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	<title>Handball EM 2024 Archive - Flensburgjournal</title>
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	<description>Dein Magazin für Flensburg und Umgebung</description>
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		<title>Handball-EM: Sechs Gruppen in sechs Tagen – eine Winterreise</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Jan 2024 11:30:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Mit dem Mini zum Weltrekord Die Lokführer streiken. Eigentlich wollte ich mit dem Zug zum Auftakt der Handball-Europameisterschaft nach Düsseldorf reisen. Doch pünktlich mit dem ersten Anpfiff geht auf Deutschlands Schienen fast nichts mehr. Ich muss umplanen. Nun nähere ich mich mit einem „Mini“, den ich von meiner Frau in Oldenburg abgeholt habe, dem größten [&#8230;]</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Mit dem Mini zum Weltrekord</h2>



<p>Die Lokführer streiken. Eigentlich wollte ich mit dem Zug zum Auftakt der Handball-Europameisterschaft nach Düsseldorf reisen. Doch pünktlich mit dem ersten Anpfiff geht auf Deutschlands Schienen fast nichts mehr. Ich muss umplanen. Nun nähere ich mich mit einem „Mini“, den ich von meiner Frau in Oldenburg abgeholt habe, dem größten Hallenhandballspiel, das je auf deutschem Boden stattgefunden hat. 53.586 Zuschauer sollen es am Abend werden. Um 10 Uhr am Vormittag erreiche ich 500 Meter von der Arena entfernt einen riesigen Parkplatz. Es ist viel los, es ist auch Messe in Düsseldorf. Meine Akkreditierung erhalte ich gleichzeitig mit einer Tanzgruppe, die kurz darauf in der noch fast menschenleeren Arena probt. Das Stadiondach ist schon seit Wochen geschlossen. Heizpilze sind im oberen Bereich angebracht. Es ist warm, nur aus dem Eingangstunnel strömt ein frischer Luftzug.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/01/DSC_9838.jpg" alt="Handball-EM: Sechs Gruppen in sechs Tagen – eine Winterreise" class="wp-image-77815" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/01/DSC_9838.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/01/DSC_9838-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/01/DSC_9838-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/01/DSC_9838-696x464.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/01/DSC_9838-630x420.jpg 630w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Stadion-Atmosphäre</h2>



<p>Eine Stunde vor Anpfiff wird das Licht abgedunkelt. Wunderkerzen funkeln, es ertönt „An Tagen wie diesen“. Wir sind in Düsseldorf, der Stadt der „Toten Hosen“. Zwei Stunden später singen die vielen Fans selbst. „Oh, wie ist das schön“. Die deutsche Mannschaft hat alles im Griff und schlägt die Schweiz deutlich mit 27:14. „Es war etwas ganz Besonderes, hier zu spielen“, sagte Johannes Golla. Für den nächsten Morgen hat die Deutsche Bahn – offizieller Partner der EM – trotz Streiks einen Sonderzug organisiert, um Johannes Golla und Teamkollegen nach Berlin zu befördern.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img decoding="async" width="800" height="532" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/01/DSC_9680.jpg" alt="Handball-EM: Sechs Gruppen in sechs Tagen – eine Winterreise" class="wp-image-77814" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/01/DSC_9680.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/01/DSC_9680-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/01/DSC_9680-768x511.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/01/DSC_9680-696x463.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/01/DSC_9680-632x420.jpg 632w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Wintermärchen</h2>



<p>Der Dichter Heinrich Heine wurde in Düsseldorf geboren. Von ihm stammt „Deutschland. Ein Wintermärchen“. Es ist verdammt kalt im Rheinland – bis zu minus acht Grad. Zur Mittagszeit treffe ich in Mannheim, meiner zweiten Station der Deutschland-Tour, ein. In der SAP-Arena gewinnen die Niederlande gegen Georgien. Ohne Beteiligung der SG Flensburg-Handewitt, da Linkshänder Kay Smits an einer Herzmuskelentzündung laboriert. Auf seiner Position spielt Niels Versteijnen, ein ehemaliger SG-Akteur. „Der Grund ist traurig, aber nun muss ich die Verantwortung tragen“, sagt der 23-Jährige.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/01/DSC_1104.jpg" alt="Handball-EM: Sechs Gruppen in sechs Tagen – eine Winterreise" class="wp-image-77812" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/01/DSC_1104.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/01/DSC_1104-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/01/DSC_1104-768x512.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/01/DSC_1104-696x464.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/01/DSC_1104-630x420.jpg 630w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Ein erstes SG-Duell</h2>



