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	<title>Pressesprecher Archive - Flensburgjournal</title>
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		<title>Hanspeter Schwartz – Pressesprecher der Bundespolizei und Blaulichttag-Organisator</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Nov 2025 16:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Flensburger Köpfe]]></category>
		<category><![CDATA[Blaulichttag]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespolizei]]></category>
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<p>Das Telekom-Gebäude formt sich auf einem Eckgrundstück an der Eckernförder Landstraße wie ein Krake. Im nordwestlichen Arm sitzt die Bundespolizei. Unter einem gemeinsamen Dach finden sich Leitstelle, Büros und mehrere Besprechungsräume. In dem mit der Nummer zwei trifft sich jeden Morgen eine Runde mehrerer Einsatzleiter. Mittendrin Hanspeter Schwartz, der Pressesprecher der hiesigen Bundespolizeiinspektion. Im Austausch mit den anderen Beamten filtert er, was für die Medien von Interesse sein kann – und was mitgeteilt werden muss, um den Anforderungen des Landespressegesetzes gerecht zu werden. Der 59-Jährige bekleidet dieses Amt seit über einem Vierteljahrhundert. Seit rund 40 Jahren ist er Polizeibeamter. Die breite Öffentlichkeit bringt ihn vor allem mit dem Blaulichttag in Verbindung. Eine Großveranstaltung, die im Juli rund 25.000 Menschen an den Flensburger Hafen lockte. Mittendrin auch da Hanspeter Schwartz. Als Organisator ist er ein vertrauter „Flensburger Kopf“ – und laut Personalausweis sogar ein gebürtiger Flensburger. Was das offizielle Dokument allerdings nicht verrät: Er wuchs in Nordfriesland auf. Seine Mutter und der jüngere Bruder leben noch immer in Leck.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/170630-Blacky-Interview-FH-HH.jpg" alt="Hanspeter Schwartz – Pressesprecher der Bundespolizei und Blaulichttag-Organisator" class="wp-image-84708" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/170630-Blacky-Interview-FH-HH.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/170630-Blacky-Interview-FH-HH-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/170630-Blacky-Interview-FH-HH-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/170630-Blacky-Interview-FH-HH-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/170630-Blacky-Interview-FH-HH-696x464.jpg 696w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Im Interview; Foto: (c) by Stolze</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Die Anfänge beim Bundesgrenzschutz</h2>



<p>Nach der Realschule bewarb sich Hanspeter Schwartz erfolgreich beim Bundesgrenzschutz – so hieß die Bundespolizei damals. Den Polizeidienst hatte der Teenager als attraktiv empfunden. Sicherlich spielte bei der Berufsentscheidung auch der Vater eine Rolle. Dieser war Verwaltungsbeamter im Amt Karrharde und wünschte auch seinem Nachwuchs eine unkündbare Stelle und ein sicheres Gehalt. Hanspeter Schwartz selbst machte sich mit gemischten Gefühlen auf den Weg zur Grundausbildung in Lübeck und saß satte dreieinhalb Stunden im Zug. „Ich war damals das erste Mal weg von Mutters Rockzipfel und außerhalb der vertrauten Umgebung“, erinnert er sich heute. Er musste sich eine Stube teilen mit vier anderen jungen Männern, die allesamt unbekannte Gesichter waren und erst allmählich vertrauter wurden. „Privatsphäre war gleich null“, erzählt er. „Großgeschrieben war hingegen die Ordnung. So war für den Schrank genau festgelegt, was wie aufzubewahren war. Ein Hemd beispielsweise musste auf Zeitungsgröße gefaltet werden.“</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img decoding="async" width="800" height="534" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/orden.jpg" alt="Hanspeter Schwartz – Pressesprecher der Bundespolizei und Blaulichttag-Organisator" class="wp-image-84705" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/orden.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/orden-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/orden-768x513.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/orden-629x420.jpg 629w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/orden-696x465.jpg 696w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Anerkennung für außerordentliche Leistungen</figcaption></figure></div>


<p>Rechtskunde, Schießen und Marschieren im Verbund gehörten zu den Unterrichtsinhalten – und viel Sport. Es kam schon mal vor, dass das Mittagessen kurz vor dem 5000-Meter-Lauf angesetzt wurde, was dem Magen nicht immer passte und manch jungem Mann die Leidenschaft am Laufen verdarb. Nach einem Jahr ging Hanspeter Schwartz nach Ratzeburg. Zu den Aufgaben seiner ersten Einsatzstelle gehörten Demonstrationen und Fußballspiele, aber auch Patrouillen direkt an der damaligen Zonengrenze. Auge in Auge mit den DDR-Grenzpolizisten. Einmal ratterte ein russisches Hubschrauber-Modell über dem äußersten Zipfel der DDR – wohl mit Raketen an Bord. Eine Szene, die eine mulmiges Gefühl auslöste, denn zu heiß war in den 80er Jahren der Kalte Krieg.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ratzeburg, Bredstedt und dann Flensburg</h2>



