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	<title>rentable Anlageklassen Archive - Flensburgjournal</title>
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		<title>Häufige Anlagefehler – und wie man es besser macht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Mar 2022 00:39:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Anlagefehler]]></category>
		<category><![CDATA[Lars Pommerening]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine jüngst erfolgte Auswertung zeigt, dass Privatanleger zu wenig in riskantere, letztlich aber rentablere Anlageklassen investieren. Doch dafür gibt es Lösungen. Viele Anleger setzen noch immer vorwiegend auf Anleihen oder Versicherungs- und Zinsprodukte. Sie verpassen dadurch große Chancen an den Finanzmärkten. Dies zeigt ein repräsentatives Umfrageergebnis, das das Anlageverhalten deutscher Anleger analysiert. Dabei zeigt sich, [&#8230;]</p>
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<p><strong>Eine jüngst erfolgte Auswertung zeigt, dass Privatanleger zu wenig in riskantere, letztlich aber rentablere Anlageklassen investieren. Doch dafür gibt es Lösungen.</strong></p>



<p>Viele Anleger setzen noch immer vorwiegend auf Anleihen oder Versicherungs- und Zinsprodukte. Sie verpassen dadurch große Chancen an  den Finanzmärkten. Dies zeigt ein repräsentatives Umfrageergebnis, das das Anlageverhalten deutscher Anleger analysiert. Dabei zeigt sich, dass viele durchaus anlagewillige Bürgerinnen und Bürger nach wie vor wenig geneigt sind, Vermögen in risikoreichere Anlageklassen zu  investieren. Sie lassen erhebliche Chancen ungenutzt.</p>



<p>Im Folgenden skizziere ich vier Fehler, die Anleger häufig begehen – die aber einfach zu vermeiden sind.</p>



<p><strong>• Zu viele Rentenpapiere im Depot</strong><br>In Deutschland halten immer noch rund 75 Prozent der Anleger festverzinsliche Wertpapiere. Diese Rentenlastigkeit ist oftmals fatal, weil  Anleihen im Umfeld der Nullzinspolitik der Notenbanken einfach nicht lukrativ sind &#8211; auch wenn sich derzeit zaghaft eine Änderung der  Zinspolitik ankündigt.</p>



<p>Die Notenbanken können den aktuell hohen Inflationsraten nicht mehr angemessen entgegenwirken. Bei Teuerungsraten von drei Prozent müssten die Leitzinsen auf vier bis fünf Prozent steigen, um einen positiven Realzins zu erzielen. Wegen der hohen Staatsschulden sind  derart deutliche Zinssteigerungen aber eher unwahrscheinlich. </p>



<p>Kevin Thozet, Mitglied des Investitionsausschusses bei Carmignac, erklärt: „Die Marktteilnehmer erwarten, dass die Europäische  Zentralbank (EZB) den Zinssatz bis zum Jahresende einmal und im Jahr 2023 noch zweimal anheben wird, sodass der Leitzins bis Ende  2023 bei 0,25 Prozent liegen wird.“ Damit ist man von einem positiven Realzins weit entfernt.</p>



<p><strong>• Zu wenig Aktien/Aktienfonds</strong><br>Die aktienbasierte Altersvorsorge wird von großen Teilen der deutschen Politik abgelehnt – im Gegensatz zu anderen Ländern wie etwa  Schweden, das hier mit gutem Beispiel vorangeht.</p>



<p>Mit einem breit aufgestellten internationalen Aktienvermögen wird man jedoch jede Krise gut überstehen. Wer bereit ist, mit Investments erste Erfahrungen zu sammeln, sollte als Basisinvest mit Aktienfonds starten. Danach könnten alternative Investments z. B. in Erneuerbare Energien, Edelmetalle oder auch Kryptowährungen erwogen werden.</p>



<p><strong>• Zu wenig alternative Anlageklassen </strong><br>Eine weitere Möglichkeit für sinnvolle Investitionen bieten die sogenannten alternativen Anlageklassen. Dazu zählen  Unternehmensbeteiligungen (im Fachjargon „Private Equity“ genannt), Bereiche der Infrastruktur und Immobilieninvestments.</p>



<p>Diese Bereiche werden von Anlegern zu wenig berücksichtigt. Die Anlageklasse ist zwar teilweise eher intransparent und illiquide, außerdem fallen vergleichsweise hohe Kosten an. Wer hier investiert, trägt vordergründig ein höheres Risiko, die Renditen jedoch sind oftmals deutlich<br>höher als bei Aktien. Laut einer Studie des Handelsblatt Research Institute erzielte allein „Private Equity“ in den vergangenen 20 Jahren eine durchschnittliche Jahresrendite von 13,5 Prozent, der Aktienindex MSCI World kam auf 8,2 Prozent.</p>



<p>•<strong> Fehlende Anlagestrategie bedeutet höhere Risiken</strong><br>Zu den bemerkenswerten Ergebnissen einer Studie zählt die Tatsache, dass der Großteil der Anleger keine „übergeordnete Strategie“  verfolgt. Dadurch unterschätzen viele z. B. auch Risiken, die in hochverschuldeten Staaten aus festver zinslichen Papieren wie etwa  Staatsanleihen oder auch Versicherungsunternehmen mit schlechter Bonität entstehen.</p>



<p>Hinzu kommt, dass die Anleger die Renditechancen teilweise auch deshalb falsch einschätzen. So rechnen nur etwa 30 Prozent bei Aktien in  den kommenden zehn Jahren mit realistischen Erträgen. Das liegt vor allem an der aktuellen, eher schwierigen Marktsituation, wobei ein  Großteil der Anleger unrealistischen Einschätzungen und Prognosen unterliegt, die ausschließlich mit Aktieninvestments ohne Ergänzungen  kaum zu erreichen sind.</p>



<p>Ein Grund für die „Do it yourself“-Anlage ist das oftmals fehlende Vertrauen in die professionelle Anlageberatung. Über die Hälfte der  Befragten ist der Meinung, dass die Finanzindustrie zu intransparent ist. Fast ebenso viele empfinden es als schwierig, vertrauensvolle  Berater und Institutionen zu finden.</p>



<p><strong>Tatsache ist, dass von Profis begleitete Investments und Depots im Durchschnitt eine um sechs Prozent höhere Rendite pro Jahr erwirtschaften. Darauf zu verzichten, wäre eine sehr teure Einschätzung.</strong></p>



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