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	<title>Petuh Archive - Flensburgjournal</title>
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		<title>Ruth Rolke – wohnhaft in Solitüde – doch in ganz Flensburg zuhause!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jan 2025 16:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Straßen und Stadtteile]]></category>
		<category><![CDATA[Emmi Hansen]]></category>
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<p>„Nun szollen wir ssehn und kriegen einen guten Schnack über mein Daszein!“ – Nee, so wurde ich nicht begrüßt, als ich bei ihr daheim an der Tür klingelte. Wir waren verabredet mit Ruth Rolke, vielen Einheimischen und Urlaubern eher bekannt als ein ganz spezielles Flensburger Original: die Petuh-Tante Emmi Hansen. An einem sonnigen und hellen Spätherbsttag im November, einem eher untypischen Wetter hier unmittelbar an der Ostseeküste, starteten wir nach der üblichen hiesigen Begrüßung – Moin/Moin – mit einem kleinen Ausflug an den Strand Soli­tüde, in ihrer näheren Nachbarschaft. So begann unser aufschlussreiches Gespräch, wieder zurück im heimischen Wohnzimmer gab es dazu die typische Tasse Kaffee und ein leckeres Stück Kuchen. Sie habe ja so viel zu erzählen, sagte sie eingangs – und das sollte sich im Gesprächsverlauf immer mehr bewahrheiten.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Ruth-hat-viel-zu-erzaehlen.jpg" alt="Ruth Rolke – wohnhaft in Solitüde – doch in ganz Flensburg zuhause!" class="wp-image-81538" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Ruth-hat-viel-zu-erzaehlen.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Ruth-hat-viel-zu-erzaehlen-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Ruth-hat-viel-zu-erzaehlen-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Ruth-hat-viel-zu-erzaehlen-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Ruth-hat-viel-zu-erzaehlen-696x464.jpg 696w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Eine behütete Kindheit in Bad Segeberg</h2>



<p>Sie ist keine geborene Flensburgerin – wie vielleicht einige wegen ihrer hiesigen und vielfältigen Aktivitäten vermuten könnten. „Ich bin in einem behüteten und sehr lieben Elternhaus auf die Welt gekommen und dort als Einzelkind groß geworden. In unmittelbarer Nähe des bekannten Segeberger Kalkberges besaßen meine Eltern ein kleines und älteres Häuschen, mit einem angehängten riesigen Garten, der terrassenförmig auf mehreren Ebenen angelegt war. Meine Eltern hielten dort diverse Kleintiere in Volieren und kleinen Ställen, mehrere Vogelarten sowie viele Hühner, mein Vater züchtete zudem Tauben und auch Kaninchen. Unsere tägliche Ernährung stammte hauptsächlich aus eigenen Gartenprodukten; ich muss noch ganz häufig an den täglichen Salat erinnern, der stets mit Eigelb angemacht wurde“, kann Ruth sich an eine schöne und sorglose Kindheit erinnern. Das Mädchen wuchs heran, durchlief problemlos die Schule. Sie war schon immer sehr wissbegierig, interessierte sich bereits als Schülerin für den Journalismus, arbeitete begeistert bei der Schülerzeitung mit und hätte sehr gern eine entsprechende Berufsausbildung durchlaufen. Doch eine solche Lehre war seinerzeit in Bad Segeberg leider für sie nicht möglich.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img decoding="async" width="800" height="551" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Mit-Mama-im-Garten.jpg" alt="Ruth Rolke – wohnhaft in Solitüde – doch in ganz Flensburg zuhause!" class="wp-image-81535" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Mit-Mama-im-Garten.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Mit-Mama-im-Garten-300x207.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Mit-Mama-im-Garten-768x529.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Mit-Mama-im-Garten-610x420.jpg 610w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Mit-Mama-im-Garten-218x150.jpg 218w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Mit-Mama-im-Garten-696x479.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Mit-Mama-im-Garten-100x70.jpg 100w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Im Garten mit ihrer Mama</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">„Lehrjahre sind kein Zuckerschlecken“</h2>



<p>Ruths Eltern planten ursprünglich, sie beim größten Bad Segeberger Möbelhaus eine kaufmännische Lehre absolvieren zu lassen. Doch das war überhaupt nicht in Ruths Sinne! „Ich wollte auf gar keinen Fall irgendwo im Büro arbeiten“, weiß sie zu erzählen. Sie konnte ihre Eltern schließlich davon überzeugen, sie eine Lehre als Dekorateurin (Schaufenstergestalterin) machen zu lassen. „Ich fing im Unternehmen „Kaufhalle“ hier im Ort eine entsprechende Ausbildung an – so konnte ich jedenfalls etwas Kreatives machen.“ Ruth blieb diesem Unternehmen auch nach erfolgreich beendeter Lehrzeit erhalten: „Ich wechselte in die große weite Welt nach Köln. Die „Kaufhalle AG“ war eine Warenhauskette im Kaufhof-Konzern. Der Sitz der Gesellschaft war seit jeher in Köln. Immerhin ein ganzes Jahr lang war ich dort tätig. Dort in Köln wurden die Muster-Schaufenster, gewissermaßen die Prototypen, für sämtliche Kaufhalle-Filialen kreiert und dekoriert. Die waren anschließend bindend für den gesamten deutschen Raum in allen Kaufhalle-Filialen. Daran war ich in jener Zeit beteiligt. Doch es war für mich als „halbes Landei“ keine leichte Zeit in jener Großstadt. Dazu kam erschwerend: Das Gehalt war niedrig, die dortigen Lebenshaltungskosten dagegen hoch. Geblieben ist aus jenem Jahr in Köln allerdings mein Faible für den Karneval“, schmunzelt Ruth dazu.</p>



<p>Sie zog wieder zurück in den Norden, diesmal jedoch nicht ins beschauliche Bad Segeberg, sondern in die nächstgrößere Stadt, die Hansestadt Lübeck. Sie fand dort eine Anstellung bei einem örtlichen Herrenausstatter namens Kamerhuis. „Es herrschte im Betrieb zwar ein strenges Regiment, doch ich habe auch eine Menge in dem Geschäft gelernt. Ich wurde nicht nur in meinem speziellen Metier, sondern auch im Verkauf eingesetzt.“ Doch insgesamt war die Zeit in Lübeck für sie eine prägende Zeit; hier lernte sie im Winter 1975 schließlich ihren späteren Ehemann Herbert kennen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img decoding="async" width="800" height="476" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Laengst-etabliert.jpg" alt="Ruth Rolke – wohnhaft in Solitüde – doch in ganz Flensburg zuhause!" class="wp-image-81533" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Laengst-etabliert.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Laengst-etabliert-300x179.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Laengst-etabliert-768x457.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Laengst-etabliert-706x420.jpg 706w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Laengst-etabliert-696x414.jpg 696w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<p>„Schon bald war uns beiden klar, dass wir füreinander geschaffen waren. Mit leichtem Nachdruck bekam ich ihn bald dazu, mir einen Antrag zu machen“, lachte Ruth Rolke. „Natürlich wollte ich! Wir heirateten gut ein Jahr später im Mai 1976 in Lübeck im Kloster zum Heiligen Geist, feierten in historischem Ambiente eine rauschende Hochzeit, mit vielen Freunden und Verwandten. Nun hieß ich nicht mehr Schmahlfeldt, sondern Rolke!“</p>



<p>Ihr Herbert war gelernter Optiker, sogar inzwischen Optikermeister, arbeitete aber noch als Angestellter in einem Lübecker Betrieb. „Ich fand, dass wir uns als nun frisch getrautes Ehepaar doch irgendwo in der näheren Umgebung als Optiker selbständig machen könnten. So studierten wir alle möglichen Angebote aus nah und fern auf der Suche nach einem geeigneten und zu uns passenden Ladenlokal.“</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="660" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Die-fleissigen-IGS-Muetter.jpg" alt="Ruth Rolke – wohnhaft in Solitüde – doch in ganz Flensburg zuhause!" class="wp-image-81525" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Die-fleissigen-IGS-Muetter.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Die-fleissigen-IGS-Muetter-300x248.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Die-fleissigen-IGS-Muetter-768x634.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Die-fleissigen-IGS-Muetter-509x420.jpg 509w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Die-fleissigen-IGS-Muetter-696x574.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Flensburg kommt ins Spiel</h2>



