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	<title>SG-Portrait Archive - Flensburgjournal</title>
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		<title>Das SG-Portrait: Ljubomir Vranjes</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Dec 2024 23:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SG Flensburg Handewitt]]></category>
		<category><![CDATA[Ljubomir Vranjes]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Wege sind wirklich kurz bei der SG Flensburg-Handewitt. Der Sportliche Leiter Ljubomir Vranjes hat seinen Schreibtisch in der Geschäftsstelle im selben Raum wie Geschäftsführer Holger Glandorf, die beiden sitzen sich sogar gegenüber. „Er ist der Chef und sagt letztendlich: Ja oder nein“, erklärt Ljubomir Vranjes die Hierarchie. „Holger kriegt alles mit, was ich tue, [&#8230;]</p>
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<p>Die Wege sind wirklich kurz bei der SG Flensburg-Handewitt. Der Sportliche Leiter Ljubomir Vranjes hat seinen Schreibtisch in der Geschäftsstelle im selben Raum wie Geschäftsführer Holger Glandorf, die beiden sitzen sich sogar gegenüber. „Er ist der Chef und sagt letztendlich: Ja oder nein“, erklärt Ljubomir Vranjes die Hierarchie. „Holger kriegt alles mit, was ich tue, er ist über jeden Schritt informiert.“</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="800" height="532" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/11/Foto-122-2.jpg" alt="Das SG-Portrait: Ljubomir Vranjes" class="wp-image-81224" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/11/Foto-122-2.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/11/Foto-122-2-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/11/Foto-122-2-768x511.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/11/Foto-122-2-632x420.jpg 632w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/11/Foto-122-2-696x463.jpg 696w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Kapitän der SG</figcaption></figure></div>


<p>Der Geschäftsführer verantwortet den gesamten operativen Bereich, also auch Finanzen und Marketing, wo ihn andere Angestellte unterstützen. Für den sportlichen Bereich setzt er auf Ljubomir Vranjes, der in Absprache mit dem Trainer-Team die Vorbereitung oder die Auswärtstouren plant, sich bei Terminen rund um die Mannschaft einbringt und vor allem auch für die zukünftige Zusammensetzung der Mannschaft verantwortlich ist. Soll der Kader so bleiben, wie er ist? Oder sind personelle Veränderungen ratsam? „An erster Stelle steht die Kontinuität“, erklärt der Fachmann. „Aber es gibt auch Ergebnisse, Leistungen und vielleicht die Erkenntnis, dass es neue Impulse braucht.“</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img decoding="async" width="800" height="532" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/11/DSC_5380.jpg" alt="Das SG-Portrait: Ljubomir Vranjes" class="wp-image-81229" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/11/DSC_5380.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/11/DSC_5380-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/11/DSC_5380-768x511.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/11/DSC_5380-632x420.jpg 632w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/11/DSC_5380-696x463.jpg 696w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Triumph in der Champions League</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Umfangreiche Kaderplanungen</h2>



<p>Zusammen mit Chefcoach Nicolej Krickau und dessen Assistenten Anders Eggert spricht der Sportliche Leiter über Vorschläge, die dann unter Gesichtspunkten wie Verfügbarkeit, Budget oder Integrationspotenzial in einer Liste bewertet werden. Ljubomir Vranjes ist es dann, der Kontakt zu den Beratern sucht und – im nächsten Schritt – mit dem Wunschkandidaten spricht. Dann gibt es entweder einen Korb – oder die Gespräche werden intensiver.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img decoding="async" width="800" height="532" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/11/Foto-064-2.jpg" alt="Das SG-Portrait: Ljubomir Vranjes" class="wp-image-81232" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/11/Foto-064-2.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/11/Foto-064-2-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/11/Foto-064-2-768x511.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/11/Foto-064-2-632x420.jpg 632w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/11/Foto-064-2-696x463.jpg 696w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">2006 bis 2008: Spieler der SG</figcaption></figure></div>


