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	<title>Marine Archive - Flensburgjournal</title>
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	<description>Dein Magazin für Flensburg und Umgebung</description>
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		<title>„Felix“ Sauer – der Marine und dem Element Wasser stets treu ergeben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Jun 2023 22:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Straßen und Stadtteile]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>An seinem Lebenslauf fällt auf, dass er bestimmte Dinge seit vielen Jahrzehnten aktiv und unermüdlich betreibt, man kann somit schon beim ersten Blick auf seine Vita sagen: Ein zuverlässiger Mensch, der alles was ihm sehr wichtig und eine Herzensangelegenheit ist oder geworden ist, akribisch, kompetent und zuverlässig durchzieht. Wie bei so vielen Menschen seiner Generation war ihm sein späterer Lebensweg nicht gerade in die Wiege gelegt worden. Er hat jedenfalls an bestimmten Eckpunkten seines Lebens Entscheidungen gefällt, die er offensichtlich richtig getroffen hat – zumindest macht er diesen Eindruck auf seinen Gesprächspartner. Wir haben uns mit „Felix“ Sauer unterhalten, der uns seine Lebensgeschichte sehr spannend, plastisch und unterhaltsam geschildert hat, gleichzeitig eine Geschichte, wie sie irgendwie auch typisch ist für ein Leben in einer Stadt wie Flensburg, die jahrzehntelang eine große Garnisonsstadt war, an der Küste gelegen, mit langer Marinetradition und direktem Zugang zur Ostsee.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/20230420_Wolf-Dieter_Sauer_008-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-75034" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/20230420_Wolf-Dieter_Sauer_008-683x1024.jpg 683w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/20230420_Wolf-Dieter_Sauer_008-200x300.jpg 200w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/20230420_Wolf-Dieter_Sauer_008-768x1152.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/20230420_Wolf-Dieter_Sauer_008-696x1044.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/20230420_Wolf-Dieter_Sauer_008-280x420.jpg 280w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/20230420_Wolf-Dieter_Sauer_008.jpg 800w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /><figcaption class="wp-element-caption">Wolf-Dieter „Felix“ Sauer</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Die jungen Jahre</h2>



<p>Felix Sauer, der eigentlich Wolf-Dieter mit Vornamen heißt, wurde am 15.02.1939 in Krefeld geboren, im Tierkreiszeichen Wassermann. Er erlebte eine für jene Jahre im Zweiten Weltkrieg und in der „schlechten Zeit danach“ typische Kindheit, durchlief unauffällig die Volksschule und absolvierte anschließend auf Geheiß der Eltern eine Handwerkslehre. In seinem Lehrbetrieb begegnete er einem älteren Gesellen, der ihm immer wieder vorschwärmte von dessen eigener Fahrenszeit bei der Marine, seinen abenteuerlichen Jahren auf einem deutschen U-Boot während des Zweiten Weltkriegs. Unser Protagonist war sichtlich beeindruckt, er entwickelte zudem schon früh ein gewisses Fernweh. Die Gründung der Bundeswehr Ende des Jahres 1955 bestärkte ihn in seinem Wunsch, sich zur Marine zu melden und zur See zu fahren. Wolf-Dieter bewarb sich bei der Truppe, wurde nach erfolgreichem Gesundheitscheck als „Soldat auf Zeit“ eingestellt, trat am 1. August 1957 seinen Wehrdienst an. Er absolvierte seine viermonatige Grundausbildung bei der 1. Schiffsstamm-Abteilung in Wilhelmshaven-Ebkeriege. Dort, während der laufenden „Grundausbildung“, wurde ihm eines Tages der Spitzname „Felix“ von einem der Hilfsausbilder verpasst – dem Vorgesetzten war Wolf-Dieter wohl zu lang. Den Namen Felix wurde er fortan nicht wieder los …</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="800" height="532" data-id="75041" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/Felix-hat-alle-im-Blick.jpg" alt="" class="wp-image-75041" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/Felix-hat-alle-im-Blick.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/Felix-hat-alle-im-Blick-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/Felix-hat-alle-im-Blick-768x511.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/Felix-hat-alle-im-Blick-696x463.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/Felix-hat-alle-im-Blick-632x420.jpg 632w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Felix hat alle im Blick</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="800" height="536" data-id="75035" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/Auf-dem-Wasser-zu-Hause.jpg" alt="" class="wp-image-75035" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/Auf-dem-Wasser-zu-Hause.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/Auf-dem-Wasser-zu-Hause-300x201.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/Auf-dem-Wasser-zu-Hause-768x515.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/Auf-dem-Wasser-zu-Hause-696x466.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/Auf-dem-Wasser-zu-Hause-627x420.jpg 627w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Auf dem Wasser zu Hause</figcaption></figure>
</figure>



<h2 class="wp-block-heading">Erste Begegnung mit Flensburg</h2>



<p>Im Januar 1958 kam er erstmals nach Flensburg. Als Angehöriger der Verwendungsreihe 35 – die Ziffer stand seinerzeit für Sperrwaffenmechanik – trat er zur Fachvorausbildung (Gasten-Lehrgang) bei der Marine-Unterwasserwaffen-Schule in Flensburg-Mürwik an. Die Stadt gefiel ihm außerordentlich gut, zumal er schon recht bald ein fesches Mädel aus Engelsby kennenlernte – mit ihr ist er übrigens heute noch glücklich verheiratet! Felix‘ Ausbildung war allerdings noch längst nicht beendet, die Marine sandte ihn zu mehreren weiteren Fach-Lehrgängen, so war er auch eine Zeitlang in Bremerhaven stationiert. 1964 war ein besonderes Jahr für ihn: Er heiratete seine Hella, bezog hier in Flensburg mit ihr die erste gemeinsame Wohnung, war privat und beruflich glücklich und zufrieden. Aus ihrer harmonischen Ehe gingen später drei Kinder hervor. Beruflich hielt ihn die Marine ständig auf Trab. Er absolvierte zahllose weitere Zusatzqualifikationen, wie etwa eine umfassende ABC-SE-Ausbildung, Feuerwerker-Ausbildungen, Qualifikationen zum Sprengleiter sowie einen AuM-Lehrgang. Eine Zeitlang, von 1962 bis 1964, war er als Lehr-Unteroffizier an der schon erwähnten Unterwasserwaffenschule in Mürwik eingesetzt, war Sachbearbeiter im Stab der S-Bootflottille, die seinerzeit noch in der Mürwiker Straße (beim Bunker in Mürwik) ihren Sitz hatte. Felix war sogar einmal 2 Jahre als Wehrdienstberater beim Kreiswehrersatzamt (KWEA) Bochum und für die Ausstellung „Unsere Marine“ eingesetzt. Wie es sich für einen „Mariner“ der „3er-Verwendung“ gehörte, fuhr er selbstverständlich auch eine Zeitlang zur See, war an Bord des Minenlegers „Bochum“ als Sperrwaffenabschnittsleiter und anschließend als Geschwader-Sperrmeister beim Minenleger-Geschwader für eben jenen Bereich verantwortlich.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="535" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/Vorbildliche-Koerperhaltung.jpg" alt="" class="wp-image-75044" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/Vorbildliche-Koerperhaltung.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/Vorbildliche-Koerperhaltung-300x201.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/Vorbildliche-Koerperhaltung-768x514.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/Vorbildliche-Koerperhaltung-696x465.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/Vorbildliche-Koerperhaltung-628x420.jpg 628w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Vorbildliche Körperhaltung</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Der Beruf als Unteroffizier bei der Marine</h2>



