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	<title>SG Archive - Flensburgjournal</title>
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		<title>Kay Smits im Spielerportrait</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Oct 2023 22:06:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Reise durch ein Wurmloch, Zeitverschiebungen, Planeten mit extremen Gezeiten, Eiswüsten und Sandstürmen – die Story von „Interstellar“, dem Kino-Hit aus dem Jahr 2014, ist komplex. Kay Smits hat sich diesen Spielfilm schon mehrfach angesehen. Der Handballer der SG Flensburg-Handewitt schätzt ihn nicht nur wegen der Dramaturgie, sondern auch wegen des wissenschaftlichen Fundaments, dessen er [&#8230;]</p>
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<p>Eine Reise durch ein Wurmloch, Zeitverschiebungen, Planeten mit extremen Gezeiten, Eiswüsten und Sandstürmen – die Story von „Interstellar“, dem Kino-Hit aus dem Jahr 2014, ist komplex. Kay Smits hat sich diesen Spielfilm schon mehrfach angesehen. Der Handballer der SG Flensburg-Handewitt schätzt ihn nicht nur wegen der Dramaturgie, sondern auch wegen des wissenschaftlichen Fundaments, dessen er sich bedient. Er ist fasziniert von diesem Science-Fiction-Thriller.<br>Als intergalaktisch könnte man seine letzte Saison beschreiben: Kay Smits stürmte mit dem SC Magdeburg zum Triumph in der europäischen Champions League. Nun ist er im hohen Norden – und die Erwartungen sind hoch. Der niederländische Linkshänder zeigte bislang sehr gute Ansätze, aber noch fehlt die letzte Abstimmung mit den Nebenleuten. In Magdeburg, der alten Wirkungsstätte, setzte es eine Niederlage. „Wenn ich jetzt Spiele vom SCM sehe, ist es schon etwas merkwürdig“, verrät der Handball-Profi. „Man sieht nun die Spieler aus der Ferne, mit denen man die letzten beiden Jahre zusammengespielt und täglich gearbeitet hat.“ Ähnlich äußerte er sich zuletzt über die „Hölle Nord“, die nun die Magdeburger Getec-Arena ersetzt: „Es ist ja immer etwas gewöhnungsbedürftig, wenn etwas Neues beginnt und man von einem neuen Zuhause sprechen muss.“</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/09/DSC_2869.jpg" alt="" class="wp-image-76431" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/09/DSC_2869.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/09/DSC_2869-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/09/DSC_2869-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/09/DSC_2869-696x464.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/09/DSC_2869-630x420.jpg 630w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Die Handball-Familie Smits</h2>



<p>Was definitiv Fakt ist: Handball ist seine Leidenschaft. Dieser Sport ist ihm buchstäblich in die Wiege gelegt worden. Seine Eltern waren beide niederländische Nationalspieler. Vater Gino lebt heute in Dortmund und fungiert als Bundestrainer der weiblichen B-Jugend. „Es war so, dass meine Mutter meine erste Trainerin war“, erzählt Kay Smits. „Etwas später und länger war mein Vater dann der Coach – bis hoch zur Jugend-Nationalmannschaft.“ Auch seine beiden älteren Geschwister sind Top-Ballwerfer geworden. Schwester Inger wurde im Frühling deutsche Meisterin mit Bietigheim. Bruder Jorn spielt jetzt für Lemvig in der ersten dänischen Liga. Da verwundert es nicht, dass bei Familientreffen der Handball immer eine große Rolle spielt. </p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile is-vertically-aligned-center"><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/09/DSC_1420.jpg" alt="" class="wp-image-76429 size-full" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/09/DSC_1420.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/09/DSC_1420-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/09/DSC_1420-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/09/DSC_1420-696x464.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/09/DSC_1420-630x420.jpg 630w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p>Kay Smits stammt aus der Provinz Limburg, im Süden der Niederlande. Dort ist der Handball relativ populär. An den Schulen gibt es Schulmannschaften und in der Region mehrere Vereine. Sein Stammklub hieß V &amp; L Galeen, der später mit zwei Nachbarvereinen zu den Limburg Lions fusionierte. Wenn man Talent hat, spielt man in den Niederlanden schon mit 17 oder 18 Jahren erstklassig.</p>
</div></div>



<p> Mit 19 Jahren bestritt Kay Smits sein erstes Länderspiel und teilte sich die Rückraum-Position mit Mark Bult, dem heutigen Co-Trainer der SG. Die „Oranjes“ blühten zuletzt auf, gehören inzwischen zum gewohnten Feld bei Welt- und Europameisterschaften. Der Hauptgrund: Die Talente des Landes reiften im Ausland. Kay Smits wechselte bereits mit 19 Jahren zum Wilhelmshavener HV. „ Wenn man auf ein noch höheres Niveau kommen möchte, sollte man frühzeitig ins Ausland wechseln“, empfiehlt er.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Von Holland ins Ausland</h2>



<p>2018, nach zwei Jahren am Jadebusen, zog es ihn nach Jütland. Der dänische Erstligist Team Tvis Holstebro war nun sein neuer Arbeitgeber. „Die Betreuung in den großen Handball-Nationen ist professioneller als in den Niederlanden“, erklärt Kay Smits. „Es wird mehr darauf geachtet, den Körper und die Ernährung auf die Belastungen im Profi-Sport auszurichten. Und die Philosophie der Vereine kennt größere Ziele.“ Er lernte Dänisch, was ihm auch in Flensburg zugutekommt. Zwar ist Deutsch bei der SG die Amtssprache, in kleineren Gruppen wird aber auch mal auf Englisch oder Dänisch kommuniziert. </p>