<p>In der Regel ist es so, dass die besten Spieler auch die größten finanziellen Vorstellungen haben. „Wir zahlen aber nicht die höchsten Gehälter“, betont Ljubomir Vranjes. „In der Bundesliga liegen wir vielleicht an vierter, in Europa eher an zehnter Stelle.“ Das erfordert durchaus Kreativität – und vor allem Akribie. So werden nicht nur die Bundesliga und die skandinavischen Ligen aufmerksam beobachtet, sondern auch Frankreich, Spanien, der Balkan und neuerdings Italien. Und innerhalb einer Kooperation mit deutschen, dänischen und schwedischen Partnervereinen ist man nicht nur dabei, die Nachwuchsarbeit auf ein breiteres Fundament zu stellen, sondern auch eine Scouting-Datenbank anzulegen – mit Profilen von erwachsenen und jugendlichen Spielern aus Deutschland, Dänemark, Schweden und Norwegen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/11/DSC_7109.jpg" alt="Das SG-Portrait: Ljubomir Vranjes" class="wp-image-81231" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/11/DSC_7109.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/11/DSC_7109-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/11/DSC_7109-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/11/DSC_7109-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/11/DSC_7109-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Coup mit Slowenien in Schweden</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Großer Zeitaufwand</h2>



<p>Das alles klingt nach viel Arbeit. Aber ohne sie geht es nicht, wie Ljubomir Vranjes immer wieder erwähnt. „In der letzten Saison waren wir Dritter und gewannen einen europäischen Titel, jetzt wollen wir einen Schritt weiter nach vorne kommen“, sagt er. „Dazu muss man die SG leben, da kann man keine halben Sachen machen.“ Da bleibt wenig Raum für Muße, für den Besuch eines Cafés oder einen Spaziergang an der Förde, zumal der 51-Jährige seine Freizeit am liebsten im Kreis der Familie verbringt, etwas kocht oder auch mal ein Gläschen Rotwein trinkt.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="532" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/11/DSC_6361.jpg" alt="Das SG-Portrait: Ljubomir Vranjes" class="wp-image-81230" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/11/DSC_6361.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/11/DSC_6361-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/11/DSC_6361-768x511.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/11/DSC_6361-632x420.jpg 632w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/11/DSC_6361-696x463.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">2017/18: Trainer von Ungarn</figcaption></figure></div>


<p>Dann sinniert der Schwede bisweilen auch über seine zweite Flensburg-Etappe, die mit seiner Rückkehr als Sportlicher Leiter im Sommer 2023 begann. „Es war durchaus wichtig, dass ich etwas Abstand gewonnen habe, um festzustellen, wie gut es hier ist“, sagt Ljubomir Vranjes im Rückblick. „Elf Jahre sind so eine lange Zeit, die nie wirklich weg ist – und dann sofort wieder da ist.“ 2006 war er als erfahrener Spielmacher zur SG gestoßen, kratzte hauchdünn an der Champions League vorbei, um wenig später seine Karriere aufgrund von Verletzungen zu beenden.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="532" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/11/DSC_5208.jpg" alt="Das SG-Portrait: Ljubomir Vranjes" class="wp-image-81228" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/11/DSC_5208.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/11/DSC_5208-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/11/DSC_5208-768x511.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/11/DSC_5208-632x420.jpg 632w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/11/DSC_5208-696x463.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Kooperationsprojekt</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Erfolge und Erfahrungen als Trainer</h2>



<p>Der Kapitän wurde zum Team-Manager und übernahm im November 2010 das Traineramt. Es folgte die erfolgreichste Phase seiner Trainer-Karriere. Der kleine Schwede holte mit der SG den Europacup der Pokalsieger (2012), den DHB-Pokal (2015) und sogar die Champions League (2014), nur mit der Meisterschaft wollte es nicht ganz klappen. In der Saison 2016/17 buhlte Veszprém intensiv um Ljubomir Vranjes. Er nahm das gutdotierte Angebot an. Anfang Juni 2017 wurde er in der „Hölle Nord“ verabschiedet. „Es ist gefühlsmäßig eine Mischung aus Traurigkeit und vielen Erinnerungen“, sagte er damals – mit Tränen in den Augen.</p>


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<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="795" height="1024" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/11/DSC_4514-795x1024.jpg" alt="Das SG-Portrait: Ljubomir Vranjes" class="wp-image-81227" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/11/DSC_4514-795x1024.jpg 795w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/11/DSC_4514-233x300.jpg 233w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/11/DSC_4514-768x989.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/11/DSC_4514-326x420.jpg 326w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/11/DSC_4514-696x896.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/11/DSC_4514.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 795px) 100vw, 795px" /></figure></div>