<p>„Eines Tages stießen wir auf ein ansprechendes Inserat. Im Flensburger Stadtteil Mürwik gab es ein neues Ärztehaus, in jenem Gebäudekomplex war die Anmietung eines Ladenlokals für ein Optikergeschäft vorgesehen. Wir bewarben uns auf das Inserat, fuhren zu einem vereinbarten Vorstellungsgespräch in das für uns damals noch völlig unbekannte Flensburg. Wir waren zwar nicht die einzigen Interessenten, doch wir bekamen letztlich den Zuschlag, setzten uns gegen die Konkurrenz durch.“ So eröffneten die Rolkes im Jahr 1977 in Flensburg im bis dato noch einzigen Ärztehaus der Stadt im hohen Norden ihr eigenes Optikergeschäft: in der Mürwiker Straße 162!</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Muerwiker-Strasse-89.jpg" alt="Ruth Rolke – wohnhaft in Solitüde – doch in ganz Flensburg zuhause!" class="wp-image-81536" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Muerwiker-Strasse-89.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Muerwiker-Strasse-89-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Muerwiker-Strasse-89-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Muerwiker-Strasse-89-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Muerwiker-Strasse-89-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<p>„Das war eine durchaus aufregende und fordernde Zeit, doch wir waren jung, ich war 23 Jahre alt, dynamisch, und hatten ein klares Ziel vor Augen. Anfangs pendelten wir noch regelmäßig mit unserem alten Renault ständig zwischen Lübeck und Flensburg, bis schließlich der Laden eingerichtet war und eröffnet werden konnte. Uns war natürlich klar, dass wir nun auch Flensburger werden wollten! So sahen wir uns hier oben nach einem geeigneten Baugrundstück um, das möglichst nicht allzu weit weg von unserem Geschäft liegen sollte.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Rolkes werden Flensburger</h2>



<p>Sie wurden schließlich fündig, in der Solitüder Straße, unweit des gleichnamigen städtischen Strandabschnitts. „Wir haben anfangs gar nicht realisiert, in welcher tollen Wohnlage wir künftig zuhause sein würden.“ Gemeinsam mit dem einheimischen Architekten Sönnichsen bauten sie ihr Eigenheim, gleichzeitig brachten sie ihr eigenes Optiker-Geschäft zum Laufen.</p>



<p>Ihr Ehemann Herbert weihte seine Angetraute nach und nach in die Geheimnisse der Augenoptik ein, daneben wechselte sie regelmäßig die Dekoration in der Auslage, erledigte außerdem die anfallenden monatlichen Abrechnungen. „Unser damaliges Hauptwerkzeug für die Bewältigung des leidigen Bürokratismus hieß bei uns „Gabriele“, eine extra von uns angeschaffte neue Schreibmaschine. Was war das damals bloß umständlich – im Vergleich zu heute“, erinnert sich Ruth mit leichtem Grausen an die „Schreiberei“. Im folgenden Jahr 1978 wurde Ruth „immer mehr“ – Familiennachwuchs kündigte sich an. Praktisch bis zur Geburt des Sohnes Torsten half sie noch mit im Geschäft aus, nun hatte sie als junge Mutter eine zusätzliche Aufgabe, die sie natürlich mit Freude auf sich nahm! Alsbald war dann auch das eigene Haus hochgezogen, wurde wohnlich eingerichtet, schließlich zog die junge Familie Rolke freudestrahlend in die eigenen vier Wände ein!</p>


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<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Journal-25-768x1024.jpg" alt="Ruth Rolke – wohnhaft in Solitüde – doch in ganz Flensburg zuhause!" class="wp-image-81531" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Journal-25-768x1024.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Journal-25-225x300.jpg 225w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Journal-25-315x420.jpg 315w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Journal-25-696x928.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Journal-25.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Neue Anschrift „Solitüder Straße“</h2>



<p>Nun konnte Ruth wirbeln: Neben der gelegentlichen Hilfe im Geschäft standen nun der neue Haushalt, der dazugehörige Garten und natürlich das eigene Kind auf dem Plan. Bald hieß es sogar: Kinder – neben einem Pflegekind kam im Jahr 1982 als zweites eigenes Kind die Tochter Annika zur Welt. Schon damals kannte Ruth niemals Langeweile; sie hatte immer „was um die Ohren“. Beide Kinder kamen in die Schule. Bald sollten erste ehrenamtliche Tätigkeiten dazukommen. Als die Tochter auf die IGS in die Elbestraße wechselte, gehörte Ruth zu denjenigen Müttern, die regelmäßig mittags in der Schulkantine beim täglichen Mittagessen für die Schüler und Schülerinnen aushalfen und den Abwasch per Hand machten. „Ich kannte bald alle damaligen 125 IGS-Schüler“, erinnert sie sich an ihre Tätigkeit dort. Bei dem einen Ehrenamt sollte es jedoch nicht bleiben. „Als unsere Annika in den Frühkonfirmanden-Unterricht kam, übernahm ich gern eine solche Frühkonfirmandengruppe bei uns zu Hause, hatte mit den Jungs und Mädchen eine Menge unternommen, viele gute Gespräche geführt und selbst auch viel dabei für mich mitgenommen. So bin ich seinerzeit auch eng mit der Christus-Kirche in Mürwik in Berührung gekommen.“</p>



<p>Bald entdeckte Ruth ein ganz neues Tätigkeitsfeld für sich: Reiki. (Reiki ist eine spezielle Form des Handauflegens am bekleideten Körper. Das Ziel dabei: Blockaden zu lösen und Selbstheilungskräfte zu aktivieren.)</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Ruth-geht-voran.jpg" alt="Ruth Rolke – wohnhaft in Solitüde – doch in ganz Flensburg zuhause!" class="wp-image-81537" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Ruth-geht-voran.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Ruth-geht-voran-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Ruth-geht-voran-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Ruth-geht-voran-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Ruth-geht-voran-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<p>„Ich habe eine recht intensive Reiki-Ausbildung auf Sylt durchlaufen, mich damals sehr für Esoterik interessiert und habe mich entsprechend dafür begeistern lassen.“ Später hat sie selbst einige Jahre lang Reiki praktiziert.</p>



<p>„So etwa um 1994 herum – genau weiß ich es nicht mehr – begann ich mich für Sterbe- und Trauerbegleitung zu interessieren. Eine dafür erforderliche Schulung und Ausbildung habe ich absolviert, bevor ich selbst im Flensburger Hospiz als eine solche kompetente Begleiterin gearbeitet habe. Einige Jahre lang habe ich das ziemlich intensiv betrieben, habe viel mit Sterbenden gearbeitet und mich dabei selbst nicht gerade geschont &#8211; wie ich nach rund vier Jahren an mir feststellen musste. Die Sterbebegleitung ist eine intensive und fordernde Tätigkeit, die einen nicht kalt lässt.“ Bedingt auch durch ihr eigenes Wesen, ihre empathische Art, begleitete sie der dort kennengelernte Kummer bis ins eigene Private. Ruth gab deshalb schweren Herzens diese Tätigkeit auf. Sie nahm sogar eine entsprechende psychologische Nachbearbeitung durch das Hospiz in Anspruch.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ruth weitet ihre ehrenamtliche Tätigkeit aus</h2>



<p>Ziemlich bald nach dem Jahrtausendwechsel nahm Ruth an einer Ausbildung/Schulung für eine künftige Stadtführer-Tätigkeit in Flensburg teil. Die Ausbildung, vorgenommen durch die hiesige Tourismusagentur TAFF, dauerte immerhin ein ganzes Jahr lang, war sehr fundiert und äußerst lehrreich für die Teilnehmer. Ruth kniete sich in der ihr eigenen Art intensiv in das Thema rein, sog das erlernte Wissen auf und vertiefte es entsprechend. „Seit nun ziemlich genau 20 Jahren bin ich als selbstständige Stadtführerin in und für Flensburg aktiv. Meine mehr als zwei Dutzend Kolleginnen und Kollegen sind allesamt wie auch ich als Freiberufler für die TAFF im Einsatz“, weiß sie zu berichten. Bald kam sie total „auf den Geschmack“, entwickelte mit großer Unterstützung durch Günter Kruse (stadtbekannt vom „Krusehof“ in der Roten Straße – oft auch als „Vater der Roten Straße“ tituliert) eine eigene „Rote-Straße-Führung“. „Diese ganz spezielle Führung habe ich mit Freude für immerhin 13 Jahre lang gemacht, stets im Wechsel mit dem leider schon verstorbenen Dieter Hankel“, denkt sie gern an jene Zeiten zurück.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Mit-Dieter-Hankel-683x1024.jpg" alt="Ruth Rolke – wohnhaft in Solitüde – doch in ganz Flensburg zuhause!" class="wp-image-81534" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Mit-Dieter-Hankel-683x1024.jpg 683w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Mit-Dieter-Hankel-200x300.jpg 200w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Mit-Dieter-Hankel-768x1152.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Mit-Dieter-Hankel-280x420.jpg 280w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Mit-Dieter-Hankel-696x1044.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Mit-Dieter-Hankel.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px" /><figcaption class="wp-element-caption">Mit Dieter Hankel in der Roten Straße</figcaption></figure></div>


<p>Im Jahre 2012 wurde ihre Tätigkeit in der Roten Straße gewissermaßen bundesweit publiziert. Die Bundesbahn produzierte damals jeweils monatlich ein hauseigenes Magazin DB Mobil – Auflage von immerhin 6 Millionen Exemplaren, das landesweit in allen Zügen regelmäßig ausgelegt wurde. Mitte 2012 erschien in jenem Magazin ein ganzseitiger Artikel mit der Überschrift „Warum gehen die Flensburger zum Lachen in den Hinterhof, Frau Rolke?“</p>



