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	<title>Palliativstation Archive - Flensburgjournal</title>
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		<title>30 Jahre Katharinen Hospiz am Park:„Den Tagen mehr Leben geben“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Jul 2022 10:56:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das Gebäude am nordöstlichen Rand des Christiansen-Parks, an der Kreuzung von Mühlenstraße und Stuhrsallee, ist ein schöner Bau. Es handelt sich um eine Villa von 1760. Rechts neben dem Haupteingang befindet sich die Klingel. Darüber glänzt ein Schild. „Ökumenisches Zentrum für Hospizarbeit und Palliativmedizin“, liest der Besucher unter der Überschrift „Katharinen Hospiz am Park“. Diese [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://flensburgjournal.de/30-jahre-katharinen-hospiz-am-parkden-tagen-mehr-leben-geben/">30 Jahre Katharinen Hospiz am Park:&lt;br&gt;„Den Tagen mehr Leben geben“</a> erschien zuerst auf <a href="https://flensburgjournal.de">Flensburgjournal</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das Gebäude am nordöstlichen Rand des Christiansen-Parks, an der Kreuzung von Mühlenstraße und Stuhrsallee, ist ein schöner Bau. Es handelt sich um eine Villa von 1760. Rechts neben dem Haupteingang befindet sich die Klingel. Darüber glänzt ein Schild. „Ökumenisches Zentrum für Hospizarbeit und Palliativmedizin“, liest der Besucher unter der Überschrift „Katharinen Hospiz am Park“.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="800" height="532" data-id="71636" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/DSC_7837.jpg" alt="" class="wp-image-71636" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/DSC_7837.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/DSC_7837-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/DSC_7837-768x511.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/DSC_7837-696x463.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/DSC_7837-632x420.jpg 632w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>
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<p><br>Diese Institution besteht inzwischen seit 30 Jahren und hat sich mit dem Motto „Den Tagen mehr Leben geben“ einen guten Ruf über die Grenzen Flensburgs hinaus erarbeitet. Zu den interessierten Besuchern gehörten unter anderem der ehemalige Ministerpräsident Peter-Harry Carstensen, die frühere Familienministerin Kristina Schröder oder der einstige Vize-Kanzler Franz Müntefering als Vorsitzender einer  Seniorenorganisation. Der Name „Katharinen Hospiz am Park“ hat sich längst eingespielt und führt doch immer wieder zu  Missverständnissen und zu staunenden Gesichtern bei den Zeitgenossen, wenn man ihnen erklärt, dass das Flensburger Hospiz eigentlich gar kein Hospiz ist, sondern eine Palliativstation. Als die Gründer diesen Namen vor drei Dekaden wählten, unterschied man die Begrifflichkeiten noch nicht so strikt und ahnte noch nicht, dass Pflegekasse und Krankenversicherung einmal eine haargenaue Gliederung  der Bereiche erforderlich machen würden. Ganz unabhängig von der eigentlichen Arbeit steht das hübsche Gebäude am Christiansen-Park  auch für den ersten Ansatz einer Kooperation zwischen den beiden Flensburger Krankenhäusern und kann im Rückblick als Prolog einer Entwicklung gewertet werden, die in einigen Jahren im neuen,  gemeinsamen Klinik-Standort am Peelwatt münden soll. 1992 gründeten die DIAKO und das Sankt-Franziskus-Hospital unter dem Namen „Katharinen Hospiz am Park“ eine gemeinsame Palliativstation mit sechs Betten. Ziel ist es, schwerstkranken und sterbenden Menschen einen Ort zu bieten, an dem Beschwerden bestmöglich gelindert werden und an dem eine einfühlsame Begleitung auch ihrer Angehörigen möglich ist, sodass ein würdiges Leben bis zum Tod möglich wird. Der  Unterschied zu einem stationären Hospiz: In einer solchen Einrichtung werden schwerkranke Menschen in der letzten Lebensphase über einige Wochen oder wenige Monate bis zu ihrem Tod gepflegt. Ein solches Angebot gibt es derzeit in Flensburg (noch) nicht. Doch auch auf der Palliativstation