<div class="wp-block-media-text has-media-on-the-right is-stacked-on-mobile is-vertically-aligned-center"><div class="wp-block-media-text__content">
<p>Ab 2021 stand Kay Smits im Kader des SC Magdeburg. Die meiste Zeit war er im rechten Rückraum der zweite Mann hinter Linkshänder Omar Ingi Magnusson. Diese Konstellation nutzte die SG. Der damalige Coach Maik Machulla und Mark Bult waren von den Fähigkeiten des explosiven Holländers überzeugt. </p>
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<p>„Für mich war entscheidend, dass die SG mir eine Rolle bieten konnte, die in Magdeburg nicht möglich war“, erklärt Kay Smits. Der Transfer für diesen Sommer war schon im letzten Sommer fix. Zu einem Zeitpunkt, an dem niemand ahnen konnte, dass er die letzten Monate leistungsmäßig so explodieren würde.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Neue Heimat Flensburg</h2>



<p>Inzwischen ist der Neuzugang an der Förde angekommen. Die Umzugskartons sind ausgepackt. Wenn nicht gerade Training oder Spieltag die volle Aufmerksamkeit einfordern, ist auch mal Zeit, sich die Stadt etwas anzuschauen. Was er sieht, gefällt ihm. „Wasser wirkt immer entspannend auf mich“, verrät Kay Smits. „Außerdem sagt mir die Größe Flensburgs zu. Man braucht nur 15 Minuten, um von einem ans andere Ende zu kommen.“ Wenn er mal einen komplett freien Tag hat, dann fährt er zu seiner Freundin nach Aarhus oder zu seinem Bruder nach Holstebro. Kay Smits spielt gerne Golf – wenn es das Wetter zulässt. „Bei hoher Spielbelastung mag ich es am liebsten völlig entspannt“, erzählt er. „Dann koche ich etwas, höre Musik oder schaue mir eine Serie an.“ Oder den Film „Interstellar“.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="532" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/09/DSC_9800.jpg" alt="" class="wp-image-76432" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/09/DSC_9800.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/09/DSC_9800-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/09/DSC_9800-768x511.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/09/DSC_9800-696x463.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/09/DSC_9800-632x420.jpg 632w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<p><em>Text &amp; Fotos: Jan Kirschner&nbsp;&nbsp;&nbsp;</em></p>
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		<title>SG bestätigt Wechsel von Rasmus Lauge</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Mar 2018 09:14:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Mit dieser Mitteilung bestätigt die SG Flensburg-Handewitt den vorzeitigen Wechsel bereits im Sommer 2019 von Rasmus Lauge zu Telekom Veszprém HC. Der noch im März 2017 verlängerte Vertrag bis 2021 wird somit zwei Jahre vorzeitig in beidseitigem Einvernehmen beendet, aufgrund einer Ausstiegsklausel im Vertrag des Dänen.   SG Geschäftsführer Dierk Schmäschke: „Es ist immer extrem schade, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dieser Mitteilung bestätigt die SG Flensburg-Handewitt den vorzeitigen Wechsel bereits im Sommer 2019 von Rasmus Lauge zu Telekom Veszprém HC. Der noch im März 2017 verlängerte Vertrag bis 2021 wird somit zwei Jahre vorzeitig in beidseitigem Einvernehmen beendet, aufgrund einer Ausstiegsklausel im Vertrag des Dänen.<br />
 <br />
SG Geschäftsführer Dierk Schmäschke: „Es ist immer extrem schade, wenn ein so guter Spieler wie Rasmus Lauge unsere SG verlässt! Das Positive ist, dass er uns bis 2019 erhalten bleibt und wir nun entsprechend Zeit haben, um einen guten Nachfolger zu finden. Rasmus wird aber bis 2019 mit vollem Einsatz für die SG Flensburg-Handewitt spielen und kämpfen. Davon bin ich überzeugt. Rasmus hat sich bei der SG zu einem sehr gutem Spieler entwickelt, der natürlich auch für andere Vereine interessant wird.&#8220;<br />
 <br />
Trainer Maik Machulla: „Natürlich bin ich sehr traurig, dass uns ein Spieler wie Rasmus Lauge verlässt. Wir haben nun jedoch auch genug Zeit, um einen adäquaten Nachfolger zu finden. Gemeinsam haben wir nun noch 1,5 Jahre sportliche Ziele, die wir verwirklichen wollen. Jeder Spieler muss sich selber Gedanken machen, wie er seine Karriere gestalten möchte, deshalb haben wir seine Entscheidung zu respektieren und zu akzeptieren.&#8220; <br />
 <br />
SG Spieler Rasmus Lauge: „Ich bin zu 100 Prozent Handballspieler. Ich möchte und muss jedoch auch auf meinen Körper aufpassen, um solange wie möglich Handball spielen zu können. Seit 2013 habe ich sehr viel Spaß in der DKB Handball-Bundesliga, aber auch zwei sehr schwere Verletzungen ertragen. Mein Körper leidet unter der sehr hohen Belastung aus unglaublich vielen Spielen und langen Reisen. Ich habe nun die Möglichkeit bekommen in einer Liga zu spielen, die eine deutlich geringere Belastung darstellt. Durch die Geburt unserer Tochter hat sich mein Blickwinkel in den letzten Monaten noch stärker verändert. Ich wünsche mir einfach viel mehr Zeit für meine kleine noch junge Familie. Ich habe noch bis zum Sommer 2019 Vertrag hier bei der SG und werde wie auch vorher in jedem Spiel alles für den größtmöglichen Erfolg geben. Gemeinsam mit unserer Mannschaft haben wir in dieser Saison in Bundesliga und Champions League noch große Ziele und auch in der neuen Saison werden wir wieder voll angreifen.“</p>
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