mich dann in den Handball verliebt“, schmunzelt er.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="800" height="532" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/04/DSC_8239.jpg" alt="Das SG-Spieler-Portrait: Marko Kopljar" class="wp-image-82665" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/04/DSC_8239.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/04/DSC_8239-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/04/DSC_8239-768x511.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/04/DSC_8239-632x420.jpg 632w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/04/DSC_8239-696x463.jpg 696w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Mit den Füchsen Berlin war Marko Kopljar mehrfach in Flensburg</figcaption></figure></div>


<p>Mit 18 Jahren ging er nach Zagreb. Er studierte Ökonomie und spielte parallel bei Medveszak Zagreb. Nach einem Jahr bekam er seinen ersten Profi-Vertrag. Die Weichen wurden auf Leistungssport gestellt. Als der Linkshänder für ein halbes Jahr nach Dakovo ausgeliehen wurde, lernte er seine Frau Iva kennen: Sie ist die Schwester des kroatischen Top-Handballers Domagoj Duvnjak, der seit einer Dekade beim THW Kiel ist. „Richtig kennengelernt habe ich Iva aber erst in Zagreb“, erzählt Marko Kopljar. „Domagoj und ich spielten beide für den RK, wohnten damals nur 200 Meter auseinander und haben viel gemeinsam unternommen.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Titel und besonderes Amt im Nationalteam</h2>



<p>Der 2,10 Meter lange Spieler gehörte bald auch zu den größten Handballern seines Landes. 152 Länderspiele zieren seine Laufbahn, die mit sechs Medaillen gekrönt wurden: Silber und Bronze bei den Olympischen Spielen sowie Welt- und Europameisterschaften. Eine schöne Sammlung, die heute die Mutter hütet. Gold fehlt, und auch nach so vielen Jahren denkt Marko Kopljar manchmal darüber nach, wann sogar ein Titel möglich gewesen wäre. „2009 bei der Heim-Weltmeisterschaft spielten wir im Endspiel, Frankreich war aber einfach zu stark“, erinnert er sich. „Auch 2010 in Österreich trafen wir auf Frankreich. Vielleicht haben wir da im Halbfinale gegen Polen zu viel Kraft gelassen.“</p>



<p>Von 2015 bis 2017 war Marko Kopljar sogar der Kapitän der kroatischen Nationalmannschaft. „Lange war es mein Traum, überhaupt für die Nationalmannschaft zu spielen, dann war ich sogar ihr Kapitän“, zeigt er sich noch immer stolz. Dieses Amt war allerdings auch mit einigen zusätzlichen Aufgaben verbunden. Er hatte mehr Gespräche im Team und redete viel mit Fans und Sponsoren. Und wenn ein Spiel mit einer enttäuschenden Niederlage endete, war es der Kapitän, der sich den Journalisten stellte.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img decoding="async" width="800" height="636" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/04/DSC_3417.jpg" alt="Das SG-Spieler-Portrait: Marko Kopljar" class="wp-image-82664" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/04/DSC_3417.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/04/DSC_3417-300x239.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/04/DSC_3417-768x611.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/04/DSC_3417-528x420.jpg 528w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/04/DSC_3417-696x553.jpg 696w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Derbysieg mit der SG</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Im Ausland nur für Top-Klubs</h2>



<p>Nicht nur über das Nationalteam auch über seine Vereine hatte Marko Kopljar viel internationale Erfahrung getankt. 2012 hatte er seine Heimat verlassen, um im Ausland mit seinem Sport Geld zu verdienen und mit Top-Teams auf Titeljagd zu gehen. Seine erste Station war Paris Saint-Germain HB. „Dieser Klub begann erst damit, eine starke Mannschaft aufzubauen“, berichtet der Linkshänder. „Uns wurde nur Platz zwei oder drei zugetraut. Wir gewannen dann aber jedes Spiel und verloren erst im April das erste Mal.“</p>