kommt es vor, dass Menschen sterben – oft weil sie sehr spät kommen. Von den 120 bis 140 Personen, die jährlich im „Katharinen Hospiz am Park“ betreut werden, können aber immerhin ca. ein Drittel soweit stabilisiert werden, dass sie nach Hause entlassen werden können, um dort zu sterben. Die Flensburger Protagonisten ließen sich vor 30 Jahren von der modernen Hospizbewegung inspirieren, die in den 1960er und 70er Jahren vor allem von der englischen Krankenschwester, Sozialarbeiterin und Ärztin Cicely Saunders geprägt wurde. Man erfuhr sehr schnell, dass die Krankenkasse zwar die Aufenthalte decken würde, die Vielzahl der weiteren, notwendigen Angebote aber nur mit zusätzlichen Geldern zu realisieren sein würde. Deshalb wurde schon in der Pionierphase ein Förderverein für das „Katharinen Hospiz am Park“ initiiert – und später auch eine Stiftung. Klar war: Ohne Spenden würde das Konzept nicht funktionieren. Und auch nicht ohne das Ehrenamt. Ehrenamtliche werden in einem sechsmonatigen Kurs intensiv vorbereitet, damit sie dann sterbende Menschen, kranke Kinder sowie deren Angehörige und Familien begleiten können. Auch die Organisation von Festen, die Sitzwachen bei sterbenden Menschen und der Frühstücksdienst auf der Palliativstation gehören zu den Aufgaben. „Nirgends habe ich so viel über das Leben gelernt, wie in der Begleitung sterbender Menschen“, antworten die Ehrenamtler zumeist, wenn sie nach ihren gewonnenen Erfahrungen gefragt werden.</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1920" height="2560" data-id="71597" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_6632-scaled.jpg" alt="" class="wp-image-71597" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_6632-scaled.jpg 1920w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_6632-225x300.jpg 225w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_6632-768x1024.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_6632-1152x1536.jpg 1152w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_6632-1536x2048.jpg 1536w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_6632-696x928.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_6632-1068x1424.jpg 1068w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_6632-315x420.jpg 315w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="395" height="527" data-id="71596" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/klinikclowns.jpg" alt="" class="wp-image-71596" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/klinikclowns.jpg 395w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/klinikclowns-225x300.jpg 225w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/klinikclowns-315x420.jpg 315w" sizes="(max-width: 395px) 100vw, 395px" /><figcaption>Zwei Klinikclowns (Clowns im Einsatz e.V.)</figcaption></figure>



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<p></p>



<p>Auch die zwölf Mitglieder des Beirats erfüllen ihre Funktion ehrenamtlich. Es sind Vertreter der Krankenhäuser und des öffentlichen Lebens. Mediziner, Journalisten, Pastoren, Vertreter der Stadt und der Vorsitzende des Fördervereins bringen ihren Erfahrungsschatz ein. Als größter Erfolg dieses Gremiums gilt die Etablierung des ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes in 2004, den ersten in Schleswig-Holstein. Bei der Betreuung eines Kindes wurde damals eine mangelnde Versorgungsmöglichkeit erkannt, was daraufhin lösungsorientiert im Beirat diskutiert wurde. Fünf hauptamtliche Mitarbeiterinnen und 42 ehrenamtliche Mitarbeitende beraten und begleiten Kinder, Jugendliche und deren Familien, die lebensbedrohliche Erkrankungen, Sterben, Tod und Trauer selbst oder in ihrem nahen Umfeld erleben. Auch Kindertagesstätten und Schulen können für diese Thematik Unterstützung anfordern. 