<p>Die Handballer von Bosnien-Herzegowina fordern Europameister Schweden heraus. Viele Landsleute strömen in die Arena und stärken Benjamin Buric den Rücken. Doch der Gegner ist zu stark. Aber nicht nur das: Der Torhüter verliert das direkte Duell gegen Jim Gottfridsson mit 0:4. „Benko muss weiterhin meine Wurfbilder studieren“, scherzt der Spielmacher.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="532" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/01/DSC_0407.jpg" alt="Handball-EM: Sechs Gruppen in sechs Tagen – eine Winterreise" class="wp-image-77811" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/01/DSC_0407.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/01/DSC_0407-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/01/DSC_0407-768x511.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/01/DSC_0407-696x463.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/01/DSC_0407-632x420.jpg 632w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Der TV-Experte</h2>



<p>Für München ist ein Doppelzimmer gebucht. Meine Frau reist über Nacht mit Freunden aus dem Norden an. Wir sind kurz am Karlsplatz. Kurz darauf breche ich zum Training des dänischen Nationalteams auf. Mit der U-Bahn komme ich durch Milbertshofen. Der dort ansässige TSV – langjährige Fans erinnern sich – zog sich 1993 aus der Bundesliga zurück, und die SG durfte erstklassig bleiben. Jetzt tummeln sich ganz in der Nähe die dänischen Handballer. Auf mich warten Lukas Jörgensen und Johan Hansen. Plötzlich höre ich eine protestierende Stimme: „Du grüßt auch nur noch die jungen Spieler.“ Es ist Anders Eggert. Die SG-Legende ist als Experte für den dänischen Sender „TV2“ am Start.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="895" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/01/DSC_0383.jpg" alt="Handball-EM: Sechs Gruppen in sechs Tagen – eine Winterreise" class="wp-image-77810" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/01/DSC_0383.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/01/DSC_0383-268x300.jpg 268w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/01/DSC_0383-768x859.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/01/DSC_0383-696x779.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/01/DSC_0383-375x420.jpg 375w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Isländischer Wasserfall</h2>



<p>In die Olympiahalle pilgern über 2000 isländische Fans und füllen einen großen Block. Ein Anblick wie ein isländischer Wasserfall. Die Handballer von der Vulkaninsel tun sich aber sehr schwer. Mit Mühe und Not erreichen sie ein Unentschieden gegen Serbien. Arnor Atlason, vor einer Dekade eine Aushilfe bei der SG, ist nun Co-Trainer. Der aktuelle SG-Spieler Teitur Einarsson steht nicht im Kader.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="532" src="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/01/DSC_0335.jpg" alt="Handball-EM: Sechs Gruppen in sechs Tagen – eine Winterreise" class="wp-image-77809" srcset="https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/01/DSC_0335.jpg 800w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/01/DSC_0335-300x200.jpg 300w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/01/DSC_0335-768x511.jpg 768w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/01/DSC_0335-696x463.jpg 696w, https://flensburgjournal.de/wp-content/uploads/2024/01/DSC_0335-632x420.jpg 632w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">40 dänische Tore</h2>



<p>Ein zweiter Tag in München. Am Abend spielen die Dänen. Mads Mensah pausiert, aber Lukas Jörgensen, Emil Jakobsen und Johan Hansen sind mittendrin. Der Fünfte aus dem nominierten SG-Quintett ist Simon Pytlick, der sich zeitweise sogar als Spielmacher beweisen muss. „Es war etwas chaotisch und komisch, aber insgesamt ordentlich“, meint der Halblinke. Die Dänen dominieren gegen überforderte Griechen. Ausgerechnet Aaron Mensing, der die SG im Sommer verlassen hat, macht mit dem Schlusspfiff Treffer Nummer 40.</p>


