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	<title>Klimawandel Archive - Flensburgjournal</title>
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	<description>Dein Magazin für Flensburg und Umgebung</description>
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		<title>Balkongärtnern im Klimawandel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 May 2023 22:31:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Garten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hitzetolerante Pflanzen leisten wichtigen Beitrag für das Klima In den vergangenen Jahren wurden unsere Sommer immer heißer und der Wunsch nach einem kühlen und erfrischenden Rückzugsort größer. Hitzetolerante und wasserspeichernde Pflanzen können vor allem auf einem Südbalkon eine pflegeleichte Alternative sein, die auch ein paar Tage ohne Wasser überstehen. Mit bepflanzten Balkonkästen kann man auch [&#8230;]</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Hitzetolerante Pflanzen leisten wichtigen Beitrag für das Klima</h2>



<p><strong>In den vergangenen Jahren wurden unsere Sommer immer heißer und der Wunsch nach einem kühlen und erfrischenden Rückzugsort größer. Hitzetolerante und wasserspeichernde Pflanzen können vor allem auf einem Südbalkon eine pflegeleichte Alternative sein, die auch ein paar Tage ohne Wasser überstehen. Mit bepflanzten Balkonkästen kann man auch schon auf kleinem Raum einen Beitrag gegen die Erderhitzung und für mehr Biodiversität leisten. Denn Pflanzen beeinflussen das Micro- und Nanoklima positiv und schaffen Lebensraum und Nahrung für Insekten. Die BAUHAUS Stadtgarten Experten geben Tipps, was es bei der Pflege zu beachten gibt.</strong></p>



<p>Balkonpflanzen sind bei länger anhaltenden Hitzeperioden schwierigen Bedingungen ausgesetzt, da das Sonnenlicht, das von der Hauswand und dem Boden zurückstrahlt, den Balkon weiter aufheizt. Hier braucht es Pflanzen, die der Hitze standhalten und auch ein paar Tage ohne Wasser auskommen. Sukkulenten sind für die Bepflanzung eines Balkonkastens besonders gut geeignet. Sie nutzen ihre Blätter und Stängel als Wasserspeicher, können so auch lange Trockenzeiten unbeschadet überstehen und schmücken mit ihren oft immergrünen Blättern einen Balkon das ganze Jahr hindurch.</p>



<p>Bei Sukkulenten handelt es sich um Pflanzen mit dicken, fleischigen Blättern und Stängeln, in denen sie Wasser speichern. Die meisten Arten sind in Trockengebieten heimisch, also in Wüsten oder Halbwüsten. Sie sind Spezialisten für Extreme und kommen mit hohen Temperaturen tagsüber genauso zurecht wie mit kalten Nächten. Überall dort, wo viel Sonne scheint, es hell und warm ist und wenig Regen fällt, fühlen sich die vielfältigen Arten der Sukkulenten am wohlsten. Staunässe führt schnell zu Fäulnis und zum Absterben der Pflanzen, weshalb unbedingt Entwässerungslöcher in einem Balkonkasten oder Pflanzgefäß vorhanden sein sollten. Zudem empfiehlt sich ein Substrat, das überschüssiges Wasser schnell abfließen lässt. Dieses kann man entweder durch die Zugabe von Sand zur Blumenerde im Verhältnis 2:1 selbst herstellen, oder man greift auf spezielle Kakteenerde zurück.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>BAUHAUS gibt Inspirationen auf der BUGA 23</strong></h2>



<p>Seit 14. April zeigt BAUHAUS mit 15 Themenstelen auf der BUGA 23 in Mannheim, wie die gesellschaftlich relevanten Themen Klima, Umwelt, Ernährung und Energie von jedem im eigenen Zuhause umgesetzt werden können. Dabei will BAUHAUS inspirieren, informieren und zum Selbermachen anregen. Weiterführende Informationen finden die Besucher über QR-Codes auf den Stelen oder aber auch ortsunabhängig über die Kampagnenseite <a target="_blank" rel="noreferrer noopener" href="https://www.bauhaus.info/buga23">https://www.bauhaus.info/buga23</a></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>BAUHAUS &#8211; Der Spezialist für Werkstatt, Haus und Garten</strong></h2>



<p>Bereits 1960 brachte BAUHAUS eine neue Idee nach Deutschland: Markenprodukte verschiedenster Fachsortimente in Selbstbedienung, angeboten unter einem Dach. Nach diesem erfolgreichen Konzept sind in Deutschland über 150 Fachcentren entstanden. Europaweit ist BAUHAUS in 19 Ländern über 270 Mal vertreten. Jedes der Fachcentren ist in 15 Fachabteilungen untergliedert. Seinem Grundkonzept &#8211; Fachhandelsqualität und Produktvielfalt zu besten Preisen &#8211; ist BAUHAUS bis heute treu geblieben und hat dieses kontinuierlich weiterentwickelt.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Über die BUGA 23</strong></h2>



