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	<title>IHK Schleswig-Holstein Archive - Flensburgjournal</title>
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	<description>Dein Magazin für Flensburg und Umgebung</description>
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		<title>Ausbildung jetzt SH: Last Minute zum Ausbildungsplatz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 May 2021 00:39:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[IHK Schleswig-Holstein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf in die dritte Runde: Bei Ausbildung jetzt SH, dem gemeinsamen Ausbildungsportal der IHK Schleswig-Holstein und der Handwerkskammer Lübeck, nehmen Ausbildungssuchende wieder unkompliziert Kontakt zu Betrieben auf – per WhatsApp, Skype, einem Dienst ihrer Wahl oder per Telefon. Das Allianz Büro Sukola-Knoche-Biehl aus Halstenbek hat im März so einen Volltreffer landen können. “Das Azubi-Recruiting ist [&#8230;]</p>
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<p>Auf in die dritte Runde: Bei Ausbildung jetzt SH, dem gemeinsamen Ausbildungsportal der IHK Schleswig-Holstein und der Handwerkskammer Lübeck, nehmen Ausbildungssuchende wieder unkompliziert Kontakt zu Betrieben auf – per WhatsApp, Skype, einem Dienst ihrer Wahl oder per Telefon. Das Allianz Büro Sukola-Knoche-Biehl aus Halstenbek hat im März so einen Volltreffer landen können.</p>



<p>“Das Azubi-Recruiting ist wegen der Corona-Pandemie stark eingeschränkt. Ausbildungsmessen können nur digital, berufliche Orientierung kaum stattfinden. Vor diesem Hintergrund kann Ausbildung jetzt SH im bevorstehenden Ausbildungsjahr 2021 viele Nachwuchskräfte und Betriebe zusammenbringen”, sagt Friederike C. Kühn, Präsidentin der IHK Schleswig-Holstein. Vom 3. bis zum 21. Mai ist das Portal unter <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.ihk-schleswig-holstein.de/produktmarken/ihre-ihk/presse/pressemitteilungen/pressemeldungen-ihk-schleswig-holstein/www.ausbildung-jetzt-sh.de" target="_blank">www.ausbildung-jetzt-sh.de</a> freigeschaltet. Interessenten können aus Hunderten Ausbildungsangeboten nach Beruf, Ort, Region und Unternehmen filtern und mit wenigen Klicks einen digitalen Kennenlerntermin oder direkt ein Bewerbungsgespräch vereinbaren. Unternehmen erstellen ein Profil, fügen offene Lehrstellen hinzu und treffen auf potenzielle Auszubildende – kostenlos und Corona-konform.</p>



<p>Genau das haben die Allianz Vertretungen aus Halstenbek im März-Zeitraum erfolgreich getan. “Wir haben einen echten Volltreffer gelandet, mit dem wir gar nicht so schnell gerechnet hatten. Für uns hat es sich innerhalb von nur wenigen Tagen gelohnt, bei Ausbildung jetzt SH mitzumachen“, erinnert sich Inhaber Nicolas Biehl. Eigentlich habe das Unternehmen regulär einen Ausbildungsplatz für August oder September 2021 besetzen wollen. &#8222;Wir haben uns angemeldet und Frau Sarikaya war gleich unser erstes Match. Wir freuen uns, und sie entspricht voll unseren Vorstellungen an eine Auszubildende“, so der Geschäftsführer weiter.</p>



<p>Am 1. April hat Fatma Sarikaya ihre Ausbildung begonnen. Die 20-Jährige hatte bereits vorher einen Ausbildungsplatz, den sie wechseln wollte. “Auf Rat einer IHK-Beraterin habe ich mich im Portal angemeldet. Ich habe mir verschiedene Stellen nach meinen Vorstellungen angesehen. Herrn Biehl habe ich mich schnell und unkompliziert in einem WhatsApp-Video-Call vorgestellt und das passte auf Anhieb“, sagt Sarikaya. Zwei Tage später traf sie sich mit Biehl und seinen Geschäftspartnern zum Vorstellungsgespräch. Biehl: “Wir haben zwar die Überholspur genommen, aber auf ein echtes Kennenlernen wollten wir nicht verzichten. Wenn man gemeinsam in einem Büro arbeitet, muss man sich gesehen haben“, sagt Biehl. Fatma Sarikaya konnte überzeugen und innerhalb einer Woche war der Ausbildungsvertrag unterschrieben.</p>



