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	<title>sanierung Archive - Flensburgjournal</title>
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		<title>So sinken die Heizkosten – bei der Sanierung auf die Reihenfolge achten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Feb 2026 11:16:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bauen, Wohnen, Leben]]></category>
		<category><![CDATA[heizkosten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Heizkosten steigen – und viele Hausbesitzende denken deshalb über eine neue Heizung nach. Doch wer wirklich sparen will, sollte vorher die Gebäudehülle prüfen. Denn je besser das Haus gedämmt ist, desto weniger Energie wird benötigt. Erst wenn die Wärmedämmung verbessert wurde, lässt sich die Heiztechnik optimal anpassen – mit deutlich geringerer Leistung und niedrigeren [&#8230;]</p>
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<p>Die Heizkosten steigen – und viele Hausbesitzende denken deshalb über eine neue Heizung nach. Doch wer wirklich sparen will, sollte vorher die Gebäudehülle prüfen. Denn je besser das Haus gedämmt ist, desto weniger Energie wird benötigt. Erst wenn die Wärmedämmung verbessert wurde, lässt sich die Heiztechnik optimal anpassen – mit deutlich geringerer Leistung und niedrigeren Verbrauchswerten.</p>



<p>„Eine gute Dämmung senkt nicht nur den Energiebedarf, sondern ermöglicht auch den Umstieg auf kleinere, effizientere Heizsysteme“, sagt Timo Leich vom Dämmstoffhersteller Ursa. Gerade in älteren Eigenheimen empfiehlt es sich deshalb zuerst das Dach oder die oberste Geschossdecke sowie die Außenwände energetisch zu sanieren, bevor eine neue Heizung geplant wird.</p>



<p>Bewährt haben sich Dämmstoffe auf mineralischer Basis wie Ursa Pure One. Sie schützen nicht nur zuverlässig vor Wärmeverlusten, sondern tragen auch spürbar zur Verbesserung des Wohnklimas bei. Denn die hervorragenden bauphysikalischen Eigenschaften des natürlichen Materials halten die Wärme im Haus und verbessern gleichzeitig sowohl den Schall– als auch den Brandschutz. Mineralische Dämmstoffe sind langlebig, formstabil und lassen sich an vielen Stellen flexibel einsetzen – ob im Dachbereich oder als Einblasdämmung für zweischalige Außenwände.</p>



<p>Wer auf besseren Wärmeschutz setzt, entlastet damit nicht nur dauerhaft den Geldbeutel und das Klima, sondern steigert auch den Wert der Immobilie. Zudem gibt es für Dämmmaßnahmen umfangreiche Förderprogramme.</p>



<p>Weitere Infos online unter <a href="http://www.ursa.de">www.ursa.de</a>.</p>



<p><em>txn-Foto: Aidde/AdobeStock/Ursa</em></p>
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		<title>Das Eckener Haus: Eine Zukunft als Treffpunkt?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Jan 2026 11:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Flensburg]]></category>
		<category><![CDATA[Eckener Haus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein grüner Vorhang und ein Bretterzaun verhüllen ein stolzes Element Flensburger Geschichte, das zum Sanierungsfall geworden ist: das Eckener Haus in der Norderstraße. Die Namensgeber residierten von 1882 bis 1913 in diesem denkmalgeschützten Gebäude. Für die beiden bekanntesten Mitglieder dieser Familie wurden einst Ehrentafeln an die Fassade gehängt. Alexander Eckener hatte sich als Künstler und [&#8230;]</p>
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<p>Ein grüner Vorhang und ein Bretterzaun verhüllen ein stolzes Element Flensburger Geschichte, das zum Sanierungsfall geworden ist: das Eckener Haus in der Norderstraße. Die Namensgeber residierten von 1882 bis 1913 in diesem denkmalgeschützten Gebäude. Für die beiden bekanntesten Mitglieder dieser Familie wurden einst Ehrentafeln an die Fassade gehängt. Alexander Eckener hatte sich als Künstler und Maler einen Namen gemacht. Gar Weltruhm erlangte Hugo Eckener, der als Luftschiffpionier vor rund 100 Jahren mit einem Zeppelin etliche Male den Atlantik überquerte und den Globus umrundete. Die beiden Brüder verbrachten nicht ihre Kindheit, aber ihre Jugend in der Norderstraße 8.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Geschichte eines besonderen Hauses</h2>



<p>Es wäre zu kurz gegriffen, die Historie dieses Hauses auf zwei Persönlichkeiten zu verkürzen. Seine Vita geht bis ins 16.&nbsp;Jahrhundert zurück und kennt zahlreiche Kapitel eines charakteristischen Kaufmannshofes der Flensburger Altstadt. Der besonders edle Barockgiebel stammt aus dem Jahr 1775, beging also gerade sein 250-jähriges Jubiläum. Antonia Eckener, die Schwester der beiden Berühmtheiten, war die letzte ihrer Familie, die in den Gemäuern wohnte. Nach ihrem Tod übernahm 1913 ein Verein das „Alt-Flensburger Haus“. Es war nun eine Mischung aus Museum und Restaurant, das „bis in die fernste Zukunft“ zur Freude der Bevölkerung erhalten bleiben sollte.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="436" height="1024" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/0110-436x1024.jpg" alt="Das Eckener Haus: Eine Zukunft als Treffpunkt?" class="wp-image-85037" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/0110-436x1024.jpg 436w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/0110-128x300.jpg 128w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/0110-768x1803.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/0110-654x1536.jpg 654w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/0110-872x2048.jpg 872w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/0110-179x420.jpg 179w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/0110-696x1634.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/0110-1068x2507.jpg 1068w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/0110-scaled.jpg 1091w" sizes="(max-width: 436px) 100vw, 436px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das Eckener Haus vor etwa 100 Jahren</figcaption></figure></div>


<p>Doch nach 60 Jahren hatte die Vereinsform keine Grundlage mehr, das beliebte Bauwerk ging 1973 in das Eigentum der Stadt über. 2004 erfolgte nochmals eine Privatisierung, die allerdings mit Leerstand, Sanierungsstau und Wasserschaden endete. 2016 erwarb die Stadt Flensburg das Gebäude ein zweites Mal, um es als Teil des Sanierungsgebietes „Westliche Altstadt“ aufzuwerten und dauerhaft zu erhalten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Untersuchungen und Sanierungsabsicht</h2>