<p>Der FC Barcelona, Telekom Veszprém und Füchse Berlin folgten in den nächsten Jahren. Der Traum vom Triumph in der Champions League blieb unerfüllt, mit den Füchsen feierte Marko Koplar aber zwei Mal den Sieg in der European League – das zweite Mal sogar in Flensburg. „Jede Station hatte ihre Reize“, bilanziert der 39-Jährige. „In Veszprém waren die lautesten Fans, und es war dort sehr familiär. In Barcelona waren das Essen und das Wetter am besten, und in Berlin habe ich meine Kinder aufwachsen sehen.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die letzten Monate einer langen Karriere?</h2>



<p>Im Sommer schien die Karriere beendet. Der Profi war plötzlich Privatier. Er konnte wesentlich mehr Zeit mit seinen Kindern verbringen. Er hielt sich fit, lief viel und spielte aus Spaß etwas Fußball und Basketball. „Im Januar habe ich angefangen, intensiver zu trainieren“, verrät Marko Kopljar. „Ich glaubte, dass ich zur Rückrunde noch einen Verein finden würde.“ Ende Februar, als die SG den längerfristigen Ausfall von Kay Smits verkündet hatte, meldet sich plötzlich Ljubomir Vranjes, der Sportliche Leiter der SG. Beide Seiten waren sich schnell einig.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/04/DSC_1884.jpg" alt="Das SG-Spieler-Portrait: Marko Kopljar" class="wp-image-82663" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/04/DSC_1884.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/04/DSC_1884-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/04/DSC_1884-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/04/DSC_1884-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/04/DSC_1884-696x464.jpg 696w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Eine besondere „Begrüßung“ durch Lasse Möller</figcaption></figure></div>


<p>Der Neuzugang bezog ein Appartement in der „Flensburg-Akademie“ und hatte in den ersten Tagen einen hohen handballerischen Input zu verarbeiten. Beim Heimspiel gegen Gummersbach saß er erstmals auf der Bank, im Derby gegen Kiel hatte er seinen ersten Kurzeinsatz. Seine erste statistische Auffälligkeit: eine Zeitstrafe. Nach dem Schlusspfiff war er mittendrin in den Feierlichkeiten. „Als ich hier mit den Füchsen Berlin war, hatte mich die Atmosphäre schon beeindruckt“, schwärmt Marko Kopljar. „Das Landesderby war noch einmal eine deutliche Steigerung.“ Bis Juni ist er nun SG Handballer. Was danach kommt, weiß er noch nicht: das Karriereende?</p>