<p>Neben den nun regelmäßig von ihr durchgeführten Stadtführungen hat Ruth sich im Naturwissenschaftlichen Museum engagiert, unter Mithilfe und Unterstützung des damaligen Leiters Dr. Werner Barkemeyer. Sie machte Führungen durchs Museum, hielt Vorträge über Rabenvögel, Fruchtfliegen und anderes heimisches Getier, gab kleine Seminare mit Verkostung über Kräuter, aber auch Kakao, Schokolade, und und und … Bald wurde sogar das Städtische Museum in Person seines Leiters Dr. Ulrich Schulte-Wülwer auf sie aufmerksam. Dr. Schulte-Wülwer gewann Ruth schließlich auch für diverse Führungen und Vorträge in „seinem“ Haus, dem Städtischen Museum.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="604" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Gestatten-Johanna-Eckener.jpg" alt="Ruth Rolke – wohnhaft in Solitüde – doch in ganz Flensburg zuhause!" class="wp-image-81527" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Gestatten-Johanna-Eckener.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Gestatten-Johanna-Eckener-300x227.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Gestatten-Johanna-Eckener-768x580.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Gestatten-Johanna-Eckener-556x420.jpg 556w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Gestatten-Johanna-Eckener-80x60.jpg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Gestatten-Johanna-Eckener-696x525.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Stadtführungen in Flensburg – die sind „ihr eigenes Ding“!</h2>



<p>Die von Ruth Rolke beackerte breite Ehrenamtspalette war umfangreich – doch sie achtete stets darauf, dass sie jeweils nur ein Ehrenamt zur gleichen Zeit ausübte. Spätestens ab 2008 konzentrierte Ruth sich auf die städtischen Führungen. Im gleichen Jahr 2008 kam sie erstmalig mit „Petuh“ in Kontakt. Schon bald faszinierte sie diese sehr spezielle Sprache und Mundart so sehr, dass sie im Eigenstudium anfing, sich die „Petuh“-Sprache anzueignen. Auch noch im selben Jahr bot ein runder Familiengeburtstag für sie die perfekte Bühne, erstmalig in der Öffentlichkeit „Petuh“ zu „schnacken“. Das klappte bestens, sie wurde dafür von allen Zuhörern gefeiert und gelobt – ihrem ganz eigenen Petuh zu lauschen war also keine „Szünde!“ (schön mit scharfem „s“ gesprochen). „Was’n Aggewars“ denkt sie auch seitdem nicht mehr, wenn sie als Petuh-Tante Emmi Hansen unterwegs ist und diese spezielle Sprache zum Besten gibt &#8211; diese Mischung aus Dänisch, Deutsch, Plattdeutsch und Sønderjysk (Plattdänisch).</p>



<p>Ab 2011 hat Ruth zusätzlich noch „Hugo Eckener“ gemacht: Sie hat eine spezielle Stadtführung ausschließlich zu dem Thema des berühmten Sohnes der Stadt ausgearbeitet, übrigens erarbeitet mit großer Hilfe und Unterstützung von einigen Nachfahren des berühmten Flensburger Luftfahrtpioniers. Diese Führung bezog sich hauptsächlich auf den Bereich zwischen dem Nordermarkt und dem Nordertor – auch die Norderstraße. „Ich schlüpfte speziell für die Eckener-Führung in die Rolle der Ehefrau von Hugo Eckener, ich wurde zu Johanna Eckener. Als Johanna Eckener klagte ich den Zuhörern mein – von mir ausgedachtes – Leid, dass ich zum Beispiel nie im Zeppelin mitfliegen durfte, weil die raren Sitzplätze an Bord des Luftschiffs ausschließlich für zahlende Kundschaft vorbehalten waren. Ich trug in der Rolle der Frau Eckener auch schon ein Kostüm aus der damaligen Epoche.“&nbsp;</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Journal-22.jpg" alt="Ruth Rolke – wohnhaft in Solitüde – doch in ganz Flensburg zuhause!" class="wp-image-81530" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Journal-22.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Journal-22-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Journal-22-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Journal-22-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Journal-22-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<p>Ruth Rolke möchte einmal grundsätzlich klarstellen: „Meine Führungen, Auftritte und die dazugehörigen Vorträge haben immer einen durchaus ernsthaften und geschichtlichen Hintergrund. Ganz wichtig: Es soll nicht verstanden werden als ein reiner „Klamauk-Auftritt“. Ich trage ganz bewusst die Kleidung der damaligen Zeit und Epoche, um einen möglichst authentischen Eindruck zu vermitteln. Meine Führungen sollten deshalb stets eine Mischung aus Wissenswertem und Lustigem rüberbringen.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ruth Rolke wird zu Emmi Hansen</h2>



<p>Zurück zu Petuh: „Zu meinen Auftritten als Petuh-Tante Emmi Hansen gehört selbstverständlich die entsprechende Aufmachung – das erste Kleid habe ich 2013 bei der Glücksburger Schneiderin Frau Günther anfertigen lassen, ein zweites kam 2021 dazu. So verfüge ich seitdem über je eine Sommer- und eine Wintergarderobe.“ Entsprechend gekleidet kennen sie schon viele Teilnehmer ihrer Führungen wie „Frau Hansen und die Flensburger Weihnachtswelt“ oder „Mit Fru Hansen auf Altstadttour“ aus den letzten Jahren: Wie erwähnt, hat sie jeweils eine Sommer- und eine Winterausstattung – wie einst eben auch die Petuh-Tanten sich kleidungsmäßig den Jahreszeiten anpassten. Kostüm bzw. längerer Rock, Woll- oder auch Stoffmantel (einen hellen und einen dunklen), Pumps, eine kleinere Handtasche und Häkelhandschuhe: Das alles gehörte schon vor über 100 Jahren stets dazu, je nach Wetterlage auch schon mal ein zeitgemäßer Regenschirm, der Parapluie.</p>


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<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="698" height="1024" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Journal-28-698x1024.jpg" alt="Ruth Rolke – wohnhaft in Solitüde – doch in ganz Flensburg zuhause!" class="wp-image-81532" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Journal-28-698x1024.jpg 698w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Journal-28-205x300.jpg 205w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Journal-28-768x1126.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Journal-28-286x420.jpg 286w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Journal-28-696x1021.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Journal-28.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 698px) 100vw, 698px" /></figure></div>


<p>Ein ganz wichtiges, weil unverzichtbares Utensil ist allerdings bisher noch unerwähnt geblieben: eine Papiertüte. Papiertüte?&nbsp;</p>



<p>„Diese Tüte ist deshalb so wichtig, weil sich in ihr ein spezielles Erkennungsmerkmal verbirgt“, schmunzelt Ruth Rolke. „In dieser Tüte befindet sich gewissermaßen die „obere“ Emmi Hansen, ihre unverkennbare Kopfbedeckung. Mich gibt es bei diesen Auftritten nämlich immer gleich in zweifacher Ausführung: Mit Hut oder ohne Hut“, klärt uns die Stadtführerin über das Geheimnis der Tüte auf. Und Ruth Rolke weiter:</p>



<p>„Wenn ich dann den Hut aus besagter Tüte hole und aufsetze, bin ich nämlich Emmi Hansen“, sagt sie. Mit Hut ist sie urplötzlich eine energische ältere Dame aus der Kaiserzeit, die gern schnackt und palavert, Döntjes erzählt und auch ein bisschen „schludert“, also tratscht – und zwar auf Petuh. So wechselt die Führung immer mal wieder zwischen Flensburger Stadtgeschichte mit Ruth Rolke und Flensburger Stadtgeschichten mit Emmi Hansen.</p>



<p>Petuh und die Petuh-Tanten hat es tatsächlich gegeben: Hauptsächlich in den wechselvollen Jahren der deutsch-dänischen Geschichte, insbesondere etwa seit der Mitte des 19. Jahrhunderts, dann bis zur Volksabstimmung im Landesteil Schleswig, die am 10. Februar und 14. März 1920 in Folge des Versailler Vertrags stattfand und zu den noch heute gültigen Landesgrenzen zwischen Dänemark und Deutschland führten. Petuh hat nicht nur ganz eigene Wortschöpfungen, sondern auch eine erst einmal befremdlich anmutende Satzstellung.</p>



<p>„Die Bezeichnung „Petuh“ ist eine Abkürzung, kommt ursprünglich aus dem Französischen, von „carte partout“ (partout = immer), frei übersetzt etwa Dauerkarte bzw. Monatskarte oder Jahreskarte“, weiß Ruth Rolke.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Auf-Tour.jpg" alt="Ruth Rolke – wohnhaft in Solitüde – doch in ganz Flensburg zuhause!" class="wp-image-81524" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Auf-Tour.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Auf-Tour-300x225.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Auf-Tour-768x576.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Auf-Tour-560x420.jpg 560w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Auf-Tour-80x60.jpg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Auf-Tour-696x522.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Auf-Tour-265x198.jpg 265w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<p>Carte partout: So hieß noch in der Kaiserzeit die Jahreskarte für die Salondampfer auf der Ostsee. Dort an Bord verbrachten die Damen der Mittelschicht ganz gern mal einen Teil ihrer Freizeit, „ein kleines Vergnügen“ mit ihren Freundinnen. Ein bisschen dieser längst vergangenen Atmosphäre kann man in Flensburg heute noch auf der „Alexandra“ schnuppern, dem letzten seegehenden Passagierdampfschiff Deutschlands.</p>