<p>Am Bauzaun hängen viele Eindrücke vom Innenleben. „Ein Stück Flensburger Geschichte wird saniert“, verspricht ein Begleittext. Das ist aber einfacher geschrieben als umgesetzt. Bislang erfolgten nur einige Sicherungsmaßnahmen und umfangreiche Untersuchungen. Sehr aufwendig soll ein denkmalpflegerisches Gutachten gewesen sein. Dazu wurde das Eckener Haus bereits 2021 „eingetütet“. Je genauer man hinschaute, desto größer wurde der Schaden. Risse im Mauerwerk, schadhafte Fugen, Schädlinge im Holz – immer länger wurde die Mängelliste. Im Keller ist Wassereinfall keine Seltenheit – wohl wegen einer Umfunktionierung zum Luftschutzbunker im Zweiten Weltkrieg. Die positive Überraschung: Im Seitenflügel wurde eine verborgene Wandmalerei entdeckt.</p>



<p>Die geschätzten Kosten für die Gesamtmaßnahme kletterten auf 13,9 Millionen Euro. Der Denkmalschutz hat seinen Preis, aber auch die Anforderungen einer Barrierefreiheit. So soll zwischen Erdgeschoss und erstem Stockwerk ein Fahrstuhl eingebaut werden. Zu allem Überfluss ging das beauftragte Planungsbüro im Mai 2024 in die Insolvenz. Nach einer neuen Ausschreibung stieg das Kappelner Büro Sunder-Plassmann ein – mit der Vorgabe, die Kosten zu drosseln. Es sieht so aus, dass die technische Ausstattung etwas heruntergefahren wird. Ein zusätzliches Treppenhaus, eine Künstlerwohnung im Dachgeschoss und eine Wiederbelebung des Gewölbekellers sollen eingespart werden. Derzeit steht unter dem Strich eine Summe von rund zehn Millionen Euro.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img decoding="async" width="800" height="532" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_1927.jpg" alt="Das Eckener Haus: Eine Zukunft als Treffpunkt?" class="wp-image-85036" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_1927.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_1927-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_1927-768x511.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_1927-632x420.jpg 632w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_1927-696x463.jpg 696w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Sanierungsfall Eckener Haus</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Beantragung von Fördermitteln</h2>



<p>Mit Herbstbeginn meldete sich Markus Pahl, der Geschäftsführer der Flensburger Gesellschaft für Stadterneuerung: „Die Planungsunterlagen sind so weit, dass wir einen Förderantrag stellen können.“ Im Rathaus hofft man, über Städtebauförderungsmittel beträchtliche Finanzspritzen von Bund und Land abzuzweigen und das Vorhaben in zwei Bauabschnitten zu realisieren. Da sich die Förderrichtlinien schon in Kürze zum Nachteil von Kommunen verändern sollten, trat die Stadt Flensburg auf die Tube. Mitte November hatte die Ratsversammlung beschlossen, für die Sanierung des Eckener Hauses einen Antrag auf Fördermittel zu stellen – mit großer Mehrheit. Es gibt vor allem in der SPD-Fraktion Stimmen, die befürchten, dass sich die Stadt übernehmen könnte, da mit dem Deutschen Haus ein weiteres großes Sanierungsobjekt existiert. Anderer­seits wäre ein weiterer Verfall der historischen Bausubstanz wohl kaum ein Signal im Sinne des Denkmalschutzes.</p>



<p>Die Stadtverwaltung rechnet für kommenden Sommer mit dem Bewilligungsbescheid. Erste Handwerker könnten Ende 2026 anrücken. Bis dahin soll das Nutzungskonzept geschärft werden. Vor allem soll geprüft werden, ob der Betrieb des Hauses einer Stiftung mit Bürgerverein übertragen werden kann. Soziale und kulturelle Projekte stehen zukünftig wohl im Mittelpunkt. Öffentliche Einrichtungen, Schulen, Universitäten und Vereine gelten als potenzielle Nutzer dieses Treffpunktes. Im Eingangsbereich soll eine Ausstellung über die Geschichte des Eckener Hauses und der Flensburger Kaufmannshöfe informieren. Im baulich verbundenen Nachbargebäude befindet sich ein Saal für Veranstaltungen.</p>



<p><em>Text und Fotos: Jan Kirschner</em></p>
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		<title>Eckener Haus: Wie geht es weiter?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Mar 2024 23:58:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Flensburg]]></category>
		<category><![CDATA[Das Eckener Haus]]></category>
		<category><![CDATA[Historisches]]></category>
		<category><![CDATA[Hugo Eckener]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dunkle Wolken über Flensburg. Es gießt wie aus Kübeln. Passanten schreiten hastig durch die Norderstraße, zumeist mit einem Regenschirm in der Hand. Das Haus Nummer acht ist verhüllt und trägt „grün“. Ein Regenmantel, denkt man angesichts der Witterung. Es handelt sich um eine Schutzhülle, dahinter versteckt sich ein Gerüst. Das Gebäude soll aufwändig saniert werden. [&#8230;]</p>
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<p>Dunkle Wolken über Flensburg. Es gießt wie aus Kübeln. Passanten schreiten hastig durch die Norderstraße, zumeist mit einem Regenschirm in der Hand. Das Haus Nummer acht ist verhüllt und trägt „grün“. Ein Regenmantel, denkt man angesichts der Witterung. Es handelt sich um eine Schutzhülle, dahinter versteckt sich ein Gerüst. Das Gebäude soll aufwändig saniert werden. Eine mannshohe Stellwand dokumentiert das Innenleben und vor allem die Historie des denkmalgeschützten Objektes.</p>