<p>Ralf Stamer, Präsident der Handwerkskammer Lübeck, wirbt für eine Ausbildung und die ausgezeichneten Perspektiven. “Das Handwerk bildet weiterhin eifrig aus. Unsere Unternehmen wissen, wie wichtig qualifizierte Fachkräfte sind – jetzt und nach der Krise. Für Ausbildungsinteressierte in Schleswig-Holstein stehen die Chancen so gut wie lange nicht. Wir raten den jungen Menschen: Bitte nutzen Sie diese Chance!“ Insgesamt haben sich aus dem Handwerk, aus Industrie, Handel und dem Dienstleistungsbereich mehr als 170 Ausbildungsunternehmen eingetragen und es werden jeden Tag mehr. Die Bandbreite ist groß – von KFZ-Mechatronikerin über Einzelhandelskaufleute bis hin zum Maschinen- und Anlagenführer oder Hörakustikerin. Betriebe können ihre Lehrstellen weiterhin kostenfrei registrieren. Und auch die Allianz Versicherung Nicolas Biehl ist wieder mit dabei: &#8222;Wir suchen auch weiterhin jemanden für den nächsten Ausbildungsjahrgang und sind allein schon aus Erfahrung sehr optimistisch.“</p>



<p><em>Presseinformation der IHK Schleswig-Holstein<br>Bild: Allianz Versicherung Nicolas Biehl</em></p>
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		<title>Mehrbelastung durch Testpflicht nicht unter den Tisch kehren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Apr 2021 08:51:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[IHK Schleswig-Holstein]]></category>
		<category><![CDATA[Selbsttest]]></category>
		<category><![CDATA[Testpflicht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zu der heute vom Bundeskabinett vereinbarten Testpflicht für Unternehmen äußert sich Björn Ipsen, Hauptgeschäftsführer der IHK Schleswig-Holstein: “Unseren Unternehmen liegt die Gesundheit ihrer Beschäftigten sehr am Herzen – nicht zuletzt im Eigeninteresse, den Betrieb am Laufen zu halten. Daher haben alle Branchen anspruchsvolle Hygienekonzepte entwickelt und in wenigen Wochen ein umfangreiches Angebot von Corona-Tests aufgebaut. [&#8230;]</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Zu der heute vom Bundeskabinett vereinbarten Testpflicht für Unternehmen äußert sich Björn Ipsen, Hauptgeschäftsführer der IHK Schleswig-Holstein:</h2>



<p>“Unseren Unternehmen liegt die Gesundheit ihrer Beschäftigten sehr am Herzen – nicht zuletzt im Eigeninteresse, den Betrieb am Laufen zu halten. Daher haben alle Branchen anspruchsvolle Hygienekonzepte entwickelt und in wenigen Wochen ein umfangreiches Angebot von Corona-Tests aufgebaut. Gleichzeitig zeigen Studien wie die des Robert Koch-Instituts, dass die häufigsten Infektionsquellen ungeschützte Kontakte sind und überwiegend im privaten Umfeld auftreten.<br>Der Beschluss für eine Testpflicht trifft daher vor allem diejenigen, die sich ohnehin ihrer gesellschaftlichen Verantwortung stellen. Leider stellt die Pflicht auch das politische Misstrauen in das unternehmerische Verantwortungsbewusstsein unter Beweis. Bei knapper Marktlage kann der Bedarf an Selbsttests immer noch nicht oder nur schwer gedeckt werden. Anstatt die Wirtschaft also zu verpflichten, hätte der Staat bei der Beschaffung und Organisation unterstützen und sich finanziell beteiligen sollen. Olaf Scholz sprach von einer „nationalen Kraftanstrengung der Firmen“, die nun nötig sei. Der Finanzminister scheint zu verkennen: Für viele Lockdown-Betriebe, die unverschuldet staatliche Hilfen beantragen mussten, sind die vergangenen Wochen und Monate bereits genau das gewesen: eine Kraftanstrengung. Daher dürfen wir finanzielle Mehrbelastungen durch Testangebote nicht unter den Tisch kehren. Die Pandemiebekämpfung ist originär eine staatliche Aufgabe. Durch die Testpflicht werden wieder einmal staatliche Aufgaben und Kosten ohne Kompensation auf die Wirtschaft abgewälzt.</p>



<p>Jetzt wird es auf eine praxisnahe Umsetzung ankommen: Dass der Gesetzgeber immerhin keine Vorgaben über die Art der Tests macht und auch keine Durchführung unter Aufsicht vorschreibt, begrüßen wir, ebenso, dass die Unternehmen von Dokumentationspflichten befreit werden. Aber auch Tests dürfen letztlich nur eine Übergangslösung sein und die Pflicht sollte enden, wenn objektive Kennziffern wie Inzidenzzahlen und Impfquoten dies rechtfertigen. Insofern begrüßen wir, dass die Testpflicht vorerst bis Ende Juni befristet wird. Das Ziel besteht weiterhin in schnellen und flächendeckenden Impfungen. Auch hier können privatwirtschaftliche Initiativen die Pandemiebekämpfung unterstützen, wie die alljährlichen Grippeschutzimpfungen in den Unternehmen zeigen.&#8220;</p>



