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	<title>Jan Scheder Archive - Flensburgjournal</title>
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		<title>Jan Scheder – Flensburg-Kenner und vielseitiger Ehrenamtler</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Jul 2026 10:43:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Straßen und Stadtteile]]></category>
		<category><![CDATA[flensburg]]></category>
		<category><![CDATA[Jan Scheder]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Er ist ein „Flensburger Jung“ durch und durch, ist an der Nahtstelle der Stadtteile Südstadt, Rude und Weiche geboren und aufgewachsen, ist mittlerweile ein exzellenter Flensburg-Kenner, und er ist außerdem in jeder Hinsicht ein „großer Ehrenamtler“ – auf mehreren unterschiedlichen Gebieten seit Jahrzehnten ehrenamtlich und erfolgreich tätig, und immerhin 1,99 m groß! Doch eines nach [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Er ist ein „Flensburger Jung“ durch und durch, ist an der Nahtstelle der Stadtteile Südstadt, Rude und Weiche geboren und aufgewachsen, ist mittlerweile ein exzellenter Flensburg-Kenner, und er ist außerdem in jeder Hinsicht ein „großer Ehrenamtler“ – auf mehreren unterschiedlichen Gebieten seit Jahrzehnten ehrenamtlich und erfolgreich tätig, und immerhin 1,99 m groß! Doch eines nach dem anderen …</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kind der Husumer Straße</h2>



<p>Jan Scheder ist im Juli 1972 in der Husumer Straße geboren und aufgewachsen, auf der westlichen Seite der langgezogenen Straße zwischen Wilhelminental und Westtangente. „Wir haben immer davon gesprochen, dass wir auf der Rude leben. Hier habe ich mich in meinem Elternhaus und dem nahen Umfeld stets wohl gefühlt, als jüngerer Bruder von zwei Söhnen meiner Eltern,“ erinnert er sich gern an die Kindheit. „Wir lebten im eigenen Haus, das einst mein Opa gebaut hat. Meine Eltern haben dort ihr gesamtes Leben verbracht. Meine Mutter Herma war beruflich gelernte Apothekenhelferin, mein Vater Karl war selbständiger und gelernter Bootsbaumeister.“</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="800" height="600" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Urlaub-Daenemark-1976.jpg" alt="Jan Scheder – Flensburg-Kenner und vielseitiger Ehrenamtler" class="wp-image-87138" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Urlaub-Daenemark-1976.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Urlaub-Daenemark-1976-300x225.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Urlaub-Daenemark-1976-768x576.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Urlaub-Daenemark-1976-560x420.jpg 560w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Urlaub-Daenemark-1976-80x60.jpg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Urlaub-Daenemark-1976-696x522.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Urlaub-Daenemark-1976-265x198.jpg 265w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Urlaub auf dem Boot, Dänemark 1976</figcaption></figure></div>


<p>Seine Vorschuljahre verbrachte Jan im Paulus-Kindergarten, am nahegelegenen Tegelbarg. 1979 begann für ihn dann der „Ernst des Lebens“: Jan wurde eingeschult in die erste Klasse und besuchte fortan die „Schule auf der Rude“, im Lundweg. Hier lernte er auch seinen späteren besten Freund Hark kennen, mit dem er viele Interessen und Hobbies gemein hatte, die die beiden Freunde auch heute noch verbinden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Leidenschaft Segeln</h2>



<p>Sein Vater war selbständiger Bootsbauer, betrieb sein eigenes Geschäft in Fahrensodde, auf dem Gelände der Segler-Vereinigung Flensburg am Ostufer der Förde.</p>



<p>„Mein Vater war ein geschickter Handwerker, baute natürlich auch sein eigenes Segelboot – das in den Sommermonaten für unsere Familie zu unserem zweiten Zuhause wurde!“, schildert Jan den Beginn seiner Leidenschaft fürs Segeln. „Wir waren praktisch an jedem Wochenende mit unserer „Kon-Tiki“ auf Segeltour, ich kannte bald alle dänischen Häfen im Ostseebereich.“</p>


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<figure class="aligncenter size-large"><img decoding="async" width="768" height="1024" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Erstes-Fahrrad-1976-768x1024.jpg" alt="Jan Scheder – Flensburg-Kenner und vielseitiger Ehrenamtler" class="wp-image-87126" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Erstes-Fahrrad-1976-768x1024.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Erstes-Fahrrad-1976-225x300.jpg 225w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Erstes-Fahrrad-1976-315x420.jpg 315w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Erstes-Fahrrad-1976-696x928.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Erstes-Fahrrad-1976.jpg 800w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption">Erstes Fahrrad, 1976</figcaption></figure></div>