<p>Das letzte halbe Jahr der Grundausbildung war Hanspeter Schwartz in Bred­stedt. Das nordfriesische „Heimspiel“ diente der Prüfungsvorbereitung. Im Februar 1986 war er Polizeihauptwachtmeister und kehrte nach Ratzeburg zurück. Eine regelmäßige Fortbildung paarte sich mit Einsätzen. Bei Demos auf dem Hamburger Jungfernstieg wurden die Geschäfte gesichert, während im Rücken ein Wasserwerfer vorbereitet wurde, der sich dann durch die sich öffnende Polizisten-Kette schob und seine 9000 Liter Flüssigkeit auf gewaltbereite Personen feuerte. Das Nordlicht war auch in Bayern im Einsatz, und zwar bei den massiven Protesten, die die Wiederaufbereitungsanlage Wackersdorf begleiteten. Großangelegte Terroristen-Fahndungen standen ebenfalls im Wochenplan. Häufiger musste auch am Wochenende Dienst geleistet werden – manchmal auch ganz unvorbereitet. Hanspeter Schwartz erinnert sich: „Da ging auch am Freitagnachmittag mal das Tor zu. Dann hieß es: Wir haben eine andere Lage!“</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img decoding="async" width="800" height="503" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/hubschrauber.jpg" alt="Hanspeter Schwartz – Pressesprecher der Bundespolizei und Blaulichttag-Organisator" class="wp-image-84704" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/hubschrauber.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/hubschrauber-300x189.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/hubschrauber-768x483.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/hubschrauber-668x420.jpg 668w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/hubschrauber-696x438.jpg 696w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Bei einer Übung mit Helikoptern der Bundespolizei</figcaption></figure></div>


<p>Nach zwei Jahren entdeckte der Polizeihauptwachtmeister eine Stellenausschreibung. Das Profil für einen internen Fahrdienst der Polizei versprach eine Dienstzeit von Montag bis Freitag – das war besser planbar. Noch besser: Der Einsatzort war Bredstedt. Und am besten: Hanspeter Schwartz wurde genommen. Mit einem Lächeln im Gesicht betont er: „Ich hatte viel Glück an der richtigen Stelle gewesen zu sein.“ Das galt auch für eine weitere Stellenausschreibung: Der Amtsleiter des Bundesgrenzschutzes in Flensburg suchte einen Adjutanten. So kam er 1992 in seine Geburtsstadt. Der Dienstsitz befand sich damals noch in der Schleswiger Straße.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Private Veränderungen</h2>



<p>Hanspeter Schwartz wohnte mit seiner Freundin Bettina zunächst in Weding. 1994 sicherte sich das junge Paar eine Baulücke in Schafflund. 1995 zogen beide in die Geestgemeinde und heirateten im Jahr darauf. Zwei Töchter – Jule und Rieke – kamen bald zur Welt. Lange Zeit gehörte auch ein Hund zur Familie. Beruflich kam es kurz vor der Jahrtausendwende zu einer Veränderung. Klaus-Peter Heldt, der Leiter der Presseabteilung, lief Hanspeter Schwartz häufiger über den Weg. Man kam ins Gespräch – und auf den Geschmack. Er ging 1999 als Stellvertreter in die Presseabteilung und trat die Nachfolge an, als sich sein Vorgänger in den Ruhestand verabschiedete.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="557" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/youmm4.jpg" alt="Hanspeter Schwartz – Pressesprecher der Bundespolizei und Blaulichttag-Organisator" class="wp-image-84707" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/youmm4.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/youmm4-300x209.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/youmm4-768x535.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/youmm4-603x420.jpg 603w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/youmm4-696x485.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/youmm4-100x70.jpg 100w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Teilnehmer beim YOU!MM Marathon in Flensburg</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Die Aufgaben der Presseabteilung</h2>



<p>Während ein Kollege Kiel, Lübeck und die östlichen Kreise betreut, hat Hanspeter Schwartz die Einsätze im westlichen Schleswig-Holstein im Blick – von Flensburg bis Hamburg. Zu seinem Gebiet gehören die 69 Kilometer lange Grenze mit Dänemark, insgesamt 750 Kilometer Bahnstrecke und die Küstenbereiche zweier viel befahrener Meere. Da passiert natürlich jeden Tag etwas. Der Pressesprecher hat 70 Journalisten in seinem Verteiler. Als „Sprachrohr des Dienststellenleiters“ fragt er in den Runden mit den Einsatzleitern viel nach, schreibt eine Menge auf und überlegt, was in die Öffentlichkeit soll. „Ich muss alles wissen“, erklärt er. „Ich kann aber nicht alles herausgeben und darf vor allem nichts Falsches schreiben.“</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/g7-ederkanzel.jpg" alt="Hanspeter Schwartz – Pressesprecher der Bundespolizei und Blaulichttag-Organisator" class="wp-image-84702" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/g7-ederkanzel.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/g7-ederkanzel-300x225.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/g7-ederkanzel-768x576.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/g7-ederkanzel-560x420.jpg 560w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/g7-ederkanzel-80x60.jpg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/g7-ederkanzel-696x522.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/g7-ederkanzel-265x198.jpg 265w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Ederkanzel beim G7-Gipfel, 2022</figcaption></figure></div>


