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	<title>Erreichbarkeit Archive - Flensburgjournal</title>
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		<title>Urlaub nur auf dem Papier</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Aug 2024 22:50:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbildung/Karriere]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zwei Drittel der Berufstätigen werden in ihren Ferien von Arbeitskolleg*innen kontaktiert Urlaub soll eigentlich eine bewusste Auszeit von der Arbeit sein. Doch in der Wirklichkeit sieht es oft anders aus: 64 Prozent der Arbeitnehmer*innen erhalten während ihrer Hauptferien Anrufe, E-Mails oder Nachrichten &#8211; durchschnittlich 2,2 Mal pro Abwesenheit. Jede*r Achte sogar fünfmal oder häufiger. Besonders [&#8230;]</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Zwei Drittel der Berufstätigen werden in ihren Ferien von Arbeitskolleg*innen kontaktiert</h2>



<p><p><b>Urlaub soll eigentlich eine bewusste Auszeit von der Arbeit sein.  Doch in der Wirklichkeit sieht es oft anders aus: 64 Prozent der  Arbeitnehmer*innen erhalten während ihrer Hauptferien Anrufe, E-Mails  oder Nachrichten &#8211; durchschnittlich 2,2 Mal pro Abwesenheit. Jede*r  Achte sogar fünfmal oder häufiger. Besonders alarmierend dabei ist, dass  31 Prozent der Beschäftigten diese Kontakte als unnötig ansehen, da sie  von Kolleg*innen hätten geklärt werden können. Für die Generation Z  stellt sich die Situation noch belastender dar: Die 18- bis 29-Jährigen  erhalten im Urlaub rund vier Anfragen und damit fast doppelt so viele  wie Ältere. Dies sind Ergebnisse der repräsentativen Befragung &#8222;Arbeit  und Erholung&#8220; der Pronova BKK, für die im April 2024 rund 1.200  Arbeitnehmer*innen ab 18 Jahren online befragt wurden.</b> </p></p>



<p><p>Der  Mehrheit der Befragten missfällt diese Unsitte: 71 Prozent stört es  sehr, wenn sie im Urlaub beruflich angefunkt werden. Dennoch gehen 41  Prozent schon mit dem Gefühl aus der Tür, verfügbar bleiben zu müssen.  Besonders die Gen Z tut das: 54 Prozent sagen von sich aus, Kolleg*innen  dürften sie während der Ferien ansprechen, aber nur 30 Prozent der ab  50-Jährigen. &#8222;Das Ergebnis finde ich bedenklich. Es sollte besser im  Team und mit den Vorgesetzten abgestimmt werden, dass Urlaub als solcher  respektiert und nur im absoluten Notfall Kontakt aufgenommen wird&#8220;,  sagt Patrizia Thamm, Referentin Gesundheitsförderung bei der Pronova  BKK. Sie fügt hinzu: &#8222;Es ist völlig okay zu sagen, man möchte in den  Ferien nicht gestört werden.&#8220;</p></p>



<h2 class="wp-block-heading"><p><b>Die Hälfte der Berufstätigen checkt im Urlaub berufliche Mails</b> </p></h2>



<p><p>Allerdings sind es nicht nur die Kolleg*innen, die im Urlaub für  Unterbrechungen sorgen. Auch die Beschäftigten selbst halten während  ihrer Ferien Kontakt zur Arbeit. Jede*r zweite Befragte checkt etwa von  sich aus E-Mails oder erkundigt sich nach dem aktuellen Stand von  Projekten. Besonders die unter 30-Jährigen können schlecht abschalten:  68 Prozent widmen sich im Urlaub der Arbeit. &#8222;Jüngere Menschen sind mit  digitalen Medien aufgewachsen und erleben oft auch privat einen  ständigen Druck der Erreichbarkeit. Soziale Netzwerke lassen die Grenzen  der beruflichen und privaten Kommunikation verschwimmen&#8220;, erläutert die  Wirtschafts- und Resilienz-Trainerin Thamm. Ältere Generationen  verfügen über einen längeren Erfahrungsschatz und verspüren nicht mehr  so einen Druck, sich in der Arbeitswelt beweisen zu müssen. Hier könnte  die junge Generation von der gesunden Gelassenheit der Älteren noch  lernen. </p></p>



<h2 class="wp-block-heading"><p><b>Bei 27 Prozent der Berufstätigen hält die Erholung nicht länger als drei Tage an</b> </p></h2>



<p><p>Der mangelnde Abstand und viele berufliche Unterbrechungen bleiben  nicht ohne Folgen: Mehr als jede*r Vierte berichtet, dass die Erholung  nicht einmal drei Tage anhält. Im Durchschnitt dauert die Entspannung  bei den Arbeitnehmer*innen acht Tage, in der Gen Z einen Tag weniger.  &#8222;Verankerungsstrategien helfen dabei, die Ferienstimmung so lange wie  möglich zu konservieren&#8220;, betont die Gesundheitsexpertin von der Pronova  BKK. Sie empfiehlt dazu, Fotos von der Reise auf den Büroschreibtisch  zu stellen oder ein leckeres Urlaubsgericht zu kochen, um die  Erinnerungen wach zu halten. Außerdem rät sie, für die An- und Abreise  ein bis zwei Brückentage einzuplanen, um entspannt in die Ferien zu  fahren und auch in Ruhe wieder anzukommen.  &#8222;Urlaub lässt sich  nicht auf Vorrat machen&#8220;, sagt Thamm. Die meisten Menschen beginnen erst  ab dem dritten oder vierten freien Tag mit der Erholung. Ein bis zwei  Wochen Urlaub seien deshalb ideal, um einen nachhaltigen Erholungseffekt  zu erzielen. Häufigere und kürzere Erholungszeiten über das Jahr  verteilt seien trotzdem oft effektiver als eine sehr lange Auszeit, um  das Stressniveau längerfristig zu senken.  Mehr Informationen zur Studie &#8222;Arbeit und Erholung&#8220; finden Sie hier: pronovabkk.de/urlaub2024 </p></p>



<h2 class="wp-block-heading"><p><b>Über die Studie</b></p></h2>



<p><p>Dies sind Ergebnisse der repräsentativen Befragung &#8222;Arbeit und Erholung  2024&#8220; der Pronova BKK, für die im April 2024 insgesamt 1.202  Arbeitnehmer*innen ab 18 Jahre online befragt wurden. </p></p>



<p><em>Pressemitteilung Pronova BKK<br>Foto: Envato.com</em></p>
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