<p>Die Bundesgartenschau in Mannheim findet 178 Tage lang vom 14. April bis zum 08. Oktober 2023 auf dem ehemaligen Spinelli-Militärgelände in Mannheims Nordosten und in Teilen des Luisenparks statt. Geplant ist ein buntes Programm mit etwa 5.000 Veranstaltungen. Für die BUGA 23 wird mit zwei Millionen Besuchern gerechnet. Eine Seilbahn verbindet den Luisenpark und den Spinelli Park. Die BUGA 23 ist als Experimentierfeld, Blumenschau und Sommerfest konzipiert. Die BUGA 23 ist Gartenschau und Motor für städtebauliche Entwicklung. Im Rahmen der BUGA wird ein Teil des Grünzugs Nordost realisiert, der rund 230 Hektar Grünflächen bis in die Mannheimer Innenstadt miteinander verbindet. Mehr als 62 Hektar Fläche auf dem ehemaligen Kasernengelände &#8222;Spinelli-Barracks&#8220; wurden entsiegelt und zur Bundesgartenschau 2023 neugestaltet.</p>



<p><em><strong>Disclaimer</strong></em></p>



<p><em>BAUHAUS verzichtet auf eine geschlechtsspezifische Schreibweise und verwendet ausschließlich zum Zweck der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum. Personenbezogene Bezeichnungen und Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung für alle Geschlechter.</em></p>



<p><em>Pressemitteilung Bauhaus AG<br>Foto: Envato.com</em></p>
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		<title>Schifffahrtsmuseum: Historische Katastrophe – aktueller Klimawandel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Mar 2023 23:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Freizeittipps]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[historische Katastrophe]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[schifffahrtsmuseum]]></category>
		<category><![CDATA[Sonderausstellung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zunächst war es ein tüchtiger Sturm aus Südwest, dann drehte sich die Wetterlage und ein hässlicher Orkan drückte einen „Wellenberg aus Finnland“ vor sich her. In der Nacht vom 12. auf den 13. November 1872 erfasste eine fürchterliche Sturmflut die Ostseeküste zwischen Dänemark und Pommern. In Flensburg flutete das kühle Nass das Hafengebiet. Es stand [&#8230;]</p>
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<p>Zunächst war es ein tüchtiger Sturm aus Südwest, dann drehte sich die Wetterlage und ein hässlicher Orkan drückte einen „Wellenberg aus Finnland“ vor sich her. In der Nacht vom 12. auf den 13. November 1872 erfasste eine fürchterliche Sturmflut die Ostseeküste zwischen Dänemark und Pommern. In Flensburg flutete das kühle Nass das Hafengebiet. Es stand exakt bis zu 3,37 Meter über dem mittleren Wasserstand, ein Schild am Kompagnietor erinnert an den historischen Pegel. Die Fördestadt kam vergleichsweise glimpflich davon: Ein Mann ertrank, die materiellen Schäden waren überschaubar. Die Gesamtbilanz der Naturkatastrophe: 271 Tote, tausende zerstörte Häuser und ein großer Verlust im Viehbestand der Landwirtschaft.<br>Der 150. Jahrestag dieses extremen Wetterereignisses ist der Ansatz für eine Sonderausstellung im Flensburg Schifffahrtsmuseum. „Land unter“ kann noch bis Ende August besichtigt werden. Vor gut zwei Jahren hatte eine Hamburger Agentur („gwf-ausstellungen“) auf das Datum hingewiesen. Auf ein erstes Brain-Storming folgten Konzeption und Finanzierung. „Schnell waren sich alle einig, dass diese Ausstellung nicht nur rückwärtsgewandt sein sollte“, erklärt Museumsleiterin Susanne Grigull. „Das Thema ist ein passender Anlass, sich mit dem Klimawandel oder dem Meeresspiegelanstieg zu befassen und dabei den lokalen Bezug herzustellen.“ Für das interdisziplinäre Feedback waren das Naturwissenschaftliche Museum und „Geomar“, das Zentrum für Ozeanforschung in Kiel, eingebunden. Das gemeinsame Konzept strahlte offensichtlich über die Region hinaus: Robert Habeck, Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, übernahm die Schirmherrschaft.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="800" height="532" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/02/DSC_3232.jpg" alt="" class="wp-image-74047" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/02/DSC_3232.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/02/DSC_3232-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/02/DSC_3232-768x511.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/02/DSC_3232-696x463.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/02/DSC_3232-632x420.jpg 632w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Museumsleiterin Susanne Grigull</figcaption></figure></div>