<p>Vieles läuft telefonisch und digital. Oft ist Hanspeter Schwartz aber auch an den Einsatzstellen anzutreffen. Für einen Unfall am Bahngleis in Tornesch sind es zwei Stunden mit dem Auto. Manchmal bietet sich der Luftweg an. „Wenn der Einsatzleiter einen Hubschrauber bestellt, bin ich der erste, der sich meldet und mitfliegt“, verrät Hanspeter Schwartz. Er steht dann für Interviews bereit und bespricht mit den Journalisten, wann sie ihre Aufnahmen machen können. „Wenn ich den Medien-Teams sage, dass sie ihre O-Töne und Fotos bekommen, dann bekommen sie diese auch“, erklärt der Pressesprecher der Bundespolizei. „Den richtigen Zeitpunkt muss ich aber abstimmen und festlegen.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Besondere Einsätze der Pressearbeit</h2>



<p>Wenn keine Fotografen vor Ort sind, dann verschickt Hanspeter Schwartz selbst Bilder-Dateien. Ein extremes Beispiel datiert von Januar 2014. Es stürmte kräftig. Auf dem Autozug nach Sylt befand sich ein mit Styropor beladener Lastwagen. Dieses Leichtgewicht war auf dem Waggon nicht ausreichend befestigt und wurde ins Wattenmeer gepustet. Der Fahrer starb, der Verkehr mit der Insel war mehrere Stunden unterbrochen. „Sylt hat einen besonderen Stellenwert“, weiß der Pressesprecher. „Wenn die Lieblingsinsel vieler Deutscher von der Außenwelt abgeschnitten ist, interessieren sich dafür auch Medien in München.“ Natürlich ist dann auch Bildmaterial gefragt. Doch bei diesem rauen Wetter konnte kein Fotograf zur Unglücksstelle ins Wattenmeer. Hanspeter Schwartz hingegen kletterte in den Polizei-Hubschrauber und machte die Aufnahmen aus der Luft. Das Fotografieren gehört übrigens zu seinen Hobbys. Seit einigen Jahren ist er Mitglied in der Schafflunder Foto-Gruppe. „Dort erhält man immer mal wieder Tipps, wie man die Blende hätte einsetzen sollen, um ein noch besseres Ergebnis zu erhalten“, erzählt der 59-Jährige.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="738" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/hede-skagen.jpg" alt="Hanspeter Schwartz – Pressesprecher der Bundespolizei und Blaulichttag-Organisator" class="wp-image-84703" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/hede-skagen.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/hede-skagen-300x277.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/hede-skagen-768x708.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/hede-skagen-455x420.jpg 455w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/hede-skagen-696x642.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Urlaub da, wo Nord- und Ostsee sich treffen: Skagen</figcaption></figure></div>


<p>Beruflich steht er häufig vor der Kamera. Das sicherlich kurioseste Foto entstand beim Empfang des „Metal-Trains“ zum Wacken-Festival. Ein Agenturbild ging viral durch die Republik: Hanspeter Schwartz vor einem Einsatzfahrzeug – mit einer aufblasbaren Gummi-Gitarre in den Händen. Er ist schon mal für einen Spaß zu haben und blickt auch gerne über den Tellerrand. Er war schon zu großen Politiker-Treffen im Schloss Elmau oder in Hamburg und gab dann als Polizeibeamter Interviews vor einer Alpenkulisse oder in einem Hauptbahnhof. „Häufiger werden bundesweit einige Pressesprecher für mehrtägige Einsätze gesucht“, erklärt Hanspeter Schwartz. „Ich arbeite gerne in einem mobilen Team.“ Auch als Dozent an der Landesfeuerwehrschule Harrislee ist er tätig und schult Feuerwehrleute für die richtige Pressearbeit.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/20250510_Blaulichttag_020.jpg" alt="Hanspeter Schwartz – Pressesprecher der Bundespolizei und Blaulichttag-Organisator" class="wp-image-84710" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/20250510_Blaulichttag_020.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/20250510_Blaulichttag_020-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/20250510_Blaulichttag_020-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/20250510_Blaulichttag_020-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/20250510_Blaulichttag_020-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Flensburger Blaulichttag 2025</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Der Blaulichttag</h2>



<p>Zu seinem Bereich gehört auch die Öffentlichkeitsarbeit. Darunter fällt der Blaulichttag. Kleinere Auflagen gibt es an anderen Dienststellen in Schleswig-Holstein, am größten fällt er in Flensburg aus. 2012 hatte Hanspeter Schwartz diese Veranstaltung ins Leben gerufen, um „zu zeigen, was wir können und was wir machen“. Ein weiteres Anliegen war die Nachwuchswerbung. Als Location war zunächst der Carlisle Park am Bahnhof angedacht. Dann schlug ein Bekannter von der Berufsfeuerwehr vor: „Lass uns doch etwas zusammen machen!“ Die Premiere fand auf der Exe statt. Beim zweiten Mal wechselte der Blaulichttag an den Hafen. Der Vorteil: Es konnten auch Schiffe anlegen, sodass auch Einsatzlagen auf der See berücksichtigt werden konnten. Im Sommer war es die fünfte Auflage. 31 Hilfs- und Rettungsorganisationen – auch aus Dänemark – wirkten mit. Das Interesse war riesig. Hanspeter Schwartz erntete viel Lob und Anerkennung – bis hin zu einem Dankesorden vom Malteser Hilfsdienst.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/20250510_Blaulichttag_001.jpg" alt="Hanspeter Schwartz – Pressesprecher der Bundespolizei und Blaulichttag-Organisator" class="wp-image-84709" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/20250510_Blaulichttag_001.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/20250510_Blaulichttag_001-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/20250510_Blaulichttag_001-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/20250510_Blaulichttag_001-630x420.jpg 630w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/20250510_Blaulichttag_001-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Teilnehmerbesprechung beim Flensburger Blaulichttag</figcaption></figure></div>