<p>Das alte Kaufmannshaus trägt den Namen Eckener Haus, benannt nach den bekanntesten Inhabern. Diese Familie besaß das Prachtstück zwischen 1882 und 1913. Ihr berühmtester Spross war der Luftschiffpionier Hugo Eckener. Er lebte hier als Gymnasiast und als junger Redakteur der „Flensburger Nachrichten“ – bis er 1897 Johanna Maaß, die Tochter seines Verlegers, heiratete. Nach den Flitterwochen in Ägypten ließ sich das Paar in Süddeutschland nieder. Hugo Eckener ließ sich von den Zeppelinen begeistern, wurde einer ihrer größten Verfechter und erlangte mit dem ersten Atlantikflug im Oktober 1924 Weltruhm. Kurz darauf erhielt er die Flensburger Ehrenbürgerwürde. Das war vor fast exakt 100 Jahren.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img decoding="async" width="740" height="1024" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/02/Eckener-wohl1929-HL-740x1024.jpg" alt="Das Eckener Haus" class="wp-image-78145" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/02/Eckener-wohl1929-HL-740x1024.jpg 740w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/02/Eckener-wohl1929-HL-217x300.jpg 217w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/02/Eckener-wohl1929-HL-768x1063.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/02/Eckener-wohl1929-HL-696x963.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/02/Eckener-wohl1929-HL-304x420.jpg 304w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/02/Eckener-wohl1929-HL.jpg 800w" sizes="(max-width: 740px) 100vw, 740px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der berühmteste Bewohner: Hugo Eckener</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Besitzer-Wechsel 1914</h2>



<p>Damals hatte bereits ein Verein seinen früheren Wohnsitz in der Norderstraße 8 übernommen. Der führte 1914 umfangreiche Änderungen durch. Die vorgesetzte Fassade von heute entstand, die Schaufenster verschwanden. Die verschiedenen Zimmer bekamen den Zeitgeist unterschiedlicher Stil­epochen verpasst – von Renaissance über Klassizismus bis Biedermann. Der Volksmund sprach nun vom „Alt-Flensburger Haus“. Später wurde in den einzelnen Räumen vieles überformt.</p>



<p>In den 1970er Jahren geriet der Verein ins Schlingern. Die Stadt sprang ein und erwarb das Gebäude. Verschiedene Konzepte und Pächter prägten die nächsten Dekaden, bis Flensburg das Eckener Haus im Jahr 2008 verkaufte – und acht Jahre später erneut erwarb. Dazu sahen sich die Stadtoberen aufgrund des schlechten Zustandes des leerstehenden Objektes gedrängt. „Seitdem wurde viel untersucht und viel überlegt“, erzählt der städtische Denkmalpfleger Eiko Wenzel. Im März 2019 bezifferte er den Sanierungsumfang auf vier bis fünf Millionen Euro. Inzwischen geht man von rund 14 Millionen Euro aus.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="532" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/02/DSC_9736.jpg" alt="Das Eckener Haus" class="wp-image-78144" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/02/DSC_9736.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/02/DSC_9736-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/02/DSC_9736-768x511.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/02/DSC_9736-696x463.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/02/DSC_9736-632x420.jpg 632w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Sanierungsbedürftig: Blick ins Eckener Haus, 2017</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Sanierung: Untersuchungen und Vorbereitungen</h2>



<p>2021 wurde das Eckener Haus „eingetütet“ und die Bausubstanz unter die Lupe genommen. Je genauer man hinschaute, desto größer wurde der Schaden. Es gibt Risse im Mauerwerk und schadhafte Fugen. Die Fenster sind in einem miserablen Zustand. An den kleinen Sandsteinfiguren nagte der Zahn der Zeit. Sie sind bereits zum Restaurator. Auch ein Ofen wurde in seine Einzelteile zerlegt und verpackt. Ein Fenster, in dem sich der berühmte Maler Emil Nolde mit ein paar Kratzern verewigte, wurde ebenfalls bereits in Sicherheit gebracht.</p>



<p>Holzschutz und Schädlingsbekämpfung werden während der Sanierung ein großes Thema sein. Besondere Probleme bereitet der Dachstuhl oberhalb der ehemaligen Restaurant-Küche. Im Keller ist Wassereinfall keine Seltenheit – wohl wegen einer Umfunktionierung zum Luftschutzbunker im Zweiten Weltkrieg. Im Zuge der Kunstanalysen wurden hinter den Wänden so manche Kostbarkeiten entdeckt. „Was erhaltenswert und rekonstruierbar ist, soll gezeigt werden“, betont Eiko Wenzel.</p>



<p>Die nötige energetische Sanierung, moderne Haus­technik, neue Fluchtwege und die erforderliche Barrierefreiheit tragen ebenfalls ihren Anteil am Millionen-Projekt. Mike Barth, Inhaber von „Architekten Lorenzen“, spricht von einer „Herausforderung“. Denn: „Durch die jahrzehntelange Ruhe hat das Gebäude sehr gelitten.“ Zusätzlich soll zwischen Erdgeschoss und erstem Stockwerk ein Fahrstuhl eingebaut werden. Keller und Dachgeschoss werden zwar nicht einbezogen, dennoch meint der hiesige Kunsthistoriker Thomas Gädecke: „Ein so gewaltiger Eingriff in die Bausubstanz bricht Denkmalpflegern das Herz.“</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="682" height="1024" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/02/DSC_3052-682x1024.jpg" alt="Das Eckener Haus" class="wp-image-78142" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/02/DSC_3052-682x1024.jpg 682w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/02/DSC_3052-200x300.jpg 200w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/02/DSC_3052-768x1154.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/02/DSC_3052-696x1046.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/02/DSC_3052-280x420.jpg 280w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/02/DSC_3052.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 682px) 100vw, 682px" /><figcaption class="wp-element-caption">Wird das Eckener Haus bald wieder so aussehen?</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">So geht es weiter</h2>



<p>Das zukünftige Nutzungskonzept ist noch nicht fix, kann aber skizziert werden. Es soll ein Zentrum für geschichtliche Informationen und Kultur entstehen. Ausstellungen, Büros für Co-Working und Seminarräume sind angedacht. Unter dem Dach soll eine Wohnung für einen Autor oder Künstler eingerichtet werden. Einen Saal für Veranstaltungen gibt es im Anbau, der als Norderstraße 10 firmiert und 1976 errichtet wurde. Die Arkaden und die schmucklosen Fenster sollen in jedem Fall verschwinden. Stattdessen sollen weitere Räume und ein „Notausgang“ geschaffen werden.</p>