<p><em>Stellungnahme der IHK Schleswig-Holstein</em><br><em>Bild: <a rel="noreferrer noopener" href="https://elements.envato.com/de/photos/corona+selbsttest/pg-4" target="_blank">Envato.com</a></em></p>
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		<title>Fit für die Prüfung trotz Corona</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Mar 2021 00:57:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Aus der Region]]></category>
		<category><![CDATA[E-Learning]]></category>
		<category><![CDATA[IHK Abschlussprüfung]]></category>
		<category><![CDATA[IHK Schleswig-Holstein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>IHKs organisieren mit Anbietern kostenfreie E-Learning-Angebote In den nächsten Wochen beginnt die heiße Phase in der Vorbereitung auf die IHK-Abschlussprüfungen im Sommer. Damit Unternehmen ihre Auszubildenden in dieser Ausnahmesituation bestmöglich unterstützen können, haben sich zahlreiche Anbieter auf Initiative der Industrie- und Handelskammern, darunter die IHKs in Schleswig-Holstein, bereiterklärt, E-Learning-Tools zur Verfügung zu stellen. Unter www.ihk-pruefungsfit.de [&#8230;]</p>
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<h2 class="wp-block-heading">IHKs organisieren mit Anbietern kostenfreie E-Learning-Angebote</h2>



<p>In den nächsten Wochen beginnt die heiße Phase in der Vorbereitung auf die IHK-Abschlussprüfungen im Sommer. Damit Unternehmen ihre Auszubildenden in dieser Ausnahmesituation bestmöglich unterstützen können, haben sich zahlreiche Anbieter auf Initiative der Industrie- und Handelskammern, darunter die IHKs in Schleswig-Holstein, bereiterklärt, E-Learning-Tools zur Verfügung zu stellen. Unter <a href="https://www.ihk-schleswig-holstein.de/produktmarken/ihre-ihk/presse/pressemitteilungen/pressemeldungen-ihk-schleswig-holstein/www.ihk-pruefungsfit.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.ihk-pruefungsfit.de</a> sind diese Angebote zentral gelistet und für Unternehmen kostenfrei zugänglich.</p>



<p>Friederike C. Kühn, Präsidentin der IHK Schleswig-Holstein: “Viele Betriebe sorgen sich um ihre Existenz, sind aber weiterhin sehr engagiert in der Ausbildung der Fachkräfte von morgen. Homeschooling und Homeoffice erfordern neue Wege auch bei der Vermittlung von beruflichen Kompetenzen und der Prüfungsvorbereitung. Daher freuen wir uns, dass wir die Unternehmen mit <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.ihk-schleswig-holstein.de/produktmarken/ihre-ihk/presse/pressemitteilungen/pressemeldungen-ihk-schleswig-holstein/www.ihk-pruefungsfit.de" target="_blank">www.ihk-pruefungsfit.de</a> unterstützen können. Die digitale Bereitstellung von ausbildungsspezifischem Lernmaterial ist für Unternehmen und ihre Azubis eine echte Hilfe. Unser großer Dank gilt den Anbietern, die ihre Inhalte kostenfrei zur Verfügung stellen.”Das Angebot gilt ab sofort und bis zum 19. Mai 2021 und ist verfügbar unter <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.ihk-schleswig-holstein.de/produktmarken/ihre-ihk/presse/pressemitteilungen/pressemeldungen-ihk-schleswig-holstein/www.ihk-pruefungsfit.de" target="_blank">www.ihk-pruefungsfit.de</a>.</p>



<p><em>Pressemitteilung der IHK Schleswig-Holstein vom 16. März 2021<br>Bild: <a href="https://elements.envato.com/de/cramming-for-exams-SDYCEAB" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Envato.com</a></em></p>
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		<title>Ostertourismus? Betriebe brauchen Klarheit und Vorlauf!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Mar 2021 00:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[IHK Schleswig-Holstein]]></category>
		<category><![CDATA[ostern]]></category>
		<category><![CDATA[Ostertourismus]]></category>
		<category><![CDATA[tourismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Tourismuswirtschaft ist seit Beginn der Corona-Pandemie eine der am stärksten betroffenen Branchen und wartet dringend auf Signale, wieder an den Start gehen zu können. “Täglich erreichen uns dazu Anfragen; die Nervosität wächst“, berichtet Björn Ipsen, Hauptgeschäftsführer der IHK Schleswig-Holstein: “Denn ein erneuter Ausfall des Ostergeschäfts würde in der Tourismusbranche Umsatzverluste in Millionenhöhe zur Folge [&#8230;]</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Die Tourismuswirtschaft ist seit Beginn der Corona-Pandemie eine der am stärksten betroffenen Branchen und wartet dringend auf Signale, wieder an den Start gehen zu können.</h2>



<p>“Täglich erreichen uns dazu Anfragen; die Nervosität wächst“, berichtet Björn Ipsen, Hauptgeschäftsführer der IHK Schleswig-Holstein: “Denn ein erneuter Ausfall des Ostergeschäfts würde in der Tourismusbranche Umsatzverluste in Millionenhöhe zur Folge haben. Im März und April werden bis zu 14 Prozent des Übernachtungsvolumens in Schleswig-Holstein generiert. Das lässt sich in späteren Monaten nicht kompensieren.“ </p>



