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	<title>Wohnmobil Archive - Flensburgjournal</title>
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	<description>Dein Magazin für Flensburg und Umgebung</description>
	<lastBuildDate>Thu, 12 Mar 2026 10:48:25 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Wohnmobil aus dem Winterschlaf holen: Sicher in die Camping-Saison starten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Mar 2026 23:37:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rund ums Auto]]></category>
		<category><![CDATA[Camping-Saison]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnmobil]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der ACV zeigt, welche Checks nach der Winterpause wichtig sind, damit das Wohnmobil sicher in die erste Tour des Jahres startet Nach der Winterpause wird es für viele Camper Zeit, das Wohnmobil wieder startklar zu machen. Denn Kälte, Feuchtigkeit und lange Standzeiten können Technik, Reifen, Dichtungen und Bordsysteme belasten. Der ACV Automobil-Club Verkehr erklärt, worauf [&#8230;]</p>
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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Der ACV zeigt, welche Checks nach der Winterpause wichtig sind, damit das Wohnmobil sicher in die erste Tour des Jahres startet</strong></h2>



<p>Nach der Winterpause wird es für viele Camper Zeit, das Wohnmobil wieder startklar zu machen. Denn Kälte, Feuchtigkeit und lange Standzeiten können Technik, Reifen, Dichtungen und Bordsysteme belasten. Der ACV Automobil-Club Verkehr erklärt, worauf es vor der ersten Fahrt ankommt und welche Kontrollen dabei helfen, sicher und ohne böse Überraschungen in die neue Camping-Saison zu starten.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Außenreinigung und Sichtprüfung</strong></h3>



<p>Zu Beginn steht eine gründliche Reinigung, idealerweise in einer SB-Waschanlage. Dabei sollte der Wasserdruck nicht zu hoch eingestellt werden, um Lack, Kunststoffteile oder Lüftungsgitter nicht zu beschädigen. Ein mildes Reinigungsmittel löst Schmutz und Salzrückstände, die sich über den Winter angesammelt haben.</p>



<p>Besondere Aufmerksamkeit verdienen Windschutzscheibe, Dach, Unterboden und Radkästen. Beim Reinigen lohnt sich außerdem ein Blick auf Rahmen und tragende Teile, um Rost oder Korrosion frühzeitig zu erkennen. Markise, Dachaufbauten und andere Anbauteile sollten auf Beschädigungen geprüft und einmal getestet werden. Abschließend empfiehlt sich die Pflege der Gummidichtungen an Türen und Fenstern.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Innenraum und Wassersystem startklar machen</strong></h3>



<p>Auch wenn das Wohnmobil vor der Winterpause gereinigt wurde, lohnt sich vor der ersten Fahrt eine erneute Kontrolle. Möbel, Polster und Stauräume sollten von Staub und Schmutz befreit werden, Küche, Kühlschrank und Bad gründlich gereinigt werden.</p>



<p>Die Dichtungen der Camping-Toilette sollten geprüft werden. Frisch- und Abwassertanks sollten nach längerer Standzeit gespült und desinfiziert werden. Anschließend empfiehlt sich ein Nachspülen mit klarem Wasser. Leitungen, Armaturen und Wasserpumpe sollten auf mögliche Frostschäden überprüft werden. Tropfstellen, Druckverlust oder ungewöhnliche Geräusche können Hinweise auf Undichtigkeiten sein. Gegebenenfalls eingesetzte Wasserfilter sollten ebenfalls überprüft werden.</p>



<p>Zusätzlich sollten Stauräume, Polster und Ecken auf Feuchtigkeit oder Schimmel kontrolliert werden. Während der Reinigung hilft gründliches Lüften, um das Fahrzeug vollständig zu trocknen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Reifen, Bremsen und Flüssigkeiten prüfen</strong></h3>



<p>Nach längerer Standzeit zählen Reifen zu den häufigsten Schwachstellen. Wichtig sind Profiltiefe, Luftdruck und Alter der Reifen. Gesetzlich vorgeschrieben sind mindestens 1,6 Millimeter Restprofil. Aus Sicherheitsgründen empfiehlt der ACV bei Sommerreifen mindestens drei Millimeter, bei Winter- und Ganzjahresreifen mindestens vier Millimeter, um bei Nässe eine sichere Fahrt zu gewährleisten und das Risiko von Aquaplaning zu verringern.</p>



<p>Das Alter lässt sich an der DOT-Nummer auf der Reifenflanke ablesen. Ab etwa sechs Jahren sollten Reifen kritisch geprüft werden. Bei Tempo-100-Gespannen dürfen sie maximal sechs Jahre alt sein.</p>



<p>Zusätzlich sollten folgende Flüssigkeiten kontrolliert werden:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Motoröl</li>



<li>Kühlmittel</li>



<li>Bremsflüssigkeit</li>



<li>Scheibenwischwasser</li>
</ul>



<p>Auch die Bremsanlage sollte geprüft werden. Nach längerer Standzeit kann sich Flugrost auf den Bremsscheiben bilden. Ungewöhnliche Geräusche oder Vibrationen bei einer Probefahrt sollten ernst genommen werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Batterie und Bordelektrik testen</strong></h3>



<p>Starter- und Aufbaubatterie verlieren während der Winterpause häufig an Leistung. Daher sollte der Ladezustand geprüft und bei Bedarf nachgeladen werden.</p>



<p>Ebenso empfiehlt sich ein Test der gesamten Bordelektrik. Dazu zählen Innen- und Außenbeleuchtung, 12-Volt-Anlage, Steckdosen, Ladegerät und Hupe. Bei entsprechender Ausstattung sollten auch Solaranlage, Wechselrichter und Klimaanlage überprüft werden. Landstromkabel, Sicherungen und der FI-Schutzschalter sollten ebenfalls kontrolliert werden. Bei Sicherungen und Leitungen empfiehlt sich eine Prüfung auf sichtbare Schäden.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Gasanlage und Sicherheitsausstattung</strong></h3>



<p>Gasbetriebene Geräte wie Heizung, Kocher oder Kühlschrank müssen einwandfrei funktionieren. Für Wohnmobile und Wohnwagen mit fest verbauter Flüssiggasanlage ist die Gasprüfung seit dem 19. Juni 2025 alle zwei Jahre vorgeschrieben. Die Prüfpflicht ergibt sich aus § 60 StVZO und gilt unabhängig von der Hauptuntersuchung.</p>



<p>Schläuche, Druckminderer und Anschlüsse sollten auf sichtbare Schäden geprüft werden. Ebenso wichtig ist die Abschaltsicherung der Gasgeräte. Erlischt die Flamme, muss die Gaszufuhr automatisch unterbrochen werden.</p>



<p>Auch die Sicherheitsausstattung gehört zum Check: Verbandskasten, Warndreieck, Warnwesten sowie Rauch- oder CO-Melder und ein Feuerlöscher sollten vollständig und funktionsfähig sein.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Gewicht und Beladung beachten</strong></h3>



<p>Das zulässige Gesamtgewicht ist in der Zulassungsbescheinigung unter F1 angegeben, das Leergewicht unter G. Die Differenz ergibt die mögliche Zuladung.</p>



<p>Da optionales Zubehör häufig nicht im Leergewicht enthalten ist, kann eine Kontrolle auf einer öffentlichen Waage sinnvoll sein. Schwere Gegenstände sollten möglichst tief und nahe der Fahrzeugmitte verstaut werden. Überladung kann Bußgelder nach sich ziehen und die Fahrstabilität beeinträchtigen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Hauptuntersuchung im Blick behalten</strong></h3>



<p>Wohnmobile bis 3,5 Tonnen müssen erstmals nach 36 Monaten, danach alle 24 Monate zur Hauptuntersuchung.</p>



<p>Wohnmobile von 3,5 bis 7,5 Tonnen müssen in den ersten sechs Jahren alle zwei Jahre, ab dem siebten Jahr jährlich zur HU.</p>



<p>Für Wohnmobile über 7,5 Tonnen gilt der jährliche Rhythmus.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>ACV Checkliste</strong></h3>



<p>Vor der ersten größeren Tour sollten geprüft werden:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Außenreinigung und Dichtungen</li>



<li>Innenraum und Wassersystem</li>



<li>Reifen, Luftdruck und Alter</li>



<li>Bremsen und Flüssigkeiten</li>



<li>Batterien und Bordelektrik</li>



<li>Gasanlage und Prüfstatus</li>



<li>Gewicht und Beladung</li>



<li>HU-Termin</li>
</ul>



<p>Eine kurze Probefahrt rundet den Wohnmobil-Check ab. Dabei lassen sich Bremsverhalten, Lenkung und Fahrstabilität überprüfen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Besonderheiten bei Wohnwagen-Gespannen</strong></h3>



<p>Bei Wohnwagen-Gespannen ist zusätzlich die Verbindung zwischen Zugfahrzeug und Anhänger zu prüfen. Dazu gehören Anhängerkupplung, Steckverbindung, Auflaufbremse und Abreißseil. Auch eine gegebenenfalls vorhandene Antischlingerkupplung sollte kontrolliert werden.</p>