<p>Von Beginn an hatte Felix geplant, Berufssoldat zu werden. Nach erfolgreichen Abschlüssen der jeweiligen Laufbahnlehrgänge wurde seine Dienstzeit immer entsprechend weiter verlängert, nach der Beförderung zum Dienstgrad Oberbootsmann wurde sein Antrag auf Übernahme als Berufssoldat positiv beschieden.<br>Den überwiegenden Teil seiner immerhin 35 Dienstjahre bei der Marine konnte Felix tatsächlich am Standort Flensburg verbringen. Dank der damals vielen und vielfältigen Bundeswehrdienststellen in Flensburg und Glücksburg einschließlich des großen Stützpunktbereiches (heute das Quartier „Sonwik“) war das gut machbar.<br>Seine Dienstzeit klang schließlich aus in Glücksburg-Meierwik. Dort beim Flottenkommando verbrachte er seine letzten 14 Dienstjahre von 1978 bis 1992 als Stabsbootsmann. Am 31. März 1992 wurde Felix Sauer feierlich verabschiedet und in den Ruhestand versetzt. Eine besondere und zusätzliche Funktion hat ihn durch viele Jahre seiner Dienstzeit begleitet. Er war in einigen seiner jeweiligen Dienststellen zusätzlich in Sachen „Sport“ und „Sportausbildung aller Dienstgradgruppen“ verantwortlich. So war es auch auf seinem letzten Dienstposten in Glücksburg-Meierwik, er genoss dort bei allen Vorgesetzten und Kameraden ein hohes Ansehen und wurde entsprechend würdevoll offiziell verabschiedet.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="549" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/Ein-Abschied-wie-es-sich-gehoert.jpg" alt="" class="wp-image-75040" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/Ein-Abschied-wie-es-sich-gehoert.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/Ein-Abschied-wie-es-sich-gehoert-300x206.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/Ein-Abschied-wie-es-sich-gehoert-768x527.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/Ein-Abschied-wie-es-sich-gehoert-218x150.jpg 218w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/Ein-Abschied-wie-es-sich-gehoert-696x478.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/Ein-Abschied-wie-es-sich-gehoert-612x420.jpg 612w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/Ein-Abschied-wie-es-sich-gehoert-100x70.jpg 100w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Ein Abschied wie es sich gehört</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Felix Sauer und der Sport</h2>



<p>Felix war schon während seiner insgesamt 35 Jahre als Berufsunteroffizier bei der Marine immer sehr sportbegeistert, zudem ein ehrenamtlich engagierter Sportler und Übungsleiter, wie er im Buche steht. Er engagiert sich übrigens heute noch bei der Abnahme der Sport- abzeichen, ist seit 1974(!) Sportabzeichen-Prüfer, sein ganz besonderes Steckenpferd in Sachen „Sport“ hat ihn schließlich zur DLRG (Deutsche Lebensrettungs-Gesellschaft) geführt.<br>„Während meiner Dienstzeit bei der Unterwasserwaffenschule in Mürwik (1959 bis 1964) nahm ich an der Ausbildung zum Rettungsschwimmer teil. Damals hieß es noch: Grundschein und Leistungsabzeichen. Mit dieser Qualifikation wurde ich anschließend stets als Aufsichtsführender beim dienstlichen Schwimmen abgeteilt“, erinnert sich unser Protagonist. „Im Jahre 1963 begann ich meine Mitgliedschaft bei der DLRG, Bezirk Flensburg. Zu jener Zeit gab es noch die Standort-Badeanstalt Mürwik – direkt an der Förde unterhalb der Marineschule Mürwik gelegen. Im Laufe meiner Dienstzeit wurde ich an der Bundeswehr-Sportschule in Sonthofen zum Fachsportleiter „Schwimmen“ ausgebildet. Später erwarb ich weitere Zertifikate wie den Lehrschein der Wasserwacht( DRK), den der DLRG und den Prüferausweis für die Abnahme des „Deutschen Sportabzeichens“, so unser Gesprächspartner.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="538" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/Retten-will-gelernt-sein.jpg" alt="" class="wp-image-75042" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/Retten-will-gelernt-sein.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/Retten-will-gelernt-sein-300x202.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/Retten-will-gelernt-sein-768x516.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/Retten-will-gelernt-sein-696x468.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/Retten-will-gelernt-sein-625x420.jpg 625w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Retten will gelernt sein</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Bundeswehr und DLRG</h2>



<p>Schon im Sommer 1956 wurde in Kooperation zwischen Bundeswehr – hier im Speziellen die Marine-Fernmeldeschule Mürwik – und der DLRG die Ausbildung von Soldaten zum Rettungsschwimmer im hiesigen DLRG­-Stützpunkt Bundeswehr begonnen, dieser Stützpunkt ist seitdem an die DLRG Flensburg angegliedert.<br>Seit 1956 – seit über 66 Jahren – wurden im Rahmen dieser Ausbildung über 15.000 Schwimmabzeichen der Stufen Deutsches Schwimmabzeichen in Bronze, Silber und Gold abgenommen. Zudem wurden nach dem Motto „Vom Nichtschwimmer zum Schwimmer und vom Schwimmer zum Rettungsschwimmer“ an gleicher Stelle rund 14.000 Rettungsschwimmer in den Stufen Deutsches Rettungsschwimmerabzeichen (DRSA) in Bronze, Silber und Gold ausgebildet, dabei die theoretischen wie praktischen Leistungen abgeprüft – sehr imposante Zahlen! In den ersten Jahren bis ins Jahr 1964 hinein konnte diese Ausbildung nur im Sommerhalbjahr draußen „in den Fluten“ der Flensburger Förde stattfinden. Es gab hier oben im Norden nämlich überhaupt noch keine Schwimmhalle. Die Ausbilder und Auszubildenden wurden in den Monaten der kalten Jahreszeit einmal wöchentlich extra mit dem Bus nach Kiel gefahren, um dort in der Schwimmhalle am Knooper Weg zu üben und geprüft zu werden.<br>Von 1964 an konnten sie für die Ausbildung zumindest in Flensburg bleiben, das hier neu entstandene Hallenbad an der Straße Munketoft durften sie mitnutzen bis zum Jahre 1975.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="499" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/Wolf-Dieter_Sauer_34.jpg" alt="" class="wp-image-75045" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/Wolf-Dieter_Sauer_34.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/Wolf-Dieter_Sauer_34-300x187.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/Wolf-Dieter_Sauer_34-768x479.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/Wolf-Dieter_Sauer_34-696x434.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/Wolf-Dieter_Sauer_34-673x420.jpg 673w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Wiederbelebung</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Endlich eine Bundeswehr-Schwimmhalle!</h2>