<p>Nach vier Jahren in der Grundschule wechselte Jan auf die weiterführende Schule, er kam im Jahr 1983 zur Realschule West in der Straße Friesische Lücke. Ein Jahr später, in 1984, trat Jan als offizielles Mitglied in die Seglervereinigung Flensburg e. V. ein. „Seitdem bin ich in diesem Verein durchgehend bis einschließlich heute als begeisterter Segler dort aktiv – mittlerweile seit 42 Jahren!“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weitere Hobbies kommen dazu</h2>



<p>Jan und sein Freund Hark waren bald unzertrennlich, denn die beiden hatten viele gleiche Interessen. Beide Familien hatten zuhause jeweils eine eigene Modelleisenbahn, mit der die Jungs begeistert spielten – beide waren ausgewiesene „Märklin“-Fans. Hark hatte bereits ein weiteres Hobby – er war in der Jugendgruppe bei den Pfadfindern aktiv. So bauten die beiden unzertrennlichen Jungs eines Tages im Garten von Harks Eltern eine Kothe auf. Die Kothe gehört zu den Schwarzzelten der deutschen Pfadfinder – Jan war schnell auch von diesem Abenteuer begeistert. Kurz darauf nahm Hark den Freund Jan mit zu einem der wöchentlichen Treffen der Jugendgruppe der Pfadfinder.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img decoding="async" width="768" height="1024" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Einschulung-1979-768x1024.jpg" alt="Jan Scheder – Flensburg-Kenner und vielseitiger Ehrenamtler" class="wp-image-87124" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Einschulung-1979-768x1024.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Einschulung-1979-225x300.jpg 225w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Einschulung-1979-315x420.jpg 315w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Einschulung-1979-696x928.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Einschulung-1979.jpg 800w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption">Einschulung, 1979</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Jan wird Pfadfinder</h2>



<p>Wie nicht anders zu erwarten: Jan war mit „Feuer und Flamme“ angetan von der Pfadfinderei! 1985 war es soweit: Jan wurde in den „Stamm Duburg“, einer Ortsgruppe des BdP (Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder), aufgenommen. Als „Stamm“ bezeichnet man eine Gruppierung in einer Stadt, die eine eigenständige Führung sowie mindestens zwei der drei vorgegebenen Altersstufen besitzt. „Seit dem Eintritt in den Stamm Duburg bin ich ununterbrochen dort aktiv, seit über 40 Jahren – und immer noch so motiviert wie am ersten Tag“, strahlt unser Gesprächspartner.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Nordkapfahrt-1992.jpg" alt="Jan Scheder – Flensburg-Kenner und vielseitiger Ehrenamtler" class="wp-image-87133" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Nordkapfahrt-1992.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Nordkapfahrt-1992-300x225.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Nordkapfahrt-1992-768x576.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Nordkapfahrt-1992-560x420.jpg 560w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Nordkapfahrt-1992-80x60.jpg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Nordkapfahrt-1992-696x522.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Nordkapfahrt-1992-265x198.jpg 265w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Nordkapfahrt, 1992</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Der Modelleisenbahner</h2>



<p>Ein weiteres Hobby war die schon erwähnte Liebe der beiden Freunde zu Modelleisenbahnen. Mit dem Fahrrad fuhren die Jungen öfters zusammen zum Flensburger Bahnhof, wo im Untergeschoss die riesige Modelbahnanlage des MEC Flensburg e. V. (Modelleisenbahnclub Flensburg e. V.) zu finden ist. Die imposante Anlage des Modelleisenbahnclubs Flensburg zeigt auf etwa 60 Quadratmetern zahlreiche für die Modellbahnen klassische Motive. „Ich war überwältigt von der Anlage, mein Entschluss dort Mitglied zu werden, stand sofort fest“, erinnert sich Jan. Folgerichtig wurden er und Hark im Jahr 1986 gemeinsam und zeitgleich Mitglied in der Jugendgruppe des MEC Flensburg.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="589" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Kon-Tiki-1973.jpg" alt="Jan Scheder – Flensburg-Kenner und vielseitiger Ehrenamtler" class="wp-image-87131" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Kon-Tiki-1973.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Kon-Tiki-1973-300x221.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Kon-Tiki-1973-768x565.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Kon-Tiki-1973-570x420.jpg 570w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Kon-Tiki-1973-80x60.jpg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Kon-Tiki-1973-696x512.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Kon-Tiki, 1973</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Jan muss seine Hobbies alle unter einen Hut bringen</h2>



