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	<title>Jim Gottfridsson Archive - Flensburgjournal</title>
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		<title>Das SG-Spieler-Portrait: Jim Gottfridsson</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Jun 2025 22:11:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SG Flensburg Handewitt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der 8. Juni dürfte bei der SG Flensburg-Handewitt legendär werden. Dann ist das letzte Heimspiel der Saison, und im Foyer der „Hölle Nord“ werden wieder die übergroßen Konterfeis der acht Vereinslegenden hängen. Man muss aber kein allzu großer Prophet sein, um vorauszusagen, dass nach dem Abpfiff ein neunter Spieler in diese ruhmreiche Galerie aufgenommen wird. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://flensburgjournal.de/das-sg-spieler-portrait-jim-gottfridsson/">Das SG-Spieler-Portrait: Jim Gottfridsson</a> erschien zuerst auf <a href="https://flensburgjournal.de">Flensburgjournal</a>.</p>
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<p>Der 8. Juni dürfte bei der SG Flensburg-Handewitt legendär werden. Dann ist das letzte Heimspiel der Saison, und im Foyer der „Hölle Nord“ werden wieder die übergroßen Konterfeis der acht Vereinslegenden hängen. Man muss aber kein allzu großer Prophet sein, um vorauszusagen, dass nach dem Abpfiff ein neunter Spieler in diese ruhmreiche Galerie aufgenommen wird. Jim Gottfridsson hat fast 500 Spiele für die SG bestritten, weit über 1000 Tore erzielt und wird im Sommer nach zwölf Jahren im Klub nach Ungarn zu Pick Szeged wechseln. In seinen Abschiedsworten wird Stolz mitschwingen. „Es ist gar nicht selbstverständlich, zwölf Jahre in der Bundesliga zu spielen – und dazu nur für einen einzigen Verein“, sagt der 32-jährige Schwede.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/05/DSC_1298.jpg" alt="Das SG-Spieler-Portrait: Jim Gottfridsson" class="wp-image-83046" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/05/DSC_1298.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/05/DSC_1298-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/05/DSC_1298-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/05/DSC_1298-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/05/DSC_1298-696x464.jpg 696w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">2013: Frisch in Flensburg angekommen</figcaption></figure></div>


<p>Seine Zusammenarbeit mit der SG geht sogar über die zwölf Jahre hinaus. Es ist anderthalb Dekaden her, dass Ljubomir Vranjes als Team-Manager Kontakt zu einem großen schwedischen Talent aufnahm. „Wir trafen uns in Malmö“, erinnert sich Jim Gottfridsson. „Er hatte ein Trikot von Lasse Svan und einen Konter mit und erzählte mir von den Zielen der SG.“ Noch wäre der Schritt zu groß, meinte damals Ljubomir Vranjes, aber in ein oder zwei Jahren könnte es klappen. Das Rückraumass aus Ystad stand nun im Notizbuch des bekannten Landsmanns, der häufiger bei den Spielen zuschaute, während andere Klubs nur unpersönliche Angebote machten. Das beeindruckte Jim Gottfridsson, der schon im Sommer 2011 in Kristianstad im SG-Trainingslager auftauchte. Fast hätte es schon 2012 mit einem Wechsel geklappt, doch der Vertrag in Ystad versperrte diese Option.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Erste Saison bei der SG, erster großer Erfolg</h2>