<p>Der Branche bereite nicht nur der drohende Umsatzausfall, sondern auch die Gefahr der Abwanderung von Arbeitskräften große Sorgen. Ein Lockdown über Ostern hinaus könnte dazu führen, dass vielen Betrieben auch für eine mögliche Sommersaison viel zu wenig Arbeitskräfte zur Verfügung stünden. Die IHK Schleswig-Holstein appelliert deshalb an die Landesregierung, unbedingt an ihrem Stufenplan festzuhalten und die darin definierten Öffnungsschritte notfalls auch ohne bundeseinheitliche Beschlüsse umzusetzen, um den Unternehmen Planungssicherheit zu geben. Ipsen: “Hotels und Restaurants lassen sich nicht von heute auf morgen hochfahren. Die Betriebe brauchen einen gewissen Vorlauf für die nötigen Vorbereitungen.“ </p>



<p>Der Stufenplan der Landesregierung erlaubt bei einem über sieben Tage stabilen Inzidenzwert unter 50 für die Gastronomie erste Lockerungen, auch im Innenbereich. Für den Bereich Beherbergung sind die Vorgaben zwar etwas enger. Aber: “Das Robert Koch-Institut stuft das Infektionsrisiko in Hotels und Beherbergungsbetrieben als gering ein, sodass diese mindestens genauso früh geöffnet werden könnten“, betont Ipsen. “Seit Beginn der Pandemie haben die Unternehmen in Hygienekonzepte investiert und werden auch weiterhin für die Sicherheit ihrer Mitarbeiter und Kunden sorgen. Steigende Impfquoten, gerade bei den Risikogruppen, sinkende Auslastung der Intensivbetten, regelmäßige Schnell- und Selbsttests, deren Ergebnisse im Fall einer Infektion digital mit den Gesundheitsämtern gekoppelt sind, geben viel mehr Sicherheit als noch vor wenigen Monaten denkbar war.”</p>



<p>Um zu verhindern, dass Reisen aus Gebieten mit hohem Infektionsgeschehen zu einem Anstieg der Corona-Fälle in Schleswig-Holstein führen, sollten Übernachtungsreisen nur Personen antreten dürfen, die in ihren Herkunftsorten innerhalb von 48 Stunden vor ihrer Ankunft nachweislich negativ auf das Virus getestet wurden oder über einen Impfvollschutz verfügen.</p>



<p><em>Presseinformation der IHK Schleswig-Holstein  <br>Bild: <a href="https://elements.envato.com/de/colorful-roofed-chairs-on-sandy-beach-in-travemund-RBKHRK4" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Envato.com</a></em></p>
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		<title>IHK-Konjunkturbericht &#8211; 4. Quartal 2020: &#8222;Zweite Welle&#8220; unterbricht Konjunktur-Erholung im Land</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Feb 2021 00:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[4. Quartal 2020]]></category>
		<category><![CDATA[IHK Schleswig-Holstein]]></category>
		<category><![CDATA[Konjunkturbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Konjunkturklimaindex]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Stimmung der Unternehmen in Schleswig-Holstein hat sich in der zweiten Corona-Welle wieder verschlechtert. Im vierten Quartal sinkt der Konjunkturklimaindex der IHK Schleswig-Holstein von 98,2 auf 95,0 Punkte und bleibt deutlich unter dem langjährigen Durchschnittswert von 110,5. Die negative Entwicklung ist vor allem auf die eingetrübten Erwartungen der Unternehmen zurückzuführen. Gründe dafür liegen in den [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://flensburgjournal.de/ihk-konjunkturbericht-4-quartal-2020-zweite-welle-unterbricht-konjunktur-erholung-im-land/">IHK-Konjunkturbericht &#8211; 4. Quartal 2020: &#8222;Zweite Welle&#8220; unterbricht Konjunktur-Erholung im Land</a> erschien zuerst auf <a href="https://flensburgjournal.de">Flensburgjournal</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Die Stimmung der Unternehmen in Schleswig-Holstein hat sich in der zweiten Corona-Welle wieder verschlechtert. Im vierten Quartal sinkt der Konjunkturklimaindex der IHK Schleswig-Holstein von 98,2 auf 95,0 Punkte und bleibt deutlich unter dem langjährigen Durchschnittswert von 110,5.</strong></p>



<p>Die negative Entwicklung ist vor allem auf die eingetrübten Erwartungen der Unternehmen zurückzuführen. Gründe dafür liegen in den Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung. Belastet sind besonders konsumnahe Branchen.&nbsp;</p>