<p><em>Text und Fotos: Jan Kirschner    </em></p>
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		<title>SG Spieler-Portrait: Aaron Mensing</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Nov 2021 00:08:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SG Flensburg Handewitt]]></category>
		<category><![CDATA[Aaron Mensing]]></category>
		<category><![CDATA[SG Flensburg-Handewitt]]></category>
		<category><![CDATA[SG Spieler-Portrait]]></category>
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<p>Aaron Mensing lebte immer im Orbit von Flensburg, wohnte nur wenige Kilometer nordöstlich der Fördestadt, nun hat der Neuzugang der SG Flensburg-Handewitt seine Zelte erstmals in Flensburg aufgeschlagen. Bei schönem Wetter locken die Cafés am Süder- und am Nordermarkt oder die Rote Straße. Nur: So viel Zeit hatte der Handballer bislang gar nicht. Die neue sportliche Umgebung und der Takt der englischen Wochen erfordern die volle Aufmerksamkeit. „Ich wurde doch ziemlich ins kalte Wasser  geworfen“, schmunzelt der 23-Jährige. „Es waren sehr intensive Wochen.“<br>Er trug schon nach wenigen Wochen viel Verantwortung im SG-Gefüge. „Es war nicht zu erwarten, dass ich schon am Anfang so  viel Spielzeit bekommen würde“, sagt Aaron Mensing. „Wegen der vielen verletzten Spieler ergab sich eine andere Situation. Ich musste sogar viel zwischen linkem und rechtem Rückraum wechseln – und lernte eine Menge in kurzer Zeit.“ Für Maik Machulla  keine Überraschung. „Wer in der starken dänischen Liga ein Leistungsträger war, der kann auch uns helfen“, sagt der SG Coach. „Er hat einen Hammerwurf.“<br>Kurios: Aaron Mensing spielte schon einmal für die SG, und zwar in der Jugend, im Alter von zehn bis 13. Damals lebte er mit  seinen Eltern – beide übrigens Deutsche – in Rinkenæs, auf der anderen Seite der Flensburger Förde. Kurz waren die Wege nach Flensburg, wo die Großeltern wohnten – und die Duburghalle stand. Dort entfachte sich die Liebe zur SG. Manchmal hatten die  Stars direkt nach den Jungen eine Übungseinheit. Da freute sich der kleine Aaron über ein Lächeln von Anders Eggert und bestaunte die Entschlossenheit von Thomas Mogensen. Und einmal durfte er mit seiner Mannschaft an der Seite der Bundesliga-Asse in die „Hölle Nord“ einlaufen. „Die anderen Jungen hatten alle schon einen Spieler zugeordnet bekommen, und ich dachte, ich würde übrig bleiben“, erinnert sich das Talent. „Dann tauchte vor mir Lars Christiansen auf, und wir beide sind zusammen in die  Halle gerannt.“ Aaron Mensing war aber noch jung, arbeitete noch nicht auf eine Karriere hin. „Damals dachte ich noch nicht<br>an Elite-Handball, ich wollte auch Fußball spielen“, erzählt Aaron Mensing. Statt vier Mal in der Woche zum Handball, verteilte er  den Aufwand auf zwei Ballsportarten und schloss sich Vereinen in Gråsten und Sønderborg an.</p>



<figure class="wp-block-gallery columns-2 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="681" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2021/11/DSC_5710-1024x681.jpg" alt="" data-id="68710" data-full-url="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2021/11/DSC_5710.jpg" data-link="https://flensburgjournal.de/dsc_5710/" class="wp-image-68710" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2021/11/DSC_5710-1024x681.jpg 1024w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2021/11/DSC_5710-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2021/11/DSC_5710-768x511.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2021/11/DSC_5710-696x463.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2021/11/DSC_5710-1068x710.jpg 1068w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2021/11/DSC_5710-632x420.jpg 632w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2021/11/DSC_5710.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2021/11/DSC_5725-768x1024.jpg" alt="" data-id="68712" data-full-url="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2021/11/DSC_5725.jpg" data-link="https://flensburgjournal.de/dsc_5725/" class="wp-image-68712" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2021/11/DSC_5725-768x1024.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2021/11/DSC_5725-225x300.jpg 225w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2021/11/DSC_5725-696x928.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2021/11/DSC_5725-315x420.jpg 315w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2021/11/DSC_5725.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure></li></ul></figure>