<p>Mit Inbetriebnahme der Flensburger Standort-Schwimmhalle der Bw am 2. September 1975 – auf dem Gebiet der Marineschule Mürwik, Kelmstraße, gelegen, konnte endlich die Ausbildung ganzjährig und wetterunabhängig durchgeführt werden. Eine große Erleichterung nicht nur für die Ausbilder, sondern auch einhergehend mit großer Zeiteinsparung der Lehrgangsteilnehmer an der MSM sowie einem Qualitätssprung in der Sport­ausbildung aller Soldaten am Standort Flensburg. Die Marineschule, die ja zuvor schon in jeder Hinsicht vom Einsatz der DLRG- Ausbilder profitiert hatte, konnte nun schwerpunktmäßig einen Nutzen daraus ziehen. Auf die Frage, inwieweit das Ausbilderteam denn Anerkennung seitens der Marineschule erfahren habe, antwortet unser Protagonist nur mit einem Schulterzucken: „Ich hätte mir schon für das Ausbilderteam eine persönliche Würdigung für die geleistete Arbeit gewünscht. Scheinbar haben die zuständigen Sportoffiziere unsere Arbeit für selbstverständlich gehalten und nie ihren Vorgesetzten gemeldet, was dort eine Handvoll Ehrenamtler geleistet hat. So sind uns leider lobende Worte von der jeweiligen Schulleitung der MSM jedenfalls nicht zugetragen worden.“ Davon unabhängig habe die Ausbildung und der Umgang mit interessierten und lernwilligen jungen Menschen schon Motivation genug bedeutet, die Rettungsschwimmerausbildung erfolgreich voranzutreiben und fortzuführen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="495" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/Wolf-Dieter_Sauer_35.jpg" alt="" class="wp-image-75046" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/Wolf-Dieter_Sauer_35.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/Wolf-Dieter_Sauer_35-300x186.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/Wolf-Dieter_Sauer_35-768x475.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/Wolf-Dieter_Sauer_35-696x431.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/Wolf-Dieter_Sauer_35-679x420.jpg 679w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/Wolf-Dieter_Sauer_35-356x220.jpg 356w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Ausbildungsbeginn</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Das Ausbildungsteam</h2>



<p>Eine eingeschworene Truppe betreibt seit vielen Jahren die Ausbildung am DLRG-Stützpunkt der Bundeswehr (Bw) in Mürwik. Neben Felix Sauer, der seit 1972 die Leitung der Truppe innehat, sind das Dietmar Kula (seit 1995) und Uwe Merk (seit 2007). Von 1978 bis 2018 war Wolfgang Beeß ebenfalls in diesem Team tätig. Er schied nach 40 Jahren im Jahr 2018 im Alter von 82 (!) Jahren gesundheitsbedingt aus. Alle vier waren einst Berufssoldaten bei der Marine, haben allerdings nach ihrem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst allesamt ehrenamtlich den „Job“ weitergemacht – für alle selbstverständlich und eine Ehrensache!<br>Die Ausbildung war für den Dienst­herrn wichtig, gerade für die Marineschule Mürwik (MSM), die ja auch regelmäßig Soldaten befreundeter Staaten und fremder Nationen mit zu Offizieren ausbildet. Den Teilnehmern wurde neben der Schwimmausbildung im Rahmen der Betreuung auch manches Sehenswerte der Region nahegebracht. „Was viele nicht wissen: Die Ausbildung zum Rettungsschwimmer ist für künftige Vorgesetzte für das dienstliche Schwimmen von großer Bedeutung, hat laut Vorschrift beim Dienstschwimmen doch immer mindestens ein ausgebildeter Rettungsschwimmer anwesend zu sein. Das Ausbildungsteam muss übrigens in einem vorgegebenen Turnus seine Ausbildungsberechtigung beim DLRG­-Landesverband in Eckernförde verlängern, um weiterhin berechtigt zur Prüfung und Abnahme der Ausbildung zu bleiben“, weiht uns Felix Sauer in wichtige Interna ein.<br>Das Ausbildungsteam war und ist auch noch in anderer Weise tätig: So leistet es selbstverständlich Unterstützung bei den jährlich stattfindenden Marine-Schwimmmeisterschaften an der MSM, unterstützt zudem die Rettungsschwimmerausbildung an der hiesigen Europa-Universität, für die dort im Studium befindlichen zukünftigen Sportlehrerinnen und Sportlehrer.<br>Bei dem jährlich ausgetragenen Wettbewerb „Schwimmen und Retten“, den gemeinsam der Bundeswehrverband, die DLRG und der „Verband der Reservisten“ organisieren, nimmt der DLRG-Stützpunkt Bw regelmäßig teil. Vielleicht noch erwähnenswert, dass die Flensburger wegen der hervorragenden Ausbildungsergebnisse seit vielen Jahren regelmäßig den ersten Platz belegen!</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="534" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/Das-Team-samt-Ehrenmitglied.jpg" alt="" class="wp-image-75036" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/Das-Team-samt-Ehrenmitglied.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/Das-Team-samt-Ehrenmitglied-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/Das-Team-samt-Ehrenmitglied-768x513.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/Das-Team-samt-Ehrenmitglied-696x465.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/Das-Team-samt-Ehrenmitglied-629x420.jpg 629w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das Team samt Ehrenmitglied</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Die Ausbilder haben viel Anerkennung erfahren</h2>



<p>Wie erwähnt sind die vier Ausbilder seit Jahrzehnten dabei, mit viel Einsatz, Hingabe und Ehrgeiz, oftmals auch unter Vernachlässigung persönlicher Bedürfnisse. Dafür wurden sie allesamt mehrfach geehrt und ausgezeichnet. So wurde Felix Sauer unter anderem mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der BRD, dem Verdienstzeichen der DLRG „Gold mit Brillant“ geehrt und ausgezeichnet, und er ist Ehrenmitglied der DLRG Flensburg. „Aktuell bin ich das einzige noch lebende Ehrenmitglied“, ergänzt Felix mit berechtigtem Stolz, doch auch seine Mitstreiter Wolfgang Beeß, Dietmar Kula und Uwe Merk wurden entsprechend häufig und vielfach geehrt. Als Leiter des DLRG-Stützpunkts der Bundeswehr hat Wolf-Dieter Sauer tausende Soldaten für die Bundeswehr zu Rettungsschwimmern ausgebildet und macht es heute noch immer – natürlich ehrenamtlich. Das Thema Schwimmen ist ihm, dem geborenen „Wassermann“, nach wie vor extrem wichtig. Er appelliert deshalb immer und immer wieder an die Politik, möglichst keine Bäder zu schließen und das Schulschwimmen zu ermöglichen, damit wieder mehr Kinder schwimmen lernen können. Das Schwimmen mache nicht nur viel Spaß, es könne auch lebenswichtig sein.<br>Felix Sauer hat aber auch regelmäßig sein eigenes sportliches Können und Leistungsvermögen unter Beweis gestellt. So wurde er im letzten Jahr anlässlich seines 47. (!) Erfüllens des Sportabzeichens in Gold geehrt. Im DLRG-Bezirk Flensburg ist er zudem noch in weiteren Funktionen tätig. So führt er seit über 30 Jahren akribisch die DLRG-Chronik des Kreisverbands Schleswig-Flensburg, ist seit 51 Jahren im Vorstand tätig und seit 60 Jahren aktives Mitglied der DLRG – allesamt eindrucksvolle Zahlen.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="529" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/Der-Ministerpraesident-besucht-die-DLRG.jpg" alt="" class="wp-image-75037" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/Der-Ministerpraesident-besucht-die-DLRG.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/Der-Ministerpraesident-besucht-die-DLRG-300x198.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/Der-Ministerpraesident-besucht-die-DLRG-768x508.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/Der-Ministerpraesident-besucht-die-DLRG-696x460.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/Der-Ministerpraesident-besucht-die-DLRG-635x420.jpg 635w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Ministerpräsident besucht die DLRG</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Engagement im zivilen Leben</h2>