<p>Die aktuelle Geschäftslage schätzen knapp 36 Prozent der befragten Unternehmen als gut ein; 22 Prozent bewerten sie als schlecht. Dies stellt zwar eine leichte Verbesserung gegenüber dem Vorquartal dar, als rund 32 Prozent ihre Situation gut bewerteten. Die Erwartungen der Unternehmen haben sich jedoch eingetrübt. 37 Prozent &#8211;&nbsp;nach zuletzt 31 Prozent &#8211;&nbsp;gehen von einer Verschlechterung ihrer Geschäfte aus. Zulegen konnten dagegen die Exportaussichten: 29 Prozent erwarten hier Zunahmen (Vorquartal 18 Prozent). “Normalerweise hat unser <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.ihk-schleswig-holstein.de/blueprint/servlet/resource/blob/5026280/b7175fbb91c12d2bf15b7b4e0c9aedc4/konjunkturbericht-4-20-data.pdf" target="_blank">Konjunkturbericht</a> eine längere Halbwertszeit als in diesen Tagen. Seit wir unsere Umfrage am 12. Januar geschlossen haben, hat sich die Situation in vielen Branchen dramatisch verschlechtert. So wurde die konjunkturelle Erholung, die wir im Herbst noch gesehen haben, im vierten Quartal jäh ausgebremst. Anders als beim massiven Einbruch im Frühjahr stellen wir fest, dass die Situation in den Branchen sehr unterschiedlich aussieht“, fasst Friederike C. Kühn, Präsidentin der IHK Schleswig-Holstein, zusammen.</p>



<p>Das produzierende Gewerbe kommt vergleichsweise gut durch die zweite Corona-Welle. Die aktuelle Geschäftslage in der Industrie verbessert sich weiterhin. So schätzen 38,8 Prozent der Industrieunternehmen ihre aktuelle Situation als gut ein (Vorquartal: 30,4 Prozent). Der Auftragsbestand konnte weiter zulegen: 23,4 Prozent der Industriebetriebe beurteilen diesen als verhältnismäßig groß. Im Herbst lag diese Zahl bei 17,9 Prozent. Sorgen bereitet momentan vor allem die Lage des Einzelhandels, die sich seit Inkrafttretens des harten Lockdowns erneut verschlechtert hat: 39,1 Prozent der Einzelhändler beurteilen ihre aktuelle Geschäftslage als schlecht, 57,5 Prozent haben es mit geringeren Umsätzen zu tun. Auch die Zukunftsaussichten fallen pessimistisch aus: 67 Prozent rechnen mit einer weiteren Verschlechterung ihrer Geschäftslage.</p>



<p>Die Unternehmenspläne bleiben trotz leichter Verbesserungen verhalten. Die Beschäftigungsaussichten konnten sich gegenüber dem Vorquartal leicht verbessern. Knapp 15 Prozent der Unternehmen stellen sogar steigende Beschäftigungszahlen in Aussicht. Auch die Investitionspläne werden etwas optimistischer bewertet. Während im Frühjahr die Mehrheit der Unternehmen noch einen Rückgang angab, rechnen, wie schon im Herbst, gut 70 Prozent mit einem konstanten Investitionsniveau; fast 22 Prozent wollen im kommenden Geschäftsjahr sogar mehr investieren. Das Hauptmotiv für Investitionen bildet dabei für 65 Prozent der Betriebe der Ersatzbedarf. Investitionen in Rationalisierungsmaßnahmen planen rund 36 Prozent, in Produktinnovationen 31 Prozent.</p>



<p>Die Risikoeinschätzung wird weiterhin maßgeblich von der Corona-Krise beeinflusst. Das größte Geschäftsrisiko sehen die Unternehmen momentan in den wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen (57 Prozent). Krisenbedingt starker Risikofaktor ist zudem die Inlandsnachfrage (54 Prozent). Der Fachkräftemangel tritt derzeit etwas in den Hintergrund, wird aber dennoch von fast der Hälfte der Unternehmen (46 Prozent) als Risiko bewertet. “Obwohl die wirtschaftliche Lage insgesamt noch recht stabil ist, spitzt sich die Krise in den Lockdown-Branchen zu. Die Situation im Einzelhandel ist dramatisch. Betroffene Unternehmen brauchen dringend schnelle und unbürokratische Hilfe”, so das Fazit von Friederike C. Kühn.&nbsp;</p>



<p>“Auf das Versprechen der Bundespolitik, dass kein gesundes Unternehmen wegen Corona in die Insolvenz geraten dürfe, haben sich die Unternehmerinnen und Unternehmer im Land verlassen. Inzwischen haben wir aber berechtigte Zweifel daran, dass die Politik dieses Versprechen auch wirklich einhalten kann“, ergänzt Klaus-Hinrich Vater, Präsident der IHK zu Kiel. Er beschreibt die Überbrückungshilfe III als “sowohl in der Höhe der Abschläge als auch zeitlich völlig untauglich”. Erst im Februar soll die Beantragung möglich sein. Dann wird es lediglich Abschlagszahlungen geben – diese dürften für viele Betriebe, die seit Mitte Dezember 2020 geschlossen sind, jedoch viel zu niedrig sein. Der volle Hilfsbetrag, der nur einen kleinen Teil der Verluste ausgleicht, kann erst nach Vorlage genauer Angaben zu Fixkosten, Warenbestand und Umsatzausfall gewährt werden. Die vollständige Auszahlung werde sich voraussichtlich bis ins zweite Quartal verzögern.</p>