<p>„Das Problem war nun für mich: Wie koordiniere ich meine zahlreichen Hob­bies, und wie passt das alles in unser Familienleben – etwa mit den vielen Sommer-Wochenenden, die ich zuvor immer zusammen mit den Eltern auf dem Segelboot verbrachte?“</p>



<p>Nun, er war ja inzwischen kein Kleinkind mehr, die Eltern ließen den heranwachsenden Jungen gewähren, und so verbrachte er die anstehenden Wochenenden nur noch dann an Bord, wenn bei den Pfadfindern nichts anlag.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Kon-Tiki-2025.jpg" alt="Jan Scheder – Flensburg-Kenner und vielseitiger Ehrenamtler" class="wp-image-87132" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Kon-Tiki-2025.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Kon-Tiki-2025-300x225.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Kon-Tiki-2025-768x576.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Kon-Tiki-2025-560x420.jpg 560w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Kon-Tiki-2025-80x60.jpg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Kon-Tiki-2025-696x522.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Kon-Tiki-2025-265x198.jpg 265w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Kon-Tiki, 2025</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Das Pfadfinderdasein</h2>



<p>„Pfadfinder zu sein bedeutet weit mehr als nur ein Hobby oder eine Freizeitbeschäftigung; es ist eine Lebenseinstellung und ein prägendes Lebensgefühl. Es verbindet Abenteuerlust, Gemeinschaft, Verantwortung und eine tiefe Verbundenheit zur Natur.“ Das hat unser Protagonist sehr schnell erkannt und verinnerlicht. Jan engagierte sich nun intensiv bei den Pfadfindern, nahm stets an den wöchentlichen Treffen teil, die sein „Stamm“ regelmäßig im Stammesheim im Flensburger Johanniskirchhof 21 abhielt. Bald beteiligte er sich auch an größeren Unternehmungen, machte 1988 seine erste große Pfadfindertour mit, die ihn für 14 Tage in die Flensburger Partnerstadt Carlisle brachte. Ein Jahr später, 1989, fand ein deutschlandweites Lager statt mit Tausenden (ca. 6000) von Teilnehmern – und so ging es beinahe Jahr für Jahr weiter.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Nordkapfahrt-1992.jpg" alt="Jan Scheder – Flensburg-Kenner und vielseitiger Ehrenamtler" class="wp-image-87133" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Nordkapfahrt-1992.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Nordkapfahrt-1992-300x225.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Nordkapfahrt-1992-768x576.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Nordkapfahrt-1992-560x420.jpg 560w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Nordkapfahrt-1992-80x60.jpg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Nordkapfahrt-1992-696x522.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Nordkapfahrt-1992-265x198.jpg 265w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Nordkapfahrt, 1992</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Schulabschluss und Berufsfindung</h2>



<p>Im Jahr 1990 schloss Jan die Schule mit der Mittleren Reife ab. Im letzten Schuljahr absolvierte er gleich mehrere berufliche Praktika, unter anderem bei der Telekom/Post (die Trennung der Deutschen Bundespost in eigenständige Unternehmen begann just in den Jahren 1989/1990 mit der Aufteilung in die Bereiche Post, Postbank und Telekom), und bei der Flensburger Firma Elektro-Baltuttis, die es damals noch in der Husumer Straße gab. So wuchs in dem angehenden Lehrling der erklärte Berufswunsch heran, „irgendetwas mit Elektrik“ machen zu wollen. „Ich bewarb mich bei vier verschiedenen Unternehmen jener Branche, und erhielt tatsächlich von allen eine Zusage für einen Ausbildungsvertrag“, lächelt Jan. „Ich entschied mich letztlich für eine Lehre als „Energieelektroniker Betriebstechnik“ bei den Stadtwerken Flensburg. Für mich ausschlaggebend war seinerzeit die bestens ausgestattete und sehr gute Lehrwerkstatt der hiesigen Stadtwerke. Diesen Schritt habe ich tatsächlich nie bereut“, weiß Jan. Er ist auch heute noch bei den Stadtwerken Flensburg im erlernten Beruf tätig, meist im Außendienst. „Daher bin ich auch ein ausgesprochener Experte in Sachen Straßennamen und Straßenzüge im gesamten Flensburger Stadtgebiet – es gibt wohl keine Ecke in meiner Heimatstadt, in der ich noch nicht beruflich unterwegs war!“</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="531" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Pfadfinderlager-1997.jpg" alt="Jan Scheder – Flensburg-Kenner und vielseitiger Ehrenamtler" class="wp-image-87135" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Pfadfinderlager-1997.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Pfadfinderlager-1997-300x199.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Pfadfinderlager-1997-768x510.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Pfadfinderlager-1997-633x420.jpg 633w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Pfadfinderlager-1997-696x462.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Pfadfinderlager, 1997</figcaption></figure></div>