<p>Felix Sauer bewohnte in seinen jungen Jahren und ersten Ehejahren noch eine sogenannte Bundeswehr-Wohnung in der Freyastraße. Nachdem die Familie größer geworden war, zogen sie 1972 nach Fruerlund in die Travestraße (auch in eine BW-Wohnung), die vom SBV verwaltet wurde. „Hier knüpfte ich die ersten Kontakte zum SBV“, erinnert sich Felix Sauer. „Wir lebten nun in einem aufstrebenden Quartier, nicht weit entfernt von den Marine-Dienststellen, in attraktiver Wohnlage. Zudem fanden wir eine gut funktionierende Nachbarschaft vor, fühlten uns hier schnell pudelwohl.“ Es dauerte gar nicht lange, da forderten ihn die Nachbarn auf, sich doch für die Wahl zur Vertreterversammlung des SBV aufstellen zu lassen. Das zögerte er noch einige Jahre hinaus, doch er und seine Familie schätzten die vielen Vorzüge, die der SBV seinen Mietern und Mitgliedern bot. Seit nunmehr 32 Jahren ist Felix Sauer als Mitglied in der SBV-Vertreterversammlung tätig, immerhin dem höchsten und somit wichtigsten Gremium des SBV. „Diese Mitgliedschaft hat mir viel gebracht: Ich habe in den langen Jahren sehr viel über die Arbeit und das Schaffen des SBV gelernt und so auch viel über die jeweilige aktuelle Entwicklung der Stadt Flensburg und insbesondere „meines“ Stadtteils Fruerlund mitbekommen. So bin ich stets gut informiert über Vorhaben und Aktivitäten des SBV. Daneben habe ich viel gelernt über die Organisation innerhalb der Genossenschaft, weiß es sehr zu schätzen, was der SBV leistet, wie er Probleme löst, wie er zudem erfolgreich für seine Mitglieder eine Spareinrichtung betreibt, die über 7.500 eigenen Wohnungen erfolgreich vermarktet und verwaltet.“</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="531" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/Der-MP-hoert-gespannt-zu.jpg" alt="" class="wp-image-75038" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/Der-MP-hoert-gespannt-zu.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/Der-MP-hoert-gespannt-zu-300x199.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/Der-MP-hoert-gespannt-zu-768x510.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/Der-MP-hoert-gespannt-zu-696x462.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/Der-MP-hoert-gespannt-zu-633x420.jpg 633w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der MP hört gespannt zu</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Aus aktuellem Anlass</h2>



<p>Am 27. April 2023 besuchte der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Daniel Günther die DLRG Flensburg an ihrem Standort in Fahrensodde. Der hiesige DLRG-Vorsitzende Thorsten Brocks begrüßte ihn und stellte den Vorstand und einige seiner Mitglieder vor. Im Anschluss fand eine Begehung des neuen Vereinsheims statt sowie die Besichtigung der Rettungsboote und Fahrzeuge. „In der anschließenden Besprechung mit dem Vorstand, an der ich als Vorstandsmitglied und Leiter des DLRG-Stützpunktes Bw teilnahm, wurden die Ausbildung und die vielseitigen Tätigkeiten des DLRG Flensburg vorgestellt. Der Ministerpräsident war sichtlich beeindruckt von der hier geleisteten ehrenamtlichen Arbeit. Er versprach uns in nächster Zeit einen weiteren Besuch, mit dem Ziel, sich dann dafür mehr Zeit zu nehmen“, ist Felix Sauer sichtlich angetan und angenehm überrascht vom Besuch und dem gezeigten Interesse des hohen Würdenträgers.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/Die-Anfaenge-der-DLRG.jpg" alt="" class="wp-image-75039" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/Die-Anfaenge-der-DLRG.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/Die-Anfaenge-der-DLRG-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/Die-Anfaenge-der-DLRG-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/Die-Anfaenge-der-DLRG-696x464.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/06/Die-Anfaenge-der-DLRG-630x420.jpg 630w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Anfänge der DLRG</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Ausblick</h2>



<p>Die Familie Sauer wohnt übrigens mittlerweile seit vielen Jahren (1990) in einer schönen, hellen und freundlichen Wohnung des SBV im Hesttoft, ist dort glücklich und mit der Welt zufrieden. Wir wünschen Felix Sauer und seiner Frau weiterhin eine gute Zeit, ihm noch möglichst lange Freude und Spaß am Sport, insbesondere am Schwimmen und bei der Ausbildung weiterer Rettungsschwimmer. Das Flensburg Journal bedankt sich bei Felix Sauer für ein kurzweiliges und höchst interessantes Gespräch über sein ganz besonders ausfüllendes Leben für die Marine, den Schwimmsport, die Nachbarschaft und natürlich die eigene Familie. Möge er noch möglichst lange gesund und fit bleiben und Freude an der Ausbildung junger Menschen erfahren!</p>



<p><em>Mit Felix Sauer sprach Peter Feuerschütz<br>Fotos: Benjamin Nolte, privat</em></p>
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		<title>Hans Vanhöfen – ständig auf Achse</title>
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		<pubDate>Fri, 20 May 2022 00:37:00 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://flensburgjournal.de/hans-vanhoefen-staendig-auf-achse/">Hans Vanhöfen – ständig auf Achse</a> erschien zuerst auf <a href="https://flensburgjournal.de">Flensburgjournal</a>.</p>
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<p>Es war ihm nicht unbedingt in die Wiege gelegt, in seinem späteren Leben zigfach die Welt zu umrunden. Geboren ist er im gleichen Jahr (1949) und fast zeitgleich wie die Bundesrepublik Deutschland. Unser Staat kam in Bonn auf die Welt, er dagegen in Frankfurt/Main, im Gallusviertel. Der Gallus – wie der Stadtteil heute heißt, war einst Industriegebiet und Heimat der einfachen Leute, ist heute dagegen ein gehobenes Geschäfts- und Wohnviertel. Die Rede ist hier von Hans Vanhöfen, in Marine- und Sportlerkreisen allgemein auch als „Eisenhansi“ bekannt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Jugendzeit</h2>