<p>Vater: “Wir appellieren daher erneut an die Landesregierung und auch an die Opposition, den Druck im politischen Berlin zu erhöhen. Schleswig-Holstein will das mittelstandsfreundlichste Bundesland sein. Daran muss es sich jetzt messen lassen. Die Existenz tausender Unternehmen ist akut bedroht. Hier zählt jeder Tag.”</p>



<p>Rolf-Ejvind Sörensen, Präsident der IHK Flensburg, betont: “Als IHK Schleswig-Holstein begrüßen wir den Entwurf der Landesregierung für einen Stufenplan zum Wiederanfahren der Wirtschaft. Damit hat sie einen konstruktiven Aufschlag für die Diskussion auf Bundesebene gemacht, der einheitliche und nachvollziehbare Kriterien festlegt und für die Wirtschaft eine dringend benötigte Orientierungshilfe aufzeigt.” Schnell hätten sich andere Bundesländer skeptisch zu dem Plan geäußert. “Sollte eine bundesweit einheitliche Linie nicht durchsetzbar sein, fordern wir als IHK Nord, dem Zusammenschluss aus zwölf IHKs, die norddeutschen Bundesländer auf, zumindest hier einen gemeinsamen Kurs einzuschlagen”, sagt Sörensen.</p>



<p>Im Entwurf aus Schleswig-Holstein sehe die IHK Schleswig-Holstein durchaus Potenzial, noch deutlichere Erleichterungen in Teilbereichen zu integrieren, ohne Risiken einzugehen. Sörensen: “Uns erreichen immer mehr Notrufe aus den Unternehmen. Ein Stufenplan bietet Transparenz, Sicherheit, Perspektive und erhöht so die Akzeptanz der getroffenen Maßnahmen.”</p>



<p>Für die Konjunkturumfrage im vierten Quartal 2020 wurden rund 3.400 Unternehmen in den Bezirken der Industrie- und Handelskammern zu Flensburg, zu Kiel und zu Lübeck angeschrieben. Davon haben sich 951 an der Umfrage beteiligt und ihre Einschätzungen abgegeben. Dies entspricht einer Rücklaufquote von 26 Prozent.</p>



<p><em>Medieninformation der IHK Schleswig-Holstein vom 04.02.2021<br>Bild: <a rel="noreferrer noopener" href="https://elements.envato.com/de/digital-tablet-showing-charts-and-diagram-SR37FCX" target="_blank">Envato.com</a></em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://flensburgjournal.de/ihk-konjunkturbericht-4-quartal-2020-zweite-welle-unterbricht-konjunktur-erholung-im-land/">IHK-Konjunkturbericht &#8211; 4. Quartal 2020: &#8222;Zweite Welle&#8220; unterbricht Konjunktur-Erholung im Land</a> erschien zuerst auf <a href="https://flensburgjournal.de">Flensburgjournal</a>.</p>
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		<title>Schüler besuchen 80 Betriebe digital</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Feb 2021 00:01:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Flensburg]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Berufsorientierung muss gerade jetzt stattfinden“, lautet der Appell des IHK-Präsidenten Rolf-Ejvind Sörensen an Schulen, Schüler*innen und Ausbildungsbetriebe, an der IHK- Lehrstellenrallye teilzunehmen. Sie findet in diesem Jahr digital statt. Auf die Frage „Was will ich werden?“ gibt es unzählige Antworten. Inspiration bietet die Lehrstellenrallye der IHK Flensburg. Unter dem Motto „Corona zum Trotz – ich [&#8230;]</p>
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<p>&#8222;Berufsorientierung muss gerade jetzt stattfinden“, lautet der Appell des IHK-Präsidenten Rolf-Ejvind Sörensen an Schulen, Schüler*innen und Ausbildungsbetriebe, an der IHK- Lehrstellenrallye teilzunehmen. Sie findet in diesem Jahr digital statt.</p>