<p>Im Sommer 2013 marschierte der schwedische Neuzugang dann wirklich als SG-Spieler zu seinem ersten Training. Es war eine Krafteinheit im Förde-Fitness. Jim Gottfridsson war gut vorbereitet und hatte sich die Wochen zuvor einen persönlichen Trainer genommen. Nun war es Ljubomir Vranjes, inzwischen Chefcoach der SG, der die Ergebnisse an den Geräten kontrollierte. „Danach bildeten wir einen Kreis und Ljubo richtete ein paar Worte an die gesamte Mannschaft“, erzählt Jim Gottfridsson. „Er lobte meine Leistung, und ich bemerkte einige re­spektvolle Blicke der Teamkollegen, die alle Weltklasse-Spieler waren. Ich war stolz, denn ich war nun ein Teil dieser starken Mannschaft.“</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img decoding="async" width="800" height="532" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/05/DSC_4921.jpg" alt="Das SG-Spieler-Portrait: Jim Gottfridsson" class="wp-image-83049" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/05/DSC_4921.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/05/DSC_4921-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/05/DSC_4921-768x511.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/05/DSC_4921-632x420.jpg 632w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/05/DSC_4921-696x463.jpg 696w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">2014: Triumph in der Champions League</figcaption></figure></div>


<p>In der Rückraummitte war Thomas Mogensen zunächst der Platzhirsch. Im linken Rückraum hatte die SG aber ihre Verletzungssorgen. Schon in seiner ersten Saison stand Jim Gottfridsson viel auf dem Spielfeld – selbst im Final Four der Champions League 2014, bei dem die Nordlichter rauschende Momente erlebten und den europäischen Handball-Thron erklommen. „Der Erfolg war so überwältigend, dass ich in Köln sonst gar nicht so viel mitbekommen habe“, verrät der damalige Novize. „Als wir Jahre später endlich mal wieder in Köln waren, habe ich erst gemerkt, wie groß die Arena eigentlich ist. Das hatte ich damals gar nicht realisiert.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vom Tiefpunkt zu zwei Meisterschaften</h2>



<p>In der Siegesfeier auf dem Südermarkt teilte die SG mit, dass Jim Gottfridsson seinen Kontrakt langfristig verlängert hatte. So reibungslos lief es allerdings nicht immer. Innerhalb relativ kurzer Zeit brach sich der Rückraumspieler drei Mal den Mittelfuß. „Das war eine ganz schwere Zeit, da ich mir die Frage stellen musste, ob mein Körper für die enorme Belastung der Bundesliga überhaupt geeignet ist“, berichtet der rotblonde Skandinavier. „Zum Glück kehrte ich gestärkt zurück.“ Jim Gottfridsson trat als Angriffsstratege auf, verinnerlichte jeden Spielzug und reagierte so gut wie auf jede taktische Änderung des Gegners mit einer noch besseren Antwort.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/05/DSC_3413.jpg" alt="Das SG-Spieler-Portrait: Jim Gottfridsson" class="wp-image-83048" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/05/DSC_3413.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/05/DSC_3413-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/05/DSC_3413-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/05/DSC_3413-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/05/DSC_3413-696x464.jpg 696w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Derbysieg mit der SG, Bad in der Fan-Menge</figcaption></figure></div>


<p>Das war auch für die SG ein Segen – vor allem in der Saison 2017/18. Mit ihrem neuen Trainer Maik Machulla hatte die Mannschaft zu Weihnachten schon zehn Minuspunkte angehäuft und wurde von vielen abgeschrieben. In der Rückrunde schob sich die SG immer näher an die Spitze. Schließlich lagen nur noch die Rhein-Neckar Löwen etwas besser. An einem Abend unter der Woche rechnete alles mit einem Sieg der Süddeutschen gegen Melsungen. „Ich schaute erst sieben Minuten vor dem Ende auf den Live-Ticker, es war sehr knapp“, erinnert sich Jim Gottfridsson. „Ich schwitzte vor Aufregung, und die Löwen verloren tatsächlich. Ich musste erst einmal in den Garten und Luft schnappen.“ Die SG hatte nun alle Vorteile und wurde nach zwei nervenaufreibenden Arbeitssiegen in Lübbecke und gegen Göppingen tatsächlich deutscher Meister. Die Erleichterung war riesig. „Besser feiern konnten wir ein Jahr später, als wir mit nur vier Minuspunkten deutscher Meister geworden sind“, meint der Handball-Profi. „Das muss man sich mal vorstellen: Wir waren in der so starken Bundesliga wirklich ein Jahr ungeschlagen geblieben.“</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img decoding="async" width="800" height="532" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/05/DSC_4921.jpg" alt="Das SG-Spieler-Portrait: Jim Gottfridsson" class="wp-image-83049" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/05/DSC_4921.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/05/DSC_4921-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/05/DSC_4921-768x511.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/05/DSC_4921-632x420.jpg 632w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/05/DSC_4921-696x463.jpg 696w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">2014: Triumph in der Champions League</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Was bringt die Zukunft?</h2>