2010 folgte ein weiteres Angebot: die „Spezialisierte ambulante Palliativ- Versorgung“, kurz SAPV. Hier geht es darum, dass schwerstkranke Patienten mit lebensverkürzenden Erkrankungen von palliativmedizinisch spezialisierten Ärzten und Pflegekräften zu Hause im Kreis der Angehörigen begleitet werden können. Für dieses wie auch andere Angebote des „Katharinen Hospiz am Park” gilt ein regionales Konzept. „Unsere Arbeit richtet sich nicht nur an die Menschen in Flensburg, sondern auch an die im Kreis Schleswig-Flensburg und in Nordfriesland“, erklärt Geschäftsführer Thomas Schwedhelm. Im Bereich der Trauerbegleitung durch das „Katharinen Hospiz am Park“ haben sich zwei Trauergruppen etabliert. Jeden ersten Mittwoch im Monat findet „Das Lebenscafé“ in der Wrangelstraße statt. „Gemeinsam weniger einsam, Erfahrungen in der Trauer teilen“, lautet das Motto. Eine Teilnahme ist völlig unverbindlich. An jedem dritten Samstagnachmittag im Monat gibt es mit einer anderen Gruppe einen gemeinsamen Spaziergang in die Natur mit Gesprächen. Treffpunkt ist das „Katharinen Hospiz am Park“. Neben der Institution selbst besteht auch der angeschlossene Förderverein bereits seit 30 Jahren. Er wurde in der Gründungsphase als zusätzliches Instrument der Spenden-Akquise installiert. Zusätzlich unterstützt dieser Verein das „Katharinen Hospiz am Park“ in der Öffentlichkeitsarbeit und bei finanziellen Angelegenheiten. Die wichtigste Säule sind dabei die 1100 Mitglieder, womit der Förderverein deutschlandweit zu den größten seiner Art zählt. Bei einem Jahresbeitrag von 30 Euro für Singles, 50 Euro für Ehepaare sowie freiwilligen Extra-Spenden kommen jährlich 55.000 Euro zusammen. Dieses Volumen klingt stattlich und das würde der Förderverein mit dem neuen Vorsitzenden Michael Schwandt am liebsten ausbauen. Denn jährlich werden weit über eine halbe Million Euro an Spendengeldern benötigt – auch wenn sich viele wundern. „So viel Geld bei nur sechs Betten“, heißt es häufiger. Aber dieses Geld wird nicht für die sechs Betten benötigt, sondern ganz überwiegend dafür, das umfangreiche weitere Angebot sicherzustellen, für das es keine regulären Gelder gibt. Um diese Finanzierung und damit die Arbeit sicherzustellen, ist es wünschenswert, das Engagement für das Hospiz Flensburg zu einer gemeinsamen Sache in der Region zu machen. Wirtschaftsunternehmen – kleine, wie große, Privatpersonen – jüngere wie ältere. Einmal im Jahr werden alle Spender, die die Einrichtung mit über 2500 Euro bedachten, eingeladen – zu einer besonderen Prozedur. Seit Mai 2012 ziert ein Fisch des Flensburger Künstlers Hans-Ruprecht Leiß den Vorgarten vom „Katharinen Hospiz am Park“ – als plastisches Bildnis für das sich immer wieder erneuernde, reiche Leben. Erst im Juni brachte der Künstler für jede größere Spende vor den Augen der Spender eine Schuppe an. „In der Anmut des Fisches spiegelt sich die Schönheit der Schöpfung wider“, erklärt Hans-Ruprecht Leiß. „Und die Osterglocke im Maul ist das Symbol für das Katharinen Hospiz am Park.“ Zurück zum Förderverein, dem bislang eine große personelle Konstanz vergönnt war. </p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="532" data-id="71594" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/DSC_7800.jpg" alt="" class="wp-image-71594" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/DSC_7800.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/DSC_7800-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/DSC_7800-768x511.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/DSC_7800-696x463.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/DSC_7800-632x420.jpg 632w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption>Der Flensburger Künstler Hans-Ruprecht Leiß an seinem Fisch</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" data-id="71595" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/foerderverein_hans.jpg" alt="" class="wp-image-71595" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/foerderverein_hans.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/foerderverein_hans-300x225.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/foerderverein_hans-768x576.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/foerderverein_hans-696x522.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/foerderverein_hans-560x420.jpg 560w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/foerderverein_hans-80x60.jpg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/foerderverein_hans-265x198.jpg 265w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption>Hans-August Dethleffsen</figcaption></figure>