<p>Zufrieden bilanziert er: „Es ist mein Baby geworden, aber es steckt auch viel Arbeit dahinter.“ Telefonate und E-Mails lassen sich gar nicht zählen. Dazu ergeben sich plötzlich besondere Aufgabenstellungen. Dieses Mal war es die unterbrochene Kaikante. Die Frage: Wie lässt sich trotz Absperrgitter eine lückenlose Veranstaltungsfläche schaffen? Die Lösung war eine Sondergenehmigung, die Schiffbrücke für den Straßenverkehr zu sperren, um so zwischen den Aktionsbereichen an der Hafenspitze und den Fahrzeugwerken ein 900 Meter langes Band mit Vorführungen und Ständen zu schaffen. Und wann kommt der nächste Blaulichttag? „Wenn ich ihn noch einmal organisieren soll, muss er 2027 stattfinden“, sagt Hanspeter Schwartz. „Denn in zweieinhalb Jahren gehe ich in den Ruhestand.“</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="586" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/surfen2.jpg" alt="Hanspeter Schwartz – Pressesprecher der Bundespolizei und Blaulichttag-Organisator" class="wp-image-84706" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/surfen2.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/surfen2-300x220.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/surfen2-768x563.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/surfen2-573x420.jpg 573w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/surfen2-80x60.jpg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/surfen2-696x510.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Lieblingshobby: Ederkanzel beim G7-Gipfel, 2022 Windsurfen</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Campen, Joggen und Handball</h2>



<p>Dann werden sicherlich seine Hobbys einen größeren zeitlichen Raum einnehmen. Neben dem Fotografieren ist da vor allem das Campen zu nennen. Häufiger lenkt der Schafflunder das Wohnmobil für einen Kurztrip nach Kollund, Fünen oder Röm. Dann ist er mit dem „Wohnzimmer“ zum Abschalten direkt am Wasser. Früher war er oft zum Surfen am Ringköbingfjord. Er joggt gerne. Der Halbmarathon in Flensburg, Handewitt oder Kiel muss es aber nicht mehr sein. Eine andere sportliche Leidenschaft: die Handballer der SG Flensburg-Handewitt. Tochter Rieke kommt mit zu den Heimspielen. „Diese Stimmung kann man nicht am Fernseher erleben“, erzählt Hanspeter Schwartz. „Man muss hautnah dabei sein, wie die Zuschauer in der Halle mehr stehen denn sitzen.“</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/familie-768x1024.jpg" alt="Hanspeter Schwartz – Pressesprecher der Bundespolizei und Blaulichttag-Organisator" class="wp-image-84701" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/familie-768x1023.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/familie-225x300.jpg 225w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/familie-315x420.jpg 315w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/familie-696x927.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2025/10/familie.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption">Mit der Familie</figcaption></figure></div>


<p>Ehefrau Bettina wird es sicherlich am meisten freuen, wenn mit dem Ruhestand die beruflichen Pflichten der Vergangenheit angehören werden. „Man muss immer sprechfähig sein“, erklärt der Bundespolizist. „Auch abends oder am Wochenende können Anrufe von den Journalisten kommen, da immer etwas passieren kann.“ Hanspeter Schwartz hat das Dienst-Handy immer dabei. „Wenn es klingelt, bin ich gedanklich sofort beim Einsatz“, verrät er. „So einen Job kann man nur mit Herzblut machen und wenn man den Rückhalt in der Familie hat.“ Der Reiz seines Amtes liegt auch in der Vielfalt. Kein Tag ist wie der andere. Aktuell hat er das Intranet und ein Rundschreiben auf der To-Do-Liste. Plötzlich geht das Telefon. Nach diesem Anruf ist klar: Der Rest des Tages wird anders verlaufen als geplant.</p>



<p><em>Text: Jan Kirschner<br>Fotos: Kirschner, privat </em>  </p>
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		<title>Clemens Teschendorf – Pressesprecher,  Kreistagsabgeordneter, Hobby-Fotograf</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Apr 2024 22:22:00 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://flensburgjournal.de/clemens-teschendorf-pressesprecher-kreistagsabgeordneter-hobby-fotograf/">Clemens Teschendorf – Pressesprecher,  Kreistagsabgeordneter, Hobby-Fotograf</a> erschien zuerst auf <a href="https://flensburgjournal.de">Flensburgjournal</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Nicht jeder Flensburger Kopf ist in der Fördestadt geboren und manch einer hat noch nie in ihr gewohnt. Zu dieser Gattung zählt Clemens Teschendorf. Der 50-jährige ist seit fast 13 Jahren der Pressesprecher der Stadt Flensburg. Sein Büro hat er im zehnten Stock des Rathauses, auf derselben Etage wie der Oberbürgermeister. Ein Privileg, das einer Stabsstelle gebührt. Die Tätigkeit ist aber nicht mit der Amtszeit eines Oberbürgermeisters verknüpft, vielmehr vertritt der Pressesprecher die gesamte Stadtverwaltung und weiß bei eintreffenden Fragen der Medien genau, wo im riesigen Verwaltungsgebäude die richtige Ansprechperson sitzt.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="532" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/04/DSC_6031.jpg" alt="Clemens Teschendorf – Pressesprecher, Kreistagsabgeordneter, Hobby-Fotograf" class="wp-image-78770" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/04/DSC_6031.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/04/DSC_6031-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/04/DSC_6031-768x511.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/04/DSC_6031-696x463.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/04/DSC_6031-632x420.jpg 632w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Bei der Arbeit im Rathaus</figcaption></figure></div>