<p>Der kleine Hans erlebte eine für damalige Zeiten typische Kindheit und Jugend, besuchte im heimischen Gallusviertel die nahe gelegene Volksschule, und jagte mit seinen Kumpels in der Freizeit meistens dem runden Leder hinterher – er wollte schon immer seinen großen Vorbildern, den Spielern von Eintracht Frankfurt, nacheifern. Der Eintracht ist er übrigens bis heute als glühender Anhänger treu geblieben! Nach erfolgreichem Abschluss der Volksschule hat er in seiner Heimatstadt ein Handwerk erlernt, er wurde zum Buchdrucker in einer Frankfurter Druckerei ausgebildet. Ein Stammkunde der Druckerei schwärmte dem jungen Lehrling bei seinen regelmäßigen Besuchen immer wieder von seiner eigenen „Fahrenszeit“ bei der deutschen Bundesmarine vor: Was hatte er nicht für tolle Sachen bei seinen Reisen über die sieben Weltmeere alles erlebt! Hans war beeindruckt von jenen Erzählungen, und konnte sich eine solche Laufbahn bei der Marine durchaus auch für sich vorstellen.</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="1067" data-id="70756" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/252514869_1495308984158998_137431037377876320_n.jpg" alt="" class="wp-image-70756" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/252514869_1495308984158998_137431037377876320_n.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/252514869_1495308984158998_137431037377876320_n-225x300.jpg 225w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/252514869_1495308984158998_137431037377876320_n-768x1024.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/252514869_1495308984158998_137431037377876320_n-696x928.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/252514869_1495308984158998_137431037377876320_n-315x420.jpg 315w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption>Hansi &#8211; noch ohne Eisen</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="1145" data-id="70748" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/1170733.jpg" alt="" class="wp-image-70748" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/1170733.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/1170733-210x300.jpg 210w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/1170733-715x1024.jpg 715w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/1170733-768x1099.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/1170733-696x996.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/1170733-293x420.jpg 293w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption>Gefreiter Vanhöfen, 18 Jahre </figcaption></figure>
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<h2 class="wp-block-heading">Die ersten Jahre bei der Marine</h2>



<p>Den ersten Kontakt zur Marine bekam der gebürtige Hesse im Jahre 1967, als er sich freiwillig zur Truppe meldete. Hans erhielt umgehend eine Einladung zur Feststellung seiner Diensttauglichkeit und seiner Verwendungsmöglichkeit im späteren Truppendienst. Er wurde in der Freiwilligen-Annahmezentrale Ebkeriege (Stadtteil von Wilhelmshaven) auf Herz und Nieren geprüft. Hans wurde als „tauglich“ eingestuft, und als besonders geeignet für die Navigation erkannt, seinem Traum von der Seefahrt war er somit ein ganzes Stück nähergekommen. Seine Fachrichtung wurde marineintern mit der Ziffer „12“ bezeichnet, er sollte also zum Navigator ausgebildet werden. Die dreimonatige Grundausbildung absolvierte er noch im gleichen Jahr 1967 in Brake/Unterweser, anschließend folgte die Versetzung zum F1 (Fachlehrgang 1) an die Marine-Ortungsschule (MOS) in Bremerhaven. Nach den ersten sechs Monaten reiner Ausbildungszeit wurde er auf die Truppe „losgelassen“. Sein erstes Bord-Kommando erhielt er auf dem Schnellboot „Seeadler“, einem schon etwas älteren Boot der Jaguar-Klasse, mit Heimathafen in Wilhelmshaven. Sein S-Boot wurde jedoch umgehend zur Generalüberholung in die Werft verlegt. Die Bootsbesatzung wurde deshalb für die Dauer der Werftliegezeit auf andere Dienstposten verteilt, Hans wurde auf diese Weise 1968 nach Flensburg versetzt, kam an Bord des Minensuchers „Mira“. Das war für den Obergefreiten Vanhöfen die erste Begegnung mit der nördlichsten Stadt Deutschlands.<br>Seine Ausbildung zum Unteroffizier brachte ihn erneut für ein Quartal nach Bremerhaven an die MOS, anschließend folgte die militärische Ausbildung an der MUS (Marine-Unteroffizierschule) in Plön, erneut für drei Monate. Er wurde nach beiden bestandenen Lehrgängen zum Dienstgrad „Maat“ befördert.<br>Während seiner Dienstzeit in Plön wurde marineweit um Personal für die künftige Besatzung der „Rommel“ geworben. Der neue Zerstörer der „Lütjens“-Klasse war noch gar nicht einsatzfähig; er wurde noch in der Werft in Bath endgültig fertiggestellt. Bath Iron Works ist eine große Werft der Vereinigten Staaten am Kennebec River im Bundesstaat Maine.<br>Hans meldete sich für eine künftige Verwendung auf der „Rommel“, verpflichtete sich dafür sogar auf eine Dienstzeit von insgesamt 8 Jahren (SaZ8). Er bekam sein Wunschkommando auf der „Rommel“, musste jedoch vorher noch diverse Fortbildungsmaßnahmen absolvieren, so auch die Sprachenschule in Drang-stedt/Bremerhaven.</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="590" data-id="70757" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/German_destroyer_Rommel_D187_underway_in_1970.jpg" alt="" class="wp-image-70757" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/German_destroyer_Rommel_D187_underway_in_1970.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/German_destroyer_Rommel_D187_underway_in_1970-300x221.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/German_destroyer_Rommel_D187_underway_in_1970-768x566.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/German_destroyer_Rommel_D187_underway_in_1970-696x513.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/German_destroyer_Rommel_D187_underway_in_1970-569x420.jpg 569w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/German_destroyer_Rommel_D187_underway_in_1970-80x60.jpg 80w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption>Lenkwaffen-Zerstörer &#8222;Rommel&#8220;</figcaption></figure>
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<h2 class="wp-block-heading">Erste Verwendung in den USA</h2>



<p>Im März 1970 ging es dann – endlich – in die Vereinigten Staaten, nach New-port/Rhode Island. Dort wurde die vorgesehene Besatzung zusammengeführt, gedrillt und vorbereitet auf die künftigen Einsatzfahrten, diverse Ausbildungen an Land fanden für die angehenden „Rommel“-Fahrer statt. In Boston – die „Rommel“ war aus der Werft dorthin verlegt worden, kam Hans schließlich endlich an Bord des großen Zerstörers mit der Bord-Nummer D187. Diverse weitere Ausbildungen standen an, Versuchsfahrten, Probeläufe, und so weiter. Er lernte so manch anderen Hafen an der US-Ostküste kennen, wie etwa Mayport/Jacksonville, war sogar für sechs Wochen mit der „Rommel“ in Guantanamo, im dortigen Naval Training Center.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zurück in Deutschland</h2>