<p>Während der Führung ist die Petuh-Tante stets guter Laune, plaudert lebhaft. Dann „schludert“ Emmi Hansen über Flensburger Originale, und trotz der ungewohnten Satzstellung und einiger fremd klingender Worte versteht man – nun ja &#8211; fast alles, was sie so von sich gibt. Beispiel gefällig? Wenn etwa sich jemand auf „ihrem“ Platz an Bord niederlässt: „Beste, das is` mein Platz, Sie sitzen auf!“ oder „Deern, flütt mal‘ büschen auf Bank lang.“ Oder: „Neulich kriegte ich mein chuter Stube zu schick. Auf letzten Drücker war ich cheschnüffelt über Teppich, was in mein Flur liegt und hatte mich so chestoßen an meine Leichdörner (Hühneraugen), dass mein Mann sagte: Emmi, du kommst noch zu liegen unter Doktors inne Dickenissenanstalt.“</p>



<p>Noch einen: „Wie kann ich ssitzen bei aussem Licht und szue Rollos und nähen abbe Knöpfe an?“, fragte die „Domestiken“ (das Dienstmädchen der wohlhabenden Bürger).</p>



<h2 class="wp-block-heading">Emmi Hansen wird bundesweit bekannt</h2>



<p>Ruth Rolkes Stadtführungen, insbesondere die als Emmi Hansen, sprachen sich bald herum, die Öffentlichkeit wurde aufmerksam, Zeitungen, Funk und Fernsehen klopften an und berichteten über dieses besondere Flensburger Original und seine Führungen. Sogar die Universität Passau (!) kam auf sie zu, ob sie ihr eventuell eine Übersetzung „Hochdeutsch – Petuh“ zur Verfügung stellen könnte. Überhaupt waren sämtliche Reaktionen auf die Führungen positiv, nach und nach trat sie auch nach Anfrage bei diversen privaten Veranstaltungen, Firmenjubiläen, Betriebsfeiern auf, war als Petuh-Tante Emmi Hansen sehr gefragt – und das nicht nur in Flensburg, sondern im gesamten nördlichen Schleswig-Holstein.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Emmi-Hansen-und-die-Alex.jpg" alt="Ruth Rolke – wohnhaft in Solitüde – doch in ganz Flensburg zuhause!" class="wp-image-81526" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Emmi-Hansen-und-die-Alex.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Emmi-Hansen-und-die-Alex-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Emmi-Hansen-und-die-Alex-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Emmi-Hansen-und-die-Alex-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Emmi-Hansen-und-die-Alex-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<p>Ihr schauspielerisches Talent und ihr künstlerisches Schaffen beschränkte Ruth Rolke aber nicht nur auf ihre Paraderolle „Emmi Hansen“. Sie entwickelte – aber nur für den privaten Bereich – weitere Charaktere, wie etwa „die weltbekannte Astrologin „Madame Cucu“ – die natürlich aus Paris stammte …</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ruth Rolke in der Gegenwart</h2>



<p>Auch für Ruth alias Emmi Hansen ist die Zeit nicht stehengeblieben. „Unser Optiker-Geschäft haben wir bereits vor rund 8 Jahren aus Altersgründen geschlossen und aufgegeben. Immerhin fast 30 Jahre lang waren wir am ursprünglichen Standort in der Mürwiker Straße 162 vertreten, wechselten dann in Richtung Stadion ins Einkaufszentrum Mürwiker Straße 89, für noch zehn weitere Jahre.</p>



<p>Es war insgesamt eine schöne Zeit, doch unser Vertrag dort lief im Jahr 2016 aus, mein Mann hatte mittlerweile längst das Rentenalter erreicht. Also haben wir das Kapitel abgeschlossen, und genießen seitdem die dadurch gewonnene zusätzliche Freizeit.“</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="537" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Im-Kreise-der-SG-Handballer.jpg" alt="Ruth Rolke – wohnhaft in Solitüde – doch in ganz Flensburg zuhause!" class="wp-image-81529" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Im-Kreise-der-SG-Handballer.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Im-Kreise-der-SG-Handballer-300x201.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Im-Kreise-der-SG-Handballer-768x516.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Im-Kreise-der-SG-Handballer-626x420.jpg 626w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Im-Kreise-der-SG-Handballer-696x467.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Ruth mit SG-Spielern in der Roten Straße</figcaption></figure></div>


<p>Doch sie schränkt im gleichen Atemzug ein: „Ich habe auch heute noch rund 160 Auftritte pro Jahr; wir sind deshalb stets rechtzeitig mit unserer Urlaubsplanung unterwegs, damit ich auf entsprechende Anfragen gleich eine passende und verbindliche Antwort („geht“, oder „geht nicht“) geben kann.“ Einmal pro Jahr geht es in einen längeren Urlaub, und mindestens einmal pro Jahr wird die Familie der Tochter im fernen München besucht.</p>



<p>Die Rolkes pflegen regelmäßig zahlreiche langjährige Freundschaften, reisen für ihr Leben gern, sind außerdem noch im Tanzkreis anzutreffen. „Im eigentlichen Tanzkreis sind wir selbst nicht mehr aktiv, aber wir nutzen gern den regelmäßigen Stammtisch, der sich daraus entwickelt hat.“ Die eigene Familie kommt ebenfalls zu ihrem Recht: „Zu den erwachsenen Kindern und Schwiegerkindern haben wir regelmäßig Kontakt: Das eine Enkelkind sehen wir meistens einmal pro Woche, das andere lebt in München.“ Aber sie betont auch: „Nach wie vor habe ich Lust auf die Menschen, mache gerne die mir liebgewonnenen Führungen. Emmi Hansen ist ja nun einmal längst ein Teil meines Lebens geworden!“ Das Flensburg Journal ist sich sehr sicher: Wir werden Ruth und/oder Emmi noch häufig „in Flensburg unterwegs“ und in Aktion erleben können!</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Im-Kreise-der-Familie.jpg" alt="Ruth Rolke – wohnhaft in Solitüde – doch in ganz Flensburg zuhause!" class="wp-image-81528" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Im-Kreise-der-Familie.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Im-Kreise-der-Familie-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Im-Kreise-der-Familie-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Im-Kreise-der-Familie-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/01/Im-Kreise-der-Familie-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Tipp</h2>



<p>Wer noch zusätzliche Informationen über eine Führung mit der Petuh-Tante „Emmi Hansen“ erfahren möchte: Schauen Sie doch einfach auf die Webseite der Tourismus Agentur TAFF. Infos und Buchungen für Stadtführungen und auch für Auftritte bei Festen oder Geburtstagen können übrigens auch direkt bei Ruth Rolke gebucht werden:</p>



<p>E-Mail: ruthrolke@kabelmail.de   </p>



<p><em>Mit Ruth Rolke und Emmi Hansen sprach Peter Feuerschütz<br>Fotos: Benjamin Nolte, privat  </em></p>
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		<title>Stadtführungen in Flensburg im Juli 2023</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jun 2023 22:19:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungstipps]]></category>
		<category><![CDATA[Altstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Dämmerungsbummel]]></category>
		<category><![CDATA[flensburg]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitänsviertel]]></category>
		<category><![CDATA[Petuh]]></category>
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		<category><![CDATA[Stadtführungen Flensburg Juli 2023]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtführungen JUli 2023]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Altstadt: Jugendstil &#38; Höfe Auch Flensburg erstrahlte mit der erblühenden Jugendstilbewegung um 1900 in neuem Glanze. Entdecke neben der Jugendstilarchitektur die abwechslungsreichen Kulissen Flensburgs.Treffpunkt: Touristinformation, Nikolaistraße 8Termine: 01. Juli, 14.30 &#8211; 16.30 Uhr; 22. Juli, 11.30 &#8211; 13.30 Uhr Altstadt: Geschichte &#38; Geschichten Was war der Westindienhandel? Und warum wird Flensburg als RUMstadt bezeichnet? Begleite [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Altstadt: Jugendstil &amp; Höfe</h2>



<p>Auch Flensburg erstrahlte mit der erblühenden Jugendstilbewegung um 1900 in neuem Glanze. Entdecke neben der Jugendstilarchitektur die abwechslungsreichen Kulissen Flensburgs.<br><em><strong>Treffpunkt: Touristinformation, Nikolaistraße 8<br>Termine: 01. Juli, 14.30 &#8211; 16.30 Uhr; <br>22. Juli, 11.30 &#8211; 13.30 Uhr</strong></em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Altstadt: Geschichte &amp; Geschichten</h2>



<p>Was war der Westindienhandel? Und warum wird Flensburg als RUMstadt bezeichnet? Begleite uns auf einem Spaziergang durch die Altstadt und erkunde die Altstadt mit all ihren Facetten!<br>Treffpunkt: Nordermarkt/Neptunbrunnen<br><strong><em>Termine: 01./08./15./29. Juli, 11.30 &#8211; 13.00 Uhr;<br>17./31. Juli, 14.00 &#8211; 15.30 Uhr;<br>19. Juli, 15.00 &#8211; 16.30 Uhr</em></strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Malerisches Kapitänsviertel</h2>