<p>Und das Zeitfenster? „Wir planen die öffentliche Information zum diesjährigen Tag der Städte­bauförderung am 4. Mai“, teilt Clemens Teschendorf, Sprecher der Stadt Flensburg, mit. „Ort, Zeit und Tagesordnung geben wir noch bekannt.“ Am 21. Mai soll der Städtische Umwelt- und Planungsausschuss „grünes Licht“ für die Sanierung geben. Danach sollen die Fördermittel beantragt werden. Der Baubeginn ist noch unklar. Zum Herbst, zum 100-jährigen Jubiläum des Atlantikflugs von Hugo Eckener, wird es wohl kaum etwas.</p>



<p><em>Text und Fotos: Jan Kirschner</em></p>
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		<title>Sanierungstipps für Feuchte Kellerwände</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Nov 2023 17:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bauen, Wohnen, Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Bauen Wohnen Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Keller]]></category>
		<category><![CDATA[Kellerwände]]></category>
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		<category><![CDATA[Sanierungstipps]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Feuchte Kellerwände können viele Gründe haben. Deswegen steht am Anfang jeder Sanierung die Suche nach den Ursachen.Vor allem in älteren Gebäuden dringt die Feuchtigkeit häufig wegen fehlender oder beschädigter Abdichtungen über das Mauerwerk in den Keller ein. Gefährlich ist auch eine undichte Bodenplatte. Steigt der Wasserbelastung nach einem Starkregen, kann bei fehlender, defekter Abdichtung der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Feuchte Kellerwände können viele Gründe haben. Deswegen steht am Anfang jeder Sanierung die Suche nach den Ursachen.<br>Vor allem in älteren Gebäuden dringt die Feuchtigkeit häufig wegen fehlender oder beschädigter Abdichtungen über das Mauerwerk in den Keller ein. Gefährlich ist auch eine undichte Bodenplatte. Steigt der Wasserbelastung nach einem Starkregen, kann bei fehlender, defekter Abdichtung der Kellerboden feucht bzw. nass werden, was die Kellerräume auf längere Sicht unbewohnbar macht, bzw. die Nutzungsmöglichkeiten stark einschränkt.<br>Feuchte Keller sollten deswegen zeitnah vom qualifizierten Fachbetrieb saniert werden. Die Profis kennen sich mit der komplexen Situation gut aus. Denn häufig geht es nicht nur um feuchte Wände und /oder Böden, sondern es geht auch um schädliche Salzeinwirkungen oder auch Schimmelbildung. „Die verwendeten Materialien sollten eine Sanierung aus einem Guss ermöglichen,“ erklärt Dipl. Ing. Michael Bertels, Bautenschutzexperte beim Baustoffhersteller Saint-Gobain Weber. „Profis nutzen deswegen spezielle Sanierungssysteme mit aufeinander abgestimmten Komponenten.“ Da wird dann eine cremeförmige Horizontalsperre wie weber.tec 946 gegen kapillar aufsteigende Mauerfeuchte in Bohrlöcher injiziert. Ein mineralischer Wassersperrputz, der auf den Wandflächen 15-20 mm dick aufgebracht wird, sorgt für trockene Wandflächen im Keller.<br>Ergänzend empfiehlt sich eine mineralische Innendämmung, die auch den Wärmeschutz verbessert. Für die nachträgliche, schnelle und dünnschichtige Abdichtung von Bodenplatten empfiehlt Saint Gobain Weber den mineralischen, selbstverlaufenden und schnellabbindenden Bodendichtspachtel weber.tec 932. Dieser dichtet Kellerböden nicht nur zeitsparend ab, sondern gleicht sie auch aus. Die ausgehärtete Fläche kann direkt genutzt werden.<br>Weitere Sanierungs-Tipps unter <a href="http://de.weber">de.weber</a>.</p>



<p><em>Foto: Saint-Gobain Weber/txn</em></p>
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		<title>Fenster-Förderungen für den Klimaschutz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Mar 2023 23:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bauen, Wohnen, Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Bauen Wohnen Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Fenster-Förderung]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[sanierung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Wohnen steht in Deutschland beim Energieverbrauch an zweiter Stelle gleich nach dem Transport. Ein Drittel des gesamten Endenergieverbrauchs fällt hierzulande auf Häuser und Wohnungen. Um die Klimaschutzziele zu erreichen, besteht dringender Handlungsbedarf.Ein wichtiger Schritt ist das Sanieren und Austauschen veralteter Fenster. Durch moderne Qualitätsprofile wie die des Herstellers Veka können große Mengen fossiler Energieträger [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das Wohnen steht in Deutschland beim Energieverbrauch an zweiter Stelle gleich nach dem Transport. Ein Drittel des gesamten Endenergieverbrauchs fällt hierzulande auf Häuser und Wohnungen. Um die Klimaschutzziele zu erreichen, besteht dringender Handlungsbedarf.<br>Ein wichtiger Schritt ist das Sanieren und Austauschen veralteter Fenster. Durch moderne Qualitätsprofile wie die des Herstellers Veka können große Mengen fossiler Energieträger wie Gas oder Öl eingespart werden. Wie wichtig diese Maßnahme ist, hat auch die deutsche Bundesregierung erkannt. Sie unterstützt diese Maßnahmen in der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG): Bauherren und Renovierer erhalten für den Einbau neuer Fenster einen Förderbonus von 15 Prozent, hinzu kommt ein Bonus von 5 Prozent, wenn die Sanierung im Rahmen eines individuellen Sanierungsfahrplans stattfinden. Bei einer Investition von 50.000 Euro entspricht das 10.000 Euro, die der Staat bezuschusst. Von den noch verbleibenden Kosten für den Fenstertausch können weitere 20 Prozent auf drei Jahre verteilt von der Steuer abgesetzt werden. Voraussetzung dafür ist, dass die Arbeiten erst nach einer Förderzusage von einem Fachbetrieb ausgeführt werden. Damit lohnt sich der Fenstertausch für Baufamilien und Umwelt gleichermaßen.<br>Weitere Informationen rund um die Förderung gibt es unter <a href="http://www.veka.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.veka.de</a> und unter <a href="http://www.das-richtige-fenster.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.das-richtige-fenster.de</a>.</p>