<p>Im Jahr 1994 beendete er erfolgreich seine Ausbildung, wechselte nahtlos in den allgemeinen Arbeitsbereich seiner Ausbildungsinstitution über, ist bis einschließlich heute bei den Stadtwerken Flensburg angestellt im Bereich Niederspannung. Bei der Arbeit mit Niederspannung (bis zu 1000 Volt Wechselspannung) im Außendienst liegt der Fokus auf der Störungsbehebung, Wartung und Inbetriebnahme von Schaltanlagen und dezentralen Energieanlagen, sowie dem Anschluss von Gebäuden und Stromverteilerschränken.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zivildienst</h2>



<p>Statt Wehrdienst leistete Jan den damals fünfzehnmonatigen Zivildienst ab, in den Jahren von 1994 auf 1995. „Für diesen „sozialen Staatsdienst“ konnte ich mir eine Stelle aussuchen, die mir wunderbar in den Kram passte“, lächelt Jan. „Ich landete für dieses eine Jahr im Jugendkulturhaus Exe, einer Einrichtung des Flensburger Jugendrings e. V., nicht weit von meinem Elternhaus entfernt. Dort wurde ich als Hausmeister und gewissermaßen „Mann für alles“ eingesetzt. Der Job war ideal auf mich und meine Fähigkeiten und Interessen zugeschnitten, brachte mir auch noch viel Spaß und hat mir zudem viele weitere Kontakte eingebracht.“ In dieser Zeit absolvierte er auch die Ausbildung zum ehrenamtlichen Gruppenleiter in Neukirchen an der Ostseeküste, erwarb dort die „Juleica“ – die Jugendleiter*in-Card (Juleica) ist der bundesweit einheitliche Ausweis für ehrenamtliche Mitarbeiter*innen in der Jugendarbeit.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/England-Irland-98.jpg" alt="Jan Scheder – Flensburg-Kenner und vielseitiger Ehrenamtler" class="wp-image-87125" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/England-Irland-98.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/England-Irland-98-300x225.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/England-Irland-98-768x576.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/England-Irland-98-560x420.jpg 560w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/England-Irland-98-80x60.jpg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/England-Irland-98-696x522.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/England-Irland-98-265x198.jpg 265w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">England/Irland, 1998</figcaption></figure></div>


<p>Nach Beendigung des Zivildienstes freute er sich über einen unverhofften Geldsegen. Das Entlassungsgeld zum Ausscheiden aus dem Zivildienst in Höhe von 1.500&nbsp;DM wurde ihm noch im letzten Monat ausbezahlt.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Jans Start in die Autokarriere</h2>



<p>„Von den genannten 1.500 DM habe ich mir meinen ersten VW-T1 Bus gekauft, als Gebrauchtwagen (ich fuhr schon einen T3). Der Wagen lief zwar noch, war aber ansonsten in einem ziemlich beklagenswerten Zustand. Das störte mich aber überhaupt nicht, denn ich war schon damals ein begeisterter Hob­by-Schrauber, konnte meine Leidenschaft an diesem ersten eigenen Fahrzeug so richtig ausleben!“ Das Resultat konnte sich sehen lassen: ein VW-Bus in Top-Zustand, den er auch heute noch fährt – nach über 30 Jahren!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Endgültiger Schritt ins eigene Erwachsenenleben</h2>