<p>In Ungarn kümmerte er sich zunächst in einer Personalunion um das Vereinsteam von Veszprém und um die Nationalmannschaft. Die großen Erwartungen erfüllten sich nicht, nach nur etwas mehr als einem Jahr endete das Magyaren-Engagement. Danach wurde Ljubomir Vranjes Coach von IFK Kristianstad und übernahm  die slowenische Nationalmannschaft. Bei der Europameisterschaft 2020 gewann er in seiner Heimatstadt Göteborg gegen Schweden und führte die Balkan-Handballer auf einen sehr respektablen vierten Platz. Bei der EM zwei Jahre später lief es weniger gut. Danach trainierte er die Rhein-Neckar Löwen und zuletzt den französischen Klub USAM Nimes.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="614" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/11/DSC_2547.jpg" alt="Das SG-Portrait: Ljubomir Vranjes" class="wp-image-81226" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/11/DSC_2547.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/11/DSC_2547-300x230.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/11/DSC_2547-768x589.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/11/DSC_2547-547x420.jpg 547w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/11/DSC_2547-80x60.jpg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/11/DSC_2547-696x534.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Im Gespräch mit Anders Eggert und Nicolej Krickau</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Kontakte und Netzwerk</h2>



<p>Seine Kontakte, sein Netzwerk und seine Erfahrung im internationalen Handball vergrößerte Ljubomir Vranjes stets, was ihn auch für die SG wieder höchst interessant machte. Als im Frühling 2023 die SG die Stelle eines Sportlichen Leiters ausschrieb, machte der Schwede das Rennen. Nun ist der 51-Jährige wieder voll im SG-Modus. Meistens sitzt er im Büro, er schaut aber auch regelmäßig beim Training vorbei, spricht mit den Spielern, geht häufiger mit auf Auswärts­tour und schaut sich jedes Spiel an. „Wir wollen etwas erreichen, wollen in der Bundesliga Erster oder Zweiter werden – und für solche Ziele muss man viel investieren“, betont Ljubomir Vranjes. </p>



<p><em>Text und Fotos: Jan Kirschner </em></p>
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		<title>SG-Handball: Portrait Boris Zivkovic</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Apr 2024 22:46:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SG Flensburg Handewitt]]></category>
		<category><![CDATA[Boris Zivkovic]]></category>
		<category><![CDATA[sg flensburg handewitt]]></category>
		<category><![CDATA[SG-Portrait]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Immerhin gab es keine sprachlichen Probleme. Aber es ist nun einmal in wenigen Tagen viel zu regeln, wenn sich ein Handballer aus einem anderen Land mitten in der Saison der SG Flensburg-Handewitt anschließt. Der Österreicher Boris Zivkovic bezeichnete diese Phase als „sehr turbulent“. Aufgrund des nahenden Endes der Wechselfrist zum 15. Februar musste alles schnell [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://flensburgjournal.de/sg-handball-portrait-boris-zivkovic/">SG-Handball: Portrait Boris Zivkovic</a> erschien zuerst auf <a href="https://flensburgjournal.de">Flensburgjournal</a>.</p>
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<p>Immerhin gab es keine sprachlichen Probleme. Aber es ist nun einmal in wenigen Tagen viel zu regeln, wenn sich ein Handballer aus einem anderen Land mitten in der Saison der SG Flensburg-Handewitt anschließt. Der Österreicher Boris Zivkovic bezeichnete diese Phase als „sehr turbulent“. Aufgrund des nahenden Endes der Wechselfrist zum 15. Februar musste alles schnell gehen. Auch der private Umzug von Ostpolen an die Förde. Der Profi traf zusammen mit Ehefrau Dania und dem kleinen Sohn ein – aber ohne Möbel. „Die habe ich erst einmal nach Österreich geschickt“, erzählt der Neuzugang mit einem Schmunzeln. Sein Vertrag bei der SG läuft nur bis Ende Juni. Was dann kommt, steht noch in den Sternen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/03/DSC_4694.jpg" alt="SG-Handball: Portrait Boris Zivkovic" class="wp-image-78516" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/03/DSC_4694.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/03/DSC_4694-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/03/DSC_4694-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/03/DSC_4694-696x464.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/03/DSC_4694-630x420.jpg 630w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<p>Es war ein Dienstag, als Boris Zivkovic erstmals in seinem Leben Flensburger Boden betrat. Und wenige Stunden später schnupperte er die Atmosphäre der „Hölle Nord“. Seine zukünftigen Teamkollegen spielten erfolgreich gegen Bjerringbro-Silkeborg, der österreichische Linkshänder meisterte auf dem Spielfeld ein erstes Interview. Tags darauf hatte die Mannschaft frei, der Neuzugang hatte aber volles Programm und sammelte nebenbei ein paar Eindrücke von Flensburg. „Das Wetter ist ja nicht so gut, aber sonst ist es ein schönes Fleckchen“, stellte er fest. Der Sportliche Leiter Ljubomir Vranjes half bei der Wohnungssuche. Tags darauf war das erste Training. Es gab für Boris Zivkovic unheimlich viel Input. Seine neuen Kollegen kannte er nur als Gegner – wenn überhaupt.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/03/DSC_0706.jpg" alt="SG-Handball: Portrait Boris Zivkovic" class="wp-image-78511" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/03/DSC_0706.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/03/DSC_0706-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/03/DSC_0706-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/03/DSC_0706-696x464.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/03/DSC_0706-630x420.jpg 630w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Wurzeln auf dem Balkan</h2>