<p><em>txn-Foto: thefutureis</em></p>
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		<title>Mit trockenen Wänden Energie sparen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Aug 2022 15:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verbraucher]]></category>
		<category><![CDATA[energie sparen]]></category>
		<category><![CDATA[Feuchtigkeitsschäden]]></category>
		<category><![CDATA[sanierung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sanierung von Feuchtigkeitsschäden lohnt sich Die Preise für Benzin, Öl und Gas sind in den letzten Monaten dramatisch gestiegen. Spritpreise von zeitweise mehr als 2,30 Euro, über 1,45 Euro für den Liter Heizöl und rund 13 Cent für die Kilowattstunde Gas sind inzwischen Realität geworden. Und mit der zweiten Stufe des &#8222;Notfallplans Gas&#8220; müssen sich [&#8230;]</p>
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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Sanierung von Feuchtigkeitsschäden lohnt sich</strong></h2>



<p><strong>Die Preise für Benzin, Öl und Gas sind in den letzten Monaten dramatisch gestiegen. Spritpreise von zeitweise mehr als 2,30 Euro, über 1,45 Euro für den Liter Heizöl und rund 13 Cent für die Kilowattstunde Gas sind inzwischen Realität geworden. Und mit der zweiten Stufe des &#8222;Notfallplans Gas&#8220; müssen sich die Verbraucher, wenn es ums Heizen ihrer Wohnungen und Häuser geht, auf weitere Preisanstiege gefasst machen. Mehr denn je ist Energiesparen angesagt. Bei Gebäuden sind trockene Hauswände ein wichtiger Schritt auf diesem Weg und reduzieren Energiekosten deutlich. Eine Sanierung feuchter Keller &amp; Co. ist deshalb angesagter denn je.</strong></p>



<p>Ein durchschnittlich großes Reihenhaus mit Gas zu beheizen, kostet nach Angaben des Vergleichsportals Check24 inzwischen mehr als 2.000 Euro. Vor einem Jahr waren es noch rund 1.100 Euro. Auch beim Heizöl müssen die Verbraucher deutliche Preissteigerungen in Kauf nehmen. Ein Single-Haushalt zahlte schon im April diesen Jahres 470 Euro mehr als zwölf Monate zuvor und ein Vier-Personen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 2000 Litern hatte bereits 1.881 Euro Mehrkosten im Vergleich zum Vorjahr. So die Berechnungen des Vergleichsportals Verivox. Das gesamte Ausmaß der Energiepreisexplosion wird erst im kommenden Jahr sichtbar, wenn die Heizkostenabrechnungen in die Haushalte &#8222;flattern&#8220;.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Feuchte Wände &#8211; hohe Heizkosten</strong></h2>



<p>Um die privaten Energiekosten nicht ins Uferlose steigen zu lassen, sind die Verbraucher selbst gefragt. Es reichen oft schon wenige Maßnahmen, um den Energieverbrauch und damit auch die Kosten deutlich zu reduzieren. Ein Faktor, der von vielen Hausbewohnern unterschätzt wird, sind nasse Wände. Sie stören nicht nur das Behaglichkeitsgefühl, sondern sind eine erhebliche finanzielle Belastung für jeden Haushalt. Schon bei einer sehr geringen Durchfeuchtung von vier Prozent der Masse des Mauerwerks reduziert sich dessen Dämmwirkung um die Hälfte. Die Energiekosten für die Wohnräume können sich dadurch nahezu verdoppeln. Noch drastischer steigen die Kosten bei einer Mauerdurchfeuchtung von zehn Prozent: Der Wärmedämmwert liegt jetzt nur noch bei einem Viertel gegenüber einer trockenen Wand &#8211; die Heizkosten steigen rapide an.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Aufsteigende und seitlich eindringende Feuchtigkeit stoppen</strong></h2>



<p>Bis etwa ins Jahr 1970 war es üblich, Gebäude mit Streifenfundamenten und ohne durchgehende Bodenplatte direkt ins Erdreich zu gründen. &#8222;Daher kann die Feuchtigkeit aus dem Boden ungehindert im Mauerwerk kapillar aufsteigen. Horizontalsperren, die das verhindern könnten, sind meist nicht vorhanden&#8220;, analysiert Dipl.-Ingenieur Thomas Molitor, Stellvertretender Technischer Leiter der ISOTEC-Gruppe. Ähnlich verhält es sich beim Thema Außenabdichtung des Mauerwerks: In der Regel ist sie gar nicht vorhanden oder, falls doch, oft beschädigt. Durch diese Schwachstellen des Hauses dringt dann ungehindert Feuchtigkeit ins Mauerwerk ein. Erst nach genauer Identifizierung der konkreten Ursachen durch einen Experten sollte das jeweilige Problem passgenau behoben werden: mit einer nachträglichen Horizontalsperre bei kapillar aufsteigender Feuchtigkeit &#8211; etwa mit dem ISOTEC-Spezialparaffin &#8211; und/oder einer Außen- oder Innenabdichtung bei seitlich ins Mauerwerk eindringender Feuchtigkeit.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Klimaplatten und Nutzerverhalten helfen</strong></h2>



<p>Zusätzlich helfen auch intelligente Baustoffe, das Raumklima positiv zu beeinflussen. Um der Kondensationsfeuchte Einhalt zu gebieten sowie Schimmelpilzbefall vorzubeugen, empfiehlt sich das Anbringen von ISOTEC- Klimaplatten. Sie bestehen aus Kalziumsilikat und erzeugen einen Kreislauf, der das Raumklima automatisch reguliert: Sie nehmen erhöhte Raumluftfeuchte auf und geben sie nach erfolgter Lüftung mit trockener Außenluft automatisch wieder an die Raumluft ab. So entsteht permanent ein angenehmes und wohngesundes Wohnraumklima. Unerlässlich bleibt ein richtiges Nutzerverhalten der Bewohner: Dies bedeutet ganzjährig bei komplett geöffneten Fenstern mehrmals für einige Minuten zu lüften und in den kälteren Monaten angemessen zu heizen.</p>