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<h2 class="wp-block-heading">Mannheim, die Zweite</h2>



<p>Zusammen mit meiner Frau geht es wieder gen Norden. Allzu weit komme ich allerdings nicht. Ich steige bereits in Mannheim aus, wo am Abend die nächste Gruppe spielt. Kroaten und Österreicher liefern sich ein packendes Duell. Die Kroaten haben viele Fans, am Ende holen die Alpen-Handballer einen überraschenden Punkt. Ihre Schlachtenbummler singen: „Immer wieder, immer wieder Österreich!“ Diese Melodie erinnert mich an uralte Zeiten in der Handewitter Wikinghalle.</p>


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<h2 class="wp-block-heading">Berlin, wir fahren nach Berlin!</h2>



<p>Die Züge rollen wieder. Am Morgen des sechsten Tages reise ich über Frankfurt und Erfurt zum Berliner Ostbahnhof. Dort befindet sich die Mercedes-Benz-Arena. Im Rücken habe ich zunächst etwa vier Prozent eines kleinen Landes. Die erste EM-Teilnahme der Färöer hat die kleine Inselgruppe vorübergehend etwas geleert. Sportlich interessanter ist das zweite Spiel des Tages. Slowenien schlägt Norwegen mit 28:27. SG-Abwehrchef Blaz Blagotinsek wirft vom Kreis fünf Tore und blockt den letzten Wurf der Skandinavier. „Das war ein supertolles Spiel“, schwärmt der Slowene. „Wir waren schon weiter, machten uns keinen Stress, und es lief einfach gut.“ Für mich lief es auch gut, denn ich habe es geschafft: alle sechs Gruppen in sechs Tagen!</p>



<p>Text und Fotos: Jan Kirschner</p>
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		<title>Vorschau auf die EHF Handball-EM 2024: Wer sind die Favoriten beim Heimturnier?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jan 2024 10:19:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sport]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die lang ersehnte Handball-Europameisterschaft der Männer vor heimischer Kulisse steht vor der Tür. Zwischen dem 10. und dem 28. Januar kämpfen die 24 besten europäischen Nationalmannschaften in sechs wunderschönen Arenen um den begehrten Titel des kontinentalen Meisters. In Anbetracht des Teilnehmerfeldes ist klar, dass sich alle Handball-Fans auf ein packendes Rennen einstellen dürfen. Doch wer [&#8230;]</p>
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<p>Die lang ersehnte Handball-Europameisterschaft der Männer vor heimischer Kulisse steht vor der Tür. Zwischen dem 10. und dem 28. Januar kämpfen die 24 besten europäischen Nationalmannschaften in sechs wunderschönen Arenen um den begehrten Titel des kontinentalen Meisters. In Anbetracht des Teilnehmerfeldes ist klar, dass sich alle Handball-Fans auf ein packendes Rennen einstellen dürfen. Doch wer sind eigentlich die Favoriten bei der kommenden Heim-EM? Alle wissenswerten Infos sind dem folgenden Artikel zu entnehmen!</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Ein bekannter Austragungsmodus</strong></h2>



<p>Im Vergleich zum vorherigen Turnier hat sich am Austragungsmodus beim kommenden Wettbewerb nichts geändert. In der ersten Phase der<a href="https://www.sportschau.de/handball/em/handball-em-deutschland-faq-modus-spielplan-100.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> EHF Handball-EM 2024</a> gibt es demnach 24 Teams in sechs Vierergruppen. Die zwei bestplatzierten Mannschaften aus jeder der Gruppen qualifizieren sich für die Hauptrunde, die in zwei Gruppen mit jeweils 6 Teams ausgetragen wird. Den Sprung ins Halbfinale machen anschließend die beiden bestplatzierten Mannschaften aus diesen zwei Gruppen. Zu guter Letzt gilt es zu erwähnen, dass bei einem Punktegleichstand in allen Turnierphasen zunächst auf den direkten Vergleich der betroffenen Teams geschaut wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die größten Favoriten kommen aus Dänemark, Frankreich und Schweden</strong></h2>



