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	<title>Freizeittipp Archive - Flensburgjournal</title>
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	<description>Dein Magazin für Flensburg und Umgebung</description>
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		<title>Schlacht bei Wallsbüll am 16. und 17. August 2025</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Aug 2025 22:49:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Schlacht bei Wallsbüll]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer hinter das Wallsbüller Dorfgemeinschaftshaus schaut, entdeckt in vielleicht 200 Meter Entfernung einen bewaldeten Hügel. Eine Stippvisite dorthin lohnt sich, denn dort liegt Valsgaard, eine nachgebaute Wikinger-Siedlung. Wer das große Holztor durchschreitet, blickt auf verschiedene Haustypen. Auf der anderen Seite wird eine Schmiede befeuert, das Geräusch von klingendem Metall dringt durch die Luft. Dahinter duftet [&#8230;]</p>
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<p>Wer hinter das Wallsbüller Dorfgemeinschaftshaus schaut, entdeckt in vielleicht 200 Meter Entfernung einen bewaldeten Hügel. Eine Stippvisite dorthin lohnt sich, denn dort liegt Valsgaard, eine nachgebaute Wikinger-Siedlung. Wer das große Holztor durchschreitet, blickt auf verschiedene Haustypen. Auf der anderen Seite wird eine Schmiede befeuert, das Geräusch von klingendem Metall dringt durch die Luft. Dahinter duftet es aus Öfen, Essen wird zubereitet. Diese Siedlung ist eigentlich jedes Wochenende belebt, einmal im Jahr dehnt sie sich sogar merklich aus. Dann tobt die „Schlacht bei Wallsbüll“.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="800" height="532" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/DSC_3694.jpg" alt="Schlacht bei Wallsbüll am 16. und 17. August 2025" class="wp-image-83749" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/DSC_3694.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/DSC_3694-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/DSC_3694-768x511.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/DSC_3694-632x420.jpg 632w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/DSC_3694-696x463.jpg 696w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<p>Am Samstag, 16. August, von 11 bis 19 Uhr, sowie am Sonntag, 17. August, von 10 bis 17 Uhr ist es wieder so weit. Dann löst die Wallsbüller Wikinger-Siedlung wieder eine kleine Völkerwanderung aus. Über 250 Darsteller, Händler und Handwerker haben sich angekündigt – aus ganz Deutschland und Dänemark. Am Fuße des Hügels wächst eine Zeltstadt. Auf einem großen mittelalterlichen Markt kann gestöbert und Einblicke in eine frühere Epoche gewonnen werden. Hin und wieder wird der gesellige Handel vom Gebrüll wilder Krieger unterbrochen. Mehrmals kämpfen sie die „Schlacht bei Wallsbüll“. Es geht um Ehre, Macht und Beute.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/DSC_3664.jpg" alt="Schlacht bei Wallsbüll am 16. und 17. August 2025" class="wp-image-83748" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/DSC_3664.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/DSC_3664-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/DSC_3664-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/DSC_3664-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/DSC_3664-696x464.jpg 696w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Abwechslungsreiches Mittelalter-Programm</h2>



<p>Die „Macher“ von Valsgaard haben wieder ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Es wird packende Disziplinen geben wie Axtwurf, Bogenschießen oder Bernsteinschleifen. Besonders interessant ist eine Moden-Show, denn das Mittelalter war durchaus bunt. Mit Pflanzen und Pilzen wurden die Trachten der Wikinger gefärbt. Die kleinen Gäste dürfen sich auf speziell für sie veranstaltete Aktivitäten freuen. Eine Rallye verknüpft Spielerisches mit Wissenswertem. Jeweils eine Kinderschlacht tobt am Samstag und Sonntag. Das Catering ist bodenständig: Die Feuerwehr bietet Pommes mit Wurst oder Grillfleisch an, die Landfrauen sind mit leckeren Kuchen und Torten dabei. Der Angelverein wird einen Stand mit Räucherfisch aufbauen. Und in der Taverne bekommt man köstliches Bier und leckeren Met.</p>



<p>Tagsüber sind die vielen Teilnehmer, die aus allen Ecken der Republik anreisen, die Akteure. Von Samstag auf Sonntag, also zwischen den beiden Veranstaltungstagen, genießen die Hobby-Wikinger stets einen geselligen Abend in interner Runde. Hinter den Kulissen gab es schon mal eine Hochzeit mit Minnegesang, Rugby mit einem ledernden Schweinskopf oder die Darbietung eines Feuerschluckers.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img decoding="async" width="800" height="532" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/DSC_3596_THO.jpg" alt="Schlacht bei Wallsbüll am 16. und 17. August 2025" class="wp-image-83747" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/DSC_3596_THO.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/DSC_3596_THO-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/DSC_3596_THO-768x511.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/DSC_3596_THO-632x420.jpg 632w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/07/DSC_3596_THO-696x463.jpg 696w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Permanente Siedlung „Valsgaard“</h2>



<p>Während der Markt nach der „Schlacht bei Wallsbüll“ stets abgebaut wird, ist die Anlage „Valsgaard“ eine ständige Einrichtung. EU-Fördermittel und die Unterstützung der Gemeinde Wallsbüll ermöglichten einen Ort, an dem Geschichte für Jung und Alt erlebbar gemacht wurde. „Valsgaard“ gilt als besonders gelungen und war schon mehrfach Schauplatz für Musik-Videos, Filme und Dokus. Von Frühjahr bis Herbst schlüpfen zahlreiche Mitglieder des Vereins „Valsgaard“ in eine Gewandung der Wikingerzeit und freuen sich auf Stunden, die gerne zum Ausstieg vom Alltag genutzt werden, die aber auch das Wissen über eine vergangene Epoche erweitern. Es wird gebastelt, geflochten, geschmiedet und in den Holzhäusern geschlafen. „Wir wollen möglichst authentisch leben und mit Klischees aufräumen“, erklärt die Vereinsvorsitzende Helga Pitroff.</p>