<p>Unser Protagonist wohnte immer noch zu Hause, als Lehrling und anschließend als „Zivi“ hatte er nicht genug finanzielle Mittel, um auf eigenen Füßen stehen zu können. „Doch ich hatte schon mit gut 20 Jahren einen festen Plan, wo ich gern hinziehen und meinen Lebensmittelpunkt haben wollte“, verrät Jan. „Mein Opa besaß schon lange ein Wochenendhaus in der Nähe von Husby, in Husby-Spang, das mir meine Eltern nach jahrelanger Vermietung zur Übernahme anboten. Das Angebot war so verlockend, dass ich zusammen mit meinem Vater das Haus nach und nach (in rund zwei Jahren) modernisierte und erweiterte und es in einen tadellosen Ist-Zustand versetzte. Das Anwesen liegt allein, ländlicher geht es kaum – doch so hatte ich mir mein künftiges Privathaus erträumt. Ich bin heute noch glücklich und lebe sehr gern dort, in unmittelbarer Waldnähe, gar nicht so weit vom „Plunschli“ entfernt“, schwärmt er von seinem Zuhause.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="623" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Unimog-1997.jpg" alt="Jan Scheder – Flensburg-Kenner und vielseitiger Ehrenamtler" class="wp-image-87137" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Unimog-1997.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Unimog-1997-300x234.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Unimog-1997-768x598.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Unimog-1997-539x420.jpg 539w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Unimog-1997-696x542.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Unimog, 1997</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Gründung einer eigenen Familie</h2>



<p>Nach dem Umzug nach Husby in 1995 stellte Jan die Weichen für die private Zukunft. Bald heiratete er seine Freundin, und im Millenniumsjahr 2000 wurde seine Tochter Carolin geboren. Es war eine spannende Zeit für ihn, Frau und Tochter hielten ihn auf Trab, zudem bereitete er sich beruflich auf seine Meisterprüfung vor. Im Jahr 2001 fand sein erfolgreicher Abschluss der Meisterprüfung vor der hiesigen IHK statt. Die Familie Scheder wurde im Jahr 2003 komplettiert, der Sohn Matthias erblickte das Licht der Welt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein erfülltes Leben</h2>



<p>Jan hatte nun viel damit zu tun, zeitlich sowohl die Familie, den Beruf und die zahlreichen Hobbies unter einen Hut zu bringen. „Das hat mich aber nicht gestört, ich hatte genug Energie, um alles leisten und meistern zu können“, so Jan.</p>


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<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="749" height="1024" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Sommerfest-Solituede-2002-749x1024.jpg" alt="Jan Scheder – Flensburg-Kenner und vielseitiger Ehrenamtler" class="wp-image-87136" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Sommerfest-Solituede-2002-749x1024.jpg 749w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Sommerfest-Solituede-2002-220x300.jpg 220w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Sommerfest-Solituede-2002-768x1049.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Sommerfest-Solituede-2002-307x420.jpg 307w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Sommerfest-Solituede-2002-696x951.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Sommerfest-Solituede-2002.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 749px) 100vw, 749px" /><figcaption class="wp-element-caption">Mit Tochter Carolin, 2002</figcaption></figure></div>


<p>Langeweile kannte er jedenfalls nicht: morgens ab nach Flensburg zur Arbeit, anschließend meist ein Hobby „bedienen“, abends die Familie „bespaßen“ und anschließend noch ein wenig an einem seiner vielen Autos zu schrauben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der eigene Fuhrpark</h2>



<p>Eigene Autos? Oja, davon besitzt der umtriebige Jan so einige: „Nach meinem ersten VW-Bus kamen noch diverse weitere dazu, die ich allesamt wieder auf Vordermann gebracht und fahrtüchtig gemacht habe“, verrät uns der geborene „Schrauber“. Eines seiner Lieblingsstücke ist ein Unimog, den er vor mittlerweile 29 Jahren gekauft hat.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="595" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/VW-Bulli-1996.jpg" alt="Jan Scheder – Flensburg-Kenner und vielseitiger Ehrenamtler" class="wp-image-87139" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/VW-Bulli-1996.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/VW-Bulli-1996-300x223.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/VW-Bulli-1996-768x571.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/VW-Bulli-1996-565x420.jpg 565w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/VW-Bulli-1996-80x60.jpg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/VW-Bulli-1996-696x518.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/VW-Bulli-1996-265x198.jpg 265w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Mit dem Bulli unterwegs, 1996</figcaption></figure></div>


