Die VELUX EHF Champions League präsentiert der SG Flensburg-Handewitt einen Höhepunkt nach dem anderen. Am Mittwoch um 18.30 Uhr geht es in der FLENS-ARENA gegen den FC Barcelona, der nicht nur im Fußball, sondern auch im Handball ein Mythos ist. Gerne erinnert man sich an das VELUX EHF FINAL 4 von 2014, als die SG im Halbfinale nach unglaublichen 70 Minuten und einem Siebenmeterwerfen Barcelona ausschaltete. Beim letzten Gastspiel des spanischen Rekordmeisters in der FLENS-ARENA gab es vor knapp zwei Jahren eine 33:37-Heimniederlage. „Diesmal wollen wir den Spieß umdrehen“, sagt SG Geschäftsführer Dierk Schmäschke. „Ich bin mir sicher, dass wir alle gemeinsam eine Stimmung entfachen können, die unsere Jungs zum Sieg treiben wird.“

4800 Tickets waren am Dienstagmittag an den Mann und die Frau gebracht. Wenn alles gut läuft, könnte die SG nicht nur Heimsieg Nummer 100 auf dem europäischen Parkett seit 1995 feiern, sondern sogar die Tabellenspitze in der Gruppe A der Königsklasse übernehmen. Denn dort rangiert derzeit der FC Barcelona. Die Katalanen, mit zahlreichen Stars gespickt, gewannen zum Auftakt in Plock mit 28:23 und mühten sich am Samstag zu einem 26:25 über den THW Kiel, der zumeist geführt hatte. „Zuhause wollen wir natürlich alles versuchen, um zu gewinnen“, kündigt Ljubomir Vranjes an.











Der SG Trainer hat die letzten Tage kräftig den kommenden Gegner analysiert und freut sich auf einen fantastischen Handball-Abend. „Barca hat ein System, das so ähnlich ist wie unseres“, erklärt er. „Man muss sich gut vorbereiten und vor allem die richtigen Rückschlüsse ziehen – sonst kann man verrückt werden.“ Xavi Pascual, Coach beim FC Barcelona, zählt unumstritten zu den Trainer-Füchsen der Branche. Aber auch Ljubomir Vranjes muss sich gewiss nicht verstecken. Er war am Sonntag, beim 25:19 in Aarhus, vor allem mit der Arbeit seiner Defensivabteilung höchst einverstanden. Sonst machte der Schwede Abstriche. Zum Beispiel bei der Chancenverwertung. „Wir haben gute Möglichkeiten, nutzen sie aber nicht“, erklärt der Trainer. „Bis zu diesem Punkt kann man eine Mannschaft steuern, dann wird es schwierig.“

Am Montag wurde bereits wieder fleißig trainiert. Alle Mann waren an Bord. So wie es aussieht, muss wieder ein Akteur pausieren, der eigentlich fit ist. Bis morgen zehn Uhr müssen der EHF die 16 Spieler mitgeteilt werden, die am Abend auflaufen sollen. Falls dann jemand kurzfristig ausfällt, wie etwa Johan Jakobsson beim Heimspiel gegen Veszprém, kann niemand mehr nachgetragen werden. „Wir haben angeregt, die Meldefrist ein paar Stunden nach hinten zu verschieben“, teilt Dierk Schmäschke mit. Darüber soll im nächsten Treffen des „Professional Handball Board“ beraten werden.

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