<p>Im Juli 1971 wurde Hans zurück in die Heimat versetzt. Inzwischen zum Obermaaten befördert, fuhr er nun für die nächsten 18 Monate auf dem Versorger „Meersburg“ zur See. Sein neuer Heimathafen hieß Olpenitz, dort war die „Meersburg“ als Versorgungsschiff für das S-Boot-Geschwader zu Hause.<br>Seine 8jährige Dienstzeit näherte sich allmählich dem Ende. „Was nun?“, hieß die Überlegung für unseren Hans. Die Dienstzeit beenden und ins Zivilleben zurückgehen? Oder sich weiterverpflichten? Hans entschied sich schließlich für eine Weiterverpflichtung bei der Marine.<br>Das hieß für unseren Obermaaten: erneut 3 Monate MUS in Plön, und einen weiteren Fachlehrgang (F2) in Bremerhaven, diesmal jedoch für 9 Monate an der dortigen MOS. Nach bestandener Ausbildung wurde Hans Vanhöfen mit Wirkung vom 1. Januar 1974 zum Bootsmann befördert. Sein erstes Kommando als PuO (Portepee-Unteroffizier) erhielt er auf einem Zerstörer mit Heimathafen in Kiel, er kam auf „Z4“, einen Veteranen der „Fletcher“-Klasse. Immerhin für fast 3 Jahre blieb er dort. Eines Tages erfuhr er von einem Austauschprogramm mit der US-Marine, bewarb sich dafür und wurde prompt angenommen.</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="562" data-id="70759" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/Hans-Vanhöfen_03.jpg" alt="" class="wp-image-70759" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/Hans-Vanhöfen_03.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/Hans-Vanhöfen_03-300x211.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/Hans-Vanhöfen_03-768x540.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/Hans-Vanhöfen_03-696x489.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/Hans-Vanhöfen_03-598x420.jpg 598w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/Hans-Vanhöfen_03-100x70.jpg 100w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="566" data-id="70760" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/Hans-Vanhöfen_04.jpg" alt="" class="wp-image-70760" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/Hans-Vanhöfen_04.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/Hans-Vanhöfen_04-300x212.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/Hans-Vanhöfen_04-768x543.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/Hans-Vanhöfen_04-696x492.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/Hans-Vanhöfen_04-594x420.jpg 594w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/Hans-Vanhöfen_04-100x70.jpg 100w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>
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<h2 class="wp-block-heading">Erneut für die US-Navy im Einsatz</h2>



<p>Für die nächsten zwei Jahre nahm Hans an jenem Austauschprogramm teil, war in Jacksonville stationiert, war als Angehöriger einer Schiffsbesatzung jedoch viel unterwegs, war unter anderem an Bord von USS „Samson“ für 6 Monate zur damals fest im Mittelmeer stationierten 6. US-Flotte abkommandiert. Die Zeit im Mittelmeer war ausgesprochen interessant und abwechslungsreich für ihn, sein Schiff fuhr zahlreiche Patrouillen in fast alle Ecken des Mittelmeeres, mit vielen Hafenbesuchen bei Freunden, so in Israel, Frankreich, Spanien, Italien und Griechenland. Anschließend verlegte er mit der USS „Samson“ – DDG10- zurück an die amerikanische Ostküste..</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kiel und weitere Karriereschritte</h2>



<p>Im Januar 1979 wurde er erneut zurück nach Deutschland versetzt. Sein neues Kommando führte ihn diesmal nach Kiel. Jetzt landete er plötzlich in Kiel-Holtenau, wobei das Wort „landen“ gut passt: Er kam zur Amphibischen Gruppe, erhielt ein weiteres Bordkommando auf einem Landungsboot als Wachoffizier (WO).<br>Hans war mittlerweile Berufssoldat geworden, und ihm bot sich die Gelegenheit, zum Offizier aufzusteigen. Die Bundeswehr hatte mittlerweile die Dienstgradgruppe „Fachoffiziere“ ins Leben gerufen. Vor einer solchen Ausbildung musste Hans jedoch noch die „Mittlere Schulreife“ erlangen – seinerzeit als Schüler hatte er ja „nur“ den Volksschulabschluss gemacht. An der Bundeswehr-Fachschule in Kiel holte Hans die geforderte Schulbildung nach, und erlangte schließlich die Mittlere Reife.<br>Das Schuljahr an jener BW-Fachschule wird ihm aus einem sehr erfreulichen Grund stets in guter Erinnerung bleiben: Während dieser Zeit lernte er nämlich seine spätere Frau kennen, die an jener Einrichtung als Englischlehrerin unterrichtete.<br>Danach begann er seine Ausbildung zum Fachoffizier. Besagte Ausbildung findet teilweise an der Marineschule in Flensburg-Mürwik statt, fachspezifische Ausbildungsblöcke dagegen an den jeweiligen Bundeswehrschulen, die über das ganze Land verteilt sind, wie etwa die damalige Marine-Fernmeldeschule Mürwik oder die schon mehrfach erwähnte MOS in Bremerhaven. Hans Vanhöfen bestand die knapp dreijährige Ausbildung, und wurde schließlich zum Oberfähnrich befördert, weitere Beförderungen zum Leutnant, Oberleutnant und Kapitänleutnant (Kaleu) folgten in späteren Jahren zu den vorgesehenen Zeitpunkten.</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="535" data-id="70758" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/Hans-Vanhöfen_02.jpg" alt="" class="wp-image-70758" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/Hans-Vanhöfen_02.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/Hans-Vanhöfen_02-300x201.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/Hans-Vanhöfen_02-768x514.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/Hans-Vanhöfen_02-696x465.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/Hans-Vanhöfen_02-628x420.jpg 628w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>
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<h2 class="wp-block-heading">Als Seemann und Berufssoldat</h2>



<p>Am 01.10.1983 erhielt er sein erstes Kommando als Fachoffizier, er wurde nach Flensburg versetzt, kam an Bord des Flottendienstbootes „Oste“, das seinerzeit seinen Liegeplatz im hiesigen Marine-Stützpunkt innehatte. Bis 1987 fuhr Hans auf der alten „Oste“ zur See, die schließlich außer Dienst gestellt wurde und durch ein nagelneues Aufklärungsschiff gleichen Namens ersetzt wurde, nämlich die neue „Oste“. Beim Schiffsnamen musste er sich also nicht umstellen – bei vielen anderen Dingen an Bord jedoch sehr. Bis zum Jahr 1994 behielt Hans sein Kommando auf der „Oste“. Insgesamt 11 Jahre lang war er somit ein sogenannter „Messbootfahrer“, befuhr in dieser Zeit über 50mal in östliche Ostsee, um während jeder Seefahrt in jene Seegebiete die Marinen der WP-Staaten zu beobachten.<br>1994 ging für ihn mit Verlassen der „Oste“ seine aktive Seefahrtzeit zu Ende, er bekam jetzt ein Landkommando an der Marineschule. Dort arbeitete er bis zu seiner Pensionierung im Jahre 2003 als Truppenfachlehrer – in seinem Spezialgebiet „Navigation“. Als Kaleu verließ er aus Altersgründen die Marine, und ging mit 54 Jahren in den Ruhestand.<br>Hans Vanhöfen führte neben seinem dienstlichen Leben aber auch noch ein Privatleben. Im Jahr 1983 zogen er und seine Frau nach Glücksburg, wurden im Ruhetaler Weg heimisch. Als sich vor Ort die Gelegenheit anbot, ein Eigenheim zu bauen, griffen sie beherzt zu, und bezogen als mittlerweile vierköpfige Familie (zwei Söhne gehörten inzwischen dazu) das eigene Haus in der Aeröallee – dort sind sie auch heute noch zuhause!</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="480" height="640" data-id="70752" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/11133717_821855577894914_4147702191788566165_n.jpg" alt="" class="wp-image-70752" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/11133717_821855577894914_4147702191788566165_n.jpg 480w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/11133717_821855577894914_4147702191788566165_n-225x300.jpg 225w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/11133717_821855577894914_4147702191788566165_n-315x420.jpg 315w" sizes="auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px" /><figcaption>Begegnung mit einem neugierigen Känguru</figcaption></figure>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="1205" data-id="70754" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/13914166_1426359020711359_5592460034157511100_o.jpg" alt="" class="wp-image-70754" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/13914166_1426359020711359_5592460034157511100_o.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/13914166_1426359020711359_5592460034157511100_o-199x300.jpg 199w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/13914166_1426359020711359_5592460034157511100_o-680x1024.jpg 680w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/13914166_1426359020711359_5592460034157511100_o-768x1157.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/13914166_1426359020711359_5592460034157511100_o-696x1048.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/13914166_1426359020711359_5592460034157511100_o-279x420.jpg 279w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>
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<h2 class="wp-block-heading">Sportkarriere</h2>