<p>Auf die Frage „Was will ich werden?“ gibt es unzählige Antworten. Inspiration bietet die Lehrstellenrallye der IHK Flensburg. Unter dem Motto „Corona zum Trotz – ich lehrchatte jetzt“ haben zukünftige Schulabgänger*innen im Februar die Möglichkeit, sich über lokale Ausbildungsbetriebe und -berufe unter <a href="https://ihk-lehrstellenrallye.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://ihk-lehrstellenrallye.de</a> zu informieren. Fast 80 Unternehmen aus den Kreisen Dithmarschen und Schleswig-Flensburg sowie der Stadt Flensburg öffnen den Jugendlichen ihre Türen auf digitalem Wege. Schüler*innen können sich im Vorfeld informieren; mit den Videos erhalten sie nähere Einblicke in die Vielfalt der Ausbildungsberufe und Erfahrungsberichte der Auszubildenen. Mithilfe des Live-Meetings an den Aktionstagen können die Schüler*innen in den direkten Kontakt mit Ausbildern und Azubis treten.</p>



<p>Vom Anlagenmechaniker über Chemielaboranten, von Kaufleuten im Groß- und Außenhandelsmanagement bis hin zum Zimmermann – die norddeutschen Betriebe haben viel zu bieten. Über 90 Ausbildungsberufe und Duale Studiengänge werden auf der digitalen Lehrstellenrallye vorgestellt. An den Aktionstagen stehen Azubis und Ausbilder der teilnehmenden Betriebe den Jugendlichen in Live-Meetings Rede und Antwort zu Berufswahl und Ausbildungsalltag.</p>



<p><strong>Aktionstage</strong>:<br>Lehrstellenrallye Heide                              22. und 23. Februar 2021<br>Lehrstellenrallye Flensburg                        24. und 25. Februar 2021<br>Lehrstellenrallye Schleswig                        04. und 05. März 2021</p>



<p>Teilnehmen können die Schulabgänger*innen 2021 und 2022 aller Schularten. Auch in diesem Jahr gibt es einen Wettbewerb: Verlost werden drei Samsung-Tablets. Aus den richtigen Antworten werden die Gewinner am 17. März 2021 in einem Live-Stream ausgelost.Die Flensburger Rallye wird in Kooperation mit der Handwerkskammer Flensburg durchgeführt. Wir bitten Sie, in Ihren Medien über die Veranstaltung zu berichten. Informationen zu den teilnehmenden Betrieben finden Sie auf der Website unter <a rel="noreferrer noopener" href="https://ihk-lehrstellenrallye.de" target="_blank">https://ihk-lehrstellenrallye.de</a>.</p>



<p><em>Medieninformation der IHK Flensburg vom 1. Februar 2021.</em><br><em>Bild: <a href="https://elements.envato.com/de/engineer-training-apprentices-on-cnc-machine-P73PU5M" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Envato.com</a></em></p>
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		<title>Land bündelt berufliche Bildung für 90.000 junge Menschen unter dem Dach eines neuen Instituts</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Jan 2021 19:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Bernd Buchholz]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Dorit Stenke]]></category>
		<category><![CDATA[IHK Schleswig-Holstein]]></category>
		<category><![CDATA[Schleswig-Holsteinisches Institut für Berufliche Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[SHIBB]]></category>
		<category><![CDATA[Stephan Cosmus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Buchholz: &#8222;Bessere Verzahnung von Ausbildung und Arbeitswelt&#8220; KIEL. Schleswig-Holstein justiert den Kompass seiner beruflichen Bildung neu: Wie im Koalitionsvertrag der Jamaika-Landesregierung festgeschrieben, hat zum 1. Januar das frisch gegründete Schleswig-Holsteinische Institut für Berufliche Bildung (SHIBB) pünktlich seine Arbeit aufgenommen. In Zeiten des zunehmenden Fachkräftemangels und angesichts der Tatsache, dass immer mehr junge Menschen lieber studieren [&#8230;]</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Buchholz: &#8222;Bessere Verzahnung von Ausbildung und Arbeitswelt&#8220;</h2>



<p>KIEL. Schleswig-Holstein justiert den Kompass seiner beruflichen Bildung neu: Wie im Koalitionsvertrag der Jamaika-Landesregierung festgeschrieben, hat zum 1. Januar das frisch gegründete Schleswig-Holsteinische Institut für Berufliche Bildung (SHIBB) pünktlich seine Arbeit aufgenommen. <q>In Zeiten des zunehmenden Fachkräftemangels und angesichts der Tatsache, dass immer mehr junge Menschen lieber studieren als eine Ausbildung beginnen, ist es wichtig, die berufliche Bildung – vor allem die duale Ausbildung – attraktiver zu machen und zu stärken</q>, sagte Wirtschafts- und Arbeitsminister Dr. Bernd Buchholz heute (18. Januar) in Kiel. Ab sofort ist sein Ministerium für das SHIBB und damit für rund 90.000 Schülerinnen und Schüler sowie fast 5.000 Lehrkräfte an den 35 Berufsbildenden Schulen im Land zuständig.</p>