<p>Mit allen kann der Österreicher auf Deutsch sprechen, mit einem plaudert er in der Freizeit auf Serbokroatisch: mit Benjamin Buric. Der Torwart wurde im bosnischen Doboj geboren, genau in dem Ort, in dem einst die Eltern von Boris Zivkovic lebten. Sie flüchteten vor dem Bürgerkrieg aus Bosnien-Herzegowina und ließen sich am Bodensee nieder. Im österreichischen Bregenz wurde der Sohn im Mai 1992 geboren. Früher war er häufiger auf dem Balkan bei Verwandten zu Besuch, jetzt lebt aber nur noch eine Oma dort.</p>



<p>Boris Zivkovic wuchs im „schönen Ländle“, wie die Einheimischen das österreichische Bundesland Vorarlberg nennen, auf. Der Vater war ein guter Handballer. Da war es naheliegend, dass auch der Junior in diesem Sport groß werden würde. In Hard, einer Nachbargemeinde von Bregenz, ist einer der erfolgreichsten Klubs Österreichs ansässig: der HC Alpla. Das wurde der Stammverein, dem Boris Zivkovic lange treublieb. Mit 17 Jahren schaffte er den Sprung ins Männer-Team, mit dem er ab 2012 insgesamt sechs Mal österreichischer Meister wurde.<br>Auf einige dieser Titel hätte er verzichten müssen, wenn es früher etwas mit einer internationalen Karriere geworden wäre. Mit 23 Jahren hatte Boris Zivkovic bereits einen Vertrag in Bern, der Hauptstadt der Schweiz, unterschrieben. Nach einem Kreuzbandriss ließ der Klub aber das Arbeitspapier auflösen. „Mit 19 Jahren hatte ich eine Schulter-OP, dann etwas am Knöchel“, erzählt der 31-Jährige. „Im Prinzip hatte ich alle zwei Jahre eine Verletzung, sodass es lange nichts wurde mit dem Ausland.“</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="532" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/03/DSC_4303.jpg" alt="SG-Handball: Portrait Boris Zivkovic" class="wp-image-78512" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/03/DSC_4303.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/03/DSC_4303-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/03/DSC_4303-768x511.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/03/DSC_4303-696x463.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/03/DSC_4303-632x420.jpg 632w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Der Wechsel nach Polen</h2>