<p>Wichtig sind außerdem die zulässige Anhängelast des Zugfahrzeugs und die vorgeschriebene Stützlast. Beide Werte müssen eingehalten werden.</p>



<p><em>Pressemitteilung ACV Automobil-Club Verkehr<br>Bildrechte: Getty Images Fotograf: ACV Automobil-Club Verkehr</em></p>
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		<title>Winterfest unterwegs mit dem Wohnmobil</title>
		<link>https://flensburgjournal.de/winterfest-unterwegs-mit-dem-wohnmobil/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Jan 2026 23:07:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rund ums Auto]]></category>
		<category><![CDATA[winterfest]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnmobil]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der ACV gibt praktische Tipps, worauf beim Wintercamping zu achten ist &#8211; von Isolierung und Technik bis zu Sicherheit und Planung Wintercamping bietet eine besondere Form des Reisens. Verschneite Landschaften, klare Luft und gemütliche Abende im warmen Wohnmobil machen den Reiz der kalten Jahreszeit aus. Gleichzeitig stellt der Winter höhere Anforderungen an Fahrzeug, Technik und [&#8230;]</p>
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<p>Der ACV gibt praktische Tipps, worauf beim Wintercamping zu achten ist &#8211; von Isolierung und Technik bis zu Sicherheit und Planung</p>



<p>Wintercamping bietet eine besondere Form des Reisens. Verschneite Landschaften, klare Luft und gemütliche Abende im warmen Wohnmobil machen den Reiz der kalten Jahreszeit aus. Gleichzeitig stellt der Winter höhere Anforderungen an Fahrzeug, Technik und Planung. Wer gut vorbereitet ist und bewährte Routinen beibehält, kann auch bei Frost und Schnee entspannt unterwegs sein. Der ACV Automobil-Club Verkehr hat 10 Tipps zusammengestellt, die beim Campen im Winter besonders wichtig sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Isolierung prüfen</strong></h2>



<p>Im Winter entscheidet die Isolierung maßgeblich über den Komfort im Fahrzeug. Vollintegrierte Reisemobile mit Sandwich-Wänden und Doppelboden halten die Wärme besonders gut. Teilintegrierte Modelle oder Kastenwagen verlieren schneller Energie. Trägt ein Wohnmobil die Bezeichnung winterfest, erfüllt es die DIN-Norm EN 1646-1. Dabei wird geprüft, ob sich der Innenraum bei einer Außentemperatur von minus 15 Grad innerhalb von vier Stunden auf mindestens 20 Grad aufheizen lässt. Zusätzlich verfügen diese Fahrzeuge über isolierte und beheizte Frisch- und Abwassertanks. Als wintertauglich eingestufte Fahrzeuge werden lediglich bei null Grad getestet, ohne Überprüfung der Wasseranlage.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Zusätzliche Dämmung einplanen</strong></h2>



<p>Große Frontscheiben sind eine der größten Kältebrücken im Wohnmobil. Außenmatten, Vorhänge oder Thermohauben reduzieren den Wärmeverlust deutlich. Auch der Bodenbereich sollte berücksichtigt werden. Isolierende Matten sorgen für warme Füße und helfen, Heizenergie zu sparen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wasseranlagen schützen</strong></h2>



<p>Eingefrorene Leitungen oder Tanks gehören zu den häufigsten Problemen beim Wintercamping. Fahrzeuge ohne isolierte und beheizte Wasserbehälter sollten regelmäßig entleert oder mit geeigneten Frostschutzmaßnahmen gesichert werden. Auch bei winterfesten Modellen empfiehlt der ACV eine regelmäßige Kontrolle der außenliegenden Leitungen, um Frostschäden rechtzeitig zu vermeiden.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Heizung und Gasanlage überprüfen</strong></h2>



<p>Vor jeder Winterreise sollten Heizung und Gasanlage gründlich geprüft werden. Funktion, Dichtigkeit und der Füllstand der Gasflaschen gehören zur Standardkontrolle. Besonders komfortabel sind Heizsysteme, die auch im elektrischen Betrieb genutzt werden können und am Standplatz über das 230-Volt-Netz laufen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Energieversorgung sicherstellen</strong></h2>



<p>Da die Heizung im Winter oft rund um die Uhr läuft, steigt der Gas- und Stromverbrauch deutlich. Eine Ersatzgasflasche gehört deshalb zur Pflichtausstattung. Empfehlenswert ist ein Gasregler mit automatischer Umschaltung, der selbstständig auf die volle Flasche wechselt. Zusätzliche Vorrichtungen gegen das Vereisen des Gasreglers sorgen für eine zuverlässige Gasversorgung. In Deutschland sind 5- und 11-Kilogramm-Flaschen in der Regel mit Propan gefüllt, das auch bei niedrigen Temperaturen geeignet ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Gleichmäßig heizen</strong></h2>



<p>Auch bei Minusgraden muss auf Komfort nicht verzichtet werden. Teppiche, warme Decken oder eine kleine elektrische Zusatzheizung erhöhen die Behaglichkeit. Wichtig ist eine konstante Innentemperatur. Ein vollständiges Auskühlen des Fahrzeugs verbraucht beim erneuten Aufheizen mehr Energie als ein sparsamer Dauerbetrieb auf niedrigem Heizniveau.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Feuchtigkeit reduzieren</strong></h2>



<p>Warme Luft speichert Feuchtigkeit, die sich im Winter schnell als Kondenswasser niederschlägt. Mehrmaliges Stoßlüften am Tag hilft, Schimmelbildung zu vermeiden. Lüftungsöffnungen sollten jederzeit frei bleiben und regelmäßig von Schnee befreit werden. Der ACV empfiehlt, Feuchtigkeit konsequent aus dem Wohnraum fernzuhalten. Ein Vorzelt kann zusätzlich als Kältepuffer dienen und bietet Platz für feuchte Kleidung oder Schuhe. Viele Wintercampingplätze stellen alternativ Trockenräume zur Verfügung.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Winterreifen und Schneeketten einplanen</strong></h2>



<p>Winterreifen sind beim Wintercamping unverzichtbar. Aufgrund des hohen Gewichts benötigen Wohnmobile Reifen mit ausreichender Tragfähigkeit. Die Vorgaben des Herstellers zu Größe und Lastenindex müssen eingehalten werden. Die gesetzliche Mindestprofiltiefe beträgt 1,6 Millimeter, der ACV empfiehlt mindestens 4 Millimeter. In einigen Ländern gelten strengere Vorschriften. Schneeketten gehören in schneereichen Regionen zur sinnvollen Grundausstattung, das Anlegen sollte vor der Reise geübt werden.</p>



<p><strong>Achtung:</strong> Im Ausland gelten teilweise abweichende Vorschriften. In Ländern wie Österreich oder Italien besteht in bestimmten Regionen und Zeiträumen eine situative Winterreifen- oder Schneekettenpflicht. Vor der Reise sollten daher die jeweils gültigen gesetzlichen Regelungen geprüft werden, um Bußgelder oder Fahrverbote zu vermeiden.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Stellplatzwahl und Schneemanagement beachten</strong></h2>



<p>Ein ebener und befestigter Stellplatz ist im Winter besonders wichtig. Tauwetter kann unbefestigten Untergrund aufweichen und zum Einsinken des Fahrzeugs führen. Mechanische Handbremsen sollten bei Frost nicht angezogen werden, da sie einfrieren können. Elektronische Parkbremsen sind weniger anfällig. Bäume in unmittelbarer Nähe bergen durch herabfallenden Schnee oder Äste zusätzliche Risiken. Dachflächen und Vorzelte sollten regelmäßig von Schnee befreit werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Planung und Sicherheit priorisieren</strong></h2>



<p>Im Winter erfordert die Reiseplanung mehr Aufmerksamkeit als in der warmen Jahreszeit. Routen, Wetterlage und Straßenverhältnisse sollten vorab geprüft werden. Auch die Bordausstattung sollte angepasst sein. Dazu zählen unter anderem Handfeger oder Besen, Eiskratzer, Enteiserspray, eine Schneeschaufel oder ein Klappspaten sowie Schneeketten.</p>



<p><em>Pressemitteilung ACV Automobil-Club Verkehr<br>Bildrechte: Getty Images, Fotograf: ACV Automobil-Club Verkehr</em></p>



