Die Flensburger CDU-Fraktion befürwortet den Umbau des Stadtteilzentrums Twedter Plack. Der Neubau des Aldi-Marktes und die Erweiterung von Edeka seien notwendig, um das gesamte Einzelhandelszentrum zu stärken, so der planungspolitische Sprecher der Fraktion, Arne Rüstemeier.

Der Satzungsbeschluss wird für die Mai-Ratsversammlung erwartet. Dem vorausgegangen ist ein langes Verfahren, während dessen die Planung komplett verändert wurde. So ist durch Intervention von Verwaltung und Ausschuss eine Abschottung der beiden Märkte zum Plack abgewendet worden. Gemeinsam habe man das Verfahren neu aufgerollt und sei mehrheitlich sehr zufrieden mit dem jetzigen Stand der Planung. Rüstemeier: „Der modernisierte Sky auf dem einen, und ein neues Erscheinungsbild von Edeka und Aldi am anderen Ende des Placks werden den Plack insgesamt wieder auf den aktuellen Standard heben. Die Durchlässigkeit zum bestehenden Einzelhandel am Marrensdamm ist im jetzigen Entwurf gegeben, und wir nehmen die Zusage der Verwaltung, die Wechselwirkung zwischen dort ansässigen Betrieben auch planerisch zu unterstützen, beim Wort.“ Die CDU werde dafür sorgen, dass der Beschluss im Herbst überprüft wird. So könne nachvollzogen werden, ob ausreichend Engagement für die weiteren Gewerbetreibenden und für den Gesamtstandort geleistet wurde: „Im Zweifel bessern wir dann nach.“







Die CDU verweist auf die weitere Entwicklung im näheren Umfeld – dazu zählten der sh:z-Neubau ebenso wie die geplanten 190 Wohneinheiten im Bereich der Alten Gärtnerei und am „Hansigarten“. Diese Entwicklung brächte zusätzliche Kundenströme zum Stadtteilzentrum.

Inzwischen entstand eine Interessengemeinschaft, die sich gegen das Vorhaben wendet. Als Sprecher ist FDP-Mann Kim Harder benannt, der für die Liberalen im Planungsausschuss sitzt. Die CDU-Fraktion signalisierte Gesprächsbereitschaft mit der IG, die man wegen eines Termins in der Fraktion angefragt habe. Ziel sei, begleitende Maßnahmen abzustimmen, die den Plack als Einkaufserlebnis stärken. „Das B-Plan-Verfahren werden wir dafür aber nicht wieder aufmachen,“ so Rüstemeier. Dafür käme die IG-Gründung nicht nur zu spät, sondern das könne man auch den Einwohnerinnen und Einwohnern nicht zumuten, die mit viel Zuspruch auf die Ausbaupläne reagiert hätten. Ein erneutes „Öffnen des Verfahrens“ würde das Projekt nochmals um ein halbes Jahr verzögern.

Weiterführende Informationen:

Die Durchlässigkeit ist anhand der Planskizze erkennbar; im Vergleich zur jetzigen Situation öffnet sich der Bereich zum Einkaufszentrum künftig früher zum Plack:

http://ratsinfo.flensburg.de/sdnetrim/Lh0LgvGcu9To9Sm0Nl.HayEYv8Tq8Sj1Kg1HauCWqBZo5Ol1NkyIiuLWt8Ur4Qp0OezKeyDWq8Sn6Rk1Lf0KjvFavETqASj1Mj0KaxJYr8Zm9UGJ/Lageplan_1_-_500.pdf

Folgende Bürgerversammlungen haben stattgefunden:
– 16.08.2011
– 07.08.2013 (als zusätzliche Info zur Auslegung)

Die Pläne haben öffentlich ausgelegen:
– 07.05. – 07.06.12
– 24.06. – 12.08.13 (verlängerte Auslegung 7 Wochen wegen Sommerferien und erneuter Bürgerinfo)
– 25.11. – 27.12.13 (nur Flächennutzungsplan)
– 23.12.13 – 31.01.14 (vorhabenbezogener Bebauungsplan – verlängerte Auslegung 5 Wochen wegen Weihnachten)

(Quelle: CDU Flensburg)

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