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<p></p>



<p>Gründungsvorsitzende war Elke von Hassel, die bis 2013 amtierte und den Stab dann an Hans-August Dethleffsen weitergab. Erst Ende April trat der nicht mehr zur Wahl des Vorsitzenden an. „Das ist der richtige Zeitpunkt, Kreativität und Innovation nehmen mit dem Alter nicht zu“, erklärt der 75-Jährige, der auch aus dem neunköpfigen Gesamtvorstand ausschied. „Es ist für alle Seiten besser, wenn ein klarer Schnitt gemacht wird.“ Die Amtsgeschäfte des Fördervereins übernahm Michael Schwandt. Der Bankkaufmann war schon Präsident beim „Lions-Club Flensburger-Schiffbrücke“. Diese Präsidentschaft erlebte auch Thomas Schwedhelm, Geschäftsführer des „Katharinen Hospiz am Park“. Man kam ins Gespräch. Da der  Rückzug von Hans-August Dethleffsen schon länger angekündigt war, schnupperte Michael Schwandt in den Förderverein. Dabei begegnete er vielen bekannten Gesichtern. Von „einem warmen Übergang“ spricht der Neue. „Ich bin nicht die Fachkraft in der Sterbebegleitung“, stellt er klar. „Vielmehr geht es um die Vernetzung, darum Leute zu motivieren, Mitglied zu werden und darum, neue Werbe-Möglichkeiten zu  kreieren.“ Der Förderverein betreibt Öffentlichkeitarbeit für das „Katharinen Hospiz am Park“. Vier Mal im Jahr erscheint der Katharinen-Brief und präsentiert viele Neuigkeiten aus dem Orbit zwischen hauptamtlichen Mitarbeitern, Leitung, ehrenamtlichen Mitarbeitern und natürlich dem Förderverein, dessen Mitglieder stets zum Sommerfest des „Katharinen Hospiz am Park“ eingeladen werden. Sonst begründet sich der Förderverein nicht über Aktivitäten. Das Anliegen ist es schließlich, nicht Vereinsmeierei zu betreiben, sondern mit kleinen Beiträgen eine gute und wichtige Sache zu unterstützen. Unter dem Dach des Fördervereins läuft auch „Bella Secunda“, der bekannte Second-Hand-Laden.</p>


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<p>Inzwischen stehen hinter dieser karitativen Einrichtung in der Speicherlinie 34 rund drei Dutzend Frauen. Unter der Leitung von Karen  Hueck, die vor rund zwei Dekaden nach einem persönlichen Schicksalsschlag „sehr angetan“ war von der Arbeit des Hospizes, wuchs und entwickelte sich die Initiative für diesen guten „Geldbringer“ des Fördervereins. Menschen, die ihren Kleiderschrank aufräumen, spenden die Textilien an „Bella Secunda“. Karen Hueck und ihr Team sortieren  das eingegangene Gut und  verkaufen dann Blusen, Hosen, Pullover oder Schuhe, und zwar montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr sowie samstags von 10.30 bis 14 Uhr. Am Ende eines Jahres beläuft sich der Umsatz auf 80.000 Euro. Davon müssen wegen der umfangreichen, ehrenamtlichen Arbeit nur Miete und Nebenkosten finanziert werden, sodass eine stattliche Summe für das „Katharinen Hospiz am Park“ verwendet werden kann. Zum „Katharinen Hospiz am Park“ gehört inzwischen auch das historische Waldrestaurant in der Marienhölzung. Das SAPV-Team hat dort Platz gefunden. Im letzten August öffnete erstmals das „Café Kauz“ seine Pforten. Der Name wurde nach einem Waldbewohner gewählt, der gerne im Schornstein nistete, während ein Team von über 30 Ehrenamtlichen von Freitag bis Sonntag Getränke und Kuchen serviert. </p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" data-id="71635" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/20220620_134054.jpg" alt="" class="wp-image-71635" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/20220620_134054.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/20220620_134054-300x225.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/20220620_134054-768x576.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/20220620_134054-696x522.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/20220620_134054-560x420.jpg 560w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/20220620_134054-80x60.jpg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/20220620_134054-265x198.jpg 265w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" data-id="71641" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/S_1-3_1702_IMG_6850.jpg" alt="" class="wp-image-71641" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/S_1-3_1702_IMG_6850.