Am heutigen Nachmittag hat die dänische Polizei stichprobenartige Kontrollen von Reisebussen durchgeführt. Betroffen war auch ein Reisebus, in dem sich Transitflüchtlinge befanden, die vom Flensburger Bahnhof kommend via Dänemark die Reise nach Schweden fortsetzen wollten.

Kurzzeitig gab es daraufhin Unsicherheiten, inwieweit die dänische Polizei die Kontrollen ausweiten würde. Um darauf vorbereitet zu sein ggf. auch eine größere Zahl an Personen über Nacht beherbergen zu können, hat die Stadt Flensburg deshalb zusätzlich zu den Hallen der Gemeinschaftsschule West und der Hanna Ahrendt Schule auch die Fördehalle für Übernachtungszwecke vorbereitet. Die Sportvereine wurden hiervon informiert und um Verständnis gebeten.











Gegen Abend zeichnete sich ab, dass viele Flüchtlinge ihre Reise gen Norden von Flensburg aus wieder antraten, so dass damit gerechnet wird, dass die Zahl der Übernachtenden nicht so groß wird wie ursprünglich angenommen. Die Maßnahme zeigt, dass die Stadt auf eine Veränderung des Reiseverhaltens der Transitflüchtlinge vorbereitet ist, und sich in relativ kurzer Zeit auf neue Entwicklungen einstellen kann.

Es gibt Bemühungen, die Fördehalle so schnell wie möglich wieder dem Sport zur Verfügung zu stellen. Es wird weiterhin mit Hochdruck daran gearbeitet, eine Alternative für die beiden anderen Hallen zur Verfügung zu stellen, damit auch hier demnächst der Schul- und Vereinssport wieder stattfinden kann.

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