<p>Clemens Teschendorf ist ein waschechtes Nordlicht. Zwar steht im Pass Bielefeld als Geburtsort, die ersten Kindheitserinnerungen sind aber mit Jagel und der nahen Kreisstadt Schleswig verbunden. Hier besuchte der Junge den dänischen Kindergarten und die dänische Schule. Nach der sechsten Klasse wechselte er aufs Gymnasium und nahm täglich den recht weiten Weg zur Duborg-Skolen auf sich. Unterricht, Freunde und Hobbys – Flensburg gestaltete nun den persönlichen Orbit. „Für Musik, Deutsch und Geschichte hatte ich ein Faible, für den mathematischen Bereich weniger“, bilanziert Clemens Teschendorf seine Schulzeit. „Das Abitur entsprach nach Aufwand und Ergebnis dem Optimum.“ Dieses Reifezeugnis hatte er 1994 in der Tasche.</p>


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<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="698" height="1024" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/04/Clemens-Teschendorf_1994-698x1024.jpg" alt="Clemens Teschendorf – Pressesprecher, Kreistagsabgeordneter, Hobby-Fotograf" class="wp-image-78769" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/04/Clemens-Teschendorf_1994-698x1024.jpg 698w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/04/Clemens-Teschendorf_1994-205x300.jpg 205w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/04/Clemens-Teschendorf_1994-768x1126.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/04/Clemens-Teschendorf_1994-696x1021.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/04/Clemens-Teschendorf_1994-286x420.jpg 286w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/04/Clemens-Teschendorf_1994.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 698px) 100vw, 698px" /><figcaption class="wp-element-caption">„Student“: Dänisches Abitur 1994</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Statt Musik ein Studium der Politikwissenschaft</h2>



<p>Der junge Mann war auf Zivildienst eingestellt, wurde dann aber ausgemustert. Er dachte daran, Musik zu studieren. Die Gitarre war seine Leidenschaft. Mit einer Heavy-Metal-Band probte er regelmäßig im dänischen Aktivitätshaus. „Ich hatte allerdings Probleme mit dem Handgelenk“, erklärt er. „Da hatte ich Sorge, dass es irgendwann schlapp machen könnte.“ Da er aber keine wirkliche Alternative zur Hand hatte, jobbte er erst einmal im Gitarren-Zentrum in der Norderstraße. Inhaber Ralf Mansfeld war viel in der Werkstatt aktiv, Clemens Teschendorf kümmerte sich inzwischen um den Laden. Es war ein Übergangsjahr, in dem er bald sein Interesse an gesellschaftlichen und politischen Themen erkannte. An der Duborg-Skolen war er Klassensprecher und später sogar Schulsprecher gewesen, nun rückte die Politikwissenschaft als Studienfach in den Fokus.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="544" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/04/IMG_4919.jpg" alt="Clemens Teschendorf – Pressesprecher, Kreistagsabgeordneter, Hobby-Fotograf" class="wp-image-78778" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/04/IMG_4919.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/04/IMG_4919-300x204.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/04/IMG_4919-768x522.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/04/IMG_4919-696x473.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/04/IMG_4919-618x420.jpg 618w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Künstlerisches Portrait</figcaption></figure></div>


<p>Es verschlug ihn nach Berlin. Ein Freund lebte schon dort, und ganz in der Nähe fand sich in einem Hinterhof eine Wohnung. Das Badezimmer hatte nur eine Toilette mit Waschbecken. Zum Duschen musste Clemens Teschendorf zum erwähnten Kumpel oder ins Schwimmbad. In den 90er Jahren war die lange Teilung Berlins an vielen Orten noch spürbar. Clemens Teschendorf wohnte im Ost-Stadtteil Friedrichshain, pendelte aber fast täglich zur Technischen Universität, die westlich der früheren Mauer lag und damals auch einen geisteswissenschaftlichen Bereich hatte. Ein Studium war noch nicht so verschult wie heute. Es verlangte viel Selbstorganisation, erforderte Eigeninitiative und auch die Möglichkeit, mal bei der Atomphysik hineinzuschnuppern. Andererseits bestand aber auch immer die Gefahr der Ablenkung, gerade im Kosmos der Millionen-Metropole Berlin.</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" data-id="78773" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/04/f2e5f139-3274-4d81-93d2-5ae6b82.jpg" alt="Clemens Teschendorf – Pressesprecher, Kreistagsabgeordneter, Hobby-Fotograf" class="wp-image-78773" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/04/f2e5f139-3274-4d81-93d2-5ae6b82.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/04/f2e5f139-3274-4d81-93d2-5ae6b82-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/04/f2e5f139-3274-4d81-93d2-5ae6b82-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/04/f2e5f139-3274-4d81-93d2-5ae6b82-696x464.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/04/f2e5f139-3274-4d81-93d2-5ae6b82-630x420.jpg 630w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">An der winterlichen Schlei</figcaption></figure>
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<h2 class="wp-block-heading">Ein Diplom-Politologe als persönlicher Referent</h2>