<p></p>
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		<item>
		<title>Urlaub mit dem Wohnmobil: Was tun bei Panne oder Unfall</title>
		<link>https://flensburgjournal.de/urlaub-mit-dem-wohnmobil-was-tun-bei-panne-oder-unfall/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Aug 2025 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>
		<category><![CDATA[Panne]]></category>
		<category><![CDATA[unfall]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnmobil]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Freiheit pur: Urlaub mit dem Wohnmobil Urlaub mit dem Wohnmobil liegt voll im Trend: Mittlerweile sind laut Kraftfahrtbundesamt eine Million Deutsche mit dem Wohnmobil unterwegs. Vorbei sind allerdings die Zeiten, in denen Urlauber einfach dem Zufall eine Chance gaben. Eine gute Planung hilft, den Urlaub entspannt genießen zu können. Dazu gehört nicht allein die Routenplanung [&#8230;]</p>
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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Freiheit pur: Urlaub mit dem Wohnmobil</strong></h2>



<p>Urlaub mit dem Wohnmobil liegt voll im Trend: Mittlerweile sind laut Kraftfahrtbundesamt eine Million Deutsche mit dem Wohnmobil unterwegs. Vorbei sind allerdings die Zeiten, in denen Urlauber einfach dem Zufall eine Chance gaben. Eine gute Planung hilft, den Urlaub entspannt genießen zu können. Dazu gehört nicht allein die Routenplanung und Stellplatzbuchung.</p>



<p>Wer ins Ausland fährt sollte bei den Reisevorbereitungen auch an Ausweis, Führerschein und eine Auslandsreise-Krankenversicherung denken. Nicht minder wichtig ist, dass die grüne Versicherungskarte und ein Europäischer Unfallbericht im Handschuhfach liegen. Letzterer ist gerade in Staaten, in denen die Polizei nicht immer zum Unfallort kommt, als Beweismittel wichtig.</p>



<p>Unfall im Ausland: ein extrem unangenehmer Gedanke. Mit einer Ausland-Schadenschutz-Versicherung &#8211; oft ein Zusatzmodul der Kfz-Versicherung &#8211; lässt sich laut HUK-COBURG gut vorsorgen. Nach der Karambolage kann das Unfallopfer die eigene Kfz-Versicherung anrufen, die den Schaden so reguliert als wären Unfallverursachende bzw. Unfallgegner bei ihr Kfz-Haftpflichtversichert.</p>



<p>Auch wer selbst einen Unfall verursacht oder eine Panne hat, muss mit einem Schutzbrief in der Tasche nicht alle Probleme allein bewältigen. Nach einem Anruf beim Anbieter übernimmt der im Nachgang die Pannen- und Unfallorganisation beim eigenen Fahrzeug.</p>



<p>Ein Unfall ereignet sich nicht alle Tage. Die meisten Fahrer sind nervös. Deshalb zahlt es sich aus, schon vor Reisebeginn die Notrufnummern ins Handy einprogrammiert zu haben. Am besten gleich mit deutscher Vorwahl. &#8211; Sollte die Kfz-Versicherung entsprechende Apps anbieten, gehören die vor Urlaubsbeginn ebenfalls auf das Handy.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Diebstahl auf dem Campingplatz</strong></h2>



<p>Wer mit dem Wohnmobil verreist, muss nicht auf Komfort verzichten, doch leider sind Einbruchdiebstähle auf dem Campingplatz oder beim Übernachten auf Autobahnraststätten, gar nicht selten. Mit einer Hausratversicherung ist das eigene Hab und Gut aber auch außer Haus geschützt. Schäden, die durch Brand oder Blitzschlag verursacht werden, sind hier ebenfalls abgedeckt. Voraussetzung für den Schutz: Der Hausrat befindet sich nur vorübergehend im Wohnmobil.</p>



<p>Oft lässt sich der Risikoschutz mit einem Zusatzmodul erweitern. Dann ist zum Beispiel der Diebstahl von Campingmöbeln oder dem Grill mitversichert. Zudem sind bei einem Unfall mit dem Campingmobil Schäden am versicherten Hausrat abgedeckt.</p>



<p>Zerstört oder verwüstet der Einbrecher die Einrichtung des Wohnmobils ist dafür die Vollkasko-Versicherung zuständig. Die Entwendung fest verbauter Teile wie z.B. Navi oder Radio ist über die Teilkasko-Versicherung abgedeckt.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Passgenau zahlen</strong></h2>



<p>Meist wird ein Wohnmobil nicht das ganze Jahr über genutzt, sondern maximal für ein paar Monate. Danach verschwindet es in einer Garage, um bei steigenden Temperaturen im nächsten Frühling hervorgeholt zu werden. Steuern und Versicherungsprämie lassen sich an die Nutzungsdauer anpassen. Mindestens zwei, maximal elf Monate lässt sich ein Wohnmobil bei der Zulassungsstelle anmelden. Das spart Steuern bzw. Versicherungsprämie, die nur für die vereinbarten Monate anfallen.</p>



<p><em>Pressemitteilung HUK-COBURG<br>Bildrechte: HUK-COBURG; Fotograf: Hagen Lehmann</em></p>
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		<item>
		<title>Urlaubstrend Wohnmobil: gut abgesichert auf Tour und Campingplatz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 May 2025 15:55:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>
		<category><![CDATA[Campingplatz]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>
		<category><![CDATA[versicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnmobil]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der nächste Brückentag steht vor der Tür. Viele Deutsche nutzen die langen Wochenenden für einen Kurzurlaub. Dabei ganz oben auf der Beliebtheitsskala: Camping. Neben der klassischen Variante im Zelt liegt vor allem das Übernachten im Wohnmobil &#8211; egal ob gekauft oder gemietet &#8211; im Trend. Allen, die eine Reise mit einer mobilen Ferienwohnung planen, raten [&#8230;]</p>
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<p>Der nächste Brückentag steht vor der Tür. Viele Deutsche nutzen die langen Wochenenden für einen Kurzurlaub. Dabei ganz oben auf der Beliebtheitsskala: Camping. Neben der klassischen Variante im Zelt liegt vor allem das Übernachten im Wohnmobil &#8211; egal ob gekauft oder gemietet &#8211; im Trend. Allen, die eine Reise mit einer mobilen Ferienwohnung planen, raten die Experten der Deutschen Vermögensberatung AG (DVAG), ihre Versicherungsunterlagen zu prüfen. Denn es macht einen Unterschied, ob man mit einem Koffer oder quasi mit dem eigenen Zuhause reist. &#8222;Caravans sind oft mehrere Tausend Euro wert, insbesondere, wenn man das Inventar mitrechnet. Die Reparaturen sind zudem teurer als bei einem Pkw. Ein ausreichender Versicherungsschutz ist deshalb unverzichtbar&#8220;, so die DVAG-Finanzcoaches.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die Basis für jedes Fahrzeug: Kfz-Haftpflicht</strong></h2>



<p>Jedes zugelassene Fahrzeug in Deutschland muss eine Kfz-Haftpflichtversicherung besitzen, die für Personen- und Sachschäden und daraus resultierende Vermögensschäden aufkommt. Mietfahrzeuge sind in der Regel vollkaskoversichert. Oftmals ist im Schadensfall aber eine Selbstbeteiligung fällig. Die DVAG-Vermögensberater empfehlen: &#8222;Mieter von Reisemobilen sollten möglichst Verträge ohne Selbstbehalt wählen, so lassen sich bei der Abgabe Unannehmlichkeiten bei kleinen Schäden, wie beispielsweise Kratzern, vermeiden.&#8220; Für Fahrer mit eigenem Wohnmobil ist es sinnvoll, ein Saisonkennzeichen zu beantragen &#8211; das spart Steuern und Kosten.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Hausrat schützt nur mit Erweiterung</strong></h2>



<p>Aufgepasst bei Einbruchdiebstahl: Reisefahrzeuge sind in der klassischen Hausratversicherung meist ausgeschlossen, denn sie bezieht sich nur auf feste Gebäude. Viele Versicherer bieten an, den Schutz auf an der Straße parkende Pkw &#8211; dazu gehören auch Wohnmobile &#8211; gegen höhere Gebühren auszuweiten. Sinnvoll kann auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung oder einer speziellen Campingversicherung sein, die das Risiko auch im Wohnmobil deckt.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Campingversicherung: Schutz bei Einbruch und Beschädigungen</strong></h2>



<p>Für Dauercamper, die ihr Fahrzeug ständig auf einem offiziellen Campingplatz abgestellt haben, gibt es spezielle Versicherungen für Reisemobile. &#8222;Diese Versicherung kommt nicht nur bei Gepäckdiebstahl, sondern auch bei Schäden am Inventar und Außenglas auf. Sogar Vorzelte sind abgesichert&#8220;, erklären die DVAG-Experten. Auch hier schließen viele Verträge eine Selbstbeteiligung ein oder es wird im Schadensfall eine vorher festgesetzte Summe für bestimmte Gegenstände erstattet. Einfach am Straßenrand abgestellt, ist dieser Versicherungsschutz aber nicht gegeben.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Schutzbrief für den Notfall &#8211; Versicherungscheck in puncto Reiseziel</strong></h2>