<p><em>Text und Fotos: Jan Kirschner   </em></p>
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		<title>Freibad Waldeck: Ein Freizeit-Tipp in Schafflund</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Jul 2025 06:04:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Freizeittipps]]></category>
		<category><![CDATA[Freibad Waldeck]]></category>
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		<category><![CDATA[Schafflung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hinter Meyn taucht auf der rechten Straßenseite irgendwann ein Schild „Beheiztes Freibad“ auf. Es geht über eine kleine Brücke zu einem Parkplatz in einem Wäldchen. Mit dem Fahrrad sind die Wege noch etwas verschnörkelter. Wenn aber die Lichtung mit dem Eingangshäuschen und der Drehtür vor einem auftaucht, dann ist man angekommen am Schwimmbad Waldeck.&#160; Auf [&#8230;]</p>
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<p>Hinter Meyn taucht auf der rechten Straßenseite irgendwann ein Schild „Beheiztes Freibad“ auf. Es geht über eine kleine Brücke zu einem Parkplatz in einem Wäldchen. Mit dem Fahrrad sind die Wege noch etwas verschnörkelter. Wenn aber die Lichtung mit dem Eingangshäuschen und der Drehtür vor einem auftaucht, dann ist man angekommen am Schwimmbad Waldeck.&nbsp; Auf dem Gelände huscht sofort eine Gruppe Kinder – elf oder zwölf Jahre alt mögen sie sein – am frischeingetroffenen Badegast vorbei, eilen ins Becken und toben im Wasser.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/DSC_6573.jpg" alt="Freibad Waldeck: Ein Freizeit-Tipp in Schafflund" class="wp-image-83500" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/DSC_6573.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/DSC_6573-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/DSC_6573-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/DSC_6573-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/DSC_6573-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Klaus Schmitz: Immer ein Blick auf die Infrastruktur</figcaption></figure></div>


<p>Ein gewohntes Bild im Schafflunder Waldeck. In einer Freizeiteinrichtung, die es in ähnlicher Form – zumindest derzeit – in Flensburg nicht gibt. Sie ist gerade 60 Jahre alt geworden. Es war der 27. Juni 1965, als die „Stunde null“ schlug. Es war kein besonders warmer Sonntag, dafür aber ein denkwürdiger. Zum damaligen Festakt erschien sogar der damalige schleswig-holsteinische Innenminister. Nach den Worten der Offiziellen folgten Vorführungen von DLRG und dem Flensburger Schwimmklub, ehe die Jugend aus der näheren und weiteren Umgebung in das Wasser eintauchen durfte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Entstehung des Freibades</h2>



<p>Auf diesen Moment hatten alle lange warten müssen. Denn es brauchte die Dekade zuvor mehrere Anläufe. Mergelkuhlen oder eine Vertiefung einer Stelle der Meyn-Au hatten sich nicht als die richtige Lösung entpuppt. Erfolgreicher war man in Lindewitt: Dort wurde der Mühlenteich zum Waldbad umgebaut. Ein Ergebnis, das zehn Kilometer weiter nördlich die Ungeduld nochmals steigerte. Einmal zog sogar ein Demonstrationszug durch Schafflund: Jugendliche machten sich mit Plakaten und Transparenten für den Bau eines Schwimmbades stark.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="551" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/Schwimmbad-5.jpg" alt="Freibad Waldeck: Ein Freizeit-Tipp in Schafflund" class="wp-image-83497" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/Schwimmbad-5.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/Schwimmbad-5-300x207.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/Schwimmbad-5-768x529.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/Schwimmbad-5-610x420.jpg 610w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/Schwimmbad-5-218x150.jpg 218w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/Schwimmbad-5-696x479.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/Schwimmbad-5-100x70.jpg 100w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">1965: Einweihung</figcaption></figure></div>


<p>Bald ging es in die richtige Richtung. 1962 kaufte die Kommune Meyn ein 6,5 Hektar großes Waldgrundstück ganz im Westen der Gemeinde. Nach regen Diskussionen in der kommunalen Nachbarschaft fanden sich Schafflund und Wallsbüll, um gemeinsam den Zweckverband „Schwimmbad-Erholungsanlagen Waldeck“ zu gründen. Im September 1963 wurden die ersten Bauaufträge an Firmen der Region vergeben. Nur die Umwälzungsanlage für das Badewasser wurde von einem Unternehmen aus Celle installiert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Tradition und DLRG</h2>



<p>Am 27. Juni 1965 war die Begeisterung groß: der erste Badetag. Schon 1965 fand das erste Ferienschwimmen statt – mit 155 Kindern. Zunächst war das Freibad unbeheizt. Erst 1972 wurde eine Heizungsanlage für das Becken eingebaut. Um die Jahrtausendwende entstand ein neues organisatorisches Konstrukt mit Trägerverein und einem Förderverein, der seither bei Modernisierungen und Anschaffungen unterstützt. Dazu gesellen sich kommunale Mittel. Traditionell ist der Saisonstart am 1. Mai: Dann stürzen sich immer die ersten Wasserratten ins nasse Element.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="532" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/DSC_0135.jpg" alt="Freibad Waldeck: Ein Freizeit-Tipp in Schafflund" class="wp-image-83498" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/DSC_0135.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/DSC_0135-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/DSC_0135-768x511.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/DSC_0135-632x420.jpg 632w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/DSC_0135-696x463.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Alles im Blick: Bademeister Tim Drath-Johnsen</figcaption></figure></div>