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/S_1-3_1702_IMG_6850-300x225.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/S_1-3_1702_IMG_6850-768x576.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/S_1-3_1702_IMG_6850-696x522.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/S_1-3_1702_IMG_6850-560x420.jpg 560w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/S_1-3_1702_IMG_6850-80x60.jpg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/S_1-3_1702_IMG_6850-265x198.jpg 265w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>
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<p>Ganz frisch, am 20. Juni, erfolgte der Spatenstich für einen Neubau am Christiansen-Park, der dann nicht nur die sechs bisherigen Zimmer samt Betten aufnehmen soll, sondern auch sechs weitere bekommen wird. Ein Bauvorhaben, das eine lange Vorlaufphase hatte und einige Wendungen vollzog. Zunächst mussten etliche Alternativ-Standorte geprüft werden, da eine Bebauung am Rand des altehrwürdigen Christiansen-Parks nicht nur Freunde hatte. Eine bessere Lösung fand sich aber nicht. Als diese Vorarbeiten längst abgeschlossen waren und die praktische Umsetzung schon in Sichtweite, ergab sich mit dem geplanten Malteser-Diako Klinikum am Peelwatt die Notwendigkeit, die Palliativbetten dorthin zu verlagern. Damit war eine Förderung des Katharinen Hospiz am Park als Krankenhaus nicht mehr möglich. Die beiden Träger hielten trotzdem am Neubau für das „Katharinen Hospiz am Park“ fest. Bereits im Februar wurde das stark sanierungsbedürftige Nebengebäude, das Tom-Christiansen-Haus, abgerissen. Deshalb wurde der ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst in die Wrangelstraße ausgelagert, um später in das bisherige Hauptgebäude einzuziehen. Sechs Betten des Neubaus sollen nach der Fertigstellung als stationäre Hospizbetten genutzt werden, die weiteren sechs Betten als Palliativstation wie bisher. Nach dem Umzug der Palliativstation in das Malteser-Diako Klinikum am Peelwatt werden die Betten im Katharinen Hospiz am Park dann ausschließlich als stationäre Hospizbetten betrieben. Das neue Gebäude soll zwischen den Bäumen eine Z-Form aufweisen und auf pfahlartigen Punktfundamenten errichtet werden, um das Wurzelwerk der geschützten  Gewächse zu schonen und um den Höhenunterschied im Gelände auszugleichen. Die Patientenzimmer sollen alle mit Blick auf den Christiansen-Park in das helle Ziegelwerk-Bauwerk eingegliedert werden. Auch die Finanzierung musste nochmals überdacht werden. Die beiden Träger sichern den Bau ab. Zudem fließen 250.000 Euro aus Rücklagen des Fördervereins ebenso ein wie 250.000 Euro von der Stadt Flensburg. Gut 2,0 Mio. Euro müssen nach heutigem Stand vom Katharinen Hospiz am Park als Kredit aufgenommen werden. </p>


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<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_8566-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-71600" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_8566-1024x768.jpg 1024w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_8566-300x225.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_8566-768x576.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_8566-696x522.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_8566-1068x801.jpg 1068w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_8566-560x420.jpg 560w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_8566-80x60.jpg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_8566-265x198.jpg 265w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_8566.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Auf der Terrasse bei einer Aufführung von &#8222;Weltentor&#8220;</figcaption></figure></div>


<p><em>Text: Jan Kirschner <br>Fotos: Jan Kirschner, privat</em></p>



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