<p>Erst 2021 konnte ihn sein Berater erfolgreich beim polnischen Erstligisten Azoty-Pulawy ins Gespräch bringen. „Ich war der erste österreichische Handballer in Polen“, erzählt der Linkshänder. „In Pulawy war es einfacher, vom Sport zu leben, als in der Heimat.“ Mit seiner Frau war er in einer polnischen Provinzstadt ohne Altstadt-Flair gelandet. Diese liegt aber nur eine halbe von Lubin und eine ganze Stunde von Warschau entfernt. Dank seiner slawischen Vorprägung erwies sich die polnische Sprache nicht als Hindernis. Die sportlichen Perspektiven waren zunächst gut. Azoty-Pulawy trat zunächst als dritte Kraft hinter Kielce und Plock an. In der European League scheiterte man aber früh an Berlin und den Kroaten aus Nexe, ehe in dieser Saison die europäische Bühne einen Bogen um das Städtchen an der Weichsel machte. In Boris Zivkovic reifte der Gedanke, seinen eigentlich bis Mitte 2025 laufenden Kontrakt zu verkürzen.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/03/DSC_4318.jpg" alt="SG-Handball: Portrait Boris Zivkovic" class="wp-image-78513" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/03/DSC_4318.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/03/DSC_4318-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/03/DSC_4318-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/03/DSC_4318-696x464.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/03/DSC_4318-630x420.jpg 630w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Das Interesse der SG</h2>



<p>Der Zufall wollte es: Die SG klopfte aufgrund des längeren Ausfalls von Kay Smits den Transfermarkt ab. Der war praktisch leergefegt. Also schaute man nach Linkshändern, die über eine gewisse Klasse verfügen und – vor allem – relativ problemlos aus laufenden Verträgen entlassen werden konnten. Was Boris Zivkovic interessant machte: die Erfahrung im österreichischen Nationalteam. Er bringt es auf 60 internationale Einsätze und erlebte bei der Heim-EM 2020 sowie beim EM-Turnier im Januar zwei Höhenflüge der Alpen-Handballer.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/03/DSC_4436.jpg" alt="SG-Handball: Portrait Boris Zivkovic" class="wp-image-78514" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/03/DSC_4436.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/03/DSC_4436-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/03/DSC_4436-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/03/DSC_4436-696x464.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/03/DSC_4436-630x420.jpg 630w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<p>Anfang Februar erhielt Boris Zivkovic den Anruf einer unbekannten Nummer. Er ging nicht ran. Kurz darauf erreichte ihn eine Nachricht. Sie stammte von SG-Trainer Nicolej Krickau. Der fragte beim Österreicher an, ob er sich einen Wechsel vorstellen könnte. „Wenn ein Verein wie die SG anfragt, überlegt man nicht lange“, dachte Boris Zivkovic und sagte zu. Azoty-Pulawy legte ihm keine Steine in den Weg.</p>



<p>Für die SG gab der Österreicher bei den Rhein-Neckar Löwen sein Debüt und reiste mit ins serbische Novi Sad. Gegen die Füchse Berlin folgte das erste Heimspiel vor 6300 Zuschauern in der Campushalle. „Im Vereinshandball habe ich noch nie vor so einer Kulisse gespielt“, erwähnt Boris Zivkovic, der sich gut in Flensburg einlebte. „Trainer und Mannschaftskollegen sind alle nett zu mir“, spürt er den Teamgeist. „In Pulawy ging nach den Spielen oder nach dem Training immer alles schnell auseinander. Das scheint hier anders zu sein, man unternimmt auch mal etwas zusammen.“</p>