<p>Von 1973 bis 1990 war der Unimog in der Seglervereinigung Flensburg zum Slippen im Einsatz. „Als kleiner Junge hat mich mein Vater immer auf dem Beifahrersitz mitgenommen. Nach dem Verkauf fand ich ihn 5 Jahre später in Eggebek wieder und kaufte ihn nach Hause zurück. Ich überführte ihn nach Husby, brachte ihn wieder in Schuss, und er hat mir und meiner Nachbarschaft in den langen Jahren schon viele gute Dienste geleistet – mal war ein umgestürzter Baum zu entfernen, im Winter half er beim Schneeräumen – was so anlag!“ Mittlerweile ist er 67 Jahre alt!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Jans Lieblingsauto ist und bleibt der VW Bulli</h2>



<p>Das typische Äußere dieses Fahrzeugs haben ganz offensichtlich den „Volkswagen T1“ im Laufe der Jahrzehnte zu dem echten „Kultauto“ werden lassen – das es heute noch ist. Vor weit mehr als 70 Jahren wurde der erste T1 im Wolfsburger VW-Stammwerk gefertigt. Der T1 ist auch für unseren Protagonisten Jan das „Lieblingsauto“ schlechthin. „Abgesehen davon gibt es solche Autos ja heutzutage gar nicht mehr“, weiß Jan. Er weiß eben, wovon er spricht: Er ist seit über 30 Jahren stolzer Besitzer eines Bullis, Baujahr 1967. „Als Lehrling bin ich erstmals einen VW-Bus gefahren, damals war das ein T3. Ich wusste sofort: so einen willst du auch!“</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="601" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Jan-Scheder_05.jpg" alt="Jan Scheder – Flensburg-Kenner und vielseitiger Ehrenamtler" class="wp-image-87130" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Jan-Scheder_05.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Jan-Scheder_05-300x225.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Jan-Scheder_05-768x577.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Jan-Scheder_05-559x420.jpg 559w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Jan-Scheder_05-80x60.jpg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Jan-Scheder_05-696x523.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Jan-Scheder_05-265x198.jpg 265w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Bulli bleibt sein Lieblingsauto</figcaption></figure></div>


<p>Längst hat Jan seinen eigenen Fuhrpark, hauptsächlich einen „Bulli-Park“. Das Schmuckstück darunter ist der T1. „Bis der allerdings ein Schmuckstück war, dauerte es seine Zeit: Der Wagen war in einem desolaten Zustand, als ich ihn bekam. Neben der Komplett-Vermüllung stank er erbärmlich und wurde nur noch vom Rost zusammengehalten“, erzählt der Hobbymechaniker. „Mein Glück war, dass man an diesem Auto noch alles selbst reparieren kann!“</p>



<p>Gern ist Jan auch mit einem seiner vielen Fahrzeuge in ganz Norddeutschland unterwegs, weniger auf Oldtimer-Treffen, eher im Alltag und beim Ausflug in die nähere Umgebung. Ein guter Freund bezeichnete Jans Vorliebe für seinen umfangreichen Fuhrpark mal als eine Krankheit namens „Bulli.mie“ (in Anlehnung an die Essstörung namens Bulimie …).</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="601" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Jan-Scheder_03.jpg" alt="Jan Scheder – Flensburg-Kenner und vielseitiger Ehrenamtler" class="wp-image-87129" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Jan-Scheder_03.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Jan-Scheder_03-300x225.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Jan-Scheder_03-768x577.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Jan-Scheder_03-559x420.jpg 559w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Jan-Scheder_03-80x60.jpg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Jan-Scheder_03-696x523.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Jan-Scheder_03-265x198.jpg 265w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Viel auf Achse</h2>



<p>So ist Jan im Laufe seiner inzwischen über 50 Lebensjahre sehr häufig unterwegs gewesen, hat als Pfadfinder praktisch ganz Europa bereist – vom Nordkap bis Sizilien, von England bis Irland und Finnland. Wenn er nicht gerade mit den Pfadfindern „auf Achse“ ist, ist er auch auf eigene Faust herumgereist, gern mit einem seiner Bullis und einem Zelt. Längst ist auch seine Tochter Carolin mit dem „Pfadfinder-Virus“ infiziert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Auf und Ab des Lebens</h2>