<p>Beaufsichtigt wird der Trubel im und am Becken von Bademeister Tim Drath-Johnsen. Auf der Brücke findet man auch die Vertreter der DLRG Waldeck-Schafflund, die sich auch 1965 gründete. „Wir sind acht Tage älter als das Schwimmbad“, schmunzeln die Mitglieder. Neben dem Wachdienst ist es die Hauptaufgabe der DLRG, den Kindern das Schwimmen beizubringen und sie – im Idealfall – in der Ausbildung bis zum Rettungsschwimmer zu begleiten. Im Sommer wird natürlich im Waldeck trainiert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Infrastruktur und Fakten</h2>



<p>Ins Freibad wird kontinuierlich investiert, um bei Ausstattung und Infrastruktur den guten Standard zu halten. Im letzten Jahr wurde eine vier Elemente umfassende Abdeckplane angeschafft. Sie soll in den Nächten das Abkühlen des Wassers drosseln, um dadurch den Energieverbrauch und die Kosten zu reduzieren. Klaus Schmitz, Vorsitzender des Schwimmbad-Vereins, ist optimistisch, dass es gelingt und dabei die Temperatur um die 25&nbsp;Grad gehalten werden kann. „Wir werden nur mit Fernwärme und Solar­energie auskommen müssen“, erklärt er. „Die Ölheizung hat im letzten Jahr den Geist aufgegeben.“</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/DSC_0152.jpg" alt="Freibad Waldeck: Ein Freizeit-Tipp in Schafflund" class="wp-image-83499" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/DSC_0152.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/DSC_0152-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/DSC_0152-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/DSC_0152-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/06/DSC_0152-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die DLRG ist auch auf dem Gelände: Vorsitzende Melanie Tkotz  und Vorstandsmitglied Christian Brodersen</figcaption></figure></div>


<p>Innerhalb des Trägervereins beobachtet Klaus Schmitz eine gewisse Alterung. Helfende Hände können überall rund um das Freibad gebraucht werden. Es müssten Beete gepflegt, Technik verwaltet und Verwaltungsaufgaben erledigt werden, erklärt der Vereinsvorsitzende. „Wer sich vorstellen kann, uns in irgendeiner Form zu unterstützen, darf gerne den Bademeister ansprechen“, sagt Klaus Schmitz.</p>



<p>Keine Frage: Das Schwimmbad Waldeck ist ein besonderes Kleinod des Freizeitsegments, das auch Besuch aus Flensburg oder Handewitt erhält. Die Ticketpreise für die aktuelle Bade-Saison: Erwachsene vier Euro, Kinder, Jugendliche sowie Schüler, Studenten und Behinderte mit amtlichem Ausweis zwei Euro. Kinder unter vier Jahren haben freien Eintritt. Und die Öffnungszeiten? Montags bis samstags von 13 bis 20.30 Uhr sowie sonntags von 10 bis 20.30 Uhr.</p>



<p><em>Text und Fotos: Jan Kirschner</em></p>
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		<title>Das NaturErlebnisZentrum (NEZ) Maasholm</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Sep 2024 15:23:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das NEZ ist ein vom Land anerkannter Naturerlebnisraum, der auf einer ca. 10 Hektar großen ehemaligen Raketenstation in unmittelbarer Nähe des Ostseestrandes und des Naturschutzgebietes „Schleimündung“ liegt. Im Freigelände, in den Ausstellungshallen und in der Küstenwerkstatt werden Besucher auf ansprechende und unterhaltsame Weise an ökologische Zusammenhänge herangeführt und für ein umweltverträgliches Verhalten sensibilisiert. Im Fokus [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://flensburgjournal.de/das-naturerlebniszentrum-nez-maasholm/">Das NaturErlebnisZentrum (NEZ) Maasholm</a> erschien zuerst auf <a href="https://flensburgjournal.de">Flensburgjournal</a>.</p>
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<p>Das NEZ ist ein vom Land anerkannter Naturerlebnisraum, der auf einer ca. 10 Hektar großen ehemaligen Raketenstation in unmittelbarer Nähe des Ostseestrandes und des Naturschutzgebietes „Schleimündung“ liegt. Im Freigelände, in den Ausstellungshallen und in der Küstenwerkstatt werden Besucher auf ansprechende und unterhaltsame Weise an ökologische Zusammenhänge herangeführt und für ein umweltverträgliches Verhalten sensibilisiert. Im Fokus stehen hier vor allem die Ostsee und Schlei sowie die Region Maasholm-Oehe-Schleimünde.Im ganzjährig geöffneten Freigelände kann man im Findlingsgarten, auf der Streuobstwiese und im Jahreszeitengarten vieles über die Natur lernen. Für Kinder ist besonders der große Wind-Wasser-Küsten-Spielplatz mit langer Rutsche, einem Wasserspielplatz und einer begehbaren Reuse ein echtes Highlight.</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" data-id="80319" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/09/NEZ-Maasholm-28.jpg" alt="Das NaturErlebnisZentrum (NEZ) Maasholm" class="wp-image-80319" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/09/NEZ-Maasholm-28.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/09/NEZ-Maasholm-28-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/09/NEZ-Maasholm-28-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/09/NEZ-Maasholm-28-696x464.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/09/NEZ-Maasholm-28-630x420.jpg 630w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" data-id="80318" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/09/NEZ-Maasholm-26.jpg" alt="Das NaturErlebnisZentrum (NEZ) Maasholm" class="wp-image-80318" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/09/NEZ-Maasholm-26.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/09/NEZ-Maasholm-26-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/09/NEZ-Maasholm-26-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/09/NEZ-Maasholm-26-696x464.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/09/NEZ-Maasholm-26-630x420.jpg 630w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>
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<p>Während der Sommermonate stehen besondere Aktionen für Kinder und Erwachsene auf dem Programm. So kann man beim Keschern am Strand die faszinierende Unterwasserwelt in Strandnähe untersuchen, Bernstein schleifen und aus den Fundstücken schöne Schmuckstücke machen oder an der NEZ-Rallye teilnehmen. In naturwissenschaftlichen Vorträgen berichten Fachleute anschaulich über aktuelle Forschungsergebnisse und naturkundliche Themen im weiteren Sinne. Zusätzlich werden für Schulen, Kindergärten und andere interessierte Gruppen auf Anfrage besondere Aktionen angeboten. Es sind sogar Übernachtungen im NEZ möglich. Im Umwelthaus, das von der Jugendherberge Kappeln verwaltet wird, können bis zu 32 Personen nächtigen. Das kleinere Haus Maas bietet Platz für bis zu 8 Personen. Beide Häuser sind Selbstversorgerhäuser.</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" data-id="80317" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/09/NEZ-Maasholm-18.jpg" alt="Das NaturErlebnisZentrum (NEZ) Maasholm" class="wp-image-80317" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/09/NEZ-Maasholm-18.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/09/NEZ-Maasholm-18-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/09/NEZ-Maasholm-18-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/09/NEZ-Maasholm-18-696x464.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/09/NEZ-Maasholm-18-630x420.jpg 630w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>