<p>Für Clemens Teschendorf war nicht nur die Politikwissenschaft spannend. Er wollte sich auch selbst politisch engagieren. Er stellte sich im Kurt-Schumacher-Haus in Berlin-Wedding vor und trat zum 1. April 1996 in die SPD ein. Er landete bei den „Jusos“ und übernahm bald erste Ämter. Zwischendurch streute Clemens Teschendorf ein paar Monate in Dänemark ein. Wegen der Liebe zog es ihn nach Aarhus, wo er bei einer Zeitung ein Praktikum absolvierte. Zurück in Berlin wechselte er bald den Studienort. An der Technischen Universität wurden die geisteswissenschaftlichen Fächer zunehmend ausgedünnt. Der Student aus Flensburg immatrikulierte sich für den Diplom-Studiengang an der Freien Universität. Schwerpunkte waren das politische System der Bundesrepublik, die Parteien und die Umweltpolitik. In der Diplomarbeit nahm Clemens Teschendorf eine Bewertung der EU-Altauto-Verordnung vor.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="534" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/04/IMG_4003.jpg" alt="Clemens Teschendorf – Pressesprecher, Kreistagsabgeordneter, Hobby-Fotograf" class="wp-image-78777" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/04/IMG_4003.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/04/IMG_4003-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/04/IMG_4003-768x513.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/04/IMG_4003-696x465.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/04/IMG_4003-629x420.jpg 629w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Wenn der Norden am schönsten ist, Rapsblüte</figcaption></figure></div>


<p>2003 erfolgte schließlich der Einstieg ins Berufsleben. Ein Freund hatte einen heißen Tipp: Berlins damaliger Finanzsenator Thilo Sarrazin suchte einen persönlichen Referenten. Der frischgebackene Diplom-Politologe war aber bei weitem nicht der einzige Bewerber, die Stelle bekam ein anderer. Kurz darauf suchte eine Staatssekretärin einen Referenten. Das nächste Bewerbungsverfahren lief. Plötzlich war wieder ein Platz frei bei Thilo Sarrazin. Die Unterlagen wechselten das Büro: Clemens Teschendorf begann nun doch beim Finanzsenator.<br>Dabei agierte er auch als stellvertretender Pressesprecher. Der Kollege war ein ehemaliger Rundfunk-Journalist und überließ dem Novizen die Kommunikation zu städtischen Beteiligungen und Steuern. „Die Veräußerung der Berliner Landesbank und die Haushaltskonsolidierung waren die großen Themen, und alle zwei Wochen hatten wir eine Demo vor der Tür“, berichtet Clemens Teschendorf von „spannenden und lehrreichen Jahren in einem großen Büro“. Seinen Chef lernte er dabei als „besonderen“ Menschen kennen, der gerne provozierte. Seinen ersten umstrittenen Beststeller „Deutschland schafft sich ab“ schrieb Thilo Sarrazin 2010, als dieser in Diensten der Bundesbank stand. Da war das Nordlicht inzwischen schon bei einem Berliner Staatssekretär beschäftigt – und gedanklich wieder in Flensburg.</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="78775" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/04/IMG_2087-768x1024.jpg" alt="Clemens Teschendorf – Pressesprecher, Kreistagsabgeordneter, Hobby-Fotograf" class="wp-image-78775" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/04/IMG_2087-768x1024.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/04/IMG_2087-225x300.jpg 225w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/04/IMG_2087-696x928.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/04/IMG_2087-315x420.jpg 315w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/04/IMG_2087.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption">Beim NDR</figcaption></figure>
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<h2 class="wp-block-heading">Rückkehr in den Norden</h2>



<p>Clemens Teschendorf hatte seit 2009 eine Freundin aus der Fördestadt. Das Paar dachte an eine gemeinsame Zukunft im hohen Norden. „Berlin ist als junger Mensch eine tolle Stadt, selbst um 4.30 Uhr ist noch eine Kneipe offen“, erzählt der Flensburger.<br>„Aber wenn man am nächsten Morgen zur Arbeit muss, zieht man eine Nacht mit ruhigem Schlaf vor.“ Er erfuhr davon, dass unter dem neuen Oberbürgermeister Simon Faber die Pressestelle im Flensburger Rathaus ausgeschrieben werden würde. Clemens Teschendorf klopfte mit einem „prominenten“ Anruf aus einem Berliner Staatssekretariat im Vorzimmer des Oberbürgermeisters an, ob eine Bewerbung Sinn machen würde. Das „Ja“ kam schnell, das Bewerbungsverfahren dauerte allerdings etwas länger.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/04/IMG_2172.jpg" alt="Clemens Teschendorf – Pressesprecher, Kreistagsabgeordneter, Hobby-Fotograf" class="wp-image-78776" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/04/IMG_2172.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/04/IMG_2172-300x225.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/04/IMG_2172-768x576.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/04/IMG_2172-696x522.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/04/IMG_2172-560x420.jpg 560w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/04/IMG_2172-80x60.jpg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/04/IMG_2172-265x198.jpg 265w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Standesamt mit Annika Carstensen, 2019</figcaption></figure></div>


