Die Situation ist unverändert – derzeit sind rund 200-300 Flüchtlinge am und im Flensburger Bahnhof. Mit dem Zug aus Hamburg sind gegen 10 Uhr alleine 200 weitere Flüchtlinge angekommen. Derzeit werden die Flüchtlinge – sofern sie gültige Tickets haben – in Busse gesetzt, mit Ziel Fredericia/Dänemark.

Die Welle der Hilfsbereitschaft im Bahnhof ist weiter ungebrochen. Rund 100 Helfer sind vor Ort, haben eine Kleiderkammer eingerichtet, geben Getränke, Lebensmittel und Hyghieneprodukte aus, stellen W-Lan und Strom zur Verfügung. Landes- und Bundespolizei sind vor Ort und unterstützen bei den Maßnahmen und dem Weitertransport nach Dänemark.











Seit Mittwoch letzter Woche erlebt Flensburg eine Welle der Hilfsbereitschaft. Das „Bündnis für ein buntes Flensburg“ um Landtagsabgeordnete Simone Lange und die Facebook-Plattform „Refugees welcome – Flensburg“ um Katrine Hoop organisieren die ehrenamtliche Tätigkeit am Bahnhof. Weit über 2000 Flüchtlinge wurden alleine am Wochenende betreut und versorgt.

Aus der Flensburger Bevölkerung kommen massig Spenden, welche vor Ort sortiert und weiterverteilt werden. Trotz der nahezu perfekten Organisation sind viele Helfer am Ende ihrer Kräfte. Professionelle Hilfe wird für die gebraucht, die ehrenamtlich helfen. Helfen über die eigenen Kräfte hinaus – das ist das Bild, das Flensburg in diesen Tagen in die Welt vermittelt.

Kritik wird vor allen Dingen gegenüber Oberbürgermeister Simon Faber laut. Nachdem er am Mittwochabend erst garnicht erreichbar war, beklagten sich auch in den folgenden Tagen viele Flensburger über das mangelhafte Engagement ihres Stadtoberhauptes.

Wie bewerten unsere Leser das Krisenmanagement Simon Fabers?

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Manuela Braun
Gast
Manuela Braun

Herr Faber hat mit der Flensburger Willkommenskultur in diesem Fall nichts zu tun, sondern alle Freiwilligen, die dort Stunden/Tage ausharren, um zu organisieren, unterstützen und und und

HERRMICHA3L
Gast
HERRMICHA3L

Da sind ja fast mehr Helfer als „Flüchtlinge“. Da muß man ja nicht noch mehr Steuergelder ausgeben als eh schon getan wird.

Manuela Braun
Gast
Manuela Braun

Sie wissen schon, dass dies alles freiwillige Helfer sind und dass diese ihre Hilfe unentgeltlich zur Verfügung stellen oder HERRMICHA3L?

HERRMICHA3L
Gast
HERRMICHA3L

Ja ist mir bewusst.

Manuela Braun
Gast
Manuela Braun

Wieso wurde die Umfrage hier nicht fortgesetzt? In dem anderen Portal muss man sich erst anmelden und das wird wohl so manchen „abschrecken“.

Karikaturist
Gast
Karikaturist

„Wir müssen eine weitere Zuwanderung aus fremden Kulturen unterbinden. Als Mittel gegen die Überalterung kommt Zuwanderung nicht in Frage. Die Zuwanderung von Menschen aus dem Osten Anatoliens oder aus Schwarzafrika löst das Problem nicht, sondern schafft nur ein zusätzliches dickes Problem. Deutschland hat sich damit in den vergangenen 15 Jahren übernommen. Wir sind nicht in der Lage gewesen, alle diese Menschen wirklich zu integrieren. Sieben Millionen Ausländer in Deutschland sind eine fehlerhafte Entwicklung, für die die Politik verantwortlich ist. Es ist deshalb falsch, Ausländer für die Arbeitslosigkeit verantwortlich zu machen. Diejenigen, die sich nicht in die deutsche Gesellschaft integrieren wollen… Weiterlesen »

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