<p><em>Text und Fotos: Jan Kirschner</em></p>
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		<title>Das SG-Spieler-Portrait: Emil Jakobsen</title>
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		<pubDate>Tue, 03 May 2022 00:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SG Flensburg Handewitt]]></category>
		<category><![CDATA[Emil Jakobsen]]></category>
		<category><![CDATA[SG Flensburg-Handewitt]]></category>
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<p>Nach einer feinen Kombination landet der Ball bei Emil Jakobsen. Er geht dynamisch gen Wurfkreis, springt kurz vorher ab, wirft und setzt dann zu einer Bewegung ein, die man jetzt nicht unbedingt erwarten würde. Während der Ball im Tor einschlägt, was großen Jubel in der „Hölle Nord“ auslöst, lässt sich der Spieler mit Kopf vorweg fallen, stützt sich mit seinen Händen ab, dreht sich und ist Sekundenbruchteile später dazu bereit, zurück in die eigene Hälfte zu rennen.<br>Ein „Salto Mortale“, grinst Emil Jakobsen und ergänzt: „Das ist eine automatische Bewegung, die ich nicht speziell eingeübt habe.“ Aber sie fällt auf, und könnte für den schnellen Aufstieg des Linksaußen bei der SG Flensburg-Handewitt stehen. Die Zukunft dürfte ihm gehören. Hampus Wanne, der Platzhirsch auf seiner Position, verlässt im Sommer den Klub.</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" data-id="70641" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/DSC_5225.jpg" alt="" class="wp-image-70641" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/DSC_5225.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/DSC_5225-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/DSC_5225-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/DSC_5225-696x464.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/DSC_5225-630x420.jpg 630w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>
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<p>Wenn Emil Jakobsen mal ruhig auf dem Spielfeld verharrt, fällt etwas anderes auf. Die vielen Tattoos auf dem linken Arm. Ein Schmetterling erinnert ihn an seinen verstorbenen Großvater, die anderen findet er einfach schön. Ob noch mehr Abbildungen dazukommen? „Ich bin wohl fertig, meine Eltern meinen, es reicht“, lächelt der Handballer.<br>Bislang erfüllte er die Interview-Anfragen hauptsächlich auf Dänisch oder Englisch. Deutsch hatte er in der Schule etwas gelernt, sich in den letzten Monaten soweit mit den vielen neuen Wörtern vertraut gemacht, dass er das meiste im Trainings- und Spielbetrieb versteht. „Manchmal helfen mir Lasse Svan und Mads Mensah auf Dänisch“, verrät der Neuzugang. „Und es kommt auch vor, dass Jim Gottfridsson auf Schwedisch an mich herantritt.“<br>Immer dienstags marschiert Emil Jakobsen durch die Fußgängerzone und absolviert bei Lehrerin Simone einen Einzelunterricht. 90 Minuten lang wird viel auf Deutsch gesprochen. Die Fortschritte der letzten Monate sind deutlich zu hören. Ein Lieblingswort gibt es auch: Gehirn. Manchmal scherzt er mit Torwart Benjamin Buric: „Benko, du hast ja kein Gehirn!“<br>Aufgewachsen ist der 24-Jährige in Kerteminde, einem 8000-Seelen-Ort im Nordosten der dänischen Insel Fünen. Während sich Kulturinteressierte am Großen Belt gerne eine Granitplastik oder ein Wikingerschiff anschauten und Gewerbetreibende den großen Fischereihafen ansteuerten, entdeckte Emil Jakobsen die richtigen Lokale für das beste Soft Ice für sich – und den Sport. Zunächst probierte er es mit Fußball. Aber schon als junger Teenager war klar, dass er Handballer werden wollte.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="532" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/DSC_4850.jpg" alt="" class="wp-image-70640" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/DSC_4850.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/DSC_4850-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/DSC_4850-768x511.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/DSC_4850-696x463.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/DSC_4850-632x420.jpg 632w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>