<p>Reisende mit Campingfahrzeugen sollten immer einen Schutzbrief abschließen. Damit erhalten sie bei Pannen oder Unfällen schnell Hilfe. Muss das Fahrzeug in die Werkstatt, werden damit sogar die Hotelkosten bis zu einer bestimmten Dauer, die je nach Versicherer variieren kann, übernommen. Camper im Ausland sollten zudem prüfen, ob die bestehenden Versicherungen auch für ihr Reiseziel gültig sind. In aller Regel werden diese bei gemieteten Wohnmobilen vom jeweiligen Vermieter angeboten. Generell ist vor Reiseantritt immer ein Versicherungscheck sinnvoll: Kfz-Haftpflicht, Hausratversicherung, Reisegepäckversicherung, Campingversicherung, Autoschutzbrief und Sonderbedingungen im Ausland geprüft? Passt alles? Dann steht einem erholsamen Urlaub nichts mehr im Weg. Wer unsicher ist, ob er den richtigen Schutz hat, der sollte einen Finanzexperten, wie beispielsweise einen DVAG-Finanzcoach, um Rat fragen, um nach der Reise keine böse Kostenüberraschung zu erleben.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Über die Deutsche Vermögensberatung Gruppe</strong></h2>



<p>Rund 8 Millionen Kunden setzen bei den Themen Absicherung, Altersvorsorge und Vermögensaufbau auf die Kompetenz und Erfahrung der Vermögensberaterinnen und Vermögensberater der Deutschen Vermögensberatung Unternehmensgruppe. Die Finanzcoaches helfen ihren Kunden, das Beste aus ihren Finanzen zu machen. Getreu dem Leitsatz „Früher an Später denken“ bieten sie in über 5.200 Direktionen und Geschäftsstellen eine branchenübergreifende und individuelle Beratung. Als Deutschlands größte eigenständige Allfinanzberatung feiert das Familienunternehmen 2025 sein 50-jähriges Jubiläum und richtet dabei den Blick weiterhin in die Zukunft, um innovative und maßgeschneiderte Lösungen für Kundinnen und Kunden anzubieten.</p>



<p><em>Pressemitteilung DVAG Deutsche Vermögensberatung AG<br>Bildrechte: Anna Kwiatkowska &#8211; stock.adobe.c; Fotograf: DVAG Deutsche Vermögensberatung AG</em></p>
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		<item>
		<title>Start der Campingsaison: Die häufigsten Fehler beim Fahren mit dem Wohnmobil</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Apr 2025 22:42:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rund ums Auto]]></category>
		<category><![CDATA[Pannen]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnmobil]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>ACV gibt Tipps zur Vermeidung typischer Pannen und Unfälle Camping bleibt in Deutschland weiterhin im Trend: Im Jahr 2024 wurden rund 43 Millionen Übernachtungen auf deutschen Campingplätzen gezählt. Damit verzeichnet diese Urlaubsform das dritte Rekordjahr in Folge. Der Wunsch nach individueller Mobilität und naturnahem Reisen hat europaweit an Bedeutung gewonnen und zeigt sich auch im [&#8230;]</p>
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<h2 class="wp-block-heading">ACV gibt Tipps zur Vermeidung typischer Pannen und Unfälle</h2>



<p>Camping bleibt in Deutschland weiterhin im Trend: Im Jahr 2024 wurden rund 43 Millionen Übernachtungen auf deutschen Campingplätzen gezählt. Damit verzeichnet diese Urlaubsform das dritte Rekordjahr in Folge. Der Wunsch nach individueller Mobilität und naturnahem Reisen hat europaweit an Bedeutung gewonnen und zeigt sich auch im anhaltenden Boom des sogenannten &#8222;Vanlife&#8220;.</p>



<p>Doch mit dem Anstieg an Camping-Neueinsteigern auf den Straßen steigt auch die Gefahr für Pannen und Unfälle &#8211; zum Beispiel verursacht durch fehlende Fahrpraxis oder unzureichende Kenntnisse im Umgang mit dem Fahrzeug. Der ACV Automobil-Club Verkehr informiert zum Saisonstart über die häufigsten Fehler und gibt praktische Tipps zu deren Vermeidung.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Überladung und ungünstige Gewichtsverteilung</h3>



<p>Eine falsche Beladung des Wohnmobils kann die Fahrstabilität erheblich beeinträchtigen. Überladung sowie ungünstige Gewichtsverteilung verlängern den Bremsweg und erhöhen besonders bei plötzlichen Ausweichmanövern die Kippgefahr.</p>



<p><strong>ACV Tipps:</strong></p>



<p>Das zulässige Gesamtgewicht ist in der Zulassungsbescheinigung Teil I (Punkt F.1) vermerkt. Vor der Abfahrt kann das beladene Fahrzeug gewogen werden &#8211; etwa bei Recyclinghöfen, Speditionen oder Wohnmobilhändlern. Auch die Einhaltung der maximalen Achslasten (Punkte 8.1 und 8.2) ist entscheidend, da bereits eine Überladung einzelner Achsen das Fahrverhalten negativ beeinflussen kann.</p>



<p>Schwere Gegenstände wie Gasflaschen, Werkzeug oder Getränkekisten gehören tief und nahe an die Achsen, leichtes Gepäck in die oberen Staufächer. Eine sichere Fixierung der Ladung verhindert das Verrutschen bei Bremsmanövern. Spezielle Spanngurte, Antirutschmatten und Netze helfen dabei, alles an seinem Platz zu halten.</p>



<p>Zusätzliche Anbauten wie Markisen, Fahrradträger oder Solaranlagen reduzieren zudem die verfügbare Zuladung und sollten in die Planung einbezogen werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fahrrad- und Dachträger: Fehlende Stabilität durch Überlastung</h3>



<p>Beim Transport von Fahrrädern ist besonders auf das Gewicht zu achten &#8211; E-Bikes sind deutlich schwerer als klassische Fahrräder und können die zulässige Traglast eines Trägers schnell überschreiten. Ein falsch montierter oder überladener Träger kann durch Vibrationen oder Hebelwirkungen die Heckstruktur des Wohnmobils beschädigen. Außerdem kann die Betriebserlaubnis des Fahrzeugs erlöschen, wenn die zulässige Zuladung überschritten wird.</p>



<p><strong>ACV Tipps:</strong></p>



<p>Trägersysteme immer fachgerecht montieren und gleichmäßig beladen. Die vom Hersteller angegebene Traglast darf weder bei Heck- noch bei Dachträgern überschritten werden. Bei Kupplungsträgern ist zusätzlich die zulässige Stützlast der Anhängerkupplung zu berücksichtigen (Angabe in der Zulassungsbescheinigung unter Punkt 13 oder am Typenschild der Kupplung). Sollte es hier kritisch werden, können bei E-Bikes die (schweren) Akkus ausgebaut und im Wohnmobil verstaut werden. Dann ggf. Regenschutz verwenden, um die Anschlussstellen (Kontakte) der Akkus zu schützen.</p>



<p>Bei der Beladung von Dachträgern ist neben dem Gesamtgewicht auch die Dachlast zu beachten. Diese ist fahrzeugspezifisch und oft deutlich niedriger als vermutet &#8211; in der Regel liegt sie zwischen 50 und 100 kg inklusive Trägersystem. Zu schwere oder ungesicherte Dachaufbauten erhöhen den Fahrzeugschwerpunkt und beeinträchtigen insbesondere bei Kurvenfahrten, Ausweichmanövern und Seitenwind die Fahrstabilität.</p>



<p>Zusätzlich empfiehlt sich eine regelmäßige Kontrolle der Befestigungen während der Fahrtpausen, da sich Schraubverbindungen durch Erschütterungen lösen können.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fahrverhalten: Fehlende Routine erhöht das Unfallrisiko</h3>



<p>Wohnmobile unterscheiden sich deutlich von herkömmlichen Pkw &#8211; in Größe, Gewicht und Reaktion. Längere Bremswege, ein trägeres Lenkverhalten sowie der größere Wendekreis und die erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Seitenwind erfordern ein vorausschauendes und angepasstes Fahrverhalten. Gerade bei Leihfahrzeugen fehlt oft die nötige Übung im Umgang mit den Dimensionen und Fahreigenschaften.</p>



<p><strong>ACV Tipps:</strong></p>



<p>Vor der ersten Reise empfiehlt sich eine ausgiebige Probefahrt, idealerweise auf verschiedenen Straßentypen &#8211; inklusive Rangieren, Rückwärtsfahren und Einparken. Das Einüben von Fahrmanövern auf einem freien Gelände hilft dabei, ein sicheres Gefühl für Fahrzeugbreite, -höhe und -länge zu entwickeln. Auch das Befahren enger Straßen oder Kreisverkehre sollte im Vorfeld geübt werden.</p>



<p>Wer auf zusätzliche Sicherheit setzen möchte, kann ein spezielles Fahrsicherheitstraining für Wohnmobile absolvieren. Diese Trainings vermitteln praxisnah den Umgang mit Gefahrensituationen wie Notbremsungen, Seitenwind oder Ausweichmanövern und sensibilisieren für die physikalischen Grenzen des Fahrzeugs.</p>