<p>Im April 2011 lag die Zusage vor. Clemens Teschendorf und seine Freundin Annika mieteten sich ein Einfamilienhaus in Roikier an. „Nach Flensburg wollten wir nicht ziehen“, erklärt er. „Nach Berlin reizte uns das Landleben, der kurze Weg zur Ostsee und viel Platz für Haustiere.“ Er wurde aber noch in der Bundeshauptstadt gebraucht. Der Vertrag beim Staatssekretariat lief bis zum 30. Juni, und am 1. Juli, einem Freitag, war Beginn in Flensburg. So stieg Clemens Teschendorf am Donnerstag nach Feierabend in Berlin in sein vollgepacktes Auto, kam zu später Stunde in Roikier an, schlief kurz und erschien am nächsten Morgen im Flensburger Rathaus.</p>


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<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/04/IMG_6203-768x1024.jpg" alt="Clemens Teschendorf – Pressesprecher, Kreistagsabgeordneter, Hobby-Fotograf" class="wp-image-78780" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/04/IMG_6203-768x1024.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/04/IMG_6203-225x300.jpg 225w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/04/IMG_6203-696x928.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/04/IMG_6203-315x420.jpg 315w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/04/IMG_6203.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption">Bundestagswahlkampf mit Annika Carstensen, 2017</figcaption></figure></div>


<p>Simon Faber hatte er seit dem Bewerbungsgespräch nicht mehr gesehen, aber der Auftakt war gleich heiß. Ausgerechnet an jenem Tag führten die Dänen nach zehn Jahren wieder Grenzkontrollen ein – was großen Wirbel auslöste und auch Flensburg tangierte.<br>Der neue Pressesprecher stimmte kurz mit Simon Faber die Linie ab, dann ging es gemeinsam zum Grenz- übergang, wo am Seitenstreifen bereits Fernseh-Teams aus Nah und Fern warteten. „Den Oberbürgermeister führte ich von einem Interview zum nächsten“, erinnert er sich. „Ich sagte ihm stets, in welcher Sprache er zu kommunizieren hatte und aus welchem Land die Journalisten stammten.“ Simon Faber ging danach direkt in den Urlaub, Clemens Teschendorf in sein erstes Flensburger Wochenende.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/04/IMG_6208.jpg" alt="Clemens Teschendorf – Pressesprecher, Kreistagsabgeordneter, Hobby-Fotograf" class="wp-image-78781" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/04/IMG_6208.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/04/IMG_6208-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/04/IMG_6208-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/04/IMG_6208-696x464.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/04/IMG_6208-630x420.jpg 630w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Zwei, die sich mögen: Clemens und James</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Die Aufgaben eines Flensburger Pressesprechers</h2>



<p>Damals saß der Pressesprecher noch in Stock Nummer 13, seit 2017 – mit dem Wechsel auf Simone Lange – ging es zusammen mit dem Stellvertreter Christian Reimer in Etage zehn. Daran hat sich mit dem Amtsantritt von Fabian Geyer nichts geändert. SSW, SPD und parteilos – die drei Vorgesetzten hatten drei verschiedene politische Vitas. Für Clemens Teschendorf kein Problem. „Zum einen bin ich der Sprecher der gesamten Verwaltung, zum anderen besteht das Gebot der Loyalität“, erklärt er. „Nur bei den großen Fragen ist der Oberbürgermeister involviert.“ Nach 13 Jahren hat er schon viele Fragen mehrmals beantwortet und weiß genau, wo im großen Rathaus die richtige Ansprechperson sitzt.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/04/IMG_1864.jpg" alt="Clemens Teschendorf – Pressesprecher, Kreistagsabgeordneter, Hobby-Fotograf" class="wp-image-78774" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/04/IMG_1864.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/04/IMG_1864-300x225.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/04/IMG_1864-768x576.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/04/IMG_1864-696x522.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/04/IMG_1864-560x420.jpg 560w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/04/IMG_1864-80x60.jpg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/04/IMG_1864-265x198.jpg 265w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Arbeitsplatz Pressesprecher im Katastrophenstab der Stadt</figcaption></figure></div>


<p>Der Pressesprecher ist ein Job von Montagmorgen bis Freitagmittag – im Prinzip wie die meisten anderen. Es kommt aber schon vor, dass er politischen Ausschüssen oder den Ratsversammlungen beiwohnt, was sich schon mal bis in die Abendstunden ziehen kann. Und in dringenden Fällen ist Clemens Teschendorf auch am Wochenende erreichbar. Medien arbeiten rund um die Uhr. Es kann immer etwas hochkochen. „Mir ist es lieber, wenn Journalisten bei wichtigen Themen anrufen oder mich anschreiben, als dass sie spekulieren“, sagt der Pressesprecher.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wahlheimat Roikier, ein Ortsteil von Steinbergkirche</h2>