<p>&#8222;Trockene Wände und ein intelligentes Nutzerverhalten helfen, die Energiekosten zu reduzieren. Bei den derzeit explodierenden Preisen ist dies eine gute Nachricht&#8220;, so Dipl.-Ingenieur Thomas Molitor.</p>



<p><strong>Weitere Informationen unter <a rel="noreferrer noopener" href="http://www.isotec.de" target="_blank">www.isotec.de</a></strong></p>



<p><em>Pressemitteilung ISOTEC GmbH;<br>Foto: Pixabay.com</em></p>
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		<title>Innensanierung der Kirche St. Nikolai</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Jan 2021 08:24:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Flensburg]]></category>
		<category><![CDATA[flensburg]]></category>
		<category><![CDATA[sanierung]]></category>
		<category><![CDATA[St. Nikolai-Kirche]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Innensanierung der Kirche St. Nikolai Einem Flensburger Wahrzeichen steht das Wasser sinnbildlich bis zum Hals: Der Innenraum der St. Nikolai-Kirche am Südermarkt muss dringend saniert werden. Die Geschichte von St. Nikolai Das Gotteshaus hat eine bewegte Vergangenheit und Geschichte bereits hinter sich. St. Nikolai wurde erstmals im Jahre 1332 als Vorgängerbau erwähnt. Der jetzige Kirchenbau [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://flensburgjournal.de/innensanierungder-kirche-st-nikolai/">Innensanierung&lt;br&gt; der Kirche St. Nikolai</a> erschien zuerst auf <a href="https://flensburgjournal.de">Flensburgjournal</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Innensanierung der Kirche St. Nikolai</h2>



<p>Einem Flensburger Wahrzeichen steht das Wasser sinnbildlich bis zum Hals: Der Innenraum der St. Nikolai-Kirche am Südermarkt muss dringend saniert werden.</p>



<figure class="wp-block-gallery columns-2 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/12/de_flensburg_st-nikolai-kirche_foto_eiko_wenzel-2-1024x683.jpg" alt="" data-id="65342" data-full-url="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/12/de_flensburg_st-nikolai-kirche_foto_eiko_wenzel-2.jpg" data-link="https://flensburgjournal.de/de_flensburg_st-nikolai-kirche_foto_eiko_wenzel-2/" class="wp-image-65342" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/12/de_flensburg_st-nikolai-kirche_foto_eiko_wenzel-2-1024x683.jpg 1024w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/12/de_flensburg_st-nikolai-kirche_foto_eiko_wenzel-2-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/12/de_flensburg_st-nikolai-kirche_foto_eiko_wenzel-2-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/12/de_flensburg_st-nikolai-kirche_foto_eiko_wenzel-2-1536x1024.jpg 1536w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/12/de_flensburg_st-nikolai-kirche_foto_eiko_wenzel-2-696x464.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/12/de_flensburg_st-nikolai-kirche_foto_eiko_wenzel-2-1068x712.jpg 1068w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/12/de_flensburg_st-nikolai-kirche_foto_eiko_wenzel-2-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/12/de_flensburg_st-nikolai-kirche_foto_eiko_wenzel-2.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/12/Blütenornamente_Foto-Leonhardt.jpg" alt="" data-id="65341" data-full-url="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/12/Blütenornamente_Foto-Leonhardt.jpg" data-link="https://flensburgjournal.de/blu%cc%88tenornamente_foto-leonhardt/" class="wp-image-65341" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/12/Blütenornamente_Foto-Leonhardt.jpg 1024w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/12/Blütenornamente_Foto-Leonhardt-300x225.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/12/Blütenornamente_Foto-Leonhardt-768x576.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/12/Blütenornamente_Foto-Leonhardt-696x522.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/12/Blütenornamente_Foto-Leonhardt-560x420.jpg 560w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/12/Blütenornamente_Foto-Leonhardt-80x60.jpg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/12/Blütenornamente_Foto-Leonhardt-265x198.jpg 265w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure></li></ul></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Die Geschichte von St. Nikolai</h2>