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<p><strong>Anreise</strong><br>Kurz vor Maasholm befindet sich im Ortsteil Exhöft ein Wanderparkplatz. Hier beginnt der zwei Kilometer lange Lehrpfad zum NEZ (Gehzeit etwa eine halbe Stunde). Autos sind auf der schmalen, zwei Kilometer langen Zuwegung ausdrücklich nicht erwünscht, eine Ausnahme gilt für Mitarbeiter*innen des NEZ! Zu den Vorträgen ist die Zufahrt mit dem PKW gestattet.</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" data-id="80313" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/09/NEZ-Maasholm-08.jpg" alt="Das NaturErlebnisZentrum (NEZ) Maasholm" class="wp-image-80313" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/09/NEZ-Maasholm-08.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/09/NEZ-Maasholm-08-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/09/NEZ-Maasholm-08-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/09/NEZ-Maasholm-08-696x464.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/09/NEZ-Maasholm-08-630x420.jpg 630w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>



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<p><strong>Öffnungszeiten:</strong><br>Unsere Ausstellungen sind von Anfang April bis Ende Oktober täglich 9.00 &#8211; 18.00 Uhr geöffnet, das Außengelände ist ganzjährig zugänglich.<br>Der Eintritt ist frei. Wir bitten um eine Spende.</p>



<p class="has-text-align-center"><strong><em>NaturErlebnisZentrum</em></strong><br><strong><em>Maasholm-Oehe-Schleimünde<br>Exhöft Seeberg 1, 24404 Maasholm<br>nez-maasholm@t-online.de<br>Tel. +49 (0)173 3465313<br><a href="http://www.nez-maasholm.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.nez-maasholm.de</a></em></strong></p>
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		<title>Das „Maislabyrinth“ von Angeln</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jul 2024 22:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Freizeittipps]]></category>
		<category><![CDATA[Freizeittipp]]></category>
		<category><![CDATA[Gut Oestergaard]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ab 13. Juli geht es endlich wieder los: Das Maislabyrinth auf Gut Oestergaard bei Steinberg öffnet zum 24. Mal seine Pforten. Gut acht Wochen wird das knapp drei Fußballfelder (2,5 Hektar) große Maislabyrinth täglich von 10.00 Uhr bis 19.00 Uhr geöffnet sein.Die beliebten Gespensternächte (Fr. 30.08. + Fr. 06.09.) finden ab 21 Uhr im Dunkeln [&#8230;]</p>
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]]></description>
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<p>Ab 13. Juli geht es endlich wieder los: Das Maislabyrinth auf Gut Oestergaard bei Steinberg öffnet zum 24. Mal seine Pforten. Gut acht Wochen wird das knapp drei Fußballfelder (2,5 Hektar) große Maislabyrinth täglich von 10.00 Uhr bis 19.00 Uhr geöffnet sein.<br>Die beliebten Gespensternächte (Fr. 30.08. + Fr. 06.09.) finden ab 21 Uhr im Dunkeln statt, eine Voranmeldung ist nicht notwendig. Hunde dürfen angeleint gern mitgebracht werden.</p>



<p>Neben Familien kommen jedes Jahr auch Schulklassen, Jugendgruppen und Kindergeburtstagsgruppen aus der ganzen Region in den rund 3000 Meter langen Irrgarten aus Mais. Zwischen 275.000 Maispflanzen suchen sie „irres“ Vergnügen, wandern die Wege im Durchschnitt in einer dreiviertel Stunde ab und sammeln dabei auf ihren Eintrittskarten Kontrollstempel, die an verschiedenen Posten ausgegeben werden. Wer alle Stempelposten gefunden hat, erhält am Ausgang eine süße Überraschung.</p>



<p>Hat ein Teilnehmer die Orientierung verloren, oder möchte er einfach einmal ausruhen, kann er auf eine kleine Aussichtsplattform steigen.</p>