<p>Ein Spaziergang in stillen Ecken und Winkeln der historischen Altstadt zwischen den Kirchen St. Johannis und St. Jürgen. Auf dieser Tour  siehst du beschauliche Gassen, Quellen, idyllische Gärten sowie historische und einfach bezaubernde Häuser.<br><strong><em>Treffpunkt: Holmpassage/Wasserrad am ZOB<br>Termine: 02./09./16./30. Juli, 14.00 &#8211; 15.30 Uhr</em></strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Flensburgs Geheimnisse – fernab der Altstadt</h2>



<p>Folge uns auf einem Spaziergang über den Museumsberg, vorbei am Idstedt-Löwen bis zur Parkanlage Alter Friedhof und zum Christiansen-Park.<br><em><strong>Treffpunkt: Vor der Kirche St. Nikolai/Südermarkt<br>Termine: 03./23. Juli, 14.00 &#8211; 16.00 Uhr</strong></em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Mönche, Heilige &amp; Rummacher</h2>



<p>Gehe auf Entdeckungsreise durch die südliche Altstadt und erkunde die einzigartigen Kaufmannshöfe der Roten Straße. Du siehst das Rumhaus Braasch, schlenderst über den Südermarkt und durch anliegende Gänge und Gassen.<br><em><strong>Treffpunkt: Eingang Kirche St. Nikolai/Südermarkt<br>Termine: 04. Juli, 15.00 &#8211; 16.30 Uhr;<br>10./24. Juli, 14.00 &#8211; 15.30 Uhr;<br>15. Juli, 14.30 &#8211; 16.00 Uhr</strong></em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Petuh: Fru Hansen vertellt die Flensburger Welt</h2>



<p>„Petuh“ – die besondere Sprache an der Flensburger Förde. Die charmante Mundart erlebst du auf dieser Führung durch das Herz der Stadt.<br><strong><em>Treffpunkt: Anleger Salondampfer Alexandra/Schiffbrücke<br>Termin: 05. Juli, 14.00 &#8211; 15.30 Uhr</em></strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Höfe, Rum &amp; alte Schiffe</h2>



<p>Du erkundest den historischen Hafen und seine Höhepunkte. Entdecke hierbei alte Kaufmannshöfe, die kuriosen Schuhleinen und das  Rumhaus Johannsen im historischen Speicher.<br><strong><em>Treffpunkt: Anker vor dem Schifffahrtsmuseum<br>Termine: 06./13./20./27. Juli, 11.30 &#8211; 13.00 Uhr</em></strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Dämmerungsbummel</h2>



<p>Erlebe Flensburgs Hafen, seine Kaufmannshöfe und die malerischen Gassen in besonderer Stimmung zwischen Tag und Nacht!<br><strong><em>Treffpunkt: Nordermarkt/Neptunbrunnen<br>Termine: 06./13./20./27. Juli, 19.30 &#8211; 21.00 Uhr</em></strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Rum- &amp; Zucker-Tour</h2>



<p>Lerne Flensburg als Rumstadt kennen. Erlebe die Orte aus der Zeit des Westindienhandels mit alten Speichern, malerischen Kaufmannshöfen und dem Rumhaus Johannsen.<br><strong><em>Treffpunkt: Holmpassage/Wasserrad am ZOB<br>Termine: 07./14./21./28. Juli, 14.30 &#8211; 16.00 Uhr</em></strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Unterwegs auf den Spuren der Kapitäne</h2>



<p>Wieso gibt es ein Kompagnietor in Flensburg und wofür war der Oluf-Samson-Gang bekannt? Erfahre etwas über die Handels- und Seefahrtsgeschichte der Stadt.<br><strong><em>Treffpunkt: Hafenspitze/Station 5 vom Kapitänsweg<br>Termine: 08./22. Juli, 14.30 &#8211; 16.00 Uhr</em></strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Architektur &amp; Altstadtanekdoten</h2>



<p>Lass dich von Gebäuden unterschiedlicher Baustile beeindrucken. Du erfährst allerlei Anekdoten über Flensburg und seine Geschichte.<br><strong><em>Treffpunkt: Nordermarkt/Neptunbrunnen<br>Termine: 11. Juli, 14.30 &#8211; 16.00 Uhr;<br>25. Juli, 15.00 &#8211; 16.30 Uhr</em></strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Ochsen, Salz und Zuckerrohr</h2>



<p>Begleite uns vom Südermarkt über das Johannisviertel bis zur Hafenspitze. Erfahre alles rund um die Geschichte Flensburgs als Handelsstadt.<br><em><strong>Treffpunkt: Südermarkt/Ecke Leder Meißner<br>Termin: 11. Juli, 11.00 &#8211; 13.00 Uhr</strong></em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Dampfer, Segler &amp; Seemannsgarn</h2>



<p>Alte Gaffelsegler, historische Dampfschiffe und klassische Yachten lassen die Seefahrtsgeschichte Flensburgs lebendig werden.<br><strong><em>Treffpunkt: Skulptur Windsbraut (Willy-Brandt-Platz)<br>Termin: 12. Juli, 15.00 &#8211; 16.30 Uhr</em></strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Spuren des Mittelalters – Flensburg im 16. Jahrhundert</h2>



<p>Begib dich auf eine Zeitreise und erfahre, wie die Gesellschaft im 16. Jahrhundert in Flensburg zu Zeiten der Reformation, des Folterns und eines florierenden Seehandels lebte.<br><strong><em>Treffpunkt: Nordermarkt/Neptunbrunnen<br>Termin: 18. Juli, 14.30 &#8211; 16.00 Uhr</em></strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Familienführung: Die Ostsee und ihre Schätze</h2>



<p>Die Naturpädagogin Gudrun Perschke-Mallach lädt Familien ein, eine schöne und interessante Zeit am Meer zu verbringen. Durch das eigene Forschen und Entdecken am Strand und im Wasser, werden Kindern und Erwachsenen die Naturbesonderheiten der Ostsee, sowie ihre  Entstehungsgeschichte auf abwechslungsreiche Weise nahegebracht.<br><em><strong>Treffpunkt: Solitüde am Pavillon<br>Termine: 19./26. Juli, 14.00 &#8211; 16.30 Uhr</strong></em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Mit Petuh-Tante „Emmi Hansen“ auf Altstadttour</h2>



<p>Während Emmi Hansen Geschichten über Land und Lüüd „vertellt“, spazierst du durch die südlichen Altstadtgassen und kehrst für eine  kleine Köstlichkeit im Marzipanspeicher ein. Nebenbei erfährst du Anekdoten über Flensburger Originale wie den Swatten Jakob. Die Tour  endet mit drei kleinen Gaumenfreuden in der Fischmanufaktur.<br><em><strong>Treffpunkt: Käte-Lassen-Hof/Holm Nr. 49–51<br>Termin: 26. Juli, 11.00 &#8211; 12.30 Uhr</strong></em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Flensburg hinter den Kulissen: Die verborgenenEcken der nördlichen Altstadt</h2>



<p>Vom Nordertor schlenderst du über Schleichwege durch versteckte Parks und entdeckst so manches Geheimnis der nördlichen Altstadt.<br><strong><em>Treffpunkt: Nordertor, Norderstraße 138<br>Termin: 29. Juli, 14.30 &#8211; 16.00 Uhr</em></strong></p>



<p></p>



<p><em><strong>KONTAKT &amp; BUCHUNG für alle diese Führungen:</strong><br>Tourismus Agentur Flensburger Förde GmbH | Touristinformation Flensburg Nikolaistraße 8, 24937 Flensburg <br>Fon +49 (0)461 90 90 920<br>E-Mail info@flensburger-foerde.de<br>www.flensburger-foerde.de<br><strong>Wichtiger Hinweis: </strong>Die TAFF führt die Stadtführungen nur mit vorheriger Anmeldung und einer Teilnehmerbegrenzung durch. Gäste können sich telefonisch, per E-Mail oder persönlich für eine Stadtführung anmelden. Die Buchung und Bezahlung der Tickets ist ebenfalls online möglich unter: www.flensburger-foerde.de/erlebnis/erlebnisse.</em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Stadtführungen in Flensburg im März 2023</title>
		<link>https://flensburgjournal.de/stadtfuehrungen-in-flensburg-im-maerz-2023/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Feb 2023 23:13:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungstipps]]></category>
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		<category><![CDATA[Stadtführungen März 2023]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Altstadt: Geschichte &#38; Geschichten Altstadt, Architektur und die einzigartigen Kaufmannshöfe mit allerlei Geschichten und Anekdoten über sich und ihre Bewohner. Was war der Westindienhandel? Und warum wird Flensburg als RUMstadt bezeichnet?Begleite uns auf einem Spaziergang durch die Altstadt – vom Nordermarkt bis Südermarkt – und erkunde mit unseren erfahrenen Gästeführern die Altstadt mit all ihren [&#8230;]</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Altstadt: Geschichte &amp; Geschichten</h2>