<p>Das Gotteshaus hat eine bewegte Vergangenheit und Geschichte bereits hinter sich. <a href="https://www.nikolaikirche-flensburg.de/" data-type="URL" data-id="https://www.nikolaikirche-flensburg.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">St. Nikolai</a> wurde erstmals im Jahre 1332 als  Vorgängerbau erwähnt. Der jetzige Kirchenbau wurde 1390 bis 1480 in zwei Bauabschnitten errichtet. Die dreischiffige Kirche ist  eine gotische Backstein-Hallenkirche. Das Mittelschiff ist stark überhöht und inklusive der Seitenschiffe mit roten Ziegeln eingedeckt. Im 16. Jahrhundert, zwischen 1516 und 1582, wurde der Westturm hinzugefügt. 1877 brannte der Turm durch  Blitzschlag ab. Er wurde in neugotischer Form neu erstellt. Der Turm ist heute etwa 90 Meter hoch. In 1909 erhielt er in 60 Metern Höhe ein Glockenspiel mit 17 Glocken. Die Kirche ist wegen ihrer Bedeutung für die Stadt, ihrer Größe und der zentralen Lage ein touristischer Schwerpunkt in Flensburg. Täglich bewundern viele Besucher aus nah und fern einzeln und in Gruppen, den  beeindruckenden Bau und den erhabenen Innenraum mit seiner prächtigen Ausstattung.<br>St. Nikolai versteht sich mit seinen täglichen Öffnungszeiten von 9 Uhr bis 18 Uhr als „Offene Kirche für die Stadt“. Das bedeutet  für sie eine besondere Verpflichtung: Die Kirche ist Ort zentraler Gottesdienste, Feiern, Veranstaltungen und Versammlungen im Raum Flensburg. Zusätzlich ist sie auch offen für vielfältige Kooperationen und Aktivitäten unterschiedlicher Veranstalter, wenn diese der Sinngebung der Kirche und natürlich den christlichen Grundlagen nicht widersprechen. Musik spielt an Sankt Nikolai eine  große und zentrale Rolle. Die bedeutende Orgel und der überregionale Chor ziehen viele Menschen aus Stadt und Land zu Konzerten an.<br>St. Nikolai verfügt auf der Sängerempore über eine der größten und prächtigsten Orgeln im nördlichen Schleswig-Holstein, eine „Doppelorgel“, die in dieser Form weltweit einmalig ist. Sie besteht aus zwei Stilinstrumenten, die in den Jahren 1997 bis 2009 vom Marburger Orgelbauer Gerald Woehl geschaffen wurden: In dem historischen Gehäuse befindet sich die Schnitger-Orgel, dahinter  ist die Symphonische Orgel platziert worden.<br>Die Ursprünge der Schnitger-Orgel gehen zurück auf das beginnende 17. Jahrhundert. Im Auftrag des dänischen Königs Christian  IV. erbaute Nikolaus Maaß, Hoforgelbaumeister in Kopenhagen, in den Jahren von 1604 bis 1609 eine Orgel. Von 1707 bis 1709  hatte Arp Schnitger die Maaß-Orgel in ein barockes Orgelwerk umgebaut und erweitert. Nach dem Brand des Turmes im Jahr 1877 erweiterte die Apenrader Orgelbaufirma Marcussen &amp; Søn das Instrument im Jahr 1878 für symphonische Musik. Von der  Symphonischen Orgel aus wird auch das schwellbare Fernwerk angespielt. Es befindet sich auf dem Dachboden über dem Chorraum (in rund 20 Metern Höhe), ca. 30 Meter von der Orgel entfernt.<br>Das Instrument wurde in einem prachtvoll geschnitzten und bemalten Renaissance-Orgelprospekt untergebracht, der in den Jahren  1604 bis 1609 von dem Bildschnitzer Heinrich Ringerink gefertigt wurde. In den Jahren 1997 bis 2004 ist der Prospekt restauriert  worden. Dabei wurde die ursprüngliche Farbfassung aus dem Jahr 1609 wiederhergestellt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Gegenwart erfordert dringend eine Innensanierung</h2>



<p>Ein neu gegründeter Förderverein will helfen, das möglich zu machen. Der Schein trügt nämlich: Wer den erhabenen Innenraum der St. Nikolai-Kirche am Südermarkt betritt, ist erst einmal beeindruckt vom Bauwerk. Doch wer genauer hinschaut, entdeckt bröckelnden Putz, Risse, blätternde Wandfarbe, stark verschmutzte Gewölbe und Säulen sowie Schimmelbefall. Mittlerweile ist der  Zustand in einigen Bereichen des Kirchenschiffes bedrohlich. „Eine Sanierung ist zur Substanzerhaltung unbedingt und sehr  dringend nötig”, stellte der Landesdenkmalpfleger für kirchliche Bauten Dr. Dirk Jonkanski fest. Auch Besucher beklagen sich immer häufiger über den schlechten Bauzustand. Es musste also etwas passieren: Der frischgegründete „Zwölf Säulen-Kirchensanierungsverein St. Nikolai zu Flensburg“ möchte das Projekt vorantreiben und möglichst viele Flensburger und St. Nikolai- Verbundene dafür gewinnen, die Restaurierung durch Mitgliedschaften und Spenden zu unterstützen. Denn das kostspielige  Bauvorhaben sprengt das Budget einer Kirchengemeinde um ein Vielfaches. Ziel ist es, die stolze Summe von rund 2,1 Millionen Euro zusammenzubekommen.</p>



<figure class="wp-block-gallery columns-3 is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="729" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/12/Nikolai-Feuchteschäden-1024x729.jpg" alt="" data-id="65347" data-full-url="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/12/Nikolai-Feuchteschäden.jpg" data-link="https://flensburgjournal.de/nikolai-feuchtescha%cc%88den/" class="wp-image-65347" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/12/Nikolai-Feuchteschäden-1024x729.jpg 1024w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/12/Nikolai-Feuchteschäden-300x214.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/12/Nikolai-Feuchteschäden-768x547.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/12/Nikolai-Feuchteschäden-1536x1094.jpg 1536w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/12/Nikolai-Feuchteschäden-696x496.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/12/Nikolai-Feuchteschäden-1068x761.jpg 1068w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/12/Nikolai-Feuchteschäden-590x420.jpg 590w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/12/Nikolai-Feuchteschäden-100x70.jpg 100w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/12/Nikolai-Feuchteschäden.jpg 1974w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="984" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/12/Schäden-Wand-Nikolai1_Foto-Grüterich-1024x984.jpg" alt="" data-id="65346" data-full-url="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/12/Schäden-Wand-Nikolai1_Foto-Grüterich-scaled.jpg" data-link="https://flensburgjournal.de/scha%cc%88den-wand-nikolai1_foto-gru%cc%88terich/" class="wp-image-65346" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/12/Schäden-Wand-Nikolai1_Foto-Grüterich-1024x984.jpg 1024w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/12/Schäden-Wand-Nikolai1_Foto-Grüterich-300x288.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/12/Schäden-Wand-Nikolai1_Foto-Grüterich-768x738.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/12/Schäden-Wand-Nikolai1_Foto-Grüterich-1536x1475.jpg 1536w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/12/Schäden-Wand-Nikolai1_Foto-Grüterich-2048x1967.jpg 2048w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/12/Schäden-Wand-Nikolai1_Foto-Grüterich-696x668.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/12/Schäden-Wand-Nikolai1_Foto-Grüterich-1068x1026.jpg 1068w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/12/Schäden-Wand-Nikolai1_Foto-Grüterich-437x420.jpg 437w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="700" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/12/Nikolai-Schimmel-1024x700.jpg" alt="" data-id="65349" data-full-url="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/12/Nikolai-Schimmel.jpg" data-link="https://flensburgjournal.de/nikolai-schimmel/" class="wp-image-65349" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/12/Nikolai-Schimmel-1024x700.jpg 1024w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/12/Nikolai-Schimmel-300x205.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/12/Nikolai-Schimmel-768x525.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/12/Nikolai-Schimmel-218x150.jpg 218w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/12/Nikolai-Schimmel-696x476.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/12/Nikolai-Schimmel-1068x730.jpg 1068w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/12/Nikolai-Schimmel-615x420.jpg 615w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/12/Nikolai-Schimmel.jpg 1358w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure></li></ul></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Es geht nur über gemeinsame Anstrengungen</h2>