<p>Der Sieger der drei letzten Weltmeisterschaften, Dänemark, hat beim kommenden Turnier gute Chancen, endlich wieder auch auf den Handball-Thron Europas zu klettern. Allerdings ist das keine Überraschung, da das dänische Team vollgepackt mit Weltklasse-Handballern ist. Abgesehen von sogar fünf geprüften Spielern der SG Flensburg-Handewitt (z.B. Mads Mensah Larsen oder Emil Jakobsen) darf sich der Cheftrainer, Nikolaj Jacobsen, auf zahlreiche andere Superstars verlassen, wie Hans Lindberg, Mikkel Hansen oder Magnus Landin Jacobsen.</p>



<p>Bei<a href="https://www.luckyblock.com/de/sports" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> Sportwetten mit Bitcoin</a> oder anderen Zahlungsoptionen sollte man bezüglich des Titelrennens unbedingt auch Frankreich und Schweden auf dem Zettel haben. Insbesondere die Franzosen mit dem jungen Trainer Guillaume Gille kommen mit großen Erwartungen ins Turnier, da man seit 2018 keine europäische Medaille nach Hause bringen konnte. Aufgrund der individuellen Qualität im Kader darf man dieses Mal mit Recht optimistisch sein. Zur Gruppe der Leistungsträger gehören nämlich mehrere Spieler mit reichlich internationaler Erfahrung, wie die Brüder Karabatic (Nikola und Luka), Kentin Mahe, Valentin Porte oder Dika Mem.</p>



<p>Auch im Kader der Wikinger aus Schweden herrscht eine äußerst optimistische Atmosphäre. Nach der knapp verpassten Medaille bei der letztjährigen WM möchte der aktuelle Titelverteidiger einmal mehr bei einem internationalen Turnier aufs Treppchen kommen. Auf diesem Weg darf man sich auf einige erprobte Kräfte verlassen, wie Andreas Palicka, Andreas Nilsson oder der Flensburger Jim Gottfridsson.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Deutschland und Spanien lauern im Hintergrund</strong></h2>



<p>Der Gastgeber ist bei keinem großen Handball-Turnier zu unterschätzen. Das gilt besonders dann, wenn es sich dabei um eine objektiv starke Mannschaft handelt, die auf jeder Position über reichlich Qualität verfügt. Genau das ist bei Deutschland mit dem talentierten Cheftrainer Alfred Gislason der Fall. Der isländische Coach stellte ein sehr gut balanciertes Team zusammen, das sowohl bewährte Kräfte, wie Patrick Groetzki, Kai Häfner oder Andreas Wolff als auch einige jüngere Spieler mit viel Talent umfasst, wie Juri Knorr oder Rune Dahmke. Demnach ist klar, dass man mit Recht auf eine neue Medaille (wäre die erste seit 2016) hoffen darf.</p>



<p>Dieselben Hoffnungen macht man sich definitiv auch beim Vizemeister der vergangenen EM in Gestalt von Spanien. Tatsächlich beendete die Rote Furie jede der 5 letzten Europameisterschaften auf dem Treppchen (2x Gold, 2x Silber und Bronze), sodass sich die Spanier diesbezüglich sicherlich nicht auf einem unbekannten Terrain bewegen. Unter der Leitung des bewährten Erfolgstrainers Jordi Ribeira stehen diverse Weltklasse-Spieler, wie Daniel Dujshebaev, Aleix Gomez, Joan Canellas oder Alex Dujshebaev. Das erfahrene Team spielt lange zusammen und kennt sich sehr gut, sodass die Spanier für jeden Gegner sicherlich eine schwer zu knackende Nuss sein werden.</p>



<p>Im Großen und Ganzen kommt man leicht zum Schluss, dass die bevorstehende EHF Handball-Europameisterschaft in vielerlei Hinsicht eine der besonderen Art sein wird!</p>



<p><em>Foto: Envato.com</em></p>
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