<p>Altstadt, Architektur und die einzigartigen Kaufmannshöfe mit allerlei Geschichten und Anekdoten über sich und ihre Bewohner. Was war der Westindienhandel? Und warum wird Flensburg als RUMstadt bezeichnet?<br>Begleite uns auf einem Spaziergang durch die Altstadt – vom Nordermarkt bis Südermarkt – und erkunde mit unseren erfahrenen Gästeführern die Altstadt mit all ihren Facetten!<br><strong><em>Treffpunkt: Nordermarkt/Neptunbrunnen<br>kostenpfl.<br>Termine: 01./15./29. März, 15.00 - 16.30 Uhr<br>06./13./20./27. März, 14.00 - 15.30 Uhr</em></strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Höfe, Rum &amp; alte Schiffe</h2>



<p>Die klassische Führung durch die nördliche Altstadt Flensburgs: Du erkundest den historischen Hafen und seine Höhepunkte. Entdecke hierbei alte Kaufmannshöfe, die kuriosen Schuhleinen und das Rumhaus Johannsen im historischen Speicher.<br><em><strong>Treffpunkt: Anker vor dem Schifffahrtsmuseum<br>kostenpfl.<br>Termine: 02./09./16./23./30. März, 15.00 - 16.30 Uhr</strong></em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Rum- &amp; Zucker-Tour</h2>



<p>Lerne Flensburg als Rumstadt kennen. Erlebe die Orte aus der Zeit des Westindienhandels mit alten Speichern, malerischen Kaufmannshöfen und dem Rumhaus Johannsen.<br><em><strong>Treffpunkt: Holmpassage/Wasserrad am ZOB  <br>kostenpfl.<br>Termine: 03./10./17./24./31. März, 14.30 - 16.00 Uhr</strong></em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Rumgeschichte, historische Höfe &amp; Heilige</h2>



<p>Gehe auf Entdeckungsreise durch die südliche Altstadt und erkunde die einzigartigen Kaufmannshöfe der Roten Straße. Du siehst das Rumhaus Braasch, schlenderst über den Südermarkt mit der Kirche St. Nikolai und durch anliegende Gänge und Gassen.<br><em><strong>Treffpunkt: Vor der Kirche St. Nikolai/Südermarkt<br>kostenpfl.<br>Termine: 04./11./18./25. März, 11.30 - 13.00 Uhr</strong></em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Malerisches Kapitänsviertel</h2>



<p>Ein Spaziergang in stillen Ecken und Winkeln der historischen Altstadt zwischen den Kirchen St. Johannis und St. Jürgen. Auf dieser Tour siehst du beschauliche Gassen, Quellen, idyllische Gärten sowie historische und einfach bezaubernde Häuser.<br><strong><em>Treffpunkt: Holmpassage/Wasserrad am ZOB<br>kostenpfl.<br>Termine: 05./12./19./26. März, 14.00 - 15.30 Uhr</em></strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Ochsen, Salz und Zuckerrohr</h2>



<p>Begleite uns vom Südermarkt über das Johannisviertel, durch einige Handelshöfe bis zur Hafenspitze. Erfahre alles rund um die Geschichte Flensburgs als Handelsstadt bis hin zur Wandlung des Hafens zum Historischen Hafen.<br><em><strong>Treffpunkt: Südermarkt/Ecke Leder Meißner<br>kostenpfl.<br>Termin: 07. März, 11.00 - 13.00 Uhr</strong></em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Architektur &amp; Altstadtanekdoten</h2>



<p>Lass dich von Gebäuden unterschiedlicher Baustile – von Gotik über Barock bis Jugendstil – beeindrucken. Neben der Architektur erfährst du allerlei Anekdoten über Flensburg und seine Geschichte.<br><strong><em>Treffpunkt: Nordermarkt/Neptunbrunnen<br>kostenpfl.<br>Termine: 08./22. März, 15.00 - 17.30 Uhr</em></strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Dampfer, Segler &amp; Seemannsgarn</h2>



<p>Alte Gaffelsegler, historische Dampfschiffe und klassische Yachten lassen die Seefahrtsgeschichte Flensburgs lebendig werden. Von der Windsbraut geht es entlang der Schiffbrücke bis zur Museumswerft.<br><strong><em>Treffpunkt: Skulptur Windsbraut (Willy-Brandt-Platz)<br>kostenpfl.<br>Termin: 14. März, 15.00 - 16.30 Uhr</em></strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Spuren des Mittelalters – Flensburg im 16. Jahrhundert</h2>



<p>Begib dich mit unserer Gästeführerin Martina Maaß auf eine Zeitreise und erfahre, wie die Gesellschaft im 16. Jahrhundert in Flensburg lebte. Dabei erfährst du Wissenswertes über Land und Leute in Zeiten der Hexenverbrennung, der Reformation, des Folterns und eines florierenden Seehandels.<br><em><strong>Treffpunkt: Nordermarkt/Neptunbrunnen<br>kostenpfl.<br>Termin: 21. März, 14.30 - 16.00 Uhr</strong></em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Nachtwanderung – Kuriositäten &amp; Mysterien</h2>



<p>Im Schein der Taschenlampe erkundest du mit unserem Gästeführer Knut Franck die Gebäude und Denkmäler auf dem Alten Friedhof und im Christiansenpark. Dabei erlebst du Bundsenkapelle, Mumiengrotte, Idstedt-Löwe und Spiegelgrotte im wahrsten Sinne des Wortes in neuem Licht. Währenddessen erfährst du Anekdoten und Besonderheiten aus Flensburgs Geschichte.<br>Hinweis: Taschenlampe nicht vergessen!<br><strong><em>Treffpunkt: Nordermarkt/Neptunbrunnen<br>kostenpfl.<br>Termin: 25. März, 19.00 - 21.00 Uhr</em></strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Mit Petuh-Tante „Emmi Hansen“ auf Altstadttour</h2>



<p>Die fachkundige Gästeführerin Ruth Rolke ist als Petuh-Tante Emilie Hansen „afsteh“, stets gekleidet mit Hut und Parapluie. Während Emmi Hansen aus ihrem Leben erzählt und Geschichten über Land und Lüüd „vertellt“, spazierst du durch die südlichen Altstadtgassen, wirfst einen Blick in die Höfe der malerischen Roten Straße und kehrst für eine kleine Köstlichkeit im Marzipanspeicher ein. Nebenbei erfährst du Anekdoten über Flensburger Originale wie Abbi Cremschnitt, Johann Hunnengrieper und den Swatten Jakob. Die Tour endet mit drei kleinen Gaumenfreuden in der Fischmanufaktur.<br><strong><em>Treffpunkt: Käte-Lassen-Hof/Holm Nr. 49–51<br>kostenpfl.<br>Termin: 28. März, 14.30 - 16.00 Uhr</em></strong></p>



<p><strong>Die Teilnahme an den Führungen ist ausschließlich mit vorheriger Anmeldung/Buchung möglich!</strong></p>



<p><em>KONTAKT &amp; BUCHUNG für alle diese Führungen:<br>Tourismus Agentur Flensburger Förde GmbH | Nikolaistraße 8 · 24937 Flensburg<br>Fon +49 (0)461 90 90 920 | E-Mail info@flensburger-foerde.de | </em></p>
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		<title>Stadt Flensburg lädt zum Sommerempfang</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Jun 2022 22:29:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Sie wollen Spaß, ein heiteres Miteinander und ganz viel Flensburg erleben? Dann haben wir einen heißen Tipp: Machen Sie sich am letzten Sonntagvormittag des Junis auf den Weg ins Stadion am Volkspark. Denn dort tun hunderte engagierter Flensburger*innen alles dafür, dass Sie beim Sommerempfang der Stadt Flensburg garantiert voll auf Ihre Kosten kommen. Wenn Mädels [&#8230;]</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Sie wollen Spaß, ein heiteres Miteinander und ganz viel Flensburg erleben?</h2>



<p>Dann haben wir einen heißen Tipp: Machen Sie sich am letzten Sonntagvormittag des Junis auf den Weg ins Stadion am Volkspark. Denn dort tun hunderte engagierter Flensburger*innen alles dafür, dass Sie beim Sommerempfang der Stadt Flensburg garantiert voll auf Ihre Kosten kommen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wenn Mädels hoch durch die Lüfte fliegen</h3>