<p>„Wir bemühen uns um öffentliche Fördermittel, jedoch werden diese nicht die gesamten Kosten decken können. Deshalb möchten wir viele Flensburger und St. Nikolai-Verbundene dafür gewinnen, die Restaurierung durch Mitgliedschaften im Verein und Spenden zu unterstützen“, sagt Kerstin Tomberger, 1. Vorsitzende des Sanierungsvereins. Die 49-Jährige betreibt in Flensburg die St.  Michael-Apotheken. Ihr zur Seite steht der SBV-Vorstandschef Jürgen Möller (56) als 2. Vorsitzender. Den Vorstand ergänzen Doris  Rohwäder (Kassenwartin), Axel Gülstorff (Vertreter des Kirchengemeinderates) und Merle Bornemann (Schriftführerin). Eines  haben alle Mitglieder des Vorstands gemeinsam: Die Verbundenheit zu dieser besonderen Kirche – als architektonisches Wahrzeichen Flensburgs, als persönlicher Erinnerungsort an Trauungen, Taufen, Konfirmationen, als Ort für Musikgenuss und als  offene Kirche für die Stadt. Deshalb liegt es ihnen am Herzen, die Sanierung mit ehrenamtlichem Engagement in vielerlei Hinsicht voranzutreiben. <br>Um die Dimensionen dieses großen Bauprojektes zu veranschaulichen: Allein 3500 Quadratmeter Wand- und Gewölbeflächen  müssen erneuert werden. Überstreichen ist zwecklos, darunter würde sich nur wieder Schimmel bilden. Deshalb muss der alte,  abblätternde Anstrich zunächst sorgfältig von fachkundigen Restauratoren entfernt werden. „Eine Mammutaufgabe, die uns mehr  als ein Jahr beschäftigen wird“, so auch Pastor Dr. Marcus Friedrich. „Wir müssen selbst in diesen widrigen Zeiten die Kräfte  bündeln und in Bewegung setzen dafür, dass St. Nikolai intakt bleibt. Als Kirchengemeinderat sind wir sehr glücklich über diese  neue, starke Initiative.“</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/12/Vorstand-Gruppenbild_2-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-65360" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/12/Vorstand-Gruppenbild_2-1024x683.jpg 1024w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/12/Vorstand-Gruppenbild_2-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/12/Vorstand-Gruppenbild_2-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/12/Vorstand-Gruppenbild_2-1536x1024.jpg 1536w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/12/Vorstand-Gruppenbild_2-2048x1366.jpg 2048w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/12/Vorstand-Gruppenbild_2-696x464.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/12/Vorstand-Gruppenbild_2-1068x712.jpg 1068w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/12/Vorstand-Gruppenbild_2-630x420.jpg 630w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Von links nach rechts: Jürgen Möller, Axel Gülstorff, Kerstin Tomberger, Merle Bornemann, Doris Rohwäder</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Die Innensanierung</h2>



<p>Die letzte Innenraumsanierung mit Anstrich liegt schon gut 60 Jahre zurück. Im Jahr 1994 war beabsichtigt gewesen, den  Innenraum erneut umfangreich zu sanieren. Ein beauftragter Architekt stellte dazu schon 1995 eine überschlägige Kostenschätzung mit entsprechender Maßnahmenbeschreibung auf. Wegen der dann noch dringlicheren Orgelsanierung wurde die Innensanierung jedoch gezwungenermaßen zurückgestellt. <br>Eine Abstimmung zur Innensanierung mit Feststellung der Dringlichkeit fand nun aktuell mit dem Bauamt der Nordkirche in Kiel und mit dem Landesamt für Denkmalschutz statt. Auch eine Abstimmung mit der Bauabteilung des Kirchenkreises ist erfolgt. Alle  Beteiligten sehen die Notwendigkeit und vor allem die außerordentliche Dringlichkeit der Maßnahmen, um ein Fortschreiten der Schäden zu vermeiden und einer Neuschädigung der mit hohem Aufwand schon erneuerten und sanierten Bauteile und  Einrichtungen wie etwa der Orgel zu vermeiden.<br>Die gründliche Innensanierung des Kirchenschiffes mit seinen Seitenkapellen wird nun erneut in Angriff genommen. Dazu erfolgten gründliche Voruntersuchungen durch Restauratoren mit dem Aufzeigen der erforderlichen Vorgehensweise, Kostenschätzungen und detaillierter Maßnahmenbeschreibungen.<br>Die Durchführung der Arbeiten in mehreren Bauabschnitten mit Gesamtkosten in Höhe von etwa 2,1 Millionen Euro muss jetzt  finanziert werden. Momentan erfolgt die Bemühung der Akquirierung notwendiger öffentlicher Gelder, Stiftungen mit einzubinden  und über den <a href="https://zwoelfsaeulen.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kirchensanierungsverein „Zwölf Säulen“</a> Spenden einzuwerben. <br>Alle Beteiligten wünschen sich sehnlichst, im Interesse der Kirche, der Gemeinde, der Gläubigen, aber auch aller Flensburger  Bürger sowie der zahlreichen Urlauber – dass die St. Nikolai-Kirche, die zu den überregionalen Kirchen der „Europäischen Route der Backsteingotik“ in Deutschland gehört, möglichst bald auch im Inneren wieder im alten Glanz erstrahlen möge!</p>



<p><em>flj<br>Fotos: Eiko Wenzel, Arne Tomberger, Grüterich </em></p>



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<p>Der Beitrag <a href="https://flensburgjournal.de/innensanierungder-kirche-st-nikolai/">Innensanierung&lt;br&gt; der Kirche St. Nikolai</a> erschien zuerst auf <a href="https://flensburgjournal.de">Flensburgjournal</a>.</p>
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