<p>Für die Veranstalter, Familie Lempelius und Erichsen, beginnt die Vorbereitungszeit für das Maislabyrinth bereits Ende April. Da wird jedes Jahr der Mais gesät, vier Wochen später werden die Irrwege eingefräst. Das Muster ist jedes Jahr ein neues und wird maßstabsgetreu vom Millimeterpapier auf das Feld übertragen. Ab Ende September wird der Mais schließlich gehäckselt und wandert als Energielieferant an die benachbarte Biogasanlage.</p>



<p><em><strong>Eintrittspreise:</strong></em><br>Ein Eintritt kostet 5,- Euro pro Besucher. Ab einer Gruppengröße von 20 Personen gibt es einen großzügigen Rabatt von etwa 20 %.<br>Wer keinen „Verirrungsbedarf“ hat, kann kostenlos auf dem Rasenplatz bei Kaffee, Eis und kühlen Getränken verweilen. Außerdem stehen zahlreiche Spielgeräte zur Verfügung.</p>



<p><strong>Über Gut Oestergaard</strong><br>Gut Oestergaard ist seit 1954 im Besitz der Familie Lempelius. Neben ihrem landwirtschaftlichen Betrieb initiiert die Familie Konzerte in ihrer historischen Scheune, vermietet Ferienwohnungen und Räumlichkeiten zum Feiern und veranstaltet eines der größten Maislabyrinthe Schleswig-Holsteins.</p>



<p>Gut Oestergaard ist schnell und einfach über die B 199 zu erreichen. Besucher folgen am besten zwischen Steinbergkirche und Gelting der Abzweigung Richtung Norgaardholz / Steinberghaff.</p>



<p>Das aktuelle Programm ist im Internet unter <a href="http://www.gut-oestergaard.de zu finden">www.gut-oestergaard.de zu finden</a>.</p>



<p><em>Pressemitteilung Gut Oestergaard<br>Foto: Jörg Lempelius</em><br></p>
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		<title>Spaß bis in die Zehenspitzen!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Jun 2024 22:50:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Freizeittipps]]></category>
		<category><![CDATA[Barfusspark Schwackendorf]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Sommer ist da und die Outdoor-Saison ist in vollem Gange. So auch im BARFUSSpark Schwackendorf. Hier stehen unsere Füße im Fokus, die uns ein Leben lang tragen und denen wir daher öfter einmal etwas Gutes tun sollten! Auf über 1,5 km Weglänge erwarten euch feste, feine und feuchte Untergründe, die es barfuß zu fühlen, [&#8230;]</p>
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<p>Der Sommer ist da und die Outdoor-Saison ist in vollem Gange. So auch im BARFUSSpark Schwackendorf. Hier stehen unsere Füße im Fokus, die uns ein Leben lang tragen und denen wir daher öfter einmal etwas Gutes tun sollten!</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-4 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" data-id="79166" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/05/IMG_1405.jpg" alt="" class="wp-image-79166" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/05/IMG_1405.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/05/IMG_1405-300x225.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/05/IMG_1405-768x576.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/05/IMG_1405-696x522.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/05/IMG_1405-560x420.jpg 560w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/05/IMG_1405-80x60.jpg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/05/IMG_1405-265x198.jpg 265w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" data-id="79165" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/05/IMG_1160.jpg" alt="" class="wp-image-79165" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/05/IMG_1160.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/05/IMG_1160-300x225.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/05/IMG_1160-768x576.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/05/IMG_1160-696x522.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/05/IMG_1160-560x420.jpg 560w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/05/IMG_1160-80x60.jpg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/05/IMG_1160-265x198.jpg 265w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>
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<p>Auf über 1,5 km Weglänge erwarten euch feste, feine und feuchte Untergründe, die es barfuß zu fühlen, erforschen und entdecken gilt. Lauft durch Moor und nassen Torf und tastet euch vorsichtig über Glasscherben auf dem insgesamt 2,5 Hektar großen Gelände.<br>Entlang der BARFUSSpark-Strecke laden immer wieder idyllische und gemütliche Plätze zum Verweilen ein. Wer seinen Füßen also eine kleine Pause gönnen möchte, findet mit Sicherheit eine Gelegenheit unter den Obstbäumen oder auf der Lichtung. Wer hingegen nicht stillsitzen möchte, kann beispielsweise seinen Gleichgewichtssinn an verschiedenen Balancierstationen fordern, den Spielhügel hochklettern oder die Aussichtsplattform erobern.</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="79164" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/05/5-768x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-79164" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/05/5-768x1024.jpeg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/05/5-225x300.jpeg 225w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/05/5-696x928.jpeg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/05/5-315x420.jpeg 315w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/05/5.jpeg 800w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>



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<p>Auch die im kleinen Streichelzoo lebenden einheimischen Tiere freuen sich über euren Besuch. Hier könnt ihr zum Beispiel Ziegen, Schafe, Kaninchen und Schweine sehen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/05/3.jpg" alt="" class="wp-image-79163" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/05/3.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/05/3-300x225.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/05/3-768x576.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/05/3-696x522.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/05/3-560x420.jpg 560w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/05/3-80x60.jpg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/05/3-265x198.jpg 265w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<p>Der BARFUSSpark Schwackendorf bietet nicht nur Spaß bis in die Zehenspitzen, sondern auch aktive Gesundheitsvorsorge. Denn: Barfußlaufen beugt Erkältungen vor und kurbelt den Kreislauf an. Und der direkte Kontakt zur Natur schärft die Sinne und trägt zur Entspannung bei.</p>