<p>So werden 40 „Stars“ unserer <strong>Flensburger Cheerleader</strong> endlich wieder fliegen. Nach pandemiebedingter Trainings-Zwangspause ist es fast wie ein lang ersehnter Neustart, bei dem sich die sportlichen Mädels des TSB, die in der Vergangenheit schon bei so mancher Meisterschaft brilliert haben, vor Publikum zu schwungvoller Musik in die Lüfte katapultieren. Vielleicht bekommt ja sogar der eine oder andere waghalsige Besucher Lust, ebenfalls mal etwas Höhenluft zu schnuppern?</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="675" height="1200" data-id="71064" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/FRANK.jpg" alt="" class="wp-image-71064" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/FRANK.jpg 675w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/FRANK-169x300.jpg 169w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/FRANK-576x1024.jpg 576w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/FRANK-236x420.jpg 236w" sizes="auto, (max-width: 675px) 100vw, 675px" /><figcaption>FRANK</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="675" height="1200" data-id="71063" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/Cheerleader.jpg" alt="" class="wp-image-71063" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/Cheerleader.jpg 675w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/Cheerleader-169x300.jpg 169w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/Cheerleader-576x1024.jpg 576w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/Cheerleader-236x420.jpg 236w" sizes="auto, (max-width: 675px) 100vw, 675px" /><figcaption>Cheerleader</figcaption></figure>
</figure>



<h3 class="wp-block-heading">Spiel und Spaß – Langeweile besiegen</h3>



<p>Auch weitere <strong>Mitmach-Aktionen</strong> und Angebote laden vor allem die jüngeren Gäste zum Spaßhaben ein:</p>



<p>Vom <strong>Spielmobil</strong>, über ein Abfallsortierspiel, einen <strong>Oldtimerkorso</strong> der Feuerwehr bis hin zu einer großen Hüpfburg. Die erwachsenen Besucher haben derweil die Möglichkeit, an zahlreichen Ständen zu erkunden, was <strong>Flensburger Institutionen und Vereine</strong> zu bieten haben oder einfach nur in geselliger Runde zu schnacken und zu snacken: Langeweile? Fehlanzeige!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wenn Bands alles andere als Trübsal blasen</h3>



<p>Trübsal wird keinesfalls geblasen und – zumindest Ihnen und den anderen Gästen – auch nicht der Marsch. Denn die Musikbegeisterten aller Altersklassen unserer <strong>Flensburger Stadtbläser</strong>, die bereits seit 1979 die Jahresempfänge der Stadt begleiten, haben noch mehr im Repertoire:<br>Symphonische Stücke, Highlights der Klassik, Oper, Operette, Filmmusik bis zu fetziger Pop- und Rockmusik.<br>Nach weltweiten Tourneen und Fernsehauftritten wird sich auch die <strong>Big Band des Alten Gymnasiums</strong> die Ehre geben. Sie wurde 1970 als erste Jugendbigband in Schleswig-Holstein gegründet und hat sich fest vorgenommen, beim Sommerempfang 2022 mit traditionellen und modernen Jazzkompositionen eine fröhlich-festliche Atmosphäre zu verbreiten.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/Bigband-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-71062" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/Bigband-1024x576.jpg 1024w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/Bigband-300x169.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/Bigband-768x432.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/Bigband-696x392.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/Bigband-1068x601.jpg 1068w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/Bigband-747x420.jpg 747w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/Bigband.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Gekonnt aus der Reihe getanzt wird – auf Bühne und Rasen</h3>



<p>Warm ums Herz könnte Ihnen werden, wenn 30 zuckersüße <strong>Minitänzer</strong> (drei bis sechs Jahre) und ihre „großen“ Freunde, die bis zu 8-jährigen <strong>Kiddy Dancer</strong>, des <strong>TSB</strong> die Bühne betreten. Sie stehen jetzt schon hibbelig in den Startlöchern, um mit ihrem Koffer- bzw. ihrem Regenschirm-Tanz die bewundernden Blicke des Publikums einzuheimsen.<br>Und wenn die jungen Turner und Akrobaten der <strong>Show-Gruppe „Out of order“</strong> zu Auszügen aus ihrem Programm „Frieden“ gekonnt aus der Reihe tanzen, bleibt sicher kein Auge trocken. Wer nicht zu 100% standfest ist, wird garantiert mitgerissen vom Groove und den rhythmischen Moves, mit denen die energiegeladene „Crème de la Crème“ des Flensburger Hip Hops, die <strong>„Supreme Crew“</strong> des Flensburger Tanzclubs, performen wird.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-1 is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="675" data-id="71068" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/supreme.jpg" alt="" class="wp-image-71068" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/supreme.jpg 1200w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/supreme-300x169.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/supreme-1024x576.jpg 1024w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/supreme-768x432.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/supreme-696x392.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/supreme-1068x601.jpg 1068w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/supreme-747x420.jpg 747w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="675" data-id="71066" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/out-of-order.jpg" alt="" class="wp-image-71066" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/out-of-order.jpg 1200w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/out-of-order-300x169.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/out-of-order-1024x576.jpg 1024w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/out-of-order-768x432.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/out-of-order-696x392.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/out-of-order-1068x601.jpg 1068w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/out-of-order-747x420.jpg 747w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></figure>
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<h3 class="wp-block-heading"><br>Wenn „The Voice“-Stars uns ein Lied davon singen…</h3>



<p>Sogar „The Voice“ ist zugegen – in zweifacher, aber gänzlich unterschiedlicher Ausführung: Einmal handelt es sich um die 14-jährige Lavinia Luna, die durch ihre Teilnahme an der Talent-Show <strong>„The Voice-Kids“</strong> bereits auf Fernsehbildschirmen der gesamten Bundesrepublik zu sehen und zu hören war. Mit ihrer 5-köpfigen Schüler- und Studenten-Band „Line Up“ hat sie mit Rock-Klassikern, aktueller Pop-Cover-Musik und eigenen Songs auch die Bühnen unserer Region schon gerockt. Die andere „The Voice“ wird verkörpert von „Frankyboy“ Michel Nitschke, der – in kleiner, purer Besetzung, d.h. mit seinem Pianisten, Schlagzeuger und Kontrabassisten oder anders mit seinem <strong>Quartett „FRANK“</strong> – dem Publikum das Leben des Welt-Stars Frank Sinatra eindrucksvoll näherbringt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">…wie klasse Flensburger Stimmen klingen</h3>



<p>Mehrstimmig Stimmung macht der <strong>Deutsch-Polnische Chor „Polcanto”</strong> unter der Leitung von Beata Zyf-<br>fert. Nach kleinen Tourneen in Norddeutschland, Auftritten in Polen und Dänemark wird Polcanto nun im Flensburger Stadion sein Debüt geben und mit religiösen Liedern vom Mittelalter bis zur Moderne Spiritualität, Gemeinschaft und Liebe versprühen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wenn „folk“ ein riesen Theater macht,</h3>



<p>Liebe zum Musizieren und zur Deutsch-Dänischen Region ist den 50 Nachwuchstalenten des <strong>Jugendensembles folkBaltica</strong> gemeinsam, die zusammen ihre Talente weiterentwickeln und dabei die traditionelle Musik unserer Region am Leben halten. 10 der 50 Hochkaräter wurden ausgewählt und werden beim Sommerempfang ein Konzert voll grenzenloser Spielfreude und Gemeinschaft darbieten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">…dabei aber trotzdem lacht.</h3>



<p>Königlich amüsieren und alle Gefühlswelten durchleben können Sie, wenn der <strong>Theaterjugendclub Flensburg</strong> Sie auf eine Reise mitnimmt in eine Welt voller Geheimnisse und Royals. Denn bei „Royal Mystery“, einer selbst inszenierten Komödie mit ernsten Momenten, viel Musik und Staubsaugergeräuschen geht es um einen royalen Alltag von Jugendlichen, aber auch um Selbstbewusstsein, um Ängste und natürlich um die Liebe.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/2-1-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-71061" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/2-1-1024x576.jpg 1024w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/2-1-300x169.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/2-1-768x432.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/2-1-696x392.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/2-1-1068x601.jpg 1068w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/2-1-747x420.jpg 747w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/2-1.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Theaterjugendclub</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">„Uns Stadtoverhäupters mit‘n mal szind ganz bang‘</h3>



<p>Freuen dürfte Sie auch, dass selbstverständlich Frau Krischansen und ihr Nachbar Herr Johannsen wieder mit von der Partie sind. Unsere Stadtoberhäupter zittern schon, denn sicher ist: Sie werden auf <strong>Petuh</strong> anhand der markanten Ereignisse des vergangenen Jahres mal wieder liebevoll-bissig durch den Kakao gezogen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/Petuh-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-71067" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/Petuh-1024x576.jpg 1024w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/Petuh-300x169.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/Petuh-768x432.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/Petuh-696x392.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/Petuh-1068x601.jpg 1068w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/Petuh-747x420.jpg 747w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/Petuh.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Denn nu szoll‘n wir szehen un komm‘ nach‘n Szommerempfang“</h3>



<p>Sie scheuen Muskelkater in den Wangenbereichen und Lachfältchen um die Augen ebenso wenig wie eine extra Portion Vitamin-D und nettes Geplauder an der frischen Luft? Dann seien Sie herzlich Willkommen am <strong>Sonntag, 26. Juni (Einlass: 10.30, Beginn: 11 Uhr) im Stadion am Volkspark</strong> – frei nach dem Motto: „Denn nu szoll‘n wir szehen un komm‘ nach‘n Szommerempfang“!<br></p>



<p class="has-regular-font-size"><strong><a rel="noreferrer noopener" href="http://www.flensburg.de/sommerempfang" target="_blank">www.flensburg.de/sommerempfang</a></strong></p>