<p>Vielleicht hatte er nicht gedacht, dass er ein sehr guter Spieler werden würde, aber zumindest ein guter. Denn dieser Weg war vorgezeichnet angesichts eines handballaffinen Elternhauses. Die Mutter agierte als Linkshänderin im rechten Rückraum, der Vater als Spielmacher. Ihr Sohn indes war schon bald auf dem linken Flügel gesetzt. „Ich war relativ klein“, erzählt er. „Erst später machte ich einen Schuss in die Höhe.“ Wer weiß, vielleicht wäre aus ihm auch ein gutes Rückraumass geworden, wenn das Wachstum früher eingesetzt hätte.<br>In jedem Fall fiel Emil Jakobsen frühzeitig auf. 2017 war er zweitbester dänischer Schütze bei der U19-Weltmeisterschaft im fernen Georgien. Mit dem Team gewann er Bronze. Bereits mit 18 Jahren hatte er einen festen Platz im Profi-Kader von GOG, dem führenden Klub auf Fünen, dem sich der aufstrebende Handballer schon in der Jugend angeschlossen hatte. „Ich hätte auch in Odense spielen können“, erzählt er. „Aber in Gudme boten sich die besseren Möglichkeiten, und es war auch nur eine halbe Stunde zu fahren.“</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="1202" data-id="70637" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/DSC_3962.jpg" alt="" class="wp-image-70637" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/DSC_3962.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/DSC_3962-200x300.jpg 200w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/DSC_3962-682x1024.jpg 682w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/DSC_3962-768x1154.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/DSC_3962-696x1046.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/DSC_3962-280x420.jpg 280w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" data-id="70639" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/DSC_3999.jpg" alt="" class="wp-image-70639" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/DSC_3999.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/DSC_3999-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/DSC_3999-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/DSC_3999-696x464.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/DSC_3999-630x420.jpg 630w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>
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<p>Emil Jakobsen ist die große dänische Entdeckung der letzten Jahre auf der linken Außenbahn. 2018 wurde GOG Dritter, 2019 sogar dänischer Vizemeister – und der Flügel-Spezialist wurde zwei Mal in Folge zum „Talent des Jahres“ gekürt und sammelte internationale Meriten mit GOG in der European League. In diesem Wettbewerb stieß er zuletzt bis ins Viertelfinale vor. Noch besser lief es im Nationalteam. Im April 2019 debütierte Emil Jakobsen für Dänemark und ließ sich auch von der Corona-Pandemie nicht ausbremsen. Gold bei der Weltmeisterschaft, Silber bei Olympia und Bronze bei der Europameisterschaft – die Erfolge häuften sich zuletzt.<br>Definitiv hatte Emil Jakobsen schon einen Status, als die SG um den Links-außen buhlte. Er ließ sich nicht zwei Mal bitten, zumal er nicht zu den Akteuren zählt, die über zu wenig Selbstvertrauen klagen. Angesprochen auf seine Landsleute Lars Christiansen und Anders Eggert, die über Jahre diese Position bei der SG prägten, meinte Emil Jakobsen nur: „Ich hoffe, dass ich auf Dauer eine ähnliche Rolle bekommen kann.“ Für die nächste Saison soll er in die Spuren von Hampus Wanne treten. Es war ein besonderes Gefühl, als ihm Trainer Maik Machulla mitteilte: „Zukünftig setzen wir auf dich.“<br>Privat hat es sich Emil Jakobsen in der Flensburger Innenstadt eingerichtet. „Ich hatte auch in Odense schon eine eigene Wohnung“, berichtet er. An freien Tagen fährt er dennoch gerne zu seinen Eltern, die weiterhin auf Fünen leben. Während der Bus-Touren zu den Auswärtsspielen schaut er gerne Filme, zu Hause übt er sich an der Play-Station. Manchmal gibt es auch einen Sonder-Termin mit einigen Teamkameraden. Dann geht es zur Entspannung mit Aaron Mensing oder Lasse Svan auf den Golfplatz nach Glücksburg. Oder er hat sich mit Simon Hald, Aaron Mensing und Anton Lindskog in einer Sonderburger Halle zum Padel-Tennis angemeldet.</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="1155" data-id="70642" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/DSC_9326.jpg" alt="" class="wp-image-70642" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/DSC_9326.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/DSC_9326-208x300.jpg 208w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/DSC_9326-709x1024.jpg 709w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/DSC_9326-768x1109.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/DSC_9326-696x1005.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/DSC_9326-291x420.jpg 291w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>
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<p>Ein Sport ohne Ball scheint für Emil Jakobsen weder Fisch noch Fleisch zu sein. So ergänzt er das Training gerne um eine kleine Extra-Einheit, um an seinem Wurf-Repertoire zu feilen. Dazu stellt er sich auch in die Ecke der Duburghalle und versucht mit Akribie, den Ball aus einem absoluten Nullwinkel ins Tor zu drehen. Das gelingt erstaunlich oft – und die Grundlage für weitere Gala-Auftritte ist geschaffen. Mit einem „Salto Mortale“ versteht sich.<br></p>



<p><em>Text und Fotos: Jan Kirschner</em></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="534" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/DSC_3998.jpg" alt="" class="wp-image-70638" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/DSC_3998.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/DSC_3998-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/DSC_3998-768x513.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/DSC_3998-696x465.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/DSC_3998-629x420.jpg 629w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://flensburgjournal.de/das-sg-spieler-portrait-emil-jakobsen/">Das SG-Spieler-Portrait: Emil Jakobsen</a> erschien zuerst auf <a href="https://flensburgjournal.de">Flensburgjournal</a>.</p>
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