<p>Als junger Mann war Hans anfangs noch rank und schlank, doch die vielen Seetage, verbunden mit wenig körperlicher Bewegung bei sehr gutem Essen an Bord, zeigten nach und nach ihre Wirkung. Der einstige Waschbrettbauch beulte allmählich aus, und spätestens in seiner Kieler „Fletcher“-Zeit pendelte sich die Waage bei gut 95(!) Kilo Körpergewicht ein. Dazu kamen noch die zwei Packungen Zigaretten, die er täglich „wegdampfte“, und die seiner körperlichen Fitness nicht unbedingt guttaten. Während seiner Dienstzeit auf „Z4“ gingen zwei seiner Bordkameraden seinerzeit nicht mit zum täglichen Mittagessen, sondern nutzten diese Pausenzeit zur körperlichen Ertüchtigung, joggten einige Runden auf dem weitläufigen Stützpunkt in Kiel-Wik. Er schloss sich den beiden an, stellte sogar das Rauchen ein, und stellte ziemlich schnell fest: „Das bekommt mir sehr gut!“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Marathon</h2>



<p>Der tägliche Lauf gehörte somit seit dem Jahr 1975 zu seiner Tagesroutine, auch nach seinem beruflichen Wechsel in die Vereinigten Staaten. In den USA gelangte er irgendwann in den Besitz eines Sachbuchs mit dem Thema „Joggen“. Der Inhalt dieser Lektüre mit dem bezeichnenden Titel „The Complete Book of Running“ berührte und faszinierte ihn zugleich, er setzte seine läuferischen Aktivitäten mit noch mehr Elan und Begeisterung auch in den Staaten fort, eigentlich überall, wo sich die Gelegenheit zum Laufen für ihn ergab. Aus dem anfänglichen Freizeit-Jogger wurde so recht schnell ein passionierter Langstreckenläufer.<br>1981, wieder zurück in Deutschland, absolvierte Hans in Kiel-Holtenau seinen ersten Marathonlauf, in einer guten Zeit von 3 Stunden und knapp 10 Minuten für diese respektable Distanz von über 42 km. Fortan war er auf der Marathonstrecke zuhause, verbesserte kontinuierlich seine Zeit, schaffte gar 1987 die magische 3-Stunden-Marke. Bei einem Hamburg-Marathon stellte er seine persönliche Bestmarke auf, blieb unter 2:53 Stunden! Das war jedoch noch lange nicht das Karriereende als Marathonläufer: Insgesamt absolvierte er 50 Marathonläufe in gut 20 Jahren! Wer nun glaubt, ein Marathonlauf sei das Größte für einen Langstreckenläufer, hat wohl noch nichts von den Ultraläufen über eine Distanz von 100 (!) km gehört. In der Nähe von Kiel, in Neu-Wittenbek, wurde in den 80er und 90er Jahren einmal jährlich ein solcher Ultralauf veranstaltet – Hans Vanhöfen nahm gleich zweimal an diesem besonderen Laufevent teil. 1996 wurde er in einer Zeit von 8:19 Stunden sogar Neunter in jenem Ultrarennen! Auf die Frage, wie denn eine solche Distanz überhaupt zu schaffen sei, räumte Hans ein: „Es ist schon sehr anstrengend, doch wenn man erst einmal die „Durststrecke“ zwischen Kilometer 50 und 80 überwunden hat, läuft es sich praktisch von ganz allein!“ „Aha“, denkt sich der Fragensteller …</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" data-id="70749" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/10551480_911574738856459_3426430001260224363_o.jpg" alt="" class="wp-image-70749" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/10551480_911574738856459_3426430001260224363_o.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/10551480_911574738856459_3426430001260224363_o-300x225.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/10551480_911574738856459_3426430001260224363_o-768x576.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/10551480_911574738856459_3426430001260224363_o-696x522.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/10551480_911574738856459_3426430001260224363_o-560x420.jpg 560w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/10551480_911574738856459_3426430001260224363_o-80x60.jpg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/10551480_911574738856459_3426430001260224363_o-265x198.jpg 265w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption>Mit seinen Söhnen nach einem gemeinsam absolvierten Staffel-Triathlon</figcaption></figure>
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<h2 class="wp-block-heading">Triathlon</h2>



<p>Für einen so ausgeprägten Ausdauersportler wie Hans Vanhöfen war es eigentlich nur logisch, dass er irgendwann zum Triathlon fand. „Wann es eigentlich anfing, weiß ich nicht mehr so genau“, sagt Hans dazu. „Die Laufkumpels berichteten immer häufiger begeistert vom Triathlon, einer Sportart, die praktisch eine Steigerung des Marathons bedeutete.“<br>Anfangs zögerte er noch etwas, denn er wusste nur zu gut, dass das Schwimmen eigentlich nicht so seine Paradedisziplin sein würde. Dennoch kaufte er sich sein erstes Rennrad, und war fortan genauso oft auf der Laufstrecke zu beobachten wie auf der Radrennstrecke.<br>So wurde Hans allmählich zum „Allrounder“, und Triathlon hieß seine neue „Liebe“ in Sachen Ausdauersport.<br>Seine erste Ironman-Distanz absolvierte er im deutschen Triathlon-Mekka Roth im Jahre 1988, benötigte ziemlich genau 11 Stunden für die 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,195 km Laufen. Nach einigen weiteren Langdistanz-Rennen qualifizierte Hans sich für den Ironman auf Hawaii, an dem er 1995 teilnahm. „Hawaii war sensationell, dort habe ich das gesamte Drumherum aufgesaugt, alles genossen, und den Wettkampf eher locker genommen!“, schwelgt er in Erinnerung an jenes Event. Dennoch schaffte er die gesamte Distanz in 11:30 Stunden!</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" data-id="70762" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/Schwimmergruppe.jpg" alt="" class="wp-image-70762" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/Schwimmergruppe.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/Schwimmergruppe-300x225.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/Schwimmergruppe-768x576.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/Schwimmergruppe-696x522.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/Schwimmergruppe-560x420.jpg 560w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/Schwimmergruppe-80x60.jpg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/Schwimmergruppe-265x198.jpg 265w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption>Die Glücksburger &#8222;Wasserratten&#8220;</figcaption></figure>
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<h2 class="wp-block-heading">Auf Tour mit dem Rad</h2>