<p>Nicht immer ging alles glatt und geschmeidig ab in Jans Leben. 2011 musste er eine Krebs-Diagnose verkraften, besiegte jedoch diese Krankheit – auch wenn es nicht ganz einfach war und ihn doch zeitweise stark einschränkte. Sein angeborener Optimismus half ihm stets über schwere Stunden hinweg.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Ochseninseln-2024.jpg" alt="Jan Scheder – Flensburg-Kenner und vielseitiger Ehrenamtler" class="wp-image-87134" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Ochseninseln-2024.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Ochseninseln-2024-300x225.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Ochseninseln-2024-768x576.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Ochseninseln-2024-560x420.jpg 560w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Ochseninseln-2024-80x60.jpg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Ochseninseln-2024-696x522.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Ochseninseln-2024-265x198.jpg 265w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Mit dem Stammeskajak zur Ochseninsel, 2024</figcaption></figure></div>


<p>„Seit einigen Jahren habe ich eine neue Partnerin gefunden, mit der ich sehr glücklich bin. Sie lässt mich gewähren, meine Hobbies weiter zu pflegen, so bin ich aktuell als „stellvertretender Stammesführer“ in meinem Stamm „Duburg“ aktiv. Gemeinsam sind wir regelmäßig auf dem Wasser unterwegs, segeln mit unserem alten Familien-Segelboot, der „Kon-Tiki“ durch die Ostsee, und lassen es uns gutgehen.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ehrung durch die Stadt Flensburg</h2>



<p>Seine zahlreichen ehrenamtlichen Tätigkeiten blieben auch den Stadtoberen Flensburgs nicht verborgen. Auf Vorschlag des Flensburger Jugendrings wurde Jan Scheder im Jahre 2012 von der Stadt Flensburg für sein „herausragendes ehrenamtliches Engagement“ geehrt, sogar zum „Ehrenamtler des Jahres“ gekürt!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Pfadfinder-Gen weitervererbt</h2>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Hodderuper-bankenviertel-2024.jpg" alt="Jan Scheder – Flensburg-Kenner und vielseitiger Ehrenamtler" class="wp-image-87127" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Hodderuper-bankenviertel-2024.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Hodderuper-bankenviertel-2024-300x225.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Hodderuper-bankenviertel-2024-768x576.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Hodderuper-bankenviertel-2024-560x420.jpg 560w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Hodderuper-bankenviertel-2024-80x60.jpg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Hodderuper-bankenviertel-2024-696x522.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Hodderuper-bankenviertel-2024-265x198.jpg 265w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Pause im Hodderuper „Bankenviertel“</figcaption></figure></div>


<p>„Meiner Tochter Carolin Scheder wurde die Begeisterung für das Pfadfinder-Leben sicherlich mit in die Wiege gelegt.“ Die heute 25-Jährige Frau engagiert sich schon seit Jahren ehrenamtlich bei den Pfadfindern, ist – natürlich &#8211; auch als Pfadfinderin im „Stamm Duburg“ Flensburg aktiv. Seit 5 Jahren ist Carolin „Stammesführerin“. Carolin und Jan Scheder kümmern sich dabei um die Organisation aller möglichen&nbsp;Aktivitäten, die den Stamm betreffen. Am liebsten kümmern sich die beiden naturgemäß um die anstehenden Aktionen wie das alljährliche Pfadfindertreffen.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Bula-2017.jpg" alt="Jan Scheder – Flensburg-Kenner und vielseitiger Ehrenamtler" class="wp-image-87123" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Bula-2017.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Bula-2017-300x225.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Bula-2017-768x576.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Bula-2017-560x420.jpg 560w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Bula-2017-80x60.jpg 80w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Bula-2017-696x522.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Bula-2017-265x198.jpg 265w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Bundeslager in Brandenburg, 2017</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Ausblick – die Gegenwart und jüngere Vergangenheit</h2>



<p>Seit 2022 ist unser Protagonist als Stifter aktiv in der „Stiftung Pfadfinder“. Seit Beginn des laufenden Jahres 2026 war er damit beschäftigt, den „Tag der Offenen Tür“ anlässlich des 50jährigens Jubiläums seines Stammes „Duburg“ vorzubereiten – der erfolgreich als Stammestag Mitte Mai 2026 gefeiert wurde.</p>



<p><em>Mit Jan Scheder sprach Peter Feuerschütz<br>Fotos: privat, Thomas Becker   </em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://flensburgjournal.de/jan-scheder-flensburg-kenner-und-vielseitiger-ehrenamtler/">Jan Scheder – Flensburg-Kenner und vielseitiger Ehrenamtler</a> erschien zuerst auf <a href="https://flensburgjournal.de">Flensburgjournal</a>.</p>
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