<p>Nach Feierabend geht es nach Angeln. Das Haus in Roikier ist inzwischen gekauft, Freundin Annika wurde geheiratet. Die Bude ist voll. „Wir haben einen Hund und derzeit sechs oder sieben Katzen“, schmunzelt Clemens Teschendorf und schiebt nach: „Meine Frau ist Tierärztin – und da gibt es immer mal ein Sorgenkind, um das man sich besonders kümmern muss.“ In Steinbergkirche gehörte er zu den Protagonisten der Kommunalpolitik, war stellvertretender Bürgermeister, Vorsitzender des Zweckverbandes für Abwasser und Leiter des Amtskulturrings.<br>2017 trat Clemens Teschendorf sogar als Direktkandidat für den Bundestag ab. Es waren 15 anstrengende Monate. Neben dem Job war ein Wahlkampf zu bewältigen. Anfangs sah es gut aus mit einem Mandat, doch dann trübte sich die Stimmung um die SPD ein. „Zwei Wochen brauchte ich, um wieder nach vorne zu blicken“, erzählt der 50-Jährige. „Im Nachhinein ist es auch ganz gut, dass es nichts mit Berlin geworden ist: Die Stadt ist lauter geworden.“ Außerdem habe er nach wie vor Freude an der Arbeit als Pressesprecher der Stadt Flensburg. Außerdem sitzt Clemens Teschendorf seit 2018 für die SPD im Kreistag und begleitet in Schleswig einige regionale Entwicklungen.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="450" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/04/C1430869-B776-483B-9015-A91BE56BC36B.jpg" alt="Clemens Teschendorf – Pressesprecher, Kreistagsabgeordneter, Hobby-Fotograf" class="wp-image-78768" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/04/C1430869-B776-483B-9015-A91BE56BC36B.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/04/C1430869-B776-483B-9015-A91BE56BC36B-300x169.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/04/C1430869-B776-483B-9015-A91BE56BC36B-768x432.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/04/C1430869-B776-483B-9015-A91BE56BC36B-696x392.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/04/C1430869-B776-483B-9015-A91BE56BC36B-747x420.jpg 747w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Im heimischen Fotohide in Roikier</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Hobbys: Fotografie und Musik</h2>



<p>Er beschränkt sich mittlerweile auf dieses eine Ehrenamt, um genug Zeit für Hobbys zu haben. Da war die Musik lange Zeit dominierend. Der Wahl-Angeliter spielte Gitarre in der Band „Triebwerk“. Die lauten Klänge sind aber verklungen. „Nach und nach sind die anderen Band-Mitglieder weggezogen oder gründeten Familien – wie es so ist im Alter von gut 30 Jahren“, erklärt er. „Vielleicht kommt in ein paar Jahren ja das Comeback.“ Mit Freunden besucht er drei bis vier Mal im Jahr Konzerte in Hamburg. </p>


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<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/04/IMG_5985-768x1024.jpg" alt="Clemens Teschendorf – Pressesprecher, Kreistagsabgeordneter, Hobby-Fotograf" class="wp-image-78779" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/04/IMG_5985-768x1024.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/04/IMG_5985-225x300.jpg 225w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/04/IMG_5985-696x928.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/04/IMG_5985-315x420.jpg 315w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/04/IMG_5985.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption">Bodø, 2024</figcaption></figure></div>


<p>Das aktive Hobby ist nun die Fotografie. Schon in der Jugend hatte Clemens Teschendorf mit einer Spiegelreflexkamera experimentiert. 2018 kaufte er sich eine Systemkamera. Mit dem Wohnmobil ist er gerne für ein paar Tage unterwegs. Frau und Hund sind meistens dabei. Vor allem eine Leidenschaft für Motive mit Wildtieren ist erwacht. Deshalb legte sich der Foto-Enthusiast auch ein riesiges Objektiv zu – um den Vögeln und Vierbeinern ganz nah zu kommen. Seine Erfahrungen und Aufnahmen teilt er in einem Video-Kanal („Teschendorf Naturfotografie“) und auf den sozialen Medien.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="532" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/04/DSC_6035.jpg" alt="Clemens Teschendorf – Pressesprecher, Kreistagsabgeordneter, Hobby-Fotograf" class="wp-image-78771" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/04/DSC_6035.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/04/DSC_6035-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/04/DSC_6035-768x511.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/04/DSC_6035-696x463.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/04/DSC_6035-632x420.jpg 632w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Am Flensburg-Modell im Rathaus</figcaption></figure></div>


<p>Manchmal geht es mit einem oder zwei Gleichgesinnten auf Foto-Tour. Clemens Teschendorf erwischte in Norwegen schon stolze Elche, verpasste aber Moschusochsen. Im Februar ging es auf die Lofoten. Während sich die Mitreisenden vor allem an den Landschaften mit einem beeindruckenden Polarlicht begeisterten, interessierte sich der Flensburger vor allem für den Fels mit den vielen Krähenscharben. 30 Aufnahmen die Sekunde! Und an der Wand im Büro hängt ein Bild mit einem Alpenstrandläufer, den er auf dem Darß fotografierte. Jetzt, wo die Tage wieder deutlich länger und wärmer geworden sind, geht es für Clemens Teschendorf mit dem Feierabend oft direkt vom Rathaus in die freie Natur.</p>



<p><em>Jan Kirschner<br>Fotos: Jan Kirschner, privat</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://flensburgjournal.de/clemens-teschendorf-pressesprecher-kreistagsabgeordneter-hobby-fotograf/">Clemens Teschendorf – Pressesprecher,  Kreistagsabgeordneter, Hobby-Fotograf</a> erschien zuerst auf <a href="https://flensburgjournal.de">Flensburgjournal</a>.</p>
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