<p>Nach der neunten Klasse wollte der junge Sport-Enthusiast ein Schuljahr im Sine-Sportinternat Løgumkloster einschieben.  Gymnastik und Badminton standen zur Auswahl, aber auch Handball und Fußball. Die Entscheidung war eindeutig. „Ich merkte, dass ich sehr groß werden würde“, erzählt Aaron Mensing. „Und auch meine Kumpels wählten Handball.“<br>Danach war die Richtung klar: Es ging nur nach oben. Mit 18 Jahren erhielt das Talent einen dänischen Pass und lief für die  dänischen Nachwuchsteams auf. Der Positionskollege war ausgerechnet Lasse Møller. Dessen Verletzung war der Auslöser für den Wechsel von Aaron Mensing zur SG. Dieser setzte nach dem Abitur 2018 voll auf die Karte „Handball“. Mit Kumpel Jacob Lyck, der  inzwischen für den dänischen Zweitligisten HC Odense aufläuft, bezog er eine gemeinsame Wohnung in Sønderborg. Das  Rückraumass spielte und trainierte bei den Profis von SønderjyskE, verdiente schon Geld mit seiner Passion, pflegte zunächst aber  noch ein zweites Standbein. Aaron Mensing betätigte sich auch als Aushilfslehrer. „Ich durfte in einer neunten Klasse sogar Mathe- Arbeiten betreuen“, schmunzelt Aaron Mensing. „Dabei war ich in dem Fach gewiss keine Größe, was immer dann problematisch wurde, wenn die Schüler Fragen hatten.“<br>Diese etwas unangenehmen Situationen hatten sich schnell erledigt. Aaron Mensing wurde ein professioneller Leistungssportler. Zur Serie 2020/21 wechselte er zu TTH Holstebro im Nordwesten Jütlands. Er schlug voll ein, erzielte in 33 Spielen 176 Tore, was ihm  einen Platz im All-Star-Team der dänischen Liga einbrachte. Ansässig wurde er in Holstebro allerdings nie. „Die Stadt ist schön und  liegt am Fluss, hat aber eine ähnliche Größe wie Sonderborg“, erklärt der Handballer. „Ich wollte in einer größeren Stadt wohnen.“ Die Wahl fiel auf Aarhus und eine lebendige Wohngemeinschaft mit zwei Freunden, die studierten. „Wenn ich nach den Spielen nach Hause kam, konnte ich über andere Dinge plaudern“, erzählt Aaron Mensing. „Und ich konnte auch das Studentenleben   kennenlernen – aber natürlich nicht in allen Facetten.“ Feiern und Leistungssport sind eher eine seltene Kombination.<br>In diesem Frühling flatterte eine Einladung vom dänischen Nationaltrainer Nikolaj Jacobsen für einen Lehrgang ins Haus. Der  Debütant saß in der Schweiz auf der Bank und hatte gegen Finnland seinen ersten Einsatz – in Aarhus, nur fünf Fahrrad-Minuten von der Wohnung entfernt. Es hätte auch das DHB-Trikot sein können. „Es war eine schwere Entscheidung“, verrät Aaron Mensing.  „Meine Eltern sind Deutsche, aber ich bin in Dänemark geboren und aufgewachsen.“ Sein Vater hatte vor Jahren mal den DHB  darüber unterrichtet, dass nördlich der Grenze ein verheißungsvolles Talent heranreifen würde. Doch diese Information blieb  offenbar hängen und erreichte Bundestrainer Alfred Gislason erst, als es zu spät war. Nun ist Aaron Mensing dänischer  Nationalspieler.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="532" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2021/11/DSC_5567.jpg" alt="" class="wp-image-68713" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2021/11/DSC_5567.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2021/11/DSC_5567-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2021/11/DSC_5567-768x511.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2021/11/DSC_5567-696x463.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2021/11/DSC_5567-632x420.jpg 632w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>



<p>Für die Ferienzeit wählte er einen anderen Kompromiss. Das Lieblingsland heißt: Schweden. „Dänemark und Deutschland klingt ja nicht wie Urlaub“, sagt er und erzählt, dass er mit der Familie häufiger in Schweden war oder sich mit Freunden ein Ferienhaus  mietete. Naturnah, abseits und am besten an einem See, auf dem man angeln kann. „Im Herbst fängt man die größten Hechte“,  hat Aaron Mensing einen Tipp parat. Diese Abstecher sind als Handball-Profi nun nicht mehr möglich. Stattdessen dient der Golfsport als Ausgleich… </p>



<p><em>Text und Fotos: Jan Kirschner</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://flensburgjournal.de/sg-spieler-portrait-aaron-mensing/">SG Spieler-Portrait: Aaron Mensing</a> erschien zuerst auf <a href="https://flensburgjournal.de">Flensburgjournal</a>.</p>
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