<p>Kommt vorbei und überzeugt euch selbst!</p>



<p><strong>Öffnungszeiten:</strong><br>Montag &#8211; Freitag, 10 &#8211; 18 Uhr<br>Samstag + Sonntag, 10 &#8211; 19 Uhr</p>



<p><strong>Preise:</strong><br>Kinder (ab 90 cm): 7,00 Euro<br>Kinder (unter 90 cm): frei<br>Erwachsene ab 15 Jahren: 9,00 Euro<br>Familienkarte (2 Erwachsene + 2 Kinder): 28,00 Euro<br>Familienkarte (2 Erwachsene + 3 Kinder): 33,00 Euro</p>



<p><em>Schwackendorf 37<br>24376 Schwackendorf<br>Telefon: 0151 – 19 49 49 49<br>info@barfusspark-schwackendorf.de<br><a href="http://www.barfusspark-schwackendorf.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.barfusspark-schwackendorf.de</a></em></p>
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		<title>Dorfmuseum Handewitt: Ein Schmuckkästchen auf der Geest</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Aug 2022 22:23:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[Dorfmuseum Handewitt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Schild „Dorfmuseum“ ist an einen alten Holz-Blockwagen angelehnt. An der Fassade hängt das Rad einer Pferdekutsche. Ein Grenzstein des früheren Landkreises Flensburg-Land lotst die Besucher in das Dorfmuseum auf dem Handewitter Kirchberg – und damit in längst vergangene Zeiten. Sofort nach dem Betreten der Räumlichkeiten begegnen dem Gast historische, landwirtschaftliche Geräte und alte Wappen. [&#8230;]</p>
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<p>Ein Schild „Dorfmuseum“ ist an einen alten Holz-Blockwagen angelehnt. An der Fassade hängt das Rad einer Pferdekutsche. Ein Grenzstein des früheren Landkreises Flensburg-Land lotst die Besucher in das Dorfmuseum auf dem Handewitter Kirchberg – und damit in längst vergangene Zeiten. Sofort nach dem Betreten der Räumlichkeiten begegnen dem Gast historische, landwirtschaftliche Geräte und alte Wappen. Dann wähnt man sich in einer großen Wohnung aus der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts. Heimatgeschichte zum Anfassen!<br>Das Herzstück ist die „beste Stuuv“. Dort finden auch kleine Veranstaltungen wie Lesungen in plattdeutscher Sprache statt. Schlafkammer, Näh- und Handwerksraum, Speisezimmer und Küche sind ebenso thematisiert. Ganz am Ende fällt der Friseur-Salon ins Auge. Der nostalgische Arbeitsplatz soll im November nach Kiel – für eine Ausstellung im Landeshaus. Insgesamt zeigt das Dorfmuseum 500 Exponate. Die Quellen lassen sich ganz kurz so beschreiben: geschenkt, gesammelt oder geliehen! Manchmal gehen auch Geldspenden ein. So wurde eine Standuhr angeschafft – als „Hingucker“ für die „beste Stuuv“.</p>



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<p><br>Die Diele beherbergt jährlich eine Sonderausstellung. Noch den September durch heißt es auf dem Handewitter Kirchberg: „Wie man sich bettet, so schläft man.“ Etliche Exponate zeigen, wie sich die Nachtruhe zu Omas Jugendzeiten gestaltete. Voluminöse Kissen und schlichte Unterbetten sind ebenso Blickfänge wie die Wärmflasche oder die Bettpfanne. Und eine Schaufensterpuppe trägt einen Morgenmantel, der vom Großvater stammen könnte.</p>



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<p><br>Wie es früher einmal war. Für einen solchen Trip möchte das Dorfmuseum auch Kinder und Jugendliche begeistern. Sie staunen über das alte schwarze Telefon. „Die Kinder greifen nach dem Hörer, aber mit der Wählscheibe können sie zunächst nichts anfangen und tippen nur auf die Zahlen“, erzählt die Dorfmuseums-Vorsitzende Sabine Johannsen. „Wenn sie dann aber den Kniff raushaben, kommen sie von der Drehscheibe gar nicht mehr weg.“<br>Seit gefühlten Ewigkeiten beteiligt sich das Museums-Team auch an der Ferienpass-Aktion der Gemeinde Handewitt und zieht dafür seit 2019 ins Naturklassen-Zimmer in Handewitt-West. „Vom Korn zum Brot“, lautet dann das Motto. Junge Hände kneten Teig aus Roggen, Gerste und Weizen. Dann backen die Kinder unter Anleitung ein Bauernbrot. „Wir hoffen, dass sie durch unsere Aktion erkennen, welchen Wert das Lebensmittel Brot hat und es in der Schule weniger im Müll landet“, erklärt Sabine Johannsen.</p>