<p>Zur Eröffnung im November erschien unter anderem Arved Fuchs, der bekannte Polar-Forscher, Abenteurer und Förderer des Schifffahrtsmuseums. Er sprach von einem „beklemmenden Ausblick in die Zukunft“. Während sich vor 150 Jahren nach Beseitigung der Schäden der Wasserpegel wieder auf normalem Niveau nivelliert habe, lasse ein Blick nach vorne „diese Normalität“ nicht zu. Der Klimawandel ist ein Dauerzustand.<br>Die Initiatoren wollen mit „Land unter“ informieren, veranschaulichen und wachrütteln. Und zugleich versuchen sie, den eigenen „musealen Fußabdruck“ kleinzuhalten. Sockel und Ausstellungsarchitektur bestehen nicht etwa aus irgendeinem Kunststoff, sondern formieren sich aus unzähligen Mare-Zeitschriften, die am letzten Tag mitgenommen werden können – gegen eine Spende.<br>Die Sonderausstellung findet sich im oberen Stockwerk des Stammgebäudes und dehnt sich auf 220 Quadratmeter aus. Der Betrachter bewegt sich zwischen gestern und heute. Ein historischer Teil erzählt über die Katastrophe von 1872. Nebenan informieren mehrere Flensburger Klima-Initiativen über ihre Arbeit. Eine kleine Multimedia-Show zeigt, welche Auswirkungen ein steigender – oder auch fallender – Meeresspiegel auf die Uferlinie der Flensburger Förde hätte. Grundsätzliche Fragen stehen im Raum: Was ist Klima? Was ist Wetter? Und letztendlich: Wie kann der eigene Beitrag zum Klimaschutz aussehen?</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img decoding="async" width="800" height="532" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/02/DSC_3191.jpg" alt="" class="wp-image-74045" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/02/DSC_3191.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/02/DSC_3191-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/02/DSC_3191-768x511.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/02/DSC_3191-696x463.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/02/DSC_3191-632x420.jpg 632w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Promoterin Inke Kühl</figcaption></figure></div>


<p>Einzelne Aktionen flankieren die Ausstellung. So werden am 10. März aus Recycling-Material Ostergeschenke gebastelt, am 15. März liest die Autorin Ulrike Hermann aus ihrem Werk „Das Ende des Kapitalismus“, und am 18. März wird zu einem Klima-Café geladen. Ein Stadtrundgang greift am 19. März Stichwörter wie „Klimawandel“, „knappe Ressourcen“ und „soziale Ungerechtigkeit“ auf. Am 25. März geht ein Workshop der Frage nach, wie im Alltag Wälder geschützt werden können. Etliche weitere Veranstaltungen folgen.<br>Im Sommer wird das Schifffahrtsmuseum ein Jubiläum feiern. Der Förderverein gründete sich 1973. „Es ist bemerkenswert, dass dieses Museum aus der Bevölkerung hervorgegangen ist“, betont Susanne Grigull. Dieser „Bürger-Wille“ mündete 1984 – als Flensburg seinen 700. Geburtstag beging – in den Bezug des Stammgebäudes. Und noch immer prägt das Ehrenamt das Schifffahrtsmuseum. 25 Personen engagieren sich als Maschinisten oder kümmern sich um Foto-Archiv, Inventarisierung und Bibliothek.<br>Auch Susanne Grigull, eigentlich Kunsthistorikern, startete einst auf der ehrenamtlichen Schiene im Schifffahrtsmuseum. Dem Hobby folgte ein erster Werkauftrag. Dann wurde sie Teilzeitkraft und schließlich 2017 Leiterin. Da war die neue Struktur des „historischen Hauses“ bereits eine halbe Dekade alt. Nach einem umfangreichen Umbau erstreckt es sich nun auf vier Gebäude. Neue Schwerpunkte wurden gesetzt, 35.000 Besucher innerhalb eines Jahres begrüßt. Seit 2017 ist das Flensburger Schifffahrtsmuseum von der Museumsberatung Schleswig-Holstein zertifiziert und als „Kulturgut bewahrende Einrichtung“ anerkannt.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img decoding="async" width="800" height="532" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/02/DSC_3219.jpg" alt="" class="wp-image-74046" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/02/DSC_3219.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/02/DSC_3219-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/02/DSC_3219-768x511.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/02/DSC_3219-696x463.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2023/02/DSC_3219-632x420.jpg 632w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<p>Der Bereich „Zucker, Rum und Sklaverei“ bietet Einblicke in die Kolonialgeschichte. Daraus entstand eine Kooperation mit dem „Bündnis Eine Welt“, dem landesweiten Dachverband für Vereine und Initiativen, die sich entwicklungspolitisch engagieren. Seit Herbst ist Inke Kühl als „Promotorin“ im Schifffahrtsmuseum tätig und soll Themen wie interkulturelle Verständigung, Menschenrechte, fairer Handel und internationale Entwicklungszusammenarbeit stärker in die Öffentlichkeit tragen. Derzeit plant sie zusammen mit den Kolleginnen vom Schifffahrtsmuseum für den 21. Mai einen Klima-Aktionstag – passend zur Ausstellung „Land unter“.<br>Das Flensburger Schifffahrtmuseum kann dienstags bis sonntags zwischen 10 und 17 Uhr besichtigt werden.</p>



<p><em>Text und Fotos: Jan Kirschner</em></p>
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