<p>Nach den Worten von Bildungs-Staatssekretärin Dr. Dorit Stenke seien mit der neuen Behörde sämtliche Zuständigkeiten, die bislang auf vier Ministerien verteilt waren, nun unter einem Dach vereint. <q>Die Rolle des Bildungsministeriums bleibt dabei bedeutsam im Blick auf alle gesetzlichen Vorgaben und bildet eine wichtige Schnittstelle zu den allgemeinbildenden Schulen im Land</q>, sagte Stenke. Neben der Qualitätssteigerung der beruflichen Bildung gehe es vor allem auch darum, junge Menschen für einen der rund 300 Ausbildungsberufe zu begeistern. Als beratendes Gremium für das SHIBB werde ein Kuratorium mit Vertreterinnen und Vertretern von Ministerien, Sozialpartnern, Schulträgern und berufsbildenden Schulen eingerichtet.</p>



<p>Schleswig-Holstein ist nach Hamburg das zweite Bundesland, dass die berufliche Bildung in einem Landesinstitut bündelt. <q>Es geht uns dabei auch um eine engere Verzahnung von beruflicher Bildung mit den zunehmend komplexeren Anforderungen der Arbeitswelt</q>, sagte Buchholz. Als eine zentrale Herausforderung nannte Stenke vor allem die Digitalisierung: <q>Dieser Bereich hat für die berufliche Bildung immer eine wichtige Rolle gespielt und wir haben sie in den letzten Jahren weiter gestärkt: In Schleswig-Holstein gehen 25 Prozent der Mittel für den Digitalpakt an berufsbildende Schulen. In vielen anderen Bundesländern ist das nicht der Fall.</q></p>



<p>Mit Blick auf den Fachkräftemangel appellierte Buchholz an die Betriebe im Land: <q>Gerade in der jetzigen Krise ist es wichtig, die Ausbildungsbereitschaft hoch zu halten und junge Menschen für eine berufliche Ausbildung zu interessieren und zu motivieren.</q> Das SHIBB eröffne dabei die Möglichkeit, sämtliche Fragen der Beruflichen Bildung – von der Schule bis zum Berufsabschluss – unter einem Dach zu klären und schaffe damit beste Voraussetzungen, dass dieser Übergang gut gelingen könne. Dafür seien die Aufgaben der Schulaufsicht, der Aus-, Fort- und Weiterbildung von Lehrkräften sowie die Unterstützung der betrieblichen Berufsausbildung einschließlich Gesundheits-, Pflege- und Landwirtschaftsberufen und die Lehrerpersonalverwaltung zusammengeführt worden. Die knapp 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des SHIBB sind am Kieler Sophienblatt nahe des Hauptbahnhofs untergebracht.</p>



<p>Stephan Cosmus, Vorsitzender des Verbandes der Lehrerinnen und Lehrer an Berufsbildenden Schulen in Schleswig-Holstein (VLBS), sagte zur Gründung des SHIBB: <q>Jetzt besteht die Chance, die besonderen Herausforderungen der Berufsbildenden Schulen und der Regionalen Berufsbildungszentren noch besser in den Blick nehmen zu können. Dazu gehören unter anderem Maßnahmen der Attraktivitätssteigerung der dualen Ausbildung, zur Lehrkräftegewinnung und zur Weiterentwicklung von Lernangeboten mit digitalen Medien.</q></p>



<p>Auch die IHK Schleswig-Holstein sieht im SHIBB einen großen Schritt nach vorn für die berufliche Ausbildung: <q>In den zurückliegenden Jahren wurde viel Arbeit und Energie von allen mit der beruflichen Bildung befassten Akteuren eingebracht, um das Institut an den Start zu bringen. Das Land hat diesen Prozess beeindruckend gut und kooperativ geleitet</q>, sagte IHK-Präsidentin Friederike C. Kühn. <q>Nun gilt es, nach vorn zu schauen. Mit dem engeren Bezug von schulischer und betrieblicher beruflicher Bildung verbinden wir die Erwartung an innovative Impulse beispielsweise in den Bereichen Digitalisierung oder dem Übergang von der Schule in den Beruf. Wir wünschen dem SHIBB alles Gute und freuen uns auf eine zukunftsweisende Zusammenarbeit.</q></p>



<p>Nach den Worten von Buchholz habe er zusammen mit seinem Staatssekretär Dr. Thilo Rohlfs in den vergangenen Tagen bereits erste Gesprächsrunden mit den Schulleitungen zu aktuellen Themen geführt. Dabei hatte sich unter anderem herausgestellt, dass manche Firmen ihre Auszubildenden im Lockdown lieber in den Betrieb holen statt sie am Distanzunterricht teilnehmen zu lassen. <q>Ich möchte noch einmal dringend an diese Betriebe appellieren, auch das Distanzlernen ernst zu nehmen. Nur wer am Unterricht teilnimmt, hat auch die Chance auf eine gute Abschlussnote – das sollten die Firmen schon im eigenen Interesse ihren Fachkräften von morgen nicht verbauen.</q></p>



<p><em>Pressemitteilung der Landesregierung <br>Bild: Pixabay.com</em></p>
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