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<p><br>Sie und ihre Mitstreiter verlassen gerne ihren Stammsitz auf dem Kirchberg. Bei einem Umzug durch das Dorf laufen sie mit historischem Equipment mit, beim letzten Gemeindefest zogen Teile der „besten Stuuv“ in die Wikinghalle. Und als der Maibaum an der Siegfried-Lenz-Schule aufgestellt wurde, weckten einige alte Kinderwagen das Interesse etlicher Zeitgenossen.<br>Dort schlug vor über drei Dekaden auch die „Stunde null“ für das Dorfmuseum. Es stand noch die Berliner Mauer, als sich 1989 aus dem Handewitter Landfrauenverein heraus ein Arbeitskreis „Heimatkundliche Sammlung“ gründete und dieser eine erste Ausstellung in den Räumlichkeiten der ehemaligen Sonderschule organisierte. Treibende Kraft war damals Käte Petersen. Sie musste einige Rückschläge verdauen: Die Schule expandierte, sodass die Sammlung mehrmals umziehen musste und zeitweise sogar heimatlos war.<br>Seit 2001 residiert das Dorfmuseum auf dem Kirchberg – in der ehemaligen Handewitter Dorfschule. Die Gemeinde hat die Räumlichkeiten angemietet. 2008 erfolgte sogar eine Erweiterung. Die Beliebtheit wuchs. Es wird von der „Perle der Geest“, von einer „nostalgischen Oase“ oder von einem „Schmuckkästchen“ gesprochen. Vor gut 20 Jahren gründete sich ein Förderverein, aus dem sich wiederum ein Arbeitskreis, bestehend aus neun Frauen und einem Mann, rekrutiert. „Ich liebe alte Dinge und bewundere die Wertschätzung, die die Menschen damals ihren Möbeln oder den Tätigkeiten im Haushalt entgegengebracht haben“, erklärt die emsige Vorsitzende Sabine Johannsen.</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" data-id="71863" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/DSC_6063.jpg" alt="" class="wp-image-71863" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/DSC_6063.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/DSC_6063-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/DSC_6063-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/DSC_6063-696x464.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/DSC_6063-630x420.jpg 630w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption>Langjährige Vorsitzende Käte Petersen</figcaption></figure>



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<p><br>Für den landesweiten „Tag der kleinen Museen“ am 28. August hat sich das Dorfmuseum etwas Besonderes einfallen lassen. Zwischen 11 und 18 Uhr wird gezeigt, wie man Weißwäsche richtig wäscht. Waschkübel, Schruppbrett, Kernseife und altes Waschmittel stehen bereit. Normalerweise kann das Handewitter Dorfmuseum jeden Samstag von 15 bis 17 Uhr sowie jeden zweiten Donnerstag im Monat – also das nächste Mal am 11. August – besucht werden.</p>



<p><em>Text und Fotos: Jan Kirschner</em></p>
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		<title>Die Museumswerft in Flensburg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 May 2022 00:16:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Freizeittipps]]></category>
		<category><![CDATA[Freizeittipp]]></category>
		<category><![CDATA[Museumswerft Flensburg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schiffbrücke 43 lautet die nüchterne Adresse eines Eldorados für Freunde historischer Schiffe und interessanter Restaurierungen: die Museumswerft, die direkt am Hafenkai liegt. Tobias Fischer, Eigentümer und Bootsbaumeister, schätzt für das Frühstück einen besonderen Platz. In der größten Halle die Treppe hoch – so hat er auch in der Pause große Teile seiner Werft im Blick. [&#8230;]</p>
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<p>Schiffbrücke 43 lautet die nüchterne Adresse eines Eldorados für Freunde historischer Schiffe und interessanter Restaurierungen: die Museumswerft, die direkt am Hafenkai liegt. Tobias Fischer, Eigentümer und Bootsbaumeister, schätzt für das Frühstück einen besonderen Platz. In der größten Halle die Treppe hoch – so hat er auch in der Pause große Teile seiner Werft im Blick. Im Sichtfeld vier Boote, und zu jedem kann er mindestens eine spannende Geschichte erzählen.</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="601" data-id="70669" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/1180052.jpg" alt="" class="wp-image-70669" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/1180052.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/1180052-300x225.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/1180052-768x577.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/1180052-696x523.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/1180052-559x420.jpg 559w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/1180052-80x60.jpg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/1180052-265x198.jpg 265w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>
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<p>Obwohl: Eine der vier Baustellen ist nur das Modell eines Westindien-Seglers. Maßstab: 1:3,5. Ein Lexikon für Schiffstypen weist es als Drei-Masten-Brigantine aus. Das historische Vorbild soll 1781 nur wenige Meter weiter vom Stapel gelaufen sein. Der Segler schipperte mit Ziegelsteinen und Gebrauchsgegenständen zu den dänischen Karibik-Kolonien und kehrte mit Rum und Zuckerrohr zurück. Nach fünf Jahren wurde er verkauft und verschwand spurlos – bis auf Beschreibungen und Zeichnungen. So konnte in den letzten sieben Jahren ein Modell nachgebaut werden, das als Exponat bald auf die andere Straßenseite wechseln soll – auf den Hof des Schifffahrtsmuseums.<br>Hinter dem Nachbau liegt eine Smakke-Jolle. Dieser Bootstyp wurde zum Fischen an der Küste verwendet oder als Lotsenkutter, um größere Schiffe vor der Mündung der Themse zu empfangen und sie bis nach London zu begleiten. „Gerade ist in Großbritannien ein kleiner Hype entfacht“, erzählt Tobias Fischer. „In Cornwall baut eine Privatwerft diese Jollen nach.“ Zur Rechten streckt sich ein Hai-Kutter, Baujahr 1907. Damals ein moderner Typ, der nicht nur auf Segelkraft setzte, sondern bereits einen Hilfsmotor hatte. So waren sie bei schwachem Wind flinker bei den Fischgründen und „raubten“ der Konkurrenz alles weg. „Die Hai-Kutter waren auch schneller zurück im Hafen“, weiß Tobias Fischer. „Die Besatzung konnte so als erstes frischen Fisch liefern und den Preis bestimmen.“<br>Direkt vor der Halle thront ein größerer Kahn. Mit ihm wurden schon vor dem Ersten Weltkrieg Ziegelsteine transportiert – als Egernsund noch zum deutschen Kaiserreich gehörte. Die Sanierung dürfte aufwändig werden, da der Kahn stärker vom Pilz befallen ist als zunächst angenommen. Um solche negativen Überraschungen zukünftig zu vermeiden, hat Tobias Fischer die Idee seinen Personalstamm von acht Mitarbeitern um einen neunten „Kandidaten“ zu erweitern. Dieser hat vier Beine und tollt gerne über das Gelände: Münsterländer „Hugo“. Der Hund soll so ausgebildet werden, dass er mit seinem sehr guten Riechorgan an ungeahnten Stellen nach Pilzen schnüffeln kann.<br>Die historisch orientierte Werft entstand in den 90er Jahren als Ableger des Museumshafens, arbeitet aber längst eigenständig. Ihre Rechtsform: eine gemeinnützige GmbH. Tobias Fischer stieg vor gut drei Jahren ein und hat den Betrieb inzwischen übernommen. Der gebürtige Hamburger hatte einst den Traum, die Welt „unter Segeln“ zu umrunden. „Warum sind manche Boote so teuer und andere so billig?“, fragte er sich. „Es muss da bestimmte Dinge geben, die ich nicht verstehe.“ Er absolvierte eine Ausbildung zum Bootsbauer. Zunächst in Hamburg, dann in Kappeln.</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="532" data-id="70675" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/DSC_2291.jpg" alt="" class="wp-image-70675" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/DSC_2291.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/DSC_2291-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/DSC_2291-768x511.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/DSC_2291-696x463.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/DSC_2291-632x420.jpg 632w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption>Tobias Fischer, Eigentümer und Bootsbaumeister</figcaption></figure>