<p>Als er im Jahr 2003 seinen mittlerweile in Amerika lebenden Sohn besuchte, fielen ihm eines Tages einige Flyer mit Fahrrad-Rundreisen in die Hand. Von dieser Idee sehr angetan, entwickelte Hans eigene Pläne, eine Amerika-Reise per Rad zu absolvieren – als Pensionär hatte er schließlich Zeit und Muße für eine solche Tour.<br>Es dauerte jedoch noch bis zum Jahre 2009, bis er es schaffte, diesen Traum zu verwirklichen. In nur 34 Tagesetappen radelte er die 5.500 km lange Route von der US-Westküste (Start in Los Angeles) durch die südlichen Rocky Mountains und die Prärien bis an den Zielort Boston an der US-Ostküste. Während dieser Reise traf er einen ebenfalls auf dem Rad reisenden Kanadier, die beiden wurden später gute Freunde, planten eine weitere Rundtour durch den amerikanischen Kontinent, die „Great Lakes Tour“ über etwa 2.500 km, die sie gemeinsam im Jahr 2014 absolvierten. Das Sahnehäubchen war die Rundreise per Rad durch Australien: 2015 war er im gesamten Monat März in „Down Under“ unterwegs, absolvierte erneut rund 2.500 km.<br>Diese Reisen dienten jedoch nicht nur dem persönlichen Wohlbefinden und Vergnügen unseres Protagonisten, sondern waren auch Spendenaktionen, mit denen er ca. 10.000 Euro für das Kinderhospiz in Flensburg sammelte. Genauso viele Euros, wie er Kilometer zurückgelegt hat, hat er an Spenden gesammelt und an das Katharinen Hospiz überwiesen. Spenden konnten Spendenwillige ganz bequem über seine Homepage www.eisenhansi.de, natürlich auch traditionell per Überweisungsträger.</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" data-id="70753" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/12419049_942607999153004_8888256660687214164_o.jpg" alt="" class="wp-image-70753" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/12419049_942607999153004_8888256660687214164_o.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/12419049_942607999153004_8888256660687214164_o-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/12419049_942607999153004_8888256660687214164_o-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/12419049_942607999153004_8888256660687214164_o-696x464.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/12419049_942607999153004_8888256660687214164_o-630x420.jpg 630w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>
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<h2 class="wp-block-heading">Die Gegenwart</h2>



<p>Heutzutage – im Jahr 2022 – schwimmt und radelt er immer noch, der „Eisenhansi“. „Eigentlich ist das Schwimmen meine schwächste Disziplin, die für das Schwimmen erforderliche Technik konnte ich mir eigentlich nie so richtig zu eigen machen. Meine Paradedisziplin war stets das Laufen, oft habe ich bei der letzten Disziplin des Triathlons das Feld von hinten aufgerollt, auf der Laufstrecke noch viele Plätze gutgemacht“, schätzt Hans seine Stärken und Schwächen realistisch ein. Vor etwa 8 Jahren musste er jedoch sehr zu seinem Leidwesen mit dem Laufen aufhören, wegen anhaltender Fersenprobleme war es einfach nicht mehr möglich.<br>Hans ging in seiner aktiven Sportlerkarriere für mehrere hiesige Vereine an den Start, anfangs war er für den SV Adelby unterwegs, später für die Leichtathleten des TSV Glücksburg 09 und auch für den RSC Oeversee.</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="597" data-id="70755" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/32464443_2383848461629072_3187600881709219840_n.jpg" alt="" class="wp-image-70755" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/32464443_2383848461629072_3187600881709219840_n.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/32464443_2383848461629072_3187600881709219840_n-300x224.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/32464443_2383848461629072_3187600881709219840_n-768x573.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/32464443_2383848461629072_3187600881709219840_n-696x519.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/32464443_2383848461629072_3187600881709219840_n-563x420.jpg 563w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/32464443_2383848461629072_3187600881709219840_n-80x60.jpg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/32464443_2383848461629072_3187600881709219840_n-265x198.jpg 265w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>
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<p>Regelmäßig zweimal in der Woche schwimmt er gemeinsam mit anderen Ausdauer-Sportlern im Campusbad oder in der Fördeland Therme, in der wärmeren Jahreshälfte natürlich in der Flensburger Förde. Im letzten Corona-Winter 2020/2021 fiel das Schwimmen in den kälteren Monaten leider komplett weg, was die „Dauerschwimmer“ verständlicherweise sehr betrübt hat. Sein Spitzname „Eisenhansi“ ist an ein amerikanisches Märchen angelehnt, in jenem amerikanischen Märchenbuch gibt es die Geschichte „Ironman“, frei übersetzt „Eisenhans“.<br>„Als ich meine Homepage „Eisenhans“ nennen wollte, war der Begriff schon besetzt, so musste ich dem Begriff ein kleines „i“ anfügen.<br>In seiner langjährigen Sportkarriere absolvierte Hans Vanhöfen insgesamt elf komplette Triathlons und 50 Marathons, neben diversen anderen Events, Trainingseinheiten, und und und …<br>Alle Touren und Strecken zusammengerechnet hat er ungefähr 11-mal unseren Planeten als Radfahrer umrundet, ist außerdem etwa 2-mal um die Erde gelaufen. Selbst in seiner schwächsten Disziplin „Schwimmen“ hat er insgesamt eine Distanz von etwa 9.200 km geschafft.<br>Wenn man ihn heute fragt, wie es bei ihm läuft, antwortet er knapp: „Es geht …“. Dabei schaut er schon wieder hoffnungsvoll nach vorne, spätestens in diesem Jahr wird man ihn wie gewohnt auf zahllosen Radstrecken antreffen können, oder ihn dabei beobachten können, wie er mal eben die Förde schwimmend durchquert!<br>Das Flensburg Journal wünscht Hans Vanhöfen noch für möglichst viele Jahre alles Gute, eine robuste Gesundheit, weiterhin viel Spaß und Freude an der körperlichen Ertüchtigung. „Schmiede weiter mit viel Erfolg das sportliche Eisen, lieber Hansi!“</p>



<p><em>Mit Hans Vanhöfen sprachen Johanna Festersen und Peter Feuerschütz<br>Fotos: Thomas Becker, privat</em></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="601" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/1170688.jpg" alt="" class="wp-image-70747" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/1170688.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/1170688-300x225.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/1170688-768x577.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/1170688-696x523.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/1170688-559x420.jpg 559w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/1170688-80x60.jpg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2022/05/1170688-265x198.jpg 265w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption>Schnackt mit dem Flensburg Journal</figcaption></figure></div>
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