<p>Zudem ist es ratsam, regelmäßig den toten Winkel zu kontrollieren und die Spiegel korrekt einzustellen &#8211; besonders bei größeren Aufbauten ohne Rückfahrkamera. Der Einsatz von Zusatzspiegeln oder Kamerasystemen kann die Übersicht beim Rangieren und Spurwechsel deutlich verbessern.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Rangierunfälle durch eingeschränkte Übersicht</h3>



<p>Unfälle beim Einparken oder Rangieren sind besonders häufig &#8211; etwa auf engen Campingplätzen, bei schlechter Sicht oder unter Zeitdruck nach langer Anreise. Schäden entstehen oft durch Kollisionen mit Pollern, Mauern, Bäumen oder anderen Fahrzeugen. Auch der größere tote Winkel bei Wohnmobilen erhöht das Risiko.</p>



<p><strong>ACV Tipps:</strong></p>



<p>Technische Hilfsmittel wie Rückfahrkameras, Einparksensoren oder 360-Grad-Kamerasysteme erleichtern das Rangieren erheblich. Ebenso hilfreich ist eine zweite Person außerhalb des Fahrzeugs, die mit klaren Handzeichen einweist &#8211; vor allem bei Rückwärtsfahrten oder Wendemanövern in engen Bereichen.</p>



<p>Vor dem Rangieren empfiehlt sich ein kurzer Rundgang um das Fahrzeug, um Hindernisse wie niedrige Pfosten, überhängende Äste oder unebene Bodenverhältnisse frühzeitig zu erkennen. Spiegelerweiterungen oder Zusatzkameras verbessern die Sicht nach hinten und zur Seite und sind besonders bei Fahrzeugen ohne serienmäßige Rückfahrtechnik sinnvoll.</p>



<p>Auch bei kurzen Fahrmanövern sollte auf niedrige Anbauteile wie ausfahrbare Trittstufen oder Fahrradträger geachtet werden &#8211; sie sind häufige Kollisionspunkte bei Rangierunfällen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Brücken, Tunnel und enge Durchfahrten: Abmessungen werden unterschätzt</h3>



<p>Ein häufiger Fehler: Die tatsächliche Höhe oder Breite des Fahrzeugs wird nicht korrekt eingeschätzt &#8211; besonders bei Mietfahrzeugen oder durch montiertes Zubehör wie Dachboxen, Solarpanels oder Fahrradträger. Schäden an Brücken, Unterführungen, Tunneln oder engen Durchfahrten entstehen dabei oft durch Unachtsamkeit oder falsche Routenwahl.</p>



<p><strong>ACV Tipps:</strong></p>



<p>Eine gut sichtbare Notiz mit Fahrzeughöhe, -breite und -länge im Cockpit &#8211; etwa als Aufkleber im Sichtfeld &#8211; hilft, kritische Situationen zu vermeiden. Die tatsächlichen Abmessungen sollten inklusive aller Anbauten gemessen und notiert werden, da sie oft deutlich von den Herstellerangaben abweichen.</p>



<p>Bei der Routenplanung unterstützen Navigationsgeräte oder Apps mit speziellen Wohnmobil-Profilen, die Durchfahrtshöhen, Gewichtsbeschränkungen und enge Straßen berücksichtigen. Zusätzlich empfiehlt sich, bereits im Vorfeld Informationen über die Infrastruktur am Reiseziel einzuholen &#8211; insbesondere bei Fahrten durch historische Ortskerne, Bergdörfer oder ländliche Regionen mit eingeschränkter Straßenführung.</p>



<p>Auch bei scheinbar harmlosen Zufahrten zu Campingplätzen, Parkhäusern oder Tankstellen kann es zu Engstellen kommen. Spontane Abkürzungen oder Wendemanöver in unbekanntem Terrain sollten vermieden werden, wenn die Durchfahrtsverhältnisse unklar sind.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Reifenpannen durch falschen Druck und Überalterung</h3>



<p>Wohnmobilreifen sind besonderen Belastungen ausgesetzt: hohe Zuladung, lange Standzeiten und vergleichsweise geringe Fahrleistung fördern die Materialermüdung. Ein zu niedriger Reifendruck führt vor allem bei hoher Beladung zu übermäßiger Wärmeentwicklung &#8211; im schlimmsten Fall kommt es zum Reifenplatzer.</p>



<p><strong>ACV Tipps:</strong></p>



<p>Der Reifendruck sollte regelmäßig geprüft und an die tatsächliche Beladung angepasst werden &#8211; idealerweise vor jeder längeren Fahrt. Die vom Fahrzeug- oder Reifenhersteller empfohlenen Werte sind meist im Türrahmen, im Tankdeckel oder in der Betriebsanleitung angegeben.</p>



<p>Ein Austausch der Reifen sollte spätestens nach sechs Jahren erfolgen &#8211; auch bei ausreichendem Profil. Das Reifenalter lässt sich über die vierstellige DOT-Nummer an der Reifenflanke ermitteln. Reifen mit dem Zusatz &#8222;CP&#8220; (Camping) sind speziell für Wohnmobile ausgelegt und besser für höhere Lasten und längere Standzeiten geeignet.</p>



<p>Vor Fahrtbeginn ist eine Sichtprüfung sinnvoll: Auf Risse, poröse Stellen, eingefahrene Gegenstände oder ungleichmäßigen Abrieb achten &#8211; Letzteres kann auf falschen Luftdruck oder Fahrwerksprobleme hinweisen. Auch das Reserverad sollte nicht vergessen werden und im betriebsbereiten Zustand sein.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fehlbetankung mit teuren Folgen</h3>



<p>Besonders bei ungewohnten Fahrzeugen, Mietfahrzeugen oder unzureichend gekennzeichneten Einfüllstutzen kann es schnell zu Verwechslungen beim Tanken kommen. Häufige Ursache ist die Verwechslung von Diesel und Benzin, was bei modernen Einspritzsystemen zu erheblichen Motorschäden führen kann. In seltenen Fällen wird versehentlich Kraftstoff in den Frischwassertank gefüllt &#8211; etwa bei schlecht beschrifteten oder nahe beieinander liegenden Einfüllstutzen, wie sie bei älteren oder umgebauten Fahrzeugen vorkommen können.</p>



<p><strong>ACV Tipps:</strong></p>



<p>Die Einfüllstutzen sollten dauerhaft und eindeutig beschriftet oder farblich markiert sein &#8211; idealerweise bereits bei der Fahrzeugübernahme kontrollieren. Zusätzlich kann eine optische Kennzeichnung (z. B. farbige Deckel oder Aufkleber) Verwechslungen vorbeugen.</p>



<p>Kommt es dennoch zur Fehlbetankung, keinesfalls den Motor starten oder die Zündung einschalten &#8211; bereits kleinste Mengen des falschen Kraftstoffs im System können teure Schäden verursachen. In diesem Fall sollte sofort der Pannendienst kontaktiert werden, damit das Kraftstoffsystem fachgerecht entleert und gereinigt werden kann.</p>



<p>Wurde Kraftstoff versehentlich in den Frischwassertank gefüllt, ist dieser vollständig zu entleeren und intensiv zu reinigen &#8211; idealerweise durch eine Fachwerkstatt. Eine Verwendung des Wassers ist in diesem Fall keinesfalls mehr möglich, auch nicht nach einer einfachen Spülung.</p>



<p>Weitere Informationen und Tipps rund um das Thema Camping stellt der ACV im Ratgeber-Bereich seiner Website zur Verfügung: <a target="_blank" rel="noreferrer noopener" href="https://www.acv.de/ratgeber/reisen/caravan-camping">https://www.acv.de/ratgeber/reisen/caravan-camping</a></p>



<p><em>Pressemitteilung: ACV Automobil-Club Verkehr<br>Bildrechte: ACV Automobil-Club Verkehr;  Fotograf: ACV Automobil-Club Verkehr</em></p>
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		<title>Freiheit pur: Urlaub mit dem Wohnmobil</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Aug 2023 15:56:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verbraucher]]></category>
		<category><![CDATA[HUK-COBURG]]></category>
		<category><![CDATA[tourismus]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnmobil]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Urlaub mit dem Wohnmobil wird in Deutschland immer beliebter. Allein in den vergangenen fünf Jahren hat sich die Zahl der zugelassenen Wohnmobile mit knapp 450.000 laut Kraftfahrt Bundesamt fast verdoppelt. Vorbei sind allerdings die Zeiten, in denen Urlauber:innen einfach dem Zufall eine Chance gaben. Eine gute Planung hilft, den Urlaub entspannt genießen zu können. Dazu [&#8230;]</p>
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<p>Urlaub mit dem Wohnmobil wird in Deutschland immer beliebter. Allein in den vergangenen fünf Jahren hat sich die Zahl der zugelassenen Wohnmobile mit knapp 450.000 laut Kraftfahrt Bundesamt fast verdoppelt. Vorbei sind allerdings die Zeiten, in denen Urlauber:innen einfach dem Zufall eine Chance gaben. Eine gute Planung hilft, den Urlaub entspannt genießen zu können.</p>



<p>Dazu gehört nicht allein die Routenplanung und Stellplatzbuchung. Wer ins Ausland fährt sollte bei den Reisevorbereitungen auch an Ausweis, Führerschein und eine Auslandsreise-Krankenversicherung denken. Nicht minder wichtig ist, dass die grüne Versicherungskarte und ein Europäischer Unfallbericht im Handschuhfach liegen. Letzterer ist gerade in Staaten, in denen die Polizei nicht immer zum Unfallort kommt, als Beweismittel wichtig.</p>



<p>Unfall im Ausland: ein extrem unangenehmer Gedanke. Mit einer Ausland-Schadenschutzversicherung &#8211; oft ein Zusatzmodul der Kfz-Versicherung &#8211; lässt sich laut HUK-COBURG gut vorsorgen. Nach der Karambolage kann das Unfallopfer die eigene Kfz-Versicherung anrufen, die den Schaden so reguliert als wären Unfallverursacher bzw. Unfallgegner bei ihr Kfz-Haftpflichtversichert.</p>



<p>Auch wer selbst einen Unfall verursacht oder eine Panne hat, muss mit einem Schutzbrief in der Tasche nicht alle Probleme allein bewältigen. Nach einem Anruf beim Anbieter übernimmt der im Nachgang die Pannen- und Unfallorganisation beim eigenen Fahrzeug.</p>



<p>Ein Unfall ereignet sich nicht alle Tage. Die meisten Fahrer:innen sind nervös. Deshalb zahlt es sich aus, schon vor Reisebeginn die Notrufnummern ins Handy einprogrammiert zu haben. Am besten gleich mit deutscher Vorwahl. &#8211; Sollte die Kfz-Versicherung entsprechende Apps anbieten, gehören die vor Urlaubsbeginn ebenfalls auf das Handy.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Diebstahl auf dem Campingplatz</strong></h2>



<p>Wer mit dem Wohnmobil verreist, muss nicht auf Komfort verzichten. Doch leider sind Einbruchdiebstähle auf dem Campingplatz, aber vor allem beim Übernachten auf Autobahnraststätten, gar nicht so selten. Das eigene Hab und Gut ist auch außer Haus geschützt, vorausgesetzt man hat eine Hausratversicherung. Schäden, die durch Brand oder Blitzschlag verursacht werden, sind hier auch abgedeckt. Voraussetzung für den Schutz ist, dass sich der Hausrat nur vorübergehend im Campingfahrzeug befindet.</p>



<p>Oft lässt sich der Risikoschutz noch mit einem Zusatzmodul erweitern. Dann ist zum Beispiel der Diebstahl von Campingmöbeln oder einem Grill auf dem Stellplatz mitversichert oder &#8211; wenn sich ein Unfall ereignet &#8211; sind auch die Schäden am Hausrat abgedeckt.</p>



<p>Zerstört oder verwüstet der Einbrecher die Einrichtung des Wohnmobils ist dafür die Vollkasko-Versicherung zuständig. Entwendet er fest verbaute Teile wie z.B. Navi oder Radio, ist dafür die Teilkasko-Versicherung zuständig.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Passgenau zahlen</strong></h2>



<p>Meist wird ein Wohnmobil nicht das ganze Jahr über genutzt, sondern maximal für ein paar Monate. Danach verschwindet es einfach in einer Garage. Erst bei steigenden Temperaturen im nächsten Frühling wird es wieder hervorgeholt. Wer sein Wohnmobil also nicht ganzjährig nutzt, kann es für mindestens zwei, maximal elf Monate bei der Zulassungsstelle anmelden. Das spart Steuer und Versicherungsprämie, die dann nur für die vereinbarten Monate anfallen.</p>



<p><em>Pressemitteilung HUK-COBURG<br>Foto: Envato.com</em></p>
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		<title>Saisonstart: So werden Wohnmobil und Wohnwagen fit für den Osterurlaub</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Apr 2023 10:53:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rund ums Auto]]></category>
		<category><![CDATA[Osterurlaub]]></category>
		<category><![CDATA[Saisonstart]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnmobil]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnwagen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Endlich wieder Wohnmobilurlaub: Mit den freien Ostertagen steht für viele wieder die erste langersehnte Alltags-Auszeit vor der Tür. Doch ein gelungener Saisonstart hängt auch davon ab, in welchem Zustand Wohnmobil oder Wohnwagen aus der Winterpause kommen. &#8222;Gerade vor dem ersten Urlaub ist ein umfassender Check sinnvoll&#8220;, sagt Markus Lau, Technikexperte beim DVFG. Auf diese fünf [&#8230;]</p>
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<p>Endlich wieder Wohnmobilurlaub: Mit den freien Ostertagen steht für viele wieder die erste langersehnte Alltags-Auszeit vor der Tür. Doch ein gelungener Saisonstart hängt auch davon ab, in welchem Zustand Wohnmobil oder Wohnwagen aus der Winterpause kommen. <strong>&#8222;Gerade vor dem ersten Urlaub ist ein umfassender Check sinnvoll&#8220;, sagt Markus Lau, Technikexperte beim DVFG. Auf diese fünf Punkte sollten Wohnmobilfans vor dem Start in den Urlaub besonders achten</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Schritt 1: Druckregler und Gasschläuche prüfen</strong></h2>



<p>Für die erste Fahrt nach der Winterpause besonders wichtig: den Zustand der Heizungs- und Gasanlage sowie der Verschleißteile genau prüfen. Hier empfiehlt sich ein zweistufiges Vorgehen. Zunächst via Sichtprüfung Druckregler und Gasschläuche untersuchen. &#8222;Gasschläuche mit Haarrissen oder porösen Stellen sollten umgehend getauscht werden&#8220;, sagt <strong>Markus Lau</strong>. Zudem kontrollieren: Ist der Druckminderer intakt und sind die Anschlussventile frei von Partikeln oder Fremdkörpern? Im nächsten Schritt folgt die Funktionsprüfung von Heizung, Herd und Kühlschrank. &#8222;Der Herd sollte im Betrieb mit blauer Flamme brennen&#8220;, sagt <strong>Markus Lau</strong>. &#8222;Brennt die Flamme gelb, sind meist Verschmutzungen oder verbliebene Kochrückstände die Ursache.&#8220; Um diese zu entfernen, kann es helfen, den mit einer Schraube gesicherten Brennerdeckel abzunehmen, die Brennerringe auszubauen, sie zu reinigen und wieder in der korrekten Ausrichtung zusammenzusetzen. Falls das Problem weiterhin besteht, hilft ein Fachbetrieb weiter.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Schritt 2: Fristen der Verschleißteile checken</strong></h2>



<p>Liegen die Verschleißteile noch innerhalb der Zehnjahresfrist? Das ist die nächste entscheidende Frage. Denn: Druckregler und Gasschläuche müssen spätestens nach zehn Jahren getauscht werden. Dafür gibt es an vielen Gasschläuchen einen gelben Anhänger. Darauf ist das Austauschjahr angegeben &#8211; beispielsweise für den Betrieb in Wohnmobilen oder Wohnwagen. Alternativ hilft auch das auf der Schlauchleitung aufgedruckte Herstellungsjahr weiter. &#8222;Bis Ende 2023 müssen Gasschläuche mit dem Herstellungsjahr 2013 getauscht werden&#8220;, sagt <strong>Markus Lau</strong>. &#8222;Auch Gasdruckregler unterliegen dieser Frist.&#8220; Bei defekten Verschleißteilen sollte der Austausch sofort erfolgen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Schritt 3: Dichtheit von Schläuchen und Anschlüssen kontrollieren</strong></h2>



<p>Wer nach dem Winter die Gasflasche wieder an die Gasanlage anschließt, sollte direkt die Dichtheit der Schlauchanschlüsse überprüfen. &#8222;Hierfür eignet sich ein sogenanntes Lecksuch-Spray aus dem Baumarkt oder Fachhandel&#8220;, sagt <strong>Markus Lau</strong>. Und so funktioniert es: Anschlüsse und Schläuche einschäumen und anschließend das Ventil der Gasflasche öffnen. An undichten Stellen, aus denen Flüssiggas austritt, entstehen Blasen. &#8222;Manchmal kann es helfen, Verschraubungen und Anschlüsse etwas nachzuziehen, falls sie nicht fest genug verbunden waren. Hilft das nicht, am besten eine Fachkraft um Rat fragen&#8220;, sagt <strong>Markus Lau</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Schritt 4: Füllstand der Gasflasche messen</strong></h2>



<p>Nichts ist ärgerlicher als eine leere Gasflasche zum Urlaubsstart. Doch wie lässt sich der Füllstand verlässlich bestimmen? Besonders bequem mit Ultraschallmessgeräten oder digitalen Füllstandsmessern. Beim Messen via Ultraschall das Gerät einfach an eine beliebige Stelle der Gasflasche halten und den Messknopf drücken. Die rot leuchtende LED zeigt, dass sich an dieser Stelle kein Gas mehr in der Flasche befindet. Leuchtet sie grün, ist dort Gas vorhanden. Eine Alternative dazu sind digitale Füllstandsmesser. Die smarten Geräte werden unter der Gasflasche platziert und messen kontinuierlich ihr Gewicht, das sie an eine App auf Smartphone oder Tablet übermitteln. Dabei ist zu beachten: Viele Modelle sind nur für den Betrieb im Freien bestimmt &#8211; und nicht für den Einsatz im Flaschenkasten. &#8222;Daher ist es wichtig, vorab das Typenschild und die Gebrauchsanweisung genau zu beachten sowie im Zweifelsfall den Hersteller zu kontaktieren&#8220;, sagt <strong>Markus Lau</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Schritt 5: Gelbes Prüfbuch und Prüfplakette aktualisieren</strong></h2>



<p>Ist die Gas-Prüfung für Wohnmobil oder Wohnwagen fällig? Auskunft geben das gelbe Prüfbuch und die an die Anlage geklebte Prüfplakette mit Datumsnachweis. Für Freizeitfahrzeuge gilt: Ein zertifizierter Sachkundiger sollte Flüssiggasanlagen nach jeweils zwei Jahren überprüfen. Die sogenannte G 607-Prüfung garantiert, dass Flüssiggasgeräte zum Kochen, Kühlen und Heizen sicher betrieben werden können. Nach erfolgreicher Prüfung stellt der Sachverständige eine Prüfplakette aus und notiert den Vorgang in der Prüfbescheinigung. &#8222;Das korrekt ausgefüllte gelbe Prüfbuch und eine gültige Prüfplakette sichern Camper im Schadensfall ab. Zudem verlangen viele Campingplätze bei der Vergabe des Stellplatzes die Vorlage dieser Dokumente&#8220;, sagt <strong>Markus Lau</strong>. Ein weiterer Vorteil: Ein spezielles Gaswarngerät ist nach erfolgreicher Gasprüfung nicht mehr notwendig. Einen Sachkundigen in der Nähe findet sich über die Webseite: <a target="_blank" rel="noreferrer noopener" href="https://gaspruefung-wohnwagen-wohnmobile.de">https://gaspruefung-wohnwagen-wohnmobile.de</a>.</p>



<p><strong>Energieträger Flüssiggas:</strong></p>



<p>Flüssiggas (LPG) &#8211; nicht zu verwechseln mit verflüssigtem Erdgas (LNG, Methan) &#8211; besteht aus Propan, Butan und deren Gemischen und wird bereits unter geringem Druck flüssig. Der Energieträger verbrennt CO2-reduziert und schadstoffarm. Die erneuerbaren Varianten sind als biogenes Flüssiggas und künftig als Dimethylether (rDME) verfügbar. Flüssiggas wird für Heiz- und Kühlzwecke, als Kraftstoff (Autogas), in Industrie und Landwirtschaft sowie im Freizeitbereich eingesetzt.</p>



<p><em>Pressemitteilung Deutscher Verband Flüssiggas e.V.<br>Foto: Envato.com</em></p>
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		<title>Mit dem Wohnmobil unterwegs: Versicherungsschutz auf Reisen</title>
		<link>https://flensburgjournal.de/mit-dem-wohnmobil-unterwegs-versicherungsschutz-auf-reisen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Mar 2023 23:23:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verbraucher]]></category>
		<category><![CDATA[Camper]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherungsschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnmobil]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Durch die Corona-Pandemie achten viele darauf, beim Reisen die Zahl der sozialen Kontakte so gering wie möglich zu halten. Kein Wunder also, dass die Nachfrage nach Caravans steigt. Denn in einem Wohnmobil lässt es sich perfekt individuell reisen &#8211; mit der Familie oder nur zu zweit. Doch wie verhält es sich bei Wohnmobilen mit der [&#8230;]</p>
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<p>Durch die Corona-Pandemie achten viele darauf, beim Reisen die Zahl der sozialen Kontakte so gering wie möglich zu halten. Kein Wunder also, dass die Nachfrage nach Caravans steigt. Denn in einem Wohnmobil lässt es sich perfekt individuell reisen &#8211; mit der Familie oder nur zu zweit. Doch wie verhält es sich bei Wohnmobilen mit der Versicherung? Sobald der Caravan bei der Kfz-Haftpflicht angemeldet ist, kann es losgehen: Die Versicherung kommt für Schäden auf, die der Fahrer bei anderen verursacht, darunter Personen-, Sach- und Vermögensschäden. „Darüber hinaus ist eine Teilkaskoversicherung empfehlenswert“, rät Thiess Johannssen von den Itzehoer Versicherungen. „Schon kleinere Schäden, wie zum Beispiel ein Steinschlag in der großen Frontscheibe, können bei einem Caravan teuer werden, sodass sich eine Kaskoversicherung auf jeden Fall lohnt.“ Ganz gleich, ob wetterbedingter Schaden durch Hagel oder Sturm, Glasbruch, Brand, Marderbiss oder Wildunfall – die Teilkasko hat ein vielfältiges Leistungsspektrum. Inbegriffen ist zudem eine Entschädigung, wenn das Fahrzeug gestohlen wird. „Wer sich noch umfangreicher schützen will, wählt eine Vollkaskoversicherung“, so der Experte. „Dann sind auch Unfallschäden am eigenen Fahrzeug und sogar Schäden durch Vandalismus abgedeckt.“ Doch wie schaut es mit den Gegenständen innerhalb des Campers aus? „Ob teure Inneneinrichtung oder Laptop – eine Inventar- oder Inhaltsversicherung übernimmt die Kosten, wenn das Hab und Gut im Wohnwagen gestohlen wird. Außerdem empfiehlt es sich, den Caravan als Zweitwagen zu versichern, um den Geldbeutel zu schonen. Und noch ein Tipp: Wird das Wohnmobil regelmäßig nur wenige Wochen im Jahr genutzt, lohnt sich ein Saisonkennzeichen. Damit lassen sich die Kosten für Kfz-Steuern und Versicherungsbeiträge noch weiter senken.“ </p>



<p><em>flj<br>txn-Foto: cookelma/123rf/Itzehoer Versicherungen</em></p>
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		<title>Camping-Saison: Mit dem Wohnmobil spritsparend unterwegs</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Jul 2022 22:03:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rund ums Auto]]></category>
		<category><![CDATA[Camping]]></category>
		<category><![CDATA[Sprit sparen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Campingurlaub liegt im Trend. Laut einer Allensbach-Umfrage geben rund 11,5 Millionen Bundesbürger:innen an, ihren Urlaub gerne auf dem Campingplatz zu verbringen. Vor allem Reisemobile erleben einen regelrechten Boom. In den beiden Corona-Jahren 2020 und 2021 haben die Zulassungszahlen um 57 Prozent auf rund 160.000 im Vergleich zu den beiden Vorjahren zugelegt. &#8222;Während der Pandemie hat [&#8230;]</p>
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<p>Campingurlaub liegt im Trend. Laut einer Allensbach-Umfrage geben rund 11,5 Millionen Bundesbürger:innen an, ihren Urlaub gerne auf dem Campingplatz zu verbringen. Vor allem Reisemobile erleben einen regelrechten Boom. In den beiden Corona-Jahren 2020 und 2021 haben die Zulassungszahlen um 57 Prozent auf rund 160.000 im Vergleich zu den beiden Vorjahren zugelegt. &#8222;Während der Pandemie hat die Nutzung individueller Verkehrsmittel aus Sorge vor einer Ansteckung generell stark zugenommen. Das gilt auch für den Tourismus: Immer mehr Menschen fahren mit dem Wohnmobil in den Urlaub&#8220;, sagt Frank Schneider, Mobilitätsexperte beim TÜV-Verband. &#8222;Gleichzeitig wollen viele Reisende möglichst umwelt- und klimafreundlich unterwegs sein. Besonders bei Wohnmobilen kann man durch einfache Tricks Sprit sparen und den CO2-Ausstoß geringhalten.&#8220; Angesichts der hohen Spritpreise könnten Urlauber:innen dabei auch viel Geld sparen. Zum Auftakt der Camping-Saison verrät unser Wohnmobil-Experte, worauf Campingliebhaber:innen achten sollten, um Kraftstoff zu sparen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was ist vor der Fahrt zu beachten?</strong></h2>



<p>Schon vor dem Reiseantritt sollten sich Urlauber:innen informieren, um möglichst effizient unterwegs zu sein. Wer sich ein Wohnmobil leiht, sollte bei der Auswahl auf die im Fahrzeugschein angegebene Euro-5 oder -6 Norm achten. &#8222;Die Euro-Normen zeigen die Schadstoffklasse an, also wie viel Emissionen ein Fahrzeug ausstößt. Je höher die Euro-Norm, desto geringer der Ausstoß&#8220;, sagt Schneider. Grundsätzlich sollte auf ein möglichst geringes Gewicht und einen technisch einwandfreien Zustand des Fahrzeugs geachtet werden. Die Reisenden sollten auf einen leeren Abwassertank sowie auf einen für die Etappe ausreichend gefüllten Frischwassertank achten. Auch reduziertes Gepäck kann zu deutlich weniger Spritverbrauch führen: &#8222;Packen Sie nicht mehr Proviant als nötig ein und kaufen Sie möglichst viele Lebensmittel vor Ort, statt einen großen Vorrat mitzutransportieren&#8220;, rät Schneider.</p>



<p>Generell ist achtsames Packen wichtig, denn ein niedriges Gewicht reduziert nicht nur den Verbrauch. Bei einer Beladung des Reisemobils über das zulässige Gesamtgewicht hinaus drohen empfindliche Strafen. Ein Blick in den Fahrzeugschein hilft hier. Die Differenz zwischen dem Leergewicht des Fahrzeugs und dem zulässigen Gesamtgewicht des Wohnmobils (meist 3,5 Tonnen) ist das Gewicht, welches zugeladen werden darf. Dazu zählen auch Heckträger mit schweren E-Bikes oder nachträglich montierte Markisen, welches das Zuladungsbudget schmälern.</p>



<p>Wichtig für einen möglichst geringen Spritverbrauch ist auch der richtige Reifendruck. &#8222;Winterreifen sollten nicht länger gefahren werden als nötig. Außerdem beeinträchtigt sowohl ein zu niedriger als auch ein zu hoher Reifendruck den Spritverbrauch erheblich&#8220;, erläutert Schneider. &#8222;Nicht genutzte, abstehende Elemente wie Dach- oder Fahrradträger sollten vor der Reise abmontiert werden. Sie sind häufig Ursache für einen hohen Luftwiderstand und damit einen höheren Spritverbrauch.&#8220;</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Worauf sollte während der Fahrt geachtet werden?</strong></h2>



<p>Während der Fahrt sollte auf ein angemessenes Tempo geachtet werden. Keine hohen Geschwindigkeiten am Limit des jeweiligen Modells, der Verzicht auf starkes Beschleunigen und gleichmäßiges Fahren verringern den Verbrauch. Assistenzsysteme wie Tempomaten oder Gangwechselsysteme können hilfreich sein, um eine konstante Geschwindigkeit beizubehalten und die Drehzahl möglichst niedrig zu halten. Zudem können Fahrer:innen Sprit sparen, indem sie die Klimaanlage behutsam regulieren oder ganz auf eine Klimatisierung verzichten. Wird die Klimaanlage verwendet, sollten Fenster während der Fahrt geschlossen bleiben. So kann die Temperatur im Innenraum gehalten und der Verbrauch gesenkt werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wie kann vor Ort gespart werden?</strong></h2>



<p>Angekommen am Urlaubsort gibt es weitere, leicht umzusetzende Tricks, um möglichst wenig Sprit zu verbrauchen. &#8222;Solaranlagen oder Brennstoffzellen sind eine sinnvolle Alternative zu Dieselgeneratoren. Sie arbeiten nahezu schadstofffrei und liefern zuverlässig Energie&#8220;, sagt Schneider. Auch vor Ort ist ein bewusster Umgang mit Energie wichtig. &#8222;Lassen Sie die Klimaanlage nicht im leeren Camper laufen und halten Sie auch vor Ort Türen und Fenster geschlossen, um möglichst effizient zu kühlen oder zu heizen.&#8220; Zudem empfiehlt es sich, am Urlaubsort auf umweltfreundliche Verkehrsmittel wie Fahrräder, E-Fahrzeuge oder Busse und Bahnen umzusteigen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die Spritspar-Tipps im Überblick:</strong></h2>



<ul class="wp-block-list"><li>Euro-Normen geben die Schadstoffklasse des Fahrzeugs an</li><li>Richtiger Reifendruck und passende Beladung</li><li>Konstante, angemessene Geschwindigkeit halten</li><li>Wenn möglich, vor Ort auf sanfte Mobilität umsteigen</li></ul>



<p><em>Pressemitteilung TÜV-Verband e. V.<br>Bild: Envato.com</em></p>
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		<title>So sicher sind Rückbänke im Wohnmobil</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Sep 2021 00:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rund ums Auto]]></category>
		<category><![CDATA[ADAC Test]]></category>
		<category><![CDATA[Rückbänke]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnmobil]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>ADAC testet in Schlittenversuchen verschiedene Wohnmobil-Sitzbänke Wie sicher ein Wohnmobil ist, wenn es zu einem Frontalzusammenstoß mit einem Auto kommt, hat der ADAC im letzten Sommer getestet. Dabei hat sich gezeigt, dass vor allem für Mitfahrer auf der Rücksitzbank ein sehr hohes Verletzungsrisiko besteht. Schwierig aus Sicht des ADAC: Die damals kollabierte Rücksitzbank wird in [&#8230;]</p>
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<h2 class="wp-block-heading">ADAC testet in Schlittenversuchen verschiedene Wohnmobil-Sitzbänke</h2>



<p>Wie sicher ein Wohnmobil ist, wenn es zu einem Frontalzusammenstoß mit einem Auto kommt, hat der ADAC im letzten Sommer getestet. Dabei hat sich gezeigt, dass vor allem für Mitfahrer auf der Rücksitzbank ein sehr hohes Verletzungsrisiko besteht. Schwierig aus Sicht des ADAC: Die damals kollabierte Rücksitzbank wird in dieser Form bei einem Großteil der serienmäßig angebotenen Wohnmobile verbaut. Der ADAC wollte jetzt wissen, ob es auch Rücksitzbänke für Wohnmobile gibt, auf denen die Mitfahrer sicherer sitzen.</p>



<p>ADAC Tester haben deshalb eine komplette Nachrüst-Sitzbank für individuelle Wohnmobil-Ausbauten und einen Grundrahmen für Sitzbänke, die mit Polstern noch vervollständigt werden müssen, untersucht. Beide Sitzbänke wurden auf einem Testschlitten der gleichen Belastung ausgesetzt, der die Serien-Rückbank beim letztjährigen Wohnmobil-Fahrzeug-Crash nicht standhalten konnte.</p>



<p>Die positive Nachricht: Bei den untersuchten Bänken, deren Unterbau im Unterschied zur Standard-Sitzbank nicht aus Holz, sondern aus Metall ist, sind die Mitfahrer deutlich besser geschützt. Auf den stabilen Sitzen hält der Gurt die Passagiere am Becken zurück und ihre Köpfe schleudern beim Aufprall nicht so weit nach vorne. So können schwere Kopf- und innere Verletzungen verhindert werden.</p>



<p>Ein stabiler Rahmen unter der Sitzbank sollte in jedem Wohnmobil zum Standard werden, folgern die ADAC Tester. Er kann auch in bestehenden Fahrzeugen nachgerüstet werden: Damit lässt sich die Sicherheit der Mitfahrer schnell und deutlich verbessern. Und das Mehrgewicht durch einen stabileren Rahmen hält sich nach Angaben des ADAC mit fünf bis zehn Kilogramm in Grenzen. Allerdings ist ein solcher Rahmen nicht als Standard-Produkt verfügbar, sondern muss an das jeweilige Fahrzeug individuell angepasst werden.</p>



<p>Wohnmobil-Hersteller können die Sicherheit für Mitfahrer in der zweiten Sitzreihe auch durch nicht allzu dicke, nach vorne ansteigende Sitzpolster und Sitzflächen erhöhen. Zusätzlich sollten Kopfstützen und Isofix-Verankerungen für Kindersitze im Wohnmobil vorhanden sein. Um Kindersitze sicher zu befestigen, sollte das Gurtschloss nur rund 100 mm aus der Sitzfläche herausragen und der Sitzplatz die i-Size-Anforderungen erfüllen.</p>



<p>Auch die Mitfahrer selbst können für mehr Sicherheit sorgen, indem sie während der Fahrt den Esstisch vor der hinteren Sitzreihe demontieren oder einklappen. Im Falle eines Unfalls drohen ansonsten schwere Verletzungen. Außerdem dürfen Betten und Küche nur bei geparktem Fahrzeug genutzt werden. Mitfahrer müssen während der Fahrt immer angeschnallt sitzen bleiben.</p>



<p>Hier finden Sie die<a href="https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/tests/crashtest/sicherheit-wohnmobil-rueckbank/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> detaillierten Testergebnisse des aktuellen Tests</a> und die Informationen zum <a href="https://www.adac.de/reise-freizeit/ratgeber/tests/wohnmobil-crashtest/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wohnmobil-Crash-Test aus dem August 2020</a>.</p>



<p><em>Pressemitteilung ADAC<br>Bild: ADAC, Fotograf: Uwe Rattay</em></p>



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