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<p>Es ist ein komplexer Beruf, der sich zwischen Handwerk, Technik und Materialkunde bewegt. Man fertigt Zeichnungen von Schiffen an und kontrolliert diese. Ein Interesse an historischen Ereignissen und speziell an der Geschichte der Schifffahrt ebnet den Weg zu einer Museumswerft. In den Flensburger Betrieb hatte Tobias Fischer früher schon mal hineingeschnuppert. Vor drei Jahren schrieb er per E-Mail: „Mit einer Ausbildung hatte es damals ja nicht geklappt, aber vielleicht komme ich als Nachfolger in Frage.“ Der bisherige Eigentümer Uwe Kutzner trat aus Altersgründen kürzer, schaut aber immer noch bei der Museumswerft vorbei.<br>In den ersten Monaten dieses Jahres wurden viele neue Schiffsmasten gefertigt. Viele Bootsbesitzer bestellten für die Winter-Saison, um im Frühjahr wieder in See stechen zu können. Tobias Fischer geht selbst mit dem Förster in den Wald, um sich bis zu 20 Meter hohe Bäume, bevorzugt Douglasien, auszusuchen. „Am besten fällt man die Bäume im Herbst“, betont der Bootsbaumeister. „Viele Kollegen achten sogar auf den Mondkalender und meinen, bei Vollmond das beste Holz zu bekommen.“ Die Mitarbeiter eines Sägewerks entfernen die Rundungen und schneiden ein langes Vierkantstück zurecht. Auf der Museumswerft wird das Zwischenprodukt dann gehobelt, geschliffen und lackiert. Schließlich wird der neue Mast auf das Deck gesetzt.<br>Nicht jedes Schiff kann restauriert werden. Ein solch trauriges Kapitel schreibt wohl die „Feuerland“, die die Museumswerft seit einiger Zeit auf der Straßenseite flankiert. Ein Förderverein hatte ursprünglich den Traum, mit dem Schiff noch einmal über den Atlantik nach Feuerland zu schippern, wo es vor neun Dekaden als Basis für die Expedition des Marine-Offiziers und Fliegers Gunther Plüschow diente. „Es handelt sich leider um einen wirtschaftlichen Totalschaden“, meint Tobias Fischer. „Das Besondere an diesem typischen Büsumer Fischkutter ist seine Geschichte.“ Die „Feuerland“ ist wohl nur noch als Exponat für eine maritime Sammlung zu gebrauchen.</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="601" data-id="70673" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/1180100.jpg" alt="" class="wp-image-70673" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/1180100.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/1180100-300x225.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/1180100-768x577.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/1180100-696x523.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/1180100-559x420.jpg 559w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/1180100-80x60.jpg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/1180100-265x198.jpg 265w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption>Nicht mehr zu retten: die &#8222;Feuerland&#8220;</figcaption></figure>



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<p>Auf der Museumswerft wird mit modernen Werkzeugen und Maschinen gearbeitet. Etwas anderes lassen die Richtlinien der Berufsgenossenschaft auch nicht zu. Tobias Fischer hat aber einige historische Werkzeuge angeschafft – für den musealen Charakter seiner Werft. Gerade im Sommer schlendern viele Touristen über das Gelände und schauen den Bootsbauern über die Schultern. Zur allgemeinen Sicherheit werden aber einige Bereiche abgeriegelt.<br>Führungen sind möglich. Gerade für Schulklassen bietet sich diese Option an. Dann kommt auch die Museumspädagogik mit ins Boot. Staunend stellen die jungen Besucher fest, dass nicht nur Holz schwimmt, sondern auch ein Stahlkasten. Oder dass Holz ein organischer Werkstoff ist, der arbeitet und speziell präpariert werden muss. Der Bootsbau ist eben eine komplexe Disziplin.</p>



<p><em>Text: Jan Kirschner<br>Fotos: Jan Kirschner, Thomas Becker</em></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="601" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/1180097.jpg" alt="" class="wp-image-70672" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/1180097.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/1180097-300x225.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/1180097-768x577.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/1180097-696x523.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/1180097-559x420.jpg 559w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/1180097-80x60.jpg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/1180097-265x198.jpg 265w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>
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