<p>Jim Gottfridsson war über Jahre einer der Leistungsträger bei der SG, stand im Normalfall in der Startaufstellung. Das änderte sich, als Nicolej Krickau das Traineramt bei der SG übernahm. Die große Wertschätzung spürte das Rückraumass nicht mehr. Früher hatte der schwedische Spielmacher selbst damit kokettiert, seinen bis 2025 gültigen Vertrag nicht zu erfüllen. Im letzten Sommer wurde die Jahreszahl zur ultimativen Trennlinie einer Handball-Ehe. Jim Gottfridsson unterschrieb einen Drei-Jahres-Vertrag bei Pick Szeged. „Ich habe das Gefühl, dass mein Körper die Belastung in der Bundesliga nicht mehr so ohne Weiteres mitmacht, diese Liga ist wirklich brutal“, erklärt er. „Außerdem fand ich, dass es jetzt der richtige Zeitpunkt ist, sportlich noch einmal etwas zu probieren.“</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="532" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/05/DSC_6003.jpg" alt="Das SG-Spieler-Portrait: Jim Gottfridsson" class="wp-image-83044" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/05/DSC_6003.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/05/DSC_6003-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/05/DSC_6003-768x511.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/05/DSC_6003-632x420.jpg 632w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/05/DSC_6003-696x463.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">2019: die zweite Meisterschaft</figcaption></figure></div>


<p>An eine Rückkehr in die Bundesliga denkt er nicht. Vielmehr peilt Jim Gottfridsson langfristig eine neue Aufgabe im Handball an und plant, als Trainer in Südschweden anzufangen. Und: Wird man ihn irgendwann in Flensburg wiedersehen? Jim Gottfridsson lächelt und antwortet: „Am 8. Juni werde ich nicht ´Tschüss´, sondern ´Auf Wiedersehen´ sagen. Flensburg wird mir immer etwas bedeuten.“</p>



<p><em>Text + Fotos: Jan Kirscher<br></em></p>



<p></p>
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		<title>SG Flensburg-Handewitt: Auftakt in die neue Saison</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Aug 2023 22:58:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SG Flensburg Handewitt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fünf Teams prägten in der letzten Saison die Spitzengruppe der Handball-Bundesliga. Der THW Kiel wurde am Ende deutscher Meister, der SC Magdeburg hievte sich auf den Thron der Champions League, die Rhein-Neckar Löwen ergatterten sich den DHB-Pokal, und die Füchse Berlin feierten mit der Trophäe der European League. Aus diesem Quintett ging ausgerechnet die SG [&#8230;]</p>
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<p>Fünf Teams prägten in der letzten Saison die Spitzengruppe der Handball-Bundesliga. Der THW Kiel wurde am Ende deutscher Meister, der SC Magdeburg hievte sich auf den Thron der Champions League, die Rhein-Neckar Löwen ergatterten sich den DHB-Pokal, und die Füchse Berlin feierten mit der Trophäe der European League. Aus diesem Quintett ging ausgerechnet die SG Flensburg-Handewitt leer aus. Das soll sich in der Spielzeit 2023/24 nicht wiederholen. Die Nordlichter lechzen nach zumindest einem Titel.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/07/DSC_9803-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-75751" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/07/DSC_9803-1024x683.jpg 1024w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/07/DSC_9803-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/07/DSC_9803-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/07/DSC_9803-696x464.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/07/DSC_9803-1068x712.jpg 1068w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/07/DSC_9803-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/07/DSC_9803.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Seit Mitte Juli wird wieder trainiert</figcaption></figure></div>


<p>Mitte Juli begann die Mission. Laufen und Laktat-Tests, dann Athletik-Übungen, Gegenstöße, Zweikämpfe und Würfe – die SG setzte zum Auftakt ihrer Saison-Vorbereitung in und an der Glücksburger Rudehalle auf die klassischen Inhalte. Allerdings tummelten sich mehr neue Gesichter als sonst unter den Handballern. Da passten sich die beiden neuen Dänen Simon Pytlick und Lukas Jörgensen wie zuletzt bei GOG Gudme den Ball zu, während der norwegische Rechtsaußen Aksel Horgen erste Kostproben seines Könnens abgab. Sekunden später zeigte der niederländische Linkshänder Kay Smits seine Dynamik beim Werfen. Und Blaz Blagotinsek wischte sich nach der Übungseinheit zunächst den Schweiß von der Stirn, um dann das erste Interview im SG-Dress zu geben. „Wir haben eine sehr starke Mannschaft und können alle Titel angreifen“, sagte der slowenische Kreisläufer.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="531" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/07/DSC_9646.jpg" alt="" class="wp-image-75745" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/07/DSC_9646.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/07/DSC_9646-300x199.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/07/DSC_9646-768x510.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/07/DSC_9646-696x462.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/07/DSC_9646-633x420.jpg 633w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Lockeres Gespräch: Die Neuzugänge Lukas Jörgensen und Aksel Horgen</figcaption></figure></div>


<p>Damit deutete er zugleich an, weshalb die Vereinsführung den größten Umbruch seit fünf Jahren vorgenommen hatte. 2018 waren die Nordlichter nach langer Zeit mal wieder Meister geworden, mussten dann ein halbes Dutzend Akteure austauschen und wiederholten – ein wenig überraschend – den Coup. Dieses Mal ist alles etwas anders. Verpasste Titelchancen, Frust, Unruhe und ein größerer Personalwechsel prägten das Frühjahr. Mit Hilfe eines neuformierten Kaders soll es nun zurück an die nationale und internationale Spitze gehen.<br>Wohl am meisten ist es der Trainer, der diesen Neustart personifiziert: Nicolej Krickau feierte im Frühling mit GOG noch das dänische Double, jetzt begleiten ihn die Vorschusslorbeeren auf seiner ersten Auslandsstation. „Es war der perfekte Zeitpunkt, mir den Traum von der Bundesliga zu erfüllen“, sagt der 36-Jährige. Er hat in der Kürze der Zeit schon leidlich Deutsch gelernt, greift nur noch selten auf Dänisch oder Englisch zurück. Derzeit analysiert er alle Klubs der Bundesliga und tauscht sich rege mit seinem Co-Trainer Mark Bult aus. Eine große Revolution des Spielsystems ist nicht zu erwarten. Nicolej Krickau setzt auf viel Tempo und eine 6:0-Abwehr. „Eine andere Deckung bietet sich auch nicht an, wenn man Leute wie Johannes Golla, Blaz Blagotinsek oder Mads Mensah in seinen Reihen hat“, erklärt der neue Chefcoach und ergänzt mit einem Augenzwinkern: „Wir wollen variabler werden.“</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/07/DSC_9781.jpg" alt="" class="wp-image-75749" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/07/DSC_9781.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/07/DSC_9781-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/07/DSC_9781-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/07/DSC_9781-696x464.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/07/DSC_9781-630x420.jpg 630w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Gibt nun die Richtung vor: der neue Coach Nicolej Krickau</figcaption></figure></div>


<p>Etwas mehr als fünf Wochen hat die SG Zeit, um alles abzustimmen, ehe am 24. August um 19 Uhr gegen den HSV Hamburg das erste Pflichtspiel angepfiffen wird. Und es geht knackig weiter. Am 3. September gastiert die SG beim SC Magdeburg, und bereits am 7. September soll das 109. Landesderby gegen den THW Kiel stattfinden. „Das ist ein Super-Auftaktprogramm“, meint SG-Geschäftsführer Holger Glandorf. „Da wissen wir sofort, wo wir stehen.”</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="532" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/07/DSC_9671.jpg" alt="" class="wp-image-75746" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/07/DSC_9671.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/07/DSC_9671-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/07/DSC_9671-768x511.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/07/DSC_9671-696x463.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/07/DSC_9671-632x420.jpg 632w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Neuer Abwehr-Stratege: Blaz Blagotinsek</figcaption></figure></div>


<p>Im Juli standen noch andere Themen auf der Agenda.<br>Einlauf-Trailer, Portraits und Mannschaftsfotos wurden produziert. Dann fuhr der SG-Tross nach Damp, damit die Spieler eine umfangreiche medizinische Untersuchung absolvierten. Es folgte ein mehrtägiges Trainingslager in Lübeck. Das hatte der neue Sportliche Leiter Ljubomir Vranjes organisiert.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="532" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/07/DSC_9798.jpg" alt="" class="wp-image-75750" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/07/DSC_9798.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/07/DSC_9798-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/07/DSC_9798-768x511.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/07/DSC_9798-696x463.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/07/DSC_9798-632x420.jpg 632w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Kay Smits: der neue Linkshänder</figcaption></figure></div>


<p>Einst war der Schwede Spieler, Team-Manager und Trainer bei der SG gewesen, nach sechs Jahren kehrte er in neuer Funktion an seine alte Wirkungsstätte zurück. An den großen Ambitionen hat sich nichts geändert. „Bei diesem Kader ist es unser Anspruch, in jedem Wettbewerb vorne mitzuspielen“, betont Ljubomir Vranjes.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="954" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/07/DSC_9766.jpg" alt="" class="wp-image-75748" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/07/DSC_9766.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/07/DSC_9766-252x300.jpg 252w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/07/DSC_9766-768x916.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/07/DSC_9766-696x830.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/07/DSC_9766-352x420.jpg 352w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Ein Handball-Komet: Simon Pytlick</figcaption></figure></div>


<p>Gewöhnen müssen sich die Fans an einige neue Rückennummern. Blaz Blagotinsek hat die 43, Lukas Jörgensen die 25 und Aksel Horgen die 27. Kay Smits übernahm von Aaron Mensing die 33. Simon Pytlick durfte seine Nummer zwei behalten. „Als ich als Junge zu GOG kam, war ich größer als die anderen und mir passte nur das Trikot mit der Zwei“, erinnert sich der dänische Nationalspieler. Mit dieser Zahl wurde er groß und räumte in der letzten Serie mit GOG und dem Danebrog-Team gnadenlos ab. Weltmeister, dänischer Meister und Pokalsieger. Nun soll es mit der SG so erfolgreich weitergehen. „Ich weiß natürlich, dass ich nun in der stärksten Liga der Welt spiele“, sagt Simon Pytlick. „Mein Ziel ist dennoch die deutsche Meisterschaft. Der Kader spricht dafür, dass wir es schaffen können.“</p>



<p><em>Text und Fotos: Jan Kirschner</em></p>


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<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="775" height="1024" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/07/DSC_9733-775x1024.jpg" alt="" class="wp-image-75747" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/07/DSC_9733-775x1024.jpg 775w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/07/DSC_9733-227x300.jpg 227w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/07/DSC_9733-768x1015.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/07/DSC_9733-696x920.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/07/DSC_9733-318x420.jpg 318w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/07/DSC_9733.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 775px) 100vw, 775px" /><figcaption class="wp-element-caption">Wieder einsatzbereit: Jim Gottfridsson</figcaption></figure></div><p>Der Beitrag <a href="https://flensburgjournal.de/sg-flensburg-handewitt-auftakt-in-die-neue-saison/">SG Flensburg-Handewitt: Auftakt in die neue Saison</a> erschien zuerst auf <a href="https://flensburgjournal.de">Flensburgjournal</a>.</p>
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