<p class="has-regular-font-size"><br><em>Text: Stadt Flensburg,<br>Fotos: Privat und M. Rickertsen</em></p>
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		<title>Flensburger Köpfe: Hilke Rudolph „Was ein Glück und sein wieder in Flensburg“</title>
		<link>https://flensburgjournal.de/flensburger-koepfe-hilke-rudolph-was-ein-glueck-und-sein-wieder-in-flensburg/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Apr 2018 15:23:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Flensburger Köpfe]]></category>
		<category><![CDATA[highlight]]></category>
		<category><![CDATA[Hilke Rudolph]]></category>
		<category><![CDATA[Petuh]]></category>
		<category><![CDATA[Petuh Tante]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jeder Deutschlehrer würde bei diesem Satz seines Schülers die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Wenn er dann noch auf die Kritik an diesem grammatikalisch verqueren Satz die Antwort bekäme, „Da kann ich nichts für“, würde sein Glaube an das von Martin Luther geschaffene Hochdeutsch für immer erschüttert. Dabei hätte der Reformator für den Schüler vermutlich [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Jeder Deutschlehrer würde bei diesem Satz seines Schülers die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Wenn er dann noch auf die Kritik an diesem grammatikalisch verqueren Satz die Antwort bekäme, „Da kann ich nichts für“, würde sein Glaube an das von Martin Luther geschaffene Hochdeutsch für immer erschüttert. Dabei hätte der Reformator für den Schüler vermutlich mehr Verständnis aufgebracht als der vom Glauben an die deutsche Sprache abgefallene Pädagoge. Mundart und Dialekte waren die Regel und nicht die Ausnahme im deutschen Sprachraum. Nur mit den Flensburgern und ihrer Sprache konnte der Religions- und Sprachreformator nichts anfangen. Nach einem überlieferten Zitat von 1531 soll er gesagt haben: „Ich nehme keine Bibelübersetzer aus Flensburg.“ So ist es sowohl verwunderlich als auch erfreulich, dass die regionalen Eigenheiten durch die Sprachreform des Bibelübersetzers nicht völlig glattgebügelt wurden, sondern, wenn auch oft im Stillen, weiterleben.</p>
<h4>Petuh lebt</h4>
<p>Was Hilke Rudolph allerdings auf der Bühne, im Club und auf dem Familienfest sprachlich zelebriert, verlangt auch von dem Sprachwissenschaftler einiges ab. „Petuh“, so wie Renate Delfs oder in der Vergangenheit Gerti Molzen und die vielen unbekannten „Petuh-Tanten“ es pflegten, ist kein Dialekt, nicht einmal eine Minderheitensprache, sondern eine für die Flensburger Region einmalige, vom Platt unabhängige „Kunstsprache“, die sich gegen sprachgeschichtliche Analyse wehrt. Versuche, das Kauderwelsch aus Niederdeutsch (Plattdüütsch), Dänisch (Riksdansk und Sydslesvigdansk) und Sönderjysk (Plattdänisch) zu analysieren, gibt es viele, doch will es „partout“ nicht gelingen, die letzten Geheimnisse der Entstehungsgeschichte dieser Sprachmischung zu enträtseln.<br />
„Is dat Szünde!“, würden die Damen aus der besseren Gesellschaft sagen, die um die Jahrhundertwende, die vorvorige versteht sich, auf den Salondampfern die Gäste mit ihrem Schnack unterhielten und sich selbst bei einem Likörchen, Kaffee und Kuchen die Zeit vertrieben. Diese Frauen, meist gehobener Stellung und fortgeschrittenen Alters, pflegten zur Erbauung ihrer Zuhörer eine Sprache, die allerdings nicht nur zu Wasser, sondern auch durchaus zu Lande in jener Zeit gepflegt wurde. Eine geschichtliche Erklärung versucht, den Zusammenhang mit den wechselnden Herrschaftsbedingungen im Grenzgebiet und den damit verbundenen sprachlichen Einflüssen herzustellen. Sicher ist, dass die verquere Grammatik und die züngelnde Sprache, „Szünde statt Sünde“, im Volk verankert waren. Die Dokumente sind rar, denn schreiben wollte das Petuh selten jemand. So wirken auch die Versuche der lautschriftlichen Wiedergabe oft etwas hölzern und weitab von dem lebendigen Witz des Gesprochenen.</p>
<h4>Keine Tanten-Sprache</h4>
<p>Dabei wird vergessen, dass neben den deutsch-dänischen Sprachwurzeln noch ein Schuss Französisch den Schnack belebt. Das fängt beim Begriff Petuh an.<br />
Auch der ist eine verballhornte Version des französischen „pour tout“. So wurden die Dauer-Karten genannt, mit denen die Teilnehmer der späteren Butterfahrten sich einen Platz auf der „Alexandra“ oder einer ihrer Schwesterschiffe sicherten. „Carte pour tout“, eine Karte für alles. In jener Zeit durchaus üblich, Alltagsgegenstände mit französischen Vokabeln darzustellen.<br />
Vom „Chaiselongue“, dem verlängerten Sofa, über die „Barriere“, der Bahnschranke, bis zum „Portemonnaie“, parlierte man französisch statt zu schnacken oder, wie heute üblich, zu „talken“.<br />
Alles hat seine Zeit, auch sprachliche Sonderheiten. So vergaßen die meisten ihr Alltags-Petuh und nur Künstler und Sprachforscher bemühten sich, diese Einmaligkeit am Leben zu halten.<br />
Reden, aber nicht von sich reden machen<br />
Hilke Rudolph ist eine von ihnen. Eigentlich Pädagogin, hat sie sich ganz der Flensburger Grenzsprache verschrieben. Ihre Auftritte bei den Neujahrsempfängen der Stadt sind legendär. Dort kolportiert sie die Wege und Abwege von Politik und Verwaltung. Neben diesen „einmaligen“ Auftritten taucht sie als kopftuchbewehrte Putzfrau bei Familien- und Firmenfesten auf und steht auf der Niederdeutschen Bühne ihre Frau. Wer sie in diesen Rollen erlebt hat, wird sie auf der Straße kaum wiedererkennen. Flott gekleidet und ebenso leger in Sprache und Bewegung erinnert nichts an die sprachakrobatischen Auftritte. Die Bühne lockte sie schon früh. Auftritte im Kühlhaus in den 90ern und mit der Theatergruppe „Frauenbühne“ schafften ihr die Möglichkeit zum Rollenwechsel, dem Verkleiden und dem Ausleben einer anderen, dem Alltag entrückten Hilke Rudolph. Über das andere, ihr Alltagsleben, spricht sie nicht so gerne, geht lieber ein auf ihr geliebtes Petuh-Spiel. Als Kind sei sie schüchtern gewesen, sagt sie. Das hat sie als erwachsene Frau und letztlich durch die Bühnenerfahrung ablegen können. „Die Bühne ist mein Element“, sagt sie und beweist im Gespräch, dass sie in der Lage ist, ihre Zuschauer und -hörer zu begeistern.<br />
Sie kann aber auch anecken und einstecken. Als sie einst die Planung der Südermarktpassage kritisierte, bekam sie keine Anfragen für Auftritte mehr. Die Passage kam und sie wieder ins Geschäft.<br />
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<h4>Die Vergangenheit wiederbelebt</h4>
<p>Seit drei Jahren führt sie die Tradition der Petuh-Tanten aus der Vergangenheit fort und unterhält die Gäste auf dem Salondampfer „Alexandra“ mit einzigartigem Schnack. Auch wenn die Besucher nicht jedes Wort verstehen, kommt die ungewöhnliche Mischung aus Hochdeutsch, Platt und Dänisch an.<br />
Und wenn die sich bedanken, sagt sie nicht „gern geschehen“, sondern „Da nicht für“ und hat die Lacher auf ihrer Seite. An Land wird sie gerne gebucht, um als Putzfrau, nicht zuletzt mit einer türkisch-kurdischen Kollegin, die Gäste von Privat- und Firmenfeiern zu unterhalten. Bekannter noch wurde sie durch ihre Stadtführungen als „Frau Christiansen“.<br />
Gerne würde sie ein Frauenthema auf die Bühne bringen, ist jedoch zur Zeit mit einem männlichen Partner auf Tour.<br />
Vorbilder dagegen sind vorwiegend weiblich: Die langjährige Sprach- und Bühnenpartnerin Renate Delfs und vor allem Gerti Molzen.<br />
Die 1906 geborene Schauspielerin, Kabarettistin, Sängerin, Buchautorin und Texterin hat durch ihre Buchveröffentlichung das Petuh über die Grenzen der Stadt hinaus bekannt gemacht.<br />
Gefragt, welche Arbeit sie in Zukunft noch reizen könnte, antwortet Hilke Rudolph in Anlehnung an das große Vorbild: „So eine kritische Kolumne in einem Magazin könnte mich noch reizen.“<br />
Und das mit einer Botschaft an die Flensburger: „Die soll’n mal zusehen und lernen da ’n büschen von.“<br />
Bericht: Dieter Wilhelmy, Fotos: Benjamin Nolte</p>
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