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	<title>Stadtpräsidentin Archive - Flensburgjournal</title>
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		<title>Susanne Schäfer-Quäck – Flensburgs neue  Stadtpräsidentin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Jul 2023 22:38:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Flensburger Köpfe]]></category>
		<category><![CDATA[flensburg]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtpräsidentin]]></category>
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<p>Der Terminkalender füllte sich schnell. Gerade erst war Susanne Schäfer-Quäck von der Flensburger Ratsversammlung zur neuen Stadtpräsidentin gewählt worden, da hatte sie für den Tag darauf schon eine Einladung zum Sommerempfang der Stadt Schleswig vorliegen. Und am ersten Sonntag ihrer Amtszeit feierte ein Sportgeschäft sein 125-jähriges Bestehen – mit einer Fahrt auf dem Salondampfer „Alexandra“. Bei Sonnenschein zeigte sich die Fördestadt von ihrer besten Schokoladenseite. „Es passte gut, dass dieser Termin am Vormittag war“, schmunzelt die oberste Repräsentantin Flensburgs. „Denn am Nachmittag wartete bereits meine Enkelin auf einem Feld und wollte mit mir unbedingt Erdbeeren pflücken.“ Keine Frage: Susanne Schäfer-Quäck kombiniert Familie, Beruf und Politik – und das seit Dekaden.<br>Erst vor wenigen Tagen hat sie ihr neues Dienstzimmer bezogen. Wenn der Gast vom Neumarkt über den Hintereingang ins Rathaus kommt, dann muss er nur zwei Treppen hoch und links am Ratssaal vorbei, um in einen Gang zu gelangen, der auch so etwas wie eine Bildergalerie ist. An der Wand hängen die Portraits der früheren Stadtpräsidenten. Etwa auf der Hälfte dieses begehbaren Foto-Albums befindet sich das Sekretariat der Stadtpräsidentin, eine Tür weiter sitzt Susanne Schäfer-Quäck. Was ihre Wahl so bemerkenswert macht: Sie ist erst die dritte Frau und sogar das erste Mitglied der dänischen Minderheit seit 1962 in diesem Amt. Johan Wrang heißt der Ahne, zu dem allerdings nur ausgewiefte Stadthistoriker weitere Details besitzen. Er führte auch nur ein Jahr lang die Ratsversammlung. Damals war das heutige Rathaus noch eine Baustelle, während die neue Stadtpräsidentin noch nicht einmal über den Tisch gucken konnte und allzu gerne bei ihrem Vater auf dem Schoß saß.</p>



<p>Jetzt hat das kleine Mädchen der 60er Jahre das höchste Ehrenamt der Stadt übernommen. „Ich freue mich sehr auf die neuen Aufgaben als Vertreterin der Flensburgerinnen und Flensburger und als Vorsitzende der Ratsversammlung“, erklärte Susanne Schäfer-Quäck zum Auftakt ihrer Amtszeit. „Es ist mir wichtig, dass alle gehört werden und auch fühlen, dass sie von mir vertreten werden.“</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="800" height="532" data-id="75321" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/DSC_8690.jpg" alt="" class="wp-image-75321" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/DSC_8690.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/DSC_8690-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/DSC_8690-768x511.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/DSC_8690-696x463.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/DSC_8690-632x420.jpg 632w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>
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<h2 class="wp-block-heading">Von der Waitzstraße nach Mürwik</h2>



<p>Sie ist ein waschechter Flensburger Kopf und wurde im Februar 1960 in der Diako geboren. Die Familie Schäfer wohnte damals in der Waitzstraße in einem Hinterhof. Man kann sich heutzutage gar nicht mehr vorstellen, dass sich zwei Erwachsene und drei Kinder mit einer Zwei-Zimmer-Wohnung begnügen mussten. 1970 erfolgte der Umzug nach Mürwik, in den Stadtteil, dem Susanne Schäfer-Quäck bis heute die Treue gehalten hat. „Unser neues Zuhause war für uns wie ein Schloss“, verrät sie. „Mein Bruder hatte nun ein Zimmer für sich allein, ein anderes teilten sich meine Schwester und ich.“ Ein etwas weiterer Weg war es zur Gustav-Johannsen-Skolen in der Eckener Straße. Jeden Tag ging es auf die andere Seite der Förde und zurück. „Da war immer etwas zu fahren, aber das passte gut“, verrät die 63-Jährige mit einem Augenzwinkern. „Meine Hausaufgaben schaffte ich immer im Bus.“<br>Nach der Mittleren Reife begann sie eine Ausbildung zur Büroangestellten. Es war allerdings gar nicht so einfach, eine Lehrstelle zu finden. Bei einem Schiffsmakler hatte die junge Frau schließlich Glück. Sie war durchaus beeindruckt von den markanten Kähnen, die den Flensburger Hafen anliefen. Und in Zeiten ohne Handy und Internet kam es auch mal vor, dass zwei Kapitäne gleichzeitig über den Küstenfunk anriefen und im Büro die Telefone zusammengehalten wurden, damit die Schiffsführer miteinander kommunizieren konnten.</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="800" height="819" data-id="75324" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/Stadtpraesidentin_02.jpg" alt="" class="wp-image-75324" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/Stadtpraesidentin_02.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/Stadtpraesidentin_02-293x300.jpg 293w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/Stadtpraesidentin_02-768x786.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/Stadtpraesidentin_02-696x713.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/Stadtpraesidentin_02-410x420.jpg 410w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/Stadtpraesidentin_02-356x364.jpg 356w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">1960 mit meinem Vater Heinrich Wilhelm Schäfer</figcaption></figure>



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<h2 class="wp-block-heading">Vom Schiff zum Kraftfahrzeug</h2>



<p>Nach der Ausbildung fand die Absolventin kurz eine Anstellung beim Amtsgericht. „Das war nicht so prickelnd, da mir nur eine Halbtagsstelle angeboten wurde“, erzählt Susanne Schäfer-Quäck. Sie wollte mehr. Und beim Kraftfahrtbundesamt bot man ihr Vollzeit. Inzwischen ist sie seit über 40 Jahren beim wohl bekanntesten Flensburger Arbeitgeber. Einst dominierte die mechanische Schreibmaschine, später kamen der Schreibautomat und der Computer. Nun ist das Home-Office die liebgewonnene Alternative. An drei der fünf Werktage muss Susanne Schäfer-Quäck gar nicht mehr zum KBA. „Zuhause schafft man mehr“, sagt sie. Sie gehört der Abteilung „Typengenehmigung“ an.<br>Privat tat sich vor allem in den späten 70er und Anfang der 80er Jahre viel. Schon mit 15 Jahren lernte sie Michael Quäck kennen. Zunächst war er der Freund, im Alter von 20 Jahren bereits der Ehemann. Leider verunglückte er 2009 tödlich. Bei der standesamtlichen Trauung hatte das junge Paar für Irritationen gesorgt. Susanne Schäfer-Quäck hatte sich für einen Doppelnamen entschieden, was damals in Dänemark durchaus gängig war, bei den Flensburger Beamten aber eine „Zusatzschicht“ auslöste. Bald kamen die beiden Töchter Jasmina und Sarina zur Welt. Susanne Schäfer-Quäck ging in Mutterschutz und arbeitete seit den Geburten der beiden Mädchen nur noch Teilzeit. 1990 wurde gebaut, in Mürwik entstand ein Einfamilienhaus.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Anfänge in der Kommunalpolitik</h2>



<p>Es war die Phase, in der ein größeres Interesse für die Kommunalpolitik aufflammte. Sobald Susanne Schäfer-Quäck volljährig gewesen war, wurde sie Mitglied in den dänischen Organisationen SSF und SSW. Rund eine Dekade später machte sie die ersten Schritte im Mürwiker SSW-Ortsbeirat. Die fehlende Osttangente war damals der lokalpolitische Dauerbrenner. Und wenn am Volkspark etliche Schrebergärten für eine Wohnbebauung geopfert werden sollten, wurde auch mal die Parteibasis einberufen. 1991 rückte der SSW-Neuling als bürgerliches Mitglied in den Frauenausschuss, der heutzutage als Gleichstellungsausschuss firmiert. Wenige Monate vor der Kommunalwahl 1994 erhielt die junge Frau einen Anruf vom SSW-Fraktionsvorsitzenden Rolf Lehfeldt: Ob sie als Direktkandidatin antreten würde? Völlig unbekümmert versuchte es Susanne Schäfer-Quäck sogar dort, wo sie wohnte – obwohl ihr die Kenner davon abrieten: „Da ist es aussichtlos, der Wahlkreis ist total schwarz.“ Kurzum: Der Listenplatz war gut genug – und die neue SSW-Kraft zog in den Stadtrat ein. Einen allzu großen Sprung nahm sie nicht wahr. „Im SSW werden die Bürgerlichen immer sehr gut aufgenommen, wir waren immer ein Team“, betont Susanne Schäfer-Quäck. „Außerdem hatten die Vorlagen nicht mehr als zwei Seiten, und Mehrheiten ließen sich bei nur drei weiteren Fraktionen viel besser finden als heute.“<br>Fast zeitgleich zu den kommunalpolitischen Anfängen geriet der Sport, der zum Flensburger Alltag gehört, in den Fokus der Familie. Die Töchter spielten Handball bei DGF Flensborg, der Bruder war Mitglied eines Fan-Clubs der SG Flensburg-Handewitt. Die logischen Konsequenzen für Susanne Schäfer-Quäck: Sie schaute sich die Spiele der Töchter an, wurde zur Jahrtausendwende sogar Vorsitzende der DGF-Handballabteilung und stieg als Zuschauerin in die Bundesliga auf. Bestens kann sie sich an eine Auswärtstour nach Kolding erinnern, als ein Däne der SG etliche Mal den Ball in die Maschen zauberte. Es war Lars Christiansen, der wenige Monate später nach Flensburg wechselte und zum erfolgreichsten Torjäger der Vereinsgeschichte avancierte. „Inzwischen habe ich meine Dauerkarte abgegeben“, erzählt Su­sanne Schäfer-Quäck. „Ich musste zu oft wegen einer Sitzung in der Politik meine Karte verschenken, sodass ich es irgendwann ganz sein ließ.“</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Sozialausschuss und Fraktionsvorsitz</h2>



<p>Jugendhilfe sowie Kultur prägten die politische Agenda – und immer mehr der Sozialausschuss. Ab 2000 fungierte sie schließlich als Vorsitzende dieses Gremiums. Es drehte sich viel um Pflegeheime, um die Etablierung eines psychosozialen Krisendienstes, um kostenlose Verhütung für sozial Schwächere, um die „Frühen Hilfen“ für werdende Eltern oder auch darum, die Sanierung dänischer Schulen im Haushalt zu verankern. Der Grundsatz: „Wir sind für die Menschen da und nicht für eine Partei.“<br>2011, mitten in der Wahlperiode, übernahm Susanne Schäfer-Quäck von Gerd Bethge den Fraktionsvorsitz. Der SSW war so etwas wie eine Oase im großen Rathaus. „Bei uns herrschte schon damals Harmonie und Humor“, erklärt die Parteichefin. „Auch wenn die Einzelnen eher konservativ, sozial oder grün denken, verbindet uns alle das Fundament der dänischen Minderheit.“ In den internen Sitzungen wird Dänisch gesprochen, im Stadtrat und in den Ausschüssen natürlich Deutsch. Und mit der anderen Sprache wehte offenbar ein ganz anderer Wind. Das politische Klima hatte sich in den letzten Jahren gewandelt. „Früher konnte man telefonisch, per E-Mail oder bei einem Treffen schnell abschätzen, ob ein Antrag die Mehrheit bekommen könnte“, beschreibt die Stadtpräsidentin. „Zuletzt waren Mehrheitsbildungen kaum noch möglich. Für die Bevölkerung sah das merkwürdig aus, und die Verwaltung schien mir verunsichert.“ Hoffnungsvoll ist sie, dass die neue Wahlperiode wieder an eine bessere Vergangenheit anknüpft. Durch eine Reform wurde die Zahl der Fraktionen von neun auf vier reduziert, während das Wahlergebnis dem SSW und den Grünen zusammen die Hälfte der Sitze bescherte.</p>


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<h2 class="wp-block-heading">Trost-Teddys und Familie</h2>



<p>Wenn Susanne Schäfer-Quäck nach den oft anstrengenden Sitzungen nach Hause kommt, schaltet sie gerne den Fernseher an. „Ich kann aber nicht so einfach vor dem Bildschirm hocken“, verrät sie. „Ich hole dann mein Strickzeug heraus und lege los.“ Am liebsten bastelt sie Trost-Teddys für die Diako. „Das läuft aber nicht in der Einzelproduktion, sondern eher als Massenfertigung“, schmunzelt sie. „Zunächst geht es an die Grundlagen, dann wird alles zusammengestellt und die Teddys ausgestopft, ehe als Letztes die Gesichter an der Reihe sind.“<br>Die Stadtpräsidentin bezeichnet sich als Familienmensch. Mit leuchtenden Augen erzählt sie von ihren zwei erwachsenen Töchtern und zwei sehr süßen Enkelkindern. Der Sonntag ist zumeist der Besuchstag. Ein familiärer Höhepunkt war ihr 60. Geburtstag, als alle gemeinsam zu einer Kreuzfahrt in den Persischen Golf aufbrachen. Es war Februar 2020, als allmählich die Corona-Pandemie aufzog. „In den Terminals wurde bereits Fieber bei den Passagieren und der Besatzung gemessen“, berichtet Susanne Schäfer-Quäck. „Und vor den Restaurantbesuchen wurden alle zum gründlichen Händewaschen ermahnt.“ Als nächste Tour sind wohl die britischen Inseln an der Reihe. Sie hat Kreuzfahrten für sich als die sicherste Reiseoption erkannt. „Bei den gebuchten Ausflügen bin ich nicht allein, und in jeder Stadt und in jedem Land habe ich ein eigenes Zimmer.“</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Die Folgen der jüngsten Kommunalwahl</h2>



<p>Dass sie nun Stadtpräsidentin ist, war im Herbst nicht unbedingt abzusehen. Zwar ergatterte Susanne Schäfer-Quäck im Herbst zum dritten Mal in Folge den ersten Listenplatz beim SSW, aber nur schwer waren die politischen Präferenzen der Bevölkerung auszuloten. Der eigene Wahlkreis sechs ging knapp verloren, dafür schoss der Balken für den SSW immer höher. „Ich habe mich so über unser Wahlergebnis gefreut, dass es für mich von untergeordneter Bedeutung war, dass ich selbst rausgefallen bin“, sagte die da noch amtierende Fraktionschefin.<br>Die Partei der dänischen Minderheit hatte elf Sitze gewonnen – alle direkt. Als eine Parteifreundin, völlig überrascht vom eigenen Erfolg, auf ihr Mandat verzichtete, reichte der erste Listenplatz doch für den Einzug in den neuen Stadtrat. Und nur wenige Tage später nutzte der SSW sein Vorschlagsrecht bei der Kür zur neuen Stadtpräsidentin.<br>„Susanne Schäfer-Quäck ist eine erfahrene Politikerin, gehört dem Rat seit vielen Jahren an und kennt unsere Stadt in all ihren Facetten“, erklärte der neue SSW-Fraktionsvorsitzender Martin Lorenzen. „Sie wird eine starke, würdige und ausgleichende Vertreterin der Ratsversammlung und der Flensburgerinnen und Flensburger sein.“<br>Mitte Juni wurde die Kandidatin schließlich gewählt – mit 39 der 40 abgegebenen Stimmen. „Ich wünsche mir eine sachliche und konstruktive Zusammenarbeit im Rat, die unsere schöne Stadt in den nächsten Jahren voranbringt“, sagte die neue Stadtpräsidentin zu ihrem Antritt. Sie hat viele repräsentative Aufgaben, ein Büro und einen gut gefüllten Terminkalender. Dennoch glaubt sie, dass sich ihr persönliches Zeitbudget kaum verändern wird. „Es könnte sich die Waage halten“, meint Susanne Schäfer-Quäck. „Vorher hatte alle 14 Tage der Hauptausschuss gerufen, und ich war als SSW-Fraktionsvorsitzende gefordert.“ Nun diktieren offizielle Anlässe, der Ältestenrat und die Ratsversammlung den Zeitplan.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="532" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/DSC_8695.jpg" alt="" class="wp-image-75322" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/DSC_8695.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/DSC_8695-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/DSC_8695-768x511.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/DSC_8695-696x463.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/DSC_8695-632x420.jpg 632w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Die Agenda der Stadtpolitik</h2>



<p>Bei dem eingangs erwähnten Törn mit der „Alexandra“ war der Hafen die prägende Kulisse. Ausgerechnet der Hafen, über dessen Umgestaltung derzeit so vehement debattiert wird, der etliche Millionen kosten wird, und bei dem sich selbst die Ministerien in Kiel nicht einig sind, was genehmigt werden kann. Viel Raum in der Kommunalpolitik dürfte wohl auch die Mobilität einnehmen: ÖPNV, Fahrradwege und ein möglicher Grenzbahnhof. Ganz besonders im SSW-Fokus steht der Küstenschutz. „Experten rechnen uns vor, dass wir bald an 120 Tagen im Jahr mit Hochwasser rechnen müssen“, berichtet Susanne Schäfer-Quäck und erwähnt eine Exkursion nach Vejle. In der jütländischen Hafenstadt könne ein Park mit Sport- und Spielplätzen bei Bedarf in ein Rücklaufbecken verwandelt und geflutet werden. „Man muss nicht immer alles neu erfinden, man kann sich auch manche Dinge vom Nachbarn abschauen“, betont die Stadtpräsidentin, die sich auch für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit einsetzen möchte.</p>



<p><br><em>Text: Kirschner, Fotos: Kirschner, privat</em></p>
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		<title>Inge Krämer –Vom Ehrenamt bis zur  stellvertretenden Stadtpräsidentin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Dec 2020 13:35:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Flensburger Köpfe]]></category>
		<category><![CDATA[Inge Krämer]]></category>
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<p>Eine frische Decke liegt auf dem Tisch. Plätzchen und eine Blumenvase versprühen ebenso Adventsstimmung. Inge Krämer sitzt im Ledersessel, ihr Mann auf dem gegenüberliegenden Sofa. Sie hat nur wenige Fotos, aber viele Erinnerungen an ein  abwechslungsreiches Leben, das sich ziemlich genau zur Hälfte im Nordzipfel der Republik abspielte. „Wir sind eingereist und hängengeblieben“, schmunzelt die Wahl-Flensburgerin.<br>Im Oktober 1952 wurde Inge Krämer in Wiesbaden geboren. Am Rhein trägt man den stolzen Titel „Weltkurstadt“ und betont gerne die Funktion als Landeshauptstadt von Hessen – vor allem wenn sich gerade Frankfurter in der Nähe befinden. Das ist auch  unmittelbar vor der Grenze zu Dänemark gar nicht so unwahrscheinlich, wie man meinen mag. Es sind einige Menschen aus der Region Wiesbaden in Flensburg ansässig geworden. Einen sehen Inge Krämer und ihr Mann manchmal im Fernsehen: Den  Handballer Johannes Golla, der 2018 zur SG Flensburg-Handewitt gewechselt ist. Die eigenen Verbindungen in den Süden sind allerdings schmaler geworden. Etwas Verwandtschaft lebt noch immer in Wiesbaden. Die Besuche sind aber selten geworden.<br>Kindergarten, Volksschule, Mittlere Reife – in Wiesbaden durchlief Inge Krämer die normalen Stationen eines Mädchens. Als junge Frau absolvierte sie die Ausbildung zur Bürokauffrau. Einen Tag nach Weihnachten 1969 lernte sie ihren späteren Ehemann Rudolf kennen – bei einer gemeinsamen Freundin. Sie stellten fest, dass sie zwar nicht demselben Jahrgang angehören, aber auf der  gleichen Volksschule das ABC und das Rechnen lernten. Und kurios: Die beiden Klassenlehrerinnen waren Zwillingsschwestern.<br>Nach knapp zwei Jahren heiratete das junge Paar. Ihre erste gemeinsame Wohnung bezog es allerdings nicht in Wiesbaden,  sondern in der französischen Kleinstadt Fontainebleau. Rudolf Krämer war im „Schlafzimmer von Paris“ als Soldat stationiert. „Da hatten wir immer viel Besuch, es waren ja auch alle deutlich jünger und reiselustiger als heute“, erzählt Inge Krämer. „Wir sind oft nach Paris reingefahren, mit auf den Eiffelturm sind wir schon bald gar nicht mehr hochgegangen.“<br>Mit ihrem eigenen, aufgefrischten Schul-Französisch kam sie im Herzen Frankreichs gut zurecht und meisterte sogar den  Führerschein. Der Fahrlehrer erwies sich als sehr unkompliziert. Ein Anruf, eine kurze Terminabsprache – und er stand mit dem Auto vor der Tür. Schnell erklärte er „Änsche“ Bremse, Gaspedal und Kupplung – und los ging es. Und der Theorie-Unterricht? Es gab ein kleines Büchlein mit Verkehrszeichen und Regeln, sogar auf Deutsch. Das musste zu Hause gepaukt werden, in die  Fahrschule musste niemand.<br>Bald war Prüfung, zu viert in einem Auto. Vorne saß der Prüfer, hinten Fahrlehrer und auch ein Dolmetscher, um auf Nummer  sicher zu gehen. Drei theoretische Fragen aus dem Buch genügten, dann kam die Praxis. Auf den Straßen von Fontainebleau lag erstmals in jenem Winter Schnee. Inge Krämer war nervös. „Der Fahrlehrer hatte mir vorher mitgeteilt, dass man einen roten Zettel bekommt, wenn man durchgefallen ist und grün hieß bestanden“, erzählt sie. „Doch plötzlich hatte ich etwas Weißes in der Hand.“ Dann die Erleichterung: Bestanden! Aber erst nach zwei Wochen konnte das offizielle Dokument bei der Behörde abgeholt werden. „Ich werde nie nach Paris fahren“, sagte sie sich. Einmal saß sie beim Start in Fontainebleau am Lenker. Doch als das Paar über einen Fahrwechsel nachdachte, war man schon mittendrin in Paris. So schlimm war es nicht in der Millionen-Metropole.<br>Rudolf Krämer wurde versetzt, fast den kompletten Rest der 70er Jahre war Wuppertal der Wohnsitz. Das Bergische Land punktete  mit „tollen Leuten“ und „lecker Essen“. Die größte Umstellung erforderte die Fleischtheke im Supermarkt. Inge Krämer hatte noch die französischen Namen im Kopf und alternativ die hessischen Bezeichnungen. Mit Dörrfleisch konnte in Westdeutschland niemand etwas anfangen. Und dass mit Karbonade ein Kotelett gemeint war, erschloss sich nicht sofort. Inge Krämer war im Büro eines  Unternehmens der Textilbranche beschäftigt – bis zur Geburt des ersten von insgesamt vier Kindern. Da der Lebensweg oft über  den gängigen Tellerrand hinausging, suchte sich das Ehepaar Namen aus, die die Menschen überall gut aussprechen konnten.<br>Christian und Sonja wurden in Wuppertal geboren, Philipp und Michael in Belgien. In ihren Ausweisen steht Mons, die Hauptstadt  der wallonischen Provinz Hennegau. Im Alltag dominierte also wieder Französisch. Es gab einen internationalen Kindergarten, eine deutsche Schule und neue Sprachen für die Eltern. Inge Krämer beschäftigte sich vormittags mit Spanisch und probierte einen  Griechisch-Anfängerkurs aus. Die NATOFamilie war international.<br>Die Krämers wohnten immer mittendrin, tauschten sich mit Menschen unterschiedlicher Nationalitäten aus und lernten andere  Sitten und Gebräuche kennen. „Die Belgier feierten zu Weihnachten den Geburtstag von Jesus“, berichtet Inge Krämer. „In der  Nähe war ein Restaurant, an dem zu Heiligabend gut gegessen, bei lauter Tanzmusik aber auch fröhlich gefeiert wurde.“ Weihnachten war kein Fest der Familie.<br>Nach vier Jahren in Belgien standen die Krämers vor dem Scheideweg: Zurück nach Hessen oder eine ganz andere Ecke in Deutschland. Schleswig-Holstein hatten sie bis dahin noch gar nicht betreten, lockte aber wegen der Seeluft. Aus der Option wurde Flensburg und die Grenzland-Kaserne. Der Erstkontakt fand an einem superheißen Sommertag im Juni 1983 statt. „Wir gingen in die Stadt und stießen an vielen Stellen auf die dänische Sprache“, sagt Inge Krämer. „Wir kannten eher das Frankophone, und  waren nun überrascht, auf dänische Schulen, dänische Kindergärten und dänisches Geld zu treffen.“ Die Familie wurde heimisch im hohen Norden. Was aber fehlte, war der Karneval. Wenn dann am Rosenmontag die Umzüge übertragen wurden, sagte man sich: „Im nächsten Jahr fahren wir dorthin.“ Doch dann saß man wieder zu Hause vor dem Fernseher.<br>Die Krämers bezogen in der Nordstadt, unweit der Grenzland-Kaserne, eine Mietwohnung. Wenige hundert Meter weiter lag ein freies Grundstück der Stadt. Der direkte Nachbar war ein Bauunternehmer. So war es fast ein Automatismus, dass im Januar 1984 der Bagger anrollte. Viele wunderten sich: „Warum baut ihr gleich in Flensburg? Ihr wisst doch gar nicht, ob ihr bleibt.“ Die  Skeptiker sahen sich bestätigt, als die Krämers ihr Haus nach nur vier Jahren vermieteten und nochmals nach Belgien gingen. Ab 1991 wurden sie dann aber sesshaft an der Flensburger Förde. Zwar wurde Rudolf Krämer noch nach Potsdam und Berlin versetzt,  kam dann aber bis zu seinem Ruhestand in 2001 zu den Wochenenden in den Norden.<br>Inge Krämer absolvierte eine Weiterbildung als Euro-Fremdsprachensekretärin und arbeitete ab 1994 in einem Büro, bald als  Teamleiterin in der Wirtschaftsinformation. Das Ehrenamt hatte für sie zu diesem Zeitpunkt längst eine große Bedeutung. In Belgien hatte sie Kinder- und Jugendgruppen unterstützt. Der soziale Bereich deutete sich früh an. Im Flensburg der 80er Jahre war die vierfache Mutter für den Kinderschutzbund aktiv und half bei der Kleiderausgabe oder bei Einkaufsgängen. Ein Draht zur Familienhilfe entstand.<br>In den 90er Jahren nahm die Politik einen immer größeren persönlichen Stellenwert ein. Das SPD-Parteibuch hatte Inge Krämer schon im August 1974 beantragt. „Mein Mann entschied sich für die SPD, und ich sagte sofort: Da mache ich mit!“, erzählt sie. „Das Soziale war uns immer sehr wichtig.“ In Wuppertal wurde sie gleich als Beisitzerin im Ortsverein gewonnen: „Du bis eine Frau und  jung.“ Der erste Wahlkampf endete 1975 mit einem Sieg des SPD-Kandidaten und späteren Bundespräsidenten Johannes Rau, der einst als Oberbürgermeister von Wuppertal amtiert hatte.In der neuen Heimat war Inge Krämer zunächst im SPD-Ortsverein „Flensburg-Nord“ aktiv. „Mein Mann unterstützte mich immer“, erzählt sie. „Dann wurde ich aber auch von anderen Männern etwas  geschubst – und ich war Vorsitzende im Ortsverein.“ 2003 war sie erstmals Kandidatin für den Wahlkreis eins. „Eine Frau ist ja  immer etwas zögerlich: Kann ich das wirklich machen?“, sagt die ehemalige Kommunalpolitikerin. „Ein Mann würde hingegen behaupten: Ich mache das, und dann sehe ich weiter.“<br>Die Premiere endete allerdings mit einem Dämpfer. Der SSW machte im Flensburger Norden das Rennen. Als erste Nachrückerin kam Inge Krämer in den Stadtrat. Die Kommunalwahl 2008 lief sehr ähnlich. Danach hatte sie einen guten Platz auf der SPD-Liste  und wurde zu einem bekannten Gesicht im Flensburger Stadtrat. Mit ihrem Arbeitgeber hatte sie das politische Engagement abgestimmt, denn das Ehrenamt als Stadträtin kann fast zu einem Full-Time-Job ausarten. „Wenn man es richtig macht und nicht  nur dann die Hand hebt, wenn die anderen die Hand heben“, erklärt die SPD-Frau.<br>Sie saß in den Ausschüssen für Soziales und Gesundheit sowie im Gremium für die Gleichstellung, im Jugendhilfeausschuss war sie  sogar Vorsitzende. Einige Wunschprojekte wurden realisiert. Etwa die Patenschaften für Kinder psychisch kranker Eltern. „Das ist  toll geworden“, findet Inge Krämer. Auf der anderen Seite ärgert sie sich noch immer, dass soziale Einrichtungen wie die „Flensburger Tafel“ oder die „Haltestelle sponte Nord“ nicht die erhoffte Unterstützung erhalten würden. Es sei manchmal schwer,  die Bedürftigkeit in Zahlen zu fassen, sagt sie. „Über kleine Projekte im sozialen Bereich, bei denen es vielleicht um 500 Euro geht,  wird manchmal sehr intensiv diskutiert, während an anderer Stelle mal so eben ein teures Gutachten in Auftrag gegeben wird.“ 2013 wurde Swetlana Krätzschmar Stadtpräsidentin. Inge Krämer rangierte in der SPD inzwischen auf Listenplatz eins und wurde  zur stellvertretenden Stadtpräsidentin. Für Grußworte, die Pflege einiger Städtepartnerschaften oder den Empfang einer  chinesischen Delegation war sie in der ganzen Stadt unterwegs. Die Fraktion entband sie zur Entlastung von einigen anderen Aufgaben. Als Stellvertreterin überzeugte Inge Krämer offensichtlich und war 2018 sogar für die erste Hälfte der Wahlperiode als Stadtpräsidentin im Gespräch. Es war eine etwas knifflige Situation, da CDU, SSW, SPD und Grüne bei der letzten Kommunalwahl allesamt acht Sitze erreicht hatten. Letztendlich setzte sich die Lesart nach den einzelnen Wählerstimmen durch, sodass die SPD-Kandidatin das Amt der zweiten stellvertretenden Stadtpräsidentin übernahm.<br>Anfang des Jahres war Schluss mit der politischen Arbeit. „Wir konzentrieren uns nun auf uns“, sagt die 68-Jährige und blickt dabei  zu ihrem pflegebedürftigen Mann. Sie selbst wurde am Daumen operiert – zumindest nicht an der rechten, sondern an der linken  Hand. Ihr merkt man an, dass sie das Geschehen in Flensburg immer noch mit Herzblut verfolgt. Inge Krämer spricht den  Arbeitskreis „Einbindung und Beteiligung der Flensburger Einwohner“ an, an dem sie aktiv mitgearbeitet hatte. Sie hatte an eine neue Struktur des digitalen Ratsinformationssystems oder an Bürgersprechstunden gedacht. „Nun wird man sich auf den kleinsten  gemeinsamen Nenner einigen, da hätte ich mir mehr erhofft“, sagt sie.<br>Ganz ohne Ehrenamt ist Inge Krämer auch jetzt nicht. Im Stadtverband der Arbeiterwohlfahrt fungierte sie als eine von zwei Co-Vorsitzenden. Dort fiel in diesem Jahr – wie fast überall – fast das komplette Jahresprogramm coronabedingt aus. Sonst steht die Familie im Mittelpunkt, was bei vier Kindern und acht Enkeln eine durchaus große Angelegenheit ist. Normalerweise trafen sich alle an einem der Weihnachtstage gemeinsam im großen Wohnzimmer. „Das war immer eng und kuschelig“, schmunzelt Inge Krämer. „Wie wir es diesmal machen, darüber machen sich die Kinder ihre Gedanken.“</p>



<p><em>Text und Fotos: Jan Kirschner</em></p>



<figure class="wp-block-gallery columns-3 is-cropped wp-block-gallery-6 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="702" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/12/Arenberg_1959-1024x702.jpg" alt="" data-id="65418" data-full-url="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/12/Arenberg_1959.jpg" data-link="https://flensburgjournal.de/arenberg_1959/" class="wp-image-65418" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/12/Arenberg_1959-1024x702.jpg 1024w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/12/Arenberg_1959-300x206.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/12/Arenberg_1959-768x526.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/12/Arenberg_1959-1536x1053.jpg 1536w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2020/12/Arenberg_1959-2048x1404.jpg 2048w, 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<p>Der Beitrag <a href="https://flensburgjournal.de/inge-kraemer-vom-ehrenamt-bis-zurstellvertretenden-stadtpraesidentin/">Inge Krämer –&lt;br&gt;Vom Ehrenamt bis zur &lt;br&gt; stellvertretenden Stadtpräsidentin</a> erschien zuerst auf <a href="https://flensburgjournal